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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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über Entstellung und Verfall einzelner Burgenund Schlösser abwechseln und auch die Le-gende die ihr gebührende Beachtung finden;denn wer könnte sich wohl den Rhein ohneseine Sagen denken ? Sind sie es ja dochvorzugsweise, die ihn mit weitstrahlendemNimbus umgeben und manchem unschein-lichen alten Gemäuer auf steiler Bergeshöh'Bedeutung verleihen, die es sonst wohl schwer-lich haben würde.

Dort wo der grauen Vorzeit schöne LügenSich freundlich drängen um die Phantasie,Dort ist, ja, meine Sehnsucht kann nicht trügen,Dort ist das Land der schönen Poesie!

"Wo Burg und Klöster sich aus Nebel hebenUnd jedes bringt die alten "Wunder mit,Den kräft'gen Ritter seh' ich wieder leben,Er sucht das Schwert mit dem er oftmals stritt.

Ja dorthin will ich meinen Schritt beflügeln,Wohin mich jetzt nur meine Sehnsucht treibt,Will freudig eilen zu den Rebenhügeln,Wo die Begeisfrung aus Pokalen schäumt!

Dass der Rhein sich aus mehreren Glet-scherbächen des St. Gotthardsgebirges bildet,die nach und nach sich zu einem Ganzenvereinen und bei Reichen au noch denHinterrhein aufnehmen, muss als bekannt