Privilegien 1487-1498.
III. 39
1487 Aug. Briefwechsel Nürnbergs mit Eft betr. etwaige Privilegienüber die Appellation gegen Urtheile der städtischen Gerichte.
Ugb. A 81 S.
1488 Nov. 27. Nicolaus Wilhelmi von Berstadt, Dechant der Katharinen-kirche 211 Oppenheim, macht Nicolaus Wissbecker und JohannBrun die Bulle Papst Sixtus' V. an den Erzbischof v. Patras von1478 Febr. 7 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 27.
1490 Juli 12. Papst Innocentius VIII. genehmigt Eft auf dessen Bittedie vom Kaiser erhaltene Erlaubniss, den Juden bestimmte Häuserzu vermiethen, und die von der Stadt geregelte Erhebung vonZinsen bei Gelddarlehen. Beigefügt die Kostenberechnung fürdiese Bulle und ein Schreiben des Kaisers an den Papst von1491 Febr. 1, worin dieser ersucht wird, das Statut der Stadt überdie Judenzinsen und die Vermiethung von Häusern an die Judenseitens der Stadt zu genehmigen. 378, 378a, 378b
1491 Febr. 1. F. erklärt, dass Eft, welches von dem Herrn zuSchwarzenberg beschuldigt werde, zwei Diebe ledig gelassen,dadurch gegen die goldene Bulle, die Reformation und den10jährigen Frieden gehandelt zu haben und desshalb der Achtverfallen zu sein, in dieser Sache lediglich nach der Gewohnheitder Stadt verfahren sei. 379
— Febr. 24. Papst Innocentius VIII. theilt dem Erzbischof Simonv. Patras u. a. Geistlichen mit, dass er die Bulle Papst Sixtus' IV.von 1478 Febr. 7 bestätigt habe. Ugb. A 78 Nr. 28
1494 April 16. M. belehnt Georg Frosch und Sifrid KnoblauchNamens der Stadt Eft mit den Dörfern Bornheim, Hausen, Oberradund sechs Huben Land bei Carben und Dortelweil. 380
— April 28. M. bestätigt Fft den Gebrauch der Errichtung vonEinkindschaften. P 1 J 352. 381
1498 Aug. 22. M. erklärt, dass gemäss früheren Privilegien die Judenzu Fft zu schützen allein dem dortigen llathe zustehe. 382