.;X^i!----^-'■'■■■■'■■■-■ FÜESTENBEEGISCHES URKUNDENBUCH. SAMMLUNG DER (WELLEN ZUR GESCHICHTE DES HAUSES FÜRSTENBERG UND SEINER LANDE IN SCHWABEN. HERAUSGEGEBEN VON DEM FÜRSTLICHEN ARCHIVE IN DONAUESCHINGEN. VI. BAND. TÜBINGEN. IN COMMISSION DER H. LAUPP'SCHEN BUCHHANDLUNG. 1889. ■ ■ I FÜESTENBEßGISCHES URKUNDENBUCH mm BUK! VI. BAND. QUELLEN ZUR GESCHICHTE DER FÜRSTENBERGISCHEN LANDE IN SCHWABEN VOM JAHRE 1360-1469. HEBAUSGEGEBEN VON DEM FÜRSTLICHEN ARCHIVE IN DONAUESCHINGEN. TÜBINGEN. IN COMMISSION DER H. LAUPP'SCHEN BUCHHANDLUNG. 1889. 1 ESsi ESK ■ ■ ■ ■■«■>-, ÜJS i; | An die Stelle des f. Archivsekretärs Dr. Schulte, der im Oktober 1885 als Archivrat an das Gr. Generallandesarchiv in Karlsruhe berufen wurde, trat als Mitarbeiter an diesem Urkundenbuche sein Nachfolger Dr. Tumbült; die von demselben bearbeiteten Urkunden sind in diesem und in dem noch folgenden 7. Bande des f. Urkundenbuches mit T bezeichnet. Für die Benutzer dieser beiden Bände sei hier wiederholt, dass die Beiträge der frühem Arbeiter an diesem Werke, der Herren Bieder, Maierhofer und Schulte, auch in diesen Bänden mit R, M, S kenntlich gemacht sind, dass alle nicht also gekennzeichneten Regesten der Unterzeichnete selbst bearbeitet und dass der letztere die Redaktion auch dieser Bände besorgt hat. Donaueschingen im Juni 1888. Dr. Baumann, f. Archivar. 1360, Juli 3. Constanz. 1, Otto de Rinegg canonicus et vicarius Hainrici episcopi Constantiensis in spiri- tualibus generalis et Fridericus de Sulgen sigillifer curiae Constantiensis, ab Hainrico abbate monasterii s. Blasii in Nigra Silva eiusque conventu atqne Hainrico dicto de Oberriedern, rectore ecclesiae parrochialis in Prikingen, de consensu Alberchti dicti Haiden, advocati in loco S. Montis, et dicti Rehberg, advocati in loco Ramsperg, advoeatorum dictae parrochiae, arbitri facti, ex instrumentis monasterii et attesta- tionibus partium invenerunt, monasterium praefatum per tempus, de cuins contrario non exstat memoria hominum, quartam partem seu qnartum inanipulum pro decima in tota parrochia Frikingen (in bonis et agris antiquis et novalibus infra et ultra montes respectu decimae rectori parrochiae debitae, in villis Galnow et Honoltswiler, ubi monasterium cum rectore praedicto et alüs decimariis quartam partem respectu decimae canonicalis recepit, ratione huiüs decimae) pacifice percepisse, exceptis tarnen decimis dotum ecclesiae ipsius, novalibus nemorum ad castrum S. Montis annuum censum solventibus, agris dictis an der Gebraiten, ad curias dictae Knollin, Johannis Knoll et Cunradi Knoll, ex quibus rector decimas solus recipere consuevit/ pertinen- tibus, et exceptis agris ad bona monasterii in Langnow pertinentibus et 2 iugeribus agrorum ecclesiae s. Brigidae pertinentibus et quasi 3 iugeribus agrorum ecclesiae in Vi. i i Im <&) iWf*£$a*l$Sg£lb m wmm 1360. Schönaich pertinentibus, ex quibus monasterium s. Blasii decimam non recipit. Quam ob rem declarant arbitri, quod monasterium in pacifica possessione dictae quartae per- maneat. 0 Actum Constantie 1360 feria sexta ante festum beati Vdalrici proxima, in- dictione 13. Das Or. siegelten die Aussteller. Perg. Vidimus der Stadt Ueberlingen von 1435 st. Marien Magdalenen abend [Juli 21.] mit Resten des Stadtsekrets, Donaueschingen. 1) Ueber den Besitz und Zehnten des Klosters St. Blasien in seinem „officium Frikingen" ist noch ein 1360 feria 5. post festum Gregorii pape [Mars 15.] von einem Notarius, dem Priester Hugo, verfasster Beschrieb vorhanden. Pap. Or. Karlsruhe. 2) 1366 st. Thomas tag [Des. 21.] verkaufen zu Salinanswiler Albrecht, der Frikinger genannt, und Katherine seine eheliche Hausfrau zu Frikingen dem Kloster Salinanswiler und sonderlich dem Pitanzamt daselbst Haus und Hofstatt und Garten dahinter, gen. Lebsanfts Hofstatt, zu Frikingen um 12 S -S» Costentzer Münze. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (28 mm D, IV A, 2, im Schilde wachsender Löwe), Karlsruhe; v. Weech IH, 20. 3) 1395 donrstag nach st. Nycolaus tag (Des. 9.] verkaufen vor Hainrich von Randegg, Ritter, Vogt zu Schäffhusen, der daselbst zu Gericht sitzt, Abt Bertholt und der Konvent von Allerhailigen in Schäffhusen dem Spitale Vberlingen um 1031 & h als recliteigen einen Hof und einen Zehnten zu Frikingen und einen Hof zu Hunolzwiler, die zusammen 13 Malter Veesen und 38 Malter Roggen und Haber guten, 12 ß ^ Zins und 12 ß ,3) zu Dienst aus dem Hofe zu Frikingen, 12 'h ß ^ Zins, 6 ß 3\ zu Dienst, 3 Fastnachthühner und 27 Zehnthühner aus dem zu Hunolzwiler, 8 ß $i und 5 Fastnachthühner aus Hofstätten und 5 ß $i aus einem Gute zu Frikingen. Das Korn ist Vberlinger Mass, das Geld Costentzer Währung. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Vogtes, Abtes und Konventes von Allerheiligen. Ueberlingen, Spitalarchiv. 4) 1431 st. Laurentzen abend [Aug. 9.] verkaufen Abt Niclaus und der Convent zu St. Blasien dem Spitale zu Vberlingen ihre Leibeigenen zu Marchdorf, Bermatingen, Merspurg, Sernatingen, Ahusen, Burren (6) und Frickingen (14), sowie die Quarten des Wein- Korn- Gross- und Kleinzehntens in der Pfarrei Frikingen um 4300 fi. Rh. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 5) 1431 donstag nach Vnser lieben Frowen tag Assumcionis [Aug. 16.] vergleicht sich gen. Spital mit dem Grafen Johans von Werdemberg über ihre beiderseitigen Zehnten zu Frikingen, und zwar in provisorischer Weise, weil der Graf der Sache endlichen Austrag nicht geben kann, da „die sach des Hailigenbergs noch in reht hanget". Perg. Or. mit dem beschädigten Sekret der Stadt Ueberlingen, Donaueschingen. a) Endgiltig, und zwar in eingehendster Weise, werden die beiderseitigen Zehntbezüge zwischen dem Spitale und dem Grafen von Werdenberg in der Pfarrei Frickingen 1463 donstag nauch st. Gallen tag [Okt. 20.] festgestellt. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Schiedsrichter CSnrad Lullin, Kirchherrn zu Sulgen, Cfinrad Gab, Kirchherrn zu.Ertingen und Conrad Glarner, Stadtschreibers zu Vberlingen, sowie des Grafen Jörg von Werdenberg (s. Abb. Nr. 65), der Stadt und des Spitals Vberlingen und des Frickinger Pfarrers Andress Rechnow (28 mm D, IV A 2, Schild viermal quer gestreift; $, anora. Joe. mljmmu pmpütri) a. a. 0. 6) 1450 mentag nach st. Vitz tag [Juni 22] wird auf Anregung Hannsen von Tschall, Hauskomturs zu Maynow, und der Hailligenberger Vögte, Junker Fridrich von Ow und Hanns Höwdorfer, zwischen den Gemeinden Frickingen und LiUprechtzruti festgestellt, wie weit jede derselben gegen die andere Trieb und Tratt habe. Perg. Or. mit den schlecht, erhaltenen Siegeln Hannsen von Tschai und Fridrichs von Öw, Karlsruhe. I 1360. 1360, Juli 13. Ueberlingen. 2, Hainrich der Seder von Prugguelt, der jüngere, giebt dem Spitale zu Überlingen das Gut zu Prugg- velt auf, das er von demselben zu Lehen hatte. Zeugen: Hainrich Rüscheli, Kaplan des Spitals, Virich von Hödorf, der jüngere, Bürgermeister zu "Überlingen, Hainrich Slatze, Cünrad der Landschreiber zu Schatbüch, Hainrich der Vetter, der Kramer, und Wem der Kftbler. Geben ze Vierlingen 1360 an dem nähsten mantag vor st. Margreten tag. Das Siegel Albrehts des Haiden, Vogts zu dem Hailgenberg (der Aussteller hat keines) fehlt. Perg. Or. Ueberlingen, Spitalarchiv. 1) 1454 mentag nach Judica [Apr. 8.] erkennen Bürgermeister und Rat der Stadt Costentz in dem Streite zwischen ihrem Domkapitel und Margareth Glützieherinen von Lindöw wegen des Uebex'zinses, der auf die Mühle zu Brugfeld ohne Genehmigung des Kapitels gelegt wurde, dass, nachdem gegen die Behauptung der Glützieherin bewiesen worden, dass diese Mühle Erblehen von dem Kapitel sei, und nachdem hierauf der Fürsprech der Frau eingewandt hatte, es sei landläufig, „wenn ainer ain gut zu ainem erblehen empfahe, das bessert vnd nit schwechert, das er dann sini rechten wol furo versetzen, verkoffen vnd beswaren mag, dem ober lehenherren an sinem zins vnschadlieh", und dass ohne Widerspruch der Domherrn jener Ueberzins bei 35 Jahren bezahlt worden sei, derselbe dem Kapitel an seinen Zinsen, Rechten und Lehenschaften unschädlich sein solle. Perg. Or. mit dem Sekret der Stadt Costentz. Karlsruhe. 1360, Juli 31. 3, Hainrich von Blümenegge, Ritter, giebt zu St. Paulus Ehre die Hofstatt in dem Swartzwalde, gen. ze der Wilden Habe, und 10 Juchart Holz und Feld um 0 dieselbe, Bruder Vlrichen und Bruder Johansen, und allen ihren Brüdern und Nach - kommen des Ordens St. Paulus und gebietet allen seinen Vögten, „bürgern" und Leuten, den Orden auf dieser Hofstatt zu schirmen. Geben 1360 an dem nechsten fritag nach st. Jacobs tag, des hl. zwelfbotten. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1362 feria 4. post festum Agathe [Febr. 9.] obligant Constantiae Fridericus provincialis ordinis s. Pauli per Theutoniam et conventus in Wildenhab, quibus pauperibus et vagabundis Heinricus abbas et conventus monasterii s. Blasii in Nigra Silva de possessionibus monasterii sui locuni dictum ze der Wildenhab in nemore dicto der Grünwald literis desuper factis testantibus donaverunt, se et successores suos, ut fines huius loci a ) non excedant, ut nunquam quid de possessionibus monasterii praedicti usurpent, nulluni ho- minem iure servitutis eidem pertinentem contra voluntatem abbatis et conventus in conventualem, conversum vel servitorem recipiant etuteosdem inhominibus etiuribus vulgo „erbe, velle vnd gelasse" dictis nonimpediant et ut in loco praedicto nunquam ultra numerum 10 conventualium ponant. Perg. Or. (die Siegel der Aussteller und des Bischofs Heinrich von Constanz fehlen), Karlsruhe; Abdruck bei Gerbert, Hist. Nigr. Silv. III, 295. a) Die Urkunde giebt eine genaue Beschreibung desselben, da aber als Marken fast nur uns unbekannte Bäume und Steine genannt sind, so können wir diese Beschreibung hier füglich weglassen. ^^H 1 j ig$rf£m&5j!j& ^M^^S^^afe^M^»fii»4«^^^i^!S^g|j 1360. u~ 2) 1369 donnerstag nach dem achtenden tag unser Frowen, als sy zue himell fuehr, [Aug. 23.] bestätigt der Edelknecht Rudolph von Wolfurth, da die Vogtei des vom Abte Heinrich zu St. Blasien an die Paulaner mit der „grundveste" um 2 Hühner Jahreszins gegebenen Waldes in dem Gruenwaldt, gen. zu der Wilden Haab, ihm und seinen Vordem gehört habe, die Schenkung dieses Waldes an diese Brüder und erklärt, gerne deren Vogt zu werden. Kop. im Grünwalder Klosterprotokoll von 1741, S. 11, Donaueschingen. 3) 1382 st. Agnessen tag (Jan. 21.] giebt Hans Korber, Klosterhirt in dem Grünwalt, dem Prior Berhtolt und dem Konvente daselbst 5 & Rappen Friburger Münze (nämlich 18 ß Rappen verdienten Lohn, „item 3 ß Rappen an zwain redern, item 32 ß Rappen an zwain kelbern, item 8 ß Rappen an ainem rock", während er den Rest abdienen soll), wofür dieselben 1 Scheffel jährliche Korngilt an ihren Tisch kaufen und darum acht Tag vor Lichtmess mit Messe und Vigil seine, seiner Eltern und Vordem Jahrzeit zu begehen übernehmen. Perg. Or. mit dem Siegel Hainrichs des Roten, Kirchherrn zu Cappel, (22 mm D, I B, in der Mitte ein H, Umschrift unleserlich, das Rundsiegel in eine annähernd spitzoval geformte Wachsmasse (54: 21 mm) eingeprägt) a. a. 0. 4) 1389 infra octauam s. Laurentii [Aug. 11 — 17.] Henricus abbas monasterii S. Blasii in Nigra Sylua, qui fratribus s. Pauli mansionem in Viridi Sylua erigentibus iam locum donavit, eisdem supplicantibus pro annuo censu 2 pullorum tanquam feodum silvam „von der marck oder lachen bey dem vrsprung ihres brunnens den grund vf biß vf den rein, da die brunnenquellen vnden am rein entspringen, item von demselben gleich vberhin in daß bechlen, daß fürbaß deß Homeißingerß hoffstatt abe fließet, da nun ein metlin ist, item daßelb bechlin gleich abe biß in daß bechlin, daß von vorgenantem ihrem brunnen für der bruoder hoffstatt abe fließet, item von dem spiz der zweyen bechlin gleichs vberhin an daß holz, daß die von Lenzkilch von vnß zue lehen handt, vnd vnderhalb an der von Staleeck oder von Bluomenberg wald, item deß hinauf neben der von Lenzkilch lehen gleich biß gegen dem vorgenanten rain, an dem die brunnenquellen leindt" assignat. Perg. Kop. von 1609 enthalten in einem Vidimus des Klosters St. Blasien von 1636, a. a. 0. 1360, Sept. 22. Messkirch. 4, Walther Truchsess von Rordorf, Ritter, bekennt eidlich, dass sein „eni" sei., der Truchsess, und sein Vater sei., die Stadt Messkilch und was dazu gehört, an ihn und seinen Bruder, Herrn Berchtold, den Truchsessen sei., als rechteigen gebracht und dass sie dieselbe bisher also besessen haben. Geben ze Messkilch 1360 an dem nähsten zinstag vor st. Michahels tag. Das Siegel des Ausstellers (wie Bd. Perg. Or. Donaueschingen. V. Abbild. No. 62). R. 1) 1366 mantag vor st. Hylarien tag [Jan. 12.] gelobt Ott Truchsess von Rordorf, weder seinen Bruder Friedrich, noch jemand von seinetwegen am halben Teile des Kirchensatzes zu Meskilch, den zu demselben gehörigen Zehnten und Zugehörden an Leut und Gut zu irren. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 81 "■). a) 1367 fritag nach st. Gertruden tag [März 19] verkauft Frick der Truchsess von Rordorf seine Hälfte des Kugelershofes zu Messkirch und des in denselben gehörigen Kirchensatzes mit Leuten, Gütern, Zwingen und Bannen, wie er sie von seinem Vater hergebracht hat, um 600 ?£ h und 90 9? h Leibgeding an Freiherrn Wernher von Zimbern und seinen Sohn Hans. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abbild. No. 7) und der Zeugen Herman Habnüt, Kirchherrn zu Meßkilch, (37 mm D, IV A 2, im Schilde Lilie, das Feld mit Andreaskreuzchen 1360. 5 besät; S' H. HABNIT RCOR ECCLE I MESSKILCH), Hansen von Rischach, (s. Abb. No. 8), Bilgrins von H5dorf (s. Abb. No. 9), Albrechts von Wülflingen und Hansen von Ebingen, Donaueschingen. — Dieser Kauf wird an demselben Tage vor dem Stadtgerichte Überlingen (Zimm. Kopialbuch I, 157) und vor dem Hofgerichte Rotwil 1367 mentag nach dem Balmtag [Apr. 12.] gefertigt. Perg. Or. mit den Siegeln des Hofgerichts und des Verkäufers, (wie Abbild No. 7) a. a. 0. — 1368 donstag nach st. Waltpurg tag [Mai 4.] nimmt Ott der Truchsess Wernhern von Zimmern zum Gemeinder an diesem Hofe vor dem Landgericht zu Aygeltingen Perg. Or. mit den Siegeln des Landgerichts in Högew und in Madach (wie Bd. V, No. 527,1) und des Ausstellers (30 mm D, IV B. 1) a. a. 0. — Die Kaufsumme von 600 8' h bezahlte der von Zimmern in Raten, den Rest 1370 mentag in der Osterwochen [Apr. 15.] Perg. Or. mit den Siegeln des Verkäufers (wie Abb. No. 7) und der Zeugen Eberhart Mailin, Kirchherrn und Dekans zu Messkirch () 47: 28 mm, II B, im Felde Blumenstock; f S' EB' DECANI I. MES... LCH AD. BTAM. VIR), Bilgrins von Hödorf (wie vor) und Albrechts von Marbach, a. a O. — 1368 gütemtag nach st. Vrbans tag [Mai 29] verschreibt Ott der Truchsess für die 90 &h, die ihm Wernher von Zimmern „vsgewunnen" hat, und für den Schaden, den derselbe darum erlitten, zum Unterpfande, dass er das alles bis kommenden st. Hylarien tag bereinigen werde, seinen Teil der Nutzungen von der Kirche Messkilch Das Or. siegelten derselbe, Albrecht von Wülflingen und Ott der Schuler, Zimm. Kopialbuch I, 305. — 1368 giltemtag nach st Johanstag ze Süngichten [Juni 26.] versichert der Constanzer Domherr Heinrich Truchsess von Diessenhofen, er werde, wenn der halbe Mess- kilcher Kirchensatz, an den ihn sein Oheim Otte, der Truchsess von Rordjrf, zum Gemeinder genommen habe, in seine Hand komme, Wernhern von Zimmern an dessen Hälfte dieses Kirchensatzes nicht irren (Auffallender Weise hat Truchsess Ott [irrig steht Prikk] die Behauptung dieses Domherrn, dass er ihn zum Gemeinder genommen habe, schon 1367 frytag vor Aller Heilig tag [Okt. 29] unwahr genannt) a. a. 0. 1, 80, 83. — 1370 ze ingendem Aberellen [Apr. 1-] erklärt Peter Abu, gen. Landammann, zu Mängen, dass die Klage, die er wegen eines Guthabens an Truchsess Walther von Rordorf auf den gen. Kirchensatz „erlanget vnd erfüllet" hat, Wernhern von Zimmern an seinem Teile unschädlich sein wolle. Das Or. siegelten derselbe und seine Vettern, die Gebrüder Cimz und Albreht Banzird. a. a. 0. I, 80. — 1379 dunstag vor st. Geryen tag [Apr. 21.] versetzt Ott der Truchsess seiner ehelichen Hausfrau Annen von Magenbuch, der Tochter Albrechts von Magenbuch zu Valkenstein, des alten, für 440 % h (ytaliger) Morgengabe und Heimsteuer die Hälfte seines Teiles, also ein Viertel des Kuglerhofs und seinen Halbteil des grossen Zehntens zu Messkilch und hinter der Tannen. Das Or. siegelten derselbe, Bylgrin von Hödorf, Ritter, Egge von Ryschach, Herrn Hansen von Ryschach Bruder, gen. Schnäbellin, und C.mrat Grämlich, gen. der alte Ammann zu Pfullendorf, Bürger daselbst, a. a. 0. 1, 303.—1379 st Erasmestag [Juni 3] ermächtigt Wernher von Zimmern diese Frau und ihre Erben, seine Pfänder von ihrem Manne, nämlich die zu den Zehnten der st. Martinskirche gehörigen Hühner um 50 3 h und alle Leute st. Martins, „wa die sint in stellen oder in dorfern", um 20 $ 14 ß h und 10 Malter Veesen Messkircher Mass jeweils auf das in den Hauptbriefen genannte Ziel zu lösen, a. a. O. I, 306. —1387 samstag nach st. Jacobs tag [Juli 27] versetzt Otto der Truchsess seiner vorgen. Frau für 100 U h (ytaliger), die er ihr für ihre Widerlegung schuldet, die Hälfte des Zehntens auf Bancholcz und zu Cristansruti. Das Or. siegelten derselbe, Heinrich von Ryschach zu Diettfurt und Bilgrin von Hödorf zu Waltsperg. a. a. O. I, 304. — 1391 fritag vor Vnser Frowen tag der Kertzwihe [Jan. 27.] giebt derselbe derselben für 900 ?? h (ytaliger) wegen ihrer Morgengabe und Heimsteuer seine Hälfte des Kuglerhofs als rechteigen. Das Or. siegelten derselbe, Hainrich der Nübrunner von Pfullendorf, Cunrat Gremiich, Ammann zu Pfullendorf, und Hainrich von Rischach zu Dietfurt. a a. O. I, 303. — 1403 st. Gregorien tag [März 12.] verkaufen zu Meßkirch Anna die Truchsessin, Otten des Truchsessen sei. von Meßkirch Witwe, und ihre Kinder Hans, Margarethe und Agatha Johansen von Zimbern ihre Hälfte des Kuglers- hofes mit dem Kirchensatz, den Widmen in und um Meskilch und der Kirche daselbst mit den Altären und U. Fr. Kapelle vor der Stadt, die auch in den Kuglershof gehört, um 1700 U h. Das Or. siegelten die Aussteller, Wernher Glattys Vogt zu Kallenberg als Vogt der 3 Verkäuferinen, Hainrich Müller, Kirchherr zu Messkircb, Hainrich von Rischach zu Dietfurt und Hans von Mägenbuch, Friken Sohn. a. a. O. I, 181. — 1403 dunstag vor Mittervasten [März 29.] giebt der gen. Kirchherr zu Messkirch zu diesem Verkaufe seine ausdrückliche Zustimmung, a. a. O. I, 275. 2) 1366 zinstag vor dem hl. aubent ze Pfingsten [Mai 19.] verkaufen Hermann Raster und Else, Hiltprants Tochter, seine eheliche Wirtin, Frick sein Bruder und Gret, dessen eheliche Wirtin, der vorgen. Else Schwester, alle Bürger zu Messkirch, (die beiden Frauen mit Genehmigung ihres hiezu bestellten Vogtes Albrecht von Wülflingen) um 18 'S, 3\ dem freien Herrn Wernher von Zymmern ihr Steinhaus zu Messkirch auf der Ringmauer, gen. „der Suldorfer stainhuß", und ihren Teil des Gerichts zu Raste. Das Or. siegelten Herman und Frick die Raster, die Stadt Messkirch und Albrecht von Wülflingen. a. a. 0. I, 229. 3) 1367 mitwoch vor st. Georientag [Apr. 21] giebt Herman Habnüt von Bibrach, Kirchherr zu Meßkilch, Wernhern von Zimbern, Ritter, und seinem Sohne Hans die Hälfte des grossen Zehnten der Stadt- mm SÜsHi a^as HEI Ural JSBmHt imim 9 13.' aääBüäa&änäSm 6 1360. kirche Meßkilch, des Zehntens zu Eordorf, zu Modreshoue, im Rordorfer Hart und von allem, was im Ror- dorfer Banne „an die kilchen" gekört, zu Cristansrüti, Ingelswis, Hödorf, Maningen, Lütiskouen, Igelswis, Birktlingen, Wakerskouen, Geggingen und Snerkingen, des Zehntens auf Tolental, Banholtz, Burgstal, in Herrn Beringers Gerüt und kinder der Tannen zu Meßkilck und aller Grosszeknten, die zu gen. Kirche gehören, des Kleinzehntens zu Meßkilch, aller Widmen dieser Kircke, aller Zinse, welche die Kircke von Hofstätten in Meßkilck bezieht, der Wiesen zu Sebönlock, der Heuzeknten zu Wakershouen, der Hauptfälle welche an diese Kirche gehören, und des Werkzekntens derselben daselbst vor Hartman von Landowe, Ammann zu Meßkilch, dem alten Lfigeller, Vli dem VSgeller und dessen Bruder Lip, Haintzen Bühilli, Hain- rich Maiger, Cünrat Bisswurm, Walther Bisswurm, Haintzen Mark und Herman Müller. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (wie oben No. 4, 1 a.), Hansen von Risekack, Ritters, Swartzen Egglins sei. Sohnes (wie Abb. No. 8), des Truchsessen Frik von Eordorf (wie Abb. No. 7), Albrechts von Wülflingen und Hansen von Ehingen, Donaueschingen. 4) 1368 zinstag nach st. Walpurg tag (Mai 2.) giebt Eberhart Mayli Kirchherr zu Meßkilch diese Stücke ganz an Wernher von Zymmern und Otten den Truchsessen, Herrn Walthers sei. des Truchsessen von Rordorf Sohn, zu Meßkilch. Zugleich gelobt er ihnen, die Kirche Meßkilch selbst zu besorgen und ohne ihren Willen nicht von derselben zu kommen a ). Das Or. siegelten der Aussteller, „der camrer vnd die notbruder gemainlich der technye ze Meßkilch b ), Herr Hans von Rischach, Walther von Ramsperg und Albreht von Wülflingen. Zimm. Kopialbuch I, 50. a) Auch Mayli's Nachfolger Hainricus Müller, den auf die gen. Kirche Johannes von Zyraern und Johannes Truehsess von Rordorf 1400, III. Kai. Maii [Apr. 29. ] praesentiert hatte, versichert 1400 mentag vor st. Johana tag ze Sünwenden [Juni 31.], dieselbe persönlich bei Strafe ihres Verlustes zu versehen und mit Singen und Lesen zu thun, was der Kirche nützlich und ehrlich, Gott loblich und den Seelen tröstlich sei. Das Or. siegelten derselbe und Hans von Swaindorf von Rüti und Hainricus Ysenhut, Schulmeister zu Meßkirch, a. a. O. I, 41, 49. — b) Die Geistlichkeit der Herrschaft Messkirch bildete eine Brüderschaft, deren Glieder Notbrüder, auch Chorbrüder genannt wurden. Diese Brüderschaft führte ein eigenes Siegel, das um 1300 angefertigt wurde und das dieselbe noch im 17. Jhdt. gebrauchte; es ist abgebildet unter No. 12. ü m &am 5) 1378 an dem achtenden tag Maygen bekunden Schultheiß und Rat zu Diessenhofen, dass vor ihnen und vor offenem Gerichte Otte Truehsess von Rordorf zu Messkilch, Annen von Magenböch, Albrechts von Magenbüch Tochter, seiner ehelichen Wirtin, in die Hand ihres Trägers Johans Truchsessen von Diessenhouen, gen. Blümliglantz, Ritters, das Haus und den Hof zu Messkirch, gen. „der Isenharter Hof einerseits an den Kirchhof, anderseits an das Burgthor und auf den Bach stossend, als recht eigen aufgegeben habe. Das Or. siegelten die Stadt Diessenhouen und Ott der Truehsess a. a. 0. I, 306. 6) 1391 st. Agnesen tag (Jan. 21.) empfängt Claus Gepß von Mengen von Frau Briden von Zymmern, geb. von Gundelfingen, die Nidren Mülin zu Meßkirch an der Ringmauer zu seiner Hand und nicht länger um einen Jahreszins von 12 & h, 2 Malter Kernen Meßkircher Maß und 1 ß 3i n ze weglosy", 1 Viertel Eier und 4 Herbsthühner. Das Mühlwerk ist neu ausser dem Mühlbette, das aber auch „gantz und gab ist. Gepß soll Mühle, Haus und Mühlwerk bauen, wenn sie dessen notdürftig sind, und sie in aller Güte und Ehre lassen, wie er sie übernommen hat. Er darf niemand auf die Mühle setzen, sondern diese fällt, wenn er nicht persönlich auf ihr sitzen will, seiner Herrschaft heim. Die Steine, die er in der Mühle übernommen, sind auf 8 U h geschätzt; sollte er abziehen, so hat die Herrschaft freie Wahl, die Steine oder dafür von ihm 8Ähzu nehmen. Zum Mitgilten dafür, dass er all das halten will, giebt er seinen Vetter Cünz Gepsen und zum Bürgen Hans Boxblüt den jungen«). Das Or. siegelte die Stadt Meßkirch und Ott der Schuler von Menningen. a. a. 0. I, 159. ffiroP a) Unter ähnlichen Bedingungen verliehen die Herrn von Zymmern auch die Mühle vor dem Angerthor 1409, die Mittelmühle 1414 und die Mühle Trätenfurt 1420. a. a. 0. I, 160, 161. 1360. 7 7) 1392 sunnentag nach st. Benedicts tag (März 24.) sprechen Lutz Asping von Sigmaringen, Cüntz Sattelknecht und Haintz Küng von lleßkirch zwischen Frau Bryd von Zymmern, geb. von Gundelflngen und Elsen der Zieglerin nach des Briefes Sage, den erstere von Cünin Ziegler sei. hat, auf heider Teile Bitte zu Recht: die Zieglerin soll der Frau von Zymmern machen 1) einen Kasten zu der Ziegelhütte, 2)die Ziegelhütte „mitlaytran vnd mitrütran", 3) zu den „henken" alles, was dazu gehört, es seien Tröge oder anderes, nur nicht Eisengeschirre, 4) die „schobhütten mit laytran, mit rutran und mit benken", 5) den Ofen, alles so gut, als es war, da Cüni der Ziegler sei. zu der Ziegelhütte gekommen ist. Das Or. siegelte, da die Aussteller kein Siegel hatten, Hans von Schwaindorf. a. a. 0. I, 163. a) 1427 sunnentag nach der hl. Vffart [Juli 1] empfängt die Ziegelhütte auf 10 Jahre um 4 8 Const. Jahreszins Hainrich Haffner von Johans von Zimmern, a. a. 0. I, 162. 8) 1393 dunstag nach st. Martins tag {Nov. 13.) empfängt Haintz im Stüblin von Pfnllendorf von Frau Bryd von Zymern, geb. von Gundelfingen, auf 2 Jahre die neue Badstube zu Meßkirch am Angerthor um 3 H h .Jahreszins. a. a. 0. I, 163"). a) Von derselben Frau empfangen 1398 st. Bartholomeus aubend [Aug. 23.] Haintz Rober, seine Hausfrau Adelheit und sein Sohn Haintz zu ihren Händen und nicht länger die neue und die alte Badstube zu Messkirch um lO'/s & h Jahreszins, ferner 1399 zinstag nach Vnser Frowen tag ze Mitem Ougsten [Aug. 19.] Haintz Rober auf Lebenszeit die untere Badstube daselbst um 8 "a h Jahreszins, endlich 1412 st. Martis aubend [Nov. 10] ebenso auf Lebenszeit und um 8 8f h Zins Hans Rober von Johans von Zimmern die Badstube am Bach hinter des Bützers Schmiede, a. a. 0. I, 184, 201, 218. 9) 1395 samßtag nach st. Agnesentag {Jan. 23.) giebt Burkart Dierbhaimer Frau Bryden von Zymmern, geb. von Gundelfingen, die Fronwage zu Meßkirch mit aller Ehafte für rechteigen um einen Krautgarten am Anger hei der obern Mühle. Das Or. siegelten die Junker Bilgrin von Hödorf, der ältere, zu Waltsperg und Ott der Schuler. a. a. 0. I, 228. 10) 1402 mittwoch nauch st. Virichs tag {Juli 5) verkauft Wolf von Wülflingen, derzeit zu Bordorf gesessen, um 18 U h Johansen von Zimbern, Ritter, Garten und Hofstatt an. des Käufers Burg») und an der Stadt Ringmauer zu Meßkirch. Perg. Or. mit dem Siegel Hansen von Schwaindorf (die des Ausstellers und Otten des Schulers fehlen). Donaueschingen. a) Nach der Zimm. Chronik I, 206 erbaute dieselbe Johans selbst aus den Steinen des Burgstalls Benzenberg bei Rohrdorf. Vordem hatte derselbe, wie sein Vater und dessen Schwäher, Truchsess Berthold, in einem grossen Steinhause, gen. Jungfrau Metzen Haus, am Markthore unter der Pfarrkirche zu Meslrirch gewohnt, da die ältere Burg vor Jahren abgebrannt und nicht wieder erbaut worden war. Beim Abbruche des Burgstalls Benzenberg fand Johans von Zimmern nach der gen. Chronik einen Geldschatz. 11) 1416 st. Mattys aubent {Febr. 23.) wird durch Hainrich Müller Kirchherrn zu Meßkirch, Haintz Büttel und Hainrice Pur Haintz Schouber zu HSdorf mit Pfaff Hainriehen Lotten, Kaplan zu st. Katherinen Altar in der zu Ehren st. Martins gestifteten Leutkirche zu Meßkirch, wegen des Lichtes, das nach dem Hauptbriefe vor diesem Altare die Kö'ffman, deren nächster Erbe Schouber ist, gestiftet haben, und das gen. Kaplan nicht gebrannt hat, mit dem letztern dahin verglichen, daß derselbe ihm 1 fl baar und den Pflegern des gen. Gotteshauses auf sein Gewissen alles, was er eingenommen, als er das Licht nicht brannte, geben soll. Fortan sollen diese Pfleger einnehmen, was zu dem Licht gehört, und dasselbe brennen und dem Schouber, beziehungsweise seinem nächsten Erben ein Huhn jährlich geben. Das Or. siegelten der ohgen. Kirchherr. Zimm. Kopialbuch I, 35. 12) 1431 st. Agthen tag {Febr. 5.) bittet Johans von Zymmern den Bischof Otten zu Costanz um Bestätigung der von ihm zum Seelenheile seiner selbst, seiner ehelichen Hausfrauen Küngott, geb. von Werdenberg sei., ihre Kinder und Vordem und aller „gottesgelöbigen" Seelen auf ü. 1. Frauen Altar in WM ■ jj I : ■ ] | < ■ 1 ■oexHflRMH 'i/ : '. ..',-.•..,':.!■ ^.;■«■:- ■■'■ ■ '■ ■■'■■■■■■'■;/r. ..,.,.■;, 8 1360. st. Martins Pfarrkirche zu Meßkirch gestifteten und durch einen weltlichen Priester zu versehenden Pfründe. Dieselbe haben er oder seine Erben bei jeder Erledigung binnen 2 Monaten zu verleihen; thun sie das nicht, so haben es Ammann und Eat zu Meßkilch zu thun. Geliehen kann sie nur werden einem Priester „eins loblichen lebens vnd wesentz, erbers wandeis vnd guten lümden, vnd ouch gezimlicher kunst", der dieselbe persönlich besitzt. Wenn er, der Stifter, den von ihm zu bauen angefangenen Altar in der gen. Pfarrkirche „mit wyhen vnd mit aller ander zierd, die darzü gehörend" ausbaut, darf er diese Pfründe auf diesen neuen Altar ziehen. Als Dotation giebt er der Pfründe ein Haus mit Garten am Obern Thor, das U. Fr. Brüder zu Rauenspurg gewesen, und folgende Nutzen: aus des Veringers Hof zu Rordorf 5 Malter Veesen, 3 Malter Haber, 3 # h, 1 Viertel Eier und 4 Hühner, aus Hainrich Vischers Hof zu Schnerkingen 2 Malter Veesen, 2 Malter Haber, 1 Viertel Eier und 4 Hühner und von der Stadt Vberlingen 25 8> h; löst die Stadt diesen Zins ab, so muss ihn der Kaplan mit Genehmigung des Kastvogts wieder „uff stuk" anlegen, falls der Stifter und seine Erben denselben nicht mit ihren eigenen Gütern widerlegen wollen. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. I. 206 a j. a) 1431 Juli 5 bestätigt der bischöfliche Generalvikar diese Stiftung. 1433 guttemtag vor st. Jörygen tag [Apr. 20.] verlegt Hans von Zimmern diese Pfründe sammt ihrer Dotation auf den nunmehr vollendeten neuen Altar. Hiebei bestimmt er, dass aus den dotierten Höfen zu Kordorf und Schnerkingen der Kaplan dieses Altares denselben mit Wachslichtern zu versehen habe. Das Original siegelten der Aussteller, sein Schwiegersohn, Graf Hainrich von Werdenberg, und Caspar von Hodorf. a. a. 0. 1, 206, 271. 13) 1441 mittwoch nach Keminiscere (März 15.) bestätigen Bürgermeister und Eat zu Vberlingen von Ammann und Rat zu Meskirch, ihren lieben Nachbarn und besonders guten Freunden, einen Brief zur Bewahrung übernommen zu haben. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Sekret der Stadt Vberlingen. Überlingen, Stadtaixhiv. 14) 1442 guttemtag vor st. Vrbanstag (Mai 21.) verkauft Wemherr von Zymmern für sich und seinen Bruder Göttfryd um 128 fi. Rh. Hänßlin Vogt von Büchan, gen. Hemerlin Vogt, das freieigene Steinhaus, auch gen. „der Vnder Hoff", mit Hofraite, Hofstatt, Scheuer und Garten zu Meßkirch in der Oberstadt bei dem Burgtor und am Kirchhof. Aus demselben gehen 5 ß $i Zins an die Verkäufer. Perg. Or. (Das Siegel des Ausstellers fehlt) Messkirch. • T. 15) 1457 sambstag nach st. Johans tag, des hl. t&ffers, (Juni 25.) bescheinigen Ammann und Rat der Stadt Meßkirch, die mit Genehmigung des Junkers Wernhers von Zymern, Freiherrn, die Wiesen an der Ablach in der Herrschaft Meßkirch zu Emdwieseu gemacht und etliche angestellt haben, um eidlich nach Billigkeit „gelt nach der anzal darvff zu legen", dem Abte Nicolaus zu Petershusen den Empfang von 16 fl., die er ihnen wegen dieser Einrichtung von 3 Mannsmad Wiesen zu Vnderbirchtlingen schuldig geworden war. Das Or. siegelten die Stadt Meßkirch und Wernher von Zymern. Petershauser Kopialbuch des 15. Jhdts. Bl. 267. Karlsruhe. 16) 1457 fritag nach st. Jacobs tag (Juli 29.) verkaufen Ammann und Rat zu Meßkirch mit Willen ihres Herrn Wernher von Zimmern ihrem Bürger Hainrichen Wiglin, um 200 <& h, „wie zu Meßkirch gong vnd geb sind", 10 U h wiederkäuflichen Zins aus ihrem Ungelt. Das Or. siegelten die Stadt Meskirch, Wernher von Zimmern und Ortolf von Höwdorf zu Walsperg. Zimm. Kopialbuch II, 158. 17) 1458 mittwoch nach des hl. Crütz tag, als es funden ward, [Mai 10.] bekundet Wernher von Zymern, dass Diepolt Rülat und Burck Bül als Heiligenpfleger St. Peters in Rordorf dem Gotteshause St. Martin zu Meßkirch, als man dasselbe „sckinbarlich gebuwen vnd das gevffet haut nämlich an dem Kirchen- turn vnd an andern gotszierden, und nun St. Martin nit so vil durch sich selbs gehebt, damit er selichen büw verbringen m6cht", 50 'S, h Vberlinger Währung geliehen, und dass St. Martins Pfleger denselben dieses Anleihen jederzeit zurückzugeben haben, sowie sie dessen nicht länger entbehren wollen. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. II, 152 a ). 1360. 9 a) Zu Vollendung dieses Baues entlehnte St. Martin wohl zu derselben Zeit auf gleiche Weise von den Heiligen zu Gegingen 33 Va & h, zu Menningen 7 Fuder Wein und 4 tb /-S) Costenzer Leibgeding, zu reichen auf Martini seiner Schwester Ennlyn von Wildenstain, Klosterfrau zu Veitbach. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln desselben und Rudolfs von Bliimberg und dem Hainrichs von Blumberg (letzteres s. Abb. No. 50) a. a. 0. — 1446 st. Johans tag des hl. evangelisten [1445 Bez. 27.] verzichtet derselbe nochmals auf diesen Kirchensatz und Zehnten. Perg. Or. mit den undeutlichen Siegeln desselben und Andreas Röders, a. a. 0. — 1453 Fridericus abbas Augiae Maioris ex haereditate sua tradidit monasterio suo ecclesiam in Kirchdorf cum decimis ibi et in Übrach, ob quod a con- ventualibus suis pro suae suorumque animarum salute anniversarium ad nostra usque tempora quot annis rite celebratur. Annales Augiae Divitis (Handschrift in der K. Hof- und Staatsbibliothek in München.). 12) 1446 Vnser lieben Frowen tag, die Lichtmesse [Febr. 2.] verfügt Hainrich Münch zu Kilchdorf, dass sein Haus daselbst auf hl. Martin Hofstatt, nach seinem Absterben seiner Seele zu Trost an die Kirche zu Kilchdorf a ) falle. Perg. Or. die Siegel Conrat Birckhamers, Kirchherrn zu Kilchdorf, und des Junkers Rudolf von der Alten-Plümberg fehlen. Donaueschingen. T. mm äsäs mm .-•■]£ naBSIL Wm a) Dieselbe kauft 1447 zinstags vor Gregorien tag [März 7.] für 40 % h Vilinger Währung von Erhart Pregell, Metzger zu Vilingen, ein Drittel eines Hofes zu Kilchtorf und 1464 suntags vor st. Gallen tag [Okt. 14.] von Clösy Aubentgrunt von Vilingen um 43 fl. Rh. diesen Hof, gen. der Kupferhof, ganz. Perg. 2 Or. (das Siegel der Stadt Vilingen fehlt jedesmal.) a. a. 0. 13) 1452 samstags nach Cantate [Mai 13] verkauft Hannß Bischof von Kiilchdorf an Auberlin Fuchs und Elli Weberin, seine eheliche Hausfrau, zu St. Georgen, auf ihre Lebzeit und nach ihrem Tode an den Prior und Konvent daselbst l'/a fl. Zins zahlbar in Yillingen auf Martini, aus seinem „ziegelhause" gen. die schüre zu Kiilchdorf, und dem Turme daran, der dazu gehört, mit Hof, Scheuer, Bündt, die darum geht, und Garten, um 30 fl. Rh. unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Das Orig. siegelte die Stadt Villingen. St. Georger Kopialbücher No. 4, S. 24—26. Karlsruhe. 14) 1453 samstag vor st. Gallen tag [Okt. 13] leiht zu Costenz Caspar, Abt zu St. Gallen, Hanns Billing, Bürger zu Rotwil, des Schulthaissen Zehnten zu Kilchdorf im Brigental, aus dem ihm und seinem Gotteshause 10 Viertel Kernen Villinger Mass Zins geht, wie derselbe an Billing von Frau Annen von Eb- gotingen sei., seiner ehelichen Hausfrau, vermächtnisweise laut eines versiegelten Briefes, den sein Vorfahr, Abt Eglolf sei., 1429 mentag nach Vnßers Herrn Vffart tag [Mai 9] gegeben hat, gekommen ist. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Donaueschingen a ). a) 1455 mentag nach Quasi modo [Apr. 14.] verkauft Hans Billing diesen Zehnten Hansen Sweninger, Bürger zu Vilingen, den Abt Caspar damit als Träger seiner ehelichen Hausfrauen Annlin Schiltlin belehnt. Mit des Abts Erlaubnis giebt Swenninger dem Verkäufer und seiner ehelichen Hausfrau Annen von Ebgotingen daraus 8 Malter Veesen und 4 Malter Haber Vilinger Mass Leibgeding. St. Gallen, Lehenbuch von 1442 S. 111. — Sweninger empfängt diesen Zehnten wieder zu Wyl von Abt Virich von St. Gallen 1463 st. Othmars aubent [Nov. 15.]. St. Gallen, Lehenbuch von 1463, S. 20. 1360. 1361. 17 15) 1458 st. Othmars tag [Nov. 16.} verkauft Sigmund von Stain, Kitter, um 30 fl. Eh., die Peter Zeltmaister, gen. Seckler, zu Vilingen Angnesen Schmidin, Peter Schmids sei. des Gerbers zu Vilingen ehelicher Wirtin, schuldig ist, derselben Vk fl. Eh. auf st. Martins Tag fälligen Zins von den 2 Malter Veesen Vilinger Mass, die ihm jährlich zu Vogtrecht von der Kirche zu Kilchdorf im Brygental zustehen. Perg. Or. (vom Siegel des Ausstellers ist nur ein geringer Bruchteil erhalten.) Donaueschingen. T. 16) 1468 sambstag vor Vnser lieben Frawen tag Assumptionis [Aug. 13.} tibergiebt zu Villingen Sigmund Herzog zu Österrich, seinem Oheim, Graf Hainrichen von Furstemberg, alle seine Gerechtigkeit an den Güten und Zehnten, die Hanns Heinrich zum Tor zu Tieffen in den Dörfern Klengen, Kilchdorf und daselbstum im Brigental unter Villingen in der Herrschaft Waremberg an sich gebracht hat, behält sich aber die Lösung um die Pfandsumme vor. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, Villingen Stadtarchiv. T. /75/67. 6. Abt Eberhart von Eeichenau leiht H. dem Kramer von Engen und seinen Schwestern Adelhait und Margreth den Kornzehnten zu Hatingen, gen. des Kromers Zehnten, der an dieselben von ihrem Vater H. dem Kromer sei. gefallen ist. Datum [13J61 feria tercia fest (sie) .... Eeichenau Lehenbuch 638 f 2 S. 60, Karlsruhe»). a) Diesen Zehnten leiht später Abt Jobans von Reichenau Eberlin Ehinger anstatt seines Vaters Hanns Ehinger. a. a. 0. 638 e S. 226. 1) 1399 mitwoch vor st. Thomas tag [Bez. 17.] verkaufen zu Engen Hans der Spek von Busendorf und Hans der Schurhammer von Engen und Eüdolf, sein Bruder, Nesen der Selossinen und Nesen der Erw- linen und Elsen der Kellerinen, Klausnerinen zu Meringen, an deren Klause ein Gut zu Hattingen, das 1 Malter Kernen gilt, zu Eigen um 11 U h. Perg. Or. (Das Siegel des Junkers Egen zu Engen fehlt.) Donaueschingen"). E. a) Diese Klause kauft 1400 st. Hylarien tag [Jan. 14.] ein Eigengütlein zu Hattingen, das 1 Malter Kernen Vilinger Mass und 2 Hühner giltet, um 15 U h vom Altar in dem Beinbause in der Altenstadt zu Vilingen. Perg. Or. (die Siegel der Stadt Vilingen und ihres Kirchherrn Rieh, der diesen Altar zu leihen hat, fehlen) a. a. 0. 2) [14]34 Aller Haiigen abend [Okt. 31.] empfängt Henßlin Brugger von Engen als Träger Jacobs Teuflerer von Engen und seiner Geschwister Jacob, des jungem, und Clara, Hanßen Teuffers sei. Kinder, 3 Malter Kernen Gilt aus dem Hof zu Grutt, gelegen zu Hattingen a ). Lupf. Kopialbücher I. 7 S. 37 T , a. a. 0. a) Diese Gilt empfängt [14]38 freytag nach dem Maytag [Mai 2.] von Graf Eberhart von Lupfen Conradt Schmidt von Engen, dem sie zu seiner Hausfrau Ciaren Tufrer Ehesteuer geworden ist. a. a. 0. I, 4 S 20 T , ebenso [14]68 von Graf Sigmund von Lupfen Conradt Oschwaldt, Bürger zu Engen, mit einem Gute zu Bargen, das je 2 Malter Kernen und Roggen, 6 Mut Haber, 4 Hühner, 60 Eier, 7 ß 3i Costanzer giltet. a. a. 0. I, 4 S. 145 v . — "Weitere Einzelgüter zu Hattingen, teils Lehen von Hewen, teils von Stühlingen, tragen im 15. Jhdt. von den Grafen von Lupfen zu Lehen die Blum, Keller und "Wächter zu Engen und die Waibel zu Villingen, a. a. 0. I, 2 S. 6, 16; I, 4 S. 40, I, 7 S. 1, 27, 37. eK£$ m mm 1361, Mai 8. Pfullendorf. 7. Berhtolt Hartnid, Bürger zu Pfullendorf, verkauft dein Spitalmeister und „der brüderschafft gemainlich dez hl. gaistez hus dez spitals" zu Vberlingen 10 Jau- VI. 3 iJ "-■' : ; '..r<-'•'■ ■''•'- -"■> 18 1361. chart eigenen Acker zu Hutzlahannennest, auf die er den Spitalmeister geführt und an des Spitales statt in nützliche Gewähre gesetzt hat, um 18 # A Costenzer. Geben ze Phullendorf an dem nahsten sambstag nach st. Waltpurg tag 1361. Das Siegel Cünrat Grämlich, Ammanns zu Phullendorf; das des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Überlingen, Spitalarchiv. 1) 1413 st. Vits tag [Juni 15.] versöhnt sich Clara die Piisterküblin, Ortolfs Schorpen sei. eheliche Hausfrau, mit Zehent (sie) und Cünrat Schorpen, Gebrüdern, ihren Schwägern; dieselben geben ihr unter Vorbehalt des Rückfalls freien Willens als Leibgeding das von ihrem Mann hinterlassene, von der Äbtissin „des frygen closters" Büchöw lehenbare Gut zu Hannennest, zwei Leibeigene und ein Holz, „dz da gemain ist mit den von Niinegg", zu Herbrechtingen. Perg. Or. (das Siegel des Oheims der Ausstellerin, Hansen Gramlichs, Hermans sei. Sohns, fehlt). Donaueschingen. a) Mit diesem Gute wird als Lehensträger des Klosters Salem von der Buchauer Äbtissin Margreth, Gräfin zu "Werdenberg, 1455 samstag vor Trinitatis [Mai 31.] Wolf von Heggelbach zu Dächenberg belehnt. Perg. Or. ohne Siegel, a. a. 0. 2) 1461 mittwoch vor Fronlichnamstag [Juni 3.] verkauft Hanns von Geggingen dem Abt Ludwig und dem Konvent zu Salmenschwiler seinen Eigenhof zu Hanennest, seinen grossen und kleinen Zehnten daselbst und seine Wiese zu Waltbürren bei dem Badbrunnen, wie er das von seinem Vater Jost von Geggingen erhalten hat, für 790 fl. Rh. Das Or. siegelten der Aussteller, Jost von Geggingen, dessen Bruder und Claus Bessrer, der junge, Bürgermeister zu Überlingen. Pap. Kop. 18. Jhdt. Karlsruhe. S. 1361, Mai 31. 8. Abreht von Valkenstein, ein Edelknecht, Walthers von Valkenstein sei. Sohn, belehnt für sich und seine Brüder als deren ältester Jacop Zoller und Henni Speten von Loffingen mit dem Zehnten zu Bittelbrvnnen, gelegen in Walthuser Bann. Gegeben 1361 an dem nehsten guttentag nach st. Vrbans tage. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. R. m WM ®m m 1361, Juni 14. 9, Johann von Krenkingen, Freiherr, versetzt an die Gebrüder Walther und Burghart von Hohenfels um 1500 M. S. die „alte Krenkingen" mit Zugehör, darunter auch die Fischenz in der Wutach, Steinach und Schlucht und Gericht, Zwing und Bann über das Dorf Horheim 1 ). Zeitschrift für Gesch. d. Oberrheins. 22, 141 (nach einem Auszuge des 18. Jhdts.). 1) 1410 wurde diese Erwerbung, fortan die Herrschaft Wutenthai genannt, von den von Hohenfels an die von Rumlang verkauft, a. a. 0. 142. PiiiP - .. ■ ■ ■ ■'.'-'■ 1361. 19 2) 1396 st. Georyen abend [Apr. 22.] giebt Dietlielm von Krenkingen, Frei, Herr zu Tungen, der Vlrich Thüring von Brandys, Freien, seinem Oheim, 100 fl. wegen des Zolles zu Tüngen, den die von Brandys vormals innegehabt haben, schuldet und dieses Geld jetzt zu zahlen hat, demselben dafür zu Pfand die Fischenzen zu Horhain, wie sie die Eppenstain vormals genossen haben; wird aber die Feste Küssaperg von den von Brandys gelöst, so hat er auf Mahnung die 100 fl. binnen eines halben Jahres zu zahlen. Zu Bürgen setzt er Hainrichen Gessler, Ritter, und Rudi von Wolfturt. Geiselschaft gen Schäffliusen, Tungen oder Waltzhüt. Perg. Or. (Die Siegel des Austellers und der Bürgen fehlen.) Karlsruhe. 3) 1424 st. Mathias tag des hl. zwölfbotten, [Febr. 25.] kauft diese Fischenz Hainrich von Erczingen von Jacob von Ah, Bürger zu Schäffliusen, um 55 fl. Rh. Von diesem Kaufschilling giebt er dem Verkäufer 2 fl. Rh. und 3 Ort eines Rheinischen Gulden Zins a ), zu Bürgen setzt er Burekart Mayer von Yestetten und Wilhelm Am Stad, Bürger zu Schaaffhusen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers und Wilhelms am Stad (die der Stadt Schäffliusen und des Mayers von Yestetten fehlen.) a. a. 0. a) Diesen Zins verkaufen 1459 mitwoch vor st. Mathias tag [Febr. 21] Hanß von Seli, Bürger zu Schaff- haußen, und Vrsula seine eheliche Hausfrau, an die derselbe von des Verkäufers Schwäher Jacob von Ach bekommen ist, um 55 fl. Rh. ihrem Mitbürger Petter Pest. Lupf. Kopialbücher IX, 1 fol. 48. Donaueschingen. 1361, Okt. 15. 10, Officialis curiae Constantiensis notificat, quod constitutus coram se 1861 feria sexta ante festum beati Galli confessoris iudicii in figura Petrus dictus de Sulgen, praebendarius hospitalis domus pauperum in Ponte Reni civitatis Constantiensis, omni iuri in uno iugere agri in banno villae ze Staigen in manum Jacobi dicti Joch, con- ventualis monasterii in Salem, capellani capellae s. Katherinae in der Egge prope Sanctum Montem, nomine huius capellae renuntiavit. Datum Constantie anno et die, quibus supra, indictione 14. Das Siegel des Ausstellers eingenäht. Perg. Or. Karlsruhe. SEJMflSCSä 1) 1362 st. Walpurg abend [Apr. 30.] bekundet Graf Albreht von Werdenberg, der alte, dass vor ihm zum Hailigenberg Cünrat Smältzli, weiland Ammann daselbst, und Frau Hatte, seine eheliche Wirtin, um ihres Seelenheiles willen st. Johans und st. Katherinen an das Licht in der Egge und den Heiligen gemeinlich, die da gnädig sind, ihren Acker, eine gute Jauchart gross, ob der Egge, der an „das Gaisboltz- hain" und an den aus der Egge an den Weg vom Hailgenberg gen Bettenbruunen gehenden „stik" anwandet, aufgegeben und denselben lebenslänglich von Jacob Jochen, Kaplan in der Egge, gegen Vs & Wachs an das gen. Licht, wenn der Acker „in nutz lit", zu gebenden Jahreszins wieder empfangen haben. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Ausstellers und Cünrats Smältzlis, unter dem sich dessen kein eigenes besitzende Hausfrau verbindet, a. a. 0. 2) 1450 zinstag nach Vnser lieben Frowen tag Kertzwyhin [Febr. 3.] empfängt Jous Schnetz von Oberstaig von den Amtleuten Johans' Grafen zu Werdemberg dessen Hof zu Oberstaig, den er bisher „vff gnäd" gebaut hat, auf seine Lebenszeit; er giltet davon auf Martini 8 ß 3\, 4 Scheffel Veesen, 3 Scheffel Haber Rauenspurger Meß, 60 Eier, 4 Hühner und 1 Faßnachthuhn gen Rauenspurg oder gen Hailligenberg, wohin es verlangt wird, nach Zins- und Hofgiltrecht. Per. Or. (Das Siegel Yttals Hunppiß, weiland Bürgermeisters zu Rauenspurg fehlt.) Donaueschingen. 3 * I mm twm hSS*©«! iliiiliifiiii MmmWSa&ggffi md ?föia»Gg W/mmmBmwm 20 1362. 256*5, ^r. 25. J5ac?eri HArgau. 11. Burcart von Hewen, Chorherr zu Costencz, und Heinrich von Hewen, Ritter, Gebrüder, geloben dem Bischof Johans von Gurk, Kanzler und vollmächtigem Verweser der Herzoge von Österrich in deren Landen ze Swaben und in Elsazz, ihrer Herrschaft von Österrich um 2000 fl. Sold und Kost, wovon sie bereits 1000 fl. erhalten haben, und gegen Ersatz der etwaigen Verluste an Rossen und Hengsten auf dem Felde mit ihren Festen Altenhewen und Harperg und dazu mit „zehen erberen mit helmen, ieklichem heim selbander gewafent" wider jedermann bis st. Johanns tag ze Süngichten übers Jahr zu dienen. Geben ze Baden an mittichen vor dem Ostertag 1362. Die Siegel der Aussteller (beschädigt). Perg. Or. Karlsruhe. R. 1362, Juni 27. 12. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Hasela, gelobt seinen Oheimen Hansen und Rudolfen und Götzen, Gebrüdern, Grafen von Hapspurg, den er verheissen hat das Thal zu Gebreche von Cünrat Statzen, dem alten, Bürger zu Friburg, um 300 M. S., die derselbe ihm darauf geliehen hat, zu lösen, dieses Thal, nachdem ihm Statz nochmals 100 M. S. darauf geliehen, auch um diese Summe zu lösen. Geben an fritag vor st. Johans tag ze Süngilten 1362. Das Siegel des Ausstellers (abgebildet II, No. 320). Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1400 fritage vor st. Gallen tag [Okt. 15.] verkauft Markgraf Hesse, Herr zu Hachberg, die 13 /? ^, welche ihm Oberli Kessler und dessen eheliche Hausfrau Katharin von ihren Gütern zu Gebrechte in dem Thal, halb auf den Maitag, halb auf st. Martins Tag, zu Steuer gegeben, an dieselben um 7 $ <$i Friburger Münze unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. O. 1362, Juni 23. 13, Huge und Hans von Büttelschieß, Gebrüder, setzen Hippen, Martin und Bentzen Kißling, Gebrüdern, zu Kordorf, für 40 & h ihrer Mutter sei. Güter zu Kordorf zum Pfände und geben ausserdem zu Bürgen Albrecht von Wülfüngen, Cünrat Lemlin und Cünrat Stapf, Bürger zu Meßkirch. Sie können das Pfand mfti 1362. 21 jährlich 8 Tage vor oder nach st. Johans Tag zu Sunwenden lösen und erhalten jährlich aus dessen Nutzen 10 ß h, die ihnen „an der losung ze hilf komen sont". Geben an st. Johans auhent des töuffers 1362. Das Or. siegelten der Aussteller, Albrecht von Wülflingen, unter dessen Siegel sich die beiden andern Bürgen, weil sie kein eigenes haben, mitverbinden. Zimm. Kopialbuch I, 231. 1) 1393 zinstag vor der hl. Vffart [Mai 13.] ordnet Cünrat Gremiich an das Kloster Wald zu einer Jahrzeit den Zehnten zu Eordorf. Perg. Or. (Das Siegel des Ausstellers fehlt; das seines Vetters Hansen Gremiich, Virichs sei. Sohns eingenäht). Sigmaringen, f. Domänenarchiv. a) Nur der Schluss der Urkunde ist erhalten, alles andere durch Mäusefrass vernichtet. 2) 1394 st. Lucien abent [Best. 12.] verkauft Hans von Nusplingen, weiland Albrechts Sohn, Hansen und Hainrichen von Swaindorf, Gebrüdern, Hansen von Swaindorf zu Messkilch ehelichen Söhnen, seine zwei Güter zu Eordorf bei der Stadt Messkilch als Lehen des Herzogs Friderich von Tegge 1 ). Perg. Or. Die Siegel des Ausstellers, Hansen von Zimbern, Herrn zu Messkilch, und Bilgris von Hödorf, des altern, zu Waltsper fehlen, a. a. 0. a) Diese 2 Gütlein, gen. „des Prenners gut" leiht 1428 frytag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 20.] Virich Herzog zu Degk Wolfen von Heggelbach als Träger Vrsulen von Swaindorf, Klosterfrauen zu Wald. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, Donaueschingen. 3) 1430 zinstag nach Cantate [Mai 16.~] befiehlt Virich von Klingen von der Hochenklingen, der ältere, Freiherr, Hofrichter zu Eotwil, Hannsen Winman, Urteilsprecher des Hofgerichts, dass er Hansen von Zymmeren, Freien, Herrn zu Messkilch, kraft eines Hofgerichtsurteils um 2000 & h, die derselbe für Hainrich von Swaindorf sei. verbürgt und für denselben bezahlen hat müssen, auf dessen Verlassenschaft anleite, nämlich auf 500 fl. Schuld der Stadt Sigmaringen, einen von Herzog Virich von Tegk zu Lehen gehenden Hof zu Eordorf, ein eigenes Haus zu Messkilch bei Vnser Frowen Thor, einen eigenen Hof zu Eüti, 2 eigene und ein Lehengütlein zu Mainwangen, 18 S> A, »die der framesser pfändet hat jvff ain füder wins", 150 $ h Schuld des Hanns von Hornstain von Schaczberg und den eigenen Zehnten zu Schonloch, nachdem sich niemand dieser Verlassenschaft von Erbs wegen unterziehen will a ). Zimm. Kopialbuch I, 202. a) Nachdem Hans von Zimmern die Anleite auf Hainrichs von Swaindorf Verlassenschaft 6 Wochen und ' o 3 Tage besessen, setzte ihn das Hofgericht „in nuczlich gewer" derselben 1430 Donnerstags nach Virichs tag [Juli 6.]; zinstag vor st. Michahels Tag 1430 [Sept. 26.] sodann gab ihm das Hofgericht freies Verfügungsrecht über die Verlassenschaft und setzte ihm hierin zu Schirmern Graf Ludwig zu Wirtemberg, Graf Johans von Tengen, Grafen zu Nellemburg, und die Städte Pfullendorf und Sigmaringen. — Die Bürgschaft, welche Hans von Zimmern für Heinrich von Swaindorf übernommen hatte, betraf Heimsteuer und Morgengabe (1050 U h schwäbischer Währung) für dessen Gemahlin Anna von Tettingen. Diese und ihr zweiter Gemahl Volcz von Wyttingen vertrugen sich 1430 zinstag vor st. Bartolomeus tag [Aug. 22.] mit Hans von Zymmern und seinen 2 Mitbürgen Virich von Hornstain und Hainrich von Rischach dahin, dass sie von denselben eine in dem Hauptbriefe benannte Summe und aus Hainrichs von Swaindorf Verlassenschaft die fahrende Habe und die Schuld zu Sigmaringen, sodann dessen Höfe zu Haulfingen und Ymnow erhielten, wogegen die Bürgen die übrige Verlassenschaft bekamen und von der Bürgschaft erledigt wurden, a. a. 0. J, 202—205. — Von den obgen. Gütern gehörte seitdem das Teck'sche Lehen in Kordorf Wernhern von Zimmern und Hainrichen von Kischach zu Richenstain; der letztere verkaufte seine Hälfte 1443 fritag nach Vnser lieben Prowen tag in dem Ogsten [Aug. 16.] um 110 ß h Pfullendorf er und Messkircher Währung an gen. Herrn von Zimmern. Perg. Or. mit den Siegeln des Verkäufers, des Ritters Hilt- prand Wielin und des Hans Wyssach, Donaueschingen. 4) 1465 mittwoch nach st. Lucien tag [Des. 18.]. Schultheiss, Bürgermeister und Eat der Stadt I I iHMBlW m mm Hg ™™™°^Hwj 22 1362. Sigmaringen, Meisterin und Schwestern des Gotteshauses zu Laitz der 3. Regel st. Francisci Ordens und Pfaff Hanns von Sigmaringen, Kaplan des st. Marien Magdalenen Altars in der Pfarrkirche zu Laitze, verkaufen Junker Hanns Wernhern von Zymern, Freien, alle Gerechtigkeiten, Renten und Gülten, die dem Kaplan des gen. Altars aus dem Laitzer gütlin zu Rordorf zustehen, für 21 fl. Rh. Perg. Or. mit den Siegeln der Stadt Sigmaringen, des Gotteshauses zu Laitz und des Cünrat Ciain, Vogts zu Sigmaringen, der auf Bitten des Pfaffen Hanns, der kein eigenes hat, siegelt. Donaueschingen. T. 1362, Juni 24. Constanz. ssa MM 14. Hainrich Bischof zu Costentz legt auf Bitten seines Bruders, des Fürsten Eberharts, Abt in der Riehen Ow, Lehensherrn der Kirche Rast, von der man nicht wusste, in welches Gut sie gehöre, dieselbe mit der Lehenschaft in des Seilers Schu- pose zu Geggingen, zwischen dem Bach und dem Kelnhof gelegen, die 1 Scheffel Kernen Vberlinger Mass giltet, und verordnet, dass sie ewig in diese Schupose gehöre, „wan alle semlich kilchen gewonlichen vnd von dem rehten in höf oder sus in andrv guter hörent vnd hören sont". Geben ze Costenz 1362 an st. Johans tag des toffers. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1362 st. Bartholomeus abend [Aug. 23.\ vertauschen Abt Eberhart und der Konvent in der Riehen Ow nach wiederholter Beratung in ihrem Kapitel und nach Unterweisung ihrer Dienstleute und anderer ihrer Leute diese Schupose mit dem Kirchensatze zu Raste und ihren Kelnhof zu Münistorf, der o 1 U 8 ß ,3) Cost. und 12 Schultern giltet, mit dem Kirchensatz daselbst mit Willen Virichs von Tettingen, Landkomturs der Bailei zu Elsazz und Bürgonden, an Eberkart von Küngsegge, Komtur in der Meyenow, und die Brüder dieses Hauses gegen deren Rechte und Leute (einige namentlich ausgenommen) zu Wolma- tingen. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 2) 1365 fritag nach dem Zwölften Tag, den man nembt den Obrosten Tag [Jan. 10.] verkauft Cünrat Schonherr, der ältere, Bürger zu Phullendorf mit Gunst seiner Söhne Cünrat und Johannes dem Kloster Wald ein halbes Gut zu Geggingen, dessen anderer Teil den Erben Haintzen des Hüters sei. gehört, als Lehen von den von Rosnow um 20 $ 3\ Costenzer. Perg. Or. mit eingenähtem Siegel. Sigmaringen, f. Domänenarchiv a ). a) Dieses Gut eignet diesem Kloster 1365 samstag nach der Epiphany [Jan. 11.] Eberhart von Rosnow Perg. Or. mit eingenähtem Siegel a. a. 0.) und nochmals für den Fall, dass die Lehenshoheit über dasselbe streitig sei, 1365 st. Agnesen tag [Jan. 21 ] Wolf von Jvngingen als Lehensherr (Perg. Or. mit eingenähtem Siegel, a. a 0.). — Den Huterschen Anteil an demselben verkauft an die „pitanzi" dieses Klosters 1383 niontag nach st. Pelaigen tag [Aug. 31.] Veren die Krumbin, Hainrichs des Huters eheliche Hausfrau, für sich und ihren Sohn Hänslin, den sie bei Hansen dem Wirt hat, um 20 & minder 10 ß d) Const. Perg. Or. (die Siegel Cünrat Gremiichs, Bürgermeisters zu Phullendorf, und Hainrichs von Nübrunnen fehlen) a. a. 0. — Auch diesen Teil eignet dem Kloster sofort Wolf von Jungingen, Ritter. Perg. Or. mit eingenähtem Siegel, a. a. 0. — 1383 wird der Verkauf mehrerer Güter, darunter des grossen und kleinen Zehntens und eines Gutes zu Rain und eines Gutes zu Geggingen an das gen. Kloster durch Nordwin von Korb, den altern, seine eheliche Hausfrau Olar die Bruschin und seine Söhne Nordwin und Cflncz gerichtlich zu Messkilch gefertigt. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Meßkircher Stadtammanns Hainrichs des Ebingers, Wernhers und Hansen von Zimbern und Nordwins von Korb, des altern, a. a. 0. — 1395 st. Agnesen tag [Jan. 21.] verkauft Kathrin Ortliebin von Pfullendorf ihre 2 Güter zu Geggingen, ihren Teil am Zehnten und ihre Zinse daselbst um 224 $ h Elsen der Cramerin, Klosterfrau zu Wald, und Haintzen dem ÄS* ^n 1362. 23 Gaisler, Pfründner daselbst. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Verkäuferin und ihres Vaters Symon Ächbüg von Vberlingen, a. a. 0. (Diese Stücke hatte dieselbe 1391 donstag nach st. flrichs tag [Juli 6.] um 150 E h an Burkart Lützler, ihren Mitbürger, verkauft, dieselben aber wieder zurückgezogen. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln derselben und ihrer Gewähren Vtz des Geggingers und Johans Gotzritters, a. a. 0.) — 1400 ze ingandem Brachot [Juni 1.] verkaufen dem Kloster Wald Adelhait die Frecherin, Hansen Ebingers, Ammanns zu Mengen, sei. Hausfrau und ihre Söhne Hans, gen. Amman, und Prik, die Ebinger, ihren grossen und kleinen Zehnten zu Geggingen, den sie von ihrem Vetter, dem Wägen sei., ererbt haben, um 228 W h. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln Hansen Ebingers und CSnczlis vom Stain zu Mengen, a. a. 0. (Diesen Zehnten hatte 1377 samstag vor st. Martins tag [Nov. 7.] zu Pfullendorf Burkart von Hohenuels, des Ritters Walther sei. Sohn, Cunrat dem Frecher, gen. der Wägen, und dessen Bruderssohn Berhtolt, Bürgern zu Pfullendorf als freien Laienzehnten um 300 U h verkauft und hiebei seine Vettern Wolfgang von Jungingen, Ritter, und Walther von Hohennuels, Herrn Burkarts sei. Sohn, zu Gewähren gesetzt. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Verkäufers und seiner Gewähren, a. a. 0.). — 1401 st. Mathyas äbent [Febr. 23] verkauft Virich Käsli demselben Kloster all sein Gut, Zinse und Zehnten zu Geggingen, um 85 E~ ^ Const. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln Hans Gremiichs und Burkart Lützlers, a. a. 0. — 1431 st. Vincentius tag [Jan. 22] empfängt auf Lebenszeit Peter Hipp von diesem Kloster ein Gut zu Geggingen, von dem er „zu rechter lantgarb" demselben 2 Malter Roggen, 1 Malter Haber, 1 f6 -S}, 6 Hühner und 1 Viertel Eier giltet. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel Haintzen Herysen, des Rates zu Pfullendorf, a. a. 0. 3j 1365 Gangolfi [Mai 11.] versetzt Abt Eberhart von Keichenau H. dem Tuttlinger 2 Güter zu Geggingen, die 10 ß ^ Costenntzer und 10 Viertel Kernen guten, um 43 U h a ). Reichenauer Lehenbücher 638 £ /2 S. 95, Karlsruhe. a) Vor 1379 leiht derselbe Abt Burkarten Schutlocken sei. Gut zu Geggingen Clausen dem Keller, Bürger zu Messekilch, und Kuntzlin Schütlokken von Geggingen gemeinsam, a. a. Ort. 638 b S. 104. — [1383] feria 5. ante Martini [Nov. 5.] leiht Abt Heinrich von Reichenau Conrat Gremiich, Ammann zu Pfulendorf das Gut zu Geggingen und Tüdwang, das dessen Vater sei. gelassen hat. a. a. 0. 638 e S. 102. — 1392 Vnsers Herrn Fron- lichnen tag [Juni 13] eignet Abt Wernher von Reichenau dem Spitale Pfölwendorf diese beiden Güter, welche gen. Gremiich diesem verkauft hat, nachdem letzterer dafür ihm einen Hof zu Brunshusen und den grossen und kleinen Zehnten zu Alberwiler zu Lehen aufgetragen hat. Freiburger Diöcesanarchiv III, 76. — 1406 fritag nach Liechtmisse [Febr. 5.] macht derselbe Abt ein Gütlein zu Geggingen, das von ihm Virich Käsli zu Lehen hatte, und das Chfinrat Räntz von Waltramswiler, Pfründner und Amtmann des Klosters Wald, als Seelgeräte und Almosen an den Tisch des Konventes dieses Klosters gegeben hat, dem letztern gegen V» V Wachs Zins, zu reichen in seine Kammer zu Ow, zu rechtem Zinseigen. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln desselben und seines Konvents, Sigmaringen, f. Domänenarchiv. (Dieses Gut hatte Käsli 1382 zinstag nach st. Walpurg tag [Mai 6.] von Burkart dem Lützler , Bürger zu Phullendorf, als Weiberlehen von Owe mitsamt einem Zehnten und einer Ewiggilt aus Klewins Gut zu Geggingen um 43 ^ ^ Const. erkauft. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Verkäufers und des Pfullendorfer Ammanns Cunrat Gremiich, a. a. 0.). — [1438/51] leiht Abt Friedrich von Reichenau dem Müller von Stockach der Müllerin Gütlein zu Geggingen, das an seines Gotteshauses „firmang" 2 ß ^ zinst. Gleichzeitig leiht derselbe auch Hans Müller von Rast ein Gut zu Geggingen, das er 1451 feria 5. post festum Natiui- tatis Marie [Sept. 9.] von diesem wieder aufnimmt und Hannsen Scholl von Geggingen leiht. Reichenauer Lehenbücher 638 » S. 264, 263. 4) 1380 sambstag nach ingendem Merczen [März 3.J verkauft zu Hohenfels Burkart von Hohenfels Hainrichen Schlüfing, Bürger zu Phullendorf, sein Gut zu Geggingen für recht eigen, ausser dass den Heiligen zu Geggingen 7 ß 4 Cost. und 4 Hühner Zins daraus gehen, um 80 # h. Der Maier, der auf diesem Gute sitzt, soll alle Hechte „ze waid, ze träten vnd zeholczmarkten" haben, wie er sie bisher gehabt hat a ). Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. a) Diesen rechteigenen Hof zu Geggingen, der 5 Malter „der dryer Korn" Pfullendorfer Mass, 7 ß ,3), 2 Herbsthühner, 1 Fastnachthenne und 1 Viertel Eier giltet und den Heiligen zu Geggingen vorgem Zins giebt, verkauft 1440 st. Gerdruden tag [März 17.] Cunrat Widmer, Bürger von Pfullendorf, an dessen Vater derselbe von der Schlüffingin sei. gekommen ist, dem Frauenkloster Hedingen um 80 U ^) Landeswährung. Perg. Or. mit den platt gedrückten Siegeln des Verkäufers und Jos Gegging, des Rates zu Pfullendorf. a. a. 0. Hü« &m I iiiii 4m% mMwitä&i —mägaagtr— 2i 1362. 5) 1404 Kathedre s. Petri [Febr. 22.] verkaufen Veren Hüterin von Pfullendorf und ihr Sohn Hainrich Schulmeister zu Vberlingen, 2 rechteigene Gütlein zu Geggingen um 36 S A Const. dem Spitale Pfullendorf. Perg. Or. mit dem eingenähten kleinen Siegel der Stadt Pfullendorf und dem eingenähten des Schulmeisters Hüter, a. a. 0. 6) 1446 fritag vor st. Virichs tag [Juli l.J verkaufen Aufbrecht und Ortolf von Höwdorf, Gebrüder, von Walsperg Vlrichen Grinern, gen. Kösch, Pettern Ammann und Rudy Balmern, Bürgern zu Vberlingen, als Pflegern der Pfründe, die Anne Balmerin sei. zu Vberlingen in der Pfarrkirche zu St. Niclaus gestiftet hat, und Aulbrechten Hessen als Kaplan dieser Pfründe den Kelnhof zu Geggingen, der jährlich 6 Malter Haber, 4 Malter, 2 Viertel Roggen, 7 Scheffel Veesen, 2 Viertel „wisethabern" und 3 'S h giltet und eine sehr grosse Reihe einzeln genannter Güten und Zinse aus 14 Gütern, der Mühle, Häusern, Gärten und einer Oehmdwiese zu Geggingen um 1054 & 6 ß 3\ Vberlinger Münze und Währung, alles für ledig, ausser dass aus dem Kelnhof dem Grafen Johansen von Werdenberg, Herrn zum Hailgenberg, 4 Malter Veesen ewigen Vorzinses gehen. Zu Gewähren setzen sie sich selbst und ihren ehelichen Bruder Caspar von Howdorf. Perg. Or. (Die Siegel der Aussteller und ihres Bruders Caspar fehlen). Karlsruhe. a) 1453 dumstag vor st. Martins tag [Nov. 8.] erklärt Bencz Scholl, Müller zu Geggingen, der mit dem vorgen. Kaplane gestritten hat, ob er seinen Zins von 2 Malter Roggen, 2 Scheffel Veesen, „gutz namlichs korns", 1 'S <9i, 1 Viertel Eier und 4 Hühnern demselben in den Gegginger Kelnhof oder gen Vberlingen zu reichen habe, auf Vermittlung Hansen Strölins, des Vogts seines Herrn von Zymmern, diesen Zins 8 oder 14 Tage vor oder nach Martini gen Vberlingen zu liefern. Perg. Or. (Das Siegel des gen. Vogtes fehlt) a. a. 0. 7) 1461 mentag vor Martini [Nov. 9.J verkauft Wernher von Zymmern Hansen Thöschelmann von Veringen 15 fl. Rh. Ewiggeld aus seinem eigenen Dorfe Gegingen an der Ablach») um 300 fl. Rh. Das Or. siegelte der Aussteller und sein Bruder G&ttfrid von Zymer. Zimm. Kopialbuch II, 171. a) Über die Erwerbung des Borfes Geggingen durch Wernher von Zimmern meldet die Zimm. Chronik (I, 396) : „Mer hat er Geggingen das dorf, an der Ablach gelegen, von ainer witfrawen von Hewdorf umb ain gering gelt als ain aigenthumblich gut, wie es dann noch ist, erkauft. Von gedachter von Hewdorf ist noch die sag, sie hab 8ollich dorf allain der ursach, das sie sich kostlichen zu aim turner claiden künde, hingeben und hab umb das gelt, so sie ans bemeltem dorf Geggingen gelöst, ain schonen blawen sammatin rock gemacht. In welchem jar aber und durch wess underhandlung diser kauf beschehen , mag man nit wissen, dann die und andere kaufbrief durch unfal nit mer verbanden". 1362, Juli 29. Speier. 15, Rudolf Herzog zu Österreich giebt Conraten und Rufen von Magenbuch einen Revers wegen ihrer Pfandschaft Gutenstein. Er giebt für sich und seine Brüder noch dazu den Wildbann mit aller Zubehörde und mit dem Geleite in dem Bezirke von Schmychen der Burg gen Vnndterschmychen, von da gen Nuwen Guetenstain in die Burg, daraus gen Nickhoffen in den Hof, daraus den nächsten gen Bolt und den Boltertails (sie) hinauf, als der Weg daselbst hindurch geht unterhalb der Stain- rynnen gen Henningen auf das Feld und vor dem Holz auf und auf bis gen Ober- stetten, daraus bis gen Hayenstettn, daraus bis in die Burg Valckenstain, und von da wieder gen Smyehen in die Burg. Geben ze Spir an dem nechsten fritag nach st. Jacobstag 1362. Das Or. siegelte der Aussteller. Urkundenkopien de 1300—1525, Bd. H, 533, Innsbruck. EBHHiSii 1362. 25 1) 1455 st. Mathias tag [Febr. 24.] verzichtet zu Innsbruck Sigmund Herzog zu Österreich auf das Losungsrecht an Schloss und Dorf Guttenstain und Engelswys, dem Vogtrechte zu Menngen und am Wildbanne, was alles er Wernhern von Zymern, seinem Rate, an sich zu lösen gegönnt hat, solange von demselben oder seinem Bruder Gotfriden von Zymmern männliche eheliche Nachkommen am Leben sind. Sind keine solche mehr vorhanden, so fällt die ganze Pfandschaft frei ohne alle Lösung und Bezahlung ihm und seinen Erben heim. Gutenstain bleibt ihm und seinen Erben auf ihre Kosten jedermann offen, a. a. 0. II, 534. 2) 1458 fritag nach st. Andreß tag [Bez. 1.] giebt zu Radolfzell Sigmund Herzog zu Österreich Wernnherrn von Zymmern, zu dem Pfände Gnettenstain, zu dem bisher der Wildbann an den Halden hie dieshalb der Thonaw bis an die Landstrasse von Guttenstain bis in das Miihlheimer Thal halb gehörte, auch die andere Hälfte dieses Wildbannes. Löst er das gen. Schloss, so fällt damit auch diese Hälfte ihm heim. Solange die Pfandschaft dauert, dürfen er und seine Erben dennoch in diesem Bezirke jagen. a. a. 0. II, 534 v. 3) Auch der österreichische Porst „vff der Scher" reichte in dasFürstenbergische herein; nach einem Beschriebe von c. 1400 hob derselbe an „zum Lachenden Stain by Emingen vf die Eken, von dem selben stain gen Bussendorf in den stain vnd von demselben stain über die Tunow gen Ymdingen vff die staig in die Buchstuden gen Esslingen ob Cuntzenberg vnd von Esslingen gen Lupfen in daz torr........vnd die Lochatt ab vntz gen Yssykoffen in den furht vnd vff dem furht hinüber in daz tall gen Gorhen in daz mullrad vnd vs dem mullrad über die Tunow die Alten Strass vff vntz gen Rordorf in die aich vnd vss der aich über die Alten Strass vff vntz gen Bucho in die schmty (sie.) vnd vss der schmty gen Tüningen (1. Taningen) in die zigelhütten vnd vss der zigelhütten wider zu dem Lachenden Stain by Emyngen gelegen". Schmid, Mon. Hohenberg. 918—19. I 1362, Sept. 10. rag. 16, Walther und Rudolf Gebrüder von Ramsberg geloben Kaiser Karl mit den Vesten Wildenstein und Tierstein, die ihr väterliches Eigen gewesen und die sie demselben zu Lehen aufgetragen haben, zu dienen. Geben zu Präge 1362 an dem nechsten Sonnabend nach Vnser Frowen tag, als sie geboren wart. Pap. neuere Hop. Wien. E. 1) 1393 fritag vor Mitter Fasten [März 14.] verkaufen Rudolf von Ramsperg für sich und seine Geschwister und seine Mutter Katherina von Hundersingen Burkarten von Liehtenstain, Ritter, und Wilhelmen dem Schenken von Stoffenberg ihren Teil an Wildenstain der Feste und Lübertingen dem Dorf, mit Leuten, Gütern, Zwingen und Bannen, Vogtei, Gericht und aller Zugehörde um 500 U h. Dem Kaufe und Briefe soll es nicht schaden, „wie och diser brief ienaran (sie.) bresthaft war oder wurde an bermit, an geschrift nass, löchrot oder masot, an geschrift vbersenhen missschriben, an insigeln misshenkt, verkert, zerdrukt oder nit allü geuertigot". Perg. Or. mit den schlechterhaltenen Siegeln der Aussteller, des Grafen Fritz von Hohenzolr, des altern, des Grafen Frid. von Zolr, Herrn zu Schalczburg, gen. Graf Mülly, Burkarten von Tierberg und Berhtolten Curian. Donaueschingen. 2) 1395 vff den mittewoche nach st. Laurencien tag [Aug. 11.] verzichten zu Heidelberg Wilhelm Schenk zu Stauffenberg, der mit seinen Vettern Wernlin und Hans den Schenken zu Stauffenberg den Pfalzgrafen Ruprecht, den altern, bei Rine zu Krieg gedrungen und seine Lande und Leute schwer geschädigt hat, der aber mit Wernlin in diesem Kriege von demselben und seinen Amtleuten in seiner (Wilhelms) Feste VI. 4 I m M^™Maa^teJSa«gg^y 26 1362. Wildenstein off der Donauw, welche ihm abgewonnen wurde, gefangen genommen worden ist. und seine eheliche Hausfrau Agatha, auf dass er und Wernlin freigelassen werden, gegen den Pfalzgrafen auf diese Feste und alle ihre Zugehörungen für immer. Dazu werden Wilhelm und Wernlin des Pfalzgrafen Mannen auf ihre Lebenszeit. Wilhelm giebt demselben auch alle seine Briefe über Wildenstein, die von seinem Oheim Burkart von Liechtenstein sagen, und verheisst, auch etwa noch später aufgefundene derartige Briefe demselben zu geben, widrigenfalls sie kraftlos sein sollen. Wilhelm, Agatha, Wernlin und Hans erklären, dass von nun an zwischen ihnen und dem Pfalzgrafen um alle in diesem Kriege und dieser Gefangenschaft verlaufeneu Dinge ewige Sühne und ewiger Verzicht verbleibe. Wernlin und Hans verzichten auf etwaige Rechte an gen. Feste. Alle vier beschwören diesen Vertrag ewig zu halten. Perg. Or. mit den Siegeln der vier von Stauffenberg, Conrads von Witingen, Ritters, und der Edelknechte Vlin Branthofers, Vogts zu Horauw, Cunczen Böcklins, gen. Hoppeler, und Ecken Bocklins, a. a. 0. (Regest in Reg. Boica XI, 48). 3) 1395 dinstag nach st. Martins tag [Nov. 16.] verzichtet Burkart von Lichtenstein, Ritter, weil Wilhelm Schenk von Stauffenberg die Kaufsumme für Wildenstein und Lubertingen allein bezahlt hat, zu dessen Gunsten auf alle Ansprache an diese Feste und dieses Dorf und übergiebt demselben den Kaufbrief (von 1393). Auch wird er gegen Ruprecht, den altern, Pfalzgrafen bei Ryn darum nim:ner Ansprache erheben. Schenk Wilhelm verzichtet ebenso auf seinen Teil an dieser Feste gegen gen. Pfalzgrafen, wie das ein eigener von ihm demselben gegebener Brief ausweist. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des Schenken Wilhelm, a. a. 0. 4) 1395 fritag nach st. Katherin tag [Nov. 26.] verpflichten sich Wilhelm und Wernlin Schenken von Stauffenberg, dem Pfalzgrafen gen Heidelberg binnen vier Wochen den vorgen. Brief [von 1395, Nov. 16.], dessen Abschrift in ihrer Urkunde wiederholt wird, einzuhändigen. Zugleich geloben dieselben und mit ihnen Wilhelms Hausfrau Agatha und Wernlins Bruder Hans, binnen vier Wochen zu Wilperg Hansen von Leiningen, dem altern, zu schwören, dass sie „den hauptbrieff von der vesten Wildensteyn wegen halten in aller der maß, als der ußwiset". Innerhalb gen. Frist werden sie mit dem vorgen. Briefe [vom 16. Nov.] gen Heidelberg auch einen „quitsbrieff" von Cuntzen Bocklin, gen. der Hoppler, schicken, in dem derselbe die 60 fl., um die ihm der Kaufbrief über Wildenstein [von 1393 März 14.] versetzt war, empfangen zu haben bekennt und Wiprechten von Helmstat und Johan Komerer, Hofmeister, beide Ritter, die ihm für die 60 fl. „gesprochen hatten", ledig sagt. Geschieht dies alles nicht, so haben sich Wilhelm und Wernlin wieder in das Gefängnis gen Heidelberg zu stellen, aus dem sie nicht kommen werden, bis nicht obgen. Brief ausgefertigt ist und Agatha und Hans in obiger Weise geschworen haben. Perg. Or. mit den Siegeln Wiprechts von Helmstat und Johan Kemerers Hofmeister, des Pfalzgrafen Räten, Ritter, und des Edelknechts Diether von Henczusheim, des Pfalzgrafen Marschalks. a. a. 0. 5) 1396 feria 5. post Remigii [Okt. 5.] bekennt Diether Ballcan, Ruprechts, des altern, Pfalzgrafen bei Ryne Amtmann auf dessen Schloss Wildenstein, dem derselbe jährlich 200 fl. „dasselbe sin sloß yme zu behüten vnd zu behalten" verheissen hat, bisher dieses Geld und alles andere, was ihm derselbe wegen dieses Schlosses „von buwes wegen oder anders" bis auf diesen Tag geben sollte, empfangen zu haben. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (27 mm D, IV A 2, Schild geteilt, im obern Felde 2 schräggestellte Lilien, die sich am untern Ende des Feldes vereinigen; * S * DIETRICI* DCI * BALGHAN.) a. a. 0. 6) 1397 zinstag nach Symonis vnd Jude tag [Okt. 30.] geben Peter und Wolfran Herrn zu Hewen, Gebrüder, ihrem Oheim Hansen von Zymmern die Lehenschaft und alle ihre Rechte an Wildenstain der Feste auf der Tünowe „von siner gebett vnd siner früntschafft wegen", die er ihnen getan hat. Das Or. siegelten die Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 222. 7) 1398 off den Kyndelin tag [Dez. 28.] empfängt zu Heidelberg Hans Herr zu Zyemern von Ruprecht Pfalzgrafen bei Rin für sich und seine Leibeserben die eine Hälfte der Feste Wyldenstain off der Tunouwe als Mannlehen und die andere in Amtsweise, also dass sie als Amtleute auf ihren Lohn 20 fl. Rh., zahlbar jährlich auf st. Georgs Tag, und Kosten die Feste allzeit „mit wechtern, thornknechten, portenern" und anderm bewahren und dieselbe allzeit „in gutem dachbüwe" halten sollen; ist „darüber anders buwe noit", so sollen sie das an den Pfalzgrafen bringen, der diesen Bau dann zur Hälfte selber bauen oder ihnen Kfeffi 1362. 27 hiezu eine Summe, die sie ihm oder seinen Amtleuten nach dem Baue redlich zu verrechnen haben, anweisen wird. Nimmt ihnen derselbe, was er jederzeit thun darf, dieses Amt und damit die halbe Feste, so muss er ihnen die Hälfte des also von ihnen verbauten und verrechneten Geldes zurückgeben. Sie dürfen dieses Amt nicht für sich allein, sondern nur mit der Lehenschaft des halben Schlosses aufsagen. Wird ihnen dasselbe „abe erstiegen" oder sonst mit Gewalt genommen, obschon sie das beste gethan es zu bewahren, so sind sie, wenn sie das Schloss nicht mehr erobern können, des Amtes und der Mannschaft ledig, bringen sie dasselbe aber wieder in ihre Gewalt, so bleiben sie dem Pfalzgrafen mit Mann- und Amtmannschaft, wie vor, verbunden. Will der Pfalzgraf in einem Kriege seine Diener und Leute gen Wyldenstein legen, so soll er für die ganze Zeit des Krieges die den von Zyemern amtsweise anvertraute Hälfte der Feste selbst bewahren, wogegen dieselben, die dann mit dieser Hälfte nichts zu schaffen haben, auch die 20 fl. Lohn nicht bekommen; ziehen diese Leute nach dem Kriege wieder ab, so sind die von Zyemern wieder Amtleute wie vor. Dieselben wird der Pfalzgraf bei der Feste „versprechen vnd verentwrten", wie seine andern Amtleute und Lehensmannen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 28) und Engelharts Herrn zu Winsperg, Donaueschingen a ). a) Der Lehenbrief des Pfalzgrafen für Hans von Zymern ist an demselben Tage gegeben, derselbe hat den Revers des letztern wörtlich aufgenommen Zimm. Kopialbuch I, 61. — Die Söhne des Hainrich Oin forderten von Hans von Zymmern 70 U h, welche derselbe ihrem Vater sei, als dieser geworben hatte, dass ihm Wildenstein zu Lehen gegeben werde, versprochen habe; auch habe derselbe einem von ihnen, dem Pfaffen Hainrich Cän, ver- heissen, ihm die Kirche Meßkirch zu leihen oder eine Chorherrnpfründe in StSgarten zu verschaffen. Ein Schiedsgericht wies dieselben aber mit ihren Forderungen 1401, Samstag nach st. Vitus tag [Juni 18.] ab. a. a. 0. 1, 166. 8) 1398 dominica post diem Natiuitatis Cristi [Bez. 29.] verheisst zu Heidelberg Pfalzgraf Rü- precht Hansen Herrn zu Zymmern 200 fl. Eh., um die derselbe zur Feste Wildenstain Güter oder Güten kaufen soll, auf kommenden st. Waltpurgen Tag zu zahlen. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 222. 9) 1402 mentag vor Pfingsten [Mai 8.] macht Wilhelm Schenk von Stoffenberg, der von dem freien Herrn Hans von Zimmern 60 fl. erhalten und mit diesen und weitern 40 fl. das Drittel der Feste Malchingen, das Cunczen des Malchingers sei. gewesen ist, „gespandet" hat, dasselbe dem von Zimmern zu Lehen. Wird das Drittel von ihm gelöst, so muss er um 100 fl. ein anderes Gut erwerben und dem von Zimmern zu Lehen auftragen. Auch verzichtet er auf alle Ansprache an die Feste Wildenstain, welche derselbe innehat. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Ausstellers und der Eitter Volcz von Witingen und Cün Truhsässen. Donaueschingen. 10) 1411 Vnser lieben Frowen aubend ze der Liechtmiss [Febr. 1.] werden Marqwart von Eamsperg und seine Erben des freien Herrn Hansen von Zymern und seiner Erben Diener und Amtleute über die Feste Wildenstain. Sie dienen den von Zymern mit dieser Feste und ihren eigenen Leibern zu allen Sachen, zu denen dieselben sie begehren. Sie werden mit der Feste „kainen andern handel noch wandel weder mit krieg noch enthaltnüß ander lütten triben", denn mit Willen der von Zymern und dieselbe mit Wächtern und gutem Dachbau versorgen. Wollen die von Zymern sie nicht mehr als Amtleute, so müssen sie ihnen die Feste 14 Tage nach der Mahnung zurückgeben. Sie werden sorgen, dass alle, die sie bei sich in der Feste haben, es seien „frowen oder mansnam", wenn einer von ihnen sterbe oder gefangen werde, dann mit der Feste ebenso, wie sie selbst, den von Zymern gewärtig seien. Kommen Marqwarts Söhne zu ihren Tagen, so werden sie diesen Vertrag ebenso, wie er selbst es jetzt thut, beschwören. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (zerbrochen), Bilgrins von H6dorf, des alten, zu Waltsperg (wie Abb. No. 9), Cün- raten Gremiichs zu Zustdorf, Hansen Gremiichs, Vlrichen sei. Sohns, zu Pfullendorf und Eberharts von Husen. a. a. 0. 11) 1412 feria 5. post dominicam Judica [März 24.] leiht Ludwig Pfalzgraf bei Eine Hansen Herrn zu Zymmern Wildenstein die Feste off der Thonawe halb als Mannlehen von seiner Pfaltze zu Heilpronn. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 220"). r ^^^^^H ^^H m Hb llilip msmsm 28 1362. a) Nach der Zimm. Chronik I, 227 hat dieser Pfalzgraf aus Gnaden infolge der Unterhandlung des Freiherrn Engelhart von Weinsperg Hansen von Zimmern Wildenstein zu Heidelberg 1415 geeignet. 12) 1416 st. Martins auhent [Nov. 10.] gestatten Georig und Caspar die Gräter, Gebrüder, denen Hans von Zymmern seine Hälfte an der Feste Wildenstain, der Wiese gen. die Statt, den Äckern zwischen der Burg und der Wiese, dem Wasser uuter der Burg und den Wiesen und Äckern an der Tönow verpfändet hat, demselben und den spätem Inhabern dieser Feste die Lösung um 40 fl. Eh., falls sie dazu zwischen dem Obersten Tag zu Wyhennächten und Liechtmiß aufgefordert und auf st. Georygen tag darnach zu Wildenstain, Ehingen oder Mühlhain bezahlt werden. Das Or. siegelten die Aussteller. Zimm. Ko- pialbuch I, 223 a ). a) Die Pfandsumme von 40 fl. Rh. erhalten zu haben bescheinigen die beiden Gräter 1425 frytag vor Reniiniscere [Märe 2.]. Zugleich erklärten sie den von ihnen verlorenen Pfandbrief für kraftlos. Das Or. siegelten dieselben, Hainrich von Schwaindorf und Hiltprand von Hoff. a. a. 0. I, 220. 13) 1416 st. Martins aubent [Nov. 10.] geben J&rig und Caspar die Gräter mit Einwilligung des Grafen Itelfritz von Zolr Hansen von Zymmern, der ihnen 100 fl. Rh. auf ihren zu ihrer Hälfte von Wildenstain gehörigen Halbteil des Dorfes Lübertingen mit aller Zugehör, namentlich mit „Lübertinger ban", Hon- büch, Münchaichen und andern Holzmarken und „wyraitinen" geliehen hat, diese Stücke dafür als Pfand. Die Lösung findet jedes Jahr statt, wenn sie oder der jeweilige Inhaber von Wildenstain dieselbe zwischen dem Obersten Tag zu Weihnachten und Lichtmess fordern und an st. Georien Tag darauf die 100 fl. in Meßkirch oder eine Meile Wegs davon, wo es die von Zymmern wollen, zurückzahlen. Das Or. siegelten die Aussteller und Graf Itelfritz von Zolr. a. a. 0. I, 222 n ). a) Diese Stücke verkauft 1425 hl. aubend ze Pfingsten [Mai 26.] Caspar Griter, dem sein Bruder Jörg seine Rechte am Halbteil der Feste Wildenstain laut eines versiegelten guten Briefes gegeben hat, an Johans von Zymmern, den altern. (Kaufsumme nicht genannt). Das Or. siegelten derselbe, Diettrich Spet von Estetten und Hiltprand von Hof. a. a. 0. I, 225. 14) 1424 sambstag vor Vincula Petri [Juli 39.] bevollmächtigt die Stadt Botwil Hannsen Mäslin, ihren Schultheissen, Hannsen Winman und Dietrichen Prügel, ihre Ratsgesellen und Mitbürger, in der Ansprache des Pfalzgrafen Ott bei Eine an sie von Wildenstain und Hächingen wegen und ebenso in ihrer Ansprache gegen diesen Fürsten in ihrem Namen zu tädingen. Perg. Or. mit dem Sekretsiegel der Stadt Eotwil. Eotweil, Stadtarchiv. 15) 1425 sambstag nach st. Laurencyen tag [Aug. 11.] verkauft die Stadt Eotwil um 600 fl. Eh. an Hanns von Zymmern, den Halbteil der Feste Wildenstain, der von Ott dem Pfalzgrafen bei Eine an sie gekommen ist, und ihre Eechte, die sie zu der Lösung der von Georig und Caspar den Grätern an denselben von Zymmern um 100 fl. versetzten, zu dem Halbteil von Wildenstain, der den Grätern gehört hat, gehörigen Hälfte des Dorfes Lübertingen mit Zugehörde, namentlich mit „Lübertinger ban", Münchaichen und andern Holzmarkeu und „wytraitinen" hat. Das Or. war mit ihrem mindern Siegel gesiegelt. Zimm. Kopialbuch I, 220. 16) 1425 güttemtag nach st. Laurencyen tag [Aug. 13.] bekennt die Stadt: obwohl dies im Kaufbriefe nicht steht, so sei doch beim Kaufe ausgemacht worden, dass etwaige Ansprüche des Grafen Ytelfritz von Zolr an die vorgen. Hälfte von Wildenstain innerhalb 10 Jahren Hans von Zymmern „abtragen vnd schlecht machen" solle. Thue er das nicht, so müsse er der Stadt innerhalb dieser Frist die Hälfte von Wildenstain um 480 fl. Eh. und die obgen. Hälfte von Lübertingen und Zugehör um 100 fl. zurückstellen. Hiebei sei jedoch, wenn das Schloss selbst „an büwen gebesert oder swecher worden war", kein Teil dem andern verbunden. Die Lösung von Lübertingen erfolge unter den im Briefe der Gräter [von 1416, Nov. 10.] genannten Bestimmungen. Das Or. siegelte die Stadt mit dem mindern Siegel, a. a. 0. I, 221. 17) 1425 frytag nach Vnser lieben Frowen tag Assumpcionis [Aug. 17.] verzichtet Caspar Gräter 1362. 29 auf den Teil von Wildenstain, um den er und seine Brüder Georg und Fritz mit der Stadt Eotwil in Zweiung gewesen und den dieselbe mit ihrer Einwilligung an Hans von Zymmern verkauft hat, gegen diesen Käufer für sich und seine beiden Brüder um 260 fl. Rh. bar. Das Or. siegelten derselbe und der feste Virich Ftilhin, der jüngere, a. a. 0. I, 224. 18) 1429 frytag nach Vnser Frowen tag Conceptionis [Bez. 9.] sitzt Hanns Gremiich, der ältere, von Pfullendorf zwischen Johanns von Zimbern, dem altern, und Hanseunrat von Bödmen, Ritter, auf ihre Bitte als Gemeinmann in dem Rathaus zu Pfullendorf mit Vlrichen von Hornstain und Hansen Bessrer von Überlingen als Schiedsleuten des von Zimbern und Hansen Betz von Überlingen und Cünraten Hemling, Bürger zu Pfullendorf, als Schiedsleuten des von Bodman zum Rechten. Der von Bödmen legt einen vom Landvogte Jacob Trüchsessen besiegelten Pergamentbrief vor, laut dessen vor diesem Landvogte als Gemeinmann entschieden worden sei, dass der von Bödmen die Hälfte des Schlosses Wildenstain, die Johanns von Zimbern von der Stadt Rotweil gekauft habe, für die gleiche sofort zu erlegende Summe in Besitz nehmen könne; thue er das aber nicht in Jahresfrist, so solle Hans von Zimbern ihm gegenüber keine Verpflichtungen mehr haben; diesem Spruche habe er nachkommen wollen, aber Hans von Zimbern habe bisher die Sache verzögert. Darauf legt Johanns von Zimbern einen Brief des von Bödmen vor, nach dem ihm derselbe 660 fl., welche Summe er selbst auch der Stadt Rotweil gegeben habe, angeboten, aber nie gegeben habe; dafür sei er noch bereit, ihm die fragliche von ihm zu Lehen gehende Hälfte, jedoch vorbehaltlich seiner Lehenschaft abzutreten. Der von Bödmen bemerkt hierauf, er habe dieses Schreiben gemacht, bevor der vorgelesene Spruch des Trüchsessen geschehen sei; auch habe er seitdem gehört, dass der Kauf zwischen Hansen von Zimbern und der Stadt Rotweil nur um 600 fl. geschehen sei, und diese Summe habe er dem von Zimbern vor Jahr und Tag geben wollen, ja er habe ihm einen Teil des Geldes geschickt, der von Zimbern habe aber dasselbe nicht angenommen. Hans von Zimbern antwortet, der Kauf mit Rotwil sei bis auf den Handschlag zu Sedorf fertig geworden, da aber der Grater den Handschlag nicht zugeben wollte, es sei denn, dass er, Hans, ihm noch 60 fl. oder ein Pferd von diesem Werte gebe, so habe er den Rotweilern 400, dem Gräter aber 200 und ausserdem noch 60 fl. gegeben. Der von Bödmen erwidert, er habe mit Gräter wegen des Kaufs nichts zu schaffen, sondern der vorgelesene Spruch handle nur von dem Kauf zwischen Hans von Zimbern und der Stadt Rotweil. Darauf sprechen die Schiedsleute, Hans von Zimbern solle darthun, wie der Kauf zwischen ihm und der Stadt Rotweil geschehen sei; begnüge sich der von Bödmen an dieser Darlegung, so solle er die Kaufsumme, welche der von Zimbern den Rotweilern gegeben habe, ganz bis zur nächsten Lichtmess zahlen, oder er verliere seine Ansprüche; wolle derselbe sich aber mit der Darlegung nicht begnügen, dann solle es, falls der von Zimbern 2 „erber unversprochene" Zeugen, die dazumal Bürger zu Rotweil gewesen wären, hätte, bei deren Aussage in betreff des Kaufes sein Bewenden haben , und der von Bödmen dem von Zimbern die von diesen Bürgern bezeugte Kaufsumme ausrichten. Darauf wiederholt Hans von Zimbern seine vorstehende Aussage über die Kaufsumme, und da Hanns Mäslin von Rotwil, der nebst Hans Gößhain von Rotweil dabei gewesen ist, diese Öffnung bestätigt, so genügt sie dem von Bödmen. Es erkennen darauf die Schiedsleute einhellig, wenn der von Zimbern sage, er habe Gräter die 60 fl. wegen der Stadt Rotweil und nicht seinetwegen gegeben, dann habe der von Bödmen ihm in der obbestimmten Zeit 660 fl. zu bezahlen; wolle der von Zimbern dieses Geld in der bestimmten Zeit nicht von ihm empfangen, so solle ihm das an seinem Kaufe kein Schaden sein, sondern er solle dann das Geld bei Hanns Gremiich hinterlegen. Geschieht das, so muss Hans von Zimbern binnen 14 Tagen dem von Bödmen die Hälfte des Schlosses gemäss dem Spruch des Jacob Trüchsessen übergeben. Da Hans von Zimbern die geforderte Aussage eidlich macht, erkennen die Schiedsleute: wenn der von Bödmen also bezahlen wolle und kein bestimmter Teil des Schlosses im Kaufe benannt sei, so soll Hans von Zimbern ihm einen Teil desselben nach dem Erkenntnisse der Werkleute und erberer Leute überlassen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. T. 19) 1435 mitwoch vor st. Walpurgen tag [Apr. 27.] sitzt Virich Griner, Bürgermeister zu Überlingen, als Gemeinmann in derselben Sache mit den Schiedsleuten Egg von Rischach von der Schar und Hanns Götz von Balingen (von Zimberischer Seite) und Hannsen von Sal, weiland Schultheiß von Winterthur, I mm Sefi»?8ww mm WH ■i ■ «81» w^ mifittimftiWWnifS^^S 30 1362. und Hainrich Hübler, Unterbürgermeister zu "Überlingen (von Bodmen'scher Seite) zu Rechten. Johanns Cünrat von Bödmen meint, dass zu dem Halbteil der Veste Wildenstain, den Johanns von Zimbern von der Stadt Rotwil für 660 fl. Rh. gekauft hat, auch das halbe Dorf Lübertingen gehöre. Derselbe ersucht deshalb den von Zimbern anzuweisen, ihm auch die ehedem grätersche Hälfte von Liibertingen, auszufolgen. Hans von Zimbern antwortet: diesen Halbteil von Lübertingen, der von den Grättern an Rotweil gekommen wäre, habe er für 100 fl. Rh. zu Pfand erhalten und dann gekauft, weshalb der von Bödmen angewiesen werden solle, ihm daran ungeirrt zu lassen und ihm „daz genomen zu bekeren". Mit Hilfe von Fristhans von Bödmen, Jacob Herters und Märken von Husen wird entschieden, dass der betreffende Halbteil von Wildenstain, wie den die Gräter namentlich mit dem Halbteil des Dorfes Lübertingen innegehabt haben, gegen Bezahlung von weiteren 100 fl. Rh. Johanns Cünrat von Bödmen gehören solle, jedoch ohne Beeinträchtigung der zimberschen Eigenschaft, während der andere Halbteil des Schlosses und Dorfes, der von denen von Ramsperg und andern gekauft ist, dem von Zimbern bleibe, Jeder Teil solle dem andern von der vergangenen Nutzung wegen nichts schuldig sein; seien fortan an dem Schlosse kleinere Bauten vorzunehmen, so sollen beide Teile gleichmässig die Kosten tragen. Johanns Cünrat von Bödmen gesteht Johannsen von Zimbern die Wiederlösung seiner Hälfte von Dorf und Schloss für 760 fl. Rh. zu. Perg. Or. (Die Siegel des Ausstellers, Eggs von Rischach und Hainrich Hüblers fehlen). Donaueschingen. T. 20) 1437 samstag vor st. Tyburcius tag [Apr. 13.] sagt Hainrich von Geroltzegg, Herr zu Sultz, seine Oheime Hans von Zymmern und Hans Cünrat von Bödmen „des gehaisses wegen", das ihm dieselben wegen des Schlosses Wildenstain gethan haben, ledig. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopial- buch I, 106. 21) 1461 st. Hilarien tag [Jan. 13.] verkauft Wernher von Zymern für 300 fl. Rh., welche er Hans Jacoben von Bödmen, Ritter, Hans Jacoben von Bödmen, dessen Vetter, und ihrer beider ehelichen Brüdern wegen des Schlosses Wildenstain, das er von Hainrichen von Randegk und Hans Jacoben von Bödmen als Vormündern aller vorgenannten von Bödmen gekauft hat, schuldet, unter Vorbehalt der Rücklösung, 15 fl. Rh. auf Invocavit in Überlingen oder Stockach abzuliefernden Zins. Zu Mitgewähren setzt er Gottfrieden von Zymmern, seinen Bruder. Das Or. siegelten Aussteller und Mitgewähre, a. a. 0. II, 167. 22) 1462 mittwoch vor st. Hylarien tag [Jan. 6.] giebt Wernher von Zymern Hanns Jacoben und Hanns Jacoben, Gevettern, von Bödmen, seinen Schwägern und Oheimen, seine Gerechtigkeit an zwei Weingärten zu Mülhusen „an der betzalung, anrurent von des koffs vnd losung von Wildenstain wegen". Perg. Or. (Das Siegel des Ausstellers fehlt.). Bodman. 136% Sept. 25. Constanz. 17. Abt Eberhart von Reichenauw leiht Hainrich von Hodorf von Schenckenberg und den Kindern seines Bruders Diederich sei., Hainrich und Elßbethen ven Hodorf, die Güter des Vinken, Partschins Widmers, Albrechts Widmers und des Klecken zu Mauwans (sie), die derselbe und sein Bruder sei. bisher innegehabt, als Lehen von seinem Gotteshause zu rechter Gemeinde. Geben zu Costantz 1362 vff den nechsten suntag vor st. Michäls tag. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher I, 9, fol. 50, Donaueschingen. 1) [13173 st. Margreten tag [Juli 15.] erlaubt Abt Eberhart von Reichenau Hainrichen von Zimberholtz seine von seinem Gotteshause rührenden Lehen, nämlich den Zehnten der Wiese zuDietfurt, ein Holz zu Hon- stetten das der Geburen von Ahe war, die Hainiwis, Vätterlis Gut zu Möwenhan, einen Acker bei der Singer Brugg, eine Hube zu Büttelbrunnen, des Tengers Hube zu Ehingen, eine Wiese zu Randolfsriet, eine auf Tegenhart, einen Baumgarten bei der Gebraiten, einen Acker bei Grüssitz Wiese, einen im Griengger I 1362. 31 Tal und ein Gütlein zu Büttelbrunnen seinen Schwestersöhnen Hainrich und Rüd. von Nüwenhusen zu vermachen. Reichenauer Lehenbuch 638 f 2, S. 582, Karlsruhe. 2) 1388 Maegtag, den man nempmet st. Walpurgen tag [Mai 1.] bekundet Abt Hainrich zu Sant Blaesin im Schwartzwald, dass vom Gute zu Mowenhan, das Haini der Keller baut, 2 Teile seines Gotteshauses und 1 Teil dieses Kellers rechtes Eigen sind, das von diesen 2 Teilen Keller seinem Gotteshause 1 Malter Veesen, ebensoviel Koggen und Haber Enger Hess und 2 ß $ Chostenzer Münze Zins jährlich gen Engen auf st. Gallen Tag ohne allen Schaden des Gotteshauses zu geben hat und dass, wenn er von demselben oder derselbe von ihm Teilung des Gutes verlange, „ietweder tail dem andern gehorsam sin sol ze tauend". Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. a .) a) Voellig gleichen Inhalts ist eine vom Abt Niclaus von St. Blesin 1447 mentag vor Vnser lieben Fröwen tag ze herbst [Sept. 4.] dem damaligen Inhaber des Gutes Henni Keller, vor dem dasselbe Eberli Keller und vorher Haini Keller gehabt haben, gegebene Urkunde. Perg. Or. a. a. 0. — 1439 sunnentag nach st. Bartholomeus tac [Aug. 30.] giebt Eberhart Keller die Lehenschaft dieses um 50 $ ^ Const. an Hans Keller verkauften Gutes, gen. St. Bläsis Gut, das damals diesem Kloster 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber Engener Mass und 2 ß $i Const. zinste, mit seiner Gattin gerichtlich auf, als Hans Ably, gen. Menny, Vogt zu Mowenhan daselbst an offener freier Königsstrasse im Namen des Grafen Hans von Tengen, Landgrafen in Högow und im Madach, und seiner Brüder zu Gerichte sass. Perg. Or. mit dem abgenützten Siegel des Junkers Cunrat von Rischach, a. a. 0. 3) 1396 in der wuchen vor st. Martins tag [Nov. 5 — 10.] vergleichen Cunrat der Vogler, Schult- heiss zu Engen, und Hans der Viczer, Bürgermeister daselbst, Cläwi Smit von Lütfridingen, Bürkart den Wiss von Hünschingeu und Henni Winschenk, die Pfleger U. 1. Fr. zu Kilchain, mit Cunrat dem Tenger und Henni Petter, dem Kürsenner, dahin, dass letztere ü. 1. Fr. zu Kilchain jährlich an ihr Licht daselbst zusammen aus allen ihren im Büchli zu Mowenhain gelegenen Äckern '/> H Wachs zu geben haben. Thun sie das nicht, so fallen diese Äcker insgesamt der gen. Kirche frei anheim. Zeugen: Cunrat Barger, Burkart Gennwisch, Vieriin (sie.) Snyder von Owelfingen, Rudi Moll von Lütfridingen und Valck von Kilchain. Urkundenälmlicher Eintrag in dem im 14. Jhdt. angelegten Zinsverzeichnis der Pfarrkirche zu Kirchen. (Perg. Or. Kirchen.) a ). a) Dasselbe ist jetzt nur noch teilweise erhalten, dieser Rest ist dem Seelbuche dieser Kirche beigebunden. Von den dort genannten Gewannamen zu Kirchen verdient Erwähnung der Name „zu den LSren« (entstellt aus hlewirun), d. h. zu den Gräbern. 4) [c. 1450 f] empfängt Hanns von Sunthausen zu Meringen ein Gut zu Mohenheim, das 10 Viertel Kernen, ebensoviel Roggen, 5 Mut Haber Enger Mass, 5 ß ^ Costantzer, 2 Hühner und 30 Eier giltet und das er von Petter Bluem von Schaffhausen gekauft hat, Lupf. Kopialbücher I, 3 S. 29. Donaueschingen a ). a) Weitere Einzelgüter zu Mauenheim trugen im 15. Jhdt. die Seng, Pfuch, Soler, Kürßner, Mayli (diese den Kelnhof), Koßbühel, Wächter von Engen, Heeß von Ehingen und Locholt von Mauenheim von Hewen zu Lehen. Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 24, 26, 27, 28, 37, 38, 40, I, 7 S. 3, 6, 26, 41. 5) 1460 mitwuch noch Vnser lieben Frowen tag Assumpcionis [Aug. 20.} bekundet Hans Ebelin, gen. Menne, Vogt zu Mogenhayn, der anstatt des Grafen Johans von Tengen, Landgrafen in dem Hegow und im Madach und Herrn zu Neuenbürg, öffentlich zu Mogenhaym zu Gericht sitzt, daß Hans Koßbühel sei. von Engen der Sammlung der Schwestern zu Engen von seiner Tochter Agathen wegen nach Gewohnheit und Recht derselben Sammlung ein Gut zu Mogenhaym zu rechtem Eigen übergeben habe. Perg. Or. mit einem Bruchstück des Siegels des Junkers Eberhart von Rischach a. a. 0. R. i'E-Kv: mm fr*';-; ~ 8g3aS *'"'■•'■'- y : :-~a ■■■■ • — 32 1362. 1362, Dez. 13. Messkirch. 18. Cvnrat der Scharer von Messkilch und Bening, seine eheliche Wirtin, machen ihr Gut zu Scholoch, aus dem das Kloster Burron 1 # h Jahreszins bezogen hat, davon frei und übertragen diesen Zins auf ihre Wiese zu Trätenfurt, dadurch der Tutenbach rinnt. An dieser Wiese geben sie dem Kloster das Vorkaufsrecht. Geben ze Messkilch an st. Lucien tag 1362. Die Siegel Herrn Weruhers von Zimer, des gnädigen Herrn der Aussteller, des Dekans Herman von Messkilch und der Stadt Messkilch, die siegeln, weil die Aussteller kein Siegel haben, fehlen. Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. / 1) 1374 sunnentag nach vsgender Phingstwochen [Mai 28.] wird vor Graf Eberhart von Neuenbürg, Landrichter in Hegö und in Madach, der anstatt seines Bruders Wolfram zu Stök^b_.YJär__d£r_SJad.t-an offener freier Landstrasse zu Gericht.....sitzte der Verkauf des Zehntens zu Schonloch durch Herrn Abreht von Marpach, weiland Herrn Dyetkelms Sohn von Marpach, dem derselbe durch seine eheliche Wirtin Ka- therin, weiland Hainrich Hyltbrants von Meskylch eheliche Tochter, zugebracht wurde, um 120 & h an Hansen von Swaindorf, weiland C&nis von Swaindorf Sohn, gerichtlich gefertigt. Perg. Or. mit den Siegeln des Landgerichts, des Verkäufers, seiner Frau (s. Abb. No. 14) und ihres Vogtes Hug von Oberriedern. a. a. 0. 2) 1401 st. Gregorien tag [Märe 12.] giebt Hans von Swaindorf von Küty seinen Korn- und Heuzehnten zu Schonloch an der Krumbachun, zum Leibgeding seiner Tochter Vrsulen, Klosterfrauen zu Wald, so dass nach deren Tod der Zehnten seinen Söhnen Hanns und Hainrich heimfallen und seine Tochter, wenn dieselben vor ihr ohne Leibeserben sterben, damit frei schalten kann. Das Or. siegelten der Aussteller, Hans Gremiich zu Meningen, Frik von Magenbüch. Kop. enthalten in einem Schiedssprüche, in dem 1435 zinstag nach st. Bartholomeus tag [Aug. 30.] das Kloster Wald einer- und Herr Hans von Zimbern und Hainrich von Bischach, welche die Ansprüche der Witwe des Bruders der gen. Klosterfrau, die auf diese Zehnten bewiesen war, von ihr eingelöst hatten, anderseits zur Entscheidung vor das Hofgericht Eotwil verwiesen werden. (Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Obmanns Hans Herysen. a. a. 0.). [13J62, Dez. 19. 19. Abt Eberhart von Reichenau leiht Herrn Johanßen von Blümenberg, dem Jüngern, und Bud. und Albrecht, seinen Brüdern, der Hüffingen ist, zu einem und Herrn Cünraten von Blümberg, ihrem Vetter, zum andern Teil den „anual" von Tünovveschingen dem Dorf mit Leut und Gut, das ihr Vetter Berchtold sei. von Blümberg von ihm zu Lehen hatte, also dass, wenn Berchtolds Witwe, die Tochter Herrn Johans sei. des Truchsessen von Diesenhoffen, die „kränklich" von demselben verlassen ist, einen Sohn zu dieser Welt bringt, dieser Sohn das Lehen bekommt, dass aber, wenn dieser Sohn stirbt, die obgen. von Blümberg dasselbe erhalten. Datum [13]62 feria 2. ante Thome apostoli. Keichenauer Lehenbuch 638 f 2 S. 73—74. Karlsruhe. 1) [13]63 feria 2. ante Vdalrici [Juli 3.] eignet derselbe Abt st. Kathrinen Altar in der Kirche Tünoweschigen ein Gütlein daselbst, das 37* Viertel Kernen und ebensoviel Haber Vilinger Mass giltet und 1362. 33 das Cünrat von Beringen zu Beringen diesem Altare verkauft hat, auf Bitten des Verkäufers, „sid der egnant alter mit leben hett, noch han sölt" a ). a. a. 0. 638 b S. 54. a) Dafür trägt Cunrat von Beringen dem Kloster seine bisher eigenen Hölzer Hagna und Bercha ob Ascha und Otfridingen zu Lehen auf. Ohne Datum, a. a. 0. S. 54. 2) 1367 st. Walpurg tag [Mai 1.] verkauft Peter der Tegginger von Hüffingen, Bürger zu Vilingen, mit Zustimmung seines Sohnes Johans Cünrat dem Büller, Cünrat dem Brülinger und Hainrich dem Walt- snider, den Vögten Peters und Otmars, der Kinder Otmars des Brülingers sei., sein rechteigenes Gut zu Tünowe Eschingen, das 13 Viertel Kernen und 13 Viertel Haber Nidinger Mass giltet, nach Vilinger Stadt- recht um 40 & ^ h. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. Donaueschingen. R. 3) 1371 durnstag vor st. Walpurg tag [Apr. 24.\ verkaufen Eberhart Abt und der Konvent in der Rychen Owe mit Rat ihrer Freunde und anderer, die ihrem Gotteshause „gutes gebunden sint", da grosser Schaden auf ihr Gotteshaus geht, dem Grafen Hugen von Fürstenberg, Herrn zu Hasela, ihres Gotteshauses Kelnhöfe zu Brülingen und Tünowe Eschingen für rechteigeu mit Leuten und Gütern, Hüben und Schuposen und aller Zugehör mit Ausnahme der Kirchensätze, die sie sich und ihrem Gotteshause vorbehalten, um 130 AI. S. Costentzer Gewäges. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller. Villingen, Spitalarchiv. 4) [13J72 Agathe [Febr. 5.] leiht derselbe Abt Höslins Zehntlein zu Tünoweschingen Cünrat dem Vogt von Eschingen, gen. Träfel, der es von Johansen dem NSfen von Eschingen und seiner ehelichen Frau Margreth um 15 U h gekauft hat. Reichenauer Lehenbuch 638 s S. 55, Karlsruhe a ). a) [1382] in vigilia s. Martini [Nov. 10.] leiht Abt Heinrich von Reichenau Haini dem Vogt ein Viertel des Schorppenzehnten zu Tünoweschingen, den derselbe von seinem Vater Hainrich dem Vogt von Tünoweschingen sei. ererbt hat. a. a. 0. 57. — 1387 feria 2. ante Ascensionem Domini [Mai 13.] leiht Abt Wernher von Reichenau Herman dem Ammann von Tuneschingen des Nefen Zehnten daselbst, den derselbe von Cunrat dem Spitznagel gekauft hat. a. a. 0. 633. — 1418 st. Pelagien tag [Aug. 28.] eignet Eglolf von "Wartemberg, gen. von Wilden- stain, ein Frei, zu seinem, seiner Vordem und Nachkommen Seelenheil das Zehntlein zu Eschingen, das vormals der Sohn des Johanns Dahindenan von Vffhain besass, der Bruderschaft bei dem hl. Kreuz zu Rotwyl „angesehen sölich almusen vnd guttäte, die da durch dieselbe bruderschaft täglich an armen lüten geschehent". Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie an No. 286, 1) Donaueschingen. R. — 1423 st. Gregoryen tag [März 12] verkauft Berhtold Schulthais mit Zustimmung seines Bruders, des Pfaffen Heinrich, einen Zehnten daselbst, gen. der Schulthaissen Zehnten, um 53 fl. Rh. an Rudolf von der Alten Blumberg, dez Tünoweschingen ist. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln desselben und des Pfaffen Hainrich. a. a. 0. —; 1423 st. Vrbann tag [Mai 25.] verkaufen Berhtold Schulthais von Hüfingen (mit Zustimmung seines Bruders Hainrich) und Anna von Wartemberg, gen. von Wildenstain, seine eheliche Hausfrau, Hansen Glunggen, Hansen Glunggen, des alten Schultheissen Sohn, Bürger zu Vilingen, um 62 Tb h 2 Teile des von Abt Pridrich in der Richenowe lehenbaren Schulthaissenzehntens zu Tünoweschingen und 1 Scheffel Veesen Gilt aus dem dritten Teile desselben, der ihrem Vetter Hansen, dem Schulthaissen von Hüfingen, zu Brülingen gehört. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln der Aussteller, Hans Stehellins, Schultheissen zu Vilingen und Hainrichs Schulthaissen. a. a. 0. — [1428—31] leiht Abt Friedrich von Reichenau zu Mannlehen des Tanhaimers Zehnten zu Tünoweschingen, der gewöhnlich 8 Malter Kernen erträgt, Pauli Jungling für ihn und als Träger seiner zwei Brüder. Reichenauer Lehenbuch 638 a S. 296, Karlsruhe. — [1431] leiht derselbe Abt Hans Schulthaissen von Hüfingen die Hälfte dieses Zehntens zu Bschingen und des Vögtezehntens zu Meringen. Reichenauer Lehenbuch 638 a S. 296, Karlsruhe. 5) 1374 sampstag nach Aller Hailigen tag [Nov. 4] verkauft Johans der Keller von Stamhain, Bürger zu Dyessenhofen, sein rechteigenes Gut zu Tünoweschingen, das 10 Viertel Kernen und 10 Viertel Haber Nydinger Mass giltet, um 31 # 10 ß Stäbeier Pfennige Haini dem Egenshammer, Bürger zu Vilingen, nach Vilinger Stadtrecht. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. Donaueschingen a ). R. a) Haini Rüedger, gen. Egenshammer, kauft 1376 st. Cänratz tag [Nov. 26.] 2 rechteigene Gütlein zu Eschingen, die 6V2 Scheffel Kernen und 6 Scheffel Haber Nidinger Mass guten, und ein rechteigenes Holz bei Eschingen, das Hans der Houfürster „zinset", um 43 $ Angster, minder 5 ß, vom Kloster vf Hof bei Nidingen. Perg. Or. mit den Siegeln der Priorin (wie Abb. Bd. V, No. 69j und des Konventes vf Hof (wie Abb. Bd. V, No. 68) VI. 5 w&m m ■iii^SsÄa.^i^iÄäjiiÜ 1 ■-. .^^i£^^ ^(i^^ß äü mMsß^js^ lfi k^ ä äSSi M 1362. und des Grafen Hainrich von Furstenberg (wie Abb. Bd. II, No. 409) a. a. 0. — 1383 aht tag nach Vnser Frowen tag der Liehtmisse [Febr. 9.] kauft derselbe von Herman dem Man von Triberg ein von Johans Guntfrit von Vi- lingen, gesessen zu Gysingen, lebenbares Gütlein zu Tunoweschingen, das 3 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber giltet, um 18 $ h. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Lehensherrn, a. a. 0. 6) [13]81 donstag nach ingendem Abrelen \Apr. 4.] gönnt Abt Hainrich von Beichenau Büdolfen von Blümberg, Herrn Büdolfs sei. Sohne, dass das Dorf Tunoweschingen und was er sonst von ihm zu Lehen hat, für den Fall, dass er keine Söhne hinterlasse, etwa vorhandenen Töchtern zufalle. Beichenauer Lehenbuch 638 8 S. 56, Karlsruhe a ). a) [13]86 feria 4. ante Mathye [Febr. 21.] genehmigt Abt Wernher von Beichenau die Verpfändung dieses Dorfes um 300 Tf h durch Rudolf von Blumberg an seine Schwester Adelhait von Pridingen. a. a. 0. 632. — [13]92 in vigillia Natiuitatis beate Marie virginis [Sept. 7.] genehmigt derselbe die Verpfändung dieses Dorfes und von 7 Malter Veesen Vilinger Mass Gilt aus dem Vogtrechte der Kirche daselbst um 26 M. S. durch Rüdin von Blumberg an H. von Almshouen, Jo. sei. von Clausen (sie) Sohn, zu Furstenberg. a. a. 0. 632. — 1431 tertia (?) post Pasce [Apr. 3?] leiht Abt Fridrich von Beichenau R. von Blumberg dieses Dorf mit Twingen und Bannen und bestätigt das „gemacht", das derselbe seiner Hausfrau Elsen auf dem Hofe zu Botwil gethan hat. a. a. 0. 638 « S. 296. 7) 1382 mentag nach st. Gerdrut tag [Märe 24.] bekennt Haini Büedger von Owelfingen, gen. Egenshamer, Bürger zu Vilingen, dass er und seine Erben den vom Junker Hans von Sunthusen und dessen Sohne Hainrich erkauften Pfandschatz der 18 Malter Kernen Nydinger Mass Vogtrecht zu Vffhan und zu Tunoweschingen, das Lehen von Hewen und für 50 M. S. Vilinger Gewäges Pfand ist, dem Junker Büdolfen von Blümberg und seinen Erben oder wer den genannten Pfandschatz durch Becht lösen soll, zu lösen geben werden"). Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. a. a. 0. B. a) 1412 aht tag vor Vnser lieben Frowen tag zu der Liechtmisse [Jan. 36.] verkauft Margreth die Egens- haimerin, Henslins von Tanhain sei. Hausfrau, Bürgerin zu Vilingen, Junker Rudolfen von Blumberg um 111 alte fl. Rh. 24 Malter, 2 Scheffel, 1 Viertel Kernen, 6 $ 17 ß h Vogtrecht zu beiden Vffhaim und Tunoweschingen. Perg. Or. mit den Siegeln Cunrat Stlhellins und Heinrichs des Hetzgers. a. a. 0. 8) 1382 st. Georyen tag [Apr. 23.] leiht Abt Heinrich von Beichenau den grossen Zehnten zu Tunoweschingen Agnesen von Clingenberg, Herrn Johansen von Clingenberg Tochter und Herrn Burekarts von Blümenberg sei. ehelicher Frau. a. a. 0. 638« S. 55 a ). a) Diesen Zehnten leiht derselben 1388 in die Johannis Baptiste [Juni 24.] wieder Abt Wernher von Reichenau a. a. 0. 783. — 1409 st. Jacobs abent [Juli 24.] bestätigt Abt Fridrich in der Rychenow das Vermächtnis dieses Zehntens durch gen. Frau an ihren Bruder Kaspar von Klingenberg für den Fall ihres Todes. Perg. Or. mit Siegelbruchstück, Karlsruhe. — [1431] leiht derselbe diesen Zehnten Hainrich von Randegg, Dompropst, wie derselbe ihn bisher genossen hat. a. a. 0. S. 638 a S. 296. — 1458 st. Barbaren tag [Bez. 4.] verkauft Hans von Randegg, Vogt zu Gaigenhouen, von dem grossen Zehnten zu Tuneneschingen, der vor Zeiten an ihn und seinen Bruder gekommen und damals auf 800 fi. Rh. angeschlagen worden ist, seinen Anteil, nämlich eine Hauptsumme von 120 fl. „vnd als vil zehend, als sich ie denn iärlichs dauon geburt", an Sigmund vom Stain, Ritter. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. R. 9) 1404 st. Othmars tag [Nov. 16.] verkauft Cl&si Brülinger von Vilingen U. 1. Frauen Altar in der Leutkirche zu Munolfingen 6 Viertel Veesengilt vom Gute zu Tünow Eschingen, dessen Eigenschaft diesem Altare gehört, um 5 & minder 5 ß ^ und giebt die Gilt gerichtlich desselben Tags auf vor Hainrich Brendli, der namens des Junkers Osehwalt von Wartenberg, gen. von Wildenstain, mit soviel Bichtern, dass er wohl nach dem Beeilten richten kann, zu Tünow Eschingen öffentlich zu Gerichte sitzt, indem er mit seinem Fürsprecher „dristund" aus dem Gerichte und wieder in dasselbe geht und die Gilt dann dem Bichter an den Stab aufgiebt, und sodann der Bichter dieselbe den Pflegern des Altares weiter giebt. Perg. Or. (das Siegel Oschwalts von Wartenberg fehlt), a. a. 0. m * v .i'f.'*< ■KiBSSK 1362. 35 10) 1407 aht tag vor st. Johans tag ze Süngihten [Juni 17.] vermacht Margaretha, Henslins von Tanhain sei. eheliche Hausfrau, Bürgerin zu Vilingeu, ihrer Tochter Annen, Klosterfrau zu Nidingen vf Hof, 20 fl. Jahreszins, zahlbar von der Stadt Vilingen, ihr Gütlein zu Ashain, ihr Haus zu Vilingen in der Keßgassen, 1 Scheffel Kernen Gilt von des Willers Hofstatt zu Ashain, ihr Gütlein zu Tünoweschingen, und all ihr liegendes und fahrendes Gut, empfängt alles aber wieder von ihrer Tochter zu Leibgeding um 1 ß Helbling Jahreszins. Auch was sie bis zu ihrem Tode erspart, fällt an ihre Tochter. Dieselbe kann nach ihrem Tode während ihrer Lebzeit mit dem Gute ungeirrt von jedermann, namentlich von ihrem Kloster, schalten, wie sie will, doch muss sie damit ihre, der Mutter, hinterlassene Schulden bezahlen und die vor diesem Vermächtnis von letzterer ihrem Knechte Rüdin zum Leibgedinge bestimmten Stücke, nämlich ein Gut und ein Gütlein zu Tünoweschingen und ein Gut zu Clengen, denselben gemessen lassen; aber auch diese Stücke fallen nach Eüdins Tod an ihre Tochter zu freier Verfügung. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. a. a. 0. 11) 1413 dunrstag nauch st. Virichs tag [Juli 6.] verkauft Kudolf von Blümberg, Rüdins sei. Sohn von Blümberg, für 120 fl. Eh. unter Vorbehalt des Rückkaufs Cünrat Sterren, Bürger zu Vilingen, 8 fl. Rh. Zins, zahlbar auf st. Martins Tag, aus seiner Scheuer zu Tünoweschingen „voruss vnd zum ersten nach andren Zinsen, die vormauls daruss vnd darab gand". Er setzt zu Bürgen Hansen StShellin, Hainrich Nussern, Mathise Studen, Bürger zu Vilingen, und Hermann Amman, seinen Vogt zu Tünoweschingen. Perg. Or. (die Siegel des Verkäufers, Hans Stehelly's, und der Junker Cünrat von Tanhain, Bürgermeisters zu Vilingen, und Egly Brümsyn, Bürgers zu Vilingen, fehlen), a. a. 0. T. 12) 1414 zinstag nach st. Oswaltz tag [Aug. 7.] übergeben Hainrich von Blüninegg, Ritter, Hanns Marti und Dietrich von Blümnegg, Gebrüder, ihrem Bruder Clainhansen von Blümnegg und Katherinen der Sterrinen, seiner ehelichen Hausfrauen, ihren Kelnhof zu Tünoweschingen, der ihnen 20 Malter Korn, 3 & h, 1 ff, Pfeffer und 40 „schultera" giltet, und der mit dem kelnhof des vorgen. Dietrich von Blümnegg zu Brülingen, der jährlich 60 Malter Korn giltet, um 130 M. S. Pfand vom Abte in der Richenöw ist. Wird das Pfand gelöst, so soll die Pfandsumme geteilt werden zwischen den Inhabern der beiden Kelnhöfe „nach der marckzale nach den sechtzig maltern korngeltz", die der vorgen. Dietrich von Blümnegg aus seinem Kelnhöfe hat. Das Or. siegelten die Aussteller. Perg. Vidimus der Stadt Villingen (mit dem Vilinger Sekretsiegel) von 1452 Quasimodogeuiti [Apr. 16.] "). Villingen, Spitalarchiv. a) Aussen ist bemerkt: „Item die rechten hoptbriefe ligent hinder dem rät zu Vilingen ime mesßturn". — 1420 fritag vor Vnser lieben Frowen tag in der Vasten, als ir von dem engel verkünt ward, [März 22.] giebt die vorgen. Ehefrau für ihren und ihres Mannes sei. Jahrtag den Barfüssern in Vilingen 2 Malter Veesen Gilt aus diesem Kelnhof, behält aber lebenslang davon 1 Malter gegen jährliche Abgabe einer Schulter an dieselben. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel der Stadt Vilingen, Donaueschingen. 13) 1429 gütemtag vor st. Gregoryen tag [März 7.] verkaufen Burkart Burst von Tünoweschingen und Elsy Löwin, seine eheliche Gemahlin, für 2'h 8 5 ß h Hainin Beringer von Almshofen 2 Teile an einem Acker im Tal, der an die „Hohsträss" tritt und der Kirche zu Hüfingen '/2 « Wachs giltet und von dem „och gät die dryssigost garb ze zehnden" 2 Teile an Vi Jüchert Acker in des Wä'tertingers Winkel, da das Wasser durch geht, und das Wieslein jenseits des Wassers. Der Kauf wird gefertigt vor dem Gericht zu Tünoweschingen, da der Vogt Hans Vischer im Namen des Junkers Rudolf von Blümberg mit soviel Richtern, dass er wohl nach dem Rechten richten kann, zu Gericht sitzt. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Rudolf von der Alten Blümberg (s. Abb. No. 43). a. a. 0. T. 14) 1431 st. Jacobs tag [Juli 25.] bekunden Schultheis« und Rat zu Brünlingen, dass 6 ehrbare Mannen des Gerichts zu Eschingen ihnen heute vorgebracht haben: die von Vndervffhein hätten die von Obervffhein vor dem verbannen Gericht zu Eschingen verklagt, dass dieselben die Wiesen „hindern Häußern" sie nicht vor st. Jergen Tag und nach st. Margarethen Tag verzäunen und bannen lassen, obwohl von den Alten zu Vndervffhein vor offenem Gericht geöffnet worden sei, dass diese Wiesen in gen. Zeit den von Vndervffheim und jedermann „dardurch zue werben, es sie mit gehn, reiten oder fahren vnnd halten, als 5* 8BS mP& ^^^^^iS^nmm 36 1362. man deß nothürftig sie", offen sein sollen. Darauf hätten die Verklagten erwidert, sie hätten diese Wiesen für niemand zu keiner Zeit offen zu halten; brauchen die von Vnderen Yffhaim einen Weg durch dieselbe, so sollen sie einen solchen ausmarken und „die marchen schweren", dann müssten sie gestatten, „wo die wäg vß vnd in gangen". Das „minder" Urteil des Gerichtes, dessen „für hend" wurden , habe zu Gunsten der Kläger gelautet, falls 2 oder 3 von Vnderen Vffheim deren Behauptung beschwören sollten, das „mehrer" aber, dass die von Vnderen Vffheim durch die Wiesen einen Weg machen und dass die Beklagten dann diesen Weg vor und nach der gen. Zeit nicht wehren sollten. Da der von Eschingen Recht und Herkommen sei, „wenne si mit eim vrthail nitt einhailig sind, so solle solheß vßgetragen werden vor vnse, sie zue entscheiden^', so erkennen Schultheiss und Eat zu Brünlingen, „daß nach recht die minder vrthail die beßer vnd die gerechter sie". Das Or. siegelte die Stadt Brünlingen. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 15) 1432 st. Marien Magdalenen tag [Juli 22.] gestattet Fridrich, Abt in der Bichenowe, Laurentzen Arnolt, Bürger zu Vilingen, den Kelnhof zu Tünoweschiugen, den Hainrich von Blümnegg sei., Ritter, und Dietrich von Blümnegg sei. mit Hannsen und Martin, ihren Brüdern, von seinem Gotteshause als Pfand innegehabt und dessen Pfandschilling dieselben ihrem Bruder Clainhansen von Blümnegg und seiner ehelichen Hausfrau Katherinen der Sterrinen, Bürgerin zu Vilingen, mit Willen seines Vorfahrs, des Abtes Fridrich sei., eingeantwortet haben, mit seiner Hausfrau als Pfand innezuhaben. Nach dem Tode ihres vorgen. Mannes hat sich nämlich Katherin Sterrin mit diesem Pfandschilling und anderm Gute „vermannet vnd elichen gemischet" zu vorgen. Laurentzen Arnolt. In den Pfandschilling von 130 M. S., um den laut des darum gegebenen Briefes der Kelnhof zu Tünoweschingen verpfändet ist, gehört auch der Kelnhof zu Brülingen. Perg. Or. mit dem nicht gut erhaltenen Siegel des Ausstellers. Villingen, Spitalarchiv. 16) 1432 freitag vor st. Bartholomei tag [Aug. 22.] entscheiden Schultheiss und Rat zu Brein- lingen zwischen der Gemeinde Thonaweschingen und Burckhart Am Anger von Vndren Vfhaim, welche ihr Herr, Junker Rudolf von der Alten Blümberg, vor sie zum Rechten gewiesen hat „von waid vnd holzens wegen ainer geburschaft zue Tonaweschingen", welche des letztern Vater Hainrich Am Anger sei. vor mehr denn 30 Jahren gekauft, und welche derselbe und sein Sohn bis vor etwa 3—4 Jahren unangefochten inne gehabt haben: dieselbe solle Burkarten bleiben, wenn er und 3 Zeugen aus Tonaweschingen die Wahrheit ihrer Aussagen beschwören. Diese Zeugen hatten ausgesagt, dass Hainrich Am Anger sei. vom Vogte, den Richtern und der Gemeinde zu Tonaweschingen „ain geburschaft erkauffte im vnd seinen erben, dz sie vf iren wayden vnnd mit annderen dingen mit ihrem vihe solten zu Eschingen halten vnnd werben, alß wer er da seßhaft, wie inen dz notturftig wurd", um 4 Mass Weinkauf vor 30 Jahren erkauft habe, dass sie, die Zeugen, mit über 40 Mann von Eschingen diesen Weinkauf haben trinken helfen, und dass Vater und Sohn die „geburschaft" bis vor 3—4 Jahren unangefochten besessen haben. Als die Zeugen schwören wollen, erlassen ihnen der Vogt und 3 Mann des Gerichts zu Thonaweschingen als Vertreter ihrer Gemeinde den Eid, und darauf wird erkannt, das Burkhart die „geburschafft also mit recht behebt" habe. Das Or. siegelte die Stadt Brünlingen. Pap. Kop. 17. Jhdt. Donaueschingen. 17) [1434] montag nach dem Palmtag [März 22.] bestätigt zu Basel Kaiser Sigmund Heinrichen von Plumberg von Karpfen und seinem Vetter Rudulfen von Blumberg ihre Feste Blumberg, das Haus Doneschingen und das Schloss Karpfen mit allen Zugehörden und Rechten und alle ihnen von seinen Vorfahren am Reiche verliehenen Freiheiten um ihrer ihm und dem Reiche geleisteten Dienste willen. Er nimmt sie und ihre Erben auch in seinen und des Reiches Schutz und befreit sie von allen Land- und Stadtgerichten und allen sonstigen Gerichten. Wer zu ihnen zu sprechen hat, hat dies vor ihm und seinen Nachfolgern im Reiche zu thun. Wer dies verletzt, zahlt 20 Mark Gold halb in die k. Kammer, halb an die von Blumberg. Am Or. hieng das k. Majestätsiegel. Reichsregistraturbücher K. 110. Wien. 18) 1436 mitwoch nach st. Margreten tag [Juli 18.] giebt Cünrat Tierberg zu Fürstenberg dem Kloster vff Hofe bei Nidingen 4 Malter Korngilt (2 Teile Veesen, 1 Teil Haber), zahlbar auf st. Martins Tag an eine Jahrzeit aus seinem rechteigenen Hofe zu Tonaweschingen. Dafür begeht das Kloster seine Jahrzeit am Zinstag nach st. Martins Tag mit 6 Priestern, am Abend mit Vigil, am Tage mit den Seelmessen, deren eine gesungen werden soll. Von gen. Korngilt bekommt an der Jahrzeit der Leutpriester zu 1362. 37 Nidingen 1 Viertel Veesen und 1 Viertel Haber, ebensoviel der Kaplan vff Hof, „der zu den frawen gehört" der Kaplan auf der Frauen von Hohenlocli Pfründe und der auf der Egißhaimerin Pfründe, damit sie die Jahrzeit feiern helfen. Werden die Frauen in Abhaltung derselben säumig, so fällt das betreffende Jahr die Gilt an die ebengen. 4 Priester, die dafür in Person oder durch andere Priester die Jahrzeit zu begehen haben. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen »). a) 1439 st. Martins aubent [Nov. 10.] bestätigen Burkart, Hans und G5ryg, die Söhne Cünrat Tierbergs sei., diese Stiftung. Perg. Or. mit dem nicht gut erhaltenen Siegel des Junkers Virich von Rymmlang. a. a. 0. 19) 1442 fritags nach Vnsers Herren Fronlichanis tag [Juni l.\ verkaufen Prior und Konvent des Predigerordens zu Rotwile Hannsen Barter von Thünoweschingen ihr Eigengütlein zu Thünoweschingen, gen. der Prediger gütly), um 50 U h Vilinger Währung. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller, a. a- 0. r. a) Aus diesem Gute leiht 1 Viertel Eier giltet und aus dem 6 ß fh jährlich gen Pfullendorf an „ain ewig vigily" gehen, ein Gütlein zu Oberkrombach, das 1 Malter Veesen, 1 Malter Haber Meßkircher Mass, 2 Hühner und '/2 Viertel Eier giltet, ein Gütlein zu Buttingen, das 18 ß ^j ihnen gegolten hat, ein Wieslein und einen Acker zu Althain und das „banlehen" zu Geggingen, das 2 Imi Kernen, 2 Viertel Haber und 6 $ giltet, verzichten auf 4 ß 3( Zins aus einem bisher zwischen ihnen und den von Hödorf spänig gewesenen Gütlein zu Althain und geben als Aufgeld bar noch 16 TL S\ Costenzer Währung. Perg. Or. mit den zerbrochenen Siegeln der Äbtissin und des Klosters, Donaueschingen. 9 1363, Apr. 7. Ä 2], Priorin und Konvent des Klosters zu Nidingen vffen Houe verkaufen ihr Gut zu Sunphorren, das 3'/2 Scheffel Kernen und ebensoviel Haber Nidinger Mass giltet, Bruder Cünraten dem Närthalter von Owel- fingen um 28 % h für rechteigen. Nach dessen Tode fällt das Gut um seiner und seiner Vordem Seelen willen an ihre Kirche vffen Houe, also dass die Kusterin an ein ewiges, besonderes Nachtlicht jährlich 3 Scheffel Kernen, 2 Viertel Kernen einem Kaplan und 37* Scheffel Haber an das Licht in st. Nikolaus Kapelle vffen Houe davon giebt. Dieses Gut und ebenso die Güter, welche von andern an ihre Kirche vffen «1p llili mm ^'■■-■■^^^aäwtt^&iffl^BWwMtew 40 1363. Houe oder an ihre Kapelle gegeben sind oder werden, dürfen nie veräussert, noch bekümmert werden, widrigenfalls alle Klosterfrauen, die gesund sind, bis zur Abstellung ohne Wein bleiben. Gegeben 1363 an dem nehsten fritag nach st. Ambrosigen tag. Das Siegel des Konventes (wie V, Siegeltafeln No. 68). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1370 frytag vor st. Vrbans tag [Mai 24.] verkaufen dieselben Johannsen von Almeshouen und Johansen von Sunthusen der Ascher Gütlein zu Sumpforren, das 6 Mut Kernen, 6 Mut Haber Nidinger Mass und 10 ß $ alten Brisger giltet, um 58 ß h. Die Käufer geben Gut und Geld dem Kloster wieder, wogegen dasselbe des erstem ehelicher Frau Cecilien von Blümberg sei., und Johansen von Sunthusen ehe- o licher Frau Annen sei., Herrn Virichs sei. Studengasts Tochter, Jahrzeiten, jede besonders mit 2 Priestern begehen sollen. Thun sie das nicht, so können die beiden Käufer das betreffende Jahr mit dem Nutzen des Gutes machen, was sie wollen. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel des Konventes, a. a. 0. 1363, Apr. 11. Kloster Riedern. 22. Die Meisterin und die Konventfrauen zu Rieden vor dem Swartzwalde thun ihrem Propste Johansen zu Rieden und allen seinen Nachkommen die Freundschaft, dass dieselben das Gut zu Ransbach, das ihre Klosterfrau Anna Im Bache zu ihnen gebracht, und das Chünrat Rechperg sei., Bürger zu Thungen von ihrem Propste Cünrat sei. gekauft hat, um 45 M. S. Friburger Brandes und Gewäges wiederkaufen dürfen. Geben in dem obgenanten vnserin gotzhus ze Rieden 1363 an dem nehsten zistag nach st. Ambrosien tag 1363. Das Siegel des Klosters zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1394 hl. Winacht abend [Dez. 24.] fertigt vor Johans Bäbler, Schultheiss zu Waltzhüt, der daselbst an offener, freier Strasse im Namen des Herzogs Albrecht von Osterrich zu Gericht sitzt, gerichtlich Herr Heinrich von Munolfingen den Verkauf von 1 Mut Kernen jährlichen Vogtrechts aus dem eigenen Hofe der Frauen und des Gotteshauses von Rieden zu Ransbach durch ihn an Annen die Fitzinen, Klosterfrau zu Rieden, um lO'/s fl., die ihm Hensly Walther von Rieden, der Bevollmächtigte derselben, bezahlt hat. Zeugen: Hans Lütwiler, Hainrich Snewly, Hans Snider, Hans Orlikon, Heinr. Vrrenbolt, Hans Hotwil. Perg. Or. mit den Siegeln des Schultheissen (stark verletzt) und des Verkäufers (s. Abb. No. 25). a. a. 0. 1363, Apr. 17. Schattbuch. 23 Hernian der Snaiter, ein Frei, Landrichter zu Schatbüch, bekundet, dass Cün- raten Spitznagel, dem Schmid, derzeit Schmidknecht zu Salmanswiller, zu Schatbüch Montags vor st. Georien Tag gerichtlich erteilt ward, dass an ihm, seinen „gezügen, die im hulfent vber Haintzen den Sporer" und an allen, die Schuld daran haben, dass Sporer „von dem lib getan ist" dies niemand rächen soll, da dieser mit rechter Urteil und mit Eiden als schädlicher Mann und als Dieb überführt worden ist. Wer dies dennoch thut, soll dem beschädigten „stan in allen den schulden vnd in allen Wm> 1363. 41 den rechten, da der obgenant Haintz der Sporer dem obgenanten Cunrat Spitznageln des tags inne waz vnd stünt dez tags, do diser brief geben wart vor geriht ze Schat- buch, vnd sol in diser brief vbersagen für ainen schädlichen man in diebes wis". Geben ze Schatbüch 1363 des obgeschriben mantags. Das Siegel des Landgerichts (s. Abb. No. 1.)»). Perg. Or. Karlsruhe. a) Ähnlich demselben ist das Siegel, mit welchem der Landrichter in der Grafschaft zum Hayligenberg ^,/Cunrat Berhtolt auf dem Landtage zu Bjlzsnhofen die gerichtliche Fertigung des Verkaufs von Gütern und vom Burgstall zu Bytzenhofen durch Haintz PhisteFvon Markdorf an den Ravensburger Stadtammann Hainrich Gundel um 82 Ti £\ 1384 dunstag nach st. Hylarien tag [Jan. 20.] besiegelt hat. (s. Abb. No. 19). Perg. Or. Ravensburg. =mm 1363, Okt. 15. e 24. Hesse von Vsenberg, Herr zu Endingeh, leiht Frantzen von Bernbach, an den sein Vetter Cunrat, Götzen sei. Sohn von Bernbach, unter Vorbehalt des Wiederkaufs um 11 U ^ Strasburger 1 & ^ Strasburger Gilt aus dem von ihm rührenden Lehen im Thale Bernbach, gen. des Migelers und des Hasen Lehen, verkauft hat, dieses Lehen mit Gericht, Fällen und „dritteil". Geben an dem nehsten sunendage vor st. Gallen dag 1363. Das Siegel des Ausstellers und das des Verkäufers (s. Abb. No. 2). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1364 sunnentag Letare [Mars 3.] verkauft Cunrat von Berenbach an seinen Vetter Franz dieses Lehen gänzlich um weitere 2^5^ Strasburger. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des edeln Knechts Heinrich des Maigers von Trossingen, a. a. 0. 2) 1364 dunrstag vor dem hl. Ostertag [Mars 21.] verkauft derselbe seinem Vetter Otten von Berenbach um 15 'S, $ Strasburger die Lehen, auf denen der Glotrer und Flotzer sitzen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 3) 1364 dunstag vor st. Gelerius tag [Sept. 19.] verkauft derselbe mit Willen des Lehensherrn Hansen von Vsenberg, Herrn zu Endingen, um 24 <$ dt an Pranzen von Berenbach, dessen Sohn Georien und dessen Tochtermann Aigelwart von Falkenstain und des letztern Sohn Franz des Bern und des Espachers Gut [ohne Zweifel im Thale Bernbach liegend]. Perg. Or. (die Siegel des Verkäufers und Lehensherrn fehlen), a. a. 0. 4) 1376 zistag vor st. Georien tag [Apr. 22.] verkauft zu Woluach Erkenbolt Schlegelholtz um 66 fl. unter Vorbehalt des Wiederkaufs Claus Marschalch zwei Lehen, „die ze allen rechten ligent vnd die- nant", von denen das eine 2 $ Strasburger, 3 Viertel Haber, 6 Hühner und 3 Käse, das andere 1 # 4 ^ Strasburger, 3 Viertel „wishabern" und 4 Hühner giltet. Perg. Or. (das Siegel fehlt). Donaueschingen»). I a) Nach einer Bemerkung aus dem 16. Jhdt. auf der Rückseite der Urkunde hegen diese Lehen zu Berenbach. VI. . -' ■'■ - I jttijflnffl^™™^"' tftjEi?****^T%T^yi^wwEfeft^.fffli ,-.".■■ 42 1364. 1364, Apr. 15. Wien. 25. Rudolf, Herzog von Oesterrich, gewährt den Bürgern seiner Stadt Prünlingen in Ansehung der lauteren, treuen und großen Begierde, welche dieselben zu ihm und seinen Brüdern haben, die Freiheit, dass sie freie Leute und Gotteshausleute zu Bürgern aufnehmen mögen, wie andere seine Städte zu Ergow und Turgöw bisher gethan haben und thun mögen. Geben zu Wienne 1364 deß nehsten mantags nach st. Thyburcii vnd st. Va- leriani tage, vnsers alters in dem 25. vnd vnsers gewalts in dem 6. jare. „Wir, der vorgen. hertzog Rudolf, stercken disen brief mit diser vndergeschrift vnser selbs hand" (Kreuz). Bl. 7' Enthalten in einem Hefte, das 1490 vom Villinger Rate vidimierte Bräunlinger Urkunden enthält, Karlsruhe. R. 1) 1368 st. Katerinen abent [Nov. 24.] verkauft Johans Schulthes von Haselach, ein Edelknecht, den edlen Knechten Rüedin und Hansen Lantzenhoven, gen. Tusczer, Gebrüdern, 24 Malter minder 1 Scheffel, halb Vesen halb Haber, aus den Gütlein zu Brülingen, die in das Burgsäss daselbst a ) gehören, um 25 M. S. Friburger Brandes und Gewäges, mit Genehmigung des Grafen Hug von Fürstenberg als Lehensherrn. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Lehensherrn und des Ausstellers, a. a. 0. a) 1407 donrstag nach Weychennachten [1406 Bez. 30] leiht zu Rotemburg am Nekcher Herzog Friderich zu Osterrich dieses Burgsäss Chf.nrat von Tanhain, seinem Bürger zu Vilingen, an den es von seinem Oheim Hans von Lanczenhouen sei. gefallen ist. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers a. a. 0. — 1425 samstag nach Aller Hailigen tag [Nov. 3.] verkaufen Frydrich, Kirchherr zu Wultertingen, und Hans von Almshofen, Bicken sei. Söhne, Paulus, Ctfnraten und Hansen den Jünglingen, Gebrüdern, ihr Gut zu Brülingen, das da Burggesässe und ihr Pfand und Lehen von Osterrich ist, und das 7 Viertel Kernen und 5 Mut Haber Nidinger Mass und 2 Schultern giltet, um 40 il h. Zu Tröstern für ihren Bruder Rudolf, der nicht im Lande ist, setzen sie ihren Vetter Hainrich von Almshofen, den jungem, von der Nüwenburg. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Aussteller (das des Trösters fehlt), a. a. 0. — 1438 zinstag nach st. Laurentzien tag [Aug. 13.] leiht der österreichische Landvogt, Markgraf Wilhelm von Hochberg, zu Basel Arnolten Laurentz, Schultheissen zu Vilingen, als Träger Nesen von Ryschach und ihres Sohnes Egk Jüngling 4 Güter zu Brülingen, mit denen Herzog Fridrich sei. deren Vater und Ehegemahl Paulus Jüngling sei. belehnt hatte. Perg. Or. mit dem eingebundenen Siegel des Ausstellers a. a. 0. 2) 1369 ze ingandem Brachot [Juni 1.] erlaubt zu Fürstenberg Graf Hainrich von Fürstenberg Berchtolt dem Rum von Brvlingen wegen seiner redlichen Not, die auf ihn gefallen, Otten von Balm und seiner ehelichen Frauen Elizabethen den Zehnten zu Brvlingen, den er von ihm zu Lehen hat, um 60 fl. „Vngescher vnd Behemscher mit voller (sie.) gewiht ze Costentz an dem wehsel" zu versetzen. Der Zehnten ist jedes Jahr vor st. Johans des Täufers Tag zu lösen, geschieht dies erst nach diesem Tage, so bleibt derselbe das betreffende Jahr noch dem Pfandinhaber. Perg. Or. (die Siegel des Lehensherrn und des Verpfänders fehlen). Villingen, Stadtarchiv a ). a) An demselben Tage gestattet Graf Hainrich demselben aus gleichem Grunde , das von ihm lehenbare Vogtrecht zu Walthusen, das 1 Malter Kernen, 2 Mut Haber, 2 Schultern und 40 Eier giltet, um 21 E h an die vorgen. beiden von Balm zu versetzen. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (abgebildet II, No. 409) und 1364 43 Verpfänders (30 mm ü, IV A 2, im Schilde r. sehender Widdersrumpf; f S'BERHTOLDI. DCI. RVM) Villin »en Spitalarchiv. — 1371 st. Pelagen tag [Aug. 28.] gestattet derselbe Otten von Balm, Edelknecht, seiner vorg. ehelichen Wirtin 400 fl. Zugeid und Widerlegung auf obigen Zehnten, Rums Hof zu Ashain, Rums Gut und Zehntlein zu Pforren und auf Rums Gütlein zu Walthusen,. alles Lehen von ihm, zu beweisen; lösen darf derselbe diese Stücke von seiner Wirtin jeweils acht Tage vor oder nach st. Walpurgs Tag. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie vor) und des Verpfänders (26 mm D, IV A 1, im Schilde Mühlstein (?); f S OTTONIS. D. BALB). a. a. 0. 3) 1369 st. Andres tag [Nov. 30.] bestätigt zu Schauffhusen Herzog Lüpolt zu Osterrich seiner Stadt Prünlingen alle Freiheiten, die dieselbe von seinen Vordem sei. hergebracht hat. Enthalten in dem obgen. Hefte Bl. 8. r, 4) 1383 mitwoch nach st. Othmars tag [Nov. 18.] gelobt zu Vilingen Graf Fritzo von Z61r, Herr zu der Höhenzölre, an Eides statt, nachdem der Pfandschatz der Stadt Brülingen von seiner ehelichen Wirtin Adelliaiden, Gräfin zu Zölr, geb. von Fürstenberg, zu seinen Händen gekommen und sein Pfand von Herzog Lüpolt von Osterrich ist, wie die über diesen Pfandschatz gegebenen versiegelten Briefe weisen, den Bat, die Bürger und die Gemeinde von Brülingen und alle, die zu ihnen gehören, getreulich zu schirmen und sie bei allen ihren hergebrachten Rechten und Gewohnheiten bleiben zu lassen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Karlsruhe. R. 5) 1384 st. Matheus abend [Sept. 20.] erklärt Rudolf von Blümberg zu Blüraberg, dass Agnes von Clingenberg, Herrn Hansen von Clingenberg eheliche Tochter, Herrn Burkarts von Blümberg sei. eheliches Weib, rechte Gemeinde, wie sie ihr Mann sei. von Erbes oder darnach von „tailes" wegen gehabt hat, an folgendem Pfandschatze habe: an 8 M. S. aus dem Schultheissenamte, an 15 $ aus dem Hauszins und an 1 ff e Zins aus den Lauben, was alles der Herzog Otto zu Osterrich sei. seinen Vordem vor viel Zeiten um 120 M. S. zu Pfand gesetzt hat a ), ferner an der Quart der Kirche Brülingen b ), an dem Dritteile des Zehntens, den die von Almshouen haben, an 2 Teilen dieses Zehntens, die der Reninger gehabt, an Dietrich Runs Zehnten, an Marti des Zollers Zehnten zu Kürnberg, an der Quart der Kirche zu Löffingen und an 2 Malter Gilt zu Sumpforren, was alles Bischof Hainrich von Costentz sei. mit Gunst seines Kapitels seinen Vordem um 20 M. S. versetzt hat, endlich an 16 U alter Brisger Zins aus dem Zoll und Ungelt zu der Nüwen Statt, die Graf Hainrich sei. von Fürstenberg vor viel Zeit seinen Vordem um 40 M. S. verpfändet hat. Stirbt Frau Agnes vor ihm, so erben er und seine Erben diese Güter nicht von der Gemeinde wegen °). Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Ausstellers. Frauenfeld. a) Es geschah laut beiliegender Urkunde zu Secbingen 1329 an mitwochen vor st. Symons vnd Jude tag [Okt. 25.]. — b) Über die Güten dieser Kirche ist noch ein 1384 geschriebener Rodel vorhanden, nach dem dieselbe auch zu Müstelbrunnen giltberechtigt war. Nach demselben Rodel besass St. Nicolaus zu Brünlingen damals eine Gilt zu Brugga der Kirchherr daselbst aber ein Drittel des in den Brünlinger Kelnhof gehörigen Herrenzehntens zu Hüfingen, des e Zehntens zu Walthusen, Kürnburg, Stega, Brugga, Müstelbrunnen und zu der Oden Küchen, sowie Zinse zu Hüfingen, Almshouen, zu der Oden Küchen und zu Müstelbrunnen und unter seinen Gütern auch eine Wiese zu Brünlingen, die Berhtolt der Schulthais von Hüfingen um 29 % h demselben zur Jahrzeit seines Vaters Burk des Schulthaisen sei., seiner Mutter Brid von Hodorf und seiner Brüder Cüntzlin, Hainrich und Eberlin erkauft hatte. — c) 1410 frytag nach st. Georien tag [Apr. 25.] vermacht die oben gen. Agnes von Klingenberg, damals Klosterfrau zu St. Kathrinental, ein Drittel dieser Pfandschaft ihrer Schwester Annen von Klingenberg als Leibgeding mit Genehmigung ihres Bruders Caspar, an den oder dessen Erben die Pfandschaft nach dem Tode ihrer Schwester fallen soll. Perg. Or. mit dem Siegel Caspars von Klingenberg, Frauenfeld. — 1410 st. Vrbans tag [Mai 25.] giebt dieselbe mit Genehmigung ihres vorgen. Bruders ihrem Kloster 2 Malter Veesen, 2 Malter Roggen und 1 Malter Haber Zins, zu beziehen aus der Quart zu Brünlingen, jedoch erst nach dem Tode ihrer Schwester Anna, der sie diese Quart zu Leibgeding gegeben hat, für ihre und aller deren, welchen sie dazu verbunden ist, Jahreszeit. Perg. Or. mit dem Siegel Caspars von Klingenberg. a. a. 0. iraPgiPc 6) [13]87 feria quarta ante Palmarum [Mars 27.] leiht zu Constanz Abt Wernher von Reichenau Burekarten Keller von Brünlingen den Kelnhof zu Brünlingen zu Zinslehen gegen 35 Malter Korngilt. In den Hof, der versetzt ist, gehören die „maigenreckt, das ist der tau der ainungen, als man ze ueld bant", H ■ SsS&Sgi ■■■■-'■ H - I (ffiara&BJfcafa Wfi'fäu Ji^ &n S & S S I ^itS^l ^äiä^SSS^ä 44 1364. die Hirtenrechte und 16 Malter Korngilt, 3 ft Brißger, 1 g Pfeffer und 50 Schultern, was der Keller einsammeln und mit seinem Zinse dem Gotteshause einantworten soll. Reichenauer Lehenbuch 638« S. 634, Karlsruhe. a) [13]96 leiht derselbe diesen Hof dem Keller von Brunlingen für ihn und seinen Bruder Sternen (sie) den Keller, a. a. 0. 634. — 1429 zinstag nach dem hl. Ostertag [Märe 29.] empfängt diesen Kelnhof Hanns Keller von Brülingen von Abt Fridrich in der Richenow, doch dessen Gotteshause an der Lehenschaft und an den dermals an die von Blfimbnegg versetzten Zinse unschädlich. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, Karlsruhe. — Denselben Hof leiht gen. Abt 1439 st. Agneß tag [Jan. 31.] Hansen Balghan als Träger der Kinder Hansen Kellers und 1439 donstags nach Mich. [Okt.. 1.] Hansen Igel als Träger des Sohnes Canraten Hainis von Blfimberg. Reichenauer Lehenbuch 638 a S. 289. a. a. 0. 7) 1388 gütemtag vor st. Gallen tag [Okt. 12.] giebt Henni der Seger von Brülingen, der von Junker Otten von Balb und Frau Elsbethen, seiner ehelichen Hausfrau, um 24 fl. eine Wiese vor Büchan, die an den Rötenbach stösst, ein Jauchert Acker auf Büchberg, 3 Jauchert Acker auf Brägenberg und 3 Jauchert Acker zen Betten als rechteigen gekauft hat und davon jährlich 2 Malter Veesen und 1 Malter Haber bekommt, den Verkäufern das Recht, diese Stücke jährlich acht Tage vor oder nach Süngihten um dieselbe Summe zurückzukaufen. Perg. Or. mit den Siegeln Chünraten Wislip, Kirchherrn zu Brülingen, (0 stark beschädigt, IIB, im Felde ein Bischof stehend, in der 1. den Stab haltend; S. CVNRADI. R... IS. IN. BRVL...E.) und Junkers Burkart des Kellers (30 mm D, IV A 2, im Schilde 1. sehender Löwe, der Schildrand mit Veh belegt; f S BVRKARDI DCI KELLR). Villingen, Spitalarchiv. 8) 1399 feria 5. ante Bartholomei [Äug. 21.] leiht Junker Hannß von Lupfen von Gnade wegen Heinrich Velsenberg als Träger für Elsen, Otten sei. von Balb Weib, und Adelheiten Ruminen, ihrer Muhme, Klosterfrau zu Ottmershein, 2 Gütlein zu Kolrein ob Brülingen. Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 26. Donaueschingen "). a) [14]34 mitwoch nach st. Laurentien tag [Äug. 11] empfängt Jörg Steinmer, gen. Keller, von Tuttlingen als Träger seiner Schwester Angneß Kellerin, Märcken Kützis von Lündauw sei. Hausfrauen, 1 Gütlein zu Kalran ob Breinglingen, das 2 Malter Veesen und 1 Malter Haber giltet, und 1 Gütlein zu Thonauweschingen, das 1 Malter Veesen und 1 Malter Haber giltet, auf die sie ihr Mann sei. verwiesen, und die sie von demselben ererbt hat, von Graf Hans von Lupfen. Lupf. Kopialbücher I, 7, S. 37. a. a. 0. — Damit wird Jacob Gossoldt zu Stein, Ehewirt dieser Frau, als deren Träger 1436 st. Valentins tag [Febr. 14.] von demselben und [14]37 mitwoch nach st. Mathias tag [Febr. 27] von Graf Eberhart von Lupfen belehnt, a. a. 0. I, 4, S. 4. 9) 1399 zinstag nach st. Matheus tag [Sept. 23.~\ fertigt vor dem Hofgericht zu Rotwil (Hofrichter Eglolf von Wartemberg, gen. von Wildenstain, Frei) Katherin, Heinrichs von Mündungen sei. eheliche Hausfrau, den um 80 f? h geschehenen Verkauf ihres Teiles an einem Hofe zu Brülingen, an ihrer Mühle und Mühlstatt zu Brülingen vor der Stadt, und an allen anderen Gütern, welche die von Hüflngen hinterlassen haben und welche nach dem Tode ihres Mannes an sie gekommen sind, und deren andere Hälfte Abrehts von Nünegg a ) ist, an Conrat von Tanhan, Bürgermeister zu Vilingen. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Hofgerichts Rotwil und Hainrichs des Cantzlers, Bürgers zu Rotwil, des der Verkäuferin gerichtlich hiezu gegebenen Vogts. Karlsruhe. a) Derselbe verkauft 1404 dunrstag vor des hl. Crützes tag, alz ez erhöht warde, [Sept. 11.] auch seine Hälfte all dieser Güter (die Mühle nennt er die obere Mühle an der Brägen) an denselben Cfinrat den Tanhaimer um 50 U h. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers, seines Oheims Hainrich von Liethenuels, Cunraten des Lächlers, Schultheissen, und Cunraten Stähellins, Bürgermeisters zu Vilingen. a. a. 0. — Die "Witwe des Käufers Anna von Tanhain verkauft 1435 Bt. Lucien tag [Bez. 13.] ihr Haus, gen. der von Hüflngen Hof, ihr Gütlein, das ehedem zur obern Mühle gehört hatte, und all ihren Grundbesitz in Brülingen um 75 U h an ihrer Tochter Sohn Paulus Jüngling. Perg. Or. mit den Siegeln Hainrich Brümsy, Bürgermeisters, Laurentz Arnolt, Bürgers, und Johannes Guntz, Stadtschreibers zu Vilingen. a. a. 0. g£fi ; m wm i««s 1364. 45 10) 1402 sunnentag nach st. Jacobs tag [Juli 30.] fertigt vor Burkart Wirt, Sclmltheiss der Stadt Brülingen, der daselbst unter der Ratslauben zu Gericht sitzt, Elisabeth, Otten sei. von Balm eheliche Hausfrau, das Vermächtnis eines Gutes zu Brülingen, das zum teil Hanns Füss und zum teil Aigelwart von Brugga, jeder seinen Teil um 5 Mut Kernen und 5 Mut Haber Zins, baut, an das Gotteshaus St. Bläsin als Seelgeräte für sich, ihren Mann sei. und Adelhaiten Rümin, Klosterfrauen zu Othmarshaim a ), und alle ihre Vordem in die Hand Itel Fridingers, Konventbruders zu St. Bläsin. Das Gut ist recht eigen, nur gehen von ihm als Vorzins 2 Mut Veesen an die Pfaffheit gemeinlich zu Vilingen, ebensoviel an die elende Jahrzeit zu Vilingen und ebensoviel an st. Reinigen Kirche zu Brülingen b ). Als TJrteilsprecher waren hiebei Burk. Keller, Hanns Swartz, Cläwi Swartz, Hensli Witman, Heini Segli, der ältere, Wernli Maier Hainrick Vttenhouer und Wernli Tangler. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Brülingen. a. a. 0. a) 1380 rnitwoch nach vsgenter Osterwochen [Apr. 4.] verkauft dieselbe um 20 lt h ihrem Oheim Otten von Balb Roms Wiese vor Buchan und einen Baumgarten unter der Kirche zu Brülingen als rechteigeu. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Brülingen. Villingen, Spitalarchiv. — b) 1402 zinstag nach st. Bartkolameus tag [Aug. 39.] giebt das gen. Kloster dieses Gut der Stifterin und der eben gen. Klosterfrau als beider Leibgeding, wofür sie 1 Huhn „zu ainem vrkund der aigenschaft" zu zinsen haben. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Abtes und Konventes von St. Bläsin, Karlsruhe. 11) 1405 mentag nach st. Anthonien tag [Jan. 19.] versetzt zu Schaffhusen Herzog Fridrich zu Österlich für sich und seine Brüder Rudolfen von Wolffurt, Statthalter seiner Landvogtei, nachdem derselbe seine Stadt Brülingen von der Stadt Vilingen um die Pfandsumme von 1600 fl. Rh. mit seiner Zustimmung an sich gelöst hat, diese Stadt um dieselbe Summe. Die Stadt muss jederzeit ihn und die Seinigen, aber auf deren eigene Kosten und Zehrung, ein- und auslassen und darin enthalten. Auch soll der Pfandinhaber die Stadt „vnwüstlick" innehaben und sich mit ihren gewöhnlichen Zinsen, Diensten und Steuern begnügen a ). Perg. Transsumpt der Stadt Vilingen von 1437 montags nach st. Jacobs tag [Juli 29.] Karlsruhe. R. a) 1412, Mai 19 gestattet derselbe Herzog Fridrich Wolfen von Wolffurt, seine Schwester Anastasien um ihr Heiratgut, das er ihr zu Erhart von Valkenstain giebt, auf die auf der Stadt Brülingen lastende Pfandsumme zu beweisen. Enthalten in demselben Transsumpt. — Diese Erlaubnis erneuert, nachdem die Stadt Prunlingen wieder nach langer Zeit in des Herzogs Fridrich Hand gekommen ist, 1437 mentags nach des hl. Crütz tag ze herbst [Sept. 16.] dessen Landvogt, Markgraf Wilhelm von Hochberg, zu Schauffkusen. Enthalten in demselben Transsumpt. — Diese Summe bezahlte die Stadt Brünlingen selbst in Raten teils an die Pfandinhaber, teils auf deren Weisung an Hans Stähelin von Vilingen und Hans ßaislin und dessen Hausfrau Elisabeth Glungkin; die letzte Rate bezahlte dieselbe 1441 sambstags nach st. Othmars tag [Nov. 18.]. Perg. 5 Or. Karlsruhe. 12) 1406 sambstag nach Vnser Frawen tag zu Lichtmess [Febr. 6.] erklärt Wolf von Wolfurt, Rudolfs sei. Sohn, seine Bürger in der Stadt Breunlingen mit ihren Weibern und Kindern und alle Insassen in dieser Stadt frei von Hauptrecht und Todfall und bestätigt ihnen die bisher gegenüber der Herrschaft Österreich besessenen Freiheiten. Das Or. siegelte der Aussteller. Bräunlinger Kopialbuch des 16. Jhdts., S. 43. Bräunungen. T. 13) 1408 st. Medardus tag [Juni 8.] geben Hainrich der Hetzger, Sclmltheiss zu Vilingen, Hans der Jeger und Hainrich der Nidinger, Bürger und Pfleger des Armenspitals daselbst, mit Willen des Rates 16 Malter Veesen Vilinger Mass Zins aus des Spitales Scheuer zu Vilingen Elizabethen, Otten von Balbe sei. ehelicher Hausfrauen, Angnesen der Vögtinen von Brülingen, Adelhaiten der Wernlinen von Gisingen, Adelhaitten der Swertzinen, Elsen der Wagnerinen und Katherinen der Wisluckerinen, alle drei zu Brülingen, gegen deren Korngilten zu Ashain, Pforren und Walthusen, den Zehnten zu Brülingen und alles Gut, das diese Frauen haben oder noch gewinnen, laut des versiegelten Briefes, den dieselben dem Spitale auf dem Hofgericht zu Rötwil gegeben haben. Die Frauen empfangen obigen Zins aus des Spitales Scheuer gemeinsam zu rechtem Leibgedinge. Stirbt Elizabet von Balb, so fallen dem Spitale davon 6 Malter heim, stirbt Agnese die Vogtin 4 Malter. Zieht eine der sechs Frauen von den andern, so ist sie ihres Teiles an diesem Leibgedinge „verschalten vnd 6ch beröbot". Wollen dieselben gen Vilingen ziehen, so müssen die §£$8361 äSsäS I PSHNi ftä&Esi Sftffiiffipfa^fe* .i;-,'-;^;^ :.$: ■f^^ ^ S ^^^^^^^^^^^ ^ä^^ ^^^^^^^$ ^y< ■ ■*>'■ 46 1364. Pfleger ihnen eine gute Behausung in einem der Häuser des Spitales geben und ihnen in dieselbe jährlich 4 Fuder Holz führen, dagegen fallen dann die Häuser der Frauen zu Brülingen dem Spitale zu. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen (das des Spitals fehlt). Villingen, Spitalarchiv. 14) 1414 st. Benedicten tag [Mars 21.] wird wegen der Zuspräche, welche der edle Junker Erhart von Valkenstain, der jüngere, Herr zu Ramstain, zu der Stadt Vilingen „von des Zugriffs vnd nämen wegen", durch ihn und seine Helfer jüngst zu Brülingen gethan, erhoben hat, auf Bitten beider Teile Bentz Dornhain,'Bürger zu Botwil, als gemeiner von der Stadt Botweil gegeben, zu dem als Schiedsleute Junker Erhart Albrehten von Sünchingen und Clausen Cün, Bürger zu Botwil, und die Botschaft von Vilingen Dietrichen den Cantzler, Schultheissen zu Rötwil, und Hansen den Hennger, Vogt zu der Nüwen Fürstem- berg, setzen. Vor denselben klagt Junker Erhart, dass ihm die von Vilingen, obwohl sie sich vorzeiten mit ihm verbrieft und verbunden hätten, seinen „nämen" zu Brülingen „abgeschütt, entwert vnd abgeylt" und ihn um etwa 2000 fl. geschädigt hätten, welchen Schaden sie ihm bekehren sollten. Die von Vilingen antworten: „do juncher Erhart den selben nämen tetty, do schicktind sü hinuss zu ime im geswornnen knecht, mit ime ze redann, als ouch gescheh, den nämen, den er da genomen hetty, der gehörty inen vnd den iren zu guter mäss zu, vnd mayntind vnd w<ind ouch da daz ir mit im tailen vnd da lieber holan, denne zu Bamstain, won sü solich vfsetze vnd vintschaft hettind, daz sü noch die im nit sicher gen Bamstain geriten, noch giin kündind, zu dem, daz inen vnd den iren vormals ettwie dick schaden geschehen vnd zugezogen wery gen Bamstain in die vesti, der in ain tail von im bekert were vnd noch ettwie vil vsslegind vnbekert, in ouch noch nie von ime bekert moht werden, über daz die vorgedauhten ir briefe wisend, daz sü noch die irn gen Bamstain in die vesti nit geschadgot sont werden, vnd därumb getrüwotind sü dem retten, daz sü juncher Erharten darümb ützit schuldig oder phlihtig sin sSltind ze bekerenn , won sü doch nützit gemütat hettind, won daz ir, daz man daz da mit in tailty vnd stän liessy, vnd möhtind 6ch därumb wol tun, waz reht wery; vber daz so hetty juncher Erhart den nämen allen laussen stän vnd hettind die von Brülingen, die och dem nämen nächgelouffen werind, daz selbe vihe in daz geriht getriben, vf daz sü ime mornentz verschriben vnd verkünt hettind, darümb gen Vilingen ze komenn, so wöltind sü ime den nämen da zürn rehten stellen ze Vilingen vnd im da ain reht wideruaren laussen, wärzu er denne reht hetty, dez gündind sü im wol, dez selben briefs er inen aber nie geantwurty". Das Schiedsgericht erkennt einhellig: „wä vier dez ratz ze Vilingen gesweren mugin zu den hailigen, daz sü nit anders vf den nämen geylt noch vssgezogen syen, denne dez rauts haissen vnd maynung were, dz sü dz ir da beheben vnd da taillen woltind, daz sü denne dez billich geniessen soltind, vnd dz die von Vilingen in den brief, den juncher Erhart von Valkenstain innhaut, nit griffen, noch den überfaren hettind, vnd daz sü von juncher Erharten vmb die ansprauch billich embrosten vnd ledig sin sSltind, wol w<y juncher Erhart von Valkenstain, daz ime die von Vilingen den nämen, souil als dez den von Brülingen zügehörty, stellen söltind gen Vilingen in daz geriht in drin tagen vnd sehs wochan den neusten, wenn daz juncher Erhart von Valkenstain in diesem zile an sü vorhin aht tag eruorderty, zu dem selben rehten 6ch beide tail, juncher Erhart vnd die von Brülingen, fride vnd gelait sont haben gen Vilingen vnd wider danan ungeuärlich, ob er aber daz in diß ietz genanten zile nit also an sü eruorderty, als obgeschriben stät, daz denne die von Vilingen juncher Erharten von Valkenstain von dis nämen clag, ansprauch vnd rehten wegen nützit ze antwürtenn hettind". Diesen Eid leisten desselben Tages vor dem Schiedsgerichte 4 Vilinger Ratsmitglieder. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Obmanns Albrehts von Sünchingen, Clausen Cun, Dietrich des Cantzlers und des Hefingers. Villingen, Stadtarchiv. 15) 1414 st. Geryen abent [Apr. 22.] geben Anna die Hüterin, Verena die Huserin, Anna die Bib- rarin, Angnese die Segerin und Henny der Swartz von Brülingen in Anbetracht des grossen Almosens und der „sehs" Werke der Barmherzigkeit, die alle Zeit im Armenspitale zu Vilingen also voll an armen, elenden siechen, dürftigen vollbracht werden, um ihres Seelenheiles willen diesem Spitale und seinen Pflegern Hansen dem Sutur, Hainrich Goßwin und Cunrat Kümmerlin, Bürgern zu Vilingen, an dessen statt ihr Haus zu Brülingen, das an der Vögtinen Haus und an die Zehntscheuer stösst, ihren Garten daselbst zwischen des Swartzen Haus, des Schurmeygers Garten und der Wintergasse, 1 Jauchert Acker an Stetten, der an der 1364. 47 Widdum und des Schurmeyers Äcker stösst, 1 Jaucliert Acker, der „oberthalb hinuff litt« und an Ludins und an Guggenmüllers Güter stösst und 1 Jaucbert Acker ob der Mühle auf dem Rayn und all ihr anderes liegendes und fahrendes Gut. Sie empfangen das alles wieder vom Spitale um l^h Jahreszins, zahlbar den Pflegern auf st. Martins Tag, zu rechtem Leibgedinge. Nach ihrer aller Tode fällt auch ihr bis dahin Erspartes an das Spital, doch muss dieses ihre etwaigen „gülta" bezahlen. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel der Junker Hans Schulthaissen von Hüfingen und Hansen des Kellers (30 mm D, IV A 1, im Schilde 1. schauender Löwe, der Schildrand mit Veh eingesäumt; f s '- IOHIS KELLER DE BRVLIGE) Villingen, Pfründearchiv. 16) 1415 frytags nach st. Erasmi tag [Juni 7.] befiehlt König Sigmund Schultheiss, Rat und Bürgern der Stadt Prülingen, sie sollen, da Fridrich, Herzog zu Österrich, mit dem er wegen der hl. Kirche und des hl. Römischen Reiches in Krieg gekommen, in der Richtung seinen Leib, seine Lande und Leute, Städte und Schlösser und allen seinen Besitz ihm übergeben hat, und da derselbe ihnen schreibt, ihm, dem Könige, zu huldigen, diese Huldigung dem zu ihnen gesandten Grafen Hans von Lupfen, seinem Rate und Diener, thun und denselben für ihren Amtmann aufnehmen. Pap. Or. (das rückwärts aufgedrückte k. Siegel abgefallen). Wien. 17) 1425 donnerstag vor Judica [März 22.] schreibt König Sigmund zum Tottos dem Grafen Hans von Lupfen: als er vor etlicher Zeit in Swaben gewesen sei, sich mit Herzog Fridrich zu Österrich vereint und ihm mehrere seiner Länder, Städte und Schlösser wieder gegeben habe, sei auch beteidingt worden, daß er, Graf Hans, dem Herzog Fridrich die Stadt Brunlingen übergeben solle; da dies bisher verzögert worden sei, solle er jetzt diese Stadt ohne Widerspruch dem Herzog abtreten. Perg. Or. mit dem auf der Rückseite aufgedrückten kön. Siegel. Wien. R. 16) 1430 Vnser lieben Frowen aubend Conceptionis [Bez. 7.] bestätigt zu Überlingen König Sigmund der Stadt Prünlingen auf Bitten ihrer Botschaft alle Freiheiten, die derselben von seinen Vorfahren am e Reiche und von der Herrschaft Österreich gegeben wurden a ). Perg. Transsumpt der Stadt Villingen von 1490, Bl. 6'. Karlsruhe. a) Dasselbe thut 1442 montag nach Vnser Frowen tag Nativitatis [Sept. 10.] zu Tann König Fridreich. a. a. 0. Bl. 5 T . 18) 1436 donstag nach st. Agathen tag [Febr. 9.} entscheiden Schultheiss und Richter zu Hüfingen zwischen Junker Hainrich von Almßhofen, dem Jüngern, auf der Newenburg und der Stadt Breunlingen. Letztere hatte früher vor ihnen geklagt, dass Junker Hainrich eine Grube fische, die ihr urkundlich zugehöre. Junker Hainrich hatte entgegnet, die Grube wäre ein Loch in einer ihm zugehörigen Wiese, und hatte das auch durch Kundschaft bekräftigt. Das „mindere" Urteil läutete damals, dass, da die Fischenz-zwischeu Breunlingen und Brucka von einem Berg bis an den andern urkundlich der Stadt gehöre, ihr auch die Fischenz in der Grube gebühre. Das „mere" Urteil aber gieng dahin, dass, wenn die Stadt nicht nachwiese, dass die Grube älter sei, als ihr Fischenzbrief, sie den Junker an der betreffenden Fischenz „vngesumet" lassen sollte. Die Stadt appellierte gen Rottweil, worauf der dortige Bürgermeister, Schultheiss und Rat mitteilten, dass das „mere" Urteil das gerechtere wäre. In diesem Sinne wird jetzt zu Hüfingen erkannt. Das Or. siegelte der Ritter Conrat von Schellenberg, da die Stadt Hüfingen kein eigenes Siegel hat. Bräunlinger Kopialbuch S. 90. Bräunungen. T. 19) 1437 mitwoch vor st. Oschwalts tag [Juli 31.], bekunden Schultheiss, Bürgermeister und Rat .zu Villingen der Stadt Breunlingen, die zu ihnen in Bürgerrecht steht, falls sie in den nächsten 12 Jahren 1200 fi. Schuld, verzinst zu 60 & h, dem Junker Erhardt von Falkenstein und dessen Gemahlin Anastasia von Wolfurt, ganz oder zur Hälfte allein nicht zahlen könnte, ihr behilflich zu sein, dieses Geld aufzubringen, doch ohne ihren Schaden. „Möchten oder wölten wir aber ine sollich gelt nit helfen vfgewinnen, finden wir denn jemand' anders an vnser statt, die sollich gelt ine wölten helfen vfgewinen oder für sie geben, sollen wir ine des nit sperren noch sie daran nit irren, vnd sie vns dannachin das burgrecht, als sie vnser burger seindt, wal vfsagen vnd sich selb in ander hendt bringen". Das Or. siegelte die Stadt Villingen, a. a. 0. S. 96. T. vSSS psy^foffifafofr c.^^^a^Mg^gBjttfe^fi^aatoS 4S 1364. 20) 1440 Sept. 7. scultetus et consules oppidi Brulingen Hainrico episcopo Constantiensi notificant, quod altare in capella beatae Mariae virginis intra muros oppidi sui sita per praedecessores suos insufficienter dotatum novis muneribus dotaverunt, et bona per praedecessores data et per se superaddita narrant et ordinant, quod collatio dicti beneficii sibi et successoribus suis remaneat, et confirmationem petunt"). Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Bräunungen. Freiburg, erzbiscliöfliches Archiv. R- a) Die bischöfliche Bestätigung erfolgte 1440, Sept. 13. Perg. Or; a. a. 0. 21) 1441 acht tag nach st. Martins tag [Nov. 18.] verkaufen Schultheiss,' Rat, Bürger und Gemeinde zu Brulingen Hainrich Waltschnider, Kaplan von St. Niclaus Altar in U. 1. Fr. Münster zu Vilingen, um 100 fl. Rh. 5 fl. derselben Münze Zins, zahlbar an Martini oder acht Tage darnach zu Vilingen aus ihrer Stadt Almenden, Gerichten und sonstigen Besitzungen und Gefällen. Geiselschaft haben gegebenen falls der Schultheiss und die zwölf Richter in Vilingen zu leisten. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Brulingen fehlt). Villingen, Pfründearchiv. 22) 1446 freitag nach Liechtmeß [Jan. 28.] bekennt Joannes von Böchsingen, gen. Gastmaister, Frühmesser zu Breunlingen, der den von Reichenaw lehenbaren Kelnhof zu Breunlingen mit Genehmigung des Fürsten Friedrich, Abts in der Reichenauw, von Hannsen Stehelin und den Vögten der Ennely Keller, seiner „geschweihen", gekauft hat, und dem Hans Stehely vor Schultheiss und Gericht zu Villingen, auf die sie darum mit Genehmigung des Herrn von Costantz veranlasst worden, um ein ewiges Licht, das aus diesem Kelnhof in der obern Kirche zu Breinlingen zu brennen ist, zugesprochen hat, dass er nach mehrern Urteilen und Zeugenaussagen verurteilt wurde, dieses Licht alle vier hochzeitlichen Abende und Tage, alle Zwölfbotenabende und -tage, alle Sonn- und Samstage tags und nachts brennen zu lassen, und verpflichtet sich und die künftigen Inhaber des Kelnhofes, dieses zu thun a ). Das Or. siegelten der Aussteller, Ehrhardt Ruft, Dekan zu Villingen, und Conradt Stöcklin, Schultheiss daselbst. Pap. Kop. 17. Jhdt. Karlsrahe. a) 1455 mitwoch nach st. Margreten tag [Juli 16] leiht Abt Johans in der Reichenau diesen Kelnhof Hansen Brucker von Hüfingen, als Träger dieses Frühmessers. Pap. Kop. 18. Jhdt. Donaueschingen. — In ungenanntem Jahre leiht derselbe den Kelnhof auf Bitten des gen. Gastmaisters Hansen Stächellin von Rotwil. Rei- chenauer Lehenbuch 638 ° S. 254, Karlsruhe. — 1466 zinstag nach st. Matheus tag [Sept. 23. ] leiht derselbe Abt diesen Kelnhof Conraten Stähelin von Vilingen für ihn und als Träger seiner Mutter Agnes Kellerin und seiner Geschwister Hans, Berchtold, Hug, Mathis, Jörg und Agnes Stahellin; derselbe ist an diese Lehensleute von ihrem Vater sei. Hans Stahellin „in erbswise angestorben vnd zfigeuallen". Perg. Or. mit dem Siegel des Abtes (Bruchstück), a. a. 0. — 1466 zinstag nach st. Michels tag [Sept. 30] verkauft Balthasar von Blümnegk um 330 fl. Rh. Hansen ßraffen, dem jungen, Bürger zu Friburg, 16 'h fl- Rh. Zins aus seinem Teile an 630 fl. Hauptgut, aus dem 48 Malter Veesen und Haber Gilt gehen, und das auf dem Kelnhof zu Brünlingen, gen. Schutzhof, steht. Der andere Teil desselben gehört Lorenz Arnolt, Bürger zu Vilingen, laut der Briefe, die für denselben und den Verkäufer und nun auch für den Käufer hinter dem Rate zu Vilingen liegen. Weil das Unterpfand Hans Grafen zu entlegen und ihm „vmb dess gestalt oder Sicherheit nit wissen ist", muss es innerhalb acht Jahren durch ein anderes ersetzt werden. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seiner Mitverkäufer und Vettern Ottman und Ludwig von Blümnegk fehlen), a. a. 0. 23) 1449 st. Thomans tag [Bez. 21.] entscheidet Hans von Hödorf zu Owelfingen als ein gemeiner zwischen Berchtolden von Schellenberg, Ritter, und der Stadt Brulingen zum Rechten. Die Zusätze des erstem, Cunrat St6ckly, Schultheiss zu Vilingen, und Mathias Stude zu Tunoweschingen, sowie Laurentz Arnolt und Hainrich Custertinger, gen. Vayling, die Zusätze der von Brälingen, welche „nach aller fürge- wenter handelung ain bedencken nach dem rechten genommen" hatten, haben ihren Rechtsspruch ihm heute schriftlich zugesandt. Die Zusätze Berchtolds von Schällenberg erkennen in ihrem auf st. Lucas Tag [Okt. 18.] 1449 gegebenen Spruche: „nachdem vnd die kuntschafft, so der genant her Berchtold von Schällenberg dar gelait hat, die nun lutter sagent vnd zu den haiigen geschworen hond, das inen kunt vnd wissent sye, das dz ober wür dz recht staine wür haisse vnd sye vnd dz vnder wür kain recht wür gewaßen ist, vnd das sy wol gedenken, das man darüber schritte vnd ain klains bächli daselbs abhin luff, 1364. 49 vnd das by des von Blümberg, och by der von Schällenberg zitten das wasser bis zu dem obgenanten wür gevischet sye von den von Blümberg vnd den von Schällenberg, der tailbrieff och lutter inhalt den vnder- schaid der wasser von dem siechenhuse ze Huffingen vntz zu dem staine wür, die von Blümberg vnd die von Schällenberg das wasser bis zu dem selben staine wür lenger, denn stett- oder landsrecht ist, geru- wenklich one aller mänglichs rechtlich vordrang inn vnd herbracht, besessen vnd genossen habent, das die genanten von Schällenberg by dem wasser bis zu dem staine wür nach lutte des tailbrieffs vnd der erber lüt gesworen sage billich bliben". Die Zusätze der von Brülingen aber erkennen in ihrem auf Mittwoch nach st. Gallen Tag [QM. 22.] 1449 gegebenen Spruche: „nach dem vnd die genanten von Brülingen kunt- schafft dargelait vnd die zu den haiigen geschworen hond, wie dann Brülinger vnd Hüffinger zwing vnd ban von dem ober wur bis zu dem vnder wür gelich verr gangen, der tailbrieffe, als Burekart vnd Rudolf von Blümberg die wasser vnd ander ir gut mitt enander getailt haben, nit witter in dem stuck inhalt, denn das wasser von dem siechenhus zu Huffingen vntz zu dem staine wür gang, das der von Brülingen sage vnd kuntschafft die besser sye vnd die den von Brülingen wol vnd genüg gesait haben vnd das die von Brülingen daruff hinfür by dem wasser von dem ober wür bis zu dem vnder wür, als verr dann ir zwing vnd ban, gar billich bliben". Er entscheidet als Gemeiner hierauf, dass der Spruch der schellenbergischen Zusätze „der rechtlicher vnd billicher" sei. Perg. Or. mit dem fast unkenntlichen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 24) 1467 gütemtag nach Hitvasten [März 9.] verkaufen Schultheiss und Gemeinde zu Brülingen Chünrat Scherer, dem alten, von Heringen ihre eigene Badstube mit Haus und Hof am Waltor, aus deren Stall und Tenne „ainem herren" 6 h Hofstattzins gehen, um 100 & h, von denen 60 U auf der Badstube gegen 3 U h der in Brünlingen genehmen Währung Jahreszins stehen bleiben. Er darf aber jeweils 20 ?? davon zurückzahlen, während die Stadt ihn nicht zur Lösung des Hauptgutes drängen wird. Den Brunnen, der in die Badstube läuft, soll er vom Stadtbrunnen im Stadtgraben bei der Teilung mit zwei eisernen Bohren in dieselbe leiten. Alle Wochen hat er am Samstag oder wenn da Feiertag ist, am Donnerstag oder an einem andern Tage „ain bad zu haben". Er soll auch „ainen yetlichen man scheren des järs umb ain fiertal guter vesen und ain yetlich mensch, daz zwölf jär alt ist, ains mäls baden umb 1 ^ und zwo winttusen seezen umb 1 h, drw umb 1 3i, fiery och also vnd des glich für sich, und wer nit scher- korn git, der git 1 h im bad von scheren, und so er truken schirt, 1 ^Sj". Niemand darf ihm in Brülingen an Scheren oder an Baden Schaden thun. Perg. Or. mit dem Siegel der gen. Stadt, Karlsruhe (Abdruck in Zeitschrift f. G. d. Oberrheins XII, 164). I ■ I 111 ESSS 1364, Mai 8. Bautzen. 26. Kaiser Karl verleiht den edlen Johan und Cunrad von Blumberg wegen ihrer ihm und dem hl. Römischen Reiche oft bewiesenen, unverdrossenen Dienste das Recht, in ihrer Stadt und in ihrem Gerichte zu Hofingen Stock und Galgen zu haben und über Hals und Haupt zu richten. Wer dieses Recht verletzt, zahlt 40 Mark Gold halb dem Reiche, halb den von Blumberg a ). Geben zu Budissin 1364 uf den nehesten dinstag nach st. Walpurg tage. Das kais. Majestätssiegel mit aufgedrücktem Rücksiegel. Perg. Or. Donaueschingen. a) 1361 in die Cinerum [Febr. 10.] nimmt zu Nuremberg Kaiser Karl Diethelm von Blumenberg, und ebenso Hainrich von Blumenberg und Peter von Hewen zu einem täglichen Diener und Hofgesinde auf und befreit sie von allen Gerichten mit Ausnahme des kais. Hofgerichtes. Glafey, Anecdotorum S. R. I. illustrantium collectio S. 548. (Böhmer-Huber No. 3554—56). VI. 7 Wmk m<0 I II " I - '" y> ■ I I •>, «pH ItfPlIi^lir liiiiii Jk ^fapfci BHfij g^^ 50 1364. 1) Obiges Recht erneuern König Wenczlaw 1383 st. Gallen tag [Okt. 16.] zu Nürnberg Conrad und Burkarten von Scliellenberg, etwenn Peczen Söhnen, König Ruprecht 1404 fritag vor Vnser Frauwen tag, als sie geborn ward [Sept. 5.] zu Heidelberg Contzen von Schellemberg und König Sigmund 1415 montags nach st. Bonifacii tag [Juni 10.] zu Constantz Contzen von Schellenberg, Ritter. 3 Perg. Or. mit den bekannten Majestätssiegeln. Donaueschingen. 2) 1362 st. Georien abent [Apr. 22.] verkaufen Komtur und Brüder des Johanniterhauses zu Vi- lingen Schwester Güten der Rainboltinen 4 Malter Kernen Vilinger Mass Vorzins aus ihrem Hofe zu Hvf- fingen, der 5 Scheffel Kernen, ebensoviel Roggen und 10 Scheffel Haber giltet, und die dazu gehörenden „wisat" um 60 U A h. Fehlt in einem Jahre etwas an dem Zinse, so müssen sie das fehlende mit Haber und Roggen ersetzen, wobei 6 Scheffel Haber für 1 Malter Kernen oder Roggen gerechnet werden. Diesen Zins ordnet die gen. Schwester zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheil an der Aussteller Seelgeräte zu Vi- lingen, so dass ihn alle Jahre deren Seelmeister einnehmen soll. Davon sind zu begehen an den 4 Fronfasten der Schwester, ihres Vaters Rainbolt, ihrer Mutter Mehthilten und ihrer Schwester Mehthilten Jahrzeiten, am Donnerstag Nachts in den Fronfasten mit Vigilien und tags darauf mit Seelmessen, „als man erberü jarzit billich began sol". Zu jeglicher Fronfasten giebt der Seelmeister den Herren und Frauen zu St. Johans zu Vilingen 1 Malter Kernen um Fische oder was sie denn sonst über Tisch zu ihrer gewöhnlichen Pfründe wollen. Wird diese Stiftung nicht vollzogen, so fällt der Zins im betreffenden Jahre dem Armenspital zu Vilingen zu. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel der Johannitercommende Vilingen. Karlsruhe. 3) 1363 gütemtag vor st. Peters tag inen Vasten [Mars 13.] verkauft in der Stadt Hüfingen Hain- rich Schulthais, Benczen des Schnlthaisen sei. von Hufingen Sohn, um 40 $ ^ Stehler Hainrich dem Keller, Bürger zu Hüfingen, die halbe, rechteigene Wiese, gen. Stoka, gelegen an Schlewisan, von der der Käufer an st. Blesis Altar jährlich 7'/2 ß alte Brisger geben muss. Gewähre wird er selbst nach der Stadt Hüfingen Recht, zu Tröstern giebt er seine Brüder Berhtolt, Leutpriester der Stadt Hüfingen, und Hans. Den Kauf hat er vor Cüntzen von Buch, Schultheiss zu Hüfingen, gerichtlich gefertigt. Perg. Or. (die Siegel der Ritter Hans, des Jüngern, und Cünrat von Blümberg, der Herren des Verkäufers, des Verkäufers, unter das sich seine Brüder mitverbindeu, und des Hüfinger Schultheissen fehlen), a. a. 0. 4) 1364 samstag vor st. Gallen tag [Okt. 12.] giebt zu Blümenegge Hainrich von Blümenegg, Ritter, Verenen, Cünrat des Brandeggers sei. Tochter, Klosterfrauen vff Hof zu Nidingen, des Schermans Gut zu Löffingen, das 3'/s Scheffel Kernen und 3Va Scheffel Haber giltet, und den Bärer Zehnten zu Hüfingen als Leibgeding; nach deren Tode soll beides an ihn oder seine Erben, oder falls seine Tochter Katherin, die in demselben Kloster ist, noch lebt, vorher an diese fallen. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. R. 5) 1380 sunnentag vor st. Ambrosius tag [Apr. 1.] schliessen zu Hüffingen Burkart von Blümen- berg, Herrn Cünrats von Blümberg sei. Sohn, und seine Bürger zu Hvffingen mit Herzog Lüpolt von Österlich einen Vertrag über Öffnung von Hüfingen, der mit dem von 1349 März 20 [Bd. V, No. 497] wörtlich übereinstimmt a .) Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (31 mm D, IV A 2, im Schilde ein Querbalken mit Feh besetzt; f S' B . . . ARD DE. BLVMBC). Villingen, Stadtarchiv. a) Diesen Vertrag erneuern gegen Herzog Lüpolt von Österrich Gut von Blurnenberg, Herrn Cunrats sei. Tochter von Blumenberg, Berhtolt von Schellenberg, ihr ehelicher Wirt, und die Bürger von Hüffingen 1382 dunrstag nach st. Margarethen tag [Juli 17.] (Perg Or. mit den Siegeln der Ausstellerin (s. Abb. No. 18) und ihres Ehewirts (28 mm D, IV A 2, Wappen bekannt, Umschrift unleserlich, a. a. 0.), ferner 1395 zinstag nach des hl. Crützes tag, alz es funden ward [Mai 4.] Cünrat von Schellenberg für sich und seinen unmündigen Bruder Burkart und die Bürger von Hüfingen gegenüber Herzog Lüpolt von Österrich. (Perg. Or. mit dem Siegel Cunrats von Schellenberg (26 mm D, IV A 2, Wappen bekannt. . . CVNRADI. D. SCHELLE . . .) angehängt für denselben und seinen Bruder Burkart und für die gen. Bürger, die kein eigenes haben, a. a. 0), 1450 dunrstag nach st. Virichs tag [Juli 9.] Bertholt von Schellenberg, Ritter. (Pap. Kop. von 1466, das Or. siegelten der Aussteller und Rudolf von Blumberg, Karlsruhe) und 1466 sontags Trinitatis vsgende Pfingstwoch [Juni 1.] Berhtolt von Schellenberg, Herrn Bertholts sei. Sohn. (Pap. Kop. von 1466, das Orig. siegelten der Aussteller und Gebhart von Schellen- berg. Karlsruhe). 1364. 51 6) [13]82 st. Hargrethen tag [Juli 15.] leiht Abt Hainrich von Eeichenau Eüdolf, gen. Kentzinger, Cünrat uud Dietbrich von Blümberg auf ihre Bitte zu rechter Gemeinde den Laienzehnten zu Hüfingen, der ihm von Herrn Burekart sei. von Blümberg, der ohne Leibeserben gestorben ist, heimgefallen ist a ). Reiche- nauer Lehenbuch 638 ß S. 81. Karlsruhe. IfflaSi a) [13]82 mitwuch vor st. Jacobs tag [Juli 23.] leiht derselbe auf Bitten Guten von Blümenberg, Bentzen von Schellenberg ehelicher Hausfrau, diesen Zehnten, da er ihr väterliches Erbe sei, auf das sie nie verzichtet habe, und da sie Herrn Burekarts von Blümberg sei., ihres Bruders, „vngetailti swöster zu dem selben zehenden" sei, und was er ihr daran durch Recht leihen kann und soll, ihrem Ebewirte als ihrem Vogte, da sie selbst nicht zu ihm kommen kann. a. a. 0. S. 81. — Auch Abt Wernher [1384—1402] von Reichenau leiht in ungenanntem Jahre den Zehnten zu Hüffingen Rudolfen von Blumberg, gen. Kentzinger, und Conraten von Blumberg, seinem Vetter, a. a. 0. 632. — 1386 feria sexta post Katherine [Nov. 30] leiht derselbe diesen Zehnten, der von Burekart sei. von Blürnenberg an Cilnrat, Burekart und Clausannen, die Kinder Bentzen sei. von Schellenberg, erblich gefallen ist, deren Träger Döllintzer von Schellenberg. a. a. 0. 633. — 1387 mitwoch nach des hl. Crütz tag, als es funden ward [Mai 8.] erscheinen vor dem Reichenauer Propste Eberhart von der Altenklingen, der anstatt seines Abtes Wernher auf der Pfalz in der Richenow zu Gericht sitzt, Tollenzer von Schellenberg als Vogt der Kinder seines Bruders Bentz sei. Glnrat, Bürckart und Clärannen mit seinem Fürsprechen Wilhelm von End, freien Herrn, und Rudolf von Blumberg, gen; Kentzinger, und Cünrat von Blumberg mit ihrem Fürsprechen Hainrich von Randeg"-. Töllenzer bringt vor, wie nach dem Tode Burkarts von Blumberg dessen Schwester Gut, die Hausfrau Bentzen sei. von Schellenberg, als rechte Erbin ihres Vaters und Bruders mit einem Laienzehnten zu Hüfingen vom Reichenauer Abte Hainrich von Stoffeln laut eines von ihm vorgewiesenen Briefes, und wie nach dem Tode der Frau Gut er selbst als Vogt ihrer Kinder damit vom Abte Wernher belehnt worden sei; die zwei von Blümberg sollen diese Kinder, da ihre Mutter nie auf ihr väterliches und brüderliches Erbe verzichtet hat und darum dieses Zehntens rechte Erbin war, daran ungeirrt lassen. Die Beklagten behaupten unter Berufung auf eine unbesiegelte papierne Abschrift eines Lehensbriefes des Abtes Hainrich und auf einen Lehensbrief des Abtes Wernher, dass sie mit Diethelm sei. von Blumberg nach dem Tode des vorgen. Bürkarts von Blümenberg mit diesem Zehnten belehnt worden seien; sie getrauen sich mit den Leuten und Registern des Abtes in der Richenow kundlich zu machen, dass sie einen solchen besiegelten Lehenbrief des Abtes Hainrich gehabt haben, können sie das, dann solle geschehen, was Recht ist. Das Urteil spricht den Zehnten den gen. Kindern zu, weil ihre Mutter auf ihr väterliches und brüderliches Erbe, es sei liegendes oder fahrendes Gut, Eigen oder Lehen, nie verzichtet hat, und weil dem Gerichte auch für die Kinder um den Zehnten eigene Lehenbriefe gezeigt wurden. Auf Antrag Tollenzers als Vogt der Kinder wird darüber vom Gerichte Brief gegeben. Perg. Or. (das Siegel des Propstes fehlt). Nürnberg, German. Museum. — 1450 feria seeunda ante Galli [Okt. 12.] leiht Abt Friedlich von Reichenau diesen Zehnten Berchtolten von ichellemberg, Ritter, der ihn von seinem Vater Conrat sei. ererbt hat. a. a. 0. 638 a . S. 298. ^m H 'äfässm tm: 7) 1383 feria 6. ante festum beati Martini [Nov. 6.], indictione iuxta stylum Eomanae curiae sexta, in Hüfingen Töltzer de Schellenberg, armiger, de assensu Conradi, Burchardi et Clarannae, liberorum quondam Gutae de Blumberg, ad quos tota hereditas quondam Burchardi de Blumberg militis devenit, et Ber- tholdi abbatis et conventus Cellae s. Mariae in Nigra Silva, cui ecclesia parrochialis in Hüfingen incorporata est, in hac ecclesia parochiali altare retro altare st. Jacobi, in honorem st. Johannis Baptistae et Georgii et omnium sanetorum construendum ob remedium auimarum ipsius quondam Burchardi, qui hoc vivus iam voluerat, et suorum progenitorum et successorum fundat, Ins conditionibus, quod ipsum altare perpetuum ecclesiasticum beiieficium esse debeat et quod quilibet capellanus ipsi altari praeficiendus singulis septimanis per se, nisi fuerit impeditus, et tunc per alium quatuor celebret missas, quarum una pro defunetis et prae- sertim pro salute animarum praedietarum specialiter celebretur, nisi festa fuerint, quae eiusdem missae celeb- rationem impediant. Si autem ipse capellanus has quatuor missas celebrare negliget et primo, seeundo et tertio per patronum eiusdem altaris, ut hoc emendet, requisitus hoc non faciet, tunc ipse capellanus pro qualibet missa, quam exinde negliget, solvere debet 6 4 Constant. per patronum in usus pauperum con- vertendos. Item ius patronatus speetare debet ad illum, qui dominium in Hiffingen obtinet, ita quod ad ipsum altare, quando et quoties vaeaverit, unum pro capellano infra tempus ab iure statutum praesentabit. Item nullus est in dicto altari pro capellano praeficiendus quam actu sacerdos, et ille nulluni aliud beneticiuin ecclesiasticum debet obtinere, et etiam debet facere personalem et continuam residentiam. Enumerantur singulariter census permulti, quibus altare dotatur, ex bonis in Fridenwiler et in banno oppidi Hüfingen et 7* ; ''S«5 H ■ra "t:S,- : 'M^'*■'':■' - : g 52 1364. ex bonis dominii de Bluruberg ia banno oppidi Löffingen dandi a ). Das Or. siegelten der Aussteller, sowie der Abt und Konvent von St. Märgen. Pap. schlechte Kop. 16. Jhdt. Donaueschingen. T. a) Constantiae 1399 id. Febr. [Febr. 13.] vicarius ecclesiae Constantiensis sede episcopali vacante in spi- ritualibus generalis praedictam fundationem et dotationem approbat. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. T. 8) 1393 st. Frenen abent [Aug. 31.] verkaufen C16sz Älber, Wernli Hixller und Henni Schlich, Kirchenpfleger zu Hüiingen, mit Willen der Bürger zu Hüfingen Herrn Hermann, dem Kaplan zu st. Plesis Altar") daselbst zu dessen Seelgeräte an gen. Altar um 12 :^-^ ^i^^^ 9i ^ ^^s^ ^if^m^yi!ä^& ^^ 56 1364. Hennis Maygers sei. Tochter, Vlis Völkis eheliche Hausfrau, eiue Leibeigene des gen. Klosters. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden Aussteller. Karlsruhe. E. 16) 1415 mentag vor st. Michels tag [Sept. 23.] giebt Berchtold, Abt des Gotteshauses Aller Haiigen zu Schäffhusen Anna Maigrin, Oßwalds sei. von Fridenwiler eheliche Wirtin, die sich von seinem Gotteshause Grauenhusen an das Kloster Fridenwiler erkauft hat, dem letztern zu eigen. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. 17) 1418 sainpstag nach st. Martins tag [Nov. 12.] verkaufen Cunratt von Schowenburg und Anna seine eheliche Frau, Hansen sei. von Haßlach eheliche Tochter, um 24 & £\ Sträßburger, minder 2 ß, auf Wiederkanf dem Junker Hanßen von Bernbach, Anneiis Oheime, Schultheissen zu Haßlach, ihre eigenen Leute und Güter, nämlich Hainrichen Ammstain und den Yseman, deren jeder anderhalb Lehen hat und davon jährlich auf Martini 1 ß 7 ß ^ Straßburger, lOVa Sester „wyßhaber", 3 „ernhüner", 1 Fassnachthuhn und halben Zehnten giebt, sowie den Mufting und den Lückner, deren jeder von einem Viertelgut 4 ß ^ auf Martini, 2 „ernhüner' 1 , 1 Fassnachthuhn, 2 Sester Haber, minder 1 Vierling, und halben Zehnten giebt. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (unkenntlich) und Rudolfen von Schnellingen (stark beschädigt) und Walthers von Rammstain (im Schilde r. schreitender Widder; ■(• S. W..... I. DE . RAMSTEIN), a. a. 0. 18) 1419 am zwölften tag des monetz Mayen giebt Hainrich von Randegg, Ritter, Vrsulen Äbtissin zu Lindow, Hansen Hünen von Ubrachen, den alten, um Hansen den Hünen, den jungen, des vorgenannten und Annen Cüntzin von Rieteschingen, seiner ehelichen Wirtin Sohn. Stirbt der alte Hün, so bekommt er nur einen schlechten Hauptfall, ebenso die Äbtissin, wenn Anne Cüntzin stirbt. Nach dem Tode beider Ehegatten ist all ihr Gut gemeines Erbe ihrer Kinder. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. München, Reichsarchiv. 19) 1424 mitwoch noch dem hl. Tag zu Weynachten [1423 Dez. 29.] verkauft Graf Johann von Lupfen, des Römischen Reichs Hofrichter, das Gut, welches ihm Haini Sussenhart, der junge, von Stühlingen von seinem Vater Haini, dem eigenen Mann des Grafen, geerbt und nun, damit ihn der Graf wandeln lasse, wohin er will, diesem aufgelassen hat, an Haini Würth von Stüelingen, dessen Gattin Elsi Schwester des jüngeren Sausenhart ist, für 20 fl. Rh. Das Or. siegelte der Aussteller. Kopeyenbuch von St. Blasien, 16. Jhdt. S. 283. Kloster St. Paul in Kärnthen. S. 20) 1430 Nov. 21. se subiicit ante Wigando Vrcyner, clerico Moguntinensis diöcesis, notario pub- lico, in oppido Scaffusensi Agnes Stiperin, uxor legitima Burckardi Mangolt de Rieteschingen monasterio in Lindow servitutis iure subiecti adhuc libera, cum infante suo Henslinun eidem monasterio iure servitutis. Testes: Viridis Buman, causarum curie Constantiensis procurator, Johannes Sporren clericus Basiliensis, Cüninus Keller et Henninus Stähili de Rieteschingen. Perg. Or. München, Reichsarchiv. 21) 1432 st. Briden tag [Nov. 13.] verheisst Eis Hegerin, Cüntzen Habsetzers eheliche Wirtin, zu Imenstad für sich und ihre Tochter Greten, bei dem Gotteshause Lindow zu bleiben, keinen andern Schirm und kein Burgrecht anzunehmen, dem Gotteshause weder mit Leib, noch mit Gut sich zu entfremden und demselben mit Rechten und Diensten nach Gewohnheit eigen zu sein. Dafür setzt sie der Äbtissin Vrsulen von Siggberg ihren Bruder Hainczen Heger und ihren Schwestermann Cüntzen Schnider für 100 ß $i zu Bürgen. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des bescheidenen Bentzen Riehen, a. a. 0. 22) 1434 st. Mathis aubent [Feh: 23.] entlässt Hans von Sunthusen, Hansen sei. Sohn ,mit Einwilligung seines Bruders Herman Hainrich Im Hof, Hainrichs Sohn Im Hof von Nidern Baldingen für 33 fi. Rh. aus der Eigenschaft. Letzterer ergiebt sich an Hainrichen den .Jäger von Cüntzenberg, gen. Spätt. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abb. No. 47) und Hansen von Sunthusen, Vogts zu Moringen, (beschädigt, IV A 2, Schild wie Abb. No. 47; f S.......DE . SVNTH-----), der auf Bitten Hermans von Sunthusen siegelt. Donaueschingen. T. 23) 1444 dunrstag uor st. Mathis tag [Febr. 20.] verkauft Bertholt Schulthais von Hiifmgen, Schultheiss zu Vilingen, Gütly, Hayni Banwarts von Ebgottingen, des jungen, Tochter, Cüni Vlis von Mu- nelfingen eheliches Weib, ihre Kinder, ihren Leib und ihr Gut an Bertholten von Schellenberg, Ritter, mm BW 1364. 57 um 8 fl. Eh., die ihm dieses Weib selbst darum bezahlt hat. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (nicht gut erhalten, 26 mm D, IV C, Schild geteilt, im untern Felde zwei mit den Spitzen sich zugekehrte, aufrecht stehende Sicheln, Helmzier r. sehender Mannesrumpf, auf dem Haupte eine Spitzkappe • S. btvftott. fty»____)• a. a. 0. 24) 1448 an der Kindlin tag in den Wyhennachten [1447 Dez. 28.] zählen Pfleger und Meister des hl. Geistspitals in Vberlingen Anna Lengin, Hannsen Kargen von Bruggueld eheliche Hausfrau, die ihrem Gotteshanse leibeigen war, frei und ergeben sie mit ihrem Leibe und Gute und was von ihrem Leibe geboren wird, an das hl. Komische Reich, wofür sie ihnen gegeben hat, was sie von ihr wohl begnügte. Perg. Or. mit dem Siegel des Spitals Vberlingen. Karlsruhe. 25) 1448 zinstag nach Quasimodogeniti [Apr. 2.] klagt vor dem Hofgerichte Rotwil Berchtold von Schellemberg, Kitter, dass Hainrich Haym, gen. Glungg, von Bela, sein Eigenmann, trotz seines Schwures, hinter ihm zu bleiben, von ihm gewichen sei. Glungg erwidert, er habe das nicht gethan, um sich ihm zu entfremden, sondern weil er, ohne zu wissen warum, vor ihm nicht sicher sei. Der Ritter entgegnet, er habe nichts gegen Glungg, ausser dass er etliche der seinigen um eine Summe Geld „versetzt" und nicht am bestimmten Tage gelöst habe. Das Gericht verurteilt Glungg, bis zu kommendem Hofgericht nach Pfingsten mit Leib und Gut sich wieder hinter seinen Herrn zu setzen, wogegen er der vergangenen Geschichte halb vor demselben sicher sein solle. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Hofgerichts Rotwil. Donaueschingen. 26) 1456 mittwoch nauch des hl. Crütz tag, als eß funden ward [Mai 5.], ergiebt sich Hanns Aman, Haintzen Auians von Wäggerßhouen ehelicher Sohn, der sich aus der Leibeigenschaft des Klosters Wald erledigt hat, dem Gotteshause Munsterlingen als leibeigen und gelobt, ohne dessen Genehmigung keinen andern Schirm anzunehmen. Das Or. siegelte Junker Ortolf von H6wdorf. Münsterlinger Kopialbuch von c. 1490, I, 87. Einsiedeln, Stiftsarchiv. 27) 1464 sambstags nach Vnsers Herrn Fronlichamstag [Juni 2.] ergiebt sich Hanns Birlinger von Trogen bei St. Gallen, der Peter Vischers zu Thunoweschingen eheliche Tochter Elli, die als Leibeigene des Kelnhofs daselbst „als ain ander Owerin" dem Pfandherrn dieses Hofes, Junker Laurentzen Arnolten, Bürger zu Vilingen zugehört, zum ehelichen Weibe genommen hat, mit Leib und Gut, da er keinen Leibherrn hat, in diesen Kelnhof und verbindet sich zu thun, was ein jeder „Ower", der in denselben gehört, zu thun hat. Perg. Or. mit den Siegeln Hansen Egenshaimer, Altbürgermeisters, und Michel Hugen, Schult- heissen zu Vilingen. Villingen, Stadtarchiv. ■ I I 1364, Juni 20. Constanz. 28. Hainricus episcopus Constantiensis priorissae et conventui collegii in Engen, literas Eberhardi episcopi Constantiensis datas 1271, 3. kal. Junii [Mai 30], quibus ille priorissis et couventibus, quae a manu sua religionem beati Augustini receperunt vel recipient, concedit, quod auctoritate sua sorores ad professionem recipere possint et quod fratres Praedicatores, confessores earum, eas ab excommunicationis vinculo possint absolvere, si qua earum alteri manum imposuerit violentam, innovat et in- dulget, ut eis in capella sua a quocumque sacerdote idoneo liceat officia celebrari, non obstante interdicto in ecclesiam parochialem oppidi in Engen lato. Datum Constantie 1364, 12. kal. Julii, indictione 2. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. R. VI. wffim ■ ^H ffl| SU« I e&S jjföjyg 11 5§ s fSjffji 1 .1 H 1 äSH ■ Sf igjffl i *n WlffiBmM® ^BfifflB ailjfigjii^^ 58 1364. 29. Ältester Güterrodel des Klosters Mariahof zu Neidingen. 1364, Juli 2. Diser rodel wart geschriben, do man zalt von gottes gebvrt 1364 iar an dem zinschtag nach sant Peters vnd sant Paulus tag: Item Henni Hagen von Baldingen git 11") scheffel kernen vnd 11 scheffel habern vnd 10 ß alter -3) vnd '/> viertal aiger, vnd buwet och Haincz Mos dez selben hofes, da git er 7 scheffel kernen von vnd git och 7 scheffel habern vnd git och 10 ß alter 4 vnd och Vi vietal aiger; daz die zwen maiger buwent, dem sprichet man dez Bochingers gvt. An ader (sie) gvtli ist och gelegen ze Baldingen, daz git 3 schoffel kernen vnd 4 schoffel habern vnd V» viertal aiger, vnd daz buwet Aine Haini, dez zimermans sun. — Es ist och an gvt gelegen ze Tvnow Eschingen, buwet b) die Dancgwartin, daz giltet 3 scheffel kernen vnd 3 schoffel habern vnd 2 viertel kernen von ainr hofstat. Merli git von ain gvtlin 3 schoffel kernen vnd as vil habern. Haini der vogt git 2 viertel kernen vnd 2 hvnr von ain holtz. — Eekgenbach von Vfan git 2 viertel kernen vnd 2 hvnr von aim holtz c ). Hans der Hainferster git och 2 viertel kernen vnd 2 hain (sie) och von holtz. — Disv vorgeschriben gvter, dv werdent vnserm capplan von sim ettern seligen ze lipting, vnd die pfenning von des Tochingers gvt, die hörent an daz vorder lieht vor Vnsers Herren marter bild, vnd die aiger werdent dem convent. — Ze Haidenhofen ist an gvt gelegen, git 4 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 1 ß alter ^ vnd 4 hvnr vnd 'A viertal aiger, daz bvwet Welti der Schlaithamer, daz wirt brvder Cvraten die wil er lebt. — Ze Wultertingen ist gelegen an gvt, dz gilt 4 schoffel kernen vnd as vir (sie) habern vnd 3 hvnr, daz buwet Welti der Mvller, dz wirt och brvder Cvnraten, die wil er lebt. — Der maiger hof ze Äsen, der giltet 10 malter kernen vnd 3 malter rokgen vnd 2 schoffel habern vnd 2 viertal aiger, dez git vns Bertschi Hagen 6 malter kernen vnd 3 schoffel rocgen vnd 1 schoffel habern vnd 2 viertal aiger. Vns git och der selb Bertschi Hagen von ain andern gvt 1 malter kernen, dem man sprichet der Hvserinvn gvt. Dez wirt 8 schoffel kernen Rvdis swester von Belan. Vns git och Haincz der Wiler 2 malter kernen von dem maiger hof vnd 6 viertal roggen vnd 2 viertal habern. Hainrich der Lucger git 2 malter kernen von dem maiger hof vnd 1 schoffel roggen vnd 2 viertal habern, dez wart im glibt 2 viertal roggen. Er git och 1 schoffel kernen von der Michlofinen gvt. So git er von dez Zelters gvt vnd von aim agger, lit an dez niedern Walthers hvs ze Haydenhoven 1 malter kernen. Man git vns von der hert vnd von dem hirten 12 gens, vnd der maiger hof sol han 1 vortag ze schniden vnd ze hewen. Im sol och iederman 1 frontag tvn. Dez wirt och vf dez Luggers zins 7 schoffel kernen Rvdins swester von Belan. — Es ist och an gvt gelegen ze Pforren, daz galt 10 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 1 viertal aiger, daz buwet nvn Hans der Kosser vnd giltet 6 schoffel kernen vnd 5 habern. Dz wirft] minr frowen, der Brigolinvn, die wil sv ist. Der selb Hans buwet och 2 andrv gvter, die geltent 8 schoffel kernen vnd as vil habern. Dz wirt alles Ellinvn der Fischerinvn vnd ir swester, won 2 schoffel habem werdent dem convent. Es buwet och Cvni der Lang an gvt, dz gilt 10 scheffel kernen vnd as vil habern. Dez wirt sin den Semvllerinen 6 schoffel kernen, so wirt sin Ciain Annvn vnd brvder Petern 4 sch5ffel vnd der haber dem convent. Hans der Hvber buwet an gvt, daz galt 17 schoffel kernen vnd as vil habern, dz ist im nvn gelvhen vm 6 schoffel kernen vnd vm as vil habern. Dez wirt sin der von Bochingen vnd ir swester von Grvnburg 4 scheffel kernen vnd der Spaichinen 1 malter kernen, der haber wirt dem convent. Es buwet och Jecgli der Lechler an gvt, git 6 schoffel kernen vnd as vil habern. Dz hört der kern zu dez Krellen iarzit, der haber hört an convent. Es buwet och Mergli Bäwli zwai gvter, gelten 6 scheffel kernen vnd as vil habern. Dez wirt 3 schoffel kernen vnd as vil habern zö. Evdis vnd zo (sie) Fridrichs von Almshofen iarzit, so wirt och der Lentzkilchinvn von Brvlingen 3 schoffel kernen, der haber wirt dem convent. Döldli Balghan git 1 schoffel fesan. Berschi der Lang git 2 viertal kernen von ainer hofstat. Es git och Cvni Pvssli 9 Costentzer. Es git och Jakli der Hvter 9 viertal kernen vnd 17 viertal habern. Da mit sol man began brvder Walthers Bussen iarzit vnd sinr vordren. Ab K&llis gvt 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern, da mit sol man zwaiger Burkat derBusnan iarzit began. —An gvt ist gelegen ze Alm[s]hofen, buwet Cvnrat der Widemer, 1364. 59 git i'l-2 schoffel kernen, daz ist pfant. Dez wirt der von Blümberg 1 malter kernen vnd der von Emraingen vnd ir swester Elsinvn och 1 malter vnd sol man began der von Gvtmatingen iarzit mit 2 viertal kernen. — Es ist och gelegen an hofstat ze Eschingen vnden bi der Tvnow, die ist vnser. — Es lit och ze Hvfingen an hofstat in der vorstat, da sitzet der Zvber vf, gilt 10 viertal kernen, die werdent der von Bochingen gen Eridenwiler. Wir han och an ander hofstat an der selben hofstat, da zitzet (sie) des Evt- lingers svn vf vnd git an schoffel kernen vnd ist dez conventes. Da ist och gelegen an ander gvt, dz buwet dez Linders svn, daz etwent galt 5 schoffel kernen vnd as vil habern, dz gilt nvn 10 viertal kernen vnd 10 habern, dez wirt der von Bochingen 2 viertal kernen vnd den Senivllerinen 1 malter kernen vnd der haber dem convent. — Ze Ttftischvsen ist an gvt gelegen, buwet Hainrich der Frilich, dz galt etwent 8 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 6 ß ^ vnd 4 hvnr vnd 1 viertal aiger, dez han wir daz gen dem tegen, die wil er lebt, daz ers besetzen vnd antsetzen sol, die wil er lebet. — Es ist och gelegen ze Eppenhoven an gvt, dz buwet Henni Mvntfölli, daz galt etwen 13tyi schoffel kernen Nidinger mess vnd as viel habern vnd 30 ß alter ty, dz ist nvn besethz mit 8 schoffel kernen vnd as vil habern vnd vm 8 ß vnd 1 S alter 3\, dez wirt der kern vnd der haber Henslin von Eschingen vnd die pfenning der von Bochingen. — Es ist och an gvt gelegen ze Wangen, daz galt ze etlichen ziten 9 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 6 ß ^ vnd 4 hvnr vnd 1 viertal aiger, dz ist dem mvller von Wangen gelühen vm 7 schoffel kernen vnd as vil haber vnd git die pfenning vnd die hvnr vnd die aiger och da von, dez wirt der kern vnd der haber Henslin d ) von Eschingen, daz ander d ) sol dem convent. — So ist an gvt gelegen ze- Eppenhofen, daz gilt 4V» schoffel kernen vnd 9 schoffel habern vnd 6 ß alter ^ vnd 2 hvnr vnd V« viertal aiger, diz gvt buwet Hans der Brehter. — Ze Mvchan bvwet Hans der Zimmerman an gvt, dz gilt 2 malter kernen vnd 2 habern vnd 6 viertal roggen vnd 2 viertal erwisan vnd 10 ß alter ^ vnd 4 hvnr vnd 1 viertal aiger. Dez wirt der von Blümberg 2 malter kernen, so begat man mit dem haber der Han iarzit, der roggen vnd daz ander [wirt] dem convent. — Bvdi Zvtel von Teggingen, der buwet an gvt, git 6 schoffel kernen vnd 8 schoffel habern vnd 10 ß alter ^ vnd 4 hvnr vnd Va viertal, diz wirt der von Emmingen, die wil sie lebt. —■ Es ist och dez alten Seligenmans frow, dv buwet an gvtli, git 5 viertal kernen vnd 1 malter habern vnd 2 ß alter ^ vnd 3 hvnr. Hvg der Brvscher, der buwet och an gvtli, git 6 viertal kernen vnd 1 schoffel habern vnd 2 hvnr vnd 15 aiger vnd 6 alt ^. Es buwet och Margli Cop sin getailet, git 6 viertal kernen vnd 1 schoffel haber vnd 2 hvnr vnd 15 aiger, 6 alt ^. Es buwet och Bvdi Häsli an gvt, git 3 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 3 e ) hvnr, wirt der kern den von Almshouen, der haber dem convent. — Es buwet och der Hvpscher an gvt, daz galt etwen 5 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 5 ß A, 2 hvnr vnd '/2 viertal aiger, dez ist im nvn abgelon 1 schoffel haber vnd hvnr vnd haber vnd pfenning, dez wirt der kern den von Almshofen, der haber dem convent. Des Ettern swester, die buwet an gvt, daz git 5 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 5 ß alter ^ vnd 2 hvnr vnd '/2 viertal aiger, dz buwet Henni irs Ettern svn sin tailet, giltet as vil diser kern vnd diser haber wirt minr frowen der priolinen f ) vnd daz ander dem conuent. Werli In dem hof buwet an gvt, gilt 5 schoffel haber vnd 5 schoffel kernen vnd 5 ß alter ^, dz wirt dem Honer vnd siner swester. — Ze Escha ßvdi der Hairlacher, der buwet an gvt, daz gilt 6 viertal kernen vnd 6 viertal bonan, da mit sol man begon der alten von Almshofen iarzit. ■— Ze Belan Klet, der git 2 viertal kernen vnd 2 hvnr. — Ze Svmpforren Haini Dobnan buwet an gvtli, git 5 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 6 hvnr. So wirt sin der Reppfmvn 3 schoffel kernen, der von Schwaindorf, die vf dem hof sitzet, vnd der von Gysingen 1 malter kernen vnd daz ander dem conuent hvnr vnd haber. Er git och 11 ß alter ^ voner wise, die hört zv der Bussen iarzit. Berschiss seligen svn von Rötenbach, die buwent an gvtli, daz git 3'/2 schoffel kernen vnd as vil haber, dz sol der Narthalder niessen, die wil er lebt vnd nach sim tot sol es an s) das lieht vor fronalter vnd 2 fiertal kernen eiklichem cappelan, der haber sant Nicolaus s). Vnd Cvni der Mesch buwet an gvtli, git 6 schoffel kernen vnd as vil habern, daz wirt den zwain Kvchinen. — Ze Gvtmatingen Hermans Kaysers svn, die buwent an gvt, daz galt 7 schoffel kernen vnd as vil habern, daz ist in verlühen vm 5 schoffel kernen vnd as vil haber. Der kern wirt der von Retenberg, der haber dem convent. Die selben Kayser buwent an ander gvt, gilt 6 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 6 hvnr vnd 1 viertel ayger, diz wirt alles Ciain Annen. I lllili Ti !