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Westerwaldes, auf den Rhein und das ge-genüberliegende Mayfeld und Eifelgebirge,machen Neuwied zu einem sehr freund-lichen Aufenthaltsorte.
Nicht wie die meisten Orte am Rheinverdankt es seine Entstehung den Römern,sondern wurde erst 1649 durch den Grafen„Friedrich zu Wied" gegründet.
Im Jahre 1653 erteilte Kaiser Ferdi-nandlll. dem Grafen Friedrich zu Wieddie Genehmigung, den so schnell empor-blühenden Ort „Neuen-Wied" zu einerStadt zu erheben. Graf Friedrich erwei-terte sie mehr und mehr und erteilte ihrunterm 7. Juni 1662 in einer Urkunde be-sondere Privilegien, die die kaiserliche Be-stätigung fanden.
Bis zum Jahre 1670 hatte sich Neuwiedschon so bedeutend vergrössert, dass fürdie reformierten Einwohner der Grundsteinzu ihrer Kirche gelegt wurde, die am 21.Dez. 1687 eingeweiht werden konnte.
Als Graf Friedrich am 3. Mai 1698im Alter von 80 Jahren starb, folgte ihmsein jüngster Sohn Friedrich Wilhelmin der Regierung. Dieser starb 1737 an