Register.
Vorwort.
Nicht häufig dürfte ein Register unter so schwierigen Verhältnissenentstanden sein als dieses Register zu den „Inventaren", die selbsteigentlich nur ein Register und im Laufe von etwa sechs Jahren vondrei verschiedenen Bearbeitern herausgegeben sind. Als vierter müssteeigentlich Kriegk gezählt werden, dessen vor etwa dreissig Jahren ver-fasste Repertorien für die ersten Bände als Grundlage benutzt sind.Durch die Zahl der Bearbeiter und die Dauer der Entstehung der„Inventare" ist es selbstverständlich, dass in Bezug auf die Fassungder einzelnen Stuckverzeichnisse und noch mehr in Bezug auf die Recht-schreibung eine Mannigfaltigkeit, Unsicherheit und Unregelmässigkeitherrscht, die ein einzelner Bearbeiter hätte vermeiden können. DieseUnsicherheit und Unregelmässigkeit haftet auch dem Register an, umso-mehr da es, um den jedesmal fertiggestellten Band wenigstens derBenutzung auf dem Stadtarchiv zugänglicher zu machen, jedesmal nachFertigstellung eines Bandes, also auch im Laufe mehrerer Jahre enstandenist. Dazu kommt, dass mein verehrter Lehrer, der jetzige ArchivrathHerr Dr. Grotefend, zu dem ersten Viertel des ersten Bandes das Register,aber im Wesentlichen nur als Na.mensregister, vor seinem Fortgang vonFrankfurt begonnen und mir die Fortsetzung übertragen hatte. Dassein blosses Namensregister dem Zweck der Sache nicht entsprechenkonnte, war ihm selbst schon klar geworden; er hatte schon Anfängeeines Sachregisters nach Gutdünken eingestreut, Vieles aber, das ebensowichtig war, ausgelassen. Auch ich hatte im Laufe der Arbeit immermehr Rücksicht auf das Sachregister genommen, der Unvollkommenheitdes menschlichen Geistes entsprechend dabei aber ungleichmässig ge-arbeitet, nicht nur bei den einzelnen Bänden, sondern auch innerhalbderselben. Eine am Schluss der Arbeit vorgenommene Durcharbeitungdes Ganzen hat wohl die meisten Unregelmässigkeiten beseitigt, ichweiss aber sehr wohl, dass der Kritiker, noch mehr der Benutzer manchesHinderniss finden wird, an dem er bei der Benutzung strauchelt. Dasschwierigste wird für ihn, wie für mich die Rechtschreibung sein; ichhabe grundsätzlich die Namen so aufgenommen, wie sie gedruckt waren,