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Reichstagsakten XIV, 149t. III. 293
1491 Mai 4. Fft an Veit v. Wolkenstein: bedankt sielt für die Unter-stützung seiner Sache beim König und bittet um weitere Förderung.Entwurf. 2 7
— Mai 4. Ludwig zum Paradies an Fft: dass er in der städtischenSache wenig auszurichten vermöge, dass es aber auch anderenhöheren Standes nicht anders ginge; hat gehört, dass heute überdie Hülfe für den König die Artikel aufgesetzt und berathen werdensollen. Or. 28
— Mai 6. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisung in derSchwarzenbergischen Sache. Entwurf. 29
— Mai 7. Ludwig zum Paradies an Fft: über den Stand der FfterAngelegenheiten; dass die Streitsache zwischen Köln und denFürsten in Zollangelegenheiten vom König geordnet ist. Or. 30
— Mai 9. Ders. an Fft: schreibt über den Stand der Ffter Sachen;dass nichts zu Stande kommen wolle, auch nicht in den dasReich angehenden Dingen; berichtet über die Kölner Angelegen-heit. Or. 32—33
— Mai 18. Fft an Ludwig zum Paradies: schreibt über die Ver-handlungen mit dem königlichen Fiskal in Strassburg, dass diesemzwar keine direkte Zusage gemacht, dass aber Fft gewillt ist,hinter anderen nicht zurückzustehen. Entwurf. 34
— Mai 19. Fft an dens.: präzisirt seine Forderungen in der Schwarzen-bergischen Sache; sollten diese nicht angenommen werden, so soller heimkehren. Entwurf. 35
— Mai 20. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet über die Ver-handlungen des Nürnberger Tages, theilt Gerüchte über das bevor-stehende Eintreten von Böhmen und Polen in die Verhandlungen,sowie die Ankunft des Kaisers mit. Or. 36
— Mai 23. Ders. an Fft: widerlegt eine ihm von Fft mitgetheiltein Strassburg vom königlichen Fiskal vorgebrachte Beschuldigung,als habe er dem König gesagt, wenn derselbe den Schwarzen-bergischen Handel nicht beilege, wolle ihm Fft nicht dienen. Or. 37
— Mai 23. Ders. an Fft: dass er die Ffter Sache nicht zum Ab-schluss bringen könne; dass der König guten Willen habe; dasses sehr theuer in Nürnberg sei. Or. 38
— Ende Mai (s. a. et d.J Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihmAnweisungen. Entwurf mit der Bemerkung, dass er nicht aus-gefertigt und abgesendet sei. 39, 40
— Juli 12. Kg. Maximilian an Fft: fordert dem Nürnberger Anschlagegemäss bei Verlust aller Freiheiten und Privilegien die Sendungvon 25 Mann zu Ross und 75 zu Fuss nach Metz bis Aug. 24. Or. 41