«■£&£ 1 111 ■ 1 WMmmm HgEySggfw '■'■.4 H ÄSe S*j2feü;.2aa::E 60 1364. Dez buwet Evdi der Kayser vnd sin brvder, der Bertheler, an gvt, gilt 6 schöffel kernen vnd as vil habern vnd 2 hvnr vnd 'h viertel ayger, diz wirt och als Klain Annen. Die Mvcheremeriii (sie) git 6 viertal kernen, dz sol an daz lieht vf den dormenten. So buwet Haini der Maiger, der alt, an gvt, daz galt etwen 4 schöffel kernen vnd as vil habern vnd 4 hvnr vnd V« viertal aiger, dz ist im nvn verlühen vm 3 mvt kernen vnd 2 mut habern vnd vm 2 hvnr vnd vm dv ayger, daz wirt der von Gysingen. Henni der Maiger buwet an gvt daz galt etwenn 6 schöffel kernen vnd as vil habern, daz ist im nvn verrähen vm 4 schöffel kernen vnd as vil habern, dz hört zv der von Krencgingen iarzit. Haini Falcg von Kilchain, der git voner wis, haisset Auroltz wise, da git er 9 ß alter ^ von. Der Send von Bvtenhart, der gab von am wingarten vnd von andren gvtern 5 schöffel kernen, diz ist lipting her Hansen von Wetzenhoven, ans priesters, sitzet ze Lotzsteten. Es git Haini Ab Juhs von 2 eggern, ligent im driten iar in brach vnd stossent an Mitten staig, da man sprichet zo Witenegerden, der git, so sv mit nutz ligent, 9 viertal kernen vnd 14 viertel habern, in dem dritten iar nvtz. Es git och Hans der Bvnninger, der git zwai iar, so er mit nvtz lit, des iares 3 viertal kernen von am agger, stosset an Mitlun staig. Der Evch h ) git 2 viertel kernen von am agger allv iar, da mit sol man begon sins brvder iarzit J ). Es git och Haini der Torwerter 11 ß alter ^ von den wiszehenden, die gelegen sint in Hugestal. Von des Swytzers wise in Grauenhaldvn vnd zwo ander wysen, sint och gelegen ob dem zil vor Grauenhalden, an wis ist och gelegen in Grauenhalden, der man sprichet die Schiblohtwise, von diesen vier wisen nimet Hans der Bvnninger den zenhenden. Wir han im och ge- lühen zwaiger mantmat (sie) wisen vf der Lengi. Wir han im och gelühen me den an mansmat vnder den Studen, da git er von zynse, so sv mit nutz ligent, zwai iar nah enander. Von diesem allem von zins vnd von zenhenden git er zwai iar nah enander 1 Mark „silbergeltes", welche die vorgen. Melchior und Balthasar von Blümneck von einem Hofe zu Bächan und von Gütern zu Vnadingen und Teggingen und von einem Hofe zu Gossiswilr haben, und welche vor Zeiten Diethelm und Cünrat von Blümenberg, Gevetter, beide Eitter, sei. Johansen Snewlin und Dietrichen von Valkenstein, Pflegern der Frau Giselen der Maltererin und ihrer Kinder, anstatt dieser Kinder laut des darüber gegebenen, von den vorgen. von Blümenberg und ihren Bürgen besiegelten und jetzt an die obigen drei Käufer übergebenen Kaufbriefes verkauft haben. Geiselschaft zu Friburg. Das Hauptgut rührt her von 180 fl. Eh., mit denen die von Günterstal 30 Scheffel ewigen Eoggengeltes bei der gen. Pfründe abgelöst haben, und von 20 fl. Eh., die Frantz Luppe von seinem eigenen Gute hinzugegeben hat. Perg. Or. mit den Siegeln Melchiors (31 mm D, IV C, Wappen bekannt; SS. ijtekhtor h' clDOtraregk * ) Balthasars (IV C, Bruchstück), Heinrichs (29 mm D, IY C, Wappen bekannt; $ heinrict i>£ blvmntk) und Engelharts (29 mm D, IV C, Wappen bekannt; S'. ENGELHAET DE. BLVOMNEK) von Blumnegg. a. a. 0. 1365, Jan. 13. 31. Peter von Hewen, Eitter, giebt seinem Oheim, Herrn Wernhern von Zymmern, Wilen den Hof, zwischen Hödorf und Buttingen, der sein rechteigen war, und den von ihm Cünrat der Orhan sei. von Eordorf zu Lehen hatte, mit Eigenschaft und allen Zugehörden. Geben an st. Hylaryen tag 1365. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 235. üü ■ AI ;'. 1365. 65 1) 1361 an dem dritten tag in dem Brachot [Juni 3.] giebt Herman Hasli von H&dorf vor dem Stadtgericht zu Meskilch, als Hartman von Landow, Amman daselbst, za Gerichte sass, seinen Muhmen Katherinen und Allun den Hödorferinen, Klosterfrauen zu Walde, all sein Gut und empfangt es wieder auf seine Lebenszeit nml^ Costentzer Zins, zahlbar auf Martini. Nach seinem Tode niessen das Gut die beiden Muhmen, nach deren Tode aber fällt es „an die pigtancü" des gen. Klosters den Frauen an den Tisch um Weiu und Brot, wofür dieselben seine Jahrzeit halten sollen. Überlebt er seine Muhmen, so muss er obigen Zins dem Kloster bezahlen. Zeugen: Walther der Truchsäss von Rordorf, Eitter, Virich der Marder, Dekan zu Meskilch, Virich der Spinler, Chünrat der Lageller, Hainz Bühelli, Walther Biswurm, Bürkli Mark, Cvni Biswurm, Hainrice der Alt, Hainz Mantelli, Hainz der Volwer. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Meskilch fehlt). Sigmaringen, f. Domänenarchiv. 2) 1367 fritag nach st. Jacobs tag [Juli 30.] verkaufen zu Messkirch Hans von Buttelschies zu Messkilch und seine eheliche Hausfrau Katherina dem Pitanzamt zu Salmanswiler der Köfmaninun Gut, das die Verkäuferin von ihrem Vater geerbt hat und das wohl 14 Jauchert gross ist, 3 Hofstätten und 6 Wiesen zu Hödorf, aus denen dem gen. Kloster bisher 4 ß A Const. Zins gegangen, als rechteigen um 22 <£ h. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Verkäufers und des festen Mannes Albreht des Wlflingers, der für die Verkäuferin siegelt. Karlsruhe. 3) 1381 inantag nach st. Vrbans tag [Mai 27.] verkaufen Virich Vögeller, Bürger zu Pfullendorf, und Hypp Vogeller, Bürger zu Meßkilch, Gebrüder, ihren rechteigenen Hof zu Hodorf Frau Adelhaiten der Pflugerinen von Mäningen um 86 'S, h, geben ihr denselben zu Meßkirch in der Stadt vor offenem Gerichte auf und setzen ihr zu Tröstern für alle Ansprache auf „zwen tag vnd zehen jär" vom Tage dieses Briefes an Johansen den Brediger und Conratten den Kunkler, beide Bürger zu Meßkirch. Das Or. siegelte die Stadt Messkirch. Zimm. Kopialbuch I, 37. 4) 1395 st. Gangolfs tag [Mai 11.] verkaufen Conrat von Gammerschwang, Bürgermeister, Conrat Bysckoff, der Rebleute Zunftmeister zu Vierlingen, beide Pfleger, und Hans von Rengnatzhusen, Meister des Spitales Vberlingen, um 30 U A Const. •) an U. 1. Fr. und an st. Katharinen Altar zu Meßkirch in st. Mar- tinskirclie gelegen, „die die lükirch daselbs ist", des Spitales rechteigenen Hof zu Hödorf. Das Or. siegelte der Spital zu Vberlingen. a. a. 0. I, 329. a) St. Katharinen Altar bestritt seinen Teil des Kaufschillings aus je 20 ü h, welche 1395 Annli Maygerlin und Adelhait Düsmerin zu ihren Jahrzeiten ihm stifteten, a. a. 0. I, 325 und 326. — Alla TJüsmerin stiftete an denselben Altar 1404 auch alle ihre Verlassenschaft a. a. 0. I, 35. — 1403 st. Matis aubent [Febr. 23.] verkauft um 45 U h Bentz Haini von Meningen dem gen. st. Katherinen Altar einen rechteigenen Hof zu Hödorf, aus dem er demselben schon 1401 dunstag vor st. Gregoryentag [März 10.] 1 U h Zins verkauft hat. Das Or. siegelte die Stadt Messkirch, a. a. 0. I, 38, 235. 5) 1423 sunuentag nach dem hl. Ostertag [Apr. 11.] tragen Elisabeth von Labenberg, Priorin, und der Konvent zu Habstal dem Abte Peter und dem Gotteshause zu Salmanswiler, die ihnen ihren von ihnen lehenbaren Hof zu Hödorf geeignet haben, dafür ihren Hof zu Rosnow, gen. die Widern, zu Lehen auf. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Ausstellerinnen. Karlsruhe. 6) 1434 zinstag nach st. Valentins tag [Febr. 16.] verkauft Haintz Mottschiesser zu Meßkirch, dem Allin Kellerlin, Haintzen Klebers sei. eheliche Wirtin, Bürgerin zu Meßkirch, sein Gütlein zu Hödorf, gen. das Mottschiessers Gütlein, das der Wirt von Hödorf baut, für recht eigen, ausser dass daraus je 2 Viertel Veesen und Haber und 1 ß 3\ zu Vogtrecht an die Herrschaft zu Sygmaringen gehen, und seine rechteigene Wiese zwischen Vnder und Ober Krumbach bei dem Kolbrunnen, gen. des Mottschiessers Wiese, 2 Mannsmad gross, aus der nur der gewöhnliche Zehnten geht, um 67 U h. Perg. Or. mit den Siegeln der Stadt Meßkirch (Abbild. No. 46), und der Junker Märklin von Husen und Caspar von Hodorf (27 mm. D, IV A 2, Schild gespalten, r. die 3 Heuliecher; & cafyax. i>£. lpüöorf). Sigmaringen, f. Domänenarchiv. T) 1460 dornstagvor st. Mattistag [Febr. 21.] giebt vor dem Stadtgerichte Diessenhofen Irmelgart von Mimchwil, geb. von Wülflingen, welcher ihr Ehegemahl, der Junker Victor von Münchwilr, 1000 fl. VI. 9 iffl 5?fc>Srfifl9ii sisfc ^ ili ^^^^ w fejTO ii iiW »' w ^^.riMl^.Ju*«3S.'.i*£^ '' 66 1365. Heimsteuer auf einen Zehnten und Hof zu Höwdorf, ein Gut zu Rordorf und einen Teil des Zehntens zu Biechtlingen „verwiset" hat, demselben Gewalt, diese Güter zu veräussern. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel der Stadt Diessenhofen. a. a. 0. 1365, Jan. 31. 32. Steffaii von Gundelfingen, gen. von Degenek, Ritter, und Grete „grauin von Hewen" a ), seine eheliche Wirtin, verkaufen an Eberhart Bäht und Berhtolt Spiegel, Bürger zu Rütlingen, um 410 # h, 12 tt ewigen freieigenen Herrengelds von ihrem Dorf Müninsdorf, „du zwaitail an körn vnd daz drittail an hallern, der drier körn also, daz ain scheffel rokken Rütlinger messes gerechenet werde vmb 5 ß h vnd ain scheffel vesan vmb 3 ß h vnd ain scheffel habern vmb 2 ß h", zu richten zwischen st. Michels und st. Martins Tag gen Rütlingen. Zu Bürgen setzen sie den edeln Herrn Swigger von Gundelfingen, Herrn Swigger von Degenek, Herrn Swigger von dem Hohengundelfingen, Ritter, Albr. den Tachenhuser, Cunli den Truhsessen und Hans, Herrn Gumpolts Sohn. Geiselschaft in Rütlingen. Gegeben 1365 an dem nahsten fritag vor Vnser Frowen tag zu der Kertzwih. Die Siegel des Ausstellers (33 mm. D, IV C), Swiggers von Gundelfingen (25 mm. D, IV C, r. geneigter Schild, darauf der r. gewandte Kübelhelm, Helmzier 2 Büffelhörner; S'. SWIGEEI D'GV ....), und Alb. von Tachenhvsen beschädigt; die der Ausstellerin, Swiggers von Degenek, Swiggers von Hohengundelfingen, Cünlis des Truchsessen und Hansen Gumpolts Sohns fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. E. a) So sagt die Urkunde dreimal. 1) 1379 zinstag vor st. Gallen tag [Okt. 11.] verkauft Albrecht der Spiegel, Bürger zu Rütlingen, seinem Bruder Haintzen um 242 $ h sein Sechsteil der Leute und Güter zu Müninßdorf und der Mühle zu Vndelnhusen an der Lüter und wird ihm das fertigen Jar vnd tag" nach der Städte Recht und Gewohnheit. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Rütlingen. a. a. 0. R. 2) 1396 zinstag vor st. Matheus tag [Sept. 19.] verkauft Eberhart Bäht, Bürger zu Rütlingen, Junker Stephan von Gundelfingen sein Vierteil des Dorfes Münisdorf, wovon Hanns Tüffeli, seiner Schwester Mann, auch ein Vierteil, und Haintz Spiegel ein Halbteil hat, um 200 „italiger" fl. Rh. Zeugen: Wernher Vngelter und Hainrich Wahsmanger, Richter zu Rütlingen. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und der Stadt Rütlingen. a. a. 0. R. 3) 1396 st. Martins äbent [Nov. 10.~\ verkauft Hanns Tüffeli, Bürger zu Rütlingen, Junker Stepfan von Gundelfingen um 200 „italiger" fl. Rh. sein Vierteil des Dorfs Münisdorf. Zeugen: Wernher Vngelter und Hainrich Wachsmanger, Richter zu Rütlingen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers und der Stadt Rütlingen. a. a. 0. R. 4) 1411 müntag vor st. Peters tag ad Vincula [Juli 27.] verkaufen Hans Spiegel, Bürgermeister zu Rütlingen, und Elzbetha von Asch, seine eheliche Hausfrau, mit Zustimmung Hartman Ehingers, Chün- rats von Asch und Hansen des jungen Ehingers, der Söhne des gen. Hartman Ehinger, der Träger der Frau Elzbetha, dem freien Herrn Steffan von Gundolfingen ihren Halbteil des Dorfes Münißdorf um 700 »«■ 1365. 67 „yteliger" fl. Rh. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden Aussteller, der drei Träger und Hansen Str51ins vff dem Hofe und Hermans Boten, Richter zu Vlme. a. a. 0. R. 1365, Febr. 1. Engen. 33. Peter Herr von Hewen bekundet, daß Chünrat Eberhart, Bürgermeister zu Engen, mit seiner Zustimmung ein Gut zu Ehingen, das 3 Mut Kernen, ebensoviel Roggen, 1 Malter Haber Enger Mass, 5 ß ^ Costenzer Münze, 2 Herbsthühner, 1 Fassnachthuhn und 40 Eier giltet, der „samenung" zu Engen, Prediger Ordens, zur Heimsteuer ihrer Konventschwester, seiner Tochter Annen, zu Eigen gegeben habe a ). Geben zu Engen in der statt an Vnser Frowen abent zu der Lichtmess 1365. Das Siegel des Ausstellers (30 mm D, IV A 2; Perg. Or. Donaueschingen. f S RI DE. HEWE. MLTj. R. a) Aus diesem Gute, gen. Regnolts Gut, leiht das gen. Kloster 1423 samstag vor st. Vrbans tag [Mai 22.] Conraten Schriber von Rudolfingen ein „zinslehen", das dessen Hausfrau Anna Regnoltin sei. von dem Kloster innegehabt hat; er muss aber das Gut, aus dem das Zinslehen geht, fortan selbst bauen und dem Kloster dasselbe bei einem Verkaufe umli Jj billiger, denn andern geben. Perg. Or. mit dem Siegel Egli Schmids (23 mm D, IV A 2, im Schilde Hufeisen; fXÄX «glitt X Fnimiö X)- a. a. 0. 1) 1370 st. Vrbans tag [Mai 25.} leiht zu Kraigen auf der Burg Johans von Fridingen, des Kraigen ist, das von ihm lehenbare Gut zu Ehingen, das 3 Mut Kernen, ebensoviel Roggen, 1 Malter Haber Enger Mess, 4 ß 3i, 4 Hühner und 60 Eier giltet, und das Hainrich Wigher, Vogt zu Ah, Hainrich dem Blumen, Bürger zu Engen, um 32 & ^ Costentzer Münze verkauft hat, dem Käufer, Adelhaiten, seiner ehelichen Wirtin, Peter des Kellers Tochter von Hattingen, und allen ihren Kindern, Töchtern wie Knaben. Perg. Or. mit dem stark beschädigten Siegel des Ausstellers. Binningen. 2) 1371 st. Margarethun tag [Juli 15.] bekundet Johans von Blümenberg, der alte, Ritter, dass mit seinem Willen Peter von Langenstain, Johansen sei. Sohn von Langenstain, den von ihm lehenbaren Hof im Ehinger Bann, gen. Langenstaines Hof, Chünraten dem Vogte von Hattingen, dessen Bruder und Erben um 300 fi. versetzt habe a .) Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt; das des von Langenstain schlecht erhalten). Karlsruhe. a) Langensteins Hof „der den von Blumberg drü hvndert gülden satz ist" verkauft Hanns Vlmer, Bürger zu Radolfzell, um 40 Jt <$i Costentzer Währung an Vogt, Richter und Gemeinde des Dorfes Ehingen im Hegöw 1454 sontag vor st. Katherinen tag [Nov. 24.]. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und Hansen Walders, Bürgers zu Ratolfzell, fehlen), a. a. 0. 3) 1379 st. Katherinen aubend [Nov. 24.\ leiht Johannes von Rossnegg, ein freier Herr, Ritter, Cünratten dem Frygen, Bürger zu Engen, der Baessgen Gut zu Echingen, das derselbe teils von Hainrich Meringer um 88 'S, 3\ Const., teils von Hainrich dem Blumen um 32 U ^ Const. erkauft hat. Blums Teil war vordem Hainrich Wickers. Das Gut giltet 5 Malter Kernen, weniger 2 Viertel, 5 Malter und 2 Viertel Roggen, 4 Malter Haber, 1 Mut Erbsen, alles Enger Mass, 12 ß ^ Const., 7 Herbsthühner, 3 Fassnachthühner und 180 Eier. Stirbt Cunratt Fryg, so fällt das Gut als Lehen an seine Tochter Adelhait, die Witwe Hainrich Wetzeis zu Engen. Das Or. siegelte der Aussteller a j. Constanzer Kopialbuch No. 7, fol. 94. a. a. 0. a) Dieses Gut lieh 1446 st. Niclaußtag [Bez. 6.] Hans von Rossnegg an Ytal Diettrich, gen. Vogt, Bürger zu Rautolfszell. Damals war es noch, wie 1379 schon, in drei Teile zerlegt und wurde von drei „mayger" bebaut, a. a. 0. 91. — Nach dem Lehenbuch der Freiherrn Hainrich und Hans von Rosnegg (geschrieben nach 1428, S. 10 Karlsruhe) hatte auch Clawi Dietrich einen Hof zu Echingen bei Engen, den zuvor Cfinrat Wetzel, Priester von Engen, gehabt, von Rosnegg zu Lehen. 9* I fl ^^^^^^^m^^^^^ 68 1365. 4) 1380 dominica ante Vitis [Juni 10.] leiht Abt Heinrich, von Reichenau Burckarten Blöchli von Ah, dem Fridrich von Wartemberg ein Gut zu Ehingen, an dem Johans von Eottwil, Peters des Schult- heissen von Engen Sohn, sein Gemeinder gewesen ist, ganz, nachdem die Hälfte des Gemeinders ihm angefallen ist, geliehen hat, dieses Gut, da nun die Lehenschaft durch den Tod des damit von seinem Gotteshause belehnten Fridrich von Wartemberg an ihn gekommen ist a ). Reichenauer Lehenbuch 638 f 2, S. 698. a. a. 0. a) "Weitere Einzelgüter zu Ehingen trugen im 15. Jhdt. von Reichenau zu Lehen die Martin und Murr von Ach, die Han und Salman von Engen und Dietrich von Bargen, a. a. 0. 638» S. 632, 633; 638° S. 211; 638 * S. 166; 638« S. 670. o 5) 1397 fritag nach dez hl. Crutzes tag in dem Mayen, als es funden ward [Mai 4.], bekundet Ulrich Hakh, Stadtamman zu Costentz, dass Egloff von Randenburg zu Stoffen mit Willen seines Bruders Burkart Cünrat Hagen, Vogt zu Costentz, für 450 % h den Kernzehnten zu Ehingen in dem Hegöwe, dero von Randenburg Zehnten geheissen, verkauft habe. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und der beiden von Randenburg a ). Donaueschingen. T. a) 1410 samstag nach st. Angnesen tag [Jan. 25.] bekundet Hainrich Ehinger, Stadtamman zu Costentz, dass diesen Zehnten für 444 S h Costentzer Währung von Peter Eikenbach und Balthasser Engelli, Bürgern zu Costentz, Hans Vitzer, Bürger zu Engen, erworben habe. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und der Verkäufer, a. a. 0. T. 6) [14] 14 feria 4. ante Michaelis [Sept. 26.] leiht Graf Hans von Lupfen Hainrich Pragger als Träger der Frau Adelhait Cramini, ihres Sohnes, des Priesters Hanns Zieber, und ihrer Tochter Anna einen Zehnten auf dem Hard im Ehinger Bann a ). Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 4. a. a. 0. a) Weitere Lehen von Hewen, bestehend aus einzelnen Gütern und Zehnten zu Ehingen, trugen im 15. Jhdt. von den Grafen von Lupfen die Blum, Kolb und Strub von Engen, a. a. 0. I, 4 S. 50; I, 7 S. 11, 32, 144. 7) 1422 sambstag nach st. Catharinen tag [Nov. 28.] verkaufen Hanns Landolt und Burckhart Regnolt, Kirchenpfleger der Kirche zu Ehingen im Hegaw, den Jungfrauen Elsinen und Ciaren, den Richlinen, Bürgerinen zu Costantz, von denen sie namens ihrer Kirche um 120 ff ^ Const. den von Graf Hannsen von Tengen mannlehenbaren Baurßzehendt zu Ehingen erworben haben, und denen sie noch 100 ff -9» Const. davon schuldig sind, um diese Summe 5 ff ^ Const. jährlichen Zins aus diesem Zehnten und versichern denselben auf ihrer Kirche Gut, dem Hardt, gen. Märken Wyckers guot, und auf ihren Wiesen „ennet dem Milbach" mit Genehmigung der Gemeinde Ehingen»). Das Or. siegelte Egli Schmid, des Grafen Hanns von Lupfen Statthalter zu Engen. Lupf. Kopialbücher Tom. VI, 15—22. Stuttgart. a) Von dieser Schuld hatte die Gemeinde Ehingen 50 ff 3) zur Verzinsung Hansen Schweizer von Ehingen überlassen, von dem dieser Teil an Petter Bluomen von Engen gekommen war. Der letztere überlässt 1457 zinstag vor Fronleichnamstag [Juni 14.] mit Willen des Grafen Hainrich von Lupfen seinen Heuzehnten zu Ehingen der Pfründe des st Laurentiusaltars daselbst, wofür deren Inhaber (damals Pfaff Hainrich Hoffulin) aus obigen 50 fi. gen Costentz 2*/s ff Zins zahlen muss. Kopeyenbuch von St. Blasien 16. Jhdt. S. 447, St. Paul in Kärnten. — 1468 frytag vor Inuocauit [März 4.] leihen Wilhalm von Runs und Hanns Wißbock, gen. Zaggy, Vögte und Amtleute des Herzogs Sigmund von Osterrich zu Nellemburg, der Kirche zu Ehingen die Hälfte des Burstenzehntens daselbst, den dieselbe als Nellenburger Lehen von Hanns und Caspar den Petermann, Gebrüdern, zu Nentzingen erkauft hat, und aus dem der Kirche Hündelwang 10 ß h Zins gehen. Perg. Or. mit den plattgedrückten Siegeln der Aussteller. Karlsruhe. $?%) 1431 zinstag vor st. Virich [Juli 3.] entscheiden zu Stockach Hainrich von Rj^ndegjjj^RJütej^ Hauptmann, und gejneine^Ritterschaft der Gesellschaft mit st. Georien-Schild der Einung in dem Hgg ew auf Bitten des Grafen Johanns von Lupfen, dem die von Ehingen, und des Grafen Johanns von Tengen, dem die von Ahe zugehören, den Streit beider Gemeinden über Zwing, Tratt und Bann. Die Gemeinden 1365. 69 «äK* waren auf Hannsen von Homburg, den altern, Hauptmann der gen. Gesellschaft, und die Mannen, die er von derselben Gesellschaft zu sich nehmen möchte, vereint, und nach beider Teile Klage, Antwort, Eede und Nachrede wurden sie von denselben nach Verhörung der Kundschaft an die obgen. Schiedsleute gewiesen. Diese nun entscheiden, dass der von Ehingen Kundschaft die bessere sei, und dass ihr Zwing, Bann und Tratt „in die Neubrunnen, den graben vff biß in den fürt, von dem fürt den weg hinder Stollenberg hin in den holen wege biß an Dorsperger staig, vnd von Dorsperger staig in den Dießenden Brunnen" gehe. Das Or. siegelte Hainrich von Randegg. Lupf. Kopialbücher H l . fol. 514. Donaueschingen. T. 9) 1437 st. Martis tag [Nov. 11.] leiht Rüff von Nuwenhusen Hansen Kitzinger ein Gut zu Ehingen, das jener von Hainrich Blüm, Bürgermeister zu Engen, gegen des Tuffres Scheuer zu Engen eingetauscht hat. Im Fall, dass Töchter oder Frauen erben, muss ein Lehensträger gestellt werden a ). Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. T. a) Mit gleicher Bedingung leiht Rügger Imthurn zu der Haselstuden, an den des vorgen. Rufen sei. Mannschaft gekommen ist, Diettrichen Büninger, Bürgermeister zu Engen, ein Gütlein zu Ehingen 1456 mentacr vor st. Johans tag des touffers [Juni 21.] und ein Gut daselbst, das derselbe von Hans Blum von Engen erkauft hat 1457 st. Ulrichs tag [Juli 4.]. Perg. 2 Or. (das Siegel fehlt jedesmal), a. a. 0. 10) 1458 frytag vor der Pfaffen Vaßnacht [Febr. 10.~] bekunden Bürgermeister und Rat zu Engen dass vor ihnen und ihrem Schultheissen Cläs Windspil, der anstatt des Grafen Sigmund von Lupfen, Landgrafen zu Stülingen und Herrn zu Hewen, zu Gerichte sass, Conrat Oschwalt und Hainrich Rügger, ihre Bürger, das von ihnen dem Junker Hannßvlrich von Stoffeln verkaufte Gut zu Ehingen, das je 4 Malter Vesen, Roggen und Haber, 16 ß $ Costentzer Währung, 100 Eier und 4 Herbsthühner giltet, und dessen Kauf geschah „vmb yeglich stuk vmb drytzehend halben guten rinschen guldin" dem Käufer heute gerichtlich gefertigt haben. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Engen. Binningen. 11) 1459 mentag vor Lichtmess [Jan. 29.] bekunden Bürgermeister und Rat zu Engen, dass Bernhart Blüm, Dietrichen Büninger, ihrem Ratsfreunde, seinen und seiner Mutter eigenen Kornzehnten zu Ehingen, gen. der Blümenzehnten, von dem der Käufer einen Teil schon von Bernhart Blüms Vetter, Peter Blüm, erworben hat, für 112 fl. Rh. verkauft habe. Perg. Or. (das Stadtsiegel von Engen fehlt). Donaueschingen. T. 1365, Apr. 6. 34. Swigger von Gundelfingen von Tegenegg, Ritter, verpfändet seiner Mutter Annen von Kirchberg, und ihren Trägern, Wernher von Zimern, Ritter, und Stephan von Gundelfingen, Ritter, um 710 # h die Hälfte und das Drittel der andern Hälfte von Haigingen, der Stadt, und die Hälfte von Tegenegg, der Burg, unter Vorbehalt des Wiederkaufs, den er aber nur zwischen dem Obrosten Tag und dem Wissen Sunnentag im Jahre ausüben darf. Geben an dem Balmtag 1365. Das Siegel des Ausstellers fehlt, die Albrechts von Stöfeln, Hansen von Gundelfingen und Hainczen von Bernhusen beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1366 gutentag nach st. Johans tag ze Wihennahten [1365 Bez. 29.] anerkennt Frau Ann von Kirchberg, Herrn Dagenharts von Gundelfingen sei. eheliche Wirtin, dieses Lösungsrecht ihres Sohnes, 1 ,*.,h^J^^:„:.-^-:^J.,^<;^ jg *$iSSBm BW K&SmS ift *g™^ e ^^™^ff ] ifil f^ 9H. 91 70 1365. nennt aber als Termine den Ostertag und Weissen Sonntag. Perg. Or. mit den Siegeln der Ausstellerin (22 mm. D, IV B 1, Helmzier Zipfelmütze besteckt mit 2 Büscheln;.......KIRCHB . . ), ihrer Träger, der Ritter Wernher von Zymern (abgefallen), und Stephan von Gundelfingen (arg beschädigt, IV G), Brauns (sie) von Herttenstain, Ritters (abgefallen); anstatt des in der Urkunde angekündigten Siegels Hansen von Gundelfingen hängt in Wirklichkeit das Svviggers von Gundelflngen (28 mm. D, IV A 2; f S'. SWI..... ). a. a. 0. T. 2) 1366 st. Vlriches abent [Juli 3.] verpfänden Steffan von Gundelfingen, Ritter, und Greth von Hewen, seine eheliche Wirtin, um 300 U h, die ihnen der freie Herr Wernher von Zimbern geliehen hat, demselben ihren Teil der Stadt Haygingen. Lösen können sie das Pfand jährlich 14 Tage vor st. Walpurg Tag. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers (34 mm D, IV C, das Feld ist verziert), seiner Ehewirtin (41 mm D., III B 2 a, eine langgewandete Figur hält in der r. den Hewenschen, in der 1. den Gundelfingenschen Schild), ferner der Ritter Bilgrin von H6dorf (wie Abb. No. 9) und Albreht von Wülf- lingen. a. a. 0. R. 3) 1395 mentag nach Vnsers Herren Fronlicham tag [Juni 14.] vergleichen zu Haygingen Graf Eberhart und Graf Conrat von Kirchberg, Conrat von Gerolczeck, Herr zu Sulcz, Yergy von Welwart, Hans von Hornstain, Wernher von Rosenueld, alle Ritter, und Hans von Lustnaw die edeln Frauen Brid von Zimern und Grett von Valkenstain, beide geb. von Gundelfingen, wegen des Erbes ihres Bruders, Herrn Swigers sei. von Gundelfingen von Tegeneck, mit Steffan von Gundelfingen, Herrn Steffans, ihres Bruders sei., Sohne"): Den beiden Frauen und ihren Erben fällt der Teil an Hayingen der Stadt zu, den Herr Swigger sei. genossen hatte, und alle Verlassenschaft desselben an liegendem und fahrendem Gute; was Steffan von Gundelfingen davon genommen hat, hat er dem darum geschwornen Eide gemäß ihnen oder ihren Boten gen Haygingen binnen 3 Wochen in Gegenwart Graf Conrats von Kirchberg, Herrn Hansen von Hornstain zu Wülflingen und Friks von Magenbuch zu Gütenstain auszufolgen oder das abgehende nach Weisung dieser drei Beiständer mit Geld zu ersetzen. Die Frauen bekommen auch Herrn Schwiggers Viertel am Laienzehnten zu Haigingen. Stephan soll das Sechstel am Kirchenzehnten, das er bisher vorausgehabt, zu Herrn Schwiggers Teil gehen lassen, so dass fortan er und die Frauen diesen Zehnten je zur Hälfte gemessen. Was Stephan für Herrn Schwiggers „grebd" ausgegeben hat, soll ihm von dessen fahrender Habe nach Urteil der drei vorgen. Beiständer zu gute kommen. Was er seit Herrn Schwiggers Tod an Nutzen, es sei Pfenning, Korn oder anders, eingenommen, das bleibt ihm. Er soll die Briefe seiner Mutter wegen der Schuld, die sie auf Herrn Schwiggers Güter hat, und die fortan ab sein soll, und andere Briefe, die von diesen Gütern sagen oder den beiden Frauen von des Erbes wegen gehören, Graf Conraten von Kirchberg bis künftigen st. Jacobs Tag übergeben. Mit Herrn Schwiggers hinterlassenen Schulden hat er nichts zu schaffen; was er davon bezahlt hat, soll ab sein. An ihn und seine Erben fällt Degenegg, die Burg, mit der Fischenz, dem Brühl unter der Burg, den Wiesen ob der Burg, den Äckern und dem Holze. Er soll auch „warten der gült vnd der gut", die den beiden Klosterfrauen, den Schwestern der beiden vorgen. Frauen, als Leibgeding gehören, wenn aber deren eine abgeht, so fällt ihr Leibgeding an ihn heim. Steffan soll die Kirche zu Haigingen „von der hand" und die Mannlehen leihen, die Herr Swigger geliehen hat, aber mit den zu dessen Gütern gehörigen Zinslehen hat er nichts zu thun. Beide Teile beschwören die Richtung zu halten, welche Graf Conrat von Kirchberg, Herr Hans von Hornstain und Frik von Magenbüch zu Hayingen wegen der fahrenden Habe, wie oben bestimmt, machen werden, und deren Brief zu besiegeln. Kann einer dieser drei Beiständer nicht zu diesem Hayinger Tage kommen, so sollen beide Teile einen andern darum bitten. Das Or. siegelten Graf Eberhart von Kirchberg, Hans von Hornstain, Ritter, gen. von Schatzberg und Hans von Lustnaw. Zimm. Kopialbuch I, 13. Die Art und Weise, wie die Schiedsrichter diesen Streit beilegen sollen, war zu Meßkirch von Graf Eberliart von Wirtenberg und Engelhart Herr zu Winsperg, Landvogfc der Herrschaft Osterrich, 1395 samstagnach st. Agthen tag [Febr. 6.] mit Einwilligung der Parteien und Hansen von Zimmern, des Sohnes der Frau Bryd, festgesetzt worden. Zugleich war damals der Hofmeister des Grafen von Wirtenberg, ßöry von Wellwart, Ritter, zum 1365. 71 ge meinen Mann für diesen Hayinger Tag bestimmt worden, a. a. 0. I, 12. — 1395 st. Johans abent des töffers [Juni 23.] bekennt Steffan von Gundelflngen mit gen. Frauen gänzlich verrichtet zu sein. a. a. 0. I, 13. 4) 1398 dornstag vor dem Vffarttag [Mai 9.~] verkauft Fridrich von Gundelflngen seinem Vetter Steffan von Gundelflngen seinen freieigenen „brüel vberal ob erd vnd vnder erde" zu Hayingen bei der Stadt an dem Graben um 60 fl. Eh. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (27 mm. D, IV C, in einem länglichen Vierpass der r. geneigte Schild, Helmzier Büffelhörner; % . fribrinj . . gunMfmgeti), seines Vetters, Herrn Swigger von Gundelflngen von Erenfels (arg beschädigt, IVB 1;..... GVNDOL ..... ) und seines Ammans Hans des Hut (25 mm., IV A 2, im Schilde ein Hut mit breiter aufgeschlagener Krampe; f S . harte . bictt . Iraot). Donaueschingen. r 5) 1399 st. Geryen abent [Apr. 33.] verkauft Fridrich von Gundelflngen seinem Vetter Steffan von Gundelflngen seinen Teil des Kirchensatzes und „des lihends der pfarre" zu Hayingen um 80 fl. Eh. Vom Verkaufe nimmt er aus zwei eigene Güter um Hayingen, in die „ettwaz von wisanvnd von äkern vsser der widmen des obgenanten kirchensatz geleit sind", für diese Stücke aber muss er oder wer diese zwei Güter je innehat, dem Käufer oder dem Kirchherrn zu Hayingen oder einem andern Priester, „welhem ez denne ye geordnet vnd verschaffet würd, der darumb mess ze Hayingen in der pfarr hett", aus diesen Gütern jährlich auf st. Michels Tag 30 ß h „iteliger" Ewiggeld geben. Liegen die Güter unbebaut, so ist im betreffenden Jahre dieses Ewiggeld von den Wiesen und andern Zugehörden der Güter zu zahlen. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Ausstellers (28 mm D, IV C) und Hainrichs von Bustetten zu Maisenburg (das des Bitters Cünrat vom Stain, gen. der Monsperger, fehlt), a. a. 0. 6) 1404 st. Marx tag [Apr. 25.} giebt Margaret von Valkenstain, geb. von Gundeluingen, ihrem Oheime Hannsen von Zimmern, Eitter, 150 & h aus ihrem Teil der Stadt Hayngen für den Fall ihres Todes zu beziehen anstatt der Geldschuld, die sie und ihr Bruder Schwiger von Gundeluingen sei., Eitter, seinem Vater Wernhern sei. von Zimmern, Eitter, schuldeten, und derentwegen Hanns bis auf diesen Tag 15 # h jährlich aus ihrem Teile der Steuer zu Hayngen eingenommen hat. Von nun an sind ihr diese 15 ■g h bis an ihren Tod ledig und los; nach ihrem Abgange aber soll Hanns von Zimmern und seine Erben dieselben wieder jährlich einnehmen, bis gen. Schuld gänzlich bezahlt ist. Das Or. siegelten die Ausstellerin und Cünrat Stahelli und Walther Gädemler, beide Bürger zu Vilingen. Zimm. Kopialbuch I, 8. 7) 1404 gütemtag vor dem hl. Vffart tag [Mai 5.] ordnet Hans von Zimbern, Eitter und Frei, zu seiner Mutter Briden, geb. von Gundelflngen, und anderer seiner Vordem Seelenheile an den Frühaltar zu Haigingen in der Kirche und einem jeglichen Priester desselben 4 Gütlein zu Gundelfingenwiler an der Luter, die zusammen 3 $ h, 28 Viertel Veesen, 12 Herbsthühner, 16 Käse, 2 Viertel Eier und 4 Fastnachthühner guten, einen Brühl unter dem „wiler" und alle andere Zugehörung daselbst, 6 f li Jahreszins aus der Mühle zu Vndelhusen, ein Zehntlein daselbst, das 14 ß h giltet, ein Gütlein zu Gisingen, das 4 Scheffel beider Korn, 13 ß h, 1 Viertel Eier, 2 Herbsthühner, 1 Fassnachthuhn, 8 Käse giltet, und ein Gütlein zu Hohemberg, das 3 ß h, 2 Scheffel beider Korn, V» Viertel Eier und ein Fassnachthuhn giltet a ). Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seines Oheims, Graf Eudolfen von Sultz, des altern, fehlen). Hayingen, Pfarrregistratur. a) An demselben Tage hatte Margareth geb. von Gundelflngen, Aigelwarts sei. von Valkenstain Witwe, mit Willen ihres Sohnes Berchtold von Valkenstain, Ritters, ihren Teil an all diesen vorgen. Gütern, die sie bisher mit ihrem Schwestersohne Hans von Zyniern gemein gehabt hatte, an den letztern unter der Bedingung, dass er dieselben an gen. Frühaltar um seiner Mutter Seelenheiles willen ordne, „wan si daz by irem leptagen in söllicher mässe geordnet und gehaissen hat', um 200 ■■•■■* :.i-. h Costantzer Währung steht, nebst einem Gütlein daselbst mit der Bestimmung, dass, wenn ihr Gemahl sie überlebe, er bis zu seinem Tode die Nutzniessung davon haben solle, dann aber die Stücke wieder an ihren nächsten Erben fallen sollen. Das Or. trug das Landgerichtssiegel, sowie die Siegel des Grafen Conradt von Tengen und des Yttalbilgrin von Hewdorf. Lupf. Kopialbücher II, 1, S. 418. Donaueschingen. T. 6) 1451 sonntag vor dem hl. Pfingstag [Juni 6.] verkaufen vor Friderich Ascher, Vogt zu Wellenschingen, der im Namen des Grafen Johannßen von Lupfen daselbst zu Gericht sitzt, Margreth Yttlerin, gen. Göllerin, Hannßen Schneiders sei. Witwe, und Conradt Jäcklin, ihr Sohn, für 20 fl. Rh. Burkarten Valchen von Mülhaußen als Pfleger der Gesellschaft mit dem Ainhorn zu Wellenschingen ihr Haus daselbst, das von der Kirche daselbst Lehen ist und derselben 1 Viertel Hanfsamen giltet. Das Or. siegelte Friderich Ascher, a. a. 0. H, 1, S. 421. T. 7) 1453 zinstag nach st. Jörgen tag [Apr. 24.] eignen die Gebrüder Hainrich, Sigmundt und Johannß, Grafen von Lupfen, TL 1. Fr. Bruderschaft des Ainhirns zu Wellenschingen ein Gütlein daselbst, das Ruoff von Wellenschingen für 21 f£ h Costantzer derselben verkauft hat, da es nicht „gebürlich wer, lehenguott an gottsdienst zu kaufen". Ruoff hat dafür anderes Gut als Lehen gegeben. Das Or. siegelten die Aussteller, a. a. 0. S. 424. T. 8) 1456 fritag vor st. Katherinen tag [Nov. 19.] fertigt vor Hanns Arnolt, der zu Walenschingen aus Befehl des Grafen Sigmund von Lupfen öffentlich zu Gericht sitzt, Vlin Volmar, gen. Haintzman, ge- ^WF: 1367. 8.5 richtlich die Hofstatt und Hofraite zu Wälenschingen bei dem Vallentor, die er Junker Hannß Vlrichen von Stoffeln um eine Schuld von 20 Malter Korn versetzt und nun zu Engen auf der Gant an denselben verkauft hat, in die Hand Hansen Speten, des Vogtes des von Stoffeln. Perg. Or. (das Siegel Hansen Hattingers, des lupfischen Obervogts, fehlt). Binningen. 9) 1465 zinstag vor der Vffart [Mai 21.] erlaubt in seinem Schlosse Merspurg Burckhart Bischof zu Costeutz Burekarten Blüm von Engen ein Viertel des Zehntens zu Wällaschingen, gen. der Burgermaister Zehnten, dem Kirchherrn und gemeinen Kaplänen zu Villingen zu versetzen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Villingen, Pfründearchiv. 1367, Jan. 11. e 41. Hesse Herr zu Vsenberg leiht als Mannlehen in rechter Gemeinschaft Herman e und Ottelin von Buchorn, Gebrüdern, Edelknechten, 9* 2 Lehen obenan in Büchorn und im Windenbach und 4 Lehen zu Breit Ebenbt, „dem man spricht am Stein", mit Gericht, Twing und Bannen, Dritteln und Fällen und allen Zugehörden der „beiden lehen". Gegeben 1367 an dem nehsten mentag vor st. Hylarien tag, dem man spricht der zvveinezigost tag. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Diese Lehen empfängt 1423 donstag nach st. Paulus tag Conuersionis [Jan. 28.] Friderich von Büchorn, Edelknecht, als Mannlehen von Markgraf Bernhart zu Baden. Mühlenbacher Kopialbuch (16. J hdt.) a. a.O. 2) 1363 st. Gertruden tag [Märe 17.] verwidmet Konrad von Winterbach mit Willen des Grafen Heinrich von Neueberstein seine Gemahlin Anna, Burkards von Berenbach Tochter, mit 400 M. S., zu 2 $ ^ die Mark gerechnet, u. a. auf seine Lehensgüter zu Hofstetten. Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins 39, 129. T. 3) 1405 Jan. 26. belehnt Markgraf Bernhard von Baden Volmar von Schauenburg mit den beiden Lehen, die durch den Tod Ludwigs von Winterbach von Schauenburg und Henselins von Staufenberg, gen. von Drußenheim, die beide ohne Nachkommen starben, heimgefallen und von dem Markgraf Bernhard an Heinrich Truchsess von Höfingen verliehen, von diesem aber für 50 fl. an Volmar von Schauenburg mit Willen des Markgrafen verkauft worden waren, nämlich dem Burgstadel zu Altneuenstein, einer grossen Anzahl von Zinsen und Güten zu Hofstetten, von Gütern am Binnenspring, zu Berembach, dem Gut zu dem Vogelsang, den Reben im Ritterspach, dem Wald im Wahlgrund, im Ergersbach, im Schwarzenbach, auf der Stolecke a ). a. a. 0. 39, 150. T. a) 1444 März 26. empfangen Bechtold, Ludwig und Kunemann von Schauenburg, Volmars sei. Söhne, das winterbachische und staufenbergische Lehen: den Burgstadel Neuenstein mit den dazu gehörigen Zinsen zu Hofstetten, Berenbach, Lutenbach und in der Rollersbach, den Wald im Schwartzenbach und „uff dem Stolecken«, die Güter auf dem Höberg und im Sendelbach. a. a. 0. 39, 175. T. 4) 1424 donstag nach st. Gregorien tag [Mars 16.] verkaufen Burekart Baihain, Edelknecht, und Gred Anna Steynmeigerin, seine eheliche Hausfrau , Wernhern von Eckingen zu Haslach um 190 fl. Rh. den Eckhertzberg, der „zu dem wurf" 18 ß $ und 2'/ 2 Viertel „wiß habers" giltet, und den halben Zehnten daselbst, jedoch ausgenommen den Obstzehnten, des Stülzers Hof, der „zu dem wurf 16 ß $ und 2 Viertel 11 * 1 11 84 1367. „wisß habers" giebt, iß^ und 3'/2 Sester „wisß habers" aus einem halben Lehen Cüntzen Flachhs, 2 ß ^ und 1 Viertel Haber, das die zum Obern Mulers von einem halben Lehen „zu dem wurf" geben, und Lentzlins Hof, der „zu dem wurf 10 ß ^ und 1 Viertel Haber giebt. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (Siegelfeld verdorben, das Wappen ist jedenfalls nicht das in der Beschreibung des würt. OA. Spaichingen 251 angegebene; . . S . BVRKARDI . D' . BALGHA . . . ), seiner Hausfrau (Allianzwappen, im r. Schilde unkenntliche Figur, im 1. Schilde Löwe mit Beil [wie das zimmerische Wappenbild], Umschrift unleserlich), der Söhne der Gred Anna Steynmeigerin (zum Zeichen ihrer Zustimmung zu diesem Verkaufe) Heitzman und Hansen Hübschman, (im Schilde beider Siegel Löwe mit Beil, Umschrift beidemal verdorben). Donaueschingen. 5) 1441 sontag vor st. Jacobs tag [Juli 23.] empfängt Hanns Im Holtze von Markgraf Jacob zu Baden wegen seiner treuen Dienste gegen denselben und seinen Vater, Markgraf Bernhart, als Mannlehen der Schecklinen Gut, Vi Lehen vorne zu Breitebnet, •/« eines Gutes auf der Schasan, zu der Mutzeren 1 Lehengut, obenan zu Ende Mulers ' 2 Lehen, auf Mulers 3 Lehen, zu Burstall bei Heideburg 1 Lehen, 2V2 Lehen, auf denen Sighart sitzt, 8 ß 3{ Gilt um Husen bei der Kirche, IV« Tag wen Matten vor Mitlen- weyler und 4 $i von einer Matte, welche die Hamerspechin hat, was alles Rudolf von Schnellingen sei. von dem Markgrafen und seinen Vordem zu Lehen gehabt hat. Das Or. siegelte der Aussteller. Mühlenbacher Kopialbuch (16. Jhdt.). a. a. 0. a ). a) Rudolf von Schnellingen hatte vordem laut eines undatierten Schreibens von ihm an Junker Hessen von Vssenberg diese Stücke von diesem Junker zu Lehen. Pap. Kop. coaev. (Rudolf ist nach einer in Donaueschingen befindlichen Urkunde der Stadt Lahr vor Mittwoch nach st. Niclaus Tag [Bez. 7.] 1440 gestorben). Donaueschingen. — 1463 mitwoch nach U. 1. Fr. tag Assumtionis [Aug. 17] empfängt diese Stücke von Markgraf Karl zu Baden Hainrich von Sultz als Träger seines Vetters Hanß Härmen, des Sohnes Hanßen sei. von Sultz, gen. Harm, welcher dieselben nach Hans Im Holtz empfangen hatte. Mühlenbacher Kopialbuch. a. a. 0. 6) 1450 dürnstag nach sündag zu Mittelfasten [Mars 19.] gönnt Tiebolt Herr zu Hoengerolzeck dem festen Hug Sturm wegen der sonder genehmen Dienste, welche im derselbe und seine Hausfrau Cristin von Bossenstain gethan haben und noch thun mögen, der letztern die Zehnten, welche er von ihm zu Hof- stetten und im Luttschutter zu Lehen trägt und welche vor Zeiten Hans von Ramstain und Tarn Byhell sei. zu Lehen gehabt haben, auf ihre Lebtage zu „verwidemen". Nach dem Tode der Frau ist dieser Brief tod und ab a ). Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des Abtes Wilhelm zu Schuttern. a. a. 0. a) Diese Zehnten empfängt 1462 mitwoch nach Allerheyligen dag [Nov. 3.] Hugs Sohn Hans Sturm von Jörg Herrn zu Hohengeroltzeck, Sänger des Domstifts Strasburg, als „muntbar" der Kinder Tiebolts von Hohen- geroltzecke sei. Geroldseck. Kopialbuch (15. Jhdt.) S. 62 T . Karlsruhe. 7) 1451 mittwoch noch st. Laurencien tag [Aug. 11.] vermachen sich vor dem Stadtgerichte zu Haßlach im Kintzigentall Fridrich von Büchern, Edelknecht, und seine eheliche Hausfrau Susann R6derin gegenseitig all ihr liegendes und fahrendes Gut. Perg. Or. mit dem kleinern Siegel der Stadt Haßlach, (wie Abb. No. 56). Donaueschingen. 8) 1452 mentag vor Vnser Frouwen tag der eren [Aug. 14. ] bekunden Schultheiss und Rat zu Haslach im Kintzgental, dass der feste Rüdin Balgen vor ihrem Stadtgericht Fridrichs von Buchern sei. eheliche Hausfrau wegen aller Verlassenschaft ihres Mannes und wegen 3 „reytlehen", die „zent dem Büchern", zu der Pfouss und auf Schülersberg liegen und seiner Frau elterliches Erbe seien, belangt habe. Die Beklagte habe geantwortet, ihr Mann und sie seien zu Schutter, Lor und Haslach über 32 oder 33 Jahre gesessen gewesen und da zu Kirchen und zu Markt, zu Weg und Steg gegangen, unangefochten vom Kläger und seiner Frau, zudem hätten ihr Mann und sie einander vor dem Stadtgericht Haslach laut des darüber gegebenen und jetzt verlesenen Briefes all ihr Eigengut „verschiffet vnd vermacht". Darauf sei einhellig vom Gerichte erkannt worden, die Beklagte solle dieses Briefes geniessen und „wer ouch von Balgen vnd siner frouwen entprosten vmb alles, das er sü angeclagt hett"; nur wegen der Reitlehen solle man des 1367. 85 Klägers Kundschaft hören. Es hätten wirklich der Nüwer aus der Gütach und der Nist und Ysenman aus dem Buchen eidlich bezeugt, dass Hans von Basel, des Balgen Schwäher, und Hans von Büchern, Fridrichs sei. Vater, allwegen die 3 Güter „in teyl vnd gemein mittenander genossen« haben, aber nach Hansen von Basel Tod habe Hans von Buchern dessen „hengst und harnest, kind vnd gut" genommen, sie wüssten jedoch nicht, wie es weiter ergangen. Darauf habe die Beklagte ihre obige Aussage wiederholt und hinzugefügt, es habe auch Junker Balgen ihrem Mann geholfen um die Drittel und Fälle, die auf diesen Gütern gefallen seien, „tedigen«, damit sie ihm werden, und habe erst nach dessen Tod „darin geretf. Der Mehrteil des Gerichts habe wegen dieser Güter dem Kläger, die Minderheit der Beklagten Recht gegeben. Nach altem Herkommen habe das Gericht beide Urteile vor Bürgermeister und Rat zu Friburg gewiesen, und diese hätten nun das Urteil der Minderheit als richtig anerkannt, weil der Kläger wegen der Drittel und Fälle dem von Buchern also geholfen und alles bis nach dessen Tode habe hinschleichen lassen. Perg. Or. mit dem beschädigten (kleinen) Stadtsiegel von Haslach (wie Abb. No. 56.). a. a. 0. 1367, Febr. 1. 42. Hainrich von Lupfen, ein freier Herr, Landgraf zu Stülingen, leiht für sich und seinen Bruder auf Bitten von Annen von Valkenstain, Cünrats des Vogtes von Hatingen ehelicher Hausfrau, welche ihm die niedere Burg Valkenstain mit aller Zugehörde, den Hof zu Vmbnowe und das zur Burg gehörige Wasser aufgegeben hat, diese Lehen Aubrehten von Mägenbüch zu Valkenstain und dessen Sohn Au- brehten zu Mannlehen. Geben 1367 an Vnser Frowen aubent zu der Kerczwihü. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 76. 1) 1369 mentag nach st. Jacobs tag [Juli 30.] bekundet Eberhart von Lupfen, Landgraf zu Stülingen, ein Frei, dass von ihm und seinen Mannen ab dem Lande und zu Rötwil, die er dahin berufen hatte, zu Rötwil unter der Kornlaube Johans Hasenbain mit seinem Muntmanne geklagt habe, dass Aubreht von Mägenbüch ihn an den oben genannten Lehen irre. Das Urteil habe gelautet, dass der Beklagte „sinen weren stellen sölt uff dz nahst geriht". Als solchen habe derselbe Cünrat den Vogt von Hattingen gestellt, und dieser habe für sich und anstatt seiner Frau Annen dem Kläger und mit „gesamoter vrtail anbehaben", dass er den Beklagten und jeden Inhaber dieser Lehen unbekümmert lassen solle. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. I, 77. 2) 1369 mentag nach st. Jacobs tag [Juli 30.] verheisst zu Rötwil Eberhart von Lupfen, Landgraf zu Stülingen, ein Frei, Albrehten von Mägenbüch die Gnade, falls er keine eheliche Söhne, die Lehensgenossen sind, hinterlasse, die Feste, „die Obern Valkenstain" an der Tünow, welche derselbe von ihm zu Lehen hat, seiner ältesten Tochter, wie wenn sie Knabe wäre, zu leihen, doch muss sie ihm einen Träger stellen, damit er selbst seinen „wissenden man dabi hab" und seine Mannschaft nicht verliere. Hinterlässt Albreht gar keine rechten Leibeserben, so wird der Lehensherr die Feste dem ältesten seiner „nehsten fründe, es sient frowen oder man, ze rechtem manlehen lihen". Wird eine Frau belehnt, so hat sie so, wie die vorgen. älteste Tochter einen Träger zu stellen. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. 3) 1390 güttentag nach st. Michels tag [Okt. 3.] verkauft Albrecht von Mägenbüch Hainrichen von Bübenhofen Valkenstain, die obere Burg, mit Leuten und Gütern, die untere Valkenstain mit Leuten und W$m rSälü 86 1367. Gütern, Wiler das Dorf unter Valkenstain mit dem Kireliensatz, Hainstetten das Dorf mit der Vogtei und dem Kirchensatz, Rinstetten das Dorf, Linczenberg das Burgstall, Vmbnow den Hof, der auch zu Valkenstain gehört, die Mühle zu Nidingen mit der Fischenz und dem Brül vor und dem Garten hinter der Mühle, Tegen- büch und das Banholz zwischen Valkenstain und Stetten und die Aecker und Wiesen in diesem Holz, das von Walther von Ramsperg gekauft ward, und die zu den beiden Valkenstain und zu Linczenberg gehörigen Fischenzen und Wasser, die an einander liegen und oben an das Wasser Burkarts von Husen, unten an den Vbelstain stossen, alles teils Eigen, teils Lehen, um 2300 & „ytaliger" Heller. Bürgen: Concz von Rischach zu Hödorf, Ott der Truhsess zu Messkilch, Burkart von Husen, Hans von Mägenbüch, Fricz von Ehingen, Markwart von Husen, gen. Vorstmaister, Wolf von Mägenbüch, Wolfen sei. Sohn, und Wolf von Mägenbüch, der junge, von Stortzingen. Geiselschaft in Mülhan oder Messkilch. Das Or. siegelten der Aussteller und die Bürgen. Zimm. Lehenbuch (14. und 15. Jhdt.) fol. 70. 73. a. a. 0. R. 4) 1400 st. Agnesen tag [Jan. 21.] leiht zu Schäffhusen Johans von Lupfen, Landgraf zu Stülingen,, Gergen von Blangkenstain die Feste Falkenstain an der Tünow, die vor Zeiten von Aulbrechten von Mägenbüch erkauft wurde und ihm und seinen Vordem lange ein verschwiegenes Lehen war, zu Mannlehen"). Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Lehenbuch S. 74. a. a. 0. a) Nach Lupf. Kopialbücher I, 2 fol. 11 fand diese Belehnung mit dieser Feste, die Herr Hainrich von. Bubenhouen innehabe, an vorgen. Gergen von Blanckenstain schon 1399 statt. 5) 1407 empfängt Wolf von Bubenhofen von demselben Grafen als Lehen der Grafschaft Stuelingen Valkenstain die Feste an der Thunaw, die obere Burg und den Burgstall, gen. die untere Burg, daselbst, den Hof Vmnaw und die Fischenz in der Thunaw, die Hasenbains gewesen ist und zur untern Burg gehört, a. a. 0. I, 2 Bl. 4. 6) 1424 mentag vor dem hl. Ostertag [Apr. 17.] verkauft Märkli von Husen seinem Oheim Märklin Wiker, gen. von Husen, seinen Teil des Dorfes Nydingen, der von seiner gnädigen Herrschaft zu Wirtenberg Lehen ist, mit Zwingen und Bannen und aller Zugehör um 270 # h mit Willen der Lehensherrschaft. Will er diesen Teil wieder kaufen, so hat er die Lösung jeweils zwischen Weihnachten und Lichtmess an- zukünden und sie auf st. Walburg Tag darauf zu vollziehen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers, Rudolfs von Frydingen, Vogts zu Rosenfelt, und Wolfs von Bubenhouen. Langenstain. 7) 1424 Osteraubend [Apr. 22.~\ gestattet Märkly Wiker, gen. von Husen, seinem Oheime Märkli von Husen, von dem er dessen Viertel der Feste Husen und das Burgstall Lägellen um 200 $ h Costentzer Währung erkauft hat, den Wiederkauf um diese Summe, doch muss ihm die Lösung einen Monat zuvor angesagt werden. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln Rudolfs von Frydingen, Vogts zu Rosenfelt, und Wolfs von Bubenhouen, das des Ausstellers fehlt, a. a. 0. 8) 1439 mentag nach st. Jacobs tag [Juli 27.] erlaubt zu Weiblingen Ludewig Graf zu Wirtemberg für sich und seinen Bruder Virich Mercklin von Husen, seiner ehelichen Hausfrau Otilien Wielin 1000 11. Rh. auf sein Lehen, das Dorf Nidingen, zu beweisen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 9) 1454 möntag nach Quasimodogeniti [Apr. 29.] bestätigt zu Newnstat Kaiser Fridrich das vor dem Hofgericht Rottweil 1453 Zinstag nach Fronleichnamstag [Juni 5.] geschehene Vermächtnis von Burg und Dorf Gislingen, dem Schlosse Falkenstein an der Tonaw, den Dörfern Totternhawsen, Roswagen, Hainstetten und Weyler und einem Teile des Dorfes Dürrwangen und all seinem andern Besitze durch Wolf von Bubenhofen an seine Vetter Hanns und Conrat von Bubenhofen, Gebrüder, auf Bitten des vor ihm erschienenen Hans von Bubenhofen. Reichsregistraturbücher P. 188, Wien. 10) 1469 zinstag vor st. Margarethen tag [Juli 11.] übergiebt Eberhart von Husen vor dem Hofgerichte Rotwil seiner Ehegemahlin Martha, geb. von Sunthain, und den Kindern, die sie haben oder noch bekommen, all sein Gut, darunter auch Nidingen das Dorf an der Thünow. Perg. Or. (die Siegel des Hofgerichts und des Ausstellers fehlen). Langenstein. 1367. 87 ■ 1361, Juni 28. Eigeltingen,' 43, Graf Wolffram von Neuenbürg sitzt auf dem Landgericht zu Aygeltingen anstatt seines Vaters, Graf Eberhart von Neuenbürg, zu Gericht. Vor ihm geben Ritter Wolfgang von Jungingen und sein Vetter Barkart von Jungingen, welche den Rittern Eberhart und Johansen, gen. der Flach, von Rischach, Gebrüdern, Jungnow die Burg mit dem Vorhof, Schiltow die Burg mit dem Vorhof, Inneringen das Dorf mit dem Kirchensatze der Leutkirche und dem der Kapelle, die Weiler Hohenberg, Affelstetten, Enphingeu, Blatteringen und Frowelsperg, die Mühle zu Veringen in dem Dorf, die Mühle zu Jungnow und den Hof zu Lüczelueld verkauft haben, diese Güter den Käufern gerichtlich auf. Geben nach rechter vrtail ze Aygeltingen 1367 an dem nähsten mentag nach st. Johans tag ze Sünwendi. Das Siegel des Landgerichts schlecht erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1) An demselben Tage verzichtet für Vrsell von Hohenfels, Wolfgangs von Jungingen eheliche Wirtin, die nicht selbst vor das gen. Landgericht kommen kann, weil sie täglich ein Kind erwartet, vor diesem Gerichte ihr hiezu bestellter Vogt Johans von Bödmen, der ältere, Ritter, auf alle Ansprüche derselben an diese Güter. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Landgerichts, a. a. 0. 2) Der Kaufbrief ist an mentag vor st. Johans tag des thöffers [Juni 21.] 1367 ausgestellt; von demselben, der sehr gross war, sind aber nur noch die letzten 15 Zeilen ganz oder zum Teil erhalten. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden Verkäufer, des Ritters Wolfgang von Jungingen (s. Abb. No. 10) und Burkhards von Junginge n (30 mm.D, IV C, Anordnung und Wappen wie bei Abb. No. 10, nur fehlt das gekrönte Haupt; S'. BVRKARDID'.D7NGIGEN), der Verkäuferin Ursula von Hohenfels (40 mm. D, DIB 2 a, die Frau hält mit der Rechten den Schild der Hohenfels [hochgeteilt], mit der Linken den der Jungingen t S'. VRSVLE . DE . HOC(?) HENVEL . ), Wernhers von Zimmern, Ritters, 26 mm D, IV A 2; t S WERNH'I . D'. Z (Z falsch gestellt) IMMER .MI ... . IS), Steffans von Gundelfmgen (Bruchstück), Johans von Bodman, des altern, Ritters, Johans von Bodman, des jungem, Ritters, Walthers von Stoffeln, Ritters, Johans von Bittelschiess, Peters von Oberstetten, H. von Tetingen, Hugen von Husen, Heinrichs von Hornstain, Konrads von Mekingen, Johans von Ehingen, Otten des Schuolers (s. Abb. No. 11), Eberhards von Oberstetten, Burkards von Husen (es fehlen die Eberharts vonKüngsegg, Ritters, zweier (Namen nicht zu entziffern) von Rischach, C. von Burladingen und Jacob Hofmaisters). a. a. 0. 3) 1385 gutentag vor st. Gallen tag [OM. 9.] empfängt Cvntz von Rischach von Graf Rudolf von Hohemberg Schiltow die Feste und alle die Güter, die die von Schiltow den von Jungingen verkauft haben, und Vnder Schmiche das Dorf zu rechten Lehen. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 18. Jhdt. Sigmaringen, Staatsarchiv. S. 4) [13J96 die sabbati post Andree [Des. 2] leiht Abt Wernher von Reichenau Cünraten von Ryschach seines Gotteshauses Eigenleute, welche zu Jungnow oder „vffrent" gesessen sind und in die Güter daselbst gehören. Reichenauer Lehenbuch 638 s S. 644. Karlsruhe. 5) 1400 mitwoch vor st. Gregorien tag [März 10.] entscheidet zu Ehingen Graf Rudolf von Sultz, I HB ^lw^^^m^^ f ^ &^i W ai Ltl*Wfl^. - ^ftJ«ffiffi j ft gffiffi 88 1367. der ältere, den Streit wegen des Wassers Löchat, das „für Jungnow abgäf, zwischen den Herrschaften von Osterrich und Wirtenberg einer- und Cüntzen von Rischach anderseits mit den ihm von diesen beiden Herrschaften als Zusätze gegebenen Hans von Lustnow und Hans Hülwer, Vogt zu Vrach, und mit den rischach- schen Zusätzen Hainrich Cantzler, Bürgermeister zu Rotwil, und Hans Gremiich, Bürgermeister zu Pfullen- dorf, dahin, dass Cünraten von Rischach und seinen Erben das Wasser der Lochat ewig bleiben soll, unbeirrt von der Herrschaft Osterrich von der Eigenschaft und von der Herrschaft Wirtenberg von der Pfandschaft wegen, vom Brunnen und von der Brücke zu Affelstetten hinab bis gen Ysenkouen in das Burgstall und nicht weiter. In dieser Wasserstrecke soll auch kein Teil den andern „vberbuwen mit vachen", sondern sie soll so bleiben, wie sie bisher war. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Grafen Rudolf von Sultz und des Hans von Lustnow (die der drei übrigen Zusätze fehlen). Donaueschingen. 6) 1418 mentag vor dem hl. Pflngstag [Mai 9.] verkaufen Hainrich von Hörningen, Ritter, Mächtilt von Reischach, sein eheliches Weib, Ruff von Reischach, Benz und Bilgri von Hewdorf, Gebrüder, Eberharten Grafen von Würtemberg und Vlrichen Herzog von Tegg als Pflegern der Kinder des Grafen Eberhart sei. von Werdemberg, namens Hainrich, Hanns, Eberhart, Virich und Nese, um 9000 fl. Rh. Landeswährung, Jungnow die Feste, das Städtlein und den Vorhof daselbst und die Pischenz zu Jungnow von Affelstetter Brück bis neben Isenckhouen hin, Ineringen das Dorf und die Lehenschaft des Kirchensatzes daselbst, die Weiler Hochenberg, Plattringen, Affelstetten, Frawelsperg und Empfingen, Unterschmeyen das Dorf und die Pischenz und 2 Teile des grossen und kleinen Zehntens daselbst, Oberschmeyen das Dorf und die Pischenz daselbst und den Hof Nutkofen mit Zwingen und Bannen, Vogteien, Vogtrechten, Gerichten, Einungen und sonstigen Zngehörden, alles, besonders die zugehörigen Eigen- und Vogtleute, wie es Conrad von Reischach sei. bis an seinen Tod genossen hat, und nicht anders. Ausgenommen vom Kaufe bleiben Schiltaw und ein Hof zu Empfingen, die Ruff von Reischach innehat, die erste Verleihung des Kirchensatzes zu Ineringen, die Albrechten, Conrats von Reischach sei. Sohn, werden soll, 4 Höfe und 2 Teile des grossen und kleinen Zehntens zu Oberschmeyen, die gen. Ruff als Lehen von Oesterreich besitzt, eine Wiese gen. Hölnstein, 3 Mannsmad, und eine Wiese, gen. der Acker im Hölnstein, 1 Mannsmad, ferner folgende Leibgedinge, die aber nach dem Tode der Inhaberinen den Käufern zufallen: 14 S h aus dem Hofe Nutkhofen, zu geben Conrads sei. von Reischach Tochter Annen, Klosterfrau zu Wald, 1 U 8 ß h von Burckharts Werd, zu geben Herrn Michels [sei. von Reischach Tochter Vrsela, Klosterfrau zu Ynzkhofen, und 4 •& h aus der Mühle zu Veringen dem Dorf, zu geben der von Tierberg, einer Klosterfrau zu Hailigkreuztal. Bürgen: Jerg Truchsess von Ringingen, Ritter, Walter vom Stain, Ritter, Conrat von Freyberg, gen. Stubenroch, Walther von Stadian, Ritter, Hans vom Stain vom Rechtenstain, Henslin von Hornstain von Gryningen, Egg von Reischach und Virich von Hornstain. Geiselschaft in Pfullendorf oder Riedlingen. Den Käufern schadet es nicht, wenn der Kaufbrief an Pergament, Schrift oder Siegeln bresthaft wird. Das Or. siegelten die Verkäufer und Bürgen. Pap. Kop. von 1595. a. a. 0. 7) An demselben Tage bekunden Virich Herzog von Tegg und Hannß von Zimbern, Frei, welche diesen Kauf namens der obgen. Kinder gethan haben, dass die Verkäufer sie mit einem guten Kaufbriefe und sie jene mit guten Schuldbriefen bis zu ausgehender Pfingstwoche nach ihrer Abrede zu versorgen haben, und dass sie jenen den unverbrieft bleibenden Kaufscliilling bis kommenden st. Veitstag bezahlen müssen. Sie verheissen auch, die gekauften Leute und Güter, wie ihre andern eigenen Leute und Güter zu schirmen und zu handhaben. Dem Or. waren aufgedrückt die Siegel der beiden Aussteller und für die gen. Kinder die Hanusen vom Stain, gen. Schnellinger, und Benzen Vogt zu Sigmaringen. Pap. Kop. von c. 1600. a. a. 0. 8) 1420 Palmtag [Mars 31.] giebt zu der Newnstat in Österreich Friederich Herzog zu Oesterreich auf Bitten Ekgs von Rischach, des alten, die von diesem aufgelassenen Lehen, nämlich die Veste Schiltow und 4 Höfe zu der Obern Schmiehen, an dessen und Burkhards seines Bruders Statt seinem Sohne Hanns von Rischach. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 18. Jhdt. Sigmaringen, Staatsarchiv. S. 9) 1423 samstag nach st. Vitz tag [Juni 19.] giebt Hanns von Rischach Frydrich Herzog zu Österreich den von diesem zu Lehen gehenden Burgstall Schilto, den er für 200 fl. Rh. an die Grafen 1368. 1369. 89 Hainrich, Hans, Eberhart und Vlrich von Werdemberg verkauft hat, auf, und bittet die Käufer damit zu belehnen. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 18. Jhdt. a. a. 0. S. 10) 1444 mütichen vor st. Dionisien tag [Okt. 7.\ belehnt zu Vilingen Albrecht Herzog von Österreich im Auftrag seines Bruders Friedrich, des Römischen Königs, und des Herzog Sigmund von Österreich Vlrich von Hornstain als Lehenträger des Grafen Eberhart von Werdenberg mit der Feste Schiltaw unter Vorbehalt des Öffnungsrechtes der Burg für das Haus Österreich. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 18. Jhdt. a. a. 0. S. 1368, Jan. 12. 44» Abt Eberhart von Reichenau nimmt von Johans dem Büttelbrunner seinen Teil zu Zila vff den Eggen, gen. des Weskers Gut, auf und leiht es Cristinen, Martin Metzlers Hausfrau von Alaspach, und ihrem Sohne Johans. Datum [13]68 mittwochen vor Hylary a ). Reichenauer Lehenbuch 638 f 1, S. 637. Karlsruhe. a) [1438—51] leiht Abt Friedrich von Reichenau Werni Martin von Ah ein Giitlein zu Zilen a. a. O v 638 * S. 232. 1369, Jan. 16. 45, Albrecht von Magenbuch und Albrecht sein Sohn kommen mit Wernher von Zymmern wegen der Leute, welche von Honstetten jetzt gen Meßkilch gefahren und da seine Bürger geworden sind, also gütlich überein: Sie gönnen auf dessen Bitte diesen Bürgern, „die gut, die si vntz her gehaben hant, ze haberan den nehsten habrat, der nü aller schierost kunt, vnd ouch danne daz winterkorne, daz sü ietzo gesäget hant, vnd den habern, den sü nü nehst sägent werdent, ze schnidenne, in- zenemenne vnd daz körne dannen ze fürenne vnd iren gewerp vnd iro wandel darzu vnd da von ze habenne, vntz inen der blüme in wirf , doch sollen sie während dieser Zeit Zins und Vogtrecht geben und auch die andern Dienste davon thun, wie sie bisher gethan haben. Das Heu und Stroh, das auf diesen Gütern wächst, soll „zu dem nächsten künftigen nutze" auf denselben bleiben und nicht von dannen geführt werden. Nehmen die Bürger also den Nutzen ihrer Güter ein, so sollen sie die Aussteller in ihrem Dorfe Honstetten und an der Vogtei dieses Dorfes fürbass nicht irren und kein Gewerb, noch Wandel daselbst haben ausser mit Willen derselben. Ziehen sie aus Meßkilch in andere Dörfer und halten ihr Bürgerrecht zu Meßkilch nicht, so soll Wernher von Zymmern sie vor den Ausstellern nicht weiter schirmen. Haben diese Bürger ledig Eigen zu Honstetten, so mögen sie das „wol buwen mit ihren pfeningen oder mit bette pflügen". Vi. 12 m • gCT ii I mm L'"3a(«^{ 9^^^^uS^^^I^M^\^m^än%W0^j^]n!^^^^ 90 1369. Geben an dem nähsten zinstag nach st. Hilarien tag 1369. Das Or. siegelten die Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 128. 1) 1379 mentag nach Vnser Fräwen tag zu der Liechtmeß [Febr. 7.} vertragen sich Wernher von. Zymern, Frei und Herr der Stadt Meßkirch, und sein Sohn Hans mit allen ihren Bürgern der Stadt Meßkirch um alle Stösse, die sie mit einander gehabt haben, also: Sie werden keinen, der in gen. Stadt Bürger ist oder wird, noch die Bürger gemeinlich mit einer Schätzung bekümmern und dieselben bei ihren hergebrachten Steuern und Diensten lassen. Sie sollen keinen eingesessenen Bürger irren, wenn er mit seinem Leib und Gut anderswohin sich fügen oder seine Kinder anderswohin setzen will. Nur die, welche sie jetzt „in gelüpt" haben und die ihnen „verbürget hond", soll dieser Brief nicht schirmen, sondern dieselben sollen bei ihren Gelübden bleiben, sonst aber alle Gewohnheiten und Rechte, wie ihre andern eingesessenen Bürger gemessen. Sie, die von Zymern, sollen keinen eingesessenen Bürger „gevahen", er thue denn „semlich vnzuht", dass sie ihm in hergebrachter Weise billig „behefften" sollen. Sie werden keinen Bürger „von der benck vnd stett wegen vnder der lauben" bekümmern, noch nötigen, dieselben zu haben oder zu verzinsen. Die Bürger können aber, wann sie wollen, ihnen diese Bänke und Stätten zu rechten Zielen aufgeben. Kein Bürger darf Brot, Leder, Schuhe anderswo in der Stadt, als in dieser Laube feil halten. Die Bänke und Stätten sollen in der Weise, „als vor beschaiden ist", verzinst werden. Sie werden keinen Bürger hindern, sein Haus und Gut, das in der Stadt Zwingen und Bannen gelegen ist, anzugreifen oder zu verkaufen. Sie werden die Bürger an deren zur Stadt gehörigen „wittraittinen" nicht irren, sondern ihnen beholfen sein, damit ihren Frommen zu schaffen. Diese Richtung bezieht sich nicht auf die, welche in diesen Läufen von ihnen, den von Zymern, gen "Überlingen und anderswohin gezogen sind; mit diesen haben sie derzeit noch keine Richtung gethan. Wenn diese aber mit ihrem Willen wieder zu Meßkirch ihre eingesessenen Bürger werden, soll ihnen dieser Brief ebenso nützlich sein, wie ihren andern eingesessenen Bürgern daselbst. Das Or. siegelten die Aussteller, Hans von Bödmen, der ältest, und Bilgrin von Höwdorf, beide Ritter, Hans der Ebinger, Ammann zu Mengen, und Cüntz Alwich, gen. Amann, von Büchow. a. a. 0. II, 46. 2) 1379 st. Phylippus vnd st. Jacobs abend [Apr. 30.] vergleichen sich Bürgermeister, Ammann und Rat der Stadt Überlingen mit dem freien Herrn Wernher von Zymmern, Ritter, und mit dessen Sohn Johansen wegen der Leute, die von Meßkirch gefahren und ihre Bürger geworden sind, also: Wernher von Zymmern lässt von deren Gut in Meßkirch, das er in Beschlag genommen hat, und nimmt vor dem Ammann zu Vberlingen von diesen ihren Bürgern darum Recht. Er nimmt ferner vor diesem Ammann Recht wegen der „fluchsami", welche ihm einige dieser Bürger verbürgt haben"), und wegen der Gilt, die dieselben ihm geben sollten, es sei „von wettphenningen oder suß", wenn einer das abläugnen will. Spricht Herr Wernher dieser Bürger „dehaim kain aygenschafft zu", so soll er die nach der Stadt Vberlingen Recht „besetzen". An der gemeinen Gilt, welche die Stadt und Bürger zu Meßkirch geben sollen, haben diejenigen, welche von Meßkirch gefahren und in Vberlingen Bürger geworden sind, 120 & h durch ihrer zwei, den Schöffel und Chünraten Hafner, den Bürgern zu Meßkirch zu liefern. Die letztern sollen aber ihre übrige Gilt ohne Schaden derer, die von Meßkirch gefahren sind, ausrichten. Dieselben sollen „die haller, die si entlehent hettent vnd dennocht inn hetten vnd an die gült nit komen waren, wider geben, also daz sy den burgern ze Meßkirch an ir schuld abgang". Die Stadt Vberlingen giebt ihre Ansprache von des „kalgs" wegen auf. Herr Wernher, sein Sohn oder ihre Bürger zu Meßkirch sollen, wenn sie an einen derjenigen, die von Meßkirch gefahren sind, Ansprüche haben, die vor dieser Richtung datieren, den betreffenden darum vor dem Ammann zu Vberlingen in das Recht fordern, und umgekehrt sollen die, welche zu Vberlingen Bürger geworden, in gleichem Falle jene vor dem Ammann zu Meßkirch zu Recht nehmen. Herr Wernher soll die, welche ihm die „fluchsami" des Lang, ihres Mitbürgers, verbürgt haben, zu Stockach, wo sie wohnen, belangen. Die Überlinger Bürger, die von Meßkirch gefahren sind, sollen die Steuer dieses Jahres, die sie noch nicht gegeben, gen Meßkirch liefern. Dieselben sollen mit Weib und Kind zu Vberlingen haushäblich sitzen, ''■'.">-" 1369. 91 dürfen aber gen Meßkirch, so oft sie wollen, nach ihrer Notdurft fahren, wandeln und werben und zu dem ihren sehen, doch den von Zymmern und den Bürgern zu Meßkirch unschädlich. Wollen dieselben ihre Güter in den Meßkircher Bannen und Eschen mit ihren „ehalten, diensten vnd vihen ze Meßkirch vß vnd in buwen, als ob sie die selben ir ligenden gütter bemaigren wellen in die statt ze Meßkirch", so sollen sie diese Güter zu Meßkirch auch versteuern und „verdienen", wie andere Bürger daselbst, doch also, „daz ain pfund als vil geb, als daz ander", und dass diese ihre Bürger von dem, was die Bürger zu Meßkirch gelten sollten vor dieser Richtung, nichts zu Steuer geben. Welche unter ihnen also ihre Güter bauen, sind den von Zymmern oder jemand anderm zu Meßkirch keinen Dienst schuldig, ausser dass ihrer jeder, der Ross und Karren hat und darum gebeten wird, den von Zymmern mit deren Mist einen Tag im Jahre düngen und von deren Brühl einmal im Jahre einen Karren Heu führen sollen. Dieselben sollen den Bann und das Gericht, das die Stadt Meßkirch hält, auch halten. Welche unter ihnen ihre Güter, wie gesagt, bauen, sollen auch, wie andere Bürger zu Meßkircli „gemainmerk", Holz und Feld, Wun und Waide geniessen. Leihen sie ihre Güter einem, der zu Meßkirch sesshaft ist und dieselben mit seinem Vieh baut, oder bauen sie dieselben „mit pfeningen oder mit belonen gegen wem oder wer der war", so sollen sie weder Steuer, noch Dienst zu Meßkirch geben, jedoch sollen sie das, was sie in der Stadt Meßkirch Ringmauer liegen haben, versteuern und „verwachen", wie andere Leute daselbst. Dieselben dürfen unbeirrt von denen von Zymmern und den von Meßkirch ihre Güter an wen immer versetzen, verleihen oder verkaufen und sollen hierin von den von Zymmern und Meßkirch befördert werden. Ziehen sie wieder gen Meßkirch oder sind sie nicht mehr in Überlingen sesshaft, so ist diese Richtung nicht mehr verbindlich. Das Or. war mit dem grossen Siegel von "Überlingen gesiegelt b ). a. a. 0. I, 131. ••■jjff a) Dies hatte z. B. Hainrich Isenman 1376 vff Aller Seelen tag [Nov. 2.] unter dem Meßkircher Stadtsiegel gethan. a. a. 0. I, 58. b) Neue Streitigkeiten entstanden später zwischen Wernher von Zimmern und den Messkirchern, welche sich auf ihre Freiheiten beriefen. Es kam soweit, dass die von Zimmern die Stadt mit Waffengewalt einnahmen und die Bürger 1457 zwangen, auf ihre Freiheiten zu verzichten, s. Zimm. Chronik I, 254 und 316. 1 3) 1380 frytag nach st. Virichs tag [Juli 6.] bestätigt zu Ow Abt Hainrich von Richenow Wernhern von Zymmern, Frei und Ritter, dem sein Vorfahr, Abt Eberhart, vor 10 Jahren um seine ihrem Gotteshaus'e erwiesenen Dienste willen, alle dem letztern gehörigen Leute, die damals zu Meßkirch innerhalb der Ringmauer sassen oder später dort sesshaft würden, geliehen hat, auf dessen Erinnerung hin diese Lehenschaft. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. I, 52. 4) 1383 donstag nach st. Georiien tag [Apr. 30.] vergleicht sich vor dem Landgericht zu Aygel- tingen (Landrichter Hans Fryg von Stalringen) Burkart Dyrbhammer von Meskilch, mit dem Ritter Johans von Bödmen, Herrn Cünrats sei. von Bödmen Sohne, der auch vor Gericht zugegen ist, und mit dem alten Herrn Hansen von Bödmen zu Meckingen gütlich also: von seinen Kindern, die er von Annen der Schneczerinen hat, haben zu Aygeltingen vor dem Landgerichte sich Elsbeth als Leibeigene des alten Herrn Johansen von Bödmen und Johans und Bryd als Leibeigene des Jüngern Herrn Johansen von Bödmen zu bekennen, wogegen die von Bödmen dieselben zu Meskilch sitzen lassen. Wollen diese drei Kinder aber gen Bödmen ziehen, so darf sie weder der von Zymbern, noch sonst jemand von des Burgrechts wegen daran irren. Dieselben sollen den von Bödmen thun, was sie ihnen von Gewohnheit und Recht zu thun schuldig sind. Sterben sie, so haben die von Bödmen zu ihnen dasselbe Recht, das andere Edelleute zu ihren Eigenleuten zu Meskilch in der Stadt haben. Ziehen sie von Meskilch an einen fremden Ort, so mag sie der von Zymbern „beheben"; den von Bödmen aber bleiben, wohin jene auch immer ziehen, alle Rechte, die sie an ihren andern Eigenleuten haben; dagegen soll jene keinerlei Sache, die jemand zu Schirm erdenken mag, schützen. Da die drei Kinder dies ohne Vogt nicht versprechen können, giebt ihnen der Landrichter Hans Fryg von Stalringen, Frei, mit des Landgerichts Urteil ihren Vater hiezu zum Vogte. Darauf wird mit rechter Urteil erkannt, dass dieselben das „mit ir henden an den stab in des obgenanten hern Hansen von Bödmen haud des jungem" zu bekennen haben. Nachdem dies geschehen, wird weiter erkannt, „dz des 12* ™§Xl ■SB FfiSKH Mmm asKß^määm^^^ü^&iä^^ ämgHB NHBn B"''j^ri^iMTlirtitifiji.'r U »«sä 108 1373. a. a. 0. — 1399 samstag nauch st. Agnesen tag /"Ja«. 25] bleiben Cuny dem Egishaimer im Vergleiche mit Mar- garethen, seines Bruders Hayni sei. Witwe, von den Gütern dieses Bruders ein Zehnten, der teils von Walther dem alten Lächler, teils von Hans und Cimratt den Guntfriden erkauft ist, und ein Gütlein , das gen. Bruder von Pfaff Hans dem Rötwiler erkauft hat, zu Ashain, die Mülwise zu Tunoweschingen und ein Zehntlein zu Tuttis- husen. Perg. Or. mit den Siegeln der Vermittler Hans des Hainburgen, Cunrat Stähellis, Burkart Nidingers und Günthers von Hüfingen (26 mm D, IV A 2, im Schilde r. sehenden Vogelkopf; f 8' GVNTHERI. DE HVPINGEN), alle Bürger zu Vilingen, Donaueschingen. — 1400 Vnser lieben Frowen aubend der Liechtmisse [Febr. 1.] leiht Hans von Zymern, Ritter, Frei, den Zehnten zu Ashain, der „von der obren hant" von ihm zu Lehen geht, Hainrichen von Almshoffen zu Imadingen, Hainrichen von Almshoffen zu der Nüwenburg und Bicken sei. von Almshoffen Sohne Hans und dessen Brüdern, also dass dieselben diesen Zehnten denen, welchen sie das denselben von Rechts wegen „von der vndren hande" thun sollen, leihen mögen. Das Or. siegelte der Aussteller. Zimm. Kopialbuch I, 262 T . — 1442 st. Othmars aubent [Nov. 15.] empfängt Hainrich von Almßhoffen von der Nüwenburg von Wernher von Zymmern 3 Teile dieses Zehntens. Perg. Or. mit dem plattgedrückten Siegel desselben. Karlsruhe. 4) 1451 mentags nach Jubilate [Mai 17.] verkauft Conradus Tunninger, Priester, Conrät Lang und Conrat Huger von Asan, Pflegern der Heiligen st. Hilarien zu Haydenhouen und st. Bläsin zu Asan, um 44 fl. Rh. seinen Hof zu Asan, der nach Abzug von 3 Malter Korns, die Hannsen Heiman, Bürger zu Vilingen, zufallen, aber wiederkäufig sind, BVs Malter, 2 Teile Veesen, ein Drittel Haber, Va Viertel Eier und 4 Hühner giltet. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. Donaueschingen. T. 5) 1460 Vnser lieben Frowen abent ze mittem Ougsten [Aug. 14.] verkaufen Hanns Egenshammer, Bürgermeister, und Hanns Denckinger, Bürger zu Vilingen, Pfleger der „armen sundern siechen an dem velde und desselben siechen huses ze Vilingen", vor Conrat Stock, Schultheiss zu Vilingen, als Richter das den Sundersiechen gehörige Gütchen zu Asan, das 2 Scheffel Haber und 1 Scheffel Veesen giltet, um 9 fl. an Hanns Mäsli, Bürgermeister zu Rotwile, der vor Gericht durch Conrat Bopfflnger, der Stadt Rotwile Söldner, vertreten wird. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Schultheiss von Vilingen und dem dieser Stadt. a. a. 0. M. [c. 1373]. 57 1 Weistum von Schluchsee. Dis sind die zil vnd die lachinan ze Schluehse, die dein gotzhus zu St. Ple- sien recht aigen sind: Des ersten der sew ze Schluehse mit aller siner zugehord, vnd hebt die lachi an, als die Swartza vsß dem Schluehse ze tal flüsset, vnd dannen vntz an den Stoffen, da der bach Fustenbach entspringet, vnd den Fustenbach ab vntz in das wasser Metttna vnd dannen die Mettma vff in die Staina vnd die Staina vff vatz an die statt, da Butzzenbrunnen entspringet, vnd dannen vntz an den Haissen- bach vnd von dem Haissenbach vntz in Inglisgrüb vnd da dannen vntz an den Kagenberg vnd dannen in den Sattelbogen vnd dannen in den hindern Bilstain vnd dannen über den Röttenspach vnd dannen in den Ahornsperg vnd dannen in den Veltperg vnd den vff in das Brünnli. In disen vorgeschriben lachinen sind twing vnd ban, holtz vnd veld, wasser, wunne vnd waid vnd wie es genant ist des gotzhus recht aigen, vnd sol das gotzhus richten vmb aigen, vmb erb, vmb zins vnd vmb schuld vnd nüt furo, vnd hett ouch daz gotzzhus nit hoher ze gebietten, denn vmb 3 § ^ vngevarlich, vnd sol es daran nieman irren. Vnd war es, daz ain mentsch da ge- ■- "»wr «SB iMA 1373. 109 1 -uangen wurde, zu dem die vögt sprächen von der grossen gerichten wegen, den sond si nit dannen fürren; des gotzzhus amptman sol des ersten im hof nider sitzen richten, vnd sol man ain semlichen für des gotzzhus stab stellen, vntz daz dem amptman der stab übertailt wirt, so mugent denn die vögt mit ainem semlichen werben vnd schaffen, als recht ist. — Item war ouch, daz ainer in der vogtye ze Schluchsew gevangen wurde, wer denn in der vogtye sitzzet, der sol helfen ain semlichen verhütten. — Item es ist ze wissen, daz alle lehen vnd guter, die in disen vorgeschriben zilen vnd lachinen ligent, sind vällig, vnd ist ditz vals recht, es sye man oder frow, die trager sind der lehen, so die da von kontinent lebent oder tott, so sol man väll von inen nemen von den lehen, von yeglichem als mengen val, als zu mengem rechten sini lehen stand, vnd ob si joch nit des gotzzhus aigen sind; war ouch, daz ain frow, der ir man abgangen wäre, knaben hette, wenn da der eltest abgiengi lebent oder tott, so sol man dem gotzzhus vall gen von den lehen, waren si ioch ettwas jung, vnd ditz vall sond dem gotzzhus volgen von den lenlütten, alle die wil ain müter mit iren kinden oder geswistergit mit enander in gemainschafte sitzent; welher gotzz- husman ouch lehen haut, so sol man von lib vnd gut im ainen val nemen, ob sini gut vnd lehen zu ainem rechten stand, stand sie aber zu zwain oder drin rechten, so nimpt man als mengen val. — Item es ist ouch des gotzhus recht vnd der lehen- lutten gen enander, daz man dem gotzhus sol geben ze val das besthopt, daz er hett in sinem hus, vnd wäre, daz er nit bessers hette, da noch anderswa, weder blerentz noch rerentz, so sol er gen 1 ß /9j, vnd ditz ist von der lehen wegen. — Item wer da sitzet, der des gotzhus aigen ist, er sye frow oder man, vnd der ain hagstoltz veraingot vnd ain aintragendi hand wirt, den sol das gotzhus erben ze glicher wise als ander solich, die in den dinghoff gen Mettenberg gehorrent; aber ander erbtail haut in das gotzhus von gnaden wegen abgelassen. — Item der hof ze Schluchsew der staut in dem rechten, als der brief wiset, den die meyer darumbe hand, war es, daz ain vngenoss ainen tail hette an dem hof, si sy wenig oder vil, wenn der davon gaut, so sol er dem gotzhus ainen val gen nach vals recht. — Item wenne die lenlut stösse vnder enander gewünnent von der lehen wegen, so sullent si da- rumb recht suchen vor des gotzhus stab ze Schlüchse, vnd ob es kerne, daz si die sach wurdent ziehen, so sond sie ziehen von Schluchsew gon Mettenberg vnd da dannen den nähsten gen Sant Plesien vff die kemnatt, als des gotzhus recht ist. — War ouch, daz si sust stöss mit enander gewünnent vmb ander atzung, da sond si niena recht vmb suchen, denn vor des gotzhus stab; si sond ouch gehorsam sin den dinggerichten in des gotzhus hoff gen Mettenberg. — Item der hoff ze Schluchsew ist von alter her ain münchhoff gesin vnd hett in daz gotzhus selb ge- »z-äß PS■■: äPSS 1374. 117 2574, i%. 5. Rottweil. 64. Renherr, Kirchherr zu Rotwil, Virich und Hainrich von Nuwenegge, Gebrüder, verkaufen Ritter Johansen von Rischa, gen. Herr Buebellin, ihre Pfandschaft an der Feste Nüwen Hewen in dem Hegow um 1400 # h, von denen 700 ft h kommenden st. Martins Tag oder einen Monat darnach, der Rest kommenden st. Waldburgs Tag oder einen Monat darnach zu zahlen sind. Volcz von Nuwennegg, Ritter, und sein Sohn Burkart, mit deren Willen die Verkäufer, Volczens Söhne, gehandelt haben, verzichten auf alle Ansprache an diese Pfandschaft. Alle 5 von Nuwennegg geloben eidlich, die Erlaubnis der Herrschaft von Österich, von der Nu wen Hewen Pfand ist und der auch der „losschacz" gehört, bis kommenden st. Waldburgs Tag beizubringen, andernfalls müssen 2 von ihnen in die Leistung gen Rotwil oder Vilingen, auch darf dann der Käufer die 700 8> h, die an diesem Tage fällig sind, bis zur Beibringung des Gunstbriefes 1 ) zurückhalten. Geben ze Rotwil an st. Laurencius abent 1374. Die Siegel der Aussteller und Volczen u. Burkarts von Nuwennegg fehlen. Perg. Or. Bodman. 1) Derselbe ist von Herzog Leopold von Österreich zu Schaffhausen 1375 suntag nach Vnser frowen tag ze Liechtmesse [Febr. 4.] ausgestellt. Nach diesem Gunstbrief bekamen die Verkäufer vom Käufer Hans von Ryschach, gen. der Snabel, 520 M. S. a ). Perg. Or. mit dem Reitersiegel des Ausstellers. Donaueschingen. a) Diese Summe, um die Neuhewen von Osterreich versetzt war (s. V No. 255, Anm.) galt also damals 1400 S, h gleichwertig. 2) 1403 zinstag vor st. Michels tag [Sept. 25.} bekunden zu Engen Hans, Eberlin und Cünrat von Ryschach, Gebrüder, dass ihnen Burkart von Nüwenegg, Ritter, und Egg von Ryschach zu Stoffeln folgenden Burgfrieden zu der Nüwenhewen gemacht haben: „Item dez ersten gät der selb burgfride an an dem Baytzenlo vnd gät vmb daz Baytzenlo vnd gät an Göches mure vnd gät von Göches mur an Kilchaimer alman vnd gät von Kilchaimer alman an die wys ze Drystental vnd gät von Dristental obnan an Wolfental vnd gät ob Wolfental her abher vnd gät in den Hailigen brunnen vnd gät von dem Hailigen brunnen wider an Baytzzenlo. Item diz sind die stuke, die wir in dem burgfriden halten sond: Item daz wir mit namen ainander getrüwlich be- holfen sient mit worten vnd mit werken vngeuärlich vnd lib vnd gut ainander helfen redten in dem burgfride, vnd ouch vnser lib vnd gut vnd vnser lüt lib vnd gut och in dem burgfride vor enander sicher sie. Item wir sond ouch ainen gemainen wahter han vnd sol daran yeder man sinen tail geben; war ouch, daz kainer vnder vns redlich vintschafft het oder gewunne, der sol die waht bessern vngeuärlich äne der andern schaden, ob er aber daz nit tätt, so süllen wir dz bringen an die dry, die hienäch geschriben stand, vnd wie vns die selben darvmb vssrichten, dabi sol ez beliben. Item ez sol ouch thurn, pflstri, vmblöff, thor, bruggen, vorhöff, weg vnd zwingolf gemain sin vngeuärlich, vnd süllen och dz allez gemain buwen noch iro notdürfty. Item wer ouch, dz vnder vns kainer yeman inlön wölte, ez were herre oder ander lüt, oder sinen fründen vnd gesellen helfen wolt, der mag daz wol tun, doch an der andren mercklichen schaden vnd vngeuärlich, vnd wen er also inliessi, die selben s51tend ouch den burgfride halten vnd sweren, als wir inen WM ■ ^^HH^H ä'-'»"^i»£;üu.Ci*f.: .j.. 118 1374. gesworen händ. Item wer och, dz vns yeman die vesti besitzzen w<e, so siillen wir alle darinn sin, die in lande sind, ez were denn, daz wir ainen oder zwen oder als mänigen wir wölten vnder vns erwaltind heruss ze rytend vnsern fromen ze schaffen, vnd weli dartzü erweit wurdint, die sond dzselb tun vngeuär- lich. Item wir ouch, dz vnser kainer von todez wegen abgieng, wer denn dez selben tail erbty, der sol den burgfriden ouch sweren, als wir in gesworen händ, tätte aber er dez nit, so mügend die andren die vesti wol inne hän, biz in der burgfride von dem selben gesworn wirt, vnd sol inen daz an iren ayden kain schaden bringen vngeuärlich. Item welher aber vnder vns da nit sitzzen w51t, der sol ainen kneht dar setzzen vngeuärlich. Item were ouch, ob vnser kainer sinen tail der vesti versetzzen ald verkouffen w<e, der sol ez vns andren vorbyeten vail, e er in yeman anders vail byete, vnd welher im denn vnder vns als vil darvmb geben wil, als ain vsswendiger, so sol er ims lassen werden; war aber, daz wir dez nit also weltind, so mag er es wol andern lüten gen, wem er denn wil, äne alles straffen. Item ez ist ouch mit beredt, wer, daz vnser kneht oder gebur oder wer der were, der zu vns horte, vnsrer kainen, die den burgfride gesworen händ, erzürnoty oder vns dartzü brüht, daz in vnsrer ainer schlüge oder mysshandloty in zorns wise, der selb sol damit den burgfride nit gebrochen hän, doch süllent wir ez nit tun by den ayden, so wir darvmb gesworen händ, vns bringe den rehter zorn dartzü, vnd welher aber daz vnder vns vberfür, dz es kuntlich wurde, dez selben tail der vesti sol vns andern gemaindern verfallen sin äne alle genäde". Etwaigen Streit über diesen Burgfrieden bringen die drei Aussteller vor Egg von Eyschach von Stoffel, Hans von Wildenfels und Hainrich von Almshouen von der Nüwenburg zur endgiltigen Entscheidung j stirbt einer aus diesen dreien, so haben sie innerhalb eines Monats einen andern dazu zu wählen, oder die beiden übrigen nehmen selbst einen dritten Mann zu sich. Perg. Or. (die Siegel der Aussteller, Burkarts von Nüwenegg und Eggs von Eyschach zu Stoffeln fehlen). Diersburg, freiherrl. Böder'sches Archiv. 1374, Sept. 1. CK Johans von Sunthusen verkauft seinem Oheim Hainczen von Zimmerholtz um 84 'S, A Stebler seine rechteigene Mühle bei Esel Staig zwischen Kilchan und Husen a ). Geben an st. Vrenen tag 1374. Vom Siegel des Ausstellers (IV. A 2) ist nur ein Bruchstück erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. M. a) Am folgenden Tage giebt der Käufer dem Verkäufer und seinen Nachkommen das Wiederkaufsrecht um 84 U 3i Stebler. Perg. Or. (das Siegel fehlt), a. a. 0. Auf dieses Recht verzichtet des Verkäufers Sohn Hainrich, gesessen zu Vilingen, 1446 auf st. "Waltpurgen, den Maytag, [Mai 1.] gegen Hansen und Eberlis sei. von Rischach Kinder, da er den gen. Hansen und Eberlin, als er ihnen die Feste Santhusen (sie) verkaufte, auch dieses nach seines Vaters Tod an ihn gefallene Lösungsrecht abgetreten habe. Perg. Or. mit dem platt gedrückten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 1) 1433 zinstag nach st. Martis tag [Nov. 17.] verkaufen Burkart und Hainrich von Nünegg, Gebrüder, die von Conrat von Ashan sei. ererbte Mühle zu Kilchain in der Bär, gen. Eselstaige, um 40 $ h an Hansen Geselliger, Bürger zu Engen. Perg. Or. (das Siegel des einen Ausstellers fehlt, das des andern ist unkenntlich), a. a. 0. M. 2) 1433 dornstag vor st. Vitstag [Juni 11.] verkauft dem -..bescheidenen Knechte Conrat Ashan, dem Pfister, Hainrich Brugger, Bürger zu Engen, um 28 $ h Costenczer Währung 3 Scheffel Kernen Gilt Nydinger Mass aus der Mühle zu Eselstaig. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln des Ausstellers und Hans Sengen, Schultheissen zu Engen, a. a. 0. 3) 1448 donrstag nach st. Jörgen tag [Apr. 25.] empfängt Anna Kernerin, die Müllerin von Eselstaig, von Junker Ytteleggen von Eischach zu Ahe, als Erblehen dessen Mühle zu Eselstaig. Sie und ihre Erben haben den Lehensherren auf st. Martins Tag gen Engen oder Ahe, wie sie es begehren, 2 Malter 1375. 119 Kernen, 2 Malter Mühlkorn Nidinger Mass, 9 ß h Costentzer Währung, 4 Hühner und 1 Viertel Eier zu Zinsen. Halten sie die Mühle nicht in Ehren, so können die Lehensherrn, so oft sie wollen, dieselbe besehen und sie zu den notdürftigen Bauten anhalten. Ist der Bau aber so gross, dass sie ihn in Monatsfrist nicht vollenden können, so hat der Schultheiss von Gisingen auszusprechen, in welcher Zeit sie denselben ausführen müssen. Kommen sie dem nicht nach, so sind die Lehensherrn berechtigt, die Mühle einzuziehen. Ebenso fällt die Mühle heim, wenn sie mit dem Zinsen so säumig werden, dass „zwen zins den dritten vnge- wert erluffen". Die Lehensherrn haben auch das Vorkaufsrecht; wollen sie davon keinen Gebrauch machen so dürfen die Lehensleute die Mühle verkaufen, aber nur an solche, von denen den Lehensherrn die Einhaltung vorstehender Bedingungen und die Bezahlung des Zinses sicher ist. Perg. Or. (das Siegel des Junkers Burkhart Beckenbach von Gisingen fehlt), a. a. 0. BBHB 1315, Mai 3. Villingen. /»£_ Graf Fridrich von Zolr, Comtur des Johanniterhauses Vilingen leiht Johansen Vatterlin, dem altern, Bürger zu Vilingen, ein Gut zu Wiler, zu dem 3 andere Güter, alle Erbe von seinem Gotteshause, teilig sind, zu Erblehen um 12 ß der darein gehört, Zwing und Bann zu Menningen und zu Lütishouen, 1 Malter Veesen Gilt aus des Wulf- lingers Hof zu Menningen und 2 Scheffel Veesen Ewigzins aus des Hedel Hof mit dem Gerichte zu Menningen und Lütishouen und allen Zugehörden für rechteigen um 760 $ h „italiger". Spricht jemand ein Stück davon für Eigen oder Lehen an, so müssen die Verkäufer den Käufer von dieser Ansprache ledig machen. Perg. Or. mit den Siegeln des Verkäufers (wie Abb. No. 11), des Junkers Hansen von Zimbern (19 mm D, IV A 2, Feld mit Zweigen belegt; f • ■ • HANIS. DE. ZIMMERN.) und Eggs von Rischach. a. a. 0. 5) 1417 ze ingandem Brächot [Juni 1.] verzichtet Haincz Dünki, der alte, Bürger zu Phullendorf, der vor Zeiten um ungefähr 99 U h Hansen Grämlich sei., gen. Zeller, das freieigene Dünkins Gut zu Lütishofen, aus dem ein Vogtrecht gen Menningen auf die Burg geht, verkauft hat, jetzt, da der Käufer gestorben ist, auf alle Ansprache an dieses Gut in die Hand von dessen ehelichen Kindern Elsen, Vrsellen und Annli. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel Burkart Lützlers, Stadtammanns zu Phullendorf. a. a. 0. 6) 1424 donstag nach Vnser lieben Frowen tag ze Ogsten [Aug. 17.] schlichtet Graf Hug von Werdenberg, Herr zu dem Hailgenberg, den Streit Hansen von Zimbern, Freiherrn, Ritters, mit Annli Grem- lichin, Hansen Gremiichs sei., gen. Zeller, ehelicher Tochter, und deren Vögten, den Gremiich, wegen Burg und Dorf Menningen und Lütishofen, Zwingen, Bannen, Gericht und allen Zugehörden daselbst als gemeiner mit Cünrat Vogt von Veringen als zimmerischem und Cünrat von Wolffürt als gremlichischem Schiedsinanne : o Annli Gremlichin behält diese Stücke wie vor, aber als Lehen von Hans von Zimbern. Demselben und seinen Erben ist die Burg Menningen zu all ihrer Not offenes Haus. Dieses Lehen leiht derselbe Herman a Gremiich von Sandegg als Träger Annlins, heiratet dieselbe später, so wird der Lehensherr dieses Lehen ihrem Manne leihen; stirbt sie ledig, so fällt dasselbe an ihre nächsten Freunde „von vattermäg". Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (33 mm D, IV C, in länglich gezogenem Vierpass der Heiligenberge Schild (Stiege) r. geneigt, Helmzier Brackenkopf; £ ijug cointti. ob. roeroenbe . . ). a. a. 0. 7) 1435 st. Conratz tag [Nov. 26.] verkauft Otilia von Wülflingen, Witwe, um 85 U <§, Const. mit Gunst ihres Bruders und Vogtes Wolf von Wülflingen, Vogts zu Nellemburg, an Hainrich von Ryschach mB SÜSS '■.'■''■' * I 1376. 121 ÄS Von Rychenstain ihren eigenen Hof zu Meningen an dem Bach. Perg. Or. (die Siegel der Verkäuferin, ihres Vogts und Rudolf Gremiichs fehlen), a. a. 0. 8) 1437 st. Bartholomeus aubent [Aug. 23.~\ verkauft Hainrich von Rischach von Richenstain Vlrichen Gremiich, Bürger zu Pfullendorf, um 1550 $ h seine Feste Menningen mit dem Burghof und mit Gerichten, Zwingen und Bannen der Dörfer Lütishouen und Henningen als Lehen von Zimbern a ) und dazu als rechteigen den Hof zu Menningen, gen. der Änderungen Gut, ein Gut zu Lütishouen, das er von Haintzen Dincken sei. von Pfullendorf gekauft hat, und 2 Scheffel Veesen Zins aus der Vögte Gut zu Sigmaringen, wie das alles von seinem Schwäher sei. an ihn gekommen, und setzt als Gewähren Clausen von Vilenbach, Ritter. Einlager in Pfullendorf. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des Gewähren, a. a. 0. R. o a) Dieses Lehen empfängt von Freiherr Wernher von Zimmern 1453 Letare [März 11] Virich Gremiich zu Meningen (Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers [28 mm D, IV C, im r. gelehnten Schilde aufgerichteter Widder, Helmzier Widder; 5. nlrtrij gr.nüidj]. a. a. 0.) und 1464 mittwoch vor st. Thomas tag [Dez. 19.] Hans Gremiich zu Menningen. Perg. Or. (das Siegel fehlt), a. a. 0. 9) Die Kirche Laitz bezog laut ihres Rodel von 1441 zu Menningen Zehnten aus einer Reihe von Gütern und einzelnen Grundstücken, darunter den halben Zehnten aus einem Gut, das dem Gotteshause Wald gehörte, ferner „den tail, das ist allweg von 12 garba zehenden 5 garba" aus dem Gute, das gen Sigmaringen an die Feste gehört, aus dem Gütlein der Klausnerinen zu Laitz, aus einem Gütlein, gen. In der Hoppertzer Zell, aus einem Gütlein, das gen Ennedach gehört, und aus vieren des Klosters Wald, aus st. Jo- hans Gut, das App mit der Taschen St. Johans gegeben, aus Wolfen von Wülflingen Gut und aus einem Gütlein, das zur Burg Menningen gehört. Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. 10) 1445samstag nach a ) st. Thomas tag des hl.zw&lfbotten [Dez. 20.\ verkauft Haintz Haini von Meningen dem Junker Vlrichen Gremiich zu Meningen für 42 U 10 ß 3i Landeswährung sein rechteigenes Gütlein daselbst. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Junkers Cristoffel von Nünbrunnen. Donaueschingen. T. a) Ohne Zweifel verschrieben statt „vor' 1 , da man den Samstag nach st. Thomas jedenfalls vom Weihnachtsfeste her bezeichnet haben würde. 1316, Mai 29. Avignon. 68. Gregorius papa [XI], qui accepit, in oppido Wyctighen domum tertii ordinis s. Francisci cum ecclesia cainpanili et campana, cimiterio, domibus et aliis necessariis officinis esse, in qua nunc circiter 100 mulieres, quarum ea, quae aliis praeest, ma- gistra nuncupatur, ordineni praedictum professae esse asseruntur, et hanc domum in per- petuis redditibus tantum habere, quod exinde 50 moniales vel ultra congrue sustentari possint, et magistram et mulieres pro tutiori statu cupere ordinem s. Ularae profiteri et sub cura ordinis Fratrum Minorum ac sub perpetua elausura degere, episcopo Constantiensi mandat, ut, si ad id magistrae et mulierum vel maioris partis earundem accedat assensus, eis autoritate apostolica concedat, ut deinceps domus earundem monasterium ordinis s. Clarae perpetuo existat et magistra et mulieres, quae ad id consenserint, dictum ordinem profiteantur et ordini Fratrum Minorum subiectae sint. Si aliquae mulieres statum, in quo de praesenti existunt, mutare noluerint, episcopus faciet, ut, quamdiu Vi. 16 wm <^%mmm mm m RH H i&& Q «ÜHüS H isSm >vii^i| ^ j l ^ i ffj ii ffi i ivjirT >iT>c;ii 122 1376. vixerint, eisdem de bonis monasterii pro earum victu et vestitu, sicut hactenus est consuetum, congrue ministrentur necessaria. Autoritate apostolica ideni statuet, ut quae monasterio praeest, abbatissa uuncupetur, et ut de caetero in eodem praeter abbatissam tantum 50 moniales existant, nisi facultates monasterii tantum crescent, ut plures sustentari possint, et ut nulla in eodem recipi possit, donec numerus mulie- rum nunc ibi existentium ad quinquagenarium sit reductus. Concedet etiam epis- copus, ut monasterium omnibus privilegiis, indulgentiis et immunitatibus gaudeat, quibus mouasteria ordinis s. Clarae gaudent. Datum Auinione IV kal. Junii, pontificatus nostri anno sexto. Das päpstliche Bleisiegel. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1365 st. Erharts tag [Jan. 8.] befreien Herzog Reynolt von Vrslingen, Beatrix von Tecke, seine eheliche Hausfrau, und Herzog Cünrat, ihr Sohn, die Klosterfrauen zu Wittichen vfif Swarczwald von ihrem Zoll zu Schiltach von „allem dem, daz in ir kloster gehört vnd vff iren tisch, ez sy in gewachsen oder sie haben ez gekauft". Perg. Or. mit dem Siegel des Herzogs Cünrat (die seiner Eltern sind zerbrochen). a. a. 0. R. 2) 1395 6. kal. Febr. [Jan. 27.] Rome apud st. Petrum Bonifacius [IX] episcopo Constantiensi scribit, petitionem magistrae et sororum tertii ordinis s. Francis« sub regula ordinis s. Clarae viventium domus heremitae omnium sanctorum in Witiche in Nigra Silva, iam ante 90 annos vel circa in heremo ca- nonice constructae, nuper sibi exhibitam continere, quod sorores tarn per nobiles quam etiam alios homines diversos utriusque sexus ad dictam domum pro tempore accedentes in orationibus et divino cultu perturbentur, quarum supplicationibus inclinatus domum sub b. Petri et sua protectione suscipit, concedens, quod omnibus privilegiis per sedem apostolicam aliis domibus et personis sub dicta protectione susceptis concessis uti va- leant, et statuens, ne laici sororibus invitis dictam domum intrent aut ibidem morentur a ). Perg. Or. mit dem päpstlichen Bleisiegel, a. a. 0. R. a) An demselben Tage schreibt der Papst dieseB auch dem Kloster Wittichen selbst. Perg. Or. mit dem päpstlichen Bleisiegel. Donaueschingen. 3) 1396 non. April. [Apr. 5.] Rome apud st. Petrum Bonifacius [IX] Constantiensi et Basiliensi et Argentinensi episcopis scribit, se magistrae et sororum domus omnium sanctorum in Wittich in Nigra Silva tertii ordinis s. Francisci de penitencia nuncupati, Romanae ecclesiae immediate subiectae, conquestione percepisse, quod nonnulli archiepiscopi, episcopi aliique praelati et clerici necnon duces, marchiones, comites, barones, nobiles, milites et laici, communia civitatum, universitates oppidorum, castrorum et villarum et aliae singulares personae possessiones et fructus dictae domus occuparunt. Cum magistrae et sororibus valde red- datur difncile, pro singulis querelis ad sedem apostolicam habere recursum, mandat praefatis episcopis, ut eisdem efiicaci defensione assistant, invocato ad hoc, si opus fuerit, auxilio brachii saecularis, nee obstan- tibus Bonifacii VIII. mandatis, in quibus cavetur, ne aliquis extra suani civitatern et diocesim nisi in certis ereptis casibus et in Ulis ultra unam dietam a fme suae diocesis ad iudicium evocetur. Praesentia post de- cennium minime valent*). Perg. Or. mit dem päpstlichen Bleisiegel, a. a. 0. R. a) 1434 Aug. 12. überträgt in gleicher Weise der Kardinallegat Julian zu Basel den Schirm des Klosters Witchen dem Bischöfe von Strasburg und den Äbten von Hersow und Alperspach. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Donaueschingen. 1376. 123 4) 1417 niitwoch nach st. Niclaus tag [Dez. 8.] nimmt zu Costencz König Sigmund, nachdem er unterwiesen wurde, dass die Meisterin und der Konvent des Klosters zu Witchen eines ordentlichen Lebens sind und ihre Zeit im Gottesdienste mit Singen und Lesen ehrsamlieh verzehren, dass dieses Kloster von einer Königin von Vngern vor Zeiten gestiftet wurde, dass dasselbe von Einfältigkeit und Armut wegen von seinen Vorfahren am Reiche bis jetzt keine sonderliche Gnade und Freiheit begehrt und erworben hat und dass darum dasselbe mit seinen Leuten und Gütern mannigfach beschwert wurde und in so schwere Armut gefallen ist, dass es wenig Nahrung hat, mit allen seinen Leuten und Gütern in seinen und des Reiches Schirm. Er befreit das Kloster und dessen Leute und Güter von jeglicher widerrechtlicher Schätzung und erklärt, dass dasselbe fortan keine Klosterpfründe umsonst herzugeben gedrungen werden solle, ausgenommen durch der römischen Könige erste Bitte, und dass niemand dasselbe mit Knechten, Pferden und Hunden beschweren oder Geld dafür zu geben nötigen dürfe. Da das Kloster „in als wildem lande vnd an herten steten vfge- satzt vnnd gelegen ist, das man narunge vnd spise mit grozer kost vnd erbeit dortzu bringen vnnd füren mfiße", begnadet er dasselbe, dass es Korn, Getreide, Wein und allerlei andere Speise, der die Frauen zu ihrer Leibesnahrung und ihres Klosters Notdurft bedürfen, durch seine und des Reiches und allermännig- liches Gebiet zollfrei führen darf. Wer das Kloster an diesen Freiheiten kränkt, hat 40 Mark lötiges Gold, halb in die k. Kammer, halb an das Kloster zu büssen. Er befiehlt dem edlen Walther von Geroltzeke, der das Kloster, wie seine Vordem, bisher geschirmt hat, und dessen Erben, dasselbe bei seinem Besitze und diesen Freiheiten zu handhaben. Perg. Vidimus des kais. Notars Hainrich Stoll von Sultz vom 23. Dez. 1417. Karlsruhe. 5) [1417] mitwochens vor st. Lucie tag [Dez. 8.] befiehlt zu Costentz König Sigmund Bürgermeister, Rat und Bürgern der Stadt Straßburg, dass sie Meisterin und Konvent des Klosters Witchen, die er mit allen Leuten und Gütern des Klosters in seinen und des Reiches Schirm genommen und mit etlichen besondern Freiheiten begnadet hat, da er selbst von mancherlei ihm und dem Reiche anliegenden Sachen wegen zu dem Kloster, dessen Leuten und Gütern nicht allzeit sehen kann, und da dasselbe ihnen so gelegen ist, dass sie es und seine Leute vor Gewalt wohl schützen können, an seiner Statt, so oft sie von denselben angerufen werden, schirmen. Reichsregistraturbücher F. 73. Wien. 6) 1418 4. non. Martii [März 4.] Constantiae Martinus [V] magistrae et conventus monasterii om- nium sanctorum in Widchen supplicationibus inclinatus indulget, ut confessor, quem quaelibet earum duxerit eligendum, omnium peccatorum ipsarum, de quibus corde contritae et ore confessae fuerint, semel tantum in mortis articulo, plenam remissionem concedere valeat. Per unum annum a tempore, quo haec concessio ad earundem notitiam pervenerit, moniales singulis sextis feriis ieiunabunt. Perg. Or. mit dem päpstlichen Bleisiegel. Donaueschingen. R. 7) 1418 Apr. 2. Constantiae Johannes tituli st. Sixti Ragusanus presbyter cardinalis et sex alii Romanae ecclesiae cardinales monasterio Widchen indulgent, quod omnibus vere poenitentibus et confessis, qui monasterium devotionis causa visitaverint seu quaedam alia opera pia praestiterint, 100 dies de iniunctis eis poenitentiis relaxentur a ). Perg. Or. (die Siegel der Aussteller fehlen), a. a. 0. R. a) Denselben Ablass verleihen auch Kardinal Bessarion und zehn andere Kardinäle 1466 Juli 29 zu Rom dem Kloster Wickten. Perg. Or. (die Siegel der Aussteller fehlen), a. a. 0. 8) 1420 in octava Assumpcionis beatissime dei genitricis Marie virginis [Aug. 22] geloben Meisterin, Priorin und Konvent des Klosters Wydchen, denen Markgraf Bernhart zu Baden allezeit mit sondern Gnaden Gunst und guten Willen bewiesen und für die er den Zehnten von ihres Klosters Gütern, den der Römische König von ihnen, wie von andern Klöstern gefordert hat, jetzt dafür, dass sie seiner, seiner Vorfahren und seiner Nachkommen alle Fronfasten mit Vigilien, Seelmessen und andern guten Werken, die von ihnen und ihren Nachkommen geschehen, gedenken sollen, gegeben hat, dieses zu thun und bitten auch Gott „nun- zemäl mit ainer besundren gesungen messe", dass er ihn, seine Vordem und Nachkommen all des guten, das in ihrem Kloster je geschah, geschieht und geschehen wird, teilhaftig mache. Perg. Or. mit dem Siegel des Klosters (s. Abb. No. 39). Karlsruhe. 16* 1 'M ■ ■H ■BT 124 1376. 1316, Sept. 22. Pfannsdorf. fi§. Eberhart von Lupphen, Landgraf zu Stulüigen, der Herzog Lüpolten zu österlich 200 fi. um ein Eoss, das er von ihm gekauft hat, schuldet, verheisst, diese Summe innerhalb des nächsten Monats, „nach dem alz der iczunt gegunwürtig kayser Karl gestorben ist", zu geben. Zu Bürgen setzt er Graf Rudolf von Habspurg, Walther von der Alten Clingen, Hainrich den Gessler und Klüsen vom Huse. Geiselschaft in Schafhusen. Geben ze Phanstorf in Steyr an st. Mawricien tag 1376. Das Siegel des Ausstellers und Klüsen vom Huse fehlen; die der übrigen Bürgen nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1316, Nov. 11. 70j Vrsel von Vrendorf vergabt gesunden Leibes und Mutes, da sie wohl reiten und gehen kann, vor Hainrich dem Ebinger, Ammann, und den Richtern der Stadt Meßkilch durch die Hand ihres Vogtes , ihres Oheims Hansen von Schwaindorf von Rüti, Hainrich dem Röhelinger, Kaplan zu st. Katherinen Altar in der Leutkirche zu Meßkilch, und allen seinen Nachkommen an diesem Altar gerichtlich all ihren Besitz zu Nidern Bierchtlingen. Davon soll nach ihrem Tode der jeweilige Kaplan an gen. Altar ihre Jahrzeit mit 8 Seelmessen feiern und dabei 4 ß <$ und Brot zu ihrem und ihrer Vordem Seelenheile armen Leuten geben. Zeugen: Wernher von Zymern, Herr zu Meßkirch, Hainrich Brand, Frühmesser zu Meßkirch, Renfrid der Lang, Leutpriester zu Büttingen, Egg von Ryschach und Hans von Nusplingen, beide Edelknechte. Geben vff st. Martins tag 1376. Das Or. siegelte die Stadt Meßkirch, Hans von Swaindorf, Wernher von Zymmern und Egg von Ryschach. Zimm. Kopialbuch I, 34. ( 1) 1392 frytag vor Mittervasten [Mars: 22.] verkauft Lienhart von Jungingen um 130 & h der edlen Jungfrau Margrethen Döttilinen, Frauen Bryden von Zimbern zu Messkirch, geb. von Gundelfingen, Jungfrau, einen freieigenen Hof zu Oberbierchtlingen. Gewähren: Graf Fridrich von Neuenbürg, Burkart und Walther von Hohenuels, Gevetter. Geiselschaft in Messkirch oder Pfullendorf. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und der Gewähren. Donaueschingen. 2) 1426 fritag vor st. Niclaus tag [Nov. 29.] verkauft Anna Wildin von Sipplingen um 4 S 10 ß $ Const. an den Abt Johansen und den Konvent zu Peterschusen ihr freieigenes Gütlein zu Birchtlingen. Das Or. siegelte für die Ausstellerin, die kein Siegel hat, Cünratt Winterberg, Stadtammann zu Vierlingen. Peters- hauser Kopialbuch des 15. Jhdts. Bl. 316. Karlsruhe. 3) 1431 st. Jörygen aubent [April 22.] empfängt Conrat Wagner, der Binder, Bürger zu Meßkirch, auf seinen einigen Leib vom Kloster Wald zu Oberbierthlingen Bentzen Lütfryds Gut um 1 Malter Veesen, 1 Malter Haber und 2 & $i Landeswährung Zins und des Tummen Gut um 2 Scheffel Veesen, ebensoviel Haber und 1 S ^ Landeswährung Zins. Perg. Or. (das Siegel des Messkircher Stadtammanns Hainrice Pur fehlt). Sigmaringen, f. Domänenarchiv. 4) 1433 güttemtag vor st. Jörigen tag [Apr. 20.] giebt Hans von Zymmern, Ritter und Frei, dem Dekan und Kammerer des Kapitels zu Meßkirch, dem Kirchherrn und allen Kaplänen daselbst 8 ß h ewigen Zins aus seinem freieigenen, zehentfreien „mitvang" zwischen Oberbirchtlingen und Wackershoffen, der einerseits an die Landstrasse, anderseits an den Birchtlinger und Warckershofer Esch stösst, und aus seiner #£)l; 1377. 125 freieignen, zehentfreien, 3 Mannsmad grossen Kyslingswys im Buloch, ferner eine Mannsmad Wiese in Buloch, die 13 ß 3i das eine Jahr der Frühmesse, das andere dem Kapitel zu Meßkireh giltet, und ein Wieslein zu Igelschwis, das 6 ß ^ das eine Jahr gen. Kapitel, das andere Haintzen Brunwartz von Ygelschwis giltet. Dafür sollen dieselben seine, seiner Gemahlin Kungotten, geh. von Werdemberg sei., seines Sohnes Hansen und aller ihrer Vordem und Nachkommen ewige Jahrzeit zu Meßkirch an den vier Fronfasten, jeweils mit nicht mehr denn 10 Priestern, namentlich mit den Kaplänen zu Meßkirch, mit 4 Kerzen und mit einer Spende von Brot um 10 ß h an die Armen begeheD. Das Or. siegelten der Aussteller, sein Tochtersohn, Graf Hainrich von Werdenberg, und Caspar von Hodorf. Zimm. Kopialbuch I, 251. ■'''■■'■■■■ £l£$a Sp^äeH WH* n IUP /577, Febr. 7. 71. Haincz von Zimberholtz verkauft um „sehtzig pfunt guter vnd gaeber Haller, vier pfunt Haller minder Haller" an Chünrat von Ashan all seinen Besitz zu Zimberholtz, der nicht in des Heweneggers Gut gehört, mit Ausnahme eines Ackers zu den Aeschen und eines Ackers und Wiesleins zu dem Vorderriet mit Genehmigung Peters von Oningen, der etliche Acker mit ihm gemein hat. Solange er lebt, darf er in seinem Hause bleiben und den obern Garten benützen a ). Geben 1377 an dem naehsten samstag vor der Pfaffen Vaschtnaht. Das Siegel Peter von Oningen beschädigt, das des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. a) Haus und Hofreite zu Zinimerholtz, wie das die. von Ashan sei. bisher besessen, und eine Wiese zu Mowenhain, aus der 1 E ^ Gilt an der von Ashan Jahrzeit geht, verkauft 1431 samstag vor st. Symon und st. Judas tag [Okt. 27.] R°dolf von Nüwenhusen seinem Schwager Hans von Rischach von der Nüwenhewen. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Ausstellers (das Hansen von HSdorf von Schenkenberg fehlt), a. a. 0. 1) 1393 dornstag nach st. Martins tag [Nov. 13.] verkaufen zu Engen Hans, Peter und Wolfram Herren zu Hewen den Gebrüdern Hans, Eberlin und Conrat von Rischach zu der Newenhewen 6 Malter Korn Gilt von ihrem Zehnten zu Zimberholz, 5 Malter Korn Gilt von der Newenmüli in dem Altendorf zu Engen und 1 Malter Korn Gilt von einem Gute im Altendorf, alles Engener Mass, um 120 U italiger alter Haller"). Das Or. siegelten die 3 Aussteller. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. R. a) 1410 mitwoch vor st. Georigen -tag [Apr. 16.] verkauft Eberhart von Ryschach zu der Nüwenhewen seinem Bruder Hannß um 60 tb h seinen Anteil an dieser Gilt. Das Or. siegelte derselbe, Hannß von Nuwen- haußen und Conradt von Aßhann. Lupf. Kopialbücher II, 1 S. 192. a. a. 0. 1 2) 1399 am hl. Vffart abend [Mai 7.] geben Vrsell Brümsin und Vren von Ryschach, ihre Schwester, beide von Gysingen, dem Kloster Tanhain als Seelgeräte 2 Malter beider Korns Engener Mass Vorzins, zu reichen nach ihrer beider Tod zur Herbstzeit von ihrem eigenen Zehnten in Zymberholczer Bann, gen. der Brümsinen Zehnten vf dem Kürnberg. Perg. Or. (die Siegel der Vrsell Brümsin, unter dem sich auch ihre Schwester Vren, die kein eigenes hat, verbindet, und ihres Schwestersohnes Burkart Reckembach fehlen). Karlsruhe. R. 4) [14]14 vigilia Michaelis [Sept. 28.} empfangen Cunrat und Wernher von Aschan von Zimmer- holtz des Köpplins Gilt zu Zimraerholtz, die 2 Malter Kernen, 2/9^,2 Herbsthühner und 20 Eier giebt und von Peter Köplin und seiner Schwester Vrsula um 35 $ ^ erkauft ist, von Graf Hans von Lupfen zu Lehen. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 3 v . Donaueschingen. 5) 1434 donstag nach st. Virichs tag [Juli 8.] verkauft Peter Blum von Engen an den Konvent zu Engen 2 rechteigene Gütlein zu Zimmerholtz um 30 # 3i Const. Das eine, aus dem der Konvent bisher schon 1 Malter Korn und ebensoviel Roggen Vorzins bezog, 1 Malter Veesen und ebensoviel Haber, giltet 3 Hühner ^ff^wvkMMmt'iÜt, H 126 1377. und 60 Eier, das andere giebt zu Vogtrecht voraus 1 Mut Koggen und 2 Mut Haber, beschädigten Siegel des Junkers Cünraten von Eischach. a. a. 0. Perg. Or. mit dem 1377, März 8. 72. Georg von Geroltzegge, Herr zu Geroltzeckg, macht für sich, seine Erben und alle seine Nachkommen Graf Eberharten von Würtemberg und allen dessen Erben seinen Teil an der Feste Geroltzeckhe, seine Feste Schenckenzell und alle Festen, die er immer gewinnt, zu offenen Häusern gegen jedermann, ausgenommen Stift und Bistum Straßburg, auf seine Lebtage. Jeglicher seiner Burg- oder Amtmänner zu Geroltzeck, zu Schenckenzelle oder auf seinen später zu erwerbenden Festen soll dem Grafen von Würtemberg schwören, mit den Festen gehorsam zu sein a ). Geben zu mitfasten an dem sontag, so man singt Letare, 1377. Das Or. siegelten der Aussteller und dessen Diener Meinlach von Linsteten und Herman von Liechtenfelß. (Reinhard) Geschichte des Hauses Geroldseck. No. 35. T. a) 1391 sampstag vor st. Vites tag [Juni 10.] erklärt Graf Eberhart von Kirchberg, dem die Feste Schenken- zell als offenes Haus der Herrschaft Wirtenberg sein Oheim Geori von Geroltzeke sei. vermacht hat, dieselbe als solches gegen jedermann. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers, seines Bruders Conrat und Herrn Swikgers von Gondelfingen, gen. von Degnekg. Stuttgart. 1) 1373 st. Alexius tag [Juli 17.] geben zu Witken Heinrich derHülwer, Edelknecht, zu Schenkenzelle, Heinrichs sei. des Hülwers Sohn, mit Eat seiner Mutter Küngenten von Winterbach und seine Geschwister Dietrich, Hans und Elsbeth mit Willen ihrer Vögte, der Edelknechte Hug und Hansen von Lin- stetten, an das Kloster Witken um ihrer Vordem Seelenheil willen ihre eigene Wiese in der „blind" zu Schenkenzelle neben dem „wag", sodann zu ewigem Almosen ihr eigenes Gut, gen. der Stelzer Gut, daselbst,, also dass von den Zinsen dieses Gutes 6 ß h an das Kloster zu gemeinem Nutzen und an ihre, der Hül- wer, Schwester Angnesen, die daselbst Klosterfrau ist, zu ihrem Leibgedinge 3 U h und 4 Hühner a ) jährlich fallen. Perg. Or. (die Siegel des Junkers Gerien von Geroltzegg , Heinrich Hülwers (zerbrochen), und der Edelknechte Hug und Hansen von Linsteten). Donaueschingen. a) Dyettrich Htilrwer von Schenckenzell, Edelknecht, erklärt, das Kloster Wittktein an diesem Gute, das. zur Zeit, da er nicht muntbürtig war, seine Vettern Huge und Hans von Linstetten sei. demselben gegeben , nicht zu irren, 1401 st. Mathyas tag [Febr. 24.]. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 2) 1375 st. Johans tag vor dem Guldin Tor [Mai 6.] verordnet Frau Junt die Messingin als Seelgeräte ihres Bruders Eberhart von Strausburg sei. an die st. Virichs Kirche zu Schenkenzeil 1 U 2 ß h Gilt aus Lamprechts Hof daselbst. Dafür soll vor dem Frohnaltar daselbst täglich, wenn man die Messe oder Vesper da singt oder spricht, und jede Nacht „von dem zit, so die naht an gaut, bis daz der tag vff gaut", ein ewiges Licht brennen. Zeugen: Cünrat Messing, Sohn der Stifterin, Leutpriester zu Schiltach, Hainrich, Leutpriester zu Schenkenzell, Hainrich der Has, Hainrich Tieffenbach, Cünrat Tieffenbach, Walther von Brantstaig. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel Cünrats Messing, a. a. 0. T. 3) 1381 dunrstag vor Vnser Frowen tag der Liechtmes [Jan. 31.~] bekundet Eglolf von Wartenberg,, ein Freier, Hofrichter zu Rotwil, dass Diem dem Schultheissen von Dornstetten, Bürger zu Rotwil, der laut der von ihm vorgezeigten Briefe vor etwie viel Zeiten vor ihm auf dem Hof zu Rotwil den edlen Georien von Geroltzegg in die Acht gethan und verschrieben habe, der darauf um 1000 fl. minder oder mehr auf ■■^^H -•-:,. ■._-■;■'.- ■ ■ m Bf 1 *fS§> "V'- W* ¥äß S^fc. *W ; !' : '. ™ W «3 1377. 127 dessen Teil an Burg und Stadt Schiita und auf die Feste Schenkenzelle mit Leuten und Gütern „geanlait" wurde und der die Anleite und ebenso die nützliche Gewähre darauf, wie Recht ist, besessen habe, auf sein Ansuchen von dem Hofgerichte heute geurteilt wurde, er könne mit diesen Stücken thun, was er wolle. Perg. Or. mit dem stark beschädigten Siegel des Hofgerichts. Karlsruhe. 4) 1404 sunnentag vor st. Margarethen tag [Juli 13.] verpflichtet sich Herzog Eeynolt von Vrse- lingen, mit Ann von Vsenberg, seiner ehelichen Hausfrau, auf alle Ansprüche derselben an ihr mütterliches Erbe, das von ihrer Mutter Angnes von Geroltzegg an sie gefallen ist, in dem nächsten Monat zu Rotwil auf dem Landgericht zu verzichten, während Walther von Geroltzegg desgleichen in bezug auf das Dorf Broggingen thun wird. Zu Leistung verpflichten sich beide Herren gen Wolfach oder gen Haselach innerhalb 14 Tagen nach der Mahnung. Auch soll Walther seiner vorgen. Muhme Annen und ihrem Gemahle 600 fl. in zwei Zielen zahlen, darüber im nächsten Monat einen Brief aufrichten und einen Mitschuldner und Bürgen setzen: thut er das nicht, so soll sein Vetter Cunrat von Geroltzegg die Feste Schenckenzell beiden als Pfand einhändigen. Das Or. siegelten Walther von Geroltzegg, Reinolt von Vrselingen, Hainrich von Geroltzeg, Herr zu Lar, Cunrat von Geroltzegg, Herr zu Sultz, und Bernlop Snewelin, der ältere. (Reinhard 1 ) Pragm. Geschichte des Hauses Geroldseck, S. 102. T. 5) 1407 st. Bartholomeus tag [Aug. 24.] verkaufen Adelhait von Truchtelfingen, Haintz Hüllwer von Schenkenzeil, ihr ehelicher Mann, und Conratt Hüllwer, ihr ehelicher Sohn, mit Einwilligung des Vogtes der Adelhait, des Junkers Erhart von Valkenstain, sowie Dietrich Hüllwers und Virichs von Truchtelfingen, ihrer Brüder, für 117 italiger alte fi. Aberly Fridrichen, Bürger zu Wolfach, das Gut, das Contz An der Widern baut und das 2 # h und 5 ß h, 2 Hühner und 20 Eier, des Suters Gut zu Schenkenzell, das 772 ßh, 2 Hühner und 20 Eier, Rümellis Gut vor Kübach, das 1 U h, 2 Hühner und 20 Eier, des Langen Gut zu den Wyden, das VI» ß h, 2 Hühner, 20 Eier, 1 Viertel Haber giltet, ferner 1 Scheffel Haber von Ruszharts Gut, Conratt Lonars Gut auf Kübach, das 30 ß h, 4 Sester Haber, 2 Hühner und 20 Eier, Wählis Gut in Trähselbach, das 1 & h, 2 Hühner und 20 Eier giltet, und in dem Kegbach Cöntzly Grössbains Gut, alles für rechteigen. Perg. Or. mit den teils abgefallenen, teils unkenntlichen Siegeln der 3 Aussteller, Erharts von Valkenstain, Dietrich Hülwers und Virichs von Truchtelfingen. Donaueschingen. T. 6) 1415 dienstag nach s. Urbanus tag [Mai 28.] Costentz „klagen graf Friderich von Veldentz und Ludmann von Lichtemberg vorm kays. hofgericht gegen Waltern von Hohengeroldseck, daß die herr- schaft zu Geroldseck mit aller ihrer zugehörung, mit nahinen der bürg Geroldseck, Schwangau (sie), der vesten Schenkazell und Rumburg, Losemburg, bürg und Stadt, ihnen mit gevvalt ohne recht entzogen seye, das sy von ihren vordem und eitern recht erben seyn etc. NB. Die herren von Hohengeroldseck wurden in possessorio einsweilen beschirmet, ratione petitorii aber die sache an das hofgericht oder vor den pfalz- grafen by Rhin zur weitern debattirung verwiesen". Chronologisches Repertorium der geroldseck. Urkunden im fstl. v. d. Leyenschen Archive zu Waal. 7) 1425 zinstag nach st. Michels tag [Okt. 2.] leiht Walther Herr zu Geroltzeck Hennsel Meyrin von Elenbogen ein Gut zu Schenckenzell in dem Burgbach, zu Mannlehen, wie es dessen Eltern von seinen Vordem zu Lehen gehabt haben"). Das Or. siegelte der Aussteller. Geroldseckisches Kopialbuch (15. Jhdt.) S. 37. Karlsruhe. T. a) 1432 samatag nach st. Virichs tag [Juli 5.] leiht dieses Gut demselben Diepolt Herr zu Geroltzegg. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ausstellers. Stuttgart. — 1446 frytag vor st. Nicolaus tag [Dez. 2.1 leiht der gen. Herr Diepolt dieses Gut und den Wallenden Bronnen, den Hans Hag sei., Schultheiss zu Wolfach, gehabt hat, Mathisen von Biberach. Geroldseckisehes Kopialbuch. a. a. 0. S. 52. 8) 1439 samßtag nach Vnser lieben Frauwen dag [Febr. 7.] teilen zu Geroltzecke Diebolt, Jorge Domherr der hohen Stift zu Straßburg und Hanß, Gebrüder, Herren zu Hohengeroltzecke, ihre Lande. Hiebei fallen Schenckenzelle, Rumberg, die Pfandschaft zu Swaben und die Kastvogtei zu Wyttichen Hannsen und dessen Erben zu. Diebolt als der älteste Bruder bleibt bei der Mannschaft und Lehenschaft. Die Wildbänne und Silberberge, es sei jenseit Rines oder zu Swaben, sind allen dreien gemeinsam. Die Schlösser 128 1377. Schenckenzelle und Rumberg sind auch der beiden anderen Brüder offene Häuser, doch sollen sie darin niemand enthalten ausser im Falle von Landkriegen. Alle 3 Brüder haben für sich und ihre Erben einen Burgfrieden zu Rumberg und zu Schenckenzelle in den Schlössern „vnd ongeuerlich zwen armbrustschutz darvmb schyben wyße" geschworen. Das Or. siegelten die Aussteller, a. a. 0. S. 275 T . T. 9) 1451 dornstag vor dem hl. Palmtag [Apr. 15.) vermitteln zwischen Jörg Domherr des Stifts Straßburg und Junker Diebolt, Gebrüder, Herren zu Hohengeroltzecke, einer- und Hansen von Rechberg von Hohen- rechberg von wegen Annen von Zimmern, seiner Stieftochter, Johanßen Herren zu Hohengeroltzeck sei. ehelicher Hausfrauen anderseits, in ihrem Streite über Schenckenzelle, das Schloß, und der gen. Frau Wid- dum, Zngelt, Morgengabe und fahrender Habe Egnolf Abt zu Gengenbach und Wylhelm Abt zu Schutter, mit Ludwig von Landecke und Andris R8der dahin, dass dieselben sich gegenseitig Recht vor Jacob Markgrafen zu Baden geben. Dafür, dass sie dessen Spruch nachkommen wollen, setzen die von Geroltzecke zu Bürgen die Junker Martin von Stauffen und Stephan Mollenkopf vom Risse. Einlager in Offenburg, Gengenbach oder Lare. Geben die Herrn von Geroltzecke und ihre Bürgen darüber einen Pergamentbrief mit ihren Siegeln, so wird ihnen Schenckenzelle, das Schloß, und was darin Hansen sei. von Geroltzecke gewesen ist von Pferden, Harnisch, Büchsen, Pulver, Armbrust, Pfeilen und dergleichen eingeräumt werden. „Als auch Junker Tiebolt meynt, das Mathis der Schriber indem, als er Schenckenzelle gehalten, anders gefaren, dann ime ge- bürt soll haben", so soll er mit demselben zu endgiltigem Austrage vor gen. Markgrafen und dessen Rate kommen. Das Or. siegelten die Aussteller, sowie die Herren zu Hohengeroltzecke und die Bürgen, a. a. 0. S. 96. T. I) Ueber diesen Streit, in dem Frau Anna von Zimmern zu Schenkenzell in enger Haft gehalten wurde,, vgl. den eingehenden Bericht der Zimm. Chronik I. 349—354. 10) 1453 mitwoch nach st. Matheus dag [Sept. 26.] teilen Jörg Sänger des Stifts zu Straßburg und Tiebolt, Gebrüder, Herren zu Hohengeroltzecke, ihres Bruders Hanns sei. Erbschaft: Jörg erhält Schenckenzelle, das Schloß, die Dörfer zu Swaben und alle andern Dörfer, Leute und Gut, und Rümberg,. das Schloss, Tiebolt aber Geroltzecke. Trotz dieser Teilung soll es bei den Burgfriedenbriefen bleiben. Das Or. siegelten die Aussteller, Rudolf von Balgowe und Adam von Wintertur. Geroldseck. Kopialbuch S. 277 \ T. II) 1455 st. Viti und st. Modesten tag [Juni 15.] tädigen Steffan Mollenkopf, Adam von Wintertur und Hanns Meyer von Küremberg zwischen Jergen Senger der hohen Stift zu Stroßburg und Junker Diebolt, Gebrüdern, Herren zu Hohengeroltzeckhe, also, dass Jerge Tiebolten alle seine Gerechtigkeit an der Herrschaft zu Schwoben, nämlich „was ob Haselach lit, Schenckenzelle, Rümberg und Loßeburg" eingiebt und nur das lebenslängliche Öffnungsrecht zu Schenckhenzelle und Rümberg, sowie die Macht, lebenslänglich in den Wildbännen zu jagen, zu vögeln vnd zu fischen, und seine Gerechtigkeit an etwa in dieser Herrlichkeit aufstehenden Bergwerken sich vorbehält. Das Or. siegelten Jerge und Tieboldt und die Tädigungs- leute. (Reinhard) Pragm. Geschichte des Hauses Geroldseck, S. 179. T. 1577, Juni 19. 73 < Hainrick von Lupfen, Landgraf zu Stüellingen, verkauft für 27 fl. Bertschin In dem Aigen zu Ebrafingen Eißliß Gut daselbst, das 3 „stuck gelts" giltet. Geben zu Stüellingen 1377 an dem nechsten freytag vor st. Johanß tag des Töuffers. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher IX, 1 Bl. 258. Donaueschingen. T. 1377, Juli 12. Stüfüingen. ■JHHM I ^^BM '■■■■■"'■■.' "■'■"'■'. ^^^H ■ ■ Rh ■ bH H S«& pp w ■ . ■i 1377. 129 1) [1399] empfängt von demselben Grafen Conradt Heggeutzy zu Lehen zu Ebratingen das Gut, das 2 Mut Kernen, 2 Mut Boggen, l Malter Haber, 6 Hübner und 60 Eier giltet, das Gut, das 1 Mut Kernen, 1 Mut Haber und 7 Hühner giltet, und das Gut, das 1 Mut Roggen und 3 Hühner giltet. a. a. 0. 1, 2 fol. 9 T . 2) Ein Gut zu Ebrafingen, das vorzeiten die Swaininger gebaut haben, empfängt als Lehen von der Landgrafscbaft Stielingen [1399] Fridrich von Oftringen von Mettingen, a. a. 0. 26. 3) 1436 zinstag vor dem hl. Palmtag [Mars 27.] entscheidet Jacob Truchsess zu Walpurg, des Reichs Landvogt in Swauben, zu Walsee als Gemeinmanu in dem Streit zwischen der Stadt Schauffhusen und Eberlin Widmer von Eberfingen. Er hatte zunächst in der Sache 1435 mentag nach dem Maigtag [Mai 2.] einen Tag zu Petershusen im Kloster anberaumt, woselbst Eberlin Widmer klagte, dass die von Schauffhusen vordem Nachts nach Eberfingen gekommen und dort ein Haus „angestossen vnd verbrant" hätten, davon seien ihm auch 3 oder 4 Häuser mit ungefähr 30 Haupt Vieh, all sein Korn und Haber und sein Hausgeräte mit verbrannt, dabei sei er sich nicht bewusst gewesen, „vnfrüntlichs" mit denen von Schauffhusen zu thun gehabt zu haben, bisher aber habe er immer vergeblich sie ersucht, ihm den Schaden, den er ungefähr auf 400 H ^ anschlage, zu ersetzen. Die Ratsboten der Stadt erwiderten darauf, als Junker Jörig von Ende mit Costentz und andern Reichsstädten, „darzü sy och gewant weren", Krieg gehabt, hätten sie sich schützen müssen; sie hätten aber keinem der ihrigen empfohlen, Eberlin Widmer zu schädigen, und wüssten von dem Zuge nichts; wohl habe Graf Hanns von Lupfen sich über etliche der ihrigen beklagt, worauf sie dieselben verhaftet und dem Grafen einen Rechtstag angesetzt hätten, aber derselbe sei weder zu diesem, noch zum zweiten und dritten Rechtstag gekommen. Der Kläger antwortete, der Schaden sei ihm geschehen auf st. Agtentag zu Nacht vor ungefähr 7 Jahren, und zwar von Schauffhusener Knechten, Bürgern und Bürgerskindern, die aus der Stadt und wiederum in dieselbe gezogen wären, Graf Hannsen Sache gehe ihn nichts an, der wisse sich selbst zu verantworten. Rede und Widerrede der Parteien wurde sodann auf Begehren der Schiedsmänner denselben schriftlich zugestellt, um auf Grund dieser Schriftstücke entscheiden zu können. Auch der Truchsess bedingte sich nach dem Einlaufe der schriftlichen Entscheidungen der Schiedsleute Zeit aus, um Rat haben zu können, welchem Urteile er folgen solle. Der Spruch der Schiedsleute der Stadt Jacob Schellangs, des Rats zu Rauenspurg, und Cünrat Hamlings, des Rates zu Pfullen- dorf, wurde gegeben an zinstag vor st. Marien Magdalen tag [Juli 19.] 1435 und besiegelt mit des ersteren Siegel, er lautet: Können Bürgermeister und der kleine Rat zu Schauffhusen einstimmig oder in ihrer Mehrheit schwören, dass sie keinem der ihrigen empfohlen hätten, den Eberlin Widmer zu schädigen, und dass sie auch damals davon nichts gewusst hätten und an dem Zuge unschuldig seien, so sollten sie der Sache ledig sein. Der Spruch der Schiedsleute des Eberlin Widmer, nämlich Eberharts von Ryschach von Rychenstain, Vogts zu Marchdorf, und Rüffs von Nuwenhusen aber wurde gegeben vff die Eschrigen Mitwochen [Febr. 22.] 1436 und besiegelt durch Rüff von Nuwenhusen, er lautet: Kann Eberli Widmer beweisen, dass ihm der fragliche Schaden durch Schauffhusener Knechte, Diener und Bürgerskinder zugefügt sei, so soll ihm die Stadt denselben ersetzen; thut er das aber nicht, und schwören Bürgermeister und kleiner Rat der Stadt, dass die ihrigen dem Kläger den Schaden nicht zugefügt haben, so soll die Stadt der Sache ledig sein, leisten sie aber diesen Eid nicht, so soll die Stadt dem Kläger seinen Schaden ersetzen. Jacob Truchsess erkennt nun den Spruch der Schiedsleute der Stadt als den bessern. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Ueber- lingen, Stadtarchiv. T. 74, Hainrich von Lupfen, Landgraf zu Stuelingen, versetzt seinem Bruder Eberhart, der die 330 fl., welche er, Hainrich, den Kindern Cuntzen [Hinter] Sandt Johanne schuldig war, auf seinen Teil des Dorfes zu Rullassingen genommen, und der auch die 40 fl _ Yi. 17 * n ' . ^BSi sfsPs |HMH 130 1377. die er, Hainrich, dem Juden zu Schaffhausen schuldete, „mit seinen gueten pfänden gen dem selben Juden verstanden hat", für diese 370 fl. seinen Teil an der Burg zu Stuelingen und an den zu dieser Burg gehörigen Hölzern, Äckern und Gärten, seine Eigenleute, die zu Stuelingen sitzen, sowie die Widdnm mit dem zu ihr gehörigen Kirchensatze und alle seine Rechte zu Ebrafingen. Was Eberhart bis zur Lösung dieser Pfandschaft an dem vorgen. Teile der Feste zue Stuelingen baut, „es wer mit decken oder mit andern dingen", ist ihm bei der Lösung zu ersetzen. Geben zue Stuelingen 1377 an dem nächsten Sonnentag vor st. Margrethen tag. Das Or. siegelten der Aussteller und seine Oheime Johanns von Eoßnegg, Frei und Ritter, und Cunradt von Krenckingen, gen. von Wissenburg, der ältere, Frei. Lupf. Kopialb iicher Tom. VI, 240—243. Stuttgart. 1) 1399 Jokannis Baptistae [Juni 24.] empfängt Hannß Trulleray von Ossingen von Graf Hans von Lupfen ein Haus zu Stuellingen, das 12 ß neue ^ gilt, die Wiesen zu Stuellingen, die Hainrich der Öhann hat und die 4 Mut Kernen gilten, und das Gütlein zu Witzen, das 6 Viertel Roggen, 1 Malter Haber, 3 ß $i, 1 Herbst- und 1 Fastnachthuhn und 40 Eier zinst. a. a. 0. I, 2 S. 15 T . Donaueschingen. 2) 1401 Aug. 17. erklärt König Ruprecht zu Augsburg auf Bitten des vorgen. Grafen, dass alle jetzigen und künftigen Einwohner des Städtchens Stulingen frei sein sollen und „das auch nyemant in daz selbe sloss Stulingen erben soll, dann dez selben, der dann von dodes wegen abgegangen ist, nehster erbe. Ez sal auch niemant darinne fallen, dan einen rehten slehten heuptfal, vnd daz uberge gut sal aber dem rehten erben werden". Chmel, Regesten des Königs Ruprecht No. 855. 3) 1414 sonntag nach st. Michaels tag [Sept. 30.] sitzt Hanns Höudorfer von Walwiß, ein Frei, zu Bodmann in dem Dorf in dem freien Königshof zu Gericht im Namen eines römischen Königes und anstatt der Ritter Hannsen von Bodman, des altern, und Hannsen Conrat von Bodman, die dazumal das Gericht daselbst innehaben. Vor ihm verkauft Clauß Moßer von Stuelingen Junker Hannßen von Heuwdorf von Schenckenberg anstatt und im Namen der Kirche Schenckenberg 2 g ^ Const. Gilt aus namentlich aufgeführten Grundstücken zu Stielingen im Dorfe um 63 & ^ Const. Das Or. siegelten die beiden obgen. Herrn von Bodman. Lupf. Kopialbücher Tom. VII, 181—84. Stuttgart. 1377, Nov. 25. 7g t Des hl. römischen Reiches Städte, die den Bund halten um den See in Swaben, Oostentz, Überlingen, Bauenspurg, Lindow, Sant Gallen, Wangen und Buchorn verkünden, dass Graf Hug von Werdenberg, den sie gen Buchorn vorgeladen haben, e um sich zu verantworten, weil er und sein Bruder nach Klage des Spitales zu Vber- o lingen und Virichs Humpissen, Bürgers zu Bauenspurg, mit „füterhaber", den er auf das Dorf Siggingen gelegt, und von der Taferne und des Gerichts wegen daselbst die Kläger geirrt haben, erschienen sei und nach vieler Rede und Widerrede eingewilligt habe, die Kläger fortan im Besitze dieses Dorfes und seines Gerichts nach Inhalt der Briefe, welche sie von der Herrschaft Werdenberg darüber innehaben, i^£9w3»K iäs-ssksfe; mmm _■■ 1377. 131 unbekümmert zu lassen. Zeugen sind die Städteboten: Hainricb Tettikouer, gen. der Zapf, und Cünrat Schindelly von Costentz, Cünradt Gotzzly und Hans Hatzzen- e berg von Vberlingen, Wilhelm Maygenberg und Johans der Haslacber von Rauens- o purg, Hainrich Rienolt und VJrich Binder von Lindowe, Jacob Ruprebt und Johans der Widmer von Sant Gallen, Hipp der Hipper von Wangen, Johans Wagenman und Hainrich der Brunwurtz von Büchorn. Geben 1377 an st. Katherinen tag der hl. junkfrowen. Das kleinere Siegel der Stadt Büchorn (nicht gut erhalten). Perg. Or. Überlingen, Spitalarchiv. 1) 1361 [Okt. 3.] Constantiae officialis curiae Constantiensis notificat, quod constitutus coram se 1361 die dominica post festum beati Michahelis archangeli iudicii in figura Hainricus dictus Stetter de Witten- hofen, molitor, confessus est, se a priorissa et conventu monasterii in Zouingen civitatis Constantiensis in „emphiteossim" pro se et heredibus suis molendinum in villa et banno villae Obrasiggingen, dictum des Mädlers müli, eidein monasterio iure dominii pertinens, pro annuo censu 14 ß ^ Constant, 100 ovorum tempore pascali, 4 pullorum autumnalium, 7 ß in festo Purificationis beatae Mariae virginis et 7 ß in festo beati Jacobi apostoli solvendorum recepisse et se et heredes suos tali poenae, ut excommunicarentur, si census iste non traderetur, monitione 8 dierum praemissa, submisisse. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Officials (es hat ein Rücksiegel [12 mm. D.] das undeutlich einen Kopf zeigt). Constanz, Kloster Zofingen. 2) 1401 an des hl. Crütz abend in dem Mayen [Mai 2.] bekundet Graf Albrecht von Werdenberg, der jüngere, Herr zum Hailgenberg, dass der Streit zwischen dem Gotteshause zu Zofflngen zu Costentz einer- und Jäken Bürk, gen. der Siger, einem Leibeigenen Hainrichs von Bübenhouen, Ritters, und dessen ehelichen Frau Annen Gnämminen anderseits also friedlich entschieden sei: die beiden letztern sollen das Gotteshaus an dessen Hof zu Obra Siggingen, auf dem Jäck eine neue Stube gebaut hat, nimmer irren, dagegen bekommt Jack für alles, was er in diese Stube verbaut, und was er auf diesem Hofe „verarn, verzünt und verbuwen" hat, und für alle weitere Ansprache 4 & 3i Const., zahlbar halb auf Pfingsten, halb auf Martini. Perg. Or. mit unkenntlichem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 3) 1443 st. Mathias abend [Febr. 23.~] verkauft Michel Burck von Sickingen an Jacob Zeh, Pfister- herrn zu Salmonswiler, seinen Torkel am Vdelger, der von seiner Schwieger Elisen Geblinen kommt, um 24 $ $ Vberlinger Münze und Währung. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Junkers Fridrich von Ow, Vogts zum Hailigenberg. Karlsruhe. 4) 1464 mentag nach dem hl. Obrosten Tag ze Wichennachten, den man nempt den Zwölften, [Jan. 9.] verkaufen Wilhalm Gremiich, Jörg Grätter, Marquart Vogt, Vrsula und Frantz die Fauber, Frantzen Faubers sei. eheliche Kinder, diese mit Willen ihres Vogtes Caspar Sältzlin, Bürgers zu Rauenspurg, um 750 S h Rauenspurger Währung Lorentzciusen Enis, Kaplan zu Bächin, ihren Hof zu Vndern Siggingen, der 7 Malter Veesen, 4 Malter Haber, 3 # h, 9 Hühner, 180 Eier giltet, für recht eigen und ledig, so dass er niemanden zinst, steuert, dient und Vogtrecht giebt. Perg. Or. mit den eingenähten, bröckeligen Siegeln der 3 ersten Verkäufer und Caspar Sälzlins. Donaueschingen. 5) 1465 st. Anthonien tag [Jan. 17.} leiht Burckhart Bischof zu Costentz Andresen Maschgabe, Bürger zu Costentz, als Träger des Gotteshauses zu Zouingen in der Stadt Costentz sein „gestifft gutli" zu Staimbach, wie das „vmbhaget vnd beschlossen" ist, zu Erblehen. Derselbe hat ihm aus demselben und dazu aus des gen. Gotteshauses Hof zu Obern Sikingen in sein Schloss Marchdorf zu Händen seines Amtmanns zum voraus zu geben 2 Scheffel Veesen, 2 Scheffel Haber, 15 ß ^, 50 Eier, 1 Fastnachthuhn, 1 Weihnachthuhn und 4 „graber phenning". Das Gütlein hat ausserhalb seiner Marken keinen Trieb und Tratt ■weder in Holz noch Feld und gehört in die Gerichte, Zwing und Bann gen Teggenhusen, weshalb der Maier, 17* 58Ö ■■■>■■■'■ WM HB 132 1378. 1379. der es baut, zu den Gerichten zu Teggenhusen, wie andere daselbst, gehorsam sein soll. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 1318, Dez. 4. 76i Hainrich von Buch zu Gysingen hat die Wiese zu Gossingen, die sein und seiner Erben Pfand ist von Haini Gernolt und seiner ehelichen Wirtin, zu Lehen von Junker Egloffen von Wartenberg. Geben 1378 dez sanistages allernehst vor st. Nycolaus tag dez hl. byschoffes. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 1379, Apr. 3. 77. Äbtissin Agnes von Lindau leiht Rudolfen und Burkart von Blämberg, Gevettert zu Mannlehen die Vogtei zu Eschingen a ). Actum die Paltnarum 1379. Lindauer Lehenbuch von 1356, S. 44. München. a) Dieses Mannlehen leiht 1384 (es steht irrig 1304) dieselbe Äbtissin, 1391 Äbtissin Clar und 1411 Äbtissin Vrsula jeweils Hainrich von Randegg (a. a. 0. S. 44, 134, 160), 1437 mentag vor st. Conrats tag [Nov. 25.] zu Lindow Äbtissin Vrsula dem Ritter Hainrich von Randegg, (Perg. Or., ohne Siegel, Donaueschingen) und 1446 sambstag nach st. Valentins tag [Febr. Id.] auf ihrer Pfalz zu Lindow dieselbe Äbtissin [Burkharten von Randegg, Domherrn zu Costentz (Lindauer Lehenbuch S. 188, München). 1) 1391 die Waltpurgis [Mai 1.} leiht Äbtissin Clar von Lindau Götfrid dem Schultheissen von Schaufif- husen, Hansen sei. des Schultheissen, Ritters, Sohne, die Vogtei über ihres Gotteshauses eigene Leute, die im Kreise sitzen „von Tenger Egg vntz gen Costentz vnd von Costentz vntz an Zürchse vnd vom Zürchse vntz gen Bondorf vnd von Bondorf wider vntz gen Tenger Egg", zu Mannlehen, a. a. 0. 160. 2) 1393 samstag vor st. Michels tag [Sept. 27.\ leiht zu Lindow auf ihrer Pfalz Äbtissin Clara Berchtolten von Ebentingen, gen. der Ber, den Hof zu Rieteschingen, den Hans von Lantzenhofen sei. von ihrem Kloster zu Lehen gehabt hat a ). Perg. Or. mit dem Siegel der Ausstellerin. Donaueschingen. a) 1396 leiht dieselbe diesen Hof zu Mannlehen Burkarten von Ramstain, 1420 Äbtissin Vrsel Eberharten von Ewentingen. Lindauer Lehenbuch S. 132, 160. 3) [Um 1400] trägt Götz von Hünenberg, Ritter, von Hainrich und Hans von Rosnegg, Gebrüdern, Freien, einen Hof zu Rieteschingen zu Lehen. Roseneggisches Lehenbuch, geschrieben nach 1428, S. 1. Karlsruhe. 4) 1424 st. Elisabethen tag [Nov. 19.] einigen Hannß von Winckelßheim, Bürgermeister zu Schafhausen, und Hannß Nutzli, Unterbürgermeister daselbst, Vrßelen von Schellenberg, Äbtissin zu Lindaw, und Ritter Heinrichen von Randegk in ihren Spänen wegen der armen Leute zu Rieteschingen auf den Truchsessen Jacob, des Reiches Landvogt in Schwaben, als einen Gemeinmann mit gleichem Zusatz. Das Or. siegelten die Aussteller. Pap. Kop. Donaueschingen. T. 5) 1428 zinstag vor Letare [März 9.] sitzt Jacob Truchsess zu Walpurg, des Reichs Landvogt in Swäben, zwischen Vrsellen von Schellenberg, Äbtissin zu Lindow, und Hainrichen von Randegk, Ritter, mit den Zusätzen Hainrich von Westerstetten, Vogt zu Bregentz, und Burkart Nagel, des Rates zu Lindow, auf Seiten der Äbtissin und Graf Johanns von Luphen und Cünrat vom Stain von Monsperg, Ritter, auf äöfc 9flH 1379. 133 Seiten Hainrichs zu Merspurg zu Gericht. Die Äbtissin klagt, dass Hainrich von Randegk als Vogt ihres Dorfs Rieteschingen über das ihm zustehende Vogtrecht hinaus von den armen Leuten Steuern und Dienste verlange, gegen das Herkommen Bannwein schenken und Tafern machen wolle, auch einen Kelnhof daselbst verleihe und Erschatz davon nehme, die Leute wegen Ungenossame bessere, das Gericht zu Rieteschingen mit andern als ihres Gotteshauses Leuten besetze, die ihm jährlich zu Ostern als Vogtrecht zustehenden 10 Lämmer nicht nehmen wolle und fordere, man solle ihm „die lenger ziehen"; auch halte er den armen Leuten aus| einer Pfändung noch 2 Ochsen vor über die Täding, die deshalb geschehen, sperre sich den Leuten wegen einer Gemeindetratt einen Brief zu geben, wie es betädingt sei, und wehre ihnen in einem Holz zu hauen; und das alles, obschon doch alle Jahr zu Rieteschingen vor Gericht im Beisein seiner Amtleute des Gotteshauses Rechte ohne deren Einsprache geöffnet würden. Hainrich von Randegk lässt darauf zur Abwehr dieser Klage den Kaufbrief, wie die Vogtei von Rudolf von Blümberg an seinen Vater sei. und ihn gekommen, den Lehen- und Bestätigungsbrief des Gotteshauses zu Lindow und schliesslich „ettwiemengen" versiegelten Kundschaftbrief, wie Rudolf von Blumberg die Leute und Güter innegehabt habe, verlesen, aus denen man entnehme, dass er „nachjagender vogt vnd herre" sei und der Äbtissin nicht zu antworten habe. Nach Rede und Gegenrede sprechen die Schiedsleute einhelliglicb zu Recht, dass jede Partei eine geschworene Kundschaft, aber von nicht mehr als je 13 Kundleuten, einziehen und vor Truchsess Jacob bringen solle; die Kundschaft könne auch mittelst eines von einem Biedermann besiegelten Briefes, der die beschworenen Aussagen enthalte, vorgelegt werden. Alsdann solle Truchsess Jacob wiederum beide Parteien, die ihm gleiche Zusätze geben, vor sich bescheiden, und alsdann solle geschehen, was Recht sei. Die 2 Ochsen aber solle Hainrich von Randegk den armen Leuten wiedergeben. Perg. Or. mit dem unkenntlichen unter Papier (unten und links seitwärts) aufgedrückten Siegel des Truchsessen. a. a. 0. T. 6) 1428 zinstag in der Marterwochen [März 30.\ vereidigen die obgen. Bürgermeister und Unterbürgermeister zu Schäffhusen in den obigen Streitigkeiten, da jedem Teil wegen etlicher Punkte ein Kundschaft auferlegt war, die (in No. 7 und 7 a ) gen. Zeugen auf ihre vor dem Stadtschreiber, Meister Wal- thern Spieß, geschehenen Aussagen. Pap. Or. mit den Siegeln der Aussteller, a. a. 0. T. 7) An demselben Tage bezeugen Hanns Hagen, der ältere, Hanns Gluntzer, Hainrich Bütinger von Tengen aus der hintern Burg, und Jäckli Guger von Aitlingen, die ob 40 Jahren und seither zu den Dinggerichten zu Rieteschingen gegangen sind, dass weder Hainrich von Randegk noch seine Amtleute jemals- gegen die Rechte, die jedem Teile nach Ausweisung des auch jetzt vor ihnen verlesenen „nottels" zuständen, geredet hätten, und dass an die von Rieteschingen erst neulich bei Hainrichs von Randegk Zeiten Steuer und solch schwerer, ungewöhnlicher Dienst erfordert worden, wohl sei bei des von Blumberg Zeiten eine Steuer von denselben gefordert worden, aber sie hätten sich derselben dazumal erwehrt; ehe die Vogtei zu Hainrichs von Randegk Händen gekommen sei, und auch längere Zeit darnach sei kein Bannwein zu Rieteschingen geschenkt worden, damit habe erst Herr Hainrich unlängst angefangen; derselbe solle auch den Kelnhof um ein Paar Handschuhe leihen und keinen Erschatz davon nehmen , niemand wegen einer Ungenossame höher strafen als jedes Jahr, solange die Ehe währt, um 9 ß h, nämlich zu den 3 Gerichten um je 3 ß h. Die grösste Busse, daran man zu Rieteschingen geboten hätte, sei früher nie höher gewesen als bis zu 5 s h. Das Gericht sei bei 20 Jahren mit Gotteshaus- und auch andern Leuten, wie die zu haben waren, besetzt worden, wenn es sich aber um Eigen und Erb gehandelt, so hätten allweg nur Gotteshausleute darum gesprochen. Herrn Hainrich sei man jährlichs zum Mai 10 Lämmer, deren eins nicht über 18 A wert sein soll, zu geben schuldig. Das Holz hätten bisher ungeirrt die armen Leute zum Besten des Dorfes, sei es um Boten oder Wartleute damit zu lohnen, verkauft oder auch dasselbe unter sich nach Verhältnis geteilt"). Pap. Or. mit den unter Papier aufgedrückten Siegeln des Ober- und Unterbürgermeisters, a. a. 0. a) Gleiche Aussagen machen Herman Cum von Aitlingen, Haini Guger von Aitlingen und Hennsli Keller von Stettbach, Bentz Höh und Hainrich Höh, Gebrüder, Vlrich Stierli, Bürger zu Schauffhusen, Bertschi Hemerli, der vor Zeiten des von Blumberg sei. Vogt war, Cfini Burkart von Steppach (sämtlich unter den Siegeln wie oben). C^H J#M« m 134 1379. Daselbe thut auch Marty Seltenbrunner, Bürger zu Vilingen, der aber seine Aussage vor Cunrat Sterren, Schult- heiss zu Vilingen, beschwört. Pap. Or. a. a. 0. T. 8) 1444 feria 5. ante dominicam Keminiscere [Mars 5.] antwortet Vrsula von Sigberg, Äbtissin zu Lindow, ihrem Keller Kunin und den Richtern zu Eschingen, dass sie nach ihren Rodeln nicht entscheiden könne, ob das Gut, um das eine Frau und etliche Männer vor ihnen zu Recht stehen, Mannlehen sei; dieselben werden unter sich selbst besser finden können, ob dieses Gut vormals Frauen innegehabt haben. Ihren Gütern zu Besserung und auch den ihrigen zu Nutzen will sie „die manlehen ze Eschingen hinfür vellen vnd abthun gegen vnsers gotzhus lütten, also das die schwöster erbe, als der bruder, vnd die dochter alß der knab". Pap. Kop. 15. Jhdt. a. a. 0. 9) 1452 sunnentag vor st. Vits tag [Juni 11.] verlangt vor Mathias Mager, Junkers Hansen von Randegg Vogt zu Rieteschingen, der an des gen. Junkers Stelle zu Gericht sitzt, Hainrick Pur von Rieteschingen mit Urteil zu erfahren, ob er die Güter des Gotteshauses Lindöw „mit aim fal", wie denn vormals im Dorfe Rieteschingen Recht und Gewohnheit gewesen, aufgeben könne. Dagegen antwortet Cunrat Keller von Rieteschingen namens der Äbtissin, dass „ainkainer, der man ist, der gütter miner gnädigen fröwen von Lindöw nit mag, noch sol vffgen die gütter miner fröwen, so lang vnd er die buwen vnd zinsen mag vor krankhait oder vor armüt''. Das Urteil lautet einhellig für Cunrat Keller, nur wenn es der Fall wäre, „dz ainer so arm oder so krank war, so mag ainer die gütter vffgen mit aim fal vff der pfallentz zu Lindöw". Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Junkers Hans von Randegg. a. a. 0. M. 10) 1452 sunnentag vor st. Vitz tag [Juni 11.] klagt vor dem vorgen. Vogte und Gerichte Cunrat Keller namens der Äbtissin Vrsula von Lindöw, dass Jerg Schleher daselbst von „ains bösen lümden wegen" landflüchtig geworden sei, weshalb der gen. Äbtissin ihr Cut zu Rieteschingen „wüst vnd bulos" liege; da aber Hainrich Pur dieses Gutes „geerb vnd gnoss" sei, solle er seinen Bruder Jergen Schleher anhalten, das Gut zu bauen und der Äbtissin ihre Zins und Fälle davon zu geben, andernfalls aber das an dessen Stelle selbst thun. Darauf antwortet Hainrich Pur, er glaube, dass weder er, noch sein Bruder Jerg der Äbtissin dazu pflichtig seien, da sie des „gütz nit erb noch gnöss sygend, won ir vatter syg gewesen ain frömder, herkumpner man, vnd syg och vssgewiset von dem gut vnd ander hab sins vatters". Das einhellige Urteil lautet, dass Hainrich Pur seinen Bruder anhalten soll, das Gut zu bauen, weigere sich der Bruder dessen, so habe er es selbst zu bauen. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Junkers Hansen von Randegg. a. a. 0. M. 11) 1468 donrstag nach st. Valentins tag [Febr. 18.] verkauft Hanns Waldkilch, gen. Goldschmid, Bürger zu Schafhusen, von etlichen Gütern zu Rieteschingen, die der Äbtissin von Lindöw zugehören, 30 ß h Vogtrecht, die Junker Burgkhart von Hödorf mit 20 fl. Rh. laut Waldkilchs Kaufbrief von 1467 mitwoch nach Inuocauit [Febr. 18.] wiederkaufen kann, um 20 fl. Rh. an Hainrich von Randegg, Ritter. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. R. 1379, Juli 23. 78. Graf Hainrich von Fürstenberg, Landgraf in Bar, der mit Schultheiss, Bürgermeister und Rat der Stadt Vilingen wegen der „nüwen straze" übereingekommen ist, dass sie ihm darum 300 M. S. geben sollen, wogegen sie und jedermann diese Strasse wandeln und fahren mögen, bekennt, dass sie ihm von dieser Summe abermals 150 M. gewährt haben. Sie sollen diese 300 M. S. von dem Zolle, der von dieser Strasse fällt, vom kommenden st. Gallus Tage an die nächsten acht Jahre ohne seine Verhinderung einziehen, sind aber diese acht Jahre vergangen, so ist der Zoll, v ; « M | ss 1379. 135 ob nun die 300 M. „sich selber erloset haben oder mit" , ihm und seinen Erben ledig. Wird ihm und den von Vilingen diese neue Strasse in den acht Jahren mit Gewalt oder mit Recht zu fahren gewehrt, so sollen er und die von Vilingen zusammenstehen und einander beholfen sein. Wird die Strasse ihm und den von Vilingen „anbehaben" mit Gewalt oder mit Recht, so hat er die 300 M. den von Vilingen wieder zu geben, also dass er auf ihre Mahnung das erste Jahr ihuen davon den Zins und das zweite das Hauptgut samt dem aufgelaufenen Zinse und etwaigen Schaden zu reichen hat. Dafür, dass die Sache also vollendet werde, ver- heisst er den von Vilingen 11 Güten zu stellen. Geschieht das nicht, oder fertigt er ihnen bis künftigen Frauentag nicht einen besiegelten Brief über dieses Abkommen, so haben er und die hiezu besonders gestellten Bürgen: sein Oheim, Graf Friderich von Zolre, Comtur zu Vilingen, Hans von Rischa, Ritter, Virich Studengast, Rudolf von Blumberg, gen. der Kentzinger, Dyethelm von Blumenberg, Bertschin Karle von Ashan und Cuenin Markart von Sunthusen in Vilingen Geiselschaft zu leisten. Wenn ein Monat Geiselschaft geleistet ist, so ist der Rat von Vilingen berechtigt, den Schuldner, seine Bürgen und ihre Leute und ihr Gut zu pfänden. Beschach vnd gegeben 1379 an dem nahsten sampstag nach st. Marien Mag- dalenen tag 1379. Die Siegel des Ausstellers (abgebildet II, No. 409), des Comturs Friedrich, Hansen von Rischach (30 mm D, IV A 2, Wappen bekannt; f S'. IOHAN ... DE . RISCHACH), Virich Studengasts (s. Abb. No. 15) Rudolfs von Blümberg (28 mm D, IV A 2, im Schilde einen mit Feh besetzten Querbalken; f S' RVDOLFI. DE.BLVMBBG) und Dyethelms von Blümberg (30 mm D, IV A 2, im Schilde 2 mit Feh besetzte Querbalken über einander; -j- S DIETH D BLVMBG); die andern Bürgen, die keine Siegel haben, verbinden sich unter die Siegel der vorgenannten. Perg. Or. Villingen, Stadtarchiv. 1) 1379 st. Andres abende [Nov. 29.} geloben Bürgermeister, Schultheiss, Räte, Bürger und Gemeinden der Städte Friburg und Vilingen, welche die neue Strasse, die Herzog Lüpolt von Osterrich von König Wenzel empfangen hat von Swaben gen Brisgow, und die von Vilingen durch den Wald in die Vra über Bregenbrugg und die Wagensteige in das Thal bei Wisenegg und weiter abhin gen Friburg geht, auf Geheiss dieses Herzogs um des Nutzens und der Notdurft der Lande Swaben und Brisgow, ihrer selbst und aller, die auf der Strasse wandeln, gemacht haben, einander beholfen zu sein, diese Strasse zu halten und alle schädlichen Bei- und Abwege von und zu derselben zu wenden und in allen Sachen, die deshalb aufstehen mögen, einander beizustehen. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden Städte, a. a. O. 2) 1384 dunrstag nach st. Valentins tag [Febr. 18.] verheissen Abt Berhtolt und der Konvent zu St. Marien Celle in dem Swartzwalde die von Vilingen und alle, welche die neue Strasse durch die Stadt Vilingen, die Vrach auf durch den Swartzwald und das Wiseneggtal ab gen Friburg wandeln, „wa sü tfber vnsers gotzhus guter giengen" , nicht zu irren, und gestatten den von Vilingen und allen, welche diese Strasse fahren, in ihren Wäldern Holz zu hauen und damit die Strasse zu bessern und zu machen. Perg. Or. mit den sehr beschädigten Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 3) 1399 mitwoch vor st. Hattis tag [Febr. 19.] entscheiden Graf Cünrat von Tüwingen und Graf imSnSOmWmi ä^Kä 136 1381. Herman voa Stütz, welche von ihrem gnädigen Herrn von Österlich als gemeine Leute gegeben sind, mit Hans Snewlin, Ritter, und Wernher von Valkenstein, einem Edelknechte, die zu ihnen HerHanman Snewlin von Landegk setzte, und mit Paulus von Riehen, Schultheissen zu Friburg, und Peterman Schalunen, Bürger zu Friburg, welche die Stadt Vilingen dazu gab, den Streit zwischen Herrn Hanman und der gen. Stadt. Die von Vilingen meinten nämlich, gestützt auf Urkunden, von einem Wagen oder Karren, der Wein trägt, nur 2 ^j, die zu Vilingen gang und gäbe seien, und das seien Hall er, geben zu müssen, während Herr Hanman, der sich für seine Behauptung auf Urkunden, die von Vilingen besiegelt waren, bezog, verlangte, dass dieselben ihm davon 2 ^ geben sollen, denn das sei vor all wegen zu der Nuwen Stat und auch zu Vilingen gegeben worden, und dass sie dafür, dass sie seither ihm „vngezollet verfaren werend", bessern sollten. Der Schiedspruch lautet, dass beide Teile ihre Botschaft auf kommenden Sonntag Letare [März 9.] zu Tageszeit zu der Nüwen Stat schicken sollen, dort sollen die Zwölfer, die geschwornen Räte, und die Zollner eidlich aussagen, was bisher ein Wagen oder Karren mit Wein von Vilingen „bi dem lengsten" zu Zoll gegeben habe, und dabei solle es auch fortan bleiben; lautet diese Aussage aber auf 2 ^, nicht 2 h, so müssen die von Vilingen Herrn Hanman „vmb dz verfaren" auch thun, was recht ist. Perg. Or. mit dem Siegel des Grafen von Sulz (das des Grafen von Tüwingen feh).lt a. a. 0. 4) 1399 cinstag vor st. Johans tag ze Süngichten [Juni 17.] entscheidet zu Friburg Johans von Lupphfen, Landgraf zu Stülingen, der Herrschaft von Osterrich Landvogt, mit den österreichischen Räten Claus vom Hus, Friderich von Hadstat, Landvogt in Elsaß, Eppe von Hadstat, Marschalk seines gnädigen Herrn von Osterrich, Burekart von Nünegge, Rittern, und Hanman Breuer, gen. von Watwilre, Vogt zu Tanne, zwischen Hanman Schnewli von Landegge, Ritter, einer- und Cunrat Stähelli, Bürgermeister zu Vilingen, und Cünrat Tanhamer von Vilingen von wegen etlicher ihrer Bürger, die Snewli zu Friburg „verhelftet" hatte, anderseits. Herr Hanman klagte, dass dieselben ihm den Zoll, den er von Graf Hainrich von Fürstenberg innehabe, „veruaren" hätten. Dagegen wandten die von Vilingen ein, sie seien mit der Herrschaft Fürstenberg vor Zeiten wegen des Zolles auf der Nüwen Straß laut eines vor den Schiedsrichtern auch verlesenen Briefes übereingekommen, dass ein Bürger von Vilingen, der den Zoll „mit geuerdea verfüre", das bessern solle wie ein Fremder, der für die Nüwenstat ausführe, das hätten aber ihre Bürger nicht gethan, denn sie hätten dem Zollner, der des vorgen. Grafen Hainrich Knecht etwie viele Jahre und auch Herrn Hanmanns geschworner Zollknecht gewesen, allwegen denselben Zoll gegeben, bis Herr Hanman ihm verboten habe, denselben zu nehmen, da sie ihm mehr zu geben hätten, das hätten die Bürger, verweigert, ausser sie würden mit Recht überwunden; deshalb beziehen sich die beiden Vilinger Boten auf diesen Zollner. Der Sprucli lautet, dass dieser Zollner zu Stülingen am nächsten Sonntag nach st. Virichs Tag [Juli 6.] vor dem Aussteller oder vor dem, den derselbe dazu verordnet, in Gegenwart einer Botschaft Herrn Hanmans und der von Vilingen schwören solle, dass jene Bürger mit ihm, wie vor steht, geredet haben, thut er das, so sind die von Hanman „verhefteten" Bürger aller Zuspräche ledig. Pap. Or. mit dem unter Papier aufgedrückten, nicht gut kenntlichen Siegel des Grafen von Lupfen, a. a. 0. 1381, Jan. 6. 79, Conradus dictus Grunberger armiger, senior, famulus comitis Walrami de Thierstein, corarn officiali curiae ßasiliensis vendit Nicoiao de Eschingen, vicario eeclesiae st. Theodori Minoris Basilee, vice Johannis de Eschingen fratris eius, armigeri, 5. partem 2 deeimarum laycalinm in Munolfingen, dietarum der groß zehende, et der Bor zehende pro pretio unins equi subrubri coloris, griselroter varwe vulgariter dicendo colorati"). Das Siegel der curia Basiliensis fehlt. Perg. Orig. Donaueschingen. 1111111111 1381. 137 a) 1397 mitwoch vor st. Andres tag [Nov. 28.] verkauft Peter von Gronburg, des Gronburgers sei. Sohn um 28 fl. Cunrat und Burkart von Schellenberg, Bentzen Söhnen, deren Hüfiugen ist, Vo des Zehntens in Mu- nolfingen, dessen andere Teile seinen Vettern Wemhart von Gronburg, gen. Kecheller, und Hansen von Gronbum- zu Siginanswald gehören, '/s an Brendlin, dessen Weib und Kindern zu Munolfingen und '/ 3 an allen Leuten die er und sein Vetter Hans daselbst gemeinsam haben. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (das des Junkers Oschwalt von "Wartenberg, gen. von Wildenstain, fehlt), a. a. 0. — 1408 giitemtag vor Aller Hailio-en tag [Okt. 29.] verkauft Hans Eschinger zu Fürstemberg um 30 S h Herrn Cunraten von Sehellenberg 3 Malter Korngilt, die er und seine Vordem aus der Gronburger Zehnten zu Munolfingen gehabt haben. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (das Oschwalts von Wartenberg, gen. von Wildenstain, des altern, zu Tünow- eschingen, fehlt), a. a. 0. — 1413 in die Sebastiani [Jan. 20.] leiht Abt Cuno von St. Gallen Peter Emin^er zu Wilhelms von Bern und Clauren von Blumberg, dessen ehelicher Frau, gemeinen Händen den Zehnten und die Güter zu Munolfingen, den Zehnten zu Tüttishusen, den Zehnten zu L5ffingen, den Zehnten zu Seppenhouen und alle andern Güter, welche dieselben von seinem Gotteshause zu Lehen haben; Peter Eminger nimmt in den Lehenseid, dass er von Wilhelm von Bern anstatt des Abtes „den aid nemen" soll. St. Galler Lehenbuch von 1412, S. 12, St. Gallen. — 1453 verkaufen Ytal Jacob und Fro Jacob von Bern, Gebrüder, mit Erlaubnis des Abts Caspar von St. Gallen Hans Vlrichen von Almßhofen zu der Nüwemburg '/3 alles Zehntens zu Munolfingen, von dem einen Teil die Pfarrkirchenpfründe daselbst und einen Herr Berchtold von Schellemberg hat. St. Galler Lehenbuch von 1442, S. 88, St. Gallen — 1466 nientag vor Vnsers Herren Fronlichams tag [Juni 2.] bekunden Meisterin und Konventfrauen zu Fridenweiler, dass der Borzehnt zu Monelfingen, der ihrer Schwester Bärbelin Schellemberg von Junker Berchtolt von Schellemberg zu Hüfingen als Leibgeding verschrieben ist, nach deren Tod dem gen. Junker und seinen Erben heimfalle. Perg. Or. mit dem Friedenweiler Konventsiegel (wie Abb. No. 62). Donaueschingen. 1) 1367 st. Gallen tag [Okt. 16.] verkauft Adel von Grunburk für 8 & h mit Einwilligung ihres Bruders Cünrats von Grünburg U. 1. Fr. Altar zu Munoluingen eine „bünd" daselbst. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel Cünrats von Grunburk. a. a. 0. T. 2) 1386 sunnentag nach st. Gedrut tag [Mars 18.] verkauft Henni Bachtal, Hansen Bachtals Sohn von Bachtal, für 12 U weniger 5 ß h Hainrich dem Lisen und Burkart dem Kernen, Pflegern des Altars U. Fr. in der Leutkirche zu Münneifingen, 2 Hofstätten daselbst, eine Baindt dabei und einen 12 Schuh weiten Weg. Perg. Or. mit dem Siegel Wernher des Laders von Heringen, Leutpriesters zu Münneifingen (33 mm. D, IV A 2, im Schilde ein Band mit einem in der Mitte befindlichen Einge; f . . . . NHERI. DCI LEDER . SACDOT.). a. a. 0. T. 3) 1388 fritag nach st. Johans tag ze Süngihten [Juni 26.] verzichten Hans der Lang und seine Kinder auf alle Ansprüche an einen Acker, gen. „der aker Vff Rain", da derselbe gegen sie U. 1. Fr. Altar in der Leutkirche zu Munoluingen gerichtlich zugesprochen ist. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Töltzer von Schellenberg, Herrn zu Munoluingen (s. Abb. No. 22). a. a. 0. T. 4) 1393 st. Georgen abent [Apr. 22'.] verkaufen Hans von Egbatingen, weiland Chünrats sei. Sohn von Egbatingen, Brida seine eheliche Hausfrau, geb. von Tannegge, und Hans von Ebatingen, ihr Sohn, Annen von Egbatingen, ihrer Tochter, und Clausen Burin, deren ehelichem Wirte, Hansen Buris Sohn von Münchingen, sesshaft zu Bondorf, ihr eigenes Gut zu Hünelfingen, das 9 Hut Veesen, 4 Hut, 2 Viertel Haber, 5 ß 3i Schauflmsser Hünze, 4 Hühner und 50 Eier giltet, um 53 U $i gen. Stabler a ). Perg. Or. (die Siegel Hansen von Egbatingen, und die für dessen Frau und Sohn, die keine Siegel haben, angehängten Rudolfs von Wolfurt und Hansen von Egbatingen, Berhtolts sei. von Egbatingen Sohnes, ihres Vetters, fehlen), a. a. 0. a) 1405 samstag vor st. Verenen tag [Aug. 29.] verkaufen Cläwi Buri von Münchingen und seine Ehewirtin Anne von Ewatingen ihren eigenen Hof zu Munolfingen II. 1. Fr. Altar daselbst um 57 U h. Gefertigt wird dieser Kauf vor Haini Schelbli, Vogt zu Munolfingen, der da anstatt Herrn Cünrats von Schellenberg zu Gerichte sitzt. Perg. Or. mit den Siegeln Johans von Ewatingen (nach der Urkunde sollte das der Verkäuferin hängen) und Cünrats von Schellenberg (Buri hat keines), a. a. 0. — Auch Anna von Ewatingen, Hainrichen sei. von Blumberg Witwe, hat als elterliches Erbe zwei Höfe zu Munolfingen, welche sie 1395 st. Marien Magdalen tag [Juli 22.] gegen Ansprüche Henni Lermündlys von Friburg vor dem Dorfgerichte daselbst auf den Grund der Aussage der Maier dieser Höfe, dass sie stets ihr und ihren Söhnen gezinst haben, behauptet. Perg. Or. mit dem Siegel des frommen, festen Merklin Kitzin, Vogts der Junker Cunratten und Burkarten von Schellenberg, Gebrüder, zu Hü- VI. 18 ■B Rfli 138 1381. fingen (30 mm D, IV B 1, Helm mit r. sehendem Ziegenrumpf als Helmzier, das Siegelfeld mit Ranken geziert; t * S' MARQVAEDI * DlC » KICZI *). a. a. 0. 5) Hannß von Blumberg [1399] empfängt von Graf Hans von Lupfen zu Lehen einen Hof zu Mu- nolfingen, gen. des Trummers Hof. Lupf. Kopialbücher I, 2, S. 19. a. a. 0. 6) 1414 Aller Hailigen abend [Okt. 31.] verkaufen Rudolf Rietherr von Blümberg und Clär Stett- bach, seine eheliche Hausfrau, für 56 "a h Schäffhuser Währung U. 1. Fr. Altar in der Leutkirche zu Mu- nolfingen 2 rechteigene Güter daselbst. Der Kauf wird gefertigt vor Haini Clärer, Vogt zu Munolflngen, der anstatt Cünrats von Schellenberg, Ritters, zu Munolflngen zu Gericht sitzt. Perg. Or. mit den Siegeln des Junkers Rudolf Rietherr (25 mm. D, IV A 2, im Schilde ein r. Schrägbalken mit Pelz in Wolkenschnitt besetzt [darnach ist dieser Junker wohl ein unehelicher Blumberger Sprosse], Umschrift unleserlich) und Cünrats von Schellenberg zu Hüfingen, Ritters, (25 mm. D, IV A 2, Schild 3 mal quer geteilt; . . CVNRADI D . SCHELLEN . . ). a. a. 0. T. 7) 1434 zinstag nach st. Gallen tag [Oht 19.] verkaufen Priorin und Konvent zu Nidingen vff Hofe um 20 U h Cüntz Linß von Munolflngen ihr Gut daselbst, gen. des Kiengers Gut. Der Kauf ist gefertigt zu Munolflngen öffentlich vor Gericht, das der Vogt Hans Husibach abhielt „mit so vil rihtern, daz er wol rihten mocht nach dem rehten". Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln der Ausstellerinen und den fast unkenntlichen der Grafen Hainrich und Egen von Furstenberg. a. a. 0. T. 8) 1451 st. Laurencyen aubend [Aug. 9.] verkauft Adam Cron von Schauffhusen dem Priester Con- raten Schlatter, Kaplan, und Bertschin Klarer, Pfleger des Altars U. Fr. zu Munolflngen, für 45 $ h Schauff- huser Währung sein Gut zu Munolflngen, das 6 Mut Veesen und 3 Mut Haber gegolten hat. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers Hainrichs von Schlatt, der Gerber Zunftmeister zu Schauffhusen. a. a. 0. T. 1381, Febr. 14. Prag. 80. König Wentzlaw freit Hainrich und Johann, Gebrüder, von Höwen, ihre Erben, Hofgesinde, Diener und die Bürger und Insassen von Engen und alle ihre andern Leute von dem Landgericht zu Rotweil und allen andern Landgerichten und Gerichten. Wer gegen die beiden Brüder zu klagen hat, soll das vor dem König, dessen Rat oder Hofrichter thun, wer aber gegen ihre Diener, Bürger u. s. w., der soll das vor ihnen, ihren Erbeu, ihrem Vogt und Richter zu Enngen thun, es wäre denn, dass ihm öffentlich Recht versagt würde. Von besonderer Gnade wird den Gebrüdern und ihren Erben gestattet, dass sie offene Ächter in ihrer Stadt Engen und anderswo auf dem ihren hausen und hofen und alle Gemeinschaft mit ihnen haben mögen, so dass der, welcher einen dieser Ächter zu Engen oder in ihrem Gebiet anfällt, nach der Stadt und des Landes Recht und Gewohnheit verurteilt werden soll. Endlich bestimmt der König, „das niemandtz, wer der auch sey, inn der vorgenannten statt vnnd vorstatt zu Enngen, esz seye man oder weibe, süine oder döchter, dhainerley erbe geben solle, noch dheinerlay erbe zu im ziehen oder auf- nemmen, denn allain die die nechsten erben seind ann dem erbe vnnd der gesippe vnnd die von dem blüete vnd der linien sein, desz der abgegangen ist". Wer dagegen handelt, zahlt 50 Mark Gold, halb in des Reiches Kammer, halb den von Höwen. ■■Kfifi 1381. 139 Geben zu Broge 1381 an st. Valentinstag. Das Orig. trug das Majestätssiegel. Kopeyenbuch von St. Blasien. 16. Jhdt. S. 135 a ). Kloster St. Paul iu Kärnthen. S. a) Die Urkunde wurde vidimiert von Hans Hass, Frei, Landrichter in Kleggow auf dem Landtag ze den Linden bei Schafusen auf Verlangen Hansen des Viczers, efrwenn Schultheissen der Stadt Engen, der im Namen Heinrichs und Hansen Herren von Hewen und Herren zu Engen und des Schultheissen, Rates und aller Bürger zu Engen darum bat, 1386 mentag nach st. Gerdruten tag [März 19.]. Lupf. Privilegienbuch (17. Jhdt.) I, Bl. 1. Donaueschingen. g. mm 1381, Apr. 6. Engen. 81. Hainrich und Johans Herren von Hewen, Freie und Ritter, Gebrüder, gewähren Rudolfen von Blümberg, Herrn Rddolfs sei. Sohne, dass, falls er ohne eheliche Söhne sterbe, das Vogtrecht in beiden Dörfern Vfhain und was er sonst von ihnen zu Lehen hat, auf seine eheliche Töchter übergehe. Geben zu Engen 1381 an dem nehsten samstag nach ingändem Abrellen. Das Siegel Johans von Hewen verdorben (29 mm D, IV A 2; f S 10......HEVE..), das seines Bruders fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1379 st. Bonifacius tag [Juni 5.] verkauft Johans Väterli, der alte, Bürger zu Vilingen, seinen eigenen Hof zu Nider Vfhan, der 3 Malter Kernen und 6 Scheffel Haber Vilinger Mass giltet, seiner Tochter Katherineu um 70 ff h ^ als Leibgedinge a ). Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. Villingen, Bickenkloster. a) 1413 samstag nach des hl. Crützes tag ze herbste [Sept. 16] übergiebt diesen Hof gen. Katherina Vetterlin dem Bickenkloster zu Mehrung des Gottesdienstes. Perg. Or. (stark verletzt), a. a. 0. 2) 1384 st. Bartholomeus abent [Aug. 23.] kommen Priorin und Konvent des Frauenklosters Vf Hofe bei Nidingen mit Briden von Almshouen, ihrer Klosterfrau und Küsterin, überein, für den Hof zu Vfhain, den Hans von Tanhain, ihr Kaplan sei., ihrem Kloster an st. Georien Licht, das gegen ihren Kirchhof hängt, vermacht hat, den sie aber jetzt wegen des Klosters Not Günthern von Hüflngen verkauft haben, diesem Lichte 2 Malter Kernen und 1 Malter Haber Nidinger Mass Gilt von dem Kornzehnten zu Nidingen zu geben. Perg. Or. mit den Siegeln der Ausstellerinen. Donaueschingen. R. 3) 1396 fritag nach Reminiscere [März 3.] verkaufen Fridrich von Offtringen zu Mettingen Burkart und Fridrich von Offtringen zu Stülingen und Fridrich Vogt zu Hattingen ihre 2 Teile am Hofe zu Vffhan, der ihrer Muhmen von Buch sei. war, und der 10 Scheffel Kernen, 10 Scheffel Haber Vilinger Mass und 2 Hühner giltet, der Vettersammlung zu Vilingen um 63 U h a ). Perg. Or. mit den fast unkenntlichen Siegeln der 3 von Oftringen, dem des Vogts von Hattingen (s. Abb. No. 27) und der Stadt Villingen. Villingen, Bickenkloster. a) 1396 dunrstag vor s. Gregorien tag [März 9.] verkauft das letzte Drittel dieses Hofes an das gen. Kloster um 30 ß 30 ß h Herman von R6ttelnhaim. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen (das des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 4) 1423 Vnser Fröwen tag zer Liechtmeß [Febr. 2.] empfängt Hainrich Kantzier von Vilingen zu Lehen von Bosnegg den Zehenten zu Vffhain im Brigental und alle andere Lehen, die Cünrat Tannhain sei. 18* i *"^^M|[g^||jjiteiMfl83ni» 140 von Eosnegg gehabt hat"). 1428, S. 20. Karlsruhe. 1381. Lehenbuch der Freiherrn Hainrich und Hans von Rosnegg, geschrieben nach T. a) 1429 f'ritag post QuaBimodogeniti [Apr. 8.] empfängt Hans Starck von Vilingen als Lehen von Rosnegg ein Sechstel des grossen und kleinen Zehntens zu beiden Vffhen „ze glicher -wiß vnd maß, alß er im denn vor gelihen hat in tragers wis siner swiger säligen vnd sin wib, darvmb er brieff hat", a. a. 0. S. 7. — 1469 zinstag vor st. Martins tag [Nov. 7.] fertigt vor dem Hofgerichte Rotwil Hanns von Linstetten den Verkauf eines Drittels des grossen und kleinen Zehntens zu Vnder und Obervffen, dessen andere Teile dem Kirchherrn zu Bschingen, Viten von Asch und Johansen Vogel, Stadtschreiber zu Vilingen, gehören, um 120 fl. Rh. an Conrat Vflinger. Perg. Or. mit dem Siegel des Hofgerichts (das des Verkäufers fehlt). Villingen, Stadtarchiv. 5) 1423 samstag nauch st. Catherinen tag [Nov. 27.] vermacht Hainrich Tunninger, Bürger zu Vilingen, ansehend die viele Treue, Liebe und Freundschaft, die ihm Verena die Plyerin, seine eheliche Wirtin, lange Zeit erzeigt hat und, ob Gott will, noch erzeigen wird, derselben „mit gesundem, gendem übe vnd mit besintem müt" 30 M. S. Vilinger Gewichts auf seinem Hofe zu Nussbach, gen. Nussbachs Hof, ferner nach seinem Tode seine Burg zu Ober§scha , seinen Hof zu Vffhan, seinen Wald, gen. des Velherren Wald, sein Vierteil der Eigenleute und allen andern Besitz, den er hat oder noch gewinnt. Er darf von seinem fahrenden und liegenden Gute fortan ohne Willen seiner Ehewirtin nichts versetzen oder verkümmern. Sind bei seinem Tode „kuntliche" Schulden vorhanden, so hat dieselbe sie zu bezahlen. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Vilingen fehlt). Villingen, Spitalarchiv. 6) 1445 samstag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 21.] verkaufen Melchior von Kürnegk und Elsa Horgerin, seine eheliche Hausfrau, sesshaft zu Vilingen, ihr eigenes Gütlein zu Obernuffhain, das 1 Malter Veesen und 2 Scheffel Haber giltet und das ihnen Angnesa Horgerin, ihre Schwieger und Mutter, gegeben hat, mit deren Willen um 14 fl. Rh. an Hansen Herman, Bürger zu Vilingen. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Vilingen. a. a. 0. 7) 1468 zinstag vor st. Martins tag [Nov. 8.] empfängt Hanns Lack von Hüfingen von Graf Sigmund von Lupfen als Lehen von der Herrschaft Hewen Nyder- und Obervffen, beide Dörfer, in Bar gelegen, und als Lehen von der Landgrafschaft Stülingen die Mühlwiese im Eschinger Bann, das Lechelersgut im Dorfe Pforen, Conrat Lanngen Gut zu Brünlingen am Kalbrain gelegen und des Vischers Gut zu Eschingen. Perg. Or. mit dem ganz abgeschliffenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. R. 1381, Mai 20. Constanz. §2, Heiuricus episcopus Constanciensis ordinationes subscriptas approbat. Olim abbas et conventus mouasterii st. Blasii in Nigra Silva, magister Vlrieus de St. Gallo rector et Eberhardus incuratus parrochialis ecclesiae in Betniaringen et universitas subditorum eiusdem parrochialis ecclesiae et filiae eius in Muchain statuerant, quod incuratus perpetuo unum socium sacerdotem habeat, qui sibi in divinis tarn in ecc- lesia quam iu ecclesia filiali adstet, et quod iucurato pro sustentatione socii annuatim 16 modii tritici mensurae usualis solvantur. Praemissa statuta a ßudolfo Constan- tiensi episcopo approbata erant, quam confirmationem ignis voragine consumptam esse dicunt. Sed quia plebanus pro 16 modus socium sustentare non potest, Hain- ricus abbas et conventus monasterii st. Blasii, de cuius patronatu dicta ecclesia existit, Petrus dictus Taininger rector, Hartmannus Zaiser plebanus eiusdem ecclesiae et universitates villarum in Betmaringen et in Muchein statuerunt, quod rector et SS^S^E i H 1381. 141 plebanus unum socium sacerdotem habeant , et quod unus ex eis singulis diebus do- minicis et diebus 2 privatis in Mucbain missam celebret, et quod 16 modus supra scriptis 8 modii tritici Scaffusenses addantur. Ne 24 modii a rectore vel plebauo in suos usus convertantur et ecclesia hoc modo socii careat, statutum est, quod rector in festo beati Galli 8 modios , abbas de suo granario in festo beati Hylarii 6 modios, universitas in Betmeringen in festo beati Georii 4 modios de censibus ac de campis et pratis dictis die almainden, uuiversitas in Muchain in festo beatae Ma- riae Magdalenae 6 modios de censibus ac de campis et pratis cum 8 carratis ligno- rum persolvant, etiam quod quodlibet aratrum villae Muchain tres dietas, unam in segemine in aere, secundum in mense Junii, tercium in m......... a ). Datum Constänciae 1381, 13 kal. mensis Junii, indicione 4. Die Siegel des Bischofs, des Abts und des Konvents, des Rektors und des Pfarrers, und der Edlea Johannes und Hainrich, Landgrafen von Lupfen, als Vögte der genannten Gemeinde (wobei es zweifelhaft bleibt, ob die gesamte Pfarrgemeinde oder nur die von Hauchen gemeint ist) sind in der Urkunde angekündigt, haben aber nie angehangen; der untere Bug ist nur mit 2 Querschnitten versehen, von denen der eine viel zu schmal ist, als dass ein Siegelstreifen hindurchgieng. Das Format (48 : 31 V«.) ist auffallend. Ob zweite Ausfertigung, ob Kopie? Die Schrift ist gleichzeitig und erweckt keinen Verdacht. Karlsruhe. S. a) Die Lücke entstand durch, einen Wasserfleck im Original. 1) 1365 mentag vor st. Virichs tag [Juni 30.] bestätigt Heinrich von Lupfen, ein freier Herr, Landgraf zu Stulingen, den Verkauf zweier Gütlein zu Muchkeim an das Frauenkloster ze Riedan auf dem Swartzwalt durch seinen Eigenmann Kraft von Stulingen. Der eigentliche Kaufbrief wurde von der Stadt Waltzhüt besiegelt. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Überlingen, Stadtarchiv. 2) „Herman Am Stad hat lehen vonRosnegg enpfangen ain gut, lit ze Muchen by Stulingen, was vor zitten der von Betmeringen vnd dz band nun die fröwen von Riedern vnd sind die Am Stad trager der guter und der fröwen, dz hat nun Götz Am Stad ze leben". Eintrag in dem nach 1428 geschriebenen Lehenbuch der Freiherrn Hainrich und Hans von Rosnegg (Pap. Karlsruhe) S. 9. T. 3) 1443 samstag vor st. Marien Magdalenen tag [Juli 20.] vergleichen die Grafen Hainrich und Hanns, Gebrüder, von Lupfen Grafen Eberhart von Lupfen, Landgrafen zu Stulingen, und Niclaus Abt zu St. Blasyen und dessen Gotteshaus wegen des Erbes des Schibel sei. von Berow, wegen des Leibgedings des Symler sei., „daruff der obgenant grauff Eberhart maynt vil vnd grosser schad gangen syg, als er dasselb lipding gelt vff schaden an ainem Juden zu Schauffhusen genomen hab", wegen der Kirche zu Muchhain, die „bißher nit ordenlich besungen vnd die vndertän mit mesb haben vnd gotzdienst versehen syen" und wegen anderer Zuspräche also, dass das Kloster gen. Grafen als Ersatz aller seiner Anforderungen bar 70 fi. Rh. giebt. Die frühern von ihren Vordem von Lupfen und einem Abte zu St. Bläsyen besiegelten Briefe über gen. Kirche bleiben giltig. Perg. Or. mit den eingebundenen Siegel des Grafen Hans von Lupfen, des Grosskellers Chünrat Guntz und Rudolfs von Almeßhofen, Propst zu Berow, (das des Grafen Eberhart fehlt). Karlsruhe. 4) 1451 zinstag vor st. Johannis Baptistae [Juni 22.] leiht Graf Hainrich von Lupfen Jorig von Artzingen einen Hof zu Brunadern, einen zu Muchen, eine Mühle zu Oberlochringen und ein Gütlein zu Obermettingen als Lehen von der Grafschaft Stuellingen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Donaueschingen. u % dafür, aus dem freieigenen Gütlein zu Alten- büron, das er und Bentz Schmid von Altenbürou, Bürger zu Vberlingen, gemein haben, gen Salmanswiler dem Custer sonderlich an st. Antonien Kerzen zu st. Antonien Altar in diesem Gotteshause. Wird diese Stiftung nicht an diese Kerze verwendet, so fällt sie im betreffenden Jahre an seine Leibeserben. Zündet man die Kerze nicht an, wenn man sollte, nämlich zu allen Messen und sonderlich zu den vier Hochzeiten VI. 19 ■ 146 1384. und allen Frauentagen, zum Eingehenden Jahre und am Zwölften Tage, dem Palmtage, den drei jüngsten Tagen der Karwoche, dem Auffahrttage, Fronleichnamstag, st. Johanns Tag, und an allen Zwölfbotentagen zu beiden Vespern und an allen Samstagnächten, so ist der Zins wieder seinen Erben verfallen. Perg. Or. mit dem eingebundenen Siegel des Landgerichts Schatbuch (angehängt von Claus Hiller von Bachi, Frei, Landrichter), a. a. 0. 6) 1468 mittwoch vor st. Katherinen tag [Nov. 23.] leiht Jos Schüßler, Bürgermeister zu Vber- lingen und Lehensherr anstatt des Bürgermeisters und Rates daselbst in Hinsicht auf die zur Veste Vtten- dorf gehörenden Lehen, Hannsen Tilger von Lestetten, der von dem verstorbenen Lehensherrn Conrat Strebel sei. für sich und seine Brüder Claus, Peter, Conrat und Jörig das Haus und die Hofraite mit der Baind zu Altenburen an der Landstrasse als Lehen von Vttendorf empfangen hat, diese Stücke für ihn und seine Brüder als Mannlehen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Ueberlingen, Stadtarchiv. 1384, Jan. 18. 86. Veyt von Will, Frej), Landrichter, sitzt (anstattdes Landgrafen Hanßen von Lupfen an dem Landtag zu dem Richtbrunnen bei Stüelingen zu Gericht. Der bescheidene Knecht Johannß Rietman von Clingnowe, Landschreiber zu Stüelingen, zeigt einen Brief seines Landgerichts vor, nach dem er wegen 120 # Schaffhußer Münze, die ihm Junker Hainrich sei. von Lupfen, Landgraf zu Stüelingen, schuldig war, und wegen aller Nachteile, die er daraus und darum, dass er für denselben Bürge geworden ist, gehabt hat, ermächtigt wurde, sich an dieses Junkers Gütern: den Dörfern Schwaningen und Ebrafingen mit Kirchensatz, Vogteieu, Gerichten, Zwingen, Bannen und aller Zubehör, dem Dorf Eggingen mit Vogteien, Gerichten, Zwing, Bann und aller Zubehör und dem Kirchensatz zu Lottstetten schadlos zu halten, ferner einen Brief des Hofgerichts Rottweil, nach dem er Annen dieses Junkers sei. ehelichen Wirtin und ihrem Bruder Egli Fridbott sei. diese Güter vor demselben mit Recht behebt habe, endlich einen Brief seines Landgerichts, in dem er ermächtigt wird diese Güter, bis sein Hauptgut und sein Schaden gedeckt ist, zu behalten oder zu ver- äussern. Daraufhin giebt ihm das Landgericht fre jes Verfü gungsrecht über diese Güter, soweit seine Ansprache reicht, was aber „furlings" von denselben bleibt, gehört den andern, die zu denselben klagen. Die Witwe des verstorbenen Junkers und die Erben Fridbotts sei. haben ihn daran unbekümmert zu lassen. Geben 1384 an dem nechsten montag nach st. Hillarii tag. Das Or. siegelten das Landgericht und, da der Landschreiber dessen Siegel innehat, zu grösserer Sicherheit Friedrich von Oftringen, Vogt zu Stüelingen, Virich von Randegg zu Schlaithain, Rudolf von Wolfurt zu Tannegg und Burckhardt Burin, Vogt zu Nünkilch. Lupf. Kopialbücher X, 199. Donaueschingen. T. 1) 1384 freytag vor der Alten Faßnacht [Febr. 26.~] schreibt Frischi von Offtringen, Vogt zu Stüelingen, Georien von Wyle, Landrichter daselbst, dass er nach seinem Gebot Johannßen Rietman, Land- 1384. H7 Schreiber zu Stüelingen, zu den vorgen. Gütern geschirmt habe. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. X, 192. fr. 2) 1384 an st. Johans abendt zu Sun wenden [Juni 23.] gebietet Zaissolf von Lupfen, Hofrichter zu Eottweil, Hamman von Krenckingen, Herrn zu Tiengen, den Bürgern daselbst, den Bürgern zu Schaff- hußen und den Gebrüdern Virich, Ritter, und Ruf von Wolfurt, dass sie Hainrich von Randegg, Vogt zu Schaffhußen, „an junckher Hanßen statt von Lupfen vnd an seines selbs statt" und Johan Rietman, welche auf die vorgen. Güter des Junkers Hans von Lupfen, der als offener, verschriebener Ächter gestorben, Anleite und nützliche Gewähre besessen haben und auch ein „volgbrief, dass sie damit, wie sie wollen, thun mögen, erhalten haben, zu den obgen. Gütern schirmen. Das Or. trug das Siegel des Hofgerichts a. a. 0. X, 193. T. 3) [1399?] empfängt Wölfli von Bätmaringen von Graf Johans von Lupfen zwei Güter zu Swai- ningen und zwei zu Witzen, a. a. 0. I, 2 S. 16. — Von demselben empfängt in unbekanntem Jahre Fri- derich von Ofteringen zu Stuellingen 2 Güter zu Swainingen und eins zu Stuellingen. a. a. 0. S. 26. — Diese Lehen haben später Burgkhart und Friderich von Oftringen, a. a. 0. I, 3 S. 7 7 . 1384, Juli 21. Marbach. 87. Mangolt von Brandys, „einwelliger bestäter bysckoff ze Costencz", verheisst dem Grafen Albrechten von Werdenberg, Herrn zu dem Hailigenberg, der ihm ala sein Diener und Getreuer mit seiner Veste, dem Hailigenberg, und mit seinem Leib und mit allem, was er vermag, vom künftigen st. Jacobs Tag an über ein Jahr wider Nyclausen, den Probstli von Bunne, der sich schreibt und nennt Bischof von Costentz, wider dessen Helfer und wider jedermann, nur nicht wider Herzog Leupolten e von Osterrich, dienen wird, dafür 1000 fL halb auf kommende Liehtmiss, und halb auf st. Jacobs Tag darnach zu entrichten. Geben in vnser vesti ze Marpach 1384 an dem nehsten dunstag vor st. Jacobs tag des zwolfbotten. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. 1384, Dez. 20. 88. Hainrich Herr zu Hewen, Ritter, leiht als Vogt und Pfleger Hansen von Lupfen, Eberharts sei. von Lupfen von Stüllingen ehelichen Sohns, den Haygerhof zu Esslingen in dem Dorf bei Cüntzenberg, den der fromme Cünrat Kutli daselbst von Hansen von Lupfen zu Lehen getragen und nunmehr um 64 ß h Hansen, Cunraten und Petern den Faissen, Gebrüdern, von Heringen verkauft hat, diesen drei Käufern 11 ). Geben 1384 an st. Thomas abend des hl. zwelfbotten. Das Siegel Cünrat Kutlis (35 mm D, IV A 2, im Schilde Schrägbalken; f . S . CORADI. DCI. EVTLI.); das des Ausstellers ist völlig zerbröckelt. Perg. Or. Donaueschingen. a) Diesen Maierhof empfangen [1399] von Graf Hans von Lupfen Peter und Simon, Berchtolt Kucks sei. 19* 148 1385. Söhne von Esslingen. Lupf. Kopialbücher I, 2 S. 18. a. a. 0. — Später sind mit ihm und mit des Kolen Gut daselbst von gen. Grafen Cunrat Kuck und sein Sohn Berchtolt belehnt, a. a. 0. S. 18, 27. — [1399] empfängt ein Gut daselbst von demselben Grafen Wetzel der Jäger von Cuntzenberg und 2 Gütlein Egen von Engen, a. a. 0. S. 24. 1) 1390 zinstag vor st. Jacobs tag [Juli 19.] erlaubt Wetzel der Jäger von Cuntzenberg seiner Schwester Anna der Jägerin, Klosterfrau zu Amptenhusen, die Mühle zu Esslingen unterhalb des Dorfes, welche er vormals Petern dem Meringer sei. von Heringen versetzt hat und deren Pfandschaft an dessen Tochter Vrsulen, Hainrichs von Almshouen eheliche Hausfrau, gefallen ist, von dieser zu lösen. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 1385, Mai 16. 89. Priorin und Konvent vf Hofe bei Nidingen verkaufen von einem Hofe zu Baldingen, der 9 Mutt Kernen und 9 Mutt Haber Nidinger Mass giltet, Adelhait der Salatin, Herman des Maigers Witwe, und deren Töchtern Verene und Margarete, beiden Klosterfrauen vf Hofe, um 39 Ä h 3 Malter Kernen Leibding. Der Maier auf dem Hofe hat die 3 Malter denselben jährlich zu fertigen, „es were denne, ob die fruht vnd der plüm des ertwüchers dehains iares misserieti vnd abgienge von hagel, von winde, von regen, von vrlüges, raisen oder krieges wegen oder sus von mißgewähses oder andrer redlicher sacken wegen; was denne anderen lüten an so vil geltes vnd lipdinges abgienge , so vil sol ouch den egenanten lipdingern an dem obgenanten irem zins vnd lipding daz selb iare ouch abgan". Nach dem Tode der drei Frauen fällt das Leibding dem Kloster heim. Geben in vnserm clouster an dem nehsten zinstag vor dem hl. Pfingstag 1385. Die Siegel der Ausstellerinen (wie Bd. V, Siegelabbildungen No. 69, Perg. Or. Donaueschingen. 68). E. 1) 1392 dunrstag nach dem hl. Ostertag [Apr. 18.] verkaufen dieselben Elsinen von Emmingen, Klausnerin zu Talhain, deren Schwester Briden von Emmingen, ihrer Konventfrau, und Vrsellen und Annen, den Töchtern Hanmans von Brunnentrut, um 45 ß h 4 Scheffel Veesen und 4 Scheffel Haber Nidinger Mass Vorzins von einem Hofe zu Baldingen. Nach dem Tode der vier Käuferinen fällt die Gilt an ihr Kloster zurück, das dafür jährlich zweimal der Käuferinen und ihrer Vordem Jahrzeit begehen soll. Perg. Or. mit dem Siegel des Konvents, a. a. 0. E. 2) 1408 st. Waldburgen abendt [Apr. 30.} empfängt zu Geisingen Hainrich Moßer zu Vnder- baldingen von Meisterin, Propst und Konvent des Gotteshauses Fridenweyler zu Lehen ihren Hof, gen. Fronhof, im Vnderbaldinger Banne gegen 10 Malter „der dreyer körn" Neidinger Mass und V2 Viertel Eier jährlich auf st. Martins Tag zahlbaren Zins. Giebt er einmal den Zins, es sei wegen Hagel, Wind, Brand, Krieg oder Misswachs, nicht ganz, so muss er ihn desselben Jahres mit Pfenningen oder sonstwie entrichten, sonst fällt der Fronhof auf den nächst kommenden st. Waldpurgs Tag dem Kloster heim, das ihn, von ihm ungeirrt, mit einem andern Maier besetzen mag. Zeugen: Bruder Hainrich, Keller zu Fridenweyler, Anna von Eotweyl, Klosterfrau daselbst, Henßlin Eattler, Oonradt Arnolt, Bürger zu Geyßingen, und Henßlin Harauß von Zimern. Das Orig. siegelte Junker Haini'ich Eöckhenbach zu Geysingen. Friedenweiler Protocollum von 1663, Bl. 100—101. a. a. 0. 1385, Mai 20. 9Q t Eüdiger von Gräfnegk zu Eglingen verkauft um 200 $ h Herrn Schwiggern von Gundelfingen, gen. von Tegnek, seinen Teil an Leuten und Gütern zu Gundelfingenwyler als rechteigen, wie es sein Vater p BSKiäsfi ' \ 1385. 149 sei. an ihn gebracht hat, nur ausgenommen Gerung, Haintzen Hainrichs Bruder, der gen Ehingen gezogen ist, und den Brühl an der Luter. Zu Bürgen giebt er nach des Landes Recht Herrn Schwiggern von Gundelfingen, gen. der Bayger, Hainrichen Lugin, Vlrichen den Pfaler, Eberlin von Gräffeneck und Hainrichen von Bustetten. Geiselschaft gen Ehingen, Rudiingen oder Vrach. "Wenn ein oder mehrere Siegel nicht an den Brief kommen oder „mißhenkt oder mißkert oder brüchig daran" werden, oder wenn ein Artikel, Wort, Silbe, Buchstabe missschrieben ist, oder wenn eine Rasur in dem Briefe steht, oder wenn derselbe sonst schadhaft wird, so soll das alles dem Käufer keinen Schaden bringen. Geben 1385 an dem hl. Phingstaubent. Das Or. siegelten der Aussteller und die Bürgen. Zimm. Kopialbuch I, 51—52. 1385, Juni 23. <)l t Priorin und Konvent vf Hofe bi Nidingen verkaufen von des Schlatters Gut zu Haindingen, das 1 Malter Kernen und 1 Malter Mdinger Mass giltet, 1 Malter Kernen und 2 Scheffel Haber Nidinger Mass Gilt dem ehrwürdigen Priester, Herrn Hugen von Almshouen, und seinem Bruder Johansen von Almshouen, gen. der Kilchherr, an Fridrich Bicken sei. von Almshouen, ihres Bruders, Jahrzeit um 14 # h. Sie müssen die Gilt jährlich Vrsellen und Annen, des ehegen. Fridrich Bicken sei. von Almshouen Töchtern, ihren Klosterfrauen, und nach deren Tode der jeweiligen Priorin oder Seelmeisterin in ihrem Kloster geben, welche dann dieselbe zur ; Besserung des Mahles unter die Klosterfrauen verteilt. Das Gut darf nie veräussert oder verkümmert werden. Geben in dem egenanten vnßerm clouster an st. Johans aubent ze Süngihten 1385. Die Siegel der Ausstellerinen (wie Bd. V, Siegelabbildungen No. 69, 68). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1385 st. Margareten tag [Juli 15.\ verkaufen dieselben Scherblins Gut zu Haindingen, das 1 Malter Kernen und 1 Malter Haber Nidinger Mass giltet, ihrer Custerin Briden von Almshouen an die Custerie um 20 S' 8 ß h zu einer Jahrzeit am Tage nach st. Dominicus Tag zu Herbst für alle, welche je der Custerie gutes gethan und aller, deren Leichname im Kloster begraben sind. An st. Dominicus Tag muss die Custerin jeder Klosterfrau i h Mass guten Weines geben. Das Gut darf nie von der Custerie veräussert oder verkümmert werden. Perg. Or. mit den Siegeln der Ausstellerinen (wie V, Siegelabbildungen No. 69, 68). a. a. 0. 2) 1404 güttemtag vor st. Katberinen tag [Nov. 24.~\ bekennen dieselben, dass sie für 2 Malter Korn von einem Hofe zu Haindingen, welche Hainrich von Almshouen zu der Nüwenburg von ihnen um 24 & h gekauft hat, seines Vaters Hansen von Almshouen sei. Jahrzeit, und um 1 Malter Kernen und 2 Scheffel Haber von einem Gute zu Belan, welche ihnen derselbe Hainrich von Almshouen gegeben hat, seine, seiner ehelichen Wirtin Vrsulen sei. von Almshofen, und aller seiner Vordem Jahrzeit begehen sollen. Was die Priester, die dabei Messe haben, nicht verbrauchen, soll man den Klosterfrauen über Tisch geben. Die Zinse dürfen nicht versetzt werden. Perg. Or. mit dem Siegel des Konvents (wie V, Siegelabbildung No. 68). a. a. 0. 1385, Okt. 15. Münsterlingen. 92. Meisterin und Konvent zu Münsterlingen leihendem freien Herrn, Junker Johansen 1 ■ ■ I ■ fcsasföl 150 1385. von Zymmern die Vogtei über ihre Leute und Güter des Dorfes zu Wauggerßhofen auf seine Bitten. Derselbe hat als Vogt diese Leute und Güter, soviel er vermag, wie sein eigenes Gut zu „friden vnd schierrnen" und behält die Vogtei in der Weise, wie sie sein Vater sei. bis an seinen Tod ingehabt, solange er Herr zu Meßkirch ist, und nicht länger. Ihre Leute haben ihm zu Vogtrecht jährlich auf st. Martins Tag 3 # h und 3 Malter Haber zu geben; dazu hat ihm jegliche „meny" in der Vogtei jährlich 3 Tagdienste und, falls er dies fordert „jeglichu person von mannes namen, die mayger sint ald zu ir tagen kommen sint" , jährlich 2 Tage persönlich Dienste zu thun. An einer Veräusserung der Leute und Güter darf er das Gotteshaus nicht hindern. Wenn er an Vogtrecht und Diensten mehr erzwingen will, so hat das Gotteshaus Münsterlingen vollen Gewalt, ihn zu „verkeren" und einen andern Vogt zu nehmen. Leute und Güter sind wegen Vogtrecht und Dienste gegen niemand von seinetwegen „angriffig, noch pfantbär". Geben ze Münsterlingen 1385 an st. Gallen aubend. Das Or. siegelte das Gotteshaus Münsterlingen. Zimm. Kopialbuch I, 186. 1) 1441 güttemtag vor st. Michels tag [Sept. 25.] empfängt Wernherr von Zymmern diese Vogtei unter gleichen Bedingungen. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. 2) 1461 mentag vor st. Sebastions tag [Jan. 19.] verpflichten sich Richter und Gemeinde des Dorfs Wäggershonen Junker Wernher von Zymmern, Freien, für den Schaden, den er durch die Ableitung des Suldorfer Baches durch die Wiesen, die in des Gotteshauses Münsterlingen Güter gehören, an seiner Fischenz in der Ablach erleidet, jährlich 30 ß h Meßkircher Währung auf st. Martins Tag zu geben. Will ein Teil von dem Vertrag zurücktreten, so ist die Gemeinde gehalten in dem nächsten Monat naöh der Kündigung den Graben wieder einzuwerfen und den Suldorfer Bach wieder in seinen hergebrachten Fluss zu leiten, worauf diese Urkunde ihr wieder zurückgegeben werden muss. Perg. Or. mit den Siegeln Junkers Hannß von Ramsperg und Frantzen Puzen zu Meßkirch (23 mm. D, IV A 2, im Schilde ein Baumstumpf; § . fraruj huq). a. a. 0. T. 3) 1467 mentag nach der Alten Fasnacht [Febr. 16.] vergleichen sich Barbell Engelin, Meisterin, und die Klosterfrauen zu Münsterlingen, welche Haintzen Aman von Waggerßhouen die Höfe zu Waggers- houen zu Erbleheu geliehen haben, mit demselben, weil dieses Lehenmanns Sohn Hans mit allen seinen Kindern dieses Erblehens „genoß vnd fähig", dessen anderer Sohn Rudolf aber nur „vif sinen übe" dies ist, dessen Kinder aber des Hofes überhaupt weder Genossen, noch fähig sind, also: Rüdin Aman und seine Kinder sollen für ihre Lebenszeit des Erblehens „fächgnöß vnd erbring" in Leibgedingsweise sein und mögen das, was Rüdin jetzt von den Höfen ausgeschieden ist oder ihm von seinem Vater noch zum Erbteile wird, ebenso innehaben, wie Rüdins Bruder Hans Aman, doch dem Gotteshause Münsterlingen ohne Schaden an seinen Rechten und Zinsen. Nach dem Tode Rüdins und seiner Kinder sind seine Kindeskinder des Erblehens nicht Genossen oder Erben, ausser wenn Rüdin seine Kinder an das gen. Gotteshaus erkaufen würde. Die Kinder der also erkauften Kinder sind des Erblehens Genossen und Erblinge ebenso, wie die Kinder des Hans Aman. Das Or. siegelte der Konvent Münsterlingen. Münsterlinger Kopialbuch von c. 1490 I, 87; Einsiedeln, Stiftsarchiv. 1386. 151 1386, Febr. 14. <)3, Dyem von Stainhulwen giebt dem Kloster Güterstau! als Seelgerate sein eigenes Gut, aus dem 40 Scheffel beiderlei Korns Trohtelfinger Mass gehen, mit seinem Leibeigenen Haintz Houpt, der dasselbe baut und davon jährlich 33 ß h giebt, ferner 43 ß h und 5 Hühner aus 3 Gütern, sein Haus und das „vihhuse" , einen Garten und 9 Mannsmat Wiesen in Bruwel und im Harpfental zu Stainhulwen. Geben an st. Valentins tag 1386. Das Siegel des Ausstellers (33 mm D, IV A 2, im Schilde Drachenrumpf mit den Vorderfüssen auf dreigipfeligem Berg; . . . EM . DE . STAINHWIL . .) die des Grafen Virich von Wirtenberg, des Grafen Hainrich von Werdenberg, Herrn Swiggers von Gundelfingen und Anshelms von H61nstain fehlen. Perg. Or. Sigmaringen k. Staatsarchiv. 1) 1386 samstag nach st. Valentins tag [Febr. 17.] gestattet Graf Eberhart von Wirtenberg demselben Diemen ein von ihm lehenbäres Gut zu Stainhülwi, das 6 Scheffel Dinkel und Haber Trohtelfinger Mass und 15 ß h giltet, demselben Gotteshause zu schenken und giebt dem letztern als Seelgeräte selbst die Eigenschaft dieses Gutes a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. a) Von demselben Grafen empfängt um 1369 Diether von Liehtenstein ein Gütlein zu Stainhülwi, das derselbe „vmb Gerlachen" gekauft hatte. Wirt. Vierteljahrshefte VIII, 123. — Dieses Gütlein empfängt nach Diethers Tod Kim von Burladingen. a. a. 0. 125. — Ebenda steht auch a. a. 0. S. 128: „item daz ciain zehendlin zu Stainhulw vnd naiswie vil lüte sant einer minem herren gester, er schraib aber nit, wer er wer". 2) 1386 st. Bartholomeus tag [Aug. 34.] melden bei ihrem Eide Schultheiss und Eat der Stadt Trohtelfingen Wernher Marhelden, Freiem, Landrichter zu Eotemburg, dass sie auf seinen Befehl Hansen von Stainhulw auf Diemen von Stainhulw Haus, Hof und all seinen Besitz zu Stainhülwe für 80 U minder oder mehr, weil Diem von Stainhulw ein offener, verschriebener „ähter" war, „geanlaitet" und dass Hans die „anlaity" 3 Tag und 6 Wochen besessen hat. Perg. Or. (das Trohtelfinger Stadtsiegel fehlt), a. a. 0. S. 3) 1388 güttemtag vor st. Vites tage [Juni 8.] verkaufen Fridrich von Mägenbüch und Vrselle von H&lnstein, seine Schwester, Anshelms sei. Tochter von H61nstain, Clausen dem Vngelter ihren Teil der Burg H61nstain mit allen Zugehörden, darunter auch ein Drittel des Zehntens zu Stainhulwen und 1 ti Gelds, das die Gerterin von Stainhulwen aus ihrer Wiese giebt a ). Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. a) 1401 an st. Johans äsende zu Süngichten [Juni 23.] verkauft H61nstain Wilhelm Vngelter, Clausen sei. Bruder, an Hainrich von Killer, gen. Affenschmaltz; er nennt in der betr. Urkunde den Steinhülber Zehntanteil ein Pfand (von wem?). Perg. Or. a. a. 0. 4) 1390 st. Lucien tag [Bes. 13.] verkauft Chüntz Kuchiman „den eilenden kertzen" zu Trohtelfingen in der Pfarrkirche 10 ß h Gilt von einer Wiese zu Stainhulw in dem Dorf zu Bühel als ledig Eigen für 8'/a O weniger 1 ß. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel der Stadt Trohtelfingen. a. a. 0. S. 5) 1393 zinstag vor dem hl. Wihenaht tag [Bez. 23] giebt Schwänger von Liehtenstain, Eitter, als Seelgeräte die Hälfte der Burg und des Steinhauses zu Stainhulw dem Gotteshaus zu dem Guttelstain. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seines Bruders Virich fehlen), a. a. 0. S. 6) An demselben Tage versetzt derselbe demselben Gotteshause, dem er eine Schuld von 50 "U h in ädtTW ; - ^Hj^HHHj MKjijMfciiMHwftfttfe IWmf 152 1386. 5 Jahresraten zu 10 S h abzahlen will, bis zum Ablaufe dieser Frist seine 2 Höfe zu Stainhülw, die 22 Scheffel halb Veesen, halb Haber, Trohtelfinger Mass und 2 tl minder 4 ß h guten und deren Maier jeder „stillend rihten ainen halben nutz an körn zu den reuten nützen dru jär die nahsten an anander*, sowie 3 ß h Gilt von einem Gütlein daselbst. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seines obgen. Bruders fehlen), a. a. 0. 7) 1394 zinstag vor st. Thomas tag [Ben. 15.} verkauft Hans von Stainhülb, Edelknecht, 3V 3 Malter Eoggen Ewiggeld Horwer Mass, die ihm wegen seiner Ansprüche zu seinem Vetter Dieme sei. von Stainhülb von dessen Haus und Hof zu Stainhülb vom Gericht zu Dornstetten, wo Dieme Bürger war, und vom Landgericht zu Rotenburg zugesprochen sind, dem Abte Johanns und dem Konvent zu Zwifeltain und dem Stift zu dem Gtiterstain, das zu diesem Kloster gehört, für 32 8? h. Zeugen: Wernher von Rosenuelt, Ritter, Vogt zu Ttiwingen, Marquart Rieh, Schultheiss, Eberhart Wall, Haintz Holzwart, Herman Schäffer, Bentz Fischer, Walther Samner, Tietrich Bältz und Chünrat Braning, Richter zu Tüwingen. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers, des vorgen. Vogtes, Tietrichen Bältzern und Marquart Riehen, a. a. 0. S. 8) 1467 frytag nach st. Jörgen tag [Apr. 24.} verkauft Hans Spät von Sultzburg st. Martins Kirche zu Trochtelflngen seinen Halbteil an dem Hof und Gut zu Stainhülwen, dessen anderer Halbteil seinem Vetter Dietrich Spatt von Sultzburg [gehört, einige näher bezeichnete Güten zu Stainhülwen und seinen Halbteil an dem Gütlein zu Kettenacker. Perg. Or. mit dem Siegel Hainrich Spats von Thumnowe, des altern, (die des Ausstellers und seines Schwagers Ludwig von Werdnowe fehlen). Trochtelfingen, Pfarrregistratur. R. 1386, März 22. 94. Hainrich von Almshofen zu Ymendingen, Edelknecht,] wird auf 5 Jahre Bürger zu Rotwil wie andere Ausbürger der Stadt, und giebt jährlich auf st. Martins tag dafür 3 U h Steuer. Zu Gewähren für die Steuer setzt er Eberhart den Gut, Bürger zu Eotwil. Geben in der Vasten an dem nahsten dornstag vor dem sunnentag, als man singet Occuli, 1386. Das Siegel des Ausstellers nicht gut erhalten. Perg. Or. Rottweil. 1) 1398 dornstag nach st. Martins tag [Nov. 14.} überträgt vor dem Hofgericht Rottweil (Egloff von Warteinberg, gen. von Wildenstain, Hofrichter) der Edelknecht Hainrich von Immendingen seiner Ehewirtin Vrsel der Böckin als eigen Immendingen, die Burg, und die Mühle daran gelegen, seine Fischenz und seinen Acker hinter der Burg, „den man nennt die Statt", und als Lehen seinen Halbteil an dem Dorf Immendingen, alles für den Fall, dass er vor ihr stirbt und sie im Witwenstand bleibt; verändert sie sich aber „zuo gott oder zuo der weit", so muss sie mit den Kindern zu gleichen Teilen teilen; überlebt sie auch die Kinder, so fällt ihr das gen. Gut alles zu. Das Or. siegelten das Hofgericht, Hainrich von Immendingen und der Vogt der Frau Vrsel, Hanß der Bock, Bürger zu Rottweil. Perg. Vidimus des gen. Hofgerichts von 1668, März 10. f. 2) 1404 st. Bonifacyen tag [Juni 5.] verzichten Hainrich von Immadingen und Vrselle die Böckin, seine eheliche Hausfrau, gütlich auf alle Ansprüche zu dem Gut und Erbe, das Lucye die Tanhaimeriu sei. Elizabethen, Hansen von Tanhain sei. ehelicher Wirtin, gelassen hat und wegen dessen sie lange mit Frau Elizabeth und ihrer Tochter Luczyen, Klosterfrau in dem Bickenkloster zu Vilingen, Späne gehabt haben. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller, Cünrat Stahellins und Cünrat Lächlers, Bürger zu Vilingen. Villingen, Bickenkloster. 1386. 153 3) 1423 montag vor st. Otlimars tag [Nov. 15.] leiht Graf Johans von Lupfen, des hl. Römischen Eeiches Hofrichter, Hansen von Almßhofen zu Ymmadingen den Kirchensatz zu Yramadingen"). Perg. Or (das Siegel des Ausstellers fehlt). Donaueschingen. a) Denselben empfängt als Lehen von Hewen 1432 st. Martins tag [Nov. 11.] Hainrich von Alniibhouen für sich und seines Bruders Hans sei. Sohn Hainrich von gen. Grafen und ebenso von Graf Eberhart von Lupfen 1436 dornstag vor st. Katharinen tag [Nov. 22.], für sich allein aber 1468 von Graf Sigmund von Lupfen. