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7 : (Continuationis III) (1838) 1332 - 1343
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1333.

Bürgen: Herr Friedrich von Frieberch Ritter, und Hainrich der junge von Frieberch sein Bruder.Zeugen: H. Burchart von Eirebach, H. Hainrich Schnellman, Hainrich sein Sohn, Iocob vonPfafFenhusen. Geb. an sant Urbanus tag. (c. S.)

2(5. Mai.

Ludowig Markgraf zu Brandenburg, Pfalzgraf bei Rhein etc. bestätigt dem niwen Closterze sant Maryen ze dem Etal, welches sein Vater Kaiser Ludowig von Rome gestiftet, in seinerEigenschaft als Kurfürst alle Güter des Reichs die der Kaiser demselben gegeben hat oder nochgeben wird. Geb. ze Nurenberg an Mitwochen in den Pfingsten. (c. S.) Ib. VII, 242.

27. Mai.

Ludwig der römische Kaiser verleihet dem Kloster Halsprunn die Gnade dass es von seinenGuten ze Hirzlachen Niemanden Recht zu thun und zu halten verbunden sey als vor geistli-chem Gericht. Geb. ze Nürnberg an dem Pfinztag in der Plingstwochen. (c. S.)

28- Mai.

Derselbe thaidingt um alle Stöste und Aufläufe die zwischen dem Bischof Werenth unddem Kapitel zu Bannberg einer und anderseits zwischen den Bürgern daselbst geschehen folgenderMassen: Der Bischof und die Domherrn sollen der Bürger gute Freunde seyn; der

Bischof oder seine Nachfolger die Twrne und die Tor ze Babenberg inne haben und besetzen ;die Bürger fürbas keine Ketten und keinen Bigel in der Stadt ze Babenberg aufrichten, machenoder legen, besonders keineff Buve thun weder an Vesten noch an Twrnen dann mit Gunst desjeweiligen Bischofs; dieser kann den R.ath der Stadt setzen und absetzen wie es ihm gefällt;Wittwen und Waisen sollen in der Stadt die von Alters hergebrachten Rechte und Freiheitenhaben; kein Pfaffe und kein Dienstmann des Gotteshauses soll geladen werden noch antwortenauf der Cente oder an dem Gerichte der Bürger, sondern allein nur vor dem Bischof oderdessen Gerichte, es wäre denn dass jemand einen Todtschlag oder andere Sache die an dasLeben geht in dem Gerichte thäte und darin begriffen würde; der Bischof soll richten ohneGefährde, und es soll das Gericht zu Babenberg ohne Widerrede gesetzt werden als ein Bischofwill, also dass .die Schepphen Bürger ze Babenberg seyn sollen; der Schultheiss mag wenner verhindert ist zu Gericht zu sitzen einen andern statt seiner setzen, es wäre denn dass eseinem Menschen an das Leben ging, dazu man des Schultheisen des Bannes wegen bedarf; derBischof soll das Ungeld von Wein, Bier und andern Sachen selbst einnehmen, wenn er will,oder der dem er es empfohlen hat; das Korn das man verkaufen will soll man auf öffentlichemMarkt verkaufen, und niemand Bier feil haben das er nicht selbst gebraut hat. Gezeugen :Hainrich Bischof ze Eichstetten, und die edlen Manne Berthold Graf ze Graisbach ze Marstettengenannt von Nyffen, Ludwig Herzog von Tekke, Hainrich von Zipplingen Commendeur zuUlme und ze Werde, der veste Mann Berthold Truchsäzze von Kivllentale, Maister Bertholdvon Tuttlingen unser Schreiber; und die wisen Leute Chunrad Pfintzing Schultheizze, Erken-brecht Koler, Heinrich Bilgrin, Ulrich Kuedorfer, Chunrat Grozze, und Hermann der Ebner Bür-ger zu Nürnberg. Geb, ze Nürnberg des Fritags nach usgänder Plingstwochen. (c. S.)

Chunrad von Puchpergs Revers für Herzog Heinrich über die ihm wegen der Veste Nat-ternberg zu leistenden Dienste. Geb. nächsten Freitag nach sant Vrbans tag.