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Ravenstein's topographisches Taschen-Panorama des Rheins von Mainz bis Köln
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furt, Furth der Franken. Sehenswürdigkeiten: Der Dom, mitdem 260 Fuß hohen Pfarrthurm. Der Römer (das Rath-haus) mit dem Kaisersaal, bemerkenswerth durch seine historischeBedeutendheit, denn hier fanden die deutschen Kaiserwahlen statt.Die Hauptwache, die Stadtbibliothek, die neue Münze, die neueBörse, das Braunfels, das Theatergebäude. Ferner das Senken-bergische Stift und das damit verbundene naturhistorische Mu-seum, das Hospital zum H. Geist, das Irrenhaus und dasisraelitische Krankenhaus. Der Saalhof, das älteste Gebäudeder Stadt. Der fürstl. Thurn- und Taris'sche Palast, inwelchem der hohe deutsche Bundestag seine Sitzungen hält.

Durch das herrliche Göthe - Denkmal von Schwanthalererhielt Frankfurt eine der vorzüglichsten Zierden. Die feierlicheEnthüllung desselben fand am 22. October 1844 statt. DieHöhe des ganzen Denkmals beträgt 29 Fuß; die Granitstufen,auf welchen es sich erhebt, sind 3 Fuß hoch; das mit erha-benen Bildern geschmückte Fußgestell hat 12 Fuß Höhe, undauf diesem steht in majestätischer Größe die 14 Fuß hoheStatue des gefeierten Dichterfürsten in ruhiger Haltung, ebenso schlicht als schön.

Das Denkmal Kaiser Karls des Großen in Sandstein be-findet sich auf der Brücke.

In künstlerischer Beziehung noch sehenswert!) sind v. Beth-manns Museum mit vielen Kunstwerken, worunter vor allenausgezeichnet Dannecker's Ariadne auf einem Panther ruhend,aus carrarischem Marmor. Das Städel'sche Kunstinstitut (Ge-mäldegallerie) mit den vielen Kunstschätzen aller Zeiten undaller Schulen besonders aber der Neuzeit.

Vorzügliche Plätze und Straßen: Der Roßmarkt, der Co-mödienplatz, die Stadtallee, allwo das Göthe-Denkmal, derLiebfrauenberg, der Römerberg. Die Zeil, die lange Straße,die neue Mainzerstraße, die schöne Aussicht sind die schönsten,die Fahrgaffe, Schnurgasse, Neuekrämc die belebtesten Straßender Stadt. Noch verdienen besucht zu werden, die an die Stelleder ehemaligen Festungswerke gekommenen, rings um die Stadtsich ziehenden Promenaden. Der Rothschildische Garten vordem Bockenheimer Thor. Der im Jahre 1827 neuangelegteFriedhof, V 4 Stunde von der Stadt entfernt.

Frankfurt hat ansehnlichen Waarenhandel, auch einige Fa-briken; am bedeutendsten sind die Geschäfte in Wechseln undStaatspapieren.