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a) Dies thaten bis zu dem k'en. Tage alle acht Beisitzer; ihr Urteil gieng einhellig dahin, dass Graf Hans, wenn■er schwöre, er sei des Namens und Stammes, wie Graf Hug sei., und wenn unbeteiligte Eideshelfer schwören, dass seinEid rein und nicht mein sei, bei dem Heiligenberg bleibe. Als solche Eideshelfer wollten Herzog Wilhelm von Baiern,6 vnuersprochen mann, die rittermessig vnd wappensgenos sin", die Grafen Ludwig von Wirtemberg, Eberhartvon Kirchberg und Graf Fridrich von Helfenstain 2 Grafen oder Freie, die Grafen Ludwig und Hanns von Otingenund Hanns von Helfenstain 2 Grafen oder Freie oder je für einen solchen 2 Wappensgenossen, Graf Hanns vonTyerstain 2 „genoßen" des Grafen Hanns von Werdemberg oder je für einen solchen 3 Wappensgenossen. Pap.8 Kop. (15. Jhdt.). a. a. 0.
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kein Sachsen-, Swaben-, Franken- oder anderes Recht, „wenne heim vnd schilt abegeen, daz dann eyniche anderedie leben besiezen sollen, dann die verledigen vnd verfallen den lehenherren, so ensy er auch nicht vondem gesipphe grauen Hugo, aber als er sagen wil, daz er von dem stamme sy, daz möge sin, als wir allevon Adam vnd Euen vom stamme gekomen sin, vnd sint er nu nicht ensy von dem Schilde vnd wapen vomHeiligenberge, so meynet er [der Prokurator], daz die lehen billiche dem Schilde vnd dem helme nachfolgen,dann sie mit dem schilde vnd helme verdienet werden". Was die Forderung einer Poen und der „vffge-habene nutzunge" betreffe, behalte er sich das bis zum Schlüsse vor. Dagegen wandte Graf Hans ein, esgeschehe oft, „daz die varben der wapen sich verkeren, vnd eyner in eren vnd der ander in homut dieveranderen vnd daz gesipphe wachse, vnd meynet, daz im daz nicht vnstaden bringen solle, es sy auch inSwaben eyn recht, daz daz nicht yrre vnd kein lehen vmb gesipph oder verkerunge der wapen verfallen,ab (sie) ettliche vmb erhohunge willen in eynem geslechte die varben oder die helme veranderen". Hierauf Hesser die Urkunde des Königs Rudolf über den Ankauf von Heiligenberg durch Graf Hug von Werdenberg[V No. 210], den Lehenbrief des Königs Wenczlaw für Graf Albrecht zum Heiligenberge [VI No. 84, 2],den Gemeindenbrief des Königs Ruprecht [VI No. 144] und den Lehenbrief des Königs Sigmund für denGrafen Hugo [VI No. 144, 4] verlesen, um damit zu beweisen, dass diese Grafschaft von einem Namen-und Stammgenossen auf den andern gekommen sei, auch wolle er, wenn all das nicht genug Weisung sei,beibringen, dass er des Namens und Stammes sei. Der Prokurator erwiderte, diese Briefe weisen auf die•Grafen Albrecht und Hug zu Werdemberg, und da diese „von sipph, blude, schild vnd helme abesin", seider Heiligenberg dem Reiche heimgefallen; „es sy wol, daz die varbe mee, dann die flgnren bringen vnder-^cheit des adels, aber der adel werde durch die varbe bedüt" und bezog sich auf das „wapen von Beiernmit sinen figuren vnd varben". Er bestritt die Berufung des Grafen auf das Swebisch Recht, „dann nichtviel mee solichs gebort sy in vnsern zyten, daz eyn keiser iu Swaben vmb eyne verfallen graueschafftrechtete" und behauptete, Graf Hans habe nicht bewiesen, dass er Namens- und Stammgenosse des GrafenHugo sei, aber auch wenn dies der Fall sei, „sy so wyte geteilet, daz sie sypph , Mut vnd schilt teylen",*o dass das demselben keinen Vorteil bringe. Graf Hans erbot sich darauf zum eidlichen Beweise, dasser Namens- und Stammgenosse sei. Darauf nahmen die Beisitzer bis auf frytag nach st. Virichs tag[Juli 9.] „eynen berat sich dauon zu vndersprechen" und erklärten, am Tage nach st. Bartholomes tage[Aug. 25.] am Hofe des Kaisers in Dutschen Landen vor dem Markgrafen Fridrich oder wenn derselbe ver-hindert ist, vor einem andern vom Kaiser damit Beauftragten auf ihren Eid Recht sprechen zu wollen. Dieunter ihnen, die nicht auf diesen Tag kommen könnten, sollten zu demselben ihr Urteil schriftlich einsenden a ).Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0.
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10) 1434 suntag vor st. Michaels tag [Sept. 26.] erlässt zu Regenspurg Kaiser Sigmund demGrafen Hanns von Werdenberg, mit dem er wegen der Grafschaft zum Heiligenberg zu Recht und Gerichtgekommen, nachdem dasselbe Recht so weit getrieben war, dass derselbe sich erbot, den ihm zuerkanntenEid zu schwören, dieses Eides und belehnt ihn und seine Erben mit dieser Grafschaft und den andernReichslehen des Grafen Hugo von Werdenberg. Die Grafschaft geht, wie der König unterwiesen wird „vomHeiligenberge gen Riethausen in den brunnen vnd vsser dem brunnen in Tymelachen vnd vsser Tymen-lachen gen Altenbrugk in die Schüssen vnd die Schüssen ab in den Bodemsee vnd durch den See genPetershusen an die Rinbrugk vnd von der brücken gen Dinckelsdorf in die lynden vnd vß der lynden gen
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