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3 (1892)
Seite
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Die Art und Weise der Bearbeitung des dritten Bandes weichtin mehreren Stücken von der seiner Vorgänger ab. Die Reihenfolgeder einzelnen Stücke innerhalb der obengenannten Gruppen ist diestreng chronologische, der Inhalt ist mit möglichster Kürze angegeben,Stückbeschreibungen sind vermieden. Die chronologische Anordnungberücksichtigt nicht nur, wie früher, die Jahresdaten, sondern auchdie Tagesangaben, was bei diesem Bande um so nöthiger und um soleichter war, als er sich meist auf einzelne Urkunden und Aktenstücke,nicht wie z. B. die Reichssachen, auf zu einem Betreff gehörige Urkunden-gruppen und Aktenfaszikel erstreckt. Es wurde ferner bei dem einzelnenStück angegeben, ob es das Original, ein Entwurf oder eine Abschriftist. In den Abtheilungen Privilegien und Kaiserschreiben ist die Be-zeichnung »Or.« fortgeblieben: alle Stücke, bei welchen dieser Zusatzfehlt, und welche weder als Entwürfe noch als Abschriften gekenn-zeichnet sind, liegen uns im Originale vor. Die Kopialbücher enthaltennatürlich nur Abschriften, die Wahltagsakten zum grössten Theilebenfalls; was in den letzteren nicht Abschrift ist, wird als Entwurfoder Original besonders verzeichnet. Bei den Reichstagsakten wechselndann wieder Originale, Entwürfe und Abschritten in bunter Folge:hier ist die Eigenschaft jedes Stückes am Schluss der Inhaltsangabegekennzeichnet. Ein weiterer Unterschied dieses Bandes gegen diefrüheren ist der, dass bei einzelnen Stücken, die schon gedruckt sind,der Druckort angegeben ist. Diese Angabe erschien wünschenswerth,weil gerade die in vorliegendem Bande verzeichneten Bestände bisheram meisten von der historischen Forschung verwerthet worden sind;der Benutzer wird dem Bearbeiter Dank wissen, wenn er bei dem ein-zelnen Stück angibt, ob es schon gedruckt vorliegt, und ihm so die Mühedes Aufsuchens erleichtert oder ihn der Einsichtnahme des Stückes selbstenthebt. Nur bei Stücken, welche vollständig abgedruckt sind, istder Druckort angegeben, und nur vier Quellenwerke sind zu diesemZwecke ausgezogen worden, welche jedem, der in der FrankfurterGeschichte oder in der Geschichte des Reiches arbeitet, zur Handsind oder von jedem mit Leichtigkeit eingesehen werden können;die Abdrücke zu verzeichnen, welche in entlegeneren Werken, z. B.in den zahlreichen Deduktionen des vorigen Jahrhunderts oder inden lediglich städtische Lokalgeschichte behandelnden Büchern und i

Aufsätzen der reichen Frankofurtensien-Litteratur, enthalten sind, er-schien einerseits unnöthig für die Benutzer dieses Bandes underforderte andrerseits ein Aufgebot von Zeit und Mühe, welches inkeinem Verhältniss zu dem Werthe solch detaillirter Aufzählung allerDruckorte stände. Jene vier Werke sind:

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