68 IV.
Münzwesen 1491 —1496.
1491
Rheinischen Kurfürsten von 1490 Dez. 22 mit und ersucht, dienach dieser gültigen Gulden als Währung gelten zu lassen. Ab-schrift. 627
— Febr. 14. Strassburg an Fft: sendet Abschrift der beiden Schreibendes Kurfürsten Philipp von der Pfalz von 1490 Dez. 22 und 1491Jan. 24. Or. (528
— Febr. 16. Worms an Fft: sendet Abschrift der Bekanntmachungdes Kurfürsten von der Pfalz von 1490 Dez. 22 und bittet umFfts Meinung; es selbst und Speier halten die Annahme jenerMünzbestimmungen ohne Prüfung nicht für gerathen; letztereshat sich an Strassburg um Auskunft gewendet. Or. 629
— Febr. 20. Fft an Strassburg und an Worms: dass es von jenenMünzabmachungen noch keine offizielle Nachricht habe, in Folgedessen auch noch nichts über seine Stellungnahme habe beschliessenkönnen. Entwurf. 636
1493 v or Mai 1 (s. d.) Oeffentliche Bekanntmachung Kölns überseine Münzeinigung mit dem Erzbischof Hermann v. Köln unddem Herzoge Wilhelm v. Jülich betr. den Werth und die Prägungvon Silbermünzen. Druck. 631
1493 —1495. Rechenmeister-Register über die Lieferung von Metall zurAusprägung der Silbermünzen. 632
1494 Febr. 25. Aufzeichnung über die Wiederannahme Daniel Gold-schmidts als Wardeins. 515 Fol. 20c
— April 4. Aufzeichnung über die Annahme des Johann Guldenlöbals Münzmeisters. 515 Fol. 2od
— Mai 16 bis 1495. Drei Blätter mit Rechnungs - Aufzeichnungenüber die Silberprägung in Fft. 633a —c
— Aug. 21. Aufzeichnung des Wardeins Daniel Goldschmidt überdie Bedingungen, die der Schmiedemeister (offenbar Oberknecht)Johann Boitze für die Prägung der Münze beschwören muss.
515 Fol. 2id, 38a
1495 Mai 1 —1497. Aufzeichnungen der Ffter Rechenmeister überdas an den Münzmeister Hans Guldenlöb gegebene Silber undüber die von ihm empfangenen Münzen. 634
1496 April 9. Fft an Balthasar Kuttenbach, Rentmeister in Giessen:bittet um Zusendung von Proben der gefälschten goldenen undsilbernen Münzen des, wie Fft hört, im dortigen Amt mit demFeuertode bestraften Falschmünzers. Entwurf. 635