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 29; I, 4 S. 1, 8. a. a. 0. 4) 1457 zinstag nach Hilarii [Jan. 18.] meldet Hanns Wehinger, ein Urteilsprecher des Hofgerichts, zu Rofrwil, Graf Johannsen von Sultz, dem Hofrichter, dass er, wie derselbe ihm von Hofgerichts wegen geboten habe, Leo den Juden zu Vilingen in nützliche Gewähre auf Hannsen von Eischach zu Stüßlingen und des Speten von Ymmendingen Güter, „wan si beid von siner clag wegen offenn verschriben ächter sigend-', gesetzt habe. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. T. 5) 1460 mentag vor st. Freuen tag [Aug. 25] schlichtet Pfaff Hanns von Almßhouen, Kirchherr zu Wultertingen, den Streit zwischen Hainrichen Jiger, gen. Spttt, zu Ymendingen und der Gemeinde daselbst wegen einer „tobwasserstelly" und einer Fisckenz in der Donau oberhalb Spats Haus und wegen eines Grieses unter dessen Mühle, (welche beiden Stücke Spät zu nutzen vorgenommen hatte, während die Gemeinde behauptete, dass dieselben zu ihres Dorfes Almend und Espan gehören), dahin, dass Spät beide Stücke nutzen darf, jedoch der Gemeinde davon lgh Zins geben muss, aber mit Ausnahme der Jahre, wo das Wildwasser die 2 Stück unnutzbar mache; auch kann derselbe jedes Jahr die 2 Stücke gemeinem Dorfe zurückgeben. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (beschädigt, Rose in 1), das des Ritters Hansen von Hödorf zu Owelvingen fehlt, a. a. 0. T. 1386, März 26. 95, Dieme von Liehtenfeilß, Edelknecht, überlässt dem Abte Stephan von Gengenbach und seinem Kloster die Wiederlösung seines Teiles der Vogtei im Thale zu Vssern Bollenbach, die er mit allen Diensten, Nutzen, Fällen, Steuern und Betten an Andres sei. von Waltstein verpfändet hatte, mit Zustimmung Walthers von Waltstein, des Sohnes dieses Pfandherrn. Geben au dem mendag noch Vnser Frowen dage der Kündunge 1386. Das Siegel des Ausstellers beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1422 st. Mathyß tag [Febr. 24.] verkaufen Hüg und Cünratt, Gebrüder, von Walstain um 20 fl. Rh. Hansen von Schöwenburg, gen. Hefinger, Vogt zu Husen im Kintzgental, lg^i Straßburger Münze auf den Maitag fälligen, ablösbaren Zins aus der Steuer zu Bollenbach unter Bürgschaft ihrer Vetter Eg- nölf von Walstain und Rüdoffs (sie) von Schnellingen. Einlager zu Haßlach oder Wolfach. Perg. Or. mit den Siegeln Hügs (zerbrochen: . . 1mg. vo- malfcfn), Cünratts (26 mm D, IV A 2, im Schilde von r. oben gezogener Schrägbalken, darauf 3 undeutliche Lilien; S . CVONRAT . VON . WALSTEIN) und Egnölfs von Waldstain (25mmD, IVA 2, im Schilde von r. oben gezogener Schrägbalken, darauf 3 Lilien; f ■ S . EGO- LOLF . VON . WALSTEIN.) und Rudolfs von Schnellingen (26 mm D, IV A 2, im Schilde der bekannte Fisch, Umschrift plattgedrückt), a. a. 0. 2) 1422 st. Cünratts tag [Nov. 26.] verkaufen dieselben dem gen. Vogte um 20 S ^ Straßburger Münze 177 2 # ^ dieser Währung, 6 „tagwön" und 7 Hühner auf den Maitag fälligen, wiederkäuflicken VI. 20 SUsfH ss&IB 154 1381. Zins von dem Dorfe, den Leuten, Steuern, Nutzen, Güten und Gefällen zu Bollenbach und 1 fg ^ derselben Münze, 2 „tagwon" und 3 Hühner Zins von des Swäbß Hof und des Schniders Hof im Dorfe Wyler. Die Tagwon sollen die Käufer haben, wann sie des Jahres ihrer bedürfen. Mitgewähre wird der Verkäufer Vetter Walther von Walstain. Einlager zu Wolfach oder Haßlach. Perg. Or. mit den Siegeln der Verkäufer (wie oben) und des Mitgewähren (der waldstein. Schild; S . WALTHEEI. DE . WALTSTEIN), a. a. 0. 3) 1428 Meige abent [Apr. 30.] verkaufen Hans von Yberg, Edelknecht, und Anna von Waltstein, seine eheliche Wirtin, Hansen Hefinger von Schöwemburg, Edelknecht, um 12Va & ^ Strasburger Pfennige unter Vorbehalt der Wiederlösung 1 U und 4 1 /* ß 3\ Strasburger und „so vil hünre geltes vnd tagwan", als sie bisher auf den Maitag von der Steuer zu Bollembach genossen. Der Vogt und die geschwornen Richter des Gerichtes zu Bollenbach sind „antheißig" geworden, diese Zinse dem Käufer ohne seinen Kosten zu geben. Sie gewähren, dass die Zinse bisher niemanden verkauft, versetzt, „verwidemet" oder „versert" sind, und geben dem Käufer dafür als Unterpfand Güten in der Helle, im Beringerspach und in der hintern Eichhalden. Perg. Or. mit den Siegeln Hansen von Yberg, Ludewig Röders von Eemchein und Egelolf von Waltstein, Bruders der Verkäuferin (wie an No. 95, 1). a. a. 0. R. 1386, Apr. 4. Immendingen. 96, Johans der Eschinger von Fürstemberg, Johannsen des Eschingers sei. von Fürstenberg Sohn, giebt seiner Schwester Agathen, Konventfrau vf Hofe bei Nidingen, als Gilt 2 Malter Kernen von dem Hofe zu Engelbraiten unter Wartemberg, der den Frauen von Fridenwiler gehört, 2 Malter Kernen vom Fronhof zu Nidernbaldiugen und 1 Malter von einem andern Hofe daselbst. Geben ze Ymmadingen an st. Ambrosius tag ains hl. lerers 1386. Das Or. siegelten der Aussteller und sein Vetter, der ehrbare Priester, Pfaff Rudolf von Ymmadingen. Perg. Vidimus der Stadt Ravensburg von 1475. Donaueschingen. E. 1386, Apr. 10. Brunn. 97. König Wenczlaw belehnt mit dem Burgstall, den Zehnten, Leuten und Zu- gehörden im Dorfe Salbedingen bei Reittlingen auf Bitten Burkhart Schillings, der diese Stücke als Reichslehen Wilhelmen Vngelter von Reittlingen verkauft hat, diesen Käufer. Geben ze Brunne 1386 des dienstages in der Vasten noch dem suntag, als man singet Judica. Das k. Siegel zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) An demselben Tage gestattet König Wenczlaw diesem Käufer „uff dem fiusse vnd spring" bei Salbedingen eine neue Mühle mit einem „vberslehtigen rade" als Reichslehen „von newes erheben" und bauen zu dürfen. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. 2) 1387 st. Laurentius tag [Aug. 10.] verkauft Marquart von Owe, gen. von Stoffenberg, der ältere, Eberhart und Claus, Clausen des Vngelters sei. Söhnen, „vmb ain summe geltz" alle Güter und Rechte zu Salbadingen, die er von seiner Muhme Elsbet von Salmadingen, Klosterfrau zu Rüti unter Wilperg, gekauft hat. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 1386. 155 H ^H 3) 1394 sunnentag nach st. Mickahels tag [Okt. 4.] verzichten Burkart, Ritter, Buppelli, Chorherr zu Augsburg, Berhtolt und Volmar von Mansperg, Gehrüder, gegen Eberhart, Claus und Wilhelm die Vn- gelter von Riitlingen, Gebrüder, auf ihre Ansprüche zu Burg und Dorf Salbadingen um 245 fl. Rh. Ihre betr. Briefe geben sie denselben, etwa zurückgebliebene sollen „vnnutz, kraftlos, tod vnd uerworfen brief haissen vnd sin". Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller und der „tädinger diser rihtung" : des Grafen Hainrich von Werdemberg (29 mm D, IV Ä 2, Feld mit Ranken bedeckt; f S'HAINRICI. COMIT. D. W'DEBG), Swengers von Lichtenstain, des jungen, Ritters, Burkhart Schilhings, Ritters, und Albrehts von Renhartzwiler (das des Tädingers Hans Gaßler fehlt), a. a. 0. 4) 1401 samßtag nach st. Peters tag ad Vincula [Aug. 6.~\ belehnt zu Sunßheim König Ruprecht Frietze Schenken von Andecke mit einem Viertel am Gericht und an Zwingen und Bannen zu Salbedingeu, mit 2 Höfen, 2'h Lehen, etlichen Äckern und Egerden auf dem Harte, etlichen Eigenleuten und allen Rechten daselbst, die dessen Vater sei. auf ihn gebracht hat. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. 5) 1401 suntag für Vnser Frauwen tag, als sie zu hymel für, Assumpcio zu Latin, [Aug. 14.] leiht zu Augspurg König Ruprecht dem Grafen Eberhart von Werdenberg Burgstall, Zehnten, Leute und Zugehörungen zu Salbadingen und gestattet ihm, „uff dem fluß vnd spring" dabei eine neue Mühle mit einem über- schlächtigen Rade als Reichslehen zu bauen. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. 6) 1442 mittwoch nach st. Kathrein tag [Nov. 28.] leiht König Friederich dieses Lehen demselben Grafen. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. 7) 1448 st. Lucien tag [Bez. 13.] leiht derselbe zu Newenstat Hannsen von Rechperg, Jörgen, Wolfgang und Cristoffern den Vngnaden, Gebrüdern, in Gemeinschaft das Dorf Salmading, das heimgefallen ist, weil Johanns Graf von Werdemberg und Herr zum Hailigenberg dasselbe nicht rechtzeitig empfangen hat. Reichsregistraturbücher 0 280. Wien. 1386, Mai 29. 98, [13]86 feria tercia ante Ascensionem leiht Abt Wernher von Keichenau Bersch- man Bürckhain, dem mit seinem Willen Rudolf von Blümberg, der Kentzinger, das Dorf Beringen in Bär vermacht hat, dieses Dorf in Gemächtsweise. Reichenauer Lehenbuch 638 e S. 637. Karlsruhe. 1) 1361 fritag nach st. Margareten tag [Juli 16.] kauft zu Blümenberg in der Burg Johans von von Blümenberg, Ritter, der ältere, von Hansun dem Phifer von Beringen ein Pferd um 37 fi. und verpfändet ihm dafür die Tengerwiese und die grosse Wiese in den Tüffman, beide rechteigen und zu Rietberingen gelegen, die vordem Cünrades in dem Alten Hoff waren. Perg. Or. mit dem fast unkenntlichen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. R. 2) 1367 15 kal. Sept. [Aug. 18.] Hainricus episcopus Constantiensis et Eberhardus abbas Augie Maioris, litibus inter canonicos ecclesiae collegiatae in Schinen et Johannem de Blümenberg militem de de- cima maiori et minori in Beringen in Bara, vulgariter dicta der Chorherren zehend von Schinen, duran- tibus, arbitri rogati declarant, decimam predictam ad canonicos in Schinen pertinere, militi antedicto in vir- tute iuramenti per eum in compromisso praestiti praecipientes, ne deinceps canonicos in decima dicta impediat, ut ipsis de 16 maltris speltae mensurae Schaffusensis ratione fructuum per se de dicta decima perceptis usque ad festum beati Nicolai episcopi satisfaciat, ut alios fructus per se perceptos ipse apud ipsam ecclesiam in Schinen pro posse debeat deservire, et ut ipse per canonicos super ulteriori satisfactione nee in iudicio, nee extra perturbetur. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 3) 1368 frittag vor st. Georgen tag [Apr. 21.] verkauft zu Beringen Cünrat der Beringer für 8 & 20* 156 1386. und 5 ß h dem Gotteshaus zu Rietberingen seinen Garten und die Hofstatt auf dem Kilchberg. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt;, a. a. 0. T. 4) [13]70 mitwuch nach Hylary [Jan. 16.) bekennt Eberhart Abt von Reichenau als Lehensherr, dass Cünrat von Beringen, dessen Mutter von Enlingen (sie) war, Ruprecht dem Frowen von Beringen 4 Mut Kernen, 2 Malter Haber und 6 Viertel Bohnen Nidinger Mass aus Gepenhof zu Beringen um 56 & Stehler verkauft hat. Löst derselbe diese Gilt nicht binnen 10 Jahren ein, so ist das Wiederkaufsrecht erloschen. Reichenauer Lehenbuch 638« S. 641. Karlsruhe. 5) [13]73 donstag nach Gangolf [Mai 12.) leiht Abt Eberhart von Reichenau Johansen dem Pfister von Beringen, der um 63 & h von Cünrat von Beringen von Rietberingen, gen. der Swartz Beringer, 5 Mut Kernen und 2 Malter Haber Schäffhuser Mass aus dem Tengerhof zu Beringen gekauft hat, „das selb gut" »). a. a. 0. S. 641. a) Diese Gilt, 2 Wiesen, die des alten Herrn Hansen von Blümenberg waren, und einen Hanfgarten zu Beringen leiht Abt Wernher von Reichenau Hansen Pfiffer von Beringen und seinem Sohne, Herrn Hansen, [13]86 dominica post Mathie [Febr. 25.] a. a. 0. S. 638. 6) [13J83 in die Assumpcionis beate Marie [Aug. 15.) leiht Abt Hainrich von Reichenau Vlin Keller von Beringen die Schuppose daselbst, die ihm von seinem Vetter sei., H. dem Keller von Stetbach, und eine Wiese daselbst in Tüfflnan, die ihm von seinem Vetter sei., Vlin dem Kuchinmaister von Blümenberg, angefallen ist a ). a. a. 0. S. 96. a) Diese Stüoke leiht demselben Abt Wernher 1386. a. a. 0. 638. — [13]90 in vigilia Natiuitatis beate Marie virginis [Sept. 7.] leiht derselbe Abt diese Lehen und 2 Äcker zu Beringen Rüdin Muller von Aselfingen, an den das alles von Vlin Keller „anerstorben" ist. a. a. 0. 636. 7) 1392 feria sexta ante festuin Palmarum [Apr. 5.) leiht Abt Wernher von Reichenau Graf Frid- rich von Ftirstenberg, Grafen Hainrichs Sohne, für ihn und seine Kinder, die Grafen Hainrich, Cünrat, Hanns und Egen, das Dorf Rietberingen in der Bare mit Leuten, Gütern, Gerichten, Zwingen und Bannen und allen Zugehörden wegen der treuen Dienste, die dieselben und ihre Vordem seinem Gotteshause viel gethan haben, zu stätem, ewigem Lehen. Wollen sie das Lehen in andere Hand bringen, so haben sie es vor dem Reichenauer Abte zu tbun. a. a. 0. 800. 8) 1392 feria 3. post Philippi et Jacobi [Mai 7.] leiht Abt Wernher von Reichenau Jo. Schappel, H. Schappels sei. Sohn, Bürger zu Rotwil, und seiner ehelichen Hausfrau Mäthildten von Beringen Rudgers sei. von Beringen Anteil am Zehnten daselbst, den jetzt Frau Margreth von Ymadingen innehat, und der ihr 3 Malter Veesen Nidinger Mass giltet, 3 Habergilten daselbst, die 6 Viertel Veesen, 45 Viertel Haber und 46' a <$i Costentzer ertragen, und von denen eine Gerdrut von Beringen innehat, und eine Wiese hinter Bergen, die auch die gen. Gerdrut innehat. Diese Lehen haben ihm durch Jo. Schappel schriftlich Hanns Eschinger von Blümberg und Cünrat der Beringer von Rietberingen als Träger der Kinder Rudgers sei. von Beringen aufgesendet, a. a. 0. 801. 9) 1395 die sabati post Othmari [Nov. 23.) leiht Abt Wernher von Reichenau den Hof zu Rietberingen, der 7 '/s Mut Kernen, 7 '/a Mut Haber, 40 Eier und 3 Hühner giltet, und den er von Frau Kathrinen von Eg- botingen aufgenommen hat, deren ehelichem Manne Bürck von Ramstain. a. a. 0. 776. 10) [13]97 7. id. Marcy [März 9.) leiht Abt Wernher von Reichenau Cünraten und Hansen von Blümemberg alle von ihm lehenbare Güter zu Rietberingen, „darüber sin herr Berschman von Buckan salgen ze gemainder genommen hett, die von siner mutter saugen an in geuallen wären, doch gräff Hainrich von Fürstenberg an sinen brieffen vnuergriffenlich". a. a. 0. 637. 11) 1468 zinstag nach st. Virichs tag [Juli 5.) verkaufen Caspar Wegenlin von Ryselfmgen und Gretlin Blümberg, seine Hausfrau, der Kirche U. 1. Fr. zu Küchen für 9 ü. Rh. 11 Viertel und 3 Ymi Veesen Schanfhuser Mass Zins aus des Grafen Conrat zu Fürstenberg „büwen vnd Zinsen" zu Rietberingen, 1386. 157 die ihnen von Elsinen Blümberg, ihrer „geswygen vnd swester", erblich angefallen sind. Perg. Or. (das Siegel des Grafen Conrat fehlt). Kirchen, Pfarrregistratur. T. 1386, Okt. 31. Rottweil. 99. Hainrich der Abt und der Konvent von St. Gerien und die Meisterin und der Konvent zu Amptenhusen vereinigen sich zum Entscheid ihrer Streitigkeiten auf Hainrich Goldast, Vikar und Chorherr des Stifts zu Costentz, als einen gemeinen Mann, und auf Meister Herman von Hailtbrunnen, Schulmeister zu Vilingen, Cünrat den Bock, Bürger, Lienhart Schappel, Schultheissen zu Rötwil, als Schiedsleute des Abts, und auf Herrn Albreht von Bütelspach, Chorherrn zu Costentz und Kirchherrn zu Rötwil, Hainrichen den Dyetinger und Cunraten den Ertzinger, Bürger zu Röt- wil, als Schiedsleute der Meisterin. „Die vorgenanten süben hant sich dez ersten erkennet, das die maistrin, der conuent vnd die fröwan gemainlich dez obgenannten clbsters vnd confersbruder oder wer pfründe hat vff dem hofe ze Amptenhusen ainen apte von Sant Georien, wenne er dez ersten zu in in daz closter komet, wirdenklich, erlich und temuteclich enpfahen sont mit hailcen, mit processyon, mit gesange, mit lüten vnd mit aller erwirdikait, als von alter her kommen ist, vnd sont ouch in für iren apte vnd herren hän vnd ime gehorsam vnd vndertenig sin in allen gaistlichen Sachen, als site vnd gewonlich ist, als es von alter her kommen ist, vnd sont ime ouch geben prymarias preces. Er mag ouch die obgenannten, es sient fröwan oder man, straffen, bussen, in büsse setzen vnd vsser büsse läzzen nach dem, als sü es verschuldet hant, es sie in ewigen oder in zitlichen bussen nach ge- wbnhait dez clbsters vnd rat der maistrien. Ouch hant die siiben also geredt, wenne ain apte ain maistrien irs amptes erlat, so sol der conuent ain nüwe maistrinen er- wellen nach iro gewonhait vnd, wenne die also erwellet wirf, so sol si ain apte von Sant Georien confirmieren, ob er ze gegen ist, ob aber er da niht weri, so sol si ir confirmation bi ainem apte holan vngeuarlich; vnd wenne die also confirmieret wirt, so sol danne darnach die alt maistrin der nüwen maistrien aine rechnunge tun, aber nach iro gewouhait ; by der rechnunge sol ouch ain apte von Sant Georien oder sin gewisse erbere botschaft sins conuentz, dem er daz enpfilhet, sitzen; weri ouch, [das] die maystrien und den conuent dunckti, daz sü notdürftig werint irs vogtes, graff Hainrichs von Fiirstenberg, so mügent sü in beraffen, der oder sin gewisse erbere botschaft mag danne darzfr kommen vnd ouch bi der rechnunge siezen. Wenne ouch die maistrin also confirmiert wirt und die rechnunge also beschult, so mag danne die egenannte maistrin mit rat irs conuentz alle andre empter in dem closter 158 1386. vnd vff dem hofe besetzen nach dem besten, nüczlichensten vnd dem wägsten vnd gewonhait irs conuentz. Weri ouch, ob kain amptefrowe oder man also von den emptern stalti vnd da von woltint, wenne oder wie sich daz fügti, so sol si ain apte von Samt Gerien da von niht lassen aue rät vnd willen ainer maistrinen vnd ains conuencz ze Amptenhusen. Es mag ouch ain maistrin vnd der conuent, als dick und als vil sü wellent, rechnunge vordem vnd innemen von den vorgenannten amptfrowan oder mannen one menglichs ierrunge. Wenne ouch ain apte von Sant Gerien mit sin selbs libe gen Amptenhusen komet vnd bi den fröwan ze cappitel siezet, so süllent ime alle amptfrowan vnd man in ainer gehorsamy die slüssel ir empter antwürten vnd fürleggen in dem cappitel, vnd wenne daz cappitel zergät, so sol ie daz ampte sinen slüssel wider von ime enpfahen vneezeset (sie). Wenn er ouch also ze cappitel sitzet, so sol er vollen gewalt hän ze fragen vnd ze büssen nach iro gewonhait, als von alter herkommen ist. Es sol ouch ain maistrin vnd der conuent mit ains aptes rat pfruncla geben frbwan vnd mannen vnd die enpfahen; die selben sol ouch -ain apte oder sin priol anleggen oder der dez gewalt hat von sinen wegen, die sont ouch dem apte proficion vnd gehorsamy tun nach iro gewonhait". Geben ze Rotwil an Allerhailygen abent 1386. Die Siegel der Schiedsleute stark beschädigt, zum Teil unkenntlich. Perg. Or. Karlsruhe. S. 1) 1389 8. kal. Februarii [Jan. 25.] Gonstantiae Burkardus episcopus Constantiensis magistrae et conventui monasterii in Amptenhusen, quod monasterium literis suis sibi nuper exhibitis probantibus propter malas et varias oppressiones laicorum, propter guerras et mortalitatum pestes, propter sterilitatem terra- rum et possessionum suarum et propter alias calamitates, quae partes illas saepius afflixerunt, multis de- bitis gravatum est, ita ut debita non solvere possit, sed ut redditus ad sustentationem monasterii et obser- vantiam hospitalitatis, quae ibidem liberaliter exhiberi consuevit, minime suffleiant, ad petitiones earundem parrochialem ecclesiam in Suuthusen de consensu capituli sui incorporat, vicario perpetuo tarnen reservata congrua portione. Enthalten in dem entsprechenden Reverse, den das Kloster dem Bischöfe 1389, 4. kal. Februarii [Jan. 29.] ausstellt. Perg. Or. mit dem nicht gut erhaltenen Klostersiegel. Freiburg, erz- bischöfl. Archiv. 2) 1398 tunstag vor des hl. Crutzes tag [Mai 2 oder Sept. 12.\ verkaufen Meisterin und Konvent des Klosters Amptenhusen Frau Vrsullen von Gisingen, Cünrats sei. von Gisingen Tochter, 2 Malter Veesen Leibgeding aus ihrer ,Scheuer oder „Kairnhus" zu Amptenhusen um 25 $ h. Nach ihrem Tode bekommt das Leibgeding lebenslang deren Schwester Lucig von Gisingen, und nach deren Tode fällt es an das Kloster „hindern winker";, wofür dasselbe ihre, ihrer Eltern und Geschwistern und „von den es kumen ist vnd denen si sin schuldig" Jahrzeit auf st. Othmars tag zu begehen und bei derselben von den 2 Maltern den Frauen im Konvente jeder Va Mass Wein zu geben hat. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Klosters Amptenhusen. Karlsruhe. 3) 1398 nach dem Zwelftigesten Tag [nach Jan. 6.]. Zinsrodel des Klosters Amterihausen. In Gottes namen amen. Dis sint die zinse des closters ze Amp tenhussen, die wrden an- 1386. 159 geschriben in dem iar, do man zalt von Cristes gebürt drizehenbundert iar, darnach in dem übten vnd ninzigosten iar nacb dem Zwelftigesten Tag: Item b ) der böf, den Hensli Nidmars bugt, der gilt 12 malter kernen vnd 5 malter babern vnd 1 Ti b, 1 fiertal ager, hörent in den winkelrn. Item Cünrat Nidmar git von dem gut, dz man nemet dz Schmid- lehen, 2 fiertal vnd 3 schöffel kernen. Item der alt Nidmar git von aim gut, dz des Models wz, 2 malter kernen, die gond in den winkelrn, vnd 2 malter babern, dz gät in dz kornhus, Villinger mes. Item Jobannes Göswin git von des Habchs gut 3 malter kernen vnd 2 malter habern, gönd in den winkelrn, Nidinger mes. Item Jobannes Spitznagel git von Kesmas gut 5 fiertal kernen vnd 5 fiertal roggen, 2 schöffel habern vnd '/ a fiertal äger vnd 4 hünre, hörent in den winkelrn. Item Hensli Sesli git von der fröwen bus gut 6 malter kernen vnd 3 schöffel habern, des wirt dem Bisling 1 malter fogtreht vnd dem Eltzer och 1 malter kernen fogtreht, Hainrichen von Talhan 7 fiertal habern vnd wessen vnd Rudin Gärwn och 7 fiertal halbs habern vnd halbs wessan fogtreht, dz ander wirt: 1 fiertal vnd 6 schöffel wessen vnd 3 schöffel habern gond in den winkelrn, vnd 1 fiertal vnd 6 schöffel wessan gät in die kustrig. Item Haintz der Schinit git von des Wilden gut 2 malter kernen vnd 2 schöffel habern, gät in dz kornhus. Item Haintz der Scbmit git von 1 guötli 10 fiertal kernen, dz Peters Wirtz von Emmingen wz. Item Haintz Smyd git von des Sekels gut 5 schöffel kernen, bort in den winkelrn. Item Cünrat Sössli git von ainem gut 1 malter kernen vnd 1 malter habern, gät in die kustrig. Item Haintz Klenk git von dz Jordas gut 3 malter kernen, 2 malter habern, 1 fiertal äger vnd 4 hünre, gönd in den fordern kerl, vnd 6 fiertal vessan, hörent in den hindern kerl °). Item Hain- raich (sie) Klenk git Seh von aim ander gut 3 schöffel kernen, 3 mut habern, lit ze Geptenhussen. Item Haintz von Bahzimmern git 1 schöffel vesan von Smeltzysens höf vnd von des Bellers hoffe von Eotwil, hört in den winkelrn. Item die Buben gent ze vogtreht 1 mutt roggen von im aygen. Item Klenk git von Jacobs gut 1 schöffel kernen, gät in dz weberampt. Item Berli git 1 malter kernen vnd 2 schöffel habern, gät in dz kornhus. Item ain aker lit ze Gebtenhussen in der balden, lit vnder dem Schiltegger ze fori vnd ob des hailigen Crütz akker. Item ain aker lit vnder Witweg ob des Buben aker ze furi vnd anderhalb an der alment. Item ain halbi jüchart akers stosset in die Brend in hin vnd lit vnder Wölflins aker ze furi. Item vnd 1 halbi jüchart akers lit in Gebtenhusser Rain, stosset gen dem dorf vff. Item Wolflins aker, den er von dem hailigen Crütz het. Item ain aker lit in Bäldital ob der Hagstuden, lit an des Buben aker ze furi vnd ob Bigenlis aker ouch ze furi. Item in Balditalkelen vnder des Scbilteggers aker lit ain sätul. Item vnd 1 sätel stosset ain dem Stainweg. Item ain höffstat, die der Schiltegger bezimmret haut. Item der Merer von Haidenhöffen git von des Maders hoff 12 malter kern vnd 5 malter habern vnd 1 Ti \ \ fiertal aiger, hört in den winkerl vnd die pfenning dem brobst. Ze Ober baidingen. Item Hans der Messer git von Schenkels hoff b'ß malter kernen vnd 3 malter habern vnd 10 ß h vnd 1 hün, 3 malter kern hört in den winkerl vnd dz ander in dz kornhus; so git er den von Hermans Hagens hoff vnd von des Maigers hoff 7'/2 malter, da ist die zwein tail kern vnd der drittail habern, die hörent in dz kornhus, vnd so git er von Rüdes gut 2'/2 malter, da istderzwein- tail kern vnd dz drittail habern, vnd 1 feiertal (sie) aiger, die horrent in den fordern kerl. Item Hans ze Mos git von Langenstains gut, dz ze Niderbaldingen lit, 7 schöffel vessan, dienat den von Ach, vnd 3 schöffel babern, gönd in dz kornhus. Item ain aker lit an der Nidren Egg, lit an Kümmerlin ze furi, der lit wüst, hört in dz kornhus. Item Peter Strobel buwet ain aker, den man nempt die Stain, stosset an den obern weg die lengi vshin, den vormals Cuontzli von Engen gehept, darab gond 2 fiertal, was den zemäl dar- vff stat. Item Virich von Engen hat gehebt ain aker, lit an Degenwissan an Berschin von Sunthusun, vnd ain land, lit ze Bintzen, vnd ain aker, lit in Magental an dem Ebner, vnd ain gart in Vtenhöffen an Hennin ze Bach, davon gab er 1 fiertal kern vnd 2 fiertal habern vnd 3 hünr, gät in dz kornhus. Item Cüni der Sunthuser git von ainem gut, dz Hans Inihoff hat gehebt, 2 malter kern, ains in dz kornhus, ains in dz weberhus. Item vnd derselb Cüni Sunthuser git von ainem andern gut 6 fiertal kern vnd 2 schöffel habern, gät in den winkerl. Item Henni der Wagner git von Klöpfels gut 1 malter kern vnd 2 schöffel habern, g'ön in den winkerl, vnd git von Haimtzera (sie) Imhöff gut 1 malter kern, gät in die kustrig, vnd git och 2 malter kern in dz weberampt von Hainrichs von Bahzimmern gut. Item Steffan Sibengaden git 1 : mm ^H 160 1386. 2 fiertal kern von 1 hus, hört in dz kornhus. Item Wältti der Sun[t]husser git 2 nialter kern vnd 2 malter habern, gät von des Hangen [gilt] in den winkerl, vnd git och 1 malter kern brüder Stainlin ze fogtreht, hört in die kustrig. Item Kümmerli git 4 malter kernen 2 fiertal minder, gat in dz körnhus. Item 3 jüchar akers hat Bernhart gehebt, die ligent wüst vnd ligent zu Niderbaldingen, der lit die ain inn Schrannen an Hagen ze furi, der ander lit ze dem Banwart, stiit (sie) an Haintzen ze Mos fori, der drit lit ze Höbrunnen, strekt an den weg. Item Rudolf der Etter hat ain höfstatt in Vtenhöffen, galt 1 fiertal kernen. Item ain guötli hat Haini Egen gehept, dz galt 1 malter kernen vnd 2 schöffel haburn, dz hön wir dem Hassen ge- lihen vmb 1 schöffel kernen, hört in den winkerl. Item Cüni Bernhart git von aim gut gen Niderbaldingen 6 malter kernen, gön in dz kornhus, vnd ain fiertal aiger. Item Henni Wagner hat ain gut, gilt 2 malter kernen vnd 1 malter habern vnd 2 hünr vnd '/-> fiertal aiger, hört in den fordren kerl. Item er git och von ainem andren gut 1 malter kernen vnd 2 schöffel habern, hört in die kustrig. Item Hensli Gulin git von aim gut 10 fiertal kernen und 10 fiertal habern vnd hört in dz weberampt. Item Bürkli Bernhart git von 1 gut 1 malter kernen, hört in dz weberampt. Item Ritterhans git von aim zehendli 3 schöffel vesan vnd 1 schöffel kernen von aim hoffstätlin vnd 30 aiger. Item Hennin Imhoff git 1 schöffel kernen von ainr wiss, lit vff Westerwisan ze Himmelshalden, ain Langen von Pforren ainhalb gelegen, vnd ain mansmad. gelegen in Gämerstal lit an Henslins von Sunthussen wisen, vnd ain anwander trett vff dis wiss in Ga'mers- tad (sie). Item der ander bau vber Hochen vss: ain halbi jüchart lit ze furi an Hagen hö'ffstatt. Item an dem obern Esch anderhalb jüchart akers ligent ze furi an Schenkels aker vber die stig, dis hört in die kustrig, vnd 1 satul lit an Warenberg, lit ob Ritterhanssen. Item Mager Cüntz git von 1 gut 2 schöffel vesan vnd 1 schöffel habern, hört in den winkerl. Ze Niderbaldingen. Item Hensli Costenzer git 4 malter kernen vnd 1 malter habern, dz. gat an den ankun, vnd Vs fiertal aiger. Item Langenstain git von aim gut 5 malter kernen vnd 6 schöffel habern, da hört 6 schöffel vessan in winkerl vnd den habern (sie), git denn aber Langenstain von des Wül gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern in den winkerl, so git aber Langenstan von Dienen gut 4 malter kernen vnd 2 malter habern, des gat 2 malter kernen in den winkerl von der Ohammen, vndl fiertal aiger vnd git och von ainem wislin 2 fiertal vessan. Item Cünrat der Bogner git 5 malter kernen vnd 3 malter habern vnd Vs fiertal aiger, da gät der kern in den winkerl von der von Tuttlingen. Item Barkart Bogner git 6 fiertal kernen von Hainin Brimsin, hört in den winkerl. Item der Lur git von des Garwen gut 4 malter kernen vnd 2 malter habern, da gät 2 malter kernen in den winkerl vnd das ander gät in das weberampt, so git aber der Lur von Otten gut 7 schöffel vesan minus quartale vnd 2 schöffel habern, gat halbs in den winkerl vnd das ander in dz weberampt, vnd git och von aim aker, lit an Plahterweg, 1 schöffel, wes darvff stät. Item Berschi Langenstain git von Zimmermans gut 3 schöffel kernen vnd 3 schöffel habern, gät in dz kornhus vnd der kern in winkerl von Katrinen von Gisingen. Item Götti Hönsli git von Ulrich Spitznagels gut 4 schöffel kernen vnd 3 schöffel habern vnd V« fiertal aiger, das hört in das kornhus, vnd von aim aker an Höstaig 6 fiertal, was darvff stat. Item Cünrat Spitzuagels gut lit wüst, dz galt och als vil als Virich vnd 6 ß 4 nie, hört och in das kornhus. Item Hug der Härter git von aim gut 3 schöffel kernen, dienent miner fröwen von Fürstenberg, dz lit ietz wüst; Langenstain bugt 2, die ligent ietz wüst, vnd der Lur ains, vnd dz lit och wüst. Item der Costentzer, den man nempt der Flach, git von Attmans gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern, vnd darin sint im öch Hansen Dieman aker gelassen die enend der Kotten ligent, dz hört in den winkerl. Item Clösi Walther git von Berschins Costentzers gut 3 malter vesan vnd 5 schöffel habern, das gät in dz kornhus, des wirt der von Ach 1 malter vesan vnd den Schulthaissinen 2 malter vessan vnd '/* fiertal aiger vnd von Marchartzrain 3 quartalia, wes dar vff stat. Item der Weber git von ainer hoffraitti ainnen schöffel kernen, hört in das weberampt. Item Haini Mager git 1 malter kernen, hört in das weberampt. Item der Wül, den man nempt der Herr, git von ainer hoffstatt ain schöffel kernen. Item Haintz ze Mos git von des Vetters guötli 1 schöffel kernen vnd 2 schöffel habern, hört öch in den winkerl. Item Wernher der Gnapper git von Hainni Wülen gut 1 nialter kernen, hört in winkerl, vnd 2 schöffel habern in das kornhus. Z e Sunthusen. Item Marki Markart vnd Cüni sin brüder gend von Rüdins hoff 6 malter 1386. 161 kernen vnd 3 malter roggen vnd 1 malter habern vnd 1 u 3i vnd ain iiertal aiger, des gond 10 malter ze libding, das ander in das kornhus. Item er git och von ainem andren gut 1 malter kernen vnd 2 sck&ffel habern vnd 8 ß ^ vnd '/'« fiertal aiger, das gät in den winkerl. Er git 'ick von ainer wiss in Pfaffenlachen 1 malter kernen, vnd hört Seh in den winkerl, vnd git och 1 fiertal kernen von der Schmidinen hoffstatt, gät och in den winkerlr, vnd 6 fiertal kernen in die kustrig von Stainlin, gond ab drin äkern, der lit ainer vff Schliehten an Markartz aker, den man nempt der Lang Aker, wider dem dorf, so lit der ander ze Dür- nen an H&laibs äkern ze furi, so lit der drit, den man nempt der Hagg, im Lussen. Item Haintz der Hüber git von Aigelwartz gut 3 malter kernen vnd 2 malter habern vnd V« fiertal aiger, das gät in winkerlr. Item Henni der Vischer git von der von Costentz gut 5 malter kernen, das dienat der von Costentz, vnd der selb Henni Vischer git von des Danhammars gut 1 schöffel kernen vnd 1 schoffel roggen vogtreht von der Rekunbechinun vnd git den von der Rekunbechinun wis ze Schloswissen 13 viertal kernen in den winkerlr. Item Haintz der Vischer git von 1 gut 1 malter kernen, dz dienat Bridun An dem Weg vntz an ir tod, darnach velt es in dz kornhus. Item Cläs Bugg git von des Dochingers gut 2 malter kernen vnd '/« fiertal äger vnd git von der Märkinun gut 3 schöffel kernen vnd 2 fiertal habern vnd 8 ß ^ vnd 1 viertal aiger vnd git denn aber von Cünrat von Küchen gut 3 schöffel roggen vnd kernen, das hört als in den winkerlr, vnd ist 2'h. malter kernen von der Ohamminun vnd die 8 ß vnd das viertal äger. Item die Kunnusin git von ainer hoffstat vnd von ainer wis 5 ß Stebler, hört in den winkerlr. Item Cüni der Wis git von der Am- meuninun gut, das si koft vmb Markwarten, 4 malter kernen vnd 7a fiertal aiger vnd 2 hünr vnd git den von ainem gut Paulis gut 2 schoffel vesan vnd 1 schöffel habern, das hört in dz weberampt. Item Haintz der Vischer git von 1 gut 10 fiertal kernen, das dienat dem Bisling sin lebdag vnd feit den in das kornhus. Item Wernli der Wis git von des Behams gut 1 malter kernen, das hört in den winkerlr. Item der jung Henni der Vister git 7 malter roggen vnd kernen vnd 1 schöffel habern vnd 11 ß ty vnd 7a fiertal äger vnd git öch von ainem andren gut 1 schöffel kernen vnd 1 schöffel haburn. Item Haini der Vischer git 7 malter kernen vnd roggen vnd 1 schöffel habern vnd 11 ß vnd 2 fiertal äger, hört in dz kornhus. Item Haintz der Hüber git 1 malter kernen in dz weberampt. Item Cünrat der Costentzer git von des Kruchers hofstat 2 fiertal kernen vnd 2 hünr, dz hört in den winkerlr. Item der Rekunbechinun zehend tailt mit der haiigen zehenden, vnd hört vnsa tail in den winkerlr. Ze Emingen. Item Berschin Hollun git von dem fronhof 20 schöffel kernen Nidinger mes vnd 2 malter roggen öch Nidinger mes vnd 2'/2 U •&, des hört in die kustrig 1 S; der selbi Berschin Hollun git dem Dunninger ze Vilingen von dem hoff ze zehenden 2 malter vesan vnd 1 malter habern Vilinger mes, vnd sol die 2 '/a U <$i gen halb ze Winahten vnd halb ze sant Walpnrg tag, vnd 3 fiertal roggen von 1 aker, heist Stain. Item die Wilhälminun git von Eberhart Münchmaigers gut 3 malter kernen. Item die selb Wilhälminun git aber von der Schlüsa gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern, dz hört in dz weberampt vnd dienat..... Item die Süssinun git von der Schlüdingen gut 3 malter kernen vnd 6 schoffel habern vnd 3 hünr vnd '/> fiertal aiger, das hört in das kornhus. Item Hensli der Degginger git von Rüdgers gut 4 malter kernen Nidinger mes, das gät in den vordren kerr. Item der Genner git von der Schülmaistrinun gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern vnd 2 hünr vnd Va viertal äger, das gat in den winkerlr. Item Burkart der Mager git in kustrig 4'/2 malter vesan von aim gut vnd 18 ß 3\ vnd V 2 viertal äger vnd git denn von ainem andren gut 6 malter kernen, dz hört in das kornhus [vnd dienat Ciaren der Rekkenbächinun 2 malter kernen im lebtag d )]. Item Strebul git 6 ß ^ in die kustrig. Item Cünrat Hängst git 2 malter kernen, das wirt Ciaren der Rekkunbächinun. Item Peter der Wirt git von Rudgers gut 4 malter kernen vnd von dem aigenli och 4 malter kernen vnd y a fiertal aiger, des gät 3 malter in den winkerlr, dem Haintzler 4 malter sin lebtag, vnd velt denn in das kornhus. Item Hans der Grützer, der het 2 jüchat, von jeder jücher 2 fiertal, wes drum stat, vnd 2 jüchart ligent wüst, vnd 2 jüchart bwugt (sie) Henni Hollun der jung, git 2 fiertal, wes darvff stat. Item Berschi Kollun git 3 fiertal, wes darvff stat, von 1 aker. ZeBuessenhan. Item der Helt git von aim gut 67a schoffel vesan vnd 6V2 schoffel habern vnd 18 fiertal roggen, das gät in das kornhus vnd dz ander in den winkerr. Item Eberli Bug git von aim gut 2 malter kernen vnd 3 schoffel roggen vnd 6 schöffel habern vnd 3/9.-3) vnd 1 fiertal aiger, da hört der VI. 21 wi ^MB & M^a^B ftfi 162 1386. rogg in den winkerlr vnd dz ander in dz kornhus. Item Clössin Buggun git von dem brügel 10 schoffel vessan vnd 2 fiertal, das hört in den winkerlr von den Ohamminun. Ze Dürhain. Item der Banwart git von dem fronhoff 16 malter kernen vnd 8 malter habern vnd 1 malter kernen vnd 7 schoffel habern vnd 1 schulturun vnd Vi fiertal aiger vnd Vi fiertal wins vnd 2 hünr, dz hört in den winkerlr, vnd der selb Hensli Bingli git von des Webers gut 4 malter kernen vnd 2 malter habern vnd 1 fiertal aiger vnd von ainer wiss 6 ß Brisgar, des höret 1 malter kernen vnd 1 malter habern in die kustrig, das ander in dz kornhus. Item der Krucher git 2 malter kernen vnd 3 schoffel habern vnd 30 aiger, dz gät in den winkerlr. Item Cüni der Weber git von des Franken gut 3 malter kernen vnd 5 schoffel habern vnd von Wüle hoffstat 1 schoffel kernen vnd 30 aiger, vnd gät in das kornhus. Item das gu&tli, das Küni Märki [bugt], git 2 malter kernen vnd 3 fiertal kernen vnd ains fiertals minder den 5 schoffel habern, des hört 6 schoffel in den winkerlr, das ander in das kornhus. Item Völi der Costentzer git von Walther Igellis gut 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern, hört in den winkerr von der von Rossberg, item vnd aber Völi der Costentzer von ainem andern 47 2 schoffel kernen vnd 18 fiertal habern vnd aber von ainem andern gut 3 schoffel kernen vnd 3 schoffel habern vnd von ainer wis 9 ß h, des sint 27a malter vessan von dem Haurossen in den winkerlr, vnd das ander gät in das kornhus. Item Haintz Büllant, den man nempt der Cur- u labus, git von ainem gut 5 schoffel kernen vnd as vil habern vnd 1 fiertal win, das gat in den winkerlr. Item Berschi der Süss, den man nempt Hug der Süs, git 4 ß von ainer hoffstat vnd 2 hunr, das hört in das kornhus. Item der Hecht git 4 ß von 2 hoffstatten, das gat in das kornhus. Item der Wanner git von der Wilhelminun gut 3 malter kernen vnd 6 schoffel habern, da hört 2 malter kernen in dz weberampt, diewil Elli Jöchlis lebt, so gät es den als in das kornhus, vnd aber der Wanner [git] von Gross Märkis gut 9 fiertal kernen vnd 9 fiertal habern, das gät in das kornhus, vnd 3 hünr. Item Eberli Wernher git von Bürklis Hugen aker 1 schoffel, was darvff stat. Item Hensli Ringli het ainen garten nebent dem Hecht, da git er 1 nun fun. Item Hans Vnriht git von ainer hoffstat 1 ß h. Item der Spiler git 1 malter kernen, gat in das kornhus, vnd 3 schoffel habern. Item Eberlis von Ashan gut gilt 6 fiertal kernen, 2 schoffel habern, gät in das kornhus. Ze f )Marpach. Item Wernher der Ströfer git von dem frönhöff 20 malter kernen vnd 10 malter habern vnd 2 it ^ vnd 2 fiertal aiger, des gät 15 malter vesan in den winkerr, vnd 4 malter habern, 5 malter vesan von der von Landenber (sie) vnd 2 malter 8) von Annun von Ferenbachs vatter vnd 2 malter vessan vnd von Virich Starkun vnd siner thotter vnd siner wirtinun 8 malter vesan vnd 2 malter habern vnd 1 ti von der von Mesiken, das ander gaut in das kornhus. Item derselb Wernher git 2 schoffel vesan von aim aker, so er mit vesan stat, vnd dz ander jar 2 schoffel habern vnd an dem tritten iar nit. Er git och von sant Gallen Fraitten 3 malter, wz darvff stat. Item Jäkli git von 1 gut 4 malter kernen vnd 2 malter habern in dz kornhus. Item Hainrich der Tunninger git von 1 gut ze fogtreht 1 schoffel kernen vud 1 schoffel habern, dz gät ab ainem gut, ist der Vettersamnung, dz gat in dz weberampt. Item Hug Lakendorf git von 1 gut 5 schoffel kernen vnd as vil habern, gat in dz weberampt. Item Jäkli Kräps git von ainem gut 6 malter kernen vnd 3 malter habern vnd 14 ß ^ vnd 1 fiertal aiger vnd 4 hünr, dz gät halbs in den fordren kerlr, dz ander in dz weberampt. Item Hans Rekk git von dem Burklehen 3 malter kernen vnd 6 schoffel habern, hört in das weberampt, vnd git 1 schoffel, was darvff stat, dz gät in dz kornhus. Item Cunrat der Scherrer git von der von Ach 2 malter kernen vnd 1 malter habern. Item Hainrich der Hirt git 3 schoffel vesan vnd 2 schoffel habern, gat in den winkerlr, das hört von Fröstlin. Ze Riethen. Item Herman Riem git 5 malter kernen vnd 2 l fr malter habern vnd 4 hünr, dz hört in den winkerr, vnd git von 1 aker 3 schoffel, wz darvff stät, hört in das kornhus, der aker, den Hermem hat, der lit bi Kolers rütti vnd tret vff sant Jacobs anwander. Item Hans der Helt git 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern, hört in dz weberampt. Item h ) Feldli git 1 malter kernen vnd 2 ■schoffel habern in dz weberampt. 1386. 163 Ze Eschen. Item Berschi der Tüslinger git 1 malter roggen von Eisbetten der H&ppellinun, hört in winkerlr. Item die Issinli git 12 ß Brisger, gat in den winkerlr. Item der Gräscher git 16 ß ^ von 1 wiss vnd ainer hoffstat ze Pfaffenwiler, hört in dz kornhus. Item Aubreht der Furtur git 2 malter kernen vnd 1 malter habern, hört an den anken. Item ze Kappel git man von 1 guötli...... •). Item Tüschli git 6 schoffel vessan vnd 3 schöffel habern, gät in den winkerr, das git er von Fröstlin. Ze Marigun zel. Item der Waker vnd der Wähinger git von 1 gut 4 U h vnd 4 hünr vnd 1 fiertal aiger, hört in das kornhus. Kiltorf. Item Feldli git 3 malter kernen vnd 6 schoffel habern vnd 1 halb fiertal aiger vnd 4 hünr, dz gät in dz weberampt. Item der Schriger .... k ) git 5 malter, die zwai tail kernen, dz drittail habern vnd 30 aiger, h5rt in dz weberampt. Ze Kiengen. Item der Mürmäger git 2*/i malter kernen vnd 5 schöffel habern, hört an den ankun. Ze Tainningen. Item Busman git 5 sch&ffel vesan vnd 5 schöffel habern, gät in den winkern von Büdin von Tanhan. Item der Jegger vnd Henni sin brüder gond von der von Ach 3 malter kernen vnd 2 malter habern, gät in den winkerr, vnd 4 hünr. Item Borhoh git 6 schöffel vesan vnd 1 malter habern vnd 1 hün vnd 30 aiger der Genuwistinun. Z e A h s a n. Item Beringer git von dem frönhoff 9 malter kernen vnd 1 fiertal aiger, dz hor[t] in dz kornhus. Item Hainrich der Wirt git 2 malter kernen, dz gät in den winkerlr. Item Cünrat der Lang git von ain gut 2 malter kernen vnd git och von der Gebraitten ain jar 2 malter vesan, des ander 1 malter habern, des dritten nütz, das hört in die kustrig, 2 malter von dem gut vnd die von der Gebraitten in das kornhus, vnd der Lang git och Vi fiertal aiger. Item Berschi Karl git von aim gut 1 malter roggen, das hört in dz kornhus, vnd 20 ^ vnd 1 schöffel roggen von 1 aker. Item Märki, Herman Märkis sun, git von 1 gut 3 schöffel kernen vnd 1 schöffel habern, der habern ist vogtreht vnd gät in den winkerlr. Item die Hägnin git 3 schöffel kernen von der Smidinun gut vnd 1 schöffel habern ze fogtreht, dz hört in den winkerlr, vnd git 2 fiertal roggen von aim hus vnd von ainer hoffstat, dz gät in dz kornhus. Item Henni Willer git von des Gassers gut 3 malter kernen vnd 6 schöffel habern in den winkerr, er git och von 2 morgen 1 malter vesan vnd an dem andren jar 2 schöffel habern vnd am dem dritten jar nütz vnd 30 aiger, wenn es mit nütz stat, dz hört in dz kornhus. Item Hainrich Hagun git von des Hammers gut 2 Vi malter kernen in den winkerlr, vnd git och von 2 morgen, ligent in der Komb und, 1 malter vesan, an dem andren jar 2 schöffel habern, an dem dritten jar nüntz, vnd 30 aiger, wen es mit nutz stat, das gät in das kornhus. Item der Botwilergit von des Gagers gut 3 malter kernen vnd 6 schöffel habern in den winkerlr. Item Henni Kappenzer git von ain gut 3 schoffel kernen vnd von der Spättinun 2 fiertal kernen ze fogtreht vnd 2 fiertal habern vnd V« hün, gät in den winkerlr. Item Gluög git von ain gut 1 malter kernen vnd 1 malter habern, dz gät in dz kornhus. Item der Mesner git 1 fiertal kernen vogtreht von der Spättinun, gät in den winkerlr. Item der Herberg git 10 fiertal kernen vnd git von Spatten 13 fiertal kernen vnd as vil habern vnd 3 ß h vnd 3 hünr, gät in den winkern, vnd wer die widum het, der git 1 schöffel kernen. Ze Haidenhöffen. Item der Nider Wälti git von aim gut 9 fiertal kernen vnd 9 fiertal roggen vnd 4'/ü hün, '/i fiertal ager vnd 1 ß $, das gät in das kornhun (sie), vnd git von ainer wis 6 fiertel kernen, dz gät in den winkerlr, die 9 fiertal kernen vnd die 9 fiertal roggen dienent Dietlin vntz an sinen tod; der selb Wälti hett ain wiss, da git er 7 fiertal kernen, die wissan ligent bed vf Veltzimern, in winkerlr. Item der Merrer git von des gütz getailig öch 9 fiertal kernen vnd 9 fiertal roggen vnd i'h hün vnd Vi fiertal aiger vnd 1 ß, dz [gät] in den winkerlr von der von Sunthusen. Item Hensli MuSg git von des Zellers gut 4 malter kernen vnd 2 malter habern, das gät in winkerlr, so git er den von der Smidinun gütli 1 malter kernen, dz wirt Allinun Baldolf vntz an ir tod, darnach weit es in dz kornhus. Item der Schlaithammer git von des gütz getailig och 4 malter kernen vnd 2 malter habern in winkerlr vnd git öch von ainer hoffstat V 2 fiertal äger. Ze Pforren. Item Berschi liinner git von dem gut, das der Lang hat, 2 malter kernen vnd 1 malter habern in den winkerlr vnd git denn 6 malter kernen vnd 3 malter habern, das dienat ietz Clären Mangun, 5 malter kernen hört in winkerr, das ander velt in dz kornhus; er git öch von ainer hoff- 21* * 164 1386. stat, da er vff sitz, 3 hünr vnd von 1 hoffstat darhinder 2 hünr. Item Cünrat Hartman git von des Entz- lers gut 6 malter kernen vnd 2V 2 malter habern, das gät in den winkerlr, vnd git öch 9 fiertal kabern vnd 3 fiertal kernen, das hört in den vordem kerlr. Item Hainrieb. Füsli git von 1 gut 5 schoffel kernen vnd als vil habern in winkerlr vnd git och von ainem andren gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern, dz hört in dz weberampt, vnd sin sun Burkart git ain schoffel vesan, der hört Vnser Fröwen im krützgang von der alten Wrstlinen, den git er von der hoffstat, da er vf sitz. Item Bürkli Dietrich git von aim gut 10 viertal kernen vnd 10 fiertal habern, gän in den winkerr. Item Wälti Dobnan git von Bentzen von Balkan gut 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern, hört in den winkerlr. Item Klain Rudi git [von] aim gütli 10 viertal kernen vnd 10 fiertal habern, hört in das kornhus. Item Hans der Suttur git von aim gütli 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern, hört in den fordern ker von der alten Wurstlinun. Item Hainrich Eüst git von ainer hoffstat, darvff er sitz, 2 fiertal kernen vnd von ainer ander hoffstat 1 hün, das gät in dz kornhus. Item Henni Markwart git och von ainr hoffstat, da er vff sitz, 2 fiertal kernen vnd 2 hünr in das kornhus. Item Clösi der Vischer git 3 viertal vesan vnd 2 hünr von der hoffstat, da er vff sitz, das hört in das kornhus. Item man git von Füslis gut an die kilchen gen Pforren 4 u wass vbern bach vierdhalbs gen Vilingen vnsrin J ), 3 f? wass gen Michelbrunnen, wenn Winterkorn an den esche statt. Ze Gütmattingen. Item Haini der Mager git von Cünis des Kaisers gut 2'/s malter kernen vnd 1 malter habern in den winkerlr. Item Völi Blessing git von des Holtz gut 5 schoffel kernen vnd 5 schoffel habern vnd '/-> fiertal aiger vnd 5 ß h, das gät in den winker, dz lit wüst. Item Völi Blässing vnd sin brüder [gen] 6 schoffel kernen vnd 6 schoffel habern vnd 5 ß h, dz dienat der Jagrinun vntz an ir tod vnd velt in dz kornhus vnd die pfenning in dz kornhus. Item Wernhli Blässing git 2'l» malter kernen, item vnd aber Wernli Blässing von ainem andren gut 1 malter vnd 3 schoffel habern in winkerlr von der von Rosberg. Item Berschi der Kasser git 6 malter kernen vnd 2 schoffel habern vnd 7 ß ty in winkerr. Item Allin die Schniderin git von Sthähellis hus von zwain gärtlin, lit ains ob dem hus vnd ains drunder, 4 hünr. Item Völi der Wiesser git von Visman gut 2 malter kernen vnd 1 malter habern, des git der Ohan 1 schoffel kernen von der hoffstat vnd 2 hünr; die hoffstat ist im gelihen, davon sol in nieman triben, vnd sigint vmb 1 schoffel kernen stossig. Item Cüni Stokli git von aim gut 5 schoffel kernen vnd als vil habern vnd 5 ß /5; vnd '/s fiertal aiger, das hört in dz kornhus, vnd git denn von aim andren guotli, das haist Diethalbs guötli, 5 fiertal kernen und 5 fiertal habern, das gät in den fordern kerr, vnd aber Cüni Stokli git 1 schoffel kernen, das gat ab ekker, vnd ain dritten jar nüntz, das gät in dz kornhus. Item des Höners gut, das Henni Migen ietz buwet, gilt 3 schoffel kernen vnd 3 schoffel habern, dz gät in den winkerr von Metzinun der Gugunbühlinun, er git och von ainer hoffstat 1 fiertal kernen vnd 2 hunr in dz kornhus. Item der Muchammer git von 1 guötli, spricht man der Wehtterinun guotli, 8 ß in winkerlr vnd git denn 2 fiertal kernen von ainer hoffstat. Item Cuöni Muchammer git von aim gut 10 fiertal kernen vnd 10 fiertal habern vnd 3 ß 3(, die gond in das kornhus. Item Cünrat der Brugger git von ainer hoffstat 2 fiertal kernen vnd 2 hünr in dz kornhus. Item Hübsch Hensli git von ainer hoffstat 3 fiertal vesan in dz weberampt. Item Haini Stokli git von Eberlis seligen gut 2 malter kernen, 1 malter habern vnd 2 ß, des gond 3 schoffel in dz siechhus vnd 1 schoffel dem priol vnd der habern in den winkerlr. Item Berschi der Kaisser git öch von 1 gut 3 malter kernen vnd 6 schoffel habern in dz kornhus. Item Hans der Wissher git von des Bruggers hoffstat 3 fiertal kernen in dz kornhus. Item Cünrat der 'Mager git von des Schlichers gut 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern in winkerlr von der Guggenbüklinen. Item Cünrat Wegli git in winkerlr 87a ß. Item Hans der Etter git von dem gut, dz Wernher Steheli het, 3'h schoffel kernen vnd 137s fiertal habern vnd 3 ß vnd 1 fiertal äger, das hört in das kornhus. Item Hans der Etter git öch von ainem guötli dem priiol 10 fiertal kernen vnd 2 hünr. Item Hans der Mager git 3 malter kernen vnd 7 schoffel habern vnd 5 ß vnd 1 fiertal aiger, hört in dz kornhus, vnd 1 malter gät in den winkerlr. Item Hans der Vischer git von der Münchbünd ain schoffel kernen in dz weberampt. Item Haini Löbi, des Wagners sun, git 3 schoffel vesan vnd 2 schoffel habern vnd 2 hünr von Siglin dem Marschalk. Ze Gisingen. Item der Bissar git von Hilbrantz gut 1 malter kernen vnd ain malter roggen vnd 2 schoffel habern, des gät ain malter kernen in den winkerlr vnd 1 schoffel roggen vnd das ander in 1386. 165 das kornhus. Item Cünrat vnd Hainrich Amolt gent von Judmans [gut] 4 malter kernen vnd 1 malter roggen vnd 1 malter habern, da dienat der kern den Marschalkinan vntz an im tod, vnd ain malter roggen gät in den winkerr, das ander in dz kornhus, vnd '/2 flertal aiger gent si och. Item Hainrich Amol git von dem gut, das der Drisger hat, 3 malter kernen vnd 2 malter habern, da gät der kern in den winkerlr, das ander in das kornhus, vnd Va fiertal aiger. Item Lumbi der git von ain gut 2 malter kernen vnd 2 malter roggen vnd 2 malter habern, des gä't 6 viertal kernen vnd 6 flertal roggen vnd 3 sch6ffel habern in den winkerlr, 10 fiertal kernen vnd 10 fiertal roggen vnd 5 schöffel habern in den winkerr. Item Heimi der Keller git von aim gut 1 malter kernen in winkerr. Item Abreht der Schoner git von des Katlers gut vnd von des Beringers gut vnd von des Drisgers gut vnd Mangol git von dem gut, das man nempt Lüpprantz gut, 2 malter kernen vnd 6 schöffel habern, hört in das weberampt, vnd Va fiertal aiger, vnd der Schoner git von des Katlers gut vnd von des Beringers gut vnd von des Drisgers gut 6 malter kernen vnd 2 malter roggen vnd 47» malter habern, des gät 2 malter kernen vnd 2 malter roggen vnd 2 malter habern in winkerlr vnd 2 malter kernen in dz kornhus, vnd ietz h&rt 1 malter in kornhus. Item Bentz Ruödger git von ainer wis 1 schöffel roggen in das weberampt. Item der Finster git von aim akker, lit an der Kötten, spricht man die Gebraitten, 2 malter, wes darvff statt in das kornhus, vnd an dem dritten jar lit er an brach. Item aber der Vinster git von Amptenwis 3 fiertal roggen in winkerlr vnd aber Cu6ni Finster git von äkkern 3 fiertal roggen in winkerr, an dem dritten jar ligent si an brach. Item die Rekken- bächin het ain akker in Wiltal bi des von Gissingen wissan, davon sol si gen 1 schöffel vesa in dz kornhus. Item Heimi Cl&si Amolt het ain akker zu den Stokk, davon git er 2 fiertal kernen, so er mit nütz stat, in kornhus. Item Haini Lüpprant het ain akker ze Vnderwüri, da lit ain sätel ob, davon sol man vns gen 2 fiertal roggen, hört in dz kornhus. Item Abreht der Schöner het ain aker, lit ennant der Dünow, stost an Minunstaig vnder den Froweler, der gilt 2 fiertal, wes darvff stat, in das kornhus. Item Cünrat der Spengler git von akker 1 schöffel kernen ain jar, des andren jars 1 schöffel habern, an dem dritten jar nütz, in das kornhus. Item Hans der Humel git von der hofstat, da sin hus vff statt, 5 fiertal kernen in das kornhus, das ietz der Swaiger het. Item der Hartman Stökli git von der hö'ffstat, da das hus vff statt, 1 schöffel kernen in dz kornhus. Item Hensli Völis git von der hofstat, da sin hus vff stat, 3 fiertal roggen in das kornhus. Item Heimi der Kesler git von ainer hofstat 1 schöffel kernen, gät in das kornhus. Item Jerig der Schmit git von ainer hofstat, lit an Hennin Peter, gab vns der Wirt von Rotwil, 2 fiertal kernen vnd 2 hünr in winkerr. Item der banwart der Bögger git ain malter kernen von sim hus, hört in den winkerr. Item Heimi der Teggen git von dem kelnhöff 5 malter kernen vnd 3 malter habern vnd 3 hünr in den winkerr. Z e H u s e n. Item Cuöni der Huser git 5 fiertal roggen vnd 5 fiertal habern ins kornhus, des g&tz getailig het sin brüder Eberli, der git Seh als vil in dz kornhus. Item aber Eberli der Huser git von ainem andren gut 6 fiertal roggen vnd als vil habern in winkerlr von der Velsenberinun. Item Hainrich Stöppach git von aim gut 6 schöffel roggen vnd als vil habern von Gernolten vnd 2 hünr in winkerr. Item Eberli der Huser git von 1 gütli 1 schöffel roggen in den fordern kerr vnd 1 malter roggen von 1 gutli von der Egeshamerinun. Item Hans Engelhöh het ain wis, lit ze Grüba bi der Dünow, davon git er 1 fiertal roggen in kornhus vnd git den von aim andren gut 2 malter roggen vnd 1 malter habern in winkerlr. Item Hainrich Hagen git von der mülstat vnd wz darzü hört 1 malter roggen in kornhus. Ze Kilchan. Item Hainrich der Barger git von aim gut 1 schöffel roggen vnd von ainer hoff- statt 1 fiertal roggen in winkerr. Item Cüni der Barger git von aim andren gut, das Nörtlin het, 3 schöffel roggen vnd 1 malter habern in dz kornhus vnd git och von zwain hoffstatten, da sin hüser vffstont, 1 viertal kernen zehent, das drittail ze Kilchan hört in winkerlr von her Hugen Gebüttel. Item der Höpler git von ainer höffstatt, da er vff sitz, 2 fiertal rogen vnd 2 hünr in das kornhus. Ze Wighain™). Item Rek git von dem hoff 5 malter kernen vnd 2 malter habern vnd 1 flertal ager vnd 4 hünr in den winkerr von den Schümaistrinun n ). Item der Schwanbach git von Strobel 1 malter kernen vnd 1 malter roggen vnd 1 malter habern, das gat in das weberampt. Item der Fuhs git 2 malter kernen vnd 2 malter roggen vnd 6 schöffel habern in das weberampt. Item der Koler git 4 malter kernen och in das weberampt. 166 1388. Z e Swenningen. Item Hummel der Bentzing vnd Burkart Eiern gend 2 ff Brisger von dem hoff, den man nempt der Murer hoff, in winkerr. Item die Riedger gent 3 malter kernen vnd 2 malter habern in den winkerr von der Fetterlinan. Z e T a i 1 h a n. Item der Bras git 2 malter vesan vnd 1 malter habern in winker vnd git denn 5'/2 malter vesan in das kornhus vnd git von 1 garten 3 ß h in winkerr vnd git den der Kellerinnun 14 ß in den fordern kerr. Item Cünrat der Brülliner git von 1 gut 2 malter vesan vnd 1 malter habern, gat halbs in den winkerr vnd halbs in den vordem kerr. Item Häslis hoff gilt 472 malter, lit ietz wiest, dem von Lüpffen 1 malter ze fogtreht. Item die Fritlinarinun git 2 malter vesan, vnd 2 schoffel habern, h&rt in das weberampt. Item Hensli Schiltnägel git 2 malter vesan, 2 schoffel habern in das weberampt vnd 'h fiertal aiger. Item Hainrich Fürholtz git 15 ß h vnd 2 hünr in dz kornhus. Ze Öberflaht. Item Schabhans git 33 ß h, da gont die Haller halb in den winkerr, die ander in die kustrig, vnd git 1 hün. Ze Sittingen. Item °) Hensli Klössan git 14 ß h vnd 2 hünr in dz kornhus. Item Hensli Diethalm git 14 ß h, 2 hunr, hört in den fordern kerr. Z e A s p. Item der H6n git 3 malter kernen vnd 2 malter habern vnd 3 hunr vnd 3 ß vnd Vs fiertal aiger von den Krellinen in winkerr. Item der Gerster von Mülhusen git von 1 gütli, lit ze Asp, 1 malter kernen in dz kornhus. Ze Hattingen. Item der Sutter git von ainem gutli 9 fiertal kernen, hört in den fordern kerr. Item der Hüber git von ainem gutli 1 malter kernen vnd 4 hünr in den fordern kerr. Item Arnolt git von 1 gutli 3 schoffel kernen in dz weberampt. Ze Wrmlingen. Item die wiss gilt vns 5 ß minder den 4 ff h, gät halbs in den hindern ker vnd das ander in den fordern kerr. Ttem p) Hertz ze Hussen vnder Lupfen git 1 ff Brisger in den winkerr. Ze Stetten. Item Eberli der Keller git von 1 gut 1 malter kernen vnd 2 schoffel habern vnd 1 ß Costentzer in dz kornhus. Ze Effringen. Item Berschi Haros git 10 fiertal kernen in den winkerr, item von des Hagers gut 3 malter kernen, vnd hörent in den winker, vnd 6 schoffel habern in das kornhus. Item Frittag git von 1 garten 6 fiertal, hört in das weberampt. Item Berschi Hauros git von 1 gutli 5 schoffel kernen vnd 10 fiertal habern in das weberampt, dz lit wüst, vnd git den aber von zwain gutern 2 malter vesan vnd 2 malter habern in dz weberampt, die ligent west. Item Hans der Jäger git von 1 hofstat 2 fiertal kernen, hört in das weberampt, lit west. Item Folki vnd der Hetzger gent 13 fiertal kernen, gont in die kustrig. Item die Hurwiss, die ze Baldingen lit, gilt etwin 2 ff h. Ze Immendingen i). Item die sichmaistrin hot es. Item Ruödi Cuönolt git 2Va malter roggen vnd Völi Cüntzun öch 2V« malter roggen r). T. a) Die römischen Ziffern des Or. sind durch arabische wieder gegeben; ferner lib. durch ff, Haller durch h. b) Die folgenden Güter waren vermutlich in Oefingen gelegen, c) Am Rande ist hier beigesetzt: von wissan* d) Das Eingeklammerte ist durchstrichen, e) Or: 5 ß habern. f) Von da schrieb eine andere Hand; dieselbe ist der ersten gleichzeitig, g) Das ist am Bande berichtigt in: 2 malter habern. h) Dieser Eintrag ist von der gleichen Hand mit blasserer Tinte nachgetragen, i) Die Summe ist im Or. absichtlich ausgelassen, k) Im Or. ist hier ein kleiner Raum freigelassen. 1) Hier scheint etwas ausgelassen zu sein, m) Alles folgende steht auf dem Anfange der Rückseite des Rodels, n) Dieser Satz ist ausgestrichen. 0) Beide Seitinger Einträge sind ausgestrichen, p) Dieser Eintrag ist durchstrichen, q) Dieser Satz steht auf dem letzten Blatte, also ganz getrennt von den andern Einträgen auf der Rückseite, r) Der ganze Rodel besteht aus 7 zusammengenähten Pergamentblättern, die zusammen 5,20 m lang und teils 21, teils 22 cm. breit sind. 1388, Febr. 22. Prag. 100. König Wenczlaw, der ßeneschen von Chussnygk, seinem Hauptmanne zu der Sweidnicz, Haselach die Stadt im Kurczlicher (sie) Tale, welche an ihn und das ^^H 1388. 167 Reich, wie ihm vorgegeben wurde, wegen des Todes des Grafen Hans von Fursten- berg gefallen ist, mit allen Rechten und Zugehörden geliehen hat, bestätigt die Abtretung dieser Stadt durch Benesch an den Bischof Pridrich zu Strazsburg und dessen Kirche und giebt dem Bischöfe dieselbe, soferne er das von Rechts wegen thun soll und mag, als Lehen vom Reiche. Geben ze Präge 1388 an st. Peters tage Kathedra etc. Vom k. Siegel ist nur ein Bruchstück erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1360 st. Matheus abend [Sept. 20.] kommen Walther gen. von Tüwingen, Herr zu Geroltzecke „giensite Eines", und seine Söhne Gerye und Heinrich mit Abt und Kloster Gengenbach um alle Stösse, Misshelle und Kriege wegen einer Reihe von Äckern, Matten, Gärten und Zinsen zu Haselach, Eschowe und Rechbach, zu denen auch „das wasser der Kinziche' gehört, und die auf des Klosters „Eigenschaft" liegen, also überein: Heinrich von Geroltzeck empfängt für sich, seinen Vater und Bruder diese Güter von Abt Lamprecht und dem Konvente zu Gengenbach im Kapitel des Klosters zu rechtem Erbe um 1 ß Straßburger Jahreszins, und um gleichen Zins soll diese Güter jeweils, wenn es zu Fall kommt, einer von Geroltzeck empfangen. Die Herrschaft von Geroltzecke soll von diesen Gütern diejenigen, die Herr Heinrich sei. von Snellingen hatte, Rudolf und Johanns von Snellingen, Gebrüdern, und die, welche Hanman sei. von Snellingen verliess, Heintzen und Pritsche den Burggrafen von Schowenburg, Gebrüdern, in Gemeinschaft nach Lehensrecht leihen; die Güter Hanmans soll jedoch der Burggrafen Mutter Anne Burggreuin lebenslänglich nutzen. Ist eines dieser Güter Lehen vom Reiche, so ist es nicht „vertedinget"; gehört eines nicht zu des gen. Gotteshauses Eigenschaft, so ist jedermann sein Recht daran behalten; ist aber eines vergessen, so hat dasselbe einer von Geroltzecke vom Abte zu Gengenbach zu empfangen. Das Or. siegelten die Aussteller. Gengenbacher Kopialbuch (15. Jhdt.) S. 57—58, Karlsruhe 3 ). a) Die entsprechende Urkunde des Klosters Gengenbach ist an st. Matheus dag [Sept. 21.] ausgestellt, a. (Reinhard) Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldseck, Urkunden S. 67. — In und um Haslach waren eine Reihe von Grundstücken geroldseckische Lehen im 15. Jhdt., s. a. a. 0. 131 ff. 2) 1366 zinstag vor dem hl. tag ze Winnahten [Dez. 22.] giebt Johans Staheleg, der Schreiber und Vogt zu Haselach, vor dem Rate daselbst der „prigelin", der Meisterin und dem Konvente zu Wichen 5 ß ,-9) Strasburger Gilt aus zwei Häusern am Bache in der Vorstadt zu Haselach zu seiner, seiner Mutter Katerinen sei., seiner Hausfrauen Elsen sei. und seiner jetzigen Hausfrauen Annen und seiner Kinder Jahrzeit, zu begehen „jergelich vf st. Martins abent vnd an sim tage". Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (s. Abb. No. 4) und der Stadt Haslach (wie IV, No. 49, Anm. 3). Donaueschingen a ). a) Derselbe giebt dem Kloster Wichen 2 U ^ Strasburger Gilt aus verschiedenen Häusern und Grundstücken zu Haselach, weil sie ihm „die götlich genade getan" haben, dass sie seine Tochter Lüginen zu ihnen in ihr Kloster empfangen und ihr Pfründe bei ihnen ewiglich gegeben haben, 1368 durnstag nach Vnser Vrowen tag, alz sie ze himel enpfangen wart, [Aug. 17.]. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers und der Stadt Haselach (wie vor), a. a. 0. 3) 1379 zinstag vor st. Gregorien tag [Mars 8.] bekunden Vogt und Rat der Stadt zu Haselach dass vor ihnen öffentlich vor Gericht Abreht der Bofel und Henni B6kli, Zwölfer zu Haselach, und Clas Haldeman, ihr Gebüttel, bei ihrem Eide ausgesagt haben, Frau Anne von Sneit, Diemen von Liehtenfels, eheliche Wirtin, habe diesem ihrem ehelichen Manne vor Gericht nach der Stadt zu Haselach Recht all ihr fahrendes Gut zu eigen aufgegeben, und auf denselben Tag habe ebenfalls vor dem Gericht zu Haselach Otteli von Büchorn, ein Edelknecht, demselben Diemen das Haus zu Haselach an der von Snllingen (sie) Mi 168 1388. Haus, das Hermans sei. von Büchhorn war, mit der Scheuer und Zugehörde im Namen der Kinder seines Bruders sei. als deren nächster Freund von ihrem Vater her mit Einwilligung der Frau Annen von Sneit auf die Lebenszeit dieser Frau und noch auf ein halbes Jahr nach deren Tod zinsfrei, jedoch mit der Auflage, jährlich 3 ß ^ Sträsburger Münze an dasselbe zu legen, geliehen. Auf Bitten des Dieme von Liehten- fels wird vom Stadtgerichte erkannt, dass diese „gift" und dieses „lihen" Kraft und Macht habe, weil 2 Zwölfer und der Gebüttel auf ihr Eid ausgesagt haben, dass dieselben vor Gericht geschehen seien, als Kecht war. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Haselach (wie Abb. IV, No. 49, Anm. 3) a ). a. a. 0. a) Auch ein Sekretsiegel gebrauchte die Stadt Haslach im 15. und 16. Jhdt.; dasselbe (s. Abbild. No. 56) hängt z. B. an einem Urteile des dortigen Stadtgerichts von 1446 mittewoche nach st. Jacobs tag [Juli 27.], gegeben darüber, dass Katherin Buschatzin das Gut ausserhalb der Obern Serren, das sie Ludewyg Kälbly, Bürger zu "Wolfach, verkaufte, wohl gewährt habe. Perg. Or. a. a. 0. 4) 1446 frytag vor st. Niclaus dag [Bez. 2.] empfängt Hans Sponheim zu Haßlach von Junker Tiebolten, Herrn zu Hohengeroltzecke, den Niedern Hof hinter der Burg zu Hasselach, den der Gatterer gehabt hat, in Gemeinschaft mit seinem Bruder. Das Or. siegelte Junker Friderich Buchorn. Geroldseck. Kopialbuch (15. Jhdt.), S. 50. Karlsruhe. T. 5) 1453 st. Niclas tag [Bez. 6.} verkaufen Wilhalm Landegk und Endlin von Ramstein, seine eheliche Gemahlin, ihr Haus und ihre Scheuer in der Stadt Haselach, an der Frümeß Haus und hinten auf die Kingmauer stossend, ihren Garten und den „steinen stock" im Garten zwischen Hansen von Kamstein und Hansen Kecken von Sclmellingen, und den Hof vor dem Garten zwischen der Badstuben und Fischerhanßen Haus bis auf den Bach, wie das alles von Fridrich von Büchhorn sei. und von Suse Röderin, dessen ehelicher Gemahlin sei., an Endlin von Ramstein „mit rechtlicher gifft vnd Verschaffung" gefallen ist, um 32',2 und 2 ß dt Straßburger Adamen von Winterthür, Schultheissen zu Haselach. Perg. Or. mit den Siegeln Wilhalm Landegks (im halbr. gelehnten Schilde 3 Querbalken, auf dem mittlem 3 Sterne neben einander, gekrönter Helm mit wehenden Decken, Büffelhörner mit wagrechten Zierstrichen, Umschrift: S>. roütjehn: lanbediE) und der Verkäufer sonder guten Freunde Alber von Gippichen (wie Abbild. No. 55) und Conratten Stollen von Stouffenberg. Donaueschingen. 1388, März 2. Markdorf. 101. Cum proventus capellae in monte vulgariter Gerenberg dicto infra limites ecclesiae parrochialis in archdorf situa tae et in honore Omnium Sanctorum consecratae adeo tenues existant, ut capellanus exinde snstentari et incumbentia onera supportare congrue non possit, Vrsula relicta Conradi de Honburg militis, patrona, et Johannes Jung rector ecclesiae in Marchdorf, cuius redditus adeo pingues sunt, ut in rectoris et personarum in ea servientium sustentationem et aliorum onerum supportationem sufficiant abunde, capellae praefatae et capellano eius Albertho de Rütlingen succurrere volentes, pro salute animarum statuunt pro " praedicta ecclesia parrochiali, cui hac re saltem valde modice praeiudicatur, ut omnes oblationes et elemosinae in eadem capella oblatae eidem et eius capellano integre remaneant. Ut haec firmius perseverent, Burcardum de Hewen praepositum et vicarium in spiritualibus et temporalibus generalem ecclesiae Constantiensis sup- plicant, ut ea approbet»). Datum in opido Marchdorf 1388 6. non. Martii, indictione vndecima. Die Siegel der Ausstellerin (zerbrochen) und des Ausstellers. Perg. Or. Karlsruhe. a) Die Bestätigung des Propstes ist datiert Constantiae 1388 3. non. Martii [März 5.], indictione vndecima. Perg. Or. (der vorigen transfigiert) mit dem zerbrochenen Siegel desselben. 1) 1419 3. kal. Julii [Juni 29.] Constantiae Otto episcopus Constantiensis, cum in capella Omnium 1388. 109 Sanctorum in monte Gerrenberg, qui locus heremiticus et Silvester iuribus spirituali et saeculari sibi nomine ecclesiae suae subiectus est, cultus divinus hactenus creverit et cum homines praesentis temporis sua ibidem pro huiusmodi cultus incremento diuturno libenter erogent et cum presbyteri et laici in loco ipso cum sibi accretis in praesenti, si dominorum loci temporalium post mortem in bonis per se derelinquendis succes- sionem non formidant, sed si potius haec ipsi tarn devoto loco pro successorum eorum sustentatione post mortem affectant adaptari, parati sint liberius famulari altissimo, omnia pro cultus divini augmento donata et donanda et bona a personis inibi decedentibus derelinquenda mobilia et immobilia capellae, ne in eadem cultus divinus minuatur, et fratribus eiusdem praesentibus et futuris appropriat. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 2) 1419 19. die mensis Decembris Constantiae Alberthus Blarer canonicus Constantiensis, cum ex donatione Johannis Jung presbyteri et Johannis Affenstetter conversi, tunc inhabitatorum seu possessorum heremitorii et capellae Omnium Sanctorum in loco Gerrenberg, collatio et dispositio totalis eiusdem capellae et heremitorii et bonorum eiusdem in se translatae sint, Hainrico Sartori presbytero dictam capellam cum heremitorio et bonis eidem annexis confert a ). Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. a) Diese Uebertragung bestätigt 1436 die mensis Februarii 5 Fridericus electus, confirmatus ecclesiae Constantiensis et comes de Zolr, attendens rnultiplicia virtutum et probitatis merita, quibus Hainricum Sartoris fide digno- rum testimonio novit insigniri, auf Bitten dieses Priesters. Perg. Or. (das Siegel fehlt), a. a. 0. 3) 1425 8. kal. Decembris [Nov. 24.~\ Romae Martinus [V], cui Hainricus Sartoris rector capellae Omnium Sanctorum in monte Geremberg conquestus est, Johannem Distel, Johannem Brotbecker, Johannem Hagnow, alias dictum Dietlin, laicos opidi Markdorf, et alios laicos dioecesis Constantiensis ipsum decimis possessionibus et rebus aliis ad dictam capellam speetantibus spoliasse, cantori praepositurae Thuricensis mandat, ut vocatis qui fuerint evocandi et auditis hincinde propositis, appellatione remota, quod iustum fuerit discernat, faciens, quod decreverit, per censuram ecclesiasticam firmiter observari. Perg. Or. mit der päpstlichen Bleibulle, a. a. 0. 1388, Mai 26. o JQ2, Virich von Randegge, wissenhafter Vogt und gewaltiger Amtmann des Junkers Johans von Lupfen, Landgrafen zu Stulingen, gönnt Burkart und Fryderich von Offtringen von St&lingen, Gebrüdern, denen der edle Herr Hainrich sei. von Lupfen die Taferne zu Nidern Eggingen um 90 fl. versetzt hat, namens seines Herrn, an den die Lösung dieses Pfandes gefallen ist, diese Taferne Vrsulen von Tannegge, Frydebolts sei. von Tannegge ehelicher Tochter, Hanman Mayers von Wiler ehelicher Hausfrau, zu versetzen"). Geben an dem nechsten zinstag nach vsgender Phingstwochen 1388. Das Siegel des Ausstellers verdorben. Perg. Or. Karlsruhe. a) 1446 mentag vor st. Thomas tag [Bez. 19.] verkauft Graf Eberhart von Lupfen 5 fl. Rh. Zins aus seiner Weintaferne zu Nidereggingen um 110 fl. Rh. Hainrich von Hewdorf zu Eistetten und seiner Ehewirtin Annen Meyerin von Wile. Das Or. siegelten derselbe und Hanß Hainrich von Oftdringen. Pap. Kop. 16. Jhdt. Donaueschingen. 1) 1366 mantag nah Vnser Frowen tag ze der Liehtmisse [Febr. 9.] bekunden Egbreht der Schul t- haisse, gen. von Randenburg, und der Rat zu Schafhusen, dass vor ihnen Hainrich An dem Lewe, Bürger zu Schafhusen, Herrn Cünrates sei. Sohn, sein eigenes Gut zu Nidereggingen dem Gotteshause Berow vor dem Swarzwalde um 75 fl. verkauft, und dass dieses Gut von demselben der Frauen von Berow Knecht Virich von Brenden an deren statt aufgenommen hat. Perg. Or. mit den Siegeln des Schultheissen und der Stadt Schafhusen. a. a. 0. VI. 22 !& ,-S}. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 1391, Nov. 9. Rottweil. 111, Eglolf von Wartemberg, ein Frei, Hofrichter anstatt des Grafen Riidolf von Sultz, sitzt auf des Königs Wentzlaus Hof zu Rotwil von dessen Gewalt wegen an der offenen, freien Königsstrasse zu Gericht. Vor ihm vermacht Eberhart von Husen, Hugen sei. von Husen an der Tunouw, der ettwann zu Sigmaringen sesshaft war, Sohn, seinen Oheimen Hansen von Stuben und Stubenbergen von Stuben, Gebrüdern, Virichs sei. Söhnen, die derzeit zu Jungenow sesshaft sind, Smiehain das Dorf mit Leuten, Gütern und allen Zugehörden und seinen Teil der Feste und des Dorfes Husen an der Tünouwe und all sein sonstiges liegendes oder fahrendes Gut. Hinterlässt Eberhart aber bei seinem Tode eheliche Leibeserben, so ist dieses Vermächtnis tot und ab. nS" 184 1391. Geben ze Rotwil an dem nehsten dunrstag vor st. Martins tag, ains hl. bi- schofs, 1391. Das Siegel des Hofgerickts; das Eberharts von Husen fehlt. Perg. Or. gräflich Douglas'sches Archiv Langenstain. 1) 1397 st. Agnesen tag [Jan. 21.] verkauft zu Ehingen Eherhart von Husen, Hugen sei. Sohn, Eitter Hansen von Stuben, seinem Oheim, um 600 # h das Dorf Schmiechen a ) mit Leuten, Gericht und aller Zugehör, insbesondere mit 12 Gütern, dem Vogtrecht aus der Kirche daselbst, das 4 Malter Korn und 4 Hühner giltet, der Fischenz „an" der Schmiehen vom H&wtal abwärts bis auf Cüntzen von Rischach Wasser, einigen namentlich benannten Eigenleuten und allen andern zu Schmiehen gehörenden Vogt- und Eigenleuten, alles für rechteigen, sodann als Lehen von der Herrschaft von Osterrich 2 Höfe, 2 Güter und 2 Teile des kleinen Zehntens daselbst, wie das alles von seinem Vater oder von seiner Mutter sei. von Obrastetten oder wie immer an ihn gekommen ist, und wie es Eberhart von Obrastetten sei. vor Zeiten von der Herrschaft von Hohenberg und von den von Jangingen sei. erkauft hat. Dem Käufer schadet es nicht, wenn der Kaufbrief an Schrift, Pergament oder Siegeln bresthaft wird. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers, der Stadt Ehingen, Herrn Cünraten von Emmingen, Kirchherrn und Dekans zu Ehingen (Q 51: 30 mm IV A 2., im obern Felde st. Martin reitend und den Mantel zerhauend, der Bettler knieend im 1. Siegelrande, im untern Felde Schild mit r. sehendem, aufgerichtetem Löwen; S'. C. EMIGERS. RTOR'. ECCIE . IN. EBINGEN), Rufen von Rischach und Burkharten von Tierberg. Donaueschingen u). a) Im 16. Jhdt. radiert und ersetzt durch „ Oberschmiehen." b) Im 16. Jhdt. wurde in Form einer Abschrift eine Urkunde gefälscht, nach der 1368 st. Georgien tag [Apr. 23.] zu Ehingen Graf Hainrich von Hochenberg um 364 7t ,5) (anfangs stund 344 U £i) Const. sein „nambhafft" Dorf Oberschmeyen mit Ausnahme der Mühle dem Ritter Burkart von Jungingen verkauft habe. Diese Fälschung wiederholt wörtlich die echte Verkaufsurkunde dieses Grafen über Schmeihen von 1339 [V No. 428, Anm. 1.], hat dieselbe mit einer weitläufigen, aus der Jungnauer Verkaufsurkunde von 1418 [VI No. 43, Anm. 5.] entlehnten Angabe der Bestandteile und herrschaftlichen Rechte in Oberschmeien vermehrt und in diese Angabe folgenden Satz, dessentwegen ohne Frage sie gemacht wurde, eingeschoben: „mit gerichten, mit fräflungen, die, wie statt, benanibset sein, alls in vnnd vsserhalb etters, so weytt vnnd fer des dorfs Oberschmeyen pann gat: ain thruckhner fräuel 1 ff, bluettreisenndt 3 Strassburger, 2 Viertel Wysshaber und 2 Hühner giltet und zum Drittel mit Fällen, Gericht und Tagwen liegt, und des Salmen Gut im Husserspach, das 15 ß $ Strassburger giltet und auch mit Fällen, Gericht und Tagwen zum Drittel liegt. Das Or. siegelte der Aussteller. Geroldseckisches Kopialbuch (15. Jhdt.) Bl. 48. Karlsruhe. T. 2) 1465 st. Martins tag [Nov. 11.] giebt Diebolt von Gippichen seinem Schwager Martin von Blümen- ecke, seinem Bürgen um 21 fl. gegen Jergen von Bach, da derselbe für ihn diese 21 fl. bar gegeben hat, dafür zum Unterpfande alle seine Gerechtigkeit an Heniß und Bertschys sei. Güter in dem Grund, die jährlich 6 ß $ Strasburger geben, an des Schurtzers Gut im Huserbach und an 10 ß Gilt im Langenbach, was alles sie beide bisher gemeinsam besessen haben. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (wie Abb. No. 67) und Bernhart von Ramstein. Donaueschingen. 1 ■■ 113, Urfehden und Richtungen. 1) 1391 st. Elisabethen tag [Nov. 19.] verheissen Johans Herr zu Hewen, Burkart Egen und Cünrat Schlupf, dass Johans der Egen, den Graf Hans von Habspurg, Landvogt der Herrschaft von Osterrich, von dieser Herrschaft wegen im Gefängnis gehabt und jetzt gegen Urfehde ledig gelassen hat, seine Ankläger, YI. 24 186 1391. welche er mit den ihrigen angegriffen hat, nämlich den edlen Walther von der Hohenclingen und Herrn Hans den Truchsessen von Diessenhouen, gen. Blümliglantz, von ihrer Klage unklaghaft machen wird. Vergeht sich derselbe gegen diese Abmachung, so haben ihn die drei Aussteller in einem Monat nach der Mahnung gen Baden in die Stadt an den Landvogt auszuhändigen, oder sie sind der Herrschaft von Oster- rich 300 fl. zu Pön verfallen. Perg. Or. mit den Siegeln Johans von Hewen (30 mm D, IV A 2; f S'. IOHANIS . DOMIN . D : HEWEN.), Burkart Egens (32 mm D, IV C, im Schilde 2 von einander abgekehrte, aufrecht stehende Fische; Helmzier: 2 mit dem Kopfe abwärts sehende Fische; f S.BVBKARDT DCI EGEN) und Cunrat Schlupfs (32 mm D, IV A 2, im Schilde 2 auseinandergehende Pflanzen (Mooskolben oder Getreideart?) auf dreigipfeligem Berge; f S'. CVNRADI. DCI. SCHLVPFEN). Wien. 2) 1405 st. Symon vnd Judas abent [Okt. 27.]. Urfehde Eberlis Keller von Tengen gegen den Grafen Hainrich, Herrn zu Fürstemberg, der ihn wegen etlicher unberechtigter Zugriffe zu ihm und den seinen gefangen genommen hat. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers, seines Bruders Hainrich Keller, des Junkers Rudolf von Fridingen, des Jüngern, Vogts zu Engen, Hansen und Eberharten, Gebrüdern, von Ryschach und Hansen von Nüwahusen beschädigt oder ganz abgefallen). Donaueschingen. 3) 1408 st. Falentins tag [Febr. 14.]. Urfehde Walther Brinlins zu Neuffra, der in hartes Gefängnis Herrn Steffans von Gundeltingen zu Neuffra in seiner Burg gekommen, weil er Korn an die Stätte, dahin es vom Römischen König und den Herrn, Rittern und Knechten zu Schwaben zu führen verboten war, geführt, und dem derselbe gegönnt hat, zu Neuffra im Dorf und in dessen Etter zu wandeln, aher nie daraus zu kommen. Das Orig. siegelten Wernher von Hornstein, Herman von Hornstein, Hiltbrandt Wielli, Haintz der Kramer, Ammann zu Riedlingen, Ott der Far, Ludtfrid Lüpf und Claus Clingler, Bürger zu Riedlingen. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. 4) 1412 dornstag vor Letare [März 10.] verheisst zu Engen Cunrat von Hattingen, wider Graf Hansen von Lupfen, seine Erben und alle die seinigen nimmermehr zu handeln, denn mit solchen Gerichten, „die vnder vnß gelegen sind vnd zu vns gehörend"; andernfalls hat er sich, sobald er dazu gemahnt wird, in eigener Person in jedes ihm angewiesene „geßloß- zu stellen und darf sich aus demselben ohne Willen des Grafen nicht entfernen. Das Or. siegelte der Aussteller und Virich von Rümlang. Lupf. Kopialbücher, Tom. I, pars 10, fol. 1. a. a. 0. 5) 1415. „Dienstrevers von Hainrichen von Blumenegk fünf jar lang mit offnung des schloß Haid- hurg gegen nachlassung der ungnad, ist ein urfehd". Innsbruck, Repertorium (16. Jhdt.) des Schatzarchivs IL 840. 6) 1423 st. Thyburcien tag [Apr. 14.]. Urfehde Haintz Gretzingers, des Malers von Trochtel- fingen, der von der Sache wegen, die er mit Allen Haininneu, Hansen Hainis Tochter von Meßkirch, von einer Ehe wegen zu schaffen hatte, in das Gefängnis Herrn Johansen von Zymmern gekommen ist, als sich mit Recht zu Costentz auf dem Chor erfunden hat, dass zwischen ihnen keine Ehe sei. Das Or. siegelten die Junker Ott der Schuler und Hiltbrand von Hoff. Zimm. Kopialbuch I, 213. 7) 1429 st Jacobs tag [Juli 25.]. Urfehde Bartholomes von Kerdern, gen. Wacker, der dem Junker Aulber von Gypchen öffentlich und mündlich „ain vintschaff gesagt und deshalb von demselben in das Gefängnis gelegt worden ist. Perg. Orig. (das Siegel des Junkers Conratt Branthoh, Vogts zu Husen, (Schild beschlagen, Helm mit wehenden Decken, Umschrift abgebrochen oder unleserlich), das des Junkers Hans Hägg, Schultheißen zu Wolfach fehlt). Donaueschingen. 8) 1430 st. Jacobs abend [ Juli 24. J. Urfehde Hannsen Knepfleins, gen. Häsching, von Engen. Denselben hatte Graf Johans von Lupfen wegen Untreue des Waibelamtes zu Ehingen, das er ihm geliehen hatte, entsetzt, worauf er seinem Nachfolger in diesem Amte Hannß Hessen gedroht hatte, aus Rache ihm Haus und Hof anzuzünden. Zudem hatte er aus Hewen Leinlachen und dem Müller zu Dallwissen Leder gestohlen. Deshalb hatte ihm der Graf zu Engen einen neuen Galgen gebaut, um ihn daran „erhöhen" zu lassen, er war aber von der Frau von Lupfen, „alß den weiplicher art von nattur gezimpt erbarmhertzig zu sein, vom insprechen des hl. geists vnnd sunderen gnaden des allmechtigen gottes" freigebeten worden und hatte geschworen, nicht mehr über Basel herauf, noch über den Rhein zu kommen. Als er trotzdem wieder gen Schaffhausen kam, naEHraHH 1391. 187 wurde er da auf Verlangen der Botschaft des Grafen in das Gefängnis gelegt, aber wiederum durch edle Frauen vom Lande und aus den Städten erbeten. Er schwört nun, täglich, so weit er kann, zu gehen uud keine Nacht zu bleiben, wo er die letzte gewesen, bis er über das „Lanndberdisch" Gebirge gekommen sei, und jenseits desselben zu bleiben. Lupf. Kopialbücher XV, 39—44. Stuttgart. 9) 1441 U. 1. Fr. tag Conceptionis [Bez. 8.] stellen Graf Sigmundt von Lupfen und Bürgermeister und Rat der Stadt Engen das Verfahren gegen ihren Bürger Hanßen Blasin auf dessen Bitte hin und in Anbetracht seines Alters ein. Sie hatten ihn festgenommen und in Anklagezustand versetzt, weil er sein Weib unbegründet eidlich beschuldigt hatte, ihm 352 fl gestohlen zu haben. Das Or. siegelten Graf Sigmundt und die Stadt Engen. Lupf. Kopialbücher I, 9 Bl. 29 T . Donaueschingen. T. o 10) 1442 zinstag vor st. Erharts tag [Jan. 2.]. Urfehde Virich Moggs von Veringen, der wegen Missethat in des Grafen Heinrich von Fürstemberg, Herrn in Kintzgentale, Stadt Wolfach im Thurme gefangen gelegen war. Er schwört, zeitlebens 2 Meilen Wegs von des gen. Grafen Gebieten zu bleiben. Perg. Or. (das Siegel des Junkers Jörg von Gipchen fehlt), a. a. 0. 11) 1442 Ostermontag [Apr. 2.] Urfehde Peter Sitingers, des Schmieds, der in das Gefängnis Cun- rats von Schellenberg, Ritters, gekommen ist, weil er bei Nacht und Nebel in dessen Stadt Hulingen durch die Ringmauer eingebrochen. Er schwört, ohne dessen Erlaubnis nie mehr in die Stadt Hüfingen und in Zwing und Bann daselbst zu kommen. Hat er etwas mit einem Hüfinger zu schaffen, so hat er demselben durch seinen Bevollmächtigten vor dem Schultheissen und den Richtern, wo derselbe gesessen ist, Recht zu geben und zu nehmen. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Junkers Rudolf von Blümberg (26 mm D, II A 2) und des Junkers Hansen Boller, Bürgermeisters zu Vilingen, (das des Junkers Hainrich von Blümberg fehlt), a. a. 0. 12) 1444 mäntag vor st. Vrbans tag [Mai 18.] Urfehde der Gebrüder Hans und Michel der Griffen von Hohmessingen, die wegen Missethaten zu Wolfach im Gefängnis gewesen sind. Sie schwören, ohne Verzug über den Rin zu ziehen und ohne Erlaubnis des Grafen Heinrich von Fürstemberg, Herrn zu Husen und Wolfach im Kintzgentale, nicht herüberzukommen. Perg. Or. (die Siegel der Junker Aulber von Gipchen, des alten, und Hansen von Valkenstein, gen. von Rainmstein, fehlen), a. a. 0. 13) 1445 Mittwoch nach st. Ottmari [Nov. 17.]. Urfehde des Jos") Surhöfel von Buchhorn, der Hansen von Bubenhofen Heinstetten angebrannt hatte, darüber aber mit seinen Helfern von den Rotweilern gefangen genommen worden war. Auf Fürbitten der Markgräfin von Baden, geb. Gräfin von Werdenberg, und der Gräfin Elisabeth von Werdenberg, geb. von Würtemberg, welche mit dem jungen Blute Mitleid hatten, wurde ihm das Lebeu geschenkt, er musste aber dem von Bubenhofen 100 fl., den armen Leuten zu Heinstetten 50 fl. zahlen. Auszug bei v. Langen, Beiträge zur Gesch. der Stadt Rotweil 196. a) Von Langen schreibt, ohne Zweifel irrig, Joseph. 14) 1447 güttentag nach Inuocauit [Febr. 27.] Urfehde Conrat Schmids von Pfül, Clawin Lütolds von Beringen sei. Tochtermanns, der wegen des Erbes, welches ihm und seinem Weibe Margretha Lütoldin von seinem Schwäher werden sollte, aus seiner Herren von Fürstenberg Grafschaft gezogen ist, seinen Schwägern geschrieben hat, ihm dieses Erbe erfolgen zu lassen, und von Junker Conrat Velsenberg, Vogt zu Fürstenberg, der meinte, er hätte „sölich schriben vnd hinwegk gon vnbillichen geton" und hätte sich Rechts in der Herren von Fürstenberg Gerichten begnügen lassen sollen, gefangen gesetzt worden ist. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Junkers Michel Wingkental (das der Stadt Fürstenberg fehlt), a. a. 0. 15) 1448 sunnentag nach Aller Heilgen tag [Nov. 3.] Urfehde Astimus Goldschmyds von Tüwingen, den Graf Heinrich von Fürstenberg fangen und in sein Gericht zu Wolfach legen Hess „vmb sölich abgetragen sylber, das sinen gnaden zugehört, vnd vmb einen valsche meß für 16tig gold zu gebend einem siner dener, genant Liehtenvelß, vnd ouch vmb ander me böser Sachen" und den der Schultheiss und Rat zu Wolfach aus Erbarmen über ihn, sein Weib und seine Kinder frei gebeten haben. Er schwört, 2 Meilen 24* 188 1391. vom Gebiete der Herren von Fürstenberg fortan zu bleiben. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel des Junker Aulber von Gypchen, des alten, und dem unkenntlichen Fridriehs [von] Büchern, a. a. 0. 16) 1453 güttemtag vor st. Jacobs tag [Juli 23.] Urfehde Dietrich Lindenmans von Costentz, jetzt wohnhaft zu Friburg im Brisgöwe, Vlin Sutors von Riethan im Hegöwe und Hansen Fürggs, den man nennt Brunner, von Nödispach bei Waldpurg, dreier Zimmermänner, welche Graf Gonrat zu Fürstenberg, weil sie Ludwig Röder von etwas Diebstahl wegen, den er gethan haben soll, in des Grafen Landgrafschaft eigenmächtig ohne Erlaubnis des letztern oder seiner Amtleute gefangen nahmen, „über den Necker", schwören und sich von ihm die Zehrung bezahlen Hessen und ihm dazu einen Mantel und Degen entwehrten, gefangen gelegt, aber auf Vermittlung der von ihnen angerufenen Amtleute und anderer nicht zu Recht gestellt hat. Sie schwören, 27 fi. in drei Jahreszielern des Grafen Amtleuten gen Fürstenberg oder zu der Nüwenstatt zu zahlen. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln der Junker Hainrick von Almßhouen zu der Nüwenburg und J&rg Schätzers, a. a. 0. 17) 1454 sonntag nauch st. Appolonien tag [Febr. 10.] Urfehde Cünrat Petermans von Waleschingen, der in das Gefängnis Berchtolts von Schellenberg, Ritters, wegen Drohworte gekommen, aber auf Bitten des Abtes Hanns zu St. Marien freigelassen worden ist. Bekommt er mit dem von Schellenberg oder den seinigen zu thun, so begnügt er sich des Rechtes vor dessen Schultheiss und Gericht zu Hünngen oder an den Enden, wohin er von ihm gewiesen wird. Er ist vormals „zu ainem sondersiechen man verkündiget vnd ze Costentz an der geschwornen schow deß Siechtums schuldig geben" worden; weil er jetzt davon frei zu sein vorgiebt, soll er sich in Costentz wieder beschauen lassen und wenn er dort „vnschuldig geben" werde, darüber glaubliche Urkunde auf seine Kosten von den „schowern" bringen, andernfalls aber soll er den Herrn von Schellenberg und die seinigeu „mit gemainsauiy der weit ongeryrt laussen". Perg. Or. mit den Siegeln des Junkers Hannsen Arnolt von Sant Gallen, gesessen zn Bruilingen, und Hansen Vlmers, Vogts zu Bruilingen. a. a. 0. 18) 1454 dunrstag nach dem hl. Ostertag [Apr. 25.] Urfehde Hänßliu Ysenmans, der zu Wolfach in des Grafen Heinrich zu Fürstenberg Gefängnis wegen Missethat und unchristlicher Handlung gekommen ist. Er gelobt, seiner ehelichen Hausfrauen fürbas das allerbeste zu thun, sie nicht mehr zu misshandeln, sondern sie treulich und ehrlich zu halten, wie ein Biedermann einer frommen Frau zu thun schuldig ist. Zu Bürgen setzt er seinen Vater Hanns Ysenman, seinen Bruder Conliu und seinen Vetter Jägklin Ysen- man, alle drei von Tzell Halmerspach (sie), welche ihn beim Bruche der Urfehde wieder in das Gefängnis des gen. Grafen abzuliefern übernehmen. Perg. Or. (das Siegel des Junkers Jacob von Bern, Schultheiss zu Tzelle Halmerspach, fehlt, das des Junkers Hansen (sie), des vorgen. Schultheissen Schwestermanns, ist nicht gut erhalten), a. a. 0. 19) 1454 freytag vor st. Martis tag [Nov. 8.] Urfehde Hainrich Lorchs, des Kochs von Kempten, der seinen Eid, Graf Hainrichen von Lupfen zu dienen, nämlich zu kochen, die Küche zu verwesen, die Schweine zu füttern und die Pferde zu pflegen, nicht gehalten, dadurch den Grafen in grossen Schaden gebracht und deshalb in dessen grosse Ungnade gefallen ist. Er gelobt, etwaige Ansprüche zu demselben und den seinigen vor dessen Gerichten zu vertreten. Zeugen: die Junker Wilhelm Jäger, gen. Spät, Rudolf von Emingen und Lienhart Man, Stadtschreiber zu Engen. Das Or. siegelte Rudolf von Emingen. Lupf. Kopialbücher I, 10, Bl. 66—68. a. a. 0. 20j 1455 fryttag vor dem hl. Pfingstag [Mai 23.] Urfehde Conrat Stähelins von Löftingen und Verena Wirtin von Berowe, seiner ehelichen Gemahlin, die in der Grafen Heinrich und Conrat zu Fürstem- berg Gefängnis zu Fürstenberg gelegen waren, weil sie ihnen eine merkliche Summe Veesen und Haber gestohlen hatten. Sie schwören, von Fürstenberg stracks über den Rin zu ziehen und nicht mehr herüberzukommen, und überlassen den beiden Grafen all ihr liegendes und fahrendes Gut ausser 13'/2 fl., die ihnen Junker Hainrich von Ertzingen schuldet, und die sie an den Kirchenbau zu Haindingen und Fürstenberg geben. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Hainrich von Almshouen zu der Nüwenburg (wie an No. 26, 14) (das des Ritters Hanns von Höudorf zu Owelfingen fehlt), a. a. 0. 21) 1455 frytag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 22.] Urfehde Cläwin Rons von Mettenberg gegen 1391. 189 den wegen Diebstahls und andern grossen Mutwillens und Übelthat zu Recht erkannt war, dass man ihn dem Nachrichter empfehlen sollte. Er verzichtet auf all sein Gut, das er im „künigreich" habe, es sei zu Mettenberg oder anderswo. Er setzt zu Bürgen Clauß Tempflin von Waltzhutt, Haini Sebach von Mettem- berg, Hannß Schoublin aus dem Vischbach und Hainrich Paiger von Münchin, die ihn, wofern er die Urfehde nicht hält, in den nächsten 8 Tagen wieder dem Gefängnis in Stiielingen überantworten müssen oder aber einer Strafe von 200 fl. Rh. verfallen, die in Monatsfrist, nachdem sie deshalb ermahnt sind, zu bezahlen ist. Hat Cläwin Ron mit Graf Johansen von Lupfen oder seinen Leuten etwas zu schaffen, so begnügt er sich Rechtens an den Gerichten, darinn dieselben gesessen sind. Das Or. siegelten Junker Jörig von Ertzingen und Clauß Tempflin. Lupf. Kopialbücher I, 10 Bl. 106. a. a. 0. T. 22) 1456. Richtung zwischen der Stadt Ravensburg und Hans Stiik, Wirt im Vorhof zum Heilgenberg, kraft welcher derselbe eine Urfehde schwören und die Stadt ihm wegen des ihm abgenommenen Panzers und Gollers 14 fl. Rh. erlegen musste. Hafner, Gesch. von Ravensburg 366. 23) 1456 sambstag vor st. Johanniß tag zu Sunwenden [Juni 19.] Urfehde Martin Degers von Wangen, der in des Grafen Johannß von Lupfen Gefängnis gekommen ist, da er in und aus dem Schloß des Grafen mit gespannter Armbrust und gewappneter Hand gegangen und geritten ist, Beschädigungen angerichtet und dem Grafen und den seinen gedroht hat. Das Or. siegelten die Junker Hainrich von Ertzingen und Michell Wingkenthaller. Lupf. Eapialbücher I, 10 Bl. 116. Donaueschingen. T. 24) 1456 st. Bartholomeus aubend [Äug. 23.]. Urfehde Hans Schuchmachers, Hansen Baners zu Husen Tochtermanns, der in das Gefängnisses Grafen Heinrich zu Fürstenberg gekommen ist. Er ergiebt sich mit seiner Hausfrau Adelheiten Banerin in die Leibeigenschaft desselben. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Husen abgefallen), a. a. 0. 25) 1456 sambstag vor st. Thomas tag [Dez. 18.] Urfehde des Hannß Graue von Rüleßingen, der als Vogt und Keller des Grafen Johanß von Lupfen demselben das seine entfremdet hat. Er verzichtet auf alle seine Lehen, will seinen Leib und sein Gut aus des Grafen Gerichten über den Rhein zwischen Basel und Straßburg entfremden und sich diesseits Basel nimmermehr sehen lassen. Das Or. siegelten die Junker Hainrich von Oftringen und Hainrich von Ertzingen. Lupf. Kopialbücher I, 10 Bl. 133 v . a. a. 0. T. 26) 1458 zynstag vor st. Vitz tag [Juni 13.] Urfehde Auberlin Pfiffers, des jungen, von Aichhalden , der um kuntliche Missethat in das Gefängnis des Grafen Heinrich zu Fürstenberg gekommen ist. Er verzichtet auf all das liegende und fahrende Gut, das ihm „dennczemal" genommen wurde, namentlich auf ein Haus bei dem Bade hinter Snellingen. Pap. Or. mit dem unkenntlichen, unter Papier aufgedrückten Siegel des Junkers Hans Velsenberger. a. a. 0. 27) 1463 sontag nach st. Sebastians tag [Jan. 23.] Urfehde Hauß Veringers von Emingen gegen Graf Heinrich von Lupfen. Er will kein Spiel weder mit Würfeln noch mit Karten, „wie daz den pfennig antreffend ist", mehr thun, will sich auch vor unbilligem Fluchen und Schwören hüten und ohne Verzug nach Costantz gehen, beichten und Absolution um die Flüche und Schwüre, die er öffentlich gethan habe, nehmen und bringen. Das Or. siegelten die Junker Hainrich Schlupf von Bittelbrunnen und Rudolf von Emingen. Lupf. Kopialbücher I, 10 Bl. 178 T . a. a. 0. T. 28) 1463 zinstag in den Pfingstfeyrtagen [Mai 31.] Urfehde Hannsen Schlechts, gen. Hain, des altern, und Hansen Schlechts, gen. Nopper, seines Sohnes, von Honstetten, die in das Gefängnis des Grafen Heinrich von Lupfen gekommen sind, der erstere, weil er gegen seinen Eid wiederum gespielt hat, der andere, weil er gedroht hat, Honstetten zu verbrennen. Hannß Schlecht, der ältere, schwört, kein Spiel weder „vff den würfeln noch auf den karten, waz den pfenning in spielsweiße gewunnen oder verlieren mag", weder selbst, noch durch andere mehr zu thun a ). Das Or. siegelten die Junker Hainrich Schlupf von Büttelbrunnen und Rudolf von Emingen. Lupf. Kopialbücher I, 10 Bl. 175 v . a. a. 0. T. ; '■!■;''.. Kl a) 1464 Zinstag nach der Beschneidung Vnsers lieben Herren [Jan. 3.] schwört Hanß Schlecht, der die - oben gegebenen eidlichen Versprechungen nicht gehalten hat, wieder Urfehde. Er wird seinen Hof in den nächsten KU W* Hwic 190 1392. 14 Tagen räumen und leistet Verzicht darauf; zu Bürgen stellt er Hanß Hörin von Meringen und Hainrichen. Hußer von Newenhußen, die, falls er seinen Eid übertritt, eine Strafe von 60 Tb h in Monatsfrist zu bezahlen schuldig sind. Das Or. siegelten die Junker Vit von Asch und Rudolf von Memmerßwilr, gen. Wulfling. a. a. 0. I, 10 Bl. 180 v. T. 29) 1463 frytag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 19. ] Urfehde Martin Gisingers, der wegen etwas freventlichen Wandels und Handels in das Gefängnis des Grafen Heinrich zu Fürstenberg zu Husen gekommen ist. Er schwört, nie mehr gegen denselben, andere Herrn von Fürstenberg, den edlen Herrn Trut- perten zu Stouffen und deren aller Leute zu thun. Perg. Or. mit den unkenntlichen, unter Papier aufgedrückten Siegeln des Junkers Hans Velsenbergen zu Husen und Heinrich Kellers, Schultheissen daselbst, a. a. 0. 30) 1466 sontag Misericordia Domini [Apr. 20.\ Peter Hess von Ehingen, der einen Armman des Grafen Hainrich von Lupfen erschlagen hat, darüber flüchtig geworden ist, aber die Erlaubnis zur Bückkehr und zum Aufenthalt erhalten hat und mit 40 fl. Rh. bestraft wurde, verpflichtet sich nebst Hanß Heß, seinem Bruder, von Ehingen, und mit Hanß Jäck, Hanß Paulin, Hanß Tegelin, Cünrat Dürr und Hanß Rebman, alle von Mülhaußen, als Mitschuldnern, die 40 fl. halb zum nächsten st. Martinstag und halb zu dem darauf folgenden Martinstag nach Heuwen oder im Umkreis von 1 Meile davon zu bezahlen. Leistung in Engen. Zu Stephan Heßen sei. verlassenem Gute sind dem Grafen ebenso wie Petern und seinem Bruder die Rechte vorbehalten. Das Or. siegelten die Junker Hanß Wilhelm von Fridingen zu Krayen und Hainrich von Stoffeln. Lupf. Kopialbücher I, 10 Bl. 195. a. a. 0. T. 1392, Apr. 23. Stuttgart. 114. Rudolf von Fridingen zu Togendorf, ein Edelknecht, empfängt von Graf Eber- e hart von Wirtenberg zu Mannlehen die Vogtei Vgendorf bei dem Bussen. Geben ze Stüggarten an st. Georieu tag 1392. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Stuttgart. 1) In nicht genanntem Jahre (der Eintrag steht zwischen solchen von 1363 und 1360) empfangen Heinrich und Herr Rüd von Fridingen von Graf Eberhard von Wirteinberg die Vogteien der Dörfer Jugendorf und Dietelhouen und die Vogtei über den Maierhof zu Jugendorf, gen. der Dinkhof, in den der Kirchensatz gehört, den Weiher zu Jugendorf und die Vogtei über die zu diesen Dörfern gehörigen Leute und Güter. Das Lehen empfangen, wenn die Söhne abgehen, die Töchter wie Knaben. Württ. Vierteljahrshefte VIII, 121. 2) Herr Rudolf von Fridingen, dem der gen. Graf in ungenanntem Jahre (der Eintrag steht zwischen solchen von 1364) seines Sohnes Rudolf eheliche Wirtin Steslin, Herrn Heinrich von Hornstein Tochter, um 400 fl. Heimsteuer bis zur Ablösung dieser Summe auf die Vogtei dieser Dörfer zu beweisen erlaubt hat, giebt zu Trägern darüber Herrn Mantzen von Hornstein zu Houdorf, Johans von Hornstein Sohn zu Göffingen, und Cüntzen von Hornstein zu Bütelschiezz. a. a. 0. 130. 3) 1395 mantag nach Vnser Frowen tag ze herbst, als sy erborn ward, [Sept. 13.] vergleichen zu Costentz Franciscus Murer, Kirchherr und Offlcial zu Costentz, und Ruodolf von Fridingen, der ältere, Vogt zu Vgendorf und zu Dietelhouen, als erkorne Schiedsrichter Albreht von Grübingen, Ghorherrn zu Buochow, Vertreter der Äbtissin zu Buochow Annen von Künsegg mit Waltz Rüsch, Bentz Bondorf, Bentz Seil, Hans Buochikay, Klaus Hafner und Bentz Nüsch, den Vertretern gemeiner Bauerschaft zu Vgendorf un.d Dietelhouen, wegen des Maierhofs zu Vgendorf, auf dem Voltz Gerung „vsser dem selben hof derzeit sitzt, und der einer Äbtissin zu Buochow 10 Malter Roggen, 6 Malter Haber, 16 ß 4, 1 Viertel Eier und 4 Hühner 1392. 191 giltet. Die gen. Maier behaupteten namens gemeiner Bauersehaft, dass sie diesen Hof an der Steuer, welche dem Vogte aus den Gütern ihrer Dörfer (nämlich 10 n h zu Mai- und 12 $ h zu Herbststeuer) geht, „au- legen vff ir aid, als er denn ertragen möht vber ainer abtisenn ze Buochow zins vnd gelt", während Al- breht von Grübingen sagte, die Bauersehaft solle „nit me vff den hof legen, denn als vff ain hüb an der vorbenempten stur". Es wird entschieden, das? die Bauerschaft den Hof auf den Eid, wie andere Güter besteuern, und dass der Äbtissin ihr Zins aus demselben gehe, solange der Hof in Voltzen Hand stehe. Kommt letzterer vom Hofe, so soll die Bauerschaft der Äbtissin in Jahresfrist einen andern Maier stellen, welcher der Äbtissin diesen Zins zahle und dem Hof nutz und gut sei. Dasselbe ist bei jedem Abgang eines Maiers zu thun. Die Äbtissin aber hat den Hof dem also gewählten Maier ohne Handlolin um obgen. Zins zu leihen. Kommen Bauerschaft und Äbtissin über die Tauglichkeit eines neu zu bestellenden Maiers nicht überein, so haben ein von der Äbtissin und ein von der Bauerschaft gewählter erberer Mann darüber zu entscheiden. Werden diese beiden nicht eins, so haben sie noch einen dritten zu sich zu nehmen, und nun entscheidet die Mehrheit. Wenn die Bauerschaft die Nennung eines neuen Maiers innerhalb eines Monats nicht thut, so muss sie der Äbtissin in den nächsten 8 Tagen 2 erbere Männer stellen, „die darvmb gut syen, die ir das jar versprechent vmb den künftigen zins" und die den Hof in diesem Jahre versorgen, dass er nicht verwüstet werde und in Ehren bleibe. Stellt die Bauerschaft in Jahresfrist keinen Maier, so hat die Äbtissin den Hof frei zu besetzen, und dann soll die Bauerschaft denselben nicht höher, denn wie eine Hube besteuern. Perg. Or. (die Siegel der Schiedsleute fehlen). Stuttgart. 4) 1416 an dem ersten tag in dem Aberellen [Apr. 1.] verkaufen Rudolf von Fridingen, der alte, und seine Söhne Hainrich und Rudolf ihre Vogteien zu Vgendorf und Dietelhofen und den Weiher zu Vgendorf als Lehen von der Herrschaft zu Wirtemberg um 569 fl. Rh. Hansen von Homstain, Herrn Mantzen sei. von Hornstain Sohne. Die Vogteien ertragen jährlich 22 u h aus den Steuern, 22 Viertel Roggen Vogtrecht aus der Kirche und bei 35 Hühner; jeder Pflug, der an diesen beiden Orten „vssgätt", muss dem Vogte jährlich 5 Tage zu Acker gehen und dazu Schnitter- Mader- und andere Dienste thun, wie sie hergebracht sind. Zu „mitschuldner" setzen die Verkäufer Eberharten von Landow, Ritter. Ein- lager zu Rüdlingen oder Pfullendorf a ). Perg. Or. (die Siegel der Verkäufer und des Mitschuldners fehlen), a. a. 0. a) Diese Vogteien empfängt Herman von Hornstain als Mannlehen 1416 sonntag nach st. Virichs tag [Juli 5.] und mit der zu Betzenwiler 1417 zinstag vor st. Jacobs tag [Juli 20.] von Graf Eberhart zu Wirtemberg; Hans von Hornstain, Herrn Manczen sei. Sohn, 1420 dinstag nach dem hl. Palmtag [Apr. 2.] von Graf Rudolf von Sülze, dem Lehen träger der Grafschaft "Wirtemberg anstatt der minderjährigen Grafen Ludewig und Virich von Wirtemberg, 1428 st. Steffans tag in den Wihennabten [Bez. 26.] von Graf Ludwig zu Wirtemberg und 1442 dinstag vor st. Martins tag [Nov. 6.] von Graf Virich zu Wirtemberg; Hug von Lanndemberg von der Hohen- lanndemberg als Träger des minderjährigen Luxen von Hornstain 1447 frytag nach st. Bartholomeus tag [Aug. 25.] von demselben Grafen Virich; Ludwig von Hornstein 1463 mentag vor st. Marien Magdalenen tag '[Juli 18.] von demselben Grafen. Perg. 7 Or. mit beschädigten Siegeln, a. a. 0. 5) 1431 st. Virichs tag [Juli 4.] bekunden Propst Albrecht zu Marhtal und das Dorf Rüttlingen einer- und Hans von Hornstayn zu Hödorf und das Dörflein Dyetelhofen anderseits, dass sie die Beilegung ihres Trieb- und Trattstreites je 5 „kuntlüten" und Bentzen Flürn, dem altern, sesshaft zu Meringen, „als einem vberman" übertragen haben, und dass diese nach genommenem Augenscheine den Bach, der abhin in „den Scherlach" geht, als Scheide von Trieb und Tratt zwischen Rüttlingen und Dyetelhofen bestimmt haben. Die von Rüttlingen sollen ferner nicht treiben von des Haffners Wiese bis an den bezeichneten Weg, der von Meringsryet bis gen Dyetelhofen aushin an die Äcker geht. Dieselben sollen nichts zu schaffen haben vor den Hölzern gen Dyetelhofen wärts. Dieselben und die von Dyetelhofen haben gemeine Weide und Tratt bis an den Gallenbühel und bis zu End der Hasel wiese hinab. Die letztern dürfen nicht in den Hünrbühel treiben. Perg. Or. (die Siegel des Propstes und Hansen von Hornstain fehlen). Donau- «eschingen. 6) 1432 gütemtag vor st. Katherinen tag [Nov. 34.] verkauft Claus Winschenk, Bürger zu Rüd- %■ 192 1392. lingen, Hannsen Bochen zu Dyettelhoffen für 240 gf h Landeswährung seine 3 Gütlein daselbst, gen. des Klinglers Gütlein, darin IV2 Jauchert Acker gehören, st. Johanns Gütlein, das er von den Pflegern der Pfarrkirche st. Johanns zum Bussen gekauft hat, und das Walligut, alle als freieigen mit Ausnahme einiger Stücke in dem Walligut, die Lehen von dem Propst zu Marhtal sind. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und Hainrich Blaytzstettlers, Stattammans, und Bentz Flurs, des jungen, Bürgermeisters zu Rfld- lingen, fehlen), a. a. 0. T. 7) 1439 mentag nach der Pfaffen Vasnacht [Febr. 16.] verkaufen Hanns Boch zu Dyetelhoffen und Betha Sidellerin, sein eheliches Weib, ihr freieigenes Gut daselbst, gen. das Wallengut, aus dem nur der Zehnten geht, für 230 u h Landeswährung der Kapelle st. Nieläsen zu Dyetelhoffen. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Junkers Herman von Hornstain, (das Hainrich Härdlis, Bürgers zu Rudiingen, fehlt). a. a. 0. T. 8) 1467 a ) donrstag vor U. 1. Fr. tag Nativitatis [Sept. 3.] leiht zu Villingen Herzog Sigmund von Oesterreich Hansen Weinschenk, Bürger zu Riedlingen, den Laienzehnten zu Dietelhofen unter dem Bussen, der erblich an denselben gefallen ist. Auszug von 1786 im f. Thurn- und Taxis'sehen Archiv zn Regensburg. a) Die Vorlage hat irrig 1407, was ohne Zweifel also zu berichtigen ist. — 1392 verkaufen die Gebrüder Hagel Klasen Klinger, Bürger zu Riedlingen, ihr Zehntlein zu Dietelhofen. Auszug von 1786. a. a. 0. 1392, Mai 25. Wittichen. J|5. Hans Gallenbach und sein Bruder Hainrich verkaufen dem Kloster Witthein um 27 fl. ihre Lehenschaft und alle Rechte ihres Gutes, gen. Gallenbachs Gut, vf dem Stain vor dem Tale zu st. Nycolaus an. der Kintzigen gelegen, das einerseits an des Rüffen Gut zu dem Lindelin und anderseits an des Ausstellers (Hans Gallenbach) Gut stösst. Die Käuferinen leihen dem letztern aus dem verkauften Gute zu Erblehen den Baumgarten mit allem „griffe", das Wieslein, Feld und Holz darob bis auf die Halden, „als die ane- wanda der äcker vff ziehent", und das Weglein vom Baumgarten an den Alperspacher Weg um 10 ßh. Zins a ). Geben zu Witthein an st. Vrbans tag 1392. Die Siegel des Junkers Walther, Herrn von Geroltzzegge, und des Cünraten von Gommeringen, Abts von Alperspach., stark beschädigt). Perg. Or. Donaueschingen. a) Aus Gallenbachs Gut verkaufen Walther von Geroltzeck, Herr zu der Hohen Geroltzecke , und dessen Hausfrau Eilse von Lichtenberg an das Kloster Wittichen um 66 fl. 5 "a 6 ß h, 2 Hühner, 2 Schultern, 40 Eier, 8 „vierteil dalyinmi" Habergilt und einen Leibfall, was alles das Kloster ihnen bisher aus dem gen. Gute zu reichen hatte, 1401 uff fritdag noch Vnser frowen dag der Erren, gen. Assvmptio, [Aug. 19.]. Perg. Orig. (Es sollten anhangen die Siegel des Verkäufers, des Abtes Heinrich von Alpirsbach und des edlen Knechtes Hansen von Diersperg, des Dieners des Verkäufers; das erstere aber fehlt, an Stelle des zweiten hängt ein ganz zerbröckeltes, das jedenfalls keinem Abte zugehörte, und an Stelle des dritten ein unbekanntes, das im Schilde einen Käfer zeigt und am Schlüsse der unleserlichen Umschrift die Jahrzahl 1441 hat), a. a. 0. 1) 1417 st. Othmars abent [Nov. 15.] verzichtet Elzbethe die Bletzin, Egly Brümsins sei. eheliche Hausfrau, Bürgerin zu Vilingen, deren Mann vor Zeiten Clausen Marschalken alle seine Leute und Güter im Kintzgental verkauft, aber noch nicht „geuertigot" hat, auf dieselben, weil der Verkauf mit ihrem Willen geschehen ist. Perg. Or. (die Siegel der Ausstellerin und Cünraten Stehellins, Bürgermeisters zu Vilingen, fehlen), a. a. 0. 2) 1436 donrstag nach Vnser lieben Frowen tag Assumpcionis [Aug. 16.] giebt vor dem Hofgericht zu Rotwil Dietrich Lempp von Wolfach dem Abte Peter zu Alperspach das Schollengut zu Engelbach im Kinczgental, das 1 if, 1 ß $ Strassburger, 6 Hühner, 40 Eier giltet und, so oft es sich trifft, Fälle und 1393. 193 8PnH H Dritteil giebt, nachdem der Abt ihn darum wohl bezahlt hat. Perg. Or. mit den Siegeln des Hofgerichts und Hannsen Winmans, des Vogtes des Abtes, a. a. 0. 3) 1438 mentag nach st. Virichs tag [Juli 7.} verkauft Eeynolt Herzog von Vrßlingen sein Gut zwischen Schiltach und Wolfach an der Kintzgen, gen. „zu den Gassen", das er vormals Auberlin Fri- derich von Wolfach versetzt hat, Hansen dem Fuß vor dem Miderßbach (sie) ; derselbe soll das Gut um die Pfandsumme von Auberlin Friderichs Erben lösen a ) und dem Verkäufer den Pfandbrief wieder einhändigen. Perg. Or. mit dem unkenntlichen, unter Papier aufgedrückten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. T. a) Dies geschieht 1438 dunrstag vor st. Margreten tag [Juli 10.] um 30 fl. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Hans Haggen, Schultheissen zu Wolfach (26 mm D, IV A. 2, im Schilde 2 gekrümmte, nach auswärts gerichtete Haken; Umschrift unleserlich), a. a. 0. — 1438 zystag vor st. Laurentis tag [Aug. 5.] verkauft der gen. Herzog Hansen dem Fuhß vor Mylerspach um 7 fl. Eh. auch die Eigenschaft dieses Gutes. Perg. Or. mit dem Siegel des Herzogs, a. a. 0. T. 4) 1451 fritag uor dem hl. Pfingsttag [Juni 11.] verkauft Cünrat Berchtold von Schiltach um 1 ff k Hansen Fuchs, vor Milerspach gesessen, seine Erbschaft am Gute zu „den Vnder Löwen", das einerseits an des Käufers Gut, gen. „zu den Gassen", anderseits hinauf an den L&wenbach stösst, und welches sein Vater Berchtold Schmit sei. auch um 1 ff h von Frau Gret L&win, Cünrat Burkarts sei. Tochter, gekauft hat a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Hans von Gerollzegg. a. a. 0. T. a) Um 1 ff h verkauft demselben Fuchs auch Claus Low zu Bösingen seine Rechte an der Erbschaft zu den Löwen 1452 frytag nach des hl. Crützes tag, als es erhept ward, [Sept. 15.]. Perg. Or. mit dem Siegel Bernhart Wolfs, Schultheissen zu Rotwil. a. a. 0. 5) 1453 st. Marieu Magdalenen tag [Juli 22.] leiht Thiebolt Herr zu Hohengeroltzegk dem festen Peter Paner, gen. Gebel, für seine getreuen Dienste den halben Zehnten im Sultzbechlin und die Güter zu den Obern Löwen unter Schiltach. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. R. 1393, Juni 16. i\R Cüntz von Gundratwiler giebt Rufen dem Haider und Greten der Haiderin, seiner Schwester, das Gut zu Gundratwiler, das er bisher in Pfandesweise innegehabt hat, wieder zu lösen um 4 ff 15 ß h. Zu Gewähren setzt er seinen Bruder Bentz. Geben an gütemtag nach st. Vites tag 1393. Die Siegel Cünrat Wirts, Bürgermeisters, und Clausen Schmids, gen. Schindelli, Stadtammanns zu Rauenspurg, nicht gut erhalten. Perg. Or. Überlingen, Stadtarchiv. 1) 1430 montag in der Pfingstwochen [Juni 5.] leiht Burckhart von Elrbach zu Vttendorf, der Hansen Wanner sei. den Hof zu Gundrattwyler nach Mannlehensrecht geliehen hat, auf Bitten der Witwe desselben, die 2 Kinder, einen Knaben und eine Tochter, hat, ihr und diesen Kindern diesen Hof „der frowen als dem man, der tochter als dem sun". Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 2) 1438 die s. Marcy [Apr. 25.] bitten Bürgermeister und Rat zu Rauenspurg Bürgermeister und Rat zu Vberlingen, ihren Bürger Jos Rudolf, der mehrmals von denselben gefordert hat, dass sie ihm das Gut zu Gundertwiller, welches sein Vorfahre Herman Burlin sei. erkauft hat und dessen Lehenschaft an die von Vberlingen von Burkart von Elrbach, Ritter, käuflich gekommen ist, gütlich leihen, dies thun zu wollen, da dieses Gut, als es in die Hand des gen. Burlin gekommen, nur deshalb nicht empfangen wurde, Vi. 25 mW 194 1394. weil derselbe in Krankheit verfallen und gestorben ist a ). Pap. Or. (das zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte Siegel fehlt), a. a. 0. a) 1466 mentag nach st. Niclaus tag [Dez. 8.] leiht dieses Gut Cunrat Strebel, Altbürgermeister zu "Vierlingen und Lehensherr der Vttendorfer Lehen namens seiner Stadt, Jos Rudolf von Hersperg, der damit vom frühern Lehensherrn Hans Betz sei. belehnt war. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Ueberlingen, Stadtarchiv. 1394, Jan. 1. Engen. 117. Hans Herr zu Hewen leiht Vli Arnolten von Busendorf, dem heute mit seinem Willen Hans Schlupf von Büttelbrunnen, der alte, und Fridrich und Henni Schlupfen, Gebrüder, und Cünrat Schlupf, Hansen Schlupfen Sohn, um 18 2? alter Haller das von der Herrschaft Hewen zu Mannlehen gehende Gut zu Busendorf, gen. des Winzürnen Gut, das nun Vli Arnolt selbst baut und das vormals 2 Malter Kernen Engener Mass, 2 ß $, 4 Hühner gegiltet hat, verkauft haben, dieses Gut, und gewährt ihm, dass bei seinem Tode seine Töchter dasselbe ebenso erben, wie wenn sie Knaben und Mannlehensgenossen wären. Geben ze Engen an dem ingenden Jar des jares 1394. Die Siegel des Ausstellers und der 4 Verkäufer fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. O 1) 1398 st. Georgen abend [Apr. 22.] verkaufen Virich, Ritter, und Hans von Pridingen, Gebrüder, um 116 $ h Hansen Murer von Schauffhusen ihren Halbteil des Zehntens zu Büsendorf für rechteigen mit Genehmigung ihres Vetters Hans von Fridingen, zu Fridingen dem der andere Halbteil dieses Zehntens zugehört»). Perg. Or. mit den Siegeln der Verkäufer. Karlsruhe. T. a) 1403 zinstag nach st. Martins tag [Nov. 13.] wird vor dem Stadtgericht Eadolfzell der Verkauf eines Teils dieses Zehntens, den Junker Conradt vom Stain zu Staineck und Ruodolf von ßlumneck von Adelhait, Hainrichs sei. von Pridingen ehelicher Hausfrau, geerbt haben, durch dieselben an Virich den Alcr, Bürger zu Ratolfzell, um 118 fl. Rh. gefertigt. Das Or. siegelten der Radolfzeller Stadtammann Hannß von Tuenden und die Verkäufer. Lupf. Kopialbücher III, 1 Bl. 25. Donaueschingen. An demselben Tage verheisst Hanß von Fridingen, diesen Zehnten, von dem er Pfandherr ist, nie einzulösen, a. a. 0. Bl. 260. — 1418 mentags vor Vnser lieben Prauwen tag zu der Liechtmeß [Jan. 31.] vermacht vor Kuni Keller, Zoller zu Ratolfzell, der anstatt des Stadtammanns Hanns Ziler zu Gericht sitzt, Anna, Vlin Alers sei. eheliche Hausfrau, dem dortigen Spitale aus diesem Zehnten 8 Malter Korn Gilt, zu liefern auf Martini gen Ratolfzell, unter der Bedingung, dass das Spital ihrem Sohne Andres lebenslang täglich l'/j Mass Wein und den Tisch gebe. a. a. 0. Bl. 261. 2) 1399 sunnentag nach st. Lucyen tag [Bez. 14.] erkennen Bürgermeister und Eat zu Engen, dass heute in offenem Gerichte unter der Lauben zu Engen, da Jaecli Schmit, Schultheiß zu Engen, an ihrer Herren von Osterrych statt zu Gericht sass, zwischen Ann Zilerin, Priorin, und Ann Tengerin, Konventfrau zu Engen, einer- und Vli Fries anderseits, der als rechter Erbe Hennin Frowen sei. zu Engen des Henselers Gut von Biesendorf beanspruchte, entschieden wurde, dass Fries die beiden Frauen an demselben nicht irren solle, weil es „ain vngetailet gut vnd ir gemain" ist. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Engen (s. Abb. No. 29). Donaueschingen. 1394, Okt. 24. Waldshut. 118. Hainrich Jell, der Stadt Waltzhut geschworner Waibel, sitzt zu Waltzhütt an offner Strasse im Namen der Herzoge von Osterreich und aus Befehl Johans 1394. 195 I Beblers, Schultheissen daselbst, zu Gericht. Vor ihm fertigt Friderich von Offtringen zu Mettingen, Edelknecht, für sich und Heinrich und Virich, seines Bruders Burk- harts sei. Söhne, deren angeborner Vogt er ist, den Verkauf zweier Meierhöfe, deren jeder 4 Mut Kernen, 2 Malter Haber, 30 ß fy, Hühner und Eier giltet, und der Schuppose. gen. des Stüelingers Glut, die 6 Viertel Kernen, 6 Viertel Haber, Hühner und Eier giltet, zu Obermettingen an Hansen Faber, Bürger zu Waltzhutt, um 180 fl. Bei diesem Verkaufe hat Friderich von Offtringen sich und seinen Erben das Gericht vorbehalten und „vß den obgenanten güettern in andery güeter ge- leit". Der Käufer hat zu diesen Gütern „diedörfer" zu besorgen „mit einem Wucher vnd mit einem wider", der Verkäufer aber den beiden Meierhöfen und den „dörfern" jährlich ein Eberschwein zu setzen. Der Käufer mag forthin die Güter nach seinem Willen alle Jahre „türer vnd näher besetzen vnd entsetzen 8 a ). Geben mit vrteil 1391 an dem nechsten sambstag vor Syrnonis vnd Jude. Das Or. siegelten Schultkeiss Hans Bebler, die Stadt Waldshut und der Verkäufer. Karlsruhe, Kopialbücher No. 670, S. 192-194. a) An demselben Tage verzichtet Elßbeoht, Virich Stüdengasts sei. eheliche Tochter, Heinrichs von Hew- dorf zu Owelfingen eheliche Hausfrau, mit des letztern Gunst auf ihr Recht an diesen Gütern, die ihr versetzt waren, a. a. 0. 195—196. — 1394 donstag vor Aller Heiigen tag [Okt. 29.] willigen Burkart und Fridrich von Offtringen, Gebrüder, zu Stulingen, die Vetter des Verkäufers, in obigen Verkauf und verzichten auf alle Ansprache an die verkauften Güter. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel Burkarts (das seines Bruders fehlt). Zürich, Staatsarchiv. 1) 1375 fritag nach st. Martins tag [Nov. 16.] giebt vor demselben Stadtgericht Arnolt von Mettingen Johansen dem Tanner, Klosterherrn zu Rieden, als Vertreter des Propstes, der Meisterin und des Gotteshauses zu Eieden, als Seelgeräte ein Gütlein zu Obern Mettingen, das 2 Mut Kernen, ebensoviel Haber und 5 Hühner giltet. Arnolts Gemeinder zu all seinem Gute Jacob Ab dem Huse von Schieitheim, weiland Schultheiss von Tüngen, giebt hiezu vor Gericht seine Einwilligung. Perg. Or. (die Siegel der Stadt Waltzhüt und der beiden Gemeinder, welche sie auf Gerichtsurteil, da sie eigene Insiegel haben, an- hiengen, fehlen). Überlingen, Stadtarchiv. 2) 1389 fritag nach st. Johans tag ze Süngihten [Juni 25.} bestätigt vor demselben Stadtgerichte Angnes, Herrn Egbrechts des Schultheissen sei. von Schäffhusen eheliche Tochter, Junkers Ludwig von Stoffeln eheliche Wirtin, die Seelgerätestiftung ihrer Mutter Brid sei. Dieselbe hat dem obern und dem niedern Gotteshause zu Rieden als Seelgeräte vermacht 3 Viertel Kernen, 6 Mut Haber und 1 Schwein oder 2 ^ dafür vom Gute zu Obermettingen, von dem Cristin von Baldingen, Klosterfrau zu Rieden, vormals 2 Mut und 1 Viertel Kernen Leibgeding und Zilig SchSblin, Klosterfrau daselbst, und ihre Schwester Fid, Klosterfrau zu Gräuenhusen, 1 Mut Kernen Leibgeding erkauft haben, welche Leibgedinge nach deren Tod') auch an das gen. Gotteshaus Riden fallen. Die Frauen des niedern Gotteshauses sollen dieses Gut bes< tzen und entsetzen. Die Jahrzeit Frau Briden soll man mit 4 Priestern begehen, diesen Priestern und den Frauen dabei ein Mahl geben und den Überrest dessen, was von der Jahrzeit fällt, unter die Frauen und die Herren zu Riden gleich teilen, jedoch mit Ausschluss jener Frauen und Herrn, die den Orden anhaben, aber nicht bei der Jahrzeit anwesend sind. Muss man in Ermanglung von 4 Ordenspriestern fremde Priester beschicken, so soll man denselben das Mahl und dazu 1 ß % geben. Perg. Or. mit den Siegeln 25* Kl »1 196 1395. der Stifterin, des Schultheissen Bäbler als Vogts derselben und ihres Ehemanns (das des Stadtwaibels fehlt). Donaueschingen. 3) 1389 st. Gallen Sbend [OJct. 15.] fertigt vor demselben Stadtgerichte Fritschi von Offtringen zu Mettingen für sich und seines Bruders sei. Söhne Heinrich und Virich Katherinen von Offtringen, der Meisterin, und den Frauen des niedern Gotteshauses zu Eieden den Verkauf eines freieigenen Gutes zu Nidermettingen, das 4 Mut Kernen, 2 Malter Haber, l fi 3\ Schfiffhuser Münze, 2 Herbsthühner und 50 Eier giltet, um 84 fl. Zeugen: Eüdolf Nolstein, Hans von Orlikon, Cünrat Alenstich, Heini Phaff, Günrat Brot- bek, Hans Koch, alle Bürger zu Waltzhüt. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Waldshut (unkenntliches Bruchstück); die des Schultheissen und Fritschis von Oftringen fehlen), a. a. 0. 4) 1404 an st. Laurentien abendt [Aug. 9.] überträgt vor Ruodolf von Wolfurt, der zu Stüellingen anstatt des Grafen Johannß von Lupfen öffentlich zu Gericht sitzt, Adelhait von Oftringen, gen. von Weissen- burg, Fritschins des Vogts sei. von Meringen eheliche Hausfrau, durch ihren Vogt Ruodolf von Fridingen, den jungen, zu Tengen ihrem Sohn Conradt Vogt den Kirchensatz zu Tillendorf, die Zehnten zu Schwerzen, zu Mettingen und zu Ranspach, dazu alle ihre Rechte und Geldschulden, die ihr Junker Diethelm von Krenckingen pflichtig ist, und ihren Teil ihres Hauses, Hofes und Garten zu Stulingen. Dafür übernimmt der Sohn alle Geldschulden, die Fritschi Vogt hinterlassen hat. Das Or. siegelten der Richter und der Vogt. Lupf. Kopialbücher IX, 1 Bl. 303. a. a. 0. T. 5) Nach dem Lehenbuch der Freiherrn Hainrich und Hans von Rosnegg (geschrieben auf Pap. nach 1428, Karlsruhe) S. 4 empfiengen von denselben zu Lehen Hanß von Hödorf von Schenkenberg als Träger seiner Schwester, des Weibes Herrn Hainrichs von Mundelüngen zu Almut, einen Hof zu Mettingen an der Steinach und Erlinwin von Birchendorf einen halben Hof daselbst. 1395, März 19. Engen. 119t Hans Herr zu Heuwen und Petter und Wolfram Herren zu Heuwen, Gebrüder, verpfänden Hanß dem Schalckhen, Bürger zu Engen, 1 Malter Kernen, 1 Malter Roggen Engener Mass und 4 ß ,3) Costentzer auf st. Walpurgs Tag ablösbare Gilt vom Kelnhof zu Hussen für 5 M. S. Costanzer Brandes und Gewichtes. Geben zu Enngen in der Stadt 1395 ann dem nechsten freytag vor Mittfasten. Das Original siegelten die Herren von Höwen. Kopeyenbuch von St. Blasien (16. Jhdt.) S. 353. Kloster St. Paul in Kärnthen. S. 1) [1427] empfängt Henni Blechlin von Engen als Lehen von Heuwen einen Heuzehnten zu Hußen auf dem Ballenberg a ). Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 9. Donaueschingen. a) Diesen Zehnten empfängt von Graf Eberhart von Lupfen derselbe für sich und seine Hausfrau Mar- greth Rostüänßin [14]38 st. Jörgen abend [Apr. 22.] (a. a. 0. 1, 4 S. 20 T ) und [14]43 zinstag post Letare [Apr. 2.] Gerung Zolg von Wattertingen, der ihn von Henni Blöchlin gekauft hat. a. a. 0. I, 4 S. 22. 2) 1438 mentag vor st. Mathis tag [Febr. 17.) empfängt Hainrich Salman von Engen zu Lehen von Hewen Töchtern wie Knaben ein Zehntlein zu Welaschingen, gen. des Rotten Zehntlein, einen Hof zu Haußen, und zu Mannlehen zu Talwisen den halben Stampf, unter dem Bild, gen. Spiessen Kreuz, gelegen, der dem Grafen von Lupfen „anderhalb" zinst 10 Viertel Kernen und 1 Huhn. a. a. 0. S. 30. 3) 1454 freytag nach st. Margreth tag [Juli 19.] verkauft vor Hannß Rößler, Schultheiss zu Engen, der anstatt des Grafen Sigmundt von Lupfen zu Gericht sitzt, Hannß Schmid, gen. Röschhannß, seinem „gegenschwager" Oßwaldt Rügger für 40 U $i Const. sein eigenes Gut zu Haußen an dem Ballenberg, gen. der Rössinen Gut, das 3 Mut Kernen, 1 Malter Roggen, 1 Malter Haber, 4 ß \ 2 Hühner und 50 Eier giltet. Das Or. siegelte die Stadt Engen, a. a. 0. II, 1 S. 313. T. 1395. 197 1395, Aug. 12. 120. Herman Amstad und der Rat der Stadt Schaffhusen bekunden, dass heute vor ersterm, der anstatt des Ritters Hainrich von Randegg, Vogts zu Schaffhusen, daselbst öffentlich zu Gerichte sass, Fridrich von Ertzingen, gen. von Bettmaringen, Burkart und Fridrich von Offtringen, Gebrüdern, zu Stiiliugen um 230 fl. die Kirche und den Kirchensatz zu Lympach und den Hof mit der Widdum daselbst, der an die Kirche und den Kirchensatz von Alters her gehört, für rechteigen verkauft hat. Geben 1395 an dem nehsten dunrstag nach st. Laurentientag. Die Siegel des Ausstellers, der Stadt Schaffkusen und des Verkäufers beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1364 donstag nach st. Verenen tag [Sept. 5.\ erlaubt zu Wile Abt Geori zu St. Gallen dem Bitter Hainrichen von Blümenegge, die von seinem Gotteshause lehenbaren Zehnten zu Limpach und Bachtal Sophien, Rudolfs seines Sohnes ehelicher Hausfrau, des edlen Herrn Lütolts sei. von Krenkingen Tochter, für 58'/2 M. S. Schafhuser Gewichts an ihre Heimsteuer zu versetzen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers und des Verpfänders. a. a. 0. 2) 1379 mitwoch vor st. Vrbans tag [Mai 18.] verkauft zu Grafenhusen Pridbolt von Tannegg, Edelknecht, um 65 fi. sein Eigengut zuLympbach, gen. des Mayers von Bärnhalden gut, das 3 Mut Kernen, ebensoviel Roggen, 6 Mut Haber Sckaffkuser Mass, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachthuhn und 50 Eier giltet, an das Siechenamt des Frauenklosters zu Riedern vor dem Swartzwald. Werfen die Herren und Frauen zu Riedern ihre jetzt geschiedenen Güter wieder zusammen, so soll das Gut dennoch dem Frauenkloster allein bleiben. Der jährliche Nutzen desselben soll halb zum Leibgeding der Klosterfrauen Nesen und Cecilien zu Riedern, und der Klosterfrau Fiden zu Grafenhasen, Geschwestern, Clausen Scheblins von Grafenhusen sei. Töchtern, und halb zum Leibgeding der Klosterfrauen Ciareu und Annen von Egbatingen, Geschwestern, und Ciaren von Lantzenhofen zu Riedern, weil diese 6 Frauen die 65 fl. bezahlt haben, dienen. Nach dem Tode der erstgenannten drei fällt ihr Halbteil an das Siechamt, wogegen die Siechmeisterin an dem Jahrtage einer jeden jedem Priester, der an demselben im Frauenkloster Messe hat, 1 ^ geben muss. Nach dem Tode der andern drei Frauen ist deren Halbteil dem Siechhause frei, es muss aber das Frauenkloster Berchtolts von Egbatingen sei., des Vaters der vorgen. Schwestern, Jabrzeit auf Allerheiligen Abend begehen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 1395, Nov. 24. Thann. 121. Hanns von Lupfen, Landgraf zu Stülingen, der für den Fall, dass er ohne männliche Leibeserben stirbt, all seine Habe Herzog Leupolten zu Osterreich infolge Vertrags vermachen soll und dafür ^OOfl) empfangen hat, gelobt, bei dem, was er überdies nach dem Ausspruche seiner Vetter, Graf Hugen von Montfort, Hofmeisters des Herzogs, und Graf Rudolfen von Sulcz, sowie Heinreichen des Gesslers und Fridreichs von Frednicz, Kammermeisters des Herzogs, noch bekommen soll, zu bleiben und darum den Herzog nach Notdurft mit Briefen zu versorgen. s tm ■9 wmm 198 1396. Geben ze Tann an st. Kathrein abend 1395. Das rückwärts aufgedrückte Siegel abgefallen. Perg. Or. Wien. 1) 1396 montag vor Gotzleiehnams tag [Mai 29.] gelobt zu Meran derselbe, der mit gen. Herzoge wegen eines „gemechtes" um seine Herrschaft Stulingen in Tädigung steht, und deshalb, was seine vorgen. 4 Freunde aussprechen, zu thun verheissen hat, die 300 fl., die er darum vom Herzoge empfangen hat a ), wenn die Tädigung nicht zu Stande kommt, zurückzugeben. Da er derzeit kein Siegel bei sich hat, siegeln seine Freunde, Herr Sigmund der Starchenberger und Herr Albrecht von Wehingen. Perg. Or. mit dem verletzten Siegel des Starchenbergers (das andere fehlt), a. a. 0. a) Dieae 300 fl. bekam derselbe 1395 Aller Haiigen abend [Okt. 31.] von Hans dem Hoppler, Bürger zu Winterthur, namens des Herzogs. Pap. Or. (das vorne aufgedrückte Siegel fehlt), a. a. 0. 2) 1397 freytag in der Osterwochen fApr. 27.] vermacht derselbe zu Enßißhaimb wegen der Gnaden und Förderung, die Herzog Leopoldt zu Österreich ihm täglich erzeigt, und damit derselbe, sein Bruder, sein Vetter und seine Erben desto mehr geneigt seien, ihn mit ihrer Gnade zu fördern, mit Willen seiner nächsten und besten Freunde, demselben, dessen Brüdern, Vettern und ihren Erben seine Herrschaft und Landgrafschaft zu Stielingen mit ihrer Zugehörung unter der Bedingung, daß dieselben ihm jährlich 200 fl. Eh., ablösbar je 50 fl. mit 500 fl., lebenslänglich geben. Stirbt er, ohne eheliche Söhne zu hinterlassen, so fällt seine Herrschaft Stielingen ohne seiner Freunde, die ihn beerben, Irrung an die Herrn von Oesterreich. Hinterlässt er aber eheliche Söhne, so sind die gen. Herrn nicht schuldig, diesen Söhnen das obige Jahrgeld zu geben; sterben diese Söhne ohne männliche Leibeserben, so fällt seine Herrschaft Stielingen ebenso an Oesterreich. Wenn die Herrn von Oesterreich von ihm einen Teil der 200 fl. ablösen und des Falles von seinen Söhnen nicht warten wollen, so haben die letztern das abgelöste Geld zurückzugeben; damit aber haben die Söhne die Herrschaft Stielingen von Osterreich gelöst und ist obiges „gemacht" gänzlich vernichtet. Wenn er oder seine Söhne eheliche Töchter hinterlassen, so soll die Herrschaft Oesterreich dieselben „beraten nach ihren gnaden vnnd ihres hofs gewohnheit". Nimmt er eine eheliche Hausfrau, so darf er sie um 2000 fl. auf die Herrschaft Stielingen nach Heirats- und Landsrecht beweisen. Das Or. siegelten der Aussteller, sein Oheim, Graf Hang von Monthfort, Herr zu Bregentz, des Herzogs Leopoldt Hofmeister, und Hainrich von Bandtegen, Probst zu Werdt, und Herr Epp von Hadtstatt, seines Herrn von Österreich Hofmarschall. Pap. Kop. 17. Jhdt. Donaueschingen. 1396, Juli 29. J22 Hainrich Binder, der ältere, Bürger zu Vberlingen, und Elßbett Eabassin, seine eheliche Wirtin, verkaufen Johansen Simler von Oberndorf, Kirchherrn zu Bettenbrunnen, an ein ewiges Licht in dessen Kirche ihr Gütlein zu Stainbrunnen, das freieigen ist, ausser dass davon 2 Viertel Haber und 6 3\ zu Vogtrecht gehen, um 18 u 3i Const. Geben 1396 an dem nächsten samstag nach st. Jacobs tag ze der Ernde. Die Siegel des Ausstellers und des Andres Koben, Stadtammanns zu Vberlingen, angehängt für die Ausstellerin, die keines hat, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1396. 1398. 199 1396, Sept. 30. 123. Cünrat und Brun, Gebrüder, von Lupfen geben Schultheiss, Bürgermeister, Rat, Bürgern und Gemeinde der Stadt Vilingen einen Weg und eine Strasse, auf der dieselben und jedermann reiten, geben und mit Karren oder andern Dingen wandeln mögen, durcb ibr Dorf Tainingen, zu Lupfen unter der Halden ausbin, durch den Stainwege ob Esselingen dem Dorfe aushin bis auf den Tannenbübel. Die Strasse soll 24 Schuh weit sein. Sie sollen alle, die auf derselben wandeln, nach ihrem Vermögen schirmen, wozu ihnen die von Vilingen ebenso nach ihrem Vermögen beholfen sind. Sie sollen die Strasse in baulichen Ehren halten, so dass man ohne Gefährde auf ihr fahren kann. Die von Vilingen und die, welche zu Vilingen sesshaft sind, geben auf dieser Strasse keinen Weglohn, „es war denne, daz dehainer von Vilingen yeman vsserthalbe der statt Vilingen vtzit fürte oder tribe, der sol den wegelon geben, alz ander geste". Alle andern, die auf der Strasse wandeln, haben zu Weglohn zu geben: von einem leeren oder geladenen Wagen 8 h, von einem Wagen aber, der schönes Gewand trägt, 2 ß h, von einem leeren oder geladenen Karren 6 ß, von einem Karren aber, der schönes Gewand trägt, 1 ß h, von dem, was ein Ross über Rücken trägt, 2 h, von einem Haupte „rinthaftes vihes" 2 h, von 3 Schweinen 1 h und von 3 Schafen 1 h. Ist ein Wegmacher da, wenn die Strasse gemacht wird, so dass man sie befahren kann, so bekommt er von einem Wagen 4 h, von einem Karren 2 h, solange man denselben nötig hat; „wenne ain geschierre sinen weglon also ainest git, so sol es die selben vart vsse vnd in mit dem selben wegelon, den man dem wegemacher git, ledig sin". Die von Lupfen sollen nach ihrem Vermögen alle „bywege" wehren, wozu ihnen die von Vilingen nach Möglichkeit beholfen sind. Geben an dem nähsten samstag nach st. Michahels tag 1396. Die Siegel der beiden Aussteller stark beschädigt. Perg. Or. Villingen, Stadtarchiv a ). a) Der entsprechende Revers der Stadt Villingen, in dem gesagt wird, dass die Strasse um der Notdurft des Landes willen angelegt wurde, der sonst aber mit vorstehender Urkunde wörtlich übereinstimmt, ist gedruckt in der Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins XIX, 136—137. 1398, Jan. 15. Frankfurt. 124. Cemrat von Bappenhin, Ritter, Marschall des Römischen Königs Wenczlaus, leiht auf dessen Geheiss Rudolf und Hans von Snellingen, Gevettern, den Hof im t^MI ■ffirQ 200 1398. ■ Kirchspiel zu Milenbach und die Güter, gen. am Stein, mit Gericht, Vogtei, Zehnten und Rechten, des Fuhsses Güter im Burgraben mit den Zehnten und Rechten, die von denselben und den andern Gütern im Burgraben, von den Gütern zu den Studen, von der Reinbolder Hof und von dem Gut in Vindenbach gehen, sodann Heigerlins Güter, die „kleinen Martinszinse, wo sü ligent", ein Achtel „nosse", im Fischerbach die Vogtrechte über der Horchen Hof, des Svnchers Gut, des Guders Gut, des Kobels Gut zu den Obern Bornen, Morandes Baindt, Schocken Halde und das Gut zu Rechbach und Vogtei und Gericht über Leute, Güter und Mühle in Vischerbach zu rechtem Lehen, wie das ihre Vordem an sie gebracht haben. Geben zu Francfurt vff den nehsten zistag vor st. Anthonyen tag 1:598. Das Siegel des Ausstellers (Bruchstück). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1393 dürstag vor dem Palmtag [März 27.] erklärt Pridrich Bischof zu Straßburg und Pfleger des Stiftes Basel, dem von etlichen Gütern des Hans von Ramstein und seiner Geschwister, im Fischerbach auf des Gotteshauses Gengenbach Eigenschaft gelegen, vorgebracht wurde, dass sie Lehen vom Keiche seien, und dass er dieselben von des Reiches wegen zu leihen habe, und der deshalb von Hans von Ramstein, seinen Brüdern und seinen Schwestern gefordert hat, dass sie diese Güter von ihm empfangen sollen, dass diese Güter, nachdem Hans von Ramstein dargethan, dass er und seine Geschwister dieselben von Vater und Mutter ererbt haben, und nachdem Abt Konttett (sie) zu Gengenbach seines Gotteshauses, über das er, der Bischof, Schirmer und Pfleger ist, von Kaisern und Königen verliehene Freiheiten hat hören lassen, der vorgen. von Ramstein rechte Erbgüter, und dass sie rechte Vögte und Herren darüber mit aller Gewaltsame und mit Gerichten seien, weshalb sie auch dem gen. Gotteshause, wie das auf seiner Eigenschaft Recht und Gewohnheit ist, „von der eigenschafft falbar" sind, den Bodenzins davon geben und die Güter von dem Abte zu Erb, Töchter wie Knaben, empfangen müssen. Er befiehlt dem Schultheissen von Zelle und allen seinen Amtleuten, die von Ramstain bei ihren Erbgütern, Leuten und Gerichten, die auf des gen. Gotteshauses Eigenschaft liegen, von seinetwegen zu schirmen. Perg. Fälschung*) mit dem nicht gut erhaltenen Sekretsiegel des Bischofs, a. a. 0. a) Die ganze sehr unschön geschriebene Urkunde steht auf Rasur. Die Schrift ist die der Mitte des 15. Jhdts. und rührt ohne Zweifel von derselben Hand her, welche die V No. 561 besprochenen Fälschungen verübt hat. Trotz des anscheinend echten, freilich salopp angehängten Siegels ist deshalb an der Unechtheit dieser Urkunde nicht zu zweifeln. 2) 1408 samstag vor st. Syxtus tag [Aug. 4.] vergleichen Walter von Walstein und Andres Mangolt, Schultheiss zu Gengenbach, Ratleute Annen der Burggräfin von Sickingen und Swicker des Burggrafen, ihres Sohnes, und Hartman von Keppenbach und Hans Hack, Schultheiss zu Wolfach, Ratleute Rudolfs von o Snellingen und Virich Kolb von Stoffenberg als Obman dieser Parteien: Frau Anna, ihr Sohn und Swicker klagten mit ihrem „redeman" gegen Rudolf von Snellingen, dass er sie nicht zum ruhigen Besitz der im Lehenbrief des Abtes Lampreht von Gengenbach :l ) genannten Güter kommen lasse. Rudolf antwortete, dass er nur auf den Zehnten zu Eschöwe und bestimmte Güter in dem Fischerbach Anspruch erhebe. Die Schiedsleute erkennen der Frau Anna und ihrem Sohne Swicker auf grund eines Urteilsbriefes b ) den vollen Besitz der darin genannten Güter und Rudolfen von Snellingen den halben Anteil an dem Zehnten zu Eschöwe, sowie im Vischerbach die Hälfte an Horchen, an des Kobels, an Clewin Grauen, an des Remppen «m&mi iP^üfil 1398. 201 H und an des Reclibachs Gut zu. Die Hälfte der 40 ft $, welche vor Zeiten wegen dieser Güter Annen der Burggräfin sei. von Snellingen zu Strasburg zugesprochen wurden, werden der Frau Anna und ihrem Sohn zugesprochen, diese Summe hat Rudolf von Snellingen auch bereits bezahlt. Perg. Or. mit dem Siegel Walthers von Walstein (wie Abb. No. 26) beschädigt, (die Siegel der andern Schiedsleute sind teils abgefallen, teils beschädigt), a. a. 0. T a) von 1356 Juni 28. Bd. V. No. 540. b) von 1356 Juli 17. Bd. V. No. 540. Anm. 1). 3) 1423 sampßtag nach des hl. Crütz tag Invencionis [Mai 8.] bestätigt Walther Herr von Geroltzegg, der junge, den durch seinen Vater, Junker Walter, Herr zu Hohengeroltzegg, und seine Base Angneß von Geroltzegg, Frau zu Ronberg, 1422 an st. Andres tag [Nov. 30.] zur Zeit, als er nicht im Lande, sondern „an die Hussen" war, geschehenen Verkauf des freieigenen Thaies Vischerbach mit Leuten und Gütern, und anderer in dem betr. Kaufbriefe genannter Stücke an Aulber von Gypchen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. o 4) 1445 sampstag nach st. Virichs tag [Juli 3.] verkaufen Cunrat Engler von Nortwile, und dessen eheliche Hausfrau Gretli Mannserin, Heinrich Egen von Nortwile und dessen eheliche Hausfrau Alli Mann- serin Junker Aulbern von Gipchen, dem alten, alle ihre Erbschaft an den Gütern im Vischerbach, die sie von Hans Mannsern sei. aus dem Vischerbach, ihrem Vater, ererbt haben, nämlich an dessen Hofe a ) und an den andern Gütern, „die dritteiligi vnd falligi guter heissendvnd sind", um 16 ft'^ Strassburger, die Junker Aulber an versessenen Zinsen darauf ausstehen hatte, und um 19 ß ^ Strassburger bar. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Fridrichen von Büchern (29 mm D, IV A 2, im Schilde 3 mit den Schwanzenden an einander gestellte Fische; f S.. IDERICI. VO . BVOCHORN). a. a. 0. T. a) Aus demselben verkaufen 1454 mittwoch nach st. Margrethen tag [Juli 17.] Aulber von Gyphen und seine eheliche Hausfrau Geneue von Marbach Erhart Lempen, Bürger zu Wolf ach, um 30 fl. Rh. 10 ß ^ und 4 Viertel Haber wiederkäufige Gilt. Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel Aulbers. a. a. 0. 5) 1445 sampstag nach st. Martins tag [Nov. 13.] bekundet Georyg von Walstein, weil Fridrich Bock von Stouffenberg, sein Vetter, Vogt und Vormünder des Kindes seines Bruders Egnolf von Walstein sei., behauptete, dass Aulber von Gipchen, der junge, sein Schwager, etliche Güten, die diesem Kinde zugehörig seien, eingenommen und andere Güten dem Kinde „verhefft, verbotten vnd hinderstellig geleit vnd gemacht" habe, und weil derselbe deshalb an Aulber Forderung richtete, Aulber habe das auf sein Geheiss gethan. Er bevollmächtigt zugleich Aulbern, alle seine Nutzen und Güten und all sein liegendes und fahrendes Gut, wo er das findet oder erfahren mag, selbst wenn nötig, mit Recht „zu erfasende vnd zu erjagende". Meint Fridrich Bock oder sonst jemand von seines Bruders Kindes wegen, dass er oder Aulber in dem allen „gevnfügot" haben, so erbietet er sich zu göttlichem, gleichem, billichem Rechte an den Enden, da solch Recht darum gehen soll. Mit dieser Erklärung soll sich Aulber von seinetwegen begnügen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers und des festen Heinrich Güten fehlen), a. a. 0. 6) 1457 frytag vor der Pfaffenfaßnacht [Febr. 25.] verkaufen Aulber von Gippichen, Genefe von Marbach, seine eheliche Gemahlin, und Diebold von Gippichen, ihr Sohn, welche Hansen Peyr, Schneider, 3 ft 7 ß 3i Strasburger Gilt von des Sprunners Gut und einem dazu gehörigen Gütlein im Vischerbach verkauft haben, jetzt dazu auch unter Vorbehalt des Wiederkaufs um 8V2 fi. Rh. ihre bisher vorbehaltenen Drittel, Fälle, Tagdienste, Hühner und alle Eigenschaften und Rechte an diesen Gütern, wie sie bisher Aulber und sein Vater sei. genossen haben. Perg. Or. mit dem Siegel Aulbers (wie Abb. No. 55) und für Diebolt, der noch kein eigenes Siegel hat, mit dem seines guten Freunds Hansen Stollen von Stouffenberg (das der Genefe von Marbach fehlt), a. a. 0. 7) 1457 myttwoch nach st. Virichs tag [Juli 6.] verkaufen dieselben drei Hannsen Mollenkopf vom Ryß vier Armeleute mit deren Güten im Vischerbach, nämlich Hannsen Epply, den Müller, der 2 ft $ und 4 Hühner oder 2 Kappen, Hans Elsässer, der 2 ft ^ und 4 Kappen, Studen Claus, der 3 fl. und 1 Fast- VI. 26 W.M "••■•■■'■ 202 1398. nachthuhn, und Kolers Michel, der 18 ß £> und 1 Fastnachthuhn giebt, um 200 alte fl. Rh. unter Vorbehalt der Wiederlösung. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden ersten Aussteller, (1. wie Abb. No. 55; 2. 23 mmD, IV A 2, im Schilde 3 zentralgestellte Lindenblätter; §. gfataefe • *>« • nwrpbadr), des Joß Manch von Rosem- berg (25 mm D, IV A 2, unkenntlich) und des Junkers Hans Välsemberg (wie an No. 124, 8; beschädigt). a. a. 0. R. 8) 1459 zinstag vor Vnser lieben Frowen tag der Liechtmesß [Jan. 30.] verkaufen dieselben drei an Ludwig Kälblin, Bürger zu Haßlach, für 29 fl. Rh. des Priesteriis Gut a ) im Vischerbach unter Vorbehalt des Wiederkaufes. Für den Fall, dass Kälblin auf dem Gut ein Haus baut, erfolgt der Wiederkauf um 39 fl. Perg. Or. mit den Siegeln Aulbers von Gippchen (wie Abb. No. 55), Hansen Valsembergs (24 mmD, IV A 2, im Schilde ein Drachenrumpf; § hans . uon . feUUinberg) und JosenMünichs von Rosemberg (25 mm D, IV A 2, im übrigen unkenntlich), a. a. 0. T. a) Dieses Gut, gelegen „by dem turn", und 2V 2 ß Gilt aus des Kolers Gut im Vischerbach verkauft Die- polt von Gypch wieder unter Vorbehalt des Wiederkaufs 1465 an st. Mathis aubent [Febr 23.] um 48 fl. Rh. an denselben Kälblin. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie Abb. No. 67). a. a. 0. 9) 1462 frytag vor Aller Heiligen tag [OM. 29.] verkauft Diepolt von Gippichen unter Vorbehalt des Wiederkaufes Hansen Drechsel, Schneider zu Haselach, für 18 U ^ Strassburger seine 3 Lehen hinten im Vischerbach, gen. des Vlers Gut und der Andrespach. Aus denselben geht 1 fl. Gilt an Die- bolts Schwager Martin von Blomenegk und an Andressen von Bergeck. Perg. Or. mit den stark beschädigten Siegeln des Ausstellers (wie an No. 124, 10) und dem Martins von Blomenegk. a. a. 0. T. 10) 1462 mitwoch nach st. Nyclaus tag [Dez. 8.\ verkauft für 13 7s fl. Rh. derselbe Andresen von Bergegg seinen Teil des Vischerbachs, der anfängt bei des Nickers Hof und hinabgeht bis in die Einzig, auf dass er denselben gemessen möge „mit vischen, mit wenden, mit würen, mit wasserleyten, wie vnd wamit er vnd sin erben des geniessen k&nden oder mögen", unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers (26 mm D, IV A 2, im Schilde die rebmesserartige Figur; .... gtbdjjen) und Martins von Blümnegg. a. a. 0. T. 1398, März 15. Constanz. 125. Officialis curiae Constantiensis notiflcat, quod constitutus coram se 1398 feria sexta post dominicam, qua cantabatur Oculi, iudicii in flgura Cüntzo dictus Berchtold de Lelwangen recognoscit, se a praeposito et capitulo ecclesiae s. Johannis Constantiensis pro tempore vitae suae recepisse curiam, quam prius coluit Conradus Berchtold pater ipsius, sub censu annuo 6 modiorum speltae, 6 modiorum avenae mensurae Constantiensis, 12 ß ■$> Constant. 6 pullorum autumnalium in festo s. Martini et 120 ovorum in tempore pa- schali dandorum. Promittit, se fimum et ligna in curia provenientia ab eadem non abducere. Gwarandum se constituit Andreas Wiman. Das Siegel fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1408 st. Walpurg tag [Mai 1.] bekundet Claus Hiller von Bächy, Frei, Landrichter zu Schatt- büch, dass vor ihm in Gerichtsweise Andreß Winman von Lälwang um 18 it 4 Const., die er von Jo- hansen Struben, Kaplan zu st. Cecilien Altar „in Vnser Frowen münster ze dem thüm" zu Costentz, empfangen hat, demselben und dem Stifte zu Bettenbrunnen an die neulich von Cünratt Schürpfinsen sei., Leutpriester zu Pfullendorf, gestiftete Pfründe zu Bettenbrunnen sein Gut zu Lälwang zwischen St. Johanns zu Costentz und der Salmenswiler Gütern, das 1 Malter „baider körn, jetweders dz halbtaill«, 10 ß 4 Const., 40 Eier und 2 Hühner giltet, für frei eigen, ausser dass davon zum Hailgenberg zu Vogtrecht 1 Viertel Kernen, mm 1398. 203 1 Viertel Haber und 9 ,5, „ze irischlingen" und aus einem Acker ob dem Dorf 1 „vierdung" Wachs gehen, verkauft hat. Strub leiht dem Verkäufer und seinen Kindern das Gut wieder als Zinslehen auf ihre Lebenszeit um obgen. Zins und „hoffgelt" mit den dazu gehörigen Diensten. Der Zins darf nicht gesteigert werden; zahlbar ist derselbe auf Martini in Costentz und nach dem Tode Strubs gen Bettenbrunnen an den Inhaber der obgen. Pfründe. Perg. Or. (das Siegel des Landgerichts fehlt). Donaueschingen. 2) 1438 st. Jorigen tag [Apr. 23.} vertauscht Virich Greiner, gen. Rösch, Bürger zu Überlingen, an Graf Johansen von Werdemberg, Herrn zum Hailigenberg, der Trappoltin Gut zu Lellwangen und der Kybin Gut zu den Vordem Staigen unter dem Hailigenberg gegen das Gut, gen. das Honcklehen, zu Lechsteten. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (Bruchstück), a. a. 0. R. 3) 1452 zinstag nach st. Vittz tag \Juni 20.} wird vor dem Landgericht zu Bürren (Landrichter Berchtold Haslach) der Verkauf des Haymmas Guts zu Lellwangen, aus dem IV* Viertel Kernen, 5 Viertel Haber, 2 flFk 3\ „fristling" zu Vogtrecht, 6 ,3} st. Freuen zu Rockenbürren und 2 Vierling Wachs st. Martin zu Lellwangen gehen, des Haslachs Gutes daselbst, aus dem 4 Imi Kernen, 2'/ 2 Viertel Haber, 18 /9i „fristling" und 1 Imi Nüsse zu Vogtrecht und gen Ramsperg '/2 Viertel Veesen gehen, des Hillers Gutes daselbst, aus dem 1 Imi Kernen (und das andere Jahr Vj Viertel Kernen) und 8 ^ zu Vogtrecht und 6 -5) st. Frenen gen Rockenbürren gehen, durch Hanns Schreck von Lütprechtzrüte, der sich aus Haslachs Gut etwa 1 Jauchert Holz im Humelspach und aus Hillers Gut einen Weiher und Weiherstall, dahinter za Vllenfürt gelegen, vorbehält, um 300 "a 3i Vberlinger Währung an den Priester Jacob Kupferschmid von Überlingen gerichtlich gefertigt. Perg. Or. mit dem plattgedrückten Siegel des Landgerichts. Karlsruhe. 1398, Aug. 1. Rom. 126. Bonifacius IX, cui Albertus comes de Werdenberg et dominus castri apud Sanctum Montem nuntiavit, quod dudum parrochialem ecclesiam in Bettenbrunnen, quae hactenus per rectorem gubernari consuevit, qnantum in ipso fuit, in collegiatam erexit ac pro praeposito, qui curam parrocbianorum ecclesiae praedictae exercere debet, et tribus canonicis capitulum eiusdem ecclesiae facientibus sufficienter dotavit et nonnulla laudabilia statuta per praepositum et capitulum perpetuo observanda ordi- navit, supplicationibus dicti comitis inclinatus, abbati monasterii in Wingarten man- dat, ut, si ecclesia pro praeposito et canonicis congrue dotata fuerit, autoritate apo- stolica eandem in ecclesiam collegiatam erigat et statuta et quaecunque a comite alias rite ordinata sunt, quae ei secundum deum videbuntur expedire, roboret. Datum Roine apud s. Petrum kal. Augusti, pontificatus nostri anno nono. Das päpstliche Bleisiegel. Perg. Or. Donaueschingen, Abdruck bei Neugart II, 478, Hess, Prodromus Mon. Guelticorum 146. 1) Praedictus abbas episcopo et capitulo ecclesiae Constantiensis nuntiat, se 1399 septima mensis Aprilis in ecclesia Bettenbrunnen praesentibus Cünrado dicto Schurpfysen in Pfulendorf, Johanne Zemler in Suldorf et Vlrico in Ilmense ecclesiarum rectoribus seu plebanis et Petro Engelhardi clerico Mogunti- nensi, publico imperiali autoritate notario, hoc mandatum Bonifacii papae perfecisse. Per praesentes etiam Joannem Simler de Oberndorf presbyterum ecclesiae collegiatae in Bettenbrunnen primum praepositum a ) et Vlricum dictum Edelman, Hainricum dictum Häckler et Nicolaum Muller presbyteros primos canonicos et praebendarios huius ecclesiae cum plenitudine iuris canonici deputat, statuens autoritate apostolica cum 26* ; M&.t^. ö; H Ju.i:iii$k «Äl SC?» i 204 1398. comite Alberto de Werdenberg, ut iidem repraesentent huius ecclesiae collegium et canonicale capituluin et pro necessitatibus et negotiis ecclesiae sigillo capitulari utantur. Si facultates ecclesiae in tantura augmentatae fuerint, ut ad submissa sufficiant, praepositus et capitulum in eadem dignitates, personatus et officia eidem «t ecclesiastico statui competentia et plures canonicatus et praebendas creabunt. Statuta ecclesiae a comite Alberto data ipso comite petente autoritate apostolica supplet et confirmat, quae sunt: „Statuit itaque dominus comes praenominatus ac voluit et ordinauit, quod cedente vel decedente preposito dicte ecclesie in Bettenbrunnen electio prepositi eiusdem ecclesie ad ipsius ecclesie in Bettenbrunnen capitulum et eiusdem prepositi confirmatio ad dominum abbatem monasterii in Wingarten ordinis sancti Benedicti dicte Constan- tiensis diocesis debeat inantea perpetuo pertinere. Electio vero siue receptio et admissio canonicorum eiusdem ecclesie, qui omnes in sacerdotio debent esse constituti, spectare debebit ad prepositum et capitulum in- simul eiusdem ecclesie. Cuiusmodi quidem electiones libere fieri debent secundum deum et cum puritate conscientie de plus dignis et ydoneis personis omni specie symoniace prauitatis semota cessantibusque qui- buslibet odio, fauore, gratia et timore; sie tarnen quod celebrata quauis electione prepositi et cuiusuis canonici reeeptione mox ante confirmationem seu admissionem in possessionem huiusmodi prepositi vel canonici per eligentes uel reeipientes pretactos consensus ipsius domini comitis suoruinque in dicto Castro siue dominio Sancti Hontis heredum siue successorum reuerenter requiratur in hac parte. Prepositus insuper eiusdem ecclesie pro tempore existens dictis canonicis et capitulo veluti reuera principalis dicte ecclesie uel eorundem capud (sie) et prelatus in omnibus et singulis presertim celebrationem diuinorum et diuinum eultum respicientibus neenon aliis eiusdem ecclesie subditis utriusque sexus preesse debet et animarum eorundem curam par- rochialem gerere et exercere; ipsique canonici et subditi eidem preposito ut suo superiori et prelato reuerenter intendere et obedire. Et si forsitan huiusmodi prepositum contingeret interdum infirmitate uel alio legi- timo impedimento prepediri quo ad executionem regiminis et eure subditorum, vnus ex canonicis eiusdem ecclesie, cui prepositus idem hoc mandauerit, vices eiusdem prepositi geret obedienter et adimplere debebit. In dieta vero ecclesia in Bettenbrunnen prepositus et canonici predicti cottidie celebrabunt tres missas, qua- rum due sine nota siue cantu legentur, prima videlicet de beata Maria virgine et seeunda pro defunetis, sed tertia scilicet de tempore celebrabitur cum nota et cantu. Et si locus uel parrochia aut vniuersitas in Bettenbrunnen cessationi a diuinis uel interdicto ecclesiastico fuerit supposita, huiusmodi tres misse clausis tarnen ianuis et exeommunicatis et interdictis exclusis submissa voce nichilominus celebrari debebunt, sed et iidem prepositus et canonici cottidie singulisque diebus in ecclesia predieta legere debent insimul omnes canonicas horas, sed matutinum missamque magnam siue publicam et vesperas presertim dominicis diebus et festiuis in ipsa ecclesia sollempniter cum nota decantabunt, nisi ecclesiastico interdicto uel alio legitimo impedimento fuerint excusati. Quilibet autem eorundem canonicorum, qui legitimo impedimento uel licentia prepositi uel alia causa rationabili cessante non interfuerit huiusmodi decantationi misse, matutini vel ves- perarum, soluet pro pena fabrice eiusdem ecclesie persoluenda quo ad matutinum quatuor quo ad vesperas tot- tidem et quo ad missam sex denarios Constantienses, et quo ad quamlibet aliarum horarum canonicarum, cuius lectioni neglexerit in ecclesia predieta interesse, eidem fabrice soluet duos denarios Constantienses. Qui etiam prepositus et canonici singulis annis inantea perpetuis temporibus cum sollempni compulsatione campanarnm anniuersaria prefati domini comitis et aliorum dominorum castri predicti cum vigiliarum et missarum pro defunetis de- cantationibus deuote celebrabunt pro salute animarum eorundem deum suppliciter deprecaturi. Iidem insuper prepositus et canonici leuare debebunt et cottidiana distributione in celebratione missarum et horarum canonicarum inter ipsos prepositum et canonicos presentialiter interessentes dumtaxat equa portione condi- uidere omnes et singulas oblationes in predieta ecclesia tempore diuinorum offerendas. Ipsi etiam prepositus et canonici vti debebunt et vestiri ac incedere vestibus ac tonsura et corona honestis et congruentibus ordini sacerdotali vitamque gerere dermalem et honestam et a ludis vetitis et ingressu tabernarum, nisi honesta causa subfuerit, abstinere nee quamuis in domo uel expensis suis coneubinam uel mulierem suspeetam habere; in quibus seu quorum altero uel alio modo quocumque delinquentes saltem enormiter prepositus et canonici predicti possint per ordinarium loci pena canonica, prout qualitas excessus exegerit, puniri siue multari. Sed si et quotiens continget dictos prepositum et capitulum siue canonicos contra personas quas- '•'r' ; 1398. 205 cumque pro defensione seu recuperatione iurium siue bonorum dicte ecclesie iudicialiter experiri uel etiam extra iudicialiter placitare, id fieri debet communibus sumptibus et expensis eiusdem ecclesie siue capituli predicti. Si vero inter eosdem prepositum et capitulum siue canonicos comrauniter uel diuisim ex una et quemcumque seu quoscumque subiectos dicti castri seu ad ipsum castrum pertinentes parte ex altera super re seu ex causa quacumque contingeret oriri materiam questionis, huiusmodi questio prirao deferri debet ad illum seu illos, in quorum dominio dictum castrum tunc existit, ut, si fieri possit, buiusmodi questio ami- cabili compositione licito modo et bonesto sopiatur et terminetur. Alioquin si amicabili compositione ter- minari non possit, ad ecclesiasticum iudicem pro huiusmodi questionis decisione recursus babeatur. Cum autem prepositus eiusdem ecclesie propter dictam curam et alia sibi incumbentia in tuitu ipsius ecclesie ma- ioribus oneribus pregrauetur, dignum est atque iustum, ut de prouentibus eiusdem ecclesie ultra canonicalem portionem vberiorem fructum consequatur. Corpus igitur prebende canonicalis cuiuslibet, ex huiusmodi pre- posito et canonicis dicte ecclesie in Bettenbrunnen cuilibet eorum de bonis, redditibus, decimis et censibus eiusdem ecclesie ministrandum quolibet anno siue impertendum, erit tale: Nam cuilibet ex eis de eisdem bonis, redditibus, decimis et censibus inantea quolibet anno cedere debebunt quinque maltera speltarum et quinque maltera auene mensure Constantiensis, quatuor vrne vini mensure Vbirlingensis, decem pulli et centum oua et nichilominus nouem libras denariorum Constantiensium; quidquid autem et omne quod de redditibus, decimis et censibus huius modi vltra premissa superfuerit, illud eiusdem ecclesie preposito pro tempore existenti pro subleuatione eure et onernm predictorum cedere debebit, vt seeundum exigentiam sue dignitatis decentem familiam educare possit et alias tenere statum congruentem. Nullus insuper ex preposito et canonicis predictis de bonis per eos in tuitu sui beneficii siue prepositure seu canonicatus sepedicte ecclesie consequendis aut acquirendis donationem quameumque causa mortis uel inter viuos facere aut legare siue testari debeat neque possit; sed quidquid se cedente uel decedente sibi superfuerit de bonis eisdem eidem ecclesie cedere debebit in augmentationein reddituum annorum conuertendam. Que quidem et alia licita et honesta statuta per eosdem in futurum debite statuenda quilibet prepositus et canonicus in dieta ecclesia preficiendus, antequam ad possessionem huiusmodi prepositure siue canonicatus admittatur, per iuramentum suum ad saneta dei ewangelia super hoc personaliter corporaliterque prestandum promittere debebit attendere fideliter et sine dolo et fraude custodire pariter et obseruare". „Pro dote vero prin- cipali dicte ecclesie et sustentationis prepositi", canonicorum et capituli predictorum dictus dominus Albertus comes eisdem iusto douationis titulo donauit et deputauit ipsam ecclesiam in Bettenbrunuen ac omnes et singulos frnetus, redditus et prouentus eiusdem ecclesie omnesque deeimas etiam layeales in parrochia eiusdem ecclesie prouenientes neenon omnes et singulos homines, sernos, ancillas, maneipia, census, res, bona et iura ad eandem ecclesiam qualitercumque pertinentia. Donauit insuper eisdem, quantum in eo fuit, ecclesiam parrochialem in Teggenhusen de aduocatia et patronatu suo existentem sperans, ut asseruit, eandem ecclesiam in Teggenhusen mense prepositi et capituli predictorum dieta apo- o stolica auetoritate annecti pariter et iueorporari. Ceterum venerabilis et discretus vir, dominus Vlricus Edel- man, presbiter prenominatus, die, hora et loco, quibus data presentium est conscripta, coram nobis et testibus subnotatis personaliter constitutus recognouit, asseruit, confessus est et patentibus litteris auttenticis coram nobis exhibitis edoeuit et nos informauit, se pro remedio animarum sue et progenitorum suorum pure propter deum donatione perfecta perpetua et irreuocabili causa mortis donauisse et deputasse et nichilominus de nouo coram nobis omnibus melioribus modo, forma, via et causa, quibus efficacius de iure fieri potest et debet, deputauit, donauit et ordinauit sepedicte ecclesie in Bettenbrunnen ac dominis preposito et capitulo predictis bona, deeimas, redditus et prouentus suos subspeeificatos ita et sub tali modo, quod eadem bona, deeime, census, redditus et prouentus post mortem ipsius domini Vlrici donatoris cedere debeant in proprietatem et dominium ipsorum prepositi et capituli ac ecclesie in Bettenbrunnen et ad eosdem perpetuo pertinere iuxta modum et conditiones in pretactis litteris super huiusmodi donationem confectis plenios (sie) descriptos. Specificatio vero eorundem bonorum, deeimarum, censuum, reddituum et prouentuum per dictum dominum Vlricum eisdem preposito et capitulo donatorum in wlgari theutonico est hec et situati sunt in hunc modum: Primo vide- licet zu dem ersten minen hoff mit aller zügehörde zu Satelbach in dem wiler gelegen, den ich vormals er- 206 1398. kauft han vmb dye raytener des almoses der stat ze Costentz, den öch yetz buwet Hamman Velder, mit. dem layenzehenden halben, kleynen vnd großen, ab dysen nachgeschribnen gütern, das ist des ersten den layenzehenden halben vßer allen den gutern zu Satelbach gelegen vnd den layenzehenden halben der höfe zu Mengenschwiler vnd ab dem hof, genant der Grümbach, vnd ab dem hoff zu Rymeswiler vnd ab allen den gütern des wilers zu Happenwilr, vßgenomen der kilchenwidem, vnd ouch den layenzehenden halben aller der guter zu Gayken gelegen, och vßgenomen der kilchenwidem, vnd den layenzehenden halben ab den ackern vnd wisen, dye da gehorent in die guter zu Friderichswiler, dye da gelegen sint hye disset des bachs, der do gat in dy wiher; von dem vorgenanten hoff vnd zehenden gan vorab dem capittel des hohen stifts zu Costentz drissig Schilling Costentzer phening iarlichs zinses, vnd dye obern zwene wiher in dem kilchspel ze Cappel gelegen nach dem zinse, der darvß jerlichen gan sol nach der brieff lut vnde sage, die dar vbir gemacht sint". T. a) Simler legte seine Würde 1447 nieder, sein Nachfolger wurde Georg Sybolt, der 1452 resignierte; auf Sybolt folgte Nicolaus Scriptoris und in unbekanntem Jahre Diepolt Stieflin, der bis 1472 sein Amt bekleidete. Die Resignationsurkunden dieser Pröpste und die Bestätigungen ihrer Wahlen durch die Äbte von Weingarten bietet Hess a. a. 0. 166, 170, 171, 172 wörtlich. 2) 1442 Aug. 22. in oppido Merspurg in praesentia Johannis Molitoris de Vberlingen, clerici Con- stantiensis diöcesis, publici notarii, et Conradi Zettler et Benczonis Dunkelweter de Merspurg, laicorum, testinm ad hoc specialiter rogatorum, Johannes Surheuel, rector parrochialis ecclesiae in Kluftern, Gregorius Murand, perpetuus vicarius ecclesiae parrochialis in Merspurga, pro se et nomine capituli decanatus in Lintzgöwe, ex una et Hainricus Symler praepositus ecclesiae collegiatae Bettenbrunnen pro se et canonicis suis, Bartholo- meus Eeinhart pro se et ecclesia collegiata in Marclidorf, Jacobus Kupferschmid et Jodocus Blas pro se et capel- lanis in Vberlingen, Johannes Elwang de Pfullendorf pro se et plebano et capellanis ibidem et Leonhardus L8s pro se et capellanis in Merspurga, hü omnes ex parte altera litem diutinam inter utramque partem ratione convocationum, contributionum, subsidiorum et earundem compensarum existentem amicabiliter diffiniunt. Perg. Or. mit den Siegeln des Stiftes Bettenbrunn und der Kapläne in Überlingen (das des Stiftes Markdorf fehlt). Freiburg, erzbischöfliches Archiv. 3) 1451 vicesima nona mensis Novembris Moguntiae Nicolaus s. Petri ad Vincula presbyter cardi- nalis, apostolicae sedis per Alemanniam legatus, cui pro parte Joannis comitis de Werdenberg petitiouis series nuper exhibita continet, quod collegium in valle Bettenbrunnen, cuius protector et conservator abbas monasterii in Vineis est, a progenitoribus suis fundatum et eius praebendae in proventibus suis adeo decre- verunt, ut vix unus canonicorum ex fructibus praebendae suae 24 fl. Rhen. habeat, et ut propter exilitatem praebendarum vix presbyteri inveniri possint, qui in ipso collegio deservire volunt, qua re statuta collegii observare canonici vix possunt, supplicationibus eiusdem comitis inclinatus, de praemissis tarnen certam notitiam non habens, abbati praedicto mandat, ut de statu collegii et de praemissis se diligenter informet et, si prae- missa vera esse repererit, statuta collegii alleviet. Hess, Prodromns Mon. Guelf 168. 4) Dieses Mandat schicken Graf Johans von Werdenberg, Herr zu dem Heiligen Berg, der Propst und das Kapitel zu Bettenbrunnen dem gen. Abte 1452 mitwoch vor Oculi [Märe *" ( '.''...'■'; BMBwOmWEjHmbi I 1398. 207 .... :: ' • | I ; -. : 1398, OH. 2. Ensisheim. 127. Petter und Wölflin, Gebrüder, von Hewen verpfänden_Herzog Leupold zu Österreich, seinen Brüdern und Erben in Anbetracht der grossen, verderblichen Schäden, die ihre „gelter vnnd pürgen" auf sie getrieben haben, ihre Feste Alt- hewen, ihre Burg und Stadt Engen und ihre Feste Hewenegk mit allen Leuten, Gütern, Gewaltsamen, dem Gericht über Diebstahl, Todschlag und was den Tod anrührt, grossen und kleinen Gerichten, der Lehenschaft geistlicher oder weltlicher Vogteien, Ehren, Rechten, Dörfern, Zwingen und Bannen und allen Zugehörden für 28 800 fl. Rh. Die Herzöge von Oesterreich sind zur Rückerstattung des Pfandgutes verpflichtet, wenn die Herren von Hewen das Pfandgut lösen, um es selbst zu besitzen, und die genannte Summe das betreffende Jahr an st. Georgs Tag oder 8 Tage vor oder nachher auszahlen. Nach der Rücklösung werden die Herren von Hewen denen von Österreich mit der Lehenschaft wieder gewärtig und gehorsam sein. Geben Entzishaim den mitwochen nach st. Michaelstag 1398. Das Or. siegelten die Aussteller. Kopeyen-Buch der Abtei St. Blasien (16. Jhdt.) S. 148, Kloster St. Paul in Kärnthen. S. 1) 1399 fritag nach Vnser Frowen tag der Lieclitmesse [Febr. 7.] verzichten zu Friburg im Bris- gow Gerotheus von Batzenhusen vom Stain und Anna seine eheliche Hausfrau, denen Herzog Leupolt zu Osterrich die 1200 fl. Ehesteuer , mit der Anna auf die Herrschaft Hewen gewiesen war, auf die Feste und das Amt Landeser gewiesen und zudem 400 fl. versessene Zinse auf kommenden st. Jörgen Tag zu zahlen verheissen hat, auf alle Ansprache an die Herrschaft Hewen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (kräftig ausgearbeitet). Karlsruhe. 2) 1399 suntag nach st. Jacobs tag [Juli 27.] giebt zu Tann Rudolf von Hewen, Propst zu Munster •in Ergow, Custer des Stifts zu Strasburg, seine Zustimmung zu dieser Verpfändung durch seine Vettern Petter und Wolflin von Hewen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. O. R. 3) 1399 montag nach st. Jacobs tag [Juli 28.] erklärt zu Dann Herzog Leupolt zu Österreich, der Bentzen von Hödorf und Pilgrim, dessen Bruder, von der Herrschaft Heuwen wegen, 490 U h schuldet, wofür ihnen das Dorf Emmingen auf Eggen laut der ihnen darüber von den von Heuwen gegebenen Briefe verschrieben ist, dass, wenn er diese Schuld nicht auf kommenden zwölften Tag nach Weihnachten ablöse, das gen. Dorf den von Hödorf, bis er die 490 U h heimbezahlt habe, versetzt bleibe »■). Lupf. Kopialbücher, VI, 4—5. Stuttgart. a) Nach weitern in Karlsruhe und Wien verwahrten Urkunden von 1398 und 1399 gehörten zu den Schuldnern der Herrn von Hewen, deren Befriedigung Herzog Leopold 1398 mit übernahm, Steffan von Gundel- fingen, Oheim der von Hewen, Hans von Stuben, Ritter, Rudolf von Fridingen, der junge, zu Tengen, Thoman von Kilchein, Bürger zu Friburg im Brisgow, und seines Bruders sei. Kinder, Walther von Munczingen, Bürger zu "Friburg, Rudolf von Hewen, der obgen. Propst zu Beromünster, und Hanns von Honburg. — Wie zerrüttet die Vermögensverhältnisse der beiden Brüder Peter und Wölfli von Hewen waren, zeigt ein Schreiben derselben an den Herzog Leopold aus Engen vom donstag vor Ambrosii [Apr. 3.], in dem sie ihn bitten, Johannsen dem Schreiber seines Hofmeisters, der ihm das Schreiben bringe, 7 u h für Conrat den Kurtzen, Bürger zu Costentz, dem sie dieses Geld um „kramrig" schulden, zu geben und es von ihrem Guthaben abzuziehen. Pap. Or. mit den unkenntlichen, aufgedrückten Siegeln derselben. Karlsruhe. — Die Verschuldung der von Hewen stammte aber nicht von diesen Ma ■ Ht. 208 1398. Brüdern allein her; dieselben hatten schon von ihren Vordem Schulden übernehmen müssen; 1389 st. Bartholome^ abend [Aug. 23.] wurde z. B. Peter Herr zu Hewen anstatt seines Vaters Hainrich sei. zu Costentz „angült" für seinen Vetter Johans Herrn zu Hewen um 500 U h Hauptgut und 50 $ h Zins daraus bei Cfinrat In der Bund, gen. der Rtill, von Costentz. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (s. Abbild. No. 23). a. a. 0. — Noch im 16. Jhdt. gieng ein Sprichwort vom Übelhausen der von Hewen, s. Zimmer. Chronik III, 607. 4) 1399 aht tag vor st. Hartis tag [Nov. 4.] bestätigt Hans von Lupfen, Landgraf zu Stülingen, Landvogt der Herrschaft von Österrich, der Stadt Vilingen die Bezahlung von 1000 fl., welche sie seinem Herrn von Österrich, als er ihm und seinem Lande zu Nutzen die Herrschaft Engen gekauft hat, schenkte. Perg. Or. (das unten aufgedrückte Siegel des Ausstellers fehlt). Villingen, Spitalarchiv a ). a) Herzog Leupolt selbst bescheinigte dieser Stadt den Empfang dieser Summe zu Ensisheim 1399 sunn- tag vor st. Symon und st. Judas tag [Okt. 26.]. Perg. Or. mit dem unter Papier rückwärts aufgedrückten Sekret desselben, a. a. 0. 5) 1405 samstag nach Mathie [Febr. 28.\ verheisst zu Schafliausen Herzog Fridrich von Österrich für sich und seine Brüder Hansen dem Wyetzinger, Bürger zu Kostentz, die 22 U h Gilt, gen. das Pfeffergeld, aus genannten Häusern in Engen, welche derselbe von Ment von Tokemburg, Hainrichs sei. von Hewen Witwe, ihren Söhnen und ihrem Schwager, den Herrn von Hewen, vor Zeiten gekauft hat, solange Herrschaft und Stadt Engen sein Satz von den von Hewen ist, zu reichen. Wien, Mscr. 31, Eegistratur über die österr. Lehen in der Schweiz und in Schwaben, 1404—5, Bl. 31. 128. 1398, Nov. 10. Hans Vögelli, Waibel, sitzt mit dem Rate zu Schäffhusen anstatt des Ritters Hainrich von Randegg, Vogts daselbst, zu Gericht. Vor ihnen fertigt gerichtlich Hans von Blümberg, ihr Mitbürger, den Verkauf seines freieigenen Viertels des Dorfes Almshouen mit Leuten und Gütern um 150 # d\ an Chunrat und Burkart von Schellenberg, Gebrüder, in die Hand Marquart Kytzins, des Vogtes der Käufer, nach Gewohnheit und Recht ihrer Stadt. Den Käufern gehört auch der Wiederkauf der 7'lj, # 3\ Schäffhuser Münze und einiger Korngilt, die der Verkäufer vormals von diesem Viertel an Günther von Vilingen oder an Rekenbachs Weib von Gysingen oder an andere Leute versetzt hat. Geben an st. Martins abend 1398. Die Siegel des Vogtes Hainrichs von Randegg, der Stadt Schäffhusen und des Verkäufers beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) An demselben Tage setzt der Verkäufer vor demselben Gerichte den Käufern, weil etliche Leute und Stücke, die in diesem Kaufe begriffen seien, den Käufern noch nicht gefertigt sind, zum Pfände das Gut zu Blümberg, das Chunrat Büttelbrunner haut, diesen Büttelbrunner und Bürgin Schöndienst, gen. Dussnan, von Otfridingen und sein Viertel des Gerichts zu Kirchdorf, bis die noch fehlende Fertigung nach Erkenntnis des Junkers Oswalt von Wildenstain geschieht. Perg. Or. mit den Siegeln, wie vor (das der Stadt fehlt jedoch), a. a. 0. 1398. 209 2) 1401 Aller Hailigen abent [Okt. 31.] bezeugen Oswalt von Wavtemberg, gen. von Wildenstain, und Pfaff Herman zu Hüflngen, dass sie zu Stande gebracht haben, dass Hans von Blümberg von der Alten Blümberg, Gerharts sei. Sohn, Cünratten und Burkarten, Gebrüdern, von Schellenberg seinen Teil des Dorfes Almshofen und alles, was er diesseits der Schlihti, jedoch ausgenommen Ziltorf, „daz satzt er ime selber in disem kouff vss", um 150 ff h, vor Zeiten, so wie es der Kaufbrief, den die Käufer in Händen haben, ausweise, verkauft habe. Perg. Or. mit den sehr beschädigten Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 3) 1403 fritag nach st. Philippus vnd st. Jacobs tag [Mai 4.] geben Hainrich von Almshofen zu Immadingen und Hans von Almshofen, sein Vetter, als Seelgeräte dem Kloster zu Nidingen vf Hof 1 Gut zu Almshofen, das 1 Mut Kernen und 1 Mut Haber, und 1 Gut daselbst, das 7 Mut Veesen und 5 Mut Haber giltet, und 1 Gut bei Ascha zwischen Ottfridingen und Ahtorf, welche Güter ihnen gemeinschaftlich gehören. Das Kloster muss dafür Hugen sei. von Almshofen, Leutpriester zu Fürstenberg und Dekan des Kapitels zu Vilingen, und Hansen sei. von Almshofen, Kirchherrn zu Teggingen und zu Wultertingen, des Ausstellers Hainrich Brüder, Jahrzeit auf Zinstag vor oder nach st. Agnesen Tag am Abend mit einer Vigil, am Tage selbst mit drei gesungenen Seelmessen begehen. Jedes Jahr, in dem dies nicht geschieht, kann ein jedes Glied der Familie von Almshofen jene Güter an sich ziehen und die Jahrzeit halten lassen, wo es will. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 4) 1406 mitwoch vor st. Georyen tag [Apr. 31.] verkauft Cünrat von Blümberg von der Alten Blümberg seinem Oheim Cünrat von Schellenberg alle seine Bechte am Dorfe Almshofen um 100 ff h. Der Käufer ist auch berechtigt, die Pfandschaften Bekkenbachs oder anderer Leute, die auf diesem Dorfe lasten, abzulösen a ). Perg. Or. mit dem stark beschädigten Siegel des Ausstellers (das seines Oheims Oschwalt von Wartenberg, gen. von Wildenstain, des altern, fehlt), a. a. 0. a) Schon 1398 Maytag [Mai t] hatte derselbe demselben diese Rechte, falls er ihm Gilt und Schuld nicht an den im Hauptbrief bestimmten Zielern bezahle, verschrieben Perg Or. mit den stark beschädigten Siegeln desselben und Oswalts von Wartenberg. a. a. 0. 5) 1411 st. Gallen tag [Okt. 16]. legen Junker Hans von Krenckingen, gen. von Wissemburg, und Bitter Cünrat von Schellenberg ihren Streit wegen des Zehntens zu Almshofen, den ersterer als ihm heimgefallenes Lehen ansah, während letzterer behauptete, aus demselben 12 Malter Gilt von Cünraten von Aitlingen erkauft zu haben, samt allem, was sich deshalb begeben, es sei von Gefängnis oder anderm wegen, also bei: der von Schellemberg behält die Gilt als rechteigen und erhält den betreffenden Kauf von dem von Krenkingen also gefertigt,-wogegen er dem letztern 66 ff h und dazu 3 ff h für die seiner Mutter genommenen Kühe giebt. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller, Baynolts Herzogs von Vrselingen, Oheims des von Krenkingen, und Eglolfs von Valkenstain (beide erbeten von dem von Krenkingen) und Hainrichs von Eandegg, Eitters, und Oswalts von Wartemberg, gen. von Wildenstain (erbeten von dem von Scheilenberg). a. a. 0. 6) 1435 st. Margarethen tag [Juli 15.] verheisst Pfaff Friderich von Almshoffen, Kirchherr zu Wlter- tingen, Büdolf von Blümberg, seinen Oheim an den Güten, Korngeldern, Zinsen, Fällen und Eigenleuten, welche derselbe vor Zeiten von ihm und seinem Bruder sei. gekauft hat, nicht zu irren. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 7) 1458 st. Anthonien tag [Jan. 17.] verkaufen Bertholt von Schellenberg, Ritter, Selbstverkäufer, und Vogt und „gepursamy" des Dorfes Almshoffen als Mitverkäufer Annen Stulingerin, Berchtolt Schult- haißen von Hüfingen, Bürgermeisters zu Vilingen, ehelicher Hausfrauen, 10 iL Eh. Vorzins vom Dorfe Alms- houen, zahlbar in Vilingen, um 200 fl. Eh. Gewähren sind Schultheiss und Eichter zu Hüflngen. Perg. Or. mit den stark beschädigten Siegeln des Verkäufers, Hansen von Höwdorf zu Owelflngen, Eitters, (die Hans Ulrichs von Almshofen zu der Nüwenburg und Hainrichs von Almshouen zu Imandingen fehlen). Villingen, Pfründearchiv. 8) 1465 zinstag nach st. Jacobs tag [Juli 30.] verkauft Virich Widmer von Almshouen, sesshaft zu Duneschingen, Cünraten und Jacoben Nieuergalten von Almshouen, Gebrüdern, sein Gut zu Almshouen, VI. 27 ■■■■■■■■■ - B: BSS1 ; 210 1398. gen. des Zähen Gut, unter Vorbehalt des Wiederkaufs um 30 f£ h Villinger Währung. Dieselben geben ihm dieses Gut wieder zu nutzen, wie seine andern Güter und Lehen, wogegen er ihnen jährlich „von den gemalten drisig pfund Hallern" 6 Mut Veesen Nidinger Mass auf Martini gen Hüffingen geben soll. Wird er mit dem Zinse säumig, so dass der dritte Zins aussteht, so ist das Gut den Käufern verfallen, es wäre denn, „das lantzbresten anuiellen von hagel, wind oder krieg". Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des e Junkers Hans Virich von Almshouen zu der Nüwenburg. Donaueschingen. 9) 1466 mentag nach des hl. Crütz tag Exaltacionis [Sept. 15.] genehmigt als Lehensherr zu Co- stentz Hans Fridrich von Krenckingen, gen. von Wissenburg, Freiherr, dass der feste Eberhart von Crütz- e lingen, Bürger zu Costentz, Hanß Vlrichen von Almenßhoffen zu der Nüwenburg um 170 fl. Rh. die zwei Teile des grossen und kleinen Zehnten zu Almenßhoffen, ausgenommen 8 Malter Korn Zins, die aus demselben den Kindern von Schellenberg zu reichen sind, verkaufe, und belehnt damit den Käufer. Perg. Or. o (die Siegel des Lehensherrn, des Verkäufers und seines Schwagers, des festen Virich Hartzer, Bürgers zu Costentz, fehlen), a. a. 0. R. 1398, Nov. 18. 129. Anne von Geroltzegg, Herrn Hainrichs von Geroltzegg sei. eheliche Hausfrau, geb. von Ohssenstain, empfängt das Burgrecht der Stadt Rotwil und schwört, dasselbe 5 Jahre zu halten, wofür sie der Stadt jährlich 5 # h Steuer zu geben und mit der Feste Rünberg als offenem Hause derselben zu warten hat. Während der 5 Jahre hat sie in Streitigkeiten mit der Stadt oder deren Angehörigen vor dem Schultheissen zu Rotwil Recht zunehmen. Wenn aber ein „vsman" vor dem Schult- heissen und dem Gerichte Rotwil ihr „vorbietet", so mag sie gegen denselben das Burgrecht nach Belieben aufgeben. Ziehen während ihres Burgrechts die von Rotwil zu Felde, so hat sie ihnen, sowie sie um Hilfe gemahnt wird, „nach ir bekant- nüß" hierin gehorsam zu sein. Geben an dem nehsten mentag nach st. Othmars tag 1398. Das Siegel der Ausstellerin nicht gut erhalten. Perg. Or. Rotweil, Stadtarchiv. 1398, Dez. 21. 130. ^ 02 B üM n von Ippingen zu Lüpdingen verkauft ihr eigenes Zehntlein zu Yppingen, das des Strobelszehnten daselbst „theilig" ist, an Cünrat H6ppelis zu Ippingen um 15 E h. Geben an st. Thomas tag dez hl. zwelfbotten 1398. Das Siegel des Leibherrn der Ausstellerin, Herrn Johansen von Clingenberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1459 dornstag vor st. Martins tag [Nov. S.] vermachen Conrat Vögtz und Bechtold Ströbelin, 1399. 211 Vogt zu Uppingen, ein jeglicher von seinem Teil des Zehnten zu Üppingen an das ewige Licht in der Heiligkreuzkirche zu Efingen 12 ß h Gilt für '/ a ti Wachs zu 2 Kerzen zu brennen vor dem Sakrament und dem hl. Kreuz, 4 h Gilt zu Oblaten und 4 h Gilt zu Weihrauch. Perg. Or. (die Siegel der Junker Heinrich Spät und Heinrich von Almeßhoffen fehlen), a. a. 0. T. ■n - 1399, Aug. 7. 131. Ludwig von Hornstain, Ritter, Herrn Ludwigs sei. Sohn,(verkauft für sich und seines Bruders Hanman Kinder Junker Steffan von Gundelfingen, einem Freien, um 9500 tt „ytaliger" Haller als rechteigen: 1) die alte Burg, Burggesäß und Burghof neben der Kirche zu Nüfren dem Dorf bei R&dlingen, den halben Kirchensatz, einen Teil der Taferne und des Vogtsrechts von der Kirche und benannte Leute, Güter, Aecker, Wiesen und Fischenzen daselbst, die ihm als väterlicher und mütterlicher Erbteil zu eigen gewesen sind, 2) die neue Burg, neben der alten gelegen, Burggesäß und Burghof zu Nüfren, die andere Hälfte des Kirchensatzes, den andern Teil der Taferne und des Vogtrechts von der Kirche daselbst, und benannte Leute, Güter, Aecker, Wiesen und Fischenzen, die seinem Bruder Hanmann von Hornstain als väterlicher und mütterlicher Erbteil zu eigen gewesen sind, 3) zwei Güter zu Nüfren. 4) benannte Hölzer und Holzmarken, die zu den unter 1 u. 2 bezeichneten Teilen gehören, und überhaupt alles, was er und sein Bruder Haomann zu Nüfren im Dorf und im Zwing und Bann an Leuten und liegenden Gütern gehabt haben. Zu Angilten und Geweren für No. 3 werden vom Verkäufer gesetzt seine eheliche Frau Adelhait, Gräfin von Sultz, sein Schwäher, Graf Rudolf von Sultz, der ältere, und sein Schwager, Graf Herman von Sultz; für No. 1, 2 u. 4 Herr Hans von Hornstain von Schatzberg, Herr Gerie der Truhsässe von Ringingen und Herr Hain- rich von Hurningen, alle Ritter, und Hug von Hornstein, überdieß als Bürgen Herr Hainrich von Friberg von dem Altenstüsslingen, Herr Hainrich von Elrbach der Lange, Herr Poppelin von Elrbach, Herr Berhtolt vom Stain von Marhtal, Herr Hainrich von Bübenhouen, Herr Michel von Ryschach, Herr Hans von Stuben, Herr Burkart Schilling, Herr Hans von Liehtenstain, alle Ritter, Walther von Küngsegg, Walther vom Stain zu Cell, Wölflin vom Stain von Clingenstain, Cünrat von Friberg, gen. Stubenröch, Hainrich von Kylwer, gen. Affenschmalcz, Wölnin von Magen- o e buch von Storczingen, Virich von Hornstain, Cüncz von Hornstain von Asenhain, Wilhelm von Stadgen, Hainrich von Hertenstain und Hainrich von Bustetten. Ein- lager in Waise, Sulgen, Mengen oder Rudiingen a ). Geben an st. Afren tag 1399. 27* ■Hb 212 1399. Von den Siegeln des Ausstellers, der 7 Angilten und Gewähren und der 20 Bürgen ist die Mehrzahl erhalten, jedoch in sehr beschädigtem Zustande. Perg. Or. Donaueschingen. R. a) 1400 sainstag vor st. Martins tag [Nov. 6.] quittieren Ludwig von Hornstain, Mantz von Hornstain und Hans von Hornstain, alle Ritter, für sich und für Hanmann von Hornstain und dessen Kinder dem edeln Herrn Steffan von Gundelfingen über obige Kaufsumme und über 16 u h als besonderen Kaufpreis für einen Garten zu Nüfren. Perg. Or. mit den Siegeln der drei Aussteller, a. a. 0. E. 1) 1399 st. Angnesen tag [Jan. 21.] eignet Cünrat von Stoffeln, ein freier Herr und Herr zu Justingen, 10 Jauchert Acker auf dem Grütt und den Maierhof zu Mfren auf Bitten Ludwigs von Hornstain, des jungen, Ritters, der diese Stücke von ihm für sich und seinen Bruder Hanman zu Lehen vormals empfangen hat. Dieselben hatten vordem Ludwig, der Vater des Bittstellers, und Hainrich von Hornstain zu Nüfren sei., Ritter, Gebrüder, für alle Lehen, die sie und ihr Vater sei. von seinen Vordem, den von Justingen, gehabt haben, von seinem Oheim sei. Anshelm von Justingen empfangen. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 2) 1400 samstags nach dez hl. Crütz tag ze Maigen, alz ez gefunden ward, [Mai 8.] bekennt die Stadt Vlme, daß Herr Ludwig von Hornstain die ihr verpfändeten Teile von Burg und Dorf Nivfrum, die er dem edeln Herrn Steffan von Gundeltingen verkaufte, eingelöst habe. Perg. Or. mit dem Sekretsiegel der Stadt Vlme. a. a. 0. R. 3) 1400 st. Vrbans tag [Mai 25.] geben Arkinger von Rechenberg und Eis von Hornstain, seine eheliche Frau, die Zustimmung zum Verkauf von Dorf und Burg Nüfren durch Ludwig von Hornstain, ihren Schwager und Bruder, und verzichten auf alle Ansprüche an das gen. Dorf und die gen. Burg a ). Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller, a. a. 0. R. a) Das nämliche bekennt 1400 st. Affren tag [Aug. 7.] Anna die Truchsessin von Wilburgstetten, Schwester Ludwigs von Hornstain. Perg. Or. mit den Siegeln der Ausstellerin und ihres ehelichen Mannes Jacob des Truch- seßen zu Wilburgstetten, Ritters, a. a. 0. R. 4) 1400 st. Vrbans tag [Mai 25.] bekennt Adelhait Gräfin von Sultz, Ludwigs von Hornstain, Ritters, eheliche Frau, von ihrem Gemahl aus der Kaufsumme für Nüfren die 2000 fl. erhalten zu haben, welche ihr auf dieses Dorf und zwar 600 fl. als Heimsteuer, 400 fi. als Morgengabe, 500 für fahrende Habe und 500 für Widerlegung angewiesen waren. Perg. Or. (die Siegel der Ausstellerin, des Grafen Rudolf von Sultz, des älteren, ihres Vaters und Vogtes, Erharts von Küngsegg, Tölczers von Schellenberg und Walthers von Küngsegg, ihrer drei Träger, fehlen), a. a. 0. R. 5) 1400 st. Margareten tag [Juli 15.] verkauft Cüncz der Tentinger, Bürger zu Rüdlingen, dem freien Herrn Steffan von Gundelfingen um 87 u h „ytaliger" für rechteigen seinen Halbteil der Fischenz in der Tünow oberhalb Rüdlingen, die an die Fischenz Hansen des Truchsässen zu Walpurg stosst, die er von Junker Hanman von Hornstain, Herrn Ludwigs von Hornstain sei. Sohn, gekauft hat, und der „getailit" der Käufer bereits hat. Er setzt als Gewähren Hans Hardlin den altern, Bürger zu Rüdlingen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers, des Gewähren und Otten des Farers. a. a. 0. R. 6) 1405 st. Agnesen tag [Jan. 21.] eignet Graf Wölflin von Veringen dem festen Hainrich dem Wichsler zu Nasgenstat auf seine Bitten die Güter, die derselbe zu Nüfren dem Dorf bei Rudiingen von ihm zu Lehen trug, nämlich Burgstall, Burghof und Hofraiti unten in dem Dorf, seinen Hof und seine zwei Sölden, überhaupt all sein liegendes Gut daselbst, was alles vormals Rüdgers Rantzen sei., seines Schwähers, gewesen ist, wogegen derselbe ihm seine Eigengüter zu Nasgenstat, nämlich Burg, Burgstall, Burghof und Hofraiti, 5 Gütlein, die dortige Brücke über die Tünow und den Zoll auf der Brücke, zu Lehen aufgiebt. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. R. 7) 1405 aftermentag nach Judica [Apr. 7.] giebt Hans der Wichsler von Nasgenstat seine Zustimmung zu dem, während er ausser Landes war, abgeschlossenen und auch mit seinem Siegel besiegelten MrWI 1399. 213 Verkauf seines mütterlichen Erbes zu Nivfrun durch seinen Vater Hainricli den Wichsler an Wolf von Grafnegg. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers und Virichs des Truchsaßen und Otten von Würmlingen. a. a. 0. ß_ 8) 1410 mitwoch vor st. Bartholomeus tag [Aug. 20] verkauft Cüntz Kern, Bürger zu Veringen, Herrn Steffan von Gundelfingen um 600 fl. Rh. seine rechteigenen Güter zu Niufrun, nämlich Burgstall, Burggraben, Hof und Hofraite unten im Dorf, einen Hof, der je 9'/ 2 Malter Roggen, Veesen und Haber, 9 Ali Heugeld, 1 Viertel Eier, 6 Herbsthühner und 1 Fastnachthuhn giltet, 30 ß h Zins aus dem Burggraben, einen Baumgarten, der 32 ß h giltet, 2 Sölden, die 1 # 17 ß h, 2 Viertel Eier, 4 Herbst- und 2 Fastnachthühner, 2 Wiesen, die 10 ß h, und drei Gärten, die 2 f£ 8 ß h guten, was er alles von Wolf dem Pfuser und dessen Pflegern gekauft und dieser von Wolf von Gräfnegg sei. geerbt hat. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln Herrn Peters, Kirchherrn zu Ineringen und Dekans des Kapitels Rudiingen, und Bentzen Flur, Bürgers zu Rüdlingen (das des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 9) 1410 an des hl. Crütz abend, als es erhöht ward, [Sept. 13.] verkaufen Hanns von Hornstain von Schaczberg, Ritter, und seine Söhne Hainricli und Hanns Steffan von Gundolfingen ihre beiden Höfe zu Nüffron, die jährlich 4 Malter Veesen, 4 Malter Roggen, 4 Malter Haber , 1 U und 4 ß h, 3 Herbsthühner, 1 Fastnachthenne und 1 Viertel Eier guten, um 467 ti h; 93 Ti h werden davon bar bezahlt, für die übrigen 374 U sind die Höfe von "Vlrich Keller, weiland Stadtschreiber zu Ruedlingen, an den sie verpfändet sind, auszulösen. Die Verkäufer setzen zu Bürgen Cüntzen vom Stain, Vogt zu dem Bussen, Cüntzen von Hornstain von Assenhain, Wernhern von Hertenstain, Vlrichen von Hornstain, Cünraten vom Stain, gen. Zach, und Ludwigen von Adelshouen. E inlage r in Rüdlingen oder Mengen. Perg. Or. mit den Siegeln Cüntzen vom Stain, Cüntzen von Hornstain und Virichs von Hornstain (die der Aussteller und der andern Bürgen fehlen), a. a. 0. T. 10) 1412 samstag vor st. Jörgen tag [Apr. 16.] verkauft Steffan von Gundelfingen seiner Stieftochter Klaren, Gräfin von Montfort, Graf Hainrichs von Montfort sei. Tochter, um 600 fl. Rh. die vorgen. Stücke und 4 dazu gehörigen Eigenleute, also dass Leute und Güter dem Herrn von Nüfran „vnvogtbar, vndienstbar, vnstürbar vnd ze Nüfran vngerichtbar" sein, aber dennoch daselbst „all gmaindan, wasser vnd waide, steg vnd weg", gemessen sollen, ferner ein Gut, das je 3 Malter Roggen, Veesen und Haber Rüd- linger Mass, 1 U 3\, 1 Viertel Eier, 2 Herbsthühner und 1 Fastnachthuhn giltet, 4 Gärten, die 3 <& 14 ^h guten, 7 ß h Zins aus einem Garten, den er selbst innehat, und die Steingrube zu Nüfron, die 12 ß h giltet, alles als rechteigen um 200 fl. Der Brief bleibt in kraft, auch wenn er an Schrift, Pergament oder Siegeln verwarlost wird, solange ein Siegel ganz an ihm hängt. Zu Gewähren setzt er Wolfen von Rechtenstain, Ritter, Herman von Hornstain und Hansen von Stain, gen. Schnallinger a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (27 mm D, IV A 2;.....R. STEFFEN. VÖ . GVDELVIGE) und den unkenntlichen der Gewähren, a. a. 0. WM mm a) 1419 f'ritag nach st. Otmarli tag [Nov. 17.] giebt die Käuferin, jetzt Chorfrau von Buchow, ihrem Stiefvater den Garten, gen. die Staingrub, zu Nüffren um Angnesen Beckin zurück. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln derselben und Haintzen Blaichstetters, Ammanna zu Rüdlingen (das des Rüdlinger Bürgers Claus Winschenck fehlt), a. a. 0. — Aus ihrem unvogtbaren, unsteuerbaren und undienstbaren Hof daselbst, gen. Wallen- hof, verkauft dieselbe, jetzt Äbtissin zu Buchow, 1429 frytag vor dem hl. Wychennecht tag [Dez. 23.] Hansen Metzger von Rüdlingen um 220 fl. Rh. 10 fl. Rh. wiederkäufigen Zins. Das Or. siegelten dieselbe, das Kapitel Buchow und die Gewähren Conratt Lullin, Kirchherr, und Hanns Höpplin zu Sulgen. Pap. Kop. 18. Jhdt. a. a. 0. (Diesen Zins verkauft 1448 donrnrstag vor st. Michels tag Claus Metzger von Rüdlingen an die Freiherrn Wilhalm und Tegen- hart von Gundelfingen, Gebrüder, um 220 fl. Pap. Kop. 18. Jhdt. a. a 0.) — 1441 frytag vor st. Michels tag [Sept. 22.] einigen sich diese Brüder mit der gen. Äbtissin, ihrer Schwester, dahin, dass dieselbe ihre Bigenleute und Güter zu Nüffron als Seelgeräte nur an ihr Gotteshaus Buchow, sonst nirgendshin vermachen darf, und dass sie selbst dann diese Güter, nicht aber die Eigenleute, jederzeit um 900 fl. Rh. von diesem Gotteshause wiederkaufen können. Perg. Or. mit Bruchstücken der Siegel dieser Brüder, a. a. 0. — 1447 am 20. tag des Mayen anerkennen diese Brüder und gemeine Maierschaft zu Neufra gegen gen. Äbtissin und ihr Stift, dass eine Solde zu Neufra, die der Frühmesse zu Mengen gewesen und auf der jetzt des Stiftes Zehntscheuer steht, den von Gundelfingen 15 ß h Landeswährung und der Maierschaft 10 ß h jährlich geben müssen, sonst aber gegenüber den n WM KSsSS *B3fü I 214 1399. erstem und der Maierschaft mit Geboten, Steuern, Diensten und andern Beschwerden des gemeinen Dorfs nichts pflichtig sei. Das Or. siegelten die Äbtissin, die beiden Gundelflnger, und die Schiedsleute, Abt Johanns zu Zwy- falten, Conrat Lullin, Kirchherr zu Sulgen, und Bentz Fluor, Bürger zu Riedlingen. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 11) 1419 st. Agnesen tag [Jan. 21.] bezeugt Ludwig von Hornstain, Hamans sei. Sohn von Horn- stain, Steffann von Gundelfingen, dass er wegen aller Forderungen, die er an ihn gehabt habe, befriedigt und bereit sei, auf Mahnung gen Rotwill oder auf welches Landgericht immer zu reiten und auf Leute und Güter zu Nüffran zu verzichten. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (Bruchstück) und der Stadt Hayingen (s. Abb. No. 37) f). T. a) Im 15. Jhdt. Hess diese Stadt ein neues Siegel anfertigen, das sie noch zu Ende des 16ten gebrauchte, s. Abbildung No. 38. 12) 1434 freytag nach st. Oschwaldts tag [Aug. 6.] vergleicht Jacob Truchsess zu Waldtpurg, des Eeiches Landvogt in Schwaben, mit Hanns Truchsessen von Bichißhausen, Hauptmann in der Herrschaft zu Hohenberg, und Dietrich von Estetten, Vogt zu Vrach, auf dem Rathaus zu Riedlingen in der grossen Ratstube Wilhalm und Tegenhart von Gundelfingen, Gebrüder, zu Neufra mit der Stadt Riedlingen also: 1) Die von Gundelfingen sollen ihre Wiesmad, gen. der Giessen, jährlich 8 Tage vor oder nach st. Jacobs Tag heuen und das Fronheu darab nehmen lassen, damit die von Riedlingen ihr Vieh darauf treiben können. 2) Der Entscheid Martin Meyers von Moßheim sei. bleibt in kraft; derselbe bestimmt: die von Erenstdorf dürfen die Riedtsteyg ab bis in den Graben zwischen den Äckern und von diesem Graben bis in den grossen Feiben jenseits der Thuonow Neufra wärts nicht treiben; vom mittlem Ertinger Weg an, der in das Ertinger tall geht, gehören die Banne den von Gundlfingen, und auf diesen Äckern ist gemeiner Tratt; aus dem Zaun oben am Dorfe zu Erenstdorf die Anwand abhin in den Steig, von da in die Drey Lender, von da in den Katzenstain, diesen aushin in den Hagkerweg und von da aufhin bis an den Steig, der gen Hedorf ausbin geht, sollen die von Neufra Erenstdorf wärts nicht treiben; den Heedorfer Steig aufhin bis in den Steig, der von Neufra aus in die Sünnwellenwiß geht, und da zwischen der Strasse und dem Hagkerwege ist gemeiner Tratt; die von Neufra treiben mit ihrem Zugvieh jedes dritte Jahr in „das gemain merk" über die Brache den von Erenstdorf ohne Schaden; von der Riettstaig bis an den Hollstetter Weg aushin ist gemeiner Tratt; wenn derselbe an Brache liegt, so können die von Nufra bis in die Hölzer aushin treiben, wenn aber „die heim ligen", fahren sie nur, soweit der Holtzstetter Weg geht. 3) Von dem Ertinger Weg an fängt der von Erenstdorf Bann an und geht den Ösch aus und aus. Wegen der „sehne" zu Erenstdorf entscheiden endgiltig Ott Farer und Benntz Sendelin, Bürger zu Riedlingen. 4) Fortan treiben jedes dritte Jahr, wenn die Ösche zu Erenstdorf im Nutzen liegen, die von Neufra ihr Zugvieh durch dieses Dorf den rechten Weg in das „gemain merck" und zurück, aber den von Erenstorf ohne Schaden; kommt dabei Schaden vor, so haben sie ihn zu ersetzen a ). Das Or. siegelten der Aussteller, die beiden von Gundelfingen und die Stadt Riedlingen. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. a) 1454 st. Peters tag, zu Latein genempt Kathedra, [Febr. 22.] werden auch die Streitigkeiten zwischea Neufra und Ertingen wegen Trieb und Tratt in sehr eingehender Weise schiedsgerichtlich beigelegt. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 13) 1469 st. Johans des hl. töffers tag [Juni 24.] teilen Jörg und Erhart von Gundelfingen Freiherrn, Gebrüder, Wilhelms sei. Söhne, das bisher gemeinschaftlich besessene väterliche Erbgut. Jörg erhält Schloss und Dorf Nüfron, Hayngen die Stadt, Münstdorf das Dorf, Hasppurg das Schloss, Warmtal, Emer- feld und Wallstetten und die von Österrich herrührende Pfandschaft Nyder-Güttenstain; Erhart hingegen das Schloss Degneck, die Güten zu Rüdlingen und Mengen, herrührend von ihren Vettern Johans und Jörg den Truchsässen zu Waltpurg und von Frau Annen der Truchsässin von Waltpurg sei., 1200 fl. Hauptgut und 60 fl. Zins, die Johans Truchsäss zu Waltpurg, Landvogt, schuldig ist. Stirbt einer der beiden Brüder, ohne eheliche Leibeserben zu hinterlassen, so beerben ihn der Bruder oder dessen Nachkommen, sterben beide 1400. 215 ohne eheliche Leibeserben, so geht die Hinterlassenschaft an die nächsten natürlichen Erben. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers Jörg (s. Abb. No. 73) und Erhart (28 inm D, IV C, Wappenstücke bekannt; . erhalt . vo . jjHttMfmjje . ), des Grafen Sigmund von Hohenberg, des Grafen Eberhart von Sonnenberg, Truchsässen zu Waltpurg, und des Freiherrn Wernher von Zimmern (wie Abb. No. 52). a. a. 0. T. : ■ BS 132. 