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25. der Marmorstuhl Karl's des Großen, zu dem eine Treppe hinauf-führt, und welcher derselbe sein soll, auf dem die Leiche Karl's desGroßen sitzend im Grabe gesunden wurde. Später nahmen die deut-schen Könige auf demselben nach der Krönung die Huldigung ent-gegen;
26. ein kreisförmiges, eigenthümlich gestaltetes Reliquiar, Hierothek genannt,mt einem Theile des Schwammes, womit der Heiland getränkt wurde;einem Dorne aus der Dornenkrone, Reliquien des h. Zacharias,Haaren des Apostels Bartholomäus und zwei Zähnen des ApostelsThomas;
27. ein großer prächtiger Reliquienschrcin mit den Gebeinen Karl's desGroßen;
28. Reliquienkapelle von vergoldetem Silber mit einer Reliquie vom Nageldes h. Kreuzes, einer Partikel vom Kreuzholz und einem SchienbeineKarl's des Großen;
29. eine Kapelle mit Reliquien von verschiedenen Heiligen;
39. die Arche der h. Jungfrau oder der Marienschrein, in welchem dievier großen Heiligthümer, mit Ausnahme der Zeit der Heiligthums-fahrt, stets aufbewahrt werden. Dieser Schrein ist ein prachtvollesund sehr reich ausgestattetes Kunstwerk.
Nachdem Karl der Große das Münster zu Aachen vollendet hatte,war er darauf bedacht, diese seine Lieblingsstiftung sowohl mit herrlichenMetallgefäßen und priesterlichen Gewändern, als auch besonders durch Hei-ligenreliquien zu schmücken. Mehrere Reliquien erbat er sich von Rom.Jerusalem, jedoch vor Allem Constantinopel, verschaffte ihm den größtenTheil von diesem Schatze. Angilbert, der Abt von Centulum, erzählt, wieKarl mit aller Sorgfalt und Anstrengung viele Reliquien für seine Hof-kirche sammelte. „Aus allen Landen" sagt er, „brachte er diese zusammen,durch die Legaten, welche er überall hinsandte, sowohl nach Jerusalem, Con-stantinopel, Rom, als durch ganz Italien, Germanien, Burgund und Gal-lien." Spätere Zeugen stimmen damit überein, daß Karl einen außerge-wöhnlichen Schatz von Reliquien aus dem Osten und Westen zu Aachenvereinte. Angilbert zählt ferner in einem Inventarium der Besitzungen seinerKirche auch die dort vorhandenen Reliquien auf und bemerkt dabei, daßKarl's Güte ihm von allen in Aachen vorhandenen Uebcrbleibseln einenkleinen Theil für seine Abtei abgetreten habe. Wir finden nun heut zuTage noch zu Aachen die Reliquien wieder, von welchen Angilbert sprichtund die er mit Namen nennt, als: Reliquien voin h. Kreuz, von dem Ge-wände des Herrn, von dem Schwamm, dem Strick und den Nägeln derKreusiqung, von dem Haare Mariä; Reliquien von den hh. Thomas, Bar-