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4 (1894)
Seite
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Frankenstein, ferner die umfangreichen Archivalien über die benach-barten Höfe und Dörfer, die Hohe Mark im Taunus und die Archiveder 1803 säkularisirten geistlichen Ritterorden, Stifte, Klöster undendlich auch die Abtheilungen Zoll, Messe und Handel; auch dieRathsprotokolle, die Rechenbücher der Stadt und die Botenbücher derBürgermeister enthalten zahlreiche Notizen zur auswärtigen PolitikFrankfurts. Da aber diese Bestände theils nur für die Beziehungenzur nächsten Nachbarschaft von Wichtigkeit sind, theils mehr einrechtsgeschichtliches Interesse beanspruchen und theils nur in ver-einzelten Stücken oder Notizen Material zur Geschichte der auswärtigenBeziehungen der Stadt bieten, so durften sie von der Verzeichnungin den »Inventaren« ausgeschlossen bleiben.

Was die Druckeinrichtung dieses Bandes belangt, so ist sie diegleiche, wie bei seinem Vorgänger; es genügt, dafür auf die Ein-leitung zum dritten Bande zu verweisen. Auch die Angabe, dass undwo einzelne Stücke bereits gedruckt vorliegen, ist beibehalten worden;PP bezeichnet wiederum die 1728 erschienene zweite Ausgabe derPrivilegia et Pacta der Stadt Frankfurt, BU Böhmers Codex diplomaticusMoenofrancofurtanus, JR Janssens Frankfurts Reichscorrespondenz,RTA die von der historischen Commission in München veröffentlichtendeutschen Reichtagsakten; bei der Abtheilung Münzwesen ist auchangegeben, ob die einzelnen Stücke in dem urkundlichen Anhange zuder Arbeit von Paul Joseph, Goldmünzen des XIV. und XV. Jahr-hunderts (Disibodenberger Fund) in dem »Archiv für FrankfurtsGeschichte und Kunst«, neue Folge, Band VIII, S. 1—232, abgedrucktsind; es ist dies mit der Abkürzung Archiv N. F. VIII und der be-treffenden Seitenzahl angemerkt.

Von den in diesem Bande veröffentlichten Verzeichnissen istnur das der »Nachträge« von dem Unterzeichneten hergestellt worden.Das Verzeichniss »Münzwesen« rührt von Herrn Dr. Richard Fr Otting-

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her, das über »Acht und Aberacht« wird Herrn Dr. Paul Collischonnverdankt. Der unendlich mühsamen Herstellung des Gesammtregistersüber die vier Bände der »Inventare« unterzog sich Herr BibliothekarDr. Heinrich von Nathusius-Neinstedt, dem auch an dieser Stelle derwärmste Dank des Vereins für Geschichte und Alterthumskunde nichtfehlen soll. Ueber die Grundsätze, welche bei der Bearbeitung desRegisters massgebend waren, hat sich Herr Dr. von Nathusius auf Seite119—121 dieses Bandes ausgesprochen; über die drei Archivalien-verzeichnisse, welche den Band eröffnen, vergleiche man die nach-stehenden Bemerkungen.