15. Jhdt., erste Hälfte. Weistum von Hippetswiler und Höhreute. Diße nach geschriben gerechtikait hat das gotzhus von den Einsidlen in dem hoff ze Hiltpoltswiler, der do ist des gotzhus, vnd hat darinn zwing vnd penn vnd hat darinn allü recht au zwingen vnd au bannen vnd an fräuelen an die fräuelen, die das blüt antrifft, die horent zu den vogt, vnd in dem hoff sol ein abbt oder ein pfleger ainen keller setzen, der des gotzhuß sige, vnd sol der keller des pflegen vnd sol do richten ellu gericht, dann diepp vnd fräuelen, die das blüt antreffent, du hörint dem vogt an, als do vorgeschriben stat, vnd drystunt in dem jar, so sol ein herr selb richten vnd sol der vogt by im sin vnd sol in schirmen, vnd sol sy der keller enpfachen vnd inen den ympuis gen, vnd der keller sol pflegen des veldes vnd holczes vnd wz zu dem willer höret, vnd sol der keller all die bus in- nemen an des gotzhus stat, was zu dem gericht verschullt wirt. Der keller sol bliben an siner pflegnust alli die wil, das er denn gut vnd dem gotzhus nucz ist, wer aber, das er dem gotzhus oder dem gut vnniicz wari, vnd das kuntsam -wurt, so sol man in Verstössen, vnd sol dann der abbt oder ein pfleger ein andren seczen. Der keller sol och an der Liechtmesß abent [Febr. 1.] in dem hoff ze Hilperswiler sin, vnd sond im die gotzhusldt den zins bringen, vnd welhi aber das nit täti, der sol das bessren mit 3 ß vnd darnach alli tag mit 3 ß ,5j. Wer aber, das ein man von armut von dem gut entwichen müssi, das er den zins nit weren mochti, so sol ein keller das gut beseczen vmb den zins, wer aber, das ain man im land wer, vnd er den zins nit richti, so sol das gut an dem dritten jarzins vellig sin, aber wer des gotzhuß gut verkouffti oder die zins versayti, so sol das gut dem gotzhus ledig sin. Der keller sol och der luten warnemen vnd behüttin vnd wari, das er vernemi, das ein gotzhusman sin vngenosß wolti nemen, wer dann der keller an ainen füzz barfus vnd an dem andren geschücht, so sol er also louffen vnd das also wenden. Wenn och eini sin vngenoß nimbt, des lip vnd sin gut ist dem gotzhus gevallen vnd sol darumb des gotzhus huld gewinnen, als er es dann an dem pfleger vindet. Der keller sol och dem gotzhus sin zins vnd velle ingewinnen vnd antwurten dem pfleger, vnd ein man, der sin genosß hat, der sol das best houbt H mm WSm 216 1400. gen, so er stirbit, vnd das gewant, als er an dem Sonnentag ze kilchen gat, vnd sin swert, hat er nit kein sün, hat er aber einen sun, so sol er ellü waffen nemen, die zu einer hand horent, an swert. Stirbet och ein man, der by siner vngenossami siezet, do sol der keller alles gut zwen tail nemen, so man vergütet. Ist sach, das den keller duncket wäger das hiippt recht, denn der teil, das sol er nemen an allen schaden. Wer och, das ein man sturbi, der sinen kinden sin gut het vßgeben oder ge- sundert hetti, den sol das gotzhus erben vnd nit sin kind. Wer das, das du kint gesundert sessint vnd geteillt hettint vnd an liperb sturbent, so sol sy das gotzhus erben, vnd och ellü, du vngemeinde gut hand vnd des gotzhus sind vnd nit kind hand, die sol och daz gotzhus erben. Welch gotzhußtnan ratint oder fugent ist, der es nit wendit, ob er es weyß, das ein gotzhusman sin vngenoß nimbt , der ist in den selben schulden. Stirbet och ein frow, die ir genosshait vnd ein vnberaten tochter hat, von der nymbt man nitz valles, het sy aber der nit, so sol man ir nemen allz gewant dz best, das sy hett, so sy zu der kilchen gat, vnd das bett vnd was do zuhöret, vnd hat sy ein man, der sol das bett han jar vnd tag, nymbt er aber ein ander wib in einen jar, wann er das wib zu der fordren tür infürt, so sol das bett zu der hyndren tur vßfaren vnd dem gotzhus weren. Wer och, das ein frow sturbi, du ir vngenoß hetti, so sol man nemen das bett vnd was darzü höret vnd alles ir gewant vnd allis lynin tüch vnd werch vnd gaden, het sy aber nit kint, so nymbt man allis kupfergeschir vnd den dritten teil als gut, het sy aber ein vnberaten tochter, so sol der keller dargan vnd sol das gut gesechen vnd sol das befelchen, das es be- haltin werd dem kindt, vntz das es zu sinen tagen kumet, stirbet aber daz kint, e das es zu sinen tagen komet, so sol dz gut, alz vor geschriben ist, dem gotzhus allis werden. Hiltpoltswiler hant ein holez, das zu dem willer höret, das sol der keller bannen vnd darvß geben ieden man, der ein htib hat, der ze dem willer siezet, dru fuder holezes zu Wichnachten vnd darnach ieden man, als er ist, mynder oder mer. Wenne och eins mannes wib ein kint gewinnet, dem sol man och ein fuder holez lassen howen, vnd wer och einen nuwen offen rnachit, den sol man och ein fuder holezes lan howen. Wenne och der abbt oder sin pfleger komet, dem sol der keller och ein fuder holezes lassen huwen ze facklen. Man sol och dristunt in dem jar gebütten allen den, die des gotzhus sint vnd über zwelf jar sind, ze komen in dem hoff ze Hiltpoltswiler, vnd sol man do richten über eygen vnd lechen vnd vmb was sy dann zu klagen hand, vnd sond die ir vngenoßami hand, zu der lingken hand stan vnd die andren zu der rechten hand, vnd wer die gericht versitzet, der sol es büssen mit 3 ß dem keller vnd dem vogt och mit 3 ß vnd welch gotzhusman in den hoff [boret], wil er ein hus machen, so sol man in vngeirret drü holtz lan mm | 1400. 217 gewinnen vnd nit mer. Es ist och des gotzhus lut recht, das ir feld, wisen vnd acker vnd weid ban sond han. Es ist och recht vnd alte gewonhait, das ir hirt mit iren vech faren sol vntz zum Luwbuchel vnd sol do das vech wayden als lang, als er vier pletz setzi uff zwen schlich, vnd sol dann dannen faren zu dem Henekenden Stein. Treit vnd weid hand die husgenossen vnd das gotzhus zwuschint dem Low- buchel vnd by dem Henekenden Stein. Och sol der selb hirt des dorfes faren von dem Henekenden Stein vnd an die Schonen Aych, dar och die brait vnd die waid des dorfes vnd des gotzhus gat. Och sol der selb hirt faren von der Schonen Eych vntz an der Kunigen Prugk mit brait vnd waid, die sy von alter von dem gotzhus vnd von der fryhait genossen hand, vnd sol och sy daran nyeman sumen noch irren, wer aber, das ieman das vbergieng, der sol es bessren noch der fryghait, so die kayser dem gotzhus gebent vnd besttttt hand. Es ist och des gotzhus recht, das [es] erben sol ellu vnelichi kind, och nemen von den vnelichen kinden, die vssert- halb dem gericht gesessen sint, du des gotzhus sint, vnd nemen (sie) ligundes vnd fa- rundes. Es ist och recht, das das gotzhus all ergeben lut erben sol, sy habint getaut oder nit. In Hvruti. Dis sint die recht, die das gotzhus het zu Hovruti in dem hoff: Das willer ist des gotzhus eigen, vnd hat darinne zwing vnd benne vnd freuelen an die freuelen, die das blut antreffint, die horint dem vogt zu. In dem hoff sol och ein abbt des vorgenanten gotzhus oder sin pfleger komen vnd sol do einen meiger setzen, der des vorgenanten gotzhus eigen sy, vnd sol der selb meiger pflegen holezes vnd feld vnd sol och in den selben hoff richten von des vorgenanten gotzhus wegen ellu gericht, wann dieb vnd frauelen, die das blüt antreffint, die horint dem vogt an. Der meiger sol och an dem ampt bliben allu du wil, so er dem gotzhus vnd den gutren vnd den luten nutz vnd from ist, wer aber, das der selb meiger dem gotzhus vnd den gutren vnutz were, vnd das kuntsam wurdi, dann sol der vorgenant abbt oder sin pfleger [in] Verstössen von dem ampt vnd sol ain andren setzen an sin stat, vnd sol im des nieman vorsin. Der meiger sol och dem gotzhus sin zins vnd feil an allen schaden ingewinnen vnd inantwurten. Were och, daz ein man indrent land wer vnd dem gotzhus sin zins nit außrichti, so sol das gut an dem dritten jar zins- vellig sin. Weri och, das kein man des vorgeschriben gotzhus gut verkoufft für eigen oder für lechen vnd den zins verswigi oder versaiti, so sond die vorgenanten guter dem vorgenanten gotzhus ledig vnd loß sin, vnd sol sy daran nyeman sumen. Der vorgenant feiger sol och dem (sie) abbt oder sin pfleger, wenne sy von des gotzhus Vi. 28 I! H i t 218 1400. wegen koment, es sy denn vmb zins oder vmb ander sach, die das gotzhus anhorint, selb zwelften welli üblich enpfaehen vnd sol sy erlich han an allen iren schaden all die wil, so ir zins oder ander ir saehen vnverricht ist. Man sol oeh wussen, das der vogt alli die wil, so sy do sint by den abbt, vnd den abbt vnd pfleger schirmen sol vor aller vnfug. Der meiger sol och der lüt warnemen vnd behüten, vnd wäri das, das er vernemi, das ein gotzhusman sin vngenossen wolti nemen, wari dann der meiger an ein fuz barfus vnd an andren geschnellt, so sol er also louffen vnd sol dz wenden. Wann och ainer sin vngenossen nymbt, des lip vnd gut ist dem gotzhus gefallin, vnd sol [es] darumb des gotzhus huld gewinnen, als er es an dem pfleger vindet. Der meiger sol och dem gotzhus sin zins vnd vell ingewinnen vnd antwurten dem pfleger, vnd ain man, der sin genoss hat, der sol das pest houbt gen, so er stirbt, vnd sin gewand, als er am sunnentag zu der kilchen gat, vnd all ander gerechtikait vnd fryhait sol man halten, als in dem obren rodel ge- schriben stat'). Pap. Or. (?) -). Donaueschingen. 1) D. i. dem ersten von Hippetsweiler handelnden Teile. — 2) Die Sprache dieses vor 1450 geschriebenen Rodels lässt schliessen, dass er Abschrift einer Vorlage des 14. Jhdts. ist. 1) Bei diesem Weistum liegt auch die gleichzeitige Abschrift eines Verzeichnisses der Einsiedler Güter in Höhreute, das aus dem 13. oder 14. Jhdt. zu stammen scheint. Es lautet: Isti sunt census mo- nasterii Heremitarum de curia in Hüruti cum suis attineneiis: Primo et principaliter dantur de curia 5 ß St, et hos expedire debet vilicus; idem dabit camerario tria seruicia, vnum in Januario et aliud tempore esti- uali aut pro ambobus 5 ß ,3); idem dabit tercio anno abbati seruicium, cum venerit, uel 10 ß ^. Item sco- posa dieta Pfaffen, quam nunc tenet hec dicti Vallo (sie), soluit 6 ß et vilico 2 quartalia auene et vnum quartale tritici et 2 scapulas. Item scoposa Pud dicti Brüsekel, quam nunc tenet Conradus Dotharius, soluit 6 ß, et idem tenetur seruire camerario extrahendo calcaria et serniendo ad mensam tenendo candelam et alia consweta, tenetur abbati et camerario seruicia exhibere equitando cum eis, quando necesse fuerit. Idem tenetur quodam prediolum dictum Zagel, de quo seruit annuatim 1 ■- mm 1403, Mai 24. Baden i\Argau. 137. Graf Hans von Lupfen, Landvqgt der Herrschaft von Österich, belehnt Wolf von Magenbuch, den jungen, auf sein Ansuchen mit dem Dorfe Stortzingen an der Schmyechen, das dessen Vordem von seinen Vordem zu Lehen hatten, dessen Lehenserneuerung sich aber „etwas zites verzogen het". Geben ze Baden an Vnsers Herren Vffart tag, als er zu himel für, 1403. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) [14]25 leiht Graf Hans von Lupfen als Lehen von Stüelingen 3 Güter im „küchsper" zu Stortzingen, die ihm Cuntz Rieling von Veringen aufgab, Hansen Teggelein von Veringen. Lupf. Kopialbücher I, 7 Bl. 15, a. a. 0. 2) [14]27 st. Johannß tag des Teuffers [Juni 24.] leiht Graf Hans von Lupfen zu Costantz das Dorf Stortzingen Otten Schüler als Träger des Grafen Hainrich von Werdenberg und seines Bruders Eberhart, wie das dieselben von Conradt von Magenbuoch erkauft haben; sie müssen stets einen Wappengenossen als Träger stellen 11 ), a. a. 0. Bl. 18. a) Dieses Lehen empfängt derselbe Träger von Graf Eberhart von Lupfen [14]37 dornstag nach st. Jacobs tag [Aug. 1.]. a. a. 0. I, 4 Bl. 14. 224 1403. 1403, Nov. 15. Heiligenberg . 138. Graf Albrecht von Werdenberg, der jüngere, Herr zu dem Hailigenberg, bekundet, dass sein Leibeigener Peter Tilien von Lehstetten vom Propste und Kapitel zu St. Steffan zu Costentz deren untern Hof zu Lenhstetten auf seine Lebenszeit empfangen habe. Davon hat derselbe dem Stifte auf st. Martins Tag 4 Malter Veesen, 1 Malter Haber, auf Ostern 120 Eier, auf Fastnacht 2 Fastnachthühner und dessen Pfleger jährlich auf Martini 1 ß $i Cost. und ihm, dem Grafen, zum voraus alle seine Zinse, Steuern und Dienste, die ihm aus demselben zu dem Hailigenberg gehen, zu geben. Von Eeichung des Zins befreit weder Krieg noch Hagel noch sonst ein Unfall. Geben ze dem Hailgenberg 1403 an dem nächsten dunstag nach st. Martins tag. Das Siegel des Ausstellers zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. 1403, Nov. 20. Freiburg. 139. Abt Wilhelm zu Murbach, Graf Rudolf von Hohenberg, Hauptmann, und Graf Eberhard von Neuenbürg entscheiden als Schiedsleute die Späne zwischen Graf Jo- hanß von Lupfen und Hanß von ßlumnegk, Edelknecht. Graf Johanß soll Hanß von Blumneg und seinen Erben die Wildbänne und die hohen Gerichte zu Lentzkilch „mit den begriffen vnd cirkeln", wie er sie Diedrichen von Blumaegk, Hanßens Bruder, geliehen hatte, innerhalb eines Monats zu Lehen geben. Wegen des Briefes, den Hanß von Blumnegk vom Grafen erhalten hatte und wegen dessen er Wandel verlangt, wird entschieden, dass derselbe, da kundlich erfunden wurde, dass der Graf diesen Brief nicht habe schreiben lassen, sondern dass sein Schreiber, wie dieser beschwor, ohne des Grafen Geheiss und Wissen denselben geschrieben und von sich aus abgeschickt habe, damit ein Begnügen haben solle. Geben zu Freyburg vff dem zinstag vor st. Katherinen tag 1403. Das Or. siegelten für den Abt von Murbach, der kein Siegel bei sich hatte, Friederich von Had- statt, Landvogt, Graf Eudolf von Hohenberg und für Graf Eberhart von Neuenbürg sein Oheim, Graf Otte von Thierstein. Pap. Kop. 18 Jahrhdrt. Donaueschingen. S. 1) 1399 11. die mensis Martii Heinricus miles, Joannes, Martinus, Dietricus armigeri de Blümenegg, fratres, qui pro se et germanis suis „minorenibus" Eüdolfo et Ottone ex rebus et iocalibus vulgo kleynott dictis, quae iuxta morem patriae in salutem animarum per posteros converti solent, ab avia sua Gysela co- mitissa de Tierstein propterea derelictis, fratre Johanne de Owe vices gerente Hermani de Owe commen- datoris domus s. Johannis in Vilingen, cui domui ecclesia parrochialis in Lentzkilch unita est, consentiente, saluti animae aviae suae providentes, praebendam sacerdotalem, primissariam dictam, in altari s. Catharinae ecclesiae praefatae dotaverunt, episcopum Constantiensem vel vicarium eius in spiritualibus generalem pe- tunt, ut hanc praebendam conürmet. Primissarius rectori vel plebano in cantando missas vel horas cano- nicas assistere debet. Jus praesentationis haeredum suorum de genealogia ipsorum, eaque extincta commen- 1403. 225 datoris domus praedictae erit. Perg. Or. mit den sehr beschädigten Siegeln der Aussteller und des Johanniters Johannes von Owe. Karlsruhe. Auszug bei Neugart Cod. dipl. Alemanniae II, 483. 0 2) 1404 mendag nach st. Virichs tag [Juli 7.] erlauben Heinrich von Blüinnegk, Ritter, Hans, Marti, Eüdolf und Otteman von Blümnegk, Gebrüder, ihrem Bruder Dietrich von Blümnegk, da derselbe „etwaß buwes getan het vnd noch tut zu Lentzkilch vf den felß nebentzü an den turn, dem man spricht Vra, der selb turn sin vnd vnser aller gemein ist", diesen Bau fortzusetzen und geben ihm den Fels „mit gründe vnd mit grat" zu rechtem Eigen a ). Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller: Heinrichs (28 mm D, IV C, Blumnegger Schild, Heiin mit fliegender Decke und Bischofsmütze, die mit Federbüschen besteckt ist: S . H . . . RICI. DE . BLVMENEG), Johanns (22 mm D, wie vor; S . IOHANIS . DE . BLVMENEKE), Martis (26 mm D, IV A 2, Blumnegger Schild; f S.MARTINI. DE . BLVHNECK), Rudolfs (beschädigt, 26 mm D, IV C, wie bei Heinrich und Johanns; S . RVDOLFI-----) und Ottemans (30 mm D, P7 C, wie vor; S . OTMANNE . DE . BLVM......). Donaueschingen. R. a) Nach dem Repertorium des Schatzarchivs zu Innsbruck (II, 828—829) waren dort im 16. Jhdt. noch vorhanden: „dienstrevers auf herzog Albrechten von Oesterreich von Johann von Blumenberg auf fünf heim, yeden selbander, mit aclit hundert Florenzer gülden solds 1362; dienstrevers etc. von Johannsen und Cunraden von Blumenberg auf fünfzehen heiin, yeden selbander, mit drewtausent Florenzer gülden solds 1362; dienstrevers etc. von dreyen Plumbergern, gepruedern, mit acht helmen, yeden selbander, mit tausent Florenzer gülden solds, darfür inen das schloss Blumenberg auf dem Swarzwald versetzt ist, (ist das nicht eher das suntgauische Blumberg ?) mit offnung der stat Münster 1362; dienstrevers etc. von Johannsen von Blumenberg mit offnung Jschloss und stat Triberg, Althornberg, Tannegk und Ura mit tausent Florenzer gülden solds 1362". Mitgeteilt von Archivsekretär Dr. Redlich in Innsbruck. 3) 1427 st. Couradts tag [Nov. 26.] anerkennt Pfaff Leonhardt Lauginger, Baccalaurius der sieben Künste, Leutpriester zu Lentzkirch, dem Herr Ruodolf Menth (?), Statthalter des Komthurs des Johanniter- hauses in Villingen, die Kirche Lentzkirch verliehen hat, die Verpflichtung, diesem Hause jährlich auf st. Martinstag 30 # h zu liefern. Das Or. siegelten Junker Conradt Stehelin, Statthalter des Bürgermeisteramts zu Villingen, und Conradt Sterr, Schultheiss daselbst. Pap. Kop. 16. Jhdt. Donaueschingen. T. 4) 1434 zinstag vor st. Lorencien tag [Aug. 3.) verkaufen Beatrix von Landenberg, Dieterichs von Blumnegke sei. Witwe, Melcher und Balthasar von Blümnegk, Gebrüder, ihre Söhne, Heinrich von Ruinlang, Hans und Martin von Blümnegk, Gebrüder, und Engelhard von Blümnegk, ihr Vetter, um 300 fl. an Frau Anastasien von Keppenbach. Lappen Bernlappen von Bolschwiler sei. Witwe. 15 fl. wiederkäufigen Vorzins, zahlbar jeweils auf st. Hylarien Tag, von der Verkäuferin und ihrer Söhne Steuer, Gerichten, Zinsleuten und Gütern zu Lentzkilche. Einlager in Freiburg. Das Or. siegelten die Aussteller. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. 1403, Nov. 30. 4jn Brun von Hornberg verkauft Cuntzen von Elczach, Bürger zu Wolfach, um 52 Vi $ Straßburger alle seine Güter auf der Grub mit Fällen, Dritteln, Gericht, Tagdiensten, Zehnten und aller Zugehör, wie sie von seinen Vordem an ihn gekommen sind, als rechteigen. Geben an st. Andres tag dez hl. zwölfbotten 1403. Von den Siegeln des Ausstellers und seines Bruders Hans von Hornberg, Ritters, ist nur das letztere erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1465 samstag nach st. Niclaus tag [Bes. 7.] verkaufen Albrecht von Sünchingen und Barbara von Gyppchen, seine eheliche Hausfrau, um 74 fl. Rh. Cünraten Schoman, Altschultheissen zu Wolfach, ihr VI. 29 WM ■BH KHK 226 1404. Eigengut, gen. die Grub. Der Kauf soll geschehen sein, als ob er „vnder dem stab kaisserlichs gerichtz mit bevogtender hand Zugängen" wäre. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln Albrechts von Sünchingen und seiner Frau (25 mm D, IV A 2, im Schilde die halbmondförmige Figur mit der Öffnung nach unten gewandt; t £ t barb .ff.. Jjtydj), Wolfs von Eosenueld und Hanns Branthochs. a. a. 0. T. 1404, Mai 25. 141, Hans, Eitter, und Brun von Hornberg, Gebrüder, und Fridrich und Mathis von Hornberg, Gebrüder, leihen auf Bitten Berhtolt Hüllwers von Wolfach dessen Oheim Albern von Gipch den Hof Wetz- now, der an Gerigen Hof von Gipchen und an den Härlispach stösst a ). Geben an st. Vrbans tag 1404. Das Siegel des Hanns von Hornberg abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. T. a) 1404 st. Barnabaß tag [Juni 11.] verkauft Berhtolt Hülwer diesen Hof Alber von Gipchen um 70 fl. Perg. Or. (die Siegel des Verkäufers und des Lehensherrn Hans von Hornberg, Ritters, fehlen), a. a. 0. — 1404 st. Vitus tag [Juni 15.] eignen die obgen. vier von Hornberg Aulbreht von Gipchen diesen Hof. Perg. Or. (die Siegel von 3 Ausstellern fehlen, das des Mathis von Hornberg unkenntlich), a. a. 0. — Die Eignung dieses Hofes und aller Güter, die seine Brüder Fridrich und Mathis sei. den Edelknechten Gerig und Abreht, Gebrüdern, von Gipchen geeignet haben, bestätigt 1412 st. Sebastianstag [Jan. 20.] Brun Wernher von Hornberg, Herrn Hainrichs sei. Sohn. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. — 1413 st. Margarethen tag [Juli 15.] bestätigen Conratt und Hainrich von Hornberg, Gebrüder, die durch ihren Vater Brun und ihre Vetter von Hornberg vollzogene Eignung von Gütern für Albreht von Gipch. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 1) 1416 zinstag nach Vnser Frowen tag Assumptionis [Aug. 18.] thun vor dem Hofgericht Botwil (Hofrichter Eglolf von Wartemberg, gen. von Wildenstain) Albrecht von Gipchen und Clär von Schnellingen, seine eheliche Hausfrau, mit ihrem hiezu gegebenen Vogte Cunrat Engelfrid, Bürgermeister zu Botwil und Urteilsprecher des Hofgerichts, einander „ain recht, redlich gemecht vnd Ordnung". Frau Clär soll zu ihrer freien Verfügung 400 fl. Bh. auf dem Halbteile aller Bechte ihres Mannes im Thale Kurnbach haben. Überlebt sie ihr Mann, so hat er lebenslang diese 400 fl. zu geniessen, nach seinem und ebenso nach ihrem Tode aber fällt dieses Geld an die nächstgebornen Erben der Frau oder an den, welchem sie dasselbe verschafft hat. Überlebt sie ihren Mann, so fallen an sie der Hof vf Wetzenow, 4 Kühe und der hinterlassene Hausrat ihres Mannes, was alles nach ihrem Tode dessen nächstgebornen Erben gehört. Was Albrecht und seine Frau vor diesem Gemachte gegen einander gethan und verbrieft haben, ist kraftlos und ab. Perg. Or. mit den Siegeln Albrechts von Gipchen (wie Abb. No. 54), Ciaren von Schnellingen (im Schilde ein querliegender, vorne etwas abwärts gebogener Fisch, Umschrift: f S . CLAVBA . VON . SCHNELLINGEN.) (die des Hofgerichts und Engelfrids fehlen), a. a. 0. 2) 1441 frytag nauch st. Laurencius tag [Aug. 11.] verheissen Georie von Walstein und Genefe von Marpach, Egnolfs sei. von Walstein eheliche Wirtin und jetzt Aulbers von Gipchen, des jungen, eheliche Hausfrau, ihrem Schwäher Aulber von Gipchen, dem alten, und ihrer Schwieger Claur von Schnellingen, die ihnen auf ihren Hof zu Wolfach von Claus Lerapen daselbst 60 fl. Eh., welche sie von Walthers von Walstein sei., ihres Vaters und Schwähers, wegen zu bezahlen hatten, aufgebracht haben und davon Claus Lempen 3 fl. Eh. Zins auf st. Martins Tag geben müssen, diesen Zins alle Jahre zu erlegen, und setzen hiefür zu Pfand ihren Hof zu Grebern und ihre Höfe zu Missenheim. Perg. Or. mit dem Siegel der Genefe von Marpach (3 Lindenblätter im Dreipass; S. ffitmttfe. ö£. iütarnadj.) und für Georie von Walstein, der derzeit keines hat, die Hansen Hauggen, des Schultheißen zu Wolfach (2 aufrechte, gegenseitig abgewendete 1404. 227 Fischangeln, darüber quer ein Fischger; f S . IOHANNIS.....CI. HAGG.) und Heinrich Guts von Wolfach (beschädigt), a. a. 0. 1404, Aug. 12. 142, Eglolf von Wartemberg, gen. von Wildenstain, ein Freier, Hofrichter zu Rot- wil, sitzt daselbst zu Gericht. Vor ihm fertigen Waltz von Sünchingen, Edelknecht, und seine eheliche Hausfrau Adelhait von Homessingen (diese mit der Hand des ihr hiezu gegebenen Vogtes Hansen des Bocks, Schultheissen zu Rotwil) den Verkauf dreier eigenen Güter zu Ringingen, die zusammen 15 Scheffel Veesen, 7 Scheffel Haber Tüwinger und Rütlinger Mass, 2 Viertel Eier, 4 Herbsthühner und 4 Käse guten, an Hansen den Swelher, Edelknecht, um 83 # h und 2 Herbsthühner. Geben an dem nehsten zinstag nach st. Laurentius tag 1404. Das beschädigte Siegel des Hofgerichts Eotwil; die der Verkäufer und des Hansen Bock fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. \ 1404, Nov. 5. Stühlingen. 143. Graf Hanns von Lupfen, Landvogt, der die Herrschaft Hewen und Stadt und Feste Engen zu seinen Händen gelöst_hat, gelobt den von Engen und allen, die in diese Herrschaft gehören, sie bei ihren Freiheiten und guten Gewohnheiten, wie sie die von Hewen der Herrschaft von Osterrich versetzt und wie sie diese Herrschaft und HerF~Thlmi5g'v"ön~Ramstain a ) bisher innegehabt haben, bleiben zu lassen. Geben ze Stulingen vff mittwochen nach Aller Hailigen tag 1404. Vom Siegel ist keine Rede. Pap. Kop. in der Klage des Bischofs von Constanz gegen die von Lupfen von 1445 Sept. 7 (No. 219, 16). Karlsruhe. a) 1404 dunstag nach st. Matheiß tag [Febr. 28.] giebt zu Ensißheim Thuring von Rambstein, Freiherr zu Gilgenburg, seinem Oheim Graf Hannß von Lupfen, seinem Bürgen um 250 fl. Zins, die er Jacob Zubel von Basel aus den Einkünften der Feste Hewen und der Stadt und Burg Engen um 4200 fl. verkauft hat, einen Schadlosbrief. Lupf. Kopialbücher XV, 6—7. Stuttgart. 1) 1405 sambstag nach st. Agnesen tag [Jan. 34.] gelobt zu Schaffhusen Graf Hans von Lupfen demHerzog Fridrich zu Osterrich und seinen Brüdern, ihnen mit der Feste Hewen und der Burg und Stadt Engen, solange dieselben sein Satz von ihnen sind, gewärtig zu sein und ihnen die zu aller ihrer Notdurft, aber auf ihre Kosten und Zehrung gegen jedermann offen zu halten, sie diesen Satz jederzeit lösen zu lassen, über die althergebrachten Zinse, Steuern, Dienste, Fälle und Güten die in diesen Satz gehörenden Leute und Güter nicht zu beschweren, von den Nutzen des Satzes alle Zinse und Geldschulden da, wohin sie von gen. Herrschaft oder von den von Hewen verschrieben sind, zu bezahlen und nötige Bauten an den Schlössern 29* '■ ■im 228 1404. vorzunehmen. Das Or. siegelten der Aussteller und Hainrich von Kandegk, Ritter, Vogt zu Schaffhusen. Pap. Kop 15. Jlidt. Karlsruhe. 2) 1406 sambstag vor Letare [März 20.] schlagen zu Costentz die Herzoge Leipoldt und Friderich zu Österreich, Gebrüder, Graf Hansen von Lupfen, ihrem Landvogt, der verheissen hat, bis künftigen st. Jergen Tag für sie 1400 alte fi. Eh. dem Grafen Wilhelm von Mondtfordt, Herrn zu Bregentz, zu geben, diese Summe auf die Pfandschaft] der Feste Heuwen und der Stadt Engen, die er von ihnen laut seines Satzbriefes innehat. Lupf. Kopialbücher XV, 9. Stuttgart. 3) 1406 Palmtag [Apr. 4.] spricht Virich Füly, der ältere, die Herrschaft Oesterreich und die Herrschaft Engen und Heuwen von den 100 fi. Eh., die man ihm von der letztgen. Herrschaft schuldete, frei, nachdem Graf Hanns von Lupfen ihm diese Summe versichert hat. Das Or. siegelte der Aussteller. a. a. 0. VI, 5. 4) 1406 mitticlien nach dem hl. Pfmgstag [Juni 2.] versetzen zu Meßkilchen Leupoldt und Friderich Gebrüder, Herzoge zu Oesterreich, Graf Hansen von Lupfen, der ihre Feste Hewen, ihre Feste und Stadt Enngen und Hewenegk von Thuring von Eamstein, Herrn zu Gilgenberg, um 7000 fi., um die diese Stücke dessen Pfand von ihnen waren, und um 80 fl., die derselbe auf ihren Befehl „darauf" verbaut hat, gelöst und ihnen die Satzbriefe des von Eamstein eingehändigt hat, diese Stücke aufs neue um diese 7080 fi. und um weitere 6530 fi. Eh., welche Graf Hans ihnen bar geliehen hat, unter Vorbehalt der Lösung um 13610 fi., die zu Schaffliausen, Costentz, Rottweyl oder Stockach, wo der Pfandbesitzer es will, nach Schaffhauser Gewicht und Währung beschehen wird. Solange aber Graf Hans lebt, dürfen sie die Pfandschaft weder einlösen a ), noch weiter versetzen, es wäre denn, dass die von Hewen dieselbe um ihre Pfandsumme einlösen wollten. Geschieht die Lösung vor st. Johannis Tag zu Sungichten, so fällt der Nutzen der Pfandschaft das betreffende Jahr von diesem Tage an ihnen zu, geschieht sie nach diesem Tage, so bleibt der ganze Jahresnutzen dem Pfandbesitzer. Auch bleiben die gen. Schlösser ihre offenen Häuser gegen jedermann, doch ohne Schaden des Grafen. Derselbe darf die Leute und Güter nicht über das Herkommen beschweren, und auch sie, die Herzoge, dürfen dieselben ohne seine Zustimmung, solange die Pfandschaft währt, nicht schätzen, besteuern oder beschweren. Der Pfandbesitzer hat folgende von ihnen oder den von Hewen verschriebene Zinse auf seine Kosten zu bezahlen: dem Buchen zu Costentz 66 ti h, dem Wyetzinger 22 it h, dem Schappeler von Eothweyl 40 fi., halb Vngerisch, halb Eeinisch, der Schlupfin 5 Malter Veesen, den von Beiscbach 15 ti h, 15 Malter dreierlei Korns, 5 Malter Korn von einer Mühle und noch 1 Malter, dem Abt von St. Georgen 8 Malter Korn und 1 /7 h, der Hewerin in der Sammlung [zu Engen] 3 Malter Korn. Anforderungen an denselben wegen solcher Güten oder anderer von der von Hewen herrührenden Schulden hat er an sie, die Herzoge, oder ihren Landvogt zu bringen, worauf sie ihn darum vertreten werden. Nötige Bauten an den Festen, die nach ihrem oder ihrer Verordneten Eate gebaut werden, werden dem Pfandbesitzer bei der Einlösung ersetzt. Hewener Kopialbuch 16. Jhdt. Donaueschingen. a) 1406 montag vor Vnser Frawen tag [Sept. 6.] räumt derselbe zu Schaffhusen dem Herzoge Friderich das Recht ein, die Pfandschaft bis Weihnachten einlösen zu dürfen, geschehe dies nicht, so bleibe es bei seinem Satzbriefe. Perg Or. mit dem Siegel desselben (SO mm D, IV B 1, Helm mit Schwanenhals, besteckt mit 2 Pfauenfedern, in Dreipass; S . . . 0£ . Inpfen . imttgruuf). Karlsruhe. — An demselben Tage verpflichtet derselbe auch seine Erben, die Lösung sofort zu gestatten, sowie sie von ihnen gefordert werde. Kop. in Mscr. No. 416, Bl. 45, Wien (Lichnowsky VI. Reg. No. 794 b giebt von dieser Urkunde ein Regest, aber mit der falschen Jahreszahl 1404 statt 1406). 5) 1408 zinstag nach Vnser lieben Frawen tag Annunciationis [März 27.} verschreibt zu Costanz Graf Hanß von Lupfen für die 2000 fl. Eh., die ihm sein Schwager Hainrich von Eottemburg, Hofmeister auf Tyrol, wegen seiner Schwester Elßbethen, seiner Gemahlin, zu Heimsteuer gegeben hat, der letztern 200 fl. jährliches Leibgeding auf die Herrschaft Heuwen und Engen. Das Or. siegelten der Aussteller und seine Oheime und guten Freunde Hainrich von Eoßnegg, Freiherr, und Euodolph von Fridingen, der jüngere. Lupf. Kopialbücher XH, 7—8. Stuttgart. is£Ä 1404. 229 6) 1411 sand Vitz tag [Juni 15.] bekennt derselbe, dass er die treffliche Samme, um die Rat und Bürger der Stadt Vilingen wegen Hewen und Engen, als er die zu seinen Händen gebracht, hinter ihn gestanden sind, laut der Rechnung bis auf 4245 fl. Rh., um die sie noch hinter ihm stehen und haft sind, erledigt habe. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (s. Abb. No. 33). Villingen, Stadtarchiv. 7) [1417] st. Thomas abend [Dez. 20.] leiht zu Costencz König Sigmund Graf Hansen von Luppfen, seinem Rat, die Feste Hohennack mit den Thälern und Kirchspielen Vrbeys, Schonerlach, Vrbach und Czelle und das Haus Judenburg, die Feste Landsburg mit der Stadt Künsheim, der halben Stadt Ammers- viler und Ttirinckheim, der Hälfte der Dörfer Morswilr und Winczenheim, den Dörfern Sigolczheim, Ongers- heim, Kaczental und Lageinheim, und das Lehen der Pfarrkirche zu Vilingen, was alles er von Herzog Fridrich und der Herrschaft von Osterrich zu Lehen hatte, nachdem derselbe auf seinen k. Majestätsbrief hin gehorsam zum Empfange dieser Lehen sich verstanden hat, von Reichswegen und giebt ihm auch als Reichslehen die Herrschaft Hewen, die Stadt Engen und die Feste Heweneck, die 40 U M. S. Stadtsteuer zu Vilingen und die zwei Zehnten zu Kilchdorf und Kliengen, wie er das vom Hause Osterrich bisher zu Pfand hatte, nachdem er des Herzogs Fridrich Lande und Leute infolge des Überfahrens desselben durch das Hinweghelfen des Papsts Johans und seine Vergewaltigung von Prälaten, Edeln und Unterthanen des Reiches an sich gebracht und nachdem dies alles nach dem Bruche des Gelübdes, das jener ihm gethan, redlich an ihn und das Reich gekommen ist. Der Herrschaft von Hewen bleibt jedoch das Lösungsrecht an obiger Pfandschaft vorbehalten. Diese Belehnung gilt für ewige Zeiten, auch wenn er sich mit Herzog Fridrich aussöhnen sollte. Reichsregistratnrbücher Bd. F. Bl. 78. Wien. 8) 1418 st. Gregorien tag [März 12.] verzichtet auf dem Landtage zu Wolmattingen auf dem Ried vor dem Grafen Eberhart zu Nellemburg Wolf von Hewen, Freiherr, auf alle Ansprüche an die von ihm und seinem Bruder Peter sei. an die Herrschaft Österreich und von dieser an Graf Johanns von Lupfen versetzte Herrschaft Hewen und Engen gegen 400 fl. Rh. und gegen ein jährliches Leibgeding von 70 fl. Rh. teils aus freundlichem Uebereinkommen, teils seiner Notdurft wegen. Die Briefe über diese Herrschaft, namentlich die Losbriefe von der Herrschaft Osterreich bringt er, gleichwohl ob er sie bei Händen hat oder ob „sy wern in gemainschafft glait yeman empfolhen", zu des von Lupfen Gewalt. Das Or. siegelten Graf Eberhart zu Nellemburg, Wolf von Hewen ixnd Hanns Cunrat von Bodman, Ritter, Fürsprech des von Hewen in dieser Sachet. Pap. Kop. 15. Jhdt. Donaueschingen. a) Die 400 fl. Rh. .bekommt Wolfram von Hewen 1418 samstag vor ingendem Apperellen [März 26.]. In der betr. Quittung verzichtet er auf die Herrschaft Hewen und die Steuer zu Engen. Lupf. Kopialbücher VI, 251. Stuttgart. 9 [1418] montags vor st. Michels tag [Sept. 26.] giebt zu Otingen König Sigmund, der mit Herzog Fridrich zu Osterrich, nachdem derselbe sich auf etliche zum Teil auch Graf Hans von Lupfen, seinen Hofrichter und Rat, angehende Artikel verpflichtet hat, der Kriege und Feindschaft übertragen ist, diesem Grafen auf seine Bitten eine Abschrift des herzoglichen Briefes. Reichsregistraturbücher Bd. G. Bl. 20. Wien. 10) 1419 mentag nach Vnser lieben Frauwen tag Assumptionis [Aug. 21.] bekundet zu Mulnberg Bernhart Markgraf zu Baden, dem König Sigmund die Beilegung der Späne zwischen Herzog Fridrich zu Ostenrich und Graf Johansen von Lupfen übertragen hat, dass er den Parteien Tag gen Baden in seine Stadt auf Mittwoch nach U. Fr. Tag Assumptionis [Aug. 16.], zu dem Graf Johans, nicht aber der Herzog erschienen ist, gesetzt hat. Nachdem der Graf bis Freitag gewartet, hat derselbe von ihm, weil er nicht säumig gewesen sei, ein Urteil verlangt; aber weil in der Verschreibung des Herzogs gegen den König bestimmt ist, dass der König Macht habe, die Klage des Klägers, wenn er, der Herzog, auf seinen angesetzten Tag nicht komme oder dazu keine vollmächtige Botschaft sende, selbst zu hören, Urteil zu sprechen und dem Kläger mit des Herzogs Besitzungen genugzuthun, so schiebt er die Sache, weil der König laut dieses Artikels die Entscheidung sich selbst vorbehalten hat, er also darin nicht erkennen zu dürfen meint, wieder an den König, und bezeugt dem Grafen, dass er seinen Tag gesucht und dass „kein brest an im gewesen ist" a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. 230 1404. a) Infolge dieses Streites ist wohl die nachstehende Beschwerdeschrift entstanden: Vnseres gnedigen harren, hertzog Fridreiclis, hertzogen ze Osterreich etc. fürbringung wider den von Lupfen. Item der N. von Lupfen hat im Appezeller krieg für Sannd Gallen getzogen mit vnnsers [herren] von Österreich volkh vnd het si genöt, in dem do ließ er sich von dem veld taidingen mit tausent guidein, die im geschenkht wurden, darnach sterkhten si sich, widerBatzten, vnd darunib ward vnserm herren von Osterreich volkh nidergelegt vnd erslagen ain grose sum. — Item als der von Lupfen sein ersts weib nemen wolt, do bat er , daz im vnnser herschaft ingeben solt jLandspurg, Künshein vnd Amerswiler vnd im des brief geb, ,so wolt er sich hinwider verbriefen, wann er beygeleg, so wolt er die brief herwider aussgeben, also hat er die sloss vnd herschafft noch inne. __ Item dem N. von Lupfen ist Perckheim ingeben von vnnser herschafft auf widerrüffen, das ist eruordert offt vnd dikh, vnd hat ers aber noch inn, vnd sind die lewt daselbs etwie oft von des von Lupfen wegen geuangen, erstochen vnd swerlich geschetzt worden. — Item der N. von Lupfen hat der herrschafft Juden in Swaben vnd in Brisgow verbrant, getött an vnsers herren willen vnd in daz ire genomen, si geschetzt vnd gros gut von in aufgenomen vnd hat der herschafft dauon nichtz verrait, noch geben. — Item do der N. von Lupfen vnnsers gnedigen herren, hertzog Fridreichs lannduogt in Swaben vnd in Elsass was, do trüg er im krieg an, wann vnnser herr dennoch jung was, vnd sprach do, [daz] er ye müst gelt haben. Also pracht er es darzü , daz man den von Basel Reinuelden versatzte, dasselb gelt nam der N. von Lupfen in vnd rait ain grose sum auf in, die er im gelten solt, das sich aber, so er ze schulden kompt, nit ervinden wirdet, vnd mit demselben gelt ver- pfändt er vnserm herren ab Hewen vnd Engen vnd hat die lewt daselbs geschetzt wider vnsers herren von Osterreich willen vnd wider sein pfandbrief, die daz nit inhalten. — Item als der N. von Lupfen vordert zwaihundert guidein gelts auf dem pfannhaws ze Hall, sol man wissen, das sich der N. von Lupfen gegen der herrschafft verbrieft hat, wann er abgee, das dann Stülingen mit dem lanndgricht vnd allen zugehörungen an vnser herschafft geuallen sol. Das hat der N. von Lupfen vor ettlichen zeitten in solher mass verendert, das er an vnnser herschafft nit mag geuallen, vnd hat daz nit gehalten nach inhalt seiner brief, vnd darumb so will im vnnser herr die zwayhundert guidein nit mer geben a ). — Item von der nütz wegen auf Melten mitsambt dem gricht, die hat vnser herr von Österreich weilent Hainrichen von Rotemburg vmb sein misstat vnd vngehorsamkeit in offem krieg angewunnen, das der von Lupfen taidinger waz, vnd wurden im darumb drewer tausent guidein gegeben, wil nu der von Lupfen das von seins weibs wegen, die des hawstman/s«c/swester gewesen ist, erben, so stee [es] auch an seiner statt zum rechten an den stetten, da das pillich ist, was er dann von der nütz vnd des gerichtes wegen mit dem rechten behapt, das sol im volgen, also daz er vnnserm herren von Osterreich vnd den seinen nach allen ergangen sachen an Hainrichs von Rotemburg stat auch recht halte vnd den gnüg tu, vnd ain recht mit dem andern zugee. Es hat auch Hainrich von Rotemburg sein kind vnd alle sein hab vnnserm herren von Österreich empfolhen vnd in den zu ainem gerhaben gegeben, das hat in der von Lupfen entwert vnd hat daz noch inne. — Item als der N. von Lupfen vnnsers egenanten herren, hertzog Pridrichs, rat vnd diner was vnd noch nye vrlaub genomen het, do sagt er im ab vnd bekriegt in von vnsers herren N, des Römischen künigs, wegen vnd half im sein lannd vnd sloss abdringen vnd angewynnen, vnd ee vnserm herren die absag ward, da het er im küe vnd pawern genomen vnd het im auch bey seiner trewen vorhin versprochen, er wolt bey im beleyben wider vnsern herren, den künig, vnd meniklichen, daran solt er nit zweifeln, vnd daz geschach ze Ensissheim ze gegenwürtikait vil erber lewt. — Er hat ouch seine lehen vnd setz, die er von der herrschafft von Österreich gehabt hat vnd noch hat, der herrschafft enpfrömbdet vnd entzogen vnd hat die von vnnserm herren N., dem Römischen künig, empfangen, das er doch mit recht nit getan mocht, vnd hat es auch vmbillich getan, wann er all sein ere, wird, hab vnd gut von der herschafft hat vnd von nyemand annderm. — Als auch vnser herr N., der künig, die sache zwischen baiden tailen vmb ir stöss auf den marggrauen von Baden geweist het zum rechten, also daz si inner jarsfrist solt aufgetragen werden, daz ward erst nach dem jar eruordert, darumb so maynt im vnnser herr von Österreich sein embrosten vnd halt sich darumb seiner brief vnd kuntschaft. — Darnach warb er selber an vnsern herren, hertzog Albrechten von Osterreich, daz er sich der sach annem vnd tag setzt, daz wolt vnser herr, hertzog Fridreich, getan haben, do nu die zeit körn, do sagt der von Lupfen den tag ab, vnd in der zeit behüb er vor dem Römischen hofrechten vrtail vnd brieue wider vnsern herren, daz er nye fürgeladen ward vnd in groser kranckhait lag, darumb im die vordem land ze Brisgow, in Elsass vnd anderswo erlaubt sein anzegrieffen vnd hat im auch vil scheelen darumb zugefügt vnd noch täglich tut durch sich selber vnd annder. — Der von Lupfen hat auch vnserm herren von Österreich in sein lannd gezogen vnd im 'sein vnd des lands vesten verbrannt vnd die seinen darinn. — Do der N. von Lupfen dennoch vnsers herren, hertzog Fridrichs, rat vnd diner was, do rait er gen Vngern mit etlichen anndern vnd verlaidet in gegen vnserm herren N., dem Römischen künig, vnd bracht in in sein vngnad, daz im hernach ze grosem schaden komen ist, vnd spricht, er müg mit vnnserm herren N, dem künig, nymmer ainig werden, denn durch in. — Ze behalten der stuckh, die vnnser herr von Österreich noch fürbringen mag, vnd auch ze behalten solher artikel, die er vnser gnedigen frawen von Burgundy, hertzogin ze i§§3*S*äf«i 1404. 231 Östereich, in dem lannd ze Elsass, daz auch vnnser herrschafft zugehört, hat getan, die noch wol zu iren zeiten sein fürzebringen. Pap. Orig. (?). Karlsruhe. a) Auf einem am Rande aufgeklebten kleinen Papierstückchen ist hier von anderer Hand bemerkt: „dißen puncten ganz ausßzulassen". 11) c. 1419. Der von Lupfen bittet gemeine Eidgenossen, ihm die Briefe, die sie zu Baden gefunden und die ihm wegen der Herrschaft von Osterrich gehören, liinauszugeben, nämlich „die brieff, ob er an liebes erben abgieng, dass denn die grafschafft ze Stulingen an die herrschaft Valien s81t, item brieff , wie e v die herschafft von Osterrich Hewen vnd Engen von den von Hewen verpfent hat, item ein brieff, wen er abgieng, oder das die herrschafft in sust mante, das denn Berghein wider an sie vallen s<, item brieff, vonLantsperg wegen vnd das darzü gehört, wie er sich darvmb gen in verschriben hätt, oder brieff, die davon sagent, item brieff von Villingen von der stur vnd zechenden wegen, wie er sich darvmb gen der herschafft verschriben hatt, es syg vmb lossüng oder vmb ander ding". Pap. gleichzeitige Aufzeichnung, a. a. 0 a ). a) Aussen hat eine andere Hand (des 15. Jhdts. ?) fälschlich „1450" beigeschrieben. 12 [1420] fritag nach Vnser Frowen tag Assumpcionis [Aug. 16.] erklärt vf dem berge zu Chutten König Sigmund alle von dem Grafen Hans von Lupfen, seinem Hofrichter, jemanden aus Vergessenheit, Unachtsamkeit oder sonstwie gegebenen, demselben an seinen Herrlichkeiten, Privilegien, Grafschaft, Freiheiten, Landgerichten und andern Gerichten schädlichen Briefe wegen der mannigfaltigen Dienste desselben bei Strafe von 50 M. G., halb in die Kammer, halb dem Grafen zu zahlen, für kraftlos. Reichsregistraturbücher Bd. G. Bl. 76 v . Wien. 13) 1420 mitwoch nach st. Bartholomeus tag \Aug. 28.] entscheidet zu Czaßlaw König Sigmundt zwischen Herzog Friderich zu Österreich und Graf Johanns von Lupfen, nachdem ersterer auf dem von dem Markgrafen Bernhart zu Baden angesetzten Tage nicht erschienen, dass Graf Johanns aller der Zusprüche, die Friderich zu ihm, zu seiner Gemahlin Elsbethen und zu Barbaren, Hainrichs von Rottenburg sei. ehelicher Tochter, zu haben glaubt, gänzlich ledig sei. Friderich soll den Grafen Johanns an den 2 Ämtern Burgstal und Melten und den 200 fl. Gelts auf dem Pfannhause zu Halle im Tntalle nngeirrt lassen und ihm die versprochene Sicherheit deshalb geben; er soll ihn auch einsetzen in Rottenburg die Feste , Schlittern das Thal, Rettenberg, das Schloss Sünburgk, die Nüwe Starkenberg im Intale, Weißbergk, Kaltem, Luehtem- burg, Leymburg, Ende, Galdeiff, Gufetzan das Thal, Inflimis, Aychach, Altemburg, Moße, Kastelpfunde, Ganar und Vision und in all das Erbgut, das Hainrich von Rottenburg hinterlassen. Wegen der eingenommenen Nutzungen und Güten auf den Ämtern Burgstal und Melten, auf dem Pfannhause zu Hall im Inthale, und dem Gut weiland Hainrichs von Rottenburg, und wegen der Leistungen, die Johanns von Lupfen für ihn gethan hat, soll Friderich den von Lupfen bis zum nächsten Dreikönigstag unklagbar machen, widrigenfalls Ensißhaim Burg und Stadt, Thann Burg und Stadt, Maßmünster die Stadt, Altkirch Burg und Stadt, Pfiert Burg und Stadt, Lannsere die Burg und Instain das Burgstall dem Grafen Johanns zufielen. Ferner giebt König Sigmundt dem Grafen Johanns die Feste Blümberg, und die Städte Villingen, Brülingen, und Bercken mit allen Rechten und aller Zubehör, bis ihm in allen obigen Punkten ein Genüge geschehen ist. Das Or. trug das Majestätssiegel. Hewener Kopialbuch (16. Jhdt.). Donaueschingen T. 14) 1423 montag nach der hl. Dryer Küng tag [Jan. 11.] giebt zu Presspurg König Sigmund, dem aller Besitz des Herzogs Fridrich zu Osterrich deshalb, weil er wider ihn und das Reich gethan hat, laut der Briefe, welche er von demselben hat, verfallen ist, dem Grafen Johansen von Lupfen alle Rechte an Hewen und Engen, welche die Herzoge von Östrich oder sonst jemand und zuletzt er selbst an dieser Herrschaft gehabt haben, nachdem derselbe diese Pfandschaft mit andern Pfände, das er vom Hause Osterrich gehabt hat, von ihm und dem Reiche laut seiner mit dem k. Majestätssiegel versiegelten Briefe empfangen, und nachdem derselbe die Eigenschaft dieser Herrschaft von Wolf von Hewen erkauft hat. Weder er, noch einer I iM |M 232 1405. seiner Nachfolger am Reiche, noch sonst jemand darf diese Herrschaft von den von Lupfen lösen, doch sind die Schlösser Hewen und Engen ihm, dem Könige, auf seine Lebenszeit zu all seinen Nöten offene Häuser, aber ohne Schaden des von Lupfen. Am Or. hieng das k. Majestätssiegel. Pap. gleichzeitige Kop. Karlsruhe. 15) 1429 donerstag nach st. Francisci tag [Okt. 5.] befiehlt zu Presburg König Sigmund dem Herzoge Fridreich zu Österreich, der in den Sachen zwischen ihm und Graf Hansen von Lupfen trotz seines versiegelten Versprechens und trotz seiner vielen Ansuchen seinem Ansprüche nicht stattgegeben hat, demselben ohne längeres Verziehen nachzukommen oder sich auf kommenden Allerheiligentag zu Wienn vor ihm zu rechtfertigen. Perg. Vidimns des kais. Notars Petrus Chottrer, clericus Patauiensis, von 1429, Okt. 21 a ). a. a. 0. a) In diesem Notarsinstrmnente wird erzählt, dass an gen. Tage Herzog Pridrich diesen Befehl des Königs erhalten habe. 1405, Jan. 11. 144n Cüntz Heyger, Bürger zu Rauenspurg, dem Abt Johans zu Wingarten 2 Gütlein zu Haybremen und 1 zu Wiberswiler, welche zusammen 1 U' $i minder 1 ß ,Sj und 6 Scheffel beider Korn guten, geliehen hat, bekennt, dass diese Lehen dem gen. Gotteshause verfallen seien, sowie er die Güter nicht in redlichem Bau und in guten Ehren habe, den Zins nicht jährlich gebe und sich des Rechts, wenn er mit des Gotteshauses Leuten etwas zu schaffen habe, vor des Gotteshauses Gerichten nicht \ genügen lasse; stirbt er, so sind die Lehen dem Gotteshause von all seinen Erben ledig und los. Geben an st. Anthonien tag 1405. Die Siegel Hansen Segel'oachs, Bürgermeisters zu Rauenspurg, und Hansen Maigenbergs, Ammanns daselbst, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1407 st. Agnesen tag [Jan. 21.] verpflichtet sich Cüncz Spranger, Bürger zu Rauenspurg, dem Abt Johans zu Wingarten 4 Güter zu Haidbremen geliehen hat, ein gutes, redliches Haus darauf zu bauen, wozu ihm der Abt 8 it ^ geben soll, die nächsten 3 Jahre von den Gütern 6 Scheffel beider Korn und die folgenden 3 Jahre 8 Scheffel Korn zu Hubgeld und dazu den ganzen von Alters herkömmlichen Zins an Pfenningen zu geben. Nach Ablauf der 6 Jahre wird er das ganze Hubgeld samt dem ganzen Zinse geben, wie das die Rodel des Gotteshauses ausweisen. Hubgeld und Zins antwortet er gen Wingarten nach Hubgeldsrecht. Die Güter hat er in guten Ehren ohne Wüstung und in gutem, redlichem Baue zu halten. Gewinnt er etwas mit des Gotteshauses Leuten zu schaffen, so soll er sich des Rechtes vor dessen Gerichten genügen lassen. Zu Gewähren setzt er Pfaff Herman Kurtz, Kirchherrn auf dem Hünberg, Hainczen Spranger, seinen Bruder', und Hainczen Kreczen. Perg. Or. (die Siegel Henggys Huntpiss, Bürgermeisters zu Rauenspurg, und Hainrichen Webers, Ammanns daselbst, fehlen), a. a. 0. o 2) 1413 st. Virichs tag [Juli 4.] verkauft Graf Eberhart von Werdemberg zu Sigmaringen der Stadt Rauensburg seine Herrschaft Schmalnegg um 6300 fl. Rh. Dazu gehören auch aus einem Gute auf dem Honberg, das der Herren von Bürren ist, 2 Scheffel Haber und 1 Fastnachthuhn und aus einem Gute zu Haidbremen 6 Viertel Haber und 2 Fastnachthühner Vogtrecht, die Mörin zu Judotenberg mit 4 Kindern, die ein Huhn jährlich giebt, und zu Bitzenhofen Zwing und Bann und das Gericht „an todschleg, diebstal, mord vnd brand, dz selb vngericht gehört gern Hailigenberg". Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Herzogs Virich zu Tegg, des Grafen Rudolf zu Montfort, Herrn zu Rotenvels, des Truchsessen Hans zu Waltpurg, Ritters, und des Freiherrn Hans von Zymmern, Ritters, (das des Verkäufers fehlt). Stuttgart. ■'■•'"""■' ■■ ■.' ''■:■■:■ : '"'•''■■''''■■■'•"■■'.' 1405. 233 1405, Febr. 12. Heidelberg. 145. König Ruprecht giebt auf Bitte des Grafen Albrecht von Werdenberg, des jüngeren, der ihm geschrieben hat, dass er Graf Hugen von Werdenberg, des Königs Landvogt in Swaben, seinen Vetter, zu einem Gemeiner über alle seine Eigen- und Lehengüter genommen habe, in Anbetracht der ihm geleisteten Dienste des Grafen Hug seine Zustimmung, dass sich dieß auch auf die Einsetzung in die Gemeinschaft der Herrschaft vom Heiligenberge erstrecke, die Lehen vom Könige und Reiche ist. Datum Heidelberg feria quinta post beate Agathe virginis et martiris 1405. Das königl. Siegel. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1405 mitwoch vor dem sontag Inuocauit [März 4.] bestätigt zu Heidelberg derselbe auf Bitten des Grafen Huge von Werdenberg, seines Landvogts in Swaben, das Vermächtnis seines Vetters, des Grafen Albrecht von Werdenberg, des Jüngern, Herrn zu dem Heiligenberge, der denselben zu einem Gemeiner und nach seinem Tode zum Erben aller seiner Güter eingesetzt hat, unter wörtlicher Wiederholung der darüber ausgestellten Urkunde des Grafen Albrecht, gegeben zu dem Heiligenberge 1405 des nehsten fritags nach Vnser Frauwen tag Purificationis, den man nent der Liechtmesse, [Febr. 6.] und leiht ihm an den Lehen der reichslehenbaren Herrschaft Heiligenberg in Anbetracht der Dienste, die die beiden Grafen oft, willig und unverdrossen ihm und dem Eeiche gethau haben, was er ihm daran von Eecht leihen soll und kann. Perg. Or. mit einem Bruchstück des k. Siegels. E. 2) 1409 Aller Heiligen tag [Nov. 1.] macht zu Insprugg Graf Albrecht von Werdemberg, den Herzog Fridreich zu Österreich zu Diener aufgenommen und in seinen sondern Schirm empfangen hat, demselben, seinen Brüdern und Erben sein Haus zum Heligenperg für immer zum offenen Hause wider jedermann, doch ohne seinen Schaden. Er und sein Bruder und seine Erben dürfen damit zum Schaden der Herrschaft von Österreich sich gegen niemand verbinden. Zu Gewähren setzt er seinen Bruder, Graf Albrechten von Werdemberg, Herrn zu Bludentz, Graf Hannsen, dessen Sohn, und Graf Wilhalmen von Montfort, Herrn zu Tettnang. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abb. No. 32), seines Bruders (33 mm D, IV C, im Schilde nur die Stiege, Helm mit fliegenden Decken, Brackenkopf, das Siegelfeld per- lenförmig verziert, rund eingerahmt; f S>: graf: albrxdjt: te: zltzz.) und des Grafen Wilhalm von Montfort. Wien. 3) 1409 dinstags nach st. Martins tage [Nov. 12.] setzt Otto Pfalzgraf bei Eein, der zu Heidelberg in der Burg anstatt seines Vaters, des Königs Euprecht, das k. Hofgericht besessen hat, Graf Hug von Werdenberg, Landvogt in Swaben, der durch Graf Wilhelm von Montfort, Herr zu Bregentz, auf seine Klage im Auftrage des k. Hofgerichts um 2000 M. G. auf allen Besitz des Grafen Albrecht von Werdenberg, des Jüngern, Herrn zum Hailigenberge, „angeleytet" wurde und diese Anleite ohne jemands Hinderung mehr, denn 6 Wochen und 3 Tage „ersessen" hat, auf dessen Bitten in nützliche Gewähre all dieses Besitzes und befiehlt allen, denen dieser Brief vorkommt, den Grafen darin zu schirmen, bis ihm die obgen. Summe bezahlt ist. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des k. Hofgerichts und mit Eücksiegel. Donau* eschingen. 4) 1413 dinstag vor st. Bartholomes tag [Aug. 22.] leiht zu Cure König Sigmund Graf Hugen von Werdemberg die Grafschaft zu dem Hailigenberg, auf die derselbe Eecht zu haben meint, wegen seiner Vordem und seiner eigenen Dienste. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. a ). E. a) Nach den Reichsregistraturbüchern E Bl. 57 (Wien) geschah die Belehnung selbst zu Cur feria quinta ante Bartolomei, also am 17. Aug.; obiges Datum ist also nur das der Beurkundung. VI. 30 i SwS ii l^ ffi^p ^ y s riigi^jB 234 1405. 5) 1413 hl. Kreucz tag, als es erhöcht ist worden, [Sept. 14.] verkauft zu Costencz Graf Albrecht vom Werdemberg, der jüngere, an Herzog Fridreich zu Osterreich die Feste und Grafschaft zum Heiligenperge um 4000 fl. Rh. a ). Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des Bischofs Otten zu Costencz (das Caspars von Khlingemberg fehlt). Wien. R. a) Diesen Verkauf genehmigt des Verkäufers Bruder Albrecht, der ältere, Graf von Werdemberg, Herr zu Bludennz, zu Innsbruck 1414 Oculi [März 11.]. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Ausstellers (34 mm D, IV C,) und seiner sondern Freunde, des Burggrafen Hanns von dem Altenperg und des Vogtes Virich von Metsch, des jungen, a. a. 0. 6) [1418] am 4. tag des mondes Meyen entscheidet zu Costentz König Sigmund, dem vorgebracht ■wurde: wie Schloss und Herrschaft zu dem Heiligenberge, 2 Meilen von Costentz gelegen, die Grafen von Werdenberg alsolange, als jemand verdenken mag, als Reichslehen innegehabt haben, wie diese Stücke dem Grafen Hugen von Werdenberg, Herrn zu dem Heiligenberge, von Rechts wegen, da er sie an König Ruprecht sei. Hofgerichte mit Urteil und Recht behauptet hat, und dies auch an seinem Hofgerichte bestätigt wurde, zugehören, wie dessen Vetter, Graf Albrecht sei. von Werdenberg, dieselben dem Herzoge Fridrich zu Oster- rich, (obschon er sie dem König Ruprecht zu gunsten des Grafen Hug , damit dieser sie nach seinem Tode erblich besitze, aufgesandt, und obschon Graf Hug dieselben schon vor seines Vetters Vermächtnis an diesen Herzog von ihm, dem Könige Sigmund, zu Lehen empfangen hat, und obschon dieses Vermächtnis ohne sein, des Lehensherrn, Wissen und ohne des Graf Hugen Willen beschehen und also von Rechts wegen kraftlos ist), um Geld und anderes Leibgeding gegeben hat, aus königlicher Machtvollkommenheit, dass Graf Hug und seine Erben bei diesem Schlosse und dieser Herrschaft allezeit bleiben sollen, ungehindert von gen. Herzoge, nachdem er als König allen Besitz desselben wegen seines freventlichen Mutwillens, den er mit Hinweghelfen des Papsts Johannes wider die hl. Kirche und das Concilium zu Costentz geübt, und wegen mancherlei an seinen und des Reiches Unterthanen verübten Gewaltthaten an sich genommen, und nachdem auf seinen Befehl Graf Hug mit allen, die er damals aufbringen konnte, vor gen. Schloss gezogen, es eingenommen , sich zu demselben und der gen. Herrschaft als zu seinem rechten Gute genähert und es noch innehat. Kommt der Herzog wieder in des Königs Huld, so schadet das doch dem Grafen am Besitze dieser Herrschaft nicht a ). Reichsregistraturbücher F. 118. Wien. a) Trotz dieser Erklärung wollte Herzog Friedrich seine Ansprüche auf Heiligenberg selbst mit Waffengewalt aufrechthalten; er sagte am 25. Juli 1418 in Rheinau dem dortigen Abte Hug, sich auf seine Aussöhnung mit dem Könige berufend: „er wölt glich uff Martini komen und das land überhopt innemen, er wölt ouch den Hailgenberg innemen mit krieg". Mone, Quellensammlung der bad. Landesgeschichte I, 351. 7) 1427 um den suntag Quasimodogeneti \Apr. 27.] lässt Graf Haug von Werdenberg in Insprukg n. a. den Vidimus der Urkunde [No. 145, 1] die Räte des Herzogs Fridrich von Osterreich hören. Dieselben erklären, der Herzog habe den Heiligenperg von Graf Albrecht gekauft, aber Graf Hawg habe ihm denselben ohne Recht entwehrt, deshalb solle der Graf dem Herzoge denselben zurückgeben, geschehe das, so wolle der Herzog ihm um etwaige Ansprüche vor einem gemeinen Manne mit gleichem Zusätze Recht geben a ). Pap. Konzept. Innsbruck. a) Diese Forderung wiederholt der Herzog selbst zu Insprug 1427 mittichen vor st. Augustin tag [Aug. 27.].- Pap. Konzept, a. a. 0. 1405, März 12. Bheinfelden. 146. Herzog Fridrich zu Osterreich befiehlt Schultheiss und Rat zu Engen, da sein Oheim, Graf Eberhart von Nellemburg, etwas Zusprüche zu den hohen Gerichten, W6ÜB 1405. 235 die zu seinen Festen und zu seiner Herrschaft Hewen und Engen gehören, zuhaben vermeint, auf Mittwoch nach Mitterfasten [Apr. 1.] gen Bnnsesheim ihre Botschaft, welche wegen dieser hohen Gerichte Kundschaft mit sich bringe, mit vollem Gewalt zu ihm zu schicken. Auf diesen Tag hat er auch gen. Grafen geladen. Geben zu Rynuelden an st. Gregorien tag 1405. Das z\un Verschluss rückwärts aufgedrückte Siegel des Herzogs unkenntlich. Pap. Or. Karlsruhe. 1) Wohl nicht lange nach dem 12. März schreibt gen. Graf Rudolfen von Fridingen, Vogt zu Engen, dass ein Tag zu Ensisheim ihm und den von Engen zu teuer erscheine, es gefalle ihm deshalb wohl, wenn man die Sache bestehen lasse, bis der Herzog wieder herauf „gen lande kome"; wenn die von Engen „fürbasser vffschlägbrief, als vor" bedürfen, so wolle er ihnen solche geben; er begehrt schriftliche Antwort durch seinen Boten. Pap. Or. (nicht datiert) mit dem fast ganz abgefallenen, zum Verschlusse rückwärts aufgedrückten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 2) 1405 in die Annunciacionis Marie virginis [März 25.) bezeugt Cünratt Schlupf von Büttelbrunnen, nachdem sein gnädiger Herr von Osterrich Herren, Eittern und Knechten um Kundschaft über die zu Hewen und Engen gehörenden hohen Gerichte und Wildbänne geschrieben hat, dass ihm, der bei 40 Jahren gedenke, kund sei, und dass er von seinem Vater, der 80 Jahre gedacht habe, gehört habe, „dz die von H6wen, die alten und die jungen, ir ritent jager gehept hänt vnd jagtent och in aller iro herrschaft vnd och stok vnd galgen gehept hänt vnd lüt daran gehenkt hänt vnd lüt geköpft hänt vnd vederspil gefangen hänt vnd lantsasß inngehept vnd ererpt hänt vnd vber todschläg gericht hänt, wa die in iro herschaft geschähent", und dass dieselben dies bis an die Zeit, da sie die Herrschaft versetzten, ohne milnnig- lichs Zusprechen also hergebracht haben a ). Pap. Or. (das aufgedrückte Siegel des Ausstellers fast ganz abgefallen), a. a. 0. a) Mit diesem Zeugnisse stimmen die Bertely Vogts zu Swarczenbach, Hansen Egens zu Brünlingen, Hainrieh Kellers zu Lütfridingen und Göczen von Goberg zu Liitfridingen von 1405 mentag vor Mitterfasten [März 23.], Heinrichs von Immendingen und Heinrichs von Almshoffen von 1405 montag nach Vnser Frawentag in der Fasten [März 27.], des Stadtrats von Engen und der Bauerschaften Altdorf, Wälaschingen, Anselflngen, Honstetten, Egkertzbrunnen, Emingen, Echingen, Büsendorf, Hattingen und Zimerholz von 1405 frytag vor Laetare und die Annuntiationis Mariae [März 27 und 25.]. (Pap. Vidimus von Diessenhouen, ausgestellt 1439 auf Bitten der Stadt Engen, und Pap. Kop. 17. Jhdt. Donaueschingen) überein. Nach diesen weitern Aussagen haben die von Hewen auch Leute verbrannt, „metzger vnd die mülinan unansprechig" innegehabt, 4 (nach anderer Angabe 5) reitende Jäger gehalten, ihren Unterthanen erlaubt oder verboten, Hasen und Füchse zu fangen, die Landsassen, wie ihre Eigenleute besteuert und bevogtet. Die von Emingen insbesondere geben an, dass die von Hewen bei ihnen „ir vederspil, sperwer vnd hebch geuangen" haben; dieselben berichten auch: „item es haut min herr von Neuenbürg vnd sin vogt die von Emingen gelatt vff sin lantgericht gen Stockach, darumb dz Bilgrin von Hödorf sie hiess vnd zwang by iren aiden, dz sie recht sprächent vmb vnzucht vnd frauein, die des von Neuenbürg lüt in irem dorf geton hettint". Die von Echingen sagen auch, sie hätten mit Erlaubnis ihrer Herrschaft von Hewen in ihrem Dorfe Hasen und Füchse gefangen, „do kam ainost des von Neuenbürg knecht vnd wolt ainem ain hund genomen han vnd sprach, er het ainen hasen geuangen in der gräf- schafft, do kam v n sers herren vogt von Hewen vnd sprach, er mftst den selben hund gehigen, vnd wie er dörst ütz in sines herren herschafft weren, darnach wrdent wir niemer me von inen bekümert darumb«. 1405, Mai 26. Pfullendorf. 147. Johans Gotzritter, weiland Schulmeister zu Pfullendorf, giebt zu seiner Hausfrau Mähthilten sei, zu seinem und zu seiner Vordem Seelenheil dem Predigergotteshause zu Costentz in dem Rheine 5 Sh 30* ^^^^^^^^^^^H ■ ■•■■■■;y ■; ■ \${. jjjjtf» 236 1406. Landmünze (oder Münze, die in der Stadt Costentz gang und gäbe ist, dafür) jährlichen Zins, der ihrem Gotteshause „an die vestiery vnd sacristy" dienen soll, aus seinem eigenen Gute zu Rüstanswiler. Gegeben zu Pfullendorf an dem nähsten zinstag nach st. Vrbans tag 1405. Die Siegel des Ausstellers, Hainrich des Selhofers, Bürgermeisters, und Hansen Gremiich, weiland Herman Gremiichs Sohn, Ammanns zu Pfullendorf, fehlen. Perg. Or. Karlsruhe. 1406, c. Apr. 4. 148» Die Herren vom Domkapitel zu Costentz, die Herren von Salmanschwiler und die Spitalmeister zu Costentz übertragen die Schlichtung ihrer langwährenden Stösse wegen der Zehnten zu Taysendorf, Schigendorf, Stetten, Oberriedern, Ramspach Hainrich Häch, Bürgermeister zu Merspurg, als Gemeinmann, und Gregorius Abi, Niclaus Gattenhaimer, Hanns und Conratt den Raittnowen, Gebrüdern, Hanns Dienstman, gen. Arnolt, und Hainrich Landerschwiler, Bürgern zu Merspurg, als Zusätzen. Dieselben besichtigen die zehntpfiichtigen Güter und verfassen über diesen „vndergang" einen Rodel, der solche Kraft und Macht haben soll, als ob gut besiegelte Briefe darum gegeben wären. Unter diesen Gütern ist zu Schigendorf „der acker zu Lantzenhofen, der da ist der frowen zu Zofingen a ). Anno domini millesimo quadringentesimo sexto circa Ambrosii. Constanzer Kopialbuch des 16. Jahrhdts., Urk. No. 7. Karlsruhe. R. a) Weitere Untergänge -waren trotz dieses Vertrages wieder 1417, 1442, 1453 notwendig, a. a. 0. 1) 1361 feria 5. ante festum beate Marie Magdalene [Juli 15.] officialis curiae Constantiensis no- tiflcat, quod Constantiae constitutus coram se iudicii in flgura Berchtoldus dictus Renner, fllius quondam Burchardi dicti Renner de Merspurg, notarius curiae Constantiensis, Hermanno de Sancto Gallo, praeben- dario praebendae novae ecclesiae Constantiensis Maioris et ipsi praebendae curiam suam in Schügendorf, nuncupatam des Klotz hof vnd gut, pro 40 & 3i Constant. vendidit. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Ausstellers und Verkäufers, a. a. 0. 2) 1445 st. Jacobs aubent [Juli 24.] vertauscht Jos Mümer zu Schügendorf dem Kloster Zofingen zu Costentz ein eigenes und zinsfreies Holz zu Schügendorf; „da es gehaissen ist in der Burg, stosset an den weg daselbs vff vnd ab Burg gende", gegen V« Jauchert Holz daselbst in dem Rietlin, ebenfalls eigen und zinsfrei. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel Hansen Howdorfs, des Vogts zum Hailgemberg (25 mm D, das Wappen ist das des Herrn von Heudorf; .., Ijomts * .. niöarf). Constanz, Zofingerkloster. 1406, Juli 26. 149. Anbrecht Mayger, Schultheiss zu Trochtelfingeri, Aubrecht Huszelschmid, Hans Schmid, Bentz Burlading und Claus, sein Schwager, Bentz Murer, Contz Stärk, e Aberli Brälin, Hans Sayler, Peter Dieli, Wernher Müller, Claus Gretzinger, Hans Bräli, Haintz Scherling, Dietrich Gerter, Wernher Suner und Auberli, sein Sohn, Contz Schmeltzli, Contz Fach, Hans Kappeller, Haintz Scheri, Eberli Gfttbierer und seine Söhne Haintz und Eberli, Hans Bader, Mark Schmeltzli, Haintz Holnstein, Haintz 33 .■.-.., I 1406. 237 Gräk, Auberli Scheri, Jacob der Weber, Haintz Ruf, Prik Schenk, Hans Kislhig, Conrat Stoll, Sefrid£Seman, Conrat Schantz, Haus Eiser, Vli Weber, Hans Giselhart und sein Sohn Hans, Haintz Egloff, Hans Santhain, Bentz Clutz, Claus Hertzog, Haintz Dieli, Haintz Giselhart, Hans Gretzinger, Haintz Früntzman, Contz Kopp, Contz Meki, Contz Scbaber, Contz Gerter, Contz Volk der junge, Hans Gerter, gen. der Kvnkel, Fritz Giisz, Burkart Krantz, der Wielant, Bentz Arnleder, Vocz Mürli, Conrat Stoll und sein Bruder Hans, Contz Bader, Gocz Loser, der alte Ek und sein Sohn Hans Eke , Aubrecht Volk, Haintz Zaker, Hans Geri, der Funden, Contz Hattingen Haintz der alt Reuenter, Auberli Benger, Auberli Zjmerman, Dietrich Vischer, Buk Scherling, Haintz Rupp, Haintz Vbelli, Auberli Eberhart, Eberlin der Pfiffer, Contz Borhoch und sein Sohn Conrat, Hans Starke, Herman Schnek, Haintz Kapper, Contz Mök, Dietrich Sunli, Contz Sunli, Hans Scherling, Hans Eberhart, Bentz Trol- mayger, Hans Fasli und sein Sohn Haintz, Contz Mutz, Contz Kenig, Auberlin Herwag und seine Söhne Hans und Gocz, Hans Künig, Contz Dieli, Contz Gufnay der junge, Burkart Kisling, Hans der Mayger, Haintz Kettenaker der alte, Hans Gerter, Contz Nabholtz, Haintz Bilafing, Burkart Pfäwe, Bentz Scherter, Haintz Wagner und sein Bruder Hans, Hans Bbtz, Hiltrut Cüntzen Scribers sei. Hausfrau, Haintz Hilt- got, Conrat Schnider, Eberlin Reuenter und sein Sohn Hans, Haintz Glemszer, gen. Kettenaker, Buk Sybolt, Hyltruten Knecht, Bentz Vli, des Kaysers sei. Kinder, Hans Iring, Hans Stayger und sein Sohn Hans, Hans Hertzog, Haintz Schertwek, Contz Gufnay, Virich Brälin, Arnolt Rokenstil und sein Bruder Contz, Auberlin Vbelli, gen. der Schaber, Haintz Kursenner, Virich Sayler, Hans Stäken Sohn der Schuhmacher, Claus Deker, der alt Deker, Herman der Schriberinen Tochtermann, Hans Mürli der Schuhmacher und die alte Knorrin, alle Richter und Bürger zu Trochtel- fingen, schwören, sich mit Weib, Kind und Gut nicht vom Grafen Eberhart von Werdenberg und seinen Nachkommen zu entfremden. Wer diesen Eid bricht, mit dem soll man verfahren als einem meineidigen Menschen, „vud darzü so ist vnser libe vnd vnser gute, dz wir ietzo habint oder furo gewinnen, die also verbrochen hettint, dem vorgenanten vnserm genädigen herren, graf Eberharten von Werdenberg, oder sinen erben ainen gantzen manot vor deme ee, daz wir verbrochen hetten, gar vnd gäntzlich verfallen für ir recht, fry, aigen gut" a ). Geben an dem nechsten mentag nach st. Jacobs tag des hl. zwelfbotten 1406. Die Siegel der Stadt Trochtelfingen b ) und Herrn Stefans von Gundelfingen in Bruchstücken erhalten, die Otten von Baldegg des altern und Bentzen Hümeln, Vogts zu Vrach, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. a) Die Angabe von Sattler (Geschichte von Würtenberg unter den Grafen II, 73), dass 1368 Graf Eber- 238 1406. hard von Wirtenberg Trochtelfingen an Graf Ott .von Hohenberg verpfändet habe, beruht nur auf einer Verwechslung von Trochtelfingen mit Truchtelfingen, ist sonach gegenstandslos. — b) Dieses Siegel war ein grösseres Rundsiegel; dasselbe enthielt vermutlich im siiegelfelde, da in einem Bruchstücke ein Pferd erkennbar ist, St. Martin zu Pferde; im 15. Jhdt. wurde auch ein kleines Siegel dieser Stadt angefertigt, das ebenfalls St. Martin zeigt (s. Abb. No. 30). 1) 1367 fritag vor st. Walpurg tag [Apr. 30.] verkaufen Äbtissin und Konvent des Frauenklosters zu Pfullingen dem Kloster zu Stetten unter Zollr des Stetzers Hof zu Trochtelfingen um 55 it h. Sie haben den Hof dem Kloster für rechteigen gegen jedermann nach der Stadt Rütlingen Recht Jahr und Tag zu versprechen. Das Or. siegelten die Ausstellerinen Kopialbuch des Klosters Stetten von 1535 (jetzt im Besitze des Kämmerers Kernler in Dietershofen bei Sigmaringen). Bl. 320. 2) 1368 fritag vor st. Symon vnd Judas tag [Okt. 27.] giebt Pfaff Eberhart Brenli, Frühmesser zu Trohtelfingen, für den Fall seines Todes an den Altar vorn in der St. Martinskirche zu Trohtelfingen 40 S> h, nämlich von einem halben Gütlein zu Hulfstetten 15 U h, von seinem Hause zu Trohtelfingen 10 tk h, 8 ß h aus der Badstube zu Trohtelfingen, die Bentz der Bader von ihm zu Lehen hat, 5 ß h aus dem Hause, da der Fremer Bekke darin ist, 5 ß h aus der Wiese zu Trohtelfingen in dem Talweg, 4 ß h aus einem Hause zu Stainhülwen vor den Höfen, und 9 ß h zu Mütelstetten. Perg. Or. (die Siegel der Stadt Trohtelfingen und des Grafen Eberhart von Werdenberg fehlen). Trochtelfingen, Pfarrregistratur. R. 3) 1369 hl. Pfingsttag [Mai 20.] giebt Graf Eberhart von Werdenberg an die St. Erhartskapelle zu Trohtelfingen vor der Stadt und der Steige ein Aeckerlein in dem kleinen Eschli, und ein halbes Wieslein in Ridlingen an dem Wasser. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. R. 4) 1400 in festo st. Nerei, Achillei et Pangratii [Mai 12.] in oppido Trohtelfingen Eberhardus comes de Werdenberg, patronus, et Johannes Dahs de Mägrichingen, rector parrochialis ecclesiae in Trohtelfingen, Marquardum episcopum Constanciensem petunt, ut praebendam altaris s. Anthonii, quam in dicta ecclesia cum coadiutoribus suis fundaverunt, cuius ius praesentandi dicti comitis et haeredum eius est cuique bona et redditus in Stetten vnder Hölnstain, in Stainhülin, in Herschwag, in Trohtelfingen, in Husen vnder Hers- wag ad summam 22 % h aestimatos donaverunt, ratificet "). Perg. Or. (die Siegel der Aussteller fehlen). Trochtelfingen, Pfarrregistratur. a) Dieser Urkunde ist die Constantie 1401 8. Kai. Septembris [Aug. 25.] erteilte bischöfliche Bestätigungsurkunde transfigiert. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Ausstellers. 5) 1402 zinstag nauch dem hl. Pfingstag [Mai 16.] empfangt zu Stutgarten Cün von Burriadingen von Graf Eberhart von Wirtemberg zu Mannlehen den Teil des Kornzehntens zu Trohtelfingen, den von demselben Menloch von Linstetten, der ältere, zu Lehen gehabt hat. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. Stuttgart. 6) 1408 zinstag vor st. Martis tag [Nov. 6'.] leiht Bruder Hainrich Egloff, Pfleger zu dem Hunnen- stain, für sich und Götzen den Hager anstatt dieses Hünnenstains das Schmeltzlin Lehen „in Trohtelfinger zehnten gelegen", an Cüntze Schmeltzlin, Marquarten den Surer und Cüntze Faller als Erblehen um 31 ß h Trohtelfinger Währung und 1 Viertel Eier Zins. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Trohtelfingen abgefallen). Sigmaringen, Staatsarchiv. S. 7) 1416 die 28. mensis Augusti Eberhardus comes de Wirtemberg ob reinedium animae suae et Eberhardi comitis de Werdenberg felicis recordationis, consanguinei sui, missain perpetuam in ecclesia par- rochiali in Trohtelfingen ad honorem beatae Mariae virginis sub nomine praedicti consanguinei sui de novo fundatam et de facultatibus eiusdem propriis et aliorum, qui ad tarn pium propositum manus suas porrexerint adiutrices, scilicet de decimis et bonis nuncupatis in Erphingen et praeterea de 2 bonis in Steinhulw, quae bonis in Erphingen tali conditione sub hypotheca vulgariter nuncupata ein vrstat sunt adstricta, ut, si bona in Erphingen se annuatim ad 32 U h in valore se extendere non possunt, reliqua ex hyp otheca praefata sup- pleri debeant, dotatam erigit. Collatio praebendae, quamdiu vixerit, ipsius et postea successorum consanguinei sui praedicti erit. Capellanus seu primissarius promittere debet, „quod residentiam ibidem faciat mm 1406. 239 personalem et vitam ducat honestam et missam celebret sine dolo et fraude more solito et consueto sine preiudicio dicte ecclesie parrochialis et de non faciendo dampnum uel preiudicium predicte ecclesie in commissalibns remediis, testamentis et aliis quibuscumque iuribus cautionem faciat". Redditus et bona ad praebendam dotati ab omni exactione cuiuscunique generis a se et successoribus et officialibus consanguinei sui praedicti liberi sunt a ). Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Stuttgart. a) Transflgiert ist die Bestätigungsurkunde des Constanzer Generalvikars von 1416 14 kal. Nov. [Okt. 19.]. Perg. Or. mit einem Bruchstück des Siegels. 8) 1421 fritag nach st. Mathyas tag [Febr. 28.~] stiftet Bentz Wurm von Trohtelfingen, Vogt der Herrschaft von Werdemberg, mit Genehmigung der Grafen Hainrich und Hans von Werdemberg, Gebrüder, sowie des Herzogs Virich von Teck und des freien Herrn Hans von Zimern, Kitters, beider als Träger und Verweser der gen. Grafen und ihrer Geschwister, und Eberhart Bräwlins, Kirchherrn zu Trohtelfingen, eine ewige Pfründe auf st. Jacobs, st. Barbaren und st. Marien Magdalenen Altar in der Pfarrkirche zu Trohtelfingen zu seiner, seiner Hausfrau sei. und seiner Kinder Seelenheil und stattet dieselbe mit Gütern und Renten zu Trohtelfingen und Stainhülwen aus. Das Patronatsrecht dieser Pfründe fällt nach seinem Tode an seine Herrschaft von Werdemberg. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers, Herzogs Ulrich von Teck, des von Zimmern, der gen. Grafen von Werdemberg, für sich und ihre minderjährigen Brüder, die o Grafen Eberhart und Virich, angehängt, und des Trochtelfinger Kirchherrn sind teils unkenntlich, teils ganz abgegangen). Trochtelfingen, Pfarrregistratur a ). a) 1421 Okt. 30. Otto episcopus Constantiensis haue fundatioiiem approbat, excepta privatione capellani, quam fundator sibi reservavit, quod episcopus reprobat eam sibi reservans. Auszug (18. Jahrhdt.). Donaueschingen. R. 9) 1421 fritag vor st. Laurenczien tag [Aug. 8.] vollführen die Grafen Hainrich und Hans von Werdemberg, Gebrüder, das Werk ihrer Ahnen, Graf Eberharts und Graf Hainrichs von Werdemberg, und ihres Vaters, Graf Eberharts; sie errichten nämlich eine Pfründe an dem Altar in der st. Michels Kapelle im Beinhause auf dem Kirchhof zu Trohtelfingen, der zu Ehren st. Marien geweiht ist, mit Zustimmung Eberhart Brälins, Pfarrers daselbst, und statten dieselbe mit Güten von der Mühle und von Häusern in Trohtelfingen, von Gütern in Vndingen, Wilsingen, Nidlingen, Wilmadingen, Burladingen, Stainhülwen, Herswäg und Wettishusen aus. Die Pfründe wird von dem Grafen verliehen, der an der Herrschaft ist. Perg. Or. (die Siegel der Aussteller und des Pfarrers fehlen). Sigmaringen, k. Staatsarchiv. S. 10) 1422 Nov. 5. in oppido suo Sigmaringen Hainricus et Johannes comites de Werdenberg, domini in Sigmaringen, qui in honorem s. Mariae et s. Nicolai capellam prope oppidum suum Trochtolfingen in loco dicto Hünenstain sitam, dudum in honorem s. Nicolai consecratam, nondum tarnen dotatam, nemoribus cir- cumdatam et per Beghardos laicos tamquam heremitorium silvestre inhabitatam cum domo eidem annexa, Eberhardo Brely rectore ecclesiae parrochialis in Trochtolfingen consentiente, beneficium perpetuum, cuius ius patronatus ipsis erit, creaverunt et tertia parte deeimae minutae in Trochtolfingen ineipiente in supe- riori parte apud domum dicti Zimberman usque ad aestuarium inferius, parte deeimae et agris in Wilsingen et Trochtelfingen et censibus de domibus in Trochtelfingen dotaverunt, Ottonem episcopum Constantiensem petunt, ut hoc beneficium confirmet. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller und des Pfarrers von Trochtelfingen. a. a. 0. 11) 1441 zinstag vor st. Gregoryen tag [März 7.] geben zu Sigmaringen Johanns und Eberhart, Gebrüder, Grafen zu Werdemberg, dem hl. Bischof Martin in der Pfarrkirche in ihrer Stadt zu Trochtelfingen und in dessen Namen seinen Pflegern Conrat Stollen und Haintz Späglin ihre bei 2 Mannsmad grosse Wiese zu Trochtelfingen vor dem obern Thor, die als Erblehen um einen jährlichen, auch fortan nicht zu erhöhenden Zins von 37a Jt 2 ß h ausgeliehen ist, unter der Bedingung, dass ewiglich über ihres Vaters, Grafen Eberhart sei., und ihres Bruders, Grafen Hainrichs sei., Grabe in der genannten Pfarrkirche S5il$g 240 1407. 2 wächserne Kerzen zu deren und ihrem eigenen Gedächtnis und den Seelen zu Hilfe brennen sollen, so oft man in der Pfarrkirche liest und singt, und andere Kerzen und Lichter daselbst brennen. Geschieht das nicht, so fällt die Wiese an die Stifter zurück. Perg. Or. mit den Siegeln der beiden Aussteller, (beschädigt, Schild mit Fahne, Helmzier Bischofsmütze; Umschriften: . . . Ijana . vo . ttizbzxg- — £ . fibstjart . graf.,. ro£rt>£mb£rg). Trochteliingen, Pfarrregistratur; Abdruck bei Miller, Beiträge zur Beleuchtung der altern Geschichte der Hohenzollern'schen Lande 37—40. R. 12) 1442 zinstag vor Martini episcopi [Nov. 6.] empfängt Bentz Vlin, Schultheiss zu Trochtel- flngen, von Graf Virich von Wirtemberg zu Mannzinslehen die obere und untere Mühle zu Trochteliingen, wovon er Graf Ludwig von Wirtemberg jährlich auf st. Thomas Tag 20 & h geben soll a ). Wirtemberg. Lehenbuch Bl. 19 T . Stuttgart. a) 1455 st. Peters tag ad Vincula [Aug. 1.] empfängt diese Lehen dessen gleichnamiger Sohn; a. a. 0. Bl. 48* 13) 1447mentag nach Misericordia Domini [Apr. 24.] schlichtet zu Baden Markgraf Jacob von Baden mit seinen Räten, Graf Schaffrid von Lyningen, Graf Heinrich von Lupfen, Diebolt Herrn zu Geroltzeck, Hans von Stadion, Ritter, seinem Hofmeister, Meister Jost Boner, geistlicher Rechte Lehrer, Reynhart von Nyperg, Hans von Stamheim, Hans Trnchseß von Stetten, Ritter, Herrn Bernhart von Baden, Herrn Johans Nix von Hoheneck, genannt Entzberger, Domherrn, Wirich von Hoenburg, dem älteren, Hanserhart Bock von Stauffenberg, Heinrich von Berwangen, dem älteren, Albrecht von Zütern, dem älteren, Rudolf von Hoen- thann, Hans von Entzberg, Alb recht von Berwangen, seinem Amtmann zu Trarbach, Heinrich von Sweyn- heim, Hanswernher zum Wyer, Hans Knüttel, Walther von Heymenhofen, seinem Haushofmeister, Diethrich von Gemmyngen und Andres R&dder den Streit zwischen seinen Oheimen Ludwig und Virich, Gebrüdern^ Grafen zu Wirtemberg, und Eberhart, Grafen zu Werdemberg, wegen der Lösung von Trochteliingen: Falls Graf Hans und Graf Eberhart, Gebrüder, von Werdemberg innerhalb sechs Wochen und dreier Tage schwören, daß sie nichts von Briefen oder anderem wissen, wonach das Eigentum an Trochteliingen denen von Wirtemberg zugehören soll, so soll Graf Eberhart von Werdenberg nicht schuldig sein, denen von. Wirtemberg die Lösung von Trochteliingen zu gestatten; können aber die von Werdemberg solches nicht beschwören, so soll weiter geschehen, was Recht wäre. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Wien. R. 14) 1464 mitwoch nach Esto Michi [Febr. 15.) versprechen zu Pfortzheim Markgraf Karle zu Baden und Hanns Graf zu Werdemberg, der ältere, ihre Kinder, die Fürstin Katherine von Baden und Jerigen Grafen zu Werdemberg, zur Ehe. Der Markgraf verspricht zur Aussteuer 6000 iL auf Schloss und Städtlein Altensteige mit Dörfern, Graf Hanns giebt als Widerlegung 15000 iL auf der Stadt Truchtelfingen mit allen Märkten und Dörfern, so dass davon 750 fl. als jährliche Rente fallen. Was über 800 fl. davon eingeht, soll den Erben des Grafen Jerg zufallen. Hinterlässt das Ehepaar keine Kinder, so geht Aussteuer und Widerlegung an die Eltern oder deren Erben zurück. Graf Jerg soll zur Morgengabe geben 5000 fl. auf das Städtlein Veringen, so dass 250 fl. jährlich davon eingehen, der Rest des Erträgnisses von Veringen fällt an Jergs Erben. Stirbt Graf Jerg vor seiner Gattin, so gehören dieser ihre Kleinode, Kleider und was sie eingebracht und nachher erworben hat, ebenso die Hälfte der fahrenden Habe Jergs, mit Ausnahme der Pfandschaften, verbrieften Schulden, reisiger Habe und was zur Wehr gehört; hievon geht das Silberzeug nach Katherinens Tod an Jergs Erben. Nach vollzogenem Beilager soll Katherine auf ihr Erbrecht verzichten. Graf Virich und Hug verpflichten sich nicht zu heiraten, wenn nicht nach 10 Jahren die Ehe Jergs ohne Söhne wäre. Doch können denselben der Markgraf und Graf Hanns, der ältere, wenn durch eine Ehe der Stamm gefördert würde, zur Erhöhung von Ehren und Gut die Ehe gestatten. Perg. Or. (die Siegel des Markgrafen , und der Grafen Hanns und Jerg zu Werdenberg fehlen. Donaueschingen. S. 1407, Apr. 27. 150. Hainrich Kretz von Walwiler verkauft mit Willen seines Leibherrn, des Grafen Albreht von Werdenberg, des jungem, Herrn zum Hailigenberg, sein Gut zu Walwiler als frei eigen, ausser dass davon '■'■.■■.■■■....■...■■■■ ./:;■■■ ..,.,-.. ... "•■' ; v ■' w - 1409. 241 jährlich diesem Herrn 2 Imi Kernen, 4 Imi Haber, 1 Imi Bohnen und 1 ß $ zu Vogtrecht und 4 $i den Heiligen gen Teggenhusen gehen, an die von Herrn Cünrat Schürpfisen sei. gestiftete Chorherrnpfründe zu Bettenbrunnen um 16 f? ^i, die ihm Propst Hans daselbst aus dem von dem gen. Stifter an seine Pfründe geordneten Gelde gegeben hat. Geben 1407 an der nähsten mitwochen nach st. Georien tag. Das Siegel des Grafen Albrecht von Werdenberg fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1439 samstag vor st. Mathyas tag [Febr. 21.\ verkaufen Haincz Haslach von Walwiler und Greta, seine eheliche Frau, an Hanns Becz, Bürgermeister zu Vberlingen, um 10 # 6 ß ty Vberlinger Währung 1 Scheffel Veesen Vberlinger Mass, 10 ß ^ Costenczer Münze und Währung und 1 Fastnachthuhn ewigen auf st. Martins Tag in Vberlingen zahlbaren Zins aus ihrem freieigenen Gute zu Walwiler, aus dem sonst nur 1 Viertel Kernen, 2 Viertel Haber, 2 Imi Bohnen zu Vogtrecht und 3 ß $ „frisehling Pfenning" ihrer gnädigen Herrschaft zum Hailigenberg gehen. Perg. Or. (das Siegel des Grafen Johansen von Werdenberg, Herrn zum Hailigenberg, fehlt), a. a. 0. 1409, März 22. 151. Bruder Diethelm, Propst zu Berow, der in grosse Schuld gekommen wegen des Weingartens zu Lütislo, bei 8 Jauchert gross, in den er jährlich bei 60 Ü Stebler verbaut hat, und von dem er dem Frauenkloster Berow den Halbteil alles Weines, der darin wächst, in ihren Keller ohne ihren Kosten liefern muss, giebt, um seiner Propstei weitern Schaden zu verhüten, diesem Kloster mit Rat des Abtes Johansen und des Konventes zu St. Blesy einen Garten bei dem Weingarten und die Trotte mit allem Trottgeschirr „vnd den bu, so ein meiger ze Lütislo jarlich in den win- garten füren sol, des buws so vil sin sol, als ein meiger stat mag han", in offenem Kapitel zu Berow auf. In Anbetracht des Schadens, den seine Propstei mit dem Weingarten erlitten hat, und damit er deren Güter nicht weiter versetzen muss und damit ihm und seinen Nachkommen „das koru, so inen jarlich werden sol von der probstig, dester fürer ze lieb laß werden", erlassen ihm die Klosterfrauen den Kosten, den er in dem Weingarten jährlich gehabt hat. Geben am nechsten fritag vor Vnser Fröwen tag in der Vasten 1409. Die Siegel des Abtes und Konvents von St. Blesy. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1463 donrstag vor st. Sebastians tag [Jan. 13.] verkauft Vlrich von Rumlang, Ritter, um 160 U h Waltzhuter Währung 5 ft h Steuer, 1 # Rebgelt, 15 ß für anderthalb „frisehling schauff", zusammen 6 '/2 ?* bß gen. Währung und 15 Viertel Veesen Zins als Vogtrecht aus dem Hofe zu Lutischlöw an Heinrich Bock, Bürger zu Waltzhut. Wird der Hof so schwach, dass er dieses Vogtrecht nicht mehr zahlen kann, so wird er dasselbe ihm auf des Gotteshauses Berow Kosten richtig machen. Zu Gewähren giebt er seinen Bruder Dietrich von Rumlang, Ritter. Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln des Ausstellers und Gewähren, a. a. 0. VI. 31 242 1410. 2) 1467 Jubilate [Apr. 19.] leiht zu Tungen Bruder Johannes Frieß, Propst zu Berow, den Hof Lütißlow nach „goczhuß fronhof recht" Henni Bitterlin und seinen Söhnen. Sie sollen in Jahresfrist eine Scheuer mit Thür und Thor und Wänden ohne Schaden des Gotteshauses bauen, alle Vogtrechte bezahlen und von der Eigenschaft wegen jährlich dem Gotteshause 3 Malter Kernen, 1 Malter Haber auf Martini geben. Der Propst aber giebt ihnen hiezu „ze stur" 8 . berhtol..noit füjflenberg). Donaueschingen. 1412, Jan. 16. JKT< Berchtold und Hainrich die Schultheißen von Hüfflngen, Gebrüder, verkaufen um 56 u h den frommen, festen Conrat und Wernher von Asham, Gebrüdern, ihren Zehnten zu Kürchen an der Aytrach, der Lehen ist aus der Reichenow a ). Geben an dem nechsten sampstag vor st. Anthonien tag 1412. Das Or. siegelten die Aussteller. Lupf. Kopialbücher VH, 180—181. Stuttgart. a) Diesen Zehnten, der Hansen von Zimerholz und seines Schwestersohnes war und an denselben von C. Ashains Sohn gekommen ist, leiht Abt Friedrich von Reichenau [1428—30] Burkart von Nüwnegg. Reichenauer Lehenbuch 638 * S. 233. Karlsruhe. — Denselben (ein Korn- und Heuzehntlein zu Kirchen in der Bär) leiht Abt Johans von Reichenau [1455] Hans Geschayer von Engen, der ihn von Burkart von Nuwnegk erkauft hat, und gestattet demselben, 'wie sein Vorfahr Friedrich, dass auch Frauen diesen Zehnten besitzen können, a. a. 0. 638 " S. 254. — Etwas später leiht derselbe Abt denselben Zehnten Cünrat Henseller von Fürstenberg, nachdem er ihn von dem Geschayer aufgenommen hat. a. a. 0. S. 254. 1412, Okt. 5. 153, Hans von Hodorf von Schenkenberg empfängt von Graf Fritz, Herrn zu Hohenzolr, dem altern, zu Mannlehen Schenkenberg die Feste und den Kirchensatz daselbst. Geben vff die nähsten mittwochen nauch st. Michels tag des hl. ertzengelz 1412. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. T. 1412. 249 1) 1443 st. Georgen tag [Apr. 23.] verkauft Wilhelm von Hodorf zu Almut Bernhart von Öw um 600 fl. Eh. Schenckenberg das Schloß uf den Eggen mit Zwing und Bann und Zilla die Vogtei mit Zwing und Bann und das Gütlein zu Schlat uf Eggen, das 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber, ö ß ^ und 3 Hühner giltet, wovon jedoch 1 Malter Veesen, 5 ß h und 3 Hühner jährlich an den Leutpriester zu Schenckenberg zu einer Jahrzeit für des Verkäufers Ahnen abgehen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. R. 1412, Nov. 9. 159. Fridrich Graf zu Hohenzolr, der ältere, leiht Rudolfen von Emmingen den Widernhof, den Kirchensatz und den Zehnten zu Emmingen vff Ekk mit aller Zubehör zu einem rechten Mannlehen, wie das seine Vordem von ihm und der Herrschaft zu Zolr zu Lehen getragen haben a ). Geben uff mitwochen vor st. Martins tag 1412. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Karlsruhe. T. a) 1415 güterntag nauch st. Michels tag [Sept. 30.] empfängt diesen Widemhof und Kirchensatz (Zehnten nicht mehr genannt) von Graf Fridrich von Zolr Rudolf von Wulflingen (Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers a. a. 0.) und 1420 fritag nach st. Laurencien tag [Aug. 16.] Wolf von Wulflingen (Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers a. a. 0.), ferner 1435 dornstag nauch dem sontag Copitate [l. Cantate, Mai 19.] Rudolf und Peter die Eminger, Gebrüder, von Graf Itelfricz zu Zolre (Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln Peters des Emingers und (für Rudolf) seiner Oheime Wernhers von Tieringen, Vogts zu Hechingen, und Dyemen von Hohmessingen a. a. 0.). 1) 1373 st. Symons und Judas abent [Okt. 27.] giebt zu Meringen in der Stadt Peter der Me- ringer von Meringen 1 Malter Kernen Zins an U. Fr. Altar zu Meringen in der Kirche und ebensoviel einem Leutpriester daselbst von seinem Eigengute zu Emingen vff den Eggen, aus dem seine Schwester Margareth, die Klausnerin, 1 Scheffel Kernen Vorzins bezieht. Der Kaplan U. F. soll dafür den Jahrtag seines Bruders Hainrich des Meringers und seiner Eltern am Dienstag oder Donnerstag vor st. Gallus Tag selbviert Priester begehen. Nach des Schenkers oder seiner Gattin Vrsula Tode soll der Leutpriester ihr, ihrer Tochter Vrsullen und ihrer anderen Kinder Jahrgedächtnis in gleicher Weise am Todestage des zuerst verschiedenen begehen. Den weiteren Zins von 2 Hühnern und '/* Viertel Eier aus diesem Gute sollen Leutpriester und Kaplan teilen»). Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und Johanns Küngsholtz von Stüslingen, des Vogtes der Kinder des Schenkers, fehlen). Möhringen, Pfarregistratur. S. a) Ein anderes Gut daselbst, das von seinen Vordem und ihm Lehen war, eignet Hainrich Meringer 1401 [Jan. 21.] zu Engen Meister Hansen Tenger, Chorherrn zu St Stephan in Costencz, und Hansen Vffhouer, Kaplan zu St. Odilien in Randegg. Perg. Or. mit einem unkenntlichen Siegelbruchstücke. Donaueschingen. — Derselbe Chorherr kauft auch zu Emmingen vff Eggen ein Gut um 49 $ h (italiger) von den Sengen, Bürgern zu Engen, vor Burkart von Nunnegg, Ritter, der Herrschaft von Osterich Vogt der Herrschaft Hewen, 1399 zinstag vor st Gerdruten tag [März 11.] und vermacht dasselbe am 12. Sept. darauf der Sammlung zu Engen. Perg. 2 Or. mit beschädigten Siegeln. Donauesohingen. — [14J50 mentag ante Galli [Okt. 12] leiht Abt Friedrich von Reichenau Stoffeln von Meringen ein Gut zu Emmingen uff Eggen, das 6 Malter Kernen, 5 Hühner und 60 Eier giltet. Reichenauer Lehenbuch 638 a S. 259. Karlsruhe. — Dieses Gut empfängt derselbe Lehensmann 1455 von Abt Johannes von Reichenau. a. a. 0. 638 ° S. 13. VI. 32 250 1412. 2) 1399 Johannis Baptistae [Juni 24.] empfängt Ortliep der Lingg von Emmingen als Lehen von Stuelingen den Hof zu Maggenthall a ). Lupf. Kopialbücher I, 2 S. 15. Donaneschingen. a) Noch 1443 wurden die Lingg damit belehnt, später gehörte die Hälfte dieses Hofes Hansen Gnirfj von Emmingen. a. a 0. I, 4 S. 32, 33, 144. 3) \1412] empfängt Conrad von Aschan als Träger Vrsulen von Emingen, Wernhers sei. von Zimmerholtz ehelicher Tochter, seiner Muhme, den Zehnten zu Emingen, den sie um 60 M. S. „zu pfandt" gebracht hat. Nach ihrem Tode gehört derselbe Conrad von Aschan und seinem Bruder Wernher gemeinsam, a. a. 0. I, 7 S. 1. — Um 1427 empfängt den Ominger Zehnten zu Emingen als Lehen von Heuwen Wernher von Aschan, der zugleich seinem Weibe 62 ff ^ Morgengabe und Widerlegung darauf verweist. Später empfängt diesen Zehnten Ruoff von Neuwhaußen als Träger Cunrads von Ashan, Wernhers sei. Sohnes, a. a. 0. I, 7 S. 6, 9. 4) 1420 st. Vrbans tag [Mai 25.] bekundet Renz Gessrer, Vogt zu Emmingen, dass Eberlin Gnirs, gen. Beyden, seinem Vetter Jacob Gnirs, gen. Beyden, sein Drittel an dem grossen Kelnhof daselbst gerichtlich verkauft habe. Das Or. siegelte der Aussteller. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. T. 5) [14J38 dornstag vor st. Bartholomeus tag [Aug. 21.] empfängt Petter Bluom von Engen zu Mannlehen von Hewen eine Wiese bei dem Kolbrunnen, die 6 ß ,3j Costentzer giltet, ein Zehntlein von einer Wiese zu Nuwenhaußen, das vormals des Henßlers sei. Kinder innegehabt haben, ein Gut zu Emmingen vff Eggen, das 4'/s Malter Kernen Engener Mass, 5 Hühner und 100 Eier giltet, ein Gut zu Mowen- haim, das 10 Viertel Kernen, 10 Viertel Roggen, 5 Mut Haber Engener Mass, 5 ß \ 2 Hühner und 30 Eier giltet, ein Gut zu Winckel vff Eggen, das 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber und 3 Hühner giltet, ferner für Töchter wie Knaben 2'/> Malter Kernen Gilt, 3 Hühner und 100 Eier von einem Gute zu Hattingen, ein Gut zu Eghardzbrunen, das 1 Malter Veesen und 3 Mut Haber giltet, ein Gütlein im Alten Dorf zu Engen, das je 1 Malter Veesen und Haber giltet, und ein Gut zu Emmingen, -das 4 Malter Kernen, 4 Hühner und 40 Eier giltet"). Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 36. a. a. 0. a) Einzelne Güter (darunter die untere Mühle) zu Emmingen trugen im 15. Jhdt. teils von Hewen, teils von Stühlingen zu Lehen die Schmid und Lingg von Emmingen, Petter Adam von Welschingen, Ludwig Hürdtlin, gen. Lugglin, und Hans Sichler von Rottweil, Hans Haß, gen. Kürßiner, von Merringen und Cuonratt Prandthan von Dutlingen. a. a. 0. I, 2 S. 15; I, 4 S. 34, 35, 142, 143. 6) 1455 st. Oschwalds abend [Aug. 4.] eignen die Grafen Hainrich, Sigismund und Johannes zu Lupfen Heinrich Schweizer, ihrem Bürger zu Engen, sein Lehengut zu Emmingen auf Egg auf seine Bitten, da er dasselbe zu verkaufen genötigt ißt»). Das Or. siegelte Graf Sigismund von Lupfen. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. a) Dessen Witwe Anna Blecklin verkauft um 50 « $ Const. dieses Gut, das 47s Malter Korn, 5 Hühner und 100 Eier giltet und von dem 33 Malter Korn und 9'/a ff h an unbezahltem Zinse rückständig sind, Hansen Prenger. Das Or. siegelte die Stadt Engen. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 7) 1456 mäntag vor st. Simons und Judas tag [Okt. 25.] eignet Graf Heinrich von Lupfen U. 1. Fr. Pfründe der Bruderschaft des „aingehirns" zu Wälschingen um Mehrung des Gottesdienstes willen 4 Malter Kernen von Hewen lehenbare Gilt aus einem Gute zu Emmingen, welche derselben Peter Blum, Bürger zu Schaffhausen, verkauft hat. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher I, 9 S. 5. a. a. 0. 8) 1460 donstag nach Vnser lieben Frawen tag, alß sy ward geboren, [Sept. 11.] vergleichen zu Engen Niclauß Graf zu Zoller, Sigmund Graf zu Lupfen und Conradt Graf zu Thübingen, Herr zu Liechten- negk, Ruodolf von Memerschweiler, seine Schwester Ottilie und deren Gatten Anthonien Käßmayer mit Petter von Emingen und den Söhnen seines Bruders sei. Ruodolf und Conradt, sowie mit der Stadt Engen: der Kirchensatz, der grosse und kleine Zehnten und die Widemhöfe zu Emingen, ebenso alles, was die 1413. 251 Eminger daselbst von dem würdigen Stamm und Namen von Zoller zu Lehen oder zu Eigen hatten, folgen dem von Memerschweiler, seiner Schwester und deren Gatten. Die vorgen. Eminger lassen Herrn Conradt Spräter bei der Pfründe zu Emingen, welche ihm Peter der Eminger, Euodolf von Memerschweiler und dessen Schwester verliehen haben, und thun dazu, dass Pfaff Petter Eminger von seinen Ansprüchen auf diese Pfründe abstehe; fortan erhält Conradt Sprätter das ihm versprochene Pfrüudengeld von dein von Memerschweiler, seiner Schwester und deren Gatten. Denselben liefern die vorgen. Eminger und die Stadt Engen alle auf die obgen. Stücke bezüglichen Briefe aus, sie aber geben fortan jedem der drei Eminger 7 Malter Korn, halb Veesen, halb Haber, Leibgeding. Dieselben übernehmen auch die 110 fl. Rh., die Peter von Emingen etlichen von Balingen schuldet, um die die von Engen Mitschuldner sind und für die als Pfand der Zehnten zu Zeylen und der kleine zu Emingen stehen , mit 7 fl. Rh. Zins daraus, ebenso die 8 fl. Rh. versessenen Zins, den die von Engen diesen Gläubigern daraus bezahlen mussten. Auch Graf Heinrichs von Lupfen Ansprüche sollen mit diesem Spruche erledigt sein. Das Or. siegelten die Schiedsrichter. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 9) 1463 frytag nach st. Mauricius tag [Sept. 23.] bekennt Peter Eminger zu Einmingen, dem Junker Hanns von Wyßenberg, „myttelfry", geschrieben hat, ihn am ; Zehnteu zu Emmingen, den derselbe von Graf Fryderich von Zolr sei., gen. Otinger, zu Mannlehen empfangen hat, ungehindert zu lassen, da niemand gebührt, dem andern Kundschaft der Wahrheit zu versagen, auf dessen Aufforderung hin, dass er diesen Zehnten laut der Briefe, die dieser Junker von gen. Grafen und jetzt auch von Graf J6ß Niclaus zu Zolr darum innehat, mit Unrecht genossen habe. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abb. No. 64) und seines „angebornen fründs", des frommen, festen Jörg Stainmar zu Tuttlingen (25 mm D, IV A 2, im Schilde Schrägbalken mit 3 Sternen besetzt; f S . STAINMAR. DCI.....). Karlsruhe; Abdruck in Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XI, 114. 10) 1466 mentag nach st. Anthonyen tag [Jan. 20.} lässt Graf Hainrich von Lupfen Rudolfen und Otilien von Memmerswilr, den Inhabern des grossen und kleinen Zehntens in seinem Dorfe Emingen, zur Vermeidung künftiger Irrung auf grund der Aussagen seiner armen Leute daselbst ein Verzeichnis der Grundstücke, von denen er selbst den grossen und kleinen Zehnten bezieht, anfertigen. Perg. Or. (das Siegel fehlt). Donaueschingen. 11) 1469 dornstag vor dem hl. Pfingstag [Mai 18.] verkauft Graf Sigmund von Lupfen Eberhardt Mößlein, Richter und Bürger zu Rottweil, 9 fl. Rh. Zins aus seinem Dorfe Emingen vff Eggen um 180 fl. Rh. Zu Mitgilten setzt er Graf Johannsen von Lupfen, seinen Bruder, und Vogt, Richter und ganze Gemeinde zu Emingen. Einlager (für die von Emingen je 4 Mann) in Rottweil oder Schaifhausen. Das Or. siegelten der Aussteller, Graf Johanns von Lupfen und für die von Emingen die Junker Wilhalm Jeger, gen. Spät, und Ruodolph Eminger. Lupf. Kopialbücher VI, 43—49. Stuttgart. 1413, März 25. Constanz. 160. Vicarius in spiritualibus generalis Ottonis electi et confirmati ecclesiae Constan- tiensis, cum ei lamentabiliter sit expositum, quomodo monasterium sanctimonialium in Aldingen vff Hoff, in quo hactenus priorissa et 28 moniales divinis laudibus vigilabant, per incendia et devastationes praediorum occasione guerrarum, quae in Ulis partibus iam pluribus annis existebant, ad paupertatem sit redactum, omnibus personis ecclesia- sticis per civitatem et dioecesim Constantiensem constitutis mandat, quatenus sanc- timoniales seu earum nuntios elemosinas pro earum sustentatione et restauratione petituros benigne recipiant et verbum exhortationis ad populum pro ipsis proponant 32* 252 1413. ac subditos suos, ut pias largiantur elemosinas, pro posse inducant, praesentibus, suis literis a data praesentium ad annum proximum inclusive et non auiplius valituris. Datum Constantie anno domini 1413. 8. kal. April, indietione 6. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1363 12. kal. Juli [Juni 20.] Constantiae Hainricus episcopus Constantiensis literas indulgen- tiarum ab Jacobo Leopatrensi (sie) et Nicoiao Laycisauensi archiepiscopis et sedeciin episcopis monasterio vif Hof ze Nidingen 1362 Nov. 14. Avinione datas praesentibus Hugone de Ahnshouen decano decanatus in Fürstenberg, Johanne capellano monasterii predicti, Johanne dicto Hafner presbytero, Francisco notario iudicii pro- vincialis districtus in der Bar et Cünrado dicto Fürer layco afflrmat. Perg. Transsumpt des Notars Johannes Mengli von Vilingen von 1397. a. a. 0. R. 2) 1384 hl. Ailftusent Mägde abent [Okt. 20.} verkaufen Priorin und Konvent des Frauenklosters vf Hofe bei Nidingen 1 Malter Kernen Gilt aus ihrem Kornhaus Schwester Elsen von Emmingen, einer Klausnerin zu Talhain, um 14 ß ^ Stabler. Schwester Else giebt diese Gilt dem Kloster wieder zurück unter der Bedingung, dass sie die Seelmeisterin des Klosters jährlich einnehmen und unter die Konventfrauen zu einer Jahrzeit für sie, Schwester Else, und alle Konventfrauen in der Klause zu Talhain verteilen soll. Perg. Or. mit den Siegeln der Priorin und des Konventes, a. a. 0. R. 3) 1385 st. Margarethen tag [Juli 15-] verzichtet Jolians der Eschinger von Fürstenberg, Johansen des Eschingers sei. Sohn, auf die Wiese vnder Studen im Nidinger Bann, welche sein Vater Johans der Eschinger sei., und auf die Wiese in Goßbüngten in demselben Banne, welche seine Mutter sei. Elsbeth von Rischa dem Kloster vf Hofe bei Nidingen zur Stiftung einer Jahrzeit für sie beide geschenkt haben, zu gunsten dieses Klosters. Die erste Wiese kann aber mit 12, die zweite mit 10 It h von ihm oder seinen Erben wiedergekauft werden. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (s. Abb. No. 21). a. a. 0. R. 4) 1392 st. Bartholomeus tag [Aug. 24.] verkaufen Priorin und Konvent zu Nidingen vffen Hoff Adelhaiten von Velsemberg, der Priorin der Sammlung zu Gisingen , 1 Malter Kernen Nidinger Mass Gilt „vor vss vnd vor ab", von ihrem Kornhaus vffen Hoff um 14 ii'. $ Stabler; nach dem Tode der Käuferin soll mit dieser Gilt ihre, ihrer Eltern und Ahnen Jahrzeit begangen werden. Perg. Or. mit dem Siegel des Konvents, a. a. 0. R. 5) 1395 17. kal. Sept. [Aug. 16.} Constantiae Burckardus de Hewen, episcopus Constantiensis, de solutione primorum fruetuum ecclesiarum parochialium in Nidingen et in Gotmatingen, dominabus in Nidingen incorporatarum, cum eisdem concordat, quod ex nunc monasterium earundem tarn suum, quam ante- cessorum et successorum suorum anniversarium in die Omnium Animarum de nocte seu post vesperas cum vigilia et crastino cum celebratione missae pro defunetis celebrare debebunt, pro quo monasterium a solutione horum primorum fruetuum novis vicariis instituendis habere vult supportatum. Das Or. siegelten der Aussteller, die Priorin und der Konvent zu Nidingen. Perg. Transsumpt des Abtes Matthaeus von Salem v. 1580. a. a. 0. R. 6) 1400 gütemtag for st. Laurentien tag [Aug. 9.} verkaufen Priorin und Konvent des Klosters vf Hofe zu Nidingen ihren Klosterfrauen Greten, Verenen und Bryden von Albishouen, Geschwistern, um 14 fi, h ihre Wiese vor dem Holz zu Gnadental, und 1 Malter Veesen Ewiggeld aus ihrer Scheuer vffen Hoffe um 12 # h. Aus dieser Wiese und diesem Ewiggeld soll man die Jahrzeit der Annen von Albishouen und ihres Sohnes Hugen, Leutpriesters zu Fürstenberg und Dekans im Kapitel Villingen sei., der Käuferinen Mutter und Bruders, auf Zinstag vor oder auf Donnerstag nach st. Ulrichs Tag begehen. Perg. Or. mit dem Siegel des Konventes, a. a. 0. t£ 1413. 253 7) 1416 mentag ze vsgänder Osterwochen [Apr. 27.} verzichtet Bruder Vlrich Gütleb, St. Bene- dicten Ordens, derzeit wohnhaft im Augustinerkloster zu Costentz, auf sein Leibgeding von 3 Malter Kernen Schaufhuser Mass, das er von der Priorin und dem Konvent zu Nidingen bisher gehabt hat, „von ir armüt -wegen vnd luterlich durch got vnd ouch darumb, daz si mir ains tails als lieb dafür getan band." Perg. Or. mit den Siegeln Albrecht des Blairers, weiland Bischofs zu Costentz, und Johansen Swartzen, Priors zen Augustiner zu Costentz. a. a. 0. B, 8) 1418 \Äpr. 18.] bekunden Vlrich Vlinger, Schultheiss zu Gisingen, und die Zwölf des Gerichts daselbst, dass Hans Mit der Kunst vor Gericht erklärt habe, auf Todfall all sein Gut dem Kloster zu Nidingen vf Hof schenken zu wollen; „vnd batt ime da an ainer vrtaille ze ervarend, wie er daz tun solt, daz es kraft vnd mäht hett. Da fraget ich, der obgeuant schulthaß, vmb, vnd ward erkent an ainer offner vrtaille, daz der obgenant Hanß Mit der Kunst all sin gut moht geben an den stabe vor gerillt dristund näh enander; wen daz beschehe, so hette es kraft vnd mäht. Vnd also gab der egenant Hans Mit der Kunst all sin gut vff an den Stab nach siüem töd, vnd empfleng es bröder Hainrich Baidinger von mir, dem egenanten schulthaiß, von dem stab an der obgenanten priorinen vnd deß couentz vf Hofe statt." Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Gisingen (wie Abb. Bd. II, No. 557), das Schultheiß und Eichter an den Brief gehängt haben „mit ainer vrfräg deß gerichtz". a. a. 0. R. 1413, Mai 24. Überlingen. 161. Cunrat Winterberg, Stadtamann zu Vierlingen, sitzt zu Überlingen mit den 24 Richtern öffentlich zu Gericht. Vor ihm klagt Haincz Böchsler ab dem Honberg, Bürger zu Überlingen, gegen Frau Elsen Salczmenin , Bürgerin zu Vberlingen, dass die von ihrem Manne Buf Salczman sei. hinterlassenen Güter zu Bürren vnder dem Hailgenberg und zu Bächi freie Güter seien, die nur Freie, „die des genös wären", erben könnten, und von solchen Freien wäre er zu diesen Gütern der nächste Erbe. Darauf erwidert Eis, dass diese Güter, die ihr Mann gekauft habe, derselbe ungeirrt länger, denn Eigens- oder Lehensrecht, Land- oder Stadtrecht wäre, besessen hätte, obwohl er kein Freier gewesen sei. Sie lässt die betr. Kaufbriefe öffentlich verlesen und bittet ihr mit Urteil zu öffnen, wie lange ein Mann oder ein Weib und besonders ein Bürger gegen den andern sein Eigen ohne Ansprache von Leuten, die im Lande seien, innehaben müsse, dass er hinfüro dabei bleibe. Das Gericht entscheidet, dass Bochsler dieselbe an diesen Gütern ungeirrt zu lassen habe. Geben ze Vberlingen an der nächsten mitwoch vor sant Vrbans tag 1413. Das Siegel des Ausstellers zerbrochen. Perg. Or. Karlsruhe. S. 1) 1365 verkauft zu Vberlingen Hainrich der Frye von Bürron, gen. der Lantrihter, Bürger zu Vberlingen, um 115 1t $ Costentzer Münze Vlrich dem Saltzman, Bürger zu Vberlingen, all sein Gut zu Bürron, giebt ihm dasselbe auf offener Beichslandstrasse auf und wird darum sein Gewähre nach der Stadt Vberlingen Recht unter Vorbehalt des Wiederkaufs für seine Person. Die 115 Ü S\ hat er dann an st. Jo- hans tag oder 8 Tage davor in dem betreffenden Jahre zurückzuzahlen „mit derlay müns, du denne geng vnd gab ist, damit man danne ze Vberlingen vff dem marckt win vnd körn vnd ässig vnd trinkig gut kofft 254 1413. vnd verkoff. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers (30 mm D, IV A 2, im Schilde die obere und untere Hälfte eines Schlüssels sich kreuzend; . .. HAINR . DI. . ANTRIH. . . ) und Cünrats Am Ort, Bürgers zu Vberlingen. a. a. 0. 2) 1365 zinstag nach dem hl. Creuztag ze herpst [Sept. 16.] empfängt Virich der Griner von Cunrat dem Saltzman, Bürger zu Pfulleudorf, dessen „oberen mulin vnd das mulstatt gelegen ze Beuren mit dem wur vnd mit dem bürgellin, was an dem bürgelliu zu der mulin hört", nach Mühl- und Marktrecht zu Erblehen gegen eine Gilt von 10^ ^ Costentzer, 60 Eiern und 2 Hühnern, die das erstemal an kommendem st. Andreastage über ein Jahr zu zahlen ist. Wenn Virich und seine Erben ihr Recht an der Mühle einem erbern Manne, der den Zins sicher abliefern wird, verkaufen, so hat der Eigentümer der Mühle demselben die Mühle zu demselben Zinse zu leihen; doch hat der Eigentümer das Vorkaufsrecht und zwar um 5 ß ^ billiger, als ein anderer Käufer. Kommt die Mühle käuflich in die dritte Hand, so kann der Eigentümer den Zins steigern. Das Or. siegelte Aulbrecht der Haiden, Vogt zum Hailgenperg. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. S. 3) 1385 mäntag nach Aller Hailigen tage [Nov. 6.\ vergleicht sich Walther von Ramsperg zu Liehtnegg mit Adelheit der Mülinen und ihrem Sohne Hans dem Mul um alle Stösse und verzichtet auf 1 Scheffel Haber und 1 ß Jd\ jährliches Vogtrecht aus deren Gute zu Bürrun. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 4) 1400 zinstag vor st. Georyen tag [Apr. 20.] verkauft Cunrat Rüd, Bürger zu Vberlingen, Hainrich Smyd, Haintzen Rubul und Bürken Tragbolt, Pflegern und Ausrichtern der armen Feldsiechen zu Vberlingen auf dem Berg, um 160 Fi, -Sj Const. seine Güter zu Bürren mit Ausnahme eines Baumgärtleins im Dorfe, nämlich seinen Hof unten im Dorf, ferner des Milnhovers Gut, des Kormans Gut, das jährlich 8 ß „ze fristling phenning", 1 Viertel Kernen und 2 Viertel Haber zu Vogtrecht und nicht mehr giebt, und des Grawen Gut, das 6 ^ und 2 Viertel Haber jährlich „ze vngerikt" giebt :v ). Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln Cunrat Zans, Stadtammanns, und Hansen Grynners, des Rats zu Vberlingen (Rüd hat kein eigenes). Überlingen, Spitalarchiv. a) Von den Pflegern dieser Feldsiechen empfängt 1429 donstag vor st. Jörgen tag [Apr. 21] Hans- HSppler, der junge, auf sein Lebtag 2 Güter zu Büran gegen Bezahlung der Landgarbe und der Zinse nach Ausweis der Eödel. Thut er das nicht, oder hält er die Güter nicht in baulichen Ehren, so fallen sie frei heim. Zeugen: Claus Megtzer von Wintersulgen, Crintz Rüd, Jos Lotter von Buran, Haintz Megtzer von R6ribach. iPerg. Or. mit dem Siegel Virich Wydmers, des Rates zu Vberlingen. a. a. 0. 5) 1409 mentag vor st. Hylarien tag [Jan. 7.) verkaufen Bencz von HSdorf und sein Sohn Hans, Bürger zu Vberlingen, Vlrichen Blarer, Dompropst, und Johansen von Rast, Domherrn zu Costentz, Pflegern von st. Marien Magdalenen Spital an der Rinbrugg zu Costentz, und Hansen Wanner, Meister dieses Spitals, anstatt der gemeinen Brüderschaft des Spitals ihr rechteigenes Gut zu Bürran unter dem Hailgenberg, auf dem Claus Schnider sitzt, um 65 ^ ^ Costentzer. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des ersten Verkäufers und für seinen Sohn, der keines hat, mit dem beschädigten Heinrich Rudolfs, des Rates zu Vberlingen. Karlsruhe. o 6) 1447 samstag nach st. Virichs tag [Juli 8.] entscheiden Cristoffel von Nuwbrunen, Bürgermeister zu Pfullendorf, Meister Hanns Guldin, Doctor Decretorum, Lehrer in geistlichen Rechten und Chorherr zu Costentz, und Herr Jous Pias von Vberlingen zwischen Hainrich Oppen , Pitanzer zu Salmensch- wyler, und Bentelin von Wolfurt zu Vberlingen also: Beide Teile sollen den Zehnten zwischen Rychenzen- staig und der Staige zu Wyschenbach und zwischen Nidern und Obern Egerden bei Bürran gemein haben. Im Bötzenhart, Fridental und Kogenwingkel nimmt denselben der Pitanzer allein, ausgenommen von 27a Jauchert Acker im Fridental, von dessen Zehnten derselbe ein Viertel, der von Wolfurt ein Drittel bekommt. Werden in diesen Gewannen Äcker oder Neugereute angelegt und kann der von Wolfurt nachweisen, dass diese Stücke vormals auch Äcker gewesen sind, so bekommt er aus denselben ein Drittel und. der Pitanzer ein Viertel des Zehntens. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Schiedsleute, a. a. 0. ^■^■H 1413. 255 7) 1453 fritag vor st. Katherinen tag [Nov. 23.] verkaufen Hainricli Gremiich und Dorothea Ryserin, sein ehelicher Gemahel , Bürger zu Pfullendorf, mit Gunst ihres Vetters Hans Gremiich dem Abte Jeorien und dem Konvente von Salrnensckwüer ihren kleinen und grossen Zehnten zu Bürren, Wildorf, Bächy, Haßlach, Sendperg, Mennwang, im Loch und zu Lestetten für freieigen gegen ein jährliches Leibgeding, das sie wohl begnügt hat. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln Hainricli Gremlichs (seine Gemahlin hat keines), seines Vetters Virich Gremiich, Hainrich Herysen, Bürgermeisters zu Pfullendorf, und Hansen Gremiichs. a. a. 0. 8) 1460 mentag vor st. Martis tag [Nov. 10.] verkauft Pentelin Gudentz, Bürger zu Überlingen, dem Spitale daselbst um 725 u, 3\ Vberlinger Währung seinen grossen und kleinen Zehnten zu Bürren unter dem Hailigenberg als rechteigen. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Ausstellers, Virich Bessrers und Peter Vogts, a. a. 0. 9) 1461 st. Jörgen tag fÄpr. 23.] leihen Johannes Kramer, Propst, Diepolt Stiefflin, Adam Schüler und Bernhart Briß, Chorherren des Stifts Bettenbrunnen, ihren eigenen Baumgarten zu Bürren Thomann L&rin, ihres Gotteshauses „aigen armmann", und Margarethen Schleherinen, seiner ehelichen Hausfrau, auf beider Lebzeit. Dieselben müssen auf ihre Kosten ein gutes Söldnerhaus auf dein Baumgarten zimmern, wozu sie das Zimmerholz aus des Stiftes Fronwäldern hauen dürfen, sind aber sonst dem Gotteshause nichts zu thun schuldig. Nach ihrem Tode fällt dieses Haus und der Baumgarten dem Gotteshause frei heim. Hinterlassen sie aber Leibeserben, so muss diesen auf ihr Ansuchen das Gotteshaus Haus und Baumgarten um einen bescheidenen Zins vor männiglich leihen. Perg. Or. mit dem Siegel des Kapitels Bettenbrunnen (wie Abb. No. 49). Donaueschingen. 10) 1468 mittwoch in der hl. Osterwochen [Apr. 20.] gelobt Hanns Brunner zu Büren unter dem Hailigenberg, dem die Domherrn Albrecht Blarer und Berchtold Brisacher zu Costentz , Pfleger des Spitals „der hohwirdigen gestifft zu Costentz" an der Rynbrugg daselbst, und Virich Gemperlin, Meister dieses Spitals, die zwei Mühlen und Mühlstätten mit der ein Mannsmad grossen Mühlwiese, die halb diesem Spital, halb U. Fr. von Bettenbrunnen gehört, und mit '/» Mannsmad Wiesen zu Stockach geliehen haben, dem Spital davon jährlich auf st. Martins Tag gen Costentz 1 it. 1 i ß $ Costentzer Münze und Währung, 1 Fastnacht- und 4 Herbsthühner, 120 Eier ohne Rücksicht auf Brunst, Wüstung, Krieg, Acht und Bann zu reichen und dazu die untere Mühle, die sein Vorgänger hat zerfallen lassen, auf seine Kosten mit Dach und Gemach nach Notdurft wieder aufzubauen, also dass die Leute zu Büren und anderswoher dieselbe mit Mahlen gebrauchen können, und ebenso die Wiesen fortan nicht mehr „zergän" zu lassen. Erlaufen zwei Zinse den dritten ungewährt, oder hält er die Mühlen nicht ungeteilt und „vnwüstlich", so fallen sie heim. Das Stift hat das Vorkaufsrecht; übt es dieses nicht aus, so darf er die Mühlen verkaufen, nur nicht an Gotteshäuser, Klöster, Spitäler, Stifter, geistliche Personen und „was da die ewikait berürt". Bei jeder Veräusserung muss der Erwerber der Mühlen in Monatsfrist vor die gen. Pfleger und Meister kommen, sie von denselben empfangen und „sich inschriben lassen" bei Strafe des Heimfalls. Perg. Or. (das Siegel Marquarts von Rammsperg, Burgvogts zu dem Hailigenberg, fehlt). Karlsruhe. 1413, Juni 21. 162. Hans und Eberli von Bisch ach, Gebrüder, zu der Nuwen Hewen, welchen Hainrich von Sunthusen und Frau Fig Illichhusen von Costentz die Nüwen Sunt- husen, die Feste, verkauft haben, bekennen, dass sie ihnen keinen Twing und Bann zu der Feste verkauften, wohl aber Burkarten Gonweschen von Husen mit Weib und Kindern, Hainrichen Höppler von Küchen, Kätterlin Brottbeehen und ihre Kinder, 256 1413. Hainrichen Schmelczisen von Huntschingen mit Weib und Kindern, Cünraten Schmelc- zisen von Niderbaldingen mit Weib und Kindern, Rtidgers Kinder von Gyssingen, Hages Weib und Kinder von Gisingen, des Höpplers Weib von der Alten Sunthusen, des Kutzenbachs Weib von Omingen und Cläwi Kappen von Imendingen, nicht aber Heinrichen Lingen von Imendingen. u Geben an cinstag vor st. Virichs tag 1413. Die Siegel der Aussteller schlecht erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1432 frytag vor st. Vrbans tag [Mal 23.} stellen Hans und Egg von Eischach, Gebrüder, Eberharts von Eischach sei. Söhne, Hainrichen Jäger, gen. Spat, ihrem Bruder, und Vyden von Ast, ihrem Schwestermann, ihren Gewähren bei dem Verkauf der Feste Nuwen Sunthusen an Burkarten und Vlrichen von Eischach, einen Schadlosbrief aus. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller. Donaueschingen. T. 1413, Aug. 7. Meran* 163. König Sigmund befiehlt Graf Bernharten von Ewerstein, Landvogt in Elsaß, seinem Diener, da die Söhne des kürzlich verstorbenen edlen Fridrich von Gundel- fingen, der etwieviel Mannschaft hinterlassen, Jugend halb noch nicht schicklich sind, solche Mannschaft zu verleihen, und da es ihm wohl geziemt vorzusehen, dass solche Mannschaft nicht irre sei oder diesen Söhnen wegen ihrer Jugend entfremdet werde, dieselbe anstatt dieser Söhne, bis sie zu ihren Tagen kommen, zu leihen. Er befiehlt allen Mannen des vorgen. Edeln, ihre Lehen von Graf Bernhart anstatt dieser Söhne zu empfangen und demselben, so oft sich das gebührt, gewöhnliche Huldigung darüber zu thun, bis die Söhne zu ihren Tagen gekommen sind. Geben czu Meran des nechsten montags vor st. Lorencen tag anno etc. 13 etc. Eeichsregistraturbücher Bd. E Bl. 58. Wien. 1413, Okt. 25. Const anz. 164. Graf Hans von Lupphen leiht Vlrichen von Helmstorf, seinem Diener, für ihn und als Träger seines Bruders Burkart von Helmstorf die Vogtei a ) und einen bei 3 Jauchert grossen Weingarten zu Tmenstad. Geben ze Costentz an mitwoch vor st. Symon vnd st. Judas tag der hL zwelfbotten 1413. Das Siegel des Ausstellers (28 mm D, IV C) nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. wm 1413. 257 a) Diese Vogtei leibt derselbe [wohl 1399J Herrn Hainrich von Helmensfcorf. Lupf. Kopialbilclier 1, 2 S. 17. Donaueschingen. — [14]37 st. Bartholomäus abent [Aug. 23.] empfängt dieselbe und gen. Weingärten Virich von Helmstorf für sich und seinen Bruder Burgkhardt von Graf Eberhart zu Lupfen, a. a. 0. I, 4 S. 9. Q 1) 1371 fritag vor Vnser Frowen tag ze dein Arnde [Aug. 8.] leiht zu Herspurg Bischof Hainrich zu Costentz auf Bitten Löwen des Swartzen, Cvnraten sei. des Swartzen Sohns, Bürgers zu Costentz, der seiner ehelichen Frauen Annen, Mathyes sei. Tochter von Schaflmsen, an ihre Heinisteuer, Widerlegung und Morgengabe den Hof zn Tütenhusen, den Kelnhof zu Hermenstorf, die Vogtei zu Visclibach, den Korn- und Weinzehnten zu Imenstade, das Holz und 2 Wiesen zu Imenstade, alles Lehen von seinem Gotteshaus, um 300 u, $i Costentzer versetzt hat, derselben diese Stücke in Pfandes Weise a ). Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und Löwen des Swartzen. a. a. 0. a) 1401 ze Mitten Ogsten [Aug. 15.] gestattet Bischof Albrecht demselben Low Swartzen, auf dieses Pfand weitere 400 TL 3\ seiner Frau anzuweisen. Perg. Or. mit den Siegeln des Bischofs und Low Swartzen. a. a. 0. 2) 1388 die Petri et Pauli [Juni 29.\ leiht Äbtissin Angnes von Lindau zu Mannlehen die Vogtei zu Ymenstat Burkarten von Helinsdorf a ). Lindauer Lehenbuch Bl. 76. München, Reichsarchiv. a) Damit wird derselbe wieder belehnt von der Äbtissin Clar 1390 zinstag vor st. Mathis tag [Febr. 22.]. a. a. 0. Bl 96. — Demselben leiht Äbtissin Vrsula von Lindau 1410 „was lüt ze Ymenstad hörend", a. a. 0. Bl. 126. — Deren gleichnamige Nachfolgerin leiht diese Leute 1433 st. Marx tag [Apr. 25 ] Vlrichen von Helmstorf. a. a. 0. Bl. 179. — Dieselbe leiht 1446 dornstag nach st. Jacobs tag [Juli 28.] Burkharten von Helmsdorf die Vogtei über ihres Gotteshauses Leute zu Ymenstatt mit den Vogtrechten, a. a. 0. Bl. 179. — Dieselbe leiht diese Vogtei Jacoben von Helmsdorf 1454 zinstag vor st. Petrus und Pauls tag [Juni 25.]. Perg .Or. mit dem plattgedrückten Siegel der Äbtissin. Karlsruhe. — 1467 zinotag nauch des hl. Crützes Erhöhungtag zii herpst [Sept. 15.] erklärt Virich von Helmsdorf, der von den ihm wie seinen Vordem zu versprechen und zu beschirmen übergebenen Lindauer Gotteshausleuten als deren Herr und Vogt eine Ehrung und Steuer gefordert hat, dass infolge der Vermittlung seines ehelichen Bruders Burkart Schenken von Castell die Äbtissin Vrsula von Lindow diese Leute bewogen hat, ihm 10 fl. Rh. zu geben, dass er dieses Geld aber von keiner Gerechtigkeit wegen, noch für eine Steuer und Schätzung erhalten hat. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. München. 3) 1400 leiht zu Costenz auf seiner Pfalz Bischof Marquart zu Costentz Hugen Ströli von Costentz und Elisabetten, der ehelichen Tochter seines Bruders Johansen Strölins sei., einen halben Zehnten zu Imenstad, dessen andere Hälfte an st. Bartholomes Altar im Münster zu Costentz gehört, und 2 Teile des Zehntens zu Hermenstorf, dessen dritter Teil der Brüderschaft zu Costentz gehört, und das Gut, gen. der Buhoff, zu Hermenstorf, nimmt diese Güter wieder von ihnen auf und leiht sie Annen von Hoff, des vorgen. Johansen Strölins sei. Hausfrauen, welcher dieselben Hug und Elisabeth für ihre Heimsteuer, Widerlegung und Morgengabe, zusammen für 700 /7' h, versetzen, in Pfandesweise. Perg. Or. (das Siegel des Ausstelle) s fehlt). Karlsruhe. 4) 1406 mentag nach Mitter Fasten [März 22.] empfängt Hans Hüsler von Ymenstad von Abt Johans zu Wingarten seines Gotteshauses Eigengut, gen. Stahilis Gut, zu Ymenstad im Riet auf Lebenszeit. Perg. Or. (das Siegel des Grafen Hainrich von Montfort fehlt), a. a. 0. 5) 1410 6. kal. Okt. [Sept. 26.] apud Castrum s. Petri Bononiensis dioeceseos Johannes XXLTI vicario in spiritualibus generali episcopi Constantiensis mandat, ut ad preces habitatorum villae de Imenstad infra limites parrochiae Bermatinghen sitae, qui olim zelo devotionis accensi et propter longam eorum ab ecclesia in Bermatinghen distantiam de propriis bonis capellam in honore beatae Virginis, s. Jodoci confessoris et omnium sanctorum de novo aediücari et dedicari fecerunt, concedat, quod dicti habitatores capellam pro capellano inibi missas et alia divina officia celebratuio dotent, et quod rector ecclesiae in Bermatinghen ius dictum capellanum ponendi et amovendi habeat. Perg. Or. mit dem päpstlichen Bleisiegel. Immenstaad, Pfarrarchiv. S. VI. 33 258 1413. ■1 6) 1412 dinstag in den Pfingstvirren [Mai 24.~\ leiht zu Gotlieb Bischof Ot zu Costentz Cünraten Euch, Bürger zu Costentz, Frau Elsbethen von Hoff, seiner ehelichen Hausfrauen, Rudolfen, ihrer beider Sohne, und Löwen dem Swartzen, Bürgern zu Costentz. in rechter Gemeinde die Vogtei zu Vischbach, den Kelnhof zu Hermenstorf, den Weinzehnten zu Happenwile und den Kornzehnten zu Ymenstad. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. 7) 1415 17. mensis Julii vicarius in spiritualibus generalis Ottonis electi Constantieusis hora pri- marum Constantiae in loco nunc solito consistorio curiae Constantiensis inter Johannem Brasperg presby- terum, actorem, ex una et abbatem et conventum monasterii in Salem et Conradum Suttoris vicarium per- petuum ecclesiae parrochialis in Bermatingen, reos, ex parte altera, super eo, quod minister et universitas villae ruralis in Imenstad ius praesentandi seu patronatus ad capellam novam ab eis in ipsa villa erectara ad se pertinere asseruerunt, dictis reis idem ius ad se spectare allegantibns, iudex pronuntiat, ipsum Johannem actorem investiendum esse de capella praefata, et reos in expensas condemnat. Leonhardus Sch&nbentz procu- rator reorum ab eadem sententia ad sedem Moguntinam ut loci metropoliticam appellat, quam appellationem penes notarium publicum Johannem Stephani de Thurego, clericum, publicat, qui de toto negotio, cui inter- fuit, publicum instrumentum conscribit signo notarii et sigillo vicariatus consignatum, praesentibus Johanne Bessrer et Conrado Schindelli presbyteris ac Heinrico Külling et Johanne Sidemeyer notariis curiae Constantiensis a ). Perg. Or. mit dem beschädigten Vikariatssiegel und dem Notarszeichen. Immenstaad. S. a) Dieser Streit (über den viele Urkunden, meist Notarsinstrumente im Pfarrarchiv zu Imenstaad erhalten sind, viele aber jetzt fehlen, weshalb der Verlauf desselben nicht ganz festzustellen ist) kam später vor die päpstliche Kurie und das Konzil von Constanz, schliesslich aber einigten sich die Parteien auf einen gütlichen Austrag durch die Stadtüberlingen. Diese anerkannte denn auch 1431 mentag vor st. Jacobs tag [Juli 23.] das Nominationsrecht der Gemeinde Imenstaad, das Präsentationsrecht des Abtes von Salem, erklärte Immenstaad als Filiale von Bermatingen, -weshalb diese Kirche an jenem Orte den Zehnten beziehe, sprach dem Kaplan das Recht, im Notfalle im Orte Immenstaad die S.ikramente zu spenden und die Oblationen für sich zu verwenden, der Gemeinde aber die Befugnis zu, einen eigenen Friedhof zu errichten. Die Gerichtskosten überwies die Stadt jeder Partei, nur der Kaplan Prabberg bekam davon 17 fi. ersetzt. — Ohne Angabe seiner Quelle berichtet Staiger (Gesch. von. Meersburg 226), dass 1451 Juli 8 Graf Ulrich von Montfort auf das Patronat zu Immenstaad verzichtet habe, weil er „nit vil nutzen davon gehept". o 8) 1416 donrstag vor st. Virichs tag [Juli J3.} geben der Ammann, die 24 Richter und eine ganze Gemeinde „by zwölf jaren alt vnd darob" des Dorfes Imenstad Junker Vlrichen Goldast von Costentz, ihrem Mitgilten gegen Cünrat Schmid von BrSgentz um 170 u ,3) wiederkäufliches Hauptgut und 10 f£ ). Perg. Or. mit dem Hofgerichtssiegel. Donaueschingen. a) 1465 zinstag vor Cantate [Mai 7.] fordern Landrichter und Urteilspreclier zu Stulingen vor dem Hofgerichte Rotwil, dass die von Munelfingen, welche sie „hinderwart vnd anders, dann des hofgerichtz recht vnd herkomen wäre", in dessen Acht haben schreiben lassen, diese Acht mit allen Prozessen ohne ihren Kosten abthun sollen; das Hofgericht erkennt aber, nachdem die von Munelfingen den Achtbrief hatten verlesen lassen, dass jene Ächter seien und dass deshalb diese ihnen nicht zu antworten haben. Perg. Or. mit dem Hofgerichtssiegel. a. a. 0. 7) 1469 freytag nach st. Gallen tag [Okt. 20.] wird von dem Landgericht zu Stüelingen (Landrichter Hanß Weber) auf Klage Hainrich Susenharts, Vogts zu Stüelingen, Hanß Strasßer von Frawenfeldt wegen schwerer Verschuldigung zum Feuertode verurteilt und auf Antrag des Klägers weiter erkannt, „wer sich VI. 34 266 1415. des vermelten vbeltätters oder seins todts auneme, der solt billig in den banden ston, darin der selb vbel- tätter gestanden ist". Das Or. siegelte das Landgericht. Lupf. Kopialbücher I, 10 S. 200. Donaueschingen. T. 1415, Juli 3. Constanz. jgg # König Sigmund bestätigt auf Bitten Wernhers des Propsts zu Riedern, ihm und seinem Konvente alle von seinen Vorfahren ihnen gegebene Freiheiten und entbindet, nachdem er in des Klosters Privilegien gefunden, dass seine Vorfahren am Reiche die von Krenkingen diesem Kloster zu ewigen Zeiten zu Vögten gegeben haben, dass das Kloster, wenn der Vogt es nicht wohl beschirme, aus demselben Geschlechte einen andern zum Vogt kiesen dürfe, dass die von Krenkingen die Vogtei jetzt verkauft haben, und dass das Kloster von den, welche seine Vögte zu sein vermeinen, gar oft übel beschirmt worden, als oberster Vogt aller geistlichen Personen und Klöster das Kloster von der krenkingischen Vogtei und verleiht demselben für ewige Zeiten die freie Vogt wähl. Datum Constantie anno 15. a ). Reichsregistraturbücher Bd. E S. 191 v . Wien. a) Das volle Datum (1415 des negsten mitwochen vor st. Virichs tag, des hl. bischofs) hat eine sonst ungenügende Kopie des 17. Jhdts. in Donaueschingen. — Petri, Suevia ecclesiastica p. 717 erwähnt dieses Privileg und erzählt dann weiter: vigore [huius diplomatis] in novum saepedicti Eiederensis monasterii huius advocatum (priore Joanne de Krenckingen penitus antiquato et neglecto) constitutus fuit Joannes comes de Lupfen, landgravius de Stüelingen ac dominus in Hohenack, quare praefatus nobilis Creutzlingensis (sie, corr. Krenckingensis) ipsum Wernherum prae- positum armata manu sarilege comprehensum captivum abduxit ac monasterio temere spoliato non nisi 50 florinis in parata peeunia numerandis dimittere voluit, qua controversia ad arbitros nobiles viros Prischansen de Bodmann et Casparum de Klingenberg devoluta, quem aut qualem tandem sortita fuerit exitum, vel inviti neseimus. 1) 1384 11. kal. Octobris [Sept. 21.] in oppido suo Keyserstül Mangoldus electus, conflrmatus ecc- lesiae Constantiensis, praeposito, magistrae et conventui in Rieden et Katherinae de Offtringen sorori col- legii in Wintertur ordinis Praedicatorum scribit, se dietae Katherinae, quae in praefato collegio, in quo Eon servatur aliquis ordo approbatus, cuiusque sorores velari non solent et tantum sub cura plebani ibidem exstant et in saeculo licite remanere possunt, pluribus annis deo famulavit, licentiarn dictum collegium exeundi et monasterium in Rieden, „in quo ordo servatur approbatus et professus", intrandi concedisse. Perg. Or. (das Siegel des Bischofs fehlt). Donaueschingen. 2) [1417] leiht König Sigmund die von ihm und dem Reiche zu Lehen rührende Vogtei des Klosters Ryedern uf dem Swartzwald auf Bitte der Nese von Stoffeln deren Tochtermann Heinrich von Randeke zu Stoffeln, dem sie dieselbe aufgegeben hat. Ohne Datum a ). Reichsregistraturbücher F, S. 44 T . Wien. a) Diese Urkunde steht a. a. 0. zwischen zwei zu Costentz 1417 am fritag vor st. Margarethen tag [Juli 9.] und am donerstag nach st. Virichs tag [Juli 8.] gegebenen Urkunden. 3) 1417 st. Jacobs tag apostoli [Juli 25.] bekennt zu Costantz Graf Hanns von Lupfen, Landvogt: da das Kloster Riederen von den Römischen Kaisern und Königen und jetzt wieder von König Sigmund mit freier Vogtwahl begnadet worden und dessen Propst Wernher ihn in seinem und des Konvents Namen gebeten habe, ihr Vogt zu werden, so wollen er und seine Erben dieses Gotteshauses getreue Vögte 1417. 267 sein, nach dem Willen des Propsts und Konventes aber die Vogtei jederzeit wieder abtreten. Pap. Kop. (18. Jhdt.) eines von der Stadt Waldshut 1473 st. Peter und Pauls tag [Juni 29.\ ausgestellten Vidimus. Donaueschingen. B,. 4) 1459 die 24. Martii Constantiae in aula sua Henricus episcopus Constantiensis, qui audivit, raa- gistram et conventum in Riederen, praeposito huius monasterii Ins diebus mortuo, praetendentes ius eligendi perpetuum ibidem ad se spectare, presbyterum saecularem absque sua et abbatis in Creuzlingen, ordinis sui visitatoris et reformatoris generalis, autoritate praepositum eligere praesumere, omnibus clericis dioecesis Constantiensis, cum id alienum iuri videatur neque deceat presbyterum saecularem regulari monasterio praefici et disparis professionis homines in eodem corpore sociari licentia superioris non obtenta, mandat, ut magistrae et conventui sub excommunicationis poena latae sententiae in rebelles inhibeant, et ipse eisdem inhibet, ne sine suo et abbatis dicti assensu expresso praepositum religiosum vel saecularem eligant. Das Or. siegelte der Aussteller. Kop. in Petri, Suevia ecclesiastica pag. 718. 1411, Aug. 81. Iß9, Conradt Bluom von Engen empfängt einen Zehnten zu Stetten und einen Zehnten bei dem Togen- hard als Lehen von Stühlingen, den Zehnten aus einem Eigengute zu Ehingen, das 3 Malter Roggen, 6 ß A, 3 Hühner giltet, und ein Gut zu Emmingen, das 3 Malter, 3 Viertel Veesen, 60 Eier und 3 Hühner giltet, 3 Wiesen und einen Weingarten bei Engen von Graf Hans von Lupfen. [1417] zinstag nach Pelay. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 5. Donaueschingen. 1) Von demselben Grafen empfängt (wohl 1412—14) Hainrich von Almshoffen zu der Neuwenburg ein Drittel des Zehntens zu Stetten unter der Neuwen Heuwen a ). a. a. 0. S. 3. a) Dieses Mannlehen von Hewen und zugleich als Mannlehen von Stüllingen ein Gut zu Pforren in der Bar, das 14 Viertel Veesen und Haber Nidinger Mass giltet, empfängt Hainrich von Almshouen von der Neuwenburg [14]38 freytag nach Mitteruasten [März 28] a. a. 0. I, 4 S. 34. — Diese beiden Lehen verkauft 1461 fryttag vor st. Michels tag [Sept. 25.] Hanns Virich von Almßhouen zu der Nüwenburg an Eberhart von Ryschach zu Nüw- hewen um 160 fl. Rh. Perg. Or. mit den stark beschädigten Siegeln des Lehensherrn, des Grafen Hainrich von Lupfen, und des Ausstellers, Donaueschingen. — Die andern 2 Drittel dieses Zehntens hatte Junker Eberhart von Ryschach schon 1455 donstag nach st. Mathys tag [Febr. 27.] von Bernhart Blum, Bürger zu Engen, um 270 fl. Rh. erkauft. Perg. Or. (das Siegel des Junkers Hainrich Schlupf zu Büttelbrunnen fehlt) a. a. 0. 1411, Sept. 11. J70. Albrecht von Blümberg bekennt, dass alle sich noch vorfindenden Urkunden über das Dorf Bachan, das er mit Leuten und Gütern Hainrich von Almshofen, dem altern, und Hainrich, dessen Sohne, beide gesessen zu der Nüwenburg, verkauft hat, an die Käufer abzugeben oder vor deren Angesicht zu brechen und zu vernichten seien, widrigenfalls sie kraftlos sein sollen. Geben an dem nahsten fritag nach des hailigen Crützs tag zu herbst 1417. Die Siegel des Ausstellers (27 mm D, IV A 2; f f altartjt'. oe. blue . walten von Wartemberg, gen. von Wildenstain (s. Abb. No. 36). Perg. Or. Donaueschingen. bsrg) und des edeln Os- R. 34* 268 1418. 1) 1445 mentag nach st. Hylarien tag [Jan. 18.] verkaufen Cünrat und Ludwig- Lermündly, Gebrüder, für 161 fl. Eh. Heinrichen von Almßhouen zu der Nüwenburg als rechteigen 2 Güter zu Bachern, von denen jedes 3 Malter Veesen und 2 Malter Haber giltet, und den Laienzehnten zu Eyseluingen. Sie behalten für die nächsten 10 Jahre die Briefe über Güter und Zehnten und sind solange zur Währschaft verpflichtet. Liefern sie nach dieser Frist die Briefe nicht ab, so sind sie nach 14tägiger Mahnung zum Einlager nach Friburg, jeder mit einem ehrbaren Knecht und Pferd, verpflichtet. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Verkäufer und ihrer Schwäger Eudolf Turner und Andres von Bossenstein, a. a. 0. S. 2) 1460 zinstag nach st. Andres tag [Dez. 2.] empfängt zu Mannlehen die Nüwburg, das Schloss an der Gochen, mit der Fischenz und allen Zugehörden und das Dorf Bachena mit Leuten, Gütern, Gewaltsame, Zwingen, Bannen, Gerichten, Fischenzen und allen Zugehörden Hanns Virich von Almßhoffen von dem alten Herrn, Grafen Hainrich zu Fürstenberg. Fürstenberg. Lehenurbar von 1500 S. 65 v . a. a. 0. 1418, Jan. 5. 171 Wilhelm, Albrecht und Bürkart von Honburg, Gebrüder, Albrechts sei. von Honburg, Eitters, Söhne, und Hainrich von Honburg, ihr Vetter, verkaufen um 65 U <§ Costentzer Währung, die sie von Margarethen und Vrsellen Stainstrassinen, Geschwestern, Klosterfrauen zu Zoffingen in Costentz, erhalten haben, diesem Gotteshause der Bartholomeninen Gut zu Wiggenle (sie), das 2 Scheffel Veesen und ebensoviel Haber Vberlinger Mass, 30 ß ^5), 100 Eier, 6 Herbsthühner und 1 Fastnachthuhn giltet, und dazu 5 ß 3i Ewiggelt aus dem Weingarten zwischen desselben Gotteshauses Gut daselbst. Sie haben das Gut an offener Landstrasse des Eeichs als freieigen dem Gotteshause aufgegeben "■). Geben an dem zwölften abend ze Winächten 1418. Die Siegel Wilhelms und Hainrichs von Honburg, Gevettern, unter die sich die beiden andern Verkäufer mitverbinden, eingenäht. Perg. Or. Constanz, Zofingerkloster. a) An demselben Tage räumen Priorin und Konvent des gen. Klosters den beiden Stainstrassinen diesen Hof zu Wiggenwile zu lebenslangem Leibgedinge ein. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Klosters Zofingen), a. a. 0. 1) 1468 März 31. vergleicht sich Job. Oschwalt, Leutpriester zu Bermatingen, mit Markdorf wegen des kleinen Zehntens von Äckern zu Haslach und Wiggenweiler. Perg. Or. (das Siegel fehlt). Mitteil, der badischen histor. Kommission No. 9, 40. T. 1418, A V r. 4. 170 Johans von Aitlingen, Klosterherr zu Einöwe, Hainrich von Aitlingen, sein Bruder, Hans von Eschingen und Adelheit die Eotin, seine eheliche Hausfrau, verkaufen 3 Scheffel 5 Viertel Kernen und 3 Scheffel 5 Viertel Haber Nidinger Mass und 42 ß 3\ Vogtrecht aus 2 Gütern des Gotteshauses St. Blesy zu Muchain und alle Eechte, die sie von Pfandschaft wegen oder sonst an diesen Gütern haben, an Abt Johans zu St. Blesy und sein Gotteshaus um 13 fl. Eh. Zugleich übergeben sie einen alten Brief, der über diese Vogtrechte und andere Stücke Auskunft giebt a ). Geben an st. Ambrosyen tag 1418. Die Siegeln der Aussteller und Virich Vlingers, gen. Pfister, Schultheissen zu Gisingen, eingebunden. Perg. Or. Karlsruhe. 1418. 269 a) Graf Egen von Fürstemberg bezeugt 1418 st. Gorien tag [Apr. 23.] dass alles, was an diesem Hauptbriefe und sonder an dem Briefe, der da sagt von Graf Heinrich sei. von Fürstenberg, seinem „enin*, gesehrieben ist, sein guter Wille sei. Perg. Or. mit dem eingebundenen Siegel des Grafen, obiger Urkunde transfigiert. 1) 1439 Philippi und Jacobi abendt [Apr. 30.] verkaufen Meisterin und Konvent des Klosters Friden- weyler ihr rechteigenes Gut zu Muchen, das dem von Hünnenberg von Schaffhausen Vogtrecht gab, und ein Gut zu Vnadingen an Virich Wolschlegerß um 31 fl. Rh. Am Orig. hieng das Siegel des Klosters Frieden- weyler. Friedenweiler Protokollum von 1663, Bl. 88. Donaueschingen. 2) 1441 zinßtag nach st. Martins tag [Nov. 14.] verkaufen Hartman von Hünenberg, Cünrat Schwäger und Hainrich Barter von Schauffhusen, Pfleger und Vögte Neßlis von Hunenberg, Hansen von Hünenberg, Hartmans Bruders sei. ehelichen Kindes, 1 Mut Kernen, 1 Mut Haber, 5 ß h Schäffhuser Mass und Währung, und 1 Huhn Vogtrecht ans einem Gute zu Vnendingen dem Gotteshause Fridenwiler mit allen versessenen Zinsen für rechteigen um 20 ti h Schaufhuser Währung. Perg. Or. (das Siegel Hartmans von Hünenberg fehlt, die der andern Aussteller sind zerbröckelt und eingenäht), a. a. 0. 1418, Juni 11. 17J, Bilgri von Hödorf, der jüngere, von Langenstain zu Gayenhoffen verpfändet seinem Vetter Bilgrin von Hödorf, dem altern , zu Waldsperg um 350 fi. Rh. seinen Halbteil der Feste und des Dorfes Boll und das Dorf Mainwangen mit der Mühle dabei, nur ausgenommen die Lebenschaft und das Kirchenlehen zu Boll. Solange die Pfandschaft dauert, hat der Pfandherr ihm und seinen Erben 20 •& h jährlich auf Martini zu geben. Die Pfandschaft darf nach Ablauf von 6 Jahren gelöst werden alljährlich auf st. Johans Tag zu Sünwenden entweder zu Costantz oder an einem 2 Meilen darum gelegenen Orte, den der Pfandherr bestimmt. Geben an samstag vor st. Vitz tag 1418. kenntlich. Das Siegel des Ausstellers fehlt, die der festen Wilhalm Stetter und Vlrichen Goldast un- i. Perg. Or. Donaueschingen. 1) [1412J empfängt Cunradt von Heuwdorf Burg und Dorf Boll halb und den Kirchensatz daselbst ganz a ) von Graf Hans von Lupfen. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 1. a. a. 0. a) A. a. 0. S. 7 ist bemerkt, dass (wohl 1394) Hannii von Ramsperg eine Schupose zu Boll und Bilger von Reischach des Müllers Hof, den untern Weiher und des Bruckers Höflein daselbst empfangen sollen. 2) 1431 samstag vor Oculi Mei [März 3.] wird auf dem Landtage bei Stockach der Verkauf der Feste und des Dorfes Bolle halb, sowie des Dorfes und der Mühle Mainwang mit Gericht, Zwing und Bann und des Kirchensatzes zu Bolle, wie das alles Bilgerin von Höwdorf von Langenstain sei. innegehabt hat, durch dessen Sohn Bilgerin von Höwdorf von Kussenberg an Herman von Höwdorf zu Waltsperg um 1300 & h Costentzer gerichtlich gefertigt. Perg. Or. (die Siegel des Landgerichts und des Verkäufers fehlen), a. a. 0. 3) [14]35 montag nach der hl. Dry König tag [Jan. 10.] empfängt Albrecht von Heuwdorf zu Walsperg für sich und als Träger aller seiner ehelichen Brüder von Graf Hans von Lupfen den Halbteil 270 1418. der Feste und des Dorfes Boll im Madach, das dieselben von Bilgerein von Heuwdorf zu Kißenberg erkauft haben »). Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 38 v . a. a. 0. a'i [14]38 freytag vor Mitteruasten [Mär-: 21.] empfängt Junker Caspar von Hödorf die halbe Feste Boll in Madach als Mannlehen von Graf Eberliart von Lupfen; er darf seinem Gemahel Waltpurg Härterin von Hart- negg darauf ihre Morgengabe und Widerlegung lebenslang versichern, a. a. 0. I, 4 S. 33 T . — [14J40 dornstag nach Liechtmeß [Febr. 4.] empfängt die Hälfte von Boll, Feste und Dorf, Wilhelm von Hewdorf von Schencken- berg zu Almutt. a. a. 0. S. 43 T . — [14]49 (nach anderer Angabe derselben Quelle 1448) empfängt Caspar von Hewdorf zu Boll das Schloss Boll, beide Teile, mit dem Dorf, Zwingen und Bannen, ein Viertel der Hälfte des Dorfes Newenhusen, die gen Waldtsperg gehört, mit Zwingen und Bannen, einem Hofe, genannten Güten und Weingärten und einem Viertel des Lehens, das gen Waldtsperg gehört; er darf diese Lehen seinem Weibe Waldtpurg Herterin um 1400 fl. Widerlegung und Morgengabe lebenslänglich verschreiben; nach dem Tode dieser Frau aber muss das Lehen binnen 2 Jahre gelöst werden. Zeugen: Euff von Neuwenhusen, Yteleck von Reischach, Hanns Seng, Hanns, Eberhart und Burckhart Bluem. a. a. 0. I, 3 S. 22 >. 4) 1454 sambstages vor Judica [Apr. 6.\ entscheiden Bürgermeister und Rat der Stadt Costanz zwischen Graf Hainrich von Thengen, Grafen zu Neuenbürg und Landgrafen in Hegaw und in Madach, und Hermann Brueder, Müller von Mainwang, eiuer- und Caspar von Höwdorf anderseits. Sie hatten laut ihres versiegelten Spruchbriefes von 1453 st. Jacobs des hl. zwelfbotten abent [Juli 24.], zu Recht erkannt : 1) wegen Tratt und Weide zu Boll, die Graf Johanns von Thengen von Herrn Hansen von Hewdorf mit dem Vogtrecht zu Volcketsschweiller gekauft habe, was alles Caspar von Hewdorf mit Boll im Gegensatze zu dem obgen. Grafen Hainrich als Lehen der Herrschaft Hewen ansah, soll, je nachdem Caspar von Hewdorf seine Ansicht beweisen könne oder nicht, geschehen, was Recht sei; 2) wegen der Wiese, die Herrn Hansen sei. von Hewdorf Herman Brueder versetzt hatte, und die Caspar von Hewdorf ebenfalls als Lehen ansah, soll Caspar die Weisung in dreimal 14 Tagen thun. Jetzt aber hat Caspar von Hewdorf innerhalb dieser Frist vor ihnen einen versiegelten Brief von 1411 st. Agnesen Tag [Jan. 21.], worin Graf Johannes von Lupfen die Hälfte der Feste und des Dorfes Boll Bilgrim von Hewdorf, dem altern, zu Waldsperg als Träger Herrn Hanßen von Hewdorf, Ritters, leiht, einen besiegelten Brief von 1440 Donnerstag nach Lichtmess [Febr. 4.], worin Graf Eberhardt von Lupfen Wilhalmen von Hewdorf von Schenkenberg zu Almueth die Hälfte von Feste und Dorf Boll nebst der zugehörigen Vogtei zu Volckersschweiller leiht, einen besiegelten Lehenbrief von Graf Hainrich von Lupfen von 1449 Mittwoch vor Lichtmess [Jan. 29.], worin er Casparn von Hewdorf von Boll beide Teile von Schloss und Dorf Boll, die zugehörige Vogtei zu Volckartsschweiller und das Dorf Newhaußen leiht, und einen offenen besiegelten papiernen Brief von 1453 Montag vor st. Verenen Tag [Aug. 27.], in dem Graf Hainrich von Lupfen schreibt, er finde in seinen Urbarbüchern, dass Schloss und Dorf Boll mit der Vogtei zu Volckersschweiller Lehen seiner Herrschaft Hewen sei, worüber ohne Anhörung des Lehensherren nicht zu urteilen sei, vorgelegt. Auf grand dieser Briefe erkennen nunmehr Bürgermeister und Rat zu Costenz, dass an den Enden, da solches billig geschehen soll, ausfindig gemacht werde, ob diese strittigen Stücke vor der Ausstellung der 2 in ihrem ersten Urteile genannten, von Herrn Hanßen von Hewdorf sei. ausgegangenen Verpfändungsbriefe Lehen von Hewen gewesen und noch seien oder nicht, und dass darnach geschehen solle, was Rechtens sei. Pap. Kop. (17. Jhdt.) (das Or. trug das Sekretsiegel der Stadt Constanz). a. a. 0. T. 5) 1455 zinstag nach st. Martis tag [Nov. 18.] verkauft Caspar von Hodorf zu Boll Hainrich Beringern zu Meßkirch um eine Wiese, die er demselben mit seinem grössern Weiher zu Boll ertränkt hat, oder um 15 U h dafür 15 ß h wiederkäuflichen Zins aus 9 Viertel Haber und 11 ß h Vogtrecht aus der Breminen Gütlein zu Mainwang. Walburg Herterin von Hertneg, des Verkäufers eheliche Hausfrau, der das Dorf Mainwang mit Vogtrecht und allen Nutzen von demselben um Heimsteuer, Widerlage und Morgengabe verschrieben ist, giebt zu diesem Verkaufe ihre Zustimmung. Perg. Or. mit den unkenntlichen oder stark beschädigten Siegeln des Ausstellers, seiner Hausfrau und Vlrich Gremiichs zu Menningen. a. a. 0. 6) 1462 donstag vor st. Johans tag zu Sünnwenden [Juni 17.] verkauft Hanns von Hödorf zu Owelvingen, Ritter, um 210 fl. Rh. Aubrechten von Hödorf zu Walsperg, seinem Vetter, Haintzen Rüdin 1419. 271 und sein Weib, Cläsen Bruggner und sein Weib mit ihren Kindern zu Boll, und 3 Höfe zu Boll, die zusammen 6V2 Malter Veesen, ebensoviel Haber, 44 ß £,, 3 Viertel Eier, 12 Hühner und 1 Fastnachthuhn guten, als Mannlehen von der Herrschaft Hewen, wie er das alles von Caspar von Hödorf und dessen ehelichen Weibe Waltpnrg erkauft hat. Der Käufer soll Caspar von Hödorf, und dieser jenen „mit dehai- nerley viech zu Boll der waid halb vberschlahen, anders denn er vngevärlich vßgewintern möge". Der Verkäufer soll die Urteilsbriefe, welche er zu Rotwil gegen Caspar von Hödorf und sein Weib erlangt hat, gen Rotwil hinter einen erbern Mann, über den er und der Käufer eins werden, legen, so dass er und letzterer diese Briefe gegebeneu Falls gebrauchen können. Nach gemachtem Gebrauche müssen dieselben aber jeweils wieder in Eotwil hinterlegt werden. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel Hainrichs von Almßhofen zu Ymendingen (die des Verkäufers und Hainrich Spätts zu Ymendingen fehlen), a. a. 0. 7) 1462 mentag vor st. Martins tag [Nov. 8.\ verkaufen Caspar von Höwdorf zu Boll und Hanns von Höwdorf, sein ehelicher Sohn, letzterer auch mit Vollmacht seiner Mutter Walpurg von Höwdorf, geb. Herterin von Hertnögk, mit Genehmigung des Lehensherrn, des Grafen Hainrichen von Lupfen, 2 Höfe zu Boll in Madach Aubrecht von Höwdorf zu Walsperg und Marquart von Ramsperg, ihrem Bruder, Vetter und Oheim um 147 fi. Rh. Die Käufer waren für Caspar von Höwdorf und seine Hausfrau gegen Burekart von Rischach zu Greningen um 100 fl. Hauptgut Güten geworden, und Aubrecht hatte „der sach halb" gegen Caspar und seine Hausfrau und all ihr Gut auf dem Hofgerichte zu Rottwilr „ervolgsbriefe" erlangt, worüber 30 fl. Rh. und 12 u $ Schaden erwuchs, so dass im ganzen Caspar denselben 147 fl. zu ersetzen hatte. Perg. Or. mit den Siegeln Caspars (wie an No. 34, 15) Hansen (Schild gespalten, 1. die 3 Heuliecher, Umschrift: 5 . hetns . oon . heroborf.) Ortolfs von Höwdorf zu Walsperg, Caspars Bruders, (Schild wie vor, Umschrift erloschen) Bilgryns von Rischach zu Stoffeln, Caspars Vetters, und Virich Gremiichs von Menningen, Caspars Vetters (verdorben), a. a. 0. 1419, Febr. 1. 174. Clara von Zwingenstain zu Frikingen giebt ihrer Tochter Barbaren von Zwingenstain und deren ehelichem Manne Martin Vischer, Bürger zu Plmllendorf, an ihre Heimsteuer in Kaufes Weise für 65 U $ Const. zu rechtem Eigen ihren Hof zu Golparwiler a ). Geben an Vnser lieben Frowen abent der Liechtmess 1419. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Grafen Hug von Werdenberg, Herrn zum Hailgen- berg (34 mm D, IV Cj. Überlingen, Spitalarchiv. a) Diesen Hof, aus dem 1 Viertel Haber der Herrschaft zu dem Hailigenberg geht, verkauft 1419 zinstag vor st. Marien Magdalenen tag [Juli 18.] gen. Vischer um 68 U 10 ß $i Costentzer Petern Althain, Pfründner im Spital zu Überlingen. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel Cristoffel Nübrunners , Ammanns zu Plmllendorf. a. a. 0. 1419, Nov. 26. 175, Lenhart Bäbst, Bürger zu Sträßburg, dem vor Zeiten Graf Cünrat sei. von Fürstenberg, Herr zu Wolfach, von seinem Thale Oberwolfach, dem Gerichte, Leuten und Gütern, und von dem Zolle zu Husen zu 2 Malen 38 fl. jährlichen auf zwei Zielern zu gebenden Geldes, ablösbar laut der betreffenden zwei Briefe mit 650 fl., verkauft hat, lässt dieses Thal und diesen Zoll frei, nachdem ihm die Brüder des 272 1420. Verkäufers, die Grafen Hainrich und Egen zu Fürstenberg, welche dieselben wegen ibres Bruders „nöthafftigen Sachen halb" ledig und los machen sollten, auf andere Güter dafür völlige und sichere Ausweisung gethan haben. Geben uff st. Cunratts tag 1419. Das Siegel des Ausstellers unkenntlich und beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1448 st. Johanns tag des touffers zu Sonnvvendi [Juni 24.} verkauft Pfaff Erhart Wild von Wolfach für 40 fl. Rh. Vlrich Wagner, Bürger zu Wolfach, seinen Teil des rechteigenen „griens" in der Obrun Wolfach gegenüber der Burg. Aus dem ganzen „grien", an dem sein Bruder Claus Wild Anteil hat geht anstatt des Zehntens >h iL Wachs Gilt, an der jeder Teil nach Verhältnis zahlt. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Wolfach. a. a. 0. T. 1420. 176. [14]20 nach Mariae (?) empfangen Hanß und Hainrich die Schlupfen, Gebrüder, ihren Teil des Zehntens zu Bittelbrunnen, den Hof, den sie bauen, 8 ß ^ Gilt von 2 Höfen, die sie auch bauen, 2 Malter Gilt von einem Hofe, alle ihre Hölzer und einen Weingarten daselbst, a ). Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 6 v . Donaueschingen. a) Später empfängt diese Lehen zu Bittelbrunnen und einen Zehnten auf dem Roßberg nach dem Tode seines Bruders Hans Hainrich Schlupf für sich und seine Schwestern Elßbeth und Katherin von Graf Eberhart von Lupfen. a. a. 0. I, 3 S. 29 T . — Den Hof allein empfängt derselbe 1448 wieder von gen. Grafen, a. a. 0. S. 119 \ — [14]69 mentag vor st. Gallen tag [Okt. 9.] empfängt alle obgen. Mannlehen von Hewen von Graf Sigmund von Lupfen Conradt Schlupf für sich und als Träger seines Bruders Mathis. a. a. 0. I, 4 S. 156 v . 1) [14]36 montag nach Letare [März 19.] empfängt Henßlin Buninger, der junge, der Pflster, von Engen ein Gut zu Büttelbrunnen, das 6 Malter Veeseu, 3 Malter Haber, 14 ß fy, 6 Hühner und 60 Eier giltet, und die Fronwiß daselbst, was beides dessen Vater Haini Bnninger von Conrat Schlupf von Büttelbrunnen um 78, beziehungsweise 16 Ü 4 gekauft hat, als Mannlehen von Heuwen 3 ). a. a. 0. I, 7 S. 44. a) Diese Lehen empfängt derselbe von Graf Eberhart von Lupfen [14]37 zinstag nach st. Mathis tag [Febr. 26.]. Hiebei wird bestimmt, dass seine Frau Margreth von Bern und seine Tochter Margreth die Lehen lebenslang innehaben, aber einen Träger stellen müssen, a. a. 0. I, 4 S. 3 ". — [14]68 empfängt derselbe diese Lehen von Graf Sigmund von Lupfen, a. a. 0. I, 4 S. 144 v . 2) 1457 st. Ulrichs tag [Juli 4.] leiht Rügger Imthurn Diettrich Büninger, Bürger zu Engen, ein Gütlein zu Büttelbrunnen und eine halbe Wiese, 2'/2 Mannsmad, im Ehinger Bann. Kommen Töchter oder Frauen in den Besitz, so müssen sie einen Träger stellen a ). Perg. Or. mit dem unkenntlichen Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. T. a) Unter gleicher Bedingung leiht derselbe demselben auf Bitten Hans Blums von Engen auch ein Gut zu Büttelbrunnen 1458 st. Mathiß tag [Febr. 24.]. Perg. Or. mit dem abgeschliffenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 3) [14J68 empfängt Hannß Keller von Meßkirch Töchtern wie Knaben von Graf Sigmund von Lupfen ein Gut zu Buttelbrunnen, das 6 Malter Veesen, 2 Malter Haber, 16 ß $ Engener Mass und Währung giltet. Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 143 T . Donaueschingen. wmm 1420. 1421. 273 1420, Okt. 14. 177. Hans Mantz von Swayndorf, Frei, Landrichter in Hegbw und in Madach, sitzt im Namen des Grafen Eberhart, Landgrafen von Nellemburg, bei Stockach auf dem Landtag an der offenen, freien Königs Strasse öffentlich zu Gericht. GrafHain- rich von Fürsteinberg vermacht seiner anwesenden Gemahlin Verenen, geb. Markgräfin zu Rotein, seinen Halbteil des Schlosses, gen. die ISTüwen Fürstemberg, und das ganze Thal Vra ob derselben Nüwen Fürstemberg; stirbt Frau Verena nach ihm, ohne eheliche Leibeserben von ihm zu hinterlassen, so fallen die gen. Güter wieder an seine nächsten Erben. Geben vf dem lantag by Stockach an dem nechsten mentag vor st. Gallen tag 1420. Die Siegel des Landgerichts und des Grafen Hainrich (wie Abb. Bd. III. No. 144). Perg. Or. Karlsruhe. T. 1) 1427 samstag nach st. Jacobs tag [Juli 26.] verheisst Graf Heinrich von Fürstemberg die 1100 fl., mit denen vff st. Jacobs aubent [Juli 24.] 1427 zu Nüwemburg im Basler Bistum 80 fl. Gilt von der Ehesteuer seiner Gemahlin Verenen, Markgräfln von Hochberg sei., der edle Smaßmann von Bappoltzstein abgelöst hat, wiederum in gleicher Weise anzulegen und die betreffenden Briefe seinem Schwäher, dem Markgrafen Rudolf von Hochberg, Herrn zu RSttellen und zu Susemberg, oder dessen Sohn, Markgrafen Wilhalm, zu überantworten. Auch verspricht er Gut und Zins seinen Kindern, die er und Frau Verena mit einander gehabt haben, zukommen zu lassen. Das alles soll mit Wissen und Willen seines Bruders, des Graf Egen von Fürstemberg, und zwar bis zum nächsten st. Gallentag besorgt werden. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie Abb. Bd. HI, No. 144). Karlsruhe. T. 1421, Apr. 2. 178. Bechtolt Smit, Bürger zu Schiltach, verheisst die Güter, die er mit Erlaubnis des Lehensherrn, Junkers Walther zu Geroltzecke, dem Edelknecht Alber von Gippichen verkauft hat, in den nächsten 4 Jahren wiederzukaufen und setzt dafür seine eigenen Güter, nämlich Siferlins Lehen an dem Kegebach, das 10 ß ,-S), 4 Hühner und 1 Tagwen giltet und fällig ist, und Großbeinsgut im Kegebach, das 10 ß h und 2 Hühner giebt, zu Unterpfand. Geben vff mitwoch nach dem sonndag Quasimodo 1421. Das Or. siegelte der Edelknecht Dietherich Veilsenberg. Geroldseckisches Kopialbuch (15. Jhdt.) S. 33. Karlsruhe. T. 1) 1421 fritag nach Quasimodo [Apr. 4.] leiht Walther Herr zu Geroltzeck Alber von Gippichen, einem Edelknecht, den vordem Hof zu Hegebach, der auf den Maitag 15 ß h und auf Martinstag auch 15 ß h und 22 h zu minderem Zins, das eine Jahr 9 Sester und das andere Jahr 8 Sester Haber, 2 Herbstund l'A Fastnachthühner, das eine Jahr 3 und das andere 4 Käse, und das eine Jahr 2 Schultern und das andere 1 Schulter giltet und l'/s Tagwerk und l'/a Fall, wann es fällig wird, und V* Zehnten giebt, ferner VI. 35 IHH 274 1421. Burgharts Gut zu den Löwen, das auf St. Martinstag und auf den Maitag je 2 $ Costentzer Junker Hansen von H6dorf zu Owelfingen ihr Eigengut daselbst, gen. der Schnätzer gütly, das 1 Mut Kernen, 1 Mut Eoggen, 2 Mut Haber Schauffhuser Mass giltet. Perg. Or. mit dem Siegel des Junkers Cünrat von Rischach (27 mm D, IV C, Schild und Helmzier bekannt; . tonxat ,! rtfdjur...,). a. a. 0. M. 14) 1454 donnerstag vor Invocavit [März 7.] fordert Graf Johans von Sultz, Hofrichter zu Rotwil, den Offizial des Hofes zu Costentz auf, Hanns von Hödorf zu Owelfingen, Ritter, welcher von Ritter Merck von Emptz in die Acht des Hofes zu Rotwil gethan worden und in ihr mit verhärtetem Gemütc bereits über 1 Jahr, 1 Monat und 1 Tag sich befindet, mit dem Banne zu belegen, da das geistliche und weltliche Gericht einander beistehen sollen. Jahresbericht des Ausschusses des Vorarlberger Museumsvereins 22, 53. 15) 1457 empfängt Hanns von Howdorf, Ritter, zu Owelfingen von dem alten Herrn, Grafen Hainrich zu Furstenberg, als Lehen Töchtern wie Knaben, „wo nit knaben alda weren", eine Mühle zu Owelfingen, eine Mühlstatt unter dem Dorf Lupferdingen, Reckenbachs Zehuten zu Owelfingen und einen Zehnten daselbst, der Conradt Äsen sei. von Zimerholtz gewesen und von Hans von Furstenberg und Hans Dollenbach erkauft ist, den Zehnten zu Kirchen, der Nottysins von Tengen gewesen, ein Gütlein zu Gütmattingen, das von den Kellern von Tengen Pfand ist, ein anderes Gütlein daselbst, das des vorigen „tailit" ist, den Aytterbach, das Wasser im Lupferdinger Bann und ein drittes Gütlein zu Gütmattingen, das 2 Malter giltet"). Fürstenberg. Lehenurbar von 1500 Bl. 86. a. a. 0. a) 1465 empfängt diese Lehen Burckhart von Höwdorf für sich und seine Brüder Hanns Mathis und Hainrich Sigmund, a. a. 0. Bl. 86. 1424, Apr. 18. 184, Vrsula von Hagnow, Hainrichs des Sydins sei. eheliche Witwe, und ihre Söhne Jacob und Vlrich die Sydin, alle Bürger zu Markdorf, bestätigen die Schenkung, die ihre Vordem Jacob von Hagnow und Hainrich Sydin sei. vor langen Zeiten den Schwestern in dem Wegbach mit ihrer Hofraiti und Hofstatt im Wegbach gemacht haben, treffen jedoch folgende Bestimmungen: „war, daz in künftigen zitten, vber kurtz ald vber lang, der schwestran ainü oder mer in dem vorbedachten husß sich alz vnordenlich vnd vngaistlich hieltint vnd sich alz barlich vbersächint, da von die lütt geergert wrdint, die selb oder die selben, weihe sich denn also alz barlich vber- I mm HaS VI. 30 :«;» 282 1424. sachint, sollent denn die andern swestern vnuerzogenlich vsser dem husß triben vnd ir oder inen ain fruntlieh vrlob geben, vnd och alz dik ez ze schulden komet, dz selb vrlob ouch denne die swester oder die swestran, die sich denn also vbersächint, an all widerred vnd sperren vflhemen sollent; war ouch, da vor got lang syge, daz in dem obgeschriben husß in künftigen zitten die swestran alle, die darinne wärint, oder der mertail sollich vngaistlich vnd verlaussen leben fürtint anders, denn gaist- lichen lütten zymti vnd zugehorti, vnd sich ouch daz kuntlich erfundi vnd offenbar wrdi, denne sol vns vnd vnsern erben vnd naehkomen daz egenant husß vnd hoff- raiti vnd waz vnser vordem dar an gegeben band, wider an vns vallen vnd vns ledig vnd losß haissen vnd sin an all widerred a . Geben an dem nächsten zinstag nach dem Palmtag 1424. Die Siegel des wolbeschaiden Cünratten Junkmaister, Stadtaminanns zu Markdorf, und des Jacob Sidin eingenäht, nicht gut erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. R. a) Über die Entstehung des Klosters Weppach iveiss dessen » Protocollum* (Handschrift des f. Archivs in Donaueschingen aus dem 17. Jhdt.) zu berichten: „Da in hiesiger gegend noch ein lauterer wald wäre, ist ein reisender herr oder offlcier in dieser gegend und wald also verirret, das er nicht mehr gewust, wo er aus oder an solte, dahero in solcher verlassenhait hatt er die heil. Annam inniglich angeruffen, worauff er ein gantz angenemme stimm gehört, die ihne geleittet und den weeg gewiesen hatt, und weilen er eben dazumahl auf einem leeren grünen platz stunde, hatt er seinen mit einem silbernen knöpf besetzten stecken dahin eingesteckt und alsdann auf Ber- matingen kommen. Von dannen hatt er des anderen tags einen mann mit sich genommen, umb seinen stecken zu suchen, da er ihne dann auff besagtem grünen platz widerumb gefunden, hatt er an eben selbes orth ein gemauerten bildstock mit einer höltzernen bildnus der hl. Annae aus seinen kosten darinn setzen und machen lassen, welches nach anzeichung der jahrzahl, so an den kästen oder einfassung dieser bildnus gestanten, geschehen umb das jähr 1203. Nach diesem haben die umbligende angefangen diese bildnus zu verehren, dahin zu wahlfarten , und nachdem sie ein nit weit von diesem bildstock frisch- und schönes brünnlein gefunden und sehr gut und gesund zu seyn öfters erfahren, haben sie es sanct Annae brünnlein gehaissen. Mitler zeit da ein adeliche, aber mit dem aussatz oder siechthum behafte frau, welche in dem schloß bei Wermetschwyler wohnete, erfahren, das dieses wasser von dem so genannten sanct Annae brünnlein sehr vilen geholfen und gesund oder rein gemacht, hatt sie ein hauß von holtzwerk ohnweit von disem brünnlein lassen auffbauen, worinn sie gepflegt hatt zu baden und zu abend sich ■widerumb in ihr schloß begeben. Als sie nun von dem aussatz gereiniget, haben sich auch andere aussätzige und presthaffte dieses hauses und bads bedienet, wesswegen dann zwey beginen oder weibsbilder aus dem Wesbach nahe bey Leütkirch sich anhero in dieses hauß begeben, umb den siechen und anderen presthafften abzuwarthen. Nachdem auch keine siech- oder andere presthaffte menschen mehr anhero kommen, haben sie dannoch dies in der einöde stehendes hauß nit verlassen, sondern bestäntig darinn verhüben, denen sich dann allgemach andere tugendsame personen beygesellet und beysammen ein solch untadelhafftes, frommes leben geführt, das hierdurch Jacob von Hagnau und Heinrich Sydin bewegt, ihnen ihr aigne hoffstatt und hoffraiti zur wohnung umb gottes ehr und ihrer, der stiffter, seelen heyl willen geschenkt und übergeben. Diese hoffstatt war ein bauren hauß mit stroh bedeckt, hatte ein stuben, stall, keller und scheuer, darinnen die Schwestern lange jähr gewohnt haben. Dieses alles ist geschehen anno 1400 oder schon in den tausend dreyhundersten jähren". — Vgl. auch Stengele, Linzgovia Sacra 139—140. 1) 1443 donstag nach st. Martins tag [Nov. 14.] bezeugt vor Bürgermeister und Rat zu Memmingen Elsbet Sydiny , Hannsen Tommairs sei. eheliche Witwe, Bürgerin zu Memmingen, eidlich, sie habe von ihren Eltern sei. Hainrich Sydin nnd Vrsule von Hagnow oft gehört, dass ihr „äni" sei. Jacob von Hagnow den Schwestern zuWegpach die „witin" bei deren Hause für zehentfrei und zinsfrei zu eigen gegeben habe. Dasselbe bezeugt Diebolt Zwicker, Bürger zu Memmingen, von seiner „erenwirtin" sei. Margreta Sydiny, Enkelin 1424. 1425. 283 des Jacob von Hagnow, oft gehört zu haben. Perg. Or. mit dem plattgedrückten Sekretsiegel der Stadt Memmingen, a. a. 0. 2) 1451 st. Endres tag [Nov. 30.] vergleicht Hans Oschwald, Vogt zu Vttendorf, Abt Jörg zu Salmeßwiler und seinen Konvent mit dem Custer und den Chorherrn des Stiftes St. Niclausen zu Marckdorf wegen des Zehntens im Wepbach, als dann der „infang" daselbst begreift, den die Chorherrn in Anspruch nahmen, dahin, dass derselbe dem Kloster Salmeßwiler zugehöre, wogegen dieses den Chorherrn den Zehnten auf 2 Jauchert Ackers, gelegen in seines Herrn von Costentz Äckern am Sangach und Aichholtz, übergeben. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. n s in m 1424, Juni 22. 185. Wolf von Wolfurt, der von Diethelm von Tannegg für 360 fl. Rh. das Haus Boll mit Zubehör nebst dem Halbteil der Fischenzen, Gerichte, Zwinge und Banne, dazu die Mühle zu Dietfurt, die Lehen von Weißenburg ist, und die Hüben zu Rißelß- fingen, mit Ausnahme des Holzes in Ottenaichen zwischen den Strassen gekauft hat, setzt zum rechten Angilten Hainrichen von Fridingen und zu Bürgen Hainrichen von Bazingen und Hamman von Oftringen dafür, dass er für die Kaufsumme jährlich dem Verkäufer und dessen Erben auf st. Martins Tag in Schaffhaußen oder in jeder drei Meilen darum gelegenen Stadt 18 fl. Rh. Zins geben werde. Einlager in Schaffhaussen. Er behält sich den Rückkauf des Zinses mit 360 fl. Rh., und zwar vor st. Johannstag zu Sungichten ohne den Zins des nächsten Martinstages, nachher mit demselben, vor. Geben an dornstag vor st. Johanns tag zu Sungichten 1424. Das Or. siegelten der Käufer, der Angilte und die Bürgen. Lupf. Kopialbücher IX, 1 S. 341. Donaueschingen. T. 1) 1452 hl. Vffart aubent [Mai 17.] verkauft Heinrich von Birkendorf Hans Vlrichen von Almass- houen um 37 fl. Eh., seinen Zehnten zu Eisselfingen, den er gute Zeit von Junker Hansen von Krenckingen gen. von Wissemburg, Freiherrn, zu Lehen gehabt, jetzt aber von demselben zu Eigentum erhalten hat. Perg. Or. mit den Siegeln Hansen von Krenckingen, Frei, und des Ausstellers, a. a. 0. E. 2) 1461 st. Maryen Magdalenen aubend [Juli 31.] verkauft Hannßfridrich von Krengkingen, gen. von Wißemburg, Freiherr, Hannßülrichen von Almißhofen zu der Nüwenburg um 110 fl. Eh. seinen rechteigenen Korn- und Heuzehnten in Eiselfinger Bann, dessen „getailit" Hannßhainrich von Offtringen, Eitter, gehabt hat. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers, Hannßhainrichs von Offtringen, Eitters, (s. Abb. No. 63) und Hanmans von Offtringen (26 mm D, IV B 1, nur Helm mit fliegender Decke, die das unter dem Helme befindliche Siegelfeld ausfüllt, mit Helmzier, wie Abb. No 63; % . hanmctn , »OK...... Inge . >. a. a. 0. E. 1425, Dez. 9. Constanz. 186. Bischof Ott zu Costentz leiht mit Willen des Dekans und Kapitels seines Stiftes Conrat Junck- maister, dem jungem, und Conrat Manger, seinen Bürgern zu Marchdorf, „das wyerstad* zu Autewiler und gestattet ihnen, da nach Eat seiner Amtleute seinem Stifte dies nützlicher ist, „won das es belibe ligen als bißher", im Tobel unter dem Eiet bis an die Egerden vor dem Holz, gen. die Hasenlender, und bis an 36* 284 1426. die Marken auf der Egerden auf der „höchi" einen Weiher zu machen und dazu aus dem seinen, wie es ihnen fügt, zu ihrer Notdurft Erde und Holz zu nehmen, das Wasser darein und daraus durch das seine zu leiten und „ain vffwerf" auf den Hasenlendern zu machen, das alles aher seinen Äckern, Matten und andern Gütern unschädlich. Zu zinsen haben die Inhaber des Weihers auf st. Martins Tag 1 f ^i Co- stentzer Münze an seinen Amtmann zu Marchdorf. „Ob sy furo swöllen oder ertrenken wurdent", so entscheiden über den Schadensersatz ein von ihm und ein von den Weiherinhabern gewählter mit einem von diesen beiden Schiedsleuten genommenen Obmanne. Geben ze Costentz an sunnentag nach st. Niclaus tage 1425. Das Siegel des Bischofs fehlt, das seines Kapitels beschädigt. Perg. Or. Karlsruhe. 1426, Mai 4. 187. ltal Brust zu Eglisow bekundet eidlich, er habe von seinen Eltern nie anders gehört, denn „das die gräffschafft von Neuenbürg sol gan vnd stossen vntz gen Nufren in den fürt in die Haitrach vnd dannanhin in das bild vor Talhaimer al- mand, das man nempt das Gewikk, dannanhin gen Hellentzhouea in das mülirad, von dannan vff den Randen zu dem brunnen, genant zu dem Hagen". Auch habe Graf Eberhart sei. von Neuenbürg zu Liitfridingen im Dorf einen Knecht gehabt, der ihm seiner Landsassen Fälle, Gelasse und Fastnachthühner einnahm, bis ihn die von Rischach verjagt haben. Von einem alten Mann, der selbst dabei gewesen habe, er ferner gehört, dass Graf Eberhart sei. selbst nach Liitfridingen gekommen sei, als da einer bei der Mühle erschlagen wurde, und einen Richter, der dazumal über das Blut und den Todschlag richtete, gesetzt habe, wogegen „dehainer von Fürstenberg ye ichts geredt oder getan hab". Rudolf von Fridingen habe einen dieser Landsassen, nämlich den Maier von Lütfridingen daselbst wegen des gen. Grafen sei. gefangen, wogegen die Herrn von Fürstenberg nie etwas geredet haben. Geben am samstag nach des hl. Crützes tag zu Mayen 1426. Das aufgedrückte Siegel des Ausstellers abgefallen. Pap. Or. Karlsruhe. 1) 1437 sunnentag nach st. Virichs tag [Juli 7.] bekunden Schultheiss, Bürgermeister und Rat der Stadt Mülhein, (denen Graf Johans von Tengen, Graf zu Neuenbürg, Landgraf in H6g6w und in Madach, durch seine erbere Botschaft vorgebracht, er brauche wegen der Späne, die zwischen ihm und Graf Jo- hansen von Werdenberg, Herrn zu dem Hailgenberg, wegen ihrer Grafschaften Neuenbürg und Sygmaringen auferstanden, Kundschaften), dass vor ihnen Bürk Mülherr, der alte, von Müllingen, bei 80 Jahren alt, eidlich ausgesagt hat, er habe von seinem Vater sei. und andern seinen „eitern" gehört, „wie daz die gräffschafft zu Neuenbürg gang gen Costencz an die Binbrugg vnd alz ferr in den Ein, alz ainer mit ainem raiß- spieß gelangen mag vnd da dannen gen Golbach in den bach vnd von dem selben bach gen Rüschried in den Hoggenden Stain vnd von dem selben stain gen Rod in die linden vnd von der linden in den Stainin Furt vnd von dem selben fürt in Kallenbergß Furt vnd von dem selben fürt gen Worndorf in den fälwen 1426. 285 bi dem brunnen vnd von dem falwen gen Buchen in die linden vnd von der linden gen Grindelbuch in die törsul". Perg. Or. mit dem undeutlichen, unter Papier aufgedrückten Siegel der Stadt Mülhein. a. a. 0. y* 2) 1465 st. Jorigen tag [Apr. 23.] verkauft Graf Johanns von Tengen, Graf zu Nellemburg, Sigmund Herzogen von Osterrich etc. um .37,905 fl. Eh. das Schloss Nellemburg und die Landgrafschaft in Hegowe und in Madach mit ihren Landgerichten, hohen und niedern Gerichten, Wildbännen und allen Herrlichkeiten und Zngehörden, wobei er aber u. a. Möwenhaim das Dorf sich vorbehält. Die Obrigkeiten der Landgrafschaft liegen „in disen nach geschriben cirkeln vnd ryuieren: nämlich zu dem Hockenden Stain by Ruschriet, von dem Hogkenden Stain gen Oberndorf, da dannen in den Tobelbach, da von gen Hedingen in die lynnden vif Lugen, da von hinab gen Goldtpach in die alten mülstatt, da dannen vber den See für Almenstorf gen Costentz vff die Eynbrugk bis an den thurn vnder das tachdroff, vnd den Ryn ab gen Schaffhusen an die statt an die stainin Bachbrugk, da dannen vff den Rannden zu dem bronnen, genannt zu dem Hagen, da dannen gen Hellitzkofen in das mülirad, da dannen in das billd vor Talhaimer almand, das man nempt das Gewick, da dannen gen Nüfren in den fürt in die Haitrach, da dannen in den Tuben- stain by Emingen ob Büsendorf, von dem Tubenstain gen Aichhalden in das kilchenort, da dannen biß in den arm in dem Tuttlinger Tal, von dem arm den Tübstig vff gen Grindelbüch in die thorsul, da von gen Buchen in die obern lynden, da von gen Worndorf in den bronnen, da von in den Heintzenstain hinder Bütingen, da von gen Vnderkrombach in den fürt, da von gen Rod in die lynden, dauon gen Sentenhart in den fürt, da von in die Swarczen Speck, da von in den Hogkenden Stain by Rüschriet". Das Or. siegelten der Aussteller, sein Schwager Wernher von Zymern, Freiherr, zu Meßkilch und sein guter Freund Hainrich von Ranndegk, Ritter. Pap. gleichzeitige Kop. in Raisers Kollectaneen zur Gesch. der Grafen von Neuenbürg. (Handschrift des bist. Vereins in Augsburg). !.;■'.< 1426, Okt. 24. 1QQ Walther Herr zu Geroltzegg bewilligt Aulber von Gypchen, die Leute und Güter „in dem Fronow" und auf dem Tüffelsperg, die Erckenbolts Schlegelholtz sei. und seiner Erben Angnesen Schlegelh<zin, seiner Witwe, und Trütwin und Walther, seiner Söhne, gewesen sind, und die Claus Marschalk sei. und sein Sohn Sygbolt innegehabt haben, zu kaufen. Geben vff durnstag vor Symonis vnd Jude der zwölfbotten tag 1426. RB Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1426 samstag nauch st. Marcus tag [Apr. 27.] verkauft Sigbolt Marschalk, Clausen sei. Sohn, seinem Oheim Alber von Gippchen um 111 fl. Rh. das Gut, das Hensly in der Gassen, das Gut, das Claus vf Tüfelsberg baut, das Lehen Claus Äblys und das Lehen des Kienasts, des Brüchers Tochtermanns, wie diese Güter und Lehen sein Vater sei. von Erkenbolten Schlegelholtz erkauft hat. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (Schild geteilt, im obern Felde nach r. schreitender Löwe, das untere eng schräg gegittert, Umschrift teils abgebrochen, teils unleserlich), a. a. 0. 2) 1446 frytag vor st. Vrbans tag [Mai 20.] verkauft Aulber von Gipchen, der alte, mit Zustimmung seines Sohnes Aulber, des jungen, Heinrich Behemen, Bürger zu Wolfach, um 40 a %i Sträßburger unter Vorbehalt der Wiederlösung 2 S4 Straußburger Vorzins von einem Eigengut in der Obernwolfach, gen. in der Gassun, und seinen zwei Eigengütern auf dem Tüffelsperg. Perg. Or. (die Siegel der beiden Aulber von Gipchen (s. Abbildungen No. 54 u. No. 55). a. a. 0. R. 3) 1460 zinßtag nach Vnßer lieben Frowen tag Liechtmeß [Febr. 5.] verkaufen Aulber von Gipchen und Jenephe von Marbbach, seine eheliche Hausfrau, und Diepolt von Gipchen, ihr Sohn, Ludwigen Kelbli, Bürger zu Haßlach, ihr freieigenes Gut, gen. des Eblis Gut, vor Fronowo, von dem Ebli 2 Viertel Haber, 4 Hühner, 1 Henne, 4 Frontagwen und Drittel und Fälle zu leisten hat, um 21 fl. Rh. Sie entlassen Ebly KSK*« ü h9 286 1427. seiner Pflichten und machen ihn dem Käufer „antheissig" und gehorsam. Perg. Or. (das Siegel Aulbers von Gipchen zerbrochen, das seiner Hausfrau fehlt), a. a. 0. [1421] 189t Cun von Barg, gen. Maister, empfängt von Graf Hans von Lupfen als Träger seiner Schwester Anna Maisterin von Berg (sie) die Vogtei des Dorfes Bargen, 3 Güter zu Welschingen, die zusammen 3 Malter Kernen, 4 Malter Roggen, 4 Malter Haber, 16 ß 6 ^, 13 Herbsthühner, 3 Fastnachthühner, 140 Eier guten, und einen Zehnten zu Krattenhouen a ) als Mannlehen von Heuwen. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 21. Donaueschingen. a) Diese Stücke empfängt [14]37 dornstag nach Mittervasten [März 14] Hildtbrand von Hoff und [14]41 Bernhardt von Ow von Graf Eberhart von Lupfen. Dem letztern gönnt zugleich der gen. Graf, seine Hausfrau Annlin Maisterin darauf zu beweisen; a. a. 0. I, 4 S. 5, 44. 1) 1400 st. Andres abent [Nov. 29.} verkaufen zu Engen Peter und Wolfram von Hewen, Gebrüder, um 28 U h Wetzzeln Drissger, Bürger zu Fürstenberg, ein Gütlein zu Bargen, das 2 Malter Veesen, 1 Malter Haber, 3/9-5; Constanzer, 3 Hühner und 30 Eier giltet. Perg. Or. mit den Siegeln der Aussteller (1) 31 mm D, IV A 2, Hewenscher Schild; f 5'. bni .petrt. öe . hemen. mil'. 94,—2)28mmD, IV A2, wie vorhin; f S'. WOLERAMI. DE . HEWEN). a. a. 0. T. 2) [1430] empfangen Hainrich und Hanß die Brugger, Haini Bruggers Söhne von Engen, von Graf Hans von Lupfen ein Gut zu Bargen, das 2 Malter Kernen, 2 Malter Roggen, 6 Malter Haber, 7 ß ,5),. 4 Hühner und 60 Eier giltet, und das Herr Hanß Vlen, der Pfaff, vormals zu Lehen gehabt hat a 1. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 22. a) Dieses Gut, einen Teil des Zehntens zu Buochbei der Nuwen Hewen, der vor Zeiten Henni Zillers sei. gewesen, ein Weingärtlein zu Engen hei dem Sew, und einen zehntfreien Acker im Bruoderßthall empfängt als Mannlehen von Hewen Hainrich Brugger von Engen, der jüngere, von Graf Eberhart von Lupfen [14]38 mentag nach des hl. Creutz tag im Mayen [Mai 6.]. a. a. 0. I, 4 S. 25 T . — Das Gut zu Bargen allein empfängt Henni Oßwaldt von Engen, der es von Hainni Bruger gekauft hat, [14]43 freytag vor der Vaßnacht [März 1.]. a. a. 0. I, 4 S. 26. . 3) [14]31 st. Bartholomeus abent [Aug. 23.} empfängt Cunrad Blum von Engen ein Gütlein zu Bargen, das 8 Mut Haber, 9 ß ^ , 60 Eier giltet, als Lehen von Stuellingen, ein Gütlein zu Bitelbrunnen, das 2 Malter Veesen giltet und das die Schlupf bauen, ein Gütlein zu Bießendorf, das 13 Viertel Kernen und 2 Hühner giltet, und ein Gut zu Emingen vff Eggen, das 4 Malter Kernen, 4 Hühner und 40 Eier giltet, als Lehen von Heuwen a ). a. a. 0. I, 7 S. 24 v . a) Diese Stücke und ein Gütlein zu Emmingen vff Eggen, das 3 Malter, 3 Viertel Veesen Engener Mass, 3 Hühner und 60 Eier giltet, ein Gütlein zu Walaschingen, das 2 Malter Roggen, 1 Malter Kernen, 2 Malter Haber, 6 ß -S), 4 Hühner und 60 Eier giltet, 5 Viertel Roggen und 2 Hühner Gilt aus einem Gute zu Ehingen, Grundstücke zu Engen, ein Zehntlein bei dem Togenhardt über Hagens Hof, das 1 Malter Veesen der Herrschaft Hewen von der Quart giebt, und 2 Teile des Zehntens zu Stetten unter der Newenhewen, dessen Drittel Hainrich von All- manßhouen von der Niwenburg hat, alles Lehen von Hewen, empfängt derselbe von Graf Eberhart von Lupfen [14]38 sambstag nach st. Marx tag [Apr. 26.]. a. a. 0. I, 4 S. 23. — All das empfängt dessen Sohn Bernhart Bluom [14]43 zinstag nach Letare [Apr. 2.]. a. a. 0. I, 4 S. 24 T . 4) [14]68 empfängt Petter Schnyder von Engen als Träger seiner Hausfrau Margreth Vetterin Töchtern wie Knaben ein Gut zu Schopfenloch als Lehen von Hewen. Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 147. &sm 1427. 1421, Aug. 1. 287 Blündenburg. -190. König Sigmundt befiehlt dem Truchsessen Jacob von Waldburg, seinem Landvogt in Sehwaben, der zu dem ihm und Graf Haugen von Werdenberg, Herrn zum Heyligenberg, wegen ihre Späne um etliche Gerichte und Gewaltsame, die der Landvogt haben soll „in den Stockbrunnen zue Riedthausen, da dannen den fluß ab vnz in die Rotach, die Rotach ab biß in die Thiiringer Ach vnd die Thüringer Ach ab biß in den Lippach vnd den Lippach ab biß in den Bodensee" vor ihm, dem Könige, beschiedenen Tage eine Botschaft mit vollem Gewalt gesandt hat, während von Graf Haug nur einer da gewesen ist, der keinen Gewalt hatte, der Sache auszuwarten, diese Gerichte und Gewaltsame von seinet- und des Reiches wegen zu verwesen, innezuhaben und zu schützen, wie es die frühern Landvögte bisher gethan haben; spricht demselben jemand darein, so wird er, der König, ihn des Reiches wegen vertreten. Geben zu Blündenburg ahn st. Peters tag ad Vincula 1427. Weingartner Kopialbuch (17. Jhdt.) I, 162. Stuttgart. 1) 1422 zinßtag nach st. Jacobs tag [Juli 28.] bekundet Hanns Ammann, Frei, Landrichter von Schappuech von Gnaden des Grafen Hug von Werdenberg, Herrn zum Heiligenberg, dass vor ihm, als er zu Schatbuech öffentlich zu Gericht sass, Georg Khreel, Unterlandvogt in Schwaben, im Namen der Priorin und des Konvents zu Lewental eine Freiheit habe verlesen lassen, nach der diese Frauen, ihre eignen Leute alle, die ihnen zu versprechen stehen, und alle ihre Güter vor keinem Landgericht oder vor andern fremden Gerichten, sondern nur vor einem Landvogt rechtlich zu belangen seien, und dass auf Bitten des gen. Khröl einhellig erkannt wurde, dieselben sollen bei dieser Freiheit billig bleiben. Das Or. war mit dem Siegel des Landgerichts Schappuech gesiegelt. Pap. Kop. (16. Jhdt.). Donaueschingen. 2) 1436 donnerstag vor Reminiscere [März 1.] verordnen Bürgermeister und Rat zu Rauenspurg auf persönliches Ansuchen des Landvogts und seiner Amtleute in den Spänen zwischen der Landvogtei und der Herrschaft zum Heyligenberg Paulin Schindelin, ihren Stadtamman, uud etliche ihrer Räte , um darüber etliche Kundschaften zu verhören. Joß Humpiß, weiland ihr Bürgermeister, sagt vor denselben aus, von seinem Vater Hembgin (sie) Humpiß gehört zu haben, dass nach einer vor Zeiten geschehenen Kundschaft ausgesprochen wurde, der Landvogt solle richten, „alß der Stockbrunn zu Riethausen stand, auß demselben brunnen gang ain bach, derselb bach gang in die Rottach, dieselb ach gang in Thüringer Ach, dieselb Thüringer ach gang in Lippach vnd der Lyppach in den Bodensee«, und nicht über diese Gewässer hinüber, die von Heiligenberg aber jenseits derselben und nicht herüber. Von „andern seinen eiteren" hat Jos Hum- piss gehört, dass die Herrschaft zum Heyligenberg solle „enthalben, alß der galgen standt, ennet der Thüringer Ach" sein a ). "Weingartner Kopialbuch (17. Jhdt.) I, 131. Stuttgart. a) 1436 samstag vor Reminiacere [März 3.] bezeugt vor derselben Kommission Hannß Hager auf seinen Eid, dass er zu Wergißwisen einen geschlagen, und dass ihm dafür die von Heylgenberg sein Vieh genommen haben. Auf seine Klage habe aber der Rat zu Rauenspurg entschieden, dass jene ihm sein Gut wieder zu geben hätten weil sie hie diesseits der Rotten Ach nichts zu schaffen hätten; der Landvogt aber habe ihn wegen dieser Sache um 4 'u h gestraft, a. a. 0. S. 131. — Diese beiden Kundschaften sandte der Inhaber der Landvogtei an einen nicht genannten Fürsten; er sagt in dem nicht datierten Begleitschreiben auch, dass zu Riethausen ein eingefasster \%m HB mm BS» 288 1427. Brunnen mit 4 Säulen sei, aus dem 4 Flüsse gehen, von denen einer die Landvogtei und die Grafschaft zum Heyligenberg scheide. Derselbe gehe vom Brunnen herab in ein Ried, von da ab in die Rottach, die weiterhin Thüringer Ach heisst, dann in den Lyppach und dann in den Bodensee. Was von Rauenspurg her bis an diese Gewässer ist, gehört von Alters und Rechts wegen der Landvogtei. Von König Sigmund sei. sei den Vettern des Schreibers geschrieben worden, die Landvogtei „vnz an solchen brunnen, wasser vnd achen zu handthaben". Ausser diesen beiden Kundschaften habe er noch viele andere, die mit denselben übereinstimmen. Er hofft durch Hilfe des Addressaten auf kommendem Rechtstage vor Graf Georgen [ven Werdenberg] zu gunsten der Landvogtei zur Ruhe zu kommen, a. a. 0. 131 T . 3) 1436 zinstag nach Reminiscere [März ff.] bekunden H6pt Marschalk zu Bappenhain, Francz vom Stain, Hans von Zimbern, Freiherr, zu Messkirch, Hanns Cünrat von Bödmen, Ritter, und Caspar von Clingenberg: Den Streit zwischen Graf Johans von Werdenberg und seinen Brüdern einer- und den Truch- sessen Jacob und Jörg von Walpurg wegen der Grenzen der Grafschaft Hailigenberg und der Landvogtei anderseits hat Kaiser Sigmund dem Grafen Ludwig von Ottingen, Hofmeister, zur Entscheidung übertragen; da derselbe aber zu den Sachen nicht persönlich kommen konnte, hat er für sich die beiden erstgenannten Höpt und Francz bevollmächtigt, die auch mit Hilfe der andern 3 obgenannten Herrn beide Teile rechtlich verhört und etliche Sprüche gethan haben. Jetzt aber haben sie mit Einwilligung der Teile gütlich erkannt, dass jede Partei zwei Männer ernennen solle, welche zusammen „die reuier vnd die gränitz, da denne die spenne gewesen sind, besehen" und dann einen entgiltigen gütigen Spruch thun sollen. Dazu er- nennt Graf Johans Jacob Herter und Vlrichen Griner von Vberlingen und die Truchsessen Jousen Hunt- piss und Luczen Gässler von Rauenspurg, welche die Sache also besehen und dann mit „dein fünften" Walther Ehinger über ihre Entscheidung versiegelte Briefe geben und steinerne oder hölzerne Marken setzen lassen sollen. Werden diese Schiedsleute nicht einig, so wird die Entscheidung dem Walther Ehinger und dem Rate zu Vlm überwiesen. Die Sache soll zu Austrag kommen bis zu ausgehender nächsten Pfingst- wochen, längstens aber bis kommenden st. Jacobs Tag. Wenn einer der Schiedsleute verhindert wird, soll die betreffende Partei dafür einen andern geben, ebenso sollen dieselben nötigenfalls einen andern „gemainen" aufstellen oder durch die fünf vorgenannten Aussteller sich einen solchen geben lassen. „War, daz in dem zit vnd emdl vßtrag der sachen vnt in den ziln, da denne die spenne sind, veruiel ald yetz zu fräuel verfallen war, dasselb sol ouch in gutem anstan, daz entweder tail darczü griffen sol vncz zu vstrag der sach". Perg. Or. mit den unkenntlichen Siegeln der beiden erstgenannten Aussteller. Donaueschingen. 4) 1438 mitwoch nach st. Bartholomeus tag [Aug. 27.] erklären zu Ehingen Haupt zu Bappenhain, des hl. Römischen Reichs Erbmarschalk, Francz vom Stain und Caspar von Klingenberg, welche mit Herrn Johannsen von Zymmern und Herrn Hanns Chunraten von Bödmen zwischen Graf Johannsen von Werdem- berg und seinen Brüdern einer- und Jacoben und Jörigen Truchsessen zu Walpurg, Gebrüdern, anderseits laut der versiegelten Schiedsbriefe eine gütliche Entscheidung, antreffend die Grafschaft zum Hayligenberg und die Landvogtei zu Swaben, gethan haben, dass damals kein Teil von Wildbann oder Jagen etwas vorgetragen habe und dass sie deshalb auch nur über Gericht und Bussen gesprochen hätten. Perg. Or. mit den Siegeln des Erbmarschalls (Bruchstück, IV C) und Franzen vom Stain (25 mm D, IV C), unter die sich Caspar von Klingenberg „brechenhalb meins insigls" verbindet, a. a. 0. 5) 1440 frytag vor st. Gallen tag [Okt. 14.] erklären Haintz Schach und Haints Orler von Wytten- hoffen, des Grafen Johannsen von Werdemberg Amtleute zum Hailligenberg, eidlich, ihnen sei bei 50 Jahren bekannt, dass die Herren zum Hailligenberg alle Frevel in und bei dem Kloster Löwental vom See bis an die Schüssen und daselbst um und um, „alß wyt vnd ferre dieselb gräffschaft zum Hailligenberg raichet vnd gät", gerichtet haben, und dass sie auch von ihren Eltern und Vorfahren nie anders gehört haben"). Perg. Or. (vom Siegel Hannsen Gremiichs, derzeit zu Zustdorf gesessen, (die Aussteller haben keines) ist ein Bruchstück übrig), a. a. 0. a) Ebenso erklären an demselben Tage Haintz Hatzzenturn von Wannenhüsser (weiss bei 50 Jahren), Jous Decker von Foratwyler (weiss bei 34 Jahren), Hanns Nöttlin von Ettikilch (weiss bei 40 Jahren), Cfintz Schönülin 1427. 289 von Ekenwyler (-weiss bei 40 Jahren) und Haintz Stricher von Ekenwyler (weiss bei 30 Jahren), dasa in und um Lowental vom See bis an die Schüssen und soweit die gen. Grafschaft reicht, die Herrn zum Hailligenberg all- wegen „alle fräffel, die die vier hohen gericht anträffen", gestraft haben. Perg. Or. mit dem Siegel des vorgen. Junkers Gremiich (die Aussteller haben keines) (27 mm D, IV A 2). a. a. 0. 6) 1400 montag vor st. Thomas tag [Dem. 19.] beauftragt König Fridreich Albrecht Markgrafen zu Brandenburg mit dem Entscheide in Sachen des Grafen Johanns von Werdenberg gegen Claus und Thoman die Hohwayen, Gebrüder, Bürger zu Buchorn, die zu Löwental in des gen. Grafen Zwingen, Bannen und Gerichten einen des Diebstahls geziehen haben, worüber beide Teile vor die Landrichter zum Heiligen Berg und vor das Hofgericht zu Botwil gekommen sind, weil gen. Graf gegen die hier gefällten Urteile als wider Recht ergangen und in Besorgnis, hinfort noch mehr beschwert zu werden, an ihn als den obersten Richter aller weltlichen Rechte appelliert habe, er selbst aber von „vnmüß wegen" diese Sache nicht verhören und entscheiden kann. Perg. Or. (das rückwärts aufgedrückte rote kön. Siegel grösstenteils abgefallen), a. a. 0. 7) 1447 donrstag vor Cantate [Mai 4.] weist das Hofgericht Rotwil Wilhelm Ryser von Büchhorn, den das Landgericht zu Schappüch in der Grafschaft zum Hailigenberg wegen eines an seinem Vater in Büchhorn begangenen Diebstahls geächtet hat, wogegen er um Abhilfe beim Hofgericht nachsuchte, weil er in diesem Landgericht nicht sitze, ab, da er zur Zeit der That Bürger zu Büchhorn gewesen sei und diese Stadt in der vorgen. Grafschaft liege a ). Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel des Hofgerichts, a. a. 0. a) Dagegen ladet dieses Hofgericht 1448 zinstag vor st. Agnesen tag [Jan. 16.] Anna Schwagerin, welche die Stadt Bfichorn vor dem Landgerichte zu Biirren vorgenommen hat, vor sich, weil diese Stadt, da sie vor diesem Landgerichte gefreit sei, an es selbst sich gewandt hat und weil es, „das da daz obrest ist in disen landen", von des hl. Reichs wegen schuldig ist, solche Beschwerungen, wenn sie mit Klage vorgebracht werden, mit Urteil zu rechtfertigen und abzuthun. Perg. Or. (das rückwärts aufgedrückte Siegel abgefallen), a. a. 0. 8) 1448 donrstag st. Pauls tag Bekerung [Jan. 25.] erkennt das Dorfgericht zu Hegbach, dem Haintz Örler, Untervogt in der Grafschaft zum Hailligenberg, vorsitzt, auf Klage des Schreibers des Grafen Johans, dass Hanns Fry von Heffikofen, der zu Heffikoffen an den Gerichtsstab gelobte , wegen der Klage, die der Brenner gegen ihn erhob, gen Hegbach zum Rechten zu kommen, aber dennoch, weil es ihm von seinen Herren nicht geraten wurde, sich dessen geweigert hat, seinem Gelübde nicht genug gethan habe. Perg. Or. mit unkenntlichem Siegel Hanns Höwdorfs, Vogts zu Hailligenberg. a. a. 0. 9) 1456 st. Marien Magdalenen aubent [Juli J31.] sprechen Graf Hug von Montfort, Herr zu. Rotenfels, Eberhart Truchsess zu Waltpurg, Hanns Vogt von Sumerow zu Brasperg und Hanns von Lin- stetten, Vogt zum Hailigenberg, zwischen Graf Johanns von Werdemberg und Jacob Truchsess zu Waltpurg, Hofmeister und Landvogt: Da jede Partei den durch Hopt Marschalk zu Bapemhaim, Frantz vom Stain, Hanns von Zimbern, Hannsconrat von Bödmen und Caspar von Klingemberg gemachten Anlas „witer zu uerstan" meint und deshalb weiter zu „büssen" haben will, als die andere ihr zugesteht, soll Jörig Kaib von Hohenstain als Gemeiner „mit gelichem züsatz" sie darinn entscheiden. Was die „ftirniemungen vnd auchten", welche mit dem Landgericht zu Bürren gegen den Schmid zu Hasenwiler, den Widmer und seine Hausfrau besehenen sind und etliche Todschläge betreffen, so soll bis zu des Kaiben Spruche das alles beruhen, will aber damit Graf Johans nicht zuwarten, so soll er es dem Truchsessen einen Monat vorher ankünden, damit er sich mit den Leuten, die es angeht, darnach richten könne. Auch den Streit wegen des Keßlers zu Ettißhofen, der in einer Wiese „vberfaren getan" und von gen. Grafen vor seinem Landgericht unter Widerspruch des Truchsessen vorgenommen wurde, soll Jörg Kaib gütlich entscheiden. Truchsess Jacob bringt diese Tädigung bis nächsten st. Michels tag [Sept. 29.] als Landvogt des Erzherzogs Albrecht zu Osterreiche vor diesen, damit derselbe, wenn sie ihm gefällt, JSrigen Kaib seiner Eide entbinde. Geschieht dies, so sollen beide Teile Kaib bitten, sich der Entscheidung zu unterziehen und „kurtz tag daran zu setzen"; genehmigt der Erzherzog aber die Tädigung nicht, so ist dieselbe für beide Teile unverbindlich. Perg. Or, (die Siegel des Grafen Hug von Montfort und des Truchsessen Eberhart fehlen), a. a. 0. VI. 37 fr ■ Sm 290 1427. 10) 1456 samstag nach st. Jacobs tag [Juli 31.] sitzt Cünrat Jäner, Stadtammann zu Pfullendorf, daselbst zu Gericht. Vor ihm begehrt die vollmächtige Botschaft des Grafen Johans von Werdenberg Hansen Hotz von Zustdorf nach Form des Rechten zu unterweisen, ihr in Wahrheit zu sagen, wie weit die Grafschaft zum Hailigenberg gegen des Reiches Landvogtei zu Rauenspurg gehe. Hotz weigert sich dessen, das Gericht aber erkennt einhellig, er solle das thun, weil männiglich der Wahrheit Zeugnis geben solle, insbesondere wenn dies rechtlich gefordert werde. Darauf sagt Hotz, der bei 70 Jahren um Zustdorf gewandelt und daselbst bei 40 Jahren Amtmann gewesen sei, er habe diese ganze Zeit nie anders gesehen und gehört, denn dass die gen. Grafschaft gegen die Landvogtei gehe gen Riethusen in den Brunnen, daraus in Tymenlachen, von da gen Altenbruck in die Schüssen und die Schüssen ab in den Bodensöw, und dass alle Herren, welche diese Zeit den Hailgenperg innegehabt hätten, und ihre Amtleute in diesem Kreise ohne Widerrede „vmb den forst, vmb all todschleg, vmb nidre vnd hohe gericht nach der grauffschafft her- komen" gerichtet hätten; nur allein Graf Hug von Werdenberg sei. habe, als er Landvogt und mit dem Grafen Albrecht zum Hailgenberg, seinem Vettern, nicht wohl eins gewesen, zuweilen aus Unwillen unterstanden, in diesen Kreis über die Schüssen herüber zu greifen, er selbst habe Graf Hug, als er Cünrat Gremiichs, seines Unterlandvogts, Knecht gewesen, öffentlich reden hören: „ich hon grauff Albrechten, minem vettern, durch min vnwillen vber die Schüssen in der grauffschafft zum Hailgenberg vnderstanden abbrüch, nüwrung vnd intrag ze tünd vnd weit gern, ich hett es nit geton", wozu Cünrat Gremiich sei. mehr als einmal gesagt habe, deshalb habe er demselben seinen Dienst als Unterlandvogt gekündet, weil er wohl gewusst, dass diese Eingriffe unrecht seien, und weil er dieselben nicht ausführen wollte. Auch hat Hotz von Graf Hug sei. und andern Edlen und Unedlen oft gehört, dass der von Rauenspurg Galgen in der gen. Grafschaft stehe; ebenso hat er oft gesehen, dass die Amtleute zum Hailgenberg von Zustdorf aus bis an die Schüssen und an manchem andern Orte um die Schüssen um Frevel und andere Unzuchten gepfändet und die Pfänder gen Zustdorf gebracht haben, wo er selbst den betreffenden Leuten um ihr Hissthun habe tä- digen helfen. Er hat auch diesen Amtleuten unfern von Erißkilch und an andern Orten dieser Gegend Leute wegen Frevel fangen helfen und dieselben ohne jemands Einspruch strafen sehen. Auch weiss er, dass die gen. Grafschaft jährlich des Landgericht zu Bitzenhouen im Maien und einen Galgen dabei gehabt habe, mit dem man bis an die Schüssen in dem vorgen. Kreise um alle hohen Gerichte und andere Sachen ohne jemands Eintrag gerichtet habe, ferner, dass von den Amtleuten zu Tettnang und andern Leuten wider die Amtleute zu Hailgenberg „rechtuerckung" geschehen sei, dass sie des Jahres mehr denn ein Gericht zu Bitzenhouen halten sollen, damit sie und die ihrigen nicht allweg gen Büren auf das Landgericht müssten a ). Perg. Or. (das Siegel des Stadtammanns fehlt), a. a. 0. a) Damit stimmt überein, dass nach einem gleichzeitigen Verzeichnisse (Pap. a. a. 0.) das Landgericht Heiligenberg Leute aus Lemperschwyler, Hasenwyler, Erkmanswyler, Süssen, Waltenwyler, Betenrüte , Dorf, Manß- zell, Wechsetswyler, Hagenbach, Wenißhofen, Schmalnegg, Riethusen, Rengenswyler, Vnhalden, Forstwyler, Happen- wyler, Brochnenzell, Eichhorn, Aulbrechtzkirch, üattenhof, Riemenswyler, Radrach, Wauggerßhusen, Tyringen, Lottenwyler 1468—83 geächtet hat. 11) 1460 sambstag vor Cantate [Mai 10.] erlaubt zu Wien Kaiser Friderich dem Grafen Jorig zu Werdemberg, der sich etlicher Späne halb, die Grafschaft zum Heiligen Berg berührend, gegen Jacob Truchsessen zu Walpurg auf Hainrich zu Bappenhaim, des hl. Römischen Reichs Erbinarschalk, seinen Rat, zu Recht und Gütlichkeit veranlasst hat, dem nachzugehen, doch ihm und dem hl. Reiche, der vom Reiche zu Lehen rührenden gen. Grafschaft und männiglich an ihren Rechten unschädlich. Perg. Or. (das rückwärts aufgedrückte kais. Siegel grösstenteils abgefallen), a. a. 0. 12) 1461 st. Symon vnd Judas tag [Okt. 28.] ersuchen gemeine Städte der Vereinung am Bodensew Georien Grafen zu Werdemberg auf Vorbringen ihrer Bundesgenossen von Rauenspurg, deren Bürgerin, die Faberin, an deren Gericht zu Hasenwiler im Ibental, von dem er Frevel und anderes an sein Gericht ziehen will, ungeirrt zu lassen. Sie verlangen schriftliche Antwort bei dem Boten ihres Briefes. Perg. Or. (das zum Verschluss rückwärts aufgedrückte Siegel der Stadt Costentz grösstenteils abgefallen), a. a. 0. 1427. 291 13) 1462 donrstag nach st Virichs tag [Juli 8.] klagt vor dem Hofgerichte Rotwil Burck Ailinger von Blumenswiler zu dem Landrichter und den Urteilsprechern des Landgerichts auf Lütkircher Haid und in der Gepirs, die ihn, obwohl er in „die lanntgräfschafff nicht gehöre, sondern in die „lanntgrauffschafft zum Hailigenberg" und obwohl er von dem Landrichter dieser Landgrafschaft mit einem offenen „zugbrief" vor der Acht abgefordert worden sei, geächtet haben, und fordert, das Hofgericht möge als das oberste Reichsgericht in diesen Landen das Urteil des gen. Landgerichts über seinen Leib und sein Gut vernichten. Der Landrichter des Landgerichts auf Lütkircher Haid antwortet, ihn nehme diese Klage fremd, denn sein Gericht habe jeweils in Blumenswiler gerichtet und dieser Ort sei in der Landvogtei gelegen, weshalb man mit seinem Landgericht von Reichs wegen dahin richten solle, die Sache solle darum, da Hanns Truchsess zu Waltpurg, Ritter, sein Landgericht mit der Landvogtei vom Reiche zu Lehen habe und da dem Reiche keinen Abbruch geschehen lassen dürfe, vor den Kaiser gewiesen werden. Ailinger lässt zum Beweise, wieweit die Grafschaft zum Hailigenberg zu richten habe, einen Lehenbrief des Königs Wentzel verlesen, bittet, wenn es Not thue, noch mehrere von ihm mitgenommene Urkunden und Kundschaften verlesen zu lassen, und wiederholt seine Forderung. Auf die Entgegnung des Landrichters, der auch einen k. Lehenbrief (der aber nicht näher bezeichnet wird) vorweist, erkennt das Hofgericht, das die Sache vor den Kaiser zu verweisen sei. Perg. Or. mit dem Siegel des Hofgerichts Rotwil. a. a. 0. 14) 1464 zinstag nach st. Nyclaus tag [Dez. 11.] urteilt Berchtold Haslach, Frei, Landrichter in der Grafschaft zum Hailligenberg, im Landgericht zuJBürjen im Streite des Junkers Marquart von Werenwag und Hanns Hunppis von Rauenspurg gegen das Kloster Wingarten über den Besitz eines Gutes zu Zogen- wyler, das in diesem Landgericht gelegen ist, während die Parteien selbst nicht dahin gehören. Das Gericht zu Wechselschwyler hatte den Kläger an dieses Landgericht verwiesen, das sich für zuständig erklärt. Perg. Or. mit dem Siegel des Landrichters (s. Abb. No. 66). Stuttgart. S. 15) 1465 freytag nach st. Vrbans tag [Mai 31.] befiehlt zu der Newenstatt Kaiser Friedrich, da von etlichen in des Reiches Gericht, Gewaltsame und Obrigkeit vom Stockbrunnen zu Riethausen die Rottach und Thüringer Ach ab bis in die Lippach und von dieser bis in den Bodensee Eingriffe geschehen, dem Truchsessen Johanns zu Waldpurg, des Reiches Landvogt in Schwaben, diese Rechte, wie ihm gebührt, nach bestem Vermögen aufrecht zu halten. Weingartner Kopialbnch I, Bl. 133. a. a. 0. Kl 1427, Aug. 25. 191t Hanns von Honburg, der jüngere, zu Stoffen verkauft Hainriehen von Randegg, Ritter, um 350 # h Costentzer „werschafft", womit er seinen grossen, täglich auf ihn gehenden, anliegenden Schaden niedergelegt hat, seinen Teil des Dorfes Slatt vff den Eggen als Lehen der Herrschaft von Wirtemberg, deren Erlaubnis er binnen eines Jahrs beizubringen hat, und dazu Annen Aherin, des jungen Wüsten Weib, halb mit allen ihren Kindern, ausgenommen ihre Tochter Elßbeth, die einen Mann hat, zu Büttelbruunen. Zu „Mitschuldnern" setzt er Hans von Honburg, den altern, und Hans Wilhelm von Pridingen zu Kräyen. Einlager in Schaufhusen oder Dies- senhofen. Geben an mentag nach st. Bartholomeus tag des hl. zwölfbotten 1427. Die Siegel des Ausstellers und Hansen von Honburg, des altern, beschädigt; das des von Fri- dingen fehlt. Perg. Or. Bodman. 37* m 292 1427. 1428. 1) 1435 st. SteffaDS tag in den Wyhenechten [1434 Bez. 26.] belehnt Graf Ludwig zu Wirtenberg in seinem und seines Bruders Virichs Namen Hainrich von Randeck, Eitter, mit den 2 Dritteilen an dem Dorf Schlatt vff den Ecken, die jener von Hannßen von Honburg, dem altern, und Hannßen von Honburg, dem Jüngern, gekauft hat. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher III, 1 Bl. 210. Donaueschingen. T. 1427, Nov. 11. 