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[1]: 1887
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sängen und dem Geläute der Glocken. Daran reihte sich eine ergreifendePredigt des bei der Feier anwesenden Pater Provinzial über den Text:„Hier werde ich wohnen, denn ich habe mir diese Stätte auserwählt." Einfeierliches Hochamt mit Te Denm bildete den Schluß.

Damit war die Wallfahrt „Maria Laiz", wie sie anfangs genanntwurde, eröffnet und die fromme Sage fügt noch bei, der marianische Kultfei an dieser Stätte infolge zahlreicher Gebetserhörungen und außerordent-licher Gnaden (welche durch die noch vorhandenen Votivtafeln bezeugt werden)bald so in Aufnahme gekommen, daß die Kirche an manchen Wallfahrtstagendie Menge- der Andächtigen kaum zu fassen vermocht habe. Von Ascher-mittwoch bis zur Charwoche wurde täglich eine Fastenandacht vor demGnadenbilde abgehalten und im Monat März war jeden Freitag ein Wall-fahrtstag (auch heute noch) mit Predigt und Hochamt; ebenso das Fest dersieben Schmerzen Mariä als das Titularfest der Wallfahrt. An diesenTagen fanden sich die Verehrer der Schmerzensmutter Maria immer in sehrgroßer Anzahl ein und der Empfang der h. Sakramente war manchmal sostark, daß die Geistlichen bisweilen bis gegen Mittag in den Beichtstühlenzurückgehalten wurden.