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Berührung oder mindestens nur durch allernächste An-näherung an angesteckte Personen oder inficirte Sachenmittheilt?
Siebentens: Welches ist die Behandlungsweise während derersten Periode, und welche Behandlung ist in den fort-geschrittenen Stadien auzuweuden? Was weiß manSicheres über den Gebrauch von China, von Serpentaria,von Wein, von Opium, von Einathmung reiner Luftund kalten Bädern?
Achtens: Wenn die Pest in einem Laude herrscht, schreiben als-dann die Aerzte den Befallenen eine kräftige Ernährungoder Entziehung von Nahrungsmitteln vor? Verordnensie auch Arzneien an solche, die noch nicht augesteckt sind?Neuntens: Sind die Genesenden neuen Anfällen der Pest aus-gesetzt? (oder für eine gewisse Zeit geschützt?)Zehntens: Welches ist das Verhältniß der Todesfälle undwelches ist die gewöhnliche Zeitdauer in dem Krankheits-verlaufe?
Eilftens: Welches sind die Mittel, die Pest zu verhindern, dasweitere Fortschreiten der Ansteckung aufzuhalten und dieinficirten Orte von dem zerstörenden Gifte wieder zureinigen?
Aus den Antworten, die Howard von acht Aerzteu an dendamals wichtigsten Krankenanstalten von Marseille, Livorno,Malta, Venedig, Triest und Smyrna einsammelie,ergiebtsich, daß fast in allen Stücken die Pestfrage im achten Jahrzehntdes vorigen Jahrhunderts, trotz der Ueberlieferung von vielenMenschenaltern, höchstens denselben Punkt erreicht hatte, die diein ihren Mitteln und Methoden fortgeschrittene Wissenschaft hin-sichtlich der Cholera, während des 19. Jahrhunderts, bereitsin den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts erreichte.
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