192 Purckart von Magenbuch verkauft seinem Vetter Chunrat von Magenbüch um 500 fl. Rh. sein Dritteil des Dorfes Ingelswis, der Vogtrechte zu Mengen, des Wassers und Fischlehens zu Nykofen an der Tonaw, der Vogtrechte und Lehenschaft der Kirche zu Talhaim und eines Gütleins zu Vilsingen, alle seine Vogtrechte zu Krawchenwise und alle seine Eigen- und Vogtleute, die er derzeit im Lande zu Swaben hat, alles teils rechtes Eigen, teils Pfandschaft, wie es seine Vordem und er manches Jahr in nützlicher Gewähre hergebracht haben. Geben an st. Martins tag 1427. Die Siegel des Ausstellers und Virichs von Harnstain (sie) , Fricken von Magenbuch, des altern, Vetters des Ausstellers; die Siegel Ecken von Beischach zu der Schär und Fricken von Magenbüch, des Jüngern, auch Vetters des Ausstellers, fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1465 mittwoch nach st. Niclaus tag [Dez. IL] verkaufen Hanns Hüpschlin von Eauenspurg und Osanna von Magenbüch, seine eheliche Gemahlin, (letztere durch die Hand ihres hiezu gegebenen Vogts Merck von Magenbüch) um 80 fl. Eh. Junker Wernher von Zymern, Freien, Landhofmeister, ihr Wasser an der Thonow bei Nigkofen für rechteigen, wie sie es von ihren Vordem erhalten. Aus demselben gehen jährlich 2 8? h gen Mengen in das Kloster »). Das Or. siegelten die Aussteller und Merck von Magenbüch. Zimm. Kopialbuch II, 237. a) Auf Bitten seiner Muhme, der Gräfin Künggotten von Werdemberg, verkauft 1467 mentag vor Invo- cauit [Febr. 9.] Wernher von Zymern dieses Wasser an das Kloster Inczkoffen um 160 fl. Eh. Perg. Or. mit dem •eingenähten Siegel des Ausstellers. Sigmaringen f. Domänenarchiv. [1428 \J Weistum von Riedeschingen. 193. ^ise nachgeschriben ding sind die recht des dorfs ze Rieteschingen: Item ain äpptissin des convents ze Lindow sol versorgen die vorkirchen ze Rieteschingen mit ainem tach. {Item ain kirchher || daselbs sol decken daz glogkhus. Item die keller sond dem dorf haben 1 wucherrind vnd 1 eber, 1 wider. Wenn och vngewitter || oder missgewachß körnt in die frucht des ertrichs, so sond vier vßman den esch 1428. 293 schätzen; als vil schad beschehi, vnd sich die vier man, darzii beten, erkantind, so vil sol vns abgelassen werden ab den zinsen. Ain apptissin sol och vnserm hierten ain mntt kernen geben. War och, ob si schäfi hetti ze Rieteschingen ab iren gutern daselbs gelegen, dieselben schaff sol ain hiert versorgen vncz an sant Martins tag. Ain apptissin sol ain mutt kernen geben von ainem weg ze machen zu dem dorf ze ßieteschingen. Wenn wir och die zins werend, so sol ain amptman des conuents von ainem malter geben vier haller ze furlön. War och, das ainer minder den 1 malter schuldig wer, wenn er als vil vnd er schuldig ist, weret vnd vertiget an die stett, da ers hinvertigen sol, so sol ain amptman im och 4 h geben. Item 120 garb geben wir ainem hierten ab dem kelnhoff, ain yegliche garb sol weren 1 viertal körn; ob dem hierten die vorbenempten. garben nit gevellig werint, so mag er si versprechen vff dem acker vnd im haissen weren von yeglicher garb ain viertail körn vnd strow vnd das gemülhait. Ain yeglicher gotzhusman zu dem •dorf ßieteschingen mag schencken 1 söm win vnd nicht davon geben; was och ainer ob ainem söm schencket, gilt ainem herren, der apptissinen vogt, 1 U h ze vn- gelt vnd mag 1 jar schencken, ob er wil. Ain pfister mag bachen 2 mutt kernen und nicht davon geben; bacht ainer ob aim mutt kernen zu uerkoffen, gilt dem herren l | a mutt kernen vnd mag bachen 1 jar, ob er wil. Item ain gotzhusman oder ain gotzhuswip mag sin gut vermachen oder geben andern gotzhnslüten, vnd das gemacht hat krafft, so das besehicht vor drin gotzhusmannen, vnd diewil der mentsch gan oder riten mag. Item welher gotzhusman ain vngenöss wip elicheti, denselben mag ein her strauffen zu. drin gerichten, yeglichs gerichts vmb dry Schilling haller vnd nicht darob. Item 10 lämer gehbrent zu der vogty; yeglichs der lämer mag ainer weren 3 ß wert vnd nicht besser. Item ain waibel, herr oder vogt ze ßieteschingen sol bannen vnd behüten vnsre holcz an 5 ß h; welher gotzhusman die ainung verfeit, dem sol abgän der drittail. Item ain herr vnd vogt ze ßieteschingen sol lihen die guter daselbs gelegen ainem gotzhusman, der der guter geerb vnd genoss ist, vnd kainem goczhusman besetzen. Item zu sant Martins tag sol ain vogt der apptissinen stan in dem kelnhoff vnd raffen vnd vordren siner frowen die zins; welher denn in den nechsten acht tagen nit zinset, den mag ain herr straffen zu allen süben nechten darnach vmb 3 ß h, als dick er gerüget wirdt, weler och zins schuldig ist, mag er die zins nit geweren von armiit, so sol ain amptman ainen pfenden vnd weder bannen noch laden. Item ain herr vnd vogt des dorfs sol die zins ainer aptissine belaiten vncz an den ßin. Item weler och das wür nit runrpte süben schüch wit, wenn es im gebotten wurd, derseib verfeit dem herren an allen süben nachten 3 ß h, so es im gebotten wirt. Wenn och ain mm. mm wl 294 1428. äpptissiu abgat von tods wegen, welli darnach erwelet wirt, die sol kumen selb- dritt vnd das dorf innemen, vnd die denn den kelnhoff innhabend, sond ir ain mal geben, darnach ain küchherr, darnach die gemaind. Itern wenn och ain goczhusman abstirbt vff dem kelnhoff, so erbet ain aptissin die zwen tail, von ainer frowen den drittail, sy syend genoss oder vngenoss. Item der drittail ains vals sol ainem yeglichen goczhusman abgelaussen werden. Item ainer apptissinen gefellent 9 schauff, zwen winter gef Eiteret, die sol man weren dem vogt ze Vnser Frowen tag zem Augsten. Item die ledigen guter, sy sigend gut oder bbs, sol der nechst erb erben. Item ain yeglichs mälchschauff gült ainer äptissinen 1 h ainest im jar, vsgenomen die schauff vff dem kelnboff. Item ainer apptissinen gefellent ze lenrichti 1 h; item den herren von Owelfingen 30 ß h vnd 3 malter habern, minus 1 viertail, ze lenrichti, vnd vmb die schuld sind sie vns och schuldig, vns ze warnend vnd ze rettend nach irem vermugen. Item weler herr vnd vogt ist ze Kieteschingen, der sol drystund im jar ze Rieteschingen richten. Item 4 # pfeffer vnd ain pfund wachs gefeit ainem herren ab dem kelnhoff. Item wenn och ain herr kam selb dritt gen Lindow von vnser not wegen, so sol er vollen gewalt haben vber win vnd brot. Item wenn och ainen herren sine vogtrecht nit mochten verlangen ab den ackern, mag er griffen zu den wisen. Item ainem herren gefellent ^\ 2 Ü h Costenczer ze vogtstür. Item 1 malter kernen gefeilet dem herren ab dem kelnhoff; da von git er ainem waibel 2 viertail, die sechsi sol im der ober müller malen vnd nicht davon nemen, vnd der waibel sol die sechs viertail bachen; die brot sond wir losen von dem herren oder von sinem amptman yeglicher nach sinen gutern. Item was frehgelts gefellet dem herren, das sol er nemen von den lüten nach vrtail vnd recht vnd des dorfs ge- wonhait. Item es gand och 36 malter vesan ze Eschingen ab dem dorf vnd 10 malter habern vnd 5 inutt roggen. Item do vnser herr, herr Hainrichs vatter von Randegg, das dorf innam, do verhiess er vns, das er vns wolt laussen beliben bi allen vnsern rechten vnd dawider nit tiin. Pap. Or. Donaueschingen. M. a) Dieser Rodel, dessen Schrift der ersten Hälfte des 15. Jhdts. angehört, wurde ohne Zweifel we^en des damaligen Streites üher die Vogtrechte zu Riedeschingen (s. No. 77), 1428 verfasst. 1428, Sept. 7. 194, Hans von Tuffen verkauft vor Hainrich von Rümlang, Vogt zu Eglisow, der im Namen des Grafen Hans von Tengen daselbst zu Gericht sitzt, und durch dessen 1428. 295 Hand um 500 fl. Rh. das Haus und die Feste Offtringen mit Zehnten, Zinsen, Vogtrechten und sonstigen Zugehörden an Hainrich von Aertzingen. Geben an Ynser lieben Frowen aubent Natiuitatis. Die Siegel des Vogts und des Verkäufers (sein Wappen ist nicht das des Zürcher Geschlechtes von Teufen) beschädigt. Perg. Or. Zürich (mitgeteilt vom dortigen Staatsarchivar Dr. Schweizer). 1) 1385 fritag nach ingendem Aberellen [Apr. 7.] beurkunden Wilhelm An dem Stade, der anstatt Heinrichs von Kandegg, Vogt zu Schafhusen, daselbst zu Gericht sitzt, und der Eat von Schafhusen, dass vor ihnen Diethelm Schultheiss von Schafhusen, Eitter, den Niedernhof zu Witloltzhalden um 70 fl. und seine Fischenzen in der Wüta zu Offtringen „von niittlödi der brügge ze Eggingen vntz hinab gen Off- tringen" um 100 fl. für eigen an Meisterin und Konvent des niedern Gotteshauses zu Rieden vor dem Schwarzwald verkauft hat. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Vogts zu Schaffhusen (die dieser Stadt und des Verkäufers fehlen). Zürich (mitgeteilt von Staatsarchivar Dr. Schweizer). 2) [1399J empfängt Götz Schultheiss von Schaffhausen von Graf Hans von Lupfen die Vogtei des Dorfes Oftringen mit Leut und Gut, Zwing und Bann und aller Zugehörde a ). Lupf. Kopialbücher I, 2 S. 7. Donaueschingen. a) 1405 sabbato post Hylari [Jan. 17.] empfängt derselbe zu Schafhusen von Herzog Fridrich von Oster- rich einen Weingarten bei Oftringen. Wien, Staatsarchiv Mscr. 31, S. 23. — Um dieselbe Zeit gönnt demselben dieser Herzog, dieses Lehen auch auf Töchter vererben zu dürfen, a. a. 0. Mscr. 30, S. 32 y . 1428, Dez. 25. Altofi en. 195. König Sigmund erhebt Brnnorium von der Layter, zu Bern, Vicenti etc. gemeinen Vicarien, wegen seiner Dienste, nachdem die namhaftige Grafschaft zum Heyligenberg und Werdenberg ihm und dem Reiche durch den Tod des Grafen Hug daselbst heimgefallen ist, mit seinen Erben zum Grafen zum Heyligenberg und Werdenberg mit Rat seiner Fürsten, Grafen, Herrn und Edlen und belehnt ihn mit diesen Grafschaften zum Heilgenberg und Werdenber g *).__ Datum Veteris Bude 25. die Decembris anno 29. Am Or. hieng das k. Majestätsiegel. Reichsregistraturbücher, Bd. J. S. 17 v . Wien. / a) 1428 mentag nach dez hl. Criststag tage [Bez. 27.] meldet er dieses aus Eczilburg der Ritterschaft in Swaben st. Jörigen Schilds. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. — An demselben Tage befiehlt er zu Eczilburg dem „Burggrafen" zum Hailigenberg, diese Grafschaft Brunorio zu übergeben. Pap. Or. ohne Siegelspuren. Do- naueachingen. — 1429 samstag vor Inuocauit [Febr. 12.] meldet er diese Verleihung aus Bartfa auch dem Grafen f Hainrich von Werdenberg, der ihn ebenfalls um Belehnung mit der Herrschaft zum Heiligenberg gebeten hat, und mahnt ihn davon abzustehen und seine Ansprüche gegen Brunorio vor ihm mit dem Rechten zu suchen. Pap. Or. mit Siegelspuren, a. a. 0. 1) 1429 sambstag vor Jubilate [Apr. 16.] schreibt Herzog Fridrich von Oesterreich den Grafen Hainrich, Hanns und Eberhart von Werdenberg zu Sigmaring, welche ihm auf seine letzte Schrift wegen ihrer Besitznahm e /seines gekauf ten/Gutes Heiligenperg nicht geantwortet haben, er höre dazu noch, dass sie den Heiligenperg „in ain ander hannd g^äntwurtet" haben und dass eines Fürsten, mit dem er nichts anderes, denn liebes zu schaffen habe, Panier darauf stecke. Er hat etlichen der seinigen befohlen „zu solichem zu tun" und will wegen dessen, was in solchem Thun verlaufen wird, ihnen, ihren Pflegern und im 296 1428. / Amtleuten und all den ihrigen von Ehren und Rechts wegen nichts mehr zu antworten schuldig sein a ). Pap. Konzept. Innsbruck. a) Graf Wilhelm von Tettnang hatte mit GrafEberhart von Kyrchperg, dem Truchsessen Jacob von Walpur» und andern zwischen dem Herzoge und den gen. Grafen vermittelt, aber objLg Erfolg, weil die letztern sein Ansinnen dass sie den Heiligenberg dem gen. Truchsessen einantworten sollen und dass dieser denselben später dem zu- ^/stelle, welchem der König ihn zuspreche, rundweg abschlugen. Hiebei teilte Graf "Wilhelm auch mit, dass die Werdenberger gesagt haben, „das sy graff Hawgen sei. vettern sein von dem heim vnd nit von dem schult", er meine aber, „das sy nüt sein vettern sein weder von heim, noch von schult, wenn sy füren den heim von Bregencz vnd nit von Werdenberg, noch von dem Heiligenberg". Auch riet derselbe dem Herzoge, er solle sich wegen der Entscheidung „ains Main geltz gen dem kunig verwegen, damit sein recht dester pesser wfirt, wenn er den kunig wol kennt". — Zum Hauptmanne in der mit obigem Schreiben vom 16. April begonnenen Fehde machte Herzog Fridrich Conrat von Freyberg zu Wal, dem er 60 Pferde zugab. Für die Zeit der Fehde sprach er das Öffnungs- recht in den truchsessischen Pfandschaften Munderkingen, Riedlingen, Mengen, Saulgau und Bussen, in den teckischen Ehingen und Schelklingen, in der weitingischen Haigerloch, sowie in Vilingen und Günzburg an; auch von den Klöstern WettenhauBen und Zwiefalten begehrte er Einlass. Den Herzog Ludwig von Bayern und den Pfalzgrafen Otto bei Rhein, von denen er befürchtete, sie möchten den Werdenbergern, welche 100 Pferde aufgebracht hatten, mit 60 Pferden helfen, suchte er durch Briefe davon abzuhalten; gegen den Grafen Michel von Wertheim, von dem er gleiches befürchtete, suchte er den Bischof von Würzburg zu gewinnen. Die Fehde, während deren der werdenbergische Markt Aislingen im Burgauischen von des Herzogs Leuten am 3. Juni verbrannt wurde, in der aber, wie es scheint, das Heiligenbergisehe verschont blieb, endete infolge der Vermittlung des gen. Pfalzgrafen, dessen Diener Graf Heinrich von Werdenberg lange Zeit gewesen war, und auf Befehl des Königs noch 1429; an ihre Stelle trat ein Waffenstillstand bis Neujahr, den Graf Heinrich 1430 Jan 6. bis auf st. Johans Tag zu Sin- wenden verlängerte. Pap. Or. und viele undatierte und nicht immer klare Konzepte und Rechnungen a. a. O. 2) 1429 mittwoch vor dem hl. Pfingsttag [Mai 11.] befiehlt zu Preßburg König Sigmund den Grafen Hainrich und Johann s von Werdemberg zu Sygmaringen, welche dem Brunorio von der Leittern, trotzdem derselbe sie mit seinen kgl. Briefen hat mahnen lassen, und trotzdem er selbst durch ihren Diener, den sie bei ihm gehabt haben, ihnen das geboten hat, die Herrschaft zum Hailigenberg und zu Werdemberg ohne Recht vorenthalten, auf Anrufen des Brunorio, am künftigen Frauentag Assumpcionis [Aug. 15.] oder am folgenden Rechtstag darnach vor ihm an seinem Hofe oder vor dem von ihm dazu Bevollmächtigten sich zu verantworten und ihre Rechtstitel auf gen. Herrschaft vorzubringen. Ebenso hat er auch den andern, die Ansprüche an dieselbe zu haben meinen, geschrieben. Am Orig. war das k. Siegel rückwärts aufgedrückt. Pap. Kop. 15. Jhdt. Donaueschingen. 3) 1429 donerstag nach Vnser lieben Frawen tag Assumptionis [Aug. 18.] ladet zu Prespurg derselbe Herzog Fridrich zu Osterreich, da derselbe seinen auf nächstvergangenen Vnser Frawen Tag Assumptionis wegen des Rechtsstreites um die Herrschaft zum Heiligenberg abgeordneten Boten Cunratten dem Wahinger und Hansen Nidecker nicht Macht gegeben, in den Sachen, wie Graf Hans von Werdenberg, /^Graf Heinrich von Montfort und der von Hewen persönlich vor ihm gethan, zu Recht zu stehen und dem zu folgen, unangesehen dass dieses Benehmen, wenn er der Strenge des Gerichts nachgienge, ihm zu schwer würde, auf einen neuen, acht Tage nach kommenden st. Martins Tag [Nov. 18.] stattfindenden und von den andern Partien willig angenommenen Rechtstag dahin, wo er sich dann in deutschen Landen befinden werde. Er soll in Person erscheinen oder einen vollmächtigten Anwalt senden und alle seine Kundschaften , Briefe und sonstige ihm zum Rechten notwendig scheinende Sachen mitbringen und keine Verzögerung herbeiführen; der König, wird, gleichviel ob er komme oder nicht, das Recht da gehen lassen, wie sich gebührt. Obwohl er ihm früher geboten hat, die von Werdenberg dieser Sache wegen unbekriegt zu lassen , bis mit Recht ausgetragen sei, wer zu dieser Herrschaft Recht habe, so hört er doch, dass er den Krieg nichtsdestoweniger stätiglich härter" treibe, was ihm und dem Reiche an seinen Lehen Schaden bringt und er nicht leiden kann. Er befiehlt ihm deshalb von Römischer kgl. Macht und so höchst er kann bei seinen Hulden, von diesem Kriege zu lassen und die von Werdenberg und andere dieser Herrschaft halb nicht /zu bekriegen, sondern sich am Rechten, das ihm und einem jeden auf dem angesetzten Tage widerfahren wird, zu begnügen. Dasselbe gebietet er auch den von Werdenberg a ). Wenn ein Teil nicht gehorcht, so 1428. 297 wird er dem gehorsamen helfen und Fürsten, Herrn und Städten des hl. Reiches gebieten, ihm von seinetwegen behilflich zu sein. Perg. Or. (das rückwärts unter Papier aufgedrückte k. Majestätssiegel). Innsbruck. a) In dem an die Werdenberger mitwoch vor st. Giligen tag [Aug. 31.] aus Preßburg ergangenen Einladungsschreiben auf den obgen. neuen Rechtstag vom 18. Nov. ist von einem solchen Befehle nichts enthalten. In demselben giebt der König als Grund des Scheiterns des Rechtstages vom 15. Aug. an, dass einige „gebrechen halb irer briefe zum rechten nit gesteen mochten", und dass etliche meinten, das Recht könne jetzt, weil er, der König, hiezu nicht genug Grafen und Freie bei sich habe, über solche Lehen nicht ziemlich besetzt werden. Pap. Kop. Donaueschingen. — Seinen Bevollmächtigten zu dem Rechtstag vom 18. Nov. gab Herzog Fridrich folgende Instruktion: Muss dieser Tag „für sich geen", so sollen sie den König, wie er demselben vor oft geschrieben hat, an den Kaufbrief, den er vom Grafe n Albrecht von W erdemberg wegen seiner Herrschaft des Heiligenpergs hat, erinnern; zwar hat er denselben, der wohl in dem Unwillen, den der König zu Costencz gegen ihn hatte, entfremdet wurde, zur Zeit nicht, wohl aber etliche Kundschaften und den nachträglichen "Willebrief des Bruders des Verkäufers. Die Bevollmächtigten sollen den König anrufen, dass er wieder in Nutz und Gewähr des ihm von Graf Haug sei. ohne Recht entwährten Heiligenpergs gesetzt werde, worauf er allen, die Ansprüche haben, an gebührendem Orte antworten will. Begnügt sich der König mit seinem Fürbringen und seinen Kundschaften nicht, so soll er ihm „lenger teg" setzen und ihm kgl. Briefe an Bischöfe, Prälaten, Fürsten etc. und an männiglich geben, um noch mehr Kundschaften beischaffen zu können. Wird vorgebracht, dass er den Heiligperg, der doch Reichslehen sei, nicht empfangen habe, so ist zu antworten, dass er vom König alle seine Lehen zu Costencz gemeinsam empfangen habe und dabei mit andern seinen Fürstentümern auch den Hailigenperg nach Ausweis seiner „freyung"; ist es nötig, so sollen die Bevollmächtigten darum „teg" auf seine Freiheiten begehren, auch sollen sie dieser Freiheiten wegen sich vorher bei seinem Vetter, Herzog Albrecht, besser erkundigen und sich nach dem Ergebnis richten. Überhaupt sollen sie in dieser Sache mit dem Rate dieses Vetters und seiner Räte vorgehen und denselben um Beistand bitten, damit er, seine junge Vettern und auch dieser Herzog „als ain wartender erbe" bei dem ihrigen pflichtgemäss bleiben. Auch soll ihm ein „gelaite ausgerichtet" werden von demselben und der Stadt "Wien „auf vnser selbs kunst (1. kunft) gen Wyenn", ebenso von den Kurfürsten und „von der 20000 fl. wegen, item von der angriff wegen in Steir". Pap. Kop. coaev. (ohne Datum). Wien. — Der Rechtstag am 18. Nov. kam übrigens nicht zu Stande, ebensowenig ein auf Judica [Apr. 2.] 1430 nach Nürnberg vom Könige bestellter. Deshalb setzte der König suntag nach des hl. Crütz tag Exaltationis [Sept. 17.J 1430 einen neuen Tag an auf fritag nach Aller Hailigen tag [Nov. 3.] gen Nürnberg. (Pap. und Perg. Or. Donaueschingen). / 4) 1430 dornstag nach st. Martins tag [Nov. 16.\ sitzt Markgraf Fridrich zu Brandenburg auf Befehl des Königs Sigmund zu Vlm in dessen Hofe mit den Herzogen Wilhelm, Heinrich und Sthepan in Beyern, Herzog Wilhelm zu Brunswig, den Markgrafen Bernhart und Jacob zu Baden, dem Landgrafen Johann zum Lühtenberg, den Bischöfen Conrat zu Presslaw und Peter zu Ougspurg, den Grafen Ludwig zu Otingen, Hofmeister, Johans von Lupfen, Eberhart von Kirchberg, Fridrich und Hans zu Helfenstein und Hans von Tengen zu Gericht. Vor ihm fordert Vlrich Meyer von Wassneck, ein Prokurator Fiscalis, namens des Königs mit dem ihm vom Gerichte auf seine Bitten zu einem „warner" gegebenen Herzog Sthepan in Beyern und dem ihm ebenso zu einem „roner" gegebenen Markgrafen Bernhart zu Baden, dass das Gericht Graf Hans von Werdemberg weise, dem König die Grafschaft zum Heiligen Berg abzutr eten. Graf Hans lässt mit seinem Fürsprechen Diether vom Stein, mit seinem „roner", Graf Hans von Eupfen, und mit seinem „warner", Graf Fridrich von Helfenstein, etliche Briefe, darunter einen, wie einer von Werdenberg diese Grafschaft gekauft hat, und die darüber von den Römischen Königen gegebenen Lehens- und Gerichtsbriefe verlesen, und sagt dann, dass dieselbe lehensweise von einem von Werdemberg an den andern bis zum Tode des Grafen Hug sei. ungeirrt der Lehenschaft halber, ausser dass Herzog Fridrich zu Osterrich sich derselben unterzogen habe, gekommen sei. Da also diese Grafschaft so „in dem namen vnd stam herkomen", und er, Graf Hans, einer von Werdemberg vom Namen und Stamm sei, so sei dieselbe kein verfallenes Lehen, und da sie im Lande zu Swoben gelegen und auch das Erbe in Swoben gefallen sei, und er, Graf Hans, ein Swob sei, und die Richter hie auf Swebischem Erdreich zu Gericht sitzen, so sollen dieselben nach des Landes zu Swoben Herkommen und Recht sprechen, und er solle ungeirrt von männiglich bei der Grafschaft bleiben und vom Könige damit belehnt werden. Darauf entgegnet Vlrich Meyer, Graf Hans sei weder von Schilt, noch von Helm mit Graf Hug vom Heiligen Berg sei. „gewappet" und VI. 38 m 298 1428. ihm auch so weitläufig versippt, dass die Lehen Hugs nach Reichsrecht verfallen seien. Gegen den Einwand, dass in dieser Sache nach Schwäbischem Eechte gesprochen werden solle, sagt Meyer „der kung were vberall gesecz vnd recht, vnd wer das lebendig recht in sinem herczen, vnd daz gemein gesecz daz bind in nicht, vil mynner soll in das Swebisch recht oder gewonheit, die von des vorgenanten graf Hansen wegen fürgewent sind, binden, dorczu so lig Swoben in dem riche, vnd sy vil billicher, das das merer das mynner zu im ziehe, dann daz mynner das merer. Meint aber der obgenant Diether von graf Hansen wegen, daz die Swoben solich recht vnd gewonheit an briefen vnd fryheiten hetten, die möcht er fürbringen vnd zogen, so wölt er darczu reden, dann vnser herre, der Römisch kung, vnd sin vorfaren an dem rieh geben vnd teten miltielichen gnad menielichen nach sinem verdinen, vnd wann das abstürbe vnd vßgieng, so viel das wider an daz riche". Deshalb solle über diese Grafschaft, die ohne Mittel ein wissentliches Reichslehen sei, von den Richtern, die des Reiches Mannen sind, nach Reichsrecht gesprochen werden. Darauf wiederholt die Gegenpartei ihre Forderung, dass man nach Schwäbischem Rechte richten solle, weil das Land zu Swaben bei seinem Herkommen und Rechte bleiben solle. Die Richter verschieben einhellig, „die wile die sach groß vnd swer ist vnd wyt driffet", auf einen neuen auf Montag nach Epiphanie [1431 Jan. 8.] zu Nüremberg oder an dem Orte, wo der König sein wird, abzuhaltenden Tag, damit sie inzwischen den Rat anderer Fürsten und Grafen einholen können. Kann der eine oder andere aus ihnen zu diesem neuen Tage nicht kommen, soll er sein Urteil versiegelt zu demselben einsenden. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (50 mm D, IV C). Donaueschingen. 5) Wohl für diesen ülmer Tag vom 16. Nov. 1430 Hess sich Graf Hug von Werdenberg folgendes undatierte Rechtsgutachten anfertigen: Zu dem ersten ist ain frag, wie man erben solle oder möge lehen nach lehensrecht: sprechen die doctores, das ain erblehen nach kaiserlichem rechten bewise sich vnd were one end, die wile das lide vnd stamm were, also das das von dem vatter erbt vff den son, von dem son ouch vff sine kind vnd kindeskind für sich zu faren in dem stammen one ends; wann das aber ist, das ainer abgeet von tod, der nit libs erben hat, nach dem vnd vorgeschriben steet, also das er nit kinder noch kindes kinder hett etc., dann so geuallen sine lehen sinen vettern, bruderkindern oder vetterskindern, die mit ime gefründt sin, biß vff das sybend lid vnd nit wytter noch verrer, als man das geschriben vyndt in dem buch der lehen a ), et de graduum successione cap. vnico b ), besonderlich so schribt Ostiensis °) in siner summ von den lehen cap. „qualiter"; aber es spricht der Speculator d ), das man in dem erbe der lehen kain gewiss regul nit gegeben mag, vnd das vmb wegen mangerlay gewonheit ains yglichen landes vnd vmb vil geding vnd anderer Sachen willen, des man dann pfligt, wann man lehen liht, wann in gedinge vnd nach gewonheit lehen zu lihen, das bringt gesetzt, das ist ain recht, wann in erb der lehen ist ain gewonheit ains yglichen landes für ain recht zu haben vnd sol ouch darfür gehalten werden; es sol ouch vnd ist das schuldig zu halten ain prineeps, das ist ain kaiser, solich herkommen gewonheit, als man das geschriben vyndt „qui studet dare possif e ). Es ist ain ander frag, wann zweschen dem lehenherren vnd dem man zwaytrecht ist, wer darvmb erkennen solle: spricht Jo. An. *) in cap. „ceterum de judieiis": Ist, das soliche lehen hertzogen, grauen oder banerherren antreffen vnd berüren, so sollen solich hertzogen, grauen oder banerherren, die da soliche lehen haben, rechten vnd richter sin in solichen sachen, also ist er ain graue, so sollen grauen sitzen, deßglichen ist es ain bänerherre, so sollen banerherren sitzen etc. oder ir glichen, als das schriben die zwen maister Ostiensis vnd Innoc. in dem genanten cap. „ceterum de judieiis", vnd sollen da richten nach aines yglichen landes gewonhait vnd besonderlichen nach gewonhait vnd her- komenheit der lande vnd gegent, in den die gut vnd guter gelegen sin, darnach man sprechent ist, als das dann schriben die doctores vnd beschliessen in rubrica „de consuetudine et in specie de feriarum petitione §, sed pone". Item ist ain frag, wie ain Swäb erben möge sypp halben vnd süss: Antwort: der Swäb nympt hergewant vnd erbe fber die sybenden syppe, als verre er yemer gerethen kan, das ime der man von swertzhalben zu geborn sy, oder als verre er gezügen mag, das ainer siner vorfarn hergewant genomen oder gefordert habe vor gericht (in dem Sahssenspigel im ersten buch 12. capitel) s). Item das riche vnd die Swabe mögen sich nit versumen erb zu nemmen, die wyle sie es herzügen mögen, das recht gab in kaiser Karle h ), das beschach vor Rome by den zyten, da die Römer babst Leo hetten herblendet, der was WJb ■■■■■-. 1428. 299 kaiser Karies rechter brüder, der selbe kaiser besass Korne, da viel der hertzog Gerolt von Swäben by dem ersten in Eome, vnd mit der Swäben hilf gesigt der kaiser den Römern an; er lehe ouch den Swäben, wo man durch des richs not stritten sol, da sollen die Swäben vor allen sprachen stritten, vnd sol ir houptman sin der hertzog von Swäben, ist er aber da nit, so sol es sin des richs marschalk; dise recht vnd andere gute recht die händ die Swäbe verdient mit irer frömikait vmb den Römischen kaiser. Item ain yglich man hat sin recht vor dem k&nig, ain yglicher müss ouch entworten vor dem konig in allen stetten nach sinen rechten vnd nit nach des clegers recht'). Item ain yglicher, der vß ainem lande in das ander kompt, vnd wil er vor gericht recht nemen vmb ain gut, das in dem lande litt, er muß recht nemen nach des landes recht vnd nit nach sinem lantrechten k ). Item wann kain lehenerb ist, so komet es vff die lant- erben, ob es der totte verdienet nett, das vernym, als es steet, wann es gehört sich baß zu tun, in lehenrecht, wann lehen ist rittersolt, ut in aut. rubrica de mandatis principum § publicorum coli. 3 1 ) et in de- cretis dyst. 1 cap. „ius militare" m ). Ist, das ainer kain nahen erben hett, so werden erben des menschen geborne fründe, zu zeln nach der syppe hin vff die zehenden sypp (causa 35 qu. 5 „ad sedera" n ) in auctoribus in locis multis. Item in dem cappittel, wie die recht fänden sin 41ay wise, die vierd vnderscheide, was ain kaiser von gnaden git, das wirt recht, ut tit. „de vetere jure enucliando lege dei auetore" °). Vmb das die kaiser haben geben ain gemain recht aller der weit, das haißen kaiserrecht, vß dem recht sind etlich lüt von k5nigen vnd kaisern vßgenomen als die Tatschen vnd mit namen die Sahssen vnd Swäben, wann den die kaiser haben geben ertlichen sonder gnade, die gnade wer vmb nicht, hette man sie von dem kaiser nicht, ut inst[ituta] de iure gentium . .. plene»). Swebisch recht zwayet sich nit an Sahssen recht, wann ain erbe zu nemen vnd vrteil.....i) der Swäb.....i) wol vrteil vnder in selbs in Swebischer art vnd ziehen das an die alten Swäb, die müssen sie aber benemen vnd in die meren menge, zu den nu die hohsten ding stat r ). Pap. Or. a. a. 0. T. a) Kann auf Peudorum Hb. I tit. 1 § 5 gehen. — Diese und die folgenden Erklärungen verdanken wir der Güte des Geh. Hofrats Dr. von Rockinger in München, b) Geht vielleicht auf Feud. lib. IF tit. 1. c) Heinrich de Bartholomäis (de Segusio) gestorben als Kardinalbischof von Ostia 1271. d) Wilhelm Durand, ein Dominikaner, bekam von seinem Werke „Speculum iuris" den Zunamen Speculator, er starb 1296. e) Soll wohl heissen „qui feudum dare pos- sit", es geht dann auf Feud. lib. I tit. 1. f) Johannes Andreae, Professor in Bologna, gestorben 1348. g) Nach Homeyers Zählung I Art. 19 § 1. h) Schwabenspiegel Lassberg Art. 32 (Wackernagel Art. 31). i) Sachsenspiegel, Homeyer III Art. 33 °§ 1, 2. k) Schwabenspiegel Lassberg Art. 33 (Wackernagel Art. 32). 1) Novell. 17 (Collatio III tit. 4 cap. 7 § 1). m) Gratians Dekret dist. 1 cap. 10. n) Es ist das die Stelle, wo in den Handschriften und Drucken auch die Arbores consanguinitatis et affinitatis angebracht sind, o) Cod. Justiniani I tit. 17 im Eingange, p) Instit. I, tit. 2 § 1, 2. q) Auslassungen im Orig. r) Sachenspiegel I Art. 19 § 2 und Schwabenspiegel Lassberg Art. 17 (Wackernagel Art. 18), beide mit Umstellung dieser Sätze. — Dr. von Rockinger bemerkt zum Ganzen: „Es ist wohl nicht anzunehmen, dass der Verfasser wirklich den Sachsenspiegel, den Schwabenspiegel, die Autentiken, Institutionen u. s. w. unmittelbar benützt hat. Es macht mir das ganze den Eindruck, als ob er aus einem jener umfangreichen deutsches und fremdes Recht samt den Glossen zusammenschweissenden Ahecedarien oder alphabetischen Rechtswörterbüchern, welche besonders im 15. Jhdt. da und dort im Gebrauche gestanden (vgl. Rockingers Verzeichnis der Handschriften des sg. Schwabenspiegels in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie der Wissenschaften Bd. 107 S. 19-59, Num. 56, 61, 76, 165, 220, 227, 248, 295, 400) aus diesen und jenen Schlagworten, z. B. „Erbe, Lehen, Sachsen, Schwaben", seine Zusammenstellung gezogen hat". w ■ I ' m M II 1 6) 1431 dinstags nach st. Jörgen tag [Apr. 24.] richtet in gleicher Sache Markgraf Fridrich zu Brandemburg mit den Bischöfen Fridrich zu Bamberg und Conrat zu Regenspurg, Herzog Wilhelm zu Brunswig, Herzog Ruprecht zum Berg, zu Gülch und zu Gellr, Heinrich Burggraf zu Meichsen und Herrn zu Plawen, Hofrichter, Graf Heinrich von Swarczburg, Herrn zu Arnstetten und zu Sundershusen, den Landgrafen Johans und Lewpolt zum Lüchtemberg und dem Grafen Wilhelm von Orlemünd zu Nüremberg auf der Burg. Es werden die eingesandten Urteile der Fürsten und Grafen, die zu Vlm gerichtet haben, verlesen, und entsprechend dem Urteile der Mehrheit derselben wird jetzt einhellig erkannt, dass man dem Grafen Hans von Werdemberg, da man um den Heiligen Berg nach Swebischem Recht sprechen solle, darum einen Tag zum Rechten nach Swebischem Rechte setzen solle, auf dem der König seine Ansprüche 38* ^m 300 1428. vorbringen solle. Infolge einer Unterredung des Königs mit den jetzigen Kichtern wird noch bestimmt, dass derselbe dem Grafen Hans diesen Tag 6 Wochen und 3 Tage vorher ankündigen, den Richter nennen und „im das recht in Tütschen landen beseczen" soll. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (wie 1430, Nov. 16). a. a. 0. 7) 1431 donerstag nach st. Jörgen tag [Apr. 26.] leiht König Sigmund, auf dass nicht zu merklichem Schaden der Grafschaft zum Heyligen Berg deren Bann und andere Gerichte, während sie „in kryeg hanget vnd mit dem rechten nicht entscheiden wirdet", geschwächt werden und von ihren Rechten kommen, auf Wiederruf dem Grafen Hans von Werdenberg den Bann und das Gericht über das Blut und alle andern Sachen zu richten, das Gericht zu „offnen" und den Bann den Amtleuten der Grafschaft zu „beuelhen" »). Perg. Or. mit dem k. Majestätsiegel, a. a. 0. a) Am folgenden Tage leiht zu Nuremberg derselbe demselben dieselben Rechte und dazu auch das Landgericht zu Schatbuch. Perg. Or. mit dem k. Siegel, a. a. 0. 8) 1433 dinstags nach Aller Hailigen tag [Nov. 3.] setzt zu Basel Kaiser Sigmund gemäss seines Übereinkommens mit den Fürsten und Grafen, welche den letzten wegen des Hailigenberg zu Nuremberg gehaltenen Rechtstag besetzt hatten, dem Grafen Hanns von Werdemberg einen neuen Tag an, der an seinem k. Hof vor dem Kurfürsten Friderich, Markgrafen zu Brandenburg, oder, falls dieser verhindert wäre, vor einem andern von ihm, dem Könige, zu bestimmenden Fürsten am nächsten Tage nach 6 Wochen und 3 Tagen, nachdem der Graf diese Ladung erhalten, stattfinden soll. Pap. Kop. 15. Jhdt. a. a. 0. a ). a) Diese Ladung erhielt der Graf auf st. Martins Tag [Nov. 11.] 1433. Der Rechtstag selbst aber fand nicht statt, dafür setzte der Kaiser 1434 montag nach Judica [März 15.] zu Basel einen neuen an wieder vor gen. Kurfürsten auf montag nach Misericordia Domini [Apr. 13.]. Diese neue Ladung erhielt der Graf zinstag in der Karwochen [Märe 23.] 1434. Pap. Kop. 15. Jhdt. a. a. 0. 9) 1434 fritag nach st. Virichs tage [Juli 9.] bekennt Markgraf Fridrich zu Brandenburg, dass er Dienstags [Juli 6.] zuvor zu Vlmen in dem Barfüsserkloster im Auftrage des Kaisers Sigmund in dieser Sache mit seinem Schwager, Herzog Wilhelm in Beiern, und den Grafen Ludewig zu Wirtemberg, Ludewig zu Ottingen, des Kaisers Hofmeister, Friderich und Hans von Helfenstein, Hans von Tirstein, Eberhart von Kirchperg und Hans von Ottingen zu Gericht gesessen sei. Der Prokurator Virich Meyer forderte, nachdem beide Teile auf ihre Bitten wieder „werner vnd runer" und Graf Hans als Fürsprech Dietherich, vom Steyne, Ritter, der „im dann zu Swebischem rechte vnd lehenrechte fursprechenrecht verdingete", erhalten haben, dass Graf Hans die Grafschaft Heiligenberg aufgebe, weil er, auch wenn er Recht zu ihr gehabt hätte, dieses dadurch, dass er die Grafschaft, des Reiches hohes Lehen, mit Gewalt an sich genommen, verwirkt habe, weshalb er überdies dem Reiche einer Poen verfallen sei. Graf Hans antwortete, er habe sich der Grafschaft unterzogen „als eyn lehenerbe eyns lehens", habe die Belehnung binnen Jahr und Tag erfordert und sei darum dem Kaiser vielmals nachgeritten, auch seien ihm dazu Tage gesetzt worden. Nach Swebischem Rechte sei er deshalb weder der Grafschaft verlustig, noch schuldig, Poen oder „vffgehabene nutzunge zu geben oder zu keren". Auch sei Graf Hugo nicht, wie der Prokurator meine, ohne Erben des Lehens abgegangen, er selbst sei vielmehr Lehenserbe an diesem und an dem andern Mannlehen desselben, weil er desselben Namens und Stammes sei, denn es sei Swebisch Recht, dass kein Lehen in Swaben verfalle, „die wile des namen vnd Stammes sy"; er hoffe also bei dem Lehen zu bleiben, „als im das von vnserm herren, dem keiser, geluhen sy". Darauf begehrte der Prokurator einen Fürsprech und will „wandelen", wurde aber damit vom Gerichte abgewiesen. Alsdann sagte derselbe, Graf Hugo sei. habe, als der „vnwille zu Oberlingen vfferstunde", Graf Hansen gebeten, ihm etliche Gesellen, die ihm sein Schloss behüten helfen, zu leihen, sei dann gen Heydelberg geritten, da schwach geworden und abgegangen, „vnd also sy graue Hans in daz sloß zum Heiligenberge freuelichen vnd stercker, dann die frawe darynne were, gekomen vnd nicht als eyn erbe". Auch sei derselbe nicht „von den wapen oder schilde", es gebe 1428. 301 a) Dies thaten bis zu dem k'en. Tage alle acht Beisitzer; ihr Urteil gieng einhellig dahin, dass Graf Hans, wenn ■er schwöre, er sei des Namens und Stammes, wie Graf Hug sei., und wenn unbeteiligte Eideshelfer schwören, dass sein Eid rein und nicht mein sei, bei dem Heiligenberg bleibe. Als solche Eideshelfer wollten Herzog Wilhelm von Baiern ,6 vnuersprochen mann, die rittermessig vnd wappensgenos sin", die Grafen Ludwig von Wirtemberg, Eberhart von Kirchberg und Graf Fridrich von Helfenstain 2 Grafen oder Freie, die Grafen Ludwig und Hanns von Otingen und Hanns von Helfenstain 2 Grafen oder Freie oder je für einen solchen 2 Wappensgenossen, Graf Hanns von Tyerstain 2 „genoßen" des Grafen Hanns von Werdemberg oder je für einen solchen 3 Wappensgenossen. Pap. 8 Kop. (15. Jhdt.). a. a. 0. m kein Sachsen-, Swaben-, Franken- oder anderes Recht, „wenne heim vnd schilt abegeen, daz dann eyniche andere die leben besiezen sollen, dann die verledigen vnd verfallen den lehenherren, so ensy er auch nicht von dem gesipphe grauen Hugo, aber als er sagen wil, daz er von dem stamme sy, daz möge sin, als wir alle von Adam vnd Euen vom stamme gekomen sin, vnd sint er nu nicht ensy von dem Schilde vnd wapen vom Heiligenberge, so meynet er [der Prokurator], daz die lehen billiche dem Schilde vnd dem helme nachfolgen, dann sie mit dem schilde vnd helme verdienet werden". Was die Forderung einer Poen und der „vffge- habene nutzunge" betreffe, behalte er sich das bis zum Schlüsse vor. Dagegen wandte Graf Hans ein, es geschehe oft, „daz die varben der wapen sich verkeren, vnd eyner in eren vnd der ander in homut die veranderen vnd daz gesipphe wachse, vnd meynet, daz im daz nicht vnstaden bringen solle, es sy auch in Swaben eyn recht, daz daz nicht yrre vnd kein lehen vmb gesipph oder verkerunge der wapen verfallen, ab (sie) ettliche vmb erhohunge willen in eynem geslechte die varben oder die helme veranderen". Hierauf Hess er die Urkunde des Königs Rudolf über den Ankauf von Heiligenberg durch Graf Hug von Werdenberg [V No. 210], den Lehenbrief des Königs Wenczlaw für Graf Albrecht zum Heiligenberge [VI No. 84, 2], den Gemeindenbrief des Königs Ruprecht [VI No. 144] und den Lehenbrief des Königs Sigmund für den Grafen Hugo [VI No. 144, 4] verlesen, um damit zu beweisen, dass diese Grafschaft von einem Namen- und Stammgenossen auf den andern gekommen sei, auch wolle er, wenn all das nicht genug Weisung sei, beibringen, dass er des Namens und Stammes sei. Der Prokurator erwiderte, diese Briefe weisen auf die •Grafen Albrecht und Hug zu Werdemberg, und da diese „von sipph, blude, schild vnd helme abesin", sei der Heiligenberg dem Reiche heimgefallen; „es sy wol, daz die varbe mee, dann die flgnren bringen vnder- ^cheit des adels, aber der adel werde durch die varbe bedüt" und bezog sich auf das „wapen von Beiern mit sinen figuren vnd varben". Er bestritt die Berufung des Grafen auf das Swebisch Recht, „dann nicht viel mee solichs gebort sy in vnsern zyten, daz eyn keiser iu Swaben vmb eyne verfallen graueschafft rechtete" und behauptete, Graf Hans habe nicht bewiesen, dass er Namens- und Stammgenosse des Grafen Hugo sei, aber auch wenn dies der Fall sei, „sy so wyte geteilet, daz sie sypph , Mut vnd schilt teylen", *o dass das demselben keinen Vorteil bringe. Graf Hans erbot sich darauf zum eidlichen Beweise, dass er Namens- und Stammgenosse sei. Darauf nahmen die Beisitzer bis auf frytag nach st. Virichs tag [Juli 9.] „eynen berat sich dauon zu vndersprechen" und erklärten, am Tage nach st. Bartholomes tage [Aug. 25.] am Hofe des Kaisers in Dutschen Landen vor dem Markgrafen Fridrich oder wenn derselbe verhindert ist, vor einem andern vom Kaiser damit Beauftragten auf ihren Eid Recht sprechen zu wollen. Die unter ihnen, die nicht auf diesen Tag kommen könnten, sollten zu demselben ihr Urteil schriftlich einsenden a ). Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. SSR I 10) 1434 suntag vor st. Michaels tag [Sept. 26.] erlässt zu Regenspurg Kaiser Sigmund dem Grafen Hanns von Werdenberg, mit dem er wegen der Grafschaft zum Heiligenberg zu Recht und Gericht gekommen, nachdem dasselbe Recht so weit getrieben war, dass derselbe sich erbot, den ihm zuerkannten Eid zu schwören, dieses Eides und belehnt ihn und seine Erben mit dieser Grafschaft und den andern Reichslehen des Grafen Hugo von Werdenberg. Die Grafschaft geht, wie der König unterwiesen wird „vom Heiligenberge gen Riethausen in den brunnen vnd vsser dem brunnen in Tymelachen vnd vsser Tymen- lachen gen Altenbrugk in die Schüssen vnd die Schüssen ab in den Bodemsee vnd durch den See gen Petershusen an die Rinbrugk vnd von der brücken gen Dinckelsdorf in die lynden vnd vß der lynden gen »m 1 302 1429. Sernatingen vnd von Sernatingen gen Easselbang vnd von Rasselbang in den Grauwen Stein by Ach, von Ach gen Pfullendorf in die mullynen vnd von der mullynen in den stain gen Ostrach vnd vßer dem stain wider gen Riethausen''. Perg. Or. mit dem kais. Majestätsiegel, a. a. 0. 11) 1439 montag nach der hl. Dreyfeltickeit tag [Juni 1.] leiht zu Ofen König Albrecht Graf Jo- hansen von Werdenberg für ihn und seine Brüder Heinrich und Eberhart die Grafschaft zum Heiligenberg, die von Graf Hugen von Werdenberg sei. an sie gekommen ist, wie dieselbe vormals von Kaiser Sigmund sei. verliehen wurde, dazu auch den Bann über das Blut zu richten und den ihren Amtleuten weiter zu leihen, wo sie denselben vormals in ihren Herrschaften, Städten , Märkten und Gebieten gehabt haben, und namentlich auch das Burgstall und Haus zu Salmendingen mit dem Laienzehnten daselbst a ). Am Or. hieng das k. Majestätsiegel. Reichsregistraturbücher Bd. M Bl. 56. Wien. a) Die Grafschaft Heiligenberge leiht 1442 zinstag nach st. Margarethen tag [Juli 17.] zu Franckfurt König Friderich dem vorgen. Grafen Johans, 1460 sambstag nach st. Jörgen tag [Apr. 26.] zu Wienn Kaiser Fri- derich, dem gen. Graf sie darum aufgesandt hat, dessen Sohne Jörg als dem ältesten für sich und seine Brüder Virich und Haug. Perg. 2 Or. mit den k. Majestätsiegeln. Donaueschingen. 1429, Juni 26. 196. [14]29 sontag nach st. Johannß tag zu Sungichten empfangen Hanß Wigher, Cünrads sei. Sohn, und Hanß Wigher, Hansen sei. Sohn, Gevetter, einen Hof, der 7 Malter gemeinen Korns, 8 ß ät, 7 Hühner und 60 Eier giltet, ein Gut, das zu dem Thurme daselbst gehört und 5 ß 4 giltet, einen Garten, der 6 ß 3i und 3 Hühner zinst, zu Honstetten, sowie einen Zehnten daselbst und zu Egkhartzbrunnen a ). Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 23. Donaueschingen. a) [14]38 mentag nach des hl. Crutz tag im Mayen [Mai 5.] empfangen Hannß, Conradt und Hainrich die Sehmid, Gebrüder, und Henßli Schmid, der junge, von Emmingen von Graf Eberhart von Lupfen zu Mannlehen von Hewen einen Halbteil eines Zehntens zu Honstetten. a a. 0. I, 4 S. 24. — [14]68 empfängt von Graf Sigmund von Lupfen Hainrich Schmid, gen. Nunner, von Hattingen ein Viertel des Schmidtzehntens zu Honstetten. a. a. 0. S. 144. 1) [1428—30] leiht Abt Fridrich von Reichenau des Knoden Gut zu Honstetten dem Ammann von Clinggenberg a ). Reichenauer Lehenbnch 638 a S. 114. Karlsruhe. a) 1439 mentag nach st. Paulus Bekerung [Jan. 26.] leiht derselbe dieses Gut, das 10 Viertel Kernen Stainer Mass, b ß 3\ Const., 1 Herbsthuhn und 30 Eier giltet, Hensli Keller, Cläsen sei. Sohn. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. — [1465] leiht dasselbe Abt Johann von Reichenau Virich Keller von Honstetten für ihn und seine Geschwister. Reichenauer Lehenbuch 638 d S. 79. a. a. 0. 1429, Juli 7. Stuttgart. 196 a , Ludwig Graf zu Würtemberg giebfc für sich und seinen minderjährigen Bruder Virich den innerhalb des nachbeschriebenen Kreises gesessenen Kaltschmiden bis auf Widerruf die Erlaubnis jährlich in einer ihrer gräflichen Städte Gericht zu halten;, doch sollen sie keinen der ihrigen ohne der gräflichen Amtleute Wissen und Willen an Leib und Gliedern strafen. Der Kreis geht „von Vlme hie dißhalb der Tonaw uff biß gen Tunow Eschingen, von dannen gen Villingen biß an den Fischmarkt, 1430. 3 von Villingen gen Triberg, von Triberg gen Husen an der Wolfach, von Husen gen Rypoltzowe, dannen gen Kniepoß, dannen zn der Newenburg, dannen gen Pfortz- heim, dannen gen Bretheim, dannen gen Gartach unter Lünenburg, dannen gen Schweygern, dannen gen Heylprunn, dannen gen Halle und herwiderum gen Gmünd und über die Alb wider gen Ulm". Alle die in diesem Schirm sind, sollen dem gräflichen Keller zu Tübingen jährlich je 5 ß h geben. Geben zu Stuetgarten an donrstag nach st. Ulrichstag 1429. Das Or. siegelte der Aussteller. T. Würtemberg. Vierteljahrshefte 9, 262. 1) 1463 am unschuldigen Kindlenstag [Duz. 28.] wird obiger Freiheitsbrief durch Graf Ulrich und Graf Eberhard den altern von Würtemberg im wesentlichen erneuert. Die Grenzen des Kreises wie oben, a. a. 0. 263. T. 2) 1448 montag nach Misericordie [Apr. 8.) heisst es über die Grenzen dieses Kreises in einer Erklärung zweier alter Kessler: „Und der kreis facht an zu Ulm und gat uf.......unz gen Ripolzau zu dem kloster und gat darnach gen Knieboß zu dem kloster und gat darnach die Murg ab unz gen Giens- pach und da dannen gen Herrn Alb zu dem kloster, darnach zu der Newen Burg,...........a. a. 0. 263. T. 1430, Aug. 14. j^97 t Hainrich von Sunthusen zu Vilingen vermacht seiner ehelichen Hausfrau Anna Rösshöpterin wegen ihrer lang gethanen Liebe und Treue und seinen Kindern von ihr seinen Kirchensatz und sein Eigengut zu Haidenhoffen, all sein Gut zußusen- hain, seinen eigenen Hof zu Sunthusen, gen. der von Landemberg Hof, und all sein anderes Gut, das er jetzt hat oder noch gewinnt. Sterben die Frau und seine Kinder ohne eheliche Leibeserben, so fällt all sein Gut an seine rechten und allernächsten Freunde, die Wappensgenossen von Schild und Helm sind. Geben vff Vnser lieben Frowen aubend zu mittem Ougsfcen, als si zu himel emphangen ward, 1430. Die Siegel des Ausstellers und seiner (Vetter Aulbreht von Nüwnegk, Rudolf von Blümberg und Hansen von Sunthusen zu Meringen plattgedrückt. Perg. Or. Stuttgart. 1) 1380 zinstag nach st. Agthen tag [Febr. 7.] giebt Hans von Sunthusen „von der alten" 1 Malter Kernen Zins aus seinem eigenen Hofe zu Haidenh8fen zu seinem und seiner Vordem Seelgeräte an st. Lyen- harts Altar in dem Münster zu Vilingen. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (27 mm D, IV A 2, Wappen bekannt; f S'. IOHIS . DE. SVNTHVSE) und seines Sohnes Hainrich (27 mm D, IVA 2, Wappen bekannt; f S'. HATRICI . DE SV ... . SE). Villingen. 2) 1385 dunrstag nauch st. Mathyas tag [März 2.] verkauft Hans von Sunthusen von der Altensunt- husen sein eigenes Gütlein zu Haidenhoffen, das 3 Scheffel Kernen und 3 Scheffel Haber Nidinger Mass, ■ mm Söslp 304 1430. 4 ß $ und 4 Hühner giltet, um 27 U h an das Armenspital zu Vilingen zu Händen der Pfleger desselben, Conrat von Tnnningen, Bürgermeisters, Walther des Gudemler, und Heini Buczen, zweier Bürger zu Vilingen. Berg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (25 mm D, IV A 2, Wappen bekannt; f S'. IOHATS . DE . SVTHVSF7.) und der Stadt Villingen. Donaueschingen. R. 3) 1417 zinstag nauch st. Jacobs tag [Juli 27.] verkauft Hainrieb. Schulthaiß von Hüfingen mit Willen seines Bruders Berchtolt ein Viertel eines Gütleins zu Haidenhofen Elsen der Bletzinen, Eglin Brümsins sei. eheliche Hausfrau, zu Vilingen, die bereits 2 Teile dieses Gutes besitzt, um 11 fl. Rh. Perg. Orig. mit den Siegeln des Ausstellers, seines Bruders Berchtolt und der Stadt Vilingen. Villingen, Bickenkloster. 4) 1463 sonntags Trinitatis [Juni 5.] verkauft Dietrich Haugk, der ältere, zu Vilingen, um 152 fl. Rh. dem Bickenkloster zu Vilingen seinen Hof zu Haidenhouen, der ihm 8V2 Malter beider Korn nach einem Malter Veesen Vilinger Mass Vorzins, der den Herrn zu s. Johanns zu Vilingen an ihren Tisch zu Seelgeräte geht, giltet. Perg. Orig. mit den Siegeln des Ausstellers und der Stadt Vilingen. a. a. 0. 5) 1463 mitwoch vor st. Martins tag [Nov. 9.] verkaufen Wolf Truchsess von Waldeck und Agnes von Sunthusen, seine eheliche Hausfrau, Abt Andrissen und dem Konvent zu Alperspach für 1140 fl. Eh. den Kirchensatz zu Haidenhofen, der von ihren Vordem gestiftet ist und jährlich 22'/ s Malter Veesen Vilinger Mass trägt, (wovon aber 4Vs Malter Eberlin von Rischach gehören), ferner die zugehörigen 3 Zehnten zu Haidenhofen, Biesenhain und Äsen, einen Hof zu Haidenhofen, der 9 Scheffel Veesen und 9 Scheffel Haber Vilinger Mass giltet, Höfe zu Biesenhain, einen Hof nebst Garten zu Vnderbaldingen, der jährlich 6 Hühner gilt, der von Landenperg Hof zu Sunthausen, der 3 Malter Haber und 2 Malter Roggen Nidinger Mass, 2 Hühner und '/* Viertel Eier giltet, und aus dem 5 Malter Veesen, 2 Hühner und '/2 Viertel Eier versetzt und mit 60 fl. zu lösen sind, Burkkart Gratters Gut, das 6 Scheffel Haber und 6 Scheffel Veesen Nidinger Mass, die mit 39 fl. zu lösen sind, giltet, ferner Einkünfte aus Tettensee , Imnow unter Haigerloch, einer Wiese an des Husers Furt ob Tettingen, ihrem Orthus zu Vilingen, Weingärten zu Pfeffingen ob Tübingen und zu Entringen. Das Or. siegelten die Aussteller, Bernhart von Brandeck und Lieiihart Schappel von Rotwill. Pap. Kop. 16. Jhdt. Donaueschingen. T. 6) 1467 frytag nach st. Agnesen tag [Jan. 23.] vergleicht zu Wolfach Heinrich Graf zu Fürsten- berg Abt Anndresen zu Alperspach, und seinen Konvent mit Wolf Truchsess von Waldeck und Ang- nesen von Sunthusen, seiner ehelichen Gemahlin, in ihren Spänen wegen eines Kaufes und Leibgedings und eines verlornen und anderer Briefe halb dahin , dass dieselben hierin vor Bürgermeister und kleinem Rate zu Rotwil Recht nehmen und diese bitten, in Monatsfrist darin einen Tag anzusetzen. Auch dürfen die Herrn von Alperspach gegen den Truchsessen Acht und Bann nicht gebrauchen und sollen den angefangenen geistlichen Rechtsstreit zu Costentz auf ihre Kosten abthun. Pap. Or. (kein Siegel; es scheint, dass das Schreiben in einem jetzt verlornen Umschlag gelegen sei). Rotweil. 1430, Nov. 11. 198. Clevvi Bick zu Bondorf, dessen eheliche Frau Margareta, Frau Annen von Ewgotingen Tochter, und Clewi Bury, Vater der Margareta, geben dem Kloster in dem Grunwald Kirche und Kirchensatz zu Cappell,. der vor Zeiten in den Hof Burkarten Buris, eines Bürgers von Schafhusen, gehört hat, mit Widdum, großem und kleinem Zehnten, und „mit sunderheit daz recht, daz man nempt ius pa- tronatus" a ). Geben vff st. Martins tag 1430. 1430. 305 Die Siegel der Junker Melchior von Blümnegg, der auch zu dieser Schenkung seine Einwilligung gegeben hat, Heinrich von Rümlang und Heinrich von Erczingen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. R. a) 1438 die 29. mensis Julii vicarius Hainrici episcopi Conatantiensis in spiritualibus generalis domui in Grunwald eccleaiam praedictam incorporat, statuens, ut semper presbyter idoneus ad eandem episcopo praesentetur. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel desselben, a. a. 0. 1) 1450 st. Gergen tag [Apr. 23.} vergleichen sich Prior und Konvent des Gotteshauses in dem Grünwald mit Genehmigung des Provinzialkapitels ihres Ordens mit den Leuten der „kirchhery" zu Capell bei und ob Lenczkirch wegen der Kirche daselbst, die ihrem Kloster mit der Lehenschaft, gen. ius patro- natus, zugehört, und wegen ihres Gottesdienstes also: Sie versehen die Kirche an allen Sonn-, Zwölfboten- und Feiertagen und je an zwei Wochentagen mit einer Messe und holen, falls eine Messe an einem dieser Tage wegen „unwandelbar wetter" oder aus anderer Ursache ausfällt, diese nach. Sie versehen die Pfarrleute mit allen Sakramenten. „Wenn dz kompt, dz gross vnd vnwandlig sehne koment, oder ob öch ain gemainer tod kern, wie vil dz geschieht", so müssen sie die Leute mit einem Priester versehen, der zu Capell bei ihnen „dar vmb, dz sy in dester bass zu ir gewarsamy habint", so lange, als es die Notdurft erfordert oder bis die Leute sie dieser Pflicht entlassen, haushäblich ist. Sie haben die Leute wegen des Widdums bei dem alten Herkommen, doch den Rechten der Kirche unschädlich, zu belassen und das Pfründehaus in ziemlichen Ehren zu haben. Sie sollen am Grossen Donnerstag in Cappel zu der Nacht Mette halten und ebenso, falls sie, die Klosterherren, das thun wollen [, an etlichen Hochzeiten. Die Kirche sollen sie mit gutem Fleisse versehen, solange sie dessen von Costancz und ihrem Orden Vergünstigung haben. Sie nehmen die Nutzung der Kirche in allen gewöhnlichen Dingen, grossen und kleinen Zehnten. Perg. Or. mit den Siegeln des Provinzials der Paulaner, des „geistlichen vatters" der Aussteller, (Bruchstück 0 HB) und des Junkers Balthaser von Blümnegg (27 mm D, IV C, Wappen bekannt; ..balbl... Don blumneg); das des Klosters Grünwald fehlt, a. a. 0. 1430, Nov. 13. J99 t Hanns von Hornstayn zu Schaczberg zu Wiiliiingen und Margaretha Swärtzin, sein eheliches Weib, verkaufen der edlen Frau Annan von Gundelfiugen, Steffans von Gundelfingen sei. Tochter, zu Büchow ihr rechteigenes Dorf Emerfelt bei Langen Enslingen mit einzeln genannten Leuten und Gütern, Gerichten, Vogteien, Zwingen und Bannen und allen andern Zugehörden um 1220 fl. Rh. Landeswährung. Die Zinsen, die von den Maiern der Güter 1 Meile von Emerfelt, wo die Käufer es heischen, zu geben sind, betragen zusammen 6 # 9 ß 10 h, 9\ Malter, 2 Scheffel und 6 Viertel Korn, 27 1 | 2 Malter und 6 Viertel Haber (alles Menger Mass), 16 Schultern, ö 1 ^ Viertel und 5 Eier, 27 Herbsthühner und 15 Fastnachthennen. Den „buwe" zu Emerfelt, den ihnen die Maier bauten, müssen dieselben „abschniden vnd infiiieu". Auch muss jeder Maier, der Ross und Karren hat, dem Dorfherrn wöchentlich von st. Martinstag bis zum März 1 Karren voll Holz führen, jährlich 1 Tag mähen, 2 Tage düngen und was sie mähen, heuen und einführen. Wen man in den 2 zugehörigen Hölzern von vßhowentz wegen" pfändet, der giebt 5 ß h. Die Verkäuferin , die auf dem Land- VI. 39 v^^^^ 306 1430. gerichte zu Rotwyle auf dieses Dorf mit Heimsteuer, Widerlegung und Morgengabe beweiset wurde, hat mit ihren Trägern vor demselben Landgericht darauf verzichtet. Zu Gewähren setzen die Verkäufer Hainrich von Rechberg von Hohenrechberg, den altern, Ritter, Wolf vom Stayn von Kliugenstayn, Ritter, Dyetrich den Spät zu Eschstetten und Jörg den Kayben zu Erenfelse. Einlager in Rüdlingen oder Sulgen a ). Geben 1430 an dem nächsten gütemtag nach st. Martins des hl. byschoffs tage. Die Siegel der Aussteller und Gewähren sind teils abgefallen, teils stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. a) 1435 zinstag vor st. Johanns Baptisten tag [Juni 21.] verzichten die Verkäufer (die Frau durch die Hand ihres ihr hiezu gegebenen Vogts Rudolf von Pridingen) vor dem Hofgerichte Rotwil auf alle Ansprache an dieses Dorf zu gunsten der Käuferin, die zur Annahme des Verzichtes von der Äbtissin Ciaren von Montfort zu Buchow einen Gunstbrief hat, und der hiezu zum Vogte Hanns von Zymmern, Frei, gegeben wurde. Perg. Or. mit den unkenntlichen oder fehlenden Siegeln des Hofgerichts, der Verkäufer und der beiden vorgen. Vögte, a. a. 0. 1) 1384 zinstag vor st. Angnesen tag [Jan. 19.] bekennt Andres Kob, Stadtammann zu Überlingen, dass vor ihm „in figur aines gerichts" Elisabet von Hornstain, Herrn Cunrats von Rain sei. eheliche Wirtin, Bürgerin zu Vierlingen, und im Namen des Klosters ze Haiigen Crütztal dessen Priorin Güta Ankenzöllin erschienen seien. Die erstere giebt dem gen. Kloster als Seelgeräte Markdorfs Hof zu Emerfelt, der 3 Malter Veesen und ebensoviel Haber Menger Mass, 12 ß ,3) Const., 4 Hühner und '/< Eier giltet, als rechteigen. Dafür muss das Kloster Appen von Rain sei. Jahrzeit auf st. Otmars Tag und der Stifterin Jahrzeit an ihrem Todestage „mit ainer gesunger vigilii, mit nun letzgan an dem abent vnd mor- nent mit ainer gesunger selmesß mit liechtern" feiern. Frau Elisabet vollführt „dis gift" vor dem Aussteller zu "Überlingen an der offenen, freien Reichsstrasse. Zeugen: Bernhart Polin, Virich von Hodorf, gen. Pfhal, Virich von Hödorf, gen. Plass, Cünrat von Gamerschwang, Jacob Biklin, Virich Rudolf, Nyco- laus Kupherschmit und Hans Amort, alle Bürger zu Vierlingen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Ausstellers und der Stifterin. Stuttgart. 2) 1395 Mag abunt [Apr. 30.] leiht Johans Abt zu St. Georien in dem Swartzwald Cünzen Herbst auf Lebenszeit einen Hof zu Emerfeld gegen 2 Malter Veesen, 4 Malter Haber und 8 ß h Zins, der auf st. Martinstag gen Meingen, Rudiingen oder Veringen, je auf Befehl, gegen Strafe des Einlagers abzuliefern ist. Auf dem Hof lasten Vogtdienste , auch muss der Inhaber auf st. Martinstag des gen. Gotteshauses Zins zu Meingen und zu Walstetten sammeln. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers. Donaueschingen. T. 3) 1426 4. Non. Decembris [Bez. 2.~\ Romae papa Martinus praeposito ecclesiae s. Petri Imbria- censis mandat, ut, cum omnes parrochiales ecclesias ceteraque beneficia ecclesiastica quo rumcunque per assecutionem paciflcam aliorum beneficiorum ecclesiasticorum per se collatorum et conferendorum tunc va- cantia dispositioni suae resignaverit, ecclesiam in Emerfelt ex eo, quod Johannes Molitoris olim rector eius- dem parrochialem ecclesiam in Mure per obitum Walteri Kager rectoris eiusdem extra Romanam curiani defuncti vacantem auctoritate aliarum literarum suarum assecutus est, cessione Hainrici Otten clerici Constantiensis diocesis, cui ipse ecclesiam concessit, sibi per Henricum Kemenade canonicum ecclesiae s. Johannis Maguntinensis, procuratorem eiusdem, facta, vacantem Wernhero Binder presbytero dictae diocesis conferat, si eundem per diligentem examinationem ad hoc idoneum repererit, aut ecclesia haec prae- misso sive alio modo sive per constitutionem Johannis XXTI. „Excedunt" vacat, etiam si tanto tempore vacaverit, ut eius collatio iuxta Lateranensis statuta consilii ad apostolicam sedem devoluta sit. Wernherus Binder ipsi asseruit, proventus annuos huius ecclesiae 7 marcas non excedere. Perg. Or. (das Siegel fehlt). Stuttgart. 1431. 307 4) 1446 st. Vrbans tag [Mai 25.] empfängt Hanß Schmid zu einem rechten Erblehen von Haintz Frye das Hofgut zu Emerfeld, wie es jener von den Frauen von Hailigcrutztal gekauft hat, mit Ausnahme eines Bühels, den Haintz Frye für sich behält, gegen 2 Malter und 2 Viertel Korn, 2 Malter Haber Büdlinger Mass, 1 # 4 ß h und ein Viertel Eier Zins, den er auf st. Martinstag nach Koffmans Gut zu liefern hat; zieht aber Haintz Frye von Emerfeld fort, so ist der Zins im Umkreis von einer Meile von Emerfeld zu liefern. Auch soll Hanß Schmid das Gut gegen die von Gundeltingen, als von alters herkommen ist, „verdienen", kann aber im übrigen mit dem Hof nach seinem Willen verfahren. Perg. Or. mit]den Siegeln Johann Bachmaigers (zerbrochen) und Stephan Kellers, Bürger zu Budlingen. a. a. 0. T. 1431, Febr. 5. 200. Hainricus Schmid von Meßkirch, dem Johans von Zymmern, Ritter und Frei, die Pfarrkirche zu Buttingen geliehen hat, bekennt, dass dieselbe diesem Herrn ledig sein solle, sowie er nicht Priester werde, wann er dazu alt genug sei, und nicht ziemliche Kunst lerne, oder wenn er Priester werde, aber die Kirche nicht persönlich versehe und besinge, oder wenn er ein offener „wyber" oder Spieler sei und darum von gen. Herrn ein oder zwei mal ermahnt und gestraft, nicht davon lassen wolle. Geben an st. Agthen tag der hl. juukfrowen 1131. Das Or. siegelten, da der Aussteller kein eigenes Siegel hatte, die Junker Hans von Linstetten und Caspar von H6dorf. Zimm. Kopialbuch I, 49. 1) 1360 svnnentag zi ingendigem Mercen [März 1.] erklären Elyzbeth von Bischach, Äbtissin, und die Sammlung des Gotteshauses zu Walde, dass ihre Laienschwester Wille, gen. die Hohin, von Talhein, und Hainz der Hohe, ihr Schwestersohn, Pfründner in ihrem Kloster, auf ihr beider Lebenszeit das Gut zu Bringen, das sie zum Kloster gebracht haben, zu gemessen haben, dass das Gut nach ihrer beider Tode „in de iargezit ampt der pitanzi der samenvnge" gemeinlich über Tisch fallen, und dass auf st. Laurenten Tag ihrer beider Jahrzeit „mit win vnd brot, als ferr de vorgenant gvt erlangen mag", gehalten werden soll. Perg. Or. mit den stark beschädigten Siegeln der Äbtissin und des Konventes. Sigmaringen, f. Domänenarchiv. o 2) 1368 mitwoch nach st. Virichs tag [Juli 5.] verkauft zu Messkilch Hans von Hödorf zu Boll an st. Jacobsaltar in der Kirche zu Messkilch für 178 Vi h seinen Hof zu Bütingen", von der Orhan saugen vn ir swestra gut, die es durch got vnd durch ir sei hailes willen an den vor gen. altar st. Jacobs ge- ordenot vn geben hant". Zu Gewähren setzt er Freiherr Wernher von Zimmern, Herr Bilgrin von H6dorf, seinen Bruder, Hans von Ehingen und Albreht von WülfliDgen; Einlager in Messkilch. Stirbt einer der Gewähren, so muss in 14 Tagen ein Ersatzmann gestellt werden. Zeugen: Eberhart von Bischach, Bitter, Eberhart Mayli, Kirchherr zu Messkilch, Herr Hans der Humel, Ott der Schüler, Hartman der Amman, Hainrich BüheUi. Perg. Or. mit dem in der Urkunde nicht angezeigten Siegel des Ausstellers (29 mm D, IV A 2, Schild gespalten, 1. 3 Heuliecher, rings herum Pflanzenornament; t S'. IOHANIS DE HODOBF), die der Gewähren sind teils abgefallen, teils nur in Bruchstücken erhalten. Donaueschingen. T. 39* H 308 1432. 1432, Aug. 6. 201. Cunrat von Maugenbuch schuldet Johanß vonZyrnmern, Ritter und Freiherrn, 100 fl. Rh., welche derselbe ihm bar auf seine grosse Büchse geliehen hat a ). Geben an der nächsten mittwochen nach st. Oschwaltz tag 1432. Das Or. siegelten der Aussteller, sein Vetter Frik von Mägenbüch und Virich von Ryschach. Zimm. Kopialbuch I, 66. a) Derselbe verkauft demselben 4 Handbüchsen um 8 fl. Rh. an st. Waltpurg tag (1. Mai) 1434. a. a. 0. I, 66. 1432, Aug. 18. 202. Hans von Zimbern, Hans Cunrat von Bödmen, Hauptmann, und Caspar von Klingenberg entscheiden auf dem Rathaus zu Pfullendorf zwischen Agnes Gräfin zum Hailigenberg, geb. von Abensperg, Witwe des Grafen Hug sei., Herren zum Haüigen- berg, und den Grafen Hainrich, Hans und Eberhart von Werdemberg, Gebrüdern, wegen 4400 fl. Rh. Heimsteuer und Widerlegung, welche der gen, Gräfin ihr Gemahl auf die Feste zum Hailigenberg angewiesen hatte, mit den von der Gräfin und von Jacob Truchsess von Waltpurg, des Reiches Landvogt in Schwaben, der „von derselben siner mumen wegen" erschienen ist, ihnen beigegebenen Schiedsleuten Berch- told vom Stain von Ronsperg, Ritter, und Hainrich Tettikofer, Bürger zu Costentz, und mit den werdenbergischen Schiedsleuten Fritz von Westerstetten und Egg von Rischach zu der Schar: Truchsess Jacob hat Frau Agnesen als Leibgeding 2 Fuder Wein Rauenspurger „yehe" , 50 Scheffel Veesen, 10 Scheffel Roggen und ebensoviel Haber Rauenspurger Mass, 200 # h Rauenspurger Währung, 1 guten „schlegochsen", 2 gute, feiste Schweine, 100 Hühner und 40 Fuder Brennholz gegeben, alles ihr zu liefern gen Rauensburg oder in eine andere Stadt oder Feste 3 Meilen von Rauensburg gelegen, in der sie »mit hus sesshaft" ist. Fortan haben die von Werdemberg, solange sie den Hailigenberg innehaben, Frau Agnes die Hälfte dieses Leibgedings zu geben und ihr das auf gelegene Güter zu verschreiben, dafür muss der Truchsess dieselben mit einem Briefe versorgen, dass er ohne ihren Schaden seiner Muhme von da an seine Hälfte des Leibgedings reichen werde. Stirbt dieselbe oder kommt die Herrschaft zum Hailigenberg „mit täding vnd früntschaft" aus den Händen der von Werdemberg, so sollen sie Jacoben Truchsessen in Jahresfrist von den 4400 fl. Rh. 2200 fl. Rh., die sie jetzt schon ihm sicher stellen, bezahlen, damit aber ihm von dieser Summe nichts mehr schuldig sein. Kommt die gen. Herrschaft aus der von 1432. 309 Werdemberg Händen mit Gewalt oder mit Recht, und wollen die neuen Inhaber derselben Frau Agnesen ihre Heimsteuer und "Widerlegung nicht folgen lassen, so haben ■die von Werdemberg und Truehsess Jacob dennoch derselben ihr Leibgeding zu geben und mit einander beholfen zu sein, dass sie die 4400 fl. wieder bekomme. Die fahrende Habe an Korn, Vieh, Bettgewand oder anderm, die auf dem Hailigenberg zur Zeit, als Frau Agnes davon kam, gewesen ist, soll zur Hälfte denen von Werdemberg werden, weil sie dieselbe diesen gutwillig, nicht von Erbes wegen hat folgen lassen, die andere Hälfte aber bekommt sie selbst und Truehsess Jacob; werden die beiden über deren Teilung nicht einig, so steht die Entscheidung bei den 3 erstgenannten Schiedsleuten. Die von Werdenberg und Truehsess Jacob sollen im Namen der Frau Agnes die Kelnhöfe zu Wyler und Schaitegg zu ihren Händen zu bringen suchen, und von dem, was sie herausbringen, soll jeglichem Teil die Hälfte werden. Gegen die Ansprüche der von Höwen auf die ganze fahrende Habe sind beide Teile im Rechte einander behilflich; erlangen die von Höwen die Habe mit Recht, so hat jede Partei ihren Teil an derselben unter eigener Verantwortung herauszugeben. Dafür, dass der Truehsess obiges Leibgeding seiner Muhme 3 Jahre lang gegeben hat, sind ihm die von Werdenberg nichts schuldig; überhaupt sind beide Teile „vsserhalb diser täding" zu nichts weiterm verpflichtet. Den Beweisungsbrief seiner Muhme auf den Hailigenberg über ihre Heimsteuer und Widerlegung hat Truehsess Jacob ihm und den von Werdenberg „zu geliehen handen" hinter einen Biedermann zu legen a ). Geben vf mentag nach Unsrer lieben Frawen tag, als si ze himel für, ze Lattin genant Assumptio Marie 1432. Die Siegel der „tadingslüf Hans von Zimbern (26 mm D, IV A 2, innerhalb eines Dreipasses der Zimmerische Schild;..... ob . jhnnter), Hans Cünrat von Bödmen (beschädigt, 32 mm D, IV C), und Caspar von Klingenberg, der Gräfin Agnes von Hailigenberg (27 mm D, IV A 2, ein Vogel mit ausgebreiteten JTlügeln, r. der schrägl. geteilte Abensperger Schild, 1. der Heiligenberger Schild; S-. artgrtetta. bz . aberfperg.), des Grafen Hainrich (25 mm D, IV C, Wappenstücke bekannt, Schild r. geneigt, Helm halbr. gewandt; 5. graf. Iiainrid). do . ttertebErg), des Grafen Hans (abgefallen) und des Grafen Eberhart von Werdenberg (24 mm D, IV C, Wappenstücke bekannt; g .eteljctrt.graf.je-roerörabjerg.), und des Jacob Truchses ,(33 mm D, IV C). Perg. Or. Donaueschingen. T. a) 1429 übergiebt die gen. Gräfin Agnes dem Truchsessen Jacob vor dem Landgericht Schwaben all ihr väterliches und mütterliches Erbe samt 4000 fl. Heimsteuer und Widerlegung, die Pfandschaft der Kelnhöfe zu Weiler und Scheidegg und alles, was man ihrem Gemahl sei. schuldig gewesen, samt all ihrer Verlassenschaft gegen ein Leibgeding. Auszug in Scheerer, Acta Extradita, (Handschrift des 18. Jhdts.) Wolfegg. — Dieses Vermächtnis bestätigt König Sigmund 1429 Dez. 29. Reichsregistraturbücher J 61, Wien. — 1434 giebt das kais. Hofgericht wegen dieser Sache noch ein Beiurteil, wodurch aber nichts entschieden wird. Scheerer, Acta Extradita. — 1469 st. Galli tag [Okt. 16.] erklärt Truehsess Johans den Grafen Jörg von Werdenberg der obgen. Schuld von 2200 fl. ledig. Perg. Or. (das Siegel desselben) fehlt. Donaueschingen. I 310 1434. 1434, Nov. 4. 203. Hainrich von Ryschach von Rychenstain verkauft Johansen von Zymern, Ritter und Freien, Burg und Burgstall zu Rütin und den Maierhof dabei mit aller Zugehör um 200 Ü h Const. als freies Eigen. Geben am nächsten dunstag vor st. Martins tag 1434. Die Siegel des Ausstellers und der frommen und festen Marklin von Husen und Vlrich Branthoff. Perg. Or. Donaueschingen. E. 1) 1360 zinstag nach ingendem Hauen [Juni 2.] verkaufen Hainrich, Hüg, Rudolf und Burkart von Hüsen Gerung Stukin, Priester, Rudolf Stukin, Chorherrn zu Prixen, und Gerung seinem Bruder die von ihnen ein Gut zu Rute zu Lehen haben, die Lehenschaft desselben um 2 f£ -^ Const a ). Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der drei letztgenannten Aussteller (Hainrich hat keines), a. a. O. T. a) Das Eigentumsrecht an diesem Gute und am Stukkishof zu Schnerkingen geben 1364 feria 5. post do- minicam Misericordia Domini [Apr. 11.] vor dem Constanzer Official magister Rudolfus dictus Stukki, Curiensis et Brixinensis canonicus, und Johannes dictus Lantzenhoffen für sich und seinen Bruder RSdolf dem Kloster Salem. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Offiziales, Karlsruhe. — Nochmals verzichtet~auf dieses Recht zu Zürich 1366 die sabbati ante festum beati Galli [Okt. 10.] der gen. Domherr zu gunsten seines Bruders Gerung und des gen. Klosters vor dem gen. Offiziale, ohne hiebei des obigen Verzichtes zu erwähnen. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Offizials. a. a. O. — Den vorgen. Hof zu Snärkingen giebt das Kloster Salem 1364 an st. Peters tag dez hl. marterers [Apr. 29.] ihrem Pfründner Gerung Stukki wegen seiner grossen Treue und Liebe als Leib- geding gegen '/2 $ Wachs Jahreszins; nach dessen Tode aber fällt der Hof zu seiner, seiner Eltern Ciinrat und Elzbeth und seines Bruders Rfidolf Jahreszeit an das Pfisteramt des Klosters. Perg. Or. (das Siegel fehlt), a. a. 0. 2) [13]63 in vigilia Penthecostes [Mai 20.~\ nehmen Abt Eberhart von Reichenau und sein Konvent von Frau Margreth von Owingen und ihren Schwestern Glitten, Adelhaiten und Vrenun 1 Gut zu Schnär- kingen auf, machen auf deren Bitte und als ihr eigenes Seelgeräte denselben zu einem Zinslehen und leihen dieses gegen '/> & Wachs auf Lichtmess in die Hand des Abtes der Reichenau zu gebenden Zins den Klausnerinnen zu Laitz bei Sigmaringen. Reichenauer Lehenbuch 638 f 2 S. 79. 1434, Nov. 22. Basel. 204, Kaiser Sygmunt befiehlt Jacob und Johann , Gebrüdern, Grafen zu Mors und Sarwerden, Herren zu Lare, Heinrich Grafen zu Fürstenberg, dem jungen, Reinold Herzogen zu Vrßlingen, Jörg Herrn zu Geroltzecke, Domherrn zu Straßburg, Heinrich, Jörg und Hanß von Geroltzecke, Herrn zu Sultz, Jörg von Bach, Vogt zu Lare, Jörg von Endt, Wylhelm Hummel von Stauffenberg, Vogt zu Husen, Rudolf von Snellingen, Conrat und Hans von Stauffenberg, Gevettern, Jörg und Heynrich von Gippichen und Heinrich von Wisenecke, die in ihren Spänen mit Diebolt und Heinrich Herrn zu Hohengeroltzeck die Friedbriefe des Herzogs Wylhelm in Beyern, seines Oheims und Statthalters, nicht geachtet haben, bis auf U. 1. Fr. Tag Puri- 1435. 311 ficationis [Febr. 2.] mit ihren Gegnern Frieden zu halten und ladet sie auf st. Er- harts tag [Jan. 8.] vor sich, um persönlich zwischen den Parteien zu entscheiden. Geben zu Basel 14[347| am nehsten mondag vor st. Katherinen dag. Geroldseck.Kopialbuch (15. Jhdt.) Bl. 253. Karlsruhe. T. 1435, Jan. 8. Sigmaringen. 205. Johanns Graf zu Werdenberg und Herr zum Hailigenberg leiht Phylipps Schyndelin, Bürger zu Rauenspurg, das von seiner Grafschaft zum Hailigenberg zu Lehen rührende Gericht zu Klufftern. Geben zu Sygmaringen an st. Erharts tag 1435. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1378 Apr. 23. verkauft Eitter Heinrich Burst, Bürger zu Überlingen und Herr zu Efrizweiler und Kluftern, an die Frühmesspfründe zu Eriskirch den Heuzehnten zu Kluftern und Riedheim. Staiger, Gesch. von Meersburg 243 a ). a) Die Quelle Staigers ist uns nicht bekannt, ebensowenig wissen wir, woher derselbe (a. a. 0. 243—44) die Angaben, dass 1446 Sept. 18. die Dörfer Kluftern und Riedheim über Trieb und Tratt verglichen wurden, und dass 1455 Sept. 26. vor dem Landgerichte zu Beuren (Landrichter Berthold Haßlacher) der Gemeinde Kluftern gegen Andreas Brückler das Waiderecht auf einer Brachwiese am Lipbach zuerkannt wurde, genommen hat. 2) [1413] feria 6. post Inuocauit [Märe 17.] leiht Abt Cuno von St. Gallen Virich Fryen von Überlingen den Hof und die Mühle zu Klufftern bei Marchdorf, die derselbe von seinem Gotteshause zu Lehen gehabt hat. St. Galler Lehenbuch von 1412 S. 21. St. Gallen. 3) 1434 ze mittem Merczen [Märe 15.] empfangen Mathyas Lingg von Efritzwiler, Conrat Lingg zu Klufftern, Claus Lingg und Caspar Bitzenhoffen, beide zu Lippach, von Junker Hans von Paygern zu Efritzwiler zu einem ewigen Marktrecht dessen Hof zu Klufftern an der Kirche. Die ersten drei geben je von ihrem Viertel zu Zins 10 ß 4 Landeswährung, 7 Scheffel Korn Marchdorfer Mass, halb Veesen, halb Haber, Bitzenhoffen aber 2 a ^ Landeswährung, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachthuhn, 7 Scheffel Korn Marchdorfer Mass, halb Veesen, halb Haber. Der Zins ist zu liefern gen Efritzwiler „vff das hus" oder gen Marchdorf. Die Inhaber dieser vier Viertel sollen Steg und Weg über einander zu Wiesen und Acker haben. Jeder derselben giebt dem Hans von Payger zu „vrsatz" eigene Grundstücke. Der letztere darf sie und üire Erben nicht von den Vierteln drängen und ihren Zins nicht steigern, sie aber können ihre Rechte daran erbern Leuten veräussern, von denen der Herr seines Zinses gewiss ist. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln Hans Maigers, Stadtammanns, und Jos Rysen, Bürgers zu Buchorn. Karlsruhe. 1435, Apr. 2. 20fi Hanns Bessrer, Bürger und des Rates zu Vierlingen, Hainrich Schilter und Jacob Appenteker, 'beide von Costencz, Hanns Schöwenburg, Bürger zu Überlingen, und Cunrat Raut vonMennwang vergleichen 312 1435. Abt Diethelm von Petershusen und Haintz Witzigen von Mennwang mit Cüny Hünen von Mennwang nach längerer rechtlicher Verhandlung heute „vff dem letzten tage" mit Hilfe Virich Griners, Bürgermeisters zu "Überlingen, und Hainrich Gunterswilers von Costencz, der Fürsprechen der Parteien, gütlich also: Die Parteien sollen fortan „ain ander gut fründ haissen vnd sin glicher wiß, alz ob der sach nie gedaucht were". Cüny H6n lässt den Abt von Petershusen und seine Hintersassen und Bauleute an dem Hofe zu Mennwang, der dem Gotteshause Petershusen gehört, und den er einige Zeit gebaut hat, fortan ungeirrt, doch darf er „die wintersämen vnd blümen, so er vff dem selben hoff vff diss jaur erbuwen haut, vnd die noch in gottes gewalt sind vnd vff dem felde stand", schneiden und zu seinen Händen ziehen, muss aber davon dem Abte so, wie er es vor dem Streite gethan hat, die Landgarbe geben. Für Kosten und Schaden, die ausständigen Landgarben und Güten und „für den abzug, so der obgenant Cüny Hün ab dem hoff nit nach landsrecht vnd als billich ist, getan, als vnser herr von Petershusen gemaint haut" , giebt er demselben auf Martini 20 fl. Bh. und vertröstet ihn bis dahin mit Gewähren. Haincz Witzig , den Cüny Hün wegen Schulden, die angeblich von dem betreffenden Hofe herrühren, belangt hat, ist ihm nichts schuldig. Geben an sambstag vor dem Sonnentag, alz man in der hl. kirchen singet Judica 1435. p Die Siegel Hansen Besserers, Hansen Schöwenburgs und Virich Griners beschädigt; das Hainrich Schilters fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1397 zinstag vor st. Agnesen tag [Jan. 16.] verkauft mit Willen des Grafen Albrecht von Werdenberg Michel Büd von Bürren dem Kloster Salem 2 Güter zu Mennwang .'. berdjtolbt. bruner) und seines Lehensherrn stark beschädigt. Karlsruhe. a) Die bischöfliche Bestätigung dieses Abkommens erfolgte 1448 Jan. 23. Perg. Or. transfigiert der vorigen Urkunde mit dem beschädigten Siegel des Bischofs, a. a. 0. 5) 1448 mentag nach st. Symon vnd st. Judas tag [Nov. 4.] giebt Burekart von Elrbach, Ritter, der beim Verkaufe seines Gutes und seiner Veste Vttendorf an die Stadt Vberlingen die Vogtei zu Rugacker und die Kirche Honberg, sowie die Lehenschaft der letztern sich vorbehalten und der dann diese Vogtei den von Vberlingen zu handhaben gegen das gewöhnliche Vogtrecht eingeräumt hat, in Anbetracht, dass das Kloster Rugacker von seinen Vordem sei. und von ihm „vast vffbrächt vnd herkomen" ist»), der Priorin und dem Konvente zu Rugacker die Lehenschaft der Kirche zum Honberg. Dieselben sollen fortan diese Kirche und Pfründe einem erbern Leutpriester leihen und diesen einem Bischof zu Costentz oder seinem Vikar präsentieren, wobei sie weder Gaben, Geburt, Freundschaft noch andere Vorteile, sondern allein die Ehre Gottes und den Nutzen der Kirche und Pfründe vor Augen haben sollen. Werden sie oder der Priester zum Honberg nicht gebührend laut des Versprechens der von Vberlingen geschirmt, so sollen sie dieselben der Vogtei entsetzen und diese nach ihrem Gefallen andern leihen. Das Or. siegelte der Aussteller. Überlinger Stadtarchiv, Protocollum wirdiger sachen. S. 202—205. a) Nach Staiger (Freiburger Diözesanarchiv XII, 304) hat ein Ritter von Ellerbach das Gut Rugacker einem Beghinenverein, welcher dabei die Kapelle erbaute und 1414 die Dominikanerregel annahm, geschenkt. 1436, Sept. 6. 212 t Graf Jonans voa Lupfen, des hl. Römischen Reiches Hofrichter, leiht auf Bitten Hansen von Fuelach von Tießenhofen zwei von ihm zu Lehen gehende Güter zu Witzen, gen. des Fuelachs Güter, welche derselbe an Haini Süsenhart von Schwinigen erkauft hat, dem letztern. Geben vff donnerstag nach st. Verena tag 1436. Das Or. siegelte der Aussteller. Lupf. Kopialbücher, I, 9 S. 3. Donaueschingen. 1) [1399?] empfängt Clauß Holtzgasser von Witzen von demselben Grafen 2 Gütlein daselbst, die er selber baut, und die 7 Malter blossen Kern, 5 Malter Haber, 5 ß $, Hühner und Eier guten, a. a. 0. I, 2 S. 10^. 2) [1399?] empfängt von demselben Grafen Hannß Lingg von Schaufhausen 2 Gütlein zu Witzen, die Herman Busling sei. ihm, seiner ehelichen Wirtin Elizabeth und allen ihren Kindern, Knaben und Töchtern, aufgegeben hat, und die 3 Mut Roggen, 1 Mut Kernen, 3 Mut Haber, 2 Herbsthühner und 1 Fastnachthuhn guten, a. a. 0. S. 12. 3) [14]45 mentag vor Johannis Baptiste [Juni 21.} empfängt Conradt Hellin von Grymeltzhoffen i i 5EHS 318 1436. als Träger der Söhne Burcklin Albrechts sei. 2 Giitlein zu Witzhain, deren eines vor Zeiten des Linggen von Schaffhausen gewesen, und die sie von ihrem Vater geerbt haben, a. a. 0. I, 4 S. 52 T . 1436, Nov. 30. 213. Propst Hainrich und das Stift zu Bettenbrunnen verleihen den Frauen der „samnunge" zu Bechin das Gut zu Bechin zu Zinslehen gegen 9 ß ^ Gilt, zahlbar an die Chorherrnpfründe gen Bettenbrunnen, und 2 # ^ ablösbaren Zins, zahlbar den Erben Meister Josen Bichlins sei. zu Costentz. Geben vff st. Andres tage 1436. Die Siegel des Propstes Hainrich (verletzt, 0 50:34 mm, II B, im Felde die 1. sehende Madonna mit dem Kinde auf dem Arme, stehend auf einem Postamente, 1. u. r. von ihr Ranken; . . S. H..... TI___ I . BET. EBRVNNEN.) und des Kapitels (s. Abb. No. 49) zu Bettenbrunnen. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) Über die Entstehung dieses Klosters und seine Geschichte im 15. Jährhdt. enthält die aus dem Franziskanerprovinzialarchive schöpfende, um 1703 geschriebene handschriftliche Chronik der Oberdeutschen Franziskanerprovinz von P. Bernhardt Müller in der Würzburger Universitätsbibliothek II, 96 — 99 folgendes: Becha, ad st. Nicolaum, sororum tertiarum..... 1400 piissima quaedam foemina veniens ex Gallia ad hunc locum (vocabatur haec vulgo die wunderliche weberin, textrix mirabilis , sie dieta propter miram texendi artem), in quo sylvestri et nemoroso loco infra Montis Sancti castrum comportans lapides, tegulas etc. et domuneulam construxit iuxta ligneam statuam st. Nicolai, quam olim in hoc ipso loco ex voto posuerat quidam nobilis Gallus, dum in sylva aberrans hac in palude cum equo suo periclitaretur ; statua adhuc videtur hodie. Est autem Becha villa ad radices castri Sancti Montis comitum de Fürstenberg, olim comitum de Wertenberg. — 1404 sanetioris vitae suae institutum impetravit a fratribus conventualibus Vberlingensibus, qui eam omni devotionis virtutumque genere imbuentes, ad st. ordinem ter- tiae regulae st. patris Francisci suseeperunt. — 1406 se huic moniali coniunxit soror Anna Singknechtin pro- fessa et conventualis ex Sulgen. Paulo post iterum . . . (es folgen die Namen von 5 weiteren Schwestern, die sich zu ihr gesellten) et hunc novum conventnm approbavit . . . episcopus Constantiensis Marquardus de Randeck, praescribens eis quaedam statuta cum P. Provinciali fratre Joanne Leonis et fratre Joanne Schönbenz, commissario . . episcopi et lectore Constantiae. — 1412 sorores suis sumptibus aediflearunt monaste- riolum; solenniter ad gremium huius provinciae a ) fuit assumptum et incorporatum et prima domina mater per suffragia electa est Anna Singknechtin de Sulgen, quae sanete et laudabiliter praefuit vsque ad annum 1426. Multa tarnen beneficia contulerunt comites de Heiligenberg. — 1426 seeunda mater fuit domina Mar- garetha Gutmännin, quae praefuit 30 annis, sub cuius regimine aedifleata et dedicata est ecclesia b ). — 1433 die 22. Augusti . . . episcopus Constantiensis Fridericus comes de Zollern confirmavit prima statuta episcopi Marquardi et declaravit, sorores istas non esse Pinguinas contra malevolorum dictoria. — 1438 die 3. Febr. Joannes Sutor Sulgensis parochus in Hasenweiler et decanus capituli Thuringami (sie) aedifieavit ecclesiam et capellaniam fundavit; huius autem sacelli capellanum, qui sororum est confessarius, denominandi ius habent sorores, quamquam abbas Salemitanus lites semper movet sed frustra.......— 1438 die 3. Aprilis haec fundatio et dotatio fuit conflrmata et ratificata ab . . . episcopo Constantiensi Henrico IV. barone deHeven. — 1442dominica proxima ante festum Exaltationis [Sept. 9.) ecclesia fuit consecrata cum tribus altaribus per fratrem Joannem ordinis Minorum conventualem, episcopum Bellinensem, suffraganeum episcopi Constantiensis et administratoris Curiensis Henrici IV. — 1469 piissime obiit insignis benefactor huius monasterii et fnndator . . Joannes parochus in Hasenweiler et sepultus est in hac ecclesia prope altare beatae Mariae virginis. R. 1436. 319 a) Der oberdeutschen Provinz des Franziskanerordens, b) Nach dem der 1621 geschriebenen, sonst inhaltsleeren Chronik von Bächen (Handschrift im f. Archive zu Donaueschingen) einverleibten, um 1700 angelegten Verzeichnisse der Meisterinen von Bächen starb dieselbe 1456. Ihre mittelalterlichen Nacbfolgerinen waren nach dieser Chronik Elisabeth Schleichweggin von Vberlingen (regierte nicht lange), Anna Schleichweggin, die „wegen der Beguinenaustilgung vil gelitten", gest. 1488, Agatha Wältine, gest. 1496, und Vrsula Korberin, resignierte 1514, gest. 1519. 2) 1415 fritag nach st. Nicolaus tag [Dez. 13.) wird vor dem Landgericht zu Schattbüch (Claus Hiller Landrichter) der Kauf des Gutes zu Bächy, das des Rüden gewesen ist, nämlich eines Baumgartens zu Büren an der Landstrasse gelegen, eines Weingartens zwischen Bächy und Büren an der Swinhalden und von 4 Jauchert Holz und Feld ob diesem Weingarten und eines Baumgartens zu Bächy und aller anderer Stücke dieses Gutes um 40 U A Costentzer Münze durch Frick Luft von Büren an Propst Johansen zu Bettenbrunnen gerichtlich gefertigt. Das Gut ist rechteigen und giebt nur 1 Malter Kernen und 1 Malter Haber zu Vogtrecht und 5V> ß $ zu „frischlingphenningen". Perg. Or. (das Siegel des Landgerichts fehlt). Douaueschingen. 3) 1438 13. die mensis Februarii Johannes Sutor de Sulgen presbyter in remedium animae suae de consensu Petri abbatis et conventus in Salem necnon Laurency Hennys perpetui vicarii in Wildorf dotat altare in capella st. Nicolai in Bächin in parrochia Wildorf, quod antehac nullos penitus proventus habebat. In praebenda deinceps semper capellanus, actu sacerdos, per abbatem in Salem praesentandus, personaliter residens erit et nulluni aliud beneficium habebit vel inofficiabit et in dicta capella, quanto frequentius po- terit, divina celebrabit. Ad praebendam dotandam donat Sutor: curiam, curtile seu praedium in Ellenfurt, curiam in Hegy, dimidiam curiam in Altmashusen et feodum dictum das Loch et 3 prata et 1 vineam in banno oppidi Marchdorf, item 4 $ h. perpetui census de 1 curtili in Gruningen, quorum omnium bonorum proventus ascendunt ad summam 40 ff h. Oblationes et omnia alia, quae de consuetudine rectorum seu ple- banorum sunt, cedere debent plebano in Wildorf. Sorores in Bächin existentes tenentur ad omnia iura par- rochiae in Wildorf, ita ut capellanus in nullo iure parrochiae se intromittat nee confessiones audire debeat. Capellanus anniversarium fundatoris vocatis ad se 2 aliis sacerdotibus peraget"). Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln des Abtes und Konventes von Salem, des Hainricus Symler, Propsts in Bettenbrunnen, und des validus Johannes Gremiich armiger in Zustdorf. Karlsruhe. S. a) Als Transfix hängt an die Bestätigung dieser Stiftung durch den Generalvikar des Bischofs Heinrich von Constanz von 1438 Apr. 3. Perg. Or. mit dem Siegel des Generalvikariates. 4) 1439 Aylftusent Mägt tag [Okt. 21.] nimmt Johanns Graf zu Werdemberg Hannsen Süter, Kirchherrn zu Hasenwiler, auf seine Lebenszeit und einen jeden Kaplan der Pfründe in St. Niclaus Kapelle zw Bächy und alle Güter und Güten dieser Pründe in seinen Schirm, wofür ihm und seinen Erben Hanns Suter 4 ß ^ Landeswährung Ewiggilt, zahlbar alle Jahre auf st. Martins Tag ihm oder seinen Amtleuten .zum Hailigenberg, aus seinem eigenen Gütlein zu Oberstenwiler, aus dem sonst kein Zins geht, gen Hailigenberg vermacht hat. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (28 mm D, IV C; SS graf:tjmts vot xotvbzbttg.) Donaueschingen. 5) 1450 st. Agathan tag [Febr. 5.) giebt Pfaff Johans Suter, Kirchherr zu Hasenwiler und Dekan des Kapitels Türingen, den Schwestern der Klause zu Bechin seinen Halbteil des Hofes zu Siggingen, dessen andere Hälfte der Klause bereits eigen ist, samt dem Kaufbriefe über denselben, ein Gütlein zu Obrosten- wiler mit dem betreffenden Kaufbriefe und 10 Eimer Wein Zinsgilt, die er vorzeiten aus Clausen Leparts, Bürgers zu Merspurg, Weingarten zu Merspurg erkauft hat, samt dem Kaufbriefe. Diese 10 Eimer Wein sollen in der Fasten „gemainlich vnd glich getailt vnd genossen ob tisch werden". Die Schwestern haben seine, seiner Vordem und Gutthäter Jahrzeit zu begehen, wenn es ihnen am besten fügt, ausserdem müssen sie den 8. Tag des Fronleichnamsfestes und den 30. Tag der Himmelfahrt Mariens in ihrer st. Niclauß geweihten Kapelle feiern und „sich selbs mit gottes hilf mit rüw vnd bicht schiken zu dem haiigen sacrament ze enpfahen gemainlich". Beide „hohzif sollen sie begehen mit 4 oder mehr Priestern und dabei eine 320 1436. Seelmesse zu seinem, seiner Vordem und aller gläubigen Seelen Seelenheile lesen lassen. Die Schwestern brennen von jetzt ab ein Licht mit Öl auf ihre Kosten in ihrer Kapelle zu seinem Seelenheile. Unterlassen sie eine dieser Bestimmungen, so fällt der Nutzen seiner Stiftung das] betreffende Jahr an den Kaplan der Pfründe, die er auch in ihrer Kapelle gestiftet hat a ). Wenn der Papst, „ain bewärt concilium der cristenheit" oder ein bestätigter Bischof zu Costentz die Klause abthut, oder wenn die Gemeinschaft der Schwestern durch eigene Missethat zergeht, so fällt der Nutzen seiner Stiftung an den eben gen. Kaplan, der dagegen obige Bestimmungen zu halten und auch das obige Licht zu brennen hat. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ausstellers und dem zerbröckelten Albrecht Hüpschlins. a. a. 0. a) An dieselbe ordnet Sutor 1450 an st. Gregorius tag [Mars 12.] 8 Mut Kernen Gilt aus der Mühle zu Männwang, welche Gilt er von Cünin Hün erkauft hat, dann einen Weingarten zu Wangen, den er von Hans Gerung sei. von Sigkingen erkauft hat. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (nicht gut erhalten) und des Junkers Ott Schüler (zerbrochen), a. a. 0. 6) 1451 mentag nach st. Gregorien tag [Märe 15.] machen und setzen Vrsula Stöltzlini und Anna Schlaichwegkin, beide Mütter, und die andern Klausnerinen der Klause Bächin aus ihrem halben Hofe zu Sigkingen ihren Kindern und Schwestern Agthun und Verenun Schmidinau von "Überlingen, deren Eltern und Grosseltern, Herrn Hansen Vögelin und allen ihren Vordem, „dero namen der ewigen wishait wol be- kant sind", eine ewige Jahrzeit, zu begehen in der Kapelle zu Bächin mit 3 Priestern, einer Vigil und Seelmessen am Montag nach U. Fr. Tag Kerzweihe. Bei derselben hat jede Schwester fleissig und „be- girlich" 50 Paternoster und Avemaria zu beten, wofür man „der gemaind" an diesem Tage das Mahl mit Essen oder Trinken bessern soll. Jedes Jahr, an dem die Klause die Jahrzeit nicht begeht, fällt aus jenem Hofe 1 Malter Veesen an den Kaplan zu Bächin, der dafür dieselbe zu halten hat. Geht die Klause ab, so fällt der Hof an die Messe zu Bächin, wofür deren Kaplan die Jahrzeit zu halten hat. Ersteht die Klause aber wieder, so fällt der Hof unter gleicher Verpflichtung an sie zurück. Sie machen diese Stiftung, weil die vorgen. Agt und Feren ihnen all ihr väterliches oder sonstiges Erbe vermacht haben. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel „des erwirdigen vnd lieben herren vnd trüwen vatter" Hansen Suters, Kirchherrn zu Hasenwiler. a. a. 0. 7) 1458 samstag vor st. Pauls tag, do er bekert ward, [Jan. 21.] verkaufen Hanns Betz und sein Sohn Cristoffel, beide des Rats und Bürger zu Überlingen, Johannsen Sutor, Dekan des Kapitels Türingen und Kirchherrn zu Hasenwiler, ihren Hof zu Bächy, der vormals des Hillers gewesen und aus dem 12'/ 2 Viertel Kernen, 25 Viertel Haber und 2 Viertel Nüsse, alles Bürer Mass, und 6 ß 3\ für einen „fristling" zu Vogtrecht und andere Dienste, die man davon zum Hailigenberg zu thun hat, gehen, für rechteigen um 100 'S, A Vberlinger Währung. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller, a. a. 0. 8) 1458 die 11. Aprilis Hainricus episcopus Constantiensis matri et sororibus inclusorii in Bächin, cum ecclesia parrochialis in Wildorf, cni parrochiano iure subiectae sunt, ab inclusorio tantum distet, ut eandem pro divinis audiendis et sacramentis et sacramentalibus recipiendis dominicis et aliis anni princi- palioribus diebus singulae accedere commode nequeant, concedit, ut presbyter quivis religiosus vel saecu- laris idoneus, adhoc per ipsas eligendus, in capella inclusorii earundem in ara mobili vel fixa, consecrata, etiam non dotata, divina officia horis congruentibus, excommunicatis tarnen et nominatim interdictis exclusis et alio cessante canonico, celebrare, confessiones earundem audire, eucharistiae sacramentum, pascali tarnen tempore excepto, ministrare, cereos et palmas suis temporibus benedicere, imaginem salvatoris crucitixi ponere et hiis similia ceremonialia exercere valeat, absque tarnen sacerdotis earundem parrochialis et iurium eius praeiudicio, usque ad episcopi specialem revocationem. Vult autem, ut dominicis diebus et aliis temporibus statutis aliquae ex sororibus per matrem pro tempore deputandae parrochialem ecclesiam praedictam in Signum subiectionis et obedientiae visitent. Sorores et domum earundem et omnia, quae iusto titulo pos- sident, sub protectionem suam suscipit, nolens, ut ullus de ordine Fratrum Minorum in domus earundem visi- tationis et reformationis officio in capite vel membris se intromittat, nisi necessitate postulante et lic- entia episcopi vel vicarii eius ad hoc specialiter accedente, salva tarnen fratribus praedictis superioritate WSm 1436. 321 debita in Liis, quae statum et profectum religionis concernunt, de iure vel ordinis constitutione in easdem competente. Perg. Or. mit einem Bruchstück des Siegels des Bischofs, a. a. 0, 9) 1461 mentag nach st. Hilaryen tag [Jan. 19.} erscheinen vor dem Landgericht zu Btirren (Berchtold Haßlach Landlichter) die Schwestern Elssbeth Schlaichweggin und Vrsel Gählini mit verbrieftem Gewalt der Mutter und ihrer Mitschwestern der Klause zu Bachin und mit ihrem gerichtlich ihnen zugeordneten Vogte Hanns Pfyffer, Forstmeister zum Hailigenberg, und Johanns Suter, Dekan und Kirchherr zu Hasenwyler, für sich und Englen seine Schwester mit deren Vogt Conrad Bischoff, Schreiber zu dem Hailigenberg. Durch diese Schwestern vermacht die Klause gerichtlich gen. Dekan und seiner Schwester Englen, weil derselbe sie laut eines „gemüchtbriefes" hier vor Landgericht „als vff datum disß briefs" mit etlichen Stücken und Gütern begabt und zudem ihr vormals mit mancherlei Hilfe und Rat Beistand ge- than a ), ein Leibgeding auf ihr beider Lebtage: jedes derselben bekommt „besonnder tack vnd sin aigen gemach kalt vnd warm", diese Behausung hat die Klause in guten Ehren ohne Schaden der beiden unzer- gänglich zu halten. Dieselbe soll auch den Dekan „als ainen herren" und seine Schwester sonst nach aller Notdurft mit Essen und Trinken und anderer Pflege, als Betten, Wasche und dergleichen versehen und Speise und Trank denselben in ihr Gemach gekocht zu gewohnlicher Zeit oder wann sie es verlangen, bringen. Hat der Dekan ausserhalb der Klause zu thun, so muss ihm dieselbe auf ihre Kosten einen Knecht leihen und ihm und dem Knecht zwei Pferde zum Reiten stellen und „in, als aim sölichen gebürt, erlich vssvertigen". Perg. Or. mit dem Siegel des Landgerichts (wie Abb. No. 53). a. a. 0. a) Zu seinen Stiftungen an Verwandte und zu frommen Zwecken erhielt Sutor die Erlaubnis des Con- stanzer Generalvikavs 1456 Juni 12. Perg. Or. mit beschädigtem Siegel, a. a. 0. 10) 1462 13. mensis Junii in heremitorio sorornm in Bachin, in nova stubella novae domus ecc- lesiae ibidem annexae, tonstitnta coram notario Johanne Cramer et teste Laurentio Henis, in Bettenbrunnen et in Bachin capellanis, Anna mater earundem sororum proponit, quod, licet capella s. Nicolai in Bachin et sorores ibidem in parrochia Wyldorf constitutae sint, tarnen propter distantiam ecclesiae parro- cbialis a cappella et habitatione sua et propter incommoditatem sepeliendi cadavera sororum in poliandro seu cimiterio ecclesiae praedictae praesertim ex eo, quia earum quaedam exequiaruin tempore propter earundem reclusionem exeundi facultatem non habent, de consensu Ludowici abbatis et conventus de Salem et Johannis Henis perpetui ipsorum in Wyldorf vicarii ciniiterium eidem capellae s. Nicolai a dextris con- tiguum per Thomam episcopum Agathopolensem, in spiritualibus vicarium Hainrici episcopi Constantiensis, ad sepeliendas personas ordinis de domo sororum in Bächin et non alias consecrarunt, salvo tarnen, ut sorores inclusae et non inclusae et earum subsecutrices ecclesiastica sacramenta et omnia iura parrochialia a plebano in Wyldorf vel de eius licentia a quolibet idoneo presbytero percipere teneantur et sorores exequias consororum depositionis, septimi, tricesimi et anniversariorum dies in ecclesia dicta cum sollemnitate decente celebrent. Etiam omnes decimae de bonis in villa Bächin omnibus ecclesiae praedictae permanent. Perg. mit dem Notarszeichen und dem eingenähten Siegel des Propstes Johannes von Bettenbrunnen. Notarsinstrument des Notars Johannes Cramer von Bernang Vallis Eeni. Karlsruhe. 11) 1463 frytag nach Mitteruasten [März 25.] bekennen Hanß Schätzlin, gen. Hanß Bub, von Obrasigkingen und Cunrat und Hanß seine Söhne, dass die Schwestern der Klause zu Bachin ihren Unwillen, den sie zu denselben hatten, weil sie meinten, dass dieselben in ihrer Klause nicht „ölen" sollten gütlich ihnen benommen haben, also dass dieselben, solange das ihnen die Herrschaft zum Hailigenberg gönnt, für sich und andere, die zu ihnen kommen, ölen dürfen. Wenn sie dieselben darin irren, so sind sie denselben 40 fl., zahlbar binnen Jahresfrist, zu Busse verfallen. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel Hansen Kupferschmids Leutpriesters zu Tegkenhusen, der Aussteller „lieben herren vnd gaistlichen vatters". Donaueschingen. 12) 1466 samstag nach st. Bernharts tag [Aug. 23.} leiht Jodocus Rot, Meister der sieben freien Künste, Kaplan zu st. Barbra-Altar zu Überlingen in st. Niclaus Pfarrkirche, auf seine Lebenszeit Johansen Suter, Kirchherrn zu Hasenwiler, dessen Erben oder jedem, dem derselbe das zuordnen wird, seines Altares VT. 41 ■ 322 1437. Gütlein zu Bächin, das Rüff Saltzman an den Altar gegeben hat. Davon hat Suter ausser dem gen Hailigenberg gehenden Vogtrechte ihm selbst jährlich auf st. Martins tag gen Überlingen zu zinsen 1 Scheffel Veesen und 9 ß ^ Vberlinger Mass und "Währung, 2 Hühner und 30 Eier. Hiefür setzt ihm Suter zum Pfände seinen Maierhof zu Bächin, den derselbe von Hannsen Betz sei. erkauft hat. Er darf Suter nicht vom Gütlein drängen oder mit dem Zinse steigern, solange er dasselbe in Ehren hält a ). Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers plattgedrückt), a. a. 0. a) Transfigiert ist dieser Urkunde die Bestätigung dieser Verleihung durch den bischöflichen Generalvikar, datuin Constantie 1467 die 4. Marcii. Perg. Or. mit dem vorzüglich erhaltenen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 13) 1469 zinstag nach Inuocauit [Febr. 21.] erneuert vor demselben Landgericht Johannes Suter, welcher vor Jahren der Mutter Anna Schlaichwegkin und der Schwestern zu Beche „erber, andechtig, strenng, gaistlich leben vnd großen gottesdienst", auch die ihm und den seinen bewiesene Freundschaft betrachtet und sich und etliche der seinen um ihres Leibes Notdurft vor dem Landgericht in deren Gotteshaus gethan und verpflichtet hat und nun vernimmt, dass einige seiner Briefe bresthaft und verletzt seien, seine Vergabungen an dieses Gotteshaus, damit demselben aus diesem Mangel kein Schaden erwachse. Er vergabt ihm alles, was er bei seinem Tode hinterlässt, insbesondere den Hof zu Beche, den er von Betz gekauft, seinen Halbteil des Hofes zu Sickingen, dessen Hälfte dem Gotteshause schon gehört , sein Gütlein zu Obersteuwiler, seinen Teil an 3 Weihern zu Hillenfurt, Oberstenwiler und Sunnenberg, deren anderer Teil demselben bereits gehört, 1 Malter Veesen Gilt aus einem Gute zu Mennwangen, ein Gütlein zu Laym- bach, einen Hof zu Sickingen, den er von den Fabern gekauft, alle Kaufbriefe, die er über diese Güter hat, und seiner Schwester Englen sei. hinterlassenen Hausrat. Dafür muss die Klause ihn und seiner Schwester sei. Tochter Grethen lebenslänglich verpflegen, wie es in dem alten „gemächtbrieff" bestimmt ist. Er erneuert auch die gottesdienstlichen Bestimmungen von 1450 und fügt hinzu, dass das Kloster zu seinem Seelenheile jährlich 15 ß ^ an eine Spende gen Sulgen durch 2 Schwestern antworten, das Licht mit Öl vor dem hl. Sakramente zu Beche brennen und seine Jahrzeit mit einem Seelamte und soviel Priestern, als es bekommt, begehen soll. Die Mutter der Klause soll den Schwestern in der Fasten 6 Eimer Wein aus ihrem Neusatze über Tisch zu trinken geben, damit sie desto mehr seiner und der seinen Seelen mit andächtigem Gebete gedenken. Perg. Or. (die Siegel des Landgerichts und Suters fehlen), a. a. 0. 1437, Febr. 3. 214. Junker Euof von Neuwenhaußen empfängt als Mannlehen von Hewen von Graf Eberhard von Lupfen das Haus und seinen Teil des Dorfes Neuwenhaußen; stirbt er ohne eheliche Leibeserben, so hat seine eheliche Hausfrau Anna Vogt von Blumenfeld dieses Lehen lebenslang zu niessen, muss aber einen Lehensgenossen als Träger geben a ). Beschechen vf den negsten suntag nach Vnser lieben Frauwen tag der Liecht- meß anno 37. Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 2. Donaueschingen. a) Derselbe hatte unter gleicher Begünstigung für seine Frau dieses Lehen schon von Graf Hans von Lupfen, wohl 1427, empfangen, a. a. 0. I, 7 S. 9 T . 1) 1401 st. Agneßen tag [Jan. 21.] kommen Bilgri von Hewdorf, der ältere, zu Waldtsperg und 1437. 323 Hainricli Binom, Bürger zu Engen, mit Junker Hannß von Neuwenhaußen im Hegew wegen eines Zehntens daselbst, den sie alle 3 gemeinsam besitzen, überein, dass derselbe sein Drittel keinem Fürsten, noch Grafen verkaufen solle il ). Das Or. siegelten die beiden Aussteller, a. a. 0. LI, 1 S. 326 v . T. a) [14]37 dornstag nach st. Michelstag [Okt. 3.] empfängt Hainrich Blum von Engen von Graf Eberhart von Lupfen als Mannlehen von Hewen ein Drittel dieses Zehntens, einen Zehnten auf Ernsthouen, von dem dem Lehensherrn jährlich 3 ß ,3) zu Quart gehen, einen Heuzehnten zu Ehingen im Hegow , den Hanß Genn von Wel- aschingen um 17 ß ,Sj und 6 Hühner Zins innehat und dessen „getaut" Hannsen Bluom gehört, Felder und einen Baumgarten zu Engen, ein Gut zu Büttelbrunnen, das 7 Malter Veesen, 3 Malter Haber und 16 ß ,-S) giltet, ferner als Lehen von Stullingen 2 Malter Gilt aus einem Gut zu Hattingen, dessen „getailt" die Waibel von Stullingen haben, endlich als Lehen von Hewen für sich und als Träger seines Bruders Hanns den Zehnten im tiyfanng und Garten zu Lengenrüedt. a. a. 0. I, 4 S. 12. 2) [1417— 20] empfängt der Gleicher von Anselfmgen einen Weingarten unter dem Schoren in Neu- wenhaußer Bann, denselben erben auch seine beiden Töchter, wenn sie nicht ausserhalb der Herrschaft Heuwen Männer nehmen, a. a. 0. I, 7 S. 6. 3) [14]27 donnerstag vor Galli [OJct. 9.] empfängt Hanß Dietinger von Rottweil als Lehen von Hewen den Maierhof zu Newhausen, der je 4 Malter Kernen, Boggen und Haber Engener Mass, 1 ü, ^ Co- stentzer, 12 Hühner und 1 Viertel Eier giltet, und den Wein- und den Baumgarten zu Engen »). a. a. 0. I, 7 S. C'. a) Diese Stücke empfängt derselbe von Graf Eberhart von Lupfen [14]37 montag vor st. Martins tag [Kov. 4.]. a. a. 0. 1, 4 S. 14 v . — Später empfängt den Maierhof allein Hans Helzinger von Rottweil als Träger der Witwe des vorgen. Lehensmannes Adelhait, ebenso 1468 als deren Erbe ihr Sohn Hainrich Diettinger. a. a. 0. S. 148 v . 4) 1454 mentag vor Vnser lieben Frauwentag der Liechtmeß [Jan. 28.] verkauft vor Hannß Bößler, Schultheiß zu Engen, der im Namen des Grafen Sigmundt von Lupfen zu Gericht sitzt, Hainrich Pfister, des Rats zu Engen, für 40 ?* 3i Const. der Bruderschaft des Einhorns zu Wellenschingen ein Gut zu Neuwenhaußen, das 6 Viertel Kernen, 3 Mut Roggen, 3 Mut Haber, 6 /S /Sj, 4 grosse Hühner und 30 Eier giltet. Das Or. siegelte die Stadt Engen, a. a. 0. II, 1 S. 426. T. 5) 1455 mentag vor st. Gallen tag [Okt. 13.] leihen die Grafen Hainrich, Sigmund und Johanns, Gebrüder, von Luppfen, Wilhelm Im Thurn zer Haselstuden von Schäfhusen und seinen Erben, Knaben wie Töchtern, die Feste und das Dorf Nüwenhusen unter Althewen mit Leuten, Gütern, Gerichten, Zwingen und Bannen, wie das Ruf von Nüwenhusen sei. von ihnen und ihren Vordem zu Lehen gehabt, und wie es ihnen als den Lehensherren von diesem heimgefallen ist a ). Perg. Or. mit den Siegeln des Grafen Hainrich (32 mm D, IV C, Schild geteilt, Helmzier Schwanenhals zwischen 2 Köchern, die mit Pfauenspiegeln besteckt sind; . lmirtri ..... in ßulingen), Sigmunds (31 mm D, IV C, Wappen wie bei dem vorigen Siegel; Umschrift.... |hjüngra.) und Johanns (35 mm D, IV C, Wappen wie bei dem ersten Siegel; Umschrift unleserlich). Donaueschingen. R. a) 1457 st. Virichs tag [Juli 4.] leihen dieselben dieses Lehen Rügger Im Thurn als Träger Wilhelms und Rüggers der unmündigen Söhne seines Bruders Wilhelm sei. Perg. Or. mit dem Siegel des Grafen Sigmund von Lupfen (wie vor) a. a. 0. — 1462 zmstag vor Laurentii [Aug. 3.] leihen dieselben dieses Lehen dem Jüngern Wilhelm Im Thurn. Perg. Or. mit dem Siegel des Grafen Hainrich von Lupfen (32 mm D, IV C; ... Ijairici ZQ- mitta b. lupfen Icuitgrciöt in ptultnjjen). a. a. 0. 6) 1465 mittwoch nach st. Jörgen tag [Apr. 24.] verkaufen Vrsel von Howdorf, Herrn Johanns von Hödorf zu Owelfingen sei. Witwe, und ihr Sohn Burckhart, welche von Wilhelm und Rüger Im Thurn, den Söhnen Wilhelms sei. Im Thurn zu der Hasselstuden zu Schaufhusen, Rüffen von Nüwenhusen sei. Anteil an Feste und Dorf Nüwenhusen um 1300 fl. erkauft haben, für 300 fl., die sie davon schuldig geblieben sind, aus diesen Stücken mit ihren Mitgilten Hanns- Hainrich von Offtringen, Ritter, und Hainrich von Al- mißhouen zu Ymendingen 15 fl. Rh. wiederkäuflichen Zins und setzen dafür mit Willen des Grafen Hainrich 41* n ffjCTWM>«W5tjlW^ mm m 324 1437. von Lupfen, von dem das alles Lehen ist, diesen Brüdern als Pfand den Teil von Nuwenliusen, der Albrechts von Höudorfs gewesen und auch zu ihren Händen gekommen ist a ). Perg. Or. mit den Siegeln der Verkäuferin (beschädigt, 24 mm D, IV A 2, Wappen r. schreitender Hahn [sie war also eine BlarerJ) ihres Sohnes Burckhart (s. Abb. No. C8), Hainrichs von Almshofen (s. Abb. No. 69) und der Bürgen Sigmund Vom Stain (wie Abb. No. 60) und Caspar Blarer (beschädigt, 32 mm D, IV C) ; die Hans Ulrichs von Al- mißhouen und Hans Hainrichs von Oftringen fehlen, a. a. 0. a) 1468 empfängt Hainrich Sigmundt von Höuwdorf als Träger seiner Mutter Vrsulen, Witwe, als Schild- lehen von Hewen das Schloss und drei Teile des gen. Dorfs, was alles Ruf von Neuwenhausen sei. gehabt hat; den 4. Teil des Dorfes bat Caspar von Höwdorf zu Lehen. Lupf. Kopialbücher I, 7 S. 178. 1437, Sept. 23. 215. Fridrich Abt in der Richenöw leiht Hans Bollinger von Nubron ein Viertel der Hüben zu Nubron, das an Selmat und an Oiferhofen stösst, und das dessen Vater sei. von ihm zu Lehen gehabt hat. Geben an mentag nach st. Mauritius tag 1437. Das Siegel des Abtes nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1467 st. Sebastians tag [Jan. 20.~] verkaufen Jacob von Nübrunnen zu Schönbrunnen und sein Bruder Virich der Pfarrkirche Pfullendorf ihre zwei Teile am kleinen und grossen Zehnten des Dorfes Nübrunnen, wie die von ihrem Vater sei. an sie gekommen sind, um 250 u 3\ Pfullendorfer Währung. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln der Aussteller und Marquarts von Eamsperg, Vogts zum Hailgen- berg. a. a. 0. 1431, Okt. 21. 216. Haintz Hräger, Bürger zu Marchdorf, empfängt zu Erblehen von Vlrichen Griner, Unterbürgermeister zu Vberlingen, im Namen dieser Stadt das von Vttendorf lehenbare Gütlein zu Harraßhain, nachdem die Herrschaft und Feste Vttendorf an diese Stadt käuflich gekommen ist. Geben an st. Symon und st. Judas äbende der hl. zwölfbotten 1437. Das Siegel des Junkers Jacob Sidin, des Rates zu Marchdorf, nicht gut erhalten. Perg. Or. Überlingen, Stadtarchiv. 1437, Dez. 5. 217, Margreta von Payern, Fricken von Payern sei. Witwe, zu Marchdorf, ihre Söhne Hans, Hainrich und Caspar und Wilhalm Strebel von Vberlingen, weiland ihr Tochtermann, verkaufen ihr Gütlein auf dem Honberg, gen. das Loch, dem Priester Johansen Sutor, Kirchherrn zu Hasenwiler, um 58 ä ^ Landeswährung. Geben an st. Niclaus des hl. bischofs aubent 1437. Das Siegel Hansen von Payern zerbröckelt, das Wilhalm Strebeis fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1452 mitwoch nach st. Bonifacien tag [Juni 7.] fertigen vor dem Hailligenberger Landgericht / zu Bitzzenhofen (Landrichter Berchtold Haslach) Hanns Spät, der alte, vom Honberg und seine eheliche Frau Anna Gündlini mit ihren Söhnen, Töchtern und Tochtermännern den Verkauf des eigenen Spatengutes 1437. 1438. 325 auf dem Honberg zwischen st. Johans Gut, gen. der Mayerhoff, und des Klosters Wingarten Gütern gelegen, aus dem zum Hailligenberg 1 Viertel Kernen, 2 Viertel Haber und 2 ß ,3, Vogtrecht gehen und das dorthin Dienste „als ander gütter dahinder vnd dauor gelegen" thut, um 220 Zt ^ Eauenspurger Währung an den Abt Erhart von Wingarten und sein Gotteshaus. Zugleich geben die Verkäufer., welche laut der schon im letzten Jahre beschehenen Kaufsabrede dieses Gut und 4 andere Güter, die sie von gen. Kloster zu Lehen gehabt haben, auf Lichtmess hätten aufgeben und nach Gewohnheit der Gegend auf denselben „daz drittail ströw, ouch höw vnd müst" hätten stehen lassen sollen, diese Güter demselben gerichtlich auf. Perg. Or. mit den Siegeln des festen Hanns Höwdorf, Vogts zum Hailligenberg, Yttal Huntpissen, Bürgermeisters zu Eauenspurg, und Hanns Betzen, Bürgermeisters zu Vberlingen. Stuttgart. H 1437, Bez. 5. 218, Haincz Obser, der alte, von Heggbach, dem Ytal Huntpiss, der jüngere, für sich und seine 4 Söhne Haincz, Michel, Peter und Hanns auf ihrer aller Lebtage seinen Hof zu Hegbach geliehen hat, erklärt, dass sie alle fünf den Hof in Hubersweise bauen, innerhalb 3 Jahren ohne Schaden des Lehensherrn auf denselben ein gutes, neues Haus, „das dem gut gemäss sy", zimmern, das Gut in guten Ehren haben, davon zu Zins und Hubgeld auf st. Martins Tag 8 Scheffel beider Korn und 10 ß 4 Rauenspurger Währung und Mass geben werden. Geben an st. Niclaus aubent 1437. Die Siegel Ytaln Huntpiss, des altern, Bürgermeisters, und Luczen Gässler, Stadtammanns zu Eauenspurg, zerbrochen. Perg. Or. Donaueschingen. 1438, März 5. Innsbruck. 219. Herzog Fridrich von Osterrich gestattet dem Bischöfe Hainrich zu Costentz und seinen Brüdern Fridrich und Hanns von Hewen auf deren Anmahnen, die Feste Althewen, Burg und Stadt Engen und Feste Hewnekg mit allen Leuten und Gütern, aller Gewaltsame, dem Gerichte über Diebstahl, Todschläge und was den Tod anrührt, wie die von Hewen das auf allen ihren Gütern und in allen ihren Dörfern bisher gehabt haben, mit grossen und kleinen Gerichten, mit der Leherrschaft geistlicher und weltlicher Lehen, mit Vogteien und allen sonstigen Zugehörden, wie das Petter und Wolfl von Hewen, Gebrüder, an seinen Bruder, Herzog Leopolt, „in ains rechten, werunden kauf weyse" um 28800 fl. Rh. versetzt haben, und wie er das an Graf Hansen von Lupfen weiter verpfändet hat, von den Söhnen dieses Grafen zu lösen. Die Summe, die sie den von Lupfen laut der Pfandbriefe, welche sie von denselben herausbringen und ihm einhändigen sollen, geben, soll ihnen an der Pfandsumme von 28800 fl. abgehen. Sie sollen von ihm anstatt der von Lupfen herausgegebenen Pfandbriefe neue nehmen, in denen er ihnen nach seiner Kanzlei Gewohnheit die Herrschaft Hewen wieder eingiebt, und in denen bestimmt wird, dass i ffl ■ Ü*fiä V 326 1438. I i sie ihm dieselbe um die den von Lupfen bezahlte Lösungssumme auf sein Erfordern abzutreten haben, worauf ihnen der ganze Pfandsehilling von 28800 fl. wieder auf der Herrschaft stehen wird. Solange die von Hewen aber die Pfandschaft also innehaben, ist er nicht schuldig, ihnen die 300 fl., die ihnen jährlich aus seinem Pfannhause zu Hall fallen, zu geben. Bezahlen ihm dieselben die 28800 fl., so gehört ihnen die Herrschaft wieder, doch behält er sich für diesen Fall die Lehenschaft des Hauses und der Stadt Enngen und der Feste Hewnegk vor a ). Geben zu lnusprugg an mittwochen nach Iuuocauit in der Vasten 1488. Vom Siegel ist keine Rede. Pap. gleichzeitige, im Eingang lückenhafte Kop. Karlsruhe. a) Der entsprechende Revers des Bischofs und seiner Brüder gegen Herzog Fridrich ist donrstag vor Re- miniscere [Märe 6.] 1438 zu Tsbrugk ausgestellt. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Bischofs und seines Bruders Fridrich (das des Bruders Hanns fehlt)- a. a. O. 1) 1437 Dez. 12. bitten zu Luczern die eidgenössischen Boten im Auftrage ihrer Obern, Luzern möge dem Bischöfe von Constanz und dessen Brüdern, den von Hewen, die Briefe um die Herrschaften Hewen und Engen a ) herausgeben, doch so, dass sie vertrösten, von nächster Weihnacht in Jahresfrist die Briefe zurückzustellen. Das wird vom Rate Luzerns genehmigt. Amtliche Sammlung der altern eidgenöss. Abschiede II, 122. a) Schon am 31. Okt. 1437 hatte Friedrich von Hewen, Frei, für sich und seine Brüder gelobt, dass sie die Briefe, welche dem Herzoge Friedrich, dem altern, von Osterreich gehören, demselben, sobald sie der vorgen. Bischof von den Eidgenossen herausgebracht hat, demselben zustellen werden. Lichnowsky, Gesch. des Hauses Habsburg V, Anhang, No. 3815. 2) 1438 sunnentag nach Vnser Frowen tag ze mittein Augsten [Aug. 17.] geloben Graf Hainricli und Sigmund von Lupfen, Gebrüder, denen bei der Einteilung mit ihren Brüdern a ) die Herrschaft Hewen zugefallen ist, die von Engen und alle, welche in diese Herrschaft gehören, bei allen Freiheiten und guten Gewohnheiten in dem Masse, wie die von Hewen dieselbe der Herrschaft von Osterrich versetzt und wie diese Herrschaft und Herr Thüring von Ramstain sie innegehabt haben, bleiben zu lassen. Das Or. siegelten die Aussteller. Pap. gleichzeitige Kop. Karlsruhe. a) Dieselbe fand 1438 mittwoch nach st. Laurentzen tag [Aug. 13.] zu Engen durch die Gesellschaft st. JorgenJSchilds statt. Hiebei bekamen die Grafen Eberhart und Hans die Landgrafschaft SMlingen und Herrschaft (Lanispurg, die Grafen Hainrich und Sigmund die Herrschaft E[fiw£n_und Stadt Jjjagen, Sollte einem Teile, so wurde damals verabredet, seine Herrschaft rechtlich oder sonst abgenommen werden, so gilt diese Teilung nicht, sondern in diesem Falle muss der Rest des lupfischen Besitzes unter den 4 Brüdern neu verteilt werden. Perg. Or. ungewöhnlich grosse Urkunde), a. a. O. 3) 1440 st. Grejorigen tag [Märe 12.] bezeugen Meister und Eat zu Colmar, dass vor ihrer, sowie den Botschaften der von Kaisersperg, Münster und Thüringhein, die Graf Johans von Lupfen gen Conßheim kommen Hess, die Knechte Hans Hoffeman und Hans Goichelin ungemartert ausgesagt haben, Hans Eberhart, der Bürgermeister, und der Seng, Schultheiss zu Engen, hätten sie gedungen, die Stadt Conßhein zu verbrennen, ihnen zu melden, wenn Graf Hanns einen „reisigen gezüg hinuf in das lanf führe und wie stark dieser Zug sei, und diesen Grafen umzubringen. Dafür hätten sie ihnen 100 fl. verheissen und zu Zehrung jedem von ihnen, die gar nichts haben, 6 Blabhart gegeben. Die von Engen hätten auch einen 1438. 327 Knecht, gen. Gros Cüntzen, gedungen, auf die Brüder des Grafen zu gehen. Am Or. hieng das Sekretsiegel der Stadt Colmar. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. 4) 1440 samstag nach st. Vitz tag [Juni 18.} vermitteln in den Spänen zwischen den Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen, Gebrüdern, und Bürgermeister, Rat und ganzer Gemeinde der Stadt Engen, in denen Bürgermeister und Rat in dieser Grafen Gefängnis gekommen sind, Hainrich von Randegg, Cünrat von Schellenberg, Bnrckart von Honburg, Hans von Clingenberg, alle vier Ritter, Albrecht von Clingenberg, Hans Virich von Stoffeln und Hainrich Barter, Bürgermeister zu Schauffhusen, so fleissig, dass sich beide Parteien auf folgende Artikel vertragen: Alle Feindschaft ist ab. Die Stadt Engen huldigt den Grafen wieder und beschwört, wie vormals, folgende Artikel: 1) Die von Engen sollen keinen in die Stadt ein- noch auslassen ohne Wissen und Willen ihrer Herren von Lupfen oder deren Amtleute. Kann man die letzteren bei Nacht nicht finden, so mögen je ein Bürgermeister oder die Ratsmitglieder für die ihrigen oder für die, die ihnen zu versprechen stehen, die Erlaubnis geben. 2) Die von Engen sollen auch niemand ohne Zustimmung ihrer Herren oder deren Amtleute gefangen nehmen; in dringlichen Fällen dürfen sie wohl verhaften, sollen aber den "V erhafteten den Herren von Lupfen ausantworten. 3) Auf Mahnung ihrer Herren oder deren Amtleute sollen die von Engen gehorsam sein zu ziehen und zu „ilen". 4) Sie sollen hinfort nicht Rat haben, noch pflegen an anderen Enden ausser mit ihrer Herren von Lupfen oder ihres Schultheissen zu Engen Wissen und Willen, „es sye dann vmb vrtailen, der si sich nit verstünden, vnd vmb sölichs, das ir ehaffti anträft vngeuärlichen". Der von den Grafen Hainrich und Sigmund vormals hierüber gegebene Brief bleibt bestehen, ausgenommen in den vier vorgen. Artikeln. 5) In dem Streite wegen ettlicher „ehaffti vnd harkomens", worüber zu Rülassingen getädigt wurde, sollen Cünrat von Schellenberg, Burekart von Honburg und Hans von Clingenberg, alle drei Ritter, einen Schiedspruch fällen. 6) Der Streit über die Hinterlassenschaft Brünlins sei., welche die Herren von Lupfen beanspruchen , weil derselbe ein „basthart" war, soll vor den jetzigen König gebracht werden, wie er vorher vor König Albrecht gebracht wurde. 7) Bürgermeister und Räte zu Engen sollen der „vangnuß, gelübdt, trostung vnd swerens", in welche sie die Herren von Lupfen genommen haben, ledig sein. 8) Dass die Gemeinde etliche vom Rate, die von den Herren von Lupfen gefangen waren, wieder gefangen und gezwungen hat, der Fangnis ihrer Herren von Lupfen nicht nachzukommen, soll niemand Schaden bringen. 9) Auch dass die Gemeinde zu Engen sich wider ihre Herren von Lupfen und die ihren zur Wehr gestellt, vor deren Schloss gelaufen ist und etliche darin geschädigt hat, soll tot und ab sein, ebenso dass einige, die den Herren von Lupfen geschworen, auf Seite der Gemeinde gestanden sind, und umgekehrt. Beide Parteien, Bürgermeister und Rat zu Engen in Eids Weise, geloben diese Punkte zu halten. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln der Grafen Hainrich (s. Abb. No. 51) und Sigmund (28 mm D, IV C, Umschrift in gothischer Majuskel unleserlich) von Lupfen, der Schiedsrichter und der Stadt Engen (wie Bd. IV, No. 83). Perg. Or. Constanz, Rosgarten. R. 5) 1440 phintztag nach st. Margarethen tag [Juli 21.} bevollmächtigt zu Wienn König Fridreich für sich und seinen Vetter Sigmund, den er „innhat", den Bischof Heinrich zu Costentz und seine Brüder Hanns und Fridrich von Hewen, denen Herzog Fridrich von Österrich, sein Vetter sei., Vollmacht gegeben, die Pfandschaft Hewen von den Söhnen des Grafen Hans von Lupfen zu lösen, aufs neue dieselben dazu, nachdem die Lösung bisher nicht vollzogen ist, und befiehlt den von Lupfen ernstlich dem stattzuthun. Am Or. hieng das k. Siegel. Pap. Kop. in der Klage des Bischofs von Constanz gegen die von Lupfen (No. 219, 16). Karlsruhe. 6) 1440 seeunda ante Laurencii [Aug. 8.} fordert Bischof Hainrich zu Costentz seine Oheime, die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen, unter Berufung auf die erneuerte Vollmacht des Königs Fridrich, von der er ihnen eine Abschrift sendet, im Namen des Königs und des Herzogs Sigmund auf, am nächsten Montag vor st. Bartholomeus Tag [Aug. 22.} zu Schaffhusen zu rechter Tageszeit ihn den Satzbrief, der ihrem Vater von den Herzogen Fridrich und Lütpolt sei. um Hewen gegeben wurde, hören zu lassen und nach dessen Laut die Lösung zu gestatten. Er wird ihnen anstatt des Königs und des Herzogs Sigmund thun, was diese ihnen nach dem Satzbriefe zu thun verpflichtet sind. Er sendet zu ihnen zugleich seine 328 1438. Räte Wilhelm von Fridingen, Bilgerin von Hoüdorf und Wilhelm Im Thurn, welche darüber mit ihnen mündlich verhandeln sollen. Pap. Kop. in der vorgen. Klage. 7) 1441 samstag vor Inuocauit [März 4.] befiehlt zn der Nuwenstatt König Fridrich den Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen, Gebrüdern, von denen ihm vorgekommen ist, dass sie die Räte der Stadt Engen mit Schätzung und anderm unbillig und gegen die Pfandbriefe seiner Vordem, der Fürsten von Osterrich, beschweren, die Räte und Bürger zu Engen nicht also zu beschweren und, wenn sie „icht vn- willen vnd hertikait" gegen sie vorgenommen haben, das gütlich „vntz zu vßfundickait der losung der statt Engen vnd ander pfandschafft, so wir von iich geschafft haben zütün", anstehen zu lassen und mit denselben ohne Recht nichts zu schaffen zu haben. Pap. Kop. in der vorgen. Klage. 8) 1443 freytag nach st. Dorothen tag [Febr. 8.] verzichtet vor Hanns Seng, Schultheiss zu Engen, der daselbst im Namen des Grafen Sigmund von Lupfen öffentlich zu Gericht sitzt, Petter Binom, dessen Späne mit den Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen dahin ausgeglichen wurden, dass er mit seinem Leib und Gut sich setzen könne, wohin er wolle, auf sein Haus zu Engen am Markt zwischen Rösch Hannsen und seines Vetters Burchard Bluomen Haus gelegen zu gunsten dieser Grafen. Das Or. siegelte die Stadt Engen. Lupf. Kopialbücher II, 1 S. 29 v . Donaueschingen. S. 9) 1443 st. Jeorigen tag [Apr. 23.} einigen sich Bürgermeister und Rat zu Engen mit den gen. Grafen, wie folgt: Die Grafen sollen kein Erbrecht in der Stadt Engen, in der Vorstadt und in der Ledergasse zu Bastarden, Landsassen, „lantsiglingen", Söldnern und zu denen, welche der Stadt ihre geschworene Steuer geben, haben, sondern was jeder derselben nach Absterben hinterlässt, soll dessen nächsten Erben und Magen anheimfallen, falls diese Erben in der Stadt geschworene Steuer gehören, „zu Engen begriffen sind vnd das gebrachen mugen"; gegen Bastarde, Landsassen, Landsiglinge und Söldner, die auf dem Land sitzen und in der Stadt geschworenen Steuer nicht begriffen sind, aber haben sich die Grafen „ir herlich- kait vnd rechtung" vorbehalten. Haben die obenbezeichneten, nach Engen steuernden Personen keine Leibes- erben in der Stadt, Vorstadt oder in der Ledergasse, so können sie ihr Gut einem den Grafen genehmen Freunde „vsserthalb, es sy man oder fröw, wa der säshaft ist", vermachen, aber dieser Freund muss, damit das Gut hinter den Grafen und in der geschworenen Steuer ihrer Armenleute bleibe, hinter dieselben gen Engen ziehen. Ihre Bürgerin, die Brünlinin, mit der die Stadt „vmb sölichs" von ihres Mannes Hans Grüter sei., gen. Brunly, wegen in Spänen gewesen ist, und der darum von den Grafen ihr Gut „in hafft gelait" wurde, ist mit ihrem Gute auch in dieser Richtung begriffen, also dass sie damit wie andere Bürger zu Engen „vnentgolten aller bißher verluffner Sachen" fortan gehalten werde. Bisher mussten die Bürger, Bastarde, Landsassen, Landsiglinge und Söldner in der Stadt, Vorstadt oder in der Ledergasse und die sonst nach Engen ihre geschworene Steuer gaben, nach ihrem Absterben das Besthaupt von Vieh, „es were roß oder rinder", geben, fortan soll es den Erben des Verstorbenen freistehen, entweder 10 fl. Rh. oder das Besthaupt zu geben. Alle die in der Stadt, Vorstadt, Ledergasse und in der Stadt geschworenen Steuer sitzen und bisher von einer Menge Güter (die namentlich aufgeführt werden) keinen Zehnten gegeben haben, sie haben Briefe darum oder nicht, geben auch in Zukunft von diesen bisher zehntfreien Grundstücken den Grafen keinen Zehnten. Die Bürger und Söldner zu Engen , arm und reich, mögen Salz, Stahl und Eisen verkaufen, doch bleiben den Grafen ihre Gefälle daraus vorbehalten, nämlich: „welher jerlichen vaille hat, der git zu järzinß 10 ß 3i, item von ainem yetlichem rörly 3'/2 ß 4, von ainem aichin vaß 21 £}, von ainer schiben 5 $i, item von ainem schillig ysens 2 ,3)"; weiter sollen die Grafen die Bürger nicht „trengen"; „insunders sol nieman saltz, ysen noch Stachel vaill haben dann in dem saltzstadel äne erlöbnuß vnd ver- guusten, in darinne beschechen". Wer von den Bürgern in der Stadt, Vorstadt und in der Ledergasse, oder von denen, die nach Engen steuern, vor der Stadt Äcker baut „es syent aygen, lechen oder zinßäcker vnd die nit in lechen gehörent vsserthalb in die dörfer", soll davon den Grafen keinerlei Tagwerk zu thun verbunden sein; gehören aber solche Äcker „in lechen vsserthalb vnd in die dörfer", so sollen die gen. Bürger den Grafen davon „tun als ander lüt vsserthalb von sölichen ackern tünd". Für die in vorstehendem eingeräumten Freiheiten hat die Stadt den Grafen 350 fl. Rh. bar bezahlt a ). Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Engen (wie Bd. IV No. 83;. a. a. 0. T. 1438. 329 a) Diesem Vergleiche ist eine kleinere Urkunde (Perg. Or.) vom gleichen Tage transfigiert, in der 2 Punkte, weil „die hopt vnd richtung brief groß sind, also daz man sy vmb so wenig nit endern müsse", näher erläutert werden, nämlich: 1) „welher in dem saltzstadel annacht fail haben saltz, ysen oder stahel, der ist der 10 ß als von der jarstat wegen verfallen vnd zu geben gebunden, als ob er dasselb jar gantz fail hab, er habe dannethin fail oder nit"; 2) wegen der Zehnten sind beide Teile nicht weiter übereingekommen, „won was guter gen Engen da- selbs in vnser [der Grafen] zehenden gehörent". T. 10) 1445 bevollmächtigt zu der Neuenstatt König Priderrich, der seinem Rate Heinrich, Bischof zu Costentz und Verweser des Stiftes Kur, und dessen Brüdern für sich und seinen Vetter, Herzog Sigmund zu Osterreich, Gewalt gegeben hat, in ihrem Namen von den von Lupfen laut der Satzbriefe, welche die letztem von ihren Vorfahren, den Fürsten von Osterreich, haben, die Lösung der Herrschaft Hewen zu fordern, diesen Bischof, der dieser Lösung wegen gen den von Lupfen vor seinem Bruder, Herzog Albrecht zu Österreich, oder vor seinem Oheim, Markgraf Albrecht von Brandemburg, einen Rechtsstreit beginnen will, und dessen Anwälte, diese Sache vor seinem gen. Bruder zu berechten und in seinem und des Herzogs Sigmund Namen darin alles notwendige zu thun. Pap. Or. mit dem rückwärts zum Verschlusse unter Papier aufgedrückten unkenntlichen k. Siegel. Karlsruhe. 11) 1445 zinstag nach Invocauit [Febr. 16.] schreibt Fridrich von Hewen, Freiherr und Herr zu Engen, seinen [nicht genannten] Oheimen und sonders guten Freunden, er habe ihnen am Freitag vor In- voeavit [Febr. 12.] jüngst geschrieben, wie ihm die von Lupfen bisher wider Recht sein väterliches Erbe vorgehalten, wie er von ihnen nie Recht habe erlangen können, und wie er deshalb mit Hilfe und Rat seiner Herren und Freunde sein väterliches Erbe zu seinen Händen gebracht habe a ), damit sie, wenn die von Lupfen oder andere sie um Hilfe und Rat anrufen, sich dessen nicht annehmen, bis sie „der warhait aigenklich erindert" werden. Ihm kommt „in lantmerß wiß" vor, dass diese seine Oheime und guten Freunde über die Art, wie er sich seines väterlichen Erbes bemächtigt habe, Unwillen tragen; er selbst hätte es auch lieber mit Recht gehabt, denn so, aber die von Lupfen haben ihm sein Erbe wider Recht vorbehalten. Damit sie verstehen, dass er in den Sachen nicht anders, denn billig, gethan habe, erklärt er, er wolle mit ihnen, falls die von Lupfen sie nach Inhalt ihrer Vereinung um Hilfe und Rat angehen, vor die Grafen Ludwig und Virich zu Wirtemberg und deren Räte oder vor einen derselben und dessen Räte „fürkomen" und vor denselben, die doch in ihrer Vereinung und Gesellschaft seien, ausfindig machen lassen, was sie den von Lupfen ihrer Vereinung, allem Herkommen und Gestalt der Sachen nach zu thun verpflichtet sind. Auf dieses sein Erbieten hin zweifelt er nicht, sie werden den von Lupfen gegen ihn nicht helfen und ihn bei seinem väterlichen Erbe lassen. Er begehrt schriftliche Antwort bei dem Bringer seines Briefes. Pap. gleichzeitige Kop. a, a. 0. a) über diese That meldet der Constanze)- Chronist Schultheiss in seinen Collectaneen (Constanz, Stadtarchiv) I, IM: ,1445. In den ziten do nam junckher Friderich von Höwen mit hilf Hansen von Rechbergs vnd der von Eberstain, die sein schwäger waren, Engen nachtes in, vnd ergriffend graff Hainrichen von Lupfen darin, den viengen sy vnd fürten in hinweg, vnd wolten die vesti Höwen ouch ingenomen haben. Des wurdent sy vff dem hus gewarnet, das sy ze spat kament. In der sach ward ain tag angesetzt gen Costantz vff montag vor sant Jergen tag [Apr. 19.], dar kament vil herren vnd stett vnd ouch hertzog Albrecht von Osterrych mit vil volcks, vnd zum ersten ward gehandlet zwüschen den von Höwen vnd Lupfen vnd ward gericht, das sy der sach zu baider sit kamen vff hertzog Albrechten, vnd solten die von Lupfen Höweu das hus die wil inhaben vnd der hertzog die statt Engen, vnd solt der vsspruch geschehen bis zu sant Jacobs tag [Jidi 25.]". 12) 1445 zinstag nach Vnnßer Frauwen tag ze Miterfasten [?] geloben Friderich von Heuwen, Freiherr, und Hannß von Rechberg von der Hohenrechberg, die Burg und Stadt Engen als Friderichs väterliches Erbe eingenommen haben, die Stadt Engen, welche für sie um 1000 fl. Rh., die sie dazu von Meister Niclauß Gundelfinger, Vikar, Hannß Lidinger, Insiegler, Brun Bündrich, Stadtammann zu Costentz, Friderich Heidenher, Vogt zu Geyenhofen, Johans Buuian, Schreiber des Bischofs zu Costentz, erhalten haben, Bürge geworden ist, dafür schadlos zu halten; dasselbe geloben sie etlichen Bürgern und Insassen zu Engen, denen VI. 42 330 1438. sie Wein, Korn und anderes genommen haben. Einlager in Diessenhouen. Lupf. Kopialbücher XV, 67—69. Stuttgart. 13) 1445 mittichen in den Osterfeirtagen [März 31.] setzt zu Diessenhouen Albrecht Herzog zu Oslejxich in dem Unwillen, der sich zwischen den Grafen Hainrich, Eberhart * a ) und Sigmund von Luphen, Gebrüder, einer- und Fridrich von Hewen für sich und seine Helfer J6rg von Geroltzegk *) und Hannsen von Eechperg *) anderseits gefügt hat, und in dem der von Hewen Burg und Stadt Engen gewonnen, den Grafen Heinrich darin gefangen und bisher im Gefängnis gehalten hat, mit Willen beider Parteien einen „sacz" b ) bis auf kommenden st. Jörgen Tag [Apr. 23.] „vnd denselben tag vnd nacht gantz vber", also dass dieser Satz am nächsten Sonntag zu Aufgang der Sonne beginnen solle und von beiden Teilen, ihren Helfern und allen andern, die auf beiden Seiten „in den zwitrechten gewont vnd verdacht sind", fest gehalten werde. Fridrich von Hewen soll an diesem Sonntag auf gemeldete Zeit den Grafen Heinrich freilassen „auf söliche maynung nach lawt der zedel, die der vorgenant von Hewen vns darumb hat antworten lassen"; derselbe soll nämlich schwören, sich, wenn die Sache und Feindschaft nicht hingelegt werde, wieder in das Schloss und die vier Mauern, aus denen er jetzt genommen wird, oder in ein anderes zehn Meilen ringsum um dasselbe gelegene Schloss, in das er mit Briefen oder mündlich gemahnt wird, „auch in die vier mawren" auf st. Jörgen Tag zu stellen. Thut er das nicht oder wird er inzwischen durch seine Freunde oder Feinde gefangen, so soll er „hynnach zu stund nicht anders trinken, noch essen, dann wasser vnd brot von der blossen erden als lang, vncz er kümbt in das gsloes, doi'in er ist gemont worden". Aus demselben soll er ohne Willen Fridrich« von Hewen nicht kommen. Damit solche Feindschaft hingelegt werde, setzt er, >^der Herzog, den Parteien einen gütlichen, unverbundenen Tag auf Sonntag Jubilate [Apr. 18.] an dem Ort, an dem er da mit seinem fürstlichen Hofe sein wird; er wird dort versuchen, die Sache gütlich zu beendigen oder doch in „bessern anstannd" zu bringen; namentlich mag Graf Heinrich auf diesem Tage seine Sache nach aller Notdurft vortragen und erzählen. Wegen der Irrung zwischen gemeiner Gesellschaft der Vereinigung st. Jörgen Schilds im Hegöw und Hannsen von Eechperg, dann zwischen Hannsen von Eechperg und Hanns Vlrichen.yon Stöffl und zwischen Jörg von Geroltzekg und seinen Brüdern und Hansen dem altern und Frischhannsen von Podman, Gebrüdern, wegen einet Erbschaft will er, dass dieselbe in gutem bis auf gen. Sonntag anstehe, und dass die Parteien ihre Ansprüche auf diesem Tage zur gütlichen, unverbundenen Entscheidung vor ihn bringen. Pap. Or. c ) (das rückwärts aufgedrückte Siegel des Ausstellers ist ganz beseitigt). Karlsruhe. a) Die mit * bezeichneten Namen sind ausgestrichen, b) Ursprünglich stand dafür „frid". c) Dasselbe wurde, wie es scheint, wohl wegen der in ihm vorgenommenen Änderungen nie abgeschickt. 14) 1445 montag vor st. Jörigen tag [Apr. 19.] legt zu Costentz Albrecht Herzog zu Osterrich den Streit zwischen Bischof Hainrich zu Costencz, Verweser des Bistums Cur, und Fridrich von Hewen, dessen Bruder, und den Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen wegen des „gsloss" Hewen, der Burg und Stadt Enngen und des „gesloss" Hewenegk, in dem gen. Fridrich Burg und Stadt Enngen gewonnen und gen. Grafen Hainrich darin gefangen genommen hat, mit Willen beider Teile also gütlich bei: Alle in dieser Sache erlaufene Zwietracht zwischen den Parteien, ihren Dienern, Unterthanen und Helfern und allen, die auf beiden Seiten „darunter verdacht oder verwandt" gewesen sind, ist ganz ab. Bis zu st. Jacobs Tag „im snyt" [Juli 25.] soll er ihnen an dem Orte, wo er mit seinem fürstlichen Hofe sein wird, einen Eechtstag ansetzen, auf dem eine entgiltige Entscheidung erfolgen soll. Fridrich von Hewen soll den Grafen Hainrich bis kommenden ersten Maientag gegen eine gewöhnliche Urfehde freilassen und Burg und Stadt Enngen mit den Dörfern, Leuten und Gütern, die er eingenommen hat, in derselben Zeit zu gemeinen Händen einem, den er, der Herzog, ihm zuschicken wird, übergeben; derselbe wird die Herrschaft innehaben, bis ihn der Herzog heisst, wem er sie nach dem Endurteile einzuantworten habe. Diese „be- rednuss" bleibt in allen Stücken in kraft, auch wenn der Herzog „vor mercklicher vnmuss oder durch ander eehaft sache" bis st. Jacobs Tag ein Endurteil zu fällen verhindert ist; es tritt dann in gleicher Weise für ihn sein Oheim Albrecht, Markgraf zu Brandemburg, ein, der innerhalb der nächsten 3 Monate nach OT 1438. 331 st. Jacobs Tag, [wenn ihn die beiden Parteien 14 Tage nach dieser Frist darum bitten, das Endurteil fällen wird. Wenn ein Teil in einem oder mehrern der vorstehenden Artikel säumig wird, so wird der Herzog, beziehungsweise der Markgraf dem, der die gen. Herrschaft zu gemeinen Händen innehat, heissen, dieselbe dem, der dieser Berednis willig nachkommt, zu übergeben, zudem soll der säumige Teil allen Anspruch verloren haben. Perg. Or. mit den Siegeln des Bischofs Hainrich (abgebildet v. Weech, Tafel 33, No. 6), seines Bruders Fridrich (26 mm D, IV A 2, Schild von gewundenem Kranz umgeben; f SigUlinnx frtteidjXDonXtrBton:) un a des Grafen Hainrich von Lupfen (30 mm D, IV A 2, der Schild von der Umschrift durch erhabenen Kreis getrennt; S+grauf-l-ljatnrtüj+Don+lDpfra) (die des Herzogs Albrecht und des Grafen Sigmund von Lupfen fehlen), a. a. 0. 15) 1445 mitwoch nach st. Bartholomeus tag [Aug. 25.} bestimmt zu Diessenhouen derselbe Herzog, der umsonst versucht hat, eine dieser Parteien dahin zu bringen, dass sie der andern ausserhalb seines rechtlichen Spruches nachgebe, mit Willen der beiden Teile, weil er erkennt, „daz s&lhe obgemelt sachen yedem teil etwaz hoch vnd ernstlich anligen, vnd die nach notdurft zuuerhören vnd rechtlich zu entschaiden wol guter zeit vnd mußs bedürfen", er aber, wie den Parteien bekannt ist, dazu jetzt wegen seiner eigenen Sachen, die er wider seine Feinde vorgenommen, nicht geschickt ist: die Parteien sollen ihre Forderung auf Donnerstag nach U. Fr. Geburt fSept. 9.] schriftlich und mit ihren eigenen Siegeln verschlossen dem Abte zu Stain am Rein einantworten und von diesem Abte die Forderung des Gegenteils hinnehmen. Ebenso sollen sie ihre Antworten darauf auf Donnerstag nach st. Matheus Tag [Sept. 23.), ihre Widerreden auf Donnerstag vor st. Dyonisien Tag [Okt. 7.] und endlich ihre Nachreden auf der Eintausend Mägde Tag [OM. 21.] diesem Abte übergeben. Alle diese Schriften wird er, der Herzog, dann vor sich nehmen und versuchen, die Parteien gütlich zu vereinigen oder, wenn dies nicht gelingt, auf Sonntag vor Niclas Tag [Dez. 5.] seinen rechtlichen Spruch fällen. Pap. Konzept, a. a. 0. 16) Forderung der Grafen von Impfen 0 ). 1445 dynstag Vnser lieben Frauwen tag der Geburt abent [Sept. 7.]: Diß nachgeschriben ist vnser graue Heinrichs vnd graue Sigmonds von Lupfen, |1 gebrudere, ansprach vnd forderung, die wir nach lute des an- lasses, den der durch ||luchtig, hochgeborn fürst vnd herre, her Albrecht, herzog züOsterrich etc., vnser||gnediger, lieber herre, zwuschen hern Hainrichen, bischoff zu Costentz, vnd Friderichen von Heuwen, sinem bruder, uff ein vnd vns, die andereparthye, berett hat, tund an dieselben von Heuwen: Zum ersten bringen wir für vnd clagen, das Friderich von Heuwen mit rat bischoff Heinrichs obgenant vnd durch hilf vnd bystannt, dem selben Friderichen von ir beider wegen gescheen, vns Engen statt vnd sloß by nacht angewonnen, dasselb mit den dorferen darzü gehörig ingenomen, mich, graue Heinrichen, in dem sloß zu Engen gefangen, geturnet vnd für myn sloß Heuwen gefuret, das mit mynem libe wider willen der, die darinn warend, dadurch ich von dem leben zum tode möcht bracht sin, zu gewynnen vnderstanden, auch ein vnser huß vor vnserm sloß Heuwen gebrannt habent, vnd diewile das alles ist begangen mit eigenem gewalt vnherlanget, vnußgetragen vnd vnherlaubet billichs rechten vnd gerichts vnd sunder auch irer eren vubewaret, so fordern wir an dieselben gebrudere von Heuwen, vns vmb sollich handelung vnd geschieht vnd auch vmb costen vnd schaden vns, deu vnsern vnd den, die vns zuuersprechen steend, deshalp zugefüget, sollichen costen vnd schaden wir achten an acht dusend guldin mynder oder mee behelteniß guter rechnung vnd redlicher achtung, wandel vnd kerung zu tund, als wir getrüwen, das sie durch vnsers gnedigen herren , hertzogs Albrechts, vnderwisung sins rechtlichen Spruchs von eren vnd rechts wegen schuldig sollen werden. Item so ist auch vnser clage, das nach dem, als Engen mit gutlicher teiding von der von Heuwen vnd irer helfer banden widder kam, einer genannt Jöhelinger zu Engen in dem slosse getrungen vnd geschetzt ist zu geben funftzig vnd fünf guldin, vnd darzu hat er, als wir haben vernomen, sich müssen verschriben zu ewigen zyten widder die herren von Sultz vnd andere nit zu tund, vnd nachdem dann der selb Jöhelinger zu mir, graff Heinrichen, in bottschafft gein Engen vnd by vnd mit mir in sollich gefengknisse komen, vnd die Schätzung vnd buntenisse auch on herlangung oder herlauben rechts gescheen ist, so fordern wir an die egenanten von Heuwen, durch die, des wir meynen, nach diser obgerurten handelung des Jöhelingers gefengknisse sy zugangen, darumb auch wandel vnd kerung 42* U 332 1438. vnd hoffen, sie sollend des von vnserm gnedigen lierren, hertzog Albrechten, von eren vnd rechts wegen durch sinen rechtlichen sprach gewiset werden zu tund. Diß vnser obgeschriben ansprach vnd forderung vbergeben wir nach innhalt des anlasses mit dem vnderscheid, den wir meynen, ein yeglicher, ee er sin sach zu recht gesetzt vnd beslossen habe, wol dingen möge, also nachdem wir der von Heuwen antwurt werden hören, das wir dann in vnser Widerrede dise vnser zusprach meeren oder myndern vnd sie zu vnser notturft setzen mögen. Pap. Or. mit den unter Papier rückwärts zum Verschlusse aufgedrückten, schlecht ausgeprägten Siegeln der Aussteller a. a. 0. a) Dieselbe wurde, wie die folgenden Klagen und Antworten dem Abte zu Stein übergeben. 17) Forderung des Bischofs zu Gonstanz. 1445 Vnser lieben Fröwen abend Natiuitatis [Sept. 7.] Costentz: Vnsers bischoffHainrichs zu Costentz ansprach vnd clag zu graffHain- richen vnd gräff Sigmunden von Lupfen, herlangen von der losung wegen vnsers vetterlichen erbs de r h er schafft Heu wen: Dem durchluchtigen, hochgepornen fürsten |j_ vnd herren, hern Albrechten, hertzogen zu Osterrich etc.|U vnserm gnedigen lierren, embieten wir Hain- rich IL von gottes gnaden bischoff zu Costentz und des stiffts zu Chur verwaser, vnser willig dienst vnd was wir üwern fürstlichen gnaden zu dangknamkait vnd geuallnisse vermögen, zu allen ziten berait. Gnediger fürst! Von der spenn vnd zwaigung wegen vnser vnd graff Hainrichs vnd gräff Sigmunds von Lupfen, gebrüder, herlangen von vnsers vetterlichen erbs der herschafft Hewen wegen, der wir baidersid zu er vnd zu recht für üwer gnad komen vnd veranlasset worden sind nach lut der compromisß vnd anlassbrieff be- sigelt darüber geben, darumb vns dann uwer fürstlich gnäd nechst ainen rechttag für üwer fürstlich gnad gen Diessenhouen vff Bartholomei zu nacht dazüsin gesetzt vnd beschaidcn vnd vff dem selben tag mit vnser baider partyen wissen vnd willen souil darinn geredt vnd betädingt hat, das wir baidersidt vnser clag, antwurt, red vnd widerred in geschrifft setzen vnd das vnd anders, des wir dann im rechten getrüwen zu geniessen, üwern gnaden vnd dem erwirdigen, gaistlichen, vnserm lieben, andächtigen hern Johannsen, appt des gotzhuß zu Stain, an üwer gnaden statt in ainem benanten zit inantwurten vnd vbergeben sollen, wie dann sölichs der recesß von üwern fürstlichen gnaden besigelt hierüber geben merglichen vßwist, sö- lichem nachzükomen, so ist diß nachgeschriben vnser clag vnd zusprach, so wir dann hand vnd zu haben vermainen zu den obgenanten gräff Hainrichen vnd gräff Sigmunden von Lupfen, gebrudern, gemainlich und sunderlich, vnd bringend och das also für üwer fürstlich gnad in recht. Des ersten so hat üwer fürstlich gnäd, des wir nit zwifeln, wol gehört vnd vernomen, wie hern (sie) Peter von Heuwen, vnser herr vnd vatter, vnd Wolf von Heuwen, vnser vetter, seligen vor ziten dem durchluchtigen, hochgepornen fürsten und heren, hern Lütpolten, hertzogen zu Osterrich etc., vnd sinen brSdern loblicher gedechtniß vnd iren erben ir vesti Althewen, ir bürg vnd statt Engen vnd ir vesti Hewenegk mit allen luten vnd gutem etc., vnd die selb vnser gnedig herschafft von Österich die selben pfandschafft furo gräff Johannsen seligen von Lupfen ingeben vnd versetzt hand, wie dann sölichs die satzbrieff darüber geben vßwisen. Also nach ab- gang desselben gräff Johannsen von Lupfen, so haben wir vnd vnser bruder Hanns vnd Fridrich ain lesung der obgemelten pfandschafft an den durchluchtigen, hochgepornen fürsten vnd lierren, hern Pridrichen, hertzogen zu Osterrich, vnsern gnedigen herren, dem gott gnädig sein wolle, dozümäl als den eltosten fürsten von Osterrich eruordert vnd sin gnad ankörnen vnd gebetten vns der gnedielich zu gestatten, das vns öch sin gnäd zugesagt vnd vns, obgenanten bischoff Hainrichen, als dem eltosten von Hewen beuolhen vnd ge- walt gegeben hat, die selben pfandschafft von gräff Johannsen seligen von Lupfen sün vnd erben , dem er och die versetzt hett, nach innhalt ir satzbrieffen zu lösen, als dann sölichs der gewaltzbrieff vns von sinen gnaden besigelt darüber geben, der von wort zu wort hernach geschriben stat, merglichen innhalt___ a ). Vff das, gnädiger herr, so haben wir den von Lupfen gemainlich ain credentzbrieff vff Eüdolfen seligen von Fridingen vnd Fridrichen Haidenhaimer geschriben, die zu in gesant vnd in beuolhen, sölich losung der ge- melten pfandschafft nach des berürten gewaltzbrieff lut an si zu eruordern, das sie öch also getan , in den obgemelten gewaltzbrieff getzaigt vnd daruff die losung nach des lut vnd sag in vnserm namen vnd des 1438. 333 obgenanten vnsers gnedigen lierren, hertzog Fridrichs seligen, wegen an si eruordert hand. Die von Lupfen haben vns sölicher lesung nit wollen stattün, sunder vns die durch ir selbs gewalt vnd äne recht so lang verzogen, das in dem der vorgenant vnser gnediger herr, hertzog Fridrich, seliger gedechtniiß von zyt ge- schaiden, in dem öch die sach an vnsern allergnädigosten heren, küng Albrechten seligen löblicher gedecht- nuß, komen vnd gewachsen ist, der och den von Lupfen darumb geschriben vnd an si begert hat, vns vnd vnsern brudern der losung zu gestatten. .. b ). Das si alles verachtet vnd sich der losung zu gestatten ge- spert hand. Nachdem vnd nn der vorgenant vnser gnediger herr, hertzog Fridrich selig, laider abgangen ist, so haben wir vnd vnser bruder vorgenant sölich losung an den allerdurchluchtigosten, hochgepornen fürsten vnd herren, hern Fridrichen, Römischen kunig, üwer gnäd bräder, och eruordert vnd sin kuniglich gnad vnderwist, wie dann vnser gnediger herr, hertzog Fridrich sei., vns vergünst vnd gewalt geben hat, die losung von denen von Lupfen züuordern vnd zu tun, der och solichs für sich vnd den durchlüchtigen, hochgepornen fursten vnd herren, hern Sigmunden, hertzogen zu Österlich etc., confirmiert vnd vns sölicher- mäß och gewalt gegeben hat nach innhalt siner küniglichen gnäd brieff darüber gegeben___°). Vif das haben wir vnser rät vnd diener, mit namen Wilhelmen von Fridingen, Bilgerin von Höudorf vnd Wilhelmen Im Timm, aber zu den von Lupfen gesant vnd den beuolhen, die lesung an si zu eruordern, in och daby geschriben nach innhalt ainer missiue... d ). Das alles die von Lupfen verachtot vnd vns die losung durch ir selbs gewalt vnd äne recht verzogen hand, vber das sich ir vatter selig für sich vnd sin erben by trü- wen vnd hoch verschriben hat, vnser gnedigen herschafft von Osterich der losung, wenn sie darumb eruordert werden, zu gestatten, wie denn sölichs die brieff, so hernach geschriben stand vnd von im besigelt darüber gegeben sind, merglichen innhalten ...."). Vff das alles so haben wir die von Lupfen mit recht für vnsers allergnädigosten herren, des Komischen kungs, kambergericht ainest, änderst vnd zem drittenmal fürgehaischen vnd geladt nach innhalt der ladbrieff, der wir vidimus haben, die wir öch bitten züuerhören, ob das notdurftig sin wirdet, vnd nit anders begert, denn rechtz, dauon vns die von Lupfen öch freuenlich vnd mit sölichen Worten, die dann gräff Hainrich vor dem küniglichen kamergericht zu Costentz offenlich geredt hat, die dem richter vnd den vrtailsprecher, die dozümäl am rechten gesessen, die wir darumb bitten züuerhören, des wir nit zwifeln, wol ingedengk, gangen (sie) sind, vnd darüber die armen lut in der herschafft Hewen, zu Engen in der statt vnd vff dem land gesessen, die doch vnser recht vetterlich erb sind, geuangen, geturnt, geblockt, sy geschetzt, in ir aigen vnd erb gewalteclich genomen vnd si in ma- nigeiiay weg anders gehalten, denn ir satzbrieff vnd der obgemelt erst widerbrieff mit irs vatters vnd hern Heinrichs seligen von. Randegk insigeln besigelt, darinn sich ir vatter gar hoch verschriben hat, den satz getrülich vnd erberlich innzühaben vnd sich der gewanlichen zinsen, sturen, diensten, vellen vnd gülten, so von alter her dauon gepürt hat, benügen zu lassen vnd darüber die lüt vnd guter, die in den satz gehören, nit hoher zu trengen, zu benoten, noch zu beschweren in dehain wise, wie denn das der selb brieff gar merglichen vßwist, vnd sunderlich die zwen Blüm Hainrichen vnd Petern, die doch from, erber lüt sind vnd si vnd ir vordem yewelten von aigenschafft wegen zu der herschafft gehört hand, ewenclich daruß verkofft vnd vertriben, och Hainrichen darzü gehalten, das er schweren müst, ewenclich zu kainem von Hewen weder in diensts wise, noch sust in kain ir schloß niemer zu komen, als sich das mit warhait vnd versigolten brieffen redlichen finden sol, ob si des abred sin wolten, vber das si sich gen in verschriben hand, sy halten vnd beliben zu lassen, wie si dann by der (sie) von Hewen, och den fursten von Österlich gefriet vnd har- komen sind, nach lut der brieffen darüber gegeben----- £ ). Vnd och vber das in vnser allergnädigoster herr, der Eömisch [künig], geschriben vnd gebotten hat, die armen lüt ains sölichen züuertragen.. .. e). Darumb, gnediger fürst vnd herre, so bitten wir üwer fürstlich gnad demüteclichen, mit den von Lupfen vorgenant zu schaffen vnd si mit uwerm rechtlichen spruch zu vnderwisen, vns sölicher losung vnsers vetterlichen erbs der herschafft Hewen nach innhalt ir satzbrieffen, die si haben von üwem altuordern, fürsten von Osterrich loblicher gedechtnüsse, vnd der gewaltzbrieff, vns von vnserm gnedigen herren, hertzog Fridrichen, öch vnserm allergnädigosten herren, dem Römischen künig, üwer gnaden brüder, vnd hertzog Sigmunden darüber geben, gewertig zu sin vnd statt zu tun, nachdem vnd sich ir vatter sei. hoch verschriben hat nach der obgemelten brieff lut, vns öch kerung vnd wandel zu tun vmb sölich schatzgelt, so si annders, SEI 334 1438. denn ir satzbrieff vnd ihr widerbrieff wisen, von der herschafft genomen vnd geschetzt hand, vnd vns vnsern costen vnd schaden, so vns vber die sach gangen ist, der sich gepürt ob 2000 guldin, abzüleggen, hoffen vnd getrüwen, es sige billich vnd recht, vnd behalten vns fürbaß clag, antwürt, red vnd widerred vnd diß Vnser geschrifft vnd clag zu mindern vnd zu meren, so offt vnd dick vns des notdurftig ist. Pap. Or. in Heftform mit dem Sekretsiegel des Ausstellers, angehängt an zwei Leinenschnüren (das ausserdem zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte ist abgefallen), a. a. 0. a) Hier folgt eine Abschrift dieses Briefes (No. 219) von 1438 März 5 (hier irrig von 1430 datiert), b) Hier folgt die Kopie dieses Briefes, von dem aber das Datum nicht aufgenommen ist. c) Hier folgt dessen Kopie von 1440 Juli 21 (No. 219, 5). d) Hier folgt dessen Kopie 1440, Aug. 8. (No. 219, 6). e) Hier folgen Kopieen der Verschreibung des Grafen Hans von Lupfen gegen Österreich von 1405 Jan. 24. und 1406 Sept. 6. (No. 143, 1 und 143, 4 a . f) Hier folgen Kopieen der Verschreibungen des Grafen Hans von Lupfen und der Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen gegen die Herrschaft Hewen von 1404 Nov. 5. und 1438 Aug. 17. (No. 143 und 219, 2). g) Hier folgt Kopie des k. Befehls an die von Lupfen von 1441 März 4. (No. 219, 7). 18) Antwort der Grafen von Lupfen. 1445 st. Matheus abent [Sept. 20.\. Diß ist vnser graue Heinrichs vnd graue Sigmonds von Lupfen, gebrudere, vff clag vnd ansprach bischoff Heinrichs von Costentz antwurt, die wir üch, dem wirdigen, geistlichen, dem abbt zuSteyn, senden nach wisung des anlasses, den der durch- luchtig, hochgeborn fürst vnd herre, her Albrecht, hertzog zu Osterrich etc., vnser gnediger, lieber herre, zwuschend dem obgenanten bischoff Heinrichen vndsinenbruderFriderichen vonHeuwen an einem vnd vns, dem andern teil, beredt hat: Vff sollich clag vnd forderung, die herre Heinrich, bischoff zu lj_Costentz, allein für sich selbs vnd nit mit ime Friderich ^von Heuwen, sin bruder, wiewol die anlassbrieue von ||_dem durchlüch- tigen, hochgebornen fursten, vnserm gnedigen herrn, hern Albrechten, hertzogen zu Osterrich etc., zwüschent ine an einem vnd vns, graff Heinrichen vnd graue Sigmonden von Lupfen, dem andern teil, berett vnd gegeben, begriffend sie beide, ist vnser antwurt, als hernach geschriben steet: Des ersten, als der selb bischoff Heinrich schribet, wie Altheuwen vnser vesty, vnser statt vnd burgk Engen vnd vnser vesty Heuweneck von sinem vatter vnd vettern seligen an den durchlüchtigen, hochgebornen fursten vnd herren, hern Lu- polten, hertzogen zu Osterrich etc., vnd sine brudere seliger gedechtnisse vnd von den selben an vnsern herren vnd vatter, graff Johansen von Lupfen seligen, komen sien, vnd wie nach abgang vnsers vatter er als der eltest von Heuwen durch sine bottschafften vnd geschrifften vnd mit gewaltsbrieuen, ime von dem durchlüchtigen, hochgebornen fursten vnd herren, hern Friderich, hertzogen zu Osterrich etc., darnach von den allerdurchlüchtigsten fursten vnd herren, hern Albrechten, Römischen konig etc., beide löblicher ge- dechteniß, vnd itzunt vnserm allerguedigsten herren, konig Friderichen, gegeben, an vns vnd vnsere brudere begert habe losung, der wir vns gewieddert haben, daruinb er in besliessung siner geschrifft begeret, vns zu wisend nach innhalt vnser satzbrieue von vnser gnedigen herschafft von Osterrich vnd der gewaltsbrieue, ime in vorgeschribener maß darüber gegeben, losung gewertig zu sind, nachdem vnser vatter selige sich ver- schriben solle han nach lute ettlicher brieue, der abschrifft er verzeichent furgyt, vnd damit auch fordert kerung vnd wandel vmb schatzgelt, das wir anders, dann vnsere satzbrieue vnd widderbrieue wisen, von der herschafft genomen vnd geschetzt sollen han, vnd ime sinen kosten vnd schaden, so ime vber die sach gangen sy, der sich gebure ob zweyen dusent guldin, abzulegen, daruff ist vnser, der von Lupfen antwurt das wir getrüwen, vns solle in disem rechten glimpf vnd statten bringen, das, als bischoff Heinrich selber bekennet, der losung vormalß begert han nit von wegen sin selbs oder siner brudere, sunder an stat vnd von wegen vnser gnedigen herschafft von Osterrich, dann wir haben nye gemeynt vnd meynen auch noch nit, in billichkeit pflichtig sin, derselben vnser gnedigen herschafft oder iemand von iren wegen losung statt zu tun, nachdem an vnsern vatter seligen vnd von ime an vns zu vnd mit anderm rechtlich komen ist alle gerechtickeit, die der obgenant vnser gnediger herre, hertzog Friderich von Osterrich selige, zu oder an der obgenant vnser herschafft Heuwen gehabt hat vnd er oder sin erben gehan mochten, vnd wir 1438. 335 haben auch sin gnade, als er bischoff Heinrichen den gewaltsbrieue, damit der losung an vns zu gesynnen, gegeben hatte, auch darnach vnsern gnedigsten herren, kunig Albrechten seligen, sollicher vnser gerechtickeit vnderwiset, das wir daraffter von ine vnangelanget sind bliben, vnd als wir durch furnemen bisckoffe Heinrichs von vnserm allergnedigsten herren, konig Fridericken, dersachhalp des ersten sind beschriben, haben wir mit vnserer gesckrifft vnd botschafft vnser gerechtickeit für sin königliche gnade auch bracht in hoffenung, souerre an sinen gnaden were gewesen, er solt vns darnach auch vnhersucht han gelassen, aber von anruffen bischoff Heinrichs wurden wir von sinen gnaden beschriben zu komeu zu recht, des wir an billichen enden gehorsam zu sind vns dauor oder syther nye gewidderet, sunder alltzyt darzu williclich herbotten haben, vnd sind auch uff sollich vnsers herren, des konigs, begerung vnd heischung sinen gnaden zu recht nachgefolget mee, dann an ein ende, vnd nemlich gein Costentz, da haben wir gerett vnd furgewendt, das vns dücht notturftig; ist das nit gewesen zu geuallen bischoff Heinrichs, damit hoffen wir nicht vnbillichs gehandelt, noch vns icht vnsers rechten begeben han, dann er hette wol herlaubung gehapt, sinem angefangenen rechten nachzufolgen, vnd weren wir mit billichem, rechtlichen vrteil gewiset vnd pfiichtig worden zu tund vtzit, des wir vns darnach gewiedert betten, brecht er das nü von vns für in recht, des mocht er wol han fuges mee, dann mit dem, das er vns doch anders, dann wir hoffen, das sich finden solle, vnbillicbs zuleget vnd schuldiget. Herumb vnd diewile vnser vatter selige by sinem leben vnd wir nach sinem abgangk bißner gewesen vnd wir noch sind zu vnd mit anderm rechtlich besitzer vnd innhaber aller der recht, die vnser gnediger herre, hertzog Friderich selige, an vnser vesty Altheuwen, an vnser bürg vnd statt Engen vnd an vnser vesty Heuweneck mit allen rechten, nutzen, herlicbkeiten vnd zugehorungen gehapt hat, als wir auch sollicher vnser gerechtickeit haben brieue, die wir meynen byzulegen, so hat sich nit geburet vnd sind wir auch, des wir hoffen, noch nit pfiichtig, vnser gnedigen herschafft von Osterrich oder iemand von iren wegen oder an irer statt losung gewertig zu sind. Hett aber bischoff Heinrich vormals ye oder itzuud in disem rechten an vns gefordert, im von sin selbs wegen losung zu gestatten, das er doch nit hat getan, so were gewesen vnd ist aber vnser meynung vnd antwurt, das haben wir vernomeu, es sy zwuschen vnser gnedigen herschafft von Osterrich vnd den von Heuwen gehandelt vnd gestallt also, das die von Heuwen sich sollicher losung gegen der selben vnser gnedigen herschafft begeben habend, des wir an statt vnd in namen der herschafft von Osterrich vnd als iuhaber irer gerechtickeit auch gehofft haben vnd noch hoffen zu genyessen, vnd wir ziehen vns auch der herfindung sollicher eegemelter handelung zwüschent vnser gnedigen herschafft vnd den von Heuwen uff furbringen derselben vnser herschafft, ob wir anders des itzuud zu recht oder hinfur in künftigen zyten notturftig werden. Ob aber herfunden wurde, das die von Heuwen sich gegen vnser gnedigen herschafft der widderlosung nit betten gegeben in obgeschribener form, dannoch meynen wir, wolt bischoff Heinrich losen, er solt das gegen vns als der herschafft von Osterrich furnemen doch nit vmb mee, dann vmb sin teil an dem halben teil der herschafft Heuwen, vnd er solt auch die losung tun mit souil gelts vnd in der maß, als die versatzung von sinem vatter vnser gnedigen herschafft were gescheen, vnd der ander halp teil, der von Wolfen von Heuwen seligen in eigenschafftwise vnd rechtlich nach innhalt eins versigelten brieffs, den wir auch byzulegen meynen, an vnsern vattern seligen vnd von im uff vns komen ist, den auch vnser vatter vnd wir also für eigen inngehapt vnd besessen habent, solte vnd solle vns hinfur in eigenschafftwise zügehorn vnd bliben. Vnd als bischoff Heinrich meldet, wir haben die armen lute, zu Engen vnd uff dem lande gesessen, gefangen, geturnet, geblocket, sie geschetzt, ine ir eigen vnd erbe gewalticlich genomen vnd sie in mangerley wege anders gehalten, denn vnser satzbrieff vnd vnsers vatters seligen widderbrieff wisent, vnd nennet in sunderhait Heinrichen vnd Petter Blumen, die wir uß der herschafft ewiclich verkaufft, vertriben vnd sie keynem von Heuwen wedder in diensts wise, noch in keyn ir sloß zu komen verbunden sollen han etc., semlich schuldigung dunckt vns vnbillich, doch nach bischoff Heinrichs handelung nit fremde, dann nach sollicher gerechtickeit, die wir zu vnd an vnser obgenanten herschafft haben, als hieuor geschriben steet, meynen wir, im habe nit geburet vns anzulangen, wie wir die selb vnser herschafft vnd lute bißher haben regieret vnd gehalten, ob vns aber geburet im darzu zu geben antwurt, die ist also, das wir doch gegen deheynem dem vnsern, in die obgemelt vnser herschafft gehörig, nicht wissen gehandelt, dann das wir in straff des vnrechten vnd in ji; : I I 336 1438. billichkeit wol füg meynen gehapt lian. Diewiele auch bisclioff Heinrich nit, gegen welchem den (sie) armen luten wir anders, dann billichs, furgenomen sollen han, vßgenomen die zwene Blumen, benennet, so können wir ime zu sollicher verborgener clag uff diß zyt nit geantwurten, aber von Heinrichs vnd Peters Blumen wegen antwurten wir, das wir die selben vmb ir Verschuldung nach vrteil vnd recht gestrafft wolten han, so sind wir von ine vnd iren frunden flehelich vnd ernstlich gebetten, sie des rechten zu überhaben vnd ine zu tund gnade, die ist ine von vns gescheen. Als auch bischoff Heinrich vns zuspricht vmb costen vnd schaden, darumb hoffen wir ime nicht pflichtig sin, nachdem wir im deheinen costen oder schaden ver- schriben, gerett noch versprochen haben. Vnd wir getruwen heruff, vnser gnediger herre, hertzog Albrecht, solle mit siner gnaden rechtlichem spruch vns diser obgerurter bischoff Heinrichs ansprach vnd forderung ledig wisen vnd auch nach innhalt des anlasses heissen vns vnser bürg vnd statt Engen mitsampt den dorfern, luten vnd guten, der wir entwert sind, widder inantwurten. Vnd als der egenant bischoff ge- schriben hat vbergeben abschrifften brieue, die er zu haben sich vermisset, daruff ist vnser meynung, nachdem wir ettliche derselben brieue vor nye gesehen, gehöret, noch wissende danon copien ye gehapt vnd noch nit haben vnd auch widder dieselben brieffe, so wir sie hand gesehen, redlich hoffen zu reden, diewile dann dise sach vnser vetterlich erbe vnd narung anlanget, so getruwen wir, sich solle nach herkennen vnsers gnedigen herren, hertzog Albrechts, des richters, in rechten geburen, das bischoff Heinrich die brieue vnd dehein vidimus dauon zu recht antwurt vnd lege, vnd das sie vns in bysin desselben vnsers gnedigen herren vnd richters an geschrillt vnd sigelu zu sehen werden. Diewile auch Friderich von Heuwen , den der willkürlich anlaß in allen puneten mit bischoff Heinrichen an einem teil begriffet, vns nit hat zugesprochen, so hoffen wir herkannt zu werden itzund vnd hernachmalß siner forderung, wie er die diser sach halp an vns zu haben möcht meynen, ledig zu sind vnd zu bliben, vnd das auch bischoff Heinrichs Zuspruch nit ferrer langen, noch darüber tieffer geurteilt werden solle oder möge, dann souil als ine dise sach zu sinem teil beruret. Wir dingen vnd behalten vns auch, als wir meynen nach ordennung rechts wol macht han, nachdem wir des obgenanten bischoff Heinrichs Widerrede werden hören, das wir dann in vnser nachrede dise vnser antwurt meeren. myndern vnd, was vns zu melden vnd furzübringen bequemlich sin dunckt, handeln mögen zu vnser notturft vnd herflndung der gerechtickeit. Zu vrkunde haben wir dise vnser antwurt verslossen versigelt mit vnsern insigeln vnd die auch daran gehenckt a ). Pap. Or. in Heftform mit den Siegeln der Aussteller Heinrich (zerbrochen, hat Schildhalter) und Sigmund (IV C, 32 mm D), angehängt an einer durch das Heft gezogenen Schnur; von den zum Verschlusse unter Papier rückwärts aufgedrückten Siegeln ist nur das Heinrichs erhalten, a. a. 0. a.) In seiner Widerrede von 1445 Mittwoch vor st. Dyonisien Tag [Olct 6.] (Pap. Or mit einem anhangenden und einem zweiten, zum Verschluss unter Papier rückwärts aufgedrückten Siegel des Ausstellers in Heftform, a. a. 0.) hält der Bischof seine Klage aufrecht und behauptet ausserdem, die von Lupfen hätten ihm und seinem Bruder im Gegensatze zu ihrer Antwort nie Recht geboten und seien gegen den Befehl des Königs ihnen nirgendshin dem Rechte nachgefolgt, sondern hätten allwegen ausserhalb des Rechtens geredet. Dies folge aus der letzten zu Frangkfurt gegebenen Citation, in der der König melde, dass Graf Heinrich daselbst ausserhalb des Rechts geredet habe, seine Brüder seien hinweggeritten und hätten nicht gewusst, „das sölicher rechttag vff dann sin sölt", auch habe er von denselben keine Vollmacht, um ihretwegen zum Rechten zu antworten. Ebenso habe derselb e zu Costentz vor dem k. Kammergericht auch ausserhalb des Rechten öffentlich geredet, „er wölte nütz vor in rechten, sy sölten öch nützit vber in vrtailen, denn si hetten des kainen gewalt vnd ob si darüber ichtzit vrtailten oder sprechen, so wölt er doch gantz nützit dauon halten vnd das lassen souil wert sin". Ohne Erfolg habe er darum gegen die von Lupfen das Recht zu Wien, zu der Nüwenstatt, zu Frangkfurt, zu Pryburg in Ochtland, zu Bysuntz, zu Costentz und an andern Enden gesucht. Er habe von denselben auch nicht nur seinen Teil an der Hälfte der Herrschaft Heuwen zu lösen, sondern im Namen der Herrschaft Osterrich die ganze Herrschaft. Der Verkauf der Hälfte des Eigentums durch seinen Vetter Wolf sei. an den Grafen Johans von Lupfen sei kraftlos, denn die Herrschaft sei „yewelten ain vngesündert vnd vnuertailt gPit" desselben und ihres Vaters gewesen, deshalb habe Wolf nichts zu verkaufen gehabt. Sollte noch vorgebracht werden, dass Graf Johans von Lupfen von König Sigmund „etwas" wider den Herzog Pridrich und das Haus Osterrich erlangt habe, so könne das ihm an der Lösung ihres Erbes nicht schaden, da er „das gen dem hl. Römischen rieh noch sust in kain weg" verschuldet, und da der König gen. Herzog später wieder restituiert habe. — In der Nachrede der von Lupfen auf diese Widerrede, 1438. 337 gegeben 1445 Dienstag nach st. Gallen Tag [Okt. 19.] (Pap. Or. in Heftform, die Siegel fehlen, a. a. 0.) suchen dieselben sich wirklich auf die Briefe des Königs Sigmund gegen den Herzog Fridrich und dessen Verleihung der Herrschaft Hewen an ihren Vater, endlich auf den Verkauf von Seiten Wolfs von Hewen zu stützen. Graf Hain- rich giebt auch zu, in Costentz, da das Gericht nicht so, wie es gegen sie als Grafen des Reiches und sonst nach Herkommen und Gestalt der Sachen billig war, besetzt gewesen sei, Worte geredet zu haben, die zu seiner und seines Bruders Notdurft, nicht zu Gefallen des Bischofs dienten. 19) Antwort des Bibdiofs von Constanz. 1445 mittwoch nach st. Matlieus tag [Sept. 22.] Constanz. Diß ist vnserbischoffHainrichs zu Costentz etc. antwürt vff gräff Hain richs vnd graff Sigmund von Lupfen clag: Dem durchlüchtigen, hochgepornen fursten vnd herren, hern Albrechten, hertzogen zu Osterrich etc.,|| vnserm gnedigen herren, enbieten wir Hainrich, von gottes gnaden bischoff zu Costentz vnd des stifftz zu Chur verwäser, vnser willig dienst vnd was wir üwern fürstlichen gnaden zu || dangknamkait vnd geuallnüsse vermögen, allzit berait. Gnediger fürst vnd herre! Nachdem vnd die von Lupfen, nämlich graff Hainrich vnd gräff Sigmund, ir clag vnd vorderung in ge- schrifft gesetzt vnd clagt hand, vnser brüder Fridrich von Heuwen hab mit rät vnser vnd durch hilf vnd bistand, dem selben vnserm brüder von vnser beder wegen beschechen, in Engen statt vnd schloss by nacht angewonnen ----- a ), nimpt vns sölich der von Lupfen clag vnd vorderung nach allem harkomen und gestalt der Sachen frömd vnd vnbillich, mainten, wir sölten sölicher schuldigung vnser eren billichen von in vertragen sin, denn das kainer der vnsern oder yeman von vnsern wegen by sölicher geschieht gewesen sige, hoffen vnd getrüwen wir nit, das sich das zu recht oder zu tagen yemer finden soll; hetten wir och vnserm brüder in den Sachen ichtzit geraten, nach dem vnd sich dann vnser brüder vnd sie eren vnd rechtz für üwer gnäd geaint hand nach des anlaß lut, so mainen wir den von Lupfen deßhalb gar nützit zu tun sin oder zu autwürleu haben, vnd siddemnal vns die von Lupfen vorgenant in den Sachen vnser eren so ber liehen schuldigen, als dann üwer fürstlich gnäd in ir clag, des wir nit zwifeln, wol gehört vnd verstanden hat, vnd wir des aber vnschuldig sind vnd sich nieiner finden sol, so hoffen vnd getrüwen wir, die von Lupfen sollen vns sölicher schuldigung wandel ze tun nach vnser eren notdurft schuldig sin vnd bitten üwer fürstlich gnäd, si ains sölichen mit üwerm rechtlichen spruch zu vnderwisen. Das ander stuck von des Jöchlingers wegen lassen wir vnsern brüder Fridrichen verantwurten , denn vns ist dauon gantz nützit zu wissen, sind öch daby noch mit nit gewesen wir, noch nieman von vnsern wegen. Vnd alle die wyl dis sach nit beschlossen vnd zem rechten gesetzt ist, so behalten vnd bedingen wir diß vnser antwürt zu mindern vnd zu meren vnd alles das, so wir nach dem rechten behalten vnd bedingen mögen vnd vns im. rechten notdurftig ist, an all geuerd. Pap. Or. mit dem unter Papier rückwärts zum Verschluss aufgedrückten, unkenntlichen Sekret, a. a. 0. a) Die betr. Stelle der Klage (No. 219, 16) bis „eren vnbewaret" wird hier wörtlich wiederholt. 20) Antwort Fridrichs von Hewen. 1445 mittwoch nach st. Hatheus tag [Sept. 22.]. Diß ist min Fridrichs, fryherr von Hewen, antwürt vff gräff Hainrichs vnd gräff Sigmunds von Lupfen clag : Dem durchlüchtigen, hochgepornen fürsten vnd herren, hem_Albrechten J hertzogen zu Osterrich etc., || minem gnedigen herren, enbüt ich Fridrich von || Heuwen, fry, min vnder- tenig, willig dienst zu J allen zyten berait. Gnediger fürst vnd herre! Uwer fürstlich gnäd hat, des mir nit zwifelt, wol gehört vnd vernommen, wie gräff Hainrich vnd gräff Sigmund von Lupfen, gebrüder, ir ansprach vnd vorderung in geschrifft gesetzt vnd sich clagt hand, wie ich in Engen, statt vnd schloß, mit rät mins herren vnd brüders, des bischoffs zu Costentz, vnd durch hilf vnd hystand mir----- a ). Gnediger fürst vnd herre, hoff vnd getruw ich, was ich in den Sachen hab getan, das mit eren getan hab vnd mit eren züuerantwürten. Vnd wadurch ich zu sölichem, minem fürnemen gen&t vnd getrungen bin, hat uwer fürstlich gnäd in des obgenanten mins herren vnd brüders, des bischoffs zu Costentz, clag zu guter maß wol gehört vnd verstanden, des ersten, wie der selb min herre von Costentz, min brüder Hanns vnd ich vmb ain losung vnsers vetterlichen erbs der herschafft Heuwen an vnsern gnädigen herren, hertzog Fridrichen VI. 43 338 1438. seligen, darnach an vnsern allergnädigesten herren, den Römischen kiinig, uwer gnaden brüder, gesucht vnd geworben vnd si vns der von den von Lupfen zu tun vergünst vnd dem obgenannten, minem herren von Costentz, als dem eltesten vnder vns beuolhen vnd gewalt geben hand, die losung von den von Lupfen zu tun , als dann das die gewaltzbrieff darüber geben vßwisen, vnd wie darnach der selb min herr von Costentz die lesung durch sin rät vnd diener muntlich vnd schriffteclichen an die von Lupfen eruordert, in darumb tag gen Schaffhusen gesetzt vnd geschriben hat, daselbs hin zu im zu komen vnd ir satzbrieff mit in zu bringen, was in dann min gnedig herschafft von Osterrich nach ir satzbrieff lut vnd sag zu tun war, das -er in das völliclichen tun wölt, sy darnach für vnsers allergnädigosten herren, des Römischen kunigs, kam- mergericht ainest, änderst vnd zem drittenmal gehaischen vnd geladt, vnd wie die von Lupfen das alles veracht, vns der losung vnsers vetterlichen erbs vnser herschafft Heuwen gewalteclich vor vnd dem be- nanten minem heren von Costentz von sölichen obgemelten sinen angehabnen rechten fräuenlich gangen sind, als dann mainigem fromen biderman, die zu Costentz vff der pfallentz daby gestanden, vnd dem richter vnd vrtailsprecher, die daselbs am rechten gesessen sind, wol zu wissen ist vnd von gräff Hainrichen von Lupfen gesehen vnd gehört hand, das er sich nit in recht stellen wolt vnd vsserthalb des rechten redt •er wölt nütz vor in rechten vnd ob si ichtzit vber si vrtailten vnd sprechen, das lassen souil wort sin vnd gantz nützit dauon halten, vnd darzü die armen lüt in der herschafft Heuwen , zu Engen in der statt vnd vsserthalb vff dem land gesessen, geuangen, geturnt, geblockt, sy geschetzt, in ir aigen vnd erb gewalteclich genommen vnd si in manigerlay weg anders gehalten, denn ir satzbrieff vnd och irs vatters seligen reuerß vnd widerbrieff, die ir vatter selig miner gnädigen herschafft von Osterrich besigelt geben, darinn er sich by trüwen an aides statt hoch verschriben hat, den satz getrülich vnd erberlich innzühaben vnd sich der gewonlichen Zinsen, sturen, diensten, veü vnd gülten, so von alter har dauon gepürt hat, benagen zu lassen vnd darüber die lüt vnd guter, die in den satz gehören, nit höher zu trengen, zu nöten, noch beschweren in dehain wise, vnd wenn er von todes wegen abganngen sige, das dann sin erben vnd nachkommen miner gnedigen herschafft von Osterrich ainer losung der vor genanten herschafft, wenn si darumb ermant werden, gehorsam sin vnd statt tun sollen vnd darinn nit fürsetzen, noch zu wort haben dehain geltschuld oder ander sach, die yeman erdengken kan, sunder in der selben (sie) herschafft äne waig- rung vnd widerred zu stund vnd äne alles verziehen abtretten vnd zu iren hannden antwürten an all geuerd nach lut vnd sag der brieffen, die darüber geben sind, vnd och vber das sich ir vatter selig gen den armen Juten in der herschafft verschriben hat, sy lassen zu beliben, wie si dann by miner gnedigen herschafft von Osterrich vnd minen altuordern herkomben sind___ b ). Vber das alles, gnädiger fürst vnd herre, so hat der von Lupfen den armenlüten in der herschafft Heuwen, zu Engen in der statt vnd vff dem land gesessen, so mengerlay trangs vnd intrag getan, des zu vil vnd zu lang wurd zu beschriben, doch darumb, das üwer fürstlich gnäd dester gruntlicher vnderwist werd, was mich zu sölichem minem fürnemen getrengt, vnd das ich hierinn nit gemütwillet hab, sunder mir vnd den armenlüten in der herschafft, die min aigen vnd recht vetterlich erb sind, des not gewesen vnd ich mir selbs vnd in ains sölich von not wegen zu tun schuldig gewesen sige, so setz ich ettlich stuck die treffenlichsten , die dann gräff Hans selig den armenlüten vber sölich sin verschriben getan hat, in diß min antwurt: Des ersten so hat gräff Johanns selig die armenlüt in der herschafft Heuwen, in der statt zu Engen vnd vff dem land gesessen, geschetzt vmb vierdhalb tusend guldin. Er hat nüw zoll vnd zinß in der herschafft vffgesetzt, die vormals nie gewesen sind. Er hat ettlich die vnsern von der herschafft getrungen, das si das ir nit genutzen möchten, sunder- lich die in der statt vor iren hüsern verbuwen vnd dauon zinß genomen anders, denn von alter herkomen ist. Er hat Hanns Eberharten, dem burgermaister zu Engen, by zwaintzig jaren zechen malter geltz in- genomen von ainem zechenden zu Wälaschingen, der von erbs wegen von herrn Cünratten Wetzel an in geuallen was, vnd darumb er gut brieff [vnd] sigel von vier von Heuwen gehept hat. Er hat och des Kuchers säligen tochter, Volckis wib, ain zechenden genomen, den im min vordem seligen vmb sin dienst geben hand, vnd den er lang zit in r&wiger, stiller gewer inngehept vnd besessen hat. Er hat och Katzendall ainen zechenden genomen, der im vnd sinen erben von minen vordem verlihen ist gewesen. Es hand och ettlich in der herschafft guter, es sigen acker, wisen, garten oder anders die by vnsern vordem, vnser 1438. 339 gnädigen herschafft von Osterrich vnd hern Thtirings von Rainstain ziten nie kain zeclienden geben hand, die hat gräff Johanns selig von Lupfen getrengt, das si im zechenden dauon geben müsten. So hat gräff Johanns selig die armen lüt in der herschafft mit so schworlichen, herten diensten vberladen vud darzü getrnngen, das ir ettlicher von irem buwen lassen, ettlich vsser der herschafft wichen vnd ziechen müsten. Er hat och ettlich, als nämlich Petern Blumen, vmb ain merglich summ geltz gantz von der herrschafft verkofft: Das alles, nachdem vnd üwer gnäd wol morgken vnd verstan mag, nit pfands, noch landsrecht ist. Gnädiger fürst, ob da gräff Johanns selig von Lupfen die herschafft zu Hewen vnd die armen lüt darinn gesessen gehalten hab nach siner satzbrieff lut vnd nachdem er sich dann gen miner gnädigen herschafft von Osterrich vnd den armen lüten in der herschafft zu Hewen verschriben hat, mag üwer fürstlich gnäd by den obgeschriben stucken wol verstan vnd bekennen. Nachdem vnd nü der selb gräff Johanns von tod abgangen vnd die herschafft Hewen zu gräff Hainrichs vnd gräff Sigmunds banden komen vnd geuallen ist, so hand sich die selben zwen von nüwem gen den armen luten vnd der herschafft zu Heuwen verschriben nach lut ains versigolten brieffs... c ). Vber sölich ir verschriben vnd versigelt brieff so hand gräff Hain- rich vnd gräff Sigmund von Lupfen vnderstanden, ledige kind in der herschafft Heuwen vnd sunderlich in der statt Engen zu erben, vber das die von Engen gefriet sind, das ye die nächsten erben erben sind, vnd hand das angefengen an ainem, gehaissen der Brünli, vnd des wib, och die von Engen darzü getrengt, das si in ain merglich summ geltz geben müsten, vber dz sich die frow vnd die von Engen von iren wegea allweg völliger rechten erbotten hand. Es sind och die von Engen mit den von Lupfen vmb all ir spann vnd st&ss, so dann zwüschen in gewesen sind, gantz gericht vnd zem rechten veranlasset vnd betadingt worden nach lut des brieffs, von ainer gesellschafft besigelt geben. Vber das vnd och darüber, das hern (sie) Hanns von* Clingenberg ainen friden vnd gütlichen bestand zwischen inen gemacht hatt, so hat graff Hainrieb, von Lupfen den rüten zu Engen zu ainem gericht gen Ansolfingen lassen gebieten, vnd so si sinen gebotten gehorsam gewesen vnd hinuß komen sind, so hat er si all geuangen, ir zwen gen Heuwen gefürt, sy geturnt vnd geblockt vnd die statt durch solichs vmb sibenzechen hundert guldin geschetzt vnd si getrnngen vier artickel zu schweren, die doch wider ir frihait vnd alt harkommen vnd vormals nie mer gewesen sind. Nach dem allem sind die von Engen aber mit den von Lupfen gericht worden nach lut ains richtungbrieffs darüber geben, der gar luter innhalt, das si die von Engen by allen iren frihaiten, rechten, altem harkomen vnd guten gewonhaiten sol (sie) lassen beliben. Vber das alles so hand si Petern Blumen, nach dem vnd sich der widerumb in die herschafft getzogen hatt, von der herschafft getrengt vnd vmb zway hundert guldin geschetzt. Si hand och Hainrichen Blumen geschetzt vmb zway hundert guldin vnd darzü getrengt, das er sich alles sins gutz begeben vnd entzihen vnd zu gott vnd den hailigen schweren müst, eweclich in die herschafft Heuwen, noch zu kainem von Heuwen in dienst, noch in räts wise, noch sust in kainerlay weg niemer zu komen, wie denn das der brieff darüber geben vßwist. Si haben och ainen metzger, nämlich Rüffen Märgken, gefangen vnd den durch ir selbs gewalt vnd äne recht geschetzt vnd gestrafft,, vmb das er ainen hund geschlagen hatt, vber das die von Engen also gefriet vnd harkomen sind, das man ir kainen äne recht straffen, noch turnen sol, der das recht vertrösten mag, als der wol möcht getan haben vnd öch nit anders begert, dann rechtz, das im aber nit gan mocht. Si hand öch ainer frowen, genant die Kütlin, von Hattingen by fünfthalb hundert pfund Haller vnueruordert vnd vneruolget gerichtz vnd rechtens, och vnuerschult vnd durch ir selbs gewalt zu Engen in der statt genomen vnd ir ire schloß vff- gebrochen, vber das si nit anders begert, denn rechtz, vnd das recht anrüfft. Si hand och die armen lut,. in der herschafft vnd vff dem land gesessen, geschetzt vmb zwayhundert guldin vnd ir yeglichem drier tag- wan mer vffgelait zu dienen, denn si von alter har getan hand, vber das in vnser allergnädigoster herre,. der Römisch künig, verbotten hatt nach lut des nachgemelten sins brieffs. Gnädiger fürst, da nu die von. Lupfen s61ich ir brieff vnd sigel, den armen lüten in der herschafft geben, so fräffenlich an den armen lüten vberfam vnd nit gehalten, sy darüber gefangen, geschetzt, geturnt, geblockt vnd so berlichen gewalt mit in getriben hand, als dann üwer gnäd in den obgeschriben stucken vnd artickeln wol hat verstanden, in. dem vnd min herre vnd brüder von Costentz in vorderung vnd recht als von der losung wegen vnsers vetterlichen erbs gen den von Lupfen gestanden ist, so hat der selb min herre von Costentz sölich der von Lupfen 43* 340 1438. fürnemen vor vnsern allergnädigosten herren, den Römischen künig, uwer gnaden bruder, lassen bringen vnd sin kuniglich gnäd angerufft vnd gebetten, den armen lüten in sölichem zu hilf vnd zu statten zu komen, vff das sin kuniglich [gnad] den von Lupfen geschriben hat.... d ). Durch sölich vorgemelt stuck vnd Sachen: des ersten, das die von Lupfen minem herren vnd bruder von Costentz der losung nit haben wellen gestatten, nach dem vnd sich des ir vatter für sich vnd sin erben by truwen an aides statt hoch verschriben hat, noch im darumb ains rechten sin, och die armen lüt in der herschafft anders gehalten hand, denn ir satzbrieff vßwisen vnd si sich gen miner gnedigen herschafft von Osterrich vnd den armen luten in der herschafft Hewen hand verschriben, vber das in vnser allergnädigoster herre, der Römisch künig, sölichs verbotten hat nach der obgemelten brieff vßwisung, vnd gräff Hainrich von Lupfen mer, dann ainest geredt vnd gesprochen hat, er well vns der losung niemer gestatten, er welle die herschafft vor dartzü bringen, das wir der nit vast sollen gefröwt werden, mit vil fraidiger worten , die nit all not sind zu be- schriben, so bin ich durch die von Lupfen zu sölichem minem fürnemen gedrengt worden vnd mir vnd minen armen lüten in der herschafft eren halb schuldig gewesen, sölichs züuerkomen nach minem besten vermögen, hab mich also minem vetterlichen erb der herschafft Hewen genähert vnd die statt Engen mit dem schloß vnd den dörfern, die dartzü gehören, als das min vnd och nit anders, denn vff recht, ingenomen, gräff Hainrichen darinn gefangen vnd in in zimlicher, billicher vangniß zu recht gehalten, in weder vmb sin lib, noch vmb sin gut geschetzt, sunder in, so erst er sich sölicher lesung halb ains rechten für uwer fürstlich gnäd veranlasset hat vnd ingangen ist, sölicher siner vangknisse vff ain schlecht vrfecht ledig getzalt vnd die statt Engen mit den dörfern, die mir dann geschworn hand, zu hern Burekarts von Honburg hannden, den üwer gnad darzü geordnat vnd beschaiden hat, vbergeben vnd ingeantwürt, daby üwer fürstlich gnäd vnd menglich wol verstan mag, das ich in den sachen nit gemütwillet vnd weder der von Lupfen libs, noch gütz, sunder allain mins vetterlichen erbs oder darumb ains glichen, billichen rechten begert hab; denn wer mir als not gewesen gräff Hainrichen sins libs zu entsetzen, als er dann in siner clag gesetzt hat, wie ich in für Heuwen getragen hab, dadurch er sins lebens möcht entsetzt worden sin, ich wollt des wol näher sin bekomen. Vnd des huses wegen, des sich die von Lupfen clagen, das in vor der vesti Heuwen ver- brent sige, wais ich nit, das ich oder die minen den von Lupfen des iren ichtzit verbrennt haben, aber si vnd die iren hand mich vnd die minen in der herschafft by nacht vnd by nabel gebrent, in das ir genomen, si gefangen vnd geschetzt, alles vnbesorgt vnd vnbeweret ir eren. Vnd insunderhait so hand si, nachdem vnd wir der sachen baidersidt zu üwern fürstlichen, gnaden komen vnd veranlasset worden sind, vnd der selb anlaß gar merglich innhalt, das wir vmb all vnser spenn für üwer gnäd zem rechten gericht sin vnd dem äne intrag nachkomen sollen, ettlich seb atzgelt, als nämlich von zwain von Hewnegk angenomen, das doch gantz wider sölich richtung ist, die gar luter innhalt, welher tail der nit nachkam, das der gantz von sinem rechten sin sölt, wie denn das der anlaß vnd richtungbrieff besigelt darüber geben innhalt, daruon die von Lupfen, als ich main, gangen vnd die pen darinn begriffen verfallen sind, hoff vnd getrüw, üwer fürstlich gnäd soll sich des im rechten erkennen. Den Jöhlinger hab ich weder gefangen noch geschetzt, er hat sich och nutzit gen mir verschriben vnd stat öch den von Lupfen in kain weg züuersprechen. Darumb gnediger fürst vnd herre! Siddenmal vnd mich die von Lupfen durch sölichen obgemelten iren gewalt zu sölichem minem fürnemen getrungen hand, vnd ich in den sachen nit anders gefarn hab, denn als vorgeschriben stat, so hoff vnd getrüw ich nit, das ich den von Lupfen vmb sölich ir ansprach vnd vorderung ichtzit zu tun pflichtig sin soll, sunder das mit glimpf vnd eren wol mög getan haben, des ich vnd die minen zu grossem, berlichen costen vnd schaden komen sind; denn hetten si minem heren von Costentz der losung statt getan oder wären im darumb ains rechten gewesen, so waren wir baidersidt sölicher sachen vberhept vnd vertragen, vnd bitt üwer fürstlich gnäd, mit den von Lupfen zu schaffen vnd si mit üwerm rechtlichen spruch zu vnderwisen, mir vnd den minen vmb sölichen costen vnd schaden, den ich achten an zechen tusent guldin mit behaltnüsse guter rechnung, wandel vnd kerung zu tun, hoffe, es sige billich vnd recht. Vnd all die wil dis sach nit beschlossen vnd zem rechten gesetzt ist, so behalt vnd beding ich mir dis min antwürt zu mindern vnd zu meren vnd alles das, so ich nach dem rechten behalten 1438. 341 vnd bedingen mag vnd mir im rechten notdurftig ist, äue all geuerd. Pap. Or. in Heftform mit dem Siegel (wie oben) an einer Schnur angehängt (das zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte ist abgefallen), a. a. 0. a) Die ganze Stelle der Klage wird hier wiederholt, b) Hier folgen Kopien der Verschreibun<*eu dea Grafen Hans von Lupfen gegen Herzog Fridrieh von 1105 Jan. 24. und 1406 Sept. 6. (Nr. 143, 1 und 143, 4 ») und gegen die Unterthanen von 1404, Nov. 5. (No. 143). c) Hier folgt eine Kopie dieser Verschreibung von 1438, Aug. 17. (No. 219, 2). d) Hier folgt eine Kopie des k. Schreibens an die von Lupfen 1441 März 4. (No. 219 7). 1) Aus der Widerrede der Grafen von Lupfen gegen die Antwort des Bischofs von Constanz und seines Bruders, gegeben uff mendag nach st. Michels tag 1445 [Okt. 4.J (Pap. Or. in Heftform mit den anhangenden Siegeln des Grafen Heinrich und Sigmund, Karlsruhe), in der sie ihre Klage aufrecht halten, ist als neue Angabe zu erwähnen: sie haben vernommen, dass die Mitthäter bei der Einnahme von Engen Gerige von Geroltzecke, Herr zu Söltz, Hans von Rechberg und vielleicht noch andere Diener und Knechte des Bischofs Heinrich gewesen seien; Graf Sigmund und die, welche mit ihm nach der Gefangennahme des Grafen Hainrich auf der Burg Hewen gewesen seien, hätten als Repressalie gegen das Beginnen Fridrichs von Hewen vor dem Anlasse zwei von Heweneck gefangen und geschätzt, sie hätten deshalb damit den Anlass nicht verletzt; sie verlangten die Briefe, welche die von Hewen abschriftlich in ihren Schriften mitgeteilt haben, in Gegenwart des Herzogs Albrecht selbst an Geschrift und Siegeln zu sehen. — In seiner Nachrede von 1445 [Okt 18.] mentag nach st. Gallen tag (Pap. Or. in Heftform mit dem angehängten Siegel des Ausstellers, Karlsruhe) läugnet Bischof Hainrich, dass die eben gen. von Geroltzecke und Rechberg in fraglicher Zeit seine Diener gewesen seien, und berechnet seine Unkosten auf 2000 fl. Über seine Mithilfe sagt er hier: „Hetten wir vnserm brüder Fridrichen vor der geschieht oder darnach in den Sachen ichtzit geraten, das wir den von Lupfen deßhalb gar nutzit mainen pflichtig sin zu tun oder zu antwürten haben, hoffen vnd getrüwen och, üwer fürstlich gnäd soll sich des im rechten erkennen vnd es die von Lupfen nit darzü bringen lassen, das ain bruder oder sust ain herre, fründ oder gesell dem andern nit soll raten". — Die von Ainlif- tusend Mägd tag [Okt. 21.] 1445 datierte Nachrede Fridrichs von Hewen (Pap. Or. in Heftform mit angehängtem Siegel des Ausstellers, Karlsruhe) bietet nichts neues. 21) Beschwerden der Stadt JEggen. 1445. Item die begerung vnd anrüffen an v[nsers] gnädigen herren von Osterich gnaden etc., vns armen von Engen z.e versehen, ze betrachten vndze versorgen, in dem sprach zwischent vnsern herren von Lupfen vnd Hewen vnserfryhaitten ze bestatten: Item des ersten alle die fryhaiten, so wir habent von vnsern herren vonllewsn, als wir irr igen w arent, es syent versigelt brifef o]der statbüch, andere herkomen vnd gefwonhait], darby ön intrag ze_beljb£n. laussen etc. — Item als wir dem loblichen huß Oste[rich von] vnsern herren von Hewen versetzt vnd . . . Satzung angeschlagen wurdent vmb [ain ge]nempte stür, zins, zehenden, andere gült, so wir jarlich geben, darüber vns nit fer[re] trengen, sunder daran benugen vnd beliben laussen, die zitt vnd vnsere gnadige herrschafft von Usterich by iren gnaden geliebt hat, ir fürstlich gnad vns gnadenklich ön alle inträg beliben laussen vnd gehalten etc. — Item darnach vnsre gnadige herrschafft von Osterich vns furo versatzt her Thüringen von Ramstain, da vns ir fürstlich gnad gnä[dig]klich versorgt, wie man vns halten vnd beliben lausseu sölt etc. — Item von her Thürings von Ramstain banden vnsere gnädige herrschafft von Osterich gab in vnsers herren, gräff Hansen von Lupfen salgen, handen, da vns ir fürstlich gnäd gar gnadlich bedacht vnd versorgt, das wir järlich ain benampte stür, zins, zehenden, gült vnd välle gebent söltent, inhalt desselben satzbrief... sunder sich vnser herr von Lupfen gegen vnsern gnädigen herren von Lupfen ver[schriben], vnser lib noch gut ferre nit ze trengen .. . gegen vns von Engen emäls .... schwürent öch .... gewonhaiten, herkomen vnd wie wir pfandz- e wiß versetzt wärent, ze beliben laussen vnd ze halten, als vns vnsere gfnädige] herrschafft von Osterich etc. gehalten vnd bel[iben] laussen hett etc., darüber er vns schätzt vmb vierdhalb tusent guldin, Hansen Eberhart zehen malter geltz nam, darumb er ain versigelten brieff hat, vns von gutter, die nit zehenden gabent, zehenden nam, nw zol, saltzhuser buwt, vil ander nnwrungen macht, die wir begerent abzetünd, solich, so er vns genomen hat, ze bekeren vnd by alten herkomen vnd nach des satzbrieffs sag beliben laussen etc. — Item nach abgang grauff Hansen von Lupfen vnd wir ietz gräff Hainrichen vnd gräff Sigmu[n]den von Lupfen [sweren] soltent, emäls vnd wir inn swurent, sy vns aber mit ir sigeln brieff gabent, by allen fryhaitten, wie wir in pfandzwiß versetzt warent, ze beliben laussen, darnach sy vns trangent vnd inträgt tatten , als wir mainent wider vnsere fryhaitten, herkomen vnd die brieff, so wir von innen habent, des wir vns er- • 38:1 342 1438. clagtent vnd zu tagen körnen von (sie) vnser gnadigen herren der geselschaft mit sant Jörgen schilt, die sy vnd vns riechten für ir gnad zum rechten emals vnd dz recht (sie), vnd nam vnser herr, her Hanß von Clingenberg, ain gütlichen tag zwuschent inn vnd vns, macht libs vnd gütz trost a ), daruff vns gräff Hain- rich gen Anselflngen hott, da wir sinen gnaden vnd hotten gehorsam warent in der riechtung, trostung vnd gehott, er vns[ren] rat vieng vnd vns satzt vmh sihenzehen hundert guldin, darumh wir geriecht wurdent, vnd vns trangt fünf artikel ze sweren, die von alter herkomen nie gewesen, vnd sind dz die fünf artikel: item des ersten, das wir an dehainem end hilf, noch schirm suchen sond, item das wir an dehainem end ratten haben söllent, item wz die hochgeriecht antreff, es hab sich runden ald nit, dz wider (l. ivier) da wider, wen er Sprech, er treff die hohen gericht an, nit reden sollent, item wähin er ziech , dz wir mit im ziechen, item das wir nachtz dehainen vnser burger, noch sust nieman in, noch vslässen söllent vnd ob vns sölichs an der riechtung nit iert, hegeren wir dz abzetünd . . hat er vns mangerlay abgebrochen vnd.. — Item sid der riechtung hond sy ainen vnser burger geuangen, der zum rechten trostung geben wolt haben, als dann vnser herkomen ist vnd im riechtingsbrieffe stat: wer dz recht vertrösten mag, dz man in dann vsser ge- uangnüst laussen sol, des wir graff Hainrichen ermanent., anrfifften vnd hatten, der vns antwurt gab, er weit vns straffen vnd halten, wie im eben war, vnd dehain trostung von vns nemen, ob wir aber icht da- rinn vermaintent ze tfind, so weit er es doch nit tun, der vndrest stain an der statt m&st vor der ohrist werden etc. Sust andre vil hertikait hat er vns getön, da wir mainent versorgtnüst vnd trostung, ob die von Lupfen zu vns komen, dz wir vnser libs, er vnd gütz sicher warent vnd sölicher hertikait v[ber] hebt. — Item als wir ingenomen, libs vnd gut [gejwert wurdent vnd getrengt den [herren von] Hewen ze sweren, dz vns in gantz . . . laid vnd schad wz vnd noch ist . . . für dz man vns in zig hett, dz [wir] gewist darumb, wir für vnsers [gnädigen] herren von Osterichs gnäd gen Costentz . . . sunder vor sinen gnaden erbutten sölich innemenß vnd geschieht vnwissent, vnrattig, vntattig vnd gantz vnschuldig, vnd wer vns in sölichem zig hett ald von vns rette, tätt vns vnrecht, sait die vnwarhait von vns, wellent für sy fürstlich gnäd komen ald wä vns sy gnäd hieß, war vns sölich zigs still stön zu er vnd recht, vnd wz vns erkent wurd ze tünd, dz wellent wir tun, dz man vnser vnschu[ld] gewär wurd, das vns alles nit geholfen], sunder vns die von Lupfen ir knecht [swarjlich trowent vnd verclagent, mainent, [wa] sy zu vns koment, dz sy vns straffen wellen etc., darumb wir versorgnüst notdurftig s[in]. — Item in dem innemen wir ge- satzt wurdent vmb 1100 guldin, öch win, körn vnd anders genomen, sidher wir öch gelt vffgenomen habent, dz vber vns gangen ist, da vns fürkompt, die von Lupfen redent sunder, so redent es ire amptlüt vnd knecht, wenn sy ingesetzt werdent, dz ain rät vnd ... in der stat bezallen müssent vnd . . . vns damit ze zwayung bring.... ainander erstecken, begeren wir .... uffgenomen vnd vns dar.... habent dz man vns da- rinn .... wie wir dz ze . . . . nicht ze......oder anders . . . war icht. . . vns furnemen wellent vns ze.. . dz sy recht von vns nement etc. — Item grauff Hans von Lupfen hat Hansen Sen[gen] vnd Hansen Eberhart in zig, dz sy zwen . . . hettend, in libloß ze tund vnd Cüntzhain ze verbrennen, darumb sy ir vnschuld vnd für ze [komen] ze er vnd rechtz inbalt sölicher geschri[ft] .... vnser gnädiger herr von Osterrich . . ach wir habent daran graff Hanß . . . haben wil, begeren wir, dz grauff [Hanß] recht von den genanten zwain vf. . . sy vsser sorgen lauß. Item sid dem innemen der statt Engen vnd wir in vnsers gnadigen herren von Osterich etc. gnaden handen gewessen, sind och in obgeschribner maß vmb alle zig, so man vff vns tütt, erbotten hönd furzekomen ze er vnd recht, kompt vns für, dz vnser herren von Lupfen sunder wissen, wir (sie) dz ir amptlutt vnd ettlich ir knecht swarlich vns trowent, wenn sy ingesetzt werdent, wellent sy mit vns rechnen, etlichen ire hertz usschniden, ire hobt abschlachen, die adren ußziechen, vnsere kind vnd vns ußstossen, vnsern wiber andre man gehen, ietz vnsere husser [vnd] andere gutter gebüttet vnd andern lütten ze geben. Durch sölich herte tröwung oder sölich schmäch vnd fräuel, so ir knecht ietz an die vnser legent, die wil wir nit in iren banden sind, ist vnser besorgnüst, nach dem herten halten vnd Schätzungen, vns vormäl von in beschehen, sollent wir zu iren handen gesprochen werden, vnd vns nit sicherhaitt vnd trostung gabent, dz söliche tröwung vnd hertikait an vns volhracht wurd, darumb rfiffent wir üwer fürstlich gnäd an, ob wir den von Lupfen erkent wurdent, vns von üwer fürstlich gnaden handen nit ze geben, die von Lupfen nement vor er vnd recht von vns, ee sy insetzt werdent, sunder bestatten 1438. 