Kaiserschreiben VII, i486.
III. 139
486 F ebr. 1. Stuhlschreiber Konrad Glauburg, wegen Todtschlagsaus Fft flüchtig, bittet F. um Verwendung bei Fft für seine Be-gnadigung. Abschrift. 37
— Febr. 9. Ders. bittet Fft, ihm und seiner Familie die Wieder-aufnahme in die Stadt zu gewähren. 40
— Febr. 18. Die Brüder Weyse und Gerhart Schotten, wegen einesin Nothwehr verübten Todtschlages verbannt, bitten F. um Ver-wendung bei Fft für ihre Begnadigung. Abschrift. 38
— März 4. Mathis Henne vom Riedhof bittet Graf Johann v. Isen-burg-Büdingen um dessen Verwendung bei Fft für seine Be-gnadigung. 44
— April 2. Kg. Maximilian ersucht Fft, dem dortigen SeidenstickerHans Ingram das Spitalmeister-Amt zum heiligen Geist, das Fisch-werk-Unterkäufer-Amt oder das Zoll-Amt zu verleihen, so baldeines dieser Aemter erledigt würde. 12
— April 2. Jörg v. Wolkenstein bittet Fft um Förderung des HansIngram im Sinne des Schreibens M.'s vom gleichen Tage. 16
— nach April 9. (s. a. et d.) Bäcker Henne v. Gerau, wegen Todt-schlags aus Fft verwiesen, bittet M. um Verwendung bei Fft fürseine Begnadigung. Abschrift. 47
— nach April 9. (s. a. et d.) Hans v. Moschenheim bittet M. umBegnadigung für einen begangenen Todtschlag. Abschrift. 45
— (s. d.). Zimmerhenn aus Eschersheim bittet Fft, ihn bei der ihmvom Kaiser verliehenen Gnade zu belassen. 39
— Mai 1. F. fordert Fft auf, von der beschlossenen Hülfeleistungan Mannschaft und Geld gegen den König v. Ungarn ihm vor-läufig 6240 Gulden bis zum 3. Juni nach Nürnberg zu schicken,die auf die Hülfeleistung der Stadt abgerechnet werden sollen.J IUI, 447. 15
— Mai 31. M. fordert Fft auf, dem Ffter Bürger Hans Hoenburgzur Zahlung einer Geldsumme an den Ffter Bürger SebastianSrnitt Frist zu erwirken oder den letzteren zur Annahme einerSchuldverschreibung seitens des ersteren zu ermahnen. 18
— Juni 12. Sebastian Smitt an Fft betr. sein Verhältniss zu Schniderhen(Hans Hoenburg). 17
— Juli 10. F. dankt Fft für die Bezahlung des Ffter Antheils anden Hülfsgeldern gegen den König v. Ungarn. 19
— Aug. 8. Fft bescheinigt den Empfang von 600 Gulden seitensdes Bischofs v. Würzburg, welche dieser der Stadt im Namen desKaisers ausgezahlt hat. Entwurf. 20