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von zwölf Pfund Hüller welche ihm von dem Erzbischöfe Heinrich von Mainz auf den Wein-mark zu Geissenheim verpfändet worden. G. Montags nach St. Lucastag.
Adam von Stralnvels Vogt zu Hershruck urkundet auf die Rechtsfrage der Aebtissin Annavon Bergen , dass man um ihr Eigen Niemand anderswo beklagen soll als vor ihr oder ih-rem Pfleger, vor dem Vogt zu Hersbruck auf der Aebtissin Hofe, und an ehehaften Gerichten.G. Montags nach S. Gallen Tag.
Derselbe bestätigt der Aebtissin Anna zu Bergen ihr Pfandrecht an einer Wiese Hein-richs des Scharrers, bis dieser seine Schuld dem Kloster gänzlich abgetragen. D. ut supra.
Ruprecht der Imtzinger bezeugt dass er mit dem Abte zu Raitenhaslach um alle Schuld,Ansprüche und Irrungen vertragen sey. G. an der 11000 Jungfrauen Tag.
Agnes Cunrads des Gnänleins Tochter von Osterhofen begiebt sich gen das Kloster Oster-hofen ihrer Ansprache an einen Hof der gelegen ist zu Regenb'erting. Schiedleute: HerrPräve der Sietinger Burggraf zu Ranvels, Rüger von Staynach. G. des nächsten Montags vorAllerheiligen Tag.
Eberhart der Eusenhover von Erenpach verheisst der Aebtissin Margarethe und dem Con-vent zu Neunburch, die Kinder zweier ihm angehöriger, jedoch zu Neunburch angesessener-Leute mit dem Stifte zu theilen. G. an der zwaier Zwelfpoten tag Symonis et Jude. (c. S.)
Heinrich Graf ze Ortenberg giebt dem Kaiser Ludwig dafür dass ihm dieser Jnchofen dieFeste und was dazu gehört für sein eins Lebtag, und auf der Weingült in der Wachaw300 Pfd. Pfge. für ihn und seine Erben überlassen, die Feste Prukkberg als rechtes Eigen.G. ze Ingolstat an Sun lag nach allerheiligen Tag. (c. 3. S.)
Graf Friedrich von Zoler Vitztum zu Auspurg bekennt sich verricht von Albrecht, Frid-rich u. Luipolden Herzogen in Oesterreich um 200 Pfd. Pfenn. mit denen er an die Amt-leute zu Gernünden gewiesen wurde. Geb. zu Wiene Mitechun nach Allerheiligen.
Uebereinkunft zwischen Abt Heinrich und dem Convent von St. Georgen einer, und Remboldund Bertschins von Wiudecke andrer Seils: Das Stift hat einen Priester zu Mulnheim zu
unterhalten; es mag seine Güter zu Mulnheim und Trudenheim nach Belieben verleihen, ver-kaufen oder versetzen; Rembold von Windecke mag dagegen zu dritt und mit einem loufTen-den Kneht das Gericht zu Mulnheim besetzen dreytnal im Jahre; des Abtes Meiger hat siezu verköstigen. Der Markgraf Hermann von Baden, als vormaliger Pfleger Rembolds unddessen Geschwister, bestättigt die Uebereinkunft. Mitsiegler: der vorgenannte Markgraf, Johan-nes Swaber ein Ritter, Hug Judennbreter u. Andres von Bosicheim. G. an der Mitwochenvor sante Martins Dage. (c. 6 S.)