343 vns vnser fryhaitt, verscliriben sich, wie wir in pfandzwiß versetzt sy, ze beliben laussen vnd by allem alten [her]komen, gebent vns och brieif, trostung, sicherhait vnd brieff, wz sich in innemen vnd gen graff Hansen [verlo]ffen häb, niemer me zu anden. Pap. Or., am vordem Rande sehr beschädigt, a. a. 0. b ). a) Diese Richtung ist wohl gemeint, wenn es im Verzeichnisse der Urkunde, die Graf Heinrich 1445 fritag nach der Ailftusend Magt tag [Okt. 22.] dem Herzoge Albrecht zu Osterreich vorgelegt hat, heisst: „item von etlichen rittern vnd knechten vs dem Hegöw mitsambt den von Schäfhusen ain spruchbrief vmb etlich zwitracht «wüschen den von Lupfen vnd der stat Engen, datutn an samstag nach Viti anno etc. 40; an demselben brief ist am annang (sie) der insigel das ander insigel noch nicht angehangen". {Es ist No. 219, 4). Ausserdem legte Graf Hainrich damals u. a. vor: „item von der stat Engen ain grosser, besigelter brief vnd darinn hinzu beuestigt ain klainer brief, darinn sy vmb etlich ir spenne mit den von Lupfen gerichtet sind etc. datum an st. Jörgen tag anno etc. 43" (No. 219, 9); ferner „italig geschrift der täding, uff die grauf Hainrich von Lupfen ußgeben ist uß der fancknüß, alß in junckher Fridrich gefangen hett, von vnserm herren, hertzog Albrechten etc." (ist wohl No. 219, 13). b) Auf dem letzten der 4 Blätter steht: „der statt Engen beger 1445". 22) 1446 st. Fabiani vnd Sebastian tag [Jan. 20.) findet Albrecht Herzog zu Osterrich zu Tiessenhouen in den Antworten und Widerreden der Parteien, dass jede der andern Briefe sehen möchte. Bischof Hainrich nämlich begehrt von den Briefen, die die gen. Grafen in Recht gelegt haben, glaubliche Abschriften, damit er darauf desto gründlicher seine Widerrede setzen könne und im Rechten nicht verkürzt werde. Die Grafen aber begehren, dass der Bischoff nicht Vidimus, sondern die Briefe selbst, die vorher nie gesehen worden, vorlege, und dass sie dieselben in seiner, des Herzogs, Gegenwart, an Schrift und Siegeln einsehen können. Obwohl er über die Ansprachen der Parteien „zeitlich entsynnet vnd bedacht" wäre, um seinen Rechtsspruch zu thun, so bewegt ihn doch der Parteien Bitte, damit sie in dem keine Verkürzung empfinden, und weil er findet, „das sich in disen Sachen diczmals ain vnderredente vrtail ze tun geburef, zu bestimmen, dass man dem Bischöfe die Briefe, welche die gen. Grafen hinter ihn zu Recht gelegt haben und die derselbe noch nie gesehen hat, vor ihm im Recht sehen und hören lassen und ihm, wenn er das begehrt, Abschriften davon gebe. Ebenso soll der Bischof die Briefe, von denen er hinter ihn zu Recht Vidimus gelegt hat, heute oder wenn er dessen nicht Macht hat, nach sechs Wochen und drei Tagen vorlegen. Dieselben sollen den gen. Grafen im Recht vor ihm verlesen und zu sehen gegeben werden, auch erhalten sie davon, wenn sie es begehren, Abschriften. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. 23) 1446 donrstag vor Inuocauit [März 3.) bevollmächtigt Bischof Hainrich seinen Vetter Albrecht von Landenberg zu Kussenberg, die von Lupfen die Briefe, von denen er Vidimus in das Recht gelegt hat a ), gemäss dem rechtlichen Spruche des Herzogs Albrecht in dessen Gegenwart hören und sehen zu lassen und in diesen Sachen „bis an den aid" in seinem Namen zu thun, wie es sich gebührt. Pap. Or. mit dem unten aufgedrückten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. a) Dieselben waren laut eines beiliegenden, gleichzeitigen Verzeichnisses: „item drü vidimus dryer citacion, wie dann sin gnäd ainest, änderst vnd zera drittenmal zu recht für das oberst vnsers allergnädigosten herren, des Römischen künigs, kamergericht hat fürgenomen vnd geladt; item darnach vidimus von dem lantgericht z» Co- stentz zwayer brieffen, wie sich dann gräff Johanns selig von Lupfen von der pfandschafft wegen gen miner gnädigen herschafft von Osterrich verschriben hat; item darnach vidimus zwayer brieffen, ains zu Schaffhusen, das ander z8 Diessenhouen geben, wie sich gräff Johanns selig, öch gräff Hainrich vnd gräff Sigmund gen der herschafft zu Heuwen hand verschriben". 24) 1446 donrstag nach Inuocauit [März 10.] giebt zu Tuwingen Graf Sigmundt von Lupfen, da er und sein Bruder Heinrich nach dem „vndderredenden vrteil" des Herzogs Albrecht auf vergangenen Dienstag [März 8.) vor gen. Herzog in Recht gestanden sind, und da wegen der dem Herzoge zufallenden Sachen auf diesen Tag die Sache nicht vollendet ward, seinem Bruder, weil er selbst seiner Notdurft wegen sich von hinnen fügen muss, volle Gewalt, in seinem Namen in dieser Sache zu handeln. Sollte nach rechtlichem Erkennen des Herzogs sein Bruder von ihm noch mehr Macht bedürfen, so giebt er ihm dieselbe durch diesen Brief. Pap. Or. mit dem unter Papier rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen Siegel des Markgrafen Jacob zu Baden (der Aussteller hat sein Siegel nicht bei sich), a. a. 0. 344 1438. 25) Antwort des Bischofs Heinrich. 1446 zinstag nach Eeminiscere [Mars 15.}. Di s ist bischoff HainrichszeCostentz antwurt v ff der von Lupfen bri ef fe, die sy in recht gelegt hand: Durchluchtiger, hochgeporner fürst, gnediger herre! Nach innhalt üwer fürstlichen gnaden || vnderredende vrtaile hat Albrecht von Landen II berg, vollmächtiger anwalt in der sach hern || Hainrichs bischoffs ze Costentz, vil vnd mänigerlay briefe, so graff Hainrich vnd gräff Sigmund von Lupfen, gebrüder, in recht gelegt hand, gesehen vnd die hören lesen vnd der abgeschrift genomen. Vnder den briefen zwen brief gelegt sind, die nämlich die sach der vest Althewen, bürg vnd statt Engen vnd Hewnegg mit iren zu gehörungen mer denn die andern brieff berüren. Der ain brieff also anfacht: Wir Eberhart gräff zu Neuenbürg, lantgraff im Hegöw vnd im Madach etc., des datum also wiset: vif st. Gregorien tag in der Vasten des jars, als man zalt nach der gepurt Cristi viertzechenhundert vnd achzechen jare, der mit mer Worten lutet, das Jungkherr Wolf von Heuwen mit graff Johannsen seligen von Lupfen ainer früntlichen beredung vberkomen war, das der vorgenant Jungkherr Wolf gräff Hannsen all sin Zuspruch vnd recht der herschafft Hewen vnd Engen mit allen wirden, eren, erbschefften vnd aller zügehörde vmb vierhundert guldin bar vnd sibentzig guldin jerlichs lipdings vffgegeben hett, als das der selb koff- oder gifftbrieue mit mer Worten innhalt, getrüwt vnd hofft der vorgenant anwalt, das üwer gnäd billich zu recht erkennen sulle, das der selb brieff vnd koff darinn begriffen dehain kraft haben vnd den vorgenanten von Lupfen in dem rechten dehain hilf bringen süllen von sölicher vrsach wegen, als hienach geschriben stand: Des ersten, als die edeln, herr Peter und jungherr Wolf selig von Heuwen, gebrüder, ir veste Altenhewen, bürg vnd statt Engen vnd Hewnegk mit lüt vnd gut vnd aller zügehorung, das ir gemain vnd vngetailt e vetterlich erb was, dem dnrchlnchtigen, hochgepornen fürsten, hertzog Lütpolten, hertzogen zu Osterrich etc., loblicher gedachtnuß, sinen brüdern vnd erben in pfandswise gesetzt vnd verschriben hand vnd das vorlang vor dem obgemelten koff beschechen ist vnd inen selbs in dem selben versetzen ain widerlosung behalten hand, der selben widerlosung sie sich also mit nämlichen worten hand verschriben, wenn sie die losung tun wellen, das si die mit irem aigenlichen gut erledigen vnd die zu ir selbs hannden behalten vnd nit fürbaß versetzen, noch verkümbern sollen, vnd so si die losung also getan hand, das si dennoch der herschafft von Osterrich mit der lehenschaft der herschaft vnd was sie vor der versatzung dauon sind gepunden gewesen, fürbas och gewertig vnd gehorsam sin sond, und daruff hand si beid gelopt by iren trüwen e an aides statt, das si, noch anders yemand von iro wegen die obgenanten herschafft von Osterrich, alle die wil si die vest vnd guter nit erledigen, als vorgeschriben stat, nicht irren noch daran bekümbern sollen mit dehainerlay sachen, noch in dehain wise on geuerd, als ich diß redlich fürbringen vnd wisen wil, des, als ich hoff, zem rechten gnüg sin sull. — Och, gnadiger fürst, ist hinder üwer gnäd in recht gelegt ain e loßbrieff, als sich der hochgeporn fürst, hertzog Lütpolt von Osterrich, loblicher gedechtnüß für sich, sin br&der vnd erben der widerlosung gegen den vorgenanten von Heuwen vnd iren erben verschriben hat, der die widerlosung vnd behaltnüß der lehen ze glicher wiß, als vorgemelt ist, innhelt vnd bewiset. Gnediger fürst vnd herr! Wan sich nü der egenant jungherr Wolf von Heuwen des vormals gen dem vorgenanten e hus von Osterrich verschriben vnd erst darnach den koff mit den von Lupfen furgenomen hat, hoff ich billich vnd recht sin, das die erst verschribung kraft vnd macht haben soll vnd nit die ander, denn s61t es sin, das sich ainer gegen yeman verschrib vmb ain sach vnd sölt sich dann darnach vmb die selben sach an andere end verschriben, das wider die ersten verschribung war, vnd dann die lettst verschribung kraft haben sölt vnd die erst nit, so mocht yeman körn by sinen verschriben beliben vnd versichert werden vnd wer ain gemainer schad menglichem vnd wider das recht. Gnediger fürst vnd herr! Als üwer fürstlich gnad vss den vorgemelten worten wol vermergkt, das die herschaft vnd guter, so Jungkherr Wolf selig verkofft sei han, von den fursten vnd huse zu Osterrich lehen sind vnd sich mit recht nit erfunden hat, das der selben fürsten, noch dehains vnder inen gunst vnd will zu dem koff nicht gebracht, noch geben sigen, nü ist gemain landes vnd öch kaiserliche recht, wer lehen kofft gantz oder ain tail ane des lehen- herren wissen vnd willen, das sölich koff in dem rechten dehain kraft han sullen vnd mügen vnd das der, so si also kofft, sine recht daran gantz verloren sol han, darumb diser koff och in dem rechten krafft vnd macht nit haben mag, vnd das die obgeschriben herschaft vnd guter lehen sigen, mag ich zu den obge- 1438. 345 melten worten redlich fürbringen vnd bewisen, des ich hoff zu dem rechten gnüg ze sin. — Gnediger fürst vnd herr! Der ander briefft (sie) wiset von dem durchlüchtigen fürsten, kunig Sigmunden seligen loblicher gedächtnuß, wie er den von Lupfen die herschafft zu Hewen gegeben vnd geaignet soll haben, ist die ant- wurt: also ob der hochgeporn fürst, hertzog Fridrich von Osterrich etc. loblicher gedächtnuß, ichtzit gen den vorgenanten künig Sigmunden verschuldet hett, als das in dem selben brieff gemeldet wirdet, das darumb der egenant kung Sigmund nit billichen die andren fürsten vnd das hus zu Osterrich vnd die vorgenanten von Heuwen ir gerechtikait an der herschafft zu Hewen entsetzt vnd das gräff Hannsen von Lupfen vnd sinen erben zfi geben macht gehept hab. Wan och gräff Johanns von Lupfen selig in erwerbung der küng- lichen briefe verschwigen vnd nit geoffnat hat die verschribung, so er sich gegen den fürsten von Osterrich für sich vnd sin erben by trüwen an aides statt hoch verschriben vnd versigelt hat, wenn er von tods wegen abgangen sige, das dann sin erben oder nachkommen, wenn sy von der herschafft von Osterrich wegen vmb ain lesung der herschafft ermandt werden, gehorsam sin süllend vnd statt tun vnd sond och darinn nicht furziehen, noch ze wort haben dehain geltschuld oder ander sach, die iemand erdengken kund, sunder si sullen inen der selben (sie) herschafft an all waigrung vnd Widerrede ze stund vnd an alles verziehen abtretten vnd zu iren handen antwurten an all geuerd. Gnediger fürst vnd herr! Ist wol zu mergken, ob der obgenant künig Sigmund seliger gedechtnuß sölichs verschriben wissent wer gewesen, das er im vnd sinen erben sölich gnäd nit getan, noch brieff geben hett, sunder so er (sie) in solicher glüpt vnd aid nit hett mögen ledig zellen. Gnediger fürst vnd herr! Es sol sich och mit kundschafft ald zügnüß, der zem rechten gnüg sige, nit erfinden, das der vorgenant gräff Hanns von Lupfen selig von wegen der vorgemelten koff ald künglichen brieffe in redlich besitzung der vorgenanten herschafft Hewen gesetzt sig worden, sunder wie er zem ersten mal nach lut der pfandbriue, im von dem hus von Osterrich darüber gegeben, vnd och nach dem verschriben, so er sich gen den von Engen vnd andern, in der herschafft Heuwen sesshaft, verschriben hat, in pfandswise ingesetzt ist worden, vnd im die von Engen vnd ander in der herschafft daruff geschworn hand, das er also zu end siner wil in pfandlicher besitzung gewesen ist, vnd im die von Engen vnd ander in der herschafft dehain ander hüldung getan hand. Also nach sinem tod hand si graff Hainrich vnd gräff Sigmunden von Lupfen nit anders, denn in pfandswise geschworn, als das ain brieff mit graff Hainrichs vnd gräff Sigmunds von Lupfen insigeln besigelt, der vormals in das recht gelegt ist, aigentlichen innhalt, darumb hoff vnd getrüw ich, das die brieff krafftloß brieff vor allen gerichten vnd an allen enden sin sond vnd haissen. Gnediger fürst vnd herr! Als die vorgenanten von Lupfen vil ander brieffe in recht gelegt hand, die bewisen vnd innhalten menigerlay handlung vnd verschribung, zwüschen dem allerdurchluchtigosten herren, künig Sigmunden etc., vnd dem hochgepornen fürsten, hertzog Fridrich von Osterrich etc., leblicher gedechtnuß, beschechen, so ver vnd vil er die in diser sach ze gebruchen vermaint, getrüw vnd hoff, das im die in dem rechten dehain hilf bringen sullen, vnd darumb, won doch der egenant hertzog Fridrich von dem vorgenanten kung Sigmunden gantz vnd gar restittuirt ist, vnd besunder vnd nämlich ist wol ze mergken, das die von Lupfen vnbillich wider die losung der herschafft Hewen, die an si eruordert ist, sölich koffbrieff ald küng Sigmunds briue oder dehain ander sach fürwenden vnd ze wort haben sullen, vber das verschriben, so sich ir vatter der widerlosung so hoch verschriben vnd bi trüwen an aides statt gelopt hat für sich vnd sin erben, wenn er von todes wegen abgangen sige vnd sin erben oder nachkomen von der herschafft von Österich vmb ain lesung der herschafft Hewen ermandt werden, das si der gehorsam sin vnd gnüng tun sond vnd darinn nitzit zu wort han dehain geltschuld, noch dehain ander sach, die yemand erdengken müg, in dehain wise, als diß dauor och gemelt vnd och der selb brief, [der] darüber geben vnd in recht gelegt ist, mit mer worten innhelt, vnd das inen sölich brieff vnd anders, was si für- gewendt hand, in dem rechten dehain hilf bringen sullen. Gnediger fürst vnd herr ! Bitt ich vorgenanter anwalt üwer fürstlich gnad, nach clag, vordrang, antwurte, red vnd Widerrede, vormals vnd ietz in recht beschechen, üwern rechtlichen endsprach ze geben. Besigelt mit des edeln Jungkherr Fridrichs von Heuwen, fry, insigel gebresten halb des minen, des ich vorgenanter Fridrich von bett wegen des vorgenanten Albrechts von Landenbergs bekenn getan han. Pap. Or. in Heftform, das Siegel (wie oben) ist unter Papier auf dem linken Rande der ersten Seite des Textes aufgedrückt, a. a. 0. VI. 44 mm H3 i 346 1438. I 26) 1446 zinstag nach Quasimodogeniti [Apr. 26.] spricht zu Friburg im Brißgow Herzog Albrecht zu Osterich in dem Streite zwischen den von Hewen und Lupfen nach Rat geistlicher und weltlicher, gelehrter und weiser Leute, auch seiner Räte und nach eigenem Verständnisse zu Recht, „daz die von Lupphen des hawss vnd der stat zw Engen mit aller irer zugehorung, als sy der entwert sind, vngeuerlicb widder in nucz vnd gewer gesetzt siillen werden. Denn vmb die scbaden, die den von Lupphen deßhalb gescheen sind, als sy mainen, den sie ausiahen auf achtwsent guldin, was sy dann darumb vor vns hewt oder zu tagen rechtlich beweisen mögen, doch nicht vber achttwsend guldin, denselben schaden sollen die von Hewen den von Lupphen vorgenant bekeren vnd ablegen, als recht ist. Als auch die vorgemelten von Lupphen den von Hewen auf ir ermonung vnd der fursten von Osterrich eruordrungbrief der losung der herrschafft Hewen etc. nicht stat haben wollen tun nach innhalt vnd vßwisung der verschribung, die ir vater, graff Hanns von Lupphen, gen den fursten von Osterrich getan hat, sprechen wir ouch ze recht, daz die benanten von Lupphen dem von Hewen oder dem, der sy mit den fursten von Osterrich oder den, dy sy von iren wegen mit iren manungbriefen vmb losung der obgemelten herschafft eruorderti, nachdem vnd dieselben von Lupphen, als oben gemelt ist, ingesetzt werden, solicher losung nach innhaltung der verschreibung, so graf Hanns von Lupphen, ir vater, gen den fursten von Osterrich geton hat, stat tun sollen on geuerden. Die scheden, die dy von Hewen genomen haben, darumb dann in die von Lupphen der losung nicht haben stat tun wellen nach innhalt der offtgemelten irs vaters verschribung, die sy anslahen für zwaitwsend guldin, was sy dann darumb vor vns hewt oder zu tagen rechtlich beweisen mögen, denselben schaden, den sy syder der zyt der manung, die sy geton haben, biß vff die zyt, als sy das gsloss vnd Bnngen die stat ingenomen haben, sullen die von Lupphen den von Hewen owch bekeren vnd ablegen on geuerden, als recht ist, vnd doch nit vber zwaytwsend guldin. Hainden darnach die von Lupphen ir ansprach zu dem gsloss Hewen nicht ze ligen lassen, es sey von kawfs oder verschreibungen wegen, das mögen sy suchen vnd dem nach- komen, als recht ist" a ). Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. a) Aussen steht: „anlas vnd Spruch zwischen des bischofs von Costentz vnd graff Hainrichs von Lupfen"; darunter von anderer, gleichzeitiger Hand: „ain a[n]der brieff, von des marggrafen von Baden rätten außgangen" . 27) 1446 mentag nach Jubilate [Mai 9.] bevollmächtigt zu Costentz Bischof Hainrich, der anderer seiner trefflichen Geschäfte halb „den Sachen selbs nit gewarten" kann, Sigmund vom Stain, Ritter, seinen Vogt zu Marchdorf, und Albrechten von Landenberg zu Küssenberg zusammen und jeden besonders in seinem Streite mit den Grafen Hainrich und Sygmund von Lupfen in seinem Namen alles bis an den Eid zu thun, was darin in seiner Abwesenheit zu thun notwendig werde. Pap. Or. mit dem unter Papier aufgedrückten, unkenntlichen Sekret des Bischofs a. a. 0. 28) 1446 mentag nach Vocem Jocunditatis [Mai 23.~] melden Hainrich und Sigmund Grafen von Lupfen dem Herzog Albrecht, dass sie seinen Spruch, den Graf Hainrich vom Schreiber des Herzogs erhalten hat, annehmen und den Sachen laut der Verschreibung des Anlasses nachkommen wollen. Sie bitten ihn, bei diesem Boten ihnen einen Tag zu benennen, auf dem ihnen Engen Burg und Stadt und anderes im Anlass begriffen wieder werde a ). Pap. Or. mit dem unter Papier zum Verschlusse rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen Siegel, a. a. 0. a) In dem Schreiben ist auch die Rede von etwas mehr "Worten, die des Herzogs Landvogt, Markgraf Wilhelm von Hochberg, kürzlich zu Fryburg seinetwegen geredet habe, ohne dass deren Inhalt mitgeteilt würde. 29) 1446 st. Vits tag [Juni 15.] sendet aus der Neuenstatt König Friderich, den Bischof Heinrich zu Costentz gebeten hat, ihm wegen der Lösung der Herrschaft Hewen seinen Willbrief zu geben, um dieselbe vor Herzog Albrecht zu Osterreich gegen die von Lupfen nach Ausweisung „eines hindergangs" , der von beiden Teilen auf diesen Herzog besehenen sein soll, „zu berechtigen", dem Herzoge einen „gewaltbrief, den er nach Gelegenheit der Sache und nach Gutdünken dem Bischöfe übergeben oder vorenthalten soll. Pap. Or. mit dem rückwärts zum Verschlusse unter Papier aufgedrückten, unkenntlichen Siegel, a. a. 0. sc.^Sii&S2»* 1438. 347 30) 1446 sabbato post Vdalrici [Juli 9.] schreibt zu Baden Markgraf Jacob dem Herzog Albrecht zu Osterrich: die Grafen Heinrich und Sigmund von Lupfen haben auf dem vom Herzoge ihnen zu Costentz, um ihnen Engen mit anderin einzugeben, angesetzten Tage, gegen die Leute desselben, die zu Engen sind, und ebenso seitdem wieder Graf Sigmund von ihr beider wegen vor dem Herzoge selbst sich erboten, einen Brief zu geben „nach Int des lesten begriffs, der nechst auch zu Costentz uß uwer [des Herzogs] cancellary ine wurde furgehalten". Der Herzog möge nicht allein „der sach handelung vnd herkomen", sondern auch wie die von Lupfen ihnen beiden „gewannt" sind, ansehen und sie gegen diese Verschreibung, welche sie ihm förderlich versiegelt übergeben sollen, Engen mit anderm dem ihrigen eingeben lassen. Hiemit werde ihm vom Herzoge dessen freundlicher Wille bewiesen. Obwohl er sich versieht, dass er die Sache nach dieser seiner Bitte vornehme, begehrt er doch schriftliche Antwort bei diesem Boten. Pap. Or. mit dem zum Verschluss rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen Siegel, a. a. 0. 31) 1446 suntag vor Margarethe [Juli 10.] danken Bürgermeister und Eat zu Engen dem Herzoge Albrecht zu Osterrich dafür, dass er jüngst dem Grafen Hans von Lupfen ihretwegen geschrieben und sie darin so gnädig versehen hat. Diesen Brief haben sie durch den Boten des Herzogs dem Grafen gesandt, der ihnen antwortete, er wolle dem Herzoge durch eigenen Boten Antwort wissen lassen. Diese Antwort bitten sie ihnen mitzuteilen. Wie sie schon früher dem Herzoge erzählt haben, kommt ihnen täglich treffliche Warnung wegen der Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen zu, dass ihnen dieselben drohen, sie wollten, wenn sie „ingesetzt" werden, zu ihren Leibern und Gütern so schwer greifen, dass sie es nimmer überwinden können; sie haben keine Zuflucht, denn zu dem Herzoge, und bitten ihn, sie zu Händen der Grafen nicht mehr kommen zu lassen; ist das nicht möglich, so solle er sie doch nicht für die Länge in deren Gewalt lassen, sondern sie zu seinen Händen ziehen, denn sie wollen niemanden so willig sein , wie ihm, und wollen ihm als ihrem rechten, natürlichen Landesfiirsten und Herrn mit Leib und Gut unterthänig sein. Müssen sie in den Händen der von Lupfen bleiben, so müssen sie für Ehre, Leib und Gut Sorge tragen. Der Herzog möge es nicht in argem aufnehmen, dass sie ihn so oft anrufen, denn sie haben ausser ihm keine Zuflucht und wollen keine andere haben. Pap. Or. mit dem unter Papier zum Verschlusse aufgedrückten, unkenntlichen Siegel von Engen, a. a. 0. 32) 1446 dominica ante Mamag e (sie) [Juli 17.] antwortet Herzog Albrecht zu Rudiingen dem Markgrafen Jacob zu Baden: das durch ihn gestellte Ansuchen der von Lupfen sollte ihm erlassen werden, besonders weil der Markgraf melde, sie behaupteten, „es sey von in nicht aufgenomen". Vorlängst hat er zu Costencz „in ain notel ainer verschreibung lassen antworten", hätten ihm darauf die von Lupfen ihre Verschreibung ausgestellt, so hätte er ihnen Engen mit dem, was er von ihren Widersachern übernommen habe, auf seinen Rechtspruch hin übergeben. Die Umstände „solichs irs vereziehens" geben zu erkennen, dass die von Lupfen dem Markgrafen die Sache mehr nach ihrem Gefallen darstellen und nicht lauter vorbringen, warum sie jetzt erst und nicht vor st. Johanns Tag der Sonnwende solche Verschreibung bewilligt haben. Deshalb erläutert er dem Markgrafen „die geschieht der sach" also: sein Rechtspruch enthält unter anderm, dass die von Lupfen Avieder in Nutz und Gewähre des Hauses und der Stadt Engen mit aller Zugehörde, wie sie dessen entwährt sind, gesetzt werden sollen, und dass sie darnach die Lösung nach Inhalt der von ihrem Vater seinen Vordem gegebenen Verschreibung zu gestatten haben. Als Tag der Übergabe der Herrschaft hatte er ihnen den Freitag nach Fronleichnamstag [Juni 17.] in seinem Rate öffentlich angesetzt und hiebei, weil die von Engen „begriffend sein von etwatz sorg wegen gen den von Lupfen zu besichert werden", die obgen. Notel ausfertigen lassen und von ihnen eine entsprechende besiegelte Verschreibung gefordert. Dies zu thun haben ihm aber die von Lupfen zu Costencz abgeschlagen und ihn bei dem Pfalzgrafen, seinem Oheim, und andern unbillig verklagt, denn er hat obigen Übergabstag deshalb bestimmt, damit, wenn jemand von ihnen die Lösung nach Inhalt seines Rechtspruches fordern wolle, derselbe darin nicht verkürzt werde. Erst als dieser Termin vergangen war, wollten sie, weil sie meinen, so die Forderung der Lösung abgewendet zu haben, wieder aufnehmen, was sie ihm zu Costencz abgeschlagen haben, „darbey merclich geuerd ist zuuersteen". Trotzdem hat er dem Grafen Sigmund jüngst einen neuen Übergabstag mit der Bedingung, „daz nach derselben vbergebung das eruordern der losung ain zeit, als 44* s wsL 34S 1438. I von datum vnsers reehtspruchs vncz auf sand Jolians ist, creftig sey", angeboten, derselbe hat aber dies wieder abgeschlagen. Weil aus dieser Darstellung der Markgraf über die Sache eigentlich unterrichtet ist, wird er erkennen, dass „der pruch" nicht an ihm, sondern allwegen an den von Lupfen gewesen ist, dennoch will er ihm zu lieb auf seine Bitte hin dem Wege, den er, wie eben gesagt, dem Grafen Sigmund dargelegt haben, „furgank lassen", wenn anders die von Lupfen demselben nachgehen wollen. Pap. Or. a ). a. a. 0. a) Dasselbe wurde, wie es scheint, weil mehrere Wörter vom Schreiber in ihm ausgelassen wurden, nie abgesandt. 33) [14]46 st. Gallen tag [Okt. 16.] schreiben die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen an Herzog Albrecht zu Osterrich: als Graf Sigmund jüngst persönlich ihn gebeten habe, seinem Bruder und ihm Engen Stadt und Burg samt den Dörfern gemäss seinem rechtlichen Spruche wieder einzugeben, hat er von ihm eine Verschreibung begehrt, dass sie das einnehmen sollen, „als ob es vor st. Johans tag were beschallen", dass sie ihm, wenn er darnach von ihnen die Herrschaft fordere, dieselbe geben sollen, dass sie sich gegen ihn und die von Engen und die Leute in der Herrschaft verschreiben und dass dies ebenso ihre Brüder Eberhart und Hans, „die doch nie in anlauß, noch im sprach begriffen sind", thun sollten. Obwohl sie mehr, denn sie nach Anlass und Spruch schuldig gewesen sind, ihm gefolgt hätten und noch heutzutage folgten, so können sie doch aus eigenem und ihrer Freunde Rat nicht umhin, ihn als ihren gnädigen Herrn zu bitten, ihnen Engen und die Herrschaft wieder einzugeben, nachdem das rechtlich gesprochen und zugesagt ist. Pap. Or. (das rückwärts zum Verschlusse aufgedrückte Siegel [von wem?] fehlt), a. a. 0. 34) 1447 Epiphanie [Jan. 6.] setzt zu Freyburg im Brissgew Herzog Albrecht den gen. Grafen Tag auf st. BlasienTag [lebr. 3.] genEhingan. Dies hat er schon zu Freyburg vorgenommen, als er dort auf ihr Anrufen zwischen Graf Sigmund und Fridrich von Hewen jüngst erfolglos verhandelt hat. Dem Gegenteil ist dieser Tag auch angesagt. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. 35) [14]47 freytag nach Vnser Frauwen tag der Liechtmeß [Febr. 3.] setzt zu Ehingen Herzog Albrecht, da auf dem heutigen Tage Graf Sigmund von Lupfen erzählte, er warte auf seinen Bruder Hainrich, von dem er keine Vollmacht bei sich habe, und da der letztere nicht kam, damit kein Teil sich irgend verkürzt finde, mit Eat der Räte seiner Oheime und etlicher Städte Sendboten, welche dazu nach seinem Begehren zu ihm gesandt worden sind, und aus eigenem Gutdünken den Parteien wieder einen Tag auf Donnerstag nach dem hl. Phinstag [Juni 1.] vor sich gen Costeutz an, woselbst er mit seinen eigenen und mit den Räten etlicher Fürsten und anderer seiner Oheime und Freunde und der Städte Sendboten, die er abermals dazu bitten wird, zwischen den Parteien gütlich oder nötigenfalls mit Recht erkennen lassen wird, was ihm auf deren Anrufen ferner zu thun gebührt. Erscheint eine der Parteien dabei nicht, so wird dennoch auf Anrufen des gehorsamen Teils „sölhe rechtliche erkantniiß daselbs iren gank haben". Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. 36) 1447 feria 2. post dominicam Trinitatis [Juni 5.] schreibt zu Heidelberg Ludwig Pfalzgraf bei Ryne dem Herzog Albrecht zu Osterrich, er wolle dessen Gesuch, auf Sonntag nach st. Johannes Tag der Sünwenden [Juni 25.] gen Ehingen zwei seiner Räte zu senden, die dort am folgenden Montag den Sachen zwischen den von Lupfen und Hewen nachgehen sollen, gerne willfahren. Pap. Or. (das zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte Siegel des Ausstellers fehlt), a. a. 0. 37) 1447 st. Peter und st. Pauls äbent [Juni 28.] giebt in seinem Schlosse Fürstenberg Hainrich Bischof zu Costentz und Verweser des Stifts Chur, der, mit andern trefflichen Sachen beladen, zu dem ihm und seinem Bruder Fridrich von Hewen gegen die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen wegen ihres e väterlichen Erbes der Herrschaft Hewen vom Herzoge Albrecht zu Osterrich gen Echingen angesetzten Tage am kommenden Sonntage nach st. Margarethen Tag [Juli 16.] zu Nacht nicht eintreffen kann, seinen Vertretern Hainrich von Nünegg und Fridrich Haydenhaimer Generalvollmacht. Pap. Or. mit dem unter Papier rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen Siegel des Ausstellers, a. a. 0. 38) 1447 st. Jacobs abent [Juli 24.] bestätigt zu Ehingen Herzog Albrecht der Stadt Enngen, die 1438. 349 durch eine erbere Botschaft darum bitten liess, alle Briefe und Freiheiten, welche sie von Römischen Königen und seinen Vordem, den Fürsten von Osterreich, zur Zeit, „als sy in pfandswis irer gewaltsam" gewesen sind, erhalten haben, in Anbetracht, dass sie sich gegen ihn und das Haus Osterreich allzeit in Treuen erzeigt hat, und befiehlt seinen Landvögten, Amtleuten und Unterthanen, die Bürger von Engen dabei zu schirmen und nicht zu gestatten, dass sie daran jemand hindere. Perg. Or. mit dem prächtigen Eeitersiegel des Herzogs. Constanz, Rosgartenmuseum. 39) [14]47 st. Jacobs tag [Juli 25.] schreibt derselbe zu Echingen an Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Engen, er werde sie den von Lupfen laut seines zwischen denselben und den von Hewen gegebenen Rechtspruches einantworten, er habe aber, da sie „in ettwas vorcht vnd sorg gen den von Lupfen" gewesen sind, denselben hier, als sein Rechtspruch eröffnet ward, vor männiglich ernstlich gebieten lassen, dass sie die von Engen an Leib und Gut nicht beschweren, nichts wider Recht ziehen, sondern dieselben bei allen ihren Freiheiten und guten Gewohnheiten unbekümmert bleiben lassen, wie das ihre hieher gesandte Botschaft ihnen eigentlicher Weise zu erzählen weiss. Wenn er die von Lupfen also einsetzen wird, sollen sie ihnen nach Gebühr gewärtig und ausser Sorge sein, denn er wird sie darin nicht nnbeschirmt verlassen und allwegs, wenn dieselben anderes denn billiges gegen sie vornehmen, darin so, wie ein Landesfürst den seinen verpflichtet ist, handeln. Pap. gleichzeitige Kop. Karlsruhe. 40) [1447, nach Juli 25 f.] versprechen die Grafen Heinrich und Sigmund von Lupfen an Eidesstatt, da Herzog Aulbrecht in ihrem Streite mit den von Heuwen den Rechtspruch gethan und ihnen zugesagt hat, auf Freitag nach Fronleichnamstag [Juni 17. 1446, s. oben S. 347] ihnen Engen mit anderm wieder einzugeben, demselben und den von Engen und den Leuten der Herrschaft Hewen, die Bürger und Einwohner der Stadt Engen und die Leute und Güter der gen. Herrschaft bei allen ihren Rechten, guten Gewohnheiten und altem, redlichem Herkommen bleiben zu lassen. Wenn einer derselben gegen sie etwas verschuldet hat oder in Zukunft verschuldet, so strafen sie ihn nicht aus eigener Gewalt, sondern nehmen das mit Recht vor, wie das billig und gewöhnlich geschehen soll. Das gilt besonders von etlichen von Engen „vmb ain inziht, damit sy wider vnsern lieben bruder, graf Hannsen von Lupfen, ze tun verargkwand sind" a ). Ohne Datum und Siegelfonnel. Pap. Konzept, a. a. 0. a) Von diesem Schreiben sind noch zwei andere Entwürfe erhalten, von denen der ältere besagte, dass die Grafen, wenn ein Bürger oder Einwohner von Engen, während sie der Stadt entwehrt und Graf Hainrich gefangen gewesen sei, etwas gethan habe, das nicht mit Gewalt, sondern nur mit Recht, wie es gewöhnlich und billig geschehen soll, laut der Verschreibung, die sie den von Engen vor gegeben haben, vornehmen werden, doch den Verschreibungen, die sie von den von Engen haben, unschädlich. Der zweite Entwurf unterdrückte die Stelle über den Grafen Hainrich; da aber derselbe trotzdem nicht genügend schien, wurde obige Fassung an seine Stelle gesetzt. 41) 1447 donrstag vor st. Gallen tag [Okt. 12.] finden Thiebolt Herr zu der Hohengeroltzegg und Albrecht von Zütern, Räte des Markgrafen Jacob zu Baden, der „uff dis zit" gen Engen wegen der Einsetzung der Grafen Hainrich und Sigmund von Luphen „ainen früntlichen tag gemacht" und dazu sie mit dem Befehle, das beste zu reden und zu tbun, damit diese Einsetzung geschehe, gesandt hat, dass „sich etwas täding erheppt" habe wegen der ersten 4 Artikel in der Verschreibung zwischen den von Luphen und den von Engen (No. 219, 4). Nachdem sie beide Teile über diese Artikel verhört haben, einigen sie dieselben mit Rat und in Beisein der Ritter Wilhelm vom Stain und Burkhart von Honburg, sowie Hans Virich von Stoffeln, der Räte und Anwälte des Herzogs Albrecht zu Ostenrich, und der Städtesendboten Virich Plärer, Bürgermeisters von Costentz, Hansen Swend, Ritters, von Zürich, Vlrich Besserer von Vierlingen, Berchtold Schultheiss von Huffingen, Bürgermeisters von Vilingen, und Rudolf Bruchli, Schultheissen von Winterthur, dahin, dass die endgiltige rechtliche Entscheidung über diese Artikel Herzog Albrecht und seine Räte bis künftigen st. Johans tag zu Sonnwenden [1448 Juni 24.] an gelegener Stätte in diesen Landen treffen sollen; ist der Herzog um diese Frist nicht im Lande, so soll er die Entscheidung einem andern „weltlichen, lentlichen fürsten oder herren" an seiner statt übertragen. Bis zur Entscheidung, die vor gen. Mm II II 350 1438. Tage erfolgen muss, sollen die von Luphen die Artikel gegen die von Engen nicht gebrauchen. Der Unwille, den die beiden von Luphen und ihr Bruder Hans gegen die von Engen und namentlich gegen Hans Eberhart und Hans Seng, und diese gegen jene wegen der Worte, die sich denn von der Geschichte wegen, als den von Lupfen das ihre genommen wurde, gemacht haben, gehabt, ist samt allem, was sich in dieser Sache verlaufen hat, hiemit aufgehoben. Beide Teile geloben - , diese Richtung zu halten. Perg. Or. mit den Siegeln Thiebolts Herrn zu der Hohengeroltzegg (28 mm D, IV C) und der Grafen Hainrich (30 mm D, IV C; Ä.ljotrid.comttta.öE.lupfen, laiitgraon in ftulfrtaeit) und Sigmund (30 mm D, IV C; S . ftgrauöt. amttt.oe. lu.. .... tmj. in • ftalingeit.) von Lupfen (das der Stadt Engen fehlt), a. a. 0. a) An demselben Tage [Okt. 12.] huldigte die Stadt Engen den gen. Grafen wieder. Pap. gleichzeitige Kop. eines „nottels", der von den Grafen und der Stadt besiegelt wurde, a. a. 0. 42) [14]47 freytag vor st. Gallen tag [Okt. 13.] kündigt zu Wienne Herzog Albrecht den gen. Grafen an, dass er die Feste Althewen, Burg und Stadt Engen und die Feste Hewenegk mit der zugehörigen Herrschaft laut der von seinem Vetter, Herzog Fridrich sei., darüber ausgegangenen Pfandbriefe lösen wolle, und dass er, weil er derzeit „da oben zu land" nicht ist, Graf Hannsen von Tierstein, Wilhelm vom Stain und Wernher von Stawffen, seine Anwälte im Elisas, und Hansulrich von Stoffel, seinen Anwalt in Swaben, bevollmächtigt habe, diese Herrschaft einzunehmen. Er befiehlt ihnen, wenn diese Anwälte dieser Lösung wegen ihnen Tag und Stadt ansetzen, die Lösung zu gestatten a ). Pap. Konzept, a. a. 0. a) Von demselben Tage datiert die Vollmacht für die gen. Anwälte. Pap. Or. (das rückwärts aufgedrückte Siegel des Ausstellers meist abgefallen), a. a. 0. 43) 1447 st. Gallen tag [Okt. 16.~] schreibt derselbe zu Wienn seinen Anwälten in der Vordem Landen, er habe ihr Schreiben, in dem sie melden, welche Irrungen in der Einsetzung der von Lupfen vorgefallen seien, vernommen und merke, dass die von Lupfen gegen die von Engen mit dem Eide ungewöhnliche Beschwerung vornehmen. Die Anwälte verstehen selbst, dass die Unterthanen, die man in „geniechts- oder satzweis" verschreibt, dem Pfandherrn nicht weiter zu schwören schuldig sind, denn nach Laut der Verschreibung. Thun also das die von Engen „one alle fürwort vnd intrag", so können die von Lupfen das nicht abschlagen, denn die Stadt und Herrschaft ist nicht ihr Eigen oder Erbe, sondern ihnen nur auf Wiederlösung verpfändet. Er darf den Grafen, nachdem dieselben von sich selbst schon zu viele „new in- würf vnd fünd suchen", wodurch die Lösung verhindert werde, nichts weiteres, wodurch die von Engen wider ihre alten Rechte und Freiheiten beschwert werden mögen, gestatten. Er legt eine Abschrift des Briefes») bei, den er gleichzeitig durch die Anwälte selbst dem Markgrafen von Baden sendet. Da die Anwälte für notwendig finden, dass er, der Herzog , wegen seiner Ehre und seines Nutzens fürderlich der Lösung gedenke, erklärt er, das gerne thun zu wollen, weiss aber „hieniden" das Geld nicht aufzubringen ; können sie das „da oben zu lande", so thun sie ihm ein grosses Wohlgefallen, deshalb schickt er ihnen zugleich hiezu „abkündung- vnd gewaltzbrief". Da er aber seine trefflichsten Eäte jetzt in seinen Notdürften versandt hat, sollen sie die Sache überlegen und nach Notdurft unter seinem Siegel, das er ihnen oben gelassen, Änderungen treffen. Hans Virich hat in einem Zettel geschrieben, wie ihn sein Zettel b ) wegen der von Engen und der von Engen Brief, „daz sy in die phandschafft süllen sweren", fast irren, weshalb er um bessere Erläuterung seiner Meinung bitte; er antwortet ihm, er lasse sich die Einsetzung „on fürwort nach sag der vrtail" gefallen, wollen aber die von Lupfen den Eid nicht nach der Pfandschaft, sondern mit „sundern furworten" von den von Engen nehmen, „vnd doch der von Engen sweren vnd hul- dung der merer tail der insetzung ist", so ist wohl zu verstehen, dass die von Lupfen dadurch die Einsetzung hindern. Die Anwälte wissen, dass die von Hewen den Revers des Grafen Hanns von Lupfen wegen der Widerlosung von den Eidgenossen ausgebracht und vormals hinter ihn zu Gerichts Händen gelegt und ihn dann wieder zu sich genommen haben. Wenn es die Anwälte nötig dünkt, sollen sie die von Hewen angehen, diesen Brief ihnen wiederzubringen, um die von Lupfen damit desto ernstlicher an die Lösung zu mahnen, wenn dieselben „den satzbrief nicht fürbringen", sondern sich der Lösung wiedersetzen. 1438. 351 •wollen. Sie können dabei den von Hewen sagen, dass das, was er hierin handle, am meisten für sie und die von Engen sei, denn es sei allzeit gewisser, dass sie von ihm die Lösung bekommen, als von den von Lupfen, wie sie das auch bisher wohl empfunden haben. Pap. Konzept, a. a. 0. a) Derselbe besagt, dass er bei seinem Abschiede von oben, um zu seinem Bruder, dem Römischen Könige zu kommen, seinem Anwalt in Schwaben, Hannsvirich von Stoffel, befohlen habe, die von Lupfen nach Sage des Urteils einzusetzen, und dass er hierin keines Hindernisses sich versehen habe, was aber dennoch geschehen sei. Er vernimmt auch, dass der Markgraf wegen seiner Abwesenheit und ihm zu Ehren an die von En^en o-eschrieben habe, „darauß villeicht dieselben von Engen in etwaz sorg fürnemen". Er vertraut, dass der Markgraf ge^en die seinigen in ihren Anliegen, soviel das an ihn gelange, sich so gutwillig beweise, wie wenn er selbst da wäre; er bittet ihn deshalb, sich seinen Anwälten, denen er wegen der Einsetzung amtlich geschrieben habe , wenn sie ihn um Rat oder sonst angehen, gütlich erzeigen zu wollen. Pap. Konzept, a. a. 0. — b) In diesem Zettel, der kein Datum hat, befiehlt der Herzog dem von Stoffeln, neben der Einsetzung von seinen Worten, die er we^en der von Engen in Gegenwart der Räte seiner Oheime und Freunde und der Ratsboten der Reichsstädte öffentlich jüngst zu Ehingen nach dem Rechtsspruche habe sagen lassen, vor gesamtem Rate und der Gemeinde zu Engen Meldung zu thun, damit klar vernommen werde, dasa er vor Gewalt und Unrecht die von Engen schirmen und sie bei ihren Freiheiten und guten Gewohnheiten handhaben wolle, damit sie bei dem Inhalt der Satzbriefe und dem Verschreiben, das die von Lupfen gegen sie gethan haben, unbeschwert, wie von Alters herkommen, bleiben, und gegen die von Engen keine „betwungene verschreibnüß" oder Gelübde gegen die vorgen. Freiheiten und ihr altes Herkommen „gepraucht" werden solle. Damit der von Stoffeln denselben an seiner statt desto bass zu Trost handeln könne, sendet er ihm die Stücke, durch die dieselben sich beschwert finden, „sy darinn also z'i versorgen". Es sind folgende 5 Artikel: „item das wir nyendert hilf, schirm noch trost suchen, noch anrüffen sollen; item das wir nyendert ratt haben süllen; item was die hohen gericht antrifft, das wir darin nicht reden süllen, es hab sich funden oder nit; item das wir vnser burger noch yemand des nachtes in noch auß lassen süllen; item 'das wir ziehen süllen, vber wen vnd war sy wellen". Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. 44) 1448 mitwuch vor der hl. Dryer Künig tag [Jan. 3.] bitten die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen den gen. Herzog wiederholt, ihnen einen Tag zu setzen, damit sie nach Ausweisung des Rechtspruches Schadensersatz bekommen. Sie bitten um schriftliche Antwort bei ihrem Boten. Pap. Or. (das zum Verschluss rückwärts aufgedrückte Siegel fehlt), a. a. 0. 45) 1448 sambstag nach st. Jorigen tag [Apr. 27.] fordert zu Augspurg Herzog Albrecht von den gen. Grafen die Lösung der Pfandschaft Hewen, Engen und Hewenegk um 13610 fl. und kündigt ihnen dazu einen Tag an auf Donnerstag vor st. Veits tag [Juni 13.] gen Schafhausen, Costentz, Rotweil oder Stockach. Sie sollen ihm bei diesem Boten melden, in welcher von diesen Städten sie die Lösung aufnehmen wollen, er wird dann dorthin die seinen mit der Vollmacht und der gen. Summe auf gedachten Tag senden. Pap. Konzept, a. a. 0. 46) 1448 mitichen vor Pfingsten [Mai 8.] reden zu Vilingen die gen. Grafen vor Graf Hanns von Tierstain als Anwalt und vor andern Räten des Herzogs Albrecht: nach dem Rechtspruche des Herzogs zu Ehingen hätten sie vor ihm gerne „die beybringung" um ihre Schäden nach Inhalt dieses Rechtspruches gethan, aber derselbe habe sich zu Ehingen hinab gen Österreich zu dem Römischen Könige erhoben und ihnen, als er wieder herauf kam, auf ihre Eingabe einen Tag gen Tiessenhouen auf Montag nach Quasimodogeniti [Apr. 1.] angesetzt, als sie aber dorthin gekommen seien, sei er davon gen Zürich geritten und habe ihnen sagen lassen, sie sollten bis auf den Donnerstag daselbst harren, dann komme er wieder dahin und wolle den Sachen nachgehen. Da aber die Räte des Markgrafen von Baden und andere Räte ihrer Freunde, die bei ihnen waren, so lange nicht verziehen konnten und von dannen ritten, so hätten sie schriftlich den Herzog um Ansetzung anderer Tage gebeten, worauf er ihnen einen Tag auf heute angesetzt habe. Auf ihr Begehren wird die Einladung zu diesem Tage verlesen, ebenso der Artikel des Rechtspruches „vmb die beybringung". Darauf trägt Graf Hainrich für sich und seinen Bruder vor, der Anwalt und die Räte sollten „angedechtig" sein, dass sie den Tag besucht haben und bereit gewesen seien, nach Sage des Spruches ihre „beybringung", die sie vor dem Herzoge thun sollten, jetzt zu thun. Graf Hans von Tierstain erklärt, er und die Räte wollten dessen eingedenk sein. Ebenso sagen ■ ■ 352 1438. derselbe und die Räte ihnen auch zu, den Herzog bitten zu wollen, ihnen in Bälde vor sich wieder einea Tag zu diesem Zwecke zu setzen, was Graf Hainrich auch selbst thun zu wollen versichert. Pap. Konzept, a. a. 0. 47) 1448 st. Vrbans tag [Mai ,25.] schreiben die beiden Grafen dem Herzoge Albrecht, der ihnen auf Donnerstag vor st. Vitus Tag [Juni 13.} die Lösung der Herrschaft Hewen verkündet hat, das zu Ehingen gegebene Urteil weise, dass er daran sein solle, dass seinem zu Friburg im Prißgauw am Zinstag nach Quasimodogeniti vormals [1446 Apr. 26.] gegebenen Spruche von Stück zu Stück nachgegangen werde. Noch aber sei die Bestimmung dieses Spruches über die ihnen gebührende Entschädigung nicht vollzogen, sie haben bisher gewartet und warten noch, von ihm als einem Richter darin gefördert zu werden, und bitten ihn deshalb, ihnen thunlichst dazu zu helfen, geschieht das, so wollen sie sich ungern „widdern" völlig zu thun, was ihnen gebührt. Meint er aber, sie seien verpflichtet, die Lösung zu gestatten, ehe alles geschehen, was in obigem Spruche enthalten sei, so erbieten sie sich laut der freundlichen Einung, die sie mit ihm und andern ihren gnädigen Herrn haben, Rechtens vor Markgraf Jacob von Baden, dessen Diener sie gute Zeit „vor des obgerürten rechten vnd der eynung anfangk" gewesen sind. Pap. Or. (das rückwärts zum Verschlusse aufgedrückte Siegel fehlt), a. a. 0. 48) 1452 donstag nach st. Gallen tag [Okt. 19.] verzichtet Graf Hainrich von Lupfen für sich und seine Brüder Sigmund und Johans, für die er sich „gantz mächtigt", auf alle Ansprüche an das (einzeln, aufgeführte) von ihrer Mutter Elisabeth, geb. von Rotemburg, herrührende Rotemburger Erbe in Tirol gegen Herzog Sigmund zu Österrich, der dagegen „als regierender fürst in Hegow vnd Thurg&w vnd andrer land e in Schwaben vsserhalb vnsers gnedigen herren, ertzherzog Albrechts, hertzogen zu Osterreich, regierung" gegen sie auf alle Ansprüche an die Herrschaft Hewen und Stadt Engen verzichtet. Graf Hainrich öffnet dem Herzoge zugleich Burg Hewen und Stadt Engen auf dessen Kosten gegen jedermann, ausgenommen den Römischen Kaiser oder König"). Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. a) Die Gegenerklärung des Herzogs Sigmund, in der er auch die Briefe über diese Pfandschaften auszuliefern verheisst, ist 1455 frytag vor st. Andreß tag [Nov. 28.] in Isprugk gegeben. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. — Erzherzog Albrecht bestätigt ebenso diesen Verzicht 1455 st. Tom ans tag [Dez. 21.] zu Puessen; auch ihm sind die Schlösser offene Häuser gegen jedermann, nur nicht gegen seinen Bruder, den Kaiser, und seinen Vetter Sigmund, auf Lebenszeit, dafür nimmt er die Grafen von Lupfen und die ihrigen in seinen besondern Schirm. Lupf. Kopialbücher I, 31 T . Donaueschingen. — 1457 donnerstag nach st. Gallen tag [Okt. 20.] verzichten die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen nochmals auf das Rotemburger Erbe gegen Herzog Sigmund. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 1438, Mai 9. Basel. 220. Sacrosancta generalis synodas Basiliensis , in spiritu sancto legitime congre- gata, universalem ecclesiam repraesentans, cum Eberhardus, Henricus, Sigismundus et Johannes comites de Lupphen et Johannes Spaserius licentiatus in legibus, fisci synodi generalis procurator, questi sint, Henricnm episcopum Constantiensem seu eius in spiritualibus vicarium sive officialem, statuti sui, quo ipsa Basileae in sessione sua publica sollemniter celebrata in ecclesia maiori V. id. Junü 1435 [Juni 9.] sta- tuit, ut tarn in curia Romana, quam alibi pro praesentatione etiam a laicis facienda, et investitura etc. nihil ante vel post exigatur ratione bullae, sigilli, annatarum, servitiorum, primorum fructuum etc., immemorem, rectores in Stulinggen, Engen et Suaninggen parrochialium ecclesiarum pro eo, quod episcopo annatas seu primos fructus earundem ecclesiarum, quos antea recipere consueverat, non persolverunt, 1438. 353 prout non debebant, excommunicationis sententia etiam post appellationem per eos ad synodum ipsam legitime interpositam innodare et ecclesias ipsas interdicto eccle- siastico supponere in synodi eiusque statuti vilipendium praesumpsisse, Matheo Al- binganensi et Symoni Barchinonensi ac Bernardo Aquensi episcopo necnon Rutgero abbati monasterii in Grassach Coloniensis dioecesis, Basilee residentibus, mandat, ut summarie, episcopo, vicario seu officiali vocatis, sine figura iudicii se super praemissis informent et, si praemissa vera esse invenerint, sententias praefatas nullas declarent et ni- hilominus ex abundante cautela rectores praedictos excommunicationis reddant ab- solutos ipsum interdictum relaxando auctoritate synodi generalis, inhibentes decano decanatus ruralis in Engen ceterisque rectoribus in districtu eiusdem, ne rectores praefatos excommunicatos publicari vel vitare praesumant et contra episcopum, vica- rium seu officialem, nisi a praemissis destiterint, terminis coram uno ex se ipsis et dicto procuratore servatis, procedant, prout de iure et secundum canonicas et suas sanctiones et dictum statutum faerit faciendum, invocato etiam ad hoc, si opus fuerit, auxilio brachii saecularis, non obstante, si episcopo, vicario seu officiali a sede Apostolica sit indultum, quod interdici, suspendi vel excommunicari non possint. Datum Basilee VII. id. May 1438. Das Bleisiegel der Synode. Perg. Or. Karlsruhe. 1) Aus diesem Streite entstand eine Fehde, über die berichten: a) Mangolts Constanzer Chronik (Handschrift des 16. Jhdts., Constanz, Stadtarchiv) S. 41: 1438- Diß jars ritt Conrat Stickel für Kaiserstül, do ward er von des bisehoffs diener angerent, gfangen vnd gen Lentzkirch gfiirt. Das nam die von Costantz frömbd vnd vnbillich, doch so ward die sack verricht vnd er wider ledig.....— Im jar 1439 wolt Hans Stickel gen Wingarten riten, vnd als er kam für Marckdorf, rittent 8 des bisehoffs diener heruß vnd stachent inn vnder das roß vnd verwundtent inn, das er darnach am sechsten tag starb. Daruß den der stat vnd dem bischoff vyl span erwuchs .... — 1440. Desselbigen jars vmb Michaelis kament 1600 pfert in das Hegö vnd Cletgöw vnd überflelent den von Hewen, bischoffen zu Costentz; zu Nuwkirch vnd Hallow namen si das vich vnd enthieltent sich zu Stülingen vnd Höwen, vnd darnach erst sagtents dem bischoff vnd den pfaffen ab. Vrsach dises kriegs was von der kirchen wegen zu Engen; der bischoff maint, der graf sölt die ersten frucht geben, so maint der graf nain etc. — Im jar 1441 verbrantent der graf von Lupfen vnd Hans von Beckberg dem bischoff die vorstat Döngen. Hernach aber ward der krieg verricht zu Schafhusen. b) Die Collectaneen des Christoph Schulthaiss, geschrieben vor 1576, (Handschrift im Stadtarchive zu Constanz) 1, 146 — 147: Bischoff Hainrichs krieg. Vor sant Michelstag [1440 Sept. 29.\ kam ain nichtiger züg von adel in das Hägöw also verstolen, das niemant darumb wüst, vnd vberfielen Nükilch vnd Hallow in dem Cleggöw vnd brandschatzten die, dan sy des bisehoffs waren b ), nach dem widersaiten sy erst dem bischoff vnd der pfaffhait, sy branten vnd raubten allenthalb. Nu was der bischoff von Costentz in der geselschafft vnd die von Costentz ouch, die statt ward gemanet, darumb ward ain tag ge n Ze ll_ge- macht in Vndersew vnd kament züsamen, da verhört man baid tail. Des ziigs houptman waren grauff Hainrich von Lupfen vnd sin briider, vnd hat dem bischoff widerseit von der kirchen wegen zu Engen , da VL 45 354 1438. maint der bisch off, der graff solt auch die ersten frücht geben, als ander im bistumb, der graff maint, er sölt es nit thnn, vnd ward die Mich zu Engen in den han gethon, das man da nit singen dorft, vnd müst man die lüt vff das veld begraben, ettliche kind sturbend one den touff, vnd söllich Sachen machten, das graff Hainrich dem bischoff widerseit. Der graff hat by im den hertzogen von Schiltach, die graffen von Helfenstain vnd Salm, zwen Münch von Basel, den von Rätzenhusen vnd sunst vil graffen, fryen, ritter vnd knecht, vnd thatend gar grossen schaden in dem Hägöw vnd Cleggöw. Do rust sich der bischoff och mit ainem züg vnd satzt sich wider in, vnd wer es nit vnderstanden, die von Lupfen wären gar vertriben, dan sy den zug nit lang mochten by ainanderen behalten. Als der krieg also was, do erinneret sich Cunrat Stickel des grossen hertzlaids, das an seinem sun beschehen was, den des bischoffs von Costentz diener vn- redlich one widerseit niderschlügend vnd in töttend 0 ). Der alt Stickel was vor in grosser vnfruntschafft mit des bischoffs brüder von geltschuld wegen, so die von Höwen im solten, die er inen also bar gelihen hatt, darumb er sy in der aucht hatt. Das vbel lag in dem Stickel von sines suns wegen, vnd meint, er hette das von dem bischoff. Er hüb sich vff vnd gab zu Costantz sin burgrecht vfi vnd rait mit 4 pfärden vff Höwen zu graff Hainrichen von Lupfen vnd zu den von Rechberg, den klagt er sein laid, was im wider- furen war, vnd batt sy, das sy im darzu hülfend, dan er wolte es nit varen lassen, er wolte je seinen sun rechen, als verr im lib vnd gut raichte. Nun waren die herren all vor wol an Hansen Stickel selgen gewesen, die herren vnderwundent sich all des Stickeis, das sy im weiten helfen wider |den bischoff, darumb er inen ouch ein michel summa gelts verhies, vnd enthielt sich der Stickel vff Höwen, vnd widersaiten dem bischoff all von des Stickeis wegen, lut des sagbrieffs: „Hochwürdiger herr, herr Hainrich bischoff zu Costantz. Wir dis nachbenempten lassen vch wyssen, das wir vnd vnser gebröten knecht, die wir jetz haben oder in disem krieg gewinnen, euwer vnd aller der euweren vnd die euch vnd den euweren zu versprechen stond, sy sigend geistlich oder weltlich, sy sigen euwer räth oder diener, die mit namen hernach geschriben stand: Friderichs vnd Hansen von Höwen, gebrüder, herr Hans Lutin techant, Rudolfs von Fridingen, Bilgris von Höwdorf von Küssenberg, Wilhelms Im Turn, vogts zu Nükilch, och euwer schlössen vnd stetten, in denen ir euwer herlichait vnd offnung haben, vigend sein wellen von wegen des erbaren Cunraten Stickeis von Costentz vnd wellen in seinem frid vnd vnfrid sein, vnd wie es sich hinfüro macht, wellen wir vnser ehr mit disem brieff bewart haben vnd fürbas vnbedingt sein, vnd ob wir kainerlay bewarung mer bedürfen, die wellen wir ouch hiemit gethon haben mit disem brieff, mit namen dis nachgeschribne: graff Hainrich vnd grauff Sigmund von Lupfen, gebrüder, Virich von Rechberg von Hohen-Rechberg, ritter, Hans von Rechberg von Hohenrechberg a ), Hans von Vrbach, Eberhart von Vrbach, der alt vnd der jung, Haintz Schilling, Sifrid von Zülhart, Hans von Nüwhusen, Burckkart von Wolmershusen, Götz von Berlichingen, Schrätzberger, Cunrat Raban, Hans von Helmstetten, Baltisar von dem Nüwenhus, Caspar von Sachsenhaim, Sifrid von Rüxingen, Karle Zobel, Baltisar Gir, Haintz von Seckendorf, Ernst Wilhemer, Hans von Haimingen, Horneg von Hornberg, der jung, Wilhelm von Vrbach, Simon vnd Eberhart von Stetten, Bernhart von Sickingen, der jung, Eberhart von Gomingen, Hans von Westernach e ), Hans von Sperwersegg, Lutz vnd Eberhart von Landow, Eberhart von Härnlingen, Hertegen von Sunthain, Wilhelm von Hornstein, Peter von Eberbach, Peter Herer, Hans von Künsegg, Swaminger von Werdnow, Hans Messinger, Walther von Künseg, Hans Wintergerst, genant Tunnenhas, Fid von Ast, Peter Eminger, Eberhart von Ryschach von der Nüwen Höwen, Claus Brandhoff, Hainrich Schlupf, Hans Siginger von Hächingen, Virich Im Holtz, der jung, von Costentz. Geben vnd versiglet mit graff Hainrichs von Lupfen vnd Hansen von Rechberg von Hohenrechberg insigel von vnser allerwegen vff zinstag nach Michaelis [Sept. 27.\ anno domini 1440". — Der ki*ieg gieng vast an baidersits vnd wurden vil geschedigt. Darnach ward vmb den krieg ain frid gemacht von sant Othmarstag [Nov. 16. ,] bis zu sant Jergen tag [Apr. 43.1441]. Do waren die von Costentz mit der ritterschafft in püntnüs, des glichen der bischoff zu Costentz, der manet nun die ritterschafft, vnd die ritterschaft mant die von Costantz, des kament sy abermals gen Zell vnd laiten den pundtbrieff, was der selb inhalt, den die von Costantz waren nit willig dem bischoff ze helfen, vnd ward da erkant, das die statt in der sach stil mecht sitzen. — Cunrat Stikel. In dem volgenden 41 jar ward des bischoffs krieg mit den von Lupfen zu Schaffhusen verriebt gantz schad gen schad, vnd als der krieg verriebt was, do war dannocht Cunrat Stickel SScaS 1438. 355 zu Engen vnd vbersach sich an ainem knecht, den schlug er, darzu nam er ouch ainem sinen knecht ainen rock wider. Do meinten die von Lupfen, er hette das gelait brochen vnd bärlich vbersehen, vnd vieng der graff Cunraten Stickel, dan er ain rych man was, vnd macht ain grosse klag vber in, er maint, er hette an dem knecht den friden brochen vnd wer im als sein gut verfallen vnd den leib £ ). Des kam die von Costantz vnd Vberlingen für, da er burger was, die redten darin, das der Stickel im geben müst wol 500 gülden, one das er inen vor geben hett vnd sus, das er des kriegs kam wol vmb 2000 gulde. — Es ward ouch dem bischoff von Costantz die vorstat zu Tüngen geblünderet vnd verbrent a ). a) Mit diesem Bericht stimmt die Constanzer Bistumschronik desselben Verfassers (gedruckt im Freiburger Biözesanarchiv VIII) mit den nachverzeichneten Ausnahmen überein. b) Nach der Biatumschronik a. a. 0. VIIF, 62 enthielten sich diese Scharen zu Stülingen und Höwen. c) Nach der Bistumschronik (a. a. 0. 63) geschah dies vor Markdorf, d) Die Bistumschronik (a. a. 0. 63) nennt ihn Ritter, e) Die gen. Chronik nennt ihn von Wester- stetten. f) Hier reiht die Bistumschronik an: „das was des grauffen grosse trüw, die er zu dem Stickel hatt, vor solchs er offt gewarnet". c) Beutlingers Collectaneen, geschrieben zu Ende des 16. Jhdts. (Überlingen, Stadtbibliothek) I, 416: Krieg im H&wgew. Anno domini 1438 do was in disem landt vnd sonderlich im Hewgew ain volk vfferstanden, die nennt man die Bitter, die kriegten mit dem bischoff von Costantz, der was ain geporner von Höwen„; der erweret sich irer mit grossen ehren; vnd es waren dise nachbenannte: graue Hainrich von Lupfen, der war ain münch gewesen in der Beichenow, graf Eb'erhardt von Lupfen, sein bruder, Hans von Rechberg, herr Burkhardt vnd Hanns die Münch von Landtskron, geprüeder, herr Melchior von Blumenegk, die thaten der weit grossen schaden und beraubten vil leuth, frembd vnd haimbsch. Es was auch aincr vnder inen, der hieße Wernherr von Schinen, der säße vff Schrotzburg, der hatte auch derselben ritter etwa vil bei ime, vnd bei Ober-Stad ob Stain da würfen sie die schiff nider, was geen Schaffhausen sollt gen. Sie beraubten auch jederman, wer inen zu handen käme, vnd vff ain zeit im sumer im Mayen in obgeschribnem jar, do gienge kauffmansgut von Genf vnd do es käme geen Stain, vnd man wollts den See vberfüeren, do würfen es die ritter nider vff dem See bei Ytznang vor Zell vber vnd füerten es gen Höwen vff die vesti, vnd es was auch sonst noch mer guts da zu Stain, das hünderhielte man, das es inen nit wardt, vnd stüende dozemal Stain in zwayer hanndt, deren von Clingenberg, hieß der ain herr Hanns, der annder Albrecht; man hatte auch denselben herr Hansen fast im zig, das er auch derselben ritter ainer wäre vnd es mit inen hiellte; es was aber nit gar gründtlich vnd offenbar._ 2) 1441 frytag nach st. Dorotheen tag [Febr. 10.] vergleichen zu Schauffhusen Wolf vom Stain zu Clingenstain, Conrat von Wytingen, beide Bitter, Jacob Herter von Hertnegg, Wolf von Bübenhouen und Eüff von Ehingen, der Frau und des Herrn von Wirtemberg Bäte, Hanns vom Clingemberg, Hauptmann, Wilhelm von Grünemberg, Conrat von Schellemberg, Burkart von Homburg, alle vier Bitter, Thüring von Hallwilr, Hanns von Bödmen, der ältere, Albrecht von Clingemberg und Hainrich von Oftringen, Gesellen und Sendboten der Eitterschaft mit s. Jeorien Schild der Vereinigung und Gesellschaft in dem, He- göwe, die Grafen Hainrich und Sigmund von Lupfen und viele ihrer Helfer mit dem Bischof Hainrich zu "Costentz gütlich wegen der Brimi Fructus der Pfarrkirchen zu Engen, Stülingen und Swanningen, welche letzterer für sich nach Gewohnheit und Herkommen seines Stifts gefordert und „vber dieselben kirchen mit bennen darumb procedieret hat", und welche erstere verweigert haben, weil ihr Vater sei., Graf Johanns von Lupfen, sie an sich gebracht habe, und wegen deren sie auch dem Bischöfe, etlichen seiner Bäte und Diener und allen den Seinen „ain vintschafft geschriben haben", in folgender Weise: Da diese Feindschaft von diesen Primi Fructus herrührt, so soll alles, was von denselben etwa noch nicht gegeben ist, fortan tot und vergessen sein, und die drei Pfarrkirchen sollen in Zukunft von dem Bischöfe wie andere Pfarrkirchen in seinem Bistume gehalten werden. Da der Bischof „in die pfarrkirchen obgenanten interdict gelait vnd sy by banne verslagen hat", so soll er dieselben „förderlich relaxieren, offen vnd entslahen". Auch soll er die von Lupfen, ihre Helfer, Helfershelfer und die ihrigen, falls sie in solchen Feindschaften und Kriegen durch irgend eine That dem Banne verfallen sind, von demselben lösen, oder wenn er dazu nicht Gewalt 45* <1H 356 1438. hat, an berechtigter Stelle seinen Willen, dass jene losgesprochen werden, schriftlich anzeigen und ihnen auf ihr Verlangen auch dazu „fürderungbriefe" geben. Die von Lupfen sollen Vogt, Schultheiss, Rat und Gemeinde der Stadt Tüngen aus der Acht, in welche sie dieselben zu Stülingen auf ihrem Landgerichte gethan haben, gänzlich lassen, sofern sie dessen Gewalt haben, und ihnen darüber nach Notdurft Briefe geben. Aller während des Krieges geschehene Schaden an Leut und Gut mit Nam, Brandschatzung und Todschlägen ist gegenseitig aufgehoben; die Gefangenen sind von beiden Teilen auf eine redliche, alte Urfehde freizulassen, und ungegebenes Schatzgeld darf hinfort nicht gegeben werden. Beide Parteien samt allen ihren Beiständern sind fortan mit einander völlig ausgesöhnt, und aller Unwille soll fortan gänzlich tot und vernichtet sein. Perg. Or. mit den Siegeln des Bischofs, der beiden Grafen von Lupfen und der von Clingenstain, Wytingen, Hertnegg, Clingemberg, Homburg und Hallwilr. Freiburg, erzbischöfliches Archiv. 3) 1457 sambstag nach st. Matheus tag [Sept. 24.] schreibt in seinem Schlosse Rötelen Bischof Heinrich von Costentz Herzog Sigmunden zu Osterrich, er habe dessen Schreiben samt der Kopie eines Briefes des Grafen Hainrich von Lupfen erhalten; in dieser Kopie steht, der Graf wolle gerne mit ihm vor Erzherzog Albrecht und seinen Räten zu Kecht kommen. Das nimmt ihn fremd, da er 1456 hl. Crütz abend Inuencionis [Mai 2.] dem Herzoge geschrieben hat, wie etliche Knechte vor •einiger Zeit drei der seinigen von Kaiserstül unabgesagt gefangen und gen Hewen geführt haben, wo sie Graf Hainrich eingelassen habe und enthalte, erst nach diesem habe derselbe ihm mit diesen Knechten und andern eine Feindschaft zugeschrieben, weshalb er ihn dieser Sache halb auf das Hofgericht gen Kotweil geladen habe. Von da sei die Sache laut der Freiheit des Grafen vor Markgraf Jacob von Baden gewiesen worden, und als dieser vor Entscheidung des Streites gestorben sei, so sei die Entscheidung von ihm und dem Grafen dem Markgrafen Karl von Baden übertragen worden. Obwohl er meint, dass die Sache von letzterm jetzt noch billig ausgetragen werden soll, so will er sich doch dem Herzoge zu lieb vor Erzherzog Albrecht und seinen Räten in der Sache, wegen deren er den Grafen zu Rotwil vorgenommen hat, eines unbedingten Rechten begnügen lassen. Hat der Graf „von der ersten nütz wegen", wegen der sie vormals mit einander gerichtet wurden, etwas zu ihm zu sprechen, so will er ihm vor denen, welche diese Richtung gemacht haben und noch zum Teile leben, eines unbedingten Rechtens sein oder, wenn es dem Grafen da nicht eben ist, ebenso vor gen. Erzherzoge und seinen Räten, „also das ain recht mit dem andern zügang vnd beschlossen werd". Will der Graf das, so will er ihn und die seinen ausser Sorgen lassen, doch muss dann auch derselbe gegen ihn und die seinigen die Feindschaft abthun. Er begehrt Antwort bei dem Überbringer dieses Briefes. Pap. Or. mit dem zum Verschluss unter Papier rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. 1438, Juli 7. oQj [14J38 mentag nach st. Virichs tag empfängt Hannß Nottlich von Egkhartzbrunnen des Hugen Gut daselbst, das 1 Malter Veesen, 2 Mut Haber, 4 ß ^ Costantzer giltet, und das er vor Zeiten von Clewin Kamrer sei., dem alten, von Engen, um 10 U 3\ erkauft hat, von Graf Eberhart von Lupfen als Lehen von Hewen 8 ). Lupf. Kopialbücher I, 4 S. 33. Donaueschingen. a) Dasselbe empfängt er wieder [14]43 zinstag post Letare [Apr. 2.] a. a. 0. S. 33 v , sodann [14]68 Clauß Nottlich von Graf Sigmund von Lupfen, a. a. 0. S. 146. 1) 1456 mentag vor st. Simons und Judas tag [OM. 25.] eignet Graf Hainrich von Lupfen, Landvogt im Turgaw und Vogt zu Veitkirch, 1 Malter Veesen, 3 Mut Haber von der Herrschaft Hewen bisher lehenbare Gilt aus Kuni Widmers Gut zu Eckartzbrunnen, das Peter Blum, Bürger zu Schaffhausen, Henni Muller und Hanß Gemainder als Pflegern der Pflsterkerze zu Engen verkauft hat, der letztern um Mehrung des Gottesdienstes willen. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. I, 9 S. 6. 1438. 357 1438, Sept. 2. 222t [14]38 zinstag nach st. Verenen tag empfängt Stoffel Schneider von Heringen des Bodlers Gütlein zu Ayttraßhaußen unter Gyßingen, das 1 Malter Eoggen, ebensoviel Haber und 3 Hübner giltet, als Leben von He wen a ). Lupf. Kopialbücber I, 4 S. 39. Donaueschingen. a) Dasselbe empfängt derselbe [14]68 von Graf Sigmund von Lupfen, a. a. 0. S. 144. 11 1446 zinstag nach Vnser Frowen tag, als sy empfangen ward, ze mittem Ostren [Apr. 18. ?J schenken Hans von Rischach zu Stüslingen und Hainrich Jäger, gen. Spät, zu Immadingen, dem Kloster Amptenhusen zu einer Jahrzeit für ihren Bruder Egg von Rischach, dessen Mutter, Vater, Geschwister und Kinder das Zehntlein zu Husßen an der Tünöw, das des gen. Eggen sei. war und 1 fi. giltet. Das Or. siegelten die beiden Aussteller. Pap. gleichzeitige Kop. Donaueschingen. R. 2) 1447 st. Verenen tag [Sept. 1.] verschreibt Hans von Rischach zu der Nüwen Hewen dem jeweiligen Kirchherrn zu Gysingen 1 Malter Veesen Nidinger Mass auf st. Gallen Tag fällige Gilt von seinem rechteigenen Hofe zu Husen. Dafür muss der Kirchherr seinen in die Pfarrkirche zu Küchen gestifteten Jahrtag selbfünft mit 5 Messen in dieser Pfarrkirche jährlich begehen a ). Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Kirchen, Pfarrregistratur. a) Dieser Jahrtag ist in dem im 15. Jhdt. angelegten Seelbuche der Pfarrei Kirchen am 16. Okt. eingetragen, wurde also jeweils an st. Gallen Tag begangen. Im Seelbuche ist als Stiftung 1 Malter Veesen und 1 Malter Roggen angegeben; nach demselben wurde der Jahrtag nicht nur für Hans von Rischach, sondern auch für dessen Sohn Eberlin begangen, folglich wurde die Stiftung nach 1447 vermehrt und erweitert. 3) 1465 dornßtag nach st. Bartholomeus tag [Aug. 39.] verkaufen Vrsula von Hewdorf, geb. Bla- rerin von Wartensee, Witwe, Burckhart und Hannß Mathis von Hewdorf, ihre Söhne, und Ortolf von Hewdorf zu Waltpurg als „muntbar" und Pfleger ihres Sohnes Hainrich Sigmunds von Hewdorf dem Kloster zu Nidingen vf Houe zwei Güter zu Gütmatingen, ein Gut zu Husen an der Tonow und eine Wiese bei Gnadental um 80 fl. Eh., eine Summe, welche dem Kloster Hanns, Ritter, und Hainrich von Hewdorf, Gebrüder sei., zu einer Jahrzeit für sich, ihre Vordem und Nachkommen versprochen haben. Perg. Or. mit den Siegeln der Ausstellerin (s. Abb. No. 70) Burkarts (wie Abb. No. 68) Hans Mathisen (25 mm D, IV A 2; Umschrift auf gewundenem Bande: 3>. Irana ntat..0 no iroborf) und Ortolfs von Heudorf (24 mmD, IV A 2, die Heuliecher stehen nicht, wie beiden beiden vorigen Siegeln im r., sondern im 1. Felde; SS:.... no Ijoöorf). a. a. 0. R. 1438, Sept. 12. 223. Hans Strich von Blümnegk, dem Hanns Hoche von Furtwangen sei. laut der darüber gegebenen Briefe seine Höfe und Güter zu Schönowe und all sein ander Gut bei lebendem Leibe zu seinen Händen gegeben hat, giebt seine Rechte an diesen Gütern und alle seine Ansprüche wegen des Hanns Hoche sei. an Hanneman und Jacelman die Hohen, dessen Söhne, die diese Güter innehaben, auf, da ihm dieselben darum „ain luter gantzuolkommen benügen getön hand". Belangt Elsa Spächtin, Hannsen Hohen sei. eheliches Weib, die vorgenannten Hanneman und Jacelman, ihre Stiefsöhne, wegen des ihr gethanen „gemachtes" , so soll er dieselben nach dem Rechten vertreten. Er giebt ihnen alle von ihrem Vater ihm gegebenen Briefe, Rodel, Urteile und Geraächtbriefe über diese Höfe zurück. Geben vff den nähsten fritag uor des hl. Crütz tag, als es herhöht wart, zu herbst 1438. 358 1439. Die Siegel des Ausstellers (26 mm D, IV A 2, Wappen der von Blumnegk bekannt; f S'. 10- HANNIS. DCI... CH.) und des festen Walther Steinmeyer, Schultheissen zu Waltkirch, nicht gut erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. 1) [1443 Okt. 2.] „Item es wirdt jaurzeyt vff zynstag nach sanct Michels tag mit 4 priestern des wolgepornen herren, herr graff Egens des eitern, haut geben 1 pfund Rappen, gefeit jaurlichen ainem pfarr- herren zu Verenbach ab der herbststur von Schönow, gehördt dem pfarrherren dauon 16 ß Rappen, dz ander der kurchen zuo Verenbach". Vöhrenbach, Nekrolog der Stadtpfarrei (16. Jhdt.) Perg. S. 34. 1439, Febr. 3. 224. Graf Johanns von Sultz, Hofrichter, sitzt im Namen des Königs Albrecht auf seinem Hofe zu ßottwil an der offenen freien Königsstrasse zu Gericht. Vor ihm vermacht Hanns von Zymern, Frei, Wernher, Cunrat und Gbtfrid den Söhnen seines Sohnes Hanns sei. für den Fall seines Todes alle seine Besitzungen, darunter Meßkirch Stadt, Burg und Dorf, Rordorf, Howdorf, Schnerckingen, Ober- und Vnderbircht- lingen und W a gkerßhouen die Dörfer, die Pfandschaft Tuttlingen mit den Dörfern Efingen, Baldingen und Sunthusen, seinen Anteil an Hayingen der Stadt, seinen Teil an Wildenstain der Feste ob der Thonow, Lubertingen das Dorf und dazu alle seine anderen liegenden und fahrenden Güter; ihren Schwestern, Frowlin Annlin, Frowlin Künigunden und Frowlin Verenen von Zymern soll jeder der drei Erben 3000 fl. Rh. geben. Sterben die 3 Erben ohne Nachkommen, so fällt das ganze Erbe an die nächsten Verwandten ihres Grossvaters a ). Geben an zinstag nechst nach Vnser lieben Frowen tag zu Liechtmiß H39. Das Or. trug die Siegel des Hofgerichts zu Rotwil und des Herrn Hansen von Zymern. Perg. Vidimus, ausgestellt 1463 auf Ansuchen des Schribers Johannes Künggott im Auftrag des Junkers Wernher von Zymern von Johanns Propst des Klosters Pürren an der Thonow. Donaueschingen. a) Über die Ansprüche der Tochter Johans von Zimmern, der Gräfin Anna von Werdenberg, auf das Erbe ihres Vaters und ihre 1434 mit 20000 fl. erfolgte Abfindung erzählt eingehend die Zimm. Chronik I, 239. 1) 1450 donrstag vor st. Vits tag \Juni 11.] bekommt bei der Teilung der zimmer'schen Besit- ungen unter die Gebrüder Wernher und G6tfrid von Zymmern der erstere Meßkirch Schloss und Stadt, Wildenstein die Feste, Rordorf, Hödorf, Lubertingen, Oberbirchtlingen, Vnderbirchtlingen, Snerkingen, Geg- gingen, die Höfe zu Meinwang, Rütti und Oberstetten und den Weingarten zu Vberlingen. Gemeinsam bleiben den Brüdern die 10000 fl., die ihnen Graf Ludwig zu Wirtemberg schuldet, und 500 fl. Zins daraus, e die 6'/2 Fuder Weingilt zu Vberlingen, der Hof zu Kruchenwis, was sie von der Herrschaft Osterrich innehaben, das Erbe ihrer Mutter sei., was ihnen von Hans von Rechberg jetzt zugefallen ist oder bei dessen Tode noch zufallen wird, und die 2000 fl., die ihnen Markgraf Wilhelm von RStelen wegen ihres Herrn von Osterrich schuldet. Für die 2100 fl. Heimsteuer seiner Frau, welche Wernher zu ihrer beider Nutzen verwendet hat, erhält derselbe die 1000 fl., welche er seinem Vetter, dem Truchsessen Eberhart und 794 fl., die er seinem Oheim, Graf Hans von Werdemberg, geliehen hat, und 106 fl., die ihnen von Üü 1439. 359 Wernhers Hausfrau Conrat Velseinberg auf letzten st. Martins Tag schuldig geworden ist, und 200 fl. hat er bereits bar erhalten. Die Brüder geben ihrer Schwester Verenen 3000 fl. und ihrer Schwester, der Hausfrau Hannsen von Geroltzeck, 1000 fl. gemeinsam. Wernher hat seine Schwester Verenen, bis sie zu einem ehelichen Mann kommt, bei sich zu halten, aber was sie bis dahin „mit der cost vnd andern Sachen gestan" wird, soll ihm sein Bruder Gotfrid halb geben, auch tragen beide Brüder die Kosten ihrer Verheiratung gemeinsam. Jeder behält, was in dem ihm zugeteilten Schlosse an fahrender Habe, Korn, Geld, Wein, Hausrat, und Geschirr vorhanden ist; dafür aber, dass Götfrid Wernhern an dem Hausrat und der fahrenden Habe zu Meßkirch „ein vorteil eigens willen getan" und dazu ihm das Silbergeschirr alles gelassen kat, giebt ihm Wernher seinen Halbteil an Korn, Geld und Schulden vor dem Wald im Werte von 670 tb h. Wernher bezahlt auch alle Schulden allein und nimmt ebenso allein alle Guthaben ein; derselbe leiht auch als der älteste alle Lehen, darf aber ohne Willen Gotfrids keines derselben eignen oder veräussern. Jeder hat an den Gütern des andern das Vorkaufsrecht. Streitigkeiten zwischen ihnen bringen sie vor 2 oder 3 ihrer nächsten Freunde. Ihre Armenleute sollen in Streitigkeiten mit einander da, wohin sie gehören oder wo sie gesessen sind, Recht nehmen. Das Or. siegelten die Brüder, ihr Oheim Graf Johanns von Werdem- "berg, Herr zum Heiligenberg, ihr Vetter, Truchsess Eberhart zu Waltpurg, und ihre sonder lieben Caspar von Hödorf und Hans von Ramsperg, welche die Teilung zu machen von Anfang an geholfen haben. Zimm. Kopialbuch II, 13—16. a) Nach der Zimm. Chronik (I, 317) musste Wernher 1452 wegen seines Übelhausens die Herrschaft Messkirch seinem Bruder Gottfrid versetzen. Gottfrid besass aber auch nach der Wiederlösung durch denselben zu Messkirch den untern Hof, in dem er oft etliche Monate gewohnt habe (Zimm. Chronik I, 415). 2) 1462 donrstag nach st. Mathis tag [Febr. 25.] vermacht vor dem Hofgericht zu Rottwilr Wernher von Zymern, Frei, seinem minderjährigen Sohne Hanns Wernher in die Hände Göttfrids von Zymern, Freien, und Eberharts des Truchsessen von Waltpurg, der Vögte und „muntpar" desselben, Meßkirch Burg und Stadt, Rordorf, Höwdorf, Schnerckingen, Ober- und Vnderbürchtlingen, Waggerßhofen, Geggingen und Ablach, die Dörfer. Hält sich Hanns Wernher nicht nach seinem Willen, so darf er dieses Vermächtnis wieder an sich ziehen. Das Or. siegelten das Hofgericht, Wernher und Gottfrid von Zymern. Zimm. Kopialbuch II, 179. 1439, Juni 24. 225, Pfost von Nuwenegk, Albrehts von Nuwenegk Sohn, empfängt von den Bundmeistern, den Vögten, Maiern und Armenleuten, den Bundgenossen, der Bauerschaft und dem ganzen Bund auf dem Schwarzwald und zu der Nüwenstat, 700 fl. Rh., welche sie ihm laut der Richtung und des Schuldbriefes auf heute zu bezahlen hatten, und bekennt, dass er „mit den egenanten den buntmaistern, buntgenossen, der burschaft vnd dem bunt gemainlich des Obern vnd Mdern Bunds vff dem Swartz- walde vnd zu der Nuwenstat, wer die sind vnd was nammen die haben, allen vnd jeglichen besundern, vnd wer von iren wegen zu den sachen behafft, gewant oder verdaucht ist, hinnenfür vmb alle vergangen sacben, wie oder warvmb sich die zwischent vns baiden tailen bis vff disen hutigen tag gemacht hand" laut der früher zwischen ihnen gemachten Richtungsbriefe vertragen sei. W- 360 1440. :! Geben vff st. Johans Baptisten sünwendy tag 1439. Das Siegel des Ausstellers verdorben; das Hainrichs von Suntliusen fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1438 durnstag vor Vnser lieben Frouwen tag, als sy geborn wart, [Sept. 4.] verkaufen Graf Heinrich zu Fürstenberg, Hauptschuldner, Heinrich Woller, Vogt zu der Nuwenstatt, Cünrat Sterre auch von der Nuwenstatt, Claus Friderich und Hanns Jeckly von Eüdenberg, Clewy im Eickenbach, der Heiger, Clewy Rouffer auch aus dem Eichenbach, Jeckly Swytzer auf dem Ebny Moß, Jackly in dem Grunde, Heinrich Mafftze in der Schola, der junge Ganter auch in der Schola, Hans Benytz und Hans Blenckly in Welschen Ordena, Clewy zu dem Alten Wege, Hans Weber auch zu dem Alten Wege, Clewy Segwanger an der Spiegelhalden, Clewy Crystler aus der Schiltwengy, Henßly im Brunnbach und Hanns Swerer auch im Brunnbach, Mitschuldner und Arme Leute des gen. Grafen, um 122 fi. Eh. Clewy Loucher, dem Wat- man, Bürger zu Friburg, 8 fl. Eh. Zins, zahlbar aus des gen. Grafen Nuwenstatt auf dem Swartzwalde nach 19 fl. Vorzins, die derselbe Loucher von dieser Stadt schon bezieht, in Friburg auf st. Martins Tag, unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Einlager in Friburg. Perg. Or. mit dem Siegel des Hauptschuldners (abgebildet HI, No. 144). a. a. O a ). a) Aussen steht von derselben Hand: „item dirre brief 4=ß ^9j kostet ze schriben, sol man Clewy Louchern". 2) Diesen Zins übernahm 1454 doniierstag vor st. Symon und Judas tag [OM 24.] nach dem Tode seines Bruders Johans sei. Graf Cünrat von Fürstenberg, nachdem ihn die damaligen Inhaber Thoman Grüll, des Herrn von Osterrich Kleinschenk, und seine Stiefkinder Bärbelin, Margaretlin, Vrsel und Mag- dalen, Clewy Louchers sei. Kinder, ihm zu Liebe auf 6 fl., doch unschädlich dem Hauptgut, gemindert hatten»). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (abgebildet III, No. 419). a. a. 0. a) An demselben Tage werden für die verstorbenen Jäckly im Grund, Heinrich Mafftze, Hanns Benitz, Clewy zu dem Alten Weg, Clewy Segwanger und Henßly im Brunnelbaeh für Graf Cünrat um 6 fl. Zins Mitschuldner Hanns Hagen und Cüntz Albrecht an der Spiegelhalden, Aberly auf der Ebny, Symon Vogt in der Wuta, CISißly Tagmar und Hanns Swerer, der junge, im Brunnelbaeh. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Nuwenstatt (s. Abb. No. 61). a. a. 0. 1440, Apr. 26. 226 Ursel St61czlin, Mutter, und die Schwestern des Hauses Bechy, in der Grafschaft zum Hailligenberg /bei Altenbürren gelegen, leihen Cünczen Andelspacher 2 Gütlein zu Altmanshusen, zu Erblehen. Cüncz hat von jedem Gute 5 Scheffel Veesen, 4 Scheffel Haber Marchdorfer Mass, 12 ß Si , 30 Eier und 3 Hühner, das Korn auf st. Martins Tag wohl bereitet mit Wannen und Pflegel, die Eier auf Ostern, die Hühner auf den Herbst, zu geben. Geben am nechsten zinstag nach st. Jörgen tag 1440. Das Siegel des Junkers Ott Schüller, Vogts zum Hailigenberg , (23 mm D, IV A 2, im Schilde r. gehender Mann, auf der 1. Schulter ein Bickel (ivie in Abbild. No. 11), Helmzier Eumpf des Mannes, wie er im Schilde ist; £' atto.ber. fdmolUr). Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1443 mentag nach st. Gallen tag [Okt. 21.] wird vor dem Landgericht zu Bueren der Verkauf der freieigenen Güter des Thoma Andelspacher zu Altmaßhusen an das Kloster Becha gerichtlich gefertigt. Perg. Or. mit dem Siegel Berchtholds Haslach, Landrichters in der Grafschaft zum Hailligenberg (s. Abbild. No. 53). a. a. 0. 1440. 1441. 361 1440, Äug. 20. 227. Hainrich Blüm, Hainrichs sei. Sohn, Bürger zu Pfullendorf, verkauft mit Einwilligung Hannsen LSfflers, seines ehelichen Bruders, und Hannsen Swartz, seines Vogts, Trägers und Pflegers, für 35 /t ^ Hainrichen Pur, Amman zu Messkirch, als Pfleger U. Fr. Kapelle zu Messkirch an der Ablach sein Gütlein zu Brunshusen als Lehen von Graf Hainrich von Montfort, Herrn zu Tettnang, „der fröwen als dem man vnd der tochter als dem knaben". Geben an st. Bernhartz tag 1440. Das Siegel des Hainrich Gremiich, Bürgermeisters zu Pfullendorf; das Cristoffern von Mbrunnen, des Rats zu Pfullendorf, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. T. 1441, Jan. 3. Constanz. 228. Heinricus episcopus Constantiensis notificat, Diethelmum abbatem et conveutum monasterii Petridomus extra muros Constantienses siti ecclesiam parrocbialem in Witten- houen in clistrictu decanatus ruralis in Vberlingen constitutam, ad monasterium suum cum iure patronatus spectantem et ecclesiae saeculari in Bettenbronnen adeo vicinam, ut ipsa, quae paucis subclitis gaudet, eommode per praepositum et personas huius ecclesiae in divinis officiis et animarum cura provideri possit, Heinrico praeposito et capitulo ecclesiae in Bettenbronnen cum iure patronatus pro medietate decimae villae Menwangen, ad illos ratione ecclesiae parrochialis in Deckenhusen ipsis cum iure patronatus et omnibus fructibus incorporatae pertinente, dedisse, et hanc permutationem confirmat, ita tarnen, ut ecclesia in Wittenhofen debitis anniversariorum officiis et animarum cura non defraudetur et per praepositum et capitulum praedictum de luminaribus et aliis necessariis iuxta omnem decentiam provideatur et ut iura epis- copalia et archidiaconalia ratione eiasdem ecclesiae debita salva maneant. Datum Constantie 1441 mensis Januarii die tercia, indictione quarta. Die Siegel des Konventes von Petershausen (zerbrochen), des Kapitels von Bettenbronnen (wie Abbild. No. 49) und des Grafen Johannes von Werdenberg, dicte ecclesie in Bettenbronnen tutoris, (wie an No. 213, 4); die des Bischofs, des Abtes Diethelm von Petershausen und des Propstes von Bettenbronnen fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1431 zinstag vor st. Martis tag [Nov. 6.] verkauft Peter Wiczig von Wittenhoffen, Bürger zu Vberlingen, der Meisterin und der Frauen der Sammlung zu Santgallen in Vberlingen sein Gütlein zu Wittenhofen, das er von Annen Scherreriu vorzeiten gekauft hat, das 1 Scheffel Haber, 1 ß ^ und 30 „schusslan" zu Zins und 6 3i für den Heuzehnten giebt, mit Ausnahme von 3 Äckern um 38 Ti ^ Const. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel Benczen Hubler, Stadtammanns zu Vberlingen. Karlsruhe. 2) 1433 fritag vor Reminiscere [März 6.] vergleichen Bürgermeister und Rat zu Vberlingen Abt Peter von Salmenswile und Abt Diethalm zu Petershusen als Gewalthaber etlicher Priester von Rauenspurg VI. 46 &■ Wr 362 1441. mit den von Paigern zu Marchdorf, Herman Bürlin und Peter Witzig wegen einer Wiese zu Wittenhofen. Dieselbe hatte Graf Hug sei. von Werdemberg, Herr zum Hailigenberg, aus einem Acker dem Vorfahr des Witzig zu einer Öhmdwiese „gefolgt", wozu er nach Ansicht der erstgen. Partei nicht berechtigt war, weil das an ihren Gütern eine „swachrung" sei, weshalb sie die Gegenpartei mit Landgericht fürgenommen, zuletzt aber den von Überlingen die Entscheidung übertragen habe; diese lautet dahin, dass Witzig solange bei dieser Wiese bleiben solle, bis der zwischen Graf Hug sei. und den von Paigern über Gericht, Zwing und Bann zu Wittenhofen geführte Eechtsstreit entschieden sei. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel der Stadt Überlingen. Überlingen, Spitalarchiv. 1441, Juli 8. 229. Hainrich von Blumberg giebt Stephan von Emerßhouen, Hofmeister, seinem Bruder, wegen der vielen Dienste, die er ihm erzeigt hat und noch erzeigen wird, seinen Teil am Schlosse Karpfen und den Dörfern Husen vff Vrenen, Aixingen und Aldingen, Tayningen, Trossingen und Büsenhain und am Burgstall Kürnburg. o Geben vff dem nächsten samstag nach st. Vlrichen des hl. bischofs tag 1441. Die Siegel des Ausstellers, seines Vetters Rudolf von der Alten Blümberg und Jörgen Truchsässen von Ringingen nicht gut erhalten; das Hansen von Burgberg fehlt. Perg. Or. München, Reichsarchiv. 1441, Okt. 9. 230. Bund von 22 Reichsstädten gegen ihre Hegauer Feinde. Wir die burgerniaister, rate und alle burger gemainlich, riche und arme, diser o nachbenempten des hailigen römischen richs stette, mit namen Vlme, Vberlingen, Lindow, Ndrdlingen, Rotemburg uff der Thuber, Halle, Memingen, Rotwile, Bauenspurg, Gemimde, Bibrach, Dinkelspühel||, Pfullendorf, Kouffbüren, Werde, Kempten, Wangen, Isnin, Lukirch, Giengen, Bopftingen und Aulun, bekennen offenlich mit disem brief für uns und alle unser nachkomen, wan das ist und sich mit warheit erfindet und ouch offt erfunden hat, das des hailigen richs straß von bösem, un|| rechtem gewalt und un- enndlichen lüten nider geleit wirt, das niemant biderber noch erbrer die sicher wol gebuwen noch gewandeln mag, und sunderlich als ettlich obgenant stette under uns a und die iren uff und in das schloß Howen, die statt Enngen, die zwai schloß Schrotzburg und Waßerburg J| beschädiget und das unser uff des hailigen richs straß unerfordert und wider alle billichait rouplich genomen ist, als das an im selbs ist und an dem tag litt, und wann aber denselben gebrechen und solich übel dehain statt under uns allain nicht wol gewenden, erobern noch understan mage ane hilf und zutun der andern, wan sich nu mit warhait luter erfindet, das niemant solich 1441. 363 übel als wol geweunden mag als die, die by ainander früntlich verbunden, ainander gewandt und ouch uff frid und gemach und solich gut sachen genaigt sind, darumb ze fiirkomen solich unredlich gewalt und frid ze machen, so haben wir uns gar be- rattenlich mit gemainem willen und gilten fürsaczen gott dem herren und siner wirdigen müter Marien ze lob, dem hailigen römischen rieh ze wirde und ze eren, uns selbs und gemainem lannde ze nuez, ze frid und zu gemache und auch darumb, das der bilgrin, der kouffman, der lanndfarer, die kouffmanschaft und alle ander erber und unversprochen lute, si syen gaistlich oder weltlich, dest sichrer gewandern und gewerben mügen, uff solich loplich frihait und gnade, die wir von romischen kaisern und küngen, unsern gnadigisten herren, haben, von der obgeschriben schloß und statt Howen, Engen, Schrotzburg und Waßerburge wegen früntlich zesamen verbunden und verbinden uns ieczo mit rechter wissen und krafft diez briefs by unsern gtiten truwen und mit unsern geschwornen aiden, die wir alle darumbe lip- lich zu. gott und den hailigen mit ufferhepten vingern und gelerten worten geschworen haben, in solicher masze, das wir und alle unser nachkomen ainander von derselben stat Engen, der schlosz Howen, Schroczburg und Waszerburg und der vyende wegen, die uns und den unsern das ir daruff und darin genomen hand, und ir helfer und was sich nu fürohin darinne und von derselben stucke wegen ver- louffen und machen wirdet, getrülich beratten und beholfen sin süllen und wollen, als lang und als vil bis dieselben Sachen genczlich und allerding vollendet und erobert werden, ane alles geverde. Und wan nu ettlich stette under uns und die unsern in die obgenanten schlosz Howen , Engen, Schroczburg und Waßerburg und daruff mutwilliklich und wider alle billichait beroupt, gefangen, getürnet, geschätzet und beschädiget sind, als vor gelutet hat, so haben wir uns des ieczo früntlich zesamen verbunden, das wir uns wider dieselben schlosz und vyende, so uns und den unsern das ir daruff und darin genomen hand, und ir helffer seezen und die bekriegen und beschädigen und auch ainander darinne und dawider nufürohin getrülich beratten und beholfen sin sullen und wollen nach erkantnusz der stette oder des merren tails under in ane geverde, als lang und vil bis die sachen und was sich darinne und von derselben stük und sachen wegen verlouffen wirdt, gancz vollenndet, erobert und ze ennde gebracht werdent, und was cost über solich krieg und sachen von buchszen, bulfer, gezüg und andern sachen nufürohin gat und gan wirdt und was auch jegliche statt darlihet, dieselben cost und gelihen gelte sullen wir alle ander obgenanten stette gemainlich mit ir liden und tragen und ouch bezalen helfen, nemlich ieglich statt nach ir anzale, als si denne ieczo in irer verainung in anzale siezet, ane geverde. War es ouch, das wir stette von der obgenanten stuk und sachen 46* HHf ^KKSStKKmSS^KSKSMiSliSKMM ■ «■ ■... 'I- 364 1441. wegen schrettig weren oder würden, das das under uns stetten beliben und uszge- richt werden sol nach erkantnusz unserer aller stette oder unser des merren tails; und welich stette oder statt under uns coste oder gelte uff die obgerürten stuke und Sachen von unsern wegen darlihent oder uszgebent, die mügent uns alle ander stette gemainlich wol zesamen manen uff ainen tag, wenne si das füglich sin be- dunket, gen Bibrach oder in ain ander statt under uns, die denne den sachen allerbest gelegen ist. Und da süllen ouch wir denne alle unser bottschaft mit vollem gewalt hinsennden, solich coste und gelte anzelegen und zu verechnen und, wenne oder alsbald ouch das also angeleit und verrait wirdt, so sol ain ieglich statt under uns besunder das gelte, das ir denne daran gepüret ze geben, denselben stetten oder statt, den man denne das schuldig belibet, dasselb gelte nach der anlegung in zwain monatten den nächsten bezalen by dem aide an alle geverde, es were denne, ob in dieselben stette oder statt des geltes mit willen gern lenger baiten oder ir frist darumbe geben wolten vngeverlich. Wer es ouch, das wir obgenanten richs stette dehaine aine oder mer under uns von der obgeschriben stuke und sache wegen nufürohin über kurcz oder über lang angegriffen, bekrieget oder beschädiget würden oder suszt ettwas sachen zustünden, darumbe denne notdürftig zesamen ze ritten und manung ze habent were, das man denne solich manung alleweg gen Bibrach oder in ain ander statt, die uns andern stetten nach gestalt derselben sache allerkomenlichest iind beste gelegen were, seczen, schriben und manen sol ane geverde. Darzu haben wir uns ieczo früntlich mit ainander verbunden also, das dehain statt under uns vorgenanten stetten vmb dehain sachen, die sich denne von der obgenanten stuke und sachen wegen verlouffen würden, uszsünen, friden fürworten noch richten sol gen niemant weder haimlich noch offenlich in dehain wege ane unser aller oder der mertaile under uns raute, willen und gunst, und darzü sol unser dehaine dehainer stette oder statt dis früntlich buntnüsz vyent wiszentlich nicht enthalten, husen noch hofen noch gevarlich hanthaben noch hinschieben in dehain wise ane alles geverde. Wer es ouch, das iemant begerte zu uns in dis früntlich puntnusz ze körnen, der mag das wol bringen, an welich statt er under uns wil; dieselben statt sol das denne allen andern stetten under uns verkünden und ze wissent tun und was sich denne die stette oder der mertaile darinne erkennent zu rate werdent, ob der oder die in zu nement syen oder nicht, daby sol es denne ouch beliben. Doch so ne- men wir in diser früntlichen puntnusz vor allen dingen usz den allerdurchlüchti- gosten fürsten und herren, hern Pridrichen romischen küng, zukünftigen kaiser, unsern gnadigisten herren, und das hailig romisch riche, und darzü nemen wir usz solich früntlich verainung, darinne wir stette syen nach uszwisung der versigelten SJISSjSk 1441. 365 ainungbriefe darüber gegeben, dieselben verainung ze balten nach der verainung brief sag ane alles geverde. Wir vorgenanten von Rottwile nemen in diser ver- püntnusz usz die hochgebornen herren, hern Ludwigen und hern Vlrichen graten zu Wirtemberg, gebrtider, unser gnädig herren, mit den wir in geschworner ainung syen ; doch haben wir vorgenanten stette der verainung in Schwaben uns daby bedinget uns und unser verainung unschedlich an allen stuken und Sachen, die si uns denne von nachfolgenden saehen als von verainung wegen, darinne si denne mit uns begriffen schuldig ze tun gebunden sind ungeverlich. Wir haben uns auch des ieczo wiszentlich mit ainander verbunden, also das wir obgenauten von Vlme an der frag zwo stymmen und wir andern stette alle unser iegliche nu ain stymme an der frag, die gezelet werden, haben sullen ane alles geverde. Und also geloben und versprechen wir obgenauten richs stette alle und iegliche uff die aide die wir denne geschworen haben, als vor begriffen ist, alle vorgeschriben Sachen getrülich und un- verbrochenlich, wäre, vest und stat ze halten, ze laisten und ze volfüren ane alle arglist und geverde nach dicz briefs sag. Und des alles zu warem urkünde so haben wir vorgenanten richs stette alle gemainlich und unser iegliche besunder ir statt insigel offenlich gehenkt an disen brief, der geben ist uff sant Dyonisius tag des jars, do man zalt nach Cristi unsers herren gepurt vierczehenhundert und darnach in dem ainen und vierczigisten järe. Die Siegel der Aussteller, (es fehlt nur das von Eothenburg a.,Tauber a ).) Perg. Or. Stuttgart. a) Diese Urkunde, welche bereits, freilich ungenügend bei Eben, Versuch einer Gesch. der Stadt Ravensburg I, 354—59 und Hafner Gesch. von Ravensburg 335—338 gedruckt wurde, wurde für uns von Archivsekretär Dr. Giefel in Stuttgart abgeschrieben, wofür wir ihm hier geziemenden Dank abstatten. 1) mitwocli nach dem hl. Pfingstag anno etc. 41 [Juni 7.] schreiben Bürgermeister und Räte der jetzt mit einander in Einung stehenden Reichsstädte Costentz, "Vierlingen, Lindow, Rauenspurg, Bibrach, Wangen, Pfullendorf und Yßni an Bürgermeister und Rat der Stadt Rötwil: dieselben werden wissen, dass kürzlich den Reichsstädten „ain treffenlich noinm vnd Zugriff vff dem Rin am Vndersew laider besehenen vnd gen Hewen vff das schloss gefürt worden sye". Sie selbst wären gerne bereit, Leib und Gut daran zu setzen, dass diese Geschichte gerächt und solche Räuberei gedämmt werde (denn wenn das nicht bald geschieht, wird es sich, da sich die Feinde täglich stärken und „villicht ettwas vffenthaltz vnd sterkung hinder in wissent", wohl „zu vast größerm vnrät" schicken), sind jedoch dazu „zu krank" und vermögen das nicht zu löschen. Doch wollen sie, obwohl diese Feindschaft sie selbst und die ihrigen am wenigsten betrifft, von des hl. Reichs wegen und aus Pflicht, mit der die Reichstädte und alle Ehrbarkeit einander verbunden sind, da ihre Freunde, die Reichsstädte, also unabgesagt angegriffen wurden, mit Rötwil und andern Städten, denen sie deshalb auch schreiben, nach ihrem Vermögen thun, was hierin zu thun gebührt. Sie haben darum auf Sonntag vor st. Virichs Tag, am 2. Juli, „ain mannng furgenomen gen Costentz", um da das nötige zu beschliessen, und bitten die von Rötwil, in ihrem Rate zu beratschlagen, was gegen diese Geschichte, „ouch ander treffenlich widerwärtikait, so yetzo laider vil richstetten wider glichs vnd billichs dm lata 366 1441. zugezogen wirdt, und daby die wilden, swaren, herten löff, die sich allenthalben ertzögent vnd gegenwärtig sind", vorzunehmen sei, und auf obigen Tag ihre Eatsbotschaft wohlunterrichtet zu senden. Pap. Or. mit dem im Namen aller vorgen. Städte zum Verschluss rückwärts unter Papier aufgedrükten Sekretsiegel der Stadt Constanz (unkenntlich). Pottweil. 2) Von den Verhandlungen des Constanzer Tages gleit folgende Aufzeichnung AusJcunft: „Ain ieglicher rautzbott waist sinem raut wol zu sagen von solicher rauberey, Zugriff vnd andern manigualtig geschichten, so dann yetzo vil zites des hailigen richs stetten wider glimpf, recht vnd alle billichait zugezogen ist vnd taglichs beschicht, darumbe dann die statt Costentz vnd auch die stett der veraynung vmb den See ettlich fry vnd richs stette dem wider zu stan zu in gen Costentz vff sant Virichs des hailigen byschoffs tage [Juli 4.] anno etc. 41 beschriben vnd berüfft band, wie der stette botten , so dann von iren fründen darumbe vßgefertiget sind, als von den dingen in mangen wege geredt vnd vnder anderm von dryer artikel wegen, hernach begriffen, vnuergrifienlichen vnd vff ain wider hinder sich bringen gerautschlaget hand, darumbe sie gerauten sien bedüchte, das sich die stette zusammen tätten vnd verbunden. Das ist des ersten, ob das were, das yemant, wer der were, ain stat oder mer, dem hailigen Römischen riche zugehörig, von dem rieh dringen, notten vnd entfrömden oder die wider glich, billich rechte ;beziehen wolte oder belegerte durch was not oder sache das zugieng oder zugan wurde, das denne die andern stette alle oder [der merer tail vnder inj den dawider beholfen vnd berauten weren vnd sin sölten nach erkantniß der stette oder des meren tails vnder in etc. Ob auch yeman ain statt oder mer angriff [mit] roubery oder schadgette so nahe by ainer andern statt oder stetten, das dann die selb nahett stat oder stett die selben hab zu frischer ge- tantt ylen vnd behaben möchten, das sond sy by den aiden zu tun gebvnden sin vnd solich hab vff recht behaben vnd vffhalten in solicher masse, was in der selben statt, die solich hab vnd nomen als zu recht vffhaltet, mit recht darumbe erkennt wyrdet, das es och da beliben sol, vnd ob der selben statt oder stetten dauon icht entstünde, darumbe solten in die andern stett aber alle beholfen vnd berauten sin nach vorge- rfirter erkantniß. Ob och ain stat oder mer zu yeman, wer der were, der vff des richs stransse geroubett hette, richtin nach des richs rechte, wer dann dawider tätte oder tun würde, das dann die andern stette alle darumb den in vorgeschribner masse ouch berauten vnd beholfen sin sullen nach der andern stette er- kantniße. Vnd also ob es den stetten geuellig sin würde, [das] dann solich artikell furo anfang, mittel vnd ennd in ain verstantlich form verschriben vnd gesetzt würden, als sich dann gebüren würde etc. Vnd vff das, so sol sich ain yegliche statt vmb solichs, so vor staut, in irem rautt aigenlich vnderreden vnd berauten, was in dem irs willens sin wolle, vnd denne darumb ir erber rautzbotschaft mit vollem gewalt widerumbe haben zu Costentz in der statt vff Vnser lieben Frowen tag Assumpcionis ze mittem Augsten neclist körnende [Aug. 15.] zu nacht da zu sin vnd morniß an der mittwochen zu den sachen zu sitzent vnd den nach zu gan, nach dem vnd denn ain ieglicher botte darumb von sinen fründen vßgeuertiget ist. Ain ieglicher botte waißt och sinen fründen wol zu sagen, wie diß in gehaim beliben sol etc. Abschrift (des Orig. im Stadtarchive Nördlingen) in der Sammlung des Praelaten von Schinid, fasc. 1. Stuttgart, Staatsarchiv. 3) 1441 Samstag nach Kreuzerhöhung [Sept. 16.] schreiben die Reichsstädte der Vereinigung am Bodensee und die ihnen gewandt sind, an Ulm: „Sie haben von den Boten von Ravensburg und Biberach den Vorschlag Ulms erfahren, ob sie nicht mit Ulm und dessen Einungsstädten die Stadt Engen einnehmen wollten, da Ulm zugekommen sei, man wolle dieselbe den Städten beider Einungen überantworten; sie wollen den deshalb auf Sonntag nach Mathä [Sept. 24.] gen Biberach ausgeschriebenen Tag gern besuchen, es sollte aber auch bei Rotweil angefragt werden, ob sie allein oder auch die mit ihnen in Einung stehenden Städte Teil daran nehmen wollten. (Ulm hatte nämlich Kundschaft bekommen, dass die Städte Engen, unter Howen dem Schloss gelegen, ohne Schaden einnehmen und übereilen könnten. Weil nun in und ausserhalb Engen"), besonders aber von Höwen aus die Städte schwer beschädigt wurden, die Städte aber im Besitz Engens ihre Feinde im Hegöw beschädigen könnten, so that Ulm den Städten seiner Vereinigung und dann den Seestädten den erwähnten Vorschlag). Auszug in der Sammlung des Praelaten von Schmid fasc. 1 Stuttgart. a) Dies geschah schon 1440, denn an Zinstag nach st. Virichs Tag d. J. [Juli 5.] schreibt Rottweil an PBfi 1441. 367 Ulm, dass der Städte Feinde zu Sunthusen, Engen und an andern Schlössern „gehalten vnd hingeschoben" werden, und dass dieselben aus diesen Schlössern täglich auf die Rottweiler streifen und sie beschädigen. Pap. Or. (das zum Verschlusse rückwärts aufgedrückte Siegel fast ganz abgefallen). Stuttgart. 4) 1441 mentag vor Allerhailgentag [Okt. 30.'] treten Bürgermeister, Eat und Bürger der Stadt Eatolfzell als ein Glied des hl. Komischen Reichs und weil sie sich vor den ohgenannten Feinden und Landesbeschädigern zu besorgen haben, dem Bündnisse vom 9. Okt. bei. Sie sind auf dem jetzt vorgenommenen Zuge gegen die gen. 4 „geslos" zu keinem Zusätze verpflichtet, nur wenn man die Reichsstädte „in dem veld nöten vnd betziehen wölte", haben sie ihnen mit Leib und Gut zu helfen. Wenn die Reichsstädte hernach an andern Enden ihre Feinde zu beschädigen vornehmen, sollen sie denselben hiebei nach gleichen, billigen Dingen mit Leuten und auch mit 50 & h beistehen. Werden sie, die von Radolfzell, darüber über kurz oder lang bekriegt und beschädigt, so werden ihnen die Reichsstädte auf Mahnung bis zu völligem Austrage der Sache beistehen; meinen dieselben aber, sie seien ihnen zu helfen nicht verpflichtet, weil die etwaige Notlage der Stadt Radolfzell nicht von dem jetzigen Bündnisse herrühre, so soll die Entscheidung darüber bei den von Vberlingen und denen, welche jetzt in deren Einung sind, stehen. Sie, die von Radolfzell, nehmen aus den König Fridrich, das hl. Reich, ihren Bund mit Hauptmann und Ritterschaft mit st. Jörgen Schild der Vereinigung im Hegow, den sie nach Ausweis der versiegelten Einungsbriefe halten wollen, und Fridrich Abt des Gotteshauses in der Richenow, dem sie thnn wollen, was sie ihm altem Herkommen gemäss schuldig sind. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Sekret der Stadt Radolfzell. Überlingen, Stadtarchiv*). a) Der Gegenbrief der Reichsstädte gegen Radolfzell ist an demselben Tage ausgestellt. Perg. Or. (die Siegel der Städte Vlme, Vberlingen und Rotwil fehlen). Stuttgart. 5) 1441 Mittwoch nach Martini [Nov. 15.] schickt Ulm an Überlingen, Lindau, Nördlingen, Rothenburg an der Tauher, Hall, Memmingen, Rotweil, Ravensburg, Gmünd , Biberach, Dinkelsbühl, Pfullendorf, Kaufheuren, Werd, Kempten, Wangen, Isny, Leutkirch, Giengen, Bopfingen und Ahlen die Bündnisbriefe. Einige Spatia hat es aus Besorgnis, die Briefe möchten dem Boten abgenommen und gelesen werden, leer gelassen, dieselben kann jede Stadt aus der Abschrift ergänzen. Diese Briefe sollen sie besiegeln und solchen Städten zuschicken, dahin sie gehören. Auszug in der Sammlung des Praelaten von Schmid, fasc. 1., Stuttgart. 6) 1441 fritag nach st. Ottmars tag [Nov. 17.] melden Bürgermeister und Rat zu Vlme den sieben Seestädten: Graf Johanns von Tierstain, Herr Wilhalm von Grünenberg, Ritter, und Düring von Halwile waren jüngst bei den Hauptleuten und Ratsfreunden der Städte im Felde vor Schrotzburg und geboten ihnen von des Römischen Königs wegen, gegen ihre Feinde und deren Helfer bis auf kommenden Obrosten Tag zu Wyhennachten [6. Jan. 1442] Frieden zu halten und aus dem Felde zu ziehen und acht Tage nach Martini „nehst vergangen" gen Frankfurt „darvmbe zu tagen" zu schicken, dort werde der König die Sachen verhören und gütlich abzutragen suchen, damit jederman bei gleichen, billigen Dingen bleibe und des Reiches Strassen „gefridet" werden. Es ist notwendig auf diese Werbung zu erwiedern, auch haben die Städte sich gegen des Königs Räte, die zu Frankfurt sind, darum bis sie sich selbst gegen den König verantworten können, bestens zu verantworten, da aber „die sache so kurtz worden ist dishalb, das ainer manung nicht, wol erhaiten mag", haben sie, die von Vlme, Antworten an gen. Grafen und an des Königs Räte ausgearbeitet und schicken den Seestädten Abschriften derselben zur Prüfung und Verbesserung. Dieselben sollen bei dem Bringer dieses Briefes antworten. Pap. Konzept. Stuttgart. 7; 1441 donrstag nach st. Lucyen tage [Bez. 14.] schreiben Bürgermeister und Rat zu Vlme den Städten Memmingen, Kempten, Kouffbüren und Lütkirch: weil etliche Städte „ir anzale des zusaczes" noch nicht gar gen Pfullendorf geschickt haben, waren jetzt etlicher Städte und ihre, der Ulmer, Ratsbotschaft zu Pfullendorf, „den züsacze mit hoptlüten vnd och ander sachen vßzürichten vnd zu versehen". Auch wurde wie sie aus dem Abschiede der deshalb zu Bybrach abgehaltenen „manunge" vernommen haben, in Bybrach 368 1441. beschlossen, dass jede Stadt, welche ihren Zusatz ganz oder teilweise nicht in Pfullendorf habe oder denselben ohne Heissen der Städte oder Hauptleute daraus reiten lasse, von jedem solchem „vngehorsamen raysigen pfarit" alle Tage zu rechter Poen 7 „behemisch" geben solle. Deshalb mahnen sie die vier Städte, so ernstlich sie können, sie sollen ohne Verzug ihren Zusatz, soferne sie das nicht schon gethan haben, voll gen Pfullendorf schicken, damit nichts „verkürczet" werde vnd sie dieser Poen nicht verfallen. Herr Hanns von Klingenberg hat der Städte Widersacher und Beschädiger „enthalten" und thut ihnen noch Fürschub, wie die vier Städte wohl wissen; deshalb sollten die Städte ihn billig auch beschädigen, ihre jetzt in und um Pfullendorf liegenden „züsacze vnd gesellen" aber wollen nicht auf denselben reiten und ihn beschädigen helfen, es sei denn, dass „sy im vor ain vientschafft sagen". Auch die in Pfullendorf beisammen gewesenen Katsbotschaften haben „geratschlaget", es gebühre sich, dass, wenn das die Hauptleute notdürftig dünkt, vorher die Städte und ihre Diener demselben Fehde ankünden. Dieser Meinung sind auch Ulm und etliche andere Städte. Memmingen, Kempten, Kouffbüren und Lütkirch sollen bei dem Überbringer dieses Briefes schriftlich „in gehaim" antworten, ob auch nach ihrem Willen die Städte und ihre Diener Hansen von Klingenberg, „wenne es sin zyte hatt", also Fehde anzusagen haben. Pap. Konzept, Stuttgart. 8) Über die Fehde zwischen den Städten und dem Hegauer Adel erzählt die Chronik des Memmingers Erhart Wintergerst, der den Zug der Städte in das Hegau selbst mitmachte (erhalten in einer der Mem- minger Stadtbibliothelc gehörigen Abschrift von 1620) folgendes: [S. 23]. Es haben auch die stäth Vlm, Memingen, Vberlingen vnd Lindau krieget mit dem adel im Heegew vnd schickhen die von Memingen 20 zuo pferdt vnd hundert zuo fuos vnder irem haubttman Ortlieb Seeng, des volcks war 8000, vnd ward Dengeu erobert, Kandeckh, Wasserburg vnd Hegwo (sie) zerstert vnd eingenomen.....[S. 25]. Die heren im Heegew wurden der stäth feindt, da die von Vlm, Memingen vnd ander vil stäth in warent, vnd griffen die stäth an, sie griffen auch an den pundt von den Seestetten als Vberlingen, Lindau vnd andere mehr, also gedachten die stäth, wie sie das rechen wolten vnd nicht faren Hessen. Dz wüsten die wol vnd wolten den Seestäthen dz ier gantz wider heimgeben, aber die Sestäth woltens nicht thun, es wurdt den andern stäthen dz ier auch widergeben, dz wolten die heren nicht thun. Also gedachten die zwen bündt vnd machten ainen anschlag, dz sie der räuberey abkemen, vnd schluogen einen zug an in dz Heegew , darüber waren finff man gesetzet, die gewaltig waren vber den crais, Walther Ehinger von Vlm, Hans Vöhlin von Memingen, Jacob Scholang von Kauenspurg, Bern von Vberlingen vnd Berchtold Hag von Rottweyl, vnd war Walter Ehinger oberster haubtman. Also zogen die Seestäth mit halbem volckh aus, dan sie dem Heegew gelegen waren, vnd die andere stäth zogen nach anzal ierer steür. Also zogen von Memingen 30 zuo ross vnd 100 zuo fuos, denen zuo fuos gab man sold, aber denen zuo ross nicht, die^burger leiheten iere pferdt vnd knecht, die verzert man, die vberige waren Söldner, Ortlieb Seeng war haubttman zuo ross vnd fuos, vnd zogen aus in der wochen for Aller Hailligen tag, vnd gab vns [26] iinff wegen zuo. Den ersten tag zogen mier gehn Leükirch, den anderen gen ßauespurg, da machten mier aus den finff wegen fier, den des abbts von Rott ross stinden alle ab, dz mier sie widerumb heim schickten, den driten gehn Mardorff, den fierten gen Vberlingen. Da lagen mier ein tag stil im Sant Johans hoff vnd rüsten vns zuo mit allem dem, so mier in dz feld brauchten, vnd desselben tags gingen wegen vnd kären aus mit bichsen, bulffer, steinen vnd holtz vnd was darzuo gehört, da fing man an auszuoziehen vmb zwuo vhr nach mit- nacht, je zwen vnd zwen mit ainanderen. Die von Vberlingen waren die ersten, denen truog man ier paner for, darnach Memingen, Kauenspurg, Biberach, Wangen, Pfulendorf, Buochhorn, Kempten, Kauffbeyren vnd Leükirch. Dz anziehen wert, bis es fiere schluog vor tag. Darnach sassen die reittenden zuo pferdt vnd ruofften die finff haubttleytt, dz jedliche stat zuosamen hielt, ob die anzal gar da were, da was es gantz, als sie es angeschlagen hetten. Die andere stäth heften allein reyttendt volckh. Also zohe man den selben tag bis nacht, da lag man in einem holtz. Darnach zohe man für Schretzenburg, da lag man zwen tag binden im holtz, darnach kam man hinauff vnd legert sie zuo feld, vnd in der nacht gingen sie daruon vnd baten sie doch wol zuogerüst mit speis, tranckh vnd geschos, schluogen [27] den fassen im keller die böden ein vnd zandten dz schlos selbert an. Man fandt vill bichsen geladen in den bolwerckhen, die liese man 25ro2* 1441. 369 abgehn, teth eine zerbrechen vnd schluog den Auber von Memingen zuo todt vnd geschähe sonst niemand nichts. Es lagen auch vill fuosseysen im vorhoff. Man lag drey tag da, bis man die maur niderbrach. Dz schlos war Wernheren von Schönau. Dz dorff Schönau ligt nahe darbey, dz verbrant man auch auff den boden. Darnach zohe man gehn Hiltzingen, da lag man an sanct Martins abendt [Nov. 10. 1441] vnd verbrandt den thurn, Hiltzingen brandtschatzt man vmb 300 fl., auff st. Jörgen tag [Apr. 23.] zuo geben. Ittem Randeg was Hansen von Eechberg, dz vndergruob man vnd felts vber den berg herab. Darnach zohe man an ein holtz, heist dz Königholtz, ligt vnder Hewen, dz war feindt, aber auff den winter nicht zuo gewinen. Wier lagen fier tag alda, dieweil gewan man Wasserburg. Sie schössen zuo vns mit bichsen und armbrost, sie gaben sie auff guad auff, dz schlos aber auff vngnadt, es waren nuhr arme leytt darin, die Veitt von Asch darauf gezwungen hat. Disse bürg war[t] verbrandt vnd den berg herabgeworffen. Zwischen dem feld vnd Wasserburg fingen die abherren (sie) einen statknecht von Vlm, hies der Dür, man eylett hinach wol mit 4C0 pferdt, kam aber [S. 28] zuo spat, sie Herten in auf Heewen. Also riettendt die haubtleitt, dz man heim zuge, darzuo war man gar gehorsam. Des volckhs war bey 8000 reitend vnd fuosvolckh, der weegen waren 400. Es was einem reitenden zuo beytt 15 pfening vnd einem gehenden 15 heller. Es wurdt auch dz grost bichsenstuckh von Memingen darzuo gebraucht etc. Darnach in er- meltem jar a ) in der Fasten schlueg man an dem von Klingenberg einen vndinst zuo thun, vnd war der anschlag gemacht, dz man weit Blumenfeld gewinen vnd ausbrenen, es mochte aber nicht sein, so solt man Tengen gewinen vnd verbrenen. Also zog man aus zuo Memingen in der Palmwochen b ) mit 20 zuo ross vnd 24 zuo fuos, vnd was die samlung aber zuo Vberlingen. Da zohe man aus mitt bichsen vnd leiten vnd zogen den tag vnd nacht vnd kamen für Blomenfeld. Da besähe es der oberst haubtman Walther Ehinger vnd ürtlieb Seeug vnd wolten es nicht stürmen, den sie besorgten grossen schaden, also zohe man für Tengen. Die von Rottweyl zohen vndenher vnd verbranten vill derfer, da mau den rauch vnd kundschafft sähe, da brent man auch vnd zohen für Tengen. Es waren der stäth zwo, die fordern was nicht feindt vnd war doch beschlossen. Da ward einer von Vlm erschossen auff [S. 29] der bruggen zwischen Caspar Schmeltzen vnd Erhardt Wintergerst von Memingen. Also tett man dieselb statt auff, den man sichert sie. Da schos man fast mit feürpfeylen in die ander stat, die was feindt vnd war brinent, dz sie gar ver- bran. Also lieffen die in der statt in die bürg, die wass fest aber nicht wol zuogericht, dan lange zit war niemandt mit haus darinen gewessen, die Schüssen herab vnder den zeug, vnd wardt erschossen Jacob Sailler, ein statknecht von Memingen. In Tengen fand man vill feygen vnd fastenspeys. Es waren bey 400 in der bürg, die gaben sie gefangen, denen nam man die pantzer, vnd muosten sie gehn Vberlingen stellen. Da es nacht war, muosten mier aus beeden stäthen in ain holtz, den man forcht, man belegte vns, den es war ein kalte nacht, vnd wan man ein aych feit zuo dem feür, so zereten die ross ab vnd lieffen in dem feld vmb, dz etliche iere ross verloren vnd sonderlich Jerg Schellang von Kempten, der ritt Jacob Seissers ross herheim, ein aich erschluog ein ross, die ross erfrohren fast die nacht. Am morgen früoh verbrant man die leitteren, die der zug mitgefiert hat, vnd luod die wägen mit guottem hausrath, darzuo nam man vil vihe vnd ross vnd zog gehn Zell, da beyttet mans aus vnd wurd einem an der beytt 1 fi. Da zogen die oberen stäth heim. [S. 30] Es wurden die haubtleit gewarnt, man well die von Rottweyl nicht mit lieb heimziehen lassen, da gebott der haubtman denen, so noch zuo Zel lagen, dz sie mit denen von Rottweyl durch dz Heegeu reytten, also beglait man sie gehn Rütlingen (l. Tutlingen), dz sie sicher waren, vnd ritt der gantze hauff gen Pfulendorf vnd kamen nach miternacht dar vnd lagen den folgenden tag da still, dz war der Palmtag [März 25.}. Darnach zöge jederman wider heim <=). a) In Wirklichkeit 1442. b) In Wirklichkeit in der Woche vor dem Palnitag [März 18 -24]. c) Aus dieser Erzählung Wintergersts veröffentlichte schon 1812 Leonhardt (Memmingen im Algow, 274—276) einen Auszug. 9) Die Constanzer Chronik (Mone, Quellensammlung der bad. Landesgeschichte 1, 342) berichtet in ihrem um 1450 geschriebenen Teile über diese Fehde: Anno 1441 uff Pfingstenmarkt und als die kofflüt och gen Genf warent und da uff baiden markten gesin warent und wider haim mit ir gut woltent sin, und VI. 47 fitfl &■ HBcH lippf 370 1441. ir vil stett, Ulm und ander erber stett ir gut hattent bracht bis gen Stigen den Ein uffher und gen Co- stentz woltent, so ist der von Lupfen, hertzog von Sehiltach und vil ander edel lut da und neraent es und fürent es durch Stain und gen Hewen uff die bürg. Dar nach uff saut Ulrichs tag [Juli 4.], do was botten von den richstetten wol uff 70, des man do sprach, die sich vnderreden woltent söllichen gewalt ze ver- komen, wan es doch dem Römischen Eich ain verderben war also koffl&t undertrucken. 10) Gregor Mangolts Chronik von Constanz (Handschrift des 16. Jhdts. im Stadtarchiv Konstanz) bietet selbständige Angaben unbekannter Herkunft über diese Fehde; dieselben lauten: [Bl. 41]. Dis jars vmb sant Johans tag [1441 Juni 24.] kamen zu Costentz 32 stett zusamen vnd ratschlagtent vom grossen übel, das im land vmbgieng, dann sich die rüter wider die stett satztent vnd enthieltent sicli vff Höwen. Daruff warent Hans von Rechberg, graf Hainrich von Lupfen vnd zwen München von Basel, auch zwen von Landenberg. Dise legtent vff zinstag nach Vrbani [Mai 30.] den stetten nider das Jenffer gut zu Oberstad ob Stain vnd fürtent das gen Höwen mit 50 pferden vnd 200 füren a ). Das gut war gschetzt vff 20000 fl., das zu Stain blib, ward ob hundert tußet guldin wert. Item so hatt Werner von Schinen, sess- hafft zu Strotzburg im Högöw, den stetten auch abgsagt vnd deth inen vyl trang am Eyn by Stigen. Der selb hatt vyl hüben by im vnd zway genge schiff vff dem Eyn ob Stain, vnd fürtent also die schiff vff dem See an die, so von Costentz vnd den See abgiengent. Sy Schüssen zun lüten vnd tribent grossen mütwillen, nament jedermann das syn, also das nieman frölich hinab faren torft. Do ward vff obbemeltem tag ain zug angsehen vnd zugent die stett zu Vberlingen vß in das Högöw vff Allerhailgen abent [Okt. 30.] mit 6000 mann vnd 1000 pferdten, zugent erstlich für Zell, die schwurent inen vff Allerhailgentag, warent vor by der Ritterschafft gwesen. Darnach zugents für Schratzburg, daruff was Wernher von Schinen vnd sunst ander gsellen. Ouch woltents Stain überzogen haben, dann sy hattent her Hansen von Clingenberg ouch im zyg, er hett in geholfen, aber sy sagtent Stain frey sechs wochen lang vnd fielent darnach für Gratz- burg (sie). Nun hatt er das hus wol gespiset vnd gefestnet, das die stett zu schaffen hattent. Do woltents den berg vmbgraben haben, das kainer herab hett mögen kummen. Do sy das marektent, zundtents das hus an vnd zugent daruon. Do kamen die stett hinyn vnd fundent vyl güts. Darnach verbrantent sy es voll vnd brachents ab bis vff den grund, darzü verbrantent sy im, was er hatt, Schinen das dorf, am See ain torckel vnd ain huß vnd huwent im die reben vß. Si verbrantent dem von Rechberg Hörn vnd zugent do gen Hültzingen, das was ouch ains tails des von Rechberg, vnd zerbrachent den thurn ; zugent im He- göw hin vnd her, brachent im sin tail an Stoffen vnd brantent das, gewunnent Wasserburg, das was Vyten von Asch, vnd zugent do für Engen. Do hielt sich graf Sigmund dergstalt, das sy abzugent vff graf Hain- richen von [Bl. 42] Lupfen, den brantents übel. Darnach zugents wider haim, das was am fritag nach b ) Othmari [Nov. 17.]. Es wolten die stett züsatz legen gen Zell, gen Pfullendorf vnd gen Vberlingen den winter biß in summer, dann Höwen was dem volck zu schwer zebelegeren im winter; noch hütent die rüter nichts destminder am See c ). a) Reutlinger, der in seinen Überlinger Collectaneen I, 220 ff. eine Abschrift Mangolts aufnahm, schreibt: „200 pauren". b) Reutlinger I 221: „vor" [also Nov. 10.]. c) Aus Mangolt schöpfte Stumpf in seiner Schweizerchronik II, 69. 11) Den Bericht Mangolts hat Schultheiss in seinen Constanzer Collectaneen (I, 148 — 150) seiner Erzählung über diese Fehde zu G-runde gelegt, da Schultheiss aber auch selbständige Angaben mit diesem Berichte verwoben hat, so muss hier dessen Fr Zählung über diese Fehde wörtlich mitgeteilt toerden: [148] Der stett krieg mit dem adell. Vff zinstag vor sant Vrbanstag [Mai 23.] ward gros gut, das von Genff kummen was, allen stetten nachtes, als es von Stain geführt ward gen Costentz, ob Stigen genomen vnd vff wägen gefürt vff Höwen. Das tätt Hans von Rechberg, graft Hainrich von Lupfen, zwen von Landenberg, warend by 50 pfärden vnd 200 puren. Das schätzt man vff 20000 gülden wert vngeuar- lich. Doch belaib das gröst gut zu Stain im stättle, das schätzt man wol vff hundert tusend gulde, das belaib da ligen 14 tag, das herr von Clingenberg vorcht, sy vberfielend das stättle, doch hört er so vil mär, das er das güts ain michel tail belaita mit 200 puren gen Costentz, das was och der stett. Also wolten mm 1441. 371 sich die stett rüsten vnd wolten ainen zug thün für Höwen, kainent derhalben vff Johans Baptiste [Juni 24.] wol 32 stett zu Costantz züsamen, es ward aber nichts darus. Es kam darzu, das niemant getorft frölich gen Schaffhusen oder Stain faren. Es thät ouch Wernher von Schinen mit sinen gesellen vil vngemachs vff land vnd wasser, der enthielt sich vff Schrotzburg, des selben gesellen fürend vff ain tag ouch herüber in den Vendenbach vnder Frödenfels mit acht pfärden, vff die kament vnsere gesellen vnd wurdent im abgeilt 3 pfärd vnd ain armer knecht, den sy gefangen hatten.....[148 T ] Als Hans von Rechberg vnd graff Hainrich von Lupfen das gut vff dem Bin ob Stigen vffgehebt vnd vff Höwen gefirt hatten, do vermählten ettlich der stett, die von Costentz solten es gerettet haben, des meinten aber die von Costentz nit. Aber es was vorhin ain vnwil in stetten von der müntz wegen, darumb für man ouch dester gemacher. Aber zu stund schribend die ob Höwen der statt Costantz von der sach wegen. Die stett hatten vil me- nigen tag darumb, es half kein schriben, kein bitt vnd keinerlai sach vberal. Der krieg gieng an, das kein statt sicher was, von des wegen, das sich die stett wider die rütter satztend. Es kund kain schiff den Rin ab faren, es ward angerüfft vnd zwungen, das es müst an das land faren, da hielten dan Wernhers von Schinen gesellen. Die statt wolten sollichen barlichen schaden nit leiden vnd verainten sich ains zugs in das Hegöw, vnd waren dis die stett: Vlm, Bibracb, Memingen, Kempten, Rauenspurg, Lükilch, Wangen, Ysne, Lindow, Buchorn, Vberlingen vnd Rottwil, die zügend vss vmb Allerhailgen tag gen Vberlingen, da hin ward der zug angeschlagen. Es was ain schöner züg von 1000 pfärden vnd 5000 zu füs. Nun hetten sy gern gesehen, das die von Costantz och mit in zogen weren, vnd kament der stett hotten dick her, darumb man ouch mengen grossen rath gehabt hatt. Sy hatten aber den züg allein angeschlagen one der von Costantz rat vnd wyssen. Sy hatten geordnet hoptlüt vnder inen, vnd wie vil jeglich statt wägen solt haben vnd anders, alles one der von Costantz vorwissen. Als sy nun ziehen wolten, hatten sich die von Costantz ouch gerüst vnd jederman gewarnet, wen man wolt, das dan mengklich gerech war, dan man hatt sich verwegen, das man mit in wolt zogen sin. In dem kament abermals der stett botten, vnder denen was der Betz von Vberlingen, was ain hauptman, der redt vnd batt aber ain grossen rath, das sy mit den stetten zugind vnd in hilflich wärend in der sach, des weiten die stett niemer mer vergessen. Der burger- meister gab im ze antwurt, wie das war, das man sy dafür nit gehebt hett, das man iren rat vnd be- dencken onch gehebt hett, so wolten sy doch nicht dest [149] minder gedenken, was sy thün möchten vnd sölten, doch das man sy ouch wissen lies, wie es vmb die reis vnd vmb die sach stund. Daruff der Betz von Vberlingen dem bürgermeister rett, sy dörfend darnach nit fragen, es sye alles geratschlaget vnd vs- gericht vnd wer nunt, dan das sy vszugend zu in vff das veld. Do ain grosser rath die wort hört, das es vorhin alles vbertragen vnd vsgericht was one iren ratt, gunst vnd wissen vnd man iren rat darin ver- schmecht, das doch vnbillich was, do kam ain söllcher vnwil wider in den grossen rath und in das volck, das ain meistes ward, sy kündent mit ehren nit finden, das sy in darin hilflich kündent sin, den ire wider- thail sölliche gliche recht butten, das sy das mit ehren nit möchten verantwurten. Es war der statt Costantz ewigklich ain schand gewesen, das sy wären zogen vnder der von Vberlingen houptman. Vnd die red macht, das man also stil sas, was man in aber sünst thün kündt, das in lieb was, das tett man. An Allerheilgen abend [Okt. 30.] zugend sy ze Vberlingen vs mit 5000 mannen ze fus vnd 100 pfärd in das Hägöw. Ain anderen tag schwurend die von Zell zu inen, die waren vor by der Ritterschafft gewesen, vnd verhiessend inen vil, wie sy sy weiten by dem reych handthaben. Darnach zogend sy für Schrotzburg, das was Wernhers von Schinen. Nun hatt er das hus wol gespist mit win, flaisch, mel vnd anderm, darzu was es gar notvest gemacht, das die stett ze schaffen dar vor hatten. Do viengen die stett an das holtz an dem berg abzehowen vnd wolten den berg verlegt haben, das kainer herab hett mögen kummen; do sy das vff dem hus sahen vnd marckten, do giengent sy alle ab dem hus vnd stiessen das hus an vnd wolten das geprent haben, vnd bran ouch. In dem do kament die stett her in vnd erloschten das, vnd ward den stetten vil guts, das sy in dem hus fundent von allen dingen, vnd stiessend es do vollen an vnd verbranten es vnd zerbrachen das bis vff den grund, darzu pranten sy im, was er hatt, Schinen das dorf, am See ain torgel vnd ain hus vnd huwen im die reben vss, vnd wo sy des sinen vt erfüren, des nament sy inen vnd tätten in grossen schaden vnd branten do, was des von Rechbergs was, Hörn, vnd zugen do gen Hültzingen, 47* 372 1441. da was ouch ain tail des von Eechbergs, vnd zerbrachend daselbs den turn. Die stett wolten für Stain ouch zogen sein, dan sy hatten her Hansen von Clingenbei'g och in zig, er hette darzu geholfen ; aber die von Stain satzten sich wider sy, das Stain 6 wochen i'rey gesagt ward. Also rait junckher Albrecht von Clingenberg zu den stetten vnd sagt, Stain war sein vnd giengen in die sachen nünt an, das er so vil mit den stetten rett, das es gar vnderlassen ward. Die stett zugend also in den Häge vmb, das in nieraant nünt tet, vnd zerbrachen Hansen von Eechbergs tail an Stauffen vnd branten das vnd gewunnen Wasserburg, die was Viten von Asch, [149 v ] vnd zugend da für Engen. Do bott graff Sigmund sölliche gleiche recht, dann er hatt Engen in, des sy das vffmannen (sie); sy branten vnd wüsten aber graff Hainrichen von Lupfen gar vast. Sy wolten für Höwen sein, do was es zu kalt, das sy nit mochten beliben, do zugend sy wider haira, das was am frytag nach santt Ottmars tag [Nov. 17.], vnd wolten zusätz legen gen Zell, Pfullendorf vnd Vberlingen den winter bis in den summer. In dem hüttend die rütter nunt dest minder an dem See. Her Hans von Clingenberg, der hatt sich vormals zu Costentz vor den stetten entschuldiget vnd was doch nit daran, er kam in den schimpf also, das im vil dörfer in Hägöw prent wnrdent, vnd ward Plümenfeld berendt, vnd kam vmb gros gut. Die von Costentz verhübend, das sy nit zugend, das was ain grosse weysheit, dan da ward vil klugheit getriben vnd ain vnwil, dan ettlich stett verdros der von Vlm klugheit vnd gefert, dan in nit fast glich geschach, als sy mainten. Die stett kament des kriegs vmb gros gut. Der krieg ward verriebt zu Costentz vsser beuelch kunig Friderichs vnd ward zu rechten gesetzt vff herr Jacoben Truchsässen mit gleichen züsatz. Es ward gesagt, es hett jederman an seinem schaden gnüg, vnd gab kein tail dem anderen nichs heraus. Dise richtung geschach zu Costantz vff montag vor sant Jergen tag [Apr. 19.] im 1445 jar. 12) Auch JReutlinger hat in seine Collectaneen I, 417 einen offenbar alten Bericht über diese Fehde aufgenommen; derselbe besagt: Krieg vor Schrotzburg am Schinerberg. Anno 1441 an Allerhailigen aubendt [Okt. 30.] do theäten die reichsstött deß Nidern Pundts in Schwaben vnd die stött des Pundts vmb den Bodensee ainen zug in das Högow mit 6000 mannen zu fuoß vnd 1000 zu roß vnd mit 400 wägen vnd vil grossem zeug, vnd es waren dise nachbenannte stött: Vlm, Eottweyl, Memmingen, Kempten, Kauffbeuren, Yßne. Es warent sonnst noch vil in disem pundt, sie warent aber nit bei disem zug. So warent ditz die stött von dem Obern Pundt vmb den See: Vberlingen, Eauenspurg, Biberach, Lindaw, Wangen, Phullendorf, Buchhorn vnd Zell am Vndern See; das thät sich auch zu in vnd hiellts mit inen. Vnd also zogen sie mit macht in das Höwgew vnd legten sich vff den Schinerberg für Schrotzburg, vnd do sie daselbs lagen bis an den dritten tag, an ainem sambstag zu mitternacht, do stüessendt die ritter ain feur in das hauß vnd verprannten es vnd giengent daruon vnd warent irer bei 100, als man dann sagte. Es warent bei 9 edler: Wernherr von Schinen, deß die vöste was, Hanns von der Braiten Landenberg, Haug vnd Beringer von Landenberg von Greiffensee, Waldther von Könßegk, ainer vom Stain, Hanns vom Fürst, der Kastner, zwen edelknecht vß dem Elisas. Es wurden inen auch zaichen geben mit feur von Höwen vnd auch von Dwiel in derselben nacht, damit sie sollten darab geen. Vnd also namment es die stött ein, sie funden auch vil rawbs darynn von cost vnd zeug. Die ritter hatten auch ainen armenman darynn gefangen gehabt, der läge in ainem plock, der verprann in dem hauß. Die stött verprannten auch Wern- hern von Schinen ain schön haus, hatte er lassen bawen in dem dorf Wanngen, vnd Marpach. Item die stött verprachen auch Hansen von Eechberg seinen thail der vöste zu Stoffen vnd zerprachen ime den thurn zu Hiltzingen vnd prannten ime da ettwa manich haus ab vnd zugen darnach geen Engen vnd verprannten daselbs die dörfer, die darvmb gelegen seindt, die der grauen von Lupfen warent, vnd zugent darnach in das Wasserburger thal vnd zerbrachent daselbs die vöste Wasserburg vnd schlaifften es vnd flengen darvff 6 armen knecht. Dieselb vösti was ains, der hieße Veit von Asch, vnd der was auch der stötten feindt ainer a ). T. a) Gedruckt ist dieser Bericht und ebenso das hier als No. 13 mitgeteilte Lied über diese Fehde im Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit XXI, 44—48. 1441. 373 4. 0. 13) Beutlinger verdanken wir auch die Erhaltung des nachstehenden, ohne Zweifel im städtischen Heere 1441 selbst entstandenen Liedes über diese Fehde, es steht a. a. 0. I, 379: 1. Der Lanndtsfrid ist zerbrochen, Im Hegew hebt er an, Es steet noch vngerochen, Wer darzu schweygen kan. Die reichstett seindt erwachet, Sie hend ein pundt gemacht, Verschlossen vnd versachet Zu trost dem ganzen landt. 2. Der anschlag ist geschechen Zu Biberach in der statt: Wir wellendt die ritter tesechen, Wir wellens machen matt, Wir hand vns schnell darzu bereyt, Es möcht noch mänigem werden laid, Der geraubet hatt vnwidersait So gar mit grosser schenndt. 3. Graue Hainrich von Lupfen ist der ain, Den ich euch nennen will, Hanns von Rechberg, den ich main, Darzu der ritter vil, Sie hendts mit listen darzu pracht, Maniger, der sy nie hat gedacht, Ist kommen in die aberaacht, Vnd losendt vnser phanndt. Sie hondts genommen dem Oberen Pundt, Vnd das on widersait, Das thäten sie dem Vnderen kundt, Es was in nit fast laidt, Wir hond in diinges geben, Doch hondt wir vns bedacht gar eben. Bis das es vns war eben, So hat der ihnen (?) gelon. Mit acht tausend mannen seindt wir zu Vberlingen zogen, Vß bis an den Schinerberg, Für Schrotzburg seindt wir zogen, Da handt wir geschlagen ain veldt, Da handt wir vns besonnen, Schrotzburg ist zerbrunnen. Mit schlaffen hondt wirs gewonnen, Das hondts inen selbs gethon. Darnach band wir zerbrochen Die mauren vberal Es geschache in ainer wochen, Da ains vnd viertzige was die zal, Tausendt vnd vierhundert jar Zalt man do gar offenbar. Was ich euch süng, das ist war, Wir wendt daran nit hon. 7. Wir wellens nun bas rüeren, Herr Wernher von Schinen genannt, Er hat sich lassen verfüeren, Darvmb ist irae verbrannt Schinen ganz vberal, Torggel, stecken one zal. Wir brachtendt vff mit reychem schall, Wir warendt frewden voll. 8. Darnach seindt wir gezogen, Das vnkraut jetten vß, Die baner seindt geflogen, Wir lebten in dem saus. Zu Hültzingen betten wir gut gemach, Fueter, hew vnd obertach, Darnach man in den turn zerbrach, Do wardt gerickt der zoll. 9. Noch stat es vngerochen, Was inen geschechen ist. Stouffen ist auch zerbrochen, So gar mit kluogem list, Wir hettens vndergraben Den freunden one schaden, Ain wündt hatt sich erhaben, Das war ir glick vnd hail, Des wündts hondt sie genossen, Hannsen von Beckbergs leüt, Sie seindt im wol erschossen, Die branndtschatz gieng an leüt, Leib und gut ist angesetzt, Hanns von Rechberg hat gar manigen gehetzt, Von dem er wol möcht werden geletzt, Deren ist ain michel thail. Herr Hanns vnd Burckardt die Miinch von Basel, Die seindt darbei gesein, Sie hond genommen vff dem Rein Ja mänigem kauffinan sein wahr, Sie ließendt es wol werden gewar Vnd müeßendt ir tail bezalen bar, Das macht si nit vast gayl. Nun kan ichs nit all nennen, Die rechnnng wurdt zu gross, Sie sollten sich billicli scheinen, Die wappens seindt genoß, 10. 11. 12. mm 374 1441. Das sie jemandts nemendt das sin, Vngewarnet füerendt dahin, Es ist nit gar ain guter sinn, Es ist ain vbelthat. Georg Rengwardt wardt gesendet An ainem morgen früee, Wasserburg wardt verbrennet, Sein ratk gab er darzu, Es warendt vil guter gesellen darbei, Sie schluogent dran mit mutes frey. Sannt Georgen namen was die krey, Sie thätens mit weysem rath. Sie vielendt ab, die besten, Vnd brachendt vff die thor. „Fraw, ir hondt vil frembder gesten, Die schrüwendt all daruor, Ir sondt das haus vffgeben, So tröst man euch ewer leben". Die fraw bedacht sich eben, Es was ir nit im synn. Sie antwurtet inen balde: „Das haus ist aigen mein, Ich trüw es wol zu behalten", Es soll auch dann nit sein, Sie ruoft ire diener trostlich an: „Schiessendt, werfendt, biderman, Ainer zündt die büchsen an, Sie miiessendt leiden pein". Die fraw, die huob, alls lang sie mecht, Sie was ain trostlich weib, Mit täding sie es darzu bracht, Man trost die knecht irs leibs, Man nams vff gnadt gefangen, Man tat inen dhain vertrangen, Es ist inen wol ergangen, Sie hetten glickes vil. Der frawen lob ich preysen will, Sie fiiert der ehren ain krey, Zu Schrotzburg lagendt ritter vil, Die hond gar schamlich gethon; Sie giengendt gar vß guter gewehr, Vngenoth vßgangen her, Es was inen ain große vnehr, Sie fiuchendt, schamlich gethon. Wasserburg hettens wol verbawen Mit bollwerk vnd mit mauren, Sie forchten, Man wollt sie behüren, Vnd hetten sich wol vergraben, Dieselbigen ritter knaben, Sie mainten, sie welltens behaben Ja vor den stetten wol. Man neme, was in dem hause was, Die haubtleuth hiessendt es verbrennen, Vnd die mauren brechen bas Vnd darvon ziechen dennen; Zu Hewen an dem laden Sach Veit von Ast sein schaden, Die ritter begundten in clagnen, Die ritter allgemain. 20. Darnach handt wir vns gerichtet Geen Engen an den waldt, Graff Sigmundt hatt sich geschlichtet, Sein pottschaft sandt er baldt. Er bott vff verdüngte recht, Für herren, für stett, ritter vnd knecht. Damit macht er sein sach gar schlecht; Das was gar wol sein fuog. Engen vnd was graf Hainrichs was, Das wolt man nit Ion ston, Der rouch der gieng im in die nasen, Er sach die funcken vff gon, Sie thäten vil, der büchsen schütz, Zwar die warendt nit vil nüz. Mit krummen bainen er da hützt, Erschrocken wie ain has. Die haubtleuth waren weiß vnd kluog, Sie wurden vberain, Es wäre doch zu ainem anfang gnug, Wir wellten ziechen haimb. Man ließe die wägen voran hin gon, Das fuoßuolk zoch inen nach gar schon. Der weyer der wardt abgelon Vnd die visch darvß gethon. 23. Sannt Wilhelms fenlin bald sich schwang, Es zog dem fuoßfolk nach, Die Dörfer wurden gar verbrannt, Den rittern was nit fast gach, Wir hetten vns gar wol versechen, Das vns nüt arges mecht beschechen, Für war ich das will jechen, Wie wol es geordnet war. 24. Das Gut das wardt verpeutet, [Zu] Zell am Vndern See Die schweren truchen von Tengen, Deren gesache man kaine me, 13 14. 15 16 17 18 19 21. 22 1441. 375 25. 26. Es wollt dhaine an die peut nit kommen Es nam die stött all gross wunder, Wie sie doch also wären verschwunden, Das ließ man also beston. Do die peut wardt gar verbracht, Zell in der werden statt, Do hett man sich also bedacht, Ain halben guldin gab man dem man, Daran musst er ain benüegen han, Doch wardt vil redt darumb gethon, Man sollt deren von Vlm Hernacher miiessig geen. Das liedt hon ich gesungen, Wie es ergangen ist, Vns hatt gar wol gelungen, Deß loben wir den herrn Jesum Christ, Den sig den vns Christ von hümel git, Es nachet sich dem summerzeit, Doran all vnser hoffnung leyt, Wir wellens noch rüeren bas. T. 14) 1442 st. Andres abend [Nov. 29.] bekennt König Pridrich zu Costentz, dass auf seinen Befehl die Bischöfe Jörg zu Brixen und Peter zu Augspurg und Markgraf Jacob zu Baden Heinrich, Conrat, Jörg und Hanns Gebrüder von Geroltzeck, Herrn zu Sulcz, und Conrat und Pentelin von Heymenhouen mit den Städten Vlme, Nordlingen, Rotenberg auf der Tauber, Swebisch-Halle, Dinckelspuhel, Gemunde, Memmynngen, Kempten, Swebisch-Werde, Kaufburn, Giengen, Lutkirch, Alen, Bopfingen, Vberlingen, Lynndaw, Rauenspurg, Bibrach, Pfullendorf, Ysny, Wangen, Botwill und Batolfzelle im Yndersew, und namentlich Kempten und Hanns von Heymenhouen mit den vorgen. von Heymenhouen mit Hilfe der Bäte der Grafen Ludwig und Vlrich von Wirtemberg, Gebrüder und etlicher Kitter und Knechte der Gesellschaft st. Jörgen Schild in Obern Swaben und der Botschaften der Städte Strassburg, Basel und Costentz also vertragen haben: Kempten und die von Heymenhouen wird Truchsess Jacob zu Waltpurg, Landvogt zu Swaben, als gemeiner mit gleichem Zusätze vergleichen. Was immer zwischen den Parteien und den ihrigen, es sei mit Todschlag, Schlossbrechen, Nam, Brand oder „anderm schaden, wie der vor offener veyntschafft in veyentschaftt oder frieden gescheen ist", zugetragen hat, ist gänzlich ab, und es darf kein Theil den andern darum ansprechen. Graf Heinrich von Lupfen, die vorgen. von Gerolczeck, Hanns von Klingenberg, Burckhart Munich von Lants- kron, Melchior von Blumeneck, alle Ritter, Hanns von Rechperg, Hanns Munich von Lantskron, Hans, Hug und Beringer von Landemberg, Wernher von Schinaw, Bernhart von Awe, Conrat und Pentelin von Hey- menhouven, welche diesen Punkt selbst den Tädigungsleuten zur Entscheidung anheimgegeben haben, dürfen, da noch etliche der vorgen. Städte „entsagte viend" sind, dieser Feinde Helfer nicht sein und dieselben nicht „furschieben den krieg vß". Alle Gefangenen „zu den vorgenanten parthien gewannt", werden „auf ain siechte, alte vrfehde vngescheczt anders dann ir aczung zymlich zu beczalen" ledig gelassen. Alle noch nicht gegebene „schaczung oder branntschaczung" bleibt unbezahlt. Jeder Teil soll seinen Helfern und Helfershelfern diese Richtung binnen des nächsten Monats verkünden. Aller Schaden, den die gen. Städte und Vyt von Asche, seitdem „die name auf dem See genomen ist", mit Schlossbrechen, Brand, Name oder sonst sich gegenseitig zugefügt haben, wird mit beider Zustimmung „gancz abe" erklärt, doch bleibt Vyten von Asche seine Ansprache an die von Vlme und ihre Bürger um Sachen, die vor der gen. Name geschehen sind, behalten; auch haben die Städte die gefangenen Knechte desselben gegen eine schlechte, alte Urfehde ledig zu lassen. Hanns von Rechperg, Wernher von Schinaw, Eberlin von Ryschach. Hanns von Landenberg, Jörg vom Stain, Bernhart von Aw und ihre Knechte und etliche Knechte Hannsen von Klingenberg, deren aller Namen beiden Teilen vom Schreiber des vorgen. Markgrafen verzeichnet wurden, und die „auch von anderer haubtlute, dann der von Gerolczeck oder Heymenhofer wegen" der Städte Feinde waren, sind deshalb mit den Städten versöhnt; sind einige davon gefangen, so werden sie gegen einfache Bezahlung ihrer Atzung freigelassen. Auf gleiche Weise hat Walther von Kunigseck die 6 gefangenen Städter ledig zu geben, auch ist deren noch nicht bezahlte Schätzung nicht zu erlegen; dasselbe gilt auch von Knechten Walthers, die etwa die Städte gefangen haben. Walther von Kunigseck und Hanns Thume von Newemburg sind auch als Helfer Conczen von Bebembnrg mit den Städten vertragen und werden demselben den Krieg aus gegen die Städte nicht mehr Vorschub leisten. Gerig von Gerolczeck und alle andern Helfer des Grafen Fridrich von Zolre, gen. der Ötinger, wider Jörg von Nuweneck sind mit diesem und seinen Helfern versöhnt, „des sich Heinrich von Gerolczeck Georgen sins bruders vnd der andern des Öttingers belfere vnd 376 1441. der stete botschafft Georgen von Nuwen eck vnd seiner belfere gemechtigt band"; der von Nuweneck soll Heinrieb von Gerolczeck binnen 14 Tagen ein Verzeichnis der Helfer des Öttingers schicken, „des er inen allen wiße dauon zu uerkunden". Namens der Ritterschaft geloben die anwesenden Graf Heinrich von Lupfen, Heinrich von Gerolczeck, Hanns von Clingenberg, Burckhart Munich von Lantskron , alle Ritter, Hans von Rechperg, Hanns Munich von Landskron, Beringer von Landemberg, Wernher von Schinaw, Hanns Thum von Nuwenburg, Cunrat und Pentelin von Heymenhouen, Walther von Künigseck und Vyte von Asche und namens der Städte ihre Boten Jorig Lewe von Vlme, Martin Nauwer von Nordlingen, Oswald Rust und Virich Vogt von Kempten, Grüner Gryner, gen. Rötsche, von Vberlingen, Virich Visel, Stadtschreiber zu Lynndaw, Jacob Schellang von Rauenspurg, Eberhart Brandemburg von Byberach, Cristoffel von Nunbrun von Pfullendorf, Wilhelm Rudolf von Yßny, Hans vom Stal von Wangen und Hans Gut von Zelle diese Richtung zu halten. Cbmel, Regesta Friderici III, Anhang No. 31. 15) 1443 zinstag nach st. Michels tag [OM. 1.] entscheiden zu Stockach Hanns Conrat von Bödmen, Ritter, Hauptmann der Ritterschaft mit St. Georgen Schild der Vereinung in dem Hegew, gemeiner Mann, und Hans Virich von Stofflen und Eberhart von Gammerschwang, des Grafen Hainrich von Lupfen Zusätze, und Caspar von Heüwdorf und Hainrich Brandhof, Zusätze Hansen von Rechberg, zwischen gen. Grafen und Hans von Rechberg von Hochenrechberg also: „Zue erste, als Hanns von Rechberg zue Graf Hain- richen obgenant vmb 400 fi. 60 malter veßen vnd 127a malter habers verrechneter schuld (bey solcher rechnung die strengen vnd vesten herr Hanns von Klingenberg, herr Burkhart Münk, ritter, Bendelin von Haimenhofen vnd etlich ander gewesen seyen) geclagt vnd darauf mundlich vnd auch in ainem zedel schriftlich von stuck zu stuck, wie sollich schuld herruerte, verzellet hett, namblich 250 fi. minder 3 fl., darumb graf Hainrichen bürg wer vnd im hierumb versprochen hett, item 6672 fi., so er im geluhen hat, item 25 fi., wem dem satler worden von Sultz, item 60 malter veßen, 11 malter habers, 20 fl. den Sengen zue dem König, 20 fl. umb ain pferd, ward Georg Schilling, vnd 12 fl. dem Roßbühel etc., vnd darauf aber graue Hainrich antwurt, ime were von der obgemelten summ vnd rechnung nichtzit zue wüssen, wann souil, es mere ain rechnung zwischen inen bescheehen in gegenwürtigkait der obgemelten ritter, Bendelins von Hai- menhouen vnd etlich anderer, derselben rechnung auch zwen gleicblautent vßgeschnitten zedel gemachet vnd inen beederseyts geben weren, was auch die innhieltent, were er im anred, vnd ließ damit denselben zedel verhören, der laut also: „Item hett gerechnet mein herr, -graue Hainrich, mit Hansen von Rechberg vnd bleibt im schuldig 36 # 6 ß d\ vnd ist im auch 50 malter habers schuldig vnd bleibt im auch 90 fl. schuldig von der innderen sach vß dem Elsaß, die er für in hett geben. Auch hat Hans von Rechberg im geben an der schuld 51 fl., aber er hett graue Hainrichen geben 58 malter veßen, 1 mut vnd 107z malter habers". Nun redt darauf graue Hainrich furo mer: die anderen stuck, so Hans von Rechberg vor erzellet und gelesen laßen hett, weren in der nechstgeschreibenen rechnung gelait und verrechnet worden, vßge- genoinen die 667a fl., hett er sich erinnert, das er im dero zue der jetztgeschreibnen rechnung vnd auch der 250 fl. minder 3 fl., darumb er bürg war, ganz gichtig vnd anredt wäre, wann sovil das Hansen von Rechberg sein teil vnd summ, nach dem vnd sich im dann als ain hauptman gepüerte, nit an denselben 250 fl. abgezogen werden, wenn im auch derselb tail daran abgezogen wurt, erkante er sich im das vberig schuldig sein. Vnd darauf nun Hans von Rechberg aber redt: Was der nechst verlesen vßgeschnitten zedel innhielt, were er auch ganz gichtig, aber die obgemelten stuck vnd sonder die 25 fl., dem sattlern worden, weren in dieselben rechnung nienert gelait, noch gerechnet worden, hoffte auch, graf Hainrich solt sich deß erinnern vnd gichtig wesen, aber wie dem, was graf Hainrich von der 25 fl. wegen behaben möcht, ließ er an dem end sein, als es were. Alsdann von der 250 fl. wegen minus 3 fl. mainte Rechberg, das im sein summ vnd teil, so sich dann im daran als aim hauptman gepüerte, abgezogen wer, vnd begerte nit änderst, wann herr Burkharten Münch vnd herr Hansen von Klingenberg in hierumb zue besagen, die auch dabey vnd mit gewesen weren. Vnd auf solches nun graue Hainrich gleich antwurt, in- maßen vnd vor vnd souil mer, das er auch nit änderst begerte, dann die obgemelten ritter darumb zue- sagen etc. Also haben wir vns hierauf, nachdem vnd sy hierumb all ir notturft geredt vnd das zum rechten gesetzt hand, einhelligclich erkent vnd zue recht gesprochen: Am ersten von des vßgeschnittenen rechenzedels 1441. 377 wegen, seitenmal vnd sy des vnd was darein begriffen stat, bederseit ainander anredt seint, das sy auch nach des laut vnd sag ainandern vßrichten vnd begnüegig machen sollen. Deßgleichen von der 66'/ 2 fl. wegen sprechent wir einhellenclich, seitnial vnd graf Hainrich dero ichtig ist, das er auch Hansen von Rechberg darumb güetlich vnd freundlich vßrichten soll. Item fürome von der 25 fl. wegen, dem sattler worden etc., sprechent wir zue recht mit merer urtel: wa Hans von Rechberg, als zue dem rechten genuog sey, fürbringen mög, das die 25 fl. in die summ vnd rechnung, darumb vßgeschnitten zedel gemacht seint, nit gerechnet worden seyent, das im dann graue Hainrich darumb ausrichtung tun solle, wa er aber das nit fürbringen könt, noch wölt, als vorsteet, wenn denn graue Hainrich das recht darumb tue, das sie in die benannten rechnung kommen seyen, daß er dann Hansen von Rechberg hierumb nichtzit ze antwurten hab ungevarlich. Sodann von den 250 fl. wegen minus 3 fl. sprechent wir aber, als vor, ainmundlich zum rechten, seitenmal vnd sy sich bederseits des vff herr Burkharten Münk und herr Hanns von Clingenberg ziehent, sy hierumb zue besagen, das sy ouch des zue derselben sagung vnd erleuterung kommen vnd tun sollen, als sy daselbst von inen entschaiden werdet vngevarlich. — 2) Ist alsdann graue Hainrich ein widerclag gefüert vnd geöffnet hat, wie uff ainmal vnd zue den zeiten, da er vnd auch sein bruoder, graf Sigmund, nit anhaimbsch, vnd inen vmb dis nachgesclireibnen sach nit wüssent wer, kerne Hanns von Rechberg zu irem vogt Friderichen, forderte und nem da von dem etliche graf Hainrichs silbergeschier, darauf 100 fl. vffzuebringen vnd zue entlehnen, hofft vnd getreüwte er wol, seitenmal vnd Hans von Rechberg ime das Silbergeschirr on sein wüßen vnd willen versetzt vnd noch nit gelöst hat, Hans von Rechberg solt im das mit unserem rechtlichen sprach widerlösen vnd antwurten, das nun Hans von Rechberg sollicher maß ver- antwurt: er hette sollichs getan mit gunst, wissen vnd willen graue Hainrichs, getreüwte auch woll, graue Hainrich solte sich des erinnern, wann vff ainmal, als sy ainen gezeüg geworben betten, vnd der komen solt, redte er zue graf Hainrichen, wie sy vmb gelt tun wolten, antwurte graf Hainrich: er hette Silbergeschirr, häfli, kleinat vnd anders, were nichts an in gebunden, möchte Hanns von Rechberg das versetzen vnd gelt machen, das er auch von graue Hainrichs empfelchens wegen darnach also tet, desselbig sylber- geschirr gehn Twiel vnd von Twiel gehn Zell den Vögten gefüert vnd für 100 fl. versetzt wurt, vnd nachdem vnd man des gelts, darauf gelihen, lenger nit entwellen vnd das Silbergeschirr darumb villeichten angreifen wölt, brechte herr Hans von Klingenberg solches an graue Hainrichen, ob er darzue nichtzit tun wölt, dabey im auch wol zu vermerken, das graue Hainrichen hierumb zu wissen gewesen were. Darzue so hette er dieselben 100 fl. nienerthin, wann allein in graue Hainrichs krieg wider vnser herren von Co- stantz vßgeben, bewendt und bekert, darumb getreüwte er, graue Hainrichen vmb das Silbergeschirr deß- halb nichtzit pflichtig zu sein, sonder hette er auch in vnsers herren von Costantz krieg mer vßgeben, da er hoffte, das in graue Hainrich darumb auch vßrichten vnd nach gleicher anzal, souil und sich im dann als einem hauptman desselben kriegs gepüerte, bezalen sölt: item des ersten hett er vßgeben Hannsen von Neuwenhausen 130 fl., item dem Bopflnger 30 fl., item Hansen von Vrbach 30 fl., item zu Weißenstaig bey 14 fl. minder oder mer vngeuarlich, item zuo Gammerdingen 150 fl. vff vnd ab, item Hanns Jeger vnd dem, so mit im rait, den er wol waiß, 10 fl., item dem Fickel 4 fl., item 16 fl. gen Enßhaim, item zue Freyburg 10 fl., item gen Honnberg 6 fl., item den knechten 10 fl., die den zeug würbent. Hierzue graf Hainrich antwurt gleich als vor: er könte sich nit erfaren noch erinnern, das im hierumb als von des sylberge- schirrs wegen ichtzit zue wüssen gewesen wer, oder das er hierumb jemand je ichtzit empfolchen hett, darumb hoffte vnd getreüwte er als vor, Hans von Rechberg solte im das lösen vnd wider bekeren, vnd als dann Hans von Rechberg gemaint hett, das er die obgeschreibnen 100 fl., sonder auch vil andere summa, als obstat, in vnsers herrn von Costantz krieg vßgeben hett, da er hoffte, das im graf Hainrich die auch nach anzal auch bezalen soll, antwurt graf Hainrich vnder anderen worten, nit not zue beschreiben: möcht Hanns von Röchberg fürbringen, das die obgemelten 100 fl. an denselben krieg bewendt vnd bekert werent, wolte graf Hainrich gern daran anzalen, nachdem vnd sich dann im als ain hauptman zue anzal gepüerte, doch sover, graue Hainrich hette in demselben krieg auch mancherlay vßgeben, wolt er gern mit dem be- nanten von Rechberg zue den hoptleüten desselben kriegs sitzen und was darwider teilt (sie) den andern erinnern oder fürbringen möcht, das er an denselben krieg vßgeben hett, wolt er als ain hoptman desselben VL 48 378 1441. kriegs demselben von Rechberg nach gleicher anzal bezalen, doch das er im deßgleichen hinwiderumb auch tet. Uff solches Hans von Eechberg aber antwnrt inmassen vnd vor vnd sovil mer: als graf Hainrich ain erinnerung und fürbringung vor gemeinen hoptleiiten, was jedweder teil in vnsers herrn von Costantz kriege vßgeben hett, zue tun gemeldet und begert lüit, also wolte Hansen von Rechberg sollichs auch ge- uellig gewesen und dem nacbkomen. Also haben wir vns hierauf aber, nachdem vnd sy ir clag, antwurt, red vnd widerred von der stuck wegen mit mer worten fürtragen vnd zu dem rechten gesetzt hänt, ein- helligclich erkent vnd gesprochen zu dem rechten: am ersten von des sylbergeschirrs wegen, seitemal vnd Hans von Rechberg redt, das er das Silbergeschirr mit gunst, wissen und willen graf Hainrichs versetzt hab, vnd aber graue Hainrich maint nain, das dann Hans von Rechberg solches das, das mit graf Hainrichs gunst vnd wüßen zuegangen sey, fürbringen soll, als zue dem rechten genuog sey , vnd dann darnach beschechen soll, das recht sey, ob aber Hans von Rechberg das nit fürbringen kunt noch wolt, das er dann graue Hainrichen sein sylbergeschirr widerumb löß, oder ob das sylbergeschirr nit vorhanden wer, noch gelöst werden möcht, was dann graf Hainrich, deß es wert gewesen sey, fürbringen oder behaben müg, das auch Hans von Rechberg im darumb genuog tue, darzu were auch vnd derselben 100 fl. vnzit an sollich krieg vnd geschäft, als dann Hans von Rechberg geöffnet hat, bekert werent, vnd sich das auch redlich erfunde, das dann graue Hainrich sollich sein anzale als ainem hauptman abgezogen werden soll vngeuarlich. Sodann von solches vßgebens wegen, so Hans von Rechberg in vnser herrn von Costanz krieg maint vßgeben haben, als obstat, sprechent wir mit merer vrtel ze dem rechten: seitenmal vnd graf Hainrich in demselben krieg auch meint, vil vßgeben han, sonder sy bederseit die hauptleüt einziechent, als vor gelaut hat, das sy auch dann herumb für gemein hauptleüt oder den merern teil der hauptleüten desselben kriegs kommen, dieselben auch darumb sprechen vnd sy entschaiden sollen, was jedwedem teil dem anderen vmb sollich vßgeben schuldig vnd pllichtig sein solle, vnd was die auch hierumb zwischent inen sprechent vnd er- kennent, das auch dem von beden parteyen gestracks nachkommen werd vngeuarlich. —■ 3) Item füromer als graue Haiurich in ainer anderen widerclag fürtragen vnd geclagt hat, wie, als die hauptleüt in der statt kriegen ainen großen gezug werben werent, verzerte derselbig gezug, als er ains tails zue land kern, an im 80 u h ain wenig minder oder mer vngeuarlich, die im aber noch vnbezalt vßstant, getrewte er wol vns rechtlich zu erkennen billich sein, das in Hans von Rechberg hierumb nach gleicher anzal, souil vnd sich im als eim hauptman gepüerte, vßrichten vnd bezalen solt, vnd auf solches nun Hans von Rechberg nach vil worten, nit alle not zue beschreiben, je am letsten reden ließ, das er graue Hainrichen nach anzal der hauptleüten desselben kriegs, vnd nachdem vnd sich im gepüerte, hierumb vßrichten vnd entrichten wölt, auf das haben wir vns vmb das stuck erkent vnd zum rechten einhelligclich gesprochen, seitemal vnd Hans von Rechberg zue letst darwider nit redt, wann das er maint, graf Hainrich deß nach seiner anzal zuo entrichten, das auch Hanns von Rechberg graf Hainrichen hierumb nach solcher anzal genuog tue, entricht vnd bezale vngeuarlich. — 41 Item vnd als dann graf Hainrich aber clagt hat, wie Hans von Rechberg vnd etlich ander in Spaichinger Tal zu Denkingen wol vmb 250 fi. minder oder mer vngeuarlich gebrandschatzet hätten, vnd wann nun graf Hainrich desselben kriegs ain hauptman gewesen vnd im von derselben brandschatzung noch nichts worden were, getreuwte er vns rechtlich zu erkennen, das im Hans von Rechberg daruon als ainem hauptman nach gleicher anzal vßrichten vnd bezalen solt, das aber Hans von Rechberg sollicher maß verantwurt, das wol war were, das er zue Denkingen wol vmb 160 fl. gebrandschatzet hett, in nemm aber frembd und unbillich, das in graue Hainrich darumb allein zu bedetingen vermainte, wann doch die von Geroltzegg, Heinz Schilling vnd vil ander dabey gewesen weren, aber wie dem, so hett er sollich brandschatzen für sich selbst vnd in seinem aignen costen, auch nit vßer graf Hainrichs schloß, sonder vsser Bluomenfeld geton, darzue so were graf Hainrich dabey vnd mit nit gewesen, darumb getruwt er im von sollichem nichtzit pflichtig zu seint vnd füert hierauf ein widerclag zue graf Hainrichen vnd redt also, wie als dazumal der von Fyrnburg vnd ain großer gezug heruff zue komen geworben wer, luhe Hanns von Rechberg 200 fl. dar vnd schickte die bey Wernherrn von Scheinach vnd Minglin Hentenschillig denselben gezug, so der herauf kern, hiemit zue speisen, an denselben 200 fl. nun graf Hainrich vnd im 100 fl. vnd den andern hauptleüten auch 100 fl. gepüerte zue geben, hoffte vnd msm am 1441. 379 getreüwte er, seitemal vnd er sollich summ vnd gelt, als vorsteet, dargelülien hett, graue Hainrich solte in nach vnser erkantnus vnd rechtlichen sprach auch vßrichten, als sich dann gepüerte, begerte auch nit änderst, dann das man Wernherr von Scheinach, der sollich gelt gefüert hat, hieramb verhörte. Auf sollichs nun grafe Hainrichs als von der brandschatzung wegen aber reden ließ, als vor, dann souil mer, es weren von solcher brandschatznng wegen den gepuren daselbst fridbrief geben, begerte er nit änderst, dann das man die verhörte, were dann vnd er darein als ain hauptman desselben kriegs begriffen wer, vnd die gepuren daselbst in dem brief sichern tet, hoffte vnd getreüwte er, Hans von Rechberg solt in hierumb nach anzal vßrichten vnd bezalen, were aber vnd er darein nit begriffen vnd geschreiben wer, begerte er im hieruon nichtzit zue geben. Sodann vff Hannsen von Rechbergs widerclag der 200 fl. wegen antwurt er, er mainte, das die Hansen von Rechberg wider worden weren, aber wie dem, was Wernherr von Schinach der sollich gelt gefuert hett, hierumb saite, wölt er wol glauben vnd dem also nachkommen. Antwurt aber Hans von Rechberg gleicher weiß, als vor, dann souil mer, hette sich graf Hainrich von seinet wegen yemert verschreiben, darumb im doch nit wissent wer, hett er im zue danken, sonder möcht graf Hainrich das an dem end geton oder vnderwegen gelaßen haben, darumb getreüwte er gleich als vor graf Hainrichen hierumb nichtzit pflichtig zue sein. Auf solches, nachdem vnd sy bederseyt ir notturft von der stuck wegen fürtragen, geredt vnd das zue dem rechten gesetzt hant, haben wir vns von der brandschatzung wegen ainhelligclichen erkent vnd rechtlich gesprochen: seitmal vnd graf Hainrich ein fridbrief, von solcher brand- schatzung wegen gegeben, einzogen vnd gemeldet hett vnd maint, des, ob er darein begriffen wer, zu genießen, das auch graue Hainrich nach demselben brief werben vnd nach dess verhörung dann hierumb aber beschechen soll, das recht sey. Furo von der 200 fi. wegen sprechent wir aber einhelligclich: seitemal vnd sy vns des bederseits begerent, den benannten Wernherrn von Scheinach darumb zue sagen, das auch der- selb von Scheinach bey seiner warhait sy darumb entschaiden solt, vnd was der darumb spreche, vnd wie er sy hierinn entschaidte, das sy auch dem bederseits nachkommen vnd das getrewlich haltent alles vnge- uarlich. — 5) Item so dann als graf Hainrich furo geclagt hat, wie er zu den zeiten, da Hanns von Rechberg Bilgerins von Heüwdorf gefangen war, ritte zue vnserm herrn von Würtenberg, Hansen von Rechberg daselbst etwas zue werben, jetz nit not zue öffnen, verzerte er auf derselben fart 50 fi., vnd wann er die fart von bette, empfehlens vnd anbringens wegen Hansen von Rechberg geton hett, getreüwte er billich sein vnd vns zue recht erkennen sollen, im Hansen von Rechberg sollich zerung zu bekeren vnd zue bezalen. Vnd auf das Hanns von Rechberg antwurt, das in frembd hett, das graf Hainrich so nachsuochte vnd im sollich zerung begerte zue bekeren, das doch ein vngehörte sach wer, wann solte das sein, das ain freund vnd gesell dem andern sollich zerung, so ainer in des andern nöten in solchen diensten verzarte, bezalen sollt, wurde noch gar menger dem andern verwandt schuldig, wann er doch graf Hainrichen zue den zeiten grösser vnd minder ritt vnd dienst, wa er in nöten gewesen wer, gern geton vnd darumb vngern ichtzit begert hett, aber wie dem, seitemal vnd er graf Hainrichen vmb sollich zerung nichtzit verhaissen hett, getreüwte er im hierumb nichtzit pflichtig zue seint, vnd füert hierauf ain widerclag, wie solliche gefenck- nus, als in Pilgerin gefangen hat, von wegen graf Hainrichs obgenant beschechen vnd zuegangen were vmb des willen, das er von wegen graf Hainrichs Bilgerins gesandter vnd worden wer (sie), hierumb seitmal vnd graue Hainrich ain geborner herr vnd er ein dienstman wer, getrewte er, nachdem vnd landlöufig wer, das im graf Hainrich sein hab, costen vnd schaden, so er von sollicher gefencknus genomen hett, bekeren vnd in des genzlich entrichten solt. Vnd das nun graf Hainrich von des ersten Stucks, der 50 fl. wegen verantwurt inmassen vnd vor vnd souil mer, Hans von Rechberg hett deßgleichen in dem ersten zedel vast vil minder summen lesen lassen vnd gefordert were, doch vil gehörter vnd zimblicher 50 fl. zu erfordern, so dann von der gefengknus wegen antwurt er, Hanns von Rechberg were zue den zeiten sein diener nit gewesen, sonder were derselbig Rechberger in sein selbs costen, in seinen aignen gescheften vnd vff seinen aignen sattel geritten, auch in seinen aignen gerichten gefangen worden, darzue so were derselb von Rechberg desselben kriegs als wol ain hauptman gewesen zue gwün und zue vertuest, hette auch von dem Stickel als voll hierumb gelt empfangen als er, darumb hoffte er im vmb das stuck nichtzit schuldig zue sein. Vnd darauf nun Hans von Rechberg aber antwurt von des ersten Stucks wegen, als vor, vnd auf das ander 48* I I 380 1441. stuck souil mer, der krieg von des Styckels wegen were vor gerickt, vnd er were allein von graf Hainricks wegen zue den Zeiten Bilgerims feind vnd kierumb gefangen worden vnd bezeugte sick deß auf den sag- brief, darinn man lutter secken solt, das er von wegen graf Hainricks gesait vnd sick in sein frid vnd vn- frid gezogen kat, vnd begert kierauf, als obstat. Vnd auf das aber graf Hainrick antwurt gleick als vor vnd souil mer, er kette Hansen von Eeckberg vmb sollicks nie nicktzit versprocken nock verkaissen , dar- vmb getreuwte er als vorstat etc. Auf sollich clag, antwurt, red vnd widerred, nack notturft verkört, kaben wir ainmuntlick zue dem reckten gesprocken von der 50 fl. wegen : seitemal vnd graue Hainrick ain kerr vnd ain graf des reicks vnd Hanns von Rechberg dazuemal in solcken nöten vnd gefengknus gewesen ist, auck zue den zeiten er vnd graf Hainrick ainander solcker maß freündlick vnd gewandt gewesen seint, auck Hanns von Eeckberg in freündlick den ritt zue tun gebetten vnd im darumb nicktzit verkaißen nock versprocken kat, das auck Hans von Eeckberg im darumb nicktzit pflicktig wesen soll vngeuarlick. Furo von der gefengknus wegen spreckent wir mit merer vrtel zue reckt : mag Hanns von Eeckberg fürbringen, des zum reckten genuog sey , das im graf Hainrick von sckaden zuo entrickten gelobt kab, das im auck dann graf Hainrick solcker kab, costens vnd sckadens von sollicher gefengknus empfangen entrickte, wa er aber das nit fürbringen müg noch wöll, das im dann graf Hainrick darumb nicktzit pflicktig sein soll, alles vngeuarlick. — 6) Item fürbaß mer, als graf Hainrick ein clag gefüert kat, wie die kauptleüt in dem obgemelten der statt kriege sick ainanderen sollicker maß verbunden, auck im gelobt vnd versprocken ketten, was zue mißgriff besckeke, das sy das bekeren solten one sein entgeltnus vßgenomen, als vil sick im zue seiner anzal ains kauptman gepüerte, also weren vil mißgriff, darumb man in treffenlick ersuocken tet, be- sckecken, am ersten den grauen von Kilcksberg drey wägen mit wein, werent vff in gerecknet für 60 fl. vnd die er an denselben von Kilckberg bekeren muost, sick auck des sollick summ inen auf Martini neckst- kunftig zue bezalen verbriefet hett, item deßgleicken aim von Offenburg ein wageu mit wein , were auck auf in gerecknet, darumb er durck gesckrift treffenlicken sollick nam zue bekeren ersuocket wurd, bede vmb kauptguot, costen vnd sckaden kieruor gelitten nach laut aines briefs, den er vor vns verhören ließ, nit not zue bescbreiben. So wurd er dann auch von vnserm gnedigen kerrn, kerzog Albreckten von Münken, auck von der statt Münken, deßgleicken von den von Nurenberg sckvver, treffenlick vnd hoch von vbergriff wegen ersuockt nack laut der briefen, im kierumb gesandt, die wir, als er sprack, auck verkören möckten, ob es vns not sein bedauckte, die villeickt all sein kaus baß wißen zue suocben vnd zue treffen, wann der andern kauptleüten, vnd das alles, ob er das allein bekeren solt, im an ainem verderbtlicben sckaden ligen möckt, kierumb koffte vnd getreuwte er, wir soltent vns mit vnserm recktlichen sprach erkennen billick sein vnd Hansen von Eeckberg obgenant, das er in solcker mißgriff zue seinem teil, als vil sick im dann als ainem kauptman gepüerte, entrickten solt, recktlick vnderweisen. Vnd darauf aber Hans von Eeckberg antwurt, er meinte nit, das graf Hainrick in darumb allein betädingen oder das er graf Hainrieben kierumb vntzit pfliebtig sein solt, wann im nit wißent wer, weß er vnd die kauptleüt sick zesamen verbunden oder graf Hainrieben gelobt ketten, aber wie dem, so were kierumb niemand als wol zue wüssen, als den kauptleüten desselben kriegs, begerte er nit änderst, wann kierumb für die zue kommen, vnd das die zuesament seßent, vnd was sy darumb redtent vnd sick vnder einandern erkantent, wölte er nit wider sein, sonder dem nack- komen etc. Vnd auf das, nackdem vnd sy dem bederseits ir clag, antwurt, red vnd widerred vmb solcbes mit mer worten nach aller notturft fürtragen, vnd zum reckten gesetzt kant, haben wir vns einhelligclicken erkent vnd zu reckt gesprocken: es seye von wegen der von Kilckberg, Offenburg, Nurenberg, Münken oder kerzog Albrecbts obgenant, seitenmal vnd graf Hainrich meldet, das die hauptleüt desselben kriegs ain- andern verbunden seyen vnd gelobt kabent, was zue mißgriff besekecke, das sy das bekeren solten one graf Hainricks entgeltnus etc., vnd aber Hans von Eeckberg des auf die kauptleüt zeücket, die kierumb zue sagent etc., das sy auck bederseit dieselben kauptleüt berüefent und zuesamen zue kommen bitten, auck von aller vbergriff wegen deß auf dieselben kauptleüt, sy zue entsekaiden, komen sollen vnd das auck dem- nack der entsekaidung leüterung und erkantnus von beden parteyen nackkommen werden soll vngeuarlick etc. — 7) Item sodann als graf Hainrick zue dem letsten geclagt kat, wie in dem anfang des obgemelten kriegs beredt vnd bedingt war, das ain bücbsenmaister zue Heüwen one graf Hainricks costen vnd schaden 1441. 381 gehebt werden soll vnd das nun nit beschechen were, sonder hette er den büchsenmeister gespeiset vnd des costen vnd schaden gehebt, darumb getrewte er, das Hanns von Eechberg in mit vnserem rechtlichen sprach entrichten solt, vnd das nun Hanns von Rechberg verantwurt, es were ein büchsenmaister vff Heüwen, dem wurde täglich sein irt angeleit vnd bezalt, vnd getrewte, graf Hainrichen hierumb nichtzit pflichtig zue seint. Darauf graue Hainrich aber redt: derselbig büchsenmaister, dem täglich sein irt angeleit und bezalt wurt, were herr Burkhart Münchs, von demselben clagte er sich nichts, es wurde aber in dem anfang des kriegs bedingt, das jetlicher hauptman desselben kriegs ainen büchsenmaister one graf Hainrichs costen vnd schaden haben sölt, vnd wann nun graf Hainrich den obgemelten büchsenmaister in seiner cost vnd Hans von Eechberg kainen gehebt hett, inmassen vnd er pflichtig gewesen wer, getrewte er als vor, Hans von Rechberg solte in des entrichten. Vff das nun Hanns von Eechberg zueletst antwurt, graf Hainrich hette vormals sollichs an im nie erfordert, aber wie dem, wollt er im gern geben, was sich im dann hierumb ze geben gepüerte. Also haben wir vns hierauf, nachdem vnd sy all ir notturft geredt vnd das zum rechten gesetzt hant, einhellenclichen erkent vnd rechtlich gesprochen: seitemal vnd Hans von Eechberg nit abred gewesen ist, wann das er als ain hauptman ain büchsenmaister gehabt haben solt vnd den er nit gehabt hab, das dann graf Hainrich sollich cost, so der büchsenmaister in souil zeit verzert hab, nach gleichen billichen dingen anlege, vnd in Hans von Eechberg des außricht vnd bezale, were aber, das graue Hainrich dem büchsenmaister sold oder gelt geben hette oder geben muest, das er dann sollichen sold vnd wieuil des sey fürbringen, als zum rechten gnug sey, vnd in dann Hans von Eechberg darumb auch vßrichte, wa er aber das nit fürbringen kont noch wölt, das im dann Hans von Eechberg darumb nichtzit pflichtig sein soll, als vngeuarlich etc.". — Das Or. siegelten der gemeine Mann, Caspar von Heuwdorf und Eberhart von Gamerschwang. Lupf. Kopialbücher V, 15—31. Stuttgart. rffi- •':. .- J äflii 19 Sa 1441, Nov. 14. 231, Schultheiss und Richter zu Tuwingen entscheiden zwischen dem Stadtammann Petter Schmid und den Richtern der Stadt Hayingen, welche ihre Rechte von Alters her bei ihnen suchen, und Herman Bayer, Bürger daselbst, der auf Klage seiner Magd, der er ihren Lohn verkürzen wollte, und wegen der Forderung eines von Mundrichingen um 7 ti h an ihn verurteilt worden ist, aber das Urteil gescholten und die Richter Hans Hauck und Hanns Gast persönlich beleidigt hat, dass Ammann und Gericht demselben um beide Klagesachen nichts schuldig sind und dass ihnen die Klage an ihren Ehren schadlos ist. Auch wegen der Beleidigung der beiden Richter erkennen sie, nachdem Bayer „im selbs ein appolation, e das recht zu end komen ist, furgenomen vnd also von dem rechten gegangen" ist, die Richter aber ihre Klage mit Kundschaft, wie zu Tuwingen Recht ist, vorgebracht haben, dass diese Klage denselben an ihrer Ehre keinen Schaden bringe, und dass Bayer wegen des ihnen damit zugefügten Frevels fürbass für einen solchen gehalten werden soll, dessen Worten und Eid nimmer zu glauben ist. Geben am nehsten zinstag vor st. Othmars tag 1441. Das Siegel der Stadt Tuwingen fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. T. I du 382 1441. 1) 1449 donrstag uor dem sontag, alz man in der Fasten singet Domine, [Apr. 3.] giebt Wilhelm von Gundelfingen, Frei, ein Freischöffe des hl. Römischen Reiches, Diettrich von Witticli und Heinrichen Ferwer und jedem von ihnen allein Vollmacht, ihn gegen Herman Beyer und Heintz von Echstetten vor dem heimlichen Gericht Volgenstein „oder an welchen stül daz ist, es sye an einem oder mer", zu vertreten. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (26 mm D, IV C, Wappenstiicke bekannt; S.roilljalnt. Do . gmtoilfmgeit. frn). a. a. 0. T. 2) 1451 feria quarta post Petri et Pauli [Juni 30.} gebieten Hinrich von Lyndenhorst, Erbgraf der kaiserlichen Kammer und Grafschaft der Stadt Dortmunde, Stuhlherr und Freigraf des hl. Römischen Reichs daselbst, Dirich Ploigher in der „frien Krummen Graschop", Wilhelm van der Zunger, der freien Grafschaft zu Dortmunde, und Johan van Plet.tenberge, zu Assynckhusen und zu Bye Freigrafen, allen Reichs- angehörigen, Herman Beyer, der einen Biedermann unverschuldeter Dinge gehängt habe und ein offenbarer Strassenräuber sei, und über den darum Urteil und Recht ergangen, nicht zu schirmen, sondern den Gebrüdern Wilhelm und Tegenhart von Gundelfingen, Freiherren, und den von Hayngen und den ihren beholfen zu sein, wo sie Herman Beyer und seine Helfer anträfen, „myt inen zu gefaren vnd ze thunde, als morderen vnd straißroberen zugehoirt"; steht jemand diesen Straßenräubern bei, so müssen sie gegen ihn nach „ frien stuls rechte 1 richten, was ihnen leid wäre und demselben an Leib und Ehre schwer fallen würde. Perg. Or. mit den Siegeln Hinrichs von Lyndenhorst, Diderich Ploighers (beschädigt), Wilhelms von der Zungher; das Johanns von Plettemberg fehlt, a. a. 0. T. 1441, Dez. 13. 232. Johanns und Eberhart, Gebrüder, Grafen zu Werdemberg, teilen auf Vorschlag ihrer Mutter Annen, geb. von Zymmern, ihrer Schwester Agnes, Gräfin zu Otingen, Witwe, ihres Bruders Virich, Domherren zu Sträspurg und Costentz, ihrer Oheime Gaudentz von Rechberg von Hohenrechberg, Ritters, und Wernhers von Zymmern, Freien, und ihrer Räte Hainrich von Rischach von Dietfurt und Mercklin von Husen ihre Besitzungen: Graf Hanns erhält die Grafschaft zum Hailigenberg mit der Pfand - schaft Schaitteck und Wiler im Algöw, die Pfandschaften Sigmaringen, Veringen und Langen-Enslingen, auch die Renhartzwilerischen Pfandschaften zu Veringen und das Lösungsrecht der um 8000 fl. versetzten Herrschaft Ayßlingen; er übernimmt folgende Schulden, Zinse und Leibgedinge: seiner Gemahlin 2552 fl., Hannsen Schwelher 2000 fl. Hauptgut und 120 fl. Zins; Conraten von Bubenhofen und Wernher Schencken von Stoffemberg 1600 fl. Hauptgut und 80 fl. Zins; seinem Oheim Wernher von Zymmern 420 fl.; seinem Bruder, Graf Virich, 200 fl. Leibgeding; „der von Abens- perg" ihr Leibgeding und nach ihrem Tode Jacob Truchsessen 2200 fl. Graf Eberhart erhält Trochtelfingen, Salmendingen, Meldungen, Stainhülb, Megrichingen, Stetten, Erpfingen und Oberstetten, Jungnow, Schiltow, Ineringen, Stortzingen, Vnder- und Oberschmyhen, Nikofen, Plattringen und Hohemberg und übernimmt die Verpflichtung, der Mutter ihr Lebtag 110 £ h, die ihr aus der Steuer zu Trochtelfingen verschrieben sind, und den Heiligen zu Salmendingen 4 % h Zins für 100 2* Hauptgut bis zur 1441. 383 Wiederlöse zu bezahlen. Wer von den Brüdern etwas verkaufen, bez. versetzen will, der soll dem andern das erfolgte Angebot mitteilen und 2 Monate das Vorkaufsrecht lassen. Graf Eberhart bleibt im Forst und Wildbann, der gen Sigmaringen gehört, bis die Pfandschaft Sigmaringen seinem Bruder Hanns abgelöst wird. Die vom Vater ererbten Lehen soll der älteste von Werdemberg, zunächst also Graf Hanns, jedoch nur mit Wissen und Willen Graf Eberharts vergeben. Von den 2 Messen, die Graf Hanns für die Familie zu stiften verheissen hat, übernimmt jeder der Brüder eine. Bekommen ihre Armenleute und Angehörige zu einander rechtliche Ansprache, so darf der Kläger den Beklagten nur vor dem Gerichte, in dem dieser sitzt oder in das er gehört, nicht vor fremden Gerichten vornehmen, ebenso büssen ihre Arinen- leute Frevel in ihren Gerichten. Geben an st. Lucyen tag der hailigen jungfrowen 1441. Die Siegel der Aussteller und Vermittler: des Grafen Hanns (wie an No. 213, 4), des Grafen Eberliart (wie an No. 202), der Gräfin Anna (abgefallen), der Gräfin Agnes (rot, 36 mm D, 3 B 2 a, weibliche Figur mit Mantel und Kopftuch, mit der r. den Ötinger Schild (Schild mit einem Herzschildchen, das mit Pelzwerk umrandet ist, belegt mit 2 sich kreuzenden Schrägbalken), mit der 1. den Werdenberger Schild haltend; f &. fraro . ntfa . graufin:. ju . ottngen), des Grafen Virich (29 mm D, IV A 2, eine Engelfigur vor sich den Werdenberger Schild haltend; S nlrtci (ftoimiis iz jim-ojubenj), des Ritters Gaudentz von Rechberg (beschädigt, 28 mm D, IV C), Wernhers von Zymmern (26 mm D, IV A 2, Schild bekannt; f S . raentlier.rmt.jhnmem.), Hainricks von Rischach (beschädigt, 28 mm D , IV B 1) und Mercklins von Husen (26 mm D, IV C, unkenntlich). Perg. Or. Donaueschingen. T. 1) 1451 zinstag vor dem hl. Pfingstag [Juni 8.] gehen die Grafen Johanns und Eberhart von Werdemberg, Gebrüder, eine Erbeinigung ein. Erbberechtigt sind darnach nur eheliche, von Gräfinen oder „fryginen" geborne Söhne. Ebenso geborne Töchter bekommen 2000 fl. Rh. Heimsteuer, wenn sie heiraten, 60 fl. Rh. Jahreszins, wenn man sie „gaistlich machen" wird; vor solcher Aussteuer müssen diese Töchter aber bei Verlust aller Erbansprüche vor dem Hofgericht zu Rotwil oder vor einem Landgerichte auf alle weitere Ansprache an ihr väterliches Erbe Verzicht leisten. Sind nur Söhne vorhanden, die geistlich aber noch nicht Priester sind, so erben diese unter gleichen Verpflichtungen gegen ihre Schwestern; sind nur Söhne da, welche Priester sind und nicht mehr weltlich werden können, so erben sie und die weltlichen Töchter zu gleichen Teilen. Perg. Or. mit den Siegeln des Hofgerichts Rotwil und des Grafen Johans (wie an No. 213, 4) (das des Grafen Eberhart fehlt), a. a. 0. 2) 1451 zinstag vor dem hl. Pfingstag [Juni 8.] verfügt vor dem Hofgericht Rotwil Graf Johanns zu Werdemberg in Beisein seines Sohnes Georig, der seine Geschwister mit vertritt, über seine Hinterlassenschaft: nach seinem Tode bekommen die Söhne, die geistlich sind oder werden, ein Leibgeding von je 150 fl. Rh. und die Töchter, die geistlich sind oder werden und nicht schon ausgesteuert sind, ein solches von je 50 fl. Rh., und dieses Leibgeding muss von den weltlichen Brüdern auf Gütern und Güten verschrieben werden. Die Töchter, die weltlich und nicht schon ausgesteuert sind, erhalten je 2000 fl. Rh. bar oder bis dahin 100 fl. Rh. Zins von den weltlichen Brüdern. Alle diese geistlichen Söhne und die Töchter müssen, sobald sie zu ihren Jahren gekommen sind, vor dem Hofgericht zu Rotwil oder vor einem Landgericht zu gunsten ihrer weltlichen Brüder auf das väterliche Erbe verzichten, widrigenfalls diese keine Verpflichtungen mehr gegen sie haben. Die weltlichen Söhne teilen sich zu gleichen Teilen in die Hinterlassenschaft, in dieselbe sollen Graf Georig die Herrschaft zum Hailigenberg und die Pfandschaft I »sy 384 1442. an Schaittegg und Wyler im Algöw und Graf Virich von Werdemberg die Herrschaft zu Aislingen und diese und ihre Brüder, was immer sie indessen erhalten werden, einschiessen; wer dem nicht nachkömmt oder wer sich der gleichen Teilung hinderlich erweist, wird von der Erbschaft ausgeschlossen. Hinterlässt Graf Johanns bei seinem Tode keine weltlichen Söhne, so treten die Söhne, die geistlich aber noch nicht Priester sind und wieder weltlich werden möchten, die Erbschaft an. Die Söhne, welche erben, übernehmen auch die Schulden. Graf Johanns behält sich das Eecht der freien Verfügung über sein Eigentum bis zu seinem Tode, auch die Abcänderung und Vernichtung dieses Testamentes vor. Perg. Or. mit den Siegeln des Hofgerichts (beschädigt) und des Grafen Johanns (abgefallen), a. a. 0. T. 3) 1459 st. Michels abent [Sept. 28.} gelobt Jörg Graf zu Werdemberg, von der Grafschaft zum Hailigenberg, die er von seinem Vater, Graf Johanns, erhalten hat, ohne Willen seines Vaters, seiner Brüder und 3 oder 4 der nächsten Freunde nichts zu veräussern, zu versetzen oder zu verändern. Auf der Grafschaft lasten das Leibgeding der Gräfin Agnes vom Hailigenberg, geb. von Abensperg, und die Verpflichtung, nach deren Tode Jacoben Truchsessen zu Waltpurg, Eitter, in Jahresfrist 2200 fl. auszurichten, ferner Lütfrids Huntpraten sei. Erben zu Costentz 50 fi. Zins von 1100 fl., Wolfen von Jungingen 79 fl. Zins von 1738 fl., Rudolfs Mötelis sei. Erben 50 fl. Zins von 1000 fl., Dietrichen von Plieningen 30 fl. Zins von 600 fl., Agnesen von Höringen 25 fl. Zins von 500 fl., den Mönchen zu Vtenwyler 4 Fuder Wein und 20 fl. Zins von 1000 fl., Brunen von Hertenstain 120 fl. Zins von 2400 fl., Wolfen von Rosen- ueld 20 fl., Hannsen von Ramsperg und seiner Tochter Vrsulen 50 fl. Zins von 1000 fl. Hauptgut. Auf Verlangen wird Graf Jörg die Grafschaft seinem Vater unverändert wieder überantworten und dieselbe nach dessen Tode in die Erbmasse werfen, gleichwie auch seine Brüder mit aller anderen Hinterlassenschaft des Vaters thun sollen. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (beschädigt, IV C, Werdenberger Wappenstücke, bekannt), seines Vetters, des Grafen Eberhart zu Werdemberg (beschädigt, IV C), und seiner Oheime Weruher (Bruchstück) und Götzfriden (abgefallen) von Zymern, Freiherren, a. a. 0. T. 4) 1468 zinstag nach st. Martins tag [Nov. 15.] übergiebt Eberhart Graf zu Werdemberg, da er in Folge seiner Krankheit zur Regierung sich unfähig fühlt, in Gegenwart des Grafen Sigmund zu Hohemberg, des Grafen Eberhart zu Sonnenberg und des Freiherrn Wernher von Zymmern, seiner Oheime, das Regiment o über all seine Schlösser, Städte und Dörfer seinen Vettern, den Grafen Jörg, Virich und Hug zu Werdenberg zu Händen des erstem. Er behält sich vor Schloss und Sitz zu Jungnow, sowie die Weingilten zu Ratolfszell, die zusammen auf 800 Stück jährlichen Ertrages angeschlagen werden; was daran fehlt, muss aus der Steuer zu Trochtelfingen oder aus den andern Erträgnissen der Erben zugelegt werden. Auch die Erträgnisse des laufenden Jahres, ebenso den Hausrat behält er sich vor. Alles Silbergeschirr und alle Briefe bleiben zu Sigmaringen im Schloss, er behält aber einen Schlüssel dazu, auch dürfen ihm die Vettern es nicht abschlagen, wenn er etliche Stücke des Silbergeschirrs haben will. Den Wohnsitz kann er zu Jungnow, Sigmaringen oder anderswo nach seinem Gefallen nehmen. Die unverbrieften Schulden, sowie die verbrieften Zinse des laufenden Jahres fallen ihm noch zur Last. Alle Verschreibungen und Briefe zwischen ihm, seinem Bruder sei. und seinem Vetter, Graf Jörgen, bleiben in kraft. Graf Jörg verpflichtet sich für sich und seine Brüder, alle diese Punkte zu halten. Perg. Or. (die Siegel des Grafen Eberhart und Jörg von Werdenberg und die der Zeugen fehlen), a. a. 0. T. [1442.] 233. König Fridrich leiht Albrecht und Hanns, Rittern, Gebrüdern, von Clingen- berg den Blutbann über übelthätige Leute zu Zelle am Vndersee und anderswo auf ihren Gütern, Städten, Schlössern und Dörfern und gestattet ihnen, denselben einem andern erbern Manue an ihrer statt zu befehlen. Ohne Datum»). Reichsregistraturbücher Bd. N, S. 103. Wien. imsß 1442. 385 a) Diese Urkunde steht zwischen zwei von 1442 datierten; dieselbe war hier aufzunehmen, weil Albrecht von Clingenberg Herr von Möhringen war. 1) 1361 die Pangracii [Mai 12.] erlaubt Abt Eberhart von Reichenau Cünratten dem Vogt von Hattingen zu Heringen, seinen Teil des Kornzehntens und den ganzen Heuzehnten im Heringer Bann als Lehen seines Gotteshauses mit Gunst seiner Gemeinder an diesem Kornzehnten, nämlich seines Oheims Fridrichs des Vogts, des altern, von Heringen, Herrn Fridrich, des Pfaffen, und seiner Schwester Kathrinen, der Kinder Berchtolds des Vogts von Hattingen sei., seiner Hausfrau Kathrinen, Peters des Vaissen von Heringen Tochter, für 62 H. S. Costenntzer Gewäges Horgengabe, Heimsteuer und Widerlegung zu versetzen. Löst derselbe das Pfand nach st. Johans des Täufers Tag ein, so gehört der Nutzen des betreffenden Jahres noch der Pfandinhaberin a ). Das Or. siegelten der Aussteller, Cunrat der Vogt, sein Oheim Fridrich, unter dessen Siegel sich die beiden andern Gemeinder, die keines haben, mitverbanden. Reichenauer Lehenbuch 638 f 1, S. 700. Karlsruhe. a) 1375 in die Afre [Aug. 7.] versetzt mit der Hand desselben Abts Fridrich der Vogt von Hattingen, gen. der alt Fridschi, Kathrin von Räningen, der Tochter seines Bruders Blotz sei., um 80 U h „von fruntschafft wegen, so er zu ir hetf, sein Viertel des Vögtezehntens zu Meringen, an dem sie vormals schon Pfand hatte. Das Or. siegelten der Abt, der Verpfänder und sein Vetter Fridrich der Räninger. a. a. 0. 638 s, S. 466. — [13]82 fritag post Phenthecostes [Mai 30.] verkauft Hans Vogt von Hattingen mit der Hand des Reichenauer Abts Hainrieh seinem Vetter Fridrich demVogt von Hattingen, Kelnherren zu Meringen, seiner Schwester Kathrin und seiner Schwestertochter Glitten Liitwiller, Klosterfrau zu Amptenhusen, sein Viertel dieses Zehntens um 60 ff, h. Das Or. siegelten der Abt, der Verkäufer und H. der Schultheiss von Huf fingen namens seiner Hausfrau Kathrin Viesin, die auch an diesem Zehnten Teil hat. a. a. 0. S. 468. — [1384—1402] macht der Reichenauer Abt Wernher ein Achtel dieses Zehntens, das von ihm Friderich Vogt von Hattingen, Kirchherr zu Meringen, zu Lehen hatte, zu dessen Seelgeräte zu Zinseigen, das auf Lichtmess in seine Kammer 1 Vierling Wachs zinst, und „bestifftet" damit den Altar der 11000 Mägde in der Kirche zu Meringen. a. a. 0. S. 458. — [1428—30] genehmigt der Reichenauer Abt Fridrich den Ankauf von 8 Malter Korngilt aus dem Halbteile dieses Zehntens von Hans Schultheiss von Hüfingen um 78 fl. durch Hans von Sunthusen. a. a. 0. S. 258. — Gleichzeitig leiht derselbe diesem Käufer den Laienzehnten zu Meringen, aus dem an Aller Hailigen Altar daselbst 18 Malter Korn und 1 Mut Erbsen gehen, sowie 3 Güter, die 22 Malter Korn guten, und 1 Hube, die 3Vs Malter Korn giltet, daselbst, a. a. 0. S. 258. — [1455] leiht der Reichenauer Abt Johans die oben gen. Güter und diesen Laienzehnten, sowie 1 Hube , die in des Leders Gut gehört und 3 Malter Haber, 1 Mut Roggen, 3 Hühner, 12 Eier giltet, 1 Hube, die 4V2 Malter Haber und ebensoviel Roggen zinst, und , die Hälfte des Holzes Berwol, alles zu Meringen, Hannsen von Goberg als Träger seiner Hausfrau Agnes von Wyler, der das alles von ihrem Vetter Hanns von Sunthusen sei. vermacht worden ist. a. a. 0. 638 c , S. 231. — Damit belehnt [1465] der Reichenauer Abt Johans Jacoben von Goberg. a. a. 0. 638 d , S. 179. — [14J66 die Lune post Conuersionis Pauli [Jan. 27.] leiht derselbe Abt die Hälfte dieses Zehntens, die Hans von Sunthusen zu Lehen hatte, 1 Gut zu Meringen, das 4 Malter Roggen, 3 Malter Haber und 2 Hühner giltet, und Swälinenwiß, die derselbe von Stoffel von Meringen erkauft hat, Steffan Lyd, dem Sailer. a. a. 0. — 1450 in die Michaelis [Sept. 29.] leiht derselbe Abt den Halbteil eines Laienzehntens zu Meringen, dessen andere Hälfte Conrat Schellenberg daselbst innehat, Fridlin Keller, nachdem ihm Stoffel von Meringen denselben aufgegeben hat. a. a. 0. S. 259. 2) 1364 st. Hylarien tag [Jan. 13.] leiht Abt Eberhart von Reichenau die Güter zu Meringen, die Johans von Swaindorf, Cünrates sei. Sohn, von seinem Gotteshause zu Lehen hatte und über die er mit seinem Willen seinen Vetter Johansen von Swaindorf, Wernhers sei. Sohn, zu Tuttlingen, zu Gemeinder genommen hat, den beiden zu rechter Gemeinde"). Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Ausstellers und Johansen von Swaindorf, Cünrats sei. Sohns. Karlsruhe. a) [13]80 leiht Abt Heinrich von Reichenau Annan von Swaindorf zwei Güter zu Meringen, die 16 „stuck", 2 Viertel Eier und 10 Hühner zusammen guten. Reichenauer Lehenbuch 638 f 2, S. 712. a. a. 0. — [1384—1402] leiht Abt Wernher von Reichenau Bentzen dem Zimerman von Rotwil eine Mühlstatt zu Meringen vor der Stadt im Fronhof um 6 ß h Zins. Bentz giebt für den Brief 8 ß h, wovon der Abt 3 ß bekommt, a. a. 0. 638 *, S. 454. — [13]86 die Sabbati post festum Petri et Pauli [Juni 30.] leiht derselbe Hainrich von Almshouen 1 Gut zu Meringen, das 3 Mut Roggen, ebensoviel Haber, 6 Hühner, 1 Viertel Eier giltet, und ein zweites, das 3Va Malter Roggen, VI. 49 386 1442. 87« Malter und 1 Scheffel Haber, 4 Hühner und 1 Viertel Eier giltet. a. a. 0. S. 530. — [1438—30] leiht Abt Friedrich von Reichenau zu Mannlehen Hansen von Sunthusen 1 Hube, die in des Leders Gut zu Meringen gehört und 3 Malter Haber, 1 Malter Roggen, 3 Hühner, 12 Eier giltet, eine zweite, die 4Va Malter Haber, 6 Viertel Roggen giltet, die Hälfte des Holzes Berhald mit Acker und Feld und des Holzes Berwal. a. a. 0. 638 % S. 258. — Gleichzeitig leiht derselbe 2 Teile des Ledersgutes daselbst Albrecht üiettinger. a. a. 0. S. 258. — [Nach 1455] leiht Abt Johans von Reichenau Fridlin Keller den Halbteil des „raitlehens" zu Meringen, nämlich 3 Jauchert Acker und eine Mannsmad Wiese, den derselbe von Stoffel von Meringen gekauft hat; „hat ouch die rechtung, wenn ain herr von Ow gen Rom wil, so sol im derselb, so daz raitlehen inne hat, ainen esel nach ffiren". a. a. 0. 638 c , S. 231. — [1465] leiht den einen Teil dieses Lehens derselbe Abt Conrat Schellernberg. a. a. 0. 638 d , S. 173. — Gleichzeitig leiht derselbe Hans Hoppelin und seinen Brüdern Erhart und Conrat 1 Gütlein zu Meringen, des „getailt" die Vaisten haben, a. a. 0. S. 178. 3) 1364 10. kal. Martii [Febr. 20.] vendit Eberhardus abbas praedictus, cum ipse et inonasterium eius multis debitis praegravati sint, una cum conventu suo scopossam in banno ecclesiae in Meringen solventem annuatim 1 maltrum siliginis, cid ins patronatus praedictae ecclesiae annexum est, Hainrico dicto Goldast de Constantia, iuniori, filio quondam Hainrici dicti Goldast, cum nemo ipsis maius pretium porrexerit, pro 60 $ A Const. Perg. Or. mit den Siegeln des Abtes (etwas beschädigt) und seines Konventes, a. a. 0. 4) 1373 st. Verenen tag [Sept. 1.] vermachen zu Meringen in der Stadt Pfaff Priderich der Vogt von Hattingen, KirchheiT zu Meringen, und seine Schwester Katherina an U. Fr. Altar zu Meringen zu einem Jahrtag für ihre Eltern Bertolt Vogt von Hattingen, gen. Berschi von Kenningen, und Margarethen, zu begehen am Todestage ihres Vaters, an st. Michahels Abend, und zu einem Jahrtage für sich, ihre Schwester Annen und ihre Schwestertochter Güten, bei dem die Priester das Grab des Stifters Friderich, oder wenn er nicht in Meringen begraben würde, das seiner Mutter oder das der Vögte besuchen sollen, ihr Viertel der Wiese, gen. die Krocz vnd Gerolczgrunt, zu der ihre Vetter Frid. der Vogt von Hattingen, gen. der alt Frischi, und Frid. der Vogt von Hattingen, gen. der Renninger, Gemeinder sind, behalten für sich aber lebenslänglich die Nutzniessung desselben gegen einen dem Kaplan des gen. Altars zu reichenden Jahreszins von 2 Viertel Kernen. Perg. Or. (die Siegel des Kirchherrn und seiner vorgen. Vettern fehlen), Möhringen, Pfarrarchiv. 5) 1380 st. Peters und st. Pauls tag [ Juni 29.] verkauft Bertold Leder, der ältere, von Meringen für 18 Tl h zu „ir aller selan trSst, von den es darkomen sig", an U. Fr. Altar zu Meringen und dessen Pfleger Hans Kern, Kaplan des Altars, Henslin Schnider und Rüdin ßiist 6 Mut Haber, 2 Viertel Roggen, alles Zeller Mass, und wechselnd das eine Jahr 1, das zweite Jahr 2 Herbsthühner, 6 Eier und 16 Brisger Gilt von einem Gut zu Meringen. Der Altar bat vom Gotteshans von Ow die Freiheit, dass wer an ihn von des Gotteshauses Gut verkaufe, nicht daran geirrt werden solle. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und des gnädigen Junkers Hans von Clingenberg fehlen), a. a. 0. S. 6) [1384—1402] gönnt Abt Wernher von Reichenau seinem Oheim Götz von Tettingen, aus seinem Pfandschilling zu Meringen, den er von seinem Gotteshause hat, 17 $ h Leibgeding Herrn Cünrat Wislis, Pfründner zu Vilingen, zu geben. Löst er selbst oder jemand von seinetwegen diese Pfandschaft, so hat er das Geld hinter einen Biedermann zu legen, bis dem Pfründner dieses Leibgeding auf andern Gütern gesichert ist. Reichenauer Lehenbücher 638 e, S. 454, Karlsruhe. 7) 1395 gutem tag vor st. Georien tag [Apr. 19.] verkaufen zu Immendingen Hainrich von Ymen- dingen, der ältere, und seine Schwester Anne für 24 £t h ihre eigene Wiese zu Meringen „vndnan vff By- bersun vnder den Byrchen" an Mähthilt Halbysen, Berschis Halbysens weiland Ehewirtin, an die Heiligen zu Meringen und an das Licht von st. Andres. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Möhringen, Pfarrarchiv. S. 8) [1399 f] empfängt Bertschi der Ammann von Möringen von Graf Hans von Lupfen zu Lehen des Vogts Gut und ein Gut, gen. die Sunhalden, zu Meringen für sich und seinen Bruder Hainrich. Lupf. Kopialbücher I, 2, S. 16 T Bonaueschingen a ). a) Zu Meringen empfangen [1399?] als Lehen von Lupfen: einen Hof, der 4 Malter Kernen, und eine Schuppose, die 3Va Malter Kernen giltet, Connrat der Inper. (a. a. 0. S. 18), ein Gut, das 2 Malter Roggen, 1442. 387 1 Malter Haber giltet, Rudi Halbisen von Meringen und sein eheliches Weib Anna und sein Bruder Bertschi. (a. a. 0. 18.), die Heckiswiese [alias Hetleßivieß) Hainrich Spät von Ymmendingen. (a. a. 0. 21»), der Halbisen Hof Wernher TrucMer als Träger seiner Schwiegermutter Katherina Schmidin von Meringen. (a. a. 0. 22) und 3 Malter Gilt aus diesem Hofe Rudolf Halbisen undHannß, seines Bruders Bertschis sei. Sohn, in „gemaindwiß" (a. a. 0. 27), endlich Albrecht Notyssen von Tengen zu Meringen 2 Hölzer und ein Gutlein (a. a. 0. I, 4 S. 7). — [14]36 mon- tag vor st. Gregorien tag [März 5.] empfängt von Graf Hans von Lupfen und [14]38 mentag nach des hl. Crritz tag im Mayen [Mai 5.] von Graf Eberhart von Lupfen Hanß Hoppli zu Meringen ein Gütlein, des „getaut" vor Zeiten Haini Wirt sei. von Meringen gehabt hat, als Mannlehen von Heuwen. a. a. 0. I, 7, S. 43; I, 4 S. 24. — [14]38 empfängt Conradt Schellemberg für sich und seine Brüder Hanß und Petter der Renninger Gut zu Meringen von Graf Eberhart von Lupfen als Lehen von Stuellingen. a. a. 0. I, 4, S. 24. 9) 1399 dunstag nach Vnser Frowen tag ze mittem Agsten, als sie enpfangen ward in den himel, [Aug. 31.] giebt zu Costentz Hainrich Goldast, Bürger daselbst, wegen der willigen Dienste, grossen Freundschaft und Förderung, die ihm Rudolf Amfeld, Bürger zu Costentz, gethan hat und noch thun mag, demselben den Kirchensatz, zu Latein gen. ins patronatus, der Kirche zu Meringen als rechteigen a ). Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und seines Bruders Virich Goldast, Bürgers zu Costentz, eingenäht). Karlsruhe. a) Transfigiert ist die Bestätigungsurkunde des Bischofs Marquard von Constanz von 1399, 8. kal. Sep- tembris [Aug. 25.]. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Bischofs. 10) 1406 frytag vor st. Laurent, tag [Aug. 6.] giebt Caspar von Clingenberg an die Kirche zu Meringen 5 Malter und 2 Viertel Koggen Vorzins aus 2 Gütern zu Meringen. Der Leutpriester und die 3 Kapläne zu Meringen sollen dafür seinen Jahrtag an seinem Todestage, den seines Vaters Hans von Clingenberg, Ritters, 4. non. Apr., den seines Bruders Hans von Clingenberg, Ritters, 15. kal. Julii, den seines Vetters Albrecht von Clingenberg, Ritters, 6. id. Aug., den seiner Mutter Offmigen, geb. von Gundel- fingen, id. Jan. begehen. Bei dem Jahrtage des Vaters sollen 8, bei den andern 4 Seelmessen gelesen werden, bei jedem aber soll das Grab besucht werden. Der Messner erhält für Weihrauch und Geläute 2 Viertel Roggen. Perg. Or. (das Siegel des Ausstellers fehlt). Möhringen, Pfarrarchiv. S. 11) 1419 zinstag vor dem Balmtag [Apr. 4.] verkauft Hans Virich von Tetingen 5 Malter Roggen und ebensoviel Haber Zeller Mass ewigen Vorzins, zahlbar auf st. Gallen Tag, aus dem Kelnhofe und den Hüben zu Meringen, die ihm von seinein gnädigen Herr vs der Owe stehen, an Hans Dietinger von Lüpp- tingen um 52'/« 9> ^ Const. unter Vorbehalt des Rückkaufes a ). Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Ausstellers und des Junkers Caspar von Klingenberg. Karlsruhe. a) 1419 mittwoch vor dem Palmtag [Apr. 5] giebt Prydrich von Zolr, Abt von Riehenowe, zu diesem Verkaufe seine Einwilligung. Perg. Or. mit dem undeutlich erhaltenen Siegel des Abts. a. a. 0. — 1419 frytag vor st. Nycolaus tag [Dez. 1 ] verkauft Hans Virich von Tetingen an denselben Käufer noch 3 Malter Roggen und ebensoviel Haber Zeller Mass Zins aus dem gen. Kelnhofe und den 12 Hüben zu Meringen; Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Ausstellers und seiner Bürgen Conrat von Fridingen und Caspar von Klingenberg, a. a. 0. (Diesen Kauf genehmigen gen. Abt und sein Kapitel an demselben Tage. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Abts und Kapitels, a. a. 0.). — An demselben Tage verkauft derselbe weitere 3 Malter Veesen und ebensoviel Haber Zins aus denselben Pfandstücken an Hans Loty, gen. Kurtzman, von Meringen. .Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers und des Bürgen Caspar von Klingenberg (das des andern Bürgen C. von Fridingen fehlt), a. a. 0. (Die Genehmigung von Abt und Konvent datiert von demselben Tage Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln der beiden Aussteller, a. a. 0.). — 1422 mittwoch vor st. Laurentien Tag [Aug. 5.] genehmigt derselbe Abt den Verkauf von 8 &' 6 ß h Zins aus denselben Pfandstücken durch Hans Virich von Tetingen an gen. Loti. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Abtes, a. a. 0. — 1428 verkauft derselbe Tetinger um 120 U h Const. Vrselen Diettingerin, gen. Lotin, von Meringen und Hainin Diettinger, ihrem Vetter, von Lüp- tingen 8 S' 6 ß h Const. aus denselben Pfandstücken. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln des Ausstellers und der Bürgen Hans von Munchwile und Hans von Almißhofen (26 mm D, IV A 2), der Oheime des Ausstellers, a. a. 0. — 1432 st. Virichs tag [Juli 4.] verkaufen Herman Sunthuser zu Meringen und Vrsela Diet- tingers (sie), seine eheliche Hausfrau, die 8 U 6 ß h Zins, die Hans Kurtzman sei., gen. Loti , 1422 erkauft hatte, an Hainin und Michel die Diettinger zu Lüptingen um 120 fh h mit Genehmigung von Elsa und Anna, der ehe- 49* :;<,!