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die sie hier, entfernt vom Geräusche derWelt, verlebt. — Und zu den Fenstern hereinleuchtete die Abendsonne und lockte unshinaus ins Freie, und das Glöcklein derkleinen Pfarrkirche St. Katharina, klanghell und klar zu uns hernieder. —
Ich stieg empor zu den Ruinen der altenIsenburg, die das wundervolle Thal be-herrschen und sich als das Stammhaus einesgrossen Geschlechtes ankündigen.
Wie wird das Herz so weit beim Anblickdieses herrlichen Panoramas. — Dort schauendie, bis in die Wolken ragenden, Spitzender Höhen von N a u e r t und der Renner-b erg zu uns herüber; — seitwärts führt einanmutiger Waldpfad in vielen Krümmungenzu der Abtei Rommersdorf. Dort wie-der liegt die Panne Hauschiborn mit derehemaligen Einsiedelei und nicht fern vonuns steht ein grosses steinernes Kreuz,das von Graf Ernst zum Andenken andie spanische Berennung der Veste Isen-burg im Jahre 1643 errichtet wurde. — Voruns aber dehnt sich das ganze reizendeSaynfhal mit seinen Schönheiten aus —und inder Ferne schimmert der „deutsche Rhein!"