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^ Sachverständigen und Aerzte nach einheitlichem Plaue gesammelt,um den wirklich vorhandenen Thatbestand, nach Art eines richter-lichen Berhörs, soweit feststellen zu lassen, als ihm der eigene» Augenschein nicht vergönnt war, oder sein eigenes Urtheil ihn im! Stich lassen mußte.
s Nach Art der neuerdings auch in Deutschland angewendeteu,
/ amtlichen Untersuchungsmethoden hatte er eine Anzahl solcherI Fragen aufgestellt, die ihm als die wichtigsten erschienen. Da« schon die Art der Fragestellung für den Standpunkt der damaligenGesundheitspflege bezeichnend sein kann, ist es gerechtfertigt, dieselbewörtlich mitzutheilen.
Erstens: Wird die Pest häufig durch persönliche Berührung(Contact) mit dem Kranken verbreitet?
Zweitens: Kann die Pest von selbst auf natürlichem Wegeentstehen? (d. h. abgesehen von der Einschleppung?)Drittens: Auf welche Entfernung wird die den Pestkrankenumgebende Luft vergiftet? In welchem Grade kann derGebrauch vergifteter Kleidungsstücke oder die Berührungpesttragender Gegenstände die Krankheit Hervorbringen?Viertens: Welches sind die Jahreszeiten, zu denen sich die Pestvorzugsweise zeigt, und welche Zeit vergeht zwischen derAnsteckung und dem Ausbruch der Krankheit?Fünftens: Welches sind die ersten Symptome der Pest? Be-stehen sie nicht häufig in Drüsenschwellungen in derAchselhöhle oder der Leistengegend?
Sechstens: Ist es wirklich wahr, daß zwei verschiedene Pest-fieber mit beinahe gleichen Symptomen vorhanden sind?Das eine mit Recht „Pest" genannt und auf gewisseEntfernungen durch die Luft, ohne körperliche Berührungübertragbar, während das andere, das man gleichfallssehr gut „contagiös" nennen könnte, sich nur durch
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