-, ■ 388 1442. liehen Töchter Hansen Kurtzmanns, und der Vrsella Diettinger, der Stieftöchter Hermann Sunthusers. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel (IV A 2) des Junkers Hansen von Sunthusen zu Meringen. a. a. 0. 12) 1428 hl. Crütz tag, als es erhöcht wart, [Sept. 14.] verkauft Brun von Lupfen Caspar von Clingenberg um 400 fl. Rh. unter Vorbehalt des Wiederkaufs seine Fischenz in der Tunow in Heringer Zwing und Bann, welche an die Fischenzen des Käufers, Hannsen von Almenshofen zu Imentingen und an die des Weibes und der Kinder Wellenbergs zu Eslingen stösst. Perg. Or. mit den Siegeln des Ausstellers (s. Abb. No. 41), Hanns Cünraten von Bödmen, Ritters, und Albrechten von Hönburg. Donaueschingen. 13) 1429 gütemtag nach Misericordia Domini [Apr. 11.] bitten Agnes von Bachenstain, Conrats von Meringen sei. eheliche Witwe, und dessen Schwester Ursul von Meringen, eine geistliche Frau zu Egenshain in der Klause, Hansen von Zimmern, freien Herrn, die von ihm herrührenden Lehen Conrats von Meringen Glärin von Husen als ihrem Träger auf ihre Lebenszeit zu leihen. Das Or. siegelten Conrat der Huser und Hainrich Sch&blin, Vogt zu Hohemberg. Zimm. Kopialbuch I, 103. 14) 1442 mentags vor st. Lucien tag [Dez. 10.] verkauft Bertholt Schulthais von Hüfingen, Bürger zu Vilingen, seinem Oheim Hannsen von Sunthusen zu Meringen ein Drittel des Faissenzehntens zu Meringen um 100 fl. unter Vorbehalt des Rückkaufs. Perg. Or. mit den Siegeln Hansen Bollers, Bürgermeisters zu Vilingen, Schwagers des Ausstellers (dessen Siegel ist abgefallen) und Hansen Stähelins, Schultheissen zu Vilingen. Donaueschingen. 15) 1444 st. Hilaryen tag [Jan. 13.] verkaufen Albrecht von Clingenberg, Selbstverkäufer, und Vogt, Richter und Bürger der Stadt Meringen, Vogt und Gebauersame des Dorfes Ippingen und Vogt und Gebauersame des Dorfes Esslingen, Mitverkäufer, Hannsen von Burgberg und seiner ehelichen Hausfrauen Margarecht von Riehen um 420 fl. Rh. 21 fl. ablösbaren Vorzins aus der Stadt Meringen und den Dörfern Ippingen und Esslingen, zahlbar auf Martini gen Vilingen oder Rotwile oder 2 Meilen scheibenweis darum, wohin der Käufer will. Zu Bürgen setzen sie Hannsen von Rischach zu der Nnwenhewen und Hannsen von Sunthusen, den altern, zu Meringen. Einlager gen Rotwile oder Vilingen. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Selbstverkäufers und der Junker Friderich von Entzberg zu Mülhain und Hainrichs von Almshouen zu Ymmadingen (angehängt für die Mitverkäufer, die eigene Siegel nicht gebrauchen) und der beiden Bürgen. Donaueschingen. 16) 1457 15. mensis Nouembris Constantiae vicarius Hainrici episcopi Constantiensis in spiritualibus generalis decano decanatus in Gysingen mandat, ut Leonhardum Oltz presbyterum ad ecclesiam parrochialem in Meringen per mortem Andreae N. rectoris eiusdem vacantem per Johannem abbatem Augie Maioris, ad quem ius praesentandi rectorem ad eandem pertinet, praesentatum et a se investitum in possessionem cor- poralem ecclesiae inducat. Perg. Or. mit dem stark beschädigten Siegel des Ausstellers. Karlsruhe. 1442, OH. 30. 234. Hans von Bembach, Schultheiss zu Haslacli, und Margrethe Jünglingin von Wolfach, seine eheliche Hausfrau, verkaufen für 75 fl. Rh. Clausen Lemp, Berch- tolds sei. Sohne, Bürger zu Wolfach, ihr Hofgut obenan in dem Vbelnbach, das einerseits an den Stouffen, anderseits an des Grundlers Hof stösst und in den Tieffembach zieht, und das 5 fl. zu st. Martinstag, 2 Schultern auf Weihnachten, eine Fastnachthenne und 2 Erntehühner giltet und Dritteile und Fälle giebt, „als dick man da von fert lebend oder tod". Dasselbe ist frei, den halben Zehnten und Hofstattzins ausgenommen. 1442. 1443. Geben vff den nächsten zinßtage vor Aller Heiligen tage 1442. 389 Die Siegel Hansen von Bernbach (wie III., No. 288), Hargrethen Jünglingin (24 mm D, IV A 2, im Schilde Hut mit Lindenblatt; f % mctrgret. fttngltn...) und der Stadt Wolfach (wie Abb. Bd. II, No. 536). Perg. Or. Donaueschingen. T. 1442, Dez. 5. 235. Stoffel Betz, Bürger zu Vberlingen, empfängt von Graf Johansen zu Werdem- berg zu Mannlehen von der Grafschaft zum Hailigenberg ein Zehntlein zu Wicken- husen und einen Hof zu Lympach, zu der Burg gelegen, was alles von Wilhalm Strebel, Bürger zu Vberlingen, seinen Schwäher, an ihn gekommen ist"). Geben an st. Niclaus abend des hl. bischofs 1442. Die Siegel Hannsen Betzen, Schwähers Wilhalm Strebel fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. des Vaters des Lehensmannes, der noch kein Siegel hat, und seines a) 1444 hl. Crütz tag zu herbst, als es erhocht ward, [Sept. 14.] verkauft Hanns Brendlin, Bürrlins sei. Tochtermann, Bürger zu Marchdorf, Hannsen Suter, Kirchherrn zu Hasenwyler, seinen Halbteil eines Hofes zu Liempach als Lehen vom Grafen Johannsen von Werdemberg, Herrn zu dem Hailigenberg, um 47 ß ,S) Landeswährung. Perg. Or. mit dem zerbröckelten Siegel Hannsen Brendlins, Stadtammanns zu Marchdorf (der Aussteller hat keines), a. a. 0. — 1447 st. Marien Magdalenen Abend [Juli 21.] verkaufen Jos Rudolf, Bürger zu Vberlingen, und der vorgen. Brendlin einen Hof zu Liempach als Lehen der Herrschaft zum Hailigenberg um 102 U ^ Landeswährung Jörgen Böhem, Bürger zu Sulgen. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel Jos Rudolfs (das des oben gen. Stadtammanns fehlt), a. a. 0. (Zu Lehen empfieng der Käufer dieses Gut aber schon 1447 st. Peters und st. Pauls Tag [Juni 29.] von obgen. Grafen. Perg. Or. (das Siegel Hannsen Hopplins des alten, Bürgers zu Sulgen, fehlt), a. a. 0.) — 1461 frytag vor Thome apostoli [Dez. 18.] empfangen dieses Gut von Graf Jeorig von Werdenberg und zum Hailigenberg Jerg und Hanns Beheim, Gebrüder, Bürger zu Sulgen. Heiligenberger Lehenurbar von 1461, S. 73. a. a. 0. — 1460 zinstag nach st. Bartholomaeus Tag [Aug. 26.] vermacht Johannes Sutor, Kirchherr zu Hasenwiler und Dekan des Kapitels Türingen, letztwillig seinen Schwestersöhnen Hans und Jörg den BShaminen, Bürgern zu Sulgen, seinen von Heiligenberg lehenbaren Hof zu Lympach zu Sulgen vor Meister Conrat Lüllin, Meister der freien Künste, Lehrer geistlicher Rechte, Kirchherrn, Michel Barner, Stadtammann, Hans Ant- wart, Bürgermeister, Herrn Peter Küngschlacher, Schulmeister, und den Ratsmitgliedern zu Sulgen. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ratsmitgliedes Hannsen Mittelberg zu Sulgen (die des Kirchherrn, Stadtammanns, Schulmeisters und Ausstellers fehlen), a. a. 0. 1443. 236, Weistum von Siggingen. Der spital von Vberlingen hett die zwing und benn ze Siggingen vnd mag daz gericht beseczen mit 12 geswornen richtern, wenn man richten wil. — Item diß sind die saczungen des gerichs ze Siggingen. Die erst: wer den andern schiebt, er sig frow oder man, mit truknen straichen, der ist verfallen dem spital 1 8> ^. — Item die ander: wer den andern schleht mit gewaffnoter hand, der ist dem spital I 390 1443. verfallen 3^/3;. — Item die dritt: wer dem andern sin graß oder körn abschnidet by nacht vnd by nebel, der ist verfallen dem spital 3 # $i. — Item die vierd: wer den andern vberlöft in sinem hus oder sin turen uff stosset frafelich, der ist dem spital verfallen 10 g $. — Item wer der ist, der den richter allen, ieren aim besunder an sin er redti, der ist verfallen dem spital 10 U fy. Perg. Or. in der Sammlung der Weistümer der Überlinger Spitalorte von 1443. Überlingen, Spitalarchiv. T. 1) Ausser den Weistümern seiner einzelnen Orte Hess das Spital Überlingen auch eine für sein ganzes Gebiet gemeinsame Ordnung im 15. Jhdt. ausarbeiten, die hier nach dem Abdrucke in der Zeitschrift für Gesch. des Oberrheins XVII, 155- 160 mitgeteilt wird: Ordnung deß spitals gerichten vfdemland. 1) Item des ersten, so wirt ain amann schweren, das gericht zu besitzen vnd ain glicher richter ze sin dem armen vnd dem riehen, niemen zu lieb noch ze laid durch dehain fruntschaft noch vin- schaft, weder dürich miet noch gab, dann alain dem rechten zu lieb. — 2) Vnd was inn vnzuchten für- kumend, sy werdend im clagt oder nit, dar vss dem spital fräfel gon raügend, die sol er all weg fürbringen vnd rügen, vntz es berechtet wirt oder abtragen, vnd das durch niemen nit laussen by sinem aid. — 3) Item so werdend die richter schweren aide zu gott vnd den haiigen, glich richter ze sind dem armen vnd dem riehen, niemen zu lieb noch zu laid, weder durch miet noch gab noch dehains vortails willen, dann alainn dem rechten zu lieb nach ierer erkantnus vnd für sy in recht tragen wirt. — 4) (Sie sollend ouch alle haimlichkait der rat vnd der vrtailn verswigen vnd an kainem end rat haben dann vor minen herren a ). — 5) Item es sol niemen in deß spitals gricht, zwing vnd benn ziechen weder in dörfer, wiler oder h6f one gunst, wissen vnd willen ains yeden spitalmaisters. Ist verbotten an 3 Sf ^. — 6) Item wer och die selben herberget, der sol och geben 3 u, A, als dick das beschiecht on erlopt. — 7) Item wer och sinen mitsässen let vff frömdy gricht oder inn anderschwa verclegt, der sol im allen schaden ab tun, vnd ist die pen 10 U $i, so dick das beschiecht. — 8) Item wer och zwürend versetzt vnd die ersten versatzung in der nachgenden nit eröffnet, ist die pen 10 fi? «%• — 9) Wer och versetzt, das nit sin ist, das stat zu minen herren zu straffend nach ier erkantnus. — 10) Item wer och zusprach zu dem andern vmb ligend ald va- rend gut hett oder vmb gehaiss, die sol er rechtvertigen in jars frist. Tut er das nit, sj ist im der, dem er zusprechen wil, nit mer schuldig zu antwarten, es war dann ainer nit by land. Vnd ist die pen 1 SA- — 11) Item wer och in die aucht kumpt, der sol vss den grichten gon, wan er das nit tut, als dick man inn darinn ersiecht, ist die pen 3 ^4 Wäre och, das ainer oder mer, die in den grichten sitzend, von sinem wegen zu schaden kämend, die sol er von allem schaden entheben vnd sol in die gricht nit mer kumen, er bring dann wäre kuntschaft, das er vss dem achtbüch geschriben sy. — 12) Item wer och in den bann kumpt, das die kierche verschlagen wiert, so sol die selb person vss den grichten gon, vnd ist die pen 1 'U 3i (vnd nit darin gan, vntz er absolviert wirt b ). — 13) Item wer entlechnet vber spil oder wer i ber spil liehet, ist die pen 3 fj 4. — 14) Item wer och dings spilat oder vf pfand ald vff zil, glüpt oder aid, oder wer vff pfand licht ald entslechnet anders dann bar gelt vf dem tisch ains an das ander, ist die pen 3 $ ^. — 15) Item wer och in sinem hus spilan lat von dem Ave Marya am abend vntz an morgen zum Ave Marya, ist die pen 1 u ^. — 16) Item wer dem andern vf sine lechen stellt oder zins, ist die pen 10 i? ^. — 17) Der e halb. Item wenn ain person maint, die ander hab im die ee gehaissen vnd darzü nit tun wil, so sol der ander tau keren zu ainem spitalmaister, der sol dann verschaffen mit baiden tailen, das sy dan zütuyen in ainer zitt, an welem tail das abgat vnd das nit tun wil, ist die pen 10 U A~ — 18) Wer och dem andern vmb die ee zuspricht vnd der widertail im mit recht vss gät, so ist der zü- sprecher 10 U ^ verfallen, er hab dann die sach mit ains maisters wissen vnd willen gehandelt, wie ob- staut. — 19) Item wer den andern verkupplet oder beratt on der nächsten fründ gunst wissen vnd willen, ist die pen 10 8f /Sj. — 20) Item haist ain gewachsen mensch das ander liegen, die pen 10 ß ^ oder flucht im den ritten ald das falnd vbel, es sy wib ald man, 10 ß «Sj. — 21) Item haist ainer den andern ain boswicht in zorn, die pen 3 ff /Sj. — 22) Item wer dem andern nachts in sin 1ms lofft oder in hervss vordert, ald sunst nachts beschelkt vnd vffrür machty, ist die pen 10 ff /S;. — 23) Item wer den andern mit ainem stain wierft, trift er inn, ist die pen 3 ff ,Sj, valt er aber, so ist die pen 10 ff (ß?) /Sj. — 24) Item wer gewapnet band macht, er schlach oder nit, ist die pen 3 ff /Sj. — 25) Item wer den andern schlecht mit vngewappneter hand, die pen 1 ff 4- — 26) Item wer dem andern an sin er rett vnd sich vor nit erfunden hett, das er erlös sye, oder ainer ainen ain wissenlicben böswicht haist, ist die pen 10 ff ^9). — 27) Item wer vber offen marcken ert, säygt, schnytt, zunt, mäygt oder grasat, ist die pen 10 ff /Sj. — 28) Item es sol niemen in den fronwälden kain grüt machen noch lausseu machen oneiiobt, die pen 3 ff /Sj. — 29) Item welcher ainen knecht tingen wil, der sol inn zu ainem amptman füren, das er lob by siner trüw an aides statt, als vil als ain hindersäss. Weler das nit tut, ist die pen 3 ff /Sj. — 30) Item wa zerwürf- nus vnd vnainykait wil vfferston, da sol ain yeder geschworner vor sin vnd frid pieten von dem minsten vntz an das maist pott, wie inn beducht not sin, damit schad für kumen werd. Vnd wenn der, so dann sölich pott gepotten hat, sagen mag by sinem ayd, das er sölich pott geton hab, vnd inn beducht hab nottürftig ze sind, wie er dann gepotten hett, also sol das och gestrafft werden. — 31) Der och sölhe ge- pott tut ald ain iegklich geschworner mag alle, so zugegen sind, manen by iern aiden, sölich schaden im helfen verhüten; welher da in vngehorsamy erfunden würd, der sol gestrafft werden vmb 3 ff /Sj. — 32) Weiher söliche gebott tut ald also manet, der sol das ainem ieden amptman angeben, das es gestraft werde, och by sinem aid vngefarlicb. Es sol och siner sag glopt werden. — 33) Item welhem rihter an das gricht geboten wirt zu hus ald zu hof, vnd nit kumpt, vntz die erst frag von gricht hervmb kumpt, der ist verfallen 3 ß /Sj, er mug dann ehaffty not erschainen. — 34) Item wer den andern vor gricht, so der richter gesessen ist, beschalkat mit scheltworten, ist die pen 1 ff $i, es sy frowen alder man. — 35) Item was och von gricht vertädinget wirt, dem sol nachkumen werden, kumpt es ze clag, ist die pen 10 ß 3,. Vnd was von ainem amptman vertüdingt wirt, kumpt das zu clag 3 ß ^. — 36) Item welchem für gricht gepotten wirt, vnd kumpt vnd begert ains zugs vf sinen heren, mag der angriffen, das er sölich sack nicht verantwürten künn one sinen heren, so sol im zug geben werden, vnd mag ald wil er nit darvmb an den grichtstab grifen, so sol im dehain zug geben werden. — 37) Item welhem ain zug vf sinen heren geben wirt, vnd sich erfund, das er sinen heren nit suchte, ist die pen 1 ff /S). — 38) Item welcher ainem pfand versett, so die ainem von dem amptman erlopt sind vmb vnlogenbar schuld, der git zu büs 1 g ^. - 39) Wer och dem andern pfand nemme onerlopt, es war vmb logenbar ald vmb vnlogenbar schuld fräven- lich, ist die pen 3 ff /Sj. • — 40) Item wer pfand vss zwing vnd bennen des spitals tribt oder tret one verrechtvertget, ist die pen 3 ff /Sj. — 41) Lidion. Item welher sich laut vor gricht vmb lidlon beclagnen, der ist verfallen 3 ^ -Sj. — 42) Welher ainen beclagty vmb lidlon vnd sich erfund, das es nit lidlon war, der ist och verfallen 3 ß 3). — 43) Item es sol och vmb lidlon nieman kain vnnütz pfand geben, wa das zu clag kern, vnd ainer sin gelt nit darvs lösen möcht, so ist die pen 3 ß /Sj. — 44) Item es sol och de- hainer kainen somen ze pfand geben, er müg dann schweren, das er sunst dehain varend pfand hab, so sol dann der som ain varend pfand sin, doch dem lechenheren an siner grechtykait on schaden. Wer das vberfert, ist die pen 1 ff /Sj. — 45) Item wer dem andern sin ops, sin kairn, oder sin gras fräfenlichen nacht[s] abschnit oder nimpt, der kumpt vmb 3 ff \ vnd mutwilligen schad tag[s] 15 ß /Sj. — 46) Item wer den vndergengern, wan die vndergon sind, in ier vndergang rett, der oder die ist verfalle 10 ff /Sj, es sy wib oder man, so dick das beschiecht. — 47) Item es sol niemen dehain gut verliehen, noch vertuschen von den gütern, so dem zugehörend, der dem gottshus verwant, ist die pen 3 ff /Sj. — 48) Item es sol niemen graben noch wasserlaitinen machen durch die Strassen ald durch die gmain merck on erloben, ist die pen 10 ß /Sj. — 49) Item es sol niemen dehain aich abhewen dann vf sinem aigen, so dick das beschicht on erloben, ist die pen 10 ß ^ vnd vmb ain tannen 5 ß /Sj. — 50) Item wer dem andern in sine höltzer fert vnerlopt, der git nachts von ydein Stumpen, als mengen er abhowt, 10 ß /Sj vnd was tags beschicht von ydem Stumpen 3 ß /Sj, halb dem spital vnd der ander tail dem, so der schad beschiecht. — 51) Die aigen lüt°). Item die aygen lüt dem gotzhußspital verwandt werden schweren, des gotzhuß nutz 9c MM SBs53 392 1443. vnd frommen zuo schaffen, sinen schaden 'zu warnen nach irem hosten vermügen vnd gehott vnd verhott gehorsam ze sind vnd ir lih vnd gut in dehainen weg zu verendren noch zu beschwüren one gunst, wyssen vnd willen des gotzhuß pflegere vnd spitalmaisters, des glichen keinen herren, schütz, schirm noch vogt noch hurgrecht an sich ze nemen, dann mit wyssen vnd willen der pflegere vnd spitalmaisters. — 52) Die hindersassen. Item so werden die hindersassen, so aygen herren oder vogtherren haben, sweren, des gotzhuß nutz vnd frommen zu schaffen, sinen schaden getrülich zu warnen und zu wenden nach irm hosten vergangen vngeuarlich, doch irn herren vnd vSgte an ir gerechtigkait der aygenschaft und vogtye vnuergryffen, vnd bott vnd verbott, so lang sy hindersassen syen, gehorsam ze sind vnd alles das, so sich in der zyt verloffen hett, mit recht vßtragen vnd sy nit wyter kumren noch trengen in dehainen weg anders denn in des spitals gerichten. — 53) Dann als von der nydern gerichten wegen haben wir aber beredt, das der spital zu Überlingen in irn gerichten mogent haben bott vnd verbott, vnd mögent ouch in iren dörfern etter all fräflinen, fliessend wunden wol straffen, vsgenomen das, so den hochen gerichten zügehSrdt. — 54) Vnd in den vssern etter, als verr ir zwing vnd benn griffend vnd gand, mag der selb spital von Überlingen ouch all fräflinen wol straffen, vßgenomen fliessend wunden vnd das, so dann den hochen gerichten zügehördt, vnd das sol vnd mag der oftgenant vnßer gnediger herr, graff Hans oder sin nachkomen vnd vögt in den vssern etter straffen d ). T. a) Das Eingeschlossene von anderer Hand, b) Gleichzeitiger Zusatz, c) Von hier an bis zum Schlüsse von Art. 52 von anderer gleichalter Hand, d) Art. 53. 54 von dritter gleichalter Hand; dieselben sind aus dem Vertrage der Stadt "Überlingen mit dem Grafen Johann von Werdenberg von 1456 (s. No. 106, lj entnommen. 1443, Febr. 14. 237. Lütpfrid Hüntprat sichert Graf Johannsen von Werdenberg, von dem er um 1100 fl. Rh. 50 fl. Rh. Zins, zahlbar auf Lichtmess, von dessen zur Herrschaft zum Hailigenberg gehörigen Dorfe Wintersulgen, zwischen dem Hailigenberg und Rauensburg gelegen, gekauft hat, das Wiederkaufsrecht, obwohl es schon im Kaufbriefe enthalten ist, noch besonders zu um 1100 fl. Rh., die zu Costentz an der Stadt geschwornem Wechsel gang und gäbe sind, auszuüben zu Costentz oder 4 Meilen Wegs darum, wo er es will. Geben vff st. Valentinstag 1443. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1407 st. Virichs abend [Juli 3.] geben Pfaff Cünrat Frithoff und sein Bruder Dyttrich, Bürger zu Überlingen, damit das Lob Gottes, des obersten Schöpfers, durch seine menschliche Kreatur gemehrt werde, als Seelgeräte ihren rechteigenen Hof zu Wintersulgen, der im Esche 8 Jauchart hat und den vierten Teil an Korn und 18 ß 3\ Const., 60 Eier und 2 Hühner giltet, an die Frühmesse zu Sypplingen. Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Junkers Cünrat von Wolffurt, des Rates zu "Überlingen. Überlingen, Spitalarchiv. e 2) 1420 zinstag vor st. Gregoryen tag [März 5.] verkaufen Andres Rochli von Achtpig und Bürk Klotz von Wintersulgen Peter Althain von Rüty ihr rechteigenes Gut zu Wintersulgen, aus dem nur 2 ß ty den Heiligen von RSribach zu Zins und Graf Hugen von Werdenberg, Herrn zu dem Hailigenberg, 2 ß- Frischling Pfenning und 2 Scheffel Haber zu Vogtrecht gehen, um 74 $ 10 ß 3i Const. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Grafen Hug von Werdenberg. a. a. 0. 1443, Nov. 13. 238. / Berchtold Haslach, Frei, Landrichter in der Grafschaft zum Hailligenberg, sitzt zu Büeren bei dem Dorf in der gen. Grafschaft gelegen auf dem Landgericht mit den Urteilsprechern desselben an offner freier 1444. 39a Königsstrasse zu Gericht. Es erscheinen Eberhart Gamerschwanger von Überlingen als Bevollmächtigter seines Schwähers Hanns Betz von Vberlingen und Berchtold Brun als Machtbote der Priorin Adelhait Wagnerin und der Sanimlungsfrauen zu Bugacker Predier Ordens. Es wird der Verkauf von 3 Gütern zu Mackenschwylei', aus denen 5 Imi Kernen, 2'/» Viertel Haber, 5 ß minder 2 3\ zum Hailligenberg Vogtrecbt, 5 Imi Korn und 1 ß ^ st. Frenen zu Bockenbürren und 4 ,3) st. Jörgen gen Linpach gehen, und von einem Gute zu Antzenwyler, aus dem 1 Viertel Kernen, 2 Viertel Haber, 18 ß Vogtrecht gehen, durch Hans, Betz an gen. Kloster um 800 £ h gerichtlich gefertigt. Gegeben an der nehsten mitwoch nach st. Martins tag 1443. Die Siegel des Landgerichts, des Verkäufers und seines Bevollmächtigten nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1) Demselben Kloster verkauft Hans Betz, alter Bürgermeister zu Vberlingen, ein rechteigenes Gut zu Magerschwiler um 95 fl. Eh. 1453 fritag nach st. Lucyen tag [Bez. 14.]. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und Cünrat Glarners, Stadtschreibers zu Vberlingen, fehlen), a. a. 0. 1444, Mai 1. Wien. 239. König Fridreich erlaubt dem Grafen Johanns von Werdenberg, zu Vldingen an dem Bodensew einen am Donnerstag abzuhaltenden Wochenmarkt und 2 Jahrmärkte, einen auf st. Jorigen Tag, einen auf st. Symon und Judas Tag, zu errichten. Geben zu Wienn 1444 an st. Philipps und st. Jacobs tag der hl. zwoliffboten. Das k. Siegel mit rotem Gegensiegel unter dem Königsbilde beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1444, Mai 4. 240t Weistum von Schlaft am Banden. Nach Cristi gepurt tusent vierhundert vnd viervnfiertzig jar an dem nächsten mentag nach des hl. Crütz tag, als es funden ward , hat abt Johans von Peters- husen ain mayengericht gehalten zu Schlatt, vnd dis nach beschribnen artickel haltend inn aines herren von Petershusen, der vögt vnd dermayer erhaft, gerechtikait vnd gewonhait, so sy denn habend zu Schlatt: Item des ersten ist zii wissen, das ain her von Petershusen, der denn zu mal abt ist, sol alli jar ain mayengericht haben ze Schlatt vnd sol daselbs richten über erb, aigen, fall vnd geläsß. Item ain abt von Petershusen sol komen selb zwölft vnd mit ainem löffenden knecht, der sin zükunft verkünd. Item ain keller uff dem hof ze Schlatt sol aines herren pfarid stellen vnd füters gnüg geben vnd in das fiiter, das ist in den habern, stellen bis an das vißlach; er sol och den andern pfariden, die mit ainem herren von VI. 50 394 1444. Petershusen kommend, füter geben nach, ir notturft. Item der mayer sol ainem herren mit sinen dienern geben ain naehtmäl vnd ainen ymbisß. Item der mayer sol jegklich mal geben mit dryen gerichten dem herren vnd sinen dienern zwayer hant lantwins vnd den knehten gemainen win. Item wie der mayer uff dem keln- hof zu Schlatt ainen herren von Petershusen vnd sin pfarid enphahet, stellet vnd halt, desgelichen ist er schuldig den vögten ze tun; wie er och ainen herren von Petershusen spiset, also sollend es die vögt haben, wie er aines herren von Petershusen kriecht halt, also sol er och der vögt knecht halten. Item der mayer ze Schlatt uff dem kelnhof sol aines herren botten, wenn er in dem jar kommet, her- bergen, trincken vnd essen geben, als er selb gefert, och ainem pfarid füter vnd höw. Item ain her von Petershusen mag ainen mayer des tages zu dryen malen setzen vnd entsetzen, ob er im nit fuget vnd nit buwhafft ist. Item ain mayer uff dem kelnhof ze Schlatt sol ainem herren von Petershusen sin hüoner sammnen von den gutern vnd von den lüten vnd sy vertigen gen Petershusen. Item ain mayer ze Schlatt sol ainem herren von Petershusen brieff, es syend general oder ander, ze verkünden vertigen oder tragen, vber wen die gend, ön alle widerred. Item aines herren von Petershusen knecht sol die abschwingen, wenn er das drittail sammnet, also gut machen, das der mayer vnd sin wib mit im das brot essen vnd er mit inn die kuchispisß. Item es sol nieman ze Schlatt holtz höwen, denn das im der keller erlöbet. Item ainen gotzhusman, dem ain kind wirdet ze Schlatt, ist es ain sun, sol inn der mayer ain füder holtz lassen höwen, ist es ain tochter, so sol er im ainen karren holtz lassen höwen. Item man sol alweg zu ainem mayer gön, das er wiß, wo man höwen solle, das die höltzer nit gewüst werdind. Item war, das ainer holtz hüwi in des gotzhuß höltzern on aines herren von Petershusen oder sines anwaltes vrlob, der gibet von ainetn stumpen, der vnder ainer fart tut, 5 ß h, item von ainer fart 5 ß ^, item von ainem stumpen zymmerholtz och 5 ß ^. Item der mayer ze Schlatt uff dem kelnhof sol geben ainem jegklichen, der gotzhuß schüppas hat, zu jegklicher gotzhuß schüppas aller jar ainen karren holtz zu Wien- nachten, vnd darüber sollend sy nicht höwen. Item welhem gotzhusman gebotten wirt an gericht, kumpt er nit, e ain her von Peterßhuß oder sinamptman uff stät, so verfeit er die büß, daran imm denn gebotten wirt. Item wurd ain gotzhusgüt ledig, so sol man das e 9 jar lassen wüst ligen, e man das verlieh ainem, der nit des gotzhuß ist. Item man sol den vögten ir vogtrecht geben voran, oder sy mu- gend zu den wisen griffen, gieng inn an den wisen ab, so mugend sy zu ackern zu hus vnd zu hofe griffen vnd sich bezalen vor aines herren von Petershusen zinsen; ist aber, das ain vogt sines vogtrechtes, so er alle obgeschriben guter ersucht hat, 1444. 395 nit bezalt mag werden, also das im mer ußstät, so mag er sin vßsteudig vogtrecht an ainem herren von Petershusen erfordren, wil denn ain her von Petershusen die gotzhusguter by handen halten, so sol er ainem vogt sin ußstendig vogtrecht uß dem kästen bezalen, wil aber ain her von Petershusen das gut von hand schlachen, so ist er den vögten nicht pflichtig zu geben. Item ain mayer, wenn dem kunt getön wirdet, das ain her von Petershusen kommen wil, so sol er dem vogt 8 tag vor verkünden, derselbe vogt mag selbdritt kommen och mit zwayen winden,. 3 vogelhunden vnd ainem happch vngeuarlich, der keller sol och dem federspil ain htm geben. Item war, das ain vogt nit kommen kund uff den tag, als im verkünt wirt, so sol der selbe vogt ainem herren von Petershusen vor 3 tag absagen. Item die vogt sollend die gotzhußlüt, ir lib vnd ir gut schirmen vnd bewaren, als ferr sy das vermugend, vngeuarlich. Item ain her von Petershusen sol nach dem ymbisß nidersitzen vnd richten vmb erb, aigen, fäll vnd gelasß. Item wenn ain her vnd ain vogt also by enander sitzend, vnd vmb obgeschriben sachen gericht wirt, so sol ain her von Petershusen dem vogt den stab geben, derselbe vogt sol den richten vmb fräfflinen, haimsüchi vnd schaden nacht oder tags beschechen. Item welher tayl vnder ainem herren oder dem vogt die gotzhuslüt zu vnbillichen vnd vngelichen sachen zwingen oder halten weit, so sol der ander die gotzhuslüt schirmen zu ainem geliehen rechten. Item ain her von Petershusen sol sin fall vnd gelasß nemmen, als hienach beschriben stat: Item stirbet ain gotzhusman, der sol ainen hobtfal geben, das best, so er verlaßt, laßt er kains, so gibet er kains. Item er sol geben klaider, als er an den dryen hochzitten ze kirchen gät. Item ainem keller oder mayer sollend werden die besten hosen vnd kappen, das gürtelgewand vnd zwen schlich. Item stirbet ain gotzhusfrow, so sol sy fallen ir best gewand, als sy an den dryen höchziten ze kirchen gat, von den sol dem maiger werden das obrest tuch, ist ain sturtz, lat sy kamen sturtz, so wirt dem maiger nutz; der mayer nympt och der frowen 2 schüch. Item war, das die abgestorben gotzhusfrow kain tochter uerließ, sol sy fallen row garn vnd vnuerschrotten tuch vnd das bett on ain ober- ziech, das selb bett sol man ainem man lassen daruff ze ligen vntz an sinen tod,. namm er aber ain ander wib, so sol man imm das bett nemmen, als bald er das wib nimpt; wer och, das der man ain vnberaten tochter ließ, der sol das bett be- liben, gat sy ab vnberatten, so wirt das bett aber dem gotzhus. Item als vil ge- schwistergit von brudern in ainem hus syend, die ir guter vngetailt habend, so sol der eltest, er sye berätten oder nit, den val richten, jedoch sol er 14 jar alt sin. Item wenn ain gotzhusman ain frowen nympt, die nit des gotzhuß ist, wenn der man abgat, so nymt ain her von Petershusen 2 tail der farenden hab vnd den fal 50* K ■W* 396 1444. voruß. Item wenn ain fröw zu der vngenosammi ain man nympt, gät die frow ab, so nympt ain her von Petershusen den fal voruß vnd darnach ainen drittail der farenden hab*). Item ain maiger uflf dem kelnhof zu Schlatt sol die fäll gen Petershusen fertigen ön widerred. Item wenn ain gotzhusmensch zu ainer ainigen hand kumpt, wil oder begert er sin gut zu uerschaffen, so sol er gon zu ainem amptman vnd inn bitten, das er imm ain gericht zesammen berüff, vor demselben gericht mag er denn sin gut uerschaffen, weit aber der amman sich am gericht zesammen sperren oder daran sumig sin, so mag derselbe gotzhusmensch, der sin gut uerschaffen wil, zwen ander gotzhusman zu im nemmen vnd vor den solich sin gut uerschaffen, es sol och krafft haben, als wer es vor gericht beschehen, jedoch sol ain gotzhusmensch sin gut nieman uerschaffen, denn gotzhuslüten. Item wenn ain gotzhusmensch, das zu ainer ainigen hand kommen ist, abgät vnd sin gut, als obgeschriben stat, nit uermachet hat, so sol ainem herren von Petershusen werden die farend hab. Item wenn ain gotzhusmensch von todes wegen abgat, so mugend sin fründ die gotzhus- güter von im erben, sy sollend sy och von ainem herren von Petershusen enphahen vnd vererschatzen. Item wenn ain gotzhusmensch stirbet vnd kamen gebornen fründ nach imm verlaßt, so mag man ainen faden binden an des abgegangen menschen türnagel vnd den strecken an des nächsten gotzhusniensehen hus, der daby wonet vnd sesshaft ist, derselbe gotzhusmensch sol vnd mag die gotzhusgüter, die der abgegangen mensch verlassen hat, erben, er sol och die selben guter von ainem herren von Petershusen enphahen vnd vererschatzen. Item es sol dehainer gotzhußmensch uß den gotzhusgütern vil oder wenig verlihen, er habe denn gunst vnd willen aines herren von Petershusen. Item wenn ainer ain gotzhusgüt enphahen wil von ainem herren von Peterßhusen, so sol er inn vmb sölichs erfordren, vnd, ob ain her von Peterßhusen ainem lihen versagti, so mag ain gotzhusmensch ain fiertail des besten lantwin, so man den ze Costentz schencket vngeuarlich, ainem herren von Petershusen uff den tisch stellen vnd sol darmit enphangen haben von ainem herren von Peterßhusen vngesumpt. Item wenn das wer, das ain her das drittail uff dem hof weit sammnen, so sol der maiger schniden an gemainem gut 12 garben vnd brot daruß bachen, vnd sollend das der maiger vnd der das drittail sammnet, mit enander ossen. Item wenn die frow den imbiß ußhin traget, so sol sy ain garben an gemainem gut nemmen vnd zu dem vndermal och ain. Item ain her hat recht, das man imm von jeder schüppasß in den hof geben sol 2 froner, ainen zu dem Winterkorn vnd ainen zu dem summerkorn, derselben froner ainem sol der keller ze nacht geben ain nachtbrot vngeuarlich, als er in sinem huß bacht, das ainem herren werd sin drittail abgeschnitten. Item man sol dem maiger ainen mader geben von jeder ^■■■■■■■i ■££»«»« 1444 397 schüppasß järlich oder 3 ^ darfüv, derselben mader ainem sol man geben ain bröt in der grössi, das er das an den riben setz vnd ob dem knü darab scbnid ze morgen essen, ob er dem maiger maygti. Item von werung wegen der zinsen, so von den scbuppaß gönd, die mag ain schüppasser weren in den kelnhof ze Schlatt, daselb sol sy der keller enphahen, ob aber der keller des nit tätt, so mag der zinser selber messen vnd von ainem tennzun zu dem andern schütten, darmit sol er den zins gewert haben, man sol imm och darumb geloben, ob aber der kelnhof beschlossen wer, also das der zinser an das tänn nit kommen möchte, so mag er den zins über den nächsten ätter inschütten in den hof vnd aber gewert haben. Item bedunckti ain gotzhußmensch, das er mit vrtail ze Schlatt beschwärt wurd oder imm das recht nit gemain wer, so mag er das recht ziehen von Schlatt gen Tayngen, gen Suldorf, von Suldorf gen Petershusen, daselb sol denne beschechen, das recht ist, vnd sol daby beliben. Item wenn krieg wer, das ain her von Petershusen oder die vögt des gotzhus lüt nit schirmen möchtind, so mag ain gotzhusmensch ziehen an ain end, da es sin lib vnd gut bewaren vnd enthalten, doch ainem herren von Petershusen an siner aigenschafft, an fällen vnd gelasß, och aller ander gerechtikait vn- scbädlich; er sol sich och dem gotzhus nit entfrömden in kainen weg, denn mit aines herren von Petershusen gunst vnd willen, vnd nammlich sol er kain burgrecht uffnemmen ön aines herreu willen. Item wenn ain knab 15 jar alt wirt, so sol er ainem herren von Petershusen hülden mit sinem ayd. Item uß den gotzhußhöltzern mögend die mayer des gotzhus guter bezymmern, die hüser och bessren. Item zwen brüder oder me, die mugend gotzhusgüter tailen vntz an viertail, vnd wurd aines also schwach, so sol der ander den zins geben vnd das geschwecht tail zu' imm nemmen oder sinen tail zu disem uffgeben oder den zins allen geben. Perg. Or. a ) Binningen, freiherrl. Hornsteinsclies Archiv. a) In länglicher Buchform, IOV2 von einer Hand beschriebene Seiten, 5V2 Seiten leer. Das Weistum ist in einen Original-Schuldbrief des Klosters Petershausen gegen Hansen Schulthaiß, des alten Stadtschreibers Sohn von Constanz, von 1431 gebunden, auf dessen Aussenseite als Titel vom Schreiber des Weistums geschrieben steht: Jura monasterü Petridomus in Slatt. — Grossenteils wörtlich stimmt mit diesem Weistum das des Petershausischen Kelnhofs zu Thayngen überein, das daselbst 1444 Mai 3, also nur einen Tag vor dem von Schlatt, ebenfalls vom Abte Johans aufgenommen wurde (Abdruck bei Grimm, Weistümer IV, 427—31). Dasselbe bestimmt, dass die Gotteshausleute von Tayngen, wenn sie mit Urteil beschwert werden, das Recht gen Schlatt, von da gen Suldorf, von da gen Petershusen ziehen dürfen. 1) Von einer Hand des endenden 15. Jhdts. ist beigesetzt: es war denn, das si hett liberben vnussgestürt. 1444, Dez. 13. 241. Hainrich von Blümberg und Stephan von Emershouen, Gebrüder, verkaufen Diebolten von Luphen und Diebolten und Hannsen von Luphen, Gebrüdern, den Kindern Hannsen von Luphen sei., um 252 # h 398 1445. Villinger Münze und Währung 4 Malter Veesen, 5 Malter Roggen und 5 Malter Haber Nidinger Mass Vogtrecht, aus dem Kornzehnten zu Löffingen auf st. Martinstag als Vorzins zu reichen. Geben vff st. Lucien tag 1444. Die Siegel Hainrichs von Blümberg (wie Abb. No. 50), seines Bruders (27 mm D, IV C, im Schilde Querbalken, Helm mit fliegender Decke, Helmzier 2 Büffelhörner; f. ßjff.en............). Hannsen von Burgberg und Pfosten von Nüwnegk beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) 1445 dunrstag nach st. Vits tag [Juni 17.] verkauft Ennly Kellerin von Brülingen mit Einwilligung ihrer Mutter Angnesen Junglingin, ihres Stiefvaters Burekart Danckwarts und ihres Schwagers Hannsen Stahelis für 8 M. S. Friburger Brandes Virich Wollsleger, gen. Woller, 4 Malter Kernen und 2 Malter Haber Nidinger Mass, die sie an Vogtrecht und Vogtsteuer zusammen aus dem Maierhofe, einem Erblehen von St. Bläsien, der Wideme, dem Lütlehen und vier weitern Gütern zu Löffingen bezog; darunter ist von der Wideme 1 Scheffel Haber ihr Pfand von der Herrschaft von Fürstenberg. Perg. Or. mit den teils abgefallenen, teils unkenntlichen Siegeln Bertholt Schulthaissen von Hüfingen, Bürgers zu Vilingen und Statthalters des Bürgermeisteramts daselbst, Conrat Stöcklyns, Richters zu Vilingen, der Mutter, des Stiefvaters uud des Schwagers der Ausstellerin. a. a. 0. T. 2) 1463 mentag nach dem Zwölften Tage [Jan. 10.] geben Eberhart, Caspar und Hainrich, Gebrüder, von Clingenberg, welche ihre Schwester Verenlin dem allmächtigen Gott, U. 1. Fr. und allem himmlischen Heere zu Lobe und aller ihrer Vordem und aller Gläubigen Seelen zu Hilfe, auch um Singens und Lesens willen dem Kloster St. Katherinental, unter der Stadt Diessenhouen am Rin gelegen, aufgeopfert und ergeben haben, diesem Kloster für sich und ihre minderjährigen Brüder Albrecht und Wolfgang, deren sie sich hierin „gemechtigt" haben, ihre 6 Malter Korngilt aus der Quart und Gilt der Stadt Löffingen unter Vorbehalt der Rücklösung derselben um 100 fi. Rh. für sich und ihre Erben zu rechtem Almosen. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der Aussteller. Frauenfeld, Kantonsarchiv. 1445, Sept. 15. 242. Wilhalm von Gundelfingen, Freiherr, Lehensherr des Altars der Mittelmesse zu Nüfron, und Pfaff Nicolaus Kolmar, Kaplan dieses Altares, verleihen an Cunrat Kettenacker und seinen Sohn Jacob „zu ir baider lib vnd nit furo" das von diesem Altare lehenbare Gütlein zu Burgow gegen 1 U u. 5 ß h Rüd- linger Währung, 1 Malter Korn „als das vngeuarlich uff dem gut wachset, kouffmansgüt, wolberait mit pfleglen vnd wannen", und 1 Karren voll „geschitetz" Holz auf st. Martins Tag dem Kaplane ^es Altares zu reichenden Zins. Geben an st. Nicomedis tag 1445. Das Siegel Wilhalms von Gundelfingen stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. T. 1445, Dez. 20. 243. Michel Wiuckeltaler, der als Burgvogt auf dem Schloss Sunthusen der von Schafhusen Feinden, wie er zu thun verbunden war, um ihr Geld zu essen und zu trinken gegeben, und dem deshalb die von Schaf husen aus Feindschaft ein Pferd und anderes genommen haben, bekennt, nachdem er sich von dem Schlosse, wo er nicht 1445. 399 länger Vogt sein will, gezogen und das seinige wieder erhalten hat, wegen des vorgefallenen mit den von Schafhusen gütlich gerichtet zu sein, und gelobt diese Richtung zu halten"). Geben vff st. Thoraans aubent dez hl. appostel 1445. Das Siegel des Ausstellers. Perg. Or. Schaffhausen, Staatsarchiv. T. a) Über die Sunthauser Fehde vgl. den Aufsatz Härders in den Beiträgen zur Schaffhauser Geschichte II, 130 ff. 1) 1446 fritag vor Judica [Apr. 1.] schwören Gehhart, gen. Hockelman, von Hüntschingen und Peter Clösel von Gisingen Urfehde. Dieselben kamen in das Gefängnis der Stadt Schafhusen, weil sie deren Feinden, welche sie, wie sie meint, wider Gott, Ehre und Eecht bekriegen, Vorschub geleistet hatten, obwohl Graf Egen von Furstenberg all den seinigen geboten hatte, der Feinde der von Schaffhusen und der von Sunthusen müssig zu gehen und denselben weder mit Kost oder „zug" oder anderm Vorschub zuthun; sie hatten nämlich, als sie am Berge zu Sunthusen ergriffen wurden, 2 Armbrüste bei sich, welche sie den Scbafhuser Feinden verkaufen wollten, und Gebhart ausserdem Fische, welche gen Sunthusen gehörten. Sie werden freigegeben auf Bitten des gen. Grafen und der Amtleute ihrer Herrschaft Fürstenberg. Perg. Or. (das Siegel des gen. Grafen fehlt). Donaueschingen. 2) 1446 mitwoch vor dem hl. Balmtag [Apr. 6.] schwört Stefan Herzog von Engen mit seinem Sohn Clas der Stadt Schaufhusen Urfehde. Er war Burgvogt auf dem Schloss Sunthusen gewesen, als Junker Schwenier von Werdenow diese Stadt bekriegte, und hatte deren Feinden Fürschub gethan, ihnen Essen und Trinken gegeben und Geld, das denen von Schaufhusen geraubt worden war, genommen, da ihm befohlen gewesen war, von dem, was der Stadt Feinde dahin brächten, den 3. Pfenning zu nehmen. Deshalb haben ihn und seinen Sohn die Schaufhuser, als sie das Schloss eroberten, darauf ergriffen und in ihre Stadt gebracht. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Junker Hainrichs Schnetz von Krenkingen, und des Hartman Schmit von Baden (das des Junker Wilhelm Im Turn, des altern, fehlt). Schaffhausen, histor.-antiquar. Verein. T. 3) 1451 mittwoch vor dem hl. Pftnsttag [Juni 9.] fordert Hanns von Eechberg von Hohenrechberg Bürgermeister und Rat der Stadt Schaffhusen auf, ihm sein zerbrochenes Schloss Sunthusen zu bezahlen oder ihm „vorzukommen" vor Ruprecht Bischof zu Strassburg, Albrecht Herzog zu Osterrich, Jacob Markgraf zu Baden, Virich Graf zu Wartenberg oder vor dem Hauptmann der Ritterschaft „der verainungen ainer gesellschaft im Hegöw". Pap. Or. Schaffliausen, Staatsarchiv. T. 4) 1451 st. Margarethen aubend [Juli 14.] bekennt derselbe, wegen der Zerstörung seines Schlosses zu Sunthusen „vnd vmb allez das, so sich damit vnd darvnder verloffen hat", mit Bürgermeister und Rat der Stadt Schauffhusen gänzlich „gericht vnd geschlicht" zu sein, und gelobt bei dieser Richtung zu bleiben a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers, a. a. 0. T. I I I I a) Nach einer gleichzeitigen Aufzeichnung a. a. 0. fand diese Aussöhnung schon feria 5. post Vdallrici [Juli 8.] statt, dabei verhiess die Stadt auch dem Rechberger, ihm seinen Plunder zurückzugeben. 5) 1451 zinstag nach st. Jacobs tag [Juli 27.] [ersucht derselbe den Bürgermeister und Rat zu Schaffhausen, dem Überbringer seines Schreibens den Plunder von Sunthusen gemäss der Tädigung zu Rot- weyl wieder zu geben. Pap. Or. mit dem unter Papier zum Verschluss aufgedrückten Siegel des Ausstellers. Schaffhausen, histor.-antiquar. Verein. T. 6) 1451 mentag vor st. Oswaltds tag wird [Aug. 2.] der Sunthuser Plunder, und zwar 2 Steinbüchsen, 1 eiserne Buchs, 2 Handbüchsen, „ain höllnagel vnd Schlüssel", 1 Köcher, 7 Pfeile darin, 41 eiserne Ringe 400 1446. zu den „tücheln", 1 viermässige Flasche, 13 Glasfenster mit „waltglaß", 1 Kiste, 1 Armbrust, 1 Bogen und 1 Stegreif Grejorien Leutpriester zu Hiltzingen als Boten des Junkers Hanns von Becliberg übergeben. Pap. Spaltzettel. Schaffhausen, Staatsarchiv. T. 7) 1456 zinstag nach st. Virichs tag [Juni 6.] bekennt Conrat Jäger, Conrat Jägers von Fürstem- berg sei. Sohn, der gegen die von Schaufhusen gedient hat, da letztere ihn auf Verwendung des Grafen Conrat zu Fürstenberg „vsser sorgen" lassen wollen, wegen des vergangenen mit denen von Schaufhusen gänzlich ausgesöhnt zu sein, und gelobt die nächsten 2 Jahre gegen dieselben nicht zu sein, es sei denn, dass er bei einem Herrn oder einer Stadt wäre, die wider sie wären. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Junker Burkhart Reckenbach und Bentz von Buch, des altern, zu Gysingen. a. a. 0. T. 1446, Juni 14. 244. Johanns Güntzli Kaplan, Vogt, Richter, Kirchenpfleger und Gemeinde zu Pluomberg verkaufen für 65 fl. Rh. Haynrich Paur von Rieteschingen das dem Frauenaltar in der Kapelle zu Pluomberg gehörige Gut zu Aitlingen, das 11 Mut Veesen und 5 Mut Haber Schaffhuser Mass gegiltet hat. Sigmund vom Stain, Ritter, erteilt als Lehensherr des Altars seine Einwilligung zu dem Verkauf. Geben an zinstag vor st. Vits tag im Brachat 1446. Das Or. siegelten der feste Junker Hanß Virich von Almißhouen zu der Nuwenburg und Sigmund vom Stain. Pap. Kop. 17. Jhdt. Donaueschingen. T. 1) 1462 freytag nach des hl. Crentzes tag ze Mayen [Mai 7.] verkauft Graf Johannß von Tengen seinen eignen Hof zu Aitlingen, wie denselben seine Vordem und er innegehabt haben, von dem nur der Zehnten, sonst keine Abgaben zu geben sind, um 122 fl. Rh. Hans und Cuonrat Keller, Gebrüdern, ?on Rieteschingen. Das Or. siegelten der Aussteller und Hans Wyßbeck, gen. Zeggi, zu Stockach. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. R. 1446, Nov. 4. 245. Paschquirius Bischof zu Ebronnen, Hettor von Coquerel, Dechant zu Loponien, Martinus Pimardi, Domherr zu Rechthomagen, vor Zeiten Dechant zu Boiacen, Jo- hans de Mara, Petrus Pingeruon, Priester, Le Roux, Wilhelmus Hut, Johannes Hardi, Albertus Clement, Johannes de Lapelle und Johannes Bridan , „gelert" Knecht und Diener des vorgen. Bischofs, und Johans Camere, welche, wiewohl Unterthanen des Königs Hainrich von Engelland, dessen offener und abgesagter Feind Graf Eberhard von Lupfen ist, durch das Land des letztern ohne sein Geleite heimlich ziehen wollten und darüber in dessen Gefangenschaft fielen, schwören ungezwungen Urfehde, nachdem Graf Eberhard sie aus Rücksicht auf ihr Elend und auf ihre Gottesfahrt vom hl. Grabe, „darin er sein gnad vnd ritterschaft mit vns getaut hat", freigelassen hat. Brechen sie diese Urfehde, so haben sie dem Grafen allen daraus entstehenden Kosten und Schaden zu ersetzen, dazu 5000 Dukaten Strafe zu bezahlen und bis zu deren 1446. 1447. 401 Erlegung vier Monate nach geschehener Mahnung sich gen Stuelingen in des Grafen Gefängnis zu stellen. Geben vff freytag vor st. Martins tag des hl. bischofs 1446. Das Or. siegelten Bischof Pasquirius und Dechant Hector. Lupf. Kopialbücher I, 10, S. 31—34. Donaueschingen. 1446, Nov. 24. 246. Hans Eberhart, Bürger zu Engen, verkauft den Klausnerinen zu Heringen um 56 ti 10 ß ^ Const. ein eigenes Gut zu Zimern an der Tünow, das 3'/2 Malter Eoggen, 2 Malter Haber, alles Nidinger Mass, und 50 Eier giltet, ferner eine eigene Fischenz zu Zimern, die 18 ^) jährlich giltet. Geben vff st. Katherinen der hl. iunckfrowen abent 1446. Die Siegel des Ausstellers (beschädigt), Virich Hilpolts, Kirchherrn zu Engen, (unkenntlich), Junker Hansen von Sunthusen zu Meringen (verdorben) und Hainrich Schlupfen zu Butelbrunnen (zerbrochen) ; das Hansen Sengen, Schultheißen zu Engen, fehlt. Perg. Or. Donaueschingen. R. 1) Diese Klause besass nach ihrem 1463 samstag nach st. Mathis tag [Febr. 26.] angelegten Rodel [Pap. Or. a. a. 0.] in diesem Jahre ausser diesem Gute je eins zu Owelfingen, Meringen, Hattingen, Güten zu Buessendorf und Hattingen, Grundstücke zu Meringen, endlich einen Ochsen, 3 Kühe, 1 „fertig kalb" und 7 Schafe. 1447, Dez. 20. 247. Hainrich von Plumberg verkauft Cläwi Henseler und dessen Sohne Ciinrat von Fürstemberg sein freieigenes Gut zu Pforren mit der Hofstatt, das an den ßurgstall stösst, das der Kuttler um 1 Mut Veesen Zins innehat und das ihm von Annen von Emmerßhouen, seiner Hausfrau sei., geworden ist, um 75 & h Const. mit Willen seines Tochtermanns Hanns von Eanndeg und Steffans von Emmerßhouen. Geben vff st. Thomas des hl. zwdlfbotten aubent vor Wichennechten 1447. Das Siegel Steöans von Emmerßhouen beschädigt; die des Verkäufers und seines Tochtermanns fehlen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1360 fritag vor st. Benedicten tag [März 20.] geloben Priorin und Konvent des Klosters zu Nidingen vffen Houe, denen Bruder Hainrich der Busse Prediger Ordens und dessen Schwester Angnes ein Gütlein zu Phorren, das 6 Scheffel Kernen, ebensoviel Haber und 4 Hühner giltet, gegeben haben, dafür die Jahrzeit derselben und „aller der sü mainent" am Gutentag nach st. Johannis Tag des Täufers mit 10 ß Stebler , die man diesen Tag den Frauen über Tisch geben soll, „warvme sü aller gernest e3 ge- mainlich gen wend", zu begehen. Jedes Jahr, in dem das nicht geschieht, fällt der Nutzen des gen. Gutes an den Armenspital zu Vilingen. Perg. Or. mit einem Bruchstück des Konventsiegels, a. a. 0. 2) 1361 fritag nach st. Martins tag [Nov. 12.] giebt die vorgen. Schwester Agnes, Walthers des VI. 51 402 1447. Bussen sei. Tochter von Fürstenberg, ein Gut zu Pforren ihrem Vetter Johansen dem Bussen, Bürger zu Vilingen, der dafür ihrem obgen. Bruder Heinrich 4 Malter Kernen Vilinger Mass zu Leibgeding geben muss. Nach dem Tode Johansen fällt das Gut halb an den Armenspital Vilingen, halb mag er es zu ihrem, seinem und ihrer Vordem Seelenheil ordnen. Verkauft er es, so muss er dem Spital 2 Malter Kernen Ewiggeld geben. Überlebt denselben Bruder Heinrich, so dient ihm des Emingers Gut zu Nydingen, das 3 Malter Kernen und 3 Scheffel Haber Nidinger Mass giltet, gen Vilingen. Johansen Frau Margaret gelobt dies stäte zu halten. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln Cünrats von Asp und Johansen des Bussen. Karlsruhe. 3) 1381 mentag nach st. Gerdrut tag \Märs 18.] genehmigen Cünrat von Blümberg und Hans von Blümberg, Gebrüder, den Verkauf des eigenen Gütleins ihres getreuen Walther Schöndienst von Otfridingen, gelegen zu Pförren, durch gen. Schöndienst an Clösin Cramer, Bürger zu Vilingen. Perg. Or. mit dem zerbrochenen Siegel Cünrats von Blümberg. Donaueschingen. 4) 1385 st. Ambrosius tag [Apr. 4.] schliessen zu Villingen Hans von Tunningen und Hainrich der Harrer, Bürger zu Villingen, vom Rat zu Vilingen bestellte Pfleger und Vögte des unheilbar kranken Jo- hans des Bussen von Vilingen, in Ansehung der Schulden Johanns, die er gegenüber dem Abt Hainrich von St. Blesin und andern Leuten hat, und zum Heil seiner Seele einen Leibzuchtsvertrag ab. Johanns tritt dem Kloster St. Blesin all seine Güter und Renten ab, insbesondere sein eigen Gut zu Nidingen, das 5 3 A Scheffel Kernen, 6 Scheffel Haber, 4 Herbsthühner giltet, sein eigen Gut zu Pforen, das 3 Scheffel Kernen, 3 Scheffel Haber giltet und das zu Vogtrecht der von Fürstemberg, einer Klosterfrau zu Nidingen, 6 Viertel Veesen und 9 alte Pfenninge giebt, seine eigene Wiese zu Nidingen an den Egerden, die 1 Scheffel Kernen Nidinger Mass giltet, und 4 andere eigene Wiesen zu Nidingen, von denen vorab als Seelgerätzins an das Siechamt zu St. Blesin 10 ß b, ebenso dem Kaplan zu Vilingen als Seelgeräte 10 ß h, wie das Jo- hans der Busse festgesetzt bat, gehen. Der Abt muss dagegen Annen von Esslingen, Fridrichs von Schwen- ningen Gattin, jährlich 1 Malter Kernen Ewiggilt aus seinem Eigengute zu Schwenningen, das jetzt von ihm deren Ehegatte bebaut, beweisen. Von allen Gütern Johanns bleiben ihm allein 5 Juchart Acker zu Vilingen auf dem Bikkenberg, die dieser schon vorher zur Hälfte der gen. Anna, zur Hälfte seiner Schwester Verenen der Sichlerin versprochen hatte. Das Kloster erhält auch alles fahrende Gut des Bussen. Dagegen erlässt das Kloster demselben 161 Malter Korns, die er ihnen aus der Zeit, als er sein Amtmann war, schuldete, und 72 Malter Korn, die in der Rechnung als ausstehend aufgeführt waren, die aber von den Leuten geleugnet werden. Das Kloster soll ferner alle Schulden Hannsens bezahlen und soll ihn in einem seiner Häuser zu Vilingen (entweder in dem an der Rietstrasse, das er jetzt bewohnt, oder in dem im obern Ort, darin jetzt Otto vonBalbe, sein Amtmann, sitzt) „behusen, beholczen vnd belichten vnd wins genüg geben, die wile er lept, und erberlich an cost zu essenne geben vnd mit ainer erber kellerinen, die sin naht vnd tag wartig vnd in guter pfliht hab, vnd an gewande" besorgen. Auch soll der St. Blasische Amtmann seinerzeit denselben ehrbarlich mit Glockengeläut bestatten lassen. Perg. Or. mit dem stark beschädigten Siegel der Stadt Vilingen. Karlsruhe. S. 5) [1399 f] empfängt der von Riffenberg von Graf Hans von Lupfen zu Lehen die Muliwiß im Eschinger Bann, 2 Höfe und 1 Gütlein zu Phorren. Lupf. Kopialbücher I, 2, S. 16. Donaueschingen. 6) 1402 zinstag nach Vnsers hern Fronlichams tag [Mai 30.} fertigt vor dem Hofgericht Rotwil Burkart Balghain, Edelknecht, gesessen zu Pforren"), den Verkauf von 1 Malter Kernen Nidinger Mass und 1 0? 4 ß h Vogtrecht aus der Frauen von Fridenwiler Hof zu Pforren an Bentz Darnhain, Bürger zu Rotwil, für 26 U h. Perg. Or. mit den Siegeln des Hofgerichts und des Verkäufers (27 mm D, IV A 2, im Schilde schief gestelltes Mühleisen; f S' BVRKARDI. D'. BALGHAN), a. a. 0. S. a) Nach einer Urkunde von 1396 Febr. 29. (Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0.) wohnte derselbe damals zu Ashaiin. 7) 1402 st. Martis tag [Nov. 11.] giebt Be[r]htolt Ganser, Schultheiss zu Fürstenberg, den geistlichen Frauen vffen Houe bei Nidingen 1 ffi 2 ß h und 11 Viertel Veesen Nydinger Mass Vorzins aus seinem eigenen Gute zu Pforren zu seiner, seiner Eltern, „ar" Katherinen und „ar" Eisbeten Jahrzeit, zu begehen w 1447. 403 mit vier Priestern, die nicht vff dem Hoff oder zu Nydingen gesessen sind, auf Zinstag nach Aller Hailigen Tag. Was diese Priester nicht verbrauchen, bekommen die Frauen über Tisch. Wird die Jahrzeit nicht gehalten, so fällt der Zins an den Stifter oder seine Erben zurück. Perg. Or. mit dem schlecht erhaltenen Siegel des Ausstellers (25 mm D, IV A 2, im Schilde 3, 1 Gänse), a. a. 0. 8) 1407 zynstag vor st. Geryen tag [Apr. 19.] verkaufen Priorin und Konvent zu Nidingen uff Hofe 1 Malter Veesen Vorzins aus ihrem Gute zu Pforren, gen. des Schlichers Gut, ihrer Konventschwester Gütten von Sehwayndorf um 13 f& 6 ß h zu ihrem Leibgedinge. Wer diesen Brief mit Willen der Käuferin inne hat, soll Annen von Schwaindorf, der Schwester der Käuferin, Jahrzeit begehen lassen und dabei jeder Frau und denen, die zu der Zeit Pfründen im Kloster haben, V* Mass Wein geben a ). Perg. Or. mit dem Siegel des Konventes (wie V, Siegeltafeln No. 68). a. a. 0. a) Auf dasselbe Gut wird 1419 Inuocauit [März 5.] die Jahrzeit der Neidinger Klosterfrau Angnes von Wolffurt und ihrer Mutter Margrett von Blumnegg mit 16 Um- 412 1452. Schilling alter pfenning. — Item welher den andern haißt liegen, oder welher aim vngewonlich fluchet, der ist veruallen den burgern fünf Schilling Haller. — Item war der statt knecht pfand weret oder versait, der ist veruallen mim herren zehen pfund, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen zehen Schilling alter pfenning. Vnd sol der knecht nyemand kain slosß vffbrechen. — Item welher nit zu den rechten toren der statt vß vnd in gät, der ist veruallen mim herren zehen pfund, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen zehen Schilling alter pfenning. — Item welher ainem stelt vff sin lehen, das er buwt, bessert die agker, nit wüst lat ligen vnd solich lehen erberlich verzinßet, es sye das ainer erschatz daruff biet, oder wie ainer aim vff solich sin lehen stelt, der ist veruallen mim herren zehen pfund, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen zehen Schilling altz geltz. - Item welher hirten, härter oder der burger knecht schlecht, der verualt mim herren sechtzig Schilling alter pfenning, vnd kompt es ze clag, so ist er ye dem hußwirt veruallen ain pfund alter pfenning. — Item ain fröw, die da fräfelt, verualt halb als vil als ain man gen mim herren, gen den burgern oder gen dem Schultheißen. — Warn mins herren vnd der burger knecht fürgebütet, vnd der zu dem ersten fürgebott nit kompt, der ist veruallen den burgern dry Schilling vnd dem knecht ainen Schilling Haller, er hab dann ain vrlob von mim herren oder von aim Schultheißen, doch sond sy kainem vrlob geben, in irre dann ehafftige not. — Item welher den andern wundet, das die wund fridbrech ist, der verualt mim herren zehen pfund, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen fünf Schilling, allez alter pfenning. — Item war vber die marchen ert, die zwüschen den alman stönd, der ist veruallen mim herren sechtzig Schilling, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen fünf Schilling, allez alter pfenning. — Item wer dem andern sin karren, sin pflüggesehierr oder ander geschierr nimpt vnerlobt, der ist veruallen mim herren ain pfund, den burgern fünf Schilling vnd aim Schultheißen dry Schilling. — Item war dem andern sin züne vffhowet, es sye vor garten, vor agkern oder vor wise, oder ainem sin holtz von dannen trait, der ist veruallen mim herren ain pfund, den burgern fünf Schilling vnd dem Schultheißen dry Schilling. — Item war dem andern das sin vß den garten trait oder war einen berenden böm vff dem veld vom stamen abhowet, der verualt dieselben büß. — Item war ainem sinem wib oder sinen ehalten ützit abkouffet ane sin wissen vnd willen, wä das fürkompt, der ist veruallen mim herren fünf pfund, den burgern ain pfund vnd ainem schulthaißen fünf Schilling. — Item war dem andern sinen ehalten abdinget, die wile er by im ist, ane sin wissen vnd willen, der verualt ouch die yetz ge- schribnen büß. — Item wä ainer den andern vberert, vberschnidt oder vbermäyet vber offen marchen, vnd man dez innen wirt, der ist veruallen mim herren sechtzig :•'■'.',:. §& 1452. 413 mm Schilling, den burgern ain pfund vnd dem Schultheißen drey Schilling alt gelt. — Item welher mit dem andern begart ze marchen, als digk er in denn das eruordert, vnd er im des nit statt tut, so ist er veruallen mim herren ain pfund, den burgern zehen Schilling vnd aim Schultheißen dry Schilling. — Item minherr vnd die burger sind ains worden, wä zwen anenander fraflend, welher dann fürbringen mag, dez zem rechten gnüg ist, das es der ander an in bracht hab mit schlahen, mit haissen liegen oder mit groben vnd vngewonlichen scheltworten oder fluchen, so sol der anbringer für den, an den ers bracht hat, die frafli geben. Vom gericht: Item wenn zwen mittenander rechtend, es sye, warumb daz sye, vnd die vrtailen glich stönd, so sol ain Schultheiß der gesprochnen vrtail ainer, welicbe in dann die gerechter bedungket, volgen vnd sol dann nach der selben vrtail gericht werden, als nach der merren vrtail. — Item es sol ain yeglicher richter für sich selbs sprechen, das in recht bedungket, es sye, das er ainem volg oder ain sunders Sprech. — Item wenn zwen mittenander rechtend vnd der minder tail dry hend oder mer hat, so sol der Schultheiß fragen, wie er im gericht, das nyemand vnrecht geschäch; so sol ertailt werden nach der merren vrtail, die minder welle es dann zühen, vff das sol dann der Schultheis den tail, der die mindren vrtail hat, fragen, ob er die vrtail zühen welle, spricht er denn „ja", so sol der Schultheis dieselben richter, so die mindren vrtail hand, vff ir aid fragen bis an das dritt mal, ob sy die vrtail als götlich vnd als gerecht bedungk, das sy im durch des rechten willen die vrtail wellen helfen zühen sprechend, sy dann ouch Ja" , vnd belibend also by der vrtail, so sol der, der den zug also nemen wil, schweren aiuen aid ze gott vnd den hailigen, das im der zug gewinnen lieber sye dann zehen pfund Haller, vff das sol der richter aber fragen, wenn, wie vnd war er den zug tun solle. So ist der statt recht zu Hüfingen, das er den zug tun solle ob acht tagen vnd vnder viertzehen tagen gen Rotwil für rat oder gericht äne dez widertails schaden. Daruff sollen dann baid fürsprechen vmb die sachen brief angeben, wie sich die in clag, in antwurt vnd in den vrtailen gemacht hat, danne sol man die brief für gericht tragen, vnd wenn sich das gericht bekennt, das sy recht begriffen syen, so sol vnser herr die brief von gerichtz wegen besiglen im vnd sinen erben vnschädlich. Daruff soll dann das gericht ainen gemainen hotten gewinnen vff dez schaden, der den zug nimpt, der sol dann die brief gen Eotwil antwurten, erzögen vnd baiden tailen vmb ainen rechttag bitten vnd gemain vnd ainem als dem andern sin, des er och schweren sol, der des nit enberen wil. — Item welhem richter an das gericht gebotten wirt, kompt er nit dar in derselben stund, ee die glogg schlecht, so sol er sechs pfenning gen vnd darumb nit vßbeliben äne vrlob mins herren oder ains Schultheißen. Belibt 414 1452. er aber darüber gantz vß, der ist mim herren fünf Schilling Haller veruallen. — Item vnser kriecht sol ainem yeglichen von ainem yeglichen pfand gen, die der schuld, darumb man pfendt, wart syen. Dieselben pfand sol der cleger am gericht verrechten vnd den richtern dauon ain maß win gen vnd dann sölich verrechten dem gepfendten mit zwayn erbern mannen verkünden vnd sol es denn acht tag in den gerichten laussen ligen, darnach mag er die pfand verganten vnd verkouffen. Wirdet an den pfänden vber, das gehört dem gepfendten zu, gebrist das, sol der gepfendt eruollen, vnd eruollt er das mit mer pfänden, die sollen verrechtet sin als die vorigen pfand. Item wa ain gast sin schulden von den burgern vnderstat zu Hüfingen mit gerichten inzebringend vnd sy frömder gericht halb vnbekümbert vnd vnge- schadiget gelassen hett, wes man denn dem gichtig ist oder mit recht schuldig wirdet, darumb sol in der Schuldner by derselben tagzit vßrichten mit pfänden oder pfeuuingen, oder was ainer oder sin machtbott darnach vff die schuld ze Hüfingen liget, so sol der schad vff den Schuldner gan vngeuarlich. — Item min herr vnd die burger sind ains worden, wä ainer ainen schlechten frafel verschult, der erlich vnd redlich ist vngeuarlich, das man den darumb nit in den turn legen sol, wenn er das recht vertrösten mag. — Item es ist von alter hie gesin, war rosß vnd karren hat, der sol mim herren järlichs zu den dryen hochziten, nämlich Wihenächten, Ostran vnd Pfingsten, yeglichs hochzitz zwen karren holtz für die bürg filren, vnd es dann yeglichs mals, so ers tut, in die bürg sagen, tut ers aber nit, so ist er veruallen mim herren ain pfund Haller vnd sol darnach nit dest minder holtzen, vnd sol ouch ain yeglicher mim herren laden als im selbs. — Vnd dauon git min herr der statt knecht ze yedem hochtzit zwen karren holtz, darumb sol der knecht schaffen, das mim herren sin holtz also gefftrt werd. — Item was fraflinen den burgern veruallen, die sol ain Schultheiß inbringen, oder er sol sy geben; wenn er aber pfand oder pfenning hett, so hat er geweret. — Item ain yeglicher Schultheiß sol alle jar widerrechnen, vnd was ain Schultheiß vber fünfhundert pfund Haller wert hat, das sol er verstüren. All arglist, böß fünd vnd geuard in allen vorbegriffnen stügken, mainungen vnd artigkeln gantz vßgeschlossen vnd hindan gesündert. Yncl aller vorgeschribner dingen zu warem vrkünd hab ich obgenanter Berch- told von Schellenberg min aigen insigel offenlich gehengkt an disen brief. So haben wir, die burger zu Hüfingen, erbetten den fromen vesten jungkher Hainrichen von Almißhofen, den eitern, zu der Nüwenburg, das er sin insigel für vns, wan wir aigens insigels nit hand, doch im vnd sinen erben vnschadlich, ouch gehengkt hat an disen brief, dero zwen an worten glichlutende gemacht vnd geben sind an mentag nechst m 1452. 1453. 415 nach Mitteruasten des jars, do man zalt nach der geburt Cristi viertzehenhundert vnd zway vnd fünffczig jare. Die Siegel Berchtolds von Schellenberg (25 mm D, IV C) und Hainrichs von Almißliofen (29 mm D, IV A 2) platt gedrückt. Perg. Or. Hüfingen, Stadtarchiv; daraus Abdruck in Zeitschrift f. d. Geschichte des Oberrheins, XV, 426—434. 1452, Okt. 31. 252. Brand von Friedemueiler. Anno 1452 den letsten Octobris, daß ist an Aller Heiligen abent, ist dises gottshauß nach vß- weisung zwayer alten brieffen zu dem ersten mahl verbrunnen, die kirch sampt allen kirchengezierten, die glockenhäuser, schäuren, sampt allen gebäwen, so dem gottshauß zugehörig, nichts ist vberblieben, dan Vnser lieben Frawen cappel, vndt wird daß zaichen der obgemelten brunst noch in dem eingang der obern vndt vnderen thüeren augenscheinlich zu sehen (sie). Protokoll des Klosters Friedenweiler (Handschrift von 1731, Donaueschingen) S. 3. 1) 1455 st. Erhartz dag [Jan. 8.] trifft Endli Morgen zu Röthenbach nach dem Absterben ihres Mannes Herman Erhart, da nicht mehr festgestellt werden konnte, was von ihren Gütern Lehen des Gotteshauses Fridenweiler und was Eigentum sei, weil des Klosters Eödel verbrannt waren, mit diesem Kloster einen Vergleich, demzufolge sie diese sämtlichen Güter mit Ausnahme der Äcker, die sie dem Gotteshaus zu Löffingen an eine Jahrzeit gegeben hat, als Lehen des Klosters gegen 19 ß ^ auf den Herbst zu zahlenden Zins behält. Das Or. siegelte die Stadt Löffingen. Pap. Kop. 16. Jhdt. a. a. 0. T. 2) 1461 st. Johanns Baptisten tag [Juni 24.} entscheiden Vogt, Schultheiss und Gericht zu Löffingen zwischen dem Kloster Fridowiler und Steffan Pflüger von Seppenhouen, seinem Weibe und seinen Kindern, dass von dem Leibgeding zu Seppenhouen, das die geistliche Frau Brid von Seppenhouen sei. innegehabt und verlassen hat, 3 Jauchert Äcker und 1 Mannsmad Wiesen an Pflügerund die seinigen, 5'/2 Scheffel Kernen Gilt von den Gütern von St. Gallen an U. 1. Fr. zu Fridowiler fallen. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Löffingen (wie Abbild. Bd. IV, No. 64. Umschrift: S' BVRGENSIVN. DE.LOEFFINGEN). a. a. 0. 1453, Febr. 26. 253. Hanns Stricher, welcher von Bürgermeister und Bat der Stadt Überlingen einen Hof zu Kriewangen um ein jährliches Hubgeld baute, den dieselben aber mit seiner Einwilligung vom Hofe gewiesen haben, weil er von dem Hubgelde an Korn 3 Malter minder 3 Viertel Veesen, 3 Malter und 1 Scheffel Haber, 4 & 13 ß 4 ^; schuldig geblieben ist und zudem das Gut nicht in Ehren gehabt hat, verheisst vor dem Gericht zu Siggingen eidlich an des Gerichtes Stabe, ohne Verzug mit Weib und Kindern und all seiner Habe von dem Hofe zu ziehen, aber Heu, Stroh und was zu demselben gehöre und er auf ihm vorgefunden habe, dort zu lassen, und verzichtet auf die „hurm", die er jetzt „mit habrit" sollte genossen haben, und auf alle Ansprache an den Hof gegen die von Vberlingen und gegen den, welchem sie den Hof jetzt leihen. Dagegen lassen ihm die von Vberlingen zu einer Besserung und Ergötzung seine vorgen. Schuld nach und geben ihm noch 4 fl. Bh. bar. Geben am mentag nach dem sonntag, alz man in der hl. Kirchen singet Reminiscere 1453. Das Siegel des Junkers Steffan von Ast nicht gut erhalten. Perg. Or. Karlsruhe. 1) 1455 zinstag nach st. Pauls Bekerung [Jan. 28.} leihen Bürgermeister und Rat der Stadt Vberlingen ihren Hof zu Kriewangen Vlrichen Rainer von Brunshusen für ihn und seine ehelichen Kinder auf 416 1454. ihr aller Lebenszeit gegen 4'/ 2 Malter Veesen, 4'/ 2 Malter Haber Vberlinger Mass, 2 Tb 6 ß minder 2 ^ Vberlinger Währung, 1 Gans, 6 Hühner und 1 Viertel Eier in Überlingen zu zahlenden Zins. Derselbe gelobt auch, dass er sein Weib und seine Kinder der Vberlinger .Hölzer um Kriewangen, soweit sie das können, Tags und Nachts bannen und hüten lassen wolle, und dass dieselben, wenn sie jemand diese Hölzer verwüsten sehen oder hören werden, dies ihrem Vogte oder ihren Amtleuten anzeigen werden; auch dürfen Rainer und die seinigen aus diesen Hölzern für sich selbst nichts verwenden, ausser was sie auf ihrem Gute „ver- zyinernd" oder zu ihrer Notdurft brennen; handeln sie gegen diese Bestimmung, so haben sie den von Vber- lingen nach deren Erkenntnis Wandel zu thun. Sind um den Hof zwischen bebauten Äckern „dehain holtz, lieger, heggen ald lender", so dürfen sie dieselben mit Genehmigung des Vogtes oder der Amtleute , denen die von Vberlingen solch Gelände zu besehen befehlen werden, zu Äckern oder Wiesen ausreuten. Wenn zwei ehrbare Mannen darthun, dass sie den Hof nicht gehörig bauen, ebenso wenn sie mit dem Zinse rückständig werden, so haben sie vom Hofe zu ziehen und dann, wie das Landrecht und Gewohnheit ist, auf demselben „h5w, strow vnd buw" zu lassen. Bezahlen sie aber den Zins gut, so dürfen sie aus keiner Ursache während ihrer aller Lebenszeit vom Hofe gedrängt oder mit dem Zinse gesteigert werden. Perg. Or. mit dem plattgedrückten Sekretsiegel der Stadt Vberlingen. a. a. 0. 2) 1465 mittwoch nach st. Jörgen tag [Apr. 24.1 empfängt Hans Bül von Kriewangen von Bürgermeister und Rat zu Vberlingen ihren Hof zu Kriewangen, den sein Vater Hanns Bul sei. innegehabt, auf seine Lebenszeit um 9 Malter Korn, halb Veesen, halb Haber, 2 lt 6 ß 10 ^ Vberlinger Mass und Währung, 1 Gans, 6 Herbsthühner, 1 Fastnachthuhn, 1 Viertel Eier Zins, zahlbar als Vorzins zu Vberlingen in den Kasten. Zahlt er den Zins nicht, oder wird kuntlich erfunden, dass er nach Landrecht den Hof nicht in Ehren hält, so ist das Gut zinsfällig und heimgefallen, sonst darf er nicht gesteigert werden. Die Herren von Vberlingen empfangen ihn als einen Vogtmann in ihren Schirm, wogegen er als solcher ihren Geboten lind Verboten gehorsam sein und ihnen jährlich zu Vogtrecht 4 ß 3\ und 1 „rohhun" geben soll. Will er heiraten, so soll er ein „aigen mensch 11 derselben nehmen. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln des Junkers Hannsen Bessrer, des Rats zu Vberlingen, und Hanusen Engeischmann, Vogts zu Ramsperg. a. a. 0. 1454, Jan. 15. Rottweil. 254, Graf Johanns von Sultz, Hofrichter anstatt Kaiser Priderichs, bekundet, dass er auf dessen Hof zu Rotwil an der offenen, freien kaiserlichen Strasse zu Gericht auf Zinstag vor letztem st. Katherinen Tage [1453 Nov. 20.] gesessen sei. Ihm hat damals Ortolf von Hödorf einen Kommissionsbrief des Kaisers aus Gretz von st. Michelstag [1453 Sept. 29.] überantwortet, in dem derselbe ihm die gütliche oder rechtliche Entscheidung des Streites zwischen Ortolf von Hödorf einer- und Graf Hainrich zu Tengen und zu Nellemburg und den seinigen zu Stockach und Swaindorf anderseits, welche wider Recht und des Kaisers gemeine Reformation in Ortolfs Gerichte und Dörfer Germerßwilr und Krumbach bei Nacht und Nebel eingefallen sind, seine Armenleute daselbst freventlich geschlagen, verwundet, hingefürt, gethürmt und härtiglich gehalten haben, überträgt. Nach Verlesung dieses kaiserlichen Kommissionsbriefes hat Ortolf diesen Grafen, sowie Ammann, Vogt, Richter, Bürger und alle, die zu ihren Tagen gekommen, in der Stadt Stockach und im Dorfe Swaindorf vor das Hofgericht zu laden begehrt, worauf Termin auf letzten Zinstag ■ I ■■■§■■■ i M 1454. 417 nach Nicolai [7455 Dez. IL] anberaumt wurde. An diesem Tage hat Hanns Mantz, Schultheiss zu Rosenueld, namens der jungen Herren zu Wirtemberg gefordert, den Kläger mit seiner Klage vor diese Herren und deren Räte laut ihrer Freiheit zu weisen. Dagegen hat Ortolf eingewandt, weil die Sache vom Kaiser ausdrücklich an das Hofgericht gewiesen sei, so sei dieses berechtigt. Das letztere hat über diese Frage bis auf den heutigen Tag Bedenkzeit genommen und erklärt sich nunmehr für berechtigt, weil die Sache vom Kaiser ihm übertragen worden; wollen die Angeklagten nicht vor ihm antworten, so werde dem Kläger sein Recht laut der Vorladung und kaiserlichen Kommission dennoch folgen. Die Angeklagten haben denn auch wirklich nicht geantwortet. Geben an zinstag nechst nach Hilarii episcopi 1454. Das Siegel des Hofgerichts. Perg. Or. Donaueschingen. 1) Trotz dieses Erkenntnisses kam dieser Streit doch an Graf Virich von Wirtemberg, dem der Kaiser zu dessen Beilegung eine Kommission zusandte, denn dieser Graf entschied zu Stüttgarten 1455 dornstag nach st. Hylarien tag [Jan. 16.} als kais. Kommissär gütlich, dass die von Stockach und Swaindorf Ortolfen von Höwdorf 50 fl. Rh. auf kommenden st. Jacobs des hl. Zwölf boten Tag geben sollen, dass Graf Hainrich von Tengen für diese Summe haft werde, und dass damit aller Unwille zwischen den Parteien ganz ab sein solle. Perg. Or. mit dem Siegel des Grafen Virich. a. a. 0. 2) 1393 mentag vor Vnßers Herren Vffart tag [Mai 12] verkauft Haincz von Hödorf zu Owel- fingen Gütten von Hornstain, Walthers von Swaindorf ehelicher Frau, um 96 $ 10 ß $i Const. seinen Hof zu Garmenswiler, der Lehen von Neuenbürg ist, und 2 halbe Höfe zu Mainwangen, die Lehen von Ow und von seinen Vettern Dyetrich und Haincz von Hödorf vormals erkauft sind"). Perg. Or. mit dem eingenähten Siegel des Ausstellers. Sigmaringen, f. Domäneuarchiv. a) An dieselbe Frau verkaufen 1393 an st. Vrbanus tag [Mai 25.] Dyetrich von Hödorf und sein Bruder Hainrich, Hainczen von Hödorf von Schenkenberg sei. Söhne , um 93 ß ,-S) Const. ihren Hof zu Garmenswiler, der Lehen von Neuenbürg ist, und ihren Halbteil eines mit ihrem vorgen. Vetter Haincz geteilten Hofes zu Mainwangen. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln, a. a. 0. — Auch Bencz von Hödorf, Benczen sei. Sohn, verkauft zu Stokach 1393 samstag vor st. Oswalts Tag [Aug. 2.J um 123 U h „italiger" an dieselbe seinen Hof zu Garmenswiler. Gewähren sind Bilgrin von Hödorf, Bruder des Verkäufers, und Dyetrich von Hödorf, Hansen sei. Sohn, sein Vetter. Perg. Or. (die Siegel des Ausstellers und der Gewähren fehlen), a. a. 0. 3) 1408 donrstag nach st. Gallen tag [Okt. 18.] vermachen vor dem Landtage zu Stokach (Landrichter in Hegöw und in Madach Hainrich Houdorfer) auf den Fall ihres Todes Güta, Walthers von Swaindorf sei. eheliche Frau, mit ihrem ihr hiezu gegebenen Vogte Cunrat von Hoüdorf und Cünrat von Swaindorf, ihr Sohn, als Seelgeräte dem Gotteshause Walde um Singens und Lesens willen ihren eigenen Hof zu Garmenswiler, der 7 Malter Korngeld, 3 $ h, 5 Hühner und 1 Viertel Eier giltet. Das Kloster darf den Hof nie veräussern. Dieses „geinecht" vollführen die beiden gerichtlich in die Hand der Walder Äbtissin Vrsulen von Bischach, auf deren Bitten diese Landgerichtsurkunde ausgestellt wird. Perg. Or. mit den zerbröckelten Siegeln des Landgerichts und Cünrats von Swaindorf und dem beschädigten Cünrats von Höudorf. Überlingen, Stadtarchiv. VI. 53 418 1454. 1454, Febr. 28. 255. Johanns Graf zu Werdemberg stiftet zu Ehren Gottes, der Muttergottes, des hl. Papstes Felix und der Heiligen Jörg, Benedict, Sebastian, Barbara, Katherina und Thorothea in der Kapelle des Schlosses zum Heiligenberg eine ewige Messe und begabt sie mit einem Hofe zu Frickingen, der je 4 Malter Veesen, Boggen und Haber, 15 ß ^ und 1 Viertel Eier giltet, mit einem „lehen" daselbst, das 1 Malter Veesen, 2 Malter Haber Vberlinger Mass, 9 ß d\ und 30 Eier giltet, mit einer Hofstatt [wo?], die 4 ß ä\ zinst, mit 3 ^ ^ Zins aus seinen 2 Gütern zu Eglarüti, 4 # 12 ß $. Zins aus 5 Gütern zu ßüssenswiler und mit *| a Fuder Wein Costentzer „yche" Gilt aus seinem Garten zu Frickingen, gen. Silberberg, oder 5 # <$i Landeswährung Zins dafür. Die Pfründe verleiht der Herr zum Heiligenberg; ihr Inhaber soll persönlich zum Heiligenberg im Vorhof sitzen und in der gen. Kapelle Messe lesen, „als dick er des von dem allmechtigen gott ermant vnd von siner eignen ge- wissni bewegt wirt, sonder als er gott darvmb zu antworten getruwt" a ). Geben vf dornstag nach st. Mathis des hl. zwölfbotten tag 1454. Das Siegel des Ausstellers fehlt. Perg. Or. Donauesclüngen. a) Diese Stiftung bestätigt 1454 März 11. der Constanzer Generalvikar. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel desselben, der vorigen Urkunde transfigiert. 1454, Juni 21. 256. Cünrat Schorpp von Frödenberg und Elßbeth von Magenbuch, sein ehelicher Gemachel, verkaufen dem Abte Georg und dem Gotteshause zu Schalmenschwiler das Haus Frödenberg, gelegen ob den Bergen, mit Gerichten und allen Zugehörden, ihr Gericht, Zwing und Bann und sonstige Gerechtigkeiten zu Ober- und Vnderochsen- bach, „das wintäffer" zu Vnderochsenbach, ihre Vogteien, Dienste und Gerechtigkeiten zu Hannennest, Mettenbüch, dem Bentzenberg, und zwar Frödenberg und beide Ochsenbach als freieigen, das Gütlein zu Hannennest als Lehen von der Äbtissin zu Büchow. Die Güter sind abgabenfrei, nur etliche Äcker geben Zehnten und ein Wieslein unter dem Valcken 6 ^ jährlich dem Heiligen gen Denckingen. Sie haben die Güter auf dem Landgerichte zu Buran aufgegeben. Sie bekommen als Kaufsumme 3000 "& h Büdlinger Währung teils bar, teils in einem Zinsbriefe a ). Geben vff frytag nechst nach Vnser Herren Fronlichamstag 1454. 1454. 419 Die Siegel der beiden Verkäufer, ihres Bruders und Schwagers Johansen von Mägenbüch, Kirchherrn zu Mengen, und Renharten Nerars, weiland Untervogts zu dem Hailgenberg und zu Büren gesessen, der auf dem Landgerichte zu Büran der Verkäuferin Vogt war, unkenntlich. Perg. Or. Karlsruhe. / a) Die Urkunde über den landgerichtlichen Verzicht der Verkäufer datiert von demselben Tage. Perg. Or. mit dem Siegel des Landrichters Berchtold Haßlach (wie Abb. No. 53). a. a. 0. 1454, Nov. 5. 257. Graf Hainrich von Lupfen giebt, „wann das ist, das die hailig geschafft all cristan glbbig lütt raiczet vnd getrülich vnderwyset, das wir das ymerwerend gut erwerben süllend vmb das, so vns zyttlich gütt zu verendung vnsrer lebtag vnder- zogen vnd bingenomeu wirdet, das wir denn das gaistlich mit göttlichem widergelt in himelschen fröden niessent vnd besitzent", Hansen Kayser, Leutpriester zu St. Martin zu Engen, und seinen Nachfolgern seinen kleinen Zehnten zu Anseifingen im Etter. Dafür müssen die Leutpriester der gen. Kirche zu Engen am ersten Zinstag im Advent oder acht Tage davor oder darnach seine Jahrzeit und „begrebt" begehen mit 14 Priestern, einer gesungenen Seelmesse, einem gesungenen Frauenamte, einer Vigil und einem Placebo in gen. Pfarrkirche, „als sy gott dem almachtigen darvmb wollen antwürt geben an dem lesten tag". Wenn er oder seine Erben nach seinem Tode, „den gott in sinen gnaden lang wolle uffenthalten", den Zehnten zu Anseifingen veräussern sollten, so soll der vorgen. Teil ausgeschlossen bleiben, oder er und seine Erben müssen sofort zum Ersätze 100 fl. Rh. der gen. Pfarrkirche geben, die an einem gelegenen Gute angelegt werden sollen. Wenn ein Leutpriester den gen. Jahrtag nicht also hält, so fällt der Kleinzehnten zu Anseifingen an den Techan und das gemeine Kapitel zu Engen, die dafür den Jahrtag halten; thun sie das nicht, so fällt der Zehnten an die Erben des Stifters heim. Wenn einer der Erben diese Stiftung verletzt, „der sol sich bekennen in vngnaud sin gefallen gottz des almachtigen vnd der loblichen jungtfrowen Marien". Geben an zinstag vor st. Martis tag 1454. Die Siegel des Ausstellers und seines Bruders Sygmund fehlen, das seines zweiten Bruders Hans stark beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1395 st. Laurentien abend [Aug. 9.] verkaufen unter Vorbehalt des Wiederkaufs Hans, Peter und Wolfram Herren zu Hewen Hansen dem Murer, Bürger zu Sckaffhusen, um 900 E h ihren Zehnten halb zu Ansehungen für rechtes Lehen a ). Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln der Aussteller. Karlsruhe. a) 1395 dunstag nach Vnser Frowen tag ze herbst [Sept. 9.J leiht Bischof Burkart von Costentz diese Zehnthälfte, die von seinem Gotteshause Lehen ist, Johansen Murer dem Wirte, Bürger zu Schaffhusen, an den ihn 53* 420 1455. 1458. sein Bruder Johans und seine Vettern Peter und "Wolfram, Gebrüder, alle drei Herrn von Hewen, um 450 U 3\ Const., je 2 h für 1 r9j gerechnet, verpfändet haben, für die Zeit der Pfandschaft. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Bischofs, a. a. 0. — Diesen Halbteil giebt Murer um 900 U h dem Kloster Allerhailgen in Schaffhusen 1405 donrstag nach vssgender Phinstwßchen [Juni 18] gegen ein Leibgeding. Perg. Or. mit den nicht gut erhaltenen Siegeln Hainrichs von Randegg, Ritters, Vogts zu Schaffhusen, der Stadt Schaffhusen und des Ausstellers, a. a. O. — Diese Übergabe bestätigt zu Schaffhusen 1406 frytag nach st. Mauricien tag [Sept. 24.] Herzog Friderich von Osterrich. Perg. Or. mit dem Siegel des Herzogs, a. a. 0. 2) 1397 mentag vor st. Nicolaus tag [Dez. 3.] bekunden Schultheiss und Eat zu Engen, dass vor ihnen unter der Lauben zu Engen vor offenem Gericht Cüni der Blüm und seine eheliche Wirtin Adelhait Cüni Haerdi und seine eheliche Wirtin Ann, und Katherin, Eberli Haerdins eheliche Wirtin, alle Bürger zu Engen (die Frauen sind Schwestern, Eberlin Boners sei. Töchter) den Verkauf eines Guts zu Ansel- uingen, das je 1 Malter Kernen, Haber und Boggen Engener Mass, 3 ß ^ Const., 30 Eier und 2 Hühner giltet, um 20 9> 3t Const. an ihren Mitbürger Hennin den Hattinger gerichtlich gefertigt haben. Als Vogt der Frauen Anna und Katherin, welch letzterer Mann krank ist, dient hiebei Hennin der Ziler, und als Vogt für Frau Adelhait Cünin Megger. Perg. Or. (das Siegel Herrn Peters von Hewen fehlt). Donaueschingen a ). a) Einzelgüter zu Anseifingen empfiengen im 15. Jhdt. von den Grafen von Lupfen zu Lehen die Camerer, Brugger, Blum und Kürßner von Engen als Lehen von Hewen. Lupf. Kopialbücher I, 4, S. 19, 21, 26. Donaueschingen. 3) 1445 st. Thommas aubent [Bez. 20.] vermacht auf dem Landtag bei Ach an dem Wasser (zu Gericht sitzt Graf Conradt von Tengen, Graf zu Neuenbürg, Landgraf in Hegöw und in Madach. Herr zu Cuon- tzemberg) RuoTvon Neuwenhaußen seinem Knecht Jörg Eißhabcr um dessen besonderer Dienste willen seinen eigenen Hof zu Anselflngen, der 6 Malter allerlei Korns, 6 ß $, Hühner und Eier giltet"). Das Or. siegelten das Landgericht und Ruof von Nuwenhaußen. Lupf. Kopialbücher II, 1, S. 225. a. a. 0. T. a) 1456 freytag nach vßgender Osterwochen [Apr. 9.] verkauft Jörg Rißhaber diesen Hof vor Hannß Rößler, Schultheiss von Engen, der daselbst im Namen Graf Sigmundts von Lupfen zu Gericht sitzt, für 45 # ^j Const. an Clauß Ernst, gen. Ellin, Bürger zu Engen. Das Or. siegelte die Stadt Engen, a. a. 0. II, 1 S. 229. T. 1455, Apr. 28. 258. Vogt, Rechtsprecher und Gemeinde der Dörfer Sytingen und Oberflacht bevollmächtigen Dietrich Frybolt zu Oberflacht, sie vor dem Hofgericht zu Fiirstenberg zu vertreten, vor dem sie Vli Zingk zu Tainingen, weil sie Clösen Vitten und Peter Kirchhern, verschriebene, verrufene und ihnen verbotene Ächter, wider Landgerichts Gebot enthalten haben sollen, vorgenommen hat. Geben an gtitemtag vor Phylippe vnd Jacobi 1455°. kenntlich. Das Siegel des Priesters Hainrick Waibel zu Wurmlingen, unter Papierstreifen aufgedrückt, un- u Perg. Or. Donaueschingen. 1458, Mai 30. 259. Hanns von Liechtenfels verkauft um 50 fi. Eh. seinem Schwager Martin von Blünienecke den m*m Wes> m 1458. 421 Gerlerspach bei Husen im Kinczigentall, den derzeit lehenweise Wolfelin Vff dem Bühel niesst, unter Vorbehalt des Wiederkaufs. Geben vff den nehsten zistag vor Vnsers Herren Fronlichnams tag 1458. Die Siegel des Ausstellers und des Haslacher Schultheissen Paulus Buman (im Schilde zwei sich kreuzende Hauen, r. u. 1. davon 2 unkenntliche Figuren, vielleicht r. P., 1. B., Umschrift... los. burotnan.) Perg. Or. Donaueschingen. 1458, Juni 2. 260. Heynrich Loymar empfängt von Junker Debolt, Herrn zu Hohengeroltzecke, alle Zinse und Güter, die sein Vater sei. und vor ihm Hans von Schuttertale sei. zu Kubach zu Lehen gehabt hat. Wann er oder die Leute, welche diese Güter in Händen haben, Gerichts bedürfen, so will Junker Debolt einen Richter in das Dorf zu Kubach setzen. Geben vff frytag nach Vnsers Herren Fronlichams dag 1458. Das Or. siegelte der Aussteller. Geroldseckisches Kopialbuch (15. Jhdt.' S. 58 v . Karlsruhe. 1) 1377 tunstag nach st. Michels dag [Okt. 1.] verkaufen Henni Britz und seine eheliche Wirtin Katherin, Bürger zu Wolua, den Pflegern „der phflegnüst" an st. Virichs Gotteshaus zu Schenkenzell für 19 $ $i Strasburger Münze das Gut vf Kübach, „des sint drü vierdentail ains lehens" und das 1 U u. 4 ß h Eotwiler Münze, 3 Herbst- und 3 Fastnachthühner, 60 Eier und 3 „tagwent" giltet. Zeugen: Pfaff Cünrat Eekenbach, Kirchherr zu Wolua, Pfaff Cünrat Messing, Kirchherr zu Schiltach, Pfaff Hainrich von Schenkenzeil, Leutpriester zu Schenkenzell, Fritsch Britz, Schultheiss zu Wolua, Wernher der Maister von Schenkenzell, Haintz Diefenbach, Walther Vf Brantstaig, Haintz der Hass. Perg. Or. mit dem Siegel der Stadt Wolfach (abgebildet Bd. II No. 536). Donaueschingen. T. 1458, Aug. 21. 261. Hanns Gremiich von Zustorf, Bürger zu Pfullendorf, verkauft Graf Johansen zu Werdernberg den Kelnhof und die Vogtei zu Ah dem Dorf mit Vogtleuten, Gütern, Gerichten, Zwing und Bann, Weihern und aller Zubehör als lediges Eigen für 1200 U h Landeswährung. Der Verkäufer soll alle darauf bezügliche Briefe dem Käufer übergeben; findet sich später gleichwohl noch der eine oder andere, so soll er keine Kraft haben. Als Pfand dafür stellt der Verkäufer 400 # h, die ihm „nauch lut ains schuld brieffs" gehören. Geben am nechsten mentag vor st. Bartlimes dez hl. zwölfbotten tag 1458. Die Siegel des Ausstellers und der Stadt Pfullendorf nicht gut erhalten. Perg. Or. Donaueschingen. S. I v %'.: w BK3fc*S 422 1459. 1460. I I ■ 1) 1391 fritag nach st. Vrbans tag [Mai 26.~\ eignet Eüdolf Gremiich zu Zustorf st. Cristoforn, st. Jacob und den Heiligen in der Kirche zu Phullendorf ein Drittel des grossen und kleinen Zehntens zu Ah, das von ihm allein und nicht auch von den andern Gremlichen zu Lehen gieng, und das Jäk der Wahter, Bürger zu Phullendorf, Hans Böller und Michel Zuber von Ah von ihm zu Lehen hatten und an den Priester Hansen den Han, Heiligenpfleger zu Phullendorf, anstatt derselben Heiligen um 96 tf ^ Cost. verkauft haben. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers (die Cünrat Gremiichs, Ammanns zu Phullendorf, Hansen Gremiichs, weiland Herrn Virichs, Ritters, Sohns, und Hansen Gremiichs, gen. der Zeller, zu Lincz gesessen, seiner lieben Vetter, mit deren Rat er dies gethan hat, fehlen). Karlsruhe. 2) 1458 fritag vor st. Dyonisius tag [Okt. 6.] anerkennt vor Peter Schnall, Stadtknecht zu Pfullendorf, der daselbst mit den geschwornen Richtern anstatt des Stadtammanns Hainrich Gremiich zu Gei'ichte sitzt, der letztere, der Vogtei und Kelnhof Ah an Hannsen Gremiich verkauft hat, mit diesem die Verpflichtung, Rodel und Briefe darüber dem obgen. Grafen einzuhändigen; da er aber, obwohl er mit Fleiss seine Briefe durchsuchte, nur einen darüber (es ist V, No. 544), der zudem auch von andern Gütern handelt, gefunden hat, so erkennt das Gericht, dass er nicht pflichtig sei, denselben herauszugeben, setzt aber eine Abschrift desselben in seinen Urteilsbrief. Perg. Or. mit beschädigtem Siegel des Stadtknechts, a. a. 0. 1459, März 12. 262. Rudolf Bessrer, Bürger zu Vlm, bekennt, dass er das von seinem Bruder Hainrich Bessrer, Bürger zu Rauenspurg, um 1000 fl. Rh. erkaufte Burgsäss, Behausung und Burgstall zu Wyler nicht veräussern dürfe, sondern dass dasselbe nach seinem kinderlosen Tode wieder an seinen Bruder oder dessen männliche Erben und dazu von seinem liegenden und fahrenden Gute 400 fl. Rh., wie sie an der Stadt Rauenspurg geschwornen Goldwage gang und gäbe sind, fallen, hinterlasse er aber Kinder, so falle Wyler an diese. Geben an st. Gregorien des hl. baubsts tag in der Vasten 1459. Die Siegel des Ausstellers, Luczen von Landow, Ritters, Jos Huntpiß, des Ausstellers Schwagers, weiland Bürgermeisters zu Rauenspurg, und dessen Bruders Hans Bessrer von Vlm fehlen. Perg. Or. Wangen, Stadtarchiv. 1460, Apr. 26. Wien. 263. Kaiser Fridreich befiehlt allen Reichsangehörigen, den Grafen Jörg zuWerdem- berg fortan an dessen Herrlichkeit, Würde und Rechten seiner Grafschaft zum Heiligenberg und namentlich am Geleite, an denen ihm merkliche Verhinderung besehenen, ungeirrt bleiben zu lassen. Geben zu Wienn am sambstag nach st. Jörgen tag 1460. Das kais. rückwärts aufgedrückte Siegel fast ganz abgefallen. Perg. Or. Donaueschingen. 1) 1460 am letzten tag des monads Apprilis [Apr. 30.] schreibt zu Wien Kaiser Friderich dem Bischöfe Hainrich zu Costentz, ihm habe Graf Georg zu Werdemberg vorbringen lassen, dass etliche Bi- 1460. 423 schöfliche von Merspurg in seiner Grafschaft zum Heiligenberg einen Frevel begangen, und dass, als seine Amtleute dieselben deshalb an seinem Landgericht zu dem Heiligenberg, darin auch die von Merspurg liegen, mit Recht vorgenommen, die letztern einen Boten auf den Gerichtstag mit einem Briefe, der des Bischofs und des Stifts zu Costentz Freiheit wäre, gesandt und begehrt hätten, die von Merspurg laut dieser Freiheit „zu weisen"; da der Bote aber nicht habe hören lassen, was dieser Brief enthalte, und da deshalb die Urteiler des Landgerichts zu den von Merspurg nach des Landgerichts Herkommen und Form gerichtet haben, habe der Bischof diese Urteiler, als ob sie gegen seine und seines Stiftes Freiheit gehandelt hätten, mit geistlichem Gerichte vorgenommen und in den Bann gebracht, obwohl gen. Graf sich wegen derselben vor dem Kaiser Rechtens erboten habe, und sie damit genötigt, vor seinem geistlichen Richter in Recht zu stehen, was die Freiheiten des Grafen und seines vom hl. Reiche ohne Mittel niessenden Landgerichtes merklich beschwere. Auf Anrufen des Grafen, und weil der Gerichtszwang des gen. Landgerichts samt seinen Freiheiten von ihm als Kaiser und dem Reiche ohne Mittel fliesse, also seiner Natur nach nur vor ihm zu rechtfertigen ist, so befiehlt er dem Bischöfe, die geistlichen Gerichte gegen die gen. Urteilsprecher binnen 10 Tagen nach Empfang dieses Briefes abzuthun und etwaige Ansprüche gegen dieselben und gegen Graf Georg bei ihm, dem Kaiser, anzubringen. Perg. Or. mit dem unter Papier rückwärts aufgedrückten, unkenntlichen kais. Siegel, a. a. 0. 2) 1466 am mittichen vor st. Bartholomeus tag [Aug. 20.\ erlaubt zu Gretz Kaiser Friderich, Jorigen, Vlrichen, seinem Vorschneider und Hofgesind, und Haugen, seinem Rate und obersten Truchsessen, Gebrüdern, Grafen zu Werdemberg, die an Freien, mit denen als Landrichtern das Landgericht in ihrer reichslehenbaren Grafschaft zum Heiligen Perg besetzt werden solle, Abgang haben, und deren Landgericht dadurch an seiner Übung gehindert werde, fortan, so oft dies nötig werde, einen ihrer Leibeigenen, nachdem sie ihn ganz ledig gelassen, zum Landrichter zu setzen, und verleiht diesem Freigelassenen alle Rechte der freien Leute des hl. Reichs. Perg. Or. mit dem beschädigten kais. Siegel, a. a. 0. 1460, Apr. 26. Wien. 264, Kaiser Fridrich giebt die Herrschaft, Stadt und Schloss Sigmaringen, welche ihm Elisabeth geb. von Wirteinberg, Grätin zu Werdemberg, dazu aufgelassen hat, ihrem Gemahle, dem Grafen Johanns zu Werdemberg, als Lehen vom Reiche. Die Grenzen der Herrschaft, „die da gend von Sigmeringen gen Riethawsen in den Stockbrunnen, ausser dem brunnen in die Hornang in den stain, auß dem stain gen Burckwilr, von Burck- wilr den rechten wege für das lindli auff die lanntstraus in den fürt bei der Obern Müle, ausser dem selben fürt gen Pfullendorf in das ober tor, ausser dem obern tor von Pfullendorf die rechten lanntstrass gen Ah in das dorf, ausser dem selben dorf die Ah das wasser auf gen Rüschritt in den fürt, ausser dem fürt zu Rüschritt den pach auf gen Alberwilr in den brunnen, ausser dem brunnen von Alberweilr in das Buchli, ausser dem Buchli die strass hinauß gen Selgensweilr in den brunnen, ausser dem brunnen zu Selgenswilr gen Luggerstorf in den fürt, ausser dem selben fürt die Ablach hinab in den herfurt zu Mundersdorf, ausser dem selben herfurt zu Eglis- muli in das mülrad, ausser dem selben mülrad gen Madach in den hof, ausser dem hof zu Madach in das kirchli zu dem Heiligen Kreutz, ausser dem Heiligen Kreutz den bach auf gen Holtzen in den fürt, ausser dem selben fürt den pach auf gen ■t/0 424 1460. 1 I Oberswaindorf in die linden, ausser der linden zu Oberswaindorf gen Taningen in die linden, ausser der linden zu Taningen gen Grindelbuch in den hof, ausser dem selben hof gen Kallemberg in den graben, ausser dem graben zu Kallemberg den steyg hinein in sannd Jörgen kirchen bey Buchen, ausser der selben kirchen die Altenstrass hinab vor dem trouff gen Hainstetten in den nußbam, ausser dem nuß- bawm gen Buttelbrunnen, von Buttelbrunnen gen Dietfurt in das mulrad, ausser dem selben mulrad die Tunaw ab in die Sinihen, da sy in die Tunaw gat, und die Smihen daseibs auf gen Weckenstain in das burckstal, ausser dem burgstal gen Ysikouen in den fürt, ausser dem fürt zu Ysikouen gen Egelfingen in die kirchen, ausser der kirchen zu Egelfingen gen Bilafingen in das wilr, von Bilafingen in den Byber Ursprung vnder Habspurg die Byber ab biß in die Tunaw, die Tunaw auf bis in die Ostrach, als sy in die Tunaw gat, die Ostrach auf biß in die brugg zu Ostrach dem dorf, ausser derselben brugg den rechten wege hinawzs in den Seebach, den Seebach auf gen Wiler in die hoffe, ausser den höfen zu Weylr den allten Trütterweg auf hinder dem gesiecht gen sand Jos in das bild, ausser sand Josen bild widerumb gen Riethawsen in den Stokchbrunnen". Graf Johanns soll bis st. Jacobs Tag dem Grafen Heinrich zu Ffirstemberg, dem Stellvertreter des Reiches, Gelübde und Eid leisten. Geben zu Wien am sambstag nach st. Jörgen tag 1460. Das kais. Majestätssiegel beschädigt. Perg. Or. Donaueschingen. S. 1) 1461 samstag vor st. Agaten tag [Jan. 31.] vergleicht Jos Niclaus Graf zu Zolrr Graf Hans zu Werdemberg, den altern, mit Wernhern und G5tfriden von Zymern, welche mit einander über die Ver- schreibung, die vorzeiten die Herrn von Zymern wegen ihres Jagens und Forstes in dem Forst zu Sigmaringen von den Grafen von Werdemberg erhalten haben, irrig geworden sind, also: Die von Zymern und ihre Leibeserben männlichen Geschlechts, aber nur diese, sollen fortan zu ewigen Zeiten ungeirrt von den von Werdemberg in folgendein Kreise im Forste zu Sigmaringen jagen, „nemlich von Henningen gen Ringkenbach, von Ringkenbach gen Kogenhofen, von Kogenhofen den weg hinvß gen Rast, von Rast hin fber gen Suldorf in die Rinderspegk, von der Rinderspegk die Ablach vff in Eglis müle, von Eglis müle gen Madach in den hone, vsser dem hofe zu Madach in das kirchli zu dem Hailigencrütz, vsser dem Hailigen Crütz den bach vff in den fürt gen Holczen, vsser dem selben fürt den bach vff gen Oberschwaindorf in die linden, vsser der linden zu Oberschwaindorf gen Tanningen in die linden, vsser den linden zu Tanningen gen Gründelbüch in den hone, vsser dem selben hofe gen Kallemberg in den graben, vsser dem graben zu Kallemberg den stig hinin in sant Jörgen kirchen by Buchen, vsser der selben kirchen die Alten Straus hinab vor dem troff gen Hainstetten in den nußböm, vsser dem nußböm gen Büttelbrunnen, von Bütelbrunnen gen Vilßlingen zu dem capelli, von Vilßlingen dem cappelli gen Kaltenbrunnen vnd von Kaltenbrunnen vber Spenglers bruln den weg hinvß wider vmb gen Meningen". Die von Werdemberg haben aber auch in diesem Bezirke den Forst zu handhaben, zu nutzen, zu besetzen und zu entsetzen und dürfen selbst jederzeit darin jagen, nur nicht andern darin zu jagen erlauben; ebenso sollen auch die von Zymern niemanden in diesem Bezirke jagen lassen. Von mehrerer Freundschaft wegen gönnt Graf Hans von Werdemberg den von Zymern und ihren Erben Mannsgeschlechts, aber nur diesen, ferner im Forste zu Sigmaringen „von Vilßlingen dem cäpelli gen Kaltenbrunnen, von Kaltenbrunnen vber Spenglers brül hinvß gen Meningen vnd 1460. 425 von dannen die Ablach vff gen Meßkirch, von Meßkirch den rechten weg hinvß gen Oberstetten, von Ober- stetten gen Hainstetten in den nußböm, vss dem nußböm die Alten Straus hinab gen Büttelbrunnen vnd von Büttelbrunnen widervmb gen Vilßlingen in das capelli" den Forst zu besetzen und zu entsetzen, zu erlauben und zu verbieten, nicht aber jemand darin jagen zu lassen. Nur die von Werdemberg dürfen auch in diesem Bezirke ungehindert jagen a ). Das Or. siegelten der Tädingsmann, Graf Johans von Werdemberg, und seine Söhne, die Grafen Johans und Jörg, und Wernher und Götfrid von Zymern. Zimm. Kopial- buch II, 27. a) 1463 dornstag nach st. Gregorien tag [März 17.] ergänzen Hug Graf von Montfort, Herr zu Rottenfels, Jos Niclaus Graf zu Zolr, und Eberhart Truchsess zu Walpurg, Ritter, infolge eines neu ausgebrochenen Streites zwischen den von Zimmern und den von "Werdenberg diesen Vergleich dahin, dass die letztern „zwyschen der Ablach, der Krumbach vnd dem Bollerbach gegen dem HSgow" jedermann ungeirrt von den von Zimmern zu jagen erlauben dürfen, und dass auch die von Werdemberg in dem oben gen. Kreise, in dem die von Zimmern den Forst zu verleihen haben, nicht jagen dürfen, a. a. 0. II, 30. 2) 1468 mentag vor st. Niclaus tag [Dez. 5.] giebt zu Stutgarten Graf Virich zu Wirtemberg Hanns und Cünrat von Bübenhofen, Gebrüdern, beim Verkaufe seiner Herrschaft Gammertingen an dieselben auch auf deren Lebenszeit das Jagen und den Wildbann in einem Bezirke „von Gamertingen vnd Hattingen an den Werdembergischen vorst gen Jungnow vnd da dannen gen Bildungen vnd von Bilelfingen den stig gen Ineringen nach der stras, von Ineringen gen Velthusen, von Velthusen gen Trochteliingen aber nach der stras vnd von Trochteliingen das wasser herin wider gen Gamertingen vnd furohin aber vff den Werdembergischen vorst". Nach deren Tode ist ihren Erben „die birß zwuschen den wassern" vorbehalten, wie von Alter hergekommen ist. Perg. Kop. Stuttgart. 1460, Mai 13. 265t Martin Hornwadel, Schultheiss zu Geyßingen, sitzt daselbst zu Gericht. Vor ihm klagen Claus Henßler, der alte, Heinrich Biettenbacher, Conrad Henßler und Gierg Diernberger von Firstenberg namens der Stadt Fürstenberg zu den von Ney- dingen: zu Geysingen sei vormals erkannt worden, dass dieselben, sobald die Herrn von Fürstenberg sie deshalb gen Fürstenberg zu steuern heissen, die Güter, welche sie zu Fürstenberg erkauft und aus dieser Stadt Steuer gezogen haben, dorthin versteuern sollen, nun hätten die Herrn von Fürstenberg sie wirklich also zu thun ge- heissen, trotzdem thäten sie es nicht. Die Beklagten antworten durch Hans Meyer und Claus Baulin von Neydingen, es „hab sye nit benuegt an eynem einigen ge- richt, dieweyl es vmb steur sey, sonder solch gericht solle besetzt werden von mehren gerichten, dan von einem gericht, vnd wann das beschee, so wellend sie antworten, deshalben seyend sie vor meinen herren von Furstenberg geweßen, die megen ihnen solch gericht von einem oder [mehren] gericht besetzen, wye sye wollen, da sollend dann die Sachen berechtet werden". Dieselben und ebenso die Kläger bitten „die vrtheil zu erleyttern". Darauf erläutert das Gericht das Urteil also: die Mehrheit habe erkannt, dass, wenn die gnädigen Herren von Fürstenberg die von Neydingen von den gen. Gütern gen Fürstenberg steuern heissen, dieselben dieses thun sollen. Vi. 54 ■ 426 1460. Als die Beklagten leugnen, dass ihnen dieses befohlen worden sei, wird auf Antrag der Kläger Burkhard Dierberger, Vogt zu Fürstenberg, verhört. Derselbe sagt, dass die Herren von Fürstenberg dem Vogt und andern von Neydingen dieses zu Ney- dingen auf Hof, wo ihnen die von Fürstenberg diese Sache eröffnet hätten, befohlen haben. Darauf wird entschieden, dass die Beklagten die Güter, welche in der Steuer von Fürstenberg gewesen, auch dorthin zu versteuern haben. Besiglet am zinstag nehst nach dem sontag, als man singt in der hl. kyrchen Cantate, 1460. Das Or. siegelte die Stadt Geysingen. Pap. Kop. 17. Jhdt. Donaueschingen. c 1) 1452 st. Virichs tag [Juli 4.] vermacht Cläwin Hennsler der alte, Bürger zu Fürstenberg, nachdem er alle seine Kinder, geistlich und weltlich, zu ihrer Heimsteuer begabt hat bis auf Margretten, „die nü bisher lange zyt by mir vnd ir müter gesin ist vnd vns erberlich vnd getrwlich getan hat vnd noch, ob got wil, fürbasser tun wil", derselben vorab 5 fl. oder 5 Malter Gilt, die beste Kuh, das beste Bett, „pfulwen vnd küssy, als dartzü gehört, zway lilach, ain gensy deklach vnd ain zerschnitten deklach"; an der übrigen Hinterlassenschaft soll dieselbe wie die andern Kinder erben. Perg. Or. (das Siegel der Stadt Fürstenberg fehlt), a. a. 0. T. 2) 1454 samstag vor Jubilate [Mai 11.] entscheiden Burckhart von Reckenbach zu Geißingen, Gemeiner, Conradt Metzger, Schultheiss zu Geißingen, und Virich Arnolt von Geißingen, Schiedsleute von wegen der Stadt Fürstenberg und der Gemeinde Neidingen, und Hanß Khromer, Vogt zu Tengen, und Heinrich Franck, gen. Happlin, von Northalden, Schiedsleute von wegen Hanßen von Heuwdorf zu Awel- iingen, Bitters, und der Gemeinde Awelfingen, nach genommenem Augenschein und Verhör der Kundschaften den Grenzstreit dieser Gemeinden auf der Lenge also: die Lauchen zwischen Zwingen und Bannen derselben gehen von dem Lindenstock herein gegen die Breiten Wißen und hinter dieser Wiese gegen Awelfingen in eine grosse Buche nächst darbei und daraus in eine grosse Buche auf dem Rain, „alß es thal- haldet", von da in eine Eiche oben an der Halden, daraus in eine Buche daselbst im Thal ennethalb des Wegs nach Awelfingen und diesen Weg hinab in den Grund und vom Grund des Thaies gegen Anlantz- wißen den Weg hinab in eine Mark, von dieser den alten Weg das Thal hinab bis an Anlantzwißen. Die von Awelfingen dürfen aber ob Anlantzwißen und unter der Heckenstuden nächst darob mit ihrem Vieh „vber trenckin fahren". Das Holz an der Halden, das von Anlantzwis bis an die Breite Wiß an der Halde von Awelfingen „haldet", gehört den von Fürstenberg und Neidingen, die Weide darin aber den von Awelfingen. Das Or. siegelten Burkart von Reckenbach und Hanß Khromer. Pap. Kop. 17. Jhdt. a. a. 0. 1460, Juni 23. 266. Johanns Graf zu Werdemberg, der ältere, und sein Sohn Jörig, Graf zu Wer- demberg, Herr zu dem Hailgenberg , werden mit der Stadt Pfullendorf durch Bürgermeister und Rat der Stadt Costentz vertragen: 1) Die von Werdemberg sollen die Mühlen am Andelspach von der Grafschaft zu dem Hailgenberg und der Herrschaft Sigmaringen wegen und die von Pfullendorf dieselben von ihretwegen, soviel ihnen zugehören, „beschowen, rechtuertigen vnd strauffen". Wegen des Frevels, den die 1461. 427 Pfullendorfer solcher Mühlen halb in der Herrschaft Sigmaringen begangen haben sollen, hat die Vereinigung der Reichsstädte am Bodensöw vermittelt, dass sie deshalb denen von Werdemberg zu nichts verpflichtet seien und letztere ihnen ihre Lehen länger nicht vorenthalten sollen. 2) „Vnd alß bißher ain gewonhayt ist gewesen, wann die von Pfullendorf ir lehen wolten enpfahen, daz dan ir yeglicher pfiichtig waz, ain par hendschuch dem lehenherren zu geben, deßhalb nit so vil flises durch die schriber ist gebrucht worden, die lehen in die vrbar zu schriben, alß dann vns von Werdemberg vnd von Pfullendorf nodt war, in dem sol hinfur die Ordnung gehalten werden, wann vnd so dick wir von Pfullendorf gemainlich vnd besonder lehen enpfahen, daz vnser yeglicher ainem schriber ainen Behemsch für die hendschuch sol geben, die lehen inzuschriben, alß sich gepurt". 3) Die von Pfullendorf stehen davon ab, bei und um ihre Stadt „vnd sunst allenthalben" in der Grafschaft zum Hailgenberg und in der Herrschaft zu Sigmaringen zu jagen, hetzen und „hessen" a ). 4) Das Gericht von Otenschwiler, von dem die Werdenberger meinten, dass es ihnen wegen der Herrschaft Sigmaringen zugehöre, während die Pfullendorfer es für sich beanspruchten, soll denen von Werdenberg bleiben, doch sollen sie der von Pfullendorf Leute und Güter wie bisher halten und weiter nicht beschweren. Geben am nechsten mentag vor st. Johanns dez haiigen Töfers tag zu Sün- wende 1460. Das Siegel der Stadt Pfullendorf; die der Grafen Johanns und Jorig (abgefallen). Perg. Or. Donaueschingen. T. a) Schon 1460 an st. Virichs aubent [Juli 3.] aber gestatten denselben und ihren Beisitzern die gen. Grafen in einem kleinen Bezirke um ihre Stadt dies thun zu dürfen. Zeitschr. für Gesch. des Oberrheins 31, 148. 1461, Juli 3. Bachheim. 267. Andres Loubrer von Rotemburg, kaiserlicher Notar und „thabelierer", bekundet, dass 1461 „vff fritag nechst nach Vnser Frowen tag der Beschüwung, am 3. des Howmanot zu Nonzit" zu Bacha, dem Dorf in der Bar gelegen, an offener Strasse inmitten des Dorfes und ennet des Baches vor ihm und den dazu erbetenen Zeugen Virich Clinge, Leutpriester zu Munnelfingen, und Niclauß Kr am er, Kaplan zu Vnnendingen, Junker Hans Virich von Almeßhouen, Vogtherr dieses Dorfes, „mit lut lebender stimme" gefragt habe: „Nach dem vnd danne die gantz gemaind vnd ge- pursame ime als irem vogtherren gesworn hetten, gehorsam vnd gewertig zu sin, als dann das der ayd wysen were, also Hesse er sy alle vnd yeglichen insonders by dem selben iren geswornen ayden fragen vnd daruff sagen, was sine gerechtikeit zu Bacha, ouch sy ime pfiichtig vnd schuldig zu thunt werint, vnd wo vnd wie fer 54* 428 1461. in circels vmbkreis irs dorfs Bacha zwing vnd benn giengent, damit das er, ouch sine erben vnd naehkomen harinne in allen stucken gefifren vnd nit wyter, noch minder langtin, noch tättin, danne billich vnd recht were vnd zu thünd hetten. Vnd vff diß frag die von Bacha by iren geswornen ayden alle vnd yeglicher insonders diß nachgemelt eroffnung vnd sag bedachteclich, ouch durch erindrunge von ainem an den andern aigenlich erkunnet, daruff ainmüntlich gesagt also: Des ersten, das ir zwing vnd benn Bacha irs benanten vogtherren, siner erben vnd naehkomen haissent vnd syent mit aller gerechtikeit vnd mit allen gerichten vnd fräuelen, dein vnd groß, mit den zechen pfunden biß an die hochengericht, wie vnd in weihen weg die begangen vnd volbracht werdent, so dann in den selben des dorfs Bacha zwing vnd benn bescheen, es sig ze holez oder ze ueld. Item vnd sind diß die zwing vnd benn des dorfs Bacha mit aller gerechtikeit vnd altem herkomen ye- welten von ainem an den andern, ye dem eitern gehört, ouch dz also gebracht: Vnd vahet an vff dem Vbeltal by den dry haselstuden vnd gat in anwandel die furhin vfl in die wyden, die gen Buchen hört, vnd obnen vß, vß der Af.. .hinin Cleywessen vnd hinüber in die Stainmüri, vnd vß der Stainmüri hinüber in den öpfelbom vnd vß dem bpfelbom in Wernhers büheli, da stät ain margkstain, vnd von der selben margk hinüber vntz an die grund, da stat ouch ain margk vnd die grund vff vncz an die Wulfinen Tannen, vnd von der Wülfinen Tannen vnd den dry studen vncz hinin zu der Witen Grub, hört gen Bacha in Aygers Kuchlis gut, vnd da durch die rain ab vncz an die trengky vnd vß der trengky Schneczers acker vff vnd von dem selben in den birbom vnd von dem birbom vncz in die Stainmür , die man nempt Zum Krießböm, vnd vom Krießbom in des ßöthusers brünnly vnd dauon in Boussen- bach vnd dauon vncz in die Wüten vnd die Wüten ab vncz in die Gouchen; vnd es syge von Ewentingen oder von Bacha hat niemen dem andern ze wören ze rammen, wenn er ain or in die hand nympt vnd durch den arm wirft, vnd als wyt er wirft, mag er rammen; vnd dann Gouchen vff hat er beyde steder zu beseezen vnd entseezen vncz in Bachhamerbach, den bach vff vncz widerumb zu den dry hassel- studen, da angehept ist. Item darnach so söllent alle die von Bacha, weihe gemarer sind, ze Wyhennechten, des glichen ze Pfingsten, ouch zur Vaßnacht zu dero zit irem vogtherren holtzen, der ain höwen vnd der ain faren ainen tag, als sit, gewonhait vnd recht ist. Darnach sol im yeder zug syben tag zagker gan, wenn der vogt- her wil, doch so sol er yeglichem zum tag ain gewonlich brot geben, ouch so sol yeglicher im ainen tag hagen, des glichen yeglich hüb vnd yeglichs gut ainen tag; vnd sol ouch yeglicher im zwen tag mist vßfuren, vnd welher aber nit roß, noch karren hetty, der soll aber helfen laden; vnd sol ye das gut ime ainen frontag 1461. 429 schniden zu beyden ernen, wenn der vogther wil, vnd die zwen hoff sond ouch zu yeder erni yeglicher ainen binder geben vnd sond im das körn inftiren vnd was er vff dem feld hat, vnd sol im ouch yegliches gut ainen tag meigen zum besten, wenn er wil, vnd yeder maiger, ouch yeglichs gut ain fart inneren vnd ain tag hbwen, des glichen troschen; item vnd vier karren nach win: nemlich Stutzen hoff den ainen vnd den man nempt yetz des Wiesten hoff, genant Braiten, ouch ain karren vnd die widum ain karren vnd Schnöwlis gut ain karren; vnd was man dem vogtherren also tat in allen vorgenanten diensten, so sol er den luten zessen geben vnge- uarlichen". Das Notarszeichen ist unten angebracht. Perg. Or. Donaueschingen. S. 1461, Dez. 18. 9ßg i Hanns Höppli, der junge, Bürger zu Sulgen, der zu Mannlehen 2 Giitlein zu Egenwiler „vnd daby ander äkker, wisen, holtz vnd veld, das sin eigen vnd als ein hof ist", besitzt, und der dieses Eigen „vmb das er nü dem aigen nit mer zu zieh, dann dem lehen, nachdem das vnder ainander liget", den Grafen Jeorig zum Werdemberg und zum Hailigenberg aufgetragen hat, empfängt das Lehen und das bisherige Eigen zusammen unter dem Namen „der hof zu Egenwiler"; sind von seinem Geschlechte nur noch Frauen oder Töchter vorhanden, so haben dieselben dem Lehensherrn erbere Träger zu geben. Actum vff frytag vor Thome apostoli 1461. Heiligenberger Lehenurbar von 1461, S. 72. Donaueschingen. 1) 1360 Mai 29. verkauft Gg. von Bizzenhouen mit seinen Söhnen Konrat, Gebhard, Hans und Georg den Bürgern zu Markdorf alle Lehenschaft und Rechte an den Gütern und Höfen zu Gannenweiler um 4 & ■■'■:>■*• y. ... 1468. 449 und Kallemberg, Wernher von Zymern, Frei, mit Oberndorf, Wildenstein, Liber- tingen, Althein, mit dem Kirchensatz zu Bietingen und mit seinen Wildbännen, Hans Wernher von Zymern, Frei, mit Meßkirch, Göttfryd von Zymmern mit den Schlössern Zimern und Sewdorf, mit Hiltzingen und der Vogtei in der Höry, Jörg von Gundelfingen, Frei, mit Schloss und Dorf Nüffren, mit dem Schloss Tegnegk und der Stadt Hayingen, Jörg Truchsess zu Waltpurg, Bitter, mit Waldsee, Mengen, Winterstetten, Swartzach und Wyenend und Berchtold vom Stein, Bitter, mit Zell, Swayhusen und Gruntzhein schliessen ein Bündnis. Die Vertragsbestimmungen lauten : 1) B 0b vnser einr oder mer vnder vns einem vnserm mittgesellen oder mev, von wem das war, an ir ere vnd glimpf horten reden, von was sach das zukam, der oder dieselben sollen den oder dieselben vnsre mitgesellen bis vff sy getrülich verantwurten vnd in das, so erst sy mögen, zu wissen tun vngeuarlich". 2. Sie wollen einander beholfen sein, „also wäre sach, ob yemand war, der oder die wären, vns alle, vnser yeden oder mer, die vnsern vnd die vns zu uersprechen stend, vnser diener vnd die iren, sy syen geistlich oder weltlich, mit vnredlichem gewalt, mit vnrechten rechten, wyder recht oder mit vnrechtem wydersagen angryfen wurden vnd beschädigen oder beschädigten an vnsern l[iben] oder guten, wie sich das fügte vnd vmb welherley sach das war", wider solche wollen sie einander beistehen und „glicher wyse dartzü tun, als ob es vnsern yegclichen selbs angieng vnd sin eigen sach war, sonnder einander by vnsern frihaiten, brieffen, altem herkommen, inhabenden guten, stiller vnd rüwiger gewer handthaben vnd z u glichen, billichen rechten schützen vnd schirmen". 3. „Vnd vff das so sollen wir alle vnd vnser yegclicher insonnder mit allen vnsern ampt- luten vnd dienern, sy syen edel oder vnedel, schaffen vnd in vff ir eyde enpfelhen, wann sy von vns oder den vnsern vnd die vns zii uersprechen stand, vnsern dienern oder den iren in angryfen vnd beschädigungen, die denn vns oder den vnsern vnd die vns zu uersprechen stand, vnsern dienern oder den iren zugezogen vnd bescheen waren oder würden, ermant oder des sust gewar würden, das sy dann von stund on alles verziechen mit gantzer macht vnser vorgestürmten slossen, stetten, dörfern, lüten vnd guten zu rosß vnd ze fuß darzü keren, ylen vnd darinne tuen, als ob es vnser yegclichs sach allein syge vngeuarlich, damit sölich nome vnd angriff erobert werden vnd erredt". 4. „Ob aber sblich angriff vnd beschädigung also gestalt wären oder würden, das sy nit zu frischer tat erylt noch erobert mochten werden, oder ob yemand vsserhalb diser vnsrer aynung vnser ainen oder mer wyder glich, billich, völlig vnd vsträgenlich recht ein vintschaft zuzug vnd vns mutwillenclich zu bekriegen vnderstünden, deshalb der oder dieselben vnsre gesellen meynten ynen darinne von vns den andern hilf schuldig ze sind, sölichs sollend sy an vnsern hoptman VI. 57 450 1468. bringen, vnd wann das an vnsern hoptman gelangt vnd gebracht ist, der sol dann vns die andern, die sölich sach nit berüret, zusammen beruffen vnd beschriben vnd mitsampt den selben vff ir eyde erkennen, ob, mit wie vil vnd in welher maß nach aller gelegenhait der Sachen dem oder den selben zu helfen sige, vnd was also vmb hilf erkennt wirdet, dem sollen wir alle gemainclich vnd in sonnder yegclicher vff sinen costen vnd nit vff des oder die sölich sach berüret one intrag gnüg tun vnd getrülich nach kommen als lang, bis das dem oder denselben sölich angriff, sach vnd schaden bekert vnd abgeleit werden oder in sölich recht wyderfaren, die wir andern by vnsern eyden erkennen glich, billich, vfrecht, vsträgenlieh vnd recht sin vngeuar- lich. Der oder dieselben, den also in obgerierter wyse hilf erkennt ist worden, sollen an sölicher erkannter hilfe ein benugen haben vnd vns wyter vmb hilf nit betadingen vngeuarlich". 5. „Ob aber vnser einr oder mer vnder vns mit yeman, es wären herren, stett oder andre lüte, zu schaffen gewonnen, warvmb das war, vnd sich vnser einr oder mer gegen denselben sölicher recht, die wir andere glich, billich, vffrecht vsträgenlieh vnd recht sin bekannten, vfzenemen wydterten, dem oder denselben noch den iren syen wir fürbas mer in denselben sachen nit schuldig ze helfen". 6. „Würden och vnser einr oder mer zu herren oder stetten komen vnd by den mit vintschaft begriffen, deshalb sy oder die iren angegriffen oder beschädiget würden, wie sich daß schickte, darinne syen wir die andern dem oder denselben och dehain hilf schuldig noch pflichtig; och stallen wir vnser dehainem vmb keinerley alt spenne noch sachen ze helfen nit schuldig sin, vnd ist ein alt sach, was vor der eynung zu krieg oder zu offner veht vnd vintschaft komen ist vngeuarlich". 7. „Wir haben vns och verbunden vnd verschoben, ob sich würd fiSgen, das die vnsern vnd die vns zu uer- sprechen stand, es sige in stetten oder vff dem land, sy syen geistlich oder weltlich, ychtz mit einander ze tüncl gewünnen, warvmb das war, darvmb sol yegelich teyl, der dann zu 5 dem andern zu sprechen hat, dem ansprachigen nachfaren in die gericht, darinne er sitzet oder darin er gehöret, doch nemen wir vß sachen vmb aigen guter vnd hübgelt, die sollen berechtiget werden vor dem gemainen, den ein hoptman dar- tzü geben sol in der wyse, als hernach geschriben stet; war aber sacb, das vnser eins arman, hindersas, burger oder gebur oder mer mit yernan, die vns zu 1 uersprechen stand vnd nit in geschwornen, gesetzten gerichten gesessen sind, oder zu vnser eins stetten oder markten, das ein gantz commun angieng, zu sprechen oder zu uordern hetten oder gewünnen, die sollen zu recht komen für einen gemainen, den ein hoptman in nachgeschribner wyse nach des clagenden teils eruorderung geben sol, vnd vor dem ir sach mit recht vstragen vnd enden vngeuarlich". 8. „Wir haben vns och vereynt, au weihen enden vnd stetten erbschafft geuallt, es sige ligend, varend, 1468. 451 mm aigen oder lehen guter, das die aigen alwegend berechtiget werden sollen in den gerichten, da sy geuallen sind, vnd. die lehen, dahin sy gehören; ob aber eynicberley erbschafft geniel an den enden, da nit gesworne oder besetzt gericht weren, so sol sölich erbschafft, die aigen ist, sy sige ligend oder varend, vor dem gemainen in nachgeschribner wise berechtiget werden vnd die lehen alwegend an den enden, dahin sy gehören". 9. „Furo haben wir vns verschriben, ob sieh fugte, das wir untereinander, es waren zwen oder mer, mit einander oder vnser dienere mit vnser einem oder vnser einr mit einem diener dehainerley spenne, vorderung oder zusprach ge- wünnen, warvmb das war, das dann ein hoptman, nach dem vnd sölich Sachen an in komen sind, beyden tailen einen gemainen, der in dann by sinem eyde der sache halb vnparthyg vnd gut bedunck sin, von vns, als wir by einander in aynung syen, geben sol vnd dem gemainen sölich sach verkünden von stund vnd öne verziechen; derselb gemain sol alsdann by sinem ayde beyden parthyen in viertzehen tagen den nächsten, nach dem vnd das für in komen ist, einen rechttag für sich an gelegen statt bescheyden vnd vff dem selben tag beyden tailen mit den Zusätzen, der yedweder teil eynen oder, ob sy wollen, zwen setzen mögen, einen rechtsprach geben nach ir beyder clag antwurt, red vnd wyderred, die yegclicher tail zu sinr notturft vnd wes er im rechten getrüwt zu geniessen vnbedingt wol mag fürwenden; ob sich aber der gemain vnd die ziisätz vff denselben tag des rechten nit verstunden, so mögen sy in selbs einen monat vnd nit lenger zils vnd vfschlags nemen sich zu bedencken vnd raut ze haben, vnd in der zite sollen sy beyden parthyen einen rechtspruch geben sonnder den dingen stracks nachzekomen vnd lenger nit verziechen dann mit recht vngeuarlich; wol mögen der gemain vnd die züsätz vor anfang des rechten versuchen, ob sy die zwytracht beyderteil hinlegen vnd abtragen können vngeuarlich". 10. „Ob och der tail einr oder sy beyd, die sölich sach vnd recht berürett, in aucht oder in bann wären, das sol in in dem rechten zu keinen schaden komen vnd nit fürgezogen werden, sonnder so sollen der gemain vnd schidlüte vff aucht noch vff banne nit vrtailen noch sprechen, vnd was also zu allen malen durch den gemainen vnd die züsätz mit recht erkennt wirdet, dem sollend beyd teil nachkommen vnd daby be- liben vnd das in dehainen weg noch vmb kainerley sach willen Wägern noch ver- keren, alles getrülich vnd vngeuarlich". 11. „Berurten aber sölich zusprach, so vnder vns ein teil zu dem andern meynt zu haben, einem sin lehen, hohe gericht, wildpenn oder herlichkeit, darvmb ist ein tail dem andern nit schuldig zu antwurten nach lut diser vereynung, denn wir vns hierinne alle vnser lehen, hohe gericht, wildpenn vnd herlichkeit vorbehalten, vsgedingt vnd herdan gesetzt haben vngeuarlich". 12. „Doch fügte sich, das vnser einr gegen dem andern vmb fräflinen oder büßen, 57* 452 1468. I die dann sin lehen, hohe gericht, herlichkeit vnd wildpeun anträfen, zweyg würden vnd die nit nach billichkeifc furnemen oder fürgenornen wären nach meynung des einen teils, darvmb sollen bayd parthyen zu recht komen fiir den gemainen, den ein hopt- man nach der einen parthy eruorderung in beyden geben sol, vnd ir spenne in maß, als vor vnderschaiden ist, rechtlich enden vnd vstragen vngeuarlich". 13. „War aber sach, das zwen oder mer vnder vns zweyg würden, deshalb das ein tail mainte, der ander wer der aynung nit nachkommen, oder sust ander Sachen halb meynten einander von der aynung wegen zu rechtuertigen, das sollend beyd parthyen allain vor vnserm hoptman vnd den andern, die sölich sach nit berüret, mit recht vstragen vnd einander nit betädingen; doch mögen wir in sölichen sachen zu vns nemen vnsre rät vnd dienere, ob vns das fuget oder [wir] der bedürfen werden, die och vn- parthyg syen; vnd was also von dem hoptman vnd den andern oder dem merentail mit recht erkennt wirdet, dem sollen sy stracks nachkommen vnd vnwägern halten vngeuarlich". 14. „Fügte sich aber, das vnder vns, den vnsern vnd die zu vns gehören, ein tail sölichs güts, darvmb dann die zwayung war, in gewer vnd inhaber ze sind vnd der anderteil desglich maynten , och ob ein tail, in was sach das war, mainte cleger ze sind vnd desselben glich der ander tail, och sölich sachen sollen vor dem gemainen, als vor vnderschaiden ist, im rechten gelütert vnd vsgetragen werden vngeuarlich". 15. „War aber sach vnd fügte sich, das vnser einem ab vnd von vnserm hoptman oder vnserm hoptman von oder ab vnser einem clagens not sin wird, warvmb das war, darvmb sol vnd mag yedweder tail, dem dann clagens not ist, vnsern hoptman oder, ob im das nicht fügte, vnser einen, den das nit an- get, welher im der gelegnest vnd bekomenlicher ist, bitten vnd begeren vns die andern züsamen ze beschiiben, das och ein hoptman oder vnser gesellen einr, der darvmb gebetten war, by sinem eyde öne wyderred sol tun, vnd alsdann sol der selb cleger sin sach für vns bringen vnd wenn das bescheen ist, so sollen wir die andern denselben tailen einen andern hoptman geben, der dann by sinem ayde, als ob er geweiter hoptman war, in der sach, was sich nach lut der aynung gepürt ze tünd, furnemen vnd tun sol, vnd wir alle sollen im in derselben sach by vnsern eyden gehorsam sin vngeuarlich, vnd hervber sol vnser dehainer noch die sinen dem andern noch den sinen dehainen vbergriff an lüt noch an gut dehains wegs tun; beschee es aber, sobald dann vnser hoptman von dem cläger des ermant oder erinnert würdet, so sol derselb vnser hoptman von stund vnd ön verziechen den oder dieselben, die sölich vbergriff getan heften, by der pen vnsrer vereynung vnd darnach, ob sie die wölten verachten, by irn eyden, die sy darvmb gesworn haben, ernstlich mauen vnd in gebieten sölich vbergriff förderlich zu bekeren vnd ab ze tünd, dem dann der im 1468. 453 oder die selben nachkommen sollen on lenger vsziechen vnd dem cläger von deswegen rechts völklich nach lut diser aynung statt tun vnd vor sin vngeuarlich". 16. „War aber, ob den tail, der vmb einen vbergriff also angelangt war oder wirdt, beduncken wölt sölichen handel nit ein vbergriff sin, das sol durch vnsern hoptman vnd vns die andern, die sölich sach nit anget, vnd vnser rät vnd diener, die wir zu vns nemen mögen, ob wir wollen, die vnparthyg syen, mit recht gelütert werden, ob sölicher handel ein vbergriff sige oder nit; vnd wirdt der für einen vbergriff erkennt, so sollen dann der oder dieselben, die also vmb den vbergriff angelangt wären, bekerung vnd dem cleger rechts statt tun in der wyse, als obstet". 17. Sie wollen jährlich den Hauptmann wählen und wer von der Mehrheit erwählt wird, der soll das Jahr die Geschäfte führen, „sonder alle artickel, die von im herinne luten vnd sagen, getrulich halten vnd vollstrecken vngeuarlich". 18. „War ouch sach, das dem hoptman Sachen fürvielen, dartzü er vermeynte etlicher rate vnder vns in vnser ver- eynung notturftig ze sind, so mag er zwen derselben vnser gesellen zu im berüffen vnd die Sachen mit denselben handeln, vnd den (sie) costen, so alsdann damit vffgieng, sol in gemainen costen diser vereynung angeleit werden". 19. „Wir sollen och alle gemainclich vnd insonnder by vnsern eyden einem yegelichen vnserm hoptman, so bald der gewelet wirdet, in allen billichen, zimlichen sachen vnd nach vswisung vnser aynung sonnder zu manungen vnd zu tagen gehorsam vnd gewärtig sin, vns des dehains wegs ze wydern vngeuarlich, also welher oder weihe vnder vns zu manungen oder zfi tagen von vnserm hoptman vmb sachen, der halb in vns züsamen ze komen not sin bedunckt, by der pene vnser aynung gemant werden, des ein yegelicher vnser hoptman gewalt hat, vnd sölich manung verachten sonder der nit gnug sin würden, der oder dieselben sollen zu yegelicher sölichen manung zehen Rinisch guldin vnabläßenlicb ze geben uerfallen sin vnd die nach eruorderung vnsers hoptmans bezalen, es sige dann, das der oder dieselben sölich ehaft erschainen die vnsern hoptman vnd wir die andern gnügsam sin by vnsern eyden erkennen". 20. „Würden aber vnser einr oder mer von vnserm hoptman, vmb was sach das war, by vnsern eyden gemant, vbersehen sölich manung vnd würden darinne wissentlich sümmig, der oder dieselben sollen von vnserm hoptman vnd den andern, die das nit berurt, ernstlich gestraft werden, sy erschainen dann ir ehäfft in obgesebribner wise, doch mit nämlichen fürworten, so sol vnser hoptman vnser dehainen by dem ayde vmb kainerley sach manen, es bedunck in dann by sinem eyde treffenlich vnd notturft sin vnge- uerlich". 21. „Kämen wir och alle gemainclich einr oder mer in sonder mityeman, wer der oder die wären, zu krieg oder zu offner vintsebaft, warvmb das war, darvmb wir dann einander hilf pflichtig sind nach lut der aynung, vnd das nit zu end ^s 454 1468. gebracht, erobert oder vstragen würde, die wile diß vnser aynung werotte, oder ob vnser einem hilf erkennt wirdt vnd doch der zite diser vereynung zu offner vintschaft oder zu vstrag nit [kommen war, so sollen] wir dannocht einander nach vsgang vnser aynung sölich krieg vnd geschafft vß nach vnser eynung Inhalt hilflich sin vnd beraten zu glichen, billichen rechten oder bis das sölich sachen sust erobert oder abgetragen werden glicher wise, als ob die aynung dannocht werotte, vngeuarlich". 22. „Es sol och vnser dehainer sin herschafften, sloß, stett, lüt oder gut mit geuerden verkoffen, versetzen oder verendern, darvmb das er geschäffts oder kriegs nach inhalt diser aynung von vnsern wegen vertragen belibe, es sy dann, das wir andern oder der merentail vnder vns im das vmb schirms willen erlouben". 23. „Wir alle vnd vnser yegclicher insonnder sollen mit yegclichen vnsern dienern schaffen sölich vnsre vereynung, die wile sy vnsre diener sind, ze halten nach lut dis brieffs vngeuerlich". 24. „Och sol vnser dehainer die vereynung vß dehains herren diener werden vnd sich sust zu nieman verpflichten, er setz dann bedinge vnd nem vß diß vnser vereynung mit allen iren begriffen vngeuarlich". 25. „Vnd sol nie- mants mer, es syen herren, clöster oder stett, in diß vnser vereynung genomen oder enpfangen werden, dann mit vnser aller oder des merenteils vnder vns rat, wissen vnd willen". 26. „Was och costung vff diß vnser aynung get oder gen wirdet, es sige zerung, botschaft, dienstgelt oder ander cost, durch was oder wie sich das schickt, das sollen wir unter einander in gemain bezalen, vsgenomen zerungen ze manungen vnd zti tagen vnd als vorstet by dem artickel vmb hilf in Zusätzen, das sol yegclicher für sich selbs vnd allein bezalen vnd vsrichten vnd vmb das dieselben schulden, die wir, als obstet, ob das zu Valien kern, in gemain bezalen sollen, vff vnser yegclichen besonder nach aller billichkeit geleit werden, so haben wir vns vereynt, das wir alle jegclicher besonnder sin järlich gült der vorgeschriben sloß, stett vnd herschafften vnd, wie ob stet ingeschrift vbergeben sollen vmb des willen, wann wir ichts zu bezalen pfüchtig werden, das dann sölich schulden nach yegclichsjärlichen gülten vff yegclichen besonder geschlagen vnd geleit mög werden vngeuarlich". 27. „Wir haben vns och herinne gemainclich vnd sunderlich vorbehalten, vns (sie) vßgenomen vnsern allerheiligsten vatter den bapst, die heiigen kirchen, vnsern aller- gnädigsten herren den Römischen keyser, yegclicher sin lehenherren vnd sin herren, des diener er ist, alle vnd yegelich Verschiebungen, och was vnser yegclicher vor da- tum diß brieffs ze tünd schuldig ist, gelopt, versprochen oder geschworn hat vngeuarlich". 28. „Mer haben wir vns vereynt vnd verschriben, das wir einen artickeln oder mer, die in diser aynung begriffen sind, wol mindern, meren oder endern mögen, nach dem vnd wir alle oder der merteil vnder vns bekennen vnser vnd der vnsern nuttze 1468. 455 vnd notturft sin vngeuarlieh, vnd sollen-wir alle vnd yeder insonnder, die in diser vereynung verpflicht syen, by vnsern eyden haimlich rät verschwigen". 29. „Wir haben vns zum letzsten vereynt, das diß vnsre vereynung wären sol von datum diß brieffs drii gantz jar, die nechst nach einander kommen, alle geuerde vnd argelist herinne gentzlich vsgeslossen". . Geben an mentag in Pfingstfüren 1468. Die Siegel des Grafen Sigmund zu Hoheinberg, des Grafen Eberhart zu Werdemberg (wie an No. 232), des Grafen Jos Niclaus zu Zolr zugleich für seinen Sohn, des Grafen Jörg zu Werdemberg und zum Heilgenberg (abgefallen), des Grafen Eberhart zu Sonnenberg, Wernhers von Zymmern (wie Abb. No. 52), Hans Wernhers von Zymmern (bis auf die Schüssel zerstört), Göttfrids von Zymmern (abgefallen), Jörgen von Gundelfingen (abgefallen), Jörgen Truchsessen zu Waltpurg und Berchtold vom Stein. Perg. Or. Donaueschingen. T. ÜRfti aSBS 1468, Juni 23. 286. Vogt und Richter zu Vilslingen dem Dorfe sitzen öffentlich zu Gericht. Johannes Küngott, Vogt zu Mößkirch, klagt im Namen des Junkers Wernher von Zimmern, Freien, zu Haintz Vischer, Hanne Gnam, dem altern, Henßlin Schniderlin, Bentz Herbst und Hanns Diett, allen von Vilßlingen, dass sie über den Lauf der Landstrasse von Vilßlingen gegen das Keppelinn, die ehemaligen Höfe und den Zehnten zu Kalchbrurmen Zeugnis geben sollen. Als das Gericht auf Weigerung der Beklagten einhellig erkennt, dass Kundschaft der Wahrheit niemanden, besonders wenn sie rechtlich erfordert wird, zu versagen sei, sagen die drei erstgenannten, sie haben von ihren Altvordern, glaubhaften Mannen des Gerichts zu Vilßlingen, oft gehört, dass die rechte Landstrasse von Vilßlingen „dem Keppelin vber das Buch hinvff gön solle vnd nit für Tngelßwiß inhinn, die seyen auch bey einem geschwornnenn vnder- gang zu Vilßlingen gewesen, vnnd hett denselbenn vndergang ein vogt zu Diettfurt gesetzt, nemlich Aßmus Vogt, vnnd do die vndergenger zu dem genanteun Keppellinn kommen, do gebenn vnd zogtenn die die genantenn landtstraß vom Keppelinn vber das Buch vß vnd nit für Ingelßwiß, vnnd solle fuhr Ingelßwißs inhinn nit mehr, dann ein schlechter weg vonn einem fleckhen zum anndern gehnn". Diesen Untergang hat Haintz Vischer selbst helfen vollbringen. Einhellig sagen die drei auch, sie haben von ihren Altvordern gehört, dass zu Kalchbrunnen vor Zeiten Höfe gewesen, dass die Armeuleute daselbst gen Guttenstain als zu ihrer rechten Pfarrkirche zu Kirchen gegangen seien und den Zehnten an diese Kirche gegeben haben. Die Aussagen der beiden letzten Vilßlinger stimmen im wesentlichen mit der vorstehenden überein, nur sind sie nicht so vollständig. 456 1469. Geben am dornstag vor st. Johanns tag Baptistenn 1468. Das Or. siegelten die Junker Hanß von Eamsperg und Peter Schenckk, Vogt zu Sigmaringen. Pap. Kop. 16. Jhdt. Donauesckingen. 1) 1384 st. Matkeus abent [Sept. 20.] giebt Egnolf von Wartenberg, gen. von Wildenstain, seinem Obeim Johann von Zimbern Gewalt, den Zehnten zu Gütenstain und zu Vilslingen zu veräussern. Perg. Or. mit dem Siegel des Ausstellers (26 mm D, IV A 2, aufgerickteter r. sekender Löwe; f S. EGNOLF. DE .. WARTENBE[RG]). a. a. 0. R. 2) 1426 vff die Bekerung st. Pauls [Jan. 25.] verkauft Hainrick von Rysckack von Rychenstain Annen Gräfin zu Werdemberg, geb. von Zymern, Graf Eberharts von Werdemberg sei. eheliche Witwe, seinen eigenen Hof zu Vilslingen, gen. in der Grubach, wie er ihn von Meister Hanns dem Bokker a ) gekauft hat, um 60 U h Landeswährung. Perg. Or. mit dem beschädigten Siegel des Ausstellers, a. a. 0. R. a) Dieser Kauf beschak 1420 an st. Gertrutten tag [März 17.] um 23 & h. Perg. Or. besiegelt von der Stadt Sigmaringen und dem frommen, festen Bentzen dem Wurm, Vogt zu Sigmaringen, a. a. 0. R. 1469, Mai 17. Einsiedeln. 287- Abt Gerolt und der Konvent zu Einsiedeln verkaufen um 1560 fl. Rh. an die Stadt Rauenspurg den Hof zu Hilpoltschwiler, der 7 af ^ jährlich giltet, mit der Lehenschaft über die Lehen des Klosters Wald daselbst, 4 8" 1 ß Zins zu Selgersch- wiler bei Hohenvels, den Kelnhof zu Hochrütin, der 7 & 5 ß 6 3\ giltet, mit den Zinsen zu Nidrawiler und Zustorf, in der Grafschaft zum Hailigenberg gelegen, und alle zu diesem Kelnhofe und dem zu Hyltpoltschwiler gehörigen Eigenleute und Personen für rechteigen. Geben zu Einsideln vff mittwuch nechst vor dem hl. Pfingsttag 1469, Die Siegel der Aussteller nicht gut erkalten. Perg. Or. Donauesckingen. BERICHTIGUNGEN. S. 55 Z. 5 v. o. Wilkelm 1. Werner. S. 120 Z. 19 v. u. a. a. 0. 1. Donauesckingen. S. 147 Z. 7 v. o. Hans 1. Heinrick. S. 156 Z. 23 v. o. Kinder [so hat übrigens dasOrig.] 1. Brüder. S. 200 Z. 7 v. u. ikr Sokn und Swiker 1. und ikr Sokn Swiker. S. 257 Z. 11 v. u. 1401 1. 1407. S. 262 Z. 8. v. u. demselben Grafen 1. Grafen Eberkard. S. 289 Z. 5. v. o. 1400 1. 1440. S. 298 Z. 19 v. o. Hug 1. Hans. S. 301 Z. 14 v. o. No. 144 1. 145. S. 301 Z. 15 v. o. No. 144, 4 1. 145, 4. S. 341 Z. 11 v. u. vnsern gnadigen kerren von Lupfen 1. v. g. k. v. Osterick. S. 399 Z. 14 v. u. Wartenberg 1. Wurtenberg. S. 408 Z. 1 v. u. Nutzerstuden 1. Mutzerstuden. iitiiii m Verzeichnis der ausserhalb der chronologischen Reihenfolge in den Anmerkungen oder unter zusammenfassenden Nummern enthaltenen Stücke. 1329, 1360. 1360. 1360 ; 1360 : 1360 ; 1360. 1360 : 1360 1360 1360. 1361 1361 1361 1361 1361 1361 1361 1361 1361 1361 1362 1362 1362 1362 1362 1362 1362 1363 1363 1363 1363 ; 1363 1363 1363 Okt. 25. No. 25, 5a. 1364. No. 38, a. 1364, No. 47, 2a. 1364, März 1. No. 200, 1. 1364, März 15. No. 1, 1. 1364, März 20. No. 247, 1. 1364, Mai 29. No. 268, 1. 1364, Juni 2. No. 203, 1. 1364, Sept. 20. No. 100, 1. 1364, Sept. 21. No. 100, la. 1364, Nov. 16. No. 153, 1. 1364, vor Febr. 2. Nr. 182, 1. 1364, Febr. 10. No. 26, a. 1365. Apr. 20. No. 156, 1. 1365, Mai 8. No. 208, 1. 1365, Mai 12. No. 233, 1. 1365, Juni 3. No. 31, 1. 1365, Juli 15. No. 148, 1. 1365, Juli 16. No. 98, 1. 1365, Okt. 3. No. 75, 1. 1365, Nov. 12. No. 247, 2. 1365, No. 139, 2a. 1365, Febr. 1. No. 39, 1. 1365, Febr. 9. No. 3, 1. 1365, Apr. 22. No. 26, 2. 1366, Apr. 30. No. 10, 1. 1366, Aug. 23. No. 14, 1. 1366, Nov. 14. No. 160, 1. 1366, No. 39, 2. 1366, März 13. No. 26, 3. 1366, März 17. No. 41, 2. 1366, Mai 20. No. 203, 2. 1366, Juni 20. No. 160, 1. 1366, Juli 3. No. 19, 1. 1366, Dez. 4. No. 56, 1. 1366, VI. No. 114, 2. Jan. 13. No. 233, 2. Febr. 20. No. 233, 3. März 3. No. 24, 1. März 21. No. 24, 2. Apr. 11. No. 203, la. Apr. 16. No. 38, 1. Apr. 29. No. 203, la. Sept. 5. No. 120, 1. Sept. 10. No. 27, 2. Sept. 19. No. 24, 3. Okt. 12. No. 26, 4. No. 161, 1. Jan. 8. No. 68, 1. Jan. 10. No. 14, 2. Jan. 11. No. 14, 2a. Jan. 21. No. 14, 2a. Febr. 18. No. 27, 2a. Mai 11. No. 14, 3. Juni 30. No. 82, 1. Juli 1. No. 35, a. Sept. 16. No. 161, 2. Dez. 19. No. 276, 1. Dez. 29. No. 34, 1. Jan. 12. No. 4, 1. Jan. 27. No. 37, a. Febr. 9. No. 102, 1. Febr. 19. No. 37, a. Mai 19. No. 4, 2. Mai 19. No. 36, 1. Juli 3. No. 34, 2. Aug. 5. No. 35, a. Okt. 1. No. 54, 1. Okt. 10. No. 203, la. Dez. 21. No. 1, 2. 1366, Dez. 22. No. 100, 2. 1367. No. 27, la. 1367, Jan. 28. No. 67, 1. 1367, März 19. No. 4, la. 1367, Apr. 12. No. 4, la. 1367, Apr. 21. No. 4, 3. 1367, Apr. 30. No. 149, 1. 1367, Mai 1. No. 19, 2. 1367, Juni 21. No. 43, 2. 1367, Juli 30. No. 31, 2. 1367, Aug. 18. No. 98, 2. 1367, Okt. 16. No. 79, 1. 1367, Okt. 29. No. 4, la. 1368, Apr. 21. No. 98, 3. 1368, Apr. 23. No. 111, la. 1368, Mai 2. No. 4, 4. 1368, Mai 4. No. 4, la. 1368, Mai 29. No. 4, la. 1368, Juni 26. No. 4, la. 1368, Juli 5. No. 200, 2. 1368, Aug. 17. No. 100, 2a. 1368, Okt. 27. No. 149, 2. 1368, Nov. 24. No. 25, 1. c. 1369. No. 93, la. 1369, Mai 20. No. 149, 3. 1369, Juni 1. No. 25, 2. 1369, Juli 30. No. 42, 1. 1369, Juli 30. No. 42, 2. 1369, Aug. 23. No. 3, 2. 1369, Nov. 30. No. 25, 3. 1370, Jan. 16. No. 98, 4. 1370, Apr. 1. No 4, la. 1370, Apr. 15. No. 4, la. 1370, Mai 24. No. 21, 1. 1370, Mai 25. No. 33, 1. 58 458 1370—1388. 1370, Mai 29. No. 27, 3. 1379, Juni 3. No. 4, la. 1384. 1371, Apr. 24. No. 19, 3. 1379, Juni 5. No. 81, 1. 1381- 1371, Juli 15. No. 33, 2. 1379, Aug. 12. No. 83, 2. 1384- 1371, Aug. 8. No. 164, 1. 1379, Okt. 11. No. 32, 1. 1384- 1371, Aug. 28. No. 25, 2a. 1379, Nov. 24. No. 33, 3. 1381- 1371, Nov. 26. No. 85, 1. 1379, Nov. 29. No. 78, 1. 1384, 1371, Nov. 29. No. 85, la. 1380. No. 5, 2 und 233, 2a. 1384, 1372, Jan. 21. No. 67, 2a. 1380, Febr. 7. No. 197, 1. 1384, 1372, Febr. 5. No. 19, 4. 1380, März 3. No. 14, 4. 1384, 1372, Juli 26. No. 67, 2. 1380, April 1. No. 26, 5. 1384, 1372, Okt. 20. No. 83, 1. 1380, April 4. No. 25, 10a. 1384, 1372, Dez. 19. No. 67, 3. 1380, Juni 10. No. 33, 4. 1384, 1373, Mai 12. No. 98. 5. 1380, Juni 29. No. 233, 5. 1384, 1373, Juni 15. No. 20, 1, 1380, Juli 6. No. 45, 3. 1384, 1373, Juli 15. No. 17, 1. 1380, Okt. 7. No. 273, 1. 1384, 1373, Juli 17. No. 72, 1. 1381- -1448. No. 29, 1. 1384, 1373, Sept. t. No. 49, 2. 1381, Jan. 31. No. 72, 3. 1385, 1373, Sept. 1. No. 233, 4. 1381, März 18. No. 247, 3. 1385, 1373, Okt. 27. No. 159, 1. 1381, April 4. No. 19, 6. 1385, 1374, Mai 28. No. 18, 1. 1381, April 9. No. 83, la. 1385, 1374, Juni 12. No. 5, 1. 1381, Mai 27. No. 31, 3. 1385, 1374, Aug. 31. No. 55, 1. 1381, Dez. 2. No. 38, a u. 39, 3. 1385, 1374, Sept. 2. No. 65, a. 1381, Dez. 13. No. 38, a. 1385, 1374, Nov. 4. No. 19, 5. 1382, Jan. 21, No. 3, 3. 1385, 1375, Febr. 3. No. 36, 2. 1382, März 17. No. 84, 1 u. 84, la 1386. 1375, Febr. 4. No. 64, 1. 1382, März 22. No. 84, la. 1386, 1375, Apr. 14. No. 67, 3a. 1382, März 24. No. 19, 7. 1386, 1375, Mai 6. No. 72, 2. 1382, April 23. No. 19, 8. 1386, 1375, Juli 4. No. 56, 2 u. 56, 2a. 1382, Mai 6. No. 14, 3a. 1386, 1375, Aug. 7. No. 233, la. 1382, Mai 30. No. 233, la. 1386, 1375, Nov. 16. No. 118, 1. 1382, Juli 15. No. 56, 6. 1386, 1376, Apr. 22. No. 24, 4. 1382, Juli 17. No 26, 5a. 1386, 1376, Aug. 14. No. 108, 1. 1382, Juli 23. No. 26, 6a. 1386, 1376, Nov. 2. No. 45, 2a. 1382, Nov. 10. No. 19, 4a. 1386, 1376, Nov. 26. No. 19, 5a. 1382, Nov. 19. No. 84, 2. 1386, 1377, März 14. No. 58, 1. 1383. No. 14, 2a. 1386, 1377, Apr. 23. No. 166, 1. 1383, Jan. 18. No. 19, 19a. 1387, 1377, Okt. 1. No. 260, 1. 1383, Jan. 21. No. 27, 4. 1387, 1377, Okt. 9. No. 56, 3. 1383, Febr. 9. No. 19, 5a. 1387, 1377, Nov. 7. No. 14, 2a. 1383, Febr. 22. No. 50, 1. 1387, 1378, Apr. 23. No. 205, 1. 1383, April 30. No. 45, 4. 1387, 1378, Mai 8. No. 4, 5. 1383, Juli 2. No. 40 ; 1. 1388. 1379. No. 59, 1. 1383, Aug. 15. No. 98, 7. 1388, 1379, Febr. 7. No. 45, 1. 1383, Aug. 31. No. 14, 2a. 1388, 1379, März 8. No. 100, 3. 1383, Okt. 16. No. 26, 1. 1388, 1379, Apr. 21. No. 4, la. 1383, Nov. 5. No. 14, 3a. 1388, 1379, Apr. 30. No. 45, 2. 1383, Nov. 6. No. 26, 7. 1388, 1379, Mai 18. No. 120, 2. 1383, Nov. 18. No. 25, 4. 1388, No. 25, 5a und 77, a. -1402. No. 26, 6a. -1402. No. 233, la. -1402. No. 233, 2a. -1402. No. 233, 6. Jan. 19. No. 199, 1. Jan. 20. No. 23, a. Febr. 18. No. 78, 2. Febr. 26. No. 86, 1. März 21. No. 49, 3. Juni 23. No. 86, 2. Juli 22. No. 38, a. Aug. 23. No. 81, 2. Sept. 20. No. 25, 5 u. 286, 1. Sept. 21. No. 168, 1. Okt. 20. No. 160, 2. März 2. No. 197, 2. April 4. No. 247, 4. April 7. No. 194, 1. Juni 23. No. 156, 2. Juli 15. No. 91, 1 u. 160, 3. Juli 25. No. 27, 5. Okt. 9. No. 43, 3. Nov. 6. No. 161, 3. No. 27, la und 98, 6a. Febr. 17. No. 93, 1. Febr. 21. No. 19, 6a. Febr. 25. No. 98, 5a. März 18. No. 79, 2. März 19. No. 80, a. April 11. No. 50, la. Juni 30. No. 233, 2a. Aug. 24. No. 93, 2. Sept. 12. No. 50, la. Okt. 15. No. 47, 2a. Nov. 30. No. 26, 6a. März 27. No. 25, 6. Mai 8. No. 26, 6a. Mai 13. No. 19, 4a. Juli 27. No. 4, la. Aug. 10. No. 97, 2. No. 27, la. Febr. 3. No. 59, 2. Febr. 24. No. 59, 3. März 3. No. 5, 3. März 5. No. 101, a. Mai 1. No. 17, 2. Juni 8. No. 93, 3. 1388—1399. 459 1388, Juni 24. No. 19, 8a. 1388, Juni 26. No. 79, 3. 1388, Juni 29. No. 164, 2. 1388, Sept. 1. No. 40, 2. 1388, Okt. 12. No. 25, 7. 1388, Nov. 9. No. 27, 6. 1389, Jan. 25. No. 99, 1. 1389, Mai 23. No. 103, 1. 1389, Juni 25. No. 118, 2. 1389, Aug. 11—17. No. 3, 4. 1389, Aug. 23. No. 127, 3a. 1389, Sept. 27. No. 103, la. 1389, Okt. 15. No. 118, 3. 1389, Nov. 10. No. 27, 7. 1390, Febr. 22. No. 164, 2a. 1390, Juli 19. No. 88, 1. 1390, Sept. 7. No. 98, 6a. 1390, Okt. 3. No 42, 3. 1390, Okt. 15. No. 107, a. 1390, Dez. 5. No. 61, 1. 1390, Dez. 13. No. 93, 4. 1391. No. 77, a. 1391, Jan. 21. No. 4, 6. 1391, Jan. 27. No. 4, la. 1391, Apr. 22. No. 110, a. 1391, Mai 1. No. 77, 1. 1391, Mai 26. No. 261, 1. 1391, Juni 10. No. 72, a. 1391, Juli 6. No. 14, 2a. 1391, Juli 25. No. 54, 2. 1391, Nov. 29. No. 67, 4. 1392. No. 27, 8. 1392. No. 114, 8a. 1392, Jan. 17, No. 85, 2. 1392, Jan. 29. No. 52, 1. 1392, März 22. No. 70, 1. 1392, März 24. No. 4, 7. 1392, April 5. No. 98, 7. 1392, April 18. No. 89, 1. 1392, Mai 7. No. 98, 8. 1392, Mai 17. No. 63, 1. 1392, Juni 13. No. 14, 3a. 1392, Aug. 24. No. 160, 4. 1392, Sept. 7 No. 19, 6a. 1392, Dez. 6. No. 27, 9. 1392, Dez. 13. No. 40, 3. 1392, Dez. 31. No. 47, 1. 1393, März 14. No. 16, 1. 1393, März 27. No. 124, 1. 1393, April 22. No. 79, 4. 1393, Mai 12. No. 254, 2. 1393, Mai 13. No. 13, 1. 1393, Mai 25. No. 254, 2a. 1393, Juli 24. No. 107, 1. 1393, Aug. 2. No. 254, 2a. 1393, Aug. 31. No. 26, 8. 1393, Sept. 27. No. 77, 2. 1393, Nov. 13. No. 4, 8. 1393, Nov. 13, No. 71, 1. 1396, März 3. No. 81, 3. 1396, März 9. No. 81, 3a. 1396, April 5. No. 68, 3. 1396, April 22. No. 9, 2. 1396, Mai 29. No. 121, 1. 1396, Sept. 19. No. 32, 2. 1396, Okt. 5. No. 16, 5. 1396, Nov. 5—10. No. 17, 3. 1396, Nov. 10. No. 32, 3. 1396, Dez. 2. No. 43, 4. 1397. No. 160, 1. 1393, Dez. 23. No. 93, 5 u. 93, 6. 1397, Jan. 15. No. 205, la. 1394. No. 173, la. 1394, Febr. 14. No. 84, 3. 1394, März 17. No. 56, 3a. 1394, Okt. 4. No. 97, 3. 1394, Okt. 29. No. 118, a. 1394, Dez. 12. No. 13, 2. 1394, Dez. 15. No. 93, 7. 1394, Dez. 24. No. 22, 1. 1395. No. 19, 19a. 1395, Jan. 21. No. 14, 2a. 1395, Jan. 23, No. 4, 9. 1395, Jan. 27. No. 68, 2. 1395, Febr. 6. No. 34, 3 Anni. 1395, April 19. No. 233, 7. 1395, April 30. No. 199, 2. 1395, Mai 4. No. 26, 5a. 1395, Mai 11. No. 31, 4. 1395, Juni 14. No. 34, 3. 1395, Juni 23. No. 34, 3 Anm. 1395, Juli 6. No. 50, 2. 1395, Juli 22. No. 79, 4a. 1395, Aug. 9. No. 257, 1. 1395, Aug. 11. No. 16, 2. 1395, Aug. 16. No. 160, 5. 1395, Aug. 21. No. 54, 3. 1395, Sept. 9. No. 257, la. 1395, Sept. 13. No. 114, 3. 1395, Okt. 16. No. 54, 4. 1395, Okt. 31. No. 121, la. 1395, Nov. 16. No. 16, 3. 1395, Nov. 23. No. 98, 9. 1395, Nov. 26. No. 16, 4. 1395, Dez. 9. No. 1, 3. 1396. No. 25, 6a und 77, 2a. 1396, Jan. 21. No. 47, 2a. 1396, Febr. 29. No. 247, 6a. 1397, Jan. 16. No. 205, 1. 1397, Jan. 21. No. 111, 1. 1397, März 9. No. 98, 10. 1397, Apr. 27. No. 121, 2. 1397, Mai 4. No. 33, 5. 1397, Juni 6. No. 38, 2. 1397, Okt. 30. No. 16, 6. 1397, Nov. 28. No. 79, a. 1397, Dez. 3. No. 257, 2. 1398. No. 40, 4 und 127, 3a. 1398, nach Jan. 6. No. 99, 3. 1398, Jan. 19. No. 84, 4. 1398, Febr. 23. No. 39, 4. 1398, April 3. No. 127, 3a. 1398, April 22. No. 117, 1. 1398, Mai 1. No. 128, 4a. 1398, Mai 2 ?. No. 99, 2. 1398, Mai 9. No. 34, 4. 1398, Aug. 23. No. 4, 8a. 1398, Sept. 12?. No. 99, 2. 1398, Nov. 14. No. 94, 1. 1398, Dez. 28. No. 16, 7. 1398, Dez. 29. No. 16, 8. 1399. No. 42, 4a. 1399. No. 73, 1 und 73, 2. 1399. No. 79, 5. 1399. No. 86, 3. 1399. No. 88, a. 1399. No. 102, 2. 1399. No. 127, 3a. 1399. No. 164, a. 1399. No. 194, 2. 1399? No. 212, 1 und 212, 2. 1399 ? No. 233, 8 und 233, 8a. 1399? No. 247, 5. 1399, Jan. 21. No. 131, 1. 58* 460 1399—1407. 1399, Jan. 25. No. 56, 3a. 1399, Febr. 7. No. 127, 1. 1399, Febr. 13. No. 26, 7a. 1399, Febr. 19. No. 78, 3. 1399, März 11. No. 139, 1. 1399, März 11. No. 159, la. 1399, März 18. No. 34, IIa. 1399, Apr. 7. No. 126, 1. 1399, Apr. 22. No. 34, 5. 1399, Mai 1. No. 85, 3. 1399, Mai 2. No. 85, 3a. 1399, Mai 7. No. 71, 2. 1399, Mai 20. No. 27, 10. 1399, Juni 17. No. 78, 4. 1399, Juni 24. No. 74, 1. 1399, Juni 24. No. 159, 2. 1399, Juli 27. No. 127, 2. 1399, Juli 28. No. 127, 3. 1399, Aug. 13. No. 27, 11. 1399, Aug. 19. No. 4, 8a. 1399, Aug. 21. No. 25, 8. 1399, Aug. 21. No. 233, 9. 1399, Aug. 25. No. 233, 9a. 1399, Sept. 12. No. 159, la. 1399, Sept. 23. No. 25, 9. 1399, Okt. 26. No. 127, 4a. 1399, Nov. 4. No. 127, 4. 1399, Dez. 13. No. 27, 12. 1399, Dez. 14. No. 117, 2. 1399, Dez. 17. No. 6, 1. c. 1400. No. 15, 3. c. 1400. No. 77, 3. 1400. No. 57, a. 1400. No. 164, 3. 1400. No. 184, a. 1400. No. 213, 1. 1400, Jan. 14. No. 6, la. 1400, Jan. 21. No. 42, 4. 1400, Febr. 1. No. 56, 3a. 1400, März 10. No. 43, 5. 1400, März 26. No. 52, 2. 1400, April 20. No. 161, 4. 1400, April 29. No. 4, 4a. 1400, Mai 8. No. 131, 2. 1400, Mai 12. No. 149, 4. 1400, Mai 25. No. 131, 3 u. 131, 4. 1400, Juni 1. No. 14, 2a. 1400, Juni 21. No. 4, 4a. 1400, Juli 15. No. 131, 5. 1400, Aug. 7. No. 131, 3a. 1400, Aug. 9. No. 160, 6. 1400, Okt. 15. No. 12, 1. 1400, Nov. 6. No. 131, a. 1400, Nov. 29. No. 189, 1. 1400, Nov. 30. No. 107, a. 1400, Dez. 1. No. 107, a. 1400, Dez. 17. No. 85, 4. 1400, Dez. 19. No. 190, 6. 1401, Jan. 21. No. 159, la. 1401, Jan. 21. No. 214, 1. 1401, Febr. 23. No. 14, 2a. 1401, Febr. 24. No. 72, la. 1401, März 10. No. 31, 4a. 1401, März 12. No. 18, 2. 1401, Mai 2. No. 75, 2. 1401, Juni 18. No. 16, 7a. 1401, Juni 23. No. 93, 3a. 1401, Aug. 6. No. 97, 4. 1401, Aug. 13. No. 62, 1. 1401, Aug. 14. No. 97, 5. 1401, Aug. 15. No. 164, la. 1401, Aug. 17. No. 74, 2. 1401, Aug. 17. No. 136, 1. 1401, Aug. 19. No. 115, a. 1401, Aug. 25. No. 149, 4a. 1401, Sept. 10. No. 37, 1. 1401, Okt. 31. No. 128, 2. 1402, Mai 8. No. 16, 9. 1402, Mai 16. No. 149, 5. 1402, Mai 30. No. 247, 6. 1402, Juni 30. No. 166, 2. 1402, Juli 5. No. 4, 10. 1402, Juli 30. No. 25, 10. 1402, Aug. 29. No. 25, 10a. 1402, Nov. 11. No. 247, 7. 1402, Dez. 20. No. 5, 4. 1403. No. 5, 7a. 1403. No. 52, 6a. 1403, Febr. 23. No. 31, 4a. 1403, März 12. No. 4, la. 1403, März 29. No. 4, la. 1403, Mai 4. No. 128, 3. 1403, Sept. 25. No. 64, 2. 1403, Nov. 13. No. 117, la. 1404. No. 31, 4a. 1404. No. 213, 1. 1404, Febr. 6. No. 36, 3. 1404, Febr. 22. No. 14, 5. 1404, Febr. 28. No. 143, a. 1404, April 25. No. 34, 6. 1404, Mai 5. No. 34, 7. 1404, Mai 12. No. 34, 7a. 1404, Juni 1. No. 272, 1. 1404, Juni 5. No. 94, 2. 1404, Juni 11. No. 141, a. 1404, Juni 15. No. 141, a. 1404, Juli 7. No. 139, 2. 1404, Juli 13. No. 72, 4. 1404, Aug. 9. No. 118, 4. 1404, Sept. 11. No. 25, 9a, 1404, Nov. 16. No. 19, 9. 1404, Nov. 24. No. 91, 2. 1404, Dez. 3. No. 108, 2. 1405, Jan. 17. No. 194, 2a. 1405, Jan. 19. No. 25, 11. 1405, Jan. 21. No. 131, 6. 1405, Jan. 24. No. 143, 1. 1405, Jan. 26. No. 41, 3. 1405, Febr. 28. No. 127, 5. 1405, März 4. No. 145, 1. 1405, März 23. No. 146, 2a. 1405, März 25. No. 146,2 u. 146, 2a. 1405, März 27. No. 146, 2a. 1405, April 7. No. 131, 7. 1405, Mai 29. No. 47, 2. 1405, Juni 18. No. 257, la. 1405, Aug. 29. No. 79, 4a. 1405, Sept. 17. No. 5, 5. 1405, Sept. 24. No. 60, 1. 1405, Okt. 27. No. 113, 2. 1406. No. 213, 1. 1406, Febr. 5. No. 14, 3a. 1406, Febr. 6. No. 25, 12. 1406, März 18. No. 47, 2a. 1406, März 20. No. 143, 2. 1406, März 22. No. 164, 4. 1406, April 4. No. 143, 3. 1406, April 21. No. 128, 4. 1406, Juni 2. No. 143, 4. 1406, Aug. 6. No. 233, 10. 1406, Sept. 6. No. 143, 4a. 1406, Sept. 24. No. 257, la. 1406, Dez. 30. No. 25, la. 1407. No. 42, 5. «Sä 1407—1417. 461 1407, Jan. 21. No. 144, 1. 1407, Febr. 4. No. 183, 1. 1407, April 19. No. 247, 8. 1407, Juni 17. No. 19, 10. 1407, Juli 3. No. 237, 1. 1407, Aug. 24. No. 72, 5. 1408, Jan. 10. No. 111, 2. 1408, Febr. 14. No. 113, 3. 1408, März 25. No. 136, 2. 1408, März 27. No. 143, 5. 1408, April 18. No. 155, 1. 1408, April 30. No. 89, 2. 1408, Mai 1. No. 125, 1. 1408, Juni 8. No. 25, 13. 1408, Juni 8 No. 26, 9. 1408, Juni 26. No. 52, 3. 1408, Aug. 4. No. 124, 2. 1408, Sept. 20. No. 27, 13. 1408, Okt. 15. No. 34, 8. 1408, Okt. 18. No. 254, 3. 1408, Okt. 29. No. 79, a, 1408, Nov. 6. No. 149, 6. 1409. No. 4, 6a. 1409, Jan. 7. No. 161, 5. 1409, Mai 10. No. 27, 14. 1409, Mai 20. No. 111, 3. 1409, Juni 22. No. 183, 2. 1409, Juni 23. No. 27, 15. 1409, Juli 24. No. 19, 8a. 1409, Aug. 31. No. 5, 6. 1409, Aug. 31. No. 36, 4. 1409, Sept. 3. No. 52, 4. 1409, ,Nov. 1. No. 145, 2. 1409, Nov. 12. No. 145, 3. 1410. No. 9, 1. 1410. No. 164, 2a. 1410. No. 209, 1. 1410, Jan. 25. No. 33, 5a. 1410, April 16. No. 71, la. 1410, April 25. No. 25, a. 1410, April 28. No. 58, 2. 1410, April 30. No. 58, 3. 1410, Mai 25. No. 25, 5a. 1410, Juli 11, No. 5, 7. 1410, Aug. 20. No. 131, 8. 1410, Sept. 13. No. 131, 9. 1410, Sept. 26. No. 164, 5. 1410, Sept. 29. No. 85, 5. 1411. No. 77, a. 1411. No. 133, 1. 1411, Jan. 21. No. 173, 4. 1411, Febr. 1. No. 16, 10. 1411, März 3. No. 30, 1. 1411. Mai 19. No. 30, 2. 1411, Juni 15. No. 143, 6. 1411, Juni 17. No. 5, 8. 1411, Juli 27. No. 32, 4. 1411, Sept. 5. No. 269, 1. 1411, Okt. 16. No. 128, 5. 1411, Dez. 2. No. 154, 1. 1412. No. 159, 3. 1412. No. 173, 1. 1412. No. 213, 1. 1412—14. No. 169, 1. 1412, 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1412 1413 1413 1413 : 1413 1413 1413 1413 1413 1413 1413 1413 ; 1413 1413 1413 1413 1413 Jan. 20. No. 141, a. Jan. 26. No. 19, 7a. März 10. No. 30, la. März 10. No. 113, 4. März 24. No. 16, 11. Apr. 16. No. 131, 10. Mai 19. No. 25, IIa. Mai 19. No. 102, 3. Mai 24. No. 164, 6. Juli 15. No. 34, 9. Sept. 21. No. 156, 3. Nov. 2. No. 34, 10. Nov. 10. No. 4, 8a. No. 247, 9a. Jan. 20. No. 79, a. März 17. No. 205, 2. März 30. No. 155, 2. Juni 15. No. 7, 1. Juni 26. No. 247, 9. Juli 4. No. 144, 2. Juli 6. No. 19, 11. Juli 13. No. 39, 5. Juli 15. No. 141, a. Aug. 17. No. 145, 4a. Aug. 19. No. 37, la. Aug. 22. No. 145, 4. Sept. 14. No. 145, 5. Sept. 16. No. 81, la. Dez. 2. No. 104, a. 1414. No. 4, 6a. 1414. No. 61, la. 1414. No. 211, 5a. 1414, März 11. No. 145, 5a. 1414, März 21. No. 25, 14. 1414, April 22. No. 25, 15. 1414, Aug. 7. No. 19, 12. 1414, Sept. 26. No. 33, 6. 1414, Sept. 28. No. 71, 4. 1414, Sept. 30. No. 74, 3. 1114, Okt. 31. No. 79, 6. 1415. No. 16, IIa. 1415. No. 113. 5. 1415, Jan. 21. No. 277, 1. 1415, Jan. 31. No. 167, a. 1415, Febr. 5. No. 136, la. 1415, Febr. 5. No. 136, 3. 1415, Mai 28. No. 72, 6. 1415, Juni 7. No. 25, 16. 1415, Juli 17, No. 164, 7. 1415, Sept. 19. No. 5, 5a. 1415, Sept. 23. No. 27, 16. 1415, Sept. 30. No. 159, a. 1415, Dez. 5. No. 30, 3. 1415, Dez. 13. No. 213, 2. 1416, Jan. 8. No. 155, 3. 1416, Febr. 23. No. 4, 11. 1416, April 1. No. 114, 4. 1416, April 27. No. 160, 7. 1416, Juli 2. No. 164, 8. 1416, Juli 5. No. 114, 4a. 1416, Juli 24. No. 5, 4a. 1416, Aug. 18. No. 141, 1. 1416, Aug. 28. No. 149, 7. 1416, Okt. 19. No. 149, 7a. 1416, Nov. 10. No. 16, 12 u. 16,13. 1417. No. 39, 6. 1417. No. 148, a. 1417—20. No. 214, 2. 1417, Juni 1. No. 67, 5. 1417, Juni 30 No. 30, 4. 1417, Juli 8—9? No. 168, 2. 1417, Juli 20. No. 114, 4a. 1417, Juli 25. No. 168, 3. 1417, Juli 27. No. 197, 3. 1417, Okt. 17. No. 66, a. 1417, Okt. 25. No. 66, a. 1417, Nov. 8. No. 166, 2a. 1417, Nov. 15. No. 115, 1. 1417, Dez. 8. No. 68, 4. 1417, Dez. 8. No. 68, 5. üäs 462 1417-1427. 1417, Dez. 20. No. 143, 7. 1417, Dez. 23. No. 68, 4. 1418. No. 5, 5a. 1418, Jan. 31. No. 117, la. 1418, Febr. 26. No. 102, 4. 1418, März 4. No. 68, 6. 1418, März 12. No. 143, 8. 1418, März 26. No. 143, 8a. 1418, April 2. No. 68, 7. 1418, April 18. No. 160, 8. 1418, April 23. No. 172, a. 1418, Mai 4. No. 145, 6. 1418, Mai 9. No. 43, 6. 1418, Mai 9. No. 43, 7. 1418, Juli 15. No. 136, 2a. 1418, Juli 25. No. 145, 6a. 1418, Aug. 28. No. 19, 4a. 1418, Sept. 1. No. 155, 4. 1418, Sept. 26. No. 143, 9. 1418, Okt. 29. No. 84, la. 1418, Nov. 12. No. 27, 17. c. 1419. No. 143, 11. 1419. No. 155, 5a. 1419, Jan. 21. No. 131, 11. 1419, Jan. 27. No. 109, 1. 1419, Jan. 29. No. 155, 5. 1419, Febr. 4. No. 155, 5a. 1419, Febr. 19. No. 30, 2a. 1419, März 5. No. 247, 8a. 1419, April 4. No. 233, 11. 1419, April 5. No. 233, IIa. 1419, April 27. No. 136, 4. 1419, April 29. No. 105, 1. 1419, Mai 12. No. 27, 18. 1419, Juni 29. No. 101, 1. 1419, Juli 18. No. 174, a. 1419, Aug. 21. No. 143, 10. 1419, Sept. 11. No. 49, 4. 1419, Okt. 16. No. 155, 5. 1419, Nov. 17. No. 131, 10a. 1419, Dez. 1. No. 233, IIa. 1419, Dez. 19. No. 101, 2. 1420. No. 4, 6a. 1420. No. 77, 2a. 1420. No. 155, 5a. 1420. No. 164, 9a. 1420, Jan. 26. No. 105, 2. 1420, Febr. 5. No. 38, 3. 1420, Febr. 22. No. 84, 2a. 1420, März 5. No. 237, 2. 1420, März 17. No. 286, 2a. 1420, März 22. No. 19, 12a. 1420, März 31. No. 43, 8. 1420, April 2. No. 114, 4a. 1420, Mai 25. No. 159, 4. 1420, Aug. 16. No. 143, 12. 1420, Aug. 16. No. 159, a. 1420, Aug. 22. No. 68, 8. 1420, Aug. 28. No. 143, 13. 1421. No. 164, 9. 1421, Febr. 26. No. 104, a. 1421, Febr. 28. No. 149, 8. 1421, April 4. No. 178, 1. 1421, April 13. No. 34, 11. 1421, April 16. No. 5, 9a. 1421, April 30. No. 183, 3. 1421, Mai 15. No. 36, 4a. 142/, Juni 20. No. 211, la. 1421, Juli 24. No. 5, 9. 1421, Juli 24. No. 180, 1. 1421, Aug. 8. No. 149, 9. 1421, Okt. 30. No. 149, 8a. 1422, Febr. 24. No. 95, 1. 1422, Juni 23. No. 154, 2. 1422, Juli 28. No. 190, 1. 1422, Aug. 5. No. 233, IIa. 1422, Sept. 13. No. 153, 2. 1422, Sept. 30. No. 136, 5. 1422, Okt. 4. No. 178, 2. 1422, Nov. 5. No. 149, 10. 1422, Nov. 26. No. 95, 2. 1422, Nov. 28. No. 33, 7. 1422, Nov. 30. No. 124, 3. 1422, Dez. 7. No. 247, 10. 1423, Jan. 11. No. 143, 14. 1423, Jan. 28. No. 41, 1. 1423, Febr. 2. No. 5, 10. 1423, Febr. 2. No. 81, 4. 1423, Febr. 3. No. 38, a. 1423, Febr. 23. No. 107, 1. 1423, März 12. No. 19, 4a. 1423, April 11. No. 31, 5. 1423, April 14. No. 113, 6. 1423, April 29. No. 183, 4. 1423, Mai 8. No. 124, 3. 1423, Mai 22. No. 33, a. 1423, Mai 25. No. 19, 4. 1423, Juni 19. No. 43, 9. 1423, Juli 8. No. 110, 1. 1423, Juli 29. No. 34, 12. 1423, Nov. 15. No. 94, 3. 1423, Nov. 27. No. 81, 5. 1423, Dez. 29. No. 27, 19. 1424, Jan. 31. No. 211, 1. 1424, Febr. 25. No. 9, 3. 1424, März 16. No. 41, 14. 1424, Apr. 17. No. 42, 6. 1424, April 22, No. 42, 7. 1424, Juli 29. No. 16, 4. 1424, Aug. 17. No. 67, 6. 1424, Nov. 19. No. 77, 4. 1425. No. 137, 1. 1425, März 2. No. 16, 12a. 1425, März 13. No. 133, 2. 1425, März 22. No. 25, 17. 1425, Mai 26. No. 16, 13a. 1425, Juni 22. No. 104, a. 1425, Aug. 11. No. 16, 15. 1425, Aug. 13. No. 16, 16. 1425, Aug. 17. No. 16, 17. 1425, Okt. 2. No. 72, 7. 1425, Nov. 3. No. 25, la. 1425, Nov. 24. No. 101, 3. 1426. No. 213, 1. 1426. Jan. 25. No. 286, 2. 1426, März 1. No. 34, 13. 1426, März 12. No. 167, 4a. 1426, März 22. No. 84, la. 1426, April 27. No. 188, 1. 1426, Mai 10. No. 164, 10. 1426, Okt. 21. No. 49, 5. 1426, Okt. 31. No. 52, 5. 1426, Nov. 29. No. 70, 2. 1426, Dez. 2. No. 199, 3. 1426, Dez. 29. No. 166, 2a. 1427. No. 119, 1. 1427. No. 159, 3. 1427. No. 214, a. 1427, Jan. 25. No. 61, la. 1427, Jan. 28. No. 84, 2a. 1427, Jan. 29. No. 183, 5. 1427, Apr. 27. No. 145. 7. 1427, Mai 30. No. 54, 5. 1427, Juni 15. No. 164, 11. 1427, Juni 24. No. 137, 2. 1427, Juli 1. No. 4, 7a. 1427, Juli 24. No. 177, 1. 1427, Juli 26. No. 177, 1. 1427, Aug. 27. No. 145, 7a. 1427, Okt. 9. No. 214, 3. 1427, Nov. 26. No. 139, 3. 1428. No. 233, IIa. nach 1428. No. 82, 2. nach 1428. No. 118. 4. 1428—30. No. 157, a. 1428—30. No. 196, 1. 1428—30. No. 233. la. 1428—30. No. 233, 2a. 1428—31. No. 19, 4a. 1428—31. No. 50, la. 1428-31. No. 273, la. 1428—31. No. 274, 1 und 2. 1428, März 3. No. 38, 3a. 1428, März 9. No. 77, 5. 1428, März 30. No. 77, 6 und 7. 1428, April 23. No. 60, 2. 1428, April 30. No. 95, 3. 1428, Mai 5. No. 247, 11 u. IIa. 1428, Aug. 4. No. 164, 12. 1428, Aug. 20. No. 13, 2a. 1428, Aug. 20. No. 67, 3a. 1428, Sept. 14. No. 233, 12. 1428, Dez. 9. No. 5, 11. 1428, Dez. 26. No. 114, 4a. 1428, Dez. 27. No. 195, a. 1429. No. 202, a. 1429, Jan. 9. No. 50, la. 1429, Febr. 12. No. 195, a. 1429, März 7. No. 19, 13. 1429, März 18. No. 247, 9a. 1429, März 29. No. 25, 6a. 1429, April 2. No. 153, 3. 1429, April 8. No. 81, 4a. 1429, April 11. No. 233, 13. 1429, April 16. No. 195, 1. 1429, April 21. No. 161, 4a. 1429, Mai 9. No. 5, 14. 1429, Mai 11. No. 195, 2. 1429, Juli 25. No. 113, 7. 1429, Aug. 18. No. 195, 3. 1429, Aug. 31. No. 195, 3a. 1429, Sept. 22. No. 61, 2. 1427—1435. 1429, Okt. 5. No. 143, 15. 1429, Okt. 21. No. 143, 15. 1429, Dez. 9. No. 16, 18. 1429, Dez. 20. No. 36, 4a. 1429, Dez. 23. No. 131, 10a. 1429, Dez. 29. No. 202, a. 1430. No. 189, 2. 1430, Jan. 6. No. 195, la. 1430, Mai 16. No. 13, 3. 1430, Juni 5. No. 116, 1. 1430, Juli 6. No. 13, 3a. 1430, Juli 24. No. 113, 8. 1430, Aug. 22. No. 13, 3a. 1430, Sept. 17. No. 195, 3a. 1430, Sept. 26. No. 13, 3a, 1430, Nov. 16. No. 195, 4. 1430, Nov. 21. No. 27, 20. 1430, Nov. 23. No. 49, 6. 1430, Dez. 5. No. 5, 5a. 1430, Dez. 7. No. 25, 16. 1430, Dez. 29. No. 136, 6. 1431. No. 19, 4a. 1431. No. 19, 8a. 1431. No. 155, 5a. 1431. No. 183, 10a. 1431, Jan. 22. No. 14, 2a. 1431, Febr. 5. No. 4, 12. 1431, März 3. No. 173, 2. 1431, März 16. No. 164, 13. 1431, April 3? No. 19, 6a. 1431, April 22. No. 70, 3. 1431, April 24. No. 195, 6. 1431, April 26. No. 195, 7. 1431, April 27. No. 195, 7a. 1431, Mai 15. No. 155, 6. 1431, Juni 21. No. 165, 1. 1431, Juli 3. No. 33, 8. 1431, Juli 4. No. 114, 5. 1431, Juli 5. No. 4, 12a. 1431, Juli 23. No. 164, 7a. 1431, Juli 25. No. 19, 14. 1431, Aug. 9. No. 1, 4. 1431, Aug. 16. No. 1, 5. 1431, Aug. 23. No. 189, 3. 1431, Okt. 27. No. 71, a. 1431, Nov. 6. No. 228, 1. 1431, Nov. 10. No. 182, a, 1431, Nov. 26. No. 164, 14. 463 1432, Febr. 24. No. 38, a. 1432, April 23. No. 39, 7. 1432, April 24. No. 183, 6. 1432, Mai 23. No. 162, 1. 1432, Juli 4. No. 233, IIa. 1432, Juli 5. No. 72, 7a. 1432, Juli 22. No. 19, 15. 1432, Aug. 8. No. 105, 3. 1432, Aug. 22. No. 19, 16. 1432, Okt. 9. No. 183, 7. 1432, Nov. 11. No. 94, 3a. 1432, Nov. 13. No. 27, 21. 1432, Nov. 24. No. 114, 6. 1433, März 6. No. 228, 2. 1433, April 20. No. 4, 12a. 1433, April 20. No. 70, 4. 1433, April 25. No. 164, 2a. 1433, Juni 11. No. 65, 2. 1433, Aug. 4. No. 166, 2a. 1433, Aug. 22. No. 213, 1. 1433, Nov. 3. No. 195, 8. 1433, Nov. 11. No. 183, 5a. 1433, Nov. 17. No. 65, 1. 1433, Nov. 21. No. 85, la. 1434. No. 27, la. 1434. No. 202, a. 1434. No. 224, a. 1434. No. 273, la. 1434, Febr. 16. No. 31, 6. 1434, Febr. 23. No. 27, 22. 1434, März 15. No. 195, 8a. 1434, März 15. No. 205, 3. 1434, März 22. No. 19, 17. 1434, Mai 1. No. 201, a. 1434, Juli 8. No. 71, 5. 1434, Juli 9. No. 195, 9. 1434, Aug. 3. No. 139, 4. 1434, Aug. 6. No. 131, 12. 1434, Aug. 11. No. 25, 8a. 1434, Aug. 12. No. 68, 3a. 1434, Sept. 26. No. 195, 10. 1434, Okt. 19. No. 79, 7. 1434, Okt. 31. No. 6, 2. 1434, Dez. 14. No. 5, IIa. 1434, Dez. 26. No. 191, 1. 1434, Dez. 27. No. 62, 6. 1435, Jan. 10. No. 173, 3. 1435, Jan. 13. No. 36, 5. 4C4 1435, März 12. No. 183, 8. 1435, April 23. No. 34, 14. 1435, April 27. No. 16, 19. 1435, Mai 2. No. 73, 3. 1435, Mai 19. No. 159, a. 1435, Juni 3. No. 110, 2. 1435, Juni 21. No. 199, a. 1435, Juni 26. No. 269, la. 1435, Juli 15. No. 128, 6. 1435, Juli 19. No. 73, 3. 1435, Juli 21. No. 1. 1435, Juli 28. No. 136, 7. 1435, Aug. 25. No. 167, la. 1435, Aug. 30. No. 18, 2. 1435, Okt. 20. No. 167, 1. 1435, Nov. 18. No. 30, 5. 1435, Nov. 26. No. 67, 7. 1435, Dez. 5. No. 167, la. 1435, Dez. 13. No. 25, 9a. 1435, Dez. 26. No. 133, 3. 1436. No. 102, 4a, 1436, Febr. 5. No. 10t, 2a. 1436, Febr. 9. No. 25, 18. 1436, Febr. 14. No. 25, 8a. 1436, Febr. 22. No. 73, 3. 1436, März 1. No. 190, 2. 1436, März 3. No. 190, 2a. 1436, März 5. No. 233, 8a. 1436, März 6. No. 190, 3. 1436, März 18. No. 164, 15. 1436, März 19. No. 176, 1. 1436, März 27. No. 73, 3. 1436, Mai 29. No. 30, 3a. 1436, Mai 31. No. 20, 2. 1436, Juli 18. No. 19, 18. 1436, Aug. 16. No. 115, 2. 1436, Okt. 30. No. 167, 2. 1436, Nov. 22. No. 94, 3a. 1436, Dez. 12. No. 164, 16. 1437. No. 108, 2a. 1437. No. 164, 17a. 1437, Jan. 27. No. 102, 5. 1437, Jan. 28. No. 183, 9. 1437, Febr. 7. No. 207, a. 1437, Febr. 18. No. 164, 16a. 1437, Febr. 21. No. 165, 2. 1437, Febr. 26. No. 176, la. 1437, Febr. 27. No. 25, 8a. 1435—1440. 1437, März 14. No. 189, a. 1437, April 13. No. 16, 20. 1437, Juli 7. No. 187. 1. U31, Juli 15. No. 102, 2a. 1437, Juli 22. No. 136, 3a. 1437, Juli 24. No. 136, 7a. 1437, Juli 29. No. 25, 11. 1437, Juli 31. No. 25, 19. 1437, Aug. 1. No. 137, 2a. 1437, Aug. 23. No. 67, 8. 1437, Aug. 23. No. 164, a. 1437, Aug. 24. No. 136, 3a. 1437, Sept. 11. No. 105. 1437, Sept. 16. No. 25, IIa. 1437, Okt. 3. No. 39, 8. 1437, Okt. 3. No. 214, la. 1437, Okt. 31. No. 219, la. 1437, Nov. 4. No. 214, 3a. 1437, Nov. 6. No. 112, 1. 1437, Nov. 11. No. 33, 9. 1437, Nov. 25. No. 77, a. 1437, Dez. 12. No. 219, 1. 1438. No. 108, 2a. 1438. No. 156, 5a. 1438. No. 220, la. 1438. No. 220, lc. 1438. No. 233, 8a. 1438-51. No. 14, 3a. 1438—51. No. 44, a. 1438, Febr. 3. No. 213, 1. 1438, Febr. 13. No. 213, 3. 1438, Febr. 17. No. 119, 2. 1438, März 6. No. 219, a. 1438, März 15. No. 210, 1. 1438, März 21. No. 173, 3a. 1438, März 28. No. 169, la. 1438, April 3. No. 213, 1. 1438, April 3. No. 213, 3a. 1438, April 22. No. 119, la. 1438, April 23. No. 125, 2. 1438, April 25. No. 116, 2. 1438, April 26. No. 189, 3. 1438, Mai 2. No. 6, 2a. 1438, Mai 5. No. 189, 2a. 1438, Mai 5. No. 196, a. 1438, Mai 5. No. 233, 8a. 1438, Juli 7. No. 115, 3. 1438, Juli 10. No. 115, 3a. 1438, Juli 29. No. 198, a. 1438, Aug. 5. No. 115, 3a. 1438, Aug. 1-2. No. 25, la. 1438, Aug. 13. No. 219, 2a. 1438, Aug. 17. No. 219, 2. 1438, Aug. 21. No. 159, 5. 1438, Aug. 27. No. 190, 4. 1438, Sept. 4. No. 225, 1. 1439. No. 108, 2a. 1439. No. 146, 2a. 1439. No. 220, la. 1439, Jan. 21. No. 25, 6a. 1439, Jan. 21. No. 247, 10a. 1439, Jan. 26. No. 196, la. 1439, Febr. 7. No. 72, 8. 1439, Febr. 16. No. 114, 7. 1439, Febr. 21. No. 150, 1. 1439, April 17. No. 136, 7a. 1439, April 19. No. 136, 8. 1439, April 30. No. 172, 1. 1439, Juni 1. No. 195, 11. 1439, Juli 27. No. 42, 8. 1439, Aug. 30. No. 17, 2a. 1439, Okt. 1. No. 25, 6a. 1439, Okt. 21. No. 213, 4. 1439, Okt. 27. No. 5, IIa. 1439, Nov. 6. No. 166, 3. 1439, Nov. 10. No. 19, 18a. 1439, Nov. 28. No. 211. 2. 1440. No. 108, 2a. 1440. No. 220, la. 1440, Febr. 4. No. 173, 3a. 1440, Febr. 4. No. 173, 4. 1440, März 3. No. 56, a. 1440, März 12. No. 219, 3. 1440, März 17. No. 14, 4a. 1440, Mai 3. No. 36. 6. 1440, Mai 10. No. 36, 7. 1440, Juni 18. No. 219, 4. 1440, Juli 5. No. 230, 3a. 1440, Juli 21. No. 219, 5. 1440, Aug. 8. No. 219, 6. 1440, Sept. 7. No. 25, 20. 1440, Sept. 13. No. 25, 20a. 1440, Sept. 27. No. 220, Ib. 1440, Sept. 29. No. 220, Ib. 1440, Okt. 14. No. 190, 5. 1440, Dez. 7. No. 41, 5a. KM 1440, Dez. 14. No. 108, 3. 1441. No. 67, 9. 1441. No. 189, a. 1441. No. 220, la. 1441, Febr. 10. No. 220, 2. 1441, März 4. No. 219, 7. 1441, März 7. No. 149, 11. 1441, März 15. No. 4, 13. 1441, März 18. No. 164, 17. 1441, Juni 7. No. 230, 1. 1441, Juni 24. No. 230, 10. 1441, Juni 24. No. 230, 11. 1441, Juli 23. No. 41, 5. 1441, Aug. 11. No. 141, 2. 1441, Aug. 21. No. 52, 6. 1441, Sept. 16. No. 230, 3. 1441, Sept. 22. No. 131, 10a. 1441, Sept. 25. No. 92, 1. 1441, Okt. 30. No. 230, 4. 1441, Okt. 30. No. 230, 12. 1441, Nov. 14. No. 172, 2. 1441, Nov. 15. No. 230, 5. 1441, Nov. 17. No. 230, 6. 1441, Nov. 18. No. 25, IIa. 1441, Nov. 18. No. 25, 21. 1441, Dez. 8. No. 113, 9. 1441, Dez. 14. No. 230, 7. 1442. No. 45, 5. 1442. No. 148, a. 1442, Jan. 2. No. 113, 10. 1442, Jan. 30. No. 37, la. 1442, März 25. No. 183, 10. 1442, April 2. No. 113, 11. 1442, Mai 4. No. 34, 15. 1442, Mai 21. No. 4, 14. 1442, Juni 1. No. 19, 19. 1442, Juni 29. No. 136, 9. 1442, Juli 17. No. 195, IIa. 1442, Aug. 22. No. 126, 2. 1442, Aug. 30. No. 49, 7. 1442, Sept. 9. No. 213, 1. 1442, Sept. 10. No. 25, 16a. 1442, Sept. 24. No. 39, 9. 1442, Sept. 28. No. 136, 3a. 1442, Okt. 2. No. 223, 1. 1442, Nov. 6. No. 114, 4a. 1442, Nov. 6. No. 149, 12. 1442, Nov. 6. No. 166, 2a. VI. 1440—1446. 1442 , Nov. 15. No. 56, 3a. 1445, 1442 Nov. 24. No. 210, 2. 1445, 1442 Nov. 28. No. 97, 6. 1445, 1442 Nov. 29. No. 230, 14. 1445, 1442 Dez. 10. No. 233, 14. 1445, 1443 No. 159, 2a. 1445, 1443 Jan. 28. No. 211, 3. 1445, 1443 Febr. 8. No. 39, 10. 1445, 1443 Febr. 8. No. 219, 8. 1445, 1443 Febr. 23. No. 75, 3. 1445, 1443 März 1. No. 189, 2a. 1445, 1443 März 15. No. 167, 3. 1445, 1443 April 2. No. 119, la. 1445, 1443 April 2. No. 189, 3a. 1445, 1443 April 2. No. 221, a. 1445, 1443 April 23. No. 158, 1. 1445, 1443 April 23. No. 219, 9. 1445, 1443 Mai 2. No. 19, 20. 1445, 1443 Mai 2. No. 183, 10a. 1445, 1443 Mai 2. No. 183, 11. 1445, 1443 Juli 13. No. 167, 4. 1445, 1443 Juli 20. No. 82, 3. 1445, 1443, Aug. 16. No. 13, 3a. 1445, 1443 Okt. 1. No. 230, 15. 1445, 1443, Okt. 21. No. 226, 1. 1446, 1443 Nov. 14. No. 184, 1. 1446, 1443 Dez. 20. No. 247, 12. 1446, 1444 Jan. 13. No. 233, 15. 1446, 1444 Jan. 30. No. 167, 4a. 1446, 1444 Febr. 20. No. 27, 23. 1446, 1444 März 5. No. 77, 8. 1446, 1444, März 26. No. 41, 3a. 1446, 1444, April 4. No. 166, 4a. 1446, 1444 Mai 3. No. 240, a. 1446, 1444 Mai 18. No. 113, 12. 1446, 1444 Mai 24. No. 166, 4. 1446, 1444, Juli 14. No. 26, 10. 1446, 1444 Sept. 14. No. 235, a. 1446, 1444 Okt. 7. No. 43, 10. 1446, 1445 No. 219, 10. 1446, 1445 No. 219, 21. 1446, 1445 Jan. 18. No. 170, 1. 1446, 1445 Febr. 6. No. 34, 16. 1446, 1445 Febr. 16. No. 219, 11. 1446, 1445 März 29. No. 164, 18. 1446, 1445 März 31. No. 219, 13. 1446, 1445 April 19. No. 219, IIa. 1446, 1445 April 19. No. 219, 14. 1446, 465 April 19. No. 230, 11. Juni 17. No. 241, 1. Juni 21. No. 212, 3. Juni 24. No. 278, 1. Juli 3. No. 124, 4. Juli 24. No. 148, 2. Aug. 21. No. 81, 6. Aug. 25. No. 219, 15. Sept. 7. No. 219, 16. Sept. 7. No. 219, 17. Sept. 20. No. 219, 18. Sept. 22. No. 219, 19. Sept. 22. No. 219, 20. Okt. 4. No. 219, 20a 1. Okt. 6. No. 219, 18a. Okt. 18. No. 219, 20a 1. Okt. 19. No. 219, 18a. Okt. 21. No. 219, 20a 1. Okt. 22. No. 219, 21a. Nov. 13. No. 124, 5. Nov. 17. No. 113, 13. Dez. 20. No. 40, 5. Dez. 20. No. 67, 10. Dez. 27. No. 5, IIa. Jan. 20. No. 219, 22. Jan. 28. No. 25, 22. Febr. 2. No. 5, 12. Febr. 19. No. 77, a. März 3. No. 219, 23. März 10. No. 219, 24. März 14. No. 26, 11. März 15. No. 219, 25. April 1. No. 243, 1. April 6. No. 243, 2. April 18? No. 222, 1. April 26. No. 219, 26. Mai 1. No. 65, a. Mai 7. No. 63, 2. Mai 9. No. 219, 27. Mai 20. No. 188, 2. Mai 23. No. 219, 28. Mai 25. No. 199, 4. Juni 15. No. 219, 29. Juli 1. No. 14, 6. Juli 9. No. 219, 30. Juli 10. No. 219, 31. Juli 17. No. 219, 32. Juli 27. No. 100, 3a. 59 wm 466 1446-1453. 1446 Juli 28. No. 164, 2a. 1448, April 24. No. 36, 6a. 1451, 1446 Sept. 18. No. 205, la. 1448, April 25. No. 65, 3. 1451, 1446 Okt. 16. No. 219, 33. 1448, April 27. No. 219, 45. 1451, 1446 Dez. 2. No. 72, 7a. 1448, April 29. No. 247, 13a. 1451, 1446 Dez. 2. No. 100, 4. 1448, Mai 8. No. 219, 46. 1451, 1446 Dez. 2. No. 178, 3. 1448, Mai 13. No. 49, 6a. 1451, 1446 Dez. 6. No. 33, 3a. 1448, Mai 25. No. 219, 47. 1451, 1446 Dez. 19. No. 102, a. 1448, Juni 24. No. 175, 1. 1451, 1447 Jan. 6. No. 219, 34. 1448, Sept. 26. No. 131, 10a. 1451, 1447 Febr. 3. No. 219, 35. 1448, Sept. 30. No. 136, 3a. 1451, 1447 Febr. 27. No. 113, 14. 1448, Nov. 3. No. 113, 15. 1451, 1447 März 7. No. 5, 12a. 1448, Nov. 4. No. 211, 5. 1451, 1447 April 24. No. 149, 13. 1448, Nov. 11. No. 247, 14a. 1451, 1447 Mai 4. No. 190, 7. 1448, Nov. 13. No. 19, 21. 1451, 1447 Mai 20. No. 131, 10a. 1448, Dez. 13. No. 97, 7. 1451, 1447 Juni 5. No. 39, 11. 1449. No. 173, 3a. 1451, 1447, Juni 5. No. 219, 36. 1449, Jan. 29. No. 173, 4. 1451, 1447 Juni 12. No. 247, 13. 1449, Febr. 3. No. 183, 12. 1451, 1447 Juni 28. No. 219, 37. 1449, April 3. No. 231, 1. 1451, 1447 Juni 29. No. 235, a. 1449, April 23. No. 166, 5. 1451, 1447, Juli 8. No. 161, 6. 1449, Mai 27. No. 280, la. 1451, 1447 Juli 21. No. 235, a. 1449, Okt. 18. No. 25, 23. 1451, 1447 Juli 24. No. 219, 38. 1449, Okt. 22. No. 25, 23. 1451, 1447 , Juli 25. No. 219, 39. 1449, Nov. 13. No. 108, 4. 1451, 1447 nach Juli 25? No. 219, 40. 1449, Dez. 21. No. 25, 23. 1451, 1447 Aug. 17. No. 166, a. c. 1450? No. 17, 4. 1452. 1447 Aug. 25. No. 114, 4a. 1450, Jan. 19. No. 247, 15. 1452. 1447 Sept. 1. No. 222, 2. 1450, Febr. 3. No. 10, 2. 1452, 1447 Sept. 4. No. 17, 2a. 1450, Febr. 5. No. 213, 5. " 1452, 1447 Sept. 11. No. 247, 14. 1450, Febr. 23. No. 166, 6. 1452, 1447 Okt. 12. No. 119, 41. 1450, März 12. No. 213, 5a. 1452, 1447 Okt. 12. No. 119, 41a. 1450, März 19. No. 41, 6. 1452, 1447, Okt. 13. No. 219, 42 u. 42a. 1450, April 23. No. 198, 1. 1452, 1447, Okt. 16. No. 219, 43. 1450, Juni 11. No. 224, 1. 1452, 1447, Dez. 5. No. 272, 2. 1450, Juni 18. No. 85, 2a. 1452, 1447, Dez. 28. No. 27, 24. 1450, Juni 22. No. 1, 6. 1452, 1448. No. 173, 3a. 1450, Juli 9. No. 26, 5a. 1452, 1448 No. 176, a. 1450, Sept. 3. No. 102, 6. 1452, 1448, Jan. 3. No. 219, 44. 1450, Sept. 29. No. 233, la. 1452. 1448 Jan. 13. No. 211, 4. 1450, Okt. 5. No. 38, 4. 1452, 1448 Jan. 16. No. 190, 7a. 1450, Okt. 6. No. 208, 2. 1452, 1448 Jan. 23. No. 211, 4a. 1450, Okt. 12. No. 26, 6a. 1452, 1448 Jan. 25. No. 190, 8. 1450, Okt. 12. No. 159, la. 1452, 1448 Febr. 9. No. 61, 3. 1451, Jan. 21. No. 277, 2. 1452, 1448, Febr. 24. No. 5, 9a. 1451, Jan. 24. No. 280, 1. 1452, 1448 April 2. No. 27, 25. 1451, März 15. No. 213, 6. 1452, 1448 April 8. No. 196a, 2. 1451, April 15. No. 72, 9. 1453. 1448, April 14. No. 154, 3. 1451, April 30. No. 19, 22. 1453. Mai 6. No. 208, 3. Mai 17. No. 56, 4. Juni 6. No. 40. 6. Juni 8. No. 232, 1 und 2. Juni 9. No. 166, 3a. Juni 9. No. 243, 3. Juni 11. No. 115, 4. Juni 11. No. 183, 13. Juni 12. No. 26, 12. Juni 22. No. 82, 4. Juni 30. No. 231, 2. Juli 1. No. 280, la. Juli 8. No. 164, 7a. Juli 8. No. 243, 4a. Juli 14. No. 243, 4. Juli 25. No. 26, 13. Juli 27. No. 243, 5. Aug. 2. No. 243, 6. Aug. 9. No. 79, 8. Aug. 11. No. 41, 7. Sept. 9. No. 14, 3a. Okt. 21. No. 19, 23. Nov. 29. No. 126, 3. Nov. 30. No. 184, 2. Dez. 13. No. 108, 5. No. 156, 4. No. 224, la. März 8. No. 126, 4. März 9. No. 126, 5. März 20. No. 61, 4. April 16. No. 19, 12. Mai 8. No. 19, 24 und 25. Mai 13. No. 5, 13. Mai 17. No. 185, 1. Mai 22. No. 19, 24a. Juni 7. No. 217, 1. Juni 11. No. 77, 9 und 10. Juni 20. No. 125, 3. Juni 24. No. 54, 4a. Juli 4. No. 265, 1. Aug. 14. No. 41, 8. Sept. 15. No. 115, 4a. Okt. 19. No. 219, 48. Nov. 11. No. 178, 3a. Nov. 29. No. 61, 5. Dez. 1. No. 205, 2. No. 5, IIa. No. 79, a. 1453 1453 1453 1453. 1453 1453 1453 1453 1453 1453 1453 ; 1453 1453 J1453 1453 1453 1453 1453 1454 1454 1454, 1454 1454 1454 1454. 1454 1454. 1454 1454 1454. 1454 1454. 1454 1454 1454 1454 1454. 1454 1454 ; 1454, 1455 1455 1455 1455 1455 1455 1455 nach No. 148, a. 1455, Febr. 22. No. 248, 1. 1455, März 11. No. 67, 8a. 1455, April 24. No. 40, 7. 1455, Juni 5. No. 42, 9. 1455, Juli 22. No. 115, 5. 1455, Juli 23. No. 113, 10. 1455, Juli 24. No. 173, 4 1455, Aug. 16. No. 155, 7. 1455, Aug. 27. No. 173, 4. 1455, Sept. 14. No. 167, 5. 1455, Sept. 26. No. 72, 10. 1455, Okt. 13. No. 5, 14 1455, Nov. 8. No. 14, 6a. 1455, Nov. 10. No. 205, 3. 1455, Nov. 23. No. 161, 7. 1455, Dez. 6. No. 100, 5. 1455, Dez. 14. No. 238, 1. 1455, Jan. 2. No. 54, 6. 1455, Jan. 4. No. 54, 7. 1455, Jan. 28. No. 214, 4. 1455, Febr. 10. No. 113, 17. 1455, Febr. 13. No. 52, 6a. 1455, Febr. 22. No. 131, 12a. 1455, März 7. No. 183, 14. 1455, März 11. No. 255, 1. 1455, April 6. No. 173, 4. 1455, April 8. No. 2, 1. 1455, April 25. No. 113, 18. 1456. April 29. No. 42, 9. 1456, Mai 11. No. 265, 2. 1456, Juni 14 od. 21? No. 39, 12. 1456, Juni 25. No. 164, 2a. 1456, Juli 17. No. 124, 4a. 1456, Juli 19. No. 119, 3. 1456, Juli 31. No. 26, 14. 1456, Sept. 26. No. 63, 3. 1456, Okt. 24. No. 225, 2 und 2a. 1456, Nov. 8. No. 113, 19. 1456, Nov. 24. No. 33, 2a. 1456, No. 19, 26. 1456, No. 50, la. 1456, No. 157. a. 1456, No. 159, la. 1457. No. 233, la. 1457. No. 273, la. 1457, No. 274, la. 1457, 1455. No. 233, 2a. 1457, 1453—1460. Jan. 8. No. 252, 1. Jan. 16. No. 254, 1. Jan. 28. No. 253, 1. Febr. 24. No. 15, 1. Febr. 27. No. 169, la. März 16. No. 277, 3. April 14 No. 5, 14a. April 22. No. 104, a. Mai 5. No. 26, 15. Mai 23. No. 113, 20. Mai 31. No. 7, la. Juni 11. No. 247, 16. Juni 15. No. 72, 11. Juni 23. No. 248, 2. Juni 24. No. 277, 4. Juni 25. No. 248, 2. Juli 16. No. 25, 22a. Aug. 1. No. 149, 12a. Aug. 1. No. 166, 2a. Aug. 4. No. 159, 6. Aug. 22. No. 113, 21. Sept. 26. No. 205, la. Sept. 29. No. 277, 5. Okt. 13. No. 214, 5. Nov. 18. No. 173, 5. Nov. 28. No. 219, 48a. Dez. 20. No. 257, 3. Dez. 21. No. 219, 48a. No. 113, 22. April 9. No. 257, 3a. Mai 5. No. 27, 26. Juni 6. No. 243, 7. Juni 12. No. 213, 9a. Juni 19. No. 113, 23. Juni 21. No. 33, 9a. Juli 1. No. 106, 1. Juli 21, No. 190, 9. Juli 31. No. 190, 10. Aug. 23. No. 113, 24. Okt. 25. No. 159, 7. Okt. 25. No. 221, 1. Nov. 19. No. 40, 8. Dez. 18. No. 113, 25. No. 45, 2b. No. 183, 15. Jan. 18. No. 94, 4. Jan. 31. No. 45, 6. Febr. 25. No. 124, 6. 467 1457, April 25. No. 248, 3. 1457, April 28. No. 26, 13a. 1457, Juni 14 No. 33, 7a. 1457, Juni 25. No. 4, 15. 1457, Juli 4 No. 33, 9a. 1457, Juli 4 No. 176, 2. 1457, Juli 4. No. 214, 5a. 1457, Juli 6. No. 124, 7. 1457, Juli 29. No. 4, 16. 1457, Sept. 24 No. 220, 3. 1457, Okt. 20. No. 219, 48a. 1457, Nov. 15. No. 233, 16. 1458, Jan. 13. No. 179, 1. 1458, Jan. 17. No. 128, 7. 1458, Jan. 21. No. 213, 7. 1458, Febr. 10. No. 33, 10. 1458, Febr. 24. No. 176, 2a. 1458, April 10. No. 136, 7a. 1458, April 11. No. 213, 8. 1458, April 27. No. 183, 9a, 1458, Mai 10. No. 4, 17. 1458, Juni 13. No. 113, 26. 1458, Juli 22, No. 4, 18. 1458, Okt. 6. No. 261, 2. 1458, Nov. 16. No. 5, 15. 1458, Dez. 1. No. 15, 2. 1458, Dez. 4 No. 19, 8a. 1459, Jan. 29. No. 33, 11. 1459, Jan. 30. No. 124, 8. 1459, Febr. 6. No. 39, 13. 1459, Febr. 15. No. 106, 2. 1459, Febr. 21. No. 9, 3a. 1459, März 24. No. 168, 4 1459, April 17. No. 19, 27. 1459, Sept. 28. No. 232, 3. 1459, Nov. 8. No. 130, 1. 1459, Nov. 27. No. 205, 3a. 1459, Nov. 28. No. 84, 2a. 1460, Febr. 5. No. 188, 3. 1460, Febr. 21. No. 31, 7. 1460, März 19. No. 156, 5. 1460, März 23. No. 277, 6. 1460, April 26. No. 195, IIa. 1460, April 30. No. 263, 1. 1460, Mai 10. No. 190, 11. 1460, Juli 3. No. 266, a. 1460, Aug. 14. No. 56, 5. 1460, Aug. 20. No. 17. 5. 59 * SM 468 1460—1466. 1460, Aug. 25. No. 94, 5. 1460, Aug. 26. No. 235, a. 1460, Sept. 11. No. 159, 8. 1460, Nov. 10. No. 161, 8. 1460, Dez. 2. No. 170, 2. 1460, Dez. 15. No. 54, 8. 1461, Jan. 1. No. 45, 7. 1461, Jan. 10. No. 134. 1461, Jan. 13. No. 16, 21. 1461, Jan. 19. No. 92, 2. 1461, Jan. 19. No. 213, 9. 1461, Jan. 31. No. 264, 1. 1461, April 23. No. 161, 9. 1461, Juni 3. No. 7, 2. 1461, Juni 24. No. 252, 2. 1461, Juli 21. No. 185, 2. 1461, Sept. 20. No. 182, 2. 1461, Sept. 21. No. 182, 2a. 1461, Sept. 25. No. 169, la. 1461, Okt. 2. No. 182, 2a. 1461, Okt. 28. No. 190, 12. 1461, Okt. 30. No. 182, 2a. 1461, Nov. 9. No. 14, 7. 1461, Dez. 13. No. 111, 4. 1461, Dez. 18. No. 36, 7a. 1461, Dez. 18. No. 235, a. 1462. No. 210, 3. 1462, Jan. 6. No. 16, 22. 1462, Febr. 25. No. 224, 2. 1462, April 28. No. 106, 3. 1462, Mai 3. No. 277, 7. 1462, Mai 7. No. 244, 1. 1462, Juni 13. No. 213, 10. 1462, Juni 17 No. 173, 6. 1462, Juli 8. No. 190, 13. 1462, Aug. 3. No. 214, 5a. 1462, Aug. 17. No. 45, 8. 1462, Okt. 29. No. 124, 9. 1462, Nov. 3. No. 41, 6a. 1462, Nov. 8. No. 173, 7. 1462, Nov. 27. No. 4, 19. 1462, Dez. 8. No. 124, 10. 1463. No. 224. 1463, Jan. 5. No. 156, 6. 1463, Jan. 10. No. 241, 2. 1463, Jan. 13. No. 151, 1. 1463, Jan. 16. No. 178, 3a. 1463, Jan. 23. No. 113, 27. 1463, Febr. 26. No. 246, 1. 1465. 1463, März 12. No. 19, 26a. 1465. 1463, März 17. No. 264, la. 1465. 1463, März 25. No. 213, 11. 1465. 1463, April 5. No. 248, 4. 1465. 1463, Mai 6. No. 248, 5. 1465 1463, Mai 31. No. 113, 28. 1465 1463, Juni 5. No. 197, 4. 1465 1463, Juli 18. No. 114, 4a. 1465 1463, Aug. 2. No. 247, 9a. 1465 1463, Aug. 17. No. 41, 5a. 1465 1463, Aug. 19. No. 113, 29. 1464 1463, Sept. 2. No. 274, 3. 1465 1463, Sept. 23. No. 159, 9. 1465 1463, Okt. 10. No. 4, 20. 1465 1463, Okt. 10. No. 271, 5a. 1465 1463, Okt. 20. No. 1, 5a. 1465 1463, Nov. 9. No. 197, 5. 1465 1463, Nov. 15. No. 5, 14a. 1465 1463, Dez. 2. No. 164, 19. 1465 1463, Dez. 28. No. 196a, 1. 1465 ; 1464. No. 275, 7. 1465 1464, Jan. 3. No. 113, 28a. 1465 1464, Jan. 9. No. 75, 4. 1465 1464, Febr. 15. No. 149, 14. 1465 : 1464, Febr. 22. No. 19, 26a. 1465 1464, März 16. No. 105, 4. 1465 1464,'April 6. No. 274, 4. 1465 1464, Juni 2. No. 27, 27. 1465 1464, Juli 9. No. 271, 5a. 1465 1464, Juli 17. No. 164, 19a. 1465 ; 1464, Juli 21. No. 275, 1. 1465 1464, Juli 26. No. 164, 19a. 1465 1464, Aug. 27. No. 275, 2. 1466 1464, Sept. 17. No 275, 4a. 1466 ; 1464, Sept. 21. No. 275, 3. 1466 : 1464, Sspt. 25. No. 275, 4. 1466 : 1464, Okt. 14. No. 5, 12a. 1466 1464, Okt. 23. No. 167, 6. 1466 : 1464, Okt. 27. No. 275, 4a. 1466 1464, Nov. No. 275, 8a. 1466 1464, Nov. 3. No. 275, 4a. 1466 1464, Nov. 12. No. 210, 4. 1466 1464, Nov. 15—19. No. 275, 5. 1466. 1464, Dez. 10. No. 39, 14. 1466 1464, Dez. 11. No. 190, 14. 1466 ; 1464, Dez. 14. No. 271, 1. 1466 1464, Dez. 19. No. 67, 8a. 1466 No. 19, 26a. No. 183, 15a. No. 196, la. No. 233, la. No. 233, 2a. Jan. 13. No. 275, 8a. Jan. 17. No. 75, 5. Jan. 24. No. 275, 8a. Jan. 28. No. 275, 8. Jan. 28. No. 275, 8a. Febr. 8. No. 4, 21. Febr. 20. No. 250, 2. Febr. 23. No. 124, 8a. Febr. 23. No. 277, a. März 14. No. 19, 26a. März 21. No. 38, 4a. April 23. No. 187, 2. April 24. No. 214, 6. April 24. No. 253, 2. Mai 7. No. 167, 6a, Mai 21. No. 40, 9. Mai 24. No. 208, 2a. Mai 30. No. 210, 4a. Mai 31. No. 106, 4. Mai 31. No. 190, 15. Juli 30. No. 128, 8. Aug. 29. No. 222, 3. Nov. 11. No. 112, 2. Nov. 23. No. 26, 16. Dez. 7. No. 140, 1. Dez. 11. No. 192, 1. Dez. 18. No. 4, 22. Dez. 18. No. 13, 4. No. 270, a. Jan. 16. No. 248, 1. Jan. 20. No. 159, 10. Jan. 27. No. 233, la. Febr. 26. No. 50, la. März 20. No. 60, 3. März 22. No. 271, 5a. April 20. No. 113, 30. Mai 7. No. 4, 23. Juni 1. No. 26, 5a. Juni 2. No. 79, a. Juli 29. No. 68, 7a. Aug. 20. No. 263, 2. Aug. 23. No. 213, 12. Aug. 24. No. 271, 5a. &m& ÜÜ ®£ä 1466, Sept. 12. No. 271, 3. 1466, Sept. 15. No. 128, 9. 1466, Sept. 19. No. 4, 24. 1466, Sept. 23. No. 25, 22a. 1466, Sept. 30. No. 25, 22a. 1466, Dez. 8. No. 116, 2a. 1467, Jan. 20. No. 215, 1. 1467, Jan. 22. No. 268, 2. 1467, Jan. 23. No. 197, 6. 1467, Febr. 9. No. 192, la. 1467, Febr. 16. No. 92, 3. 1467, Febr. 18. No. 77, 11. 1467, März 2. No. 19, 26a. 1467, März 4. No. 213, 12a. 1467, März 9. No. 25, 24. 1467, Aprü 19. No. 151, 2. 1467, April 24. No. 93, 8. 1467, April 29. No. 154, 4. 1467, Mai 10. No. 282, 1. 1467, Mai 22. No. 249, 1. 1467, Juni 6. No. 273, la. 1467, Juni 13. No. 4, 25. 1467, Aug. 3. No. 207, 1. 1467, Aug. 25. No. 19, 26a. 1467, Sept. 3. No. 114, 8. 1467, Sept. 15. No. 164, 26a. 1467, Sept. 16. No. 271, 5. 1467, Okt. 22. No. 19, 26a. 1468. No. 6, 2a. 1466—1491. 4 1468. No. 94, 3a. 1468, Aug. 6. No. 106, 5. 1468. No. 136, 3a. 1468, Aug. 13. No. 5, 16. 1468. No. 165, 2a. 1468, Sept. 16. No. 249, 2. 1468. No. 176, la. 1468, Nov. 8. No. 81, 7. 1468. No. 176, 3. 1468, Nov. 15. No. 232, 4. 1468. No. 183, 10a. 1468, Nov. 23. No. 85, 6. 1468. No. 183, IIa. 1468, Dez. 5. No. 264, 2. 1468. No. 189, 4. 1469. No. 213, 1. 1468. No. 196, a. 1469, Febr. 21. No. 213, 13. 1468. No. 207, a. 1469, März 7. No. 105, 5 u. 6 1468. No. 214, 3a. 1469, Mai 5. No. 39, 13a. 1468. No. 214, 6a. 1469, Mai 18. No. 159, 11. 1468. No. 221, a. 1469, Juni 8, No. 54, 9. 1468. No. 222, a. 1469, Juni 24. No. 131, 13. 1468. No. 270, a. 1469, Juli 10. No. 39, 16. 1468—83. No. 190, 10a. 1469, Juli 11. No. 42, 10. 1468, Febr. 16. No. 4, 26. 1469, Aug. 26. No. 4, 28. 1468, Febr. 18. No. 77, 11. 1469, Okt. 9. No. 176, a. 1468, März 4. No. 33, 7a. 1469, Okt. 16. No. 202, a. 1468, März 11. No. 250, 3. 1469, Okt. 20. No. 167, 7. 1468, März 31. No. 171, 1. 1469, Nov. 7. No. 81, 4a. 1468, April 4. No. 4, 17a. 1469, Dez. 1. No. 39, 13a. 1468, April 6. No. 274, 3a. 1473, Juni 29. No. 168, 3. 1468, April 20. No. 161, 10. 1481, Aug. 13. No. 47. 1468, April 21. No. 284, 1. 1489, Dez. 24. No. 5, 3. 1468, Mai 1. No. 156, 7. 1490. No. 25. 1468, Juni 10. No. 39, 15. 1490. No. 108, 2a. 1468, Juli 5. No. 98, 11. 1491. No. 108, 2a. 1468, Juli 15. No. 4, 27. 469 mm ■j. ffis •scae» OKTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Bearbeitet von Archivsekretär Dr. Tumbült. Um dem Register nicht eine allzu große Ausdehnung zu geben — zu welchem Zwecke die Zahl der Absätze unter dem Hauptwort eingeschränkt wurde — ist bei Angabe der alten Form der Ortsnamen hinter der heutigen nicht auf Abweichungen in den Endungen (-ingen, -heim) und die verschiedenen Arten, den Ablaut auszudrücken, Rücksicht genommen; dem entsprechend ist die Zahl der Verweisungen gemindert. Einfache Vornamen, Namen von Bauern und nicht angesehenen Bürgern sind wie die Flurnamen ausgeschlossen geblieben. Abgesehen davon, dass die Wortanlaute C und K, D lind T, F und V, I und Y, V, Gu und W, V und LT vereinigt sind, ist auch im Inlaut y von i nicht getrennt, bez. keine Verweisung gemacht. Die zum fürstlichen Standesgebiet gehörigen Ortschaften sind durch ein Sternchen kenntlich gemacht. Aach (B.A. Engen), Ah, Ach 17, 1. 33, 1.4. 4a. 8. 40, 4a. 5; 44 a. 65, 3. 99, 3. S. 159. 160. 162. 163. 182, 2. 257, 3. s. auch Reischach. — (Fluss im Amt Engen) 39, 9. *— (B.A. Pfullendorf) 84. 195, 10. 261. 261, 1.2. 264. — (Seefelder Aach) 105. 105, 6. 106, 2. Aalen (O.A. Stadt), Aulun, Alen 230. 230, 5. 14. Aargau (Schweiz), Ergow 25. s. auch Münster. *Aasen (B.A.Donaueschingen), Ashain, Asen.Ashan, Asan, Ahsan, Aschan, Atzan 19, 10. 25, 2a. 13. 29, s. 58. 56. 56, 1. 2. 3. 3a. 4. 5. 71a. 78. 99, s s. 162.163. 197, 5. 247, 6a. — Kirche st. Bla- sii 56, 4. — Bertschin Karle 78. — Conrat 65, i. 71. 71, ia. 157. 157a. 159, 3. (s. auch Zimmerholz). — Conrat der Pfister 65, 2. — Wernher 157. 159, 3. 183, 3. (s. auch Zimmerholz). Abensberg (Baier. B.A. Kelheim), Agnes s. Werdenberg. Ablach (OA. Sigmaringen) 224, 2. —Anna 67, l. — Friderich 67, i. (vgl. auch Konstanz). — Rentz 67, l. — (Fluss) 4, 15. 18. 20. 26. 14, 7. 7a. 92, 2. 227. 264. 264, l. ia. Abli Peter, gen. Landammann 4, ia. 83. Absenreute (O.A. Ravensburg), Absrüte 164, n. Achdorf (B.A. Bonndorf), Ahtdorf, Ahdorf, Ah- torf 29 s. 61. 62. 128, 3. Achstetten (O.A. Laupheim) 156, 7. Achtpig s. Echbeck. Acqui (Oberitalien), Aquensis, Bernardus, epis- copus 220. Adelshofen (O.A. Waldsee?), Adelshouen, Ludwig 131, 9. Adelsreuthe (B.A. Ueberlingen), Adelfirüty 105, 3. Affelstetten s. Apfelstetten. Affenschmaltz s. Killer. Affenstetter, Johannes 101, 2. Afinn s. Avignon. Aftholderberg (B.A. Pfullendorf), Affolterberg 106, 3. Agathopolis (Thracien), episcopus Thomas 213, io. Ah s. Aach. Ahabach (fliesst in den Schluchsee), Ahe 57 s. no. Ahdorf s. Achdorf. Ahausen (B.A. Ueberlingen), Ahusen 1, 4. Ahornsperg 57, s. 108. Ahsan s. Aasen. Aichach (Oberbaiern), Aychach 103, l. : " sHxl'nu**: ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 471 ESK Aichach (bei Bozen Tirol), Aychach 143, 13. Aichhalden (wohl Aichhalderhof bei Tuttlingen) 187, 2. Ayg .... s. Eig ... . Aislingen (Baier. B.A. Dillingen) 106, 4. 195, la. 232. 232, 2. *Aitlingen (abgegang. bei Riedeschingen) 77,7. ia. 244. 244, l. — Cünrat 128, 5. — Heinrich 172. — Johanns 172. Aitrach (r. Nebenfiuss der obern Donau), Aytrah, Aytterbach, Haitrach 157. 183, 15. 187.187, 2. Ayttraßhaußen s. Hausen. Aixheim (O.A. Spaichingen), Aixingen 229. Alaspach s. Aliensbach. Alb (Schwab. Jura) 196». 275, 6. (s. auch Riedlingen). Albenga (Oberitalien, am Golf von Genua), Albinga, Matheus episcopus 220. Alberskirch (O.A. Tettnang), Aulbrechtzkirch 190, 10a. Alberweiler (O.A. Biberach), Alberwiler 14, 3a. — (B.A. Pfullendorf), Alberwilr 264. Aldingen (O.A. Spaichingen) 229. Alhoupt, Hainrich, gen. Gebur 183, l. Allensbach (B.A. Konstanz), Alenspach, Alaspach 4, 23. 44. Allerheiligen, Kloster s. Schaffhausen. Allerweltfünd, Fridrich 271, 5a. Allgäu, Algöw 232. 232, 2. Allmansdorf (B.A. Konstanz), Almenstorf 187, 2. *Allmanshausen (B.A. Ueberlingen), Altraashusen, Altmanshusen 213, 3. 226. 226, 1. *Allmendshofen(BA.Donaiieschingen), Almißhofen, Albishouen, Almshofen, Almshouen, Almafihouen, Alnishöffen 19, 13. 25, 5. 5a. 26, 12. 29, s. 58. 128. 128, 2. 3. 4. 5. 7. 8. 9. 251. — Agnes 30, 4. 247, 12. 13. i3a. 14. 15. — Anastasia 30, 4. — Anna 91. 160, 6. — Bick 25, ia. 27,7. 36. 56, 3a. 134. 247, 10. — Bride 81, 2. 91, 1. 160, 6. — Cecilie 156, 3.— Verene 160, 6. — Fridrich29s. 58. 30, 4.—Fridrich [Kirchherr zu Wultertingen] 107, ia. 128, 6. 247, 10. — Friderich Bike 56, 3. 91. — Grete 160, 6. — H. 19, 6a. — Hans 21, 1. 25, ia. 27, 7. 36. 56, Sa. 91, 2. 128, 3. 233, na. 247, 10. — Hans zu Immadingen 36, 3. 49, 5. 94, 3. 3a. 233, 12. 247, 13. — Hans [zu Brülingen] 36, 4. — Heinrich 36. 36, 7. 94, 3a. 130, 1. 146, 2a. 233, 2a. 247, 13. 13a. — Hainrich zu Ymendingen, 27, 7. 35, 3. 56, 3a. 94. 94, 1. 2. 3a. 128, 3. 7. 134. 134, 1. 146, 2a. 173, 6. 214, 6. 233, 15. 247, 13. i3a. — Hainrich zu der Obrenburg zu Ymmendingen 27, 15. — Hainrich vff der Nüwenburg 19, 21. 25, ia. 18. 26, 12. u. 36, 3. 4. 4a. 6a. 7a. 56, 3a. 64, 2. 83, l. 91, 2. 113, 16. 20. 156, 3. 169, i. ia- 170. 170, 1. 183, 4. 189, 3a. 251. — Hanns Virich von der Nuwenburg 19, 26, u. 27. 36, 7a. 70a. 128, 7. 8.9. 156, 6. 169, la. 170, 2. 185, l. 2. 214, 6. 244. 267. — Hensli 27, 15. — Hug [Lentpriester zu Fürstenberg] 91. 128, 3. 160, l. 6. — Johanns, gen. der Kilchherr 91 (s. auch Wolterdingen).—Rudolf 25, ia. —Rudi 29 s. 58. —Ursula 91. 91, 2. 156, 3. — Vrban, Bastard 271, 5a. •— s. auch Berau. Almuth (B.A. Bonndorf), Almut, Allmut 118, 5. 136, 9. 158, l. 248, 3. (s. auch Heudorf). Alpirsbach (O.A. Oberndorf), Alperspach, Kloster 39, 2. 68, 3a. 115. 197, 5. 6. 275, 6. — Äbte: Andris 197, 5. o. —■ Cflnrat von Gommer- ingen 115. — Heinrich 115a. —■ Peter 115, 2. Alfihusen s. Altshausen. Altdorf s. Engen. Altenperg, Burggraf Hanns 145, 5a. Altenburg (Südtirol), Altemburg 143, 13. *Altenbeuren (B.A. Ueberlingen), Altenbürren, Altenbüron 85. 85, l. 2. 3. 3a. 4. 5. 6. 226. — Bentz [von Überlingen] 85, 3a. Altenbewen, Althewen (B.A. Engen) s. Hohen- hewen. Altenklingen (Kant. Thurgau), Eberhart s. Reiche- nau. — Walther v. d. 69. — s. auch Landenberg. Altensteig (O.A. Nagold) 149, 14. *Altenweg (B.A. Neustadt) 109. 109, i. 225, l. 2a. Altheim (B.A. Messkirch), Althan, Althain 4, 25. 20, 2. 285. Althornberg s. Hornberg. Altkirch (Elsass) 143, 13. Altmashusen s. Allmanshausen. Altneuenstein s. Neuenstein. Altobemdorf (O.A. Oberndorf), Oberndorf 285. Altshausen (O.A. Saulgau), Alßhusen, Hauskomtur Rudolf von Rechberg 164, 17. — Komtur Ludwig von Lansee 164, 17. Altstätten (Kant. St. Gallen), Altstetten 105. 106. — Cristoffel 105. 106. 472 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Altsteusslingen (O.A. Ehingen), Altenstusslingen 131. Ammann, Hans, Landrichter s. Schatbuch. Amruersweiler (Elsass), Ammerswiler, Amerswiler, Amerschwil 143, 7. loa. 249, 2. Amptz s. Hohenems. Am Stad (Schaffhauser Familie), Götz 50, 2. 82, a. — Herman 50, 2. 82, 2.120. — Wilhelm, 9, 3. 194, l. — s. auch Brimsi. *Amtenhausen (B.A. Engen), Amptenhausen, Amptenhusen, Kloster 49, 1. 88, l. 99. 99, l. 2. 3. 222, l. 233, ia. — Kreuzgang 99, 3 s. 164. Andeck (Ruine, O.A. Rottenburg), Schenken v. Fritz 97, 4. Andelfingen (O.A. Riedlingen) 67, 8. — Cünrat 153, 3. Andelsbach (B.A. Pfullendorf), Andelspach 266. An dem Lewe (Schaffhauser Bürger) 102, l. *Andersbach (B.A. Wolfach), Anterspach 179, 1. Andreae, Johannes 195, 5. 5f. e Anenbüren s. Ennabeuren. *Anselfingen (B.A. Engen), Ansolfingen 146, 2a. 214, 2. 219, 20. 21. 257. 257, 1. 2. 2a. 3. 3a. Antzenwyler s. Azenweiler. Apfelstetten (O.A. Münsingen), Affelstetten 43. 43, 5. 6. Apflau (O.A. Tettnang), Appflo, Katherina 35. 35a. — Rüfo 35. App mit der Taschen 67, 9. Appenteker (Konstanzer Bürger) 206. Appenzell (Kanton) 143, iOa. Arien (B.A. Konstanz), Arläw 183, 4. Arnolt, Hanns 113, 17. — Laurentz 27, 27. — Vli 117. — Virich 265, 2. *Arnspach (B.A. Wolfach), Arnerspach, Arnßbach 60. 60, 3. Arnstadt (Thüringen) 195, 6. Artzingen s. Erzingen. Asch (B.A. Kaufbeuren), Ascht, Ast, Chünrat 32, 4. — Elzbetha s. Spiegel. — Vyd, Veit 113, 28a. 162, 1. 182, 2. 2a. 183, 10. 10a. 220, ib. 230, 8. io. li. 12. 13. 14. 248, i. 4. (s. auch Donaueschingen). — Friederich 39, 12. (s. auch Welschingen).—Steffan 253.—Wolf 275. 275,1. 4. 6. Aschow s. Eschau. Aselfingen (B.A. Bonndorf) 98, 6a. e Asenheim (abgeg. Burg, O.A. Riedlingen), Asen- hain 131. 131, 9. Ashain s. Aasen. Asp (abgeg. zwischen Esslingen, B.A. Engen, und Thalheim, O.A. Tuttlingen) 99, 3 s. 166. — Cünrat 247, 2. Assinghausen (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Assynckhusen 231, 2. Atzan s. Aasen. *Aufen (Ober- Unter-, B.A. Donaueschingen), Vf- haim, Vffen, Vfan, Vffa 19, 4a. 7. 7a. 14. 16.26a. 26, 13. 29 S. 58. 81. 81, 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. Augsburg (Baiern), Ougspurg 37, l. 62, l. 74, 2. 97, 5. 219, 45. 275, 5. — Dom 47, 2. — Bischof Peter 195, 4. 230, 14. 275, 5. — Chorherr Bupelli von Mansperg 97, 3. Aulbrechtz . . . s. Albers . . . *Aulfmgen (B.A. Engen), Owelfingen, Öwelfingen, Owölfingen, Auwelfingen 17, 3. 19, 7. 21. 25, 23. 94, 5. 104a. 113, 20. 118a. 128, 7. 183. 183, 1. 2. 3. 4. 5. 5a. 6. 7. 8. 9. 9a. 10. 10a. 11. IIa. 12. 13. 15. 246, i. 265, 2. — St. Nicolaus Kirche 183, 12. — s. auch Heudorf. Aulun s. Aalen. Aurach s. Urach. *Autenweiler (B.A. Ueberlingen), Autewiler 186. Avignon (Frankreich), Aveniona, Auiniona, Afinn 59. 61. 68. 160, i. Aw s. Ow. *Azenweiler (B.A. Ueberlingen), Antzenwyler 238. Baar, die Bar, Bara 49, 6. 65, l. 78. 81, 7. 98. 98, 2. 7. 157a. 160, 1.169, ia. 249, 2. 267. — s. auch Emmingen, Hausen vor Wald. Bach (abgeg. Schloss, B.A. Bühl), Jerg, Jörg 112, 2. 204. * Bächen (B.A. Ueberlingen), Bächin, Bachi, Bachy, Becha, Bechy 85, 4. 5. 125, 1. 161. 161, 7. 213. 213, 2. 7. 10. 12. 13. — Kaplan Lorentzcius Enis Henis 75, 4. 213, 10. — Sammlung, Klause 213. 213, 1. ib. 3. 5. 6. 8. 9. 10. 11. 13. 226. 226, 1. — capella st. Nicolai 213, 3. 4. 5. 5a. 6. 8. 10. Bachenstein (Ruine, O.A. Künzelsau), Agnes 233, 13. *Bachheim (B.A. Donaueschingen), Bächan, Ba- chan, Bachern, Bachena, Bacha 30, 5. 170. 170, 1. 2. 267. — Bachheimer Bach 267. Bächter, Eberhart 166a. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 473 Bachthal (B.A. Bonndorf), Bachtal 70, 2. 120, 1. *Bachzimmern (B.A. Donaueschingen), Bahzim- mern 99, 3. s. 159. Baden (Baden) 63, 1. 143, 10. 10a. 149, 13.219, 30. Markgrafen Bernhard: (I) 41, 1.3. 5.68,8. 143, 10. 13. 195, 4. — Karl 41, 5a. 45, 7. 149, 14. 220, 3. 275, 1. 5. 6. 8. — Katherine 149, 14. —Jacob 41, 5. 72, 9. 149, 13. 167, 5. 195,4. 219, 24. 26a. 30. 32. 41. 43. 43a. 46. 47. 220, 3. 230, 14. 243, 3. — ungen., geb. Gräfin von Werdenberg 113, 13. — Herr Bernhart 149, 13. Baden i/Aargau 5, 9. 11. 102, 3. 113, l. 137. 143, li. 243, 2. Bah—. s. Bach—. Baiern, Payern, Beyren 195, 9. Herzöge: Ernst 103. 103a. — Fridrich 84, ia. 103, l. — Hans 103, l. — Heinrich 195, 4. — Ludwig 195, ia. (s. auch Pfalzgrafen bei Rhein\ —Steffan 103, l. ia. 195, 4. — Wilhelm 195, 4. 9. 9a. 204. Baindt (O.A. Ravensburg), Bund, Kloster 164, n. — Äbtissin Adelhait Absrütcrin 164, 11". Bäla s. Behla. Balb s. Bahn. Baldeck (Ruine, O.A. Urach), Marquart 248, 5. — Otto d. ä. 149. *Baldingen (Ober-, Unter- (Nieder-), B.A. Donaueschingen) 27, 22. 29, S. 58. S. 62. 49,1.2.3. 89. 89, i. 2. 96. 99, 3. s. 159. s. ieo. s. 166.118, 2. 162. 197, 5. 224. Balgheim (O.A. Spaichingen), Baihain, Ballcan, Balkan, Balgen, Balgow, Bentz 99, 3. s. 164. — Burkart 41, 4. 247, 6. 6a. — Diether 16, 5. — Rudolf 72, 10. — R&din 41, 8. Balingen (O. AStadt) 16, 19. 159, 8. Ballcan s. Balgheim. Ballenberg s. Hausen. Balm (B.A. Waldshut), Balb, Elizabet 25, 2. 2a. 7. 8. 10. 13. 247, 14.— Ott 25, 2. 2a. 7. 10a. 13. 50, la. 247 , 4. 14. Bamberg (Oberfranken), Bischof Fridrich 195, 6. Baner, Paner, Peter, gen. Gebig, Gebel 60, 3. iis. 3. Bankholzen (B.A. Konstanz), Banholtz, Bancholcz 4, la. 3. Banzenreuthe (abgeg.bei Salem), Wantzenrütte 105. Bantzer, Agath 83. 83, ia. Banzird, Bantzir, Albreht 4, ia. — Cünz 4, ia. 83, i. — Ruf 83, l. ia. VI. Bapemhaim, Bappenhin, s. Pappenheim. Bar s. Baar. Barcelona (Spanien) Barchinonensis, Symon epis- copus 220. *Bärenbach (B.A. Wolf ach), Bernbach, Beren- bach 24. 24, 3. 4a. 40, 3. 3a. — Burkard 41, 2. Cflnrat 24. 24, l. 2. 3. — Contz s. Gengenbach. — Frantz 24. 24, 1. 3. — Georg, Gerig 24, 3.112. — Götz 24. — Hans s. Haslach. — Ott 24, 2. Bärhalden (B.A. Triberg), Barnhalden 120, 2. *Bargen (B.A. Engen), Barg 6, 2a. 33, 4 a . 189. 189a. l. 2. 2a. 3. — Anna 189. 189a. — Cun, gen. Maister 189. Barter (Schaffhauser Geschlecht) 172,2.219, 4. Bartfa (Ungarn, Com. Saros) 195a. Basel (Kanton, Stadt) 19, 17. 25, ia. 27, 20. 48. 62, 2. 68, 3a. 113, 8. 25. 124, 1. 143a. 10a. 177, i. 195, 8. 8a 211, i. 220. 230, 14. 275, 5. — Bischof ungen. 68, 3. — Curia 79. — Hans von 41, 8. (s. auch Mönch). — Kleinbasel, Kirche st. Theodor: 79. Baustetten (O.A. Laupheim), Bustetten, Hain- rich 34, 5. 90. 131. Bayeux (Normandie), Domdekan Martinus Pi- mardi 245. Bautzen (Königr. Sachsen), Budissin 26. Bazingen (wo?), Hainrich 185. Bebenburg (ehemalige Burg, O.A. Gerabronn), Concz 230, 14. Beckhofen (B.A. Villingen), Bettkofen 5, 9. Beggingen (Kant. Schaffhausen) 167, 2. Beghardi laici 149, 10. Beghinen, Pinguinae 211, 5a. 213, i. ib. Behem (Wolfacher Familie) 108, 3. *Behla (B.A. Donaueschingen), Bela, Belan, Bella, Bäla 27, 25. 29 s. 58. 59. 36, 7. 91, 2. 156. 156, 1. 2. 3. 4. 5. 5a. 6. 7. 251. Beitzenhardt (Wald n. ö. Salem), Bötzenhard 105, 4. 6. Beiinas, Beline (Syrien), Bellinensis , Johannes episcopus 154, 3. 213, 1. *Benzenberg (Burgstall bei Rohrdorf) 4, loa. Benzingen (hohenzoll. B.A. Gamniertingen), Ben- tzingen 63, 3. 275, 6. Berau (B.A. Bonndorf), Berow, Kloster 82, 3. 102, 1. 113, 20. 151. 151, 1. 2. 181.—Pröpste: Rudolf von Almeßhofen 82, 3. — Bruder 60 I ...... I I&1&5«* 474 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Diethelm 151. — Bruder Johannes Frieß 151, 2. — Heinrich Rentz 181. Bercken s. Bergheim. Berenschenckel, Hainrich, s. Stühlingen. Berg - Jülich - Geldern (am Niederrhein), Herzog Ruprecht 195, 6. Berg (O.A. Ehingen), Cünrat 84, l». *Bergeck (B.A. Wolfach), Bärgeck, Andres 124, 9. 10. 277, 3. 6. Bergheim (Elsass), Bercken, Perckheim 143, 10a. 11. 13. *Berghof (B.A. Ueberlingen), Berkhof 85, 5. Beringen s. Riedhöhringen. Berlichingen (O.A. Künzelsau), Götz 220, ib. Bermatingen (B.A. Ueberlingen), Bermantingen, Bermatinghen 1, 4.105, l. 2. 6. 164, 5. 7a. 184a. 269, l. — Pfarrkirche: vicarius perpetuus Conra- dus Sattoris 164, 7. Leutpriester Joh. Oschwalt 171, l. — Wolfhart 50, l. Bern (Verona) 195. — (Schweiz) 84. 84, 2. — (abgeg. Burg bei Rottweil), Claus Friderich 133, 2. — Ital Jacob 79a. — Fro Jacob 79a; — Jacob s. Zell am Harmersbach —Margreth 176, ia. (s. auch Hübschman). — Wilhelm 79a. 133, 2. (s. auch Zell am Harmersbach). — (Überlinger Geschlecht) 230, 8. Bernang (Kant. St. Gallen), 213, 10. Bernbach s. Bärenbach. Bernhausen (O.A. Stuttgart), Bernhusen, Haincz34. Bernlapp, Läpp 139, 4. Bernolt, Hans, Landschreiber 61, 2. Bero-Münster s. Münster. Berow s. Berau. Berwangen (B.A. Eppingen), Albrecht 149, 1.8. — Heinrich d. ä. 149, 13. Besancon (Frankreich), Bysuntz 219, 18a. Besenfelder 275, 6. Bessarion, Cardinal 68, 7a. Besserer (Überlinger Familie) 16,18. 37, ia. 105, 3. 161 , 8. 164, 7. 206. 219, 4i. 253, 2. s. auch Überlingen. — Hainrich (zu Ravensburg) 262. — Hans (zu Ulm) 262. - Rudolf (zu Ulm) 262. *Bettenbrunn (B.A. Pfullendorf), Betterenbrunnen, Bettenbronn 10, l. 122. — Minoritenkloster 59. 59, l. 2. 2a. 3. Guardian Fridrich Alwig 59, 2. — Kirche U. Frauen 161, 10. 228. — Collegiatstift 125, l. 126. 126, l. 2. 3. 4. 5. 150. 161, 9. 211. 213. 228. Pröpste: Diepolt Stief- lin 126, i. Georg Sybolt 126, la. Heinricus 211. 213. 228. Heinricus Symler 213, 3. Jo- hans 213, 2. Johannes Kramer 161, 9. 213, io. Johanns Simler 122. 126, l. ia. 2. 150. Nicolaus Scriptoris 126, i. — Caplan Johannes Cramer, Notar 213, io. — Canonicus Vlricus Edelman 126, l. Bettenreute (O.A. Ravensburg), Betenrute 190, 10a. Bettinger, Arnolt 102, 2. Bettkofen s. Beckhofen. Bettmaringen (B.A. Bonndorf), Bättmeringen, Rector ecclesiae Vlricus [de st. Gallo] 82. — Rector Petrus dictus Taininger 82. — Incura- tus Eberhardus 82. — Plebanus Hartmannus Zaiser 82. — die von 82, 2. — Elßbeth 50, ia. 107, i. — Fridrich 50. — Wolf 107, i. — Wolfli 86, 3. — s. auch Erzingen. Betz (Überlinger Bürger), Becz 116, 2a. 235. 238. (s. auch Überlingen). Betzenweiler (O.A. Riedlingen), Bctzcnwiler 114, 4a. *Beuren (B.A. Ueberlingen), Bürrun, Purren, Burren, Buran, Büeren 1, 4. 105, 4. 106, 3. 125, 3. 161. 161, 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 190, 7a. 9. 10. 14. 205, la. 206, 1. 213, 2. 9. 13. 226, i. 238. 256. — Landrichter Berthold Haßlacher 205, ia. 213, 9. (s. auch Heiligenberg). — Beurer Maß 213, 7. Beuron (hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Bürron Burra 18. 27, 14. 144, 2. 153. — Pröpste: Johanns 224. — Wernher 153. Beutelsbach (O.A. Schorndorf), Butelspach , Albrecht s. Rotweil. Biber (Flüsschen im O.A. Riedlingen) 264. Biberach (O.A.-Stadt), Bibrach 4, 3. 27, 12. 72, 7a. 133. 230. 230, 1. 3. 5. 7. 8. 11. 12. 13. 14. 275, 8. *Bichishausen (O.A. Münsingen), Bychishusen, Bichishawsen 280. — St. Gallenkirche 280, l. ia. Rector Jodocus Schmid 280, i. —Truchsessen: Aulbrecht 280. — Barbara 280. — Cün, Cunli 16, 9. 32. — Hans 131, 12. 155, 2.6.280. 280, 1. ia. — Lucy 280. — Vdal 280. — Virich 131, 1. Bichtlingen (Ober-, Unter- (Nieder-), B.A. Messkirch), Bürchtlingen, Birhtlingen, Bierchtlingen, Biechtlingen 4, 3. 15. 25. 31, 7. 70. 70, 1. 2. 3. 4. 224. 224, 1. 2. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 475 Bick, Clewi 198. *Biesendorf (B.A. Engen), Bussendorf, Busendorf 6, i. 15, 3. 117. 117,1. la. 2. 146, 2a. 187, 2. 189, s. 207. 207a. 246, l. Biesingen (B.A. Donaueschingen), Buessenhan, Busenhain 99, 3 s. 161. 197. 197, 5. 229. 279. Bietenhard (Weiler, Kant. Thurgau?), Bvtenhart 29 s. 60. *Bietingeu (B.A. Messkirch) Buttingen, Butingen 4, i7a. 25. 20, 2. 31. 187, 2. 200. 200, 1. 2. 285. — Leutpriester Renfrid der Lang 70. Bigge (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Bye 231, 2. Byhell, Bühelli, Tarn 41, 6. — Hainrich 200, 2. Billafingen(hohenzoll.O.A.Signiaringen),Bilafingen, Bilelfingen 264. 264, 2. Bilstain 57 s. 108. Bingen (O.A. Sigmaringen), Biengen 273. Birckun, Hans, gen. Fründhans 271, 5a. Birkendorf (B.A. Bonndorf), Birchendorf, Erlin- win 118, 5. — Heinrich 185, t. *Birkenweiler (B.A. Ueberlingen), Bürkenwiler 105, 4. 0. *Birlinsbach (B.A. Wolf ach), Bürtenspach, Bur- telspach 54. 54, 7. Bißindasror, Petter 271, 5a. Bysuntz s. Besancon. *Bittelbronnen (bei Waldhausen, B.A. Donaueschingen) 8. *Bittelbrunnen (B.A. Engen), Buttelbrunnen 17, 1. 27, 4. 39, s. 44. 113, 27. 28. 117. 128, 1. 146, 2. 169, la. 176. 176a. 1. 2. 2a. 3. 182, 2a. 189, 3. 191. 207, i. 214, la. 246. Bittelschiess (beiKrauchenwies,hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Büttelschieß, Hans 13. 43, 2. — Hans [zu Messkilch] 31, 2. — Huge 13. — s. auch Hornstein. Bitzenhofen (O.A. Tettnang), Bytzenhofen 23 a 144, 2. 190, 10. 217, 1. — von 268, 1. Blankemoß, Hans, Truchsess 54, 2. Blankenstein (O.A. Münsingen), Blankenstain, Gerg 42, 4. 4a. Blarer, Blaurer, Blärer, Albrecht 164, 9. (vgl. Konstanz, Domherren), — Kaspar 214, 6. — Virich 105, 6.106, 1. 2. (vgl. Konstanz, Bürgermeister und Dompröpste). — Vrsel 214, 6. 222, 3. *Blättringen (hohenzoll. O.A. Gammertingen), Blatteringen, Plattringen 43. 43, 6. 232. Blaubeuren (O.A.-Stadt), Blaubaren, Blaupeuren 27, 12. 155, 2. 4. 6. Blenckelin, Hans 60, 3. Bletz, Pletz, —Dietrich 49, 6. 6a —Else 197, 3. — Virich 49, 6a. Blindenburg (Nieder-Ungarn, identisch mit Vise- grad), Blündenburg 190. Blomenfeld s. Blumenfeld. Bludenz (Tirol) s. Werdenberg. Blum (Engener Familie) 173, 3a. 176, 2a. 189, 3. 3a. 214, 1. la. 219, 8. 17. 18. 20. 221, 1.257, 2. 2a. (s. auch Engen). *Blumberg (B.A. Donaueschingen), Bluomenberg, Blümberg, Blümenberg, Plumberg 3, 4. 19, 17. 27. 25, 23. 26, 7. 29, S. 59. S. 61. 33, 2a. 98, i. 6. 8. 128, i. 139, 2a. 143, is. 244.—Kapelle 244. — Kaplan Johanns Güntzli 244. — Agnes s. Klingenberg. — Albrecht 19. 170. — Berchtold 19. — Burekart 19, 8. 25, 5. 23. 26, 5. 6. 6a. 7. 77. — Cecilie 21, l. — Claura 79a. Cünrat 5, 5. 7. 7a. 19. 19, 22. 26. 26, 3. 5a. 6. 6a. 30, 5. 128, 4. 4a. 139, 2a. 183, i. ii. na. 247, 3. — Cünrat s. Gengenbach — Cünrat Haini 25, 6a. — Diethelm 26 a. 6a. 30, 5. 78. 98, 10. — Diethrich 26, 6. — Else 19, 6a. 98, 11. — Gerhart 128, 2. — Gretlin s. Wegelin. — Güta s. Schellenberg. — Hainrich 5, lia. 26a. 79, 4a. 113, ii. 241. 247. — Hainrich [von Karpfen] 19, 17. 229. — Hainrich [zu Diessenhouen] 19, 22. — Johans 5, 7. 19. 26. 26, 3. 33, 2. 46, s. 97. 79, 5. 98, 1. 2. 5a. 10. 128. 128, 1. 2. 139, 2a. 247, 3. — Hans Igel 25, 6a. — Rudolf, Rudi 5, 7. IIa. 12. 19. 19, 4a. 6. 6a. 7. 7a. II. 13. 16. 17. 21. 22. 23. 24. 26. 26, 5. 23. 26, 5a. 49, 2. 5. 77. 77, 5. 7. 7a. 81. 113, ii. 128, 6. 197. 229. — Rudolf gen. Kentzinger 26, 6. 6a. 78. 98. — Rudolf Rietherr 79, 6. Blumberg (im Suntgau, Elsass) 139, 2a. Blumegg (B.A. Bonndorf), Blümenegg, Blümb- negg, Blomenegk 25, 6a. 26, 4. — Balthasar 25, 22a. 30, 5. 133 , 4. 154, 4. 198, l. 271, 5.— Katherin 26, 4. — Clainhans 19, 12. 15. — Dietricb 19, 12. 15. 30, 5. 109. 139. 139, 1. 2. 4. 154. 154, 1. 2. 271, 5. — Engelhart 30, 5. 139, 4. — Hainrich 3. 19, 12. 15. 26, 4. 30,5- 109,1. 113,5. 120,i. 139,1.2.- Hans 19, 12. 15. 109, 1. 139. 139, 1. 2. 4. I 476 ORTS- UND PERSONENVERZEICBNIS. 154, l. — Hans Strich 223. — Ludwig 25, 22 n. — Margretfc 247, 8a. — Martin 19, 12. 15. 54, 9. 60, 3. 109. 112, 2. 124, 9. 10. 139, 1.2.4. 250, 3. 259. 277. 277 a. 7. — Melchyor 30, 5. 139, 4. 154, 4. 198. 220, 10. 230, 14. — Ott- man 25', 22a. — Otto 139, 1. 2. — Rudolf 117, ia. 120, 1. 139, 1. 2. 271, 5. — Sophie [geb. v. Krenkingen] 120, 1. Blumenfeld (B.A. Engen), Blomenfeld, Plümen- feld 230, 8. 11. 15. — Vögte: Anna s. Neuhausen. — Hanns 107. 183, 2. Blümetsweiler (O.A. Ravensburg), Blumenswiler 190, 13. Bochingen (O.A. Oberndorf) 29 S. 58. 61. Bock (Rotweiler Familie) 94, 1. (s. auch Rotweil). — Fridrich [von Stouffenberg] 124, 5. — Hans- erhart [von Stouffenberg] 149, 13. — Vlrich 60, 3. — Vrsula 91, 1. 2. Böcklin, Cuncz, gen. Hoppeler 16, 2. 4. — Eck 16, 2. Bodensee, See in Swaben, Bodemsee 75. 84. 84, 1. ia. 105, 6. 100, 3. 164, 16. 17. 187, 2. 190. 190, 2. 2a. 5. 5a. 10. 12. 15. 195, 10. 239. — Vereinigung um den See, Oberer Bund 230, 2. 3. 4. 6. 8. 12. 13. 266. 271, 1. 2. Bodman (B.A. Stockach), Bödmen, Bodmann 45, 4. 74, 3. — Cünrat 45, 4. — Fristhans, yr Frischhanns JJ,, 19. 39, 6. 168a. 219, 13. — Hauscünrat 16, 18. 19. 20. 74, 3. 143, 8. 154, 2. . 190, 3. 4. 9. 202. 230, 15. 233, 12. — Hans Jacob 16, 21. 22. 182, 2. 248, 1. — Hans zu Meckingen 45, 4. — Johans 43, 1. 2. 45, , 1. 4. 74, 3. 219, 13. 220, 2. Böhmen, Behem, Behemsche fl. 25, 2. 103, 1 a. 266. Boiacen s. Bayeux. Boll (B.A. Bonndorf) 185. *— (B.A. Meßkirch) 173. 173, 1. 1 a. 2. 3. 3 a. 4. 5. 6. 7. (s. auch Heudorf). *Bollenbach(B.A. Wolfach), Thal zu Vssern Bollenbach 52. 95. 95, 1. 2. 3. Boller, Hans 113, 11. 233, 14. Bologna, Bonouia 164, 5. 195, 5f. Bolschweil (B.A. Staufen), Bolschwiler 139, 4. Bolt, B51t s. Pault, Bondorf, Burekart 280. Boner, Jost 149, 13. Bonn (Rheinprov.), Bunne, Nyclaus Pröpstli 87. Bonndorf (B.A. Stadt), Bondorf 77, 1. 79, 4.167, 3. 198. 249, 2. — (B.A. Ueberlingen) 268, 2. Bopfingen (O.A. Neresheim) 230. 230, 5. 14. — der Bopfinger 230, 15. Bosenstein (B.A. Achern), Bossenstein, Andres 54, 8. 170, 1. — Cristin s. Sturm. *Boshasel (Ober- Unter-, B.A. Pfullendorf), Boßhasel 105, 4. 6. Bösingen (O.A. Rottweil) 115, 4a. Brachsperg s. Praßberg. Brackenheim (O.A.Stadt), Brakenhain 34, 11. Bräge s. Breg. Braitenstain (Oberpfalz?), Hermannus 211, 1. Brandeck (B.A. Offenburg), Brandegg. Bernhart 197, 5. — Cün 55, 1. — Volmar 55. — Ger- drud 55. — Hannß, gen. der Kilcherr 55. — Hans 55, 1. Brandenburg, Eberhart 230, 14. Brandenburg, Markgrafen: Albrecht ISO, 6. 219, 10. 14. 243, 1. 275, 5. — Friedrich 195, 4. e. 8. 8a. 9. Brandhof (O.A. Gaildorf?), Branthoff, Claus 220, ib. — Hainrich 230, 15. — Vlrich, Vli 16, 2. 203. Brandhoh, Branthoh, Conrat 113, 7. — Hans 140, 1. Brandys (ehem. Schloss, Kant. Bern) , Mangolt s. Konstanz. — Vlrich Thüring 9, 2. Brändli, Hanns 269. (s. auch Markdorf). — Jacob 269. Brandsteig (O.A. Oberndorf), Brantstaig, Walther 72, 2. 260, 1. Brasperg s. Praßberg. Bräunungen (B.A. Donaueschingen), Brülingen, Breinlingen, Prunlingen, Brünlingen, Breingg- lingen, Brennlingen, Bruilingen 19,3.4a. 14. 15. 16. 21. 25. 25. 25, 1- Ia. 2. 3. 4. 5. 7. 8. 8a. 9. 9a. 10. 10a. 11. IIa. 12. 13. 14. 15. 16. (Z. 22). 17. 18. 19. 20. 21. 22a. 23. 24. 29 S. 58. 36, 4. 39, u. 46. 52, 6a. 81, 7. 113, 17. 143, is. 146, 2a. 247, 14. 251. 276. — Kirche St. Re- migii 25, io. — Kirchherr Chünrat Wislip 25, 7. — Frühmesser Joannes von Böchsingen, gen. Gastmaister 25, 22. 22a. — Capeila b. Ma- riae virginis intra muros 25, 20. — St. Nicolaus, obere Kirche 25, 5 a. 22. — Schultheiss ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 477 Burkart Wirt 25, 10. — Vogt Hans Vlmer 113, 17. — Angnes Vogtin von 25, 13. — s. auch Keller. Braunschweig, Brunswig, Anna s. Österreich. — Herzog Wilhelm 195, 4. 6. Brege (Quellfluss der Donau), Bräge 25, 9a. Bregenz (Vorarlberg), Bregentz 77, 5. 121, 2. 143, 2. 145, 3. 164, «. 195, la. Breisgau, Brißgow, Prißgauw, Breisgew 39,11. 78, 1.113, 16. 127, 1. 3a. 143, 10a. 219, 26. 34. 47. 251. 280, ia. — Prisger Pf. 66. 233, 5. 276, l. — s. auch Freiburg. *Breitebene (B.A. Wolfach), Breit Ebenot 41. 41, 5. Breuer, Hanman s. Watweiler. Bremgarten (Kant. Aargau), Bremgarten 5, 9. — Schultheiss Rudolf Landammann 5, 9. Brenden (B.A. Bonndorf) 102, l. Brenzkofen (abgeg. Ort, O.A. Sigmaringen), Bren- tzikouen 111, 3. Breslau (Schlesien), Preßlaw 84, 2a. — Bischof Conrat 195, 4. Bretten (B.A. Stadt), Bretheim 196». Bridan, Johannes 245. Brigachthal (südl. v. Villingen), Brigental 5, 9. 10. 81, 4. — s. auch Kirchdorf. Brimsi(Schaffhauser Geschlecht), Prümsin, Brümsi, Brümsi, Egly 179. 197, 3. — Haini 99,3. S. 160. — Hainrich, gen. An dem Stade 27,2a. — Vrsell 71, 2. — s. auch Villingen. Brinlin, Walther 113, 3. Brixen (Tirol), Prixen 203, l. la. — Bischof Jörg 230, 14. Brochenzell (OA. Tettnang), Brochnenzelll90,10a. Brog s. Prag. Broggingen (B.A. Ettenheim) 72, 4. *Bruckfelden (B.A. Ueberlingen), Brugfeld, Brugg- ueld, Pruggvelt 2. 27, 24. *Bruggen (B.A. Donaueschingen), Brugga 25, 5a. 10. Bruhelspach s. Springeisbach. Brülingen s. Bräunungen. Brumbach (ob Brombach, B.A. Lörrach ?) — Hanns von 60, 3. Brümsi s. Brimsi. Brun, Berchtold 238. Brunn (Mähren), Brunn 97. 136, 7. Brunnadern (B.A. Bonndorf), Brunadern 82, 4. Brunnelbach (B.A. Neustadt?; 225, l. 2a. Brunnentrut s. Pruntrut. *Brunnhausen (B.A. Pfullendorf), Brunßhusen 4, 18. 14, 3a. 106, 3. 227. 253, l. 273, ia. Brunßbach (abgeg.? B.A. Wolfach) 60, 3. Brunßhusen s. Brunnhausen. Brüsch (Pfullendorfer Geschlecht) s. Pfullendorf. Bü— Bii— s. auch Bi—. Bubenhofen (abg. Burg bei Rosenfeld, O.A. Sulz), Conrat 42, 9. 232. 264, 2. —Hainrich42, 3. 4a. 75, 2. 131. — Hanns 42, 9. 113, 13. 264, 2. — Wernher 60. — Wolf 42, 5. 6. 7. 9. 220, 2 . *Buch (abgeg. bei Nenhewen), Buoch, Buch 165. 165, 1. 2. 2a. 189, 2a. —, Bentz d. ä. 243, 7. — Cuntz s. Hüfingen. — Hainrich zu Gysingen 76 (s. auch Konzen- berg). — ungen. 81, 3. Buchau (O.A. Riedlingen), Büchöw, Buchow, Kloster 7, l. 47, 2. 131, loa. 199. 256. — Äb- tissinen: Anna von Kvnsegg 114, 3. — Klara von Montfort 131, 10 a. 199, a . — Margreth v. Werdenberg 7, ia. — Chorherr Albrecht von Grubingen 114, 3. — Cimtz Alwich, gen. Amann 45, l. *Büchern (Ober-, Unter-, B.A. Wolfach), Bfichorn 41. 41, 8. 277, 4. — Else 54, 3. — Friderich 41, l. 7. 8. 100, 4. 5. 113, 15. 124, 4. 277, 2. 4. — Hans 41, 8. 52, 2. — Herman 41. 54. 100, 3. — Öttelin 41. 54, 3. 100, 3. Buchheim (B.A. Messkirch), Bucho, Buchan, Buchen 4, 14. 15, 3. 187, 1. 2. — St. Jörgen Kirche 264. 264, 1. Buchhorn (Friedrichshafen, O.A. Tettnang), Bü- chornia, Büchorn, Buochhorn, Büchom 35. 75. 113, 13. 164, 13. 16. 18. 190, 6. 7. 7a. 10a. 205, 3. 230, 8. ii. 12. 271. — Bürgermeister Hans Schuch 164, 12. — Stadtammänner: Peter Lö'ch- som 164, 18. — Hans Maiger 205, 3. Bucho s. Buchheim. Buchorn s. Büchern und Buchhorn. Büchow s. Buchau. Buckan (Beuggen, B.A. Säckingen?), Bürckhain, Berschman 98. 98, io. Buda, Vetus (Altofen) 195. Budissin s. Bautzen. Buggensegel (B.A. Ueberlingen) 105. Bühelli s. Byhel. Bund s. Baindt. 60* ■L II 478 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Buninger (Engener Familie) 176, 1. 2. 2a. (s. auch Engen). Bürchtlingen s. Bichtlingen. Bürckhain s. Buckan. *Burgau (O.A. Riedlingen), Burgow 242. — (Baier. Schwaben) 195, ia. Burgberg (B A. Villingen), Hanns 229. 233, 15. 241. 247, 9a. *Burggraben (B.A. Wolfach), Burgraben 52. 124. Burggraf (Adelige Familie) s. Schauenburg, Schnellingen und Sickingeu. Bürglen (Kant. Thurgau), Burgion, Albrecht 107. 107a. — Eberbart 107. 107a. *Burgstall (B.A. Wolfach), Burgstal 52, 1. — (Tirol, südl. Meran) 143, 13. Burgund, Bürgonden 14, 1. 143, 10a. 164, 17. 19. — Herzog Carl 275, 6. *Burgweiler (B.A. Pfullendorf), Burkwiler, Burck- wilr 83, 2. 105, 3. 4. 5. 6. 264. Buri 79, 4. 4a. 198. (s. auch Neunkirch). Burkharts Werd 43, 6. Burladingen (Hohenzoll. O.A. Hechingen), C. 43, 2. — Cün 93, ia. 149, 5. 9. Burron s. Beuron. Bürrun s. Beuren. Burst, Hainrich 205, 1. Biirtenspach s. Birlinsbach. Busenhain s. Biesingen. Büsingen (B.A. Konstanz), Busingen 278, 1. Busse (Familie zu Fürstenberg und Villingen), 247, 1. 2. 4. Bussen (O.A. Riedlingen) 114. 114, 8. 131, 9. 195, ia. 285. — Pfarrkirche st. Johanns 114, 6- Bussendorf s. Biesendorf. Bussnang (Kant. Thurgau), Bussenank 105. Bustetten s. Baustetten. Bütelspach s. Beutelsbach. Butingen s. Bietingen. Buttelbrunnen (Grenzmarke bei Kreenbeinstetten, B.A. Messkirch) 264. 264, 1. Buttenkropf (abgeg. ? B.A. Offenburg) 52, 3. Butz, Thoma 38a. Kacheller, s. Kechler. Kagenberg 57 s. 108. Cagno (Tirol, Nonsberg), Ganar 143, 13. Kayb, Kaib, Jorig 34, 11. — Jörig [von Hohen- stein] 190, 9. — Jörig [zu Erenfels] 199. *Kaibach (B.A. Wolfach), Kegebach, Kegbach 72, 5. 178. 178, 2. 3. 3a. Kaisersberg (Ober-Elsass), Kaisersperg 219, 3. Kaiserstuhl (Kant. Aargau), Kayßerstul, Keyser- stul, Kaiserstül 167, 1. 168, 1. 220, ia. 3. Kalchbrunnen (abgeg. in der Pfarrei Gutenstein a. d. Donau) 286. Caldiff (bei Neumarkt, Südtirol), Galdeiffl43, 13; Kalkreute (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Galgrutin 105, 6. Kallenberg (Ruine bei Buchheim, B.A. Messkirch) 4, ia. 187, 1. 264. 264, 1. 285. *Kaltbrunn (B.A. Wolfach), Caltenbrunn 55. 55, 1. Kaltenbrunnerhof (B.A. Messkirch) 264, 1. Kaltem (Südtirol) 143, 13. Camere, Johans 245. Kantzier, Dietrich s. Rottweil. — Hainrich [von Vilingen] 81, 4. *Kappel (B.A. Neustadt), Cappel 198. 198a. i. — Kirchherr Hainrich der Rote 3, 3. — (O.A. Ravensburg), Cappel 126, 1. Karpfen s. Hohenkarpfen. Käßmayer, Anthonius 159, 8. Caste, Dietterlin 166a. Castel (Kant. Thurgau), Castell, Schenk Burkart 164, 2a. Castelfondo (Tirol, Nonsberg), Kastelpfunde 143, 13. Kastner, der 230, 12. Kattenhorn (B.A. Konstanz), Kathenhorn 210. 210, 1. 2. 3. 4. Katzenthal (Elsass), Kaczental 143, 7. Kaufbeuren (Baier. Schwaben), Kouffburen, Kauff- beyren, Kaufburn 230. 230, 5. 7. 8. 12. 14. Kechler (schwäb. Rittergeschlecht), Kächeller, Dyem 166, 1. Kegebach s. Kaibach. Cell, Czelle s. Zell. Keller (Meßkircher Familie) 176, 3. — von Thengen 113, 2. 183, 15. — Walti [von Arläw] 183, 4. — von Rieteschingen, Cuonrat 244, 1. — Hans 244, 1. — von Bräunungen 25, 6. — Burekart 25, 6. 7. 10. _ Elßbeth 183, 11. iu. — Ennely 25, 22. 241, 1. — Hans 25, 6a. 15. — Stern, der 25, 6. — v. Tuttlingen, Angneß 25, 8a. — Johannes alias Schulmeister, Notar 211, 1. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 479 Keller, Fridlin 233, u. 2a. — Agnes s. Stähelin. Kemerer, Komerer Johann 16, 4. Kempten (Baier. Schwaben) 113, 19. 230. 230, 5. T. 8. 11. 12. 14. Keppenbach (B.A. Emmendingen), Anastasia 139, 4. — Hartman 52, 4. 124, 2. — Hess 250, 3. Kerdern 113, 7. Kern (Veringer Familie), Cüntz 131, 8. Kettenacker (Hohenzoll. O.A. Gammertingen) 93, 8. Cham (Kant. Zug), Cünrat, Rudolf s. Zürich. Chansnik (Böhmen, Kr. Tabor), Chussnyk, Benesch 100. Chottrer, Petrus, Notar 143, 15. Chur (Kant. Graubünden), Cur 37, la. 145, 4. 4a. 154, 3. 203, ia. — Administrator Heinrich s. Konstanz, Bischöfe. Kiburg (Kant. Zürich) 46. — Hartmannus comes 46 S. 95. 97. 98. Kientzheim (Ober-Elsass), Kvnsheim, Conßheim, Cuntzhain 143, 7. loa. 219, 3. 21. 249, 2. Kil—. s. auch Kir—. Killer (Hohenzoll. O.A. Hechingen), Kylwer, Hain- rich, gen. Affenschmaltz 93, 3a. 131. Kinzig (r.Nebenfluss des Rheins), Kinczig 52, 1.100, 1. 115, 3. 124, 10. 133. —St. Nicolaus an der 115. Kinzigthal, Kinzgertal, Künczgetal, Kintzgental, Kinczigental 41, 7. 8. 52, 6. 54, 5. 8. 95, 1. 100 (fälschlich Kurczlicher Thal). 113, 10. 12. 115, 1. 2. 179, 1. 259. 275, 6. 276. Kippenhausen (B.A. Ueberlingen), Kyppenhusen 164, 15. — Johannes dictus 35. Kirchberg (O.A.Laupheim), Kyrchperg, Kilchsberg, Grafen 230, 15. — Anna 34. 34, 1. — Conrat 34, 3. 72a. — Eberhart 34, 3. 14. 72a. 195,ia. 4. 9. 9a. — (B.A. Ueberlingen) 105. *Kirchdorf (B.A. Villingen), Kilchdorf im Brygen- tal, Kiltorf, Killdorf, Külchdorf 5. 5, 2. 2a. 3. 3a. 4. 4a. 5. 5a. 6. 7. 8. 9. 10. 10a. 11.11a. 12. 12a. 13. 14. 15. 16. 19, 26a. 27, 14. 29 S. 61. 99,3. s. 163. 128, i. 2. 143, 7. — St. Martin, 5, 12. — Rector ecclesiae Geroldus 5, 2. —Leut- priester Langenstain 5, 5. — Kirchherr Conrat Birckhamer 5, 12. *Kirchen (B.A. Engen), Kilchain, Kilchan, Kürchen 17, 3. 3a. 29 s. 60. s. ei. 64, 2. 65. 65, i. 99, 3 s. i6i.s. 165.157. 157a. 162. 183, 7. 15. —Kirche U. 1. Frau 98, n. 183, i. 222, 2. 2a. Kirchheim (O.A. Ehingen), Kirchain 166, 2. — Kilchain von, (Freiburger Bürger), Thoman 127, 3a. *Kirnbach (B.A. Wolfach), Kurnbach 141, i. *Kirnberg (Ruine unweit Bräunungen, B.A. Donaueschingen), Kürnberg, Kürnburg, Kurenberg, Küremberg 25, 5a. 229. — Hans Meyger 60, 3. 72, li. — Marti der Zoller 25, 5. Kirneck (Ruine bei Kirnach, B.A. Villingen)) Kvrnecgk, die 5, 5a. 49, 7. — Melchior 81, 6. Kyserin, Dorothea 161, 7. Kißlegg (O.A. Wangen), Kiislegg 164, 19 a. Kitzi, Kützi, Marquart 128. — Märck, Merkli 25, 8a. 79, 4a. Klebsattel, Andres Müller, gen. 156, 6. 7. Clement, Albertus 245. Kiengen (B.A. Villingen), Kleinga, Klienga, Klenga, Kiengen 5, 3. 3a. 9. 16. 19, 10. 99, 3 S. 163. 143, 7. Kletgau, Kleggöw, Cletgöw 151, 2. 220, ia. ib. — Landrichter Hans Hass 80 a . — Landgraf Herman von Sultz 154. 154, l. 2. *Klettmer (B.A. Wolfach), Gleppener, Glepner, 54. 54, 7. Klingen s. Hohenklingen und Altenklingen. Klingenberg (Kant. Thurgau) 196, l. — Agnes 19, 8. 8a. 25, 5. 5a. — Albrecht 219, 4. 220, io. 2. 230, u. 233. 233 a. 10. 15. 241, 2. 275, s. — Anna 25, 5a. — Kaspar 19, 8a. 25, 5a. 34, 10. 145, 5. 154, 2. 168a. 183, 4a. 190, 3. 4. 9. 202.233, 10. 11. iia. 12. 241, 2.275, 8. —Eberhart 241, 2. 275, 1. 2. 3. 4. 4a. 4b. 5. 6. 7. 8. 8a. — Verenli 241, 2. — Hans 19, 8. 25, 5. 130. 219, 4. 20.21. 220, io. 2. 230, 7. 8. 10. 11. 14. 15. 233. 233, 5. 10. 248, 1. — Heinrich 241, 2. 248, 3. 275, 8. 8a. — Wolfgang 241, 2. 275, 8. Klingenstein (O.A. Blaubeuren) s. Stein. Klingnau (Kant. Aargau) 59, 1. 86. *Kluftern (B.A. Ueberlingen) 205. 205, 1. ia. 2. 3. — Kirchherr Johannes Surheuel 126, 2. Kniebach (abg. bei Immenstaad, B.A. Überlingen) 164, 16. Kniebis (O.A. Freudenstadt), Knieposs 196». — Kloster 196a 2. Knoll, Cunradus 1. — Johannes 1. Knüttel, Hans 149, is. Kogenhofen (abg. bei Ringgenbach, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 264, 1. 480 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Kolb, Ludwig 277, i. — Virich 124, 2. Colraar (Elsass) 219, 3. Köln am Rhein, Bürgerrecht 46 s. 94. — Diözese 220. Königsegg (O.A. Saulgau), Küngsegge, Könfiegk 84, ia. — Eberhart 43, 2. 84, ia. (s. auchMai- nau). — Erhart 131, 4. — Hanns 180. 220, ib. — Jerg vom Kungseggerbei'g 272. — Lütolt 275, 4a. — Marquart s. Mainau. — Walther 34, u. 131. 131, 4. 220, ib. 230, 12. u. — Wilhelm 272. — s. auch Buchau. Königsegger Berg 27, 12. 105, 1. 272. Conßheim s. Kientzheim. Konstanz (B.A. Stadt), Costentz, Costantz, Con- stantia 2. 3, 1. 4, 25. 5. 5, 14. 17. 25, 2. 6. 22. 26, 1. 28. 33, 5a. 7. 7a. 34, 12. 35. 36. 39, 6. 7. 47, 2a. 50. 50, la. 61. 67, i. 68, 4. 5. 6. 7. 73, 3. 75. 75, l. 5. 77, l. 82. 99. 99, l.ss.ieo. S. 161.S. 162. 101, a. 1. 2.105.105, 3. 6. 106, 1.2.3. 4. 110. 111, 3. 113, 6. 16. 17. 27. 114, 3. 125, 1. 126, 1. 127, 3a. 5. 128, 9. 136, 2. 2a. 3. 3a. 137, 2. 143, 2. 4. 5. 7. 145, 5. 6. 148, 1. 149, 4a. 160. 160, 1. 5. 161, 10. 162. 164. 164, l. 3. 6. 7a. 8.9. 10. 16. 167, 4. 5. 168. 168, 2a. 3. 4. 173. 173, 4. 186. 187, i. 2. 190, 12. 195, 3a. 197, o. 202. 203, ia. 206. 210. 210, l. 2. 3. 4. 211. 211, i. 2. 5. 213. 213, 1. 12a. 219, Ha. 12. 14. 17. 18. 18a. 19. 20. 21. 23a. 27. 30. 32. 35. 45. 220, la. lb u. Anm. 228. 230, 1. 2. 9. 10. 11. 14. 232, 3. 233, 3. 9. 16. 237. 240. 248, 1. 4. 266. 269, l. 271. 274, 3. 275, i. 5. — Bistum 26, 7a. 101, 3. 126, i. s. 203 u. 206. 126, 2. 160. 168, 4. 198, 1. 199, 3. 213, 5. 220, ib. 2. 257, ia. 263, 1. 269, 1. 271. — Bischöfe: Albrecht 26, 9. 160, 7. 164, ia. 5. — Burkhard I 61, 1. 68, 2. 3. 99, 1. 110». 160, 5. 257, ia. — Burkhard II. 40, 9. 75, 5. 210, 4. 4a. 274, 4. 275, 5. — Eberhard 28. — Friderich von Zollern 101, 2o. 211. 213, 1. 269, ia. — Heinrich III. 1. 3, 1. 14. 25, 5. 28. 59. 59, 1. 61. 68. 82. 98, 2. 160, 1. 164, l- —Heinrich IV., Administrator von Chur4, 18. 25, 20. 154, 3. 164, 16. 16a. 17a. 167, 4a. 168, 4. 198», 211, 2. 4a. 213, 1. 3a. 8. 10. 219. 219*. 1. la. 5. 6. 10. 14. 15. 16. 17. 18. 18a. 19. 20 u. Anm. 1. 21. 22. 23. 25. 26. 26a. 27. 29. 36. 37. 39. 40. 43. 220. 220, la. lb. lc. 2. 3. 228. 230, 15. 233, 16. 263, 1. 280, 1. ia. — Hermann 4, 25. 27. — Mangoltvon Brandys 87.168, 1. —(Gegenbischof Nyclaus Pröpstli von Bunne 87.) —• Marquard von Randeck 149, 4. 4a. 164, 3. 213, 1. 233, 9a. — Otto 4, 12. 61, Ia. 101, 1. 145, 5. 149, 8 a. 10. 155, 5. 160. 164, 6. 7. 167, 4a. 186. 211, la. 269, 1. — Rudolf 82. — Vlrich 61. — ungenannt 139, 1. 143. 184, 2. — Schreiber des Bischofs Heinrich von Hewen, Johans Buuian 219, 12. — Generalvikare: Thomas 213, 10. Johannes 154, 3. 213, 1. — Otto de Rinegg 1. — ungenannt 198". 211. 211, 2. 213, 3a. 9a. 12a. 233, 16. 255a. 280, la. — Curia 10. 35. 36, 2. 75, 1. 125. 148, 1. 149, 7a. 164, 7. 183, 14. — Notarii curiae: Berch- toldus dictus Renner de Merspurg 148, 1. — Heinrich Rülling 164, 7. — Johannes Side- meyer 164, 7. — Johannes Zimermann, gen. Truckenbrot 282, 1. — Johannes dictus de Rafenspurg 35. — Sigillifer Fridericus de Sulgen 1. — Causarum procurator Viridis Bu- man 27, 20. — Official Franciscus Murer 114, 3. — Domkapitel 2. 4, 23. 25, 5. 61. 61, 1. ia. 148. 156. 164, 16a. 186. 211, la. o — Domdekan: Vlrich Güttinger 61. — Dompröpste: Burkart von Hewen 40. 101. 101a. — Cünrat v. Rechberg v. Hohenrech- berg 156, 7. — Diethelm von Stainege 61. — o Hainrich von Randegg 156. — Vlrich Blarer 161, 5. — ungen. 156, 4. 6. — Domherren: Albrecht Blarer 101, 2. 161, 10. — Albrecht vom Stain 19, 26. —• Berchtold Brisacher 161, 10. — Burcart von Hewen 11. — Burkhart v. Randegg 77a. — Hans Guldin 161, 6. — Heinrich v. Honburg 61. — Heinrich Truchsess von Diessenbofen 4, la. —Hainrich Goldast 99. — Johans v. Rast 161, 5.— o Mangolt v. Neuenbürg 61. — Vlrich derTruch- säss 156. — Vlrich von Werdenberg s. Werdenberg. — Münster ü. Fr. 125, 1. 148, 1. 156. 164, 3. — Bruderschaft zum Dome 85, 3a. 164, 3. 16. — Hof und Gericht, Fürsprech Friedrich von Ablach 67, 1. — Collegiatstift St. Johann 35. 35a, 125. 125, 1. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 481 Konstanz: thesaurarii, Nicolaus dictus de Pfin 35. — Johannes Hüber 211, l. — canonicus Nicolaus Maiger 211, i. — Kapitel zu St. Steffan 138. — Chorherr Hans Tenger 159, la. — Predigergotteshaus 147. — Augustinerkloster 160, 7. —• Prior Johans Swartz 160, 7. — Kloster Zofingen, Zouingen 75, i. 2. 5. 148. 148, 2. 171. 171a. — Spital, domus pauperum in Ponte Reni, St. Marien Magdalenen Spital an der Rinbrugg 10. 148. 161, 5. io. 164, 13. — Kleiner Rat 106, 3. — Stadtammänner: Brnn Bündrich 219, 12. — Hainrich Ehinger 33, 5a. — Ottmar Zwick 164, 16. — Virich Ehinger 164, 10. — Virich Hakh 33, 5. — Bürgermeister Virich Blaurer, Plärer 106, 2. 219, 41. — Stadtschreiber Hans Schultheiß 240, a. — Gerichtsschreiber Simon Schlenker 39, 9. — Insiegler Hannß Lidinger 219, 12. — Vogt Cünrat Hag 33, 5. — Münze und Währung 1, 3. 19, 3. 20, 2. 26, 15. 33. 33, 1. 2a. 5a. 40, 1. 3. 5. 42, 7. 61. 65, 2. 3. 119. 147. 150, 1.161, i. io. 164, 9. ie. 171. 186. 213, 2. 233, i. - Mass 126, i. 164, 9. 255. Konzenberg (Ruine bei Seitingen, O.A. Tuttlingen), Cüntzenberg 15, 3. 88. — Vogt Hainrich von Buch 156, 7. —■ (vgl. auch Thengen, Jäger). Coquerel, Hector von 245. Korb (O.A. Ravensburg? Abg. bei Pfullendorf ?), Cüncz 14, 2a. — Nordwin 14, 2a. Kraigen s. Hohenkrähen. Krain, Kräien 46. *Crasingen (abgegangen bei Welschingen, B.A. Engen) 40, 2a. *Krattenhofen (abgegang. bei Engen), Krathen- houe 39, l. 189. 189a. Krauchenwies (O.A. Sigmaringen), Kräwchenwis, Krachenwis 192. 224, l. *Kreenheinstetten (B.A. Messkirch), Heinstetten 4, 18. 15. 42, 3. 9. 113, 13. 264. 264, i. Krenkingen (B.A.Bonndorf), Krencgingen, Krench- ingen 9. 29 s. 60. s. ei. 167, 4a. 168. 168a. — Cunradt, gen. von Wissenburg 74. — Diethelm VL 9, 2. 118, 4. — Hans, gen. von Wissembürg 128, 5. 185, i. — Hans Pridrich, gen. von Wissen- Heinrich Schnetz 243, Johann 9. 168, a. — bürg 128, 9. 185, 2. 2. — Hamman 86, 2. Lutolt 120, l. Kreuzungen (Kant. Thurgau), Krützelingen, Crütz- lingen, Kloster 36. 36, l. 2. 156, 5a. 168, 4. — Äbte: Bertolt 36. 36, i. — Marx 156, 5. — Eberhart von 128, 9. *Kriegerthal (HA. Engen), Griengger Thal, Grienggen 17, l. 207. 207 a. l. Kriewangen s. Grünwangen. *Christansrüti (abgegang. bei Rohrdorf, B.A. Messkirch) 4, la. 3. Cron, (Schaffhauser Pamilie) 79, 8. 102, 4a. Kronstadt (Siebenbürgen), Cronstat 84, 2a. Kruchenwis s. Krauchenwies. *Krumbach (Ober-, Unter-, B.A. Meßkirch), Krombach, Chrumbach 4, 18. 20. 20, i. 2. 31, 6. 187, 2. 254. 282, l. — Leutpriester Hainrich 282, l. — (.Bach) 18, 2. 204, ia. Krumben 154, i. Krumme, Grafschaft (Freigrafschaft, Westfalen), Krumme Graschop 231, 2. Krützlingen s. Kreuzungen. Kü — s. auch Ki—. Kügeller (Wolfacher Familie) 108, 4. 5. *Kuhbach (B.A. Wolfach), Kübach, Kübach 72, 5. 260. 260, i. Külchdorf s. Kirchdorf. Cün (Rottvveiler Familie) 25, 14. 247, io loa. Künczgetal s. Kinzigthal. Künggott, Johannes, Notar 4, 21. 45, 7. 8. 224. 286. Küngsegg s. Königsegg. Kiingsholtz, Johannes 159, 1. Cuntzhain s. Kientzheim. Kur— s. Kir—. Kurczlicher Thal (fälschlich für Kinzigthal) s. Kinzigthal. Curian, Berhtolt 16, 1. Küssenberg (bei Küssnach, B.A. Waldshut), Küs- saperg 9, 2. — s. auch Landenberg und Heudorf. Kutli, Cünrat 88. Kuttenberg (Böhmen), Chutten 143, 12. 61 I 482 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Czaslaw (österr. Galizien) 143, 13. Ta— s. Tha—. Dachbach s. Dochbach. Dächenberg s. Dauenberg. Tachenhausen (O.A. Nürtingen), Tachenhusen, Albr. 32. Tafern (B.A. Pfullendorf), Tauern 27, la. Taigingen s. Thayngen. Tainingen s. Thuningen. Daisendorf (B.A. Ueberlingen), Taisendorf 85, 2a. 148. Talhamer, Hainrich 271, l. Daliwissen, Talwisen (abgeg. bei Engen?) 113, 8. 119, 2. Dankertsweiler (O.A. Ravensburg), Danckerswiller, Bnrkart 84, la. Danckwart, Burekart 241, l. 247, 14. Tannegg (B.A. Bonndorf) 86. 139, 2a. — Brida 79, 4. — Diethelm 185. — Torotee 247, 9. — Frydebolt 102. 120, 2. — Vrsula 102. Danningen ((B.A. Messkirch), Tuningen, Taningen, Tanningen 15, 3. 264. 264, 1. Dauenberg (B.A. Stockach), Dächenberg 7, la. Tauern s. Tafern. Daugendorf (O.A. Riedlingen), Togendorf 114. Teck (O.A. Kirchheim), Tegge, Degk 195, ia. — Herzöge: Beatrix 68, i. — Friderich 13, 2. — Herman 39, 2. — Virich 13, 2a. 3. 43, 6. 7. 144, 2. 149, 8. Degeneck s. Derneck. *Deggenhausen (B.A. Ueberlingen), Teggenhusen, Deckenhusen 75, 5. 110. 110, l. 2. 126, i. 150. 211. 211, l. ia. 228. — Leutpriester Hans Kupferschmid 213, n. *Deggingen (B.A. Donaueschingen), Teggingen, Teggingen 29, S. 59. 30. 30, 1. la. 2. 2a. 3. 3a. 5. 99, 3. s. 161. 128, 3. — Kirchherr Johanns 36. Deisslingen (O.A. Rottweil), Tüslingen 99, 3 s. 163. Tengen s. Thengen. Denkingen (B.A. Pfullendorf) 106, 3. 208. 208, 2. 2a. 3. 256. — (O.A. Spaichingen) 230, 15. Tepfenhard (B.A.Überlingen), Tepfenhart 105, 3- *Derneck (O.A. Münsingen), Degenek, Tegenegg, Degneck 34. 131, 13. 285. — Swigger 32. (s. auch Gundelfingen). Dettensee (Hohenzoll. O.A. Haigerloch), Tetten- see 197, 5. Dettikofen (Kant. Thurgau), Tettikouen 110. Tettikofer (Konstanzer Bürger) 202. Dettingen (B.A. Konstanz), Tettingen, Tetingen 29 s. ei. 197, 5. — Anna 13, 3a. — Götz233, 6. — H. 43, 2. — Hans Virich 233, n. lia. — Virich 14, i. Tettnang (O.A.Stadt) 190, io. — Graf Wilhelm 195, ia. — s. auch Montfort. *Teufelsberg (B.A. Wolfach), Tüffelsperg 188. 188, l. 2. Teufen (Kant. Zürich), Tieffen, Tuffen 5, 16. — Hans 194 Deutschland, Könige, Kaiser: Albrecht I, 52, 6. — Albrecht IL 136, 7a. 8. 195, n. 219, 4. n. 18. 224. — Karl der Grosse 195, 5. — Karl IV. 16. 26. 26a. 62. 62a. 69. — Karl V. 61, 4. — Friedrich IV. 25, 16a (z. 25). 37, i a . 42, 9. 43, 10. 45, 5. 61, 3. 4. 5. 84, 2a. 97, 6. 7. 136, 3a. 7a. 167, 3. 190, 6. 11. 15. 195, IIa. 210, 2. 219, 4. 5. 6. 7. 10. 17. 18. 18a. 20. 29. 43a. 46. 48a. 230. 230, 4. 6. ii. 14. 15. 233. 239. 248. 254. 254, i. 263. 263, l. 2. 264. 282. 284. — Rudolf I. 195, 9. — Rudolf II. 62, i. — Ruprecht 26, i. 37, l. 62, l. 74, 2. 97, 4. 5. 136. 136, 1. 2. 145. 145, 1. 3. 6. 195, 9. — Sigmund 19, 17. 25, 16. 17. 16. (z. 21). 26, 1. 37, la. 39, 6. 62a. 2. 68, 4. 5. 84, 2a. 136, la. 2a. 3. 3a. 4. 5. 6. 7. 7a. 143, 7. 9. 10. 12. 13. 14. 15. 15a. 145,4.6.6a. 163. 167, la. 4a. 168. 168, 2. 3. 190. 190, 2a. 3. 195. 195, 2. 3. 3a. 4. 6. 7. 7a. 8. 8a. 9. 10. 11. 202a. 204.219, 18a. 25. —Wenzel 26, i. 61, 3. 78, l. 80. 84, 84, 2. 3. 4. 97. 97, i. 100. 109. 111. 124. 190, 13. 195, 9. Deutscher Orden 156. 164, 17. 19. 19 a. — Landkomtur Rudolf von Rechberg von Hohenrech- berg 164, 19. 19a. (s. auch Altshausen). — vgl. auch Mainau, Speth. Deutwang (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Tüd- wang 14, 3a. Thayngen (Kant. Schaffhausen), Taigingen, Tayn- gen 181. 240. 240a. 278, 1. Thalheim (B.A. Engen), Talhaim 187. 187, 2. — (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Talhaim 192. 200, 1. — (O.A. Tuttlingen), Talhan, Tailhan, Talhain 89, 1. 99, 3 s. 159. 166. 160, 2. Thann (Oberelsass), Tann, Dann 25, 16a. (z. 25). 78, 4. 121. 127, 2. 3. 143, 13. w$g&< ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 483 Thannheim fB.A. Donaueschingen), Thanhain, Tanhaim, Tanhan, Tanhamm 5, 2. 6. 19, 4a. 7a. 10. 29 S. 62. 49, 6. 99, 3 S. 163. 107. 107 a. 107, ia. — Kloster 71, 2. 107. 107, 1. ia. — von (Tanhamer): Anna 25, 9a. 38a. — Berhtolt 29. s. 61. — Cünrat 25, i a . 78, 4. 81, 4. — Conrat uff dem Huse 36, 6. Hans 38a. 94, 2. — Hans, Kaplan in Neidingen 81, 2. — Hensli 183, 1. — Lucye 94, 2. — Margaretha 183, 1. — Rudolf 38a. — s. auch Villingen. Thengen (B.A. Engen), Tengen, Dengen 29 s. 62. 77, 1.113, 2. 117, u. 118, 4. 127, 3a. 183. 183, 7.9.15. 230, 8. ,13. 233', 8a. 205 , 2 — Burg, hintere 77, 7. — Dienstmannen von Reichenau 50.—Grafen v., Herren zu Nellenburg,Landgrafen im Hegau und in Madach: Conradt, Herr zu Cuontzemberg 40, 5. 257, 3. — Heinrich 173, 4. 254. 254, l. — Hans 17, 2a. 5. 134, l. 187, 2. 244, l. 248, i. s. 275, 6. — Johans 13, 3a. 33, 7. 8. 61, 2. 136, 3a. 154, 2. 173, 4. 183. 187. l. 191. 195, 4. — Keller s. Keller. Theuringen (Ober-, Unter-, O.A. Tettnang), Ty- ringen, Türingen, Thüringen 190, loa. 213, 1. 5. 7. 235a. 269, l. — Ach 190. 191, 2. 2a. 15. Thiengen (B.A. Waldshut), Tungen, Tungen, Tiengen, Tiungen, Döngen 9, 2 22. 61, 3. 4. 5. 86, 2. 102, 2. 2a. 151, 2. 167, 4. 4a. 220, la. Ib. 220, 2. — Jacob Schultheiß 118, 1. Thierberg (O.A. Balingen), Tierberg, Burkart 16, l. 19, 18a. 111, l. — Cünrat 19, 18. 18a. — die von (Nonne zu Heiligkreuzthal) 43, 6. — Göryg 19, 18 a. — Hans 19, 18 a. 166, i. 4. — s. auch Villingen. Thieringen (O.A. Balingen), Tieringen, Wernher, Vogt zu Hechingen 159a. Thierstein (Kant. Solothura), Tierstein 16. — Grafen: Gysela 139, l. — Hans 195, 9. 9a. 219, 42. 43. 46. 230, fi. — Otte 139. — Walram 79. Thimenlachen, Tymenlachen, Dymenlachen (Grenz- marke der Grafschaft Heiligenberg) 84. 84, l. ia. 190, io. 195, io. Thumb von Neuenburg (Vorarlberg), Hans 230, 14. 275, 4b- Thuningen (O.A. Tuttlingen), Tainningen, Tai- nrngen, Tunningen 99, 3 s. 163. 123. 229. 258. — von (Tunninger): Conradus, Priester 56, 4. — Hainrich 56, 2. 81, 5. 99, 3 s 162. — Hans 247, 4. — ungenannt 99, 3. s. 161. — s. auch Bettmaringen, Villingen. Thuregum s. Zürich. Thurgau (Kanton), Turgow, Thurgow, Turgaw 25. 210, i. 219, 48. 221, l. 274, s. *Dichtenhausen (B.A. Pfullendorf), Tiihtenhustn, Tüchtenhusen 83. 83, l. 2. *Tiefenbach (B.A. Wolfach), Tieffembach 234. Tieffen s. Teufen. Diepoltswiler (abgeg. bei Hasenweiler, O.A. Ravensburg), Dieppoltswiler, Katherin 35a. Tier— s. auch Thier—. Diersburg (B.A. Offenburg), Tiersperg, Diers- perg, Auberlin 54, 6. — Teng 54, 8. — Hans Uta. Diessenhofen (Kant. Thurgau), Dyessenhofen, Diezinhouin, Tiessenhouen 4, 5. 19, 5. 22. 31, 7. 46 S. 93. S. 95. S. 96. S. 98. 146, 2a. 191. 212. 219, 12. 13. 15. 17. 22. 23a. 46. 241, 2. —• Leut- priester Cünrat Langenstain 5, 5a. 8. — Truch- sess: Heinrich s. Konstanz, Domherren — Johans 19. — Johans, gen. Bluuiliglantz 4, 5. 113, i. *Dietelhofen (O.A. Riedlingen), Dietelhouen, Dye- telhofen 114, l. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 8a. — Kapelle st. Niclaus 114, 7. Dietershofen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Die- thershofen 4, 25. *Dietfurt (B.A. Bonndorf) 185. *— (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 180. 180, i. 264. 285. 286. — s. auch Reischach. Dietfurtmühle (B.A. Engen), Dietfurt 17, l. Tiffingen s. Tüfingen. Digisheim (Ober-, Unter-, O.A. Balingen), Tigershein, Renfrit 47, 2 a. Dillendorf (B.A. Bonndorf), Tillendorf 118, 4. Dillstetten (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Til- stetten 63, 3. Dinkelsbühl (Baiern, Mittelfranken), Dinkelspühel 230. 230, 5. 14. Dingeisdorf (B.A. Konstanz), Dinckelsdorf 84. 195, io. Tirol, Tyrol, Feste 143, 5. 249, 2. —Land219, 48. Dittenhausen (B.A. Ueberlingen), Tütenhusen 164, l. *Dittishausen (B.A. Neustadt), Tvtischusen, Tüt- tishusen 29 s. 59. 56, 3a. 79a. 134. 134, l. Tiungen s. Thiengen. Dobelbach (geht in die Aach, B.A. Stockach), Tobelbach 187, 2. 61* 484 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. *Dochbach (B.A. Wolfach), Dachbach 54, 4. Togendorf s. Dangendorf. Toggenburg (Kant. St. Gallen), Tokemburg, [Gräfin] Ment 127, 5. Dominikaner , Praedicatores , Prediger-Orden 28. 247, i. — s. auch Konstanz, Engen, Mersburg, Rottweil, Rubacker, Winterthur. Donau, Thonaw, Tunow, Tünow, Tunauw, Tv- now, Tünow, Thunaw, Tonaw, Dünow, Tü- nouw 15, 2. 3. 16, 6. 11. 12. 42, 2. 4. 5. 9 10. 58. 94, 5. 99, 3. s. 165. 111, 131, 5. 6. 12. 136, l. 153. 192. 192, i. 196a. 222, i. 3. 224. 233, 12. 24C. 264. 275, 5. — s. auch Wildenstein. *Donaueschingen (B.A. Stadt), Tflnoweschingen, Tünowe Eschingen, Eschingen, Tflneneschingen, Thonaweschingen, Doneschingen , Tünäwesch- ingen, Tuneschingen, Tflnoweschingen, Tonow- eschingen,Thünoweschingen,Thonauweschingen, Eschingen vnden bi der Tflnow 19. 19, 2. 3. 4. 4a. 5. 5a. 6. 7. 7a. 8. 8a. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 26a. 27. 25,8a. 23. 26, 14. 27, 27. 29 S. 58. S. 59. 56, 3a. 79». 81, 7.128, 8.196». 247, 5. — Kirche 19, 1. 6a. -— Kirchherr Vit von Asch 81, 4a. — von (Eschinger): Agatha 96. — Hans [v. Blumberg] 98, 8. — Johannes 79. 79». 96. 160, 3. — Nicolaus 79. — Rudolf Pfaff [von Ymma- dingen] 96. Donauwörth (Baier. Schwaben), Schwebisch Werd, Werde 136, l. 230. 230, 5. 14. Döngen s. Thiengen. Tor, zum, Hans Heinrich 5, 16. Dorf (wo?) 190, ioa. Dorfperg s. Dornsberg. Dormettingen (O.A. Spaichingen) 275, 4a. 6. Dornhan (O.A. Sulz), Dornan 275, 6. Dornsberg (B.A. Stockach), Dorsperg, Dorfperg 182, 2a. Dornstetten (O.A. Freudenstadt) 93, 7. — Diem der Schultheiss 72, 3. Torre de Vision (Tirol, Nonsberg), Vision 143,13. Dortmund (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg) 231, 2. Dotternhausen (O.A. Spaichingen), Totternhawsen, 42, 9. Dottilin, Margreth, Jungfrau der Frau v. Zimmern 70, l. Trarbach (Preuss. Reg.-Bez. Koblenz) 149, 13. Dresselbach (B.A. St. Blasien), Trähselbach 72, 5. *Trettenfurter Mühle (B.A. Messkirch), Träten- furt 4, 6a. 20. 18. Triberg (B.A. Stadt) 19, 5a. 139, 2a. 152. 196». Trient (Südtirol), Triendt 58, 2. *Trochtelfingen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Trohtelfingen, Trochtolfingen 93, 2; 4. 113, 6. 149. 149a. 1. 2. 4. 5. 6. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 166, 6. 232. 232, 4. 264, 2. 271, 2. 285. — Kirche st. Martin 93, 4. s. 149, 2. 7. 8. 11. — Fiühmesser Eberhart Brenli 149, 2. — Kirchherrn: Eberhart Bralin (Bräwlin, Brely) 149, 8. 9. 10. — Johannes Dahs 149, 4. — St. Er- hartskapelle vor der Stadt 149, 3. — St. Michels Kapelle im Beinhaus auf dem Kirchhof 149, 9. — Mass 93. 93, 1. 6. — Schultheissen: Aulbrecht Mayger 149. — Bentz Vlill 149, 12. 166, 2a. 4a. — Währung 149, 6. Trogen (Kant. Appenzell) 27, 27. Trossingen (O.A. Tuttlingen) 229. — Maier: Dietrich 27, 1. — Geori 27, 1. — Heinrich 24. 1. 27. Truchsess s. Bichishausen, Blankenmoß, Diessen- hofen, Habsperg', Höfingen, Ringingen, Rohr- dorf, Stetten, Waldburg, Waldeck, Wilburg- stetten. Truchtelfingen (O.A. Balingen), Truhtelfingen 149a. _ Adelhait 72, 5. — Barbara 108, 3. — Virich 72, 5. Trulleray, Hannfi 74, 1. (s. auch Villingen). Drusenheim (B.A. Bühl), Drußenheim s. Staufen- berg. Tschall (wo?) Hans s. Mainau. Tu—, s. auch Ti—. Tübingen (O.A.-Stadt), Tüwingen 93, 7. 113, 15. 166a. 166, 3. 4. 196a. 197, 5. 219, 24. 231. 275. 4.4b.5.— Grafen: Cflnrat 78, 3. —Conradt, Herr zu Lichteneck 159, 8. 248, 1. 249, 2. — Jörg 249, 2. — Mass 142. — Schultheiss Marquart Rieh 93, 7. — Vogt Wernher von Rosenfeld 93, 7. — s. auch Hohengeroldseck. Tüdwang s. Deutwang. Tüffelsberg s. Teufels berg. Tuffen s. Teufen. Tüfingen (B.A. Ueberlingen), Tiffingen 105.105, 1. Tumnau (abgeg. Burg bei Notzingen, O.A. Kirchheim), Thumnow 93, 8. Tungen s. Thiengen. ÜP ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 485 Tfmingen s. Danningen. Tunningen s. Thuningen. Durand, Wilhelm 195, 5. 5d. Durchhausen s. Hausen. Türingen s. Theuringen. Türken 247, 16. Türkheim (Oberelsass), Türinckheirn, Thüringhein, Durickhaim 143, 7. 219, 3. 249, 2. Turner, Rudolf 170, l. *Türrenmüle, Düren Müli (lag bei Kattenhorn) 210, 2. 4. 4a. Dürrheim (B.A. Villingen), Durhain 99, 3 s. 162. Dürrwangen (O.A. Balingen) 42, 9. Tuschen Steinach s. Steinach. Tusczer s. Lanzenhofen. Tüslingen s. Deisslingen. Tutenbach (Bach bei Messkirch) 18. Tuttlingen (O.A.-Stadt), Dutlingen 25, 8a. 49, i. 99, 3 S. 160. 151», 5a. 9. 166. 166*. 3. 4. 187, 2. 224. 230, 8. 233, 2. 279. Dwiel s. Hohentwiel. Tzell s. Zell. *Ebene, auf der (B.A. Neustadt), auf der Ebny 225, 2a. *Ebenmoos (B.A. Neustadt), Ebny Moß 225, 1. Ebentingen s. Ewatingen. Eberbach (B.A. Stadt?), Peter 220, ib. Eberfingen (B.A. Waldshut), Ebrafingen 73. 73, i. 2. 3. 74. 86. 102, 4a. Eberstein (B.A. Baden), Ewerstein, Grafen: Ang- nes 34, 10. — Bernhart 34, 10. 163. — Wilhelm 34, 10. — ungenannt 219, 11 a. Ebgotingen s. Ewatingen. Ehingen (O.A. Balingen) 16, 12. 43, 5. 90. 111. 111, ia. 285. — Kirchherr Cünrat von Em- mingen 111, 1. — von (Ebinger): Fricz 42, 3. — Hainrich 14, 2a. 70. s. auch Messkirch. — Hans 4, ia. 3. 43, 2. 200, 2. s. auch Mengen. Ech— s. auch Eh—. *Echbeck (B.A. Pfullendorf), Achtpig 237, 2. *Eckartsbrunn (B.A. Engen), Egkertzbrunnen, Eghardzbrunen 146, 2a. 159, 5. 182, 2. 196. 221. 221, 1. 248, 1. Eckartsmühle (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Eg- lismuli 264. 264, 1. *Eckhertzberg (Hof, abgeg. in Ullerst?) 41, 4. Eckingen s. Eggingen. Eczilburg 195a. Edensbach (O.A. Ravensburg), Nodispach bei Waldpurg 113, iß. Efingen s. Oefingen. Efringen (abgeg. bei Oefingen, B.A. Donaueschingen), Effringen 99, 3 >. 166. *Efrizweiler (B.A. Ueberlingen),Efritzwiler, Wyler 205, 1. 3. 262. Egbeckingen s. Ewatingen. Egelfingen (O.A. Riedlingen) 264. *Egelreute (B.A. Pfullendorf), Eglarüti 255. Egen, Junker 6, 1. 88a. — Burkart 113, 1. — Hans (Johans) 113, 1. 146, 2a. Egenbach (B.A. Wolfach) 178, 2. Eger (Böhmen) 136, 7a. Egisheim (O.A. Spaichingen), Egenshaim, Egges- ham 183, 1. 247, 12. — Klause 233, 18. — (vgl. auch Villingen). *Egg (B.A. Pfullendorf), Kapelle 10. 10, 1. — Kaplan Jacobus dictus Joch 10. 10, 1. *Eggenweiler (B.A. Ueberlingen), Egenwiler 268. 268, 2. — (O.A. Tettnang), Ekenwyler 190, 5a. *Eggingen (Ober-, Unter-, B.A. Waldshut), Eckingen 27, 2a. 86. 102. 102a. 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 167, i. 194, i. Egidius, Magister 283. Egkertzbrunnen s. Eckartsbrunn. Eglarüti s. Egelreute. Eglingen (O.A. Münsingen) 90. Eglisau (Kant. Zürich), Eglisow 154, 2. 187. 194. Ehestetten (O.A. Münsingen), Eestetten, Ech- stetten, Eschstetten 16, 13 a. 34, 15. 199. 231, l. — Diettrich 34, 4. 131, 12. 155. 155, 4. — s. auch Weisel. ^Ehingen (B.A. Engen), Echingen 17, 1. 4a. 27, la. 33. 33, 1. 2. 2a. 3. 3a. 4. 4a. 5. 6. 6a. 7. 7a. 8. 9. 9a. 10. 39, 8. 113, 8. 30. 146, 2a. 169. 176, 2. 189, 3a. 214, ia. — Pfarf Hainrich Hoffelin c3, 7a. — (O.A.-Stadt), Eheingen 34, 15. 90. 155, 2. 4. 190, 4. 195, la. 219, 34. 35. 36. 37. 38. 39. 43b. 46. 47. 280, 1. — (Vorstadt von Rottenburg a. Neckar), Raff 220, 2. — Wernher 41, 4. 54, 5. Ehinger (Konstanzer und Ulmer Geschlecht), Berch- tolt 39, 6. — Hainrich s. Konstanz. — Hans 32, 4. 486 ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. — Hartman 32, 4. Johans s. Wiesensteig. — Virich s. Konstanz, Ulm. —Walther 190, 3.230, 8. Ehlenbogen (Ober-, Unter-, O.A. Oberndorf;, Elenbogen 72, 7. Ehrenfels (O.A. Münsingen),Erenfels 34, 4. 5.199. Aichhalden (B.A. Wolfach), Aichhalden 113, 26. Eidgenossen (Schweizer) 219, l. ia. 275, 4b. Eigeltingen (B.A. Stockach), Aygeltingen , Landgericht 4, ia. 43. 43, l. 45, 4. 62. — Landrichter Hans Fryg 45, 4. Einhalden (O.A. Ravensburg), Vnhalden 190, loa. Einsiedeln (Schweiz), Einsidlen, Kloster 132. 132, 2. 287. — Abt Gerolt 287. Eistetten s. Yestetten. El— s. auch Ehl—. *Ellenfurt (B.A. Ueberlingen) 213, 3. Ellerbach (Erbach, O.A. Ehingen), Elrbach, Eler- bach,Burckhartll(3, l. 2. 211, 3. 4. 5. —Hain- rich, der Lange 131. — Hainrich, gen. Wolf 47. — Hainricus 211, l. — Hans 81, l; — Puppelin 131. — ungenannt 211, 5a. Ellwangen (O.A.-Stadt) 275, i. Elmlisgraben (B.A. Wolfach), Elwisgrab 52. Elntz (bei Brackenheim) 34, n. Elrbach s. Ellerbach. Elsass, Elsazz, Elsaß 11. 14, l. 39, 6. 46. 78, 4. 136, 7. 143, io a. 163. 164, 17. 19. 219, 42. 230, 12. 15. 251. 275, 5. 8. Elzach (B.A. Waldkirch), Cuntz 140. Einbrach (Kant. Zürich), Imbriacum 102, 4. — St. Peter 199, 3. *Emerfeld (O.A. Riedlingen) 131, 13. 199. 199». l. 2. 3. 4. — Rectores ecclesiae: Johannes Molitoris 199, 3. — Wernher Binder 199, 3. Emershofen (Baier. B.A. Illertissen), Anna 247. — Stephan 229. 241. 247. Emingen s. Emmingen, Hochemmingen. *Emmingen ab Egg (B.A. Engen), Emingen vf die Eken 15, 3. 27, 3. 29 s. 59. 99, 3, s. Ufl.s.161. 113, 27. 127, 3. 146, 2a. 159. 159, a. 1. Ia. 2. 2a. 3. 4. 5. 5a. 6. 6a. 7. S. 9. 10. 11. 169. 187, 2. 189, 3. 3a. 196.t. 248, i. — von (Eminger), Bride 89, l. — Conrad 159, 8. (s. auch Ehingen) — Eisin 89, l. 160, 2. — Peter 79 a. 159a. 8.9. 220, ib. — Pfaff Petter 159, 8. — Rudolf 113, 19. 27. 28. 159. 159a. 8. ii. — Ursula 159, 3. — ungenannt 247, 2. ^Empfingen (abg. bei Jungnau),Enphingen 43.43, 6. Ems s. Hohenems. End s. Enn. Endingen (B.A. Emmendingen) 24. 24, 3. Enenbürren s. Ennabeuren. Engelbach (im Kinzigthal) 115, 2. 179, i. Engelhardi, Petrus, Notar 126, l. Engelswies (B.A. Messkirch), Ingelschwis, Ingels- wis 4, 3. 25. 15, i. 192. 286. *Engen (B.A. Stadt), Enngen 5, 7a. 6, l. 2. 2a. 17, 2. 4a. 27, 5. 8. 33, 1. 3. 3a. 4a. 5a. 6a. 7. 7a. 10. 39, 39. 1. 3. 4. 5. 6. 8. 8a. 9. 10. 11. 12. 13. 13a. 14. 15. 16- 40. 40, 1. 2. 2a. 3. 4a. 8. 9. 48. 64, 2. 65, i. 2. 3. 71, i. 5. 80. 80a. 81. 88*. 99,3 s. 159. 104a. 113, 2. 4. 8. 9. 30. 117. 117, 2. 119. 119, 1. 2. 3. 127. 127, 3a. 4. 5. 136, 2. 3. 3a. 7. 143. 143a. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 8a. 10a. 11. 14. 146. 146, 1. 2. 2a. 156. 157». 159, la. 5. 6. 6a 8. 165. 165, 1. 2. 169. 169, la. 176, 1. 2. 2a. 182, 2a. 183, 4. LOa. 189, 1. 2. 2a. 3. 3a. 4. 207. 207, 1. 209. 214, 1. la. 3. 3a. 4. 219. 219, 1. 2. 2a. 3. 4. 7. 8. 9 9a. 11. IIa. 12. 13. 14. 16. 17. 18. 19. 20 u. Anin. 1. 21. 21a. 21b. 25. 26. 28. 30. 31. 32. 33. 38. 39. 40. 40a. 41.41a. 42. 43. 43a. 43b. 45. 48.220. 220, la. Ib. 2.221. 221, i. 230. 230, 3. 3a. 4. io. n. 12. 13. 243, 2. 246. 249, 2. 257. 257, 2. 2a. 3a. 275, 4b. — Altdorf, Vorstadt 39, 9. 71, 1. 80. 146, 2a. 159, 5. 219, 9. — Bürgermeister: Hainrich Blüm 33, 9. 39, 8. — Diethrich Büninger 33, 9a. —■ Chünrat Eberhart 33. — Hans Eberhart 39, 9. 219, 3. 20. 21. 41. — Hans der Viczer 17, 3. — Schultheissen: Peter 33, 4. — Hans Müller 39, 15. — Hannfi Röfiler 119, 3. 214, 4. 257, 3». — Jaecli Schmit 117, 2. — Hannfi Seng 39, 10. 65, 2. 219, 3. 8. 21. 4i. 246. — Hans der Viczer 39, 3. 80». — Cunrat der Vogler 17, 3. — Claufi Windtspyll 39, 13. — Pfarrkirche (st. Martins Kirche) 28. 40, 1. 257. — Kirchherr Virich Hilpolt 246. — Leutprie- ster Hans Kayser 257. — Kapelle U. L. P. 39, &• 207, 1. — Kaplan Cunrat Wetzel 39, 5. — Kloster der Dominikanerinnen, collegium, „sa- rnenung" Prediger Ordens 17, 5. 28. 33. 33». 39, 3. 40, 1. 2. 71, 5. 117, 2. 143, 4. 159, ia. 183, 13. — Priorinnen: Ann Zilerin 117, 2. — Maehtilt von Rotwil 39, 3. — Stadtschreiber Lienhart Man 113, 19. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 487 Engen , Währung 39, 14. 176, 3. — Mass 17, 2. 2a. 4. 33, 1. 3. 40, 2. 4. 71, 1. 2. 117. 119. 159, 5. 176, 3. 189, 3a. 214, 3. 257, 2. England, König Heinrich 245. Enlingen (ob Endingen, O.A. Balingen?) 98, 4. Enn (bei Neumarkt, Südtirol), End 143, 13. — JSrig 73, 3. 204. — Wilhelm 26, 6a. *Ennabeuren (O.A. Münsingen), Enenburren, Enn- e e buren, Anenbüren, Ennenpeuren, Annenbnrren 155. 155, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Ennetach (O.A. Saulgau), Ennedach 67, 9. Enphingen s. Empfingen. Ensisheim (Oberelsass), Enßißhaimb, Entzishaim, Ennsesheim, Enßhaim 5, 9a. 121, 2. 127. 127, 4a. 143, a. 10a. 13- 146. 146, 1. 230, 15. Entringen (O.A. Herrenberg) 197, 5. Enslingen (abgeg. bei Neufra, hohenzoll. O.A. Gammertingen) 285. Enzberg (O.A. Maulbronn), Entzberg, Friderich 153. 233, 15. — Fridrich, gen. Rumler 166. — Hans 149, 13. — s. auch Hoheneck. Eppenhouen s. Seppenhofen. Eppenstein (Kant. Thurgau) 9, 2. e Eppishausen (Kant. Thurgau \ Äppifihusen 164,10. Er— s. Ehr—. Erbach s. Ellerbach. Ergersbach (B.A. Offenburg) 41, 3. Ergow s. Aargau. Erisdorf (O.A. Riedlingen), Erenstdorf 131, 12. Eriskirch (O.A. Tettnang), Erißkilch 190, 10. 205, 1. Erkmanswyler (wo?) 190, 10a. *Ernstkofen (abg. nordöstl. von Engen) 39, 8. 214, la. Erpfingen (O.A. Reutlingen) , Erphingen 149, 7. 166, 6. 232. Ertingen (O.A. Riedlingen) 47, 2. 131, 12. 12a.— Kirchherr Cünrad Gab 1, 5a. Erzingen (B.A. Waldshut), Aertzingen, Artzingen, Erczingen 9, 3. — Cünrat 50. — Fridrich, gen. von Bättmeringen 50, ia. 120. — Heinrich 102, 4. 113, 20. 23. 25. 194. 198. — Heinrich d. ä. 102, 4a. 6. — Hug 50, ia. — Jorig 82, 4. 102, 4a. 113, 21. — Wölflin, gen. Bätmeringer 50, la. Eschach (B.A. Bonndorf), Ascha, Escha, Escha 19, la. 29 S. 59. 60. 62. 128, 3. *Eschau (B.A. Wolfach), Aschow, Escho-w, Eschaw 27, 10. 52. 52, 1. 100, 1. 124, 2. 277. 277, 1. 4. 7. Eschen s. Obereschacb. Eschenz (Kant. Thurgau), Oischentz 210. Eschingen s. Donaueschingen, Riedeschingen. Eschstetten s. Ehestetten. *Eselmühle (B.A. Engen), Eselstaig 65. 65, 1. 2. 3. ^Esslingen (B.A. Donaueschingen), Esselingen ob Cuntzenberg 15, 3. 27, l. 88. 88a. 1. 123. 233, 12. 15. — Anna 247, 4. — (O.A.-Stadt) 27, 12. 275, 5. Ettenheim (B.A. Stadt) 277, 2. Ettenkirch (O.A. Tettnang), Ettikilch 190, 5a. Ettishofen (O.A. Ravensburg) 190, 9. Ettisweiler (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Ötensch- wiler 266. Evreux (Normandie\ Ebronnen, episcopus Pasch- qnirius 245. Ewatingen (B.A. Bonndorf), Ebgotingen, Ewen- tingen, Egbeckingen, Ebentingen, Egbatingen, Egbotingen, Ebgatingen 5, 14. Ha. 26, 16. 27, 23. 38, 2. 120, 2. 267. — Anna 79, 4. 4a. 198. — Berchtolt, gen. der Ber 77, 2. 79, 4. 120, 2. — Caspar 107». — Kathrine 98, 9. — Chfln- rat 79, 4. — Eberhart 77, 2a. — Hans 49, 7 79, 4. 4a. — Jacob 49, 7. — Line 49, 7. — Virich 107. Fahr (Kant. Aargau), Vair, Kloster 85, ia. *Vahsiriet (abg. bei Unterrhena, B.A. Pfullendorf), Vächsenriet 105. 105, 1. Fainhausen (abg. bei Oberwilzingen, O.A. Münsingen), Vainhusen 34, 14. Valken s. Volken. Falkenstein (B.A. Freiburg), Albreht 8. — Anna 42. 42, 1. — Dietrich 30, 5. — Walther 8. — Wernher 78, 3. *— (Ruine, B.A. Messkirch), Valckenstein, niedere und obere Burg 15. 42. 42, 2. 3.4. 4a. 5.9. — s. auch Magenbuch. — (O.A. Oberndorf) 275, 6. — Aigelwart 24, 3. 34 5 7a. — Berchtold 34, 7a. 9- — Eglolf 34, 9. 128, 5. — Erhart, Herr zu Ramstein 5, 11. 25, na. 14. 19. 72, 5. — Franz 24, 3. — Grett, geb. von Gundelfingen 34, 3. 6. 7a- — Hans 34, 9. 271, 5a. — Hans, gen. von Ramstein 113, 12. EilPlB 488 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. ■ Vehringen - Dorf (Hohenzoll. O.A. Gammertingen) 43. 43, e. 63, 3. — -Stadt (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Geringen 4, 12. 14, 7. 63, 3. 67, 6. 113, io. 131,8. 149, 14. 166a. 199, 2. 232. 275, 4a. 285. — Graf Wolfram (Wölflin) 27, 12. 131, 6. 137, 1. — Mass 63. Veilsenberg s. Velsenberg. Feldbach (Kant. Thurgau), Veitbach, Kloster 5, IIa. Feldberg (im Schwarzwald), Veltperg 57, s. 108. Veldenz (a. d. Mosel, Rheinprovinz), Veldentz, Graf Friderich 72, 6. Feldhausen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Velt- husen 264, 2. 275, 6. Feldkirch (Vorarlberg), Veitkirch 221, l. *Feldzimmern (abg. bei Heidenhofen, B.A. Donaueschingen), Veltzimern 99, 3 s. 163. Felldorf (O.A. Horb), Feldorf 280. Velsenberg (fürstenberg. Mannen), Välsemberg, Veilsenberg, Adelheit s. Geisingen. — Conrat 26, i3a. 113, 14. 224, 1. 247, u — Dietherich 178. 179. — Hans 26, Uta. 113, 26. 29. 124, 7. 8. 179, l. — Heinrich 25, 8. — ungenannt 99, 3 S. 165. Vergilius, Aeneis 283. Veringen s. Vehringen. Vernbach s. Vöhrenbach. Vetterlin (Villinger Geschlecht), Vätterlin 66. 66". 81, 1. la. 99, 3. S. 166. Fickel, der 230, 15. s. 377. Fihlen s. Füly. Villenbach (Baier. B.A. Wertingen), Vilenbach, Füllenbach, Claus 67, 8. Iö5, 4. Vicenza (Oberitalien), Vicenti 195. Villingen (B.A. Stadt), 5, 2. 3. 3a. 4. 4a. 5a. 7. 7a. 8. 9. 10. 11. 12a. 13. 14a. 15. 16.6, la. 2a. 19, 2. 4a. 5. 5a. 7. 7a. 9. 10. 11. 12. 15. 24. 25. 27. 25. 25, la. 4. 10. 11. IIa. 14. 19. 22. 22a. 26, 12. 16. 27,27.30. 30, 3. 34, 6. T6, 1. 4. 6. 38a. l 2a. 3. 40,9. 43, 10. 49, 3. 6a. 7. 50, la. 56, 1. 3. 3a. 4. 5. 64. 65». 66. 77, 7a. 78. 78, 1. 2. 3. 4. 81,1. s 3a. 4. 4a. 5. 6. 94, 2. 4. 99, 3. S. 161. S. 164.107a. 107, i. 114, 8. 115, i. 123. 123a. 127, 4. 4a. 128. 128, 3. 7. 139, 3. 143, 6. 7. u. 13. 152. 160 i.e. 167, la. 183, 1. 4a. 11. 195, la. 196a. 197. 197, 2. 3. 4. 5. 219, 46. 233, 6. 15. 247, 2. 3. 4. 10a. 14. 275, 6. 276, i. Villingen, Armenspital 25, 13. 15. 26, 2. 38, l. 49,4.197, 2. 247, i. 2. 14. — Barfüsser 5, 11. 19, 12». 26, 16. 49, 4. 275, 6. — Vettersammlung, [Bickenkloster 5, 4a. 36, 6. 38, 3. 3a. 49, 6a. 56, 3a. 66». 81, la. 3. 3a. 94, 2.99, 3. S. 162. 197, 4. ■— Bürgermeister: Lorentz Bekh 247, 16. — Hans Boller 113, ll. 233, 14. — Hainrich Brümsy 25, 9a. — Hans Egenshaimer (Egenshammer) 27, 27. 56, 5. — Cünrat der Hainburge 276, l. — Berchtold Schultheiß von Hufingen 128, 7. 219, 4i. 241, i. — Berhtolt Stähelin 38. — Cünrat Stähelin 5, 7. 8. 25, 9a. 36, 6. 38, 3. 78, 4. 115, l. 183, l. — Hanns Stähelin 26, 12. — Cünrat von Tanhain 5, 6. 19, 11. 25, 9. 9a. 38». 56, 2. — Hans von Tierberg 5, 9. ,9a. 38, 3. — Cünrat von Tunningen 38». 197, 2. — Gewäge 19, 7. 81, 5. 183, l. — Frauen Münster 56, 1. 197, 1. — Dekan Ehr- hardt Ruff 25, 22. — Kaplan Hainrich Walt- schnider 25, 21. — Kirchherr Rieh Dienstman 6, la. 27, 14. — Johanniterhaus 26, 2. 56. 56, 2. 2a. 66. 139, 1. 197, 4. 247, 16. 276. — Komthure: Herman de Owe 139, 1. — Johannes Trullerey 247, 16. — Fridrich von Zolr 56, 2a. 60. 78. — Jo- hanniterbrüder: Cünrat 216. — Johannes de Owe 139, 1. — Prior Johans Wetzel 56, 2. 2a. — Statthalter des Komthurs Ruodolf Menth 139, 3. — MaSS 5, 14. 14a. 15. 6, la. 19, 1. 6a. 27. 25, 13. 26, 2. 30. 38, 3. 49, 6. 7. 56, 2. 3a. 81, l. 3. 99, 3 S. 159. S. 161. 197, 4. 5. 247, 2. — Richter Conrat Stocklyn 241, l. — Schulmeister Herman von Hailtbrunnen 99. — Schultheissen: Hans Glungg 19, 4a. 38, 3. Qöst. — Johans Haimbürge 56, 2. Hainrich der Hetzger 5, 7. 8. 19, 7a. 25, 13. — Michel Hug 27, 17. — Cünrat der Lächler 25, 9a. 183, l. — Arnolt Laurentz 25, la. 9a. 22a. 25, 23. — Bert- tolt Schultheiss von Hüfingen 27, 23. — Hans Stehellin 19, 4a. 233, 14. — Hug Stehelli 276, l. — Cünrat Sterr 77, 7a. 139, 3. — Conrat Stock 56, 5. — Conradt Stöcklin 25, 22 23. — Stadtschreiber: Johannes Guntz 25, 9a. — Meister Berhtolt der Spaichinger 30. — Johans Vogel 81, 4a. — Währung5,i2a. 19,i 9 .36,4.56,3a. 128,8.241.247,13. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 4S9 Villingen s. auch Hüfingen, Schultheißen. Vilseck (Tirol, Lechthal), Vilssegk 248, 2. *Vilsingen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Vilfi- lingen 180. 192. 264, 1. 286. 286, 1. 2. Vineis, in, monasteriuin, s. Weingarten. Viridis Sylva s. Grünwald. Virneburg (Reg.-Bez. Koblenz), Fyrnburg, der von 230, 15. *Fischbach (B.A. Neustadt), Vischbach 57 s. 110. — (O.A. Tettnang), Vischbach 164, 1. 6. 16. — (B.A. Villingen), Vischbach 113, 21. Fischer, Sebastian (Ulmer Chronist) 271, 3. *Fischerbach (B.A. Wolf ach), Vischerbach 52. 124. 124, 1. 2. 3. 4. 6. 7. 8. 8a. 9. 10. Vision s. Torre de Vision. Flaach (Kant. Zürich), Flachtal 102, 4. Fleimser Thal (Südtirol), Inflimis 143, 13. Fleischwangen (O.A. Saulgau), Flinswangen 84, la. Florenz (Italien), Gulden 139, 2a. Vogt (Kemptner Geschlecht), Virich 230, u. Vöhlin (Memminger Geschlecht), Hans 230, 8. *Vöhrenbach (B.A. Villingen), Ferenbach, Vern- bach 99, 3 s. i'e«. 152. 223, 1. 276. Volgenstein s. Volmarstein. Volken (Kant. Zürich), Valken 102, 4. Volkertsweiler (B.A. Stockack), Volcketsschweiller 173, 4. Volmarstein (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Volgenstein 231, 1. Foratwyler s. Furatweiler. Forst (B.A. Ueberlingen) 105. Forstweiler (abg.?) 190, loa. Vos, Herr Heinrich 276. Franciscus, Landgerichtsschreiber in der Baar 160, 1. Franken 195, 9. 275, 5. Frankfurt a/Main 45, 5. 84, 4. 124. 195, 11 a. 219, 18 a. 230, 6. *Frauelsberg (abg. bei Jungnau, hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Frowelsperg , Frawelsperg 43. 43, 6. Frauenfeld (Kant. Thurgau), Frawenfeldt, Fro- wenueld30, 3. 167, 7. 209. — s. auch Hofmaister. Frednitz, Fridreich 121. 121, 1. Freiberg (O.A. Biberach), Friberg, Conrat, gen. Stubenroch 43, 6. 131. — Conrat [zu Wal] 195, ia. — Hainrich [von dem Altenstusslingen] 131. VI. Freiburg im Breisgau, Friburg 12. 25, 22a. 30, 5. 38a. 39, 11. 41, 8. 46 S. 94. 52, 6. 6a. 78, 1. 2. 3. 4. 79, 4a. 109. 113, 16. 127, 1. 3a. 139. 139, 4. 167. 170, 1. 219, 26. 28a. 34. 47. 225, 1. 230, 15. 276. 280, ia. — Münze, Brand, Gewäge 12, l. 22. 25, l. 241, l. — St. Andres Kapelle bei U. Fr. Münster 30, 5. — Schult- heiss Paulus von Riehe (Ryhein) 78, 3. 154. Freiburg (Schweiz), Fryburg in Ochtland 219, 18 a. *Freudenberg (B.A. Pfullendorf), Frödenberg 208. 208, 2. 3. 256. Freudenfels (Kant. Thurgau), Frodenfels 230, U. Freundsberg (Tirol, Unterinnthal) , Freuntsperg, Virich 275, 8. Fri— s. auch Frei—. *Frickingen (B.A. Ueberlingen), Frikingen 1. 1, i. 2. 3. 4. 5. 5a. 6. 105, 6. 174. 255. — Pfarrer Andreas Rechnow 1 , 5a. — von (Frikinger), Albrecht 1, 2. Fridbott, Anna [Gemahlin Heinrichs v. Lupfen] 86. — Egli 86. Frye, Haintz 199, 4. — Virich 205, 2. *Friedenweiler (B.A. Neustadt), Frydenwyler, Fri- denwiler, Fridowiler 26, 7. 29, s. 59. — Kloster 26, 15. 27, 16. 36, s. 79a. 89, 2. 96. 172, l. 2. 183, 7. 247, 6. 252. 252, l. 2. — Meisterin Ana- stasya von Wartemberg 5, n. 26, 10. —Propst Hans Wurmlinger 26, io. — U. 1. Fr. Kapelle 183, 7. 252. Friedingen (B.A. Konstanz), Fridingen 39, 9. — Adelhait 19, 6a. 117, ia. — Conrat 233, iia. 278. — Hainrich 114, l. 4. 117, ia. 185. — Hans (Johans) 33, i. 117, l. ia. — Hans [zu Krähen] 248, l. — Hanfi Wilhelm 113, 3 o. 191. — Rudolf (Riid) 34, 12. 47, 2. 114, 1.2.3. 4. 187. 199a. 219, 17. 220, ib. 278. — Rudolf [zu Tengen] 127, 3a. — Rudolf [zu Togendorf] 114. — Rudolf [Vogt zu Engen] 113, 2. 118, 4. 143, 5. 146, 1. — Rudolf [Vogt zu Rosenfeld] 42, 6. 7. — Steslin 114, 2. —Virich 117, 1. 269, 1. — Wilhelm 219, 6. 17. Friedrichsweiler (abg.?) 126, 1. Frö— s. Freu—. *Frohnau (B.A. Wolfach), Fronow, Fronowo 188. 188, 3. Frow— s. Frau—. Fuetzen (B.A. Bonndorf), Futzen, Frene 247, iia. 62 490 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Fulach (bei Schaffhausen), Fuelach, Hans 212. Füly (schwäb. Rittergeschlecht), Fühlen, Fülhin, Fihlen, Virich d. ä. 143, 3. 155, 4. — Virich d. j. 16, 17. 155, 4. Füllenbach s. Villenbach. Furatweiler (O.A. Tettnang), Foratwyler 190, 5a. Fürst (Ruine bei Oeschingen, O.A. Rottenburg), Hanns 230, 12. *Fürstenberg (B.A. Donaueschingen) 15,3. 19, 6a. 18. 25, 2. 26, 13 a. 29 s. 61. s. 62. 36, 5. 52, 6a. 56. 79a. 96. 109. 113, u. 15. ie. 20. 128,3. 136, 5. 154, 1. 156, 4. 157a. 160, 1.3. 6. 183, 4. 187. 189, 1. 213, 1. 241, 1. 243, 1. r. 247. 247, 2.7.9.9a. 15. 258. 265. 265, 1. 2. 275». 279. s. auch Neufürstenberg. — Grafen: Adelhaids. Zollern. — Conrad [f 1419] 98, 7. 109, 1. 175. — Conrad (f 1484) 26,15. 98, II. 113, 16. 20. 156, 5. 7. 225, 2. 2a. 243, 7. 248, 1. 3.249, 1. 2. 271, 5. 275, 3. 6. — Egen(|1324) 223, 1. — Egen(fl449)30. 2. 2a. 3. 3a. 79,7.98, 7. 109, i.l72a. 175. 177, 1. 183, 7. 247,11.11».- Egen(f 1483)243, 1.249, 1. —Friedrich (f 1393) 98, 7. — Hans (f 1386) 100. — Hans (f 1427) 98, 7. — Hans (f 1443) 225, 2. — Heinrich III. 25, 5. 172«. — Heinrich IV. 5, 7a. 19, 5a. 25, 2. 2a. 78. 79, 4. 98, 7. 10. 99. 108, 1. 109. 109, 1. 113, 2. — Heinrich V. 5, 6. 30, 1. ia. 2a. 36, 5. 79, 7. 98, 7. 108, 3. 109, 1. 175.177.177, 1. 183, 7. 209, 1. 225, 1. — Heinrich VI. 5, 16. 38, 4. 113, 10. 12. 15. 18. 20. 24. 26. 29. 133, 3. 170,. 2. 183, 15. 197, 6. 204. 210, 3. 264. 275, 6.284. — Hug (f 1371) 12. 19, 3. 25, l. 29 s. 12. — ungenannt 99, 3 s. 160. 247, 4. — von, Hans 183, 15. Fürstenburg(Tirol,Vintschgau),Fürstenberg219,37. Furthof (B.A. Pfullendorf) 106, 2. Furtwangen (B.A. Triberg) 223. Füssen (Baier. Schwaben) 219, 48 a. Fustenbach, der 57, s. 108. Futzen s. Fuetzen. Gaienhofen (B.A. Konstanz), Geyenhofen, Gaigen- houen 19, 8a. — Vogt Friderich Heidenher 219, 12. — s. auch Heudorf. Gaygen s. Geigen. Gailhöfe (B.A. Überlingen), Galnow 1. Galdeiff s. Caldiff. Galgkrütin s. Kalkreute. Gallia 213, 1. *Gallmansweil (B.A. Stockach), Germerßwilr, Gar- menswiler 254. 254, 2. 2a. 3. Galnow s. Gailhöfe. Gamerschwang (OA. Ehingen) 199, 1. 208, 3. — Eberhart 230, 15. 238. — s. auch Überlingen. Gamniertingen (O.A.-Stadt), Garamerdingen 230, 15. 264, 2. 275, 5. Ganar s. Cagno. *Gangenweiler (B.A. Ueberlingen), Gannenweiler 268, 1. Garmenswiler s. Gallmansweil. Gartach (Kleingartach, O.A. Brackenheim), Gar- tach unter Lünenburg 196a. Gässler s. Gessler. Gattenhof (O.A. Ravensburg) 190, lOa. Gaucha (Zufiuss der Wutach), Gochen, Gouchen 170, 2. 267. Gebel, Gebig s. Baner. Gebreche s. Prechthal. *Gebrochen Gutenstein (Ruine, hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Nidre Gutenstain, Nidergüten- stain, Nuwe Guetenstain, Vnderguttenstain 15. 58. 58, 1. 2. 3. 131, 13. Gebtenhausen (abgeg. bei Oefingen, B.A. Donaueschingen), Geptenhusen 49, 4. 99, 3. s. 159. *Geggingen (B.A. Messkirch), Gegingen 4, 3. 17 a. 25. 7, 2. 14. 14, 2. 2a. 3. 3a. 4. 4a. 5. 6. 6a. 7. 7a. 20, 2. 85. 224, i. 2. Geigen (O.A. Ravensburg), Gayken 126, 1. *Geisingen (B.A. Donaueschingen), Gysingen, Gi- siugen, Gifsingen, Gyssingen 19, 5a. 25, 13. 29, S. 59. S. 62. 65, 3. 71, 2. 76. 89, 2. 99, 3 S. 164. 104. 104a. 128.151, 2. 160, 8. 162. 183, 7. 209. 209, i. 222. 222, 2. 233, 16. 243, l. 7. 247, u. 265. 265, 2. 279. — Sammlung 209, l. — Priorin Adelhait von Velsemberg 160, 4. — Schultheissen: Martin Hornwadel 265. — Con- radt Metzger 265, 2, — Virich Vlinger, gen. Pfister 160, 8. 172. 183, 4. — von: Katrine 99, 3. s. 160. — Cflnrat 99, 2. — Lucig 99, 2. — Ursulle 99, 2. — ungenannt 99, 3 S. 165. Geislingen (O.A. Balingen), Gislingen 42, 9. Geissingen (O.A. Münsingen), Gisingen, Gisfsingen 34, 7. 271, 5a. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 491 Geldern, Gelb 195, 6. Gemmingen (B.A. Eppingen), Gemmyngen , Go- mingen, Dietrich 149, 13. — Eberhart 220, ib. Genf (Schweiz), Jenf 220, ic. 230, 9. 10. u. Gengenbach (B.A. Offenburg) 54, 4. 72, 9. — Schultheissen : Cöntz von Berenbach 27, 10. — Andres Mangelt 124, 2. — Egnolf von Walt- stein 5, u a. 133, 3. — Kloster 52, 2. 95. 100, l. in. 124, l. —Äbte: Berhtolt 133, 2. — Conrat von Blumenberg 27, io. 13. 133. 133, l. — Konttett (?) 124, l. — Egnolf von Wartenberg 5, 11. IIa. 72, 9. 133, 2. — Lamprecht 52, 2. 100, l. 124, 2. — Stephan 95. Gepirs s. Pirs. Gerenberg s. Göhrenberg. *Gerlerspach (lag bei Hausach) 259. Germerßwilr s. Gallmansweil. Gernsbach (B.A. Rastatt), Gienspach 196a, 2. Geroldseck s. Hohengeroldseck. Gessler, Gessler, Gässler, Hans 97, 3. — Heinrich 9, 2. 69. 121. 121, l. — Luczl90, 3. - s. auch Markdorf und Ravensburg. Geyer von Giebelstatt (fränk. Rittergeschlecht), Gir, Baltisar 220, ib. Giengen (O.A. Heidenheim) 230. 230, 5. u. Gienspach s. Gernsbach. Gilgenburg (Oberösterreich), Gilgenberg 143, a. 4. Gipchen, Gyphen s. Ippichen. Gir s. Geyer. Gis— s. Geis—. Glepner s. Klettrner. Gmünd (O.A.-Stadt), Gemunde, Gemunde 196a. 230. 230, 5. 14. *Gnadenthal (B.A. Donaueschingen), Gnadental 29 s. ei. 160, 6. 222, 3. Göberg (Schaffhauser Geschlecht), Gowberg, Gocz 146, 2a. — Hanns 38, 4. 183, 9a. 233, ia. — Jacob 38, 4a. 233, la. Gochen s. Gaucha. Göffingen (O.A. Riedlingen) s. Hornstein. *Göhrenberg (B.A. Ueberlingen), Gerenberg, Kapelle 101. 101, 1.2. 3. — Kapläne: Alberhtus de Rütlingen 101. — Hainricus Sartoris 101, 2. 2a. 3. Goldast (Konstanzer Geschlecht), Elizabecht 164, 9. io. — Hainrich 50. 233, 3. 9. — Virich 50. 164, S. 9. 10. 12. 14. 16. 17. 173. 233, 9. — s. auch Konstanz, Domherrn. Goldbach (B.A. Ueberlingen), Golbach 187, i. 2. *Golpenweiler (B.A. Ueberlingen), Golparwiler 174. Gomaringen (O.A. Reutlingen), Gomeringen, Cün- rat s. Alpirsbach. — Franz 166, 3. Gomingen s. Gemmingen. Gorheim (O.A. Sigmaringen), Gohren 15, 3. *Göschweiler (B.A. Neustadt), Gossiswilr 30, 5. *Gossingen (abg. bei Neidingen, B.A. Donaueschingen) 76. Gossolt (Allgäuer Geschlecht), Jacob [zu Stein] 25, 8a. Gotmatingen s. Gutmadingen. Gottlieben (Kant. Thurgau), Gotlieb 164, 6. Gouchen s. Gaucha. Grafeneck (O.A. Münsingen), Grafnegk, Gravnegg Grauffnegg, Eberhart (Eberlin) 90. 155, 7. — Erhart 155, 2. — Gerwig 155, o. — Hans 155, 6. 7. — Margret, Klosterfrau zu ürspring 155, 5a. — R&diger 90. — Wolf 131, 7. 8. 155, 6. Grafenhausen (B.A. Bonndorf), Grauenhusen 27, 16. 118, 2. 120, 2. Grafschaft (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Grassach, Abt Rutger 220. Grämlich s. Gremiich. Grasbeuren (B.A. Ueberlingen), Grasbürren 105, l. Grassach s. Grafschaft. Gräter (Biberacher Geschlecht), Gratter, Burkhart 197, 5. —Caspar 16, 12. 12a. 13a. 15. 16. 17. 18.— Cristoffell55, 2. —Fritz 16, 17. — Georig 16, 12. 12a. 13. i3a. 15.16. 17. 75, 4. — Hans s. Salem. — ungenannt 16, 19. Gratian 195, 5m. Gratzburg s. Schrotzburg. Graz (Steiermark), Gretz, Grecz 37, ia. 254. 263, 2. 284. Grebern s. Gröbern. Greifensee (Kant. Zürich) 230, 12. u. Gremiich (Pfullendorfer Geschlecht), Grämlich, 6 Anna 67, 2. s. auch Heiligkreuzthal. — Annli 67, 5. 6. — Conrat 4, ia. 7. 14, 2a. 3a. 83. 85, 2. Cunrat zu Zustorf 16, 10. 85, 3a. 190, 10. 273, ia. — Diethalm 180. — Dietz zu Kruchenwis 67, 2. 83. — Else 67, 5. — Friedrich s. Überlingen. Johanniter. — Hainrich 153, 2. 161, 7. — Hans 7, 1. 13, 1. 14, 2a. 16, 10. 18. 85, 2. 3. 3a. 161, 7. 261, 1. 272, 1. — Hans, gen. Zeller 67, 4. 5. 6. 261, 1. — Hanns zu Menningen 62* 492 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 4, 26. 18, 2. G7, 8a. — Hans zu Zustorf 190, 5. 5a. 213, 3. 261. 261, 2. 273.273, l». — Hanns Ludwig 273, ia. — Herman 7, l. 67, 6. 85, ia. 147. 272, i. — Rudolf 67, 7. — Rudolf zu Zustorf 261, l. — Virich 13, l. 16, 10. 67, 8. Sa. 85, 2. 3. 161, 7. 261, l. 272, l. — Virich zu Menningen 45, 6. 67, 10. 111, 4. 173, 5. 7. — Vrselle 67, 5. — Wilhalm 75, 4. — s. auch Pfullendorf. Greningen s. Grieningen. Gretz s. Graz. Grienggen s. Kriegerthal. Grieningen (O.A. Riedlingen), Greningen, Anne 47, 2a. — Hans s. Winzeln. — s. auch Horn- stein und Reischach. Griessen (B.A. Waldshut), Grieshen 102, 4. Grimmeishofen (B.A. Bonndorf), Giymeltzhoffen 212, 3. Grindelbüch s. Gründelbuch. Gröbern (B.A. Offenburg), Grebern 141, 2. Gronburg s. Grünburg. *Grub (B.A. Wolfach), Grub 140. 140, l. Gruibingen (O.A.. Göppingen), Grübingen, Albrecht 114, 3. Grüll, Thoman, herzoglicher Kleinschenk 225, 2. *Grünburg (Burgstall bei Unadingen, B.A. Donaueschingen), Gronburg, Gronburg, Grünem- berg 29 s. 58. — von (Grünburger): Adel 79, l. — Conradus 79. 79, l. — Hans 79a. _ Peter 79 a . — Wernhart, gen. Kecheller 79». — Wilhelm 220, 2. 230, 17 Gründelbuch (B.A. Stockach), Grindelbüch 187, l. 2. 264. 264, l. Grüneinberg s. Grünburg. *Grund (B.A. Neustadt) 225, l. 2a. Grüningen (Grünwangen, B.A. Ueberlingen?), 213, 3. — (B.A. Villingen) 5, 9. *Grünwald (B.A. Neustadt), Grünwalt, Viridis Sylva, Kloster, gen. „zur Wilden Hab" 3. 3, l. 2. 3. 4. 36, 6a. 198. 198a. i. — Prior Berh- tolt 3, 3. *Grünwangen (B.A. Ueberlingen), Kriewangen 106, 2. 253. 253, 1. 2. s. auch Grüningen. Grunzheim (O.A. Ehingen), Gruntzhein 285. Gufetzan (sie) s. Segonzano. Gülch s. Jülich. Gumpolt, Herr 32. Gundelfingen (Hohengundelfingen, O.A. Münsingen), von 199, 4. — Anna 199.199*. — Bride s. Zimmern. — Dägenhart, Degenhart 34, 1. 15. 16. 131, 10 a. 12. 231, 2.280. 283. — Erhart 131, 13. 249, 2. — Fridrich 34, 4. 10. 155. 163. — Gerig, Jeric 47. 58, 1. 131, 13. 249, 2. 283. 285. — Gret s. Falkenstein. — Hans 34. 34, 1. — Offmig 233, 10. — Stephan 32, 2. 3. 4. 34. 34, 1. 3. 4. 5. 7a. 10. 12. 43, 2. 47, 2. 2a. 58, 2. 3. 127, 3a. 131. 131a. 2. 5. 8. 9. 10. 10a. 11. 149. 199. — Steffan, gen. von Degenek 32. 34, 2. — Steffan zu Neufra 113, 3.— Swigger 32. 34, l. 93. — Swigger von Tegenegg 34. 34, l. 3. 6. 72». 90. — Swiger von Erenfels 34, 4. 5. — Schwigger, gen. der Bayger 90. — Wilhalm 34, u. 15. 16. 131, loa. 12. 13. 231, 1. 2. 242. 280. — Wilhalm zu Nüffran 248, 1. Gundelnngenwyler s. Weiler. Gundratwiller (abg. bei Markdorf, B.A. Ueberlingen), Gundratwiler, Gundertwiller 116. 116, 1. 2. Güntersthal (B.A. Freiburg), Gunterstal 30, 5. Günzburg (Baier. Schwaben) 195, ia. Gurk (Kärnten), Bischof Johans 11. *Gürtenau (B.A. Wolfach), Gurtny 54, 7. Gurtweil (B.A. Waldshut), Gurtweill 136, 9. *Gutach (abg. bei Neustadt), Güta 109. 109, 1. — (B.A. Wolfach), Gütach 41, s 60, 2. Gutenburg (B.A. Bonndorf), Guttenburg, Gütenburg 136, 9. 181. Gutenstein (B.A. Messkirch), Guttenstain, Guetten- stain 4, 23.15.15, 1. 2. 286.286, 1. —s. auch Magenbuch. Güterstein (O.A. Urach), Givterstain, Guttelstain, Stift 93. 93, 1. 5. 6. 7. *Gutrnadingen (B.A. Donaueschingen), Güttem- dingen, Gütmatingen, Gotmatingen, Gutmattingen 27, 7. 29 s. 59. 99, 3 s. 164. 160, 5.183, 15. 222, 3. Güttingen (B.A. Konstanz) 61. Habnüt, Herman s. Messkirch. *Habsberg (Burgstall bei Warmthal, O.A. Riedlingen), Habspurch, Hasppurg 47. 47, 1. 2. 2a. 131, 13.264. — Truchsess Jörg 47, 1. 2a. — s. auch Ringingen. Habsburg (Kant. Aargau), Habspurg 46. 136 5. ORTS- UND PERSONENYERZEICHNIS. 493 Habsburg, Grafen: Haus 12. 113, l. — Götz 12. — Rudolf 12. 69. Habsthal (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Habstal 105, 6. — Kloster 31, 5. 272, l. — Priorin Elisabeth von Labenberg 31, 5. Häcbberg s. Hochburg. Hadmerspacb, Berhtolt 133, 3. Hadstat s. Hattstadt. Hafen, Ludwig, Hauptmann 271. Hafner, Jobannes dictus, Priester 160, l. Hagenbacb (O.A. Ravensburg) 190, 10a. Hagg (Rottweiler Geschlecht), Haugg, Herr Berch- told 230, 8. — Dietrich 197, 4. — Hans s. Wolfach. Hagnau (B.A. Ueberlingen), Hagnow 106, 2. 164, 12. lc. 206, 3. — Jacob 184, 184a. l. — Ursula 184. 184, l. Hägöw s. Hegau. *Hahnennest (B.A. Pfullendorf), Hutzlahannen- nest, Hannennest 7. 7, l. 2. 256. Hai— s. auch Hei—. *Haybach (B.A. Wolfach), Hegebach, Hegbach 178, l. 2. 3. 3a. 218. — Hügelin 178, 2. 3. Haiden s. Heiligenberg. Haidenhaimer, Fridrich 219, 17. 37. Hayenstettn s. Kreenheinstetten. Haigerloch (Hohenzoll. O.A.-Stadt), 195, ia. 175,5. *Hayingen (O.A.Münsingen), Haigingen, Hayngen, Haihingen 34. 34, 2. 3. 4. 5. 6. s. 9. 10. n. IIa. 13.14.15.16. 131, 11. Ha. 13. 224. 231. 231, 2. 285. — St. Vitskirche 34, 7. 7a. 8. 12. 13. — Stadtammann Petter Schmid 231. Hailfingen (O.A. Rottenburg), Haulfingen 13, 3a. Haimingen (Hemmingen, O.A. Leonberg?), Hans 220, ib. Hainburge (Villinger Familie), Hans 56, 3a. — s. auch Villingen. Haindingen s. Hondingen. Hainstetten s. Kreenheinstetten. Haissenbach (Bach) 57, s. 108. Hakh, Cünrat, Virich s. Konstanz. Hall (O.A.-Stadt), Halle, Swebisch-HaUe 78,3. 196*. 230. 230, 5. u. — (Tirol) 143, loa. 13. 219. 249, 2. Hallau (Kant. Schaffhausen), Hallow 102, 6. 220, la. Ib. Hallwil (Kant. Aargau), Halwil, Hallwilr, Halbil, Düring, Thuring 156. 167, 3. 220, 2. 230, 6. 248, 5 275, 1. 5. s. Halmerspach s. Harmersbach. Hals (Niederbaiern), Halls s. Leuchtenberg. Handingen s. Hondingen. Handscbuchsheim (B.A. Heidelberg), Henczusheim, Diether 16, 4. Hannennest s. Habnennest. Hans, Junker 113, is. *Happach (B.A. Wolfach) 108, 4. 5. Happenweiler (O.A. Ravensburg), Happenwilr, Happenwil 126, 1. 164, 6. 190, 10 a. Hardi, Johannes 245. Härlispach s. Herrlinsbach. Harm s. Sulz. Harmersbach (B.A. Offenburg), Halmerspach 113, 18. s. auch Zell. Harperg (Feste, wo?) 11. Harresheirn (B.A. Ueberlingen), Harraßhain 216. Harscher, Conrad 155, 4. — Hannfi 155, 4. 5. Harteneck (O.A. Ludwigsburg), Hartnegg, Hert- negg 173, 3a. 5. 7. 220, 2. — s. Herter. Hartenstein (Burgstall a. d. Laudiert, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Herttenstain, Braun, Brun 34, 1. 232, 3. — Hainrichl3L—Wernherl31, 9. Härter s. Herter. Harthausen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Harthausen uf Scher 63, 3 — bei Feldhausen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen) 275, 6. Harzer (Konstanzer Familie), Harczer, Burekart 275, 4. — Virich 113, 3. 128, 9. Haselstuden s. Imthurn. Hasenbain, Johannes 42, 1. 5. Hasenweiler (O.A. Ravensburg), Hasenwiler 190, 9. 10 a. 12. 206, 2. — Parochus Johannes Sutor Sulgensis 213, l. 4. 5. 5a. 6. 7. 9. 9a. 12. 13. 217. 235^. *Haslach (B.A. Wolfach), Hasela, Haselach 12. 41, 4. 7. 8. 52.52, l. s. 6. 54, 3. 8. 60.72,4.11. 75. 95, 1. 2. 100. 100, 1. la. 2a. 3. 3a. 4. 5. 124, 8. 9. 188, s. 250. 277. 277 a. 2. 4. s. auch Fürstenberg. — Kirchherr Claus v. Ettenhein 277, 2. — Schreiber u. Vogt Johans Staheleg 100, 2. 2a. — Schultheissen: Hans v. Bernbach 27, 17. 234. — Paulus Buman 259. — Hans Stoll v. Stouf- fenberg 277, 2. — Adam v. Wintertor 52, 6a. 100, 5. — Hans Zoly 133. 494 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. *Haslach, Schultheissen (Familie) s. Schultheiss. — Vorstadt 100, 2. — (B.A. Ueberlingen), Haßlach 161, 7. 171, 1. Hasppurg s. Habsberg. *Hattingen (B.A. Engen), Hatingen 6. 6, 1. 1». 2. 2a. 33, 1. 99, 3 S. 166. 146,2a. 159, 5. 196a. 214, la. 219, 20. 246, i. 248, 1. 257, 2 — Vögte: Anna 233, 4.— Berhtolt233, 1. 4. — Blotz233, ia. — Kathrin 233, 1. ia. 4.— Chünrat33, 2.42.42,1. 113, 4.233, 1.—Friedrich 81,3. 233, 1. ia. 4.— Fridrich der Räminger 233, ia. 4. — Fridrich Kirchherr zu Meringen 233, 1. ia. 4. — Hans 40, 8. 233, ia. — Margerethe 233, 4. Hattstadt (Oberelsass), Hadstat, Eppe 78, 4. 121, 2. — Friedrich 78, 4. 139. Hätzger, Hetzger, Hetzger s. Villingen, Schultheißen, und Stühlingen, Landgericht. Hangg, Haugk s. Hagg. Haulfingen s. Hailfingen. Haus, vom (Oberelsass. Geschlecht), Hns, Klus 69. 78, 4. *Hausach (B.A. Wolfach), Husen 41, 5. 52. 52, 1. 95, 1. 113, 7. 12. 24. 29. 175. 178, 3a. 179. 1. 196». 204. 259. 276. — Kirchherr Sygli Marschalk 112.— Schnltheiss Heinrich Keller 113, 29. *Hausen am Ballenberg (B.A. Engen), Hussen, Haußen 119. 119, 1. la. 2. 3. — (Durchhausen, O.A. Tuttlingen), Hussen vnder Lupfen 99, 3 s. 166. *— im Kirchthal (B.A. Engen), Ayttrafih außen, Husen 5. 65. 99, 3 s. 16ö. 162. 222. 222, 1.2.3. — (B.A. Messkirch), Husen, Hawßen 42, 7. 111. 111, 3. — von (Huser): Burkart 42, 3. 43, 2. 203, 1. — Conrat 233, 13. — Eberhart 16, 10. 42, 10. 45, s. 111. 111, 1. 4. — Erhart 111, 4. 270. 270». _ Hainrich 203, 1. — Hans, gen. Glory, Glary 233, 13. 275, 8 . — Hug 43, 2. 111. 111, 1. 203, 1. — Mark, Märkli 16, 19. 31, 6.34, 15. 42,6.7. 8. 111, 4. 166, a.3.4a. 203. 232. 270. — Märkli Wiker 42, 6. 7. — Markwart, gen. Vovstmaister 42, 3. — Rudolf 203, 1. — (O.A. Reutlingen), Husen vnder Herswag 149, 4. — ob Verena (O.A. Tuttlingen), Husen vff Vre- nen 229. *— vor Wald (B.A. Donaueschingen), Husen, Husen in Bare 36. 36, 1. 2. 3. 4. 4a. 6. 7. 156, 4. 5a. — Pfarrkirche st. Peter 36. 3. 5. *Hauserbach (B.A. Wolfach), Huserbach 112. 112, 1. 2. 250. — Cünrat 112. —Hans 112. —Hartman 112. — Heinrich 112. Hechingen (Hohenzoll. O.A.-Stadt), Hächingen 16, 14. 159". 220, ib. 285. Hedingen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 14, 4a. 268, 2. — s. auch Hödingen. Hedorf s. Heudorf. Hefigkofen (O.A. Tettnang), Heffikofen 190, 8. Hefinger [von Schauenburg] 52, 5. — s. auch Neufürstenberg und Schauenburg. Hegau, Hegöw, Hegaw, Hego, Hegauw, Hegew, Hägöw, Hewgew, Högöw 18,_j. 33 1 _2a. 5. 7. 39, 8. 64. 105, 1. 113, 16. 132-a^ i. 187, 2.214, 1. la. 219, ~21a. 48. 220, 1 a. Ib. 1 o. 230, 3.8.10. ii. 12. 13. 264, la. 278, i. — s. auch St.Georgenschild. — Grafen s. Thengen und Neuenbürg. -/^ Landgericht im Hegau und in Madach 4, ia, 40, 5. 136, sa. 257, 3. £?& —Landrichter: Virich Bischof v. Willa 278. — Cünrat Hor- gasser 62. — Hainrich Houdorfer 254, 3. — Hans Mantz v. Swayndorf 177. —s. auch Eigel- tingen, Stockach. Hegbach s. Hepbach. Hegebach, Hegbach s. Haybach. Heggelbach (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Wolf zu Dachenberg 7, ia. 13, 2a. Hegy s. Höge. Hegwo (sie) 230, 8. *Heidburg (B.A. Wolfach), Heideburg, Haidburg 41, 5. 113, 5. 271, 5a. *Heidbremen (B. A. Ueberlingen), Haydbremen 144. 144, i. 2. Heidelberg (B.A.-Stadt) 16, 2. 4. 7. 8. iia. 26, l. 145. 145, l. 3. 195, 9. 219, 36. *Heidenhofen (B.A. Donaueschingen), Haidenhofen, Haydenhouen, Haidenhoffen 29 s. 58.49, 3.99, 3. s. 159. s. 163. 197. 197, 1. 2. 3. 4. 5. — Kirche st. Hilarii 56, 4. Heilbronn (O.A.-Stadt), Heilpronn, Heylprunn, Hailtbrunnen 16, 11. 99. 196». *Heiligenberg (B.A. Pfullendorf), Hailigenberg, Heligenperg, Sanctus Mons 1. 1, 5. 6. 10. 10, 2. 36, 7. 59. 59, 3. 75, 2. 3. 83, 1. ia. 84. 84, 1. la. 2. 2a. 3. 4. 85. 85, 2a. 3. 87. 105. 105, 1. 2. 3. 106, i. 2. 113, 22. 125, i. 2. 126, i. 138. 144, 2. 145. 145, 1. 2. 4. 5. 6. 6 a. 7. 148, 2. 150, 1. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 495 161. 161, 5. 8. 10. 174, a. 190, 2. 2a. 3. 4. 5. 5a. 6. 7. 8.9. 10. 10a. 11. 13. 195. 195 a. 1. 1 a. 2. 3. 3a. 4. 6. 7. 8. 9. 9a. 10.11. IIa. 202. 205. 213, 1. 4. 7. 9. ii. 12. 217, i. 226. 232. 232, 2. 3. 235. 235a. 237. 238. 256. 263. 263, 1. 2. 266. 275, 6. 285. 287. — Amman Cünrat Smältzli 10, 1. — Grafen s. Werdenberg. — ^g^S^glkj^Avig^X-^^to-taLBerJitQl^ß», V" — Berchtold Haslach 125, 3. 190, 14. 217, 1. 226, 1. 238^ 256^. — Hainrich der Waibel 37a. — vgl. Beuren, Schattbuch. — Schlosskapelle 255. — Schreiber Conrad Bi- schoff 213, 9. — Vögte: Aulbrecht der Haiden 1. 2. 161, 2. — Hans von Ramsperg 206, 3 a . — Marqnart von Rammsperg 161, 10. 215, 1. Heiligkreuzkirchli (abg. zwischen Madach und Holzach, B.A. Stockach) 264. 264, 1. Heiligkreuzthal (O.A. Riedlingen), Hailigkrützthal, ze Haiigen Crutztal 43, 6. 47, 2a. 63, 2. 199, 1. 4. — Äbtissin Anna Grämlichin 63, 2. — Priorin Guta Ankerzollin 199, 1. Heimathsweiler (B.A. Pfullenclorf), Honoltswiler 1. 1, 3. Heimenhofen (Heimhofen, baier. B.A. Lindau), Heymenhofen, Conrat 230, 14. — Hans 230, 14.— Pentelin 230, 14. 15. — Walther 149, 13. Helfenstein (Burgstall, O.A. Geisslingen), Helfen- stain 220, ib. —Grafen: Fridrich 34, 12.195, 4. 9. 9a. 271. — Hans 195, 4. 9. 9a. Hellitzkofen s. Helzenhofen. *Helmsdorf (B.A. Ueberlingen), Helmenstorf, Hermenstorf 164, 1. 3. 6. 9. 10. 12. 14. 16. 17. 17a. 19. — Burkart 164. 164, a. 2. 2a. — Heinrich 164a. — Jacob 164, 2a. — Margarete v. Amptz 164, 10. — Virich 164. 164a. 2a. 8. 10. Helmstadt (B.A. Sinsheim), Helmstat, Hans 220, ib. — Wiprecht 16, 4. Helzenhofen (abg. zwischen Fützen und Achdorf), Hellentzhouen, Hellitzkofen 187. 187, 2. Hemmingen s. Haimingen. Henszusheim s. Handschuchsheim. Hentenschillig, Ningli 230, 15. *Hepbach (B.A. Ueberlingen), Hegbach 190, 8. Herbrechtingen (O.A. Saulgau) 7, 1. Herdern (Vorstadt von Freiburg i/B.), Herdern, Kirchherr Frantz Lupp 30, 5. Herer, Peter 220, ib. Hermenstorf s. Helmsdorf. Herrenalb (O.A. Neuenbürg), Kloster 196% 2. Herrlingen (O.k. Blaubeuren), Hörnlingen, Hor- ningen 105, 1. — Eberhart 220, ib. — Hainrich 43, 6. 131. 155, 2. — Virich 47. 47, 1. — — Vrsula 47, 1. 3. — s. auch Ringingen. Herrlinsbach (Bach, B.A. Wolfacb), Härlispach 141. Hersberg (B.A. Ueberlingen), Hersperg 116, 2a. Herschwag, Herswäg s. Hörschwang. Hert— s. auch Hart—. Herter (von Hertnegg, schwäb. Rittergeschlecht), Härter, Jacob 16, 19. 190, 3. 220, 2. — Walt- purg 173, 3a. 5. 6. 7. Herzog, Clas 243, 2. — Steffan 243, 2. Hettingen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Hattingen 264, 2. Hetzger s. Hätzger. *Heudorf (B.A. Meßkirch), Heuwdorf, Hewdorf, Hodorf, Howdorf, Houdorf 4, 3. 11. 18. 25. 20, 1. 31. 31, 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 224. 224, 1. 224, 2. — (O.A. Riedlingen), Hedorf 131, 12. — s. auch Hornstein. —'(O.A. Saulgau), Hodorf s. Reischach. — (B.A. Stockach) 248, 1. — Albrecht 214, 6. — Amelya s. Neubausen. — Bencz 43, 0. 127, 3. 254, 2a. — Bilgri 4, la. 34, 2. 43, 0. 45, 1. 61. 61, 1. 111, 3. 127, 3. 146, 2a . 200, 2. 219, e. 17. 230, 15. 254, 2a. — Brid s. Hü- fingen, Schultheißen v. — Caspar 4, 12 a. 14, 6. 31, G. 34, 15. 70, 4. 173, 3a. 4. 5. 6. 7. 200. 214, 6a. 224, l. 230, 15. 282, i. — Cunrat 173, l. 254, 3. — Dyetrich 254, 2. 2a. — Haincz, Hainrich 254, 2. 2u. 222, 3. — Hans 61, 5. 173, 4. 7. 222, 3. 254, 2a. — Ortolf 27, 26. 105,5. 6. 254. 254, 1. 275, 4a. — ungen. 14, 7a. 51. — zu Anfingen: Burckhart 77, 11. 183, 15a. 214, 6. 222, 3. — Hans 25, 23. 94, 5. 104a. 113,20. 128, 7. 173, 6. 183. 183, 4. 6. 8.9a. 12.13. 14.15. 214, 6. 265, 2. — Hans Mathis 183, 15 a. 222, 3. — Heinrich 118a. 183. 183, 4. 6. 254, 2. 2a. — Heinrich Sigmund 183, 15 a. 214, 6a. 222, 3. — Vrsel 214, 6. 6a. 222, 3. — zu Boll, Hans 200, 2. — zu Eistetten, Heinrich 102, a. — zu Gayenhoffen Bilgri d. j. 173. 173, 2. — zu Kussenberg, Bilgeri 173, 2. 3. 220, ib. — zu Langenstein, Bilgeri 39, 9.—Ittalbilgrin 40, 5. 61, 496 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 3. 4. — zu Schenkenberg: Diedrich 17. —Elß- beth 17. — Hainrich 17. 254, 2 a . — Hans 7U. 74, 3. 118, 5. 158. — Wilhelm, zu Almnth 136, 9. 168, l. 173, 3a. 4. 248, 3. — zu Tungen, Bilgrin 61, 3. 4. 5. — zu Überlingen: Bencz 37, l. ia. 161, 5. — Hans 37, i a . 161, 5. — Vlrich s. Überlingen, Bürgermeister. — zu Walsperg: Albrecht 14, e. 20, 2. 61, 2. 173, 3. 6. 7. — Bilgrin 4, ia 9. 13, 2. 16, io. 20, 2. 61, 2. 173. 173, 4. 214, l. — Caspar 20, 2. 45, 6. 7. 61, ia. 2. — Hainrich 61. — Hermann 61, ia. 2. 173, 2. — Ortolf 4, ie. 14, 6. 20, 2. 45, 6. 7. 61. 61, 2. 173, 7. 222, 3. Heudorfer, Hans [Heiligenberger Vogt] 1, 6. 148, 2. 190, 8. 217, 1. — Hans, v. Wahlwies 74, 3. — H. (Landrichter im Hegau) 254, 3. Heuthal (läuft in das Schmiechthal ein), Höw- tal 111, 1. Heuwen, Hewen s. Hohenhewen, Neuhewen. *Heweneck (Ruine bei Immendingen, B.A. Engen), Jungenhewen, Hewnegg 48. 71. 127. 136, 3. 3a, 143, 4. 7. 219. 219, 14. 17. 18. 20. 20, Anin. 1. 25. 42. 45. 249, 2. Hewgeu s. Hegau. Hilpoltschwiler s. Hippetsweiler. Hyltbrant (Messkircher Geschlecht) 4, 2. 18, 1. Hilzingen (B.A. Engen), Hiltzingen, Hültzingen 182, 2a. 230, s. iu. 11. 12. 13. 285. — Leut- priester Grejor 243, 6. Hindelwangen (B.A. Stockach), Hvmdelwang 33, 7a. Hinenberg s. Hünenberg. Hinter St. Johann (Konstanzer Geschlecht), Cuntz 74. *Hintschingen (B.A. Engen), Hunschingen, Himt- schingen 17, 3. 104. 162. 243, 1. Hippetsweiler (Hohenzoll. O.A.. Sigmaringen), Hilpoltschwiler, Hiltpoltswiler 132. 132, 1. 287. Hirschau (O.A. Calw), Kloster 68, 3a. Hochberg (bei Hubacker, B.A. Oberkirch), Höberg 41, 3 a. — (O.A. Münsingen), Hohemberg 34, 7. *— (Hohenzoll. O.A. tigmaringen), Hohenberg, Hohemberg 43. 43, 6. 111, 1. 232. Hochburg (B.A. Emmendingen), Hohberg, Häch- berg, Markgrafen (auch von Rötteln, Susem- berg): Verene 109, 1. 177. 177, 1. — Hesse 12, 1. — Otte 54, 1. Rudolf 177, 1. — Wilhelm 25, la. IIa. 177, 1. 219, 2Sa. 224, 1. *Hochemmingen (B.A. Donaueschingen), Emingen in der Bar, Emmingen vor Wald, Oniingen 38. 38a. 1. 2. 2a. 3. 4- 162. Hochenberg s. Hohenberg. Hochmössingen (O.A. Oberndorf)', Hohmessingen, Homesßingen 113, 12. 167, 4. — Adelhait 142. — Djem 159a. Hochrütin s. Höhreute. Hödingen (B.A. Ueberlingen), Hedingen 187, 2. Hödorf s. Heudorf. Hoenburg (Homburg, baier. Pfalz?), Wirich d. ä. 149, 13. Hof, von (Konstanzer Geschlecht), von Hoff, Hofe, Anna 164, 3. — Elisabeth 164, 6. — Hainrich 210. — Hiltprand 16, 12a. 13a. 113, 6. 189a. — Lütpfrid 210, 1. Hoffmann, Lutfrid 155. Hofingen s. Hüfingen. Höfingen (O.A. Leonberg), Truchsess Heinrich 41, 3. Hofmaister [von Frauenfeld], Jacob 43, 2. *Hofstetten (B.A. Wolfach) 41, 2. 3. 3a. 6. Höge (B.A. Ueberlingen), Hegy 213, 3. Högöw s. Hegau. Höh— Hohen— s. auch Hoch—. Hohenack (Oberelsass), Hohennack 136, 4. 143, 7. 168a. Hohenberg (O.A. Spaichingen), Hochenberg 131, 12. — Grafen: Hainrich 111, i a . - - Ott 149a. _ Rudolf 43, 3. 139. 166, 1. — Sigmund 131, 13. 232, 4. 275, 5. 285. — Vogt Hainrich Schöb- lin 233, 13. Hoheneck (O.A. Ludwigsburg) 149, 13. Hohenegg (Baier. B.A. Lindau), Hochnegk, Walther [zu Vilssegk] 248, 2. Hohenems (Vorarlberg), Amptz, Emptz, Margarete 161, 10. — Merck 183, 14. Hohenfels (Ruine bei Sipplingen, B.A. Ueberlingen) 9, 1. 14, 4. — Burghart 9. 14, 2a. 4. 70, 1. — Rümelli 206, ia. — Vrsell s. Jungingen. — Walther 9. 14. 2a. 70, 1. 206, ia. — (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Hohenvels 287. Hohengeroldseck (B.A. Lahr), Gerolczeck 60, 3. 72. 72, 6. 8. 10. 100, ia.230,15. 250, 3. — Ang- nes 72, 4. 124, 3. — Anne, geb. v. Ohssen- stain 129. — Diepolt, Tebolt 72, 7a. 8. 41, 6. 6a. 100, 4. 112, 1. 115, 5. 149, 13. 178, 3. 3a. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 497 204. 219, 4i. 250. 250, l. 260. — Georg, Gerge 60. 72. 72a. l. 3. 100, i. — Georg, Jörg, Sänger zuStraßburg41, 6a. 60, 3. 72,8. 9. 10. n. 178, 3a. 204. — Hanß 72, 8. 9. 10. 115, 4. 224, l. — Heinrich 72, 4. 100, l. 129. 204. — Walther 54, 4 60, i. 68, 4. 72, 4. 6. 7. 115. 115a. 124, 3. 178. 178, i. 2. 188. — Walther, gen. v. Tü- vvingen 100, l. — (Herren zu Sultz):;, Con- rat 34, 3. 72, 4. 230, 14. — Hans 204. 230, 14. — Heinrich 16, 20. 204. 230, u. — Jörg 204. 219, 13. 20. Anna. 1. 230, 14. Hohengundelfingen (O.A. Münsingen), Hochen- gundelfingen, Hohengundolfing 280. 280, ia. — vgl. auch Gundelfingen. *Hohenhewen (Ruine, B.A. Engen), Hewen, Heu- wen, Althewen 6, 2o. 11. 17, 4a. 19, 7. 33, 6a. 39, 2. 5. 8a. 40, 2a. 81, 7. 94, 3a. 113, 8. 30. 117. 119, 1. 2. 127. 127, 1. 3. 3a. 5. 136, 3. 3a. 7. 8. 143. 143, a. 1. 2. 3. 4. 5. fl. 7. 8. 8a. 10a. 11. 14. 146. 146, 2.2a. 159, la. 3. 5. 5a. 7. 165,2. 169, la 173, 4. 6. 176, a. 1. 182. 182, 2a. 183, 5a. 9a. 10a. 11. 189. 189, 2a. 3. 3a. 4. 195, 3. 196a. 202. 207. 214. 214, la. 2. 3. 5. 6a. 219. 219, 1. 2. 2a. 5. 6. 10. IIa. 14. 16. 17. 17f. 18. 18a. 20 u. Anm. 1. 23a. 25. 26. 29. 32. 33. 37. 40. 42 45. 47. 48. 220, la. ib. u. Anm. lc. 3. 221. 221, i. 222. 230. 230, 1. 3. 4. S. 9. 10. 11. 12. 13. 15. 233, 8a. 249, 2. 257, 2a. 283. 284. 284, 1. — Burkart s. Konstanz, Dompröpste u. Domherren. —Friedrich 219.219, a. 1. la. 5. 10. 11. IIa. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 18a. 19. 20. u. Anm. 1. 21. 21a 25. 26. 34. 36. 37. 39. 40. 43. 220, ib. — Grete 32. 34, 2. — Hain- rich 11. 27, 5. 39, 3. 40. 40, 2. 80. 80.«. 81. 88. 127, 3a. 5. — Hans 19, 26a. 27, 5. 40. 40, 2. 3. 71, 1. 80. 80». 81. 113, 1. 117. 119. 127, 3a. 219. 219a. 1. la. 5. 10. 17. 20. 220, Ib. 257, f. la. — Peter 16, c. 26a. 31. 33. 39. 39, i. 4. 40, 3; 48. 71, i. 119. 127. 127, 2. 3a. 143, 8. 189, 1. 219. 219, 17 18. 18a. 25. 257, 1. la. 2. — Rudolf 40. 127, 2. 3a. — Wolfram 16, 6. 39, 4. 40, 3. 71, i. 119. 127. 127, 2. 3a. 143, 8. 8a. 14. 189, 1. 219. 219, 17. 18. 18a. 25. 257, i. la. — ungen. 143, 4. Hohenkarpfen (O.A. Tuttlingen), Karpfen 19, 17. 229. — s. auch Blumberg. Hohenklingen (Kant. Schaffhausen) 210, 3. — Virich von Klingen von der 13, 3. 210. 210, i. (s. auch Rottweil). — Walther 113, l. VI. Hohenkrähen (B.A. Engen), Kraigen, Krayen, Kräyen 33, l. 113, so. 191. 248, l. Hohenlohe (fränkisches Geschlecht), die 19, 18.— Graf Craft 275, 5. Hohenlupfen (Ruine, O.A. Tuttlingen), Lupfen, Luphen 15, 3. 99,3. s. 166. 123. 183, io. — s. Lupfen. Hohenstein (O.A. Münsingen) 190, 9. Hohenstoffeln (B.A. Engen), Stoffeln, Stoffeln 64, 2. 168, 2. — Cün 38. — Hainrich 113, 30. — Hans Virich 40, 8. 105, 5. 6 219, 4. 13. 41. 42. 43.43a.43b. 230, 15. 278. 278, i. — Ludwig 118, 2. — Nese 168, 2. — s. auch Reischach. Hohenthann (B.A. Kempten), Hoenthann, Aulbrecht 155, 4. — Rudolf 149, 1». Hohentwiel, Dwiel, Twiel 230, 12. 15. 275, 4.4b. 6.8a. Hohenzollern, Zolr, Zolr, Höhenzölre 285 (s. auch Stetten). — Grafen: Adelhaid, geb. v. Fürstenberg 25, 4. — Fritzo zu der Höhenzölre 25, 4. — Fritz zu Hohenzolr d. ä., auch gen. Ötinger 16, 1. 158. 159. 159 a. 9. 230, 14. — Friederich Bischof von Konstanz s. Konstanz. — Friedrich s. Reichenau. — Fridrich, Johanniter- komtur s. Villingen. — Frid. zu Schalczbnrg, gen. Mülly 16, 1. — Jöß Niclaus 159, 9. 264, 1. ia. 275, 6. 285. — Itelfritz, Ytalfritz 16, is. ig. 159*. 285. — NiclauS 159, 8. Hohnstein (Ruine bei Neustadt, Prov. Hannover), Honstein, Graf Johanns 271. *Höhreute (B.A. Pfullendorf), Hovruti, Ruty, Hochrütin 132. 132, 2. 237, 2. 287. Holbein (Ravensburger Geschlecht), Fridrich 37a. — Hans 37. 37». — s. auch Ravensburg. Höllenstein (Hohenzoll. O.A. Hechingen), Holn- stain 93, 3. 3a. (s. auch Stetten). — Anshelm 93. 93, 3. — Ruodolf 166, 4. 6. — Urselle 93, 3. Hollstädten (abg. bei Ertingen, O.A. Riedlingen), Hollstetten 131, 12. Holzach (B.A. Stockach), Holtzen 264. 264, 1. *Homberg (B.A. Ueberliugen), Hünberg, Honberg, Homburg 144, 2. 161. 211, 1. 217. 217, 1. — Kirche st. Johannis 211. 211, 3. 4. 5. 217, 1. ■— Kirchherr Herman Kurtz 144, 1. — Leut- priester Berchtold Brunner 211, 4. Homburg (B.A. Stockach), Honnberg, Homburg, Hönburg 182, 2a. 230, 15. — Albrecht 171. 233, 12. — Bürkart 19, 24. 171. 219, 4. 20. 41. 220, 2. 248, 1. — Clara 211, iia. — Conradus 63 498 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 101. 275, 4a. — Elizabeth 211, l. — Fronikon 19, 26 a. — Hainrich 171. s. auch Konstanz, Domherren. — Hans 33, 8. 127, 3a. — Johanns (von Steffen) 39, 6. 191. 191, i. — Vr- sula 101. — Wilhelm 19, 24. 39, 6. 171. Homburg s. Hoenburg. HomeMngen s. Hochmössingen. *Hondingen (B.A. Donaueschingen), Haindingen, Handingen 29 S. 60. s. 62. 91. 91, l. 2. 113, 20. 156, 3. 5a. Honoltswiler s. Heimathsweiler. Honstain s. Hohnstein. *Honstetten (B.A. Engen) 17, l. 27, 8. 45. 113, 28. 146, 2a. 182, 2a. 196. 196, a. 1. la. 248, 1. Horb (O.A.-Stadt), Horauw, Horw 16, 2. 93, 7. Horgerin, Angnesa 81, 6. — Elsa 81, 6. *Horheim (B.A. Waldshut), Horhan 9. 9, 2. 151, 2. 181. *Horheimer Höfe (B.A. Waldshut), Lütislo, Lutisch- löw, Ldtißlow 151. 151, i. 2. 181. Höri, die (Halbinsel im Untersee), Hory 285. Hörn (B.A. Konstanz) 230, 10. 11. Hornberg (B.A. Triberg), Althornberg 5, 11. 54, 6. 139, 2a. 275, 6. — Anna, geb. von Wartem- berg 5, 11. Hb. — Braun 140. 141. 141a. — Brun Wernher 5, 11. 141a. _ Conrat 54, 6. 60, 2. 141». — Friedrich [Konventbruder in der Reichenau] 19, 25. — Fridrich 141. 14R — Hans 140. 141. 141a. — Heinrich 60.14K — Horneg220, ib. — Mathis 141. 141a. — Vol- rich 60. Horningen, Hornlingen s. Herrlingen. Hornstein (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Adel- hait, geb. von Sultz 131. 131, 4. — Cuncz [von Äsenhain] 131. 131, 9. — Cüntz [zu Bütel- schiezz] 114, 2. — Elisabeth 199, 1. — Eis s. Rechenberg. — Güta 254, 2. 2a. 3. — Hainrich 43, 2. 114, 2. 131, 9. — Hainrich [zu Nüf- ren] 131, 1. — Hanman 131. 131, a. 1. 5. 11. — Hans 114, 4. 4a. 5. 131a. — Hans (von Schacz- berg) 13, 3. 34, 3. 47, 2. 131. 131, 9. — Hans (zu Schaczberg zu Wülflingen) 199. 199*. — Hans (zu Wülflingen) 34, 3. 47, 2a. — Hens- lin (von Gryningen) 43, 6. — Herman 84, ia. 113, 3. 114," 4a. 7. 131. 131, 10. — Hug 131. — Johans (zu Göffingen) 114, 2. — Ludwig 131. 131, a. 1. 2. 3. 3a. 4. 5. 11. —LllX 114, 4a. — Mantz (zu Houdorf) 114, 2. 4. 4a. 131a. — Margaretha, geb. Svvärtzin 199. 199 a . — Virich 13, 3a. 16, 18. 43, 6. 43, 10. 131. 131, 9. 153, 2. 180. 192. — Wernher 113, s. — Wilhelm 220, ib. Hörschwag (Hohenzoll. O.A. Hechingen), Hersch- wag, Herswäg 149, 4. 9. Hovruti s. Höhreute. Höw— s. Heu—. Hü— s. auch Hi—. Hübschman (Ortenauer Geschlecht) , Hibschman, Hans 41, 4. — Heintzman 41, 4. 54, 1. — Margaret, geb. von Berne 54, 1. *Hüfingen (B.A. Donaueschingen), Haffingen, Hofingen 19. 19, 2. 13. 25, 5a. 9. 9a. 18. 22a. 23. 26. 26, 2. 3. 4. 5. 5a. 6. 6a. 7. 8. 8a. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 2J, S. 59. S. 61. 36, 4. 4a. 6. 6a. 38, 2. 49, 2. 79, a. 4a. 6. 81, 2. 7. 113, 11. 17. 128, 7. 8. 156. 156, i. 4. 6. 7. 183, 8. 247, 10. 251. — Kaplan Herr Hermann 26, 8. 128, 2. — Schultheißen : Cftntz von Buch 26, 3. — Hainrich Mayger 156, 7. — Hans Scherer, gen. Haber 26, 10. — Vogt Clewi Gerung 26, 10. Hugo, Notar 1, 1. Huldstetten (O.A. Münsingen), Hulfstetten 149, 2. Hülwer (Rittergeschlecht), Hüllwer, Berhtolt 141. 141a. — Conrat 72, 5. — Kvngent, geb. v. Winterbach 72, 1. — Dietrich 72, 1. ia. 5. — Elsbeth 72, 1. — Hainrich 72, 1. 5. — Hans 72, 1. — s. auch Urach. Hummel (von Stauffenberg), Hümel, Bentz s. Urach. — Bernhart 52, 5. — Burkart 52, 5. 60, 1. 133, 2. — Dorothe 52, 6. 6a. 54, 5. — Hans 200, 2. — Hans Engelhart 52, 5. — Wilhelm 52, 5. 204. Humpiss (Ravensburger Familie), Huntpiss 75. 106, 3. 164, 19. 19a. 190, 14. 218. s. auch Ravensburg. Hünberg s. Hornberg. Hundersingen (O.A. Riedlingen), Katherina 16, 1. Hünenberg (Kant. Zug), Hinenberg, Hünenberg, die 172, 1. — Götz 77, 3. 183, 3. — Hartman 172, 2. — Hans 172, 2. — Nefili 172, 2. *Hünenstein (abg. bei Trochtelfingen, hohenzoll. O.A. Gammertingen), Hünnenstain, St. Nicolauskapelle 149, 6. 10. Hüpschlin (Ravensburger Geschlecht), Albrecht 213, 5. — Hans 192, 1. IUI '■-•■V ;V^ .-^ : v : ^.- ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 499 Hus s. Haus. Husen, Hussen s. Hausach und Hausen. Hussiten, Hussen 124, 3. Hut, Hans, Gundelfinger Ammann 34, 4. Hut, Wilhelmus 245. Huttelin s. Rober. Hutzlahannennest s. Hahnennest. Jäger von Konzenberg, gen. Spat, Anna 88, l. — Hainrich 27, 22. 94, ». 104. 162, 1. 183, 10. 222, 1. —Hans 230, 13. — Wetzel 88, a. 1. — Wilhelm 113, 19. 159, ti. Ibenthal (O.A. Ravensburg) 190, 12. Iberg (B.A. Achern), Yberg, Anna, geb. v. Waldstein 95, 3. — Hans 95, 3. Jestetten (B.A. Waldshut), Eistetten 9, 3. — s. auch Heudorf. *Jettenhofen (abg. bei Unterbaldingen, B.A. Do- naueschingen), Vtenhöffen 99, 3. s. 159. s. 160. Jettkofen (B.A. Saulgau), tkofen 85, 3. Igelswies (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Tgelsch- wis 4, 3. 25. 70, 4. Illickusen, Sophie (Fig) 49, 4. 162. Illmensee (B.A. Pfullendorf), Ilmense, Kirchherr Vlricus 126, 1. Imbriacum s. Embrach. Im Holtze, Hans 41, 5. 5a. — Virich d. j. 220, ib. Immendingen (B.A. Engen), Ymmadingen, Ym- dingen , Ymadingen , Ymendingen 15, 3. 94, 1. 3. 3a. 4. 5. 96. 99, 3. s. 160. 104. 104». 162. 173, 6. 183, io. 222, 1. 233, 7. 8a. 279. — Gotteshaus St. Peter u. St. Paul 27, 15. — Anna 233, 7. — Hainrich 30, ia. 233, 7. — Margreth 98, 8. — s. auch Almendshofen. *Immenstaad (B.A. Ueberlingen), Imenstad 27, 21.164. 164, a. 1. 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7a. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 15. 16. 17. 18. — Kapelle B. V. 164, 5. 7. — Rektor Johannes Brasperg 164, 7. 7a. Imnau (Hohenzoll. O.A. Haigerloch), Ymnow 13, 3a. 197, 5. Imthurn (Schaffhauser Geschlecht), Imturn, Agnes 183, 2. — Rugger, Riger 176, 2. 2a. 183, 3. 214, 5a. 6. — Rugger zu der Haselstuden 33, 9a. 214, 5a. — Wilhelm 27, u. 214, 5a. 6. 220, ib. — Wilhelm zer Haselstuden v. Schaf husen 214, 5. 5a. 6. 219, 6. 17. 243, 2. — ungen. 29 s. ei. Inczkoffen s. Inzigkofen. Indelhausen (O.A. Münsingen), Vndelnhusen, Vn- delhusen 32, 1. 34, 7. In der Bund (Konstanzer Geschlecht), Cunrat, gen. der Rüll 106. 127, 3a. 164, 16. Inflimis s. Fleims. *Ingelsgrub (Lenzkircher Grenzmarke bei Fischbach), Inglisgrflb 57 s. 108. Ingelswiss s. Engelswies. Ingersheim (Elsass), Ongersheim 143, 7. *Inneringen(Hohenzoll. O.A. Gammertingen),Vner- ingen, Inaringen 4, 25. 43. 43, 6. 63. 63, f. 232. 264, 2. — Kapelle 43. 63. 63, 1. — Kirche st. Martins 43. 63, 2. 3. —Kirchherr Peter der Maiger 63. 131, 8. Innsbruck, Insprugg, Ysbrugk 15, l. 145, 2. 5a. 7. 7a. 219. 219a. 48a. Innstain 143, 13. Innthal (Tirol) 143, 13. 249, 2. Inzigkofen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Vntz- kouen, Inczkoffen 43, 6. 67, 2. 180. 272, 2. — Klause 67, 2. 192, ia. Jochler (Konstanzer Geschlecht) 183, 2. Johanniter 105, l. — s. Neuenburg, Speier, Überlingen, Villingen. *Josthal (B.A. Neustadt), Welsch Ordena, Wäl- schen Nordera 109. 109, l. 225, l. *Ippichen (B.A. Wolfach), Gipchen, Gippichen, Gyphen 250. 250, 3. — Aulbrecht 52, 4. 6. 6a. 54, 4a. 6. 60, 2. 100, 5. 112, 1. 113, 7. 12. 15. 124, 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 141. 141, a. 1. 2. 178. 178, i. 2. 188. 188, i. 2. 3. 250. 250, i. 2.- Barbara 140, 1. — Claur, geb. v. Schnellingen 52, 4. 6. 141, 1. 2. — Diebolt 54, 9. 60, 3. 112, 2. 124, 6. 7. 8. 8a. 9. io. 188, 3. 250, 2. 3. 277. 277, a. 7. — Geneue, geb. v. Marbach 124, 4. 6. 7. 8. 141, 2. 188, 3. 277, 7. — Heinrich 204. — Jerg 52, 6a. 113, io. 141. 141a. 178, 3. 204. *Ippingen (B.A. Donaueschingen), Üppingen 29 s. 62. 130. 130, i. 233, 15. Irrendorf (O.A. Tuttlingen), Vrendorf, Vrsel 70. Irslingen (O.A. Rottweil), Vrslingen , Herzöge : Ann, geb. v. Vsenberg 72, 4. — Cunrat 68, l. — Reynolt (II.) 68, l. — Reynolt (III.) 72, 4. 115, s. 3a. 128, 5. 204. 220, ib. 230, 9. 63 * 500 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Isikofen (abg. Burg nördl. Sigmaringen), Isenkonen, Vsenkouen, Yssykoffen,Ysikouen 15, 3.43,5.264. Isny (O.A. Wangen), Yisne 230. 230, l. 5. u. 12. 14. 271. Ittendorf (ß.A. Ueberlingen), Vttendorf 85, 6.116, 1. 2a. 184, 2. 206, la. 2. 211, 5. 216. — Schenk 105, i. Jude, Leo 94, 4. Judenburg (Oberelsass) 143, 7. *Judentenberg(B.A.Pfullendorf),Judotenberg 144,2. Jugendorf s. Uigendorf. Julian, Kardinallegat 68, 3a. Jülich (Preuss. Reg.-Bez. Aachen), Gülch 195, 6. Jungingen (Hohenzoll. O.A. Hechingen) 43, 3. 111, i. — ßürkart 43. 43, 2. 105, 5. 6. 106, 3. 111, ia. 275, 4a. — Lienhart 70, L. — Vrsell, geb. v. Jlohenfels 43, l. 2. — Wolfgang 14, 2a. 43. 43, 2. 63, i. s. 106. 232, 3. Jüngling (Wolfacher Geschlecht), Angnes 241, l. — Cünrat 25, ia. 38a. _ Egk 25, ia. — Han- man 52, 4. 108, 5. 179. — Hans 25, ia. — Mar- grethe, gen. Messingin 108, 5. —Margrethe 234. — Paulus 5, 5a. 8. 25, ia. 9a. 52, 2. — ungen. 38a. *Jungnau (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Jung- now, Jungenow 43. 43, 4. 5. 6. 111. 111, ia. 3. 232. 232, 4. 264, 2. 285. Justingen (O.A. Münsingen) 131, l. — Anshelm 131, l- — s. auch Stoffeln. Justinian, Codex 195, 5a. Iznang (B.A. Konstanz), Ytznang 220, lo. Labenberg s. Laubenberg. ^Lachen (B.A. Wolfach) 133. Lächler (Villinger Geschlecht) 56, 3a. 94, 2. Lackendorf (O.A. Rottweil), Lakendorf 99, 3. S. 162. *Lägelen (Burgstall bei Hausen im Thal, B.A. Messkirch), Lagellen 42, 7. Lageinheim (Elsass) 143, 7. Lahr (B. A.-Stadt), Lor, Lar 41, 5a. 8. 72, 4. 9. 204. — s. auch Mors. Laycisanensis (?), Nicolaus archiepiscopus 160, i. Laymbach s. ,Leimbach. Laimburg (bei Kaltem, Südtirol), Leymburg 143,13. Layter, von der [della Scala], Brunorius 195. 195a. 2. Laitz (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Kloster 13, 4. 67, 9. 111, 2. 203, 2. — Pfarrkirche 67, 9. — Kaplan Hanns von Sigmaringen 13, 4. Lakendorf s. Lackendorf. Lälwang s. Lellwangen. Lamberg s. Leimberg. Landau (O.A. Riedlingen), Landow 47, 2a. — Cläre s. Wartenberg. — Eberhart 114, 4. 220, ib. —Hartman s. Messkirch. — Lutz 220, ib. 262. *Landeck (B.A. Wolfach) 78, 3. 4. 109. 154. — Endlin, geb. von Ramstein 100, 5. — Haintz 277, 4. — Ludwig 72, 9. — Wylhelm 60, 3. 100, 5. 277, 4. Landenberg (bei Winterthur, Kant. Zürich) 99, 3. s. 162. 197. 197, 5. 230, io. n. — Albrecht zu Kussenberg 219, 23. 25. 27. — Beatrix 139, 4. — Beringer v. Greifensee 230. 12. u. — Eg- loff 105. — Hanns 230, 12. u. — Haug v. Greifensee 230, 12. 14. —■ Hug von der hohen Landenberg 114, 4a. — Michel zu der Alten Clingen 274, 3. Landsberg (Oberbaiern), Lantzberg 103, ia. Landsburg (Elsass), Landspurg, Lantspei - g, Landts- purgk 136, 3. 3a. 4. 143, 7. 10a. 11. 219, 2a. 249, 2. Landser (Oberelsass), Landeser, Lannsere, Lansee 127, 1. 143, 13. — Ludwig s. Altshausen. Landskron (Oberelsass) s. Mönch. *Langbrunnen (B.A. Wolfach), Langenbrunnen 54. *Länge (Gebirge südöstl. Donaueschingen), Lengi 29 s. 60. s. 6i. 265, 2. *Langenbach (B.A. Wolfach) 54, 7. 112, 2. 179. 179, 1. 250. Langenenslingen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 199. 232. Langenstein (B.A. Stockach), Langenstain 61, 5. s. auch Heudorf. — Johans 33, 2. —■ Peter 33, 2. Langnau (O.A. Tettnang), Langnow, Kloster 1. Lansee, Lannsere s. Landser. *Lanzenhofen (Burgstall bei Schiggendorf, B.A. Ueberlingen), Lanczenhouen, Lantzenhoffen 120, 2. 148. — Hans 25, ia. 77, 2. 156, 2. — Hans, gen. Tusczer 25, 1. 156, 2. 203, ia. — Rüedi, gen. Tusczer 25, 1. 156, 2. 203, ia. Lapelle, Johannes de 245. Lateran, Concil 199, 3. Laubenberg (bei Grünenbach, baier. B.A. Lindau), Labenberg, Elisabeth 31, 5. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 501 Laudiert (HohenzolJ. Nebenfluss der Donau), Lo- chatt, Lochat 15, 3. 43, 5. 275, 4a. Laufenburg (Kant. Aargau), Laufenberg 136, 9. Lauiswilr s. Levertsweiler. Laurentz s. Villingen. Lautenbacb (B.A. Oberkirch), Lutenbach 41, 3a. Lauter (Nebenfluss der Donau), Lüter 32, l. 34, 7. 90. Lecbstetten s. Leustetten. Leffingen s. Löffingen. *Leiberdingen (B.A. Messkircb), Lübertingen, Lu- bertingen,Libertingen 16, l. 3. 13. 15. 16. 19. 153. 153, a. 1. 2. 3. 224. 224, 1. 285. — Kirchherr Walther 153, 1. Leimbach (B.A. Ueberlingen), Laymbach 213, 13. Leimberg (Ruine bei Gosbach, O.A. Geislingen), Lamberg, Eberhart 155, 3. — Peter 155, 3. Leymburg s. Laimburg. Leiningen (Baier. Pfalz), Hans 16,4. — Graf Schaffried 149, is. Leinstetten (O.A. Sulz), Linstetten, Hans 19, 26a. 52. 60. 72, 1. ia. 81, 4a. 200. — Hannß [Vogt zum Heiligenberg] 106, 1. 190, 9. — Hans [Vogt zu Rosenfeld] 178, 3a. — Hug 60. 72, i. ia; — Menlach 52, 2. 72. 149, 5. Leipferdingen (B.A. Engen), Lütfridingen, Lüt- ferdingen, Lüpfradingen, Lupferdingen 17, 3. 146, 2a. 183, 1. 4. 4a. 9a. io. 15. 187. — Kirch- herr Jacob Murer 183, 7. *Leitishofen (B.A. Messkirch), Lutishouen, Lüt- tißhoffen 4, 3. 67. 67, l. 4. 5. 6. 8. *Lellwangen (B.A. Ueberlingen), Lälwang, Lel- wangen 85, 4. 125. 125, i. 2. 3. — Kirche st. Martin 125, 3. *Lembach (B.A. Bonndorf), Lympach 120. 120, 1. 2. Lemp (Wolfacher Bürger) 234. 250, 2. 3. Lempfriedsweiler (O.A. Tettnang), Lemperschweiler 190, 10a. *Lengenriederhof (B.A.Engen),Lengenrüedt214, ia. *Lenzkirch (B.A. Neustadt), Lenzkilch 3, 4. 57, s. ho/ 139. 139, i. 2. 3. 4. 154, i. 198, i. 220, ia. — Leutpriester Leonhardt Lauginger 139,3. Leonis, Johannes 213, i. Leopatrensis (sie) s. Neopatra. Lermundly (Freiburger Geschlecht), Cünrat 170, i. — Henni 79, 4a. — Ludwig 170, l. Leuchtenberg (Oberpfalz), Lütenberg, Lichtem- perg, Leuchinberg, Landgrafen: Johann 195, 4. 6. — Lewpolt 195, 6. — Sigobst, Graf zu Halls 105. 105, i. 4. 106. Leuchtenburg (bei Kaltem, Südtirol), Luchtem- burg 143, 13. *Leustetten (B.A. Ueberlingen), Lestetten , Lech- steten, Lehstetten 85, 6. 125, 2. 138. 161, 7. Leutkirch (O.-A.-Stadt), Lütkirch, Lukirch, Lü- kilch 53. 230. 230, 5.7. s.u. i 4. — Landgericht auf L. Haid und in der Gepirs 100, 13. — (B.A. Ueberlingen), Lütkirch 105. 184», Levertsweiler (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Lauiswilr 105, 6. Lewe, Jorig 230, 14. Lewental s. Löwenthal. Libertingen s. Leiberdingen. Lichtemperg s. Leuchtenberg. Lichtenberg (Unterelsass), Eilse 115a. — Ludmann 72, 6. Lichteneck (bei Kenzingen, Breisgau), Liechtnecgk s. Tübingen. — (B.A. Pfullendorf) s. Ramsberg. Lichtenfels (Ruine bei Glatt, hohenzoll. O.A. Haigerloch), Liehtenuels, Liechtenuels, Liechten- fäls, Liehtenveilz , Liehtenfeilß , Anne, geb. v. Sneit 100, 3. — Caspar 54, 4a. 7. — Dieme 95. 100, 3. — Dietrich Peter 60. — Güte s. Schnait. — Hainrich 25, 9». — Hans 54, 7. 277, e. — Hans zu Haßlach 54, 8. 259. — Heinz 60. — Herman 49, 3. 72. — Hug 60. — ungen. 250. Lichtenstein (Burgstall bei Burladingen, hohenz. O.A. Hechingen), Liehtenstain, Burkart 1(5, 1. 2. 3. — Diether 93, ia. — Hans 131. — Schwänger, Swenger 93, 5. 6. 97, 3.— Virich 93, 5. 6. Liechten—, Liethen— s. Lichten—. Liggersdorf (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Luggerstorf 264. ^Limbach (B.A. Wolfach), Limpach 52. *Limpach (B.A. Ueberlingen), Lympach, Liempach, Linpach 235. 235a. — St. Jörg 238. — s. auch Lembach. Lindau (baier. B.A.-Stadt), Lindöw, Lynndaw 2. 25, 8a. 75. 77, a. 2. 5. 9. 106.230.230, l. 5. 8. 11. 12. 14. 271. — Kloster 27, 20. 21. 77, 5. 9. 11. 164, 2a. 193. — Äbtissinnen : Agnes, Angnes 77. 77a. 164, 2. JUS 50: ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. — Clar 77, a. 1. 2. 2a. 164, 2a. — Urßele von Schellenberg (1410—1432) 27,18. 77, a. 2a. 4. 5. 164, 2a. — Ursula von Siggberg (1432—1474) 27, 21. 77, 8. 10. 164, 2a. Lindenhorst (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Hin- rich 231, 2. Linstetten s. Leinstetten. Linz (B.A. Pfullendorf), Lintz 67, 4. 261, 1. *Linzenberg (Burgstall bei Kreenheinstetten, B.A. Messkirch), Linczenberg 42, 3. Linzgau, Lintzgöw 126, 2. Lipbach (Bacb bei Irnmenstaad, B.A. Überlingen), Lyppach 190. 190, 2. 2a. 15. 205, ia. *— (B.A. Ueberlingen) 205, 3. Lippertsreute (B.A. Ueberlingen), Lütprechtzrüti 1, 6. 59, 2. 125, 3. Liptingen (B. A. Stockach), Lüpdingen, Lüpp- tingen 130. 233, 11. na. 282, 1. Lisieux (Nonnandie), Lexovien (so ist zu lesen für Loponien), Dekan Hector von Coquerel 245. Lochat s. Lauchert. Lochmühle (B.A. Pfullendorf?), Loch, Loch 161, 7. 213, 3. *Löffingen (B.A. Neustadt), Lefhngen 8. 25, 5. 26, 4. 7. 66a. 79n, 1C9. 113, 20. 183, 7. 241. 241, 1. 2. 252, 1. 2. — Mals 183, 7. Loymar, Heynrich 260. Lombardei, Lanndberdisch Gebirge 113, R. Lommis (Kant. Thnrgau), Lomans, Beringer 56. — Eberhart 56. Loponien (1. Lexovien) s. Lisieux. Lor s. Lahr. Losinger, Peter, Ritter 106. Losly (Vülinger Familie), Löfili 50, la. 107, 1. Lossburg (O.A. Freudenstadt), Losemburg 72, 6. 11. Lottenweiler (Ober-, Unter-, O.A. Tettnang), Lotten wyler 190, 10a. Lottstetten (B.A. Waldshut), Lotzsteten 29 s. 60. 86. Loubrer, Andres, Notar 267. Louchringen s. Oberlauchringen. *Lövven, zu den (B.A. Wolfach) 178, 1. Löwenbach, der 115, 4. Löwenthal (O.A. Tettnang), Lewental 190, 5a. 6. — Kloster 190, 1. f>. Lu— Lu— s. Lau— und Lei—. Luchtemburg s. Leuchtenburg. Ludwici, Heinrich, Notar 103, 1. Lueg (Tirol, B.A. Sillian), Lüg 249, 2. Luggerstorf s. Liggersdorf. Lugin, Hainrich 90. Lühtenberg s. Leuchtenberg. Lukirch s. Leutkirch. Lullin, Konrad s. Saulgau. Lumbart, Rudolf 60, 3. Lüneburg (abg. bei Kleingartach, O.A. Brackenheim) 196». Lüpdingen s. Liptingen. Lupfen (Hohenlupfen, O.A. Tuttlingen), Lupheii, Grafen, Landgrafen zu Stühlingen: 33, 6a. 38, 2a. 39, 13 a. 40, 2a. 82, 3. 119, 2. 143. 257, 2a. — Agnes 249, 2. — Eberhart (f 1384) 42, 1. 2. 69. 74. 88. — Eberhart (Sohn Hans I.) 6. 2a. 25, 8a. 39, 8. 82, 3. 94, 3a. 102a. 119, la. 116, 3a 7a. 9. 137, 2a. 164*. 167, 2. 3. 4. 173, 3a. 4. 176, a. la. 183, 9. 189, a. 2a. 3a. 196». 207». 214. 214, la 3a. 219, 2. 2a. 3. 5. 13. 18. 18a. 33. 220. 220, ib. ic. 221. 233, 8a. 245. 248. 248, 2. 249, i. — Elßbeth 143, 13. — Hainrich 27, 2. 2a 42. 73. 73, i. 74. 82. 82, l. 86. 86, 2. — Hainrich (Sohn Hans I) 33, 7a. 39, 10. 12. 40, 7. 82, 3. 4. 102. 113, 19. 27. 28. 30. 136, 3a. 7a. S. 149, 13. 159, 6. 7. 8. 10. 169, la. 173, 4. 7. 183, 9a. 214, 5. 5a. 6. 219, 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 9a. 10. 11. IIa. 13. 14. 15. 16. 17. 17f. 17g. 18. 18a. 19. 20. 20(1. 20 Anm. 1. 21. 21a. 22. 23. 23a. 24. 25. 26. 26a. 27.28. 29.30. 31.32. 33. 34. 35. 36. 37. 39.40.40a. 41. 41a 42. 43. 43a. 43b. 44. 45. 46. 47. 48. 48a. 220. 220, la. lb u. Anm. le. 2. 3. 221, 1. 230, 9. 10. ii. 12. 13. 14. 15. 248, i. 2. 3. 249. 249, 1. 2. 257. 275, 3. 284, 1. — Hannß (I.) 5, 7a. 9.. 25, 8. Sa. 16. 17. 27, 7. 11. 19. 33, 6. 7. 8. 38, 2. 39, 5. 6. 7. 42, 4. 5. 71, 4. 73, 3. 74, i. 2. 77, 5. 78, 4. 79, 5. 82. 86. 86, 2. 3 88. 88». 94, s. 3a- 102. 102, 2. 4. 104». 109, l. 113, 4. s. 118, 4. 121. 121, 1. 2. 127, 4. 135. 136. 136, l. la. 2. 2a. 3. 3a. 4. 5. 6. 7. 137. 137, 1. 2. 139. 143. 143, a. 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 10a. 11. 12. 13. 14. 15. 164. 164». 165. 165, 1. 167, 1. 168, a. 3. 169. 169, i. 173, l. 3. 4. 182. 183, 5. 6a. 189. 189, 2. 194, 2. 195, 4. 212. 212, i. 2. 214». 219.219, 5. 6. 17. 17o. 18. 18a. 20. 20b. 21. 23a. 25. 26. 32. 43. 43b. 220, 2. 233, 8. 8a. 247, 5. 249, 1. — Hans (II.) 40, 6. 7. 82, 3. 113, 21. 23. 25. 136, 3a. 7a. 159, 6. 11. 167, 5. 214. 5. 5a. 219, 2. 2a. 3. 5. 18. ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 503 18a. 31. 33. 40. 41. 48. 220. 220, Ib. 248, 1. 2. 3. 4. 249. 249, i. 2. 257. 283. 284. 284, l. — Sigmund 6, 2a. 39, 10. 13.14. 40, 7. 8. 81, 7. 94, 3a. 102, 6. 113, 9. 119, 3. 136, 3a. 7a. 8. 159, 6. 8. 11. 176, a. la. 3. 196a.207a. 214, 4. 5. 5a. 219, 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 9a. 10. 11. 13. 14. 15. 16. 17. 17f. 17g. 18. 18a. 19. 20. 20d. 20 Anm. 1. 21. 21a. 22. 23. 23a. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 39. 40. 40a. 41. 41a. 42. 43. 43a. 43b. 44. 45. 46. 47. 48. 48a. 220. 220, Ib. 2. 221a. 222*. 230, io. ii. 12. 13. 15. 218, i. 2. 3. 4. 249. 249, l. 2. 257. 257, 3a. 283. 284. 284, 1. — Vrsel 34, 9. Lupfen, Ritter: Brun 123. 233, 12. — Cönrat5, 9. 34, 9. 123. — Diebolt 241. — Hanns 241. — Zaisolf s. Rottweil. ■— ungen. 99, 3 s. 166. 113, 8. Lnstnau (O.A. Tübingen), Lustnaw, Hans 34, 3. 43, 5. Lutin, Hans, Dekan 220, ib. Lütislo s. Horheimer Höfe. Lütprechtzruti s. Lippertsreute. Luttschutter (im Schutterthal ?) 41, c. Lütwiller, Gut 233, ia. 4. *Lützelfeld (abg. bei Inneringen, hohenzoll. O.A. Gammertingen), Lüczelueld 43. Luzern (Stadt), Luczern 219, 1. Maasmünster (Oberelsass), Mafimunster 139, 2a. 143, 13. 219, 3. Mäckenschwyler s. Möggenweiler. Madacb (B.A. Stockach) 173, 3. 3a. 7. 264. 264, 1. — Landgericht s. Hegau. Magenbuch (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Mä- genbucli, Mägenbuch, Anna 4, ia. 5. — Aul- breht, Albrecht zu Valkenstain 4, ia. 5. 42. 42, 1. 2. 3. 4. 45. — Burekart 192. — Con- rat 15. 111, 2. 137, 2. 192. 201. — Elßbeth 256. — Frik 4, u. 18, 2. 93, 3. 111, 2. 180. 192. 201. — Frik zu Gütenstain 34, 3. — Hans 4, ia. 42, 3. 111, 2. — Heinrich 111, 2. — Merck 192, 1. — Osanna 192, 1. — Ruf 15. — Wolf 42, 3. — Wolf [von Stortzingen] 42, 3. 131. 137. — s. auch Mengen. Mägentzer (sebwäb. Rittergeschlecht), Jerg 280. Mägerkingen (O.A. Reutlingen), Mägrichingen, Megrichingen 232. — Dahs s. Trochtelfingen. Magerschwiler s. Möggenweiler. *Maggenthal (abg. bei Emmingen ab Egg, B.A. Engen), Makendale, Maggenthall 159, 2. Mähren, Merhern 46. 136, 7. Mayer (Meyer), Virich , Procurator fiscalis 195. 195, 4. 9. — v. Jestetten, Burekart 9, 3. — v. Wiler, Anna 102". — Hanman 102. — s. auch Warmthal. Maili, Eberhart s. Messkirch. Mainau (Insel im Überlinger See), Meyenow, May- genow, Maynow 14, 1. —Komture: Markquart v. Kvnssegk 156. 164, 17. 17a. — Eberhart v. Küngsegge 14,1. — Jörg von Nühnsen,Nunhusen 164, 19. i9a. 268, 2. — Hans v. Tschall 1, 6. Mainwangen (B.A. Stockach), Mainwang 13, 3. 173. 173, 2. 4. 5. 224, 1. 254, 2. 2a. Mainz, Moguntinum 27, 20. 59. 126, 1. 3. 164, 7. — Canonicns zu St. Johann, Henricus Keme- nade 199, 3. Maisenburg (O.A. Münsingen) 34, 5. Makendale s. Maggenthal. Malterer (Freiburger Geschlecht), Gisela 30, 5. Mangen, Mäningen s. Menningen. Mangolt, Gregor 220, ia. 230, 10. loa. 100. 11. Mannsberg (abg. hei Gutenberg, O.A. Kirchheim), Mansperg, Agth 155, 3. — Ann, geb. v. Rand- egk 155, 3. — Berchtolt 97, 3. 155, 3. — Bnp- pelli 97, 3. — Burkart 97, 3. — Volmar 97, 3. 155, 3. 4. Männwang s. Mennwangen. Mannzell (O.A. Tettnang), Manßzell 190, 10a. Mantua (Oberitalien), Montua 155, 5. Mara, Johans de 245. Marbach (B.A. Konstanz), Marpach 87. 230, 12. — Albrecht 4, n. 18, 1. — Dyethelm 18, 1. — Geneve s. Ippichen und Waldstein. — (B.A. Villingen), 5, 9. 99, 3 s. 162. — (Flüsschen, jetzt Altbach, O.A. Riedlingen), 27, 12. Marchthal (O.A. Ehingen), Marhtal 114, 6. 131. — Propst Albrecht 114, 5. Mariazell (O.A. Oberndorf), Marigunzel 99, 3 s. 163. Markdorf (B.A. Ueherlingen), Mardorf, March- dorf 1, 4. 23». 53. 73, 3. 75, 5. 101. 101, 3. 171, 1. 184. 186. 199, 1. 205, 2. 3. 213, 3. 216. 217. 219, 27. 220, u. ib. Anm. 228, 2. 230, 8. 235a. 268, 1. 269, ia. — Collegiatkirche St. Nicolai 126, 2. 184, 2. — Rektor Johannes Jung 504 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 100. 101, 2. — Mass 205, 3. 226. — Stadt- ammänner: Hanns Brendly 164, 15. 235». — Hans der Gassler 53. — Cünratt Junkmaister 184. Marpach s. Marbach. Marschalk (Fürstenberg. Dienstmannen), Claus 112. 112, l. 115, l, 179. 188. 188, l. — Els- beth 56. — Sygbolt 179. 188. 188, l. 271, 5a. Maßmunster s. Maasmünster. Matsch (Tirol, B.A. Glurns), Metsch, Vogt Virich der junge 145, 5a. *Mauchen (B.A. Bonndorf), Mucha, Mnchain, Mnchheim , Muchen , Muchan 82. 82, l. 2. 3. 4. 102, 2. 4. 4a. 172. 248, 2. *— (abg. bei Unadingen, B.A. Donaueschingen), 29, s. 59. 172, l. *Mauenheim (B.A. Engen), Mauwans, Mowenhan, Mowenhain, Mohenheim, Mogenhayn 17. 17, 1. 2. 2a. 3. 4. 4a. 5. 71«. 159, 5. 182, 2a. 187, 2. 248, 5. Maurach (B.A. Ueberlingen), Muren 105. Meckingen s. Möggingen. Meersburg (B.A. Ueberlingen), Merspurg 1, 4. 35. 40, 9. 77, s. 85. 126, 2. 148. 148, l. 164, l. 213, 5. 263, l. — Bürgermeister Hainrich Häch 148. — Dominikanerinnen 85, 2a. — Mass 164, 15.—Stadtamman Symon Winzurn 85, 2a. Megetsweiler (O.A. Ravensburg), Mengenschwiler 126, l. Megrichingen s. Mägerkingen. Meidelstetten (O.A. Münsingen), Mütelstetten 149, 2. Meyenow s. Mainau. Meyer s. Mayer. Meingen s. Mengen. Meinsheim (O.A. Brackenheim), Menßhem, Got- frid 34, 12. Meissen (Königr. Sachsen), Meichsen , Burggraf Heinrich, Herr zu Plawen 195, 6. Meissenheim (B.A. Lahr), Missenheini 141, 2. Meißkirch s. Meßkirch. Mekingen s. Möggingen. *Melchingen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Malchingen 16, 9.166. 166, a. 1. 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 232. 275, 6. —Anna 166, 1. — Berht 166, 1.— Cüncz 16, 9. 166, 3. — Hans 166, a.3.3a.— Hugo 166, 3. — Renhart 166, 4. Melten s. Mölten. Memmerßwilr, Memerschweiler, Ottilie 159, 8. 10. — Ruodolf 159, 8. 10. 248, 4. — Rudolf, gen. Wulfling 113, 28 a. Memmingen (Baier. B.A.-Stadt), Memingen 184, 1. 230. 230, 5. 7. s. 11. 12. 14. Mendlishausen (B.A. Ueberlingen), Mentzliss- husen 105. Mengen (O.A. Saulgau), Meingen 14, 2a. 83,1. 2. 131. 131, 9. 10a. 13. 180. 192. 195, ia. 199,2. 285. — Ammann Hans der Ebinger 45, 1. 83. — Bürgermeister Chuntz der Schmit 67, 2a. — Kirchherr Johans von Magenbüch 256. — Kloster 192, 1. — Mass 199. 199, 1. — s. auch Reischach. Mengenschwiler s. Megetsweiler. Mengli, Johannes, Notar 160, l. *Menningen (B.A. Messkirch), Meningen, Ma,- ningen, Menngen, Mängen 4, in. 3. 6. 17a. 25. 26. 15. 15, 1. 18, 2. 27, 6. 31, 3. 4a. 67. 07, 2. 3. 3a. 4. 5. 6. 7. 8. 8a. 9. 10. 111, 4. 173, 5. 7. 264, i. — Kirche st. Johans 67, 9. *Mennwangen (B.A. Ueberlingen), Mennwang, Mannwang 161, 7. 206. 206, l. ia. 2. 3. 3a. 213, 5a. 13. 228. Menßhem s. Meinsheim. Meran (Tirol) 121, l. 163. Meringen, Merringen s. Möhringen. Merishausen (Kant. Schaffhausen), Merishusen 278, i. Mesikon (Kant. Zürich), Mesiken 99, 3 s. 162. Messing (Wolfacher Geschlecht) 72, 2. 220, ib. — s. auch Jüngling. *Messkirch (B.A. Stadt), Messekilch, Messkilch, Meißkirch, Meskylch , Mösskirch 4. 4, l. l a. 2. 5. 6. 6a. 8. 8a. 9. 10. 12. 13. 14. 15. 16.17a. 18..19. 20. 21. 22. 23. 25. 26. 27. 28. 13. 13, 2. 3. 14, 2a. 3a 16, 13. 18. 18, 1. 27, 6. 30. 31, 1.2.3. 4a. 6. 34, 3.39, 12. 42, 3. 45. 45, 1. 2. 2a. 2b. 3. 4.5.6. 7. 8. 62. 62, a. 1. 70. 70, 1. 3. 4. 92. 92, 2. 111, 2. 113, 6 143, 4. 153, 3. 173, 5. 176, 3. 180. 187, 2. 190, 3. 200. 200, 2. 224. 224, 1. ia. 2. 264, 1. 285. 286. — Ammänner: Hainrich der Ebinger 70. — Hartman von Landowe 4, 3. 31, 1. 200, 2. — Hainrich Pur 70, 3. 227. — Hans Sträuli 45, 8. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 505 Messkirch, Mass 4, 6. 23. 20, 2. 67, 3a. 282, l. — Schulmeister Hainricus Ysenhüt 4, 4a. — Spital 4, 25. — StadtMrche st. Martini 4, ia. 3. 4. io a . 12. 17. i7a. 25. 27. 16, 7a. 31, 4. 200, 2. — Beinhaus 4, 22. 23. 25. — Frühmesser Hainrich Brand 70. — Kapläne: Hainrich Lott 4, 11. — Hainrich Rohelinger 70. — Kirchherren: Herman Habnut 4, ia. 3. 18. — Eberhart Mailin, Mayli 4, ia. 4. 4a. 200, 2. — Virich der Marder 31, l. — Hans Mogker 4, 25. — Hainricus Müller 4, ia. 4a. n. — Notbrüder oder Chorbrüder 4, 4. 4b. — U. Fr. Kapelle vor der Stadt 4, ia. 18. 24. 26. 227. — Kapläne: Hans Lamparter 4, 18. — Hanns Schmid 4, 26. — Währung 4, 28. 13, 3a. 92, 2. — Truchsessen s. Rohrdorf. Metnow s. Mettnau. Metsch s. Matsch. Mettenberg (B.A. Bonndorf) 57 s. 109. 113, 21. *Mettenbuch (B.A. Pfullendorf), Mettenbuch, Metenbuch 37, 1. ia. 256. — Anna 37a. — Güta 37a. _ Wernher 37. 37». *Mettingen (Ober-, Ender-, Untermettingen, B.A. Waldshut) 73, 2. 81, 3. 82, 4. 118. 118, 1. 2. 3. 4. 5. — Arnolt 118, 1. Mettma (Bach) 57 s. 10s. Mettnau (B.A. Konstanz), Metnow 182, 1. Michelbronn (wo?) 99, 3. s. 164. Michelwinnenden (O.A. Waldsee), Wyenend 285. Miderßbach s. Mühlenbach. Milenbach, Mylerspach s. Mühlenbach. Mimmenhausen (B.A. Ueberlingen), Mimenhusen 105. Mindersdorf (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Mun- dersdorf 264. Minoritenorden, Ürdo st. Francisci, fratrum mi- norurn 59. 59, 3. 68. 213, ia. 8. ■— frater Johannes episcopus Bellinensis 154, 3. 213, 1. — s. auch Überlingen. Missenheim s. Meissenheim. *Mistelbrunn (B.A. Donaueschingen), Müstelbrun- nen 25, 5a. 251. Mittelhoffen, H. 132, 1. *Mittelweiler (B.A. Wolfach), Mitlenweyler 41, 5. *Modreshoue (abg. bei Messkirch) 4, 3. Mogenhayn, Mohenheim s. Manenheim. VI. *Möggenweiler (B.A. Ueberlingen), Mäckensch- wyler, Magerschwiler 238. 238, 1. Möggingen (B.A. Konstanz), Meckingen, Konrad 43, 2. — s. Bodman. *Möhringen (B.A. Engen), Meringen, Merringen 6, 1. 19, 4a 25, 24. 27,19. 12.40, 4a. 79, 2. 88. 113, 28a. 159, 1. 5a. 222. 233, a. 1. Ia. 2. 2a. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 8a. 9. 10. 11. IIa. 12. 14. 15. 16. 246, 1. ---- S. auch Sunthausen. — Amman Berschi 233, 8. — Kirchherren: Andreas N. 233, 16. — Leon- hard c3ltz 233, ie. — Kaplan Hans Kern 233, 5. — Klause 6, l. ta. 246. 246, i. — von (Vögte von): Adelheit s. Offcringen. — Agnes 232, 3. — Conrat 118, 4. 233, 13. — Fritschi 118, 4. — Hainrich 159, i. ia. — Mar- gareth 159, i. — Peter 88, l. 159, l. — Stoffel 159, ia 233, ia. 2a. — Ursula 88, l. 156, 3. 159, l 233, 13. — (O.A. Riedlingen), Meringen 114, 5. Molitor, Johannes, Notar 12 5, 2. Mollenkopf (Ortenauer Geschlecht), Hans 124, 7. — Stephan 72, 9. n. Mölten (Tirol, bei Meran), Melten 143, io a . 13. Mömpelgart (Montbeliard, Frankreich), Mümpel- gart 275, 5. — Henriette 220, 2. Mönch von Basel und Landskron, Münch, Mu- nich 220, ib. 230, io. — Burckardt 220, ic. 230, 13. 14. 15. — Hans 220, io. 230, 13 u. — von Rosenberg, Joss 54, 9. 124, 7. 8. 179, l. Monolfingen s. Mundelfingen. Mons Sanctus s. Heiligenberg. Monsberg (Ruine bei Erbstetten, O.A. Münsingen), Muncsperg 34, 5. 77, 5. 105, l. Montfort (Ruine bei Feldkirch, Vorarlberg), 4, 18. — Grafen (s. auch Buchau): Klara 131, io. io a. — Hainrich434r io. 195, 3. — Haug, Hug 121. 121, i. 2. — Ulrich 164, 7a. 275, 4. 4b. — Grafen, Herrn zu Bregenz: Wilhelm 143, 2. 145, 3. — Grafen, Herrn zu Rotenfels: Hug 190, 9. 248, 2. 264, ia. 275, 8 . — Rudolf 144, 2. — Grafen, Herrn zu Tettnang: Heinrich 36. 84, i. 164, 4. 227. — Rudolf 84, ia. — Wil- halm 145, 2. Montua s. Mantua. Moos (bei Eppan, Südtirol), Mofie 143, 13. Moosheim (O.A. Saulgau), Moßheini 131, 12. Mors (Preuss. Reg.-Bez. Düsseldorf), Grafen v. 64 506 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. M. und Saarwerden, Herren zu Lare, Jacob 204. — Johann 204. Morschweiler (Oberelsass), Morswilr 143, 7. Mortenow s. Ortenau. Mofie s. Moos. Mösslrirch s. Messkirch. Möteli (Ravensburger Geschlecht), Rudolf 232, 3. Mowenhan s. Mauenheim. Mucha, Muchain, Muchan, Muchen, Muchheim s. Mauchen. Mühlburg (Vorstadt von Karlsruhe), Mulnberg 143, io. *Mühlenbach (B.A. Wolfach), Milenbach, Mylers- pach (verschrieben Miderfibach) 52. 54, 9. 115, 3. 3a. 4. 124. *Mühlhausen (abgeg. bei Messkirch), Mülhusen 10, 22. — (B.A. Engen), Müllhaußen, Mülhusen 27, 3. 40, 6. 99, 3 S. 166. 113, 30. Mühlheim (O.A. Tuttlingen), Malhain, Mulhan, Mülhein 15, 2. 16, 12. 42, 3. 187, 1. 233, 15. Mühlingen (B.A. Stockach), Müilingen, Mülingen 187, 1. 282, 1. Mül— s. Mühl—. Mulafech (?) 102, 2. Mulers s. Ullerst. Mullefingen s. Mundelfingen. Müller, Andres , 277, 2. — Bernhardt, Francis- kaner 213, 1. Mulnberg s. Mühlburg. Mümpelgart s. Mömpelgart. Münch— s. auch Mönch—. München (Oberbaiern), Munichen, Münken 103. 103, ia. 230, 15. — Herzog Albrecht 230, 15. Münchingen (B.A. Bonndorf), Münchin 79, 4. 113, 21. — Heinrich 25, 9. Münchwil (Kant. Thurgau), Münchwilr, Munch- wil, Hans 183, 4. 233, 11 a. — Irrneigart, geb. von Wülflingen 31, 7. — Victor 31, 7. Muncsperg s. Monsberg. *Mundelfingen (B.A. Donaueschingen), Monol- fingen, Munoluingen, Munelfingen, Mullefingen 19, 9.27, la. 23. 29 s. 62. 30, i. ia. 79. 79, a. 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 167, 6. 6a. 183, 7. 247, 9a. — Kaplan Conrat Schlatter 79, 8. — Leut- o priester: Virich Clinge 267. — Wernher der Läder 79, 2. — Heinrich 22, l. 118, 5. Munderkingen (O.A. Ehingen), Mundrichingen, Mundrachingen 195, ia. 231. 285. Mundersdorf s. Mindersdorf. Munich s. Mönch. *Münsdorf (O.A. Münsingen), Müninsdorf, Münis- torf, Münstdorf 14, i. 32. 32, i. 2. 3. 4. 131, 13. Münsser s. Sinkingen. Münster (Kant. Luzern), Munster im Ergow, Bero- münster 127, 2. 3a. Münsterlingen (Kant. Thurgau), Munsterlingen, Kloster 27, 26. 92. 92, 2. 3. — Meisterin Barbell Engelin 92, 3. Muntprat (Konstanzer Geschlecht), Lütfrid 232, s. 237. Munzingen (B.A. Freiburg), Munczingen, Hainrich 277, 4. — Walther 127, 3a. Murbach (Oberelsass), Abt Wilhelm 139. Mure s. Muri. Muren s. Maurach. Murg (r. Nebenfluss des Rheins) 196a, 2. Muri (Kant. Aargau), Mure 199, 3. — Abt Jörg 5, 9. — Kirchherr Walter Kager 199, 3. Müstelbrunnen s. Mistelbrunn. Mütelstetten s. Meidelstetten. Nancy (Frankreich), Nancey 275, 6. Nasgenstadt (O.A. Ehingen), Nasgenstat 131, 6. 7. Nauwer, Martin 230, 14. Neckar (Fluss), Neker, Nekcher 27, 12. 113, 16. — s. auch Rottenburg. *Neidingen (B.A. Donaueschingen), Nidingen 19, 18. 81, 2. 160, 3. 5. 247 , 2. 4. 7. 16. 251. 265. 265, 2.—Maß 5, 6. 19, 2. 5. 5a. 7. 27.21.21, 1. 25, ia. 26, 9. 29, s. 59. 30, 1. 4. 36, 6. 56a. 65, 2. s. 81, 2. 89. 89, 1. 2. 91. 91, 1. 98, 4. 8. 99, 3.S. 159.S. 161. 128,8. 156,2. 3.5. 6. 160, 4. 169, la. 172. 183, 7. 197, 2. 5. 222, 2. 241. 241, 1. 246. 247. 2. 4. 6. 7. 10. 11. IIa. 12. 13. 15. — Kloster vf Hof, Mariahof 19, 5a. 10. 18. 21. 21, 1. 26, 4.13. 13a. 29. 29, S.6O.S.6I. S. 62. 30, 2.4. 56a. 79, 7. 81, 2. 89.89,1.91. 91,1.2. 96.128, 3.156, 2. 3. 160.160, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 222, 3. 247, 1. 4. 7. 8. 8a. 11. IIa. 12. 13. 13a. 14. 14a. 265. — Bruder Hainrich Baidinger 160, 8. — St. Nicolaus Kapelle 21. 29, s. 59. s. 61. — Ca- pellanus Johannes 160, l. — Klosterkirche 21. — Priorin Agnes von Almshoffen 247, 12. 14. 15. ■■-s^fy* railPiiiliii ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 507 ♦Neulingen (B.A. Messkirch), Nidingen, Nydingen 42, 3. 6. 8. 10. 111, 4. 270. 270a. Neidlingen (O.A. Kirchheim), Nidlingen 149, 9. Neipperg (O.A. Brackenheim), Nyperg, Reyn- hart 149, 13. Neuenbürg (B.A. Stockach), Neuenbürg 33, 7a. 67, 7. 136, 5. 146, 2a. 180. 187. 187, i. 2. 254, 2. 2a. — Grafen, Landgrafen im Hegau und in Madach: Kunigund 248. 248, i. 2. 3. 4. 5. — CünratlOS, l. 2. 5. 180, i. — Eberhart(fl371) 43. — Eberhart 18, l. 105, i. 2. 5. 139. 143, 8. 146. 146, i. 177. 180, i. 187. 219, 25. — Fridrich 70, l. — Mangolt s. Konstanz, Domherren. — Wolfram 18, i. 43. — s. auch Thengen. Nenningen (O.A. Geislingen), Haus 155, 2. — Jörg 155. 155, 2. — Wolfhart, gen. der weiße Wolfhart 155, 2. Nenzingen (B.A. Stockach), Nentzingen 33, 7a. Neopatra (Nordgriechenland), Jacobus archiepis- copus 160, i. Nessel wangen (B.A. Ueberlingen), Nesseluang 84. 195, io. ♦Neubrunn (B.A. Pfullendorf\ Nunbrun, Nü- brunnen, Nünbrunnen, Nnbron 215. 215, l. — Cristoffel 39, 12. 67, 10. 134, 1. 208. 227. 230, 14. 273, ia. s. auch Pfnllendorf. — Hainrich 4, ia. 14, 2a. 85. — Jacob [zu Schonbrunnen] 215, 1. — Virich [zu Schonbrunnen] 215, 1. Neueberstein (B.A. Rastatt), Graf Heinrich 41, 2. ♦Neuenbürg (B.A. Donaueschingen), Nüwburg, Nuwenburg 170, 2. — s. auch Almendshofen. — (B.A. Müllheim), Nuwenburg, Johanniterkom- tur Claus Waußlin 52, 4. — (Vorarlberg), Newemburg 230, u. — s. auch Thuni. Neuenbürg (O.A.-Stadt), Newenbnrg 196a. 196a, 2 . Neuenstein (Ruine bei Oppenan, B.A. Oberkirch), Altneuenstein 41, 3. 3a. Neufra (abg. bei Leipferdingen, B.A. Engen), Nüfren 187. 187, 2. *— (O.A. Riedlingen), Neuffra, Nüfren, Nivf'rum, NüfFron, Nüfran 113, 3. 131. 131a. 1. 2. 3. 4. 6. 7. 8. 9. 10. 10a. 11. 12. 12a. 13. 166, 4 242. 248, i. 285. — Kaplan Nicolaus Kolmar 242. Neufrach (B.A. Ueberlingen), NiVffern 105. 105, 4. 6. ♦Neufürstenberg (Ruine bei Hammereisenbach, B.A. Neustadt), Nüwe Fürsteinberg 177. — Vogt Hans der Hefinger 25, 14. *Neuhausen (B.A. Engen), Nüwhusen, Nüwen- husen, Nüwahusen, Neuwenhaußen , Newen- hußen 27, 5. 113, 28a. 159, 5. 173, 3a. 4. 214. 214, a. 1. 1 a. 2. 3. 3 a. 4. 5. 5 a. 6. 6 a. 248, 1. --- Amelya, geb. v. Heudorf 40, 5. — Anna, geb. Vogt von Blumenfeld 214. 214a. — Chimrat 40. — Hans 71, ia. 113, 2. 214, i. 220, ib. 230, 15. — Heinrich 17, i. 27, 5. 40, l. — Heinrich Ruf 40. — Röff 33, 9. 9a. 40, 5. 73, 3. 159, 3. 173, 3a. 183, 6. 214. 214, a. 5. 6. 6a. 257, 3. — Rudi, Rudolf 17, l. 71", — (O.A. Eßlingen), Nünhnsen, Jörg s. Mainau. ♦Neuhewen (B.A. Engen), Nu wen Hewen, Neuwen Heuwen 64. 64, u. 2. 71, ia. 165. 165, l. 169, 1. ia. 189, 2a. 3a. — s. auch Reischacli. Neuneck (O.A. Freudenstadt), Nüwnegk, Nun- negg, Nünegg, Nuwenegg 7, l. — Aulbrecht, Abreht 5, n. 25, 9. 9a. 34, 12. 49, 3. 197. 225. — Burkart 52, 1. 64. 64, 2. 65, 1. 78, 4. 157». 159, ia. — Diepolt 19, 22. 24. — Volcz 64. — Hanns 19, 22. 24. — Heinrich 64. 64, 1. 65, 1. 219, 37. — Hug, gen. Pfost 49, 3. — Johannes dictus s. Steinach. — Jörg 230, 14. — Martin 19, 22. 24. — Pfost 19, 22. 24. 225. 241. — Renherr, Kirchherr s. Rottweil. — Staselun 49, 3. — Virich 64. 64, 1. Neunkirch (Kant. Schaffhausen), Nuwkirch, Nün- kilch, Nükilch 167, 4. 220, ia. ib. — Vogt Burckhardt Burin 86. ♦Neustadt (B.A. Stadt), Nüwe Statt 25, 5. 78, 3. 4. 109.113, 16. 225,1. 2a. —s. auch Schwarzwald. — (Wiener Neustadt), Newnstat, Newenstatt, Nuwenstatt 42, 9. 43, 8. 61, 5. 84, 2a. 97, 7. 136, 7a. 190, 15. 219, 7. 10. 18a. 29. 248. 248, 2. 282. Neustarkenberg (Ober-Innthal, Tirol), Nüwe Starkenberg 143, 13. ♦Neusunthausen (Ruine bei Eselsmühle, B.A. Engen), Nüwe Sunthusen, Sunthusen 65a. 162. 162, i. 243. 243, a. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Ni— s. auch Nei—. Nicolaus, Kardinalpriester 126, 3. 5. Nidecker, Hans 195, 3. Nidergutenstain s. Gebrochen Gutenstein. ♦Niederbach (B.A. Wolfach), Nürderspach 54,4. 64* 508 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. *Niederhofen (abg. bei Haslacb, B.A. Wolfach), Niderhouen 29, S. 62. *Niederweiler (B.A. Pfullendorf), Nidrawiler 287. *Nikhof (bei Dietfurt, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Nykofen, Nigkofen, Nutkofen 15. 43, 6. 192. 192, i. 232. Nythart, Hainrich, Propst s. Wiesensteig. Nivfrum s. Neufra. Nix von Hoheneck, Johans 149, 13. Nödispach s. Edensbach. Nordhalden (B.A. Engen), Northalden 265, 2. Nördlingen (B.A.-Stadt) 230. 230, 5. u. Nordrach (B.A. Offenburg) 54, 4. Nordstetten (O.A. Horb), Norstetten 45, 8. Nordweil (B.A. Ettenlieim), Nortwil 124, 4. Notisen (Thengener Familie), Nottysin 183, 7. 9. 9a. 15. 233, 8a. Nu—, Nu—, Nun—, Nuw—, Nuwen— s. Neu—, Neun—, Neuen—. Nüffern s. Neufrach. Nürderspach s. Niederbach. Nürnberg 26, a. i. 195, 3a. 4. o. 7a. 8. 230, 15. 275, 5. — Burggraf 84, l. Nusplingen (O.A. Spaichingen), Albrecht 13, 2. — Hans 13, 2. 70. Nussbach (B.A. Triberg) 81, 5. Nussdorf (B.A. Ueberlingen) 105. Nutkofen s. Nikhof. Nuwe Guetenstain s. Gebrochen Gutenstein. Nuwemburg im Basler Bistum 177, i. Nüwenhus, von dem, Baltisar 220, ib. Obere Mühle (bei Pfullendorf) 264. Obereschach (B.A. Villingen), Eschen 81, 5. 99, 3 S. 163. Oberflacht (O.A. Tuttlingen), Öberflaht 99,3S.i66. 258. Oberhausen (abg. bei Leiberdingen, B.A. Messkirch ?), Obrenhusen 153, 2. Oberlauchringen (B.A. Waldshut), Oberlochringen, Obern Louchringen 82, 4. 102, 4. Oberlingen s. Überlingen. Oberndorf (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 122. 126, i. 187, 2. — (O.A.-Stadt) 275, 6. — s. auch Altoberndorf. Oberriedern (B.A. Überlingen) 148. — Hainricus 1. — Hug 18, i. Oberschwandorf (B.A. Stockach), Oberswaindorf 264. 264, i. Oberstaad (B.A. Konstanz), Ober Stad 220, lc 230, io. Oberstaig (O.A. Ravensburg) 10, 2. Oberstenweiler (B.A. Ueberlingen), Oberstenwiler, Obrostenwiler 213, 4. 5. 13. *Oberstetten (abg. bei Messkirch), Obrastetten 15. 111, l. 224, l. 264, l. — (abg. Burg bei Steinhausen, O.A. Biberach), Eberhard 43, 2. 111, i. — Peter 43, 2. — (O.A. Münsingen) 232. Oberuhldingen (B.A. Ueberlingen), Obern Vi- o dingen, Vldingen 105. 105, i. 6. Oberwilzingen (O.A. Münsingen), Obernwiltzingen 34, 15. *Oberwolfach (B.A. Wolfach) 175. 175,1.188, 2. — Kirche 108, 3. *Ochsenbach (Ober-, Unter-, B.A. Pfullendorf), Ohsabach, Ouchsembach 208. 208, i. 2.2a. s. 256. Ochsenstein (Burgstall bei Zabern, ünterelsass), Ohsenstain, Anna 54, 4. — s. auch Geroldseck. Ochtland s. Uechtland. Öde Kirche (abg. bei Bräunungen, B.A. Donaueschingen), Ode Kilche 25, 5a. Ofen (Ungarn) 195, n. Offenburg (B.A.-Stadt), Offemburg 52, 6. 72, 9. 230, 15. — Heinrich 52, 1. Ofingen (B.A. Donaueschingen), Efingen 49, 1. 2. 3. 99, 3 s. 166. 156, 3. 224. — Heiligkreuz- kirche 130, 1. *Ofteringen (B.A. Waldshut), Oftringen 194. 194, 1. 2. 2a. — Adelhait [gen. von Weissenburg] 118, 4. — Burkart 118. — Burkart [zu Stüh- lingen] 81, 3. 86, 3. 102. 118a. 120. — Ka- therin s. Riedern und Winterthur. — Frid- rich 73, 2. 81, 3. — Fridrich [zu Stühlingen] 81, 3. 86. 86, 1. 3. 102.118a. 120. — Friderich [zu Mettingen] 118. 118, 3. — Hainrich 113,25. 183, 4 220, 2. — Hainrich [zu Mettingen] 118. 118, 3. — Hamman [zu Gurtweil] 136, 9. — Haniman 185. 185, 2. — Hanfi Hainrich 102». 185, 2. 214, 6. Virich 118^118, 3. Öhningen (B.A. Konstanz), Oningen, Peter 71. Ohsa—, Ohsen— s. Ochsen. Oischentz s. Eschenz. Olinßhain (wo?), Niclaus 136, 9. Omingen s. Hochemmingen. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 509 Ongersheim s. lngerskeim. Opferdingen (B.A. Bonndorf), Otfridingen, Opferungen 19, ia. 128, i. 3. 156, 4. 183, i. 247, 3. Orbey (Oberelsass), Vrbeys 143, 7. Orhan (Meßkircher Geschlecht), Cünrat 31. Orlainünde (Sachsen-Altenburg\ Orlemiind, Graf Wilhelm 195, 6. Örlikon (Kant. Zürich) 118, 3. Ortenau (badische Landschaft), Mortenow 54. Oschwalt, Elisabeth 67, 4. Ossingen (Kant. Zürich) 74, l. Österreich, Osterrich, Esterreych 5, 9. 11. 25, ia. 12. 16. (Z. 23). 34, 3. 43, 5. 6. s. io. 58. 61, 3. 64. 64, ia. 78, 3. 4. 111, i. 113, i. 117, 2. 118. 127, 4. 131, 13. 137. 143. 143, 3. 7. s. n. 145, 2. 146, 2. 154. 154, 1. 159, la. 219, 2. 7. 17e. 18. 18a. 20. 21. 23n. 25. 26. 38. 46. 224, 1. 225, 2. 273. 280. — Herzöge: Albrecht (III.) 22, i. 47. 58, l. 139, 2a. — Albrecht (V.) 143, loa. 195, 3a. — Albrecht (VI.) 5, 9a. 39, li. 43, io. 190, 9. 219, 10. IIa. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20 u. Anm. 1. 21. 21a. 22. 23. 24. 25. 26. 2S. 28a. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42. 42a. 43. 43a. 43b. 44. 45. 46.47.48. 48a. 220, 3. 243, 3. 280, la. — Anna von Brunswig 5, 9a. ■—■ Friderich 25, la. 11. IIa. 16. 17. 43, 8. 9. 58. 2. 102, 3. 127, 5. 143, 1. 2. 4. 4a. 7. 9. 10. 10a 13. 14. 15. 15a. 145, 2. 5. 6. 6a. 7. 7a. 146. 146, 1. 194, 2a 195, 1. 1 a. 3. 3a. 4. 219. 219,a la. 5. 6. 10. 17. 18. 18a. 20. 20b. 25 42. 257, ia. — Leopold, Lüpolt, Lüttpolt (III.) 25, 3. 4. 26, 5. 5a. 46. 47. 48. 58, 1. 64, i. 69. 78, l. 87. — Leopold (IV.) 26, 5a. 47, i. 2. 2 a . 121. 121, 1. la. 2. 127. 127, 1. 2. 3a. 4a. 143, 2.4. 219. 219, 6.10.17.18.25. — Mechtild 55. — Otto 25, 5. — Rudolf 15. 25. — Sigmund 5, 9a. 16. 15, 1. 2. 33, 7a. 43, 10. 45, 7. 114, 8.187, 2.219, 5. 6. 10. 17. 48. 48a. 220, 3.249, i. 2. 275, i. 5. 8. 8a. 278. — ungenannt 271, 2. 3. 4. Ostia, Kardinalbischof Heinrich de Bartholomäis (de Segusio) 195, 5. 5c. Ostrach (Fluss) 264. 272. 272, 2. — (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Ostrach 83. 84. 105, 6. 195, io. 264. — Rudolf der Kesseler 51. Ötenschwiler s. Ettisweiler. Otfridingen s. Opferdingen. Ott (Schaffhauser Familie^ 102, 4a. — Hainricus clericus 199, 3. Öttingen (Baier. B.A. Nördlingen), Otingen, Öt- tingen 143, 9. — Grafen: Agnes s. Werdenberg. —■ Hans 195, 9 9a. — Ludwig 190, 3. 195, 4. 9. 9a. Ottmarsheim (Oberelsass), Ottmershein 25, s. 10. Ouchsembach s. Ochsenbach. Ougspurg s. Augsburg. Ow 1 schwäbisches Rittergeschlecht), Aw, Auw, Ouw, Bernhart 158, 1. 189 a. 230, 14.— Frid- rich 1, 6. 75, 3. 85,2a.—Hans 166, 1. — Heinrich 83, 2. — Jacob 60, 3. — Marquart, gen. v. Stoffenberg d. ä. 97, 2. — Michel zu Staufenberg 179, 1. — s. auch Reichenau, Villingen, Johanniter. Owelfingen s. Aulfingen. Owingen (B.A. Ueberlingen) 105. — Adelhait 203, 2. — Vrenun 203, 2. — Gütte 203, 2. — Margreth 203, 2. Payer, Payger s. Peyer. Paner s. Bauer. Pappenheini (Mittelfranken), Bappenhin, Bapem- haim, Marschälle: Cünrat 124. — Heinrich 190, n. — Höpt 190, 3. 4. 9. Päpste: Bonifacius VIII. 68, 3. — Bonifacius IX. 68, 2. 2 a. 3. 126. 126, 1. — Felix 255. — Gregor XL 59. 68. — Johannes 283. — Johannes XXII. 199, 3. — Johannes XXIII. 143, 7. 145, e. 164, 5. — Leo 195, 5. — Martin V. 68, e. 101, 3. 155, 5. 199, 3. Passau (Niederbaiern), Patavia 143, 15. Paulaner 3. 3, 2. 4. 198, 1. — Fridericus provin- cialis per Theutoniam 3, 1. Pault (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Bolt, Bolt 15. 180. Peyer (Schaffhauser Geschlecht), von Paygern, Payern, Peger, die 228, 2. — Caspar 217. — Diethelm 35a. _ Verena 81, 5 — Frick 217. 269, 1. — Geori 35a. _ Hans 105, 1. 205, 3. 217. — Heinrich 217. — Margareta 217. — Wilhalm 269, ia. — s. auch Pfullendorf. 1 Perckheim s. Bergheim. Petershausen (Vorstadt von Konstanz), Petri do- mus, Petershusen, Peterschusen 211, 1. —Kloster 53. 70, 2. 73, 3. 84. 195, 10. 206. 228. 240. 510 ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 240a. — Abte: Diethelm 206. 228. 228, 2. — Johans (IV.) 70, 2. — Johans (V.) 240. 240». — Nicolaus 4, 15. P faffenhofen (B.A. Ueberlingen) 105. Pfaffenweiler (B.A. Villingen), Pfaffenwiler 5, 2. 6. 99, 3 S. 163. Pfäffingen (O.A. Herrenberg), Pfeffmgen 197, 5. Pfäbler (Rittergeschlecht), Pfeiler, Bentz 5, loa. Virich 90. Pfahlheim (O.A. Ellwangen), Pfaulhain, Pfal- hain, Rudolf 34, 12. 155, 1. P falzgrafen bei Rhein: Friderich 45, 7. 275, 1. 4b. 5. — Ludwig (III.) 16, 11. IIa. 72, 6. — Ludwig (IV.) 219, 32. 30. — Ludwig, Herzog in Nieder- und Oberbaiern 275, 5. — Ott 16, 14. 15. 145, 3. 195, in. — Ruprecht d. ä. 16, 2 3. 4. 5. 7. 7a. S. Pfannsdorf (Steiermark), Phanstorf 69. Pfaulhain s. Pfahlheim. *Pfauss (B.A. Wolfach), Pfouss 41, 8. Pfeiler s. Pfahler. Pfin (Kant. Thurgau) s. Konstanz. Pfirt (Oberelsass), Pfiert 143, 13. *Pfohren (B.A. Donaueschingen), Pforen, Pforren 25, 2a. 13. 29, S. 58. S. 62. 81, 7. 99,3 S. 160.S. 163- S. 164. 169, la. 247. 247, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 9a. 10. 10a. 11. IIa. 12. 13. 13a. 14. 14a. 15. 16. Pforzheim (B.A.-Stadt), Pfortzheim , Pfortzhain 149, 14. 155, 3. 196«. Pfouss s. Pfauss. Pfül (Pfuhl, bair. B.A. Neuulm?) 113, 14. Pfullendorf (B.A.-Stadt), Phullendorf, Pffilwen- dorf 4, la. 8. 7. 13, 3a. 14, 2. 2a. 3a. 4. 4a. 5. 16, io. 18. 20, 2. 27, 12. 31, 3. 37, 1. 43, 6.59, 2. 67, 3a. 5. 8. 70, 1. 73, 3. 83. 84. 85, 2. 2a. 3. 105. 105, 4. 6. 106. 106, 5. 114, 4. 132, 2.134, 1. 147. 161, 2. 7. 174. 180. 195, 10. 202. 208, 1. 2 a. 215, 1. 227. 230. 230, 1. 5. 7.8.10.11.12. 14. 261. 261, 2. 264. 266. 266a. 271. 271, 2. 272, 1. 2. 273, 1. ia. 275, 1. — Bürgermeister: Hanns Brüsch 105, 4. 106, 4. — Hainrich Gremiich 227. — Hans Gremiich 43, 5. 272, 1. — Hainrich Herysen 161, 7. — Cristoffel v. Nübrunnen 105, 4. 161, 6. 272, 2.— Hainrich Ortlieb 85, 2. — Claus Payer 105, 5. 6. — Hainrich der Selhofer 147. — Jacob Sutor 106, 3. — Kirche st. Jacob 261, 1. — Mass 14, 4a. Pfullendorf Priester : Johannes Elwang 126, 2, — Hans der Han 261, 1. — Cünratt Schürpfysen 125, 1. 126, 1. 150. — Schulmeister Johans Gotzritter 147. — SpitalU, 3a. 5. 37. — Stadt- ammänner: Cfinrat Grämlich 208, i. 261, 1. — Hainrich Gremiich 261, 2. — Hans Gremiich 147. 272, 1. —Jacob Hämling 106, 5.— Cün- rat Jäner 190, 10. — Burkart Lützler 67, 5. — Cristoffel Nübrunner 174a. — Stadtschreiber Peter Spat 273. — Währung 13, 3a. 215, 1. — Wallfahrt Maria Schrei , Schray 271, 2. Pfullingen (O.A. Reutlingen), Pfulingen 166. 166a. — Frauenkloster 149, 1. 166, 5. Pfuser von Nordstetten, Hans 45, 8. — Wolf 131, 8. Pinard (Pirnardi), Martinus 245. Pingeruon, Petrus, Priester 245. Pirs (bei Leutkirch), Gepirs 190, 13. PI— s. auch Bl—. Pias, Jons 161, 0. Plauen (Königr. Sachsen), Plawen s. Meissen. Plettenberg (Westfalen, Reg.-Bez. Arnsberg), Jo- han 231, 2. Plieningen (O.A. Stuttgart), Plüningen, Dietrich 106, 4. 232, 3. Ploigher, Diderich 231, 2. Pordenone (Friaul), Portenowe 46. Prag (Böhmen), Brog 16. 80. 84, 3. 100. Prassberg (O.A. Wangen), Brachsperg, Brasperg 164, 19 a. 190, 9. *Prechthal (B.A. Waldkirch), Gebreche 12. 12, 1. Prediger-Orden, Praedicatores s. Dominikaner. Pressburg (Ungarn), Presspurg 143, 14. 15. 195, 2. 3. 3a. Prißgauw s. Breisgau. Prixen s. Brixen. Prugg s. Brück. Prümsi s. Brimsi. Prünlingen s. Bräunungen. Pruntrut (Kant. Bern), Brunnentrut, Anua 89, 1. — Hanman 89, 1. — Ursula 89, 1. Purren s. Beuren. Puz, Frantz 92, 2. Raban, Cunrat 220, ib. Raderach (B.A. Ueberlingen), Radrach 190, 10a. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 511 Radolfzell (B.A. Konstanz), Ratolfzell, Rautolfs- zell, Zell, Rattolfzell 5, 5a. 15. 2. 33, 2a. 3a. 117, la. 156, 6. 165, 2. 182, i. 220, Ib. lc. 230, 4. 4a. 8. io. ii. 12. 13. u. 15. 232, 4. 233. 275, 5. — Mass 156, 6. 233, 5. 11. iia. — Spital 117, i a . — Stadtaramänner: Hannfi von Thengen 117, ia. — Hanns Ziler 117, ia. Ragusa (Dalmatien), Kardinalpriester Johannes 68, 7. *Rain (abg. bei Messkirch) 14, 2a. — App 199, 1. — Cünrat 199, 1. Rammingen (O.A. Ulm), Rarnmungen 272, 2. Ramsbach (abg. bei Mersburg ?) 148. Ramsberg (B.A. Pfullendorf), Ramsperg 1. 16, 19. 106,2. 125,3. 206,i. — Vogt Hans Engeischmann 253, 2. — Hans 4, 26. 45, 6. 8. 92, 2. 111, 4. 173, ia. 224, 1. 232, 3. 286. — Marquart 16, 10. 173, 7. — Rudolf 16. 16, 1. — Ruff 84, ia. — Vr- sula 232, 3. — Walther 4, 4. 16. 42,3. s. auch Heiligenberg. — zu Lichteneck: Hans 153, 2. 166a. — Markquart 153. 153, 2. — Märklin 153, 2. — Walther 153, 2. 161, 3. Ramstein (Ruine bei Thennenbronn, B.A. Tri- berg), Bernhart 112, 2. — Brid 277, 3. 5. — Burkart 77, 2a. 98;, 9. 107, ia. — Thiebold 277, 2. 6. — Ennli, Annely 277, 2. 4. s. auch Landeck. — Hans 41, 6. 52, 4. 100, 5. 124, 1. — Michel 277, 2. 3. 5. 6. — Walther 27, 17. — s. auch Falkenstein. — (im Elsass), Ramstain, Thuring 143. 143a. 4. 219, 2. 2u. 21. Rainung, Ulrich 106. Randeck (B.A. Konstanz), Randegg 50, 2. 230, 8. — St. Odilia, Kaplan Hans Vffhouer 159, ia. — Ann s. Mannsberg. — Burkhart s. Konstanz , Domherren. — Hainrich 1, 3. 16, 21. 26, 6a. 27, 18. 33, 8. 50, 2. 77, a. 4. 5. 7. 11. 128, 5. 187, 2. 191. 191, 1. 193. 219, 4. 17. s. auch Schaffhausen. — Hainrich, Dompropst 19, 8a. s. auch Konstanz. —■ Hainrich, Propst zu Werd 50, 2. 121, 2. — Heinrich [zu Stoffeln] 168, 2. — Johans, Hans 19, 8a. 36. 77, 9. 10. 247. — Marquard s. Konstanz, Bischöfe. — Ulrich 86. 102. Randen (Gebirge) 187. 187, 2. 278. — Montat 136, 3. 3 a. 5. 249, 2. Randenburg (Ruine, Kant. Schaffhausen), Randenburg, Burkart 33, 5. — s. Schultheissen von Schaffhausen. — Egbreht, der Schultheiß 102, 1. — Egloff zu Stoffen 33, 5. Randolfsriet (abg. im Hegau?) 17, 1. Rangendingen (Hohenzoll. O.A. Hechingen) 179, 1. Räningen s. Renningen. Ransbach s. Rassbach. Rantz, Rtidger 131, 6. Rappoltstein (Oberelsass), Räppoltzstein, Smafd- mann ] 77, 1. Rapurgwil s. Repperweiler. Raron (Kant. Wallis), Raren, Peterman 275, 1. *Rassbach (B.A. Waldshut), Ransbach, Ranspach 22. 22, 1. 118, 4. Rasselbang (sie! i. e. Nesselwang, B.A. Ueber- lingen). Rast (B.A. Messkirch), Rost 4, 2. 23. 14. 14, 1. 14, 3a. 264, 1. — Agathe 274, 3a . — Frick 4, 2. — Herman 4, 2. — Herman, Dekan zu Zurzach 274, 3a. — Johannes 274, 3. s. auch Konstanz, Domherren. — Peter 274, 1. 3. — Wilhelm 274, ia. 3. 3a. Rathsamhausen (Oberelsass), Ratzenhusen, Ratzen - husen, der 220, ib. — Gerotheus vom Stain 127, 1. Rauns (Baier. B.A. Kempten), Runs, Wilhalm 33, 7a. Rautolfszell s. Radolfzell. Ravensburg (O.A.-Stadt), Rauespurg, Rafenspurg 10, 2. 35. 35a. 37a. 73, 3 . 75. 75, 4 . 84, 1. 96. 106, 3. 113, 22. 116, 2. 144. 144, 1. 2. 164, 12. 14. 19. 19a. 190, 2. 2a. 3. 10. 12. 14. 192, 1. 202. 205. 228, 2. 230. 230, 1. 3. 5 8. n. 12. 14. 237. 262. 271. 287. — Bürgermeister: Humpiss, der lange 35a. —Henggys Huntpiss 144, 1. 190, 2. Joss Humpiss 190, 2. 3. 262. — Yttal Humpiss 10, 2. 217, 1. 218. — Hans Segelbach 144. — Cünrat Wirt 116. — Mass 10, 2. 202. 218. — Stadtammänner: Lucz Gässler 218. — Hainrich Gundel 23a. — Frik Holbain 35a. _ Michel Humpiss 110, 1. — Hans Maigenberg 144. — Claus Schmid, gen. Schindelli 116. — Paul Schindelli 190, 2. 2a. — Hainrich Weber 144, 1. — U. Fr. Brüder 4, 12. 21. — Währung 75, 4. 202. 217, 1. 218. Rechbach s. Rechgraben. Rechberg (Hohenrechberg, O.A.Gmünd), Cünrat s. Konstanz, Dompröpste. — Gaudentz 232. — 512 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Hain rieh 199. — Hans 72, 9. 97, 7. 219, in. 12. 13. 20 Anro. 1. 220, la. Ib. lo. 224, 1. 230, 8.10.11.12.13.14.15.243,3.4.4.1. 5. 6 275, 3. 4a. 4b 5. 6. 7. — Rudolfs. Deutschorden und Altshausen. — Virich 220, ib. — Wilhelm 275, 5. Rechenberg (O.A. Crailsheim), Arkinger 131,3. — Eis, geb. v. Hornstain 131, 3. ♦Rechgraben (B.A. Wolf ach), Rechbach 100, l. 124. Recbtenstein (O.A. Ehingen) s. Stein. Rechtbomagen s. Rouen. Reckenbach (Fürstenberg. Mannen), Röckhenbach, Anna 104». — Hurkart 05, 3. 71, 2. 104a. 178, 3«. 183, 7. 243, 7. 265, 2. — Katherin 104. — Clara 99, 3. s. 161. — Conrat 104 (s. auch Wolfach). — Hainrich 89, 2. 104. — Hans 60, 3. 104:.. 178, 3a. 209, 1. 250, 3. — ungenannt 99, 3. s. 161. s. 165. 128. 128, 4. 183, 15. Regensburg 126, 5 195, 10. — Bischof Conrat 195, o. Rehberg, dictus 1. Reichenau (B.A. Konstanz), Richenow, Richenöw, Reichenaw, Ow, Kloster 4, 23. 5, 11 a. 14, 3a. 19, 12. 21. 23. 24. 25. 25, 6 22. 26, 6a. 27, 27. 33, 4a. 40, 4a. 43, 4. 45, 3. 50. 98, 7. 157. 203, 2. 220, lc. 233, 1. 2. 2a. 3. 5. 6. 11. IIa. 254, 2. 274. 274, 3. — Äbte: Eberhart 6. 14. 14, l. 3. 3a 17. 17, i. 19. 19, i. 3. 4. 44. 45, 3. 49. 49, i. 2. 50. 98, 2. 4. 5. 182, i. 203, 2. 233, 1. la. 2. 3. — Friedrich von Zolr 19, 4a 8a. 15. 233, lia. — Frydrich von Wartemberg, gen. von Wildenstain 5, 11. IIa. 14, 3a. 19, 4a. 6a. 15. 22. 23. 24a. 25. 25, 6a. 22. 26, 6a- 44a. 50, la. 157a. 159,ia. 196,1 la. 215.230, 4 233, ia. 2a.273,i a . 274, i. 2. — Heinrich 14, 3a. 19, 4a. 6. s. 19a. 26, e. ea. 27, 4. 33, 4. 45, s. 50, i. 98, 6. 233, ia. 2a. 273, i. — Johans ök — Johans II. 19, 26. 26a. 25, 22 a. 157". 159, la. 233, la. 2a. 16. 273, la. 274. 274, u. — Johans III. 19, 26a. 39,16. 50,ia. 196,ia. 233,i a 273, ia.—Wern- her 14, 3a. 19, 4a. 6a. 8a. 19a. 25, 6. 6a. 26, 6a. 27, 9. 12. 40, 4. 43, 4. 50, la. 98. 98, 5a. 6a. 7. S. 9. 10. 233, ia. 2a. 6. 273, la. — Propst Eberhart von der Altenklingen 26, 6a. *Reichenbach (B.A. Neustadt), Richenbach 225, l. — (B.A. Olfenburg) 52, 3. — (Niederbaiern ?), Rychenbach 103, l — (O.A. Saulgau?). Rychenbach 67, 3a. Reichenstein fO.A. Ehingen^, Richenstein s. Rei- schach und Stein. Reichlin (Konstanzer Geschlecht), Richlin, Cläre 33, 7. — Eisin 33, 7. — Jos 213. Reiffenberg (abg. oei Thalheim, O.A. Tuttlingen), Riffenberg, der 247, 5. Rein— s. auch Rhein—. *Reiustetten (abg. bei Kreenheinstetten, B.A. Messkirch), Rinstetten 42, 3. Reischach (Hohenzoll. O.A. Signiaringen), Ry- schach, Rischa, Reuschach 61, 4. 143, 4. 187. — Albrecht 43, 6. — Anna 43, 6. — Bilger 173, ia. — Burgkart 39, 15. 43, 8. 162, i. — Burekart zu Greningen 173, 7. — Burkart zu Niedergutenstein 58.—Cläran 183, 10. 10a.—Cün- ratl7, 2a. 43, 3. 4. 5. 6. 61,3.71, 5. 111, 1.183, 13. 275, 4a. — Cünrat zu Jungnau 111, 3. — Concz zu Hodorf 42, 3. — Eberhart, Eberlin 17, 5. 43. 162, 1. 200, 2. 230, u. — Egg 43, e. 8. 67, 4 . 70. 162, 1. 183, 2. 222, 1. — Egg, gen. Schnäbellin 4, ia. — Egg v. Vberlingen 18 Ja. _ Elyzabeth s. Wald. — Elsbeth 160, 3. — Vren 71, 2.— Hainrich 13, 3a. 18, 2. — Hans 4, u. 3. 4. 43, 8. 9. 78. 112. 162, 1. 209. — Hans, Bastard 271, 5a. — Hanns zu Stüß- lingen 19, 24. 94, 4. 104*. 183, 10. 222, 1. — Hans Egg 183, 10. — Yteleck 173, 3a . — Johans, gen. der Flach 43. 58. 63. — Johans, gen. Herr Buebellin und auch der Snabel 64. 64, 1. — Mächtilt 43, 6. — Margret s. Wald. — Michel 43, 6. 61, 3. 131. — Nese 25, ia. — Rudolf zu Sträsberg 58. — Ruff 43, 6. 111, 1. — Swarts Eggli 4, 3. — Virich 162, 1. 182, 2. 201. — Vrsela 43, 6. s. auch Wald. — zu Aach: Conradt 183, 10a. — Egg 183, 10 a. — Ittal Egg 39, 9. 65, 3. 183, 10. — zu Diet- furt: Egg 39, 9. 180. — Hainrich 4, i a . 180. 232. — Hans, gen. Hamman 271. 271, 1. 2. 3- 4. 5a. — zu Neuhewen: Conrat 64, 2. 71, 1. — Eberhart, Eberlin 64, 2. 65a. 71, lm la . H3 j 2 . 162. 169, ia. 183, 9a. 197, 5. 220, ib. 222, 2a. — Hans 39, 9. 12. 64, 2. 65, a. 71, a. 1. la. 113, 2. 162. 165, 1. 183, 6. 10. 222, 2. 2a. 233, 15. 248, 1 — zu Rychenstain: Eberhart 73, 3. — Hainrich 13, 3a. 34, 15. 67, 7. 8. 180. 203. 286, 2. — von der Schär, Egg 16, 19. 105, 3. 5. 192. 202. — zu Stoffeln: Bilgryn 173, 7. — Egg 64, 2. ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 513 *Reiselfingen (B.A. Bonndorf), Ryselfingen, Ri- ßelfifingen, Risselfingen 98, 11. 170, l. 185. 185, i. 2. Reutlingen s. Reutlingen. Rem, Georg, Notar 45, 6. Remchen s. Renchen. Remetschwiel (B.A. Waldshut), Remenswiler, Reni- pretzwiler 57 s. no. 181. Remp (Pfullinger Geschlecht), Caspar 166, ».— Fritz 166. — Hans 166. 166, l. — Heinrich 277, s. — Melchior 166. Renchen (B.A. Achern), Remchen, Remchein, Renichein 5, Ha. 95, 3. — Albrecht Wolf 52, 2. Rengenswyler 190, 10a. Rengoldshausen (B.A. Ueberlingen), Rengnatz- husen, Hans 31, 4. Rengwardt, Georg 230, 13. Renhardtsweiler (O.A. Sanigau), Renhartzwiler 232. — Albrecht 97, 3. *Renningen (abg. bei Hattingen, B.A. Engen), Ränirigen 233, 8a. — Berschi 233, 4. — Kathrin 233, ia. — ungen. 25, 5. — s. auch Hattingen und Möhringen: Vögte. Repperweiler (O.A. Saulgau), Rapurgwil 132, 2. Retenberg s. Röthenberg. Rettenberg (Tirol, Unterinnthal) 143, 13. Reuschach s. Reischach. *Reuthe (B.A. Messkirch), Rute, Ruti, Rutti 4, 25. 13, 3. 70. 203. 203, l. ia. 224, l. (s. auch Schwandorf). Reuthin (O.A. Nagold), Rüti 97, 2. Reutlingen (O.A.-Stadt), Reittlingen 97. Reutlingen-Dorf (O.A. Riedlingen), Rüttlingen 114, 5. Reutlinger (Ueberlinger Chronist) 220, io. 230, 10a. 10b. 12. 13. Rhein, Rhenus, Rin, Rein 72, 8. 84. 100, l. 113, 8. 12. 20. 25. 133, i. 147. 167, 5. 187, i. 2. 193. 195, io. 210. 219, 15. 230, l. 9. io. n. 13. 241, 2. — s. auch Konstanz, Spital. — Thal 105, l. Rheinau (Kant. Zürich), Rinöw 172. — Abt Hug 145, 6a. Rheinegg (Kant. St. Gallen), Rinegg 37. 85, l. — Otto s. Konstanz. Rheinfelden (Kant. Aargau), Reinuelden, Ryn- uelden 143, 10 a. 146. VI. Rhodus, Rodi 247, io. Rieh— s. Reich—. Rickenbach (B.A. Ueberlingen) 26, 14. Rickertsweiler (B.A. Pfullendorf), Rickerswilr 105, o. *Riedböhringen (B.A. Donaueschingen), Beringen, Rietberingen 19, l. 56, 2. 98. 98, l. 2.3. i. 5.5a. 6. 6a. i. 8. 9. io. ii. 113, 14. 156, 4. — von (Beringer), Cünrat 19, 1. ia. 98, 3. 4. — Cünrat, gen. der Swartz Beringer 98, 5. s. — Gerdrut 98, s. — Hainrich 173, 5. — Mäthildt 98, 8. — Rudger 98, 8. — Ruprecht der Frowe 98, 4. — ungen. 4, 3. 99, 3. s. 163. s. 165. *Riedern am Wald (B.A. Bonndorf), Rieden vor dem Swartzwalde, Riedan, Ryedern, Kloster 22. 22, l. 82, l. 2. 118, l. 2. 168. 168a. 2. 3. —Niederes Gotteshaus (Frauenkloster) 118, 2. 3. 120, 2. 168, 1. 4. 194, 1. — Meisterin Katherin von Oftringen 118, 3. — Oberes Gotteshaus 118, 2. 120, 2. — Pröpste: Cünrat 22. — Johans 22. — Wernher 168. 168, 3. *Riedeschingen (B.A. Donaueschingen), Riet Eschingen, Eschingen 26, 11. 27, is. 20. 29 s. 00. 77. 77, 2. 3. 5. 7. 8. 9. 10. 11. 156, 5a. 183, 1. 193. 193a. 244. 244, 1. — Hans 172. *Riedhausen (abg. zwischen Hüfingen und Sumpfohren), Riethüsen 251. — (O.A. Saulgau), Ryethusen, Riethawsen 84. 84, 1. Ia. 190. 190, 2. 2a. 10. 10a. 15. 195, 10. 264. Riedheim (B.A. Engen), Riethan 113, 16. *— (B.A. Ueberlingen), Riethaim 205, l. ia. 269. 269, i. Ia. Riedlingen (O.A.-Stadt), Rütlingen , Rudiingen, Rudiingen an der Alb, Ridlingen, Ritlingen 32. 32, i. 2. 3. 34, 14. 15. 16. 43, 6. 47. 47, 2. 58, 1. 2 90. 97, 3. 101.113, 3. 114, 4. 6.7.8. 8a. 131. 131, 5. 6 8. 9. 10a. 12. 13. 149, 1- 3. 166a. 2. 3a. 195, la. 199. 199, 2. 219, 32. 277, 2. — Ammänner: Hainrich Blaytzstettler, Blaich- stetter 114, 6. 131, loa. — Haintz der Kramer 113, 3. — Bürgermeister: Bentz Flur, d. jung. 114, 6. — Hans Spiegel 32, 4. — Mass 32. 131, io. 142. 166, i. 199, 4. — Stadtschreiber Virich Keller 131, 9. — Währung 242. 256. Riehen (Kant. Basel), Ryhein, Margarecht 233, 15. — s. Freiburg i/Breisgau. Rielasiugen (B.A. Konstanz), Rullassingen, Rül- 65 514 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. eßingen, Rülassingen, Rielsingen 74. 113, 25. 219, 4. 248, 2. 4. 249, 2. Riemenswyler (wohl abg. bei Kappel, OA. Ravensburg), Rymeswiler 126, 1. 190, loa. Rieß (B.A. Offenburg), Riss 72, 9. n. 124, 7. Rietheim (B.A. Villingen), Riethain, Riethen 5, 9. 99, 3 S. 162- Riexingen (UnterriexingeD, O.A. Vaihingen), Si- frid 220, ib. Riffenberg s. Reiffenberg. Ryhein s. Riehen. Rymmlang s. Rümlang. *Rimpertsweiler (B.A. Ueberlingen), Ripprechts- willer 53. Rin— s. Rein— und Rhein—. Ringenbach (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Ringgenbach, Ringkenbach 4, 25. 27- 264, l. Ringingen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen) 142. — Truchsessen: Jerg 43, 6. 47, l. 2. 131.229. — Vrsell, geb. von Herrlingen 47, l. 2. — vgl. Habsburg. *Rippoldsau (B.A. Wolfach), Rypoltzow, Ripolzau 196a. _ Kloster 196», 2. Ripprechtswiller s. Rimpertsweiler. Rischa, Ryschach s. Reischach. Ryselfingen, Risselfingen, RisselMngen s. Reiselfingen. Riss s. Rieß. Rittersbach (B.A. Bühl), Ritterspach 41, 3. Röber, Conrat, gen. Guttelin (Huttelin) 275. 275, 1. 4. 6. Röckhenbach s. Reckenbach. Rod s. Roth. Roder (Ortenauer Geschlecht), Rodder, Andris 72, 9. 149, 13. — Jeric 52, 5. — Ludwig 5, iia. 95, 3. 113,16. — Susann 41, 7. 8. 100, 5. 277,4. Roggenbeuren (B.A. Ueberlingen), Rockenbürren, Roggenbürren 35. — St. Frene 125, 3. 206, 3a. Aoo. Roggwil (Kant. Thurgau), — Hainrich 210. *Rohrdorf (B.A. Messkirch) 4, 3. 10. 10a. 12a. 25. 13. 13, i. 2. 3. Sa. 4. 7. 31. 153, 3. 224. 224, l. 2. — GrafMangolt 4, 27. 15, 3. — St. Peter 4, 17. — Truchsessen (auch von Messkirch genannt): Agatha 4, ia. — Anna 4, ia. 5. — Berchtold 4. 4, ia. 61. — Friedrich, Frick 4, 1. ia. 3. — Hans 4, ia. 4a. — Margarethe 4, ia. — Otto 4, 1. ia. 4. 5. 42, 3. — Walther (I.) 4. 4, ia. 4. 20. 31, i. *Röhrenbach (B.A. Pfullendorf), Roribach, Ror- bach 59, l. 161, 4a. 237, 2. Rom 61, 4. 68, 2. 3. 7a. 101, 3. 195, 5. 199, 3. 233, 2a. — Curia 199, s. 220. — St. Peter 68, 2. 3. 126. Rombach (B.A. Bonndorf), Ronbach 102, 4a. Romberg (Ruine bei Schapbach, B.A. Wolfach), Rümberg, Rflnberg, Ronberg 72, 6. 8. 10. n. 124, 3. 129. Ronsberg (Baier. B.A. Oberdorf), Ronsperg 202. Rorbach, Roribach s. Röhrenbach. Rordorf s. Rohrdorf. Ros— s. auch Ross—. Rosenberg (B.A. Adelsheim) s. Mönch. Rosenegg (B.A. Konstanz), Rossnegg, Rosnegg 5, iü. loa. 81, 4, 4a. 82, 2. 249, 2. — Hans 5, 10. 33,3. 3a. 74. 77, 3. 81, 4. 82, 2. 118, 5. 248, 1. s. — Heinrich 5, 10. 33, 3a. 77, 3. 81, 4. 82, 2 118, 5. 143, 5. Rosenfeld (O.A.Sulz), Rosenueld 178, 3a. —Schultheiß Hanns Mantz 254. — s. auch Friediugen. — Wernher 34, 3. 93, 7. — Wolf 140, 1. 232, 3. Rosla, Hanns v. 102, 3. Rosna (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Rosnow 14, 2. 31, 5. — Eberhart 14, 2a. *Rossberg (B.A. Wolfach), Rosberg 99, 3. s. 162. S. 164. Rossbühel 230, 15. Rosshopterin, Anna 49, 5. 197. Rossnegg s. Rosenegg. Rosswangen (O.A. Spaichingen), Roswagen 42, 9. Rost s. Rast. Rot, Adelheit 172. — Herman, Richter zu Vlm 32, 4. Rotein s. Rottein. Rotemburg s. Rottenburg. Roth (B.A. Meßkirch), Rod 187, 1. 2. — (O.A. Leutkirch), Rott, Kloster 230, 8. Rothach (füesst bei Friedrichshafen in den Bodensee) 190. 190, 2. 2a. 15. *Röthenbach (B.A. Neustadt), Rotenbach 29, s. 59. 252, 1. Röthenbach (Fluss), Rötenbach 25, 7. Röthenberg (O.A. Oberndorf), Retenberg, Reten- berg, Rotenberg 29, s. 59. s. 60. 275, 6. Rothenburg a/Tauber (Mittelfranken), Rotemburg uff der Thuber 230. 230, 5. 14. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 515 Rothenburg s. Rottenburg. Rothenfels (Baier. B.A. Sontbofen) s. Montfort. Rott s. Roth. Rötteln (B.A. Lörrach), Rotein s. Hochberg. — (Ruine, B.A. Waldshut), Rotelen, Rötteln- haim 220, 3. — Herman 81, 3a. Rottenburg am Neckar (O.A. Stadt), Rotemburg am Nekcher, Rotemburg, Rothenburg 25, ia. 93, 7. 2G7. 271, 2. — Landrichter Wemher Märheld 93, 2. — (Tirol), Rottemburg 143, 13. 219, 48. — Barbara 143,13.—Elßbeth 143,5. 13. 219,48 48a.— Hainrich 143, 5. loa. 13. Rottenspach 57, s. los Rottweil (O.A.-Stadt), Rötvvil, Rotwil, Rotwil, Rothweil, Rottwilr 5, 4a. 11. 14. 16,14.15:16.17. 18 19.19a. 19, 4a. 25, 14.18.22a. 26, 11. 33, 4. 39, 1. 3. 42, 1. 2. 49, 6. 6a. 52, 4. 56a. 3a. 5. 62. 64. 72, 3. 89, 2. 94. 94, 1. 98, 8. 99, 3. s. 159. s. 163. 6. 165. 108, 2. 113, 13. 129. 143, 4. 159, 5a. 11. 173, 6. 197, s. 6. 214,3. 3a. 219,45. 220, 3.230, 1. 3. 3a. 4a. 5. 8. 11. 12. 14. 233, 2a. 15. 243, 5. 247, 6. io. loa. 251. 275, 5. — Bürgermeister: Hainrich Cantzler 43, 5. — Cünrat Engelfrid 141, l. — Hanns Mäsli 56, 5. 247, 10a. — Kirchherren: Albreht von Bütelspach 99. — Renherr v. Nuwenegge 64. 64, l. — Hofgericht 4, la. 5, 7. 13, 3a. 18, 2. 19, 6a.26a. 25, 9. 13. 27, 25. 42, 9. io. 58, l. 72, 3. 4. 80. 81, 4a. 84, 2. 86. 94, i. 4. 109. 111. 115, 2. 131, li. 136, 2. 7. 141, i. 142. 155, 7. 167, 4a. 6. 6a. 173, 7. 183,14. 190, 6. 7. 7a. 13.199.199a. 220, 3. 224. 224, 2. 232, 1. 2. 247, 6. u. 248, 3. 254. 281. 282. — Hofrichter: Virich v. Klingen 13, 3. — Zaissolf v. Lupfen 86, 2. — Graf Herman v. Sulcz 109. 167. — Graf Johanns y. Sultz 19, 23. 94, 4. 155, 7. 183, 14.224. 248, 3. 254. 281. — Graf Rudolf v. Sultz 49, 2. 108. 109. 111. — Egolf von Wartenberg, gen. Wildenstein 5, 7a. 25, 9 72, 3. 94, 1. 111. 141, 1.142. 167. — Urteilsprecher : Haintz Hasch 167. — Hans Wehinger 94, 4. — Münze 108, 1. 260, 1. — Predigerkloster 19, 19. 26, 13. 30, 4. 247, 8a. 14. 14a. — Schreiber des Hofgerichts und der Stadt Jo- hans Billung 108. Rottweil Schultheißen: Hans der Bock 142. — Dietrich der Cantzler 25, 14. — Hanns Mäsliii 16, 14. 18. ■— Lienhart Schappel 99. — Bernhart Wolf 115, 4a. Rouber, Bertzschi s. Schaffhausen. Rouen (Norniandie), Rechthomagen, Domherr Mar- tinus Pinard (Pimardi) 245. Roussenbach 267. Roux, Le 245. *Bubacker (B.A. Ueberlingen), Rugacker 211. 211, 1. ia. 3. 4. 5. 5a. — Dominikanerinnen 211, 2. 3. 4. 5. 5a. 238. 238, 1. — Priorin Adel- hait Wagnerin 238. Ruch (Konstanzer Geschlecht), Ruh, Ruch, Cünrat 164, 6. 9. 10. 16. — Hans 105. 106, 1. 3. 4. — Rudolf 164, o. — ungen. 143, 4. *Rudenberg (B.A. Neustadt), Rüdenberg 225, 1. Rudolf, Wilhelm 230,' u. Rudolfingen s. Rulfingen. Rugacker s. Rubacker. Ruh, Aulbrecht 155, 4. — Ortolf 155, 4. — s. auch Ruch. Ruhestetten s. Rüschrit. Rülefiingen, Rülassingen s. Rielasingen. Rulfingen (Hohen/oll. O.A. Sigmaringen), Rü- dolfingen 33a. Rüm, Adelheit 25, 8.10. 10a. — Berchtolt 25, 2. 2a. —■ Dietrich 25, 5. Rümberg, Rünberg s. Romberg. Rümlang (Kant. Zürich), Rumlang, Rymmlang, die 9. — Dietrich 151, 1. 154, 4. — Heinrich 139, 4. 194. 198. — Virich 19, i8a. 113,4.136, 9. 151, 1. Runs s. Rauns. Runsthal (abg. bei Villingen), Rumstal 5, 2. Rüschrit (jetzt Ruhestetten, hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 106, 3. 187, 1. 2. 264. *Ruschweiler (B.A. Pfullendorf), Rützetschwiler, Rüstanswiler, Rüssenswiler 106, 3. 255. Rust, Oswald 230, u. Rut— Rud— s. Ried— und Reut—. Rute, Rüti, Rütti s. Reuthe, Reuthin und Höhreute. Rützetschwiler s. Ruschweiler. Rüxingen s. Riexingen. Saal (Saalhof, Kant. Zürich), Sal, Hans 16, 19. Saarwerden (Deutsch-Lothringen) s. Mors. 65* 516 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Sachsen, Sahssen 195, 5. 9. — Spiegel 195, 5 - 5i. Sachsenheim (O.A. Vaihingen), Sachfienhain, Caspar 220, ib. — Hans 34, 12. — Herman 34, 14. Säckingen (B.A.-Stadt), Sechingen 25, 5a. Sal s. Saalhof. Salbadingen, Salbedingen s. Salrnendingen. Salem (B.A. Ueberlingen), Salmenschwiler, Sal- mansvviller, Salmenswil 1, 2. 7, ia. 10. 23. 31, 2. 5. 53. 75, 3. 83. 83a. u. 84, 1. ia. 85. 85, 2. 2a. 5. 105. 105, 1. 2. 3. 4. 5. 106, 2. 110. 110». i. 125, i. 148. 161, ß. 7. 164, 7. 7a. 13. 182, 2. 184, 2. 203, ia. 206, 1. ia. 208, 1. 213, 1. 3. 10. 256. — Äbte: Jeori, Jörg 161, 7. 184, 2. 256. — Ludwig 4, 28. 7, 2. 105, 4. 5. 6. 213, 10. — Mathaeus 160, 5. — Peter 31, 5. 105, 3. 213, 3. 228, 2. — Wilhelm 105. — Grosskeller und Pfisterherr Hans der Gräter 83, 2. — Vogt Jacob Sutor 273. Salgans s. Sargans. Salm (Viel Salm, Belgien), Grafen 220, ib. Salmanswiller, Salmenschwiler s. Salem. *Salmendingen (Hohenzoll. O.A. Gammertingen), Salbedingen, Salbadingen, Salmading 97. 97, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 195, 11. 232. — Elsbet 97, 2. Sandegg (Kant. Thurgau) 67, 6. 85, ia. St. Angnes, Kloster s. Schaffhausen. St. Benedicti ordo 126, 1. 160, 7. St. Blasien (Schwarzwald), St. Plesien, St. Blä- sein, St. Blesin, St. Blesy, St. Bläsyen, Kloster 1, 1. 17,2a. 25, 10. 10a. 27, 3. 8. 57, S. 108. S. 109. 57, a. 66, a. 82. 82, 3. 151. 154. 154, t. 2. 4. 172. 181. 241, l. 247, 4. 276, l. — Äbte: Berhdold 276, l. — Cristoffel 154, 4. — Heinrich 1. 3, i. 2. 4. 17, 2. 27, s. 82. 247, 4. — Johanns I. 27, 8. 151. — Johanns IL 172. — Niclaus 1, 4. 17, 2a. 38, a. 82, 3. — ungenannt 82, 3. — Propst Cfinrad 276, i. St. Brigidae ecclesia 1. St. Katharinenthal (Kant. Thurgau), Kloster 25, 5a. 30, 3. 3a 241, 2. St. Clarae ordo 68. 68, 2. St. Francisci ordo tertiae regulae 13, 4. 68. 68, 2. 3. 213, 1. — vgl. Minoriten. St. Gallen, St. Galla 27, 27. 38, a . 75. 113,17. 143, 10a. 148, 1. — Kloster 5. 82. 99, 3 S. 162. 183, 7. 205, 2. 247, 9. 9a. 252, 2. — Äbte: Caspar 5,14.14a. 79a. _ Cfln 5, 5. 5a. 79a. 205, 2. — Eglolf 5, 5a. 14.38a. — Geori 5. 120, 1. —Hainrich 5, 5a. 38a. — Virich 5, 14a. 247, 9a. St. Georgen (B.A. Villingen), St. Gerieu, Kloster 5, 8. 13. 27, 3. 99. 143, 4. — Äbte: Hainrich 99. — Johans 5, a. 27, 9. 15. 199, 2. St. Georgenschild (schwäb. Rittergesellschaft), 33, 8. 195a. 219, 2a „ 13. 20. . 21. 220, Ib. 2. 23Ö7~4 10. 11. 14. 15. 243, 3. 975, 1-j t. 4h. fi. 7. 8. 8a. St. Johanns Orden s. Johanniter. St. Märgen (B.A. Freiburg), Cella s. Mariae in Nigra Silva, Kloster 26, 7. 9. 78, 2. — Äbte: Berhtolt 78, 2. — Johannes, Hanns 26, 9. 113, 17. St. Michael (bei Bozen, Südtirol), St. Michel bei Triendt 58, 2. St. Petri castrum (Cast. S. Pietro, siidöstl. Bologna) 164, 5. Sargans (Kant. St. Gallen), Salgans s. Werdenberg. Särnentingen s. Sernatingen. Sattelbach (O.A. Ravensburg), Satelbach 126, i. ^Sattelbogen (Grenzpunkt bei Schluchsee) 57, 5. 108. Sauldorf (B.A. Messkirch), Suldorf 4, 2. 92, 2. 240. 240a. 264, i. — Kirchherr Johannes Zeniler 126, 1. Saulgau (O.A.-Stadt), Sulgen 131. 195, ia 199. 213, 1. 3. 13. 235a. 268. 271. — Bürgermeister Hans Antwart 235 a. — Kirchherr Conrad Lllllin 1, 5a. 105, 4. 131, IO a. 164, 19 a. 235a. — Schulmeister Herr Peter Kungschlacher 235a. — Stadtammann Michel Barner 235a. — Fridericus (s. auch Konstanz) 1. — Petru dictus, 10. Sausenburg (Ruine bei Malsburg, B.A. Mühlheim), Susemberg s. Hochberg. Scala, della s. Layter. Schaffhausen, Schäffhusen, Schaupfhusen, Schauff- husen, Scaffusen 5, 7a. 9, 2. 3. 3a. 17, 4. 19, 24. 25, 3. 11. IIa. 27, 2. 2a. 11. 20. 39, 9. 42, 4. 47. 50, ia. 2. 58, i. 64, l. 69. 73, 3. 74. 77, 7a. n. 79, 8. 80a. 82, 3. 86, 2. 102, l. 4a. 5. 113, 8. 117, 1. 120. 127, 5. 128. 128, 1. 143, 1. 4. 4a. 159, 7. 11. 164, 1. 172, 1. 2. 183, 2. 3. 12. 185. 187, 2. 191. 194, 1. 2a. 198. 212, 2. 3. 219, 6. 20. 21a. 23a. 45. 220, la. Ib. lo. 2. 221, 1. 230, ii. 243. 243, l. 2. 3. 4. 4a. 5.7. 248, i. 257, 1. la. (s. auch Imthurn). —Bürgermeister: Hainrich säst ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 517 Barter 219, 4. — Hannfi Nutzli 77, 4. 6. 7. — Hans V; Winckelskeim 77, 4. 6. 7. — Vogt . Hainrich von Randegg 1, 3. 86, 2. 120. 128. 143, i. 194, l. 257, ia. — Maß 50, ia. 82. 98, 2. 5. 11. 120, 2. 160, 7. 172, 2. 183, 2. 5. 7. 8. 10a. n.iia. 13. 244. — Münze u. Währung 79, 4. e. 8. 86. 118, 3. 120, i. 128. 143, 4. 172, 2. 183, 2. 3. 12. 278, i. — Rat, kleiner 73, 3. — Spital 156, 5— Stadt- schreiber Walther Spieß 77, 6. — Kloster Allerheiligen 135. 257, ia. ■— Äbte: Bertholt, Bechtoldt 1, 3. 27, 16. 135. 278, i. — Walter 27, 2. — Kloster St. Angnes 278, l. — Amman Bertz- schi Rouber 278, l. Schalksburg (Ruine bei Stockenhausen, O.A. Balingen), Schaltzburg, Schalczburg 16, i. 275, 4. 6. 8. *Schapbuch (B.A. Ueberlingen), Schatbflch, Schap- puch 23. — Landgericht 37*. 83a. 84, 4. 85, 4. 5. 190, i. 7. 195, 7a. 213, 2. — Landrichter Hanns Ammann 190, i. Berhtolt 85. — Claus Hiller 85, 5. 125, l. 213, 2. — Hainrich Hayn- nian 85, 4. — Herman der Snaiter 23. — Hainrich der Waibel 37a. (vgl. Heiligenberg). — Landschreiber Cünrad 2. Schappel (Rottweiler Familie) 98, 8. 99. 197, 5. Schatzberg (Ruine bei Egelfingen, O.A. Riedlingen) 199. 199a. — s. auch Hornstein. Schätzer, Jörg 113, 16. Schauenburg (Ruine bei Gaisbach, B.A. Oberkirch), Schöwenburg, Schowenburg (s. auch Winterbach), Bechtold 41,3a. —Kunemann 41,3a. —Cunratt 27, 17. — Volmar 41, 3. —Hans, gen. Hefinger 95, i. 2. 3. — Ludwig 41, 3a. — Familie Burggraf: Anna 100, i. — Fritsch 100, i. — Heintz 100, l. — Schwicker 52, 5. Scheer (Bezirk, früher Scherragau), Schär, Scher s. Harthausen. — (O.A. Saulgau) 285. — s. auch Reischach. Scheidegg (B.A. Lindau), Schaitegg 202. 202a. 232. 232, 2. Scheinach s. Schienen. Schelklingen (O.A. Blaubeuren) 195, ia. Schellang (Kemptner Geschlecht), Scholang, Jacob 230, 8. 14. Schellenberg (Ruine, Fürstentum Lichtenstein), Anna 26, 16. — Bärbeli 79a. _ Berchtold 19, 27. 25, 23. 26, 1. 5a. 6a. 11. 14. 15. 16. 27, 23. 25. 36, 6a. 79a. 4a. 113, 17. 128, 7. 9. 251. — Burkart 26, 1. 5a. 6a. 7. 79a. 4a. 128. 128, 1. 2. — Claranna 26, 6a. 7. — Conrat 5, 7. 7a. 25, 18. 26, 1. 5a. 6a. 7. 9. 10 11. 30, 1. 36, 4a. 79a. 4a. 6. 113, 11. 128. 128, 1. 2. 4. 4a. 5. 156. 156, 7. 183, 8. 219, 4. 220, 2. 247, 10. — Conrat (zu Meringen) 233, ia. 2a. 8a. — Töltzer, Dol- lintzer, Tollenzer 26, 6a. 7. 8. 70, 3. 131, 4. — Gebhart 26, 5a. — Gebhart zu Küslegg 164, 19a. — Gut, geb. v. Blumberg 26, 5a. 6a. 7. — Hainrich 26, 16. — Hans 233, 8a. — Mar- quard 156. — Petter 233, 8a. — Urfiele s. Lindau. — trugen. 156, 4. Schenk (von Ittendorf) 105, l. *Schenkenberg (bei Einmingen ab Egg) 17. 71a. 74, 3. 118, 5. 158. 158, i. — s. auch Heudorf. *Schenkenzell (B.A. Wolfach), Scbenckenzell, Schenkazell 27, 13. 72. 72a. l. ia. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 9a. io.li. 260, i. — Kirche st. Virich 72, 2. 260, l. — Leutpriester Hainrich 72, 2. 260, l. Schenn— s. Schön—. Schennberg (wohl Schömberg, O.A. Rottweil) 4, 25. Scher s. Scheer. Scherlach (Fluss im O.A. Riedlingen), 114, 5. Schienen (B.A. Konstanz), Schinach, Schinen, Schonau, Schinaw, Scheinach 98, 2. 230, 8. io. n. 13. —Wernher220, ic. 230, 8. io. n. 12. 13.14.15. Schienerberg (bei Schienen) 230, 12. 13. *Schiggendorf (B.A. Ueberlingen), Schigendorf, Schugendorf 148. 148, 1. 2. Schilling (schwäb. Rittergeschlecht), Schulung, Burkhart 97. 97, 3. 131. 166. — Georg 230, 15. — Haintz 166. 220, ib. 230, 15. — Vrsell 166. Schiltach (B.A. Wolfach), Schiita 68, 1. 72, 2. 3. 115, 3. 4. 5. 178. 178, 3a. 275, 6. — Kirchherr Cünrat Messing 260, 1. — Herzöge v. s. Irs- lingen. *Schiltau (Ruine in Jungnau, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Schiltow 43. 43, 3.6. 8.9. 10. 232. — die v. 43, 3. Schilteck (O.A. Oberndorf), Schiltegg 5, 11. 275,6. Schilter (Konstanzer Familie) 105, 3. 5. 111, 3. 206. 210, 1. 2. 3. 4. 4a *Schiltwende (B.A. Neustadt), Schiltwendi, Schilt- wengy 109. 109, 1. 225, 1. 518 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. iswi Schinach, Schinaw s. Schienen. Schindelli, Conrad 164, 7. — s. auch Ravensburg. *Schlatt am Randen (B.A. Engen), Slatt 79, 8. 240. 240 >. 278. 278, l. *Schlatterhof (B.A. Engen), Schlat uf Eggen 158, l. 182, 2a. 191. 191, i. Schlegelholtz (Orfcenauer Geschlecht) 188. 188, i. Schieitheim (Kant. Schaffhausen), Slaithain, Schlait- heim 86. 118, i. 248, 2. 249, 2. — Kirchherr Conrad 35. Schlihti (wo?) 128, 2. Schlitters (Tirol, Unterinnthal), Schlittern 143, 13. Schluchsee (B.A. St. Blasien), Schlüchse, Schlüch- sew, Slüchsew, Schlüchs 57. 154. 154, l. 2. 3. 4. — (See) 57, s. ios. 154, 4. Schlucht (Fluss) 9. Schlupf (Rittergeschlecht zu Bittelbrunn), Ka- therin 176». - Cflnrat 113, 1. 117. 146, 2. 176 a. 1. — Elisbeth 176». — Fridrich 117. — Hainrich 113, 27. 28. 169, la. 176. 176l 207, 1. 220, ib 246. — Hans 27, 4. 117. 176. 176a. — Helena 183, 5. — Henni 117. — Mathis 176a. _ un gen. 143, 4. 189, 3. Schmalegg (O.A. Ravensburg), Schmalnegg 144, 2 190, 10a. Schmeie (Nebenfinss d. Donau), Schmieh, Schmyech, Smih 111, 1. 137. 264. *3chmeien (Ober-, Unter-, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Sehnliche , Schmyhen , Schmychen, Smycheu, Smiehain 15. 43, 3. 6. s. 111. 111, 1. la. 2. 3. 4. 232. Schmiech (jetzt Stille Musel bei Donaueschingen) 26, 14. Schmyech, Schmyhen s. Schmeie, Schmeien. Schnait (Hof bei Steinach, B.A. Wolfach), Sneit, Anne s. Lichtenfels. — Annly 54. — Bertholt 54, 4. — Cünrat 54. — Dietterich 54. — To- rote 54, 1. — Erhart s. Zell a/Harmersb. — Gertrud 54, 4. — Güte, geb. v. Lichtenvailz 60. 60, 1. - Hans 54, 4. — Hug 54, 1. — Walther 52, 2. 60. 60, 1. Schnollinger, Schnellinger s. Stein. *Schnellingen (B.A. Wolfach), Snellingen 52. 52, 1. 2. 100, 3. 113, 20. 277. 277, 2. 7. — Anna Burggräfin 52, 2. 124, 2. — Claur s. Ippichen — Clere 52, 1. 2. 6. — Hanman 100, 1. — Hans 52, 1. 2. 3. 4. 6. 100, 1. 124. — Hans Keck 100, 5. — Heinrich 54, 5. 100, 1. — Margrede 52, 1. — Mene s. Windeck. — Rudolf 27, 17. 41, 5. 5a. 52, 1. 2. 3. 4. 5 6. 54, 5. 95, 1. 100, 1. 124. 124, 2. 204. 250, 1. — Suse s. Stoll. — Wigerich 52. 52, 1. *Schnerkingen (B.A. Messkirch), Snerkingen 4, 3. 12. 12a. 18. 19. 25 203, la. 2. 224. 224, 1. 2. Scknewlin (Freiburger Familie), Sneweli, Snewlin, Bernlop 72, 4. — Hanman 78, 3. 4. 109. 154. — Herman 52, i. — Johans 30, 5. 78, 3. Scholang s. Schellang. *Schollach (B.A. Neustadt), Schola 225, l. Scholoch s. Schonloch. Schömberg s. Schennberg. Schönach (Gross-, Klein-, B.A. Pfullendorf), Schön- aich 1. 106, 3. Schönau (schweiz-vorderösterr. Geschlecht), Schon- naw, Albrecht, gen. Hiirufs 183, 4. — s. Schienen. Schönbentz, Johannes 213, l. — Leonhard 164, 7. Schönbrunnerhof (B.A. Pfullendorf), Schennbrun- nen, Schönbrunn 134, i. 215, l. Schönenbach (B.A. Villingen), Schonow 223. 223, i. Schönenwerd (Kant. Solothurn\ Werd s. Randegg. Schonerlach (Oberelsass) 143, 7. *Schonloch (abg. bei Messkirch), Scholoch 4, 3. 13, 3. 18. 18, 1. 2 — Hans s. Sigmaringen. Schonnaw s. Schönau. Schonow s. Schönenbach. *Schopfloch (B.A. Engen), Schopfenloch 189, 4. Schorp zu Freudenberg, Cünrat 208. 208, 2. 3. 256. Schowenburg s. Schauenburg. Schramberg (O.A. Oberndorf) 275, 4. 5. 6. 8. Schratzburg s. Schrotzburg. Schrei s. Pfullendorf. Schriber, Michel von Hausach 178, 3a. Schrotzburg (B.A. Konstanz), Schretzenburg,Strotz- burg, Schratzburg, Gratzburg (sie) 220, io. 230. 230,4. 6. 8.10. 11. 12.13.—derSchrät-/.berger220, ib. Schügendorf s. Schiggendorf. Schuler (schwäb. Rittergeschlecht), Schüler, Schüler, Hanns 282, 1. — Ott 4, la. 6. 9. 10.' 27, 6. 43, 2. 67. 67, 4. 113, 6. 137, 2. 2a. 200, 2. 213, 5a 226. Schulersberg (B.A. Wolfach), Schulersberg 41, 8. Schultheiß (Konstanzer Chronist) 219, 11 a. 220, Ib. a. Anm. 230, 11. 271. H ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 519 Schultheißen v. Haßlach (Geschlecht), Anna 27, 17. — Haus 25, l. 27, 17. — v. Hüfingen (Rittergeschlecht) 99, 3. s. ieo.— Anna, geb. v. Wartemberg, gen. v. Wilden- stain 19, 4a. — Anna, geb. Stülingerin 128, 7. 247, 9a. — Berchtold, Bentz 19, 4a. 25, 5a. 26, 3. 30, i. 156, l. 157. 197, 3. — Berchtolt, Leut- priester zu Hüfingen 26,3. — Berchtolt zu Vi- lingen 19, 27. 128, 7. 233, 14. 247, 9a. — Bride, geb. v.Hodorf 25,5a. —Burk, Burkart 25,5a. 156, 1. — Kathrin, geb. Viesin 233, ia. — Cünrat 156, l. — Cüntzlin 25, 5a. — Eberhart 156, l. — Eberlin 25, 5a. — H. 233, ia. — Hainrich 25, 5a. 26, 3. 30, i. 156, l. 157. 197, 3. (s. auch Villingen). — Pfaff Hainrich 19, 4a. — Hans Johans 25, 15. 26, 3. 30, l. 156, i. 233, ia. 247, 9. 9a. — Hans zu Vilingen 38a. — Hans zu Brulingen 19, 4a. — von Schaffhausen, Angnes 118, 2. — Brid 118, 2. — Diethelm 194, i. — Egbrecht 118, 2. — GStfrid, Götz 77, l. 194, 2. 2a. — Hans 77, i. — s. Randenburg. Schüssen (Fluss) 84.84, l. ia. 190, 5. 5a. 10.195, io. Schussenried (O.A. Waldsee), Kloster, Abt Hainrich 47. Schuttern (B.A. Lahr), Schutter 41, s. 60, 3. — Kloster, Abt Wilhelm 41, 6. 72, 9. Schutterthal (B.A. Lahr), Schutterdal, Hans 52, i. 4. 260. Schwaben, Ober-, Nieder-, Swaben, S woben, Swauben 11. 25, 17. 72, 8. io. u. 78, l. 113, 3. 136, 3a. 7. 143, 10a. 192. 195a. 4. 5. 6. 9. 219, 42. 43 a. 48. 275 n. 5. G. 7. — S. auch St. Georgenschild. — Herzog Gerolt 195, 5. —Landgericht 202a. — Landvogtei 73, 3. 77, 4.5. 84, ia. 105. 106. 131, 12. 145. 145, l. 3. 190. 190, 2. 2a. 3. 4. io. 13. 15. 202.230, 14. 271. — Unter- landvogt Georg Khreel 190, i. —• Städtevereinigung, Niederer Bund 230. 230, 8. 12. 13.— Spiegel 195, 5h. — Währung 13, 3a. *Schwäblishausen (B.A. Pfullendorf), Schwebliß- husen 273. 273, 1. ia. Schwäger (Konstanzer u. Schaffhauser Geschlecht) 111, 3. 172, 2. 183, 12. Schwaigern (O.A. Brackenheim), Schweygern 196». Schwanau (bei Erstem, Unterelsass), Schwangau 72, 6. Schwandorf (B.A. Stockach), Schwaindorf, Swein- dorf, Swayndorf 4, 25. 29, s. 59. s. 60. 105. 177. 254. 254, 1. — Anna 233, 2a. 247, s. — Cuni Cftnrat 18, 1. 233, 2. 254, 3. — Gutta 247, 8. — Hainrich 13, 2. 3. 3a. 16, 12a. 18, 2. —Hans 13, 2. 18, 1. 2. 27, 0. 233, 2. — Hans v. Ruti 4, 4a. 7. 10. 18, 2. 70. — Vrsnla 13, 2a. 18, 2. — Walther 254, 2. 3. — Wernher 233, 2. *Schwaningen (B.A. Bonndorf), Suaninggen, Swai- ningen, Swanningen, Schwiningen 73, 2. 86. 86, 3. 102, 4a. 212. 220. 220, 2. 248, 2. Schwartz (Konstanzer Familie), Swartz, Cünrat 39, 9 164, 1. — Hans 39, 9. — Low 164, 1. ia. 6. — Margaretha s. Hornstein. Schwarza (Fluss), Swartza 57. Schwarzach (O.A. Saulgau), Swartzach 285. Schwarzburg (Thüringen), Graf Heinrich, Herr zu Arnstetten und zu Sundershusen 195, ß. Schwarzenbach (B.A. Bühl) 41, 3. 3a. *Schwärzenbach (B.A. Neustadt), Swartzembach 40, 4. 146, 2a. Schwarzenberg (Mittelfranken), Swartzenberg, Ku- nigunde 248, 1. 2. 3. 4. 5. — Johanns 248, 2. Schwarzwald, Nigra Silva, Swartzwald 1. 3. 3, 1. 4. 17, 2. 27, s. 68, 1. 2. 3. 78, 2. 82. 82, 1. 102, 1. 120, 2. 139, 2a. 168, 2. 194, 1. 199, 2. 224, 1. 225, 1. 276, 1. — s. auch Riedern, St. Märgen. — Oberer und Niederer Bund vff dem, 22 o. Schweidnitz (Schlesien), Sweidnicz 100. Schweinhausen (O.A. Waldsee), Svvayhusen 285. Schweinheim (Unterfranken), Sweynhehn, Heinrich 149, 13. Schwend (Züricher Geschlecht) , Swend, Johans 164, 19. 219, 41. Schwendi (O.A. Laupheim), Cecilie 155. 155, 2. Schwenningen (B.A. Messkirch), Swenningen4, 26. — (O.A. Tuttlingen) 99, 3. s. 166. 247, 4. — von (Schwenninger) 247, 14. — Fridrich 247, 4. Schwerzen (B.A. Waldshut) 118, 4 Schwiningen s. Schwaningen. Sechingen s. Säckingen. Seckendorf (Mittelfranken), Haintz 220, ib. Seebach (fliesst in die Ostrach) 264. Seedorf (O.A. Oberndorf), Sedorf, Sewdorf 16, 18. 285. Seewangen (B.A. Bonndorf), Segwangen 225, 2a. Segonzano (Cembrathal, Südtirol), Gufetzan (so verschrieben) 143, 13. 520 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Seitingen (O.A. Tuttlingen), Sitingen, Sittingen 27, l. 99, 3. s. 166. 156, 4. 258. Seigetsweiler (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Sel- gensweilr, Selgerschwiler 264. 287. Selhofer (Pfullendorfer Geschlecht) 272, l. — s. auch Pfullendorf. Sendelbach (B.A. Oberkirch) 41, 3a. Seng (Engener Geschlecht), Seeng 159, ia. 173, 3a. 230, 15. — Ortlieb 230, 8. — s. auch Engen. *3ennberg (B.A. Pfullendorf), Sendperg 161, 7. *Sentenhart (B.A. Meßkirch) 187, 2. 274. 274, 1. 2. 3. 3a. 4. *Seppenhofen (B.A. Neustadt), Seppenhouen, Ep- penhouen 29, s. 59. 79a. 252, 2. — Brid 252, 2. Sernatingen (Ludwigshafen, B.A. Stockach), Sär- nentingen 1, 4. 4, 18. 84. 195, io. *Serren (B.A. Wolfach), Obere Serren 100, 3a. Sevogel, Cünrat 105, i. Sickingen (B.A. Bretten), Bernhart 220, ib. — Burggrafen: Anna 124, 2. — Swicker 124, 2. — vgl. Schauenburg, Schnellingen. Sydin (Markdorfer Geschlecht) 184. 184a. i. 216. Siegel*: Abensberg, Gräfin Agnes v., s. Werdenberg. Allaiendshofen, v.: Friedrich Bik 56, 3 —Heinrich 26, 14. 36, 4. 113, 20. 214, 6. Abbild. Nr. 69. 247, is. Abb. Nr. 57. 251. — Johanns, Hans 36. Abb. Nr. 3. 36, 4. 49, 5. 233, im. — Pfaff Hanns v. A., Kirchherr zu Wnltertingen 94, 5. — Hans Ulrich 26, 14 36, 7. 156, 6. Amtenhausen, Kloster 99, i. u. 2. Balb s. Balm. Balgheim, Baihain (auf dem Siegel: Balghan), Burkart 41, 4. 247, 6. — dessen Frau Gred Anna Steynmeigerin 41, 4. — Ballcan (auf dem Siegel: Balghan), Diether, Amtmann auf Schloss Wildenstein 16, 5. Balm (auf dem Siegel: Balb), Otto 25, 2a. Bärenbach, v.: Cflnrad 24. Abb. Nr. 2. — Hans 234. — dessen Frau Margrethe Jimg- lingin von Wolfach 234. Bettenbrunn, Kapitel 126, l. 161, 9. 213. Abb. Nr. 49. 228. — Guardian Friedrich 59, 2. — Propst Heinrich 213. Bichishausen, Hanns Truchsess v. 280. Siegel: Blarer, Ursel s. Heudorf. Blumberg, v.: Albrecht 170. — Burkart 26, 5. — Conrad 5, 5. — Diethelm 78. — Güta s. Schellenberg, Bertholds Gemahlin. — Heinrich 5, na. Abb. Nr. 50. 241. — Rudolf 19, is. Abb. Nr. 43. 49, s. 78. 113, n. Blumegg, v.: Balthasar 30, 5. 198, l. — Engelhart 30, 5. — Haus Strich 223. — Heinrich 30, 5. 139, 2. — Johann 139, 2. —Martin 124, io. 139, 2 — Melchior 30, 5. Otteman 139, 2. — Rudolf 139, 2. Branthoh, Conrad, Vogt zu Hausach 113, 7. Bräunungen, Stadt 276. — Kirchherr Conrad Wislip 25, 7. Brunner, Berchtold s. Honberg, Leutpriester. Büchern, v. : Fridrich 124, 4. — Herman 54. Abb. Nr. 13. — Otteli 54, 3. Buman, Paulus, Haslacher Schultheiss 259. Bucz s. Puz. Cappel, Kirchherr Heinrich der Rote 3, 3. Keller, Burkart 25, 7. — Hans der K. ze Brü- lingen 25, 15. — Heinrich K., Schultheiss zu Husen (Hausach) 113, 29. — Peter K. von Husen (Hausenvorwald) 36, 4a. Kirchberg, Anna v. s. Gundelfingen, Degen- harts Frau. Kitzi, Merkli, Vogt zu Hüfingen 79, 4a. Kutli, Conrad (zu Esslingen) 88. Thannheim, v. (Villinger Geschlecht), Conrad 38, a. Abb. Nr. 1 >. — Hans 38, a. — Rudolf 38, a. Trochtelfingen, Stadt 93, 4. 149, Anm. b. Abb. Nr. 30. Ehingen, Kirchherr u. Dekan Cünrat von Em- mingen 111, l. Egen, Burkart 113, i. Emershofen, Stephan v. (Bruder des Heinrich von Blumberg) 241. Eminger, Peter, zu Emmingen 159,9. Abb. Nr. 64. Emmingen, Cünrat v, s. Ehingen, Kirchherr. Engen, Stadt 39, i3a. 117,2. Abb. Nr. 29. 182, 2a. 219, 4. 9. 31. Erzingen, Heinrich v. 102, 4. Eschinger, Johans der E. von Fürstenberg 160, 3. Abb. Nr. 21. *) Bearbeitet von Registratur A. Scheitle. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 521 Siegel: Felsenberg, Velsenberger, Conrat 247, 15. Abb. Nr. 59. — Hans, 113, 26. 29. 124, 7. 8. Vogt, Fridrich s. Hattingen. Frickingen, Pfarrer Andress Rechnow 1, 5a. — Albrecht der Frickinger 1, 2. Friedenweiler, Konvent 26, 15. Abb. Nr. 62. 79, Anm. a. Frye, Hainrich der F. von Bürron, gen. der Lantricbter 161, 1. Fürstenberg, Stadt 247, 15. Abb. Nr. 58. — Grafen: Conrad 26, 15. 109, 1. 156, 5. 7. 225, 2. 271, 5. — Egen 79, 7. 109, 1. — Heinrich 5, 6. 19, 5a. 25, 2a. 30, 1 u. a. 78. 79, 7. 109, l. 177 u. l. 225, l. — Hug 12. Ganser, Berhtolt, Schultheiss zu Fürstenberg 247, 7. Geisingen, Stadt 160, 8. Gengenbach, Abt Egnolf von Wartenberg s. Wartenberg. Gippichen s. Ippichen. Gremlich, Ulrich, zu Menningen 67, 8a. Gundelfingen, v.: Degenharts eheliche Wirtin Anna v. Kirchberg 34, l. — Erhart 131,13. — Fridrich 34, 4. 5. 155, l. Abb. Nr. 31. — dessen Witwe Angnes, Gräfin v. Eber- stain 34, 10. — Hans 34. 34, l. — Jörg 131, 13. Abb. Nr. 73. — Steffan 32. 34, l. 2. 131, io. — dessen Ehewirtin, Greth von Hewen 34, 2. — Swigger 32. 34, 1 (für Hans v. Gundelf.). 34, 4. — Wilhelm 231, 1. 242. Günther v. Hüfingen 56, 3. — Hensli 36, 4. Habnüt, Herman s. Messkirch, Kirchherr. Hagg, Hans s. Haug. Haslach, Stadt 41, 7. 8. 52, 3. 54, 3. 100, 2 u. Anm. a. 3 Anm. a. Abb. Nr. 56. Hattingen, Fridrich Vogt zu H. 81, 3. Abb. Nr. 27. Haugg, Hagg, Hans, Johannes 52, 4. 115, 3a. 141, 2. Hayingen, Stadt 131, u. u. Anm. a. Abb. Nr. 37 u. 38. Heiligenberg, Landgrafschaft, Landrichter zu Schatbuch: Herman der Snaiter 23. Abb. Nr. 1. — Cünrat Berhtolt 23, a. Abb. Nr. 19. — Claus Hiller von Bachi 85, 5. — Berchtold Haslach 190, u. Abb. Nr. 66. 213, VI. Siegel: 9. 226, l. Abb. Nr. 53. 238. 256, a. Heudorf, v.: Bilgrin 4, ia, Abb. Nr. 9. 16, io. 34, 2. — Burkhart 214, 6. Abb. Nr. 68. 222, 3. — Caspar 31, 6. 34, 15. 61, ia. 173, 7. — Hans 148, 2. 173, 7. 200, 2. — Hans Mathis 222, 3. — Ortolf 105, 5. 6. 173, 7. 222, 3. — Ursel, (geb. Blarerin v. Wartensee), Johans' von Heudorf zu Owelfingen sei. Witwe 214, e. 222, 3. Abb. Nr. 70. Hewen, v.: Burkart 40. Abb. Nr. 5. — Friedrich 219, 14. — Greth s. Gundelfingen, Steffans Ehewirtin. — Heinrich 40. Abb. Nr. 6. — Johans 81. 113, l. — Peter 33. 127, 3a. Abb. Nr. 23. 189, l. — Wolfram 189, l. Hiltbrant, Katherin, Frau Albrechts von Mar- pach 18, i. Abb. Nr. 14. Hohenfels, Vrsell s. Jungingen, Wolfgangs Frau. Honberg, Leutpriester Pfaff Berchtold Brunner 211, 4. Hübschman, Heitzman und Hans 41, 4. Hüffngen s. Günther v., und Schultheiß v. Hut, Hans der, Amman 34, 4. Immendingen, v.: Heinrich 30, ia. Abb. Nr. 34. Ippichen, Gippichen, v.: Albrecht, Aulber 100, 5. 124, 4a. 6. 7. 8. 141, i. 188, 2. Abb. Nr. 54. u. 55. — Aulbers des alten ehel. Frau Clar von Schnellingen 141, 1. — Aulbers des jungen ehel. Frau Jenaphe, Genefe von Marbach, Witwe Egnolfs v. Walstein 124, 7. 141, 2. — Barbara s. Sünchingen. — Die- bolt 54, 9. 112, 2. 124, 8a. 9. io. 250, i. Abb. Nr. 67. 277. 277». Jungingen, v.: Burkart 43, 2. — Wolfgang 43, 2. Abb. Nr. 10. — dessen Frau Vrsell von Hohenfels 43, 2. Jüngling, Hanman, Johann 52, 4. — Paulus 52, 2. Jünglingin, Margrethe, gen. Messingin, 108, 5. — v. Wolfach s. Bärenbach, Hans v., Ehefrau. Läder (Leder), Wernher der s. Mundelfingen, Leutpriester. Landeck, Wilhelm 100, 5. Löffingen, Stadt 252, 2. Lupfen, v.: Brun 233, 12. Abb. Nr. 41. — 522 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Siegel: Eberhart 39, 8. — Heinrich 214, 5.u.Anm.a. 219, 4. Abb. Nr. 51. 219, u. 18. 41. — Johanns, Hans 143, 4a. 6. Abb. Nr. 33. 164. 214, 5. 249, 2. Abb. Nr. 72. — Sigmund 214, 5. u. Anm. a. 219, 4. 18. 41. 249, 2. 284, 1. Mailin, Eberhart s. Messkirch, Kirchherr. Marbach, Jenaphe, Genefe , s. Ippichen, Aul- bers des jungen Frau. Marpach, Albrecht von, dessen eheliche Wirtin Katherin Hiltbrant s. Hiltbrant. Marschalk, Sigbolt 188, l. — Sygli, Kirchherr ze Husen (Hausach) 112. Abb. Nr. 24. Messkirch, Stadt 31, 6. Abb. Nr. 46. — Kapitel der Chorbrüder 4, 4b. Abb. Nr. 12. — Kirchherren: Herman Habnüt 4, ia. 3. — Eberhart Mailin 4, ia. Münch Jos s. Rosenberg. Mundelfingen, Munolfingen, Heinrich v. 22, l. Abb. Nr. 25. — Leutpriester Wernher der Läder (Leder) von Meringen 79, 2. Neidingen (Auf Hof), Konvent 19, 5a. 21. 26, 13a. 30, 4. 79, 7. 81, 2. 89 u. Anm. 1. 91. 91, 1. 2. 156, 2. 160, 2. 4. 6. 247, 1. 8. 11. 12. 13a. — Priorin 19, 5a. 30, 4. 79, 7. 81, 2. 89. 91. 91, i. 156, 2. 160, 2. 247, 8a. n. 12. Neuhausen, Ruf v. 183, 6. Abb. Nr. 45. Neustadt, Stadt 225, 2a. Abb. Nr. 61. Offtringen, v.: Hanman 185, 2. — Hans Heinrich 185, 2. Abb. Nr. 63. Öttingen, Agnes v.,Wwe., geb.v.Werdenberg 232. Puz, (Bucz), Franz zu Messkirch 92, 2. Ramstain, Walther v. 27, 17. Rechnow, Andress s. Frickingen, Pfarrer. Reckenbach, Hanns 104, a. Abb. Nr. 35. 250, 3. Abb. Nr. 71. Reischach, v.: Conrat 183, 13. — Hans 4, ia. Abb. Nr. 8. 4, 3. 78. 183, 6. Abb. Nr. 44. — Hainrich 232. Rietherr, Junker Rudolf von Blumberg 79, 6. Rohrdorf, Truchsessen: Frick 4, ia. Abb. Nr. 7. 4, 3. — Ott 4, ia. — Walther 4. Rosenberg, Jos Münich v. 124, 7. 8. Rot, Heinrich der Rote s. Cappel, Kirchherr. Rüm, Berthold der Rum von Brvlingen 25, 2a. Schatbuch, Landgericht s. Heiligenberg. Schellenberg, v.: Berchtoldt 26, 5a. 16. 156, Siegel: 7. 251. — dessen Gemahlin Guta von Blü- menberg 26, 5a. Abb. Nr. 18. — Conrad 26, 5a. 79, 6. — Heinrich 26, 16. — Töltzer 26, s. 79, 3. Abb. Nr. 22. Schlupf, Cunrat 113, 1. Schmid, Egli 33, a. Schnellingen, v.: Cläre s. Ippichen, Albers des alten Frau. — Hans 52, 1. 3. — Mene, Witwe Renbolts von Windegge 52. — Rudolf 52, 1. 5. 54, 5. Abb. Nr. 40. 95, 1. Schüler, Ott der 43, 2. Abb. Nr. 11. 67, 4. 226. Schulthais von Hüfingen : Bertholt, Schultheiss zu Villingen 27, 23. 197, 3. — Hans 38a. Abb. Nr. 20. — Heinrich 197, 3. Stahelli, Conrad 38, a. Abb. Nr. 17. Stainmar, Jörg, zu Tuttlingen 159, 9. Stallegg, Johans, Vogt zu HaslachlOO, 2.Abb.Nr.4. Stein, Sigmund vom 19, 26 a. 26, 14. Abb. Nr. 60. 214, 6. Steinhülben, Dyem von 93. Steynmeigerin, Gred Anna s. Baihain. Strich, Hans, v. Blümnegk 223. Studengast, Ulrich 78. Abb. Nr. 15. Stühlingen, Landgericht 167, ia. Abb. Nr. 48. Sünchingen, Albrechts Frau Barbara von Gypp- chen 140, 1. Sunthusen, v.: Hans 27, 22. Abb. Nr. 47. — 49, 5. 197, 1. 2. 233, u.a. 246. — Heinrich 49, 5. 197, 1. Waldstein v.: Conrad 95, 1. 2. Egnolf, Egelolf von 5, iia. 95, 1. 3. — dessen Frau Grenefe von Marpach s. Ippichen, Aulber d. j. — Hug 95, 1. 2. — Walther 54, 4. Abb. Nr. 26. 95, 2. 124, 2. Wartenberg, v.: Egnolf, Abt zu Gengenbach 5, 11. Abb. Nr. 42. — Egnolf, gen. v. Wildenstein 19, 4a. 34, 9. 286, 1. — Oswald, gen. v. Wildenstein 170. Abb. Nr. 36. Werdenberg, Grafen: Agnes, geb. v. Abensberg 202. — s. Öttingen. — Albrecht 145, 2. Abb. Nr. 32. 145, 5 u. Anm. a . 206, 1. — Eberhart 34, 15. 149, 11. 166, 6. 202. 232. 232, 3. 285. — Heinrich 97, 3. 202. — Hug 67, 6. 174. — Johanns 34, 15. 106, 1. 2. 149, 11. 213, 4. 228. 232.232, 1. — Jörg 1, 5a.Abb. Nr. 65. 232, 3. — Ulrich 232. Wildenstein s. Wartenberg. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 523 Siegel: Windegg, Renbolt v., dessen Witwe Mene v. Snellingen s. Schnellingen. Wislip, Konrad s. Bräunungen, Kirchherr. Wittichen, Konvent 68, 8. Abb. Nr. 39. — Witticher Urkunden mit falschen Siegeln 55. 115, a . Wolfach, Stadt 108, 2. 3. 175, i. 179, i. 234. 260, l. Zimmern, v.: Gottfrid 34, 15; — Hans 16, 7. Abb. Nr. 28. 67, 4. 202. — Wernher 34, 15. Abb. Nr. 52. 43, 2. 131, 13. 232. 285. Falsche Siegel an Witticher Urkunden 55. 115». — salopp angehängtes 124, ia. Siessen (O.A. Ravensburg), Süssen 190, lOa. Sigberg (Ruine bei Feldkirch, Vorarlberg), Sigg- berg, Ursula s. Lindau. *Siggingen (Ober-, Unter-, B.A. Ueberlingen), Obrasiggingen 75. 75, 1. 2. 3. 4. 5. 106, 2. 3. 4. 206, 3a. 213, 5. 5a. 6. 11. 13. 236. 253. Siginger, Hans v. Hächingen 220, ib. Sigrnanswald s. Simonswald. Sigmaringen (O.A.-Stadt), Sygmaringen 13, 3. 3a. 4. 31, 6. 58, 2. 67, 3. 8. 9. 105, 3. 6. 111. 111, 3. 144, 2. 149, io. li. 153, l. 187, r. 195, 1. 2. 203, 2. 205. 232. 232, 4. 264. 264, 1. 266.271, 2. 272, 2. 285. 286, 2a. — s. auch Laitz. — St. Johanns Kapelle 274, 4. — Schultheissen: Bentz der Suter 153, 1. — Hans Schonloch 67, 3. — Vögte: Benz 43, 1. — Cünrat Ciain 13, 4. — Peter Landamman 67, 3. — Peter Schenkh 286. — Hans der Schultheiß 47, 2a. — Bentz der Wurm 286, 2a. Sigolsheim (Oberelsass), Sigolczheim 143, 7. Simonswald (B.A. Waldkirch), Sigrnanswald 79a. Singen (B.A. Konstanz) 17, 1. Sinkingen (B.A. Villingen), Sünchingen, Albreht 25, 14. 140, 1. — Erhart Münsser 26, 12. — Ursula Munierin 49, 7. — Waltz 142. Sinsheim (B.A.-Stadt), Sunßheim 97, 4. Sipplingen (B.A. Ueberlingen), Sypplingen 70, 2. 237, 1. Sitingen, Sittingen s. Seitingen. Sl— s. Schi—. Sm— s. Schm—. Sn— s. Sehn—. Sondershausen (Thüringen), Sundershusen 195, 6. Sonnenberg (Ruine bei Bludenz, Vorarlberg) 275, 4a. 6. — Graf Eberhart s. Waldburg. — (B.A. Ueberlingen), Sunnenberg 213, 13. Sonnenburg (Ruine bei Wilten, Tirol), Sunburgk 143, 13. Sontheim (O.A. Heidenheim), Sunthain, Hertegen 220, ib. — Martha 42, 10. Sonthofen (Baier. Allgäu), Sunthoffen 271. Spaichingen (O.A.-Stadt), 230, 15. — s. auch Villingen. Spaltenstein (O.A. Tettnang) 164, 16. Spanheym s. Sponheim. Spaserius, Johannes 220. Speth (schwäb. Rittergeschlecht), Spät, Spätt, Diettrichvon Estetten 16, 13 a. 199. — Dietrich v. Sulzburg 93, 8. — Hainrich 39, 15. 130, 1. — Hainrich, Deutschordens 275, 4a. — Hainrich v. Thumnowe 93, 8. — Hans 40, 8. — Hans vom Honberg 217, 1. — Hans v. Sulzburg 93, 8. — Wilhalm 284, 1. — ungenannt 94, 4. 99, 3. s. 163. — von Immendingen 104». 173, 6. 233, 8a. — s. auch Jäger. Speck, Swarze (Grenzmarke in der Nähe von Sen- tenhart, B.A. Messkirch) 187, 2. Speier, Spir 15. 247, 16. — Johanniterkapitel, Pfleger Johans Lesel 247, 16. Spekk s. Spöck. Sperberseck (Ruine bei Gutenberg, O.A. Kirchheim), Sperwersegg, Hans 220, ib. Spiegel (Reutlinger Geschlecht), Albrecht 32, 1. — Berhtolt 32. — Elzbetha, geb. v. Asch 32, 4. — Hans 32, 4. Spiegelhalde (B.A. Neustadt) 109. 225, 1. 2a. Spitzenbach (wo?) 52. Spöck (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) Spekk 83, 2. Sponheim (Rheinpr., bei Kreuznach), Spanheym 275, 5. 8. Sporren, Johannes 27, 20. Springeisbach (B.A. Neustadt), Brühelspach 109. 109, 1. Stadion (Ober-, Unter-, O.A. Ehingen), Stadian, Stadgen, Hans 34, 12. 149, 13. — Walther, Ritter 43, 6. _ Wilhelm 131. Stähelin (Villinger Familie), Stähelli, Stehellin, Stächellin, Agnes geb. Kellerin 25, 22 a. — Albrecht von Hufingen 38, 2. — Bertholt 25, 22a. 26, 12. 38, a. — Cünrat 19, 7a. 25, 22». 34, 6. 38». 56, 3a. 94, 2. 139, 3. — Conrat von 66* 524 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. Löffingen 113, 20. —Verena, geb. Wirtin 113, 20. — Hans 19, 11. 25, lia. 22. 22a. 26, 16. 183, 4a. 11. lia. 241, 1. — Hans von Rotweil 25, 22a. — Hug 25, 22a. — Jörg 25, 22a. — Ma- this 25, 22 a. — Wernher 99, 3. s. 164. — s. auch Villingen. Stahringen (B.A. Stockach), Stalringen 45, 4. Staigen s. Steigen. Staimbach s. Steinenbach. Stain, Stain— s. Stein, Stein—. Stainstat, an dem Widberg (Römische Niederlassung bei Aulfingen im Aitrachthal, jetzt Schatzloch genannt) 183, 4. Stal, vom (Wangener Geschlecht), Hans 230, 14. *Stallegg (B.A. Neustadt), Staleeck 3, 4. Stalringen s. Stahringen. Stammheim (Kanton Zürich), Stamhain 19, 5. — (O.A. Ludwigsburg), Stamheim, Hans 149 v i3. Starkenberg (Innthal, Tirol), Starchenberg, Sigmund 121, l. — s. auch Neu-Starkenberg. Staufen, (Berg, B.A.Bonndorf), Stoffen 57, s. 108. — (Berg, B.A. Woifach), Stouffen 234. — (Ruine bei Hilzingen, B.A. Engen), Stoffen 39, 6. 191. 230, 10. li. 12.13. 275, 4b. — s. auch Randenburg. — (B.A.-Stadt), Stawffen, Burkart 154. — Trut- pert 113, 29. — Martin 72, 9. — Wernher 219, 42. 43. Staufenberg (B.A. Offenburg), Stoffenberg 41, 3a. 52, 5. 6. 54, 5. 60. 60, l. 124, 2. 5. 6. 133, i. 149, 13. 179, l. 204. 277, l. — Conrat 204. — Hans 204. — Henselin, gen. von Drußenheim 41, 3. _ s. auch Stoll. — (Burgstall bei Stein, hohenzoll. O.A. Hechingen), Schenken: Agatha 16, 2. 4. — Hans 16, 2. 4. — Johanns s. Ueberlingen, Johanniter. —Wernher 232. — Wernlin 16, 4. — Wilhelm 16, l. 2. 3. 4. 9. — s. auch Ow. Stega (abg. bei Bräunungen, B.A. Donaueschingen) 25, 5a. Stehelli s. Stähelin. Steiermark, Stir, Steyr 46. 69. 195, 3 a. Steigen (bei Heiligenberg, B.A. Pfullendorf), Staigen 10. Stein a/Rh. (Kant. Schaffhausen), Stain 25, 8a. 210. 220,io.230,9. lo. n.275,4b.—Abt Johanns 219, 15. i6a. 17. 18. — Mass 196, ia. — Notar VI- ricus Mark 5, l. — (Rechtenstein, O.A. Ehingen), Stain, Albrecht s. Konstanz, Domherren. — Anna s. Urspring. — Berchtold 285. — Berhtolt von Marhtal 131. — Berchtold von Ronsperg 202. — Conrad 275, 8. — Cünrat, gen. Zach 131, 9. — Cfin- rat, gen. der Monsperger 34, 5. 77, 5. 105, i. — Cüntz, Vogt zu dem Bussen 131, 9. — Cünczli zu Mengen 14, 2a. — Diether 195, 4. 9. — Praucz 190, 3. 4. 9. — Hans vom Rechtenstain 43, 6. — Hanns, gen. Schnellinger, Schnallinger 43, T. 131, io. — Jörg 230, 14. — Sigmund 5, 15. 19, 8a. 22. 23. 24. 26.26a. 27. 26, 14. 167, 6. 214, 6. 219, 27. 244. — Walter 43, 6. — Walter zu Cell 131. - Waltz vom Richen- stein 105. — Wilhelm 219, 41. 42. 43. — Wolf, gen. der Zäh 83. 83, ia. 2. — Wolf, Wolfli v. Klingenstayn 131. 199. 220, 2. — Wolf von Rechtenstein 131, io. — ungenannt 230, 12. — von Steineck, Conradt 117, ia. — (s. Rathsamhausen). Steinach (Fluss, B.A. Bonndorf), Staina 9. 57, S. 108. 118, 5. *— (B.A. Wolfach), Tuschen Steinach 133. 133, 2. 3. — Kirchherren: Johannes dictus Nuweneg 133, 1. — Johannes dictus Lattendorf 133, 1. — Cünrat v. Rudlingen 277, 2. Steinbronnen (O.A. Saulgau), Stainbrunnen, 122. Steineck (B.A. Pforzheim), Staineck 117, ia. — s. Stein v. Steineck. — (Kant. Thurgau), Diethelm s. Konstanz, Dompröpste. *Steinenbach (B.A. Ueberlingen), Staimbach 75, 5. *Steinhülben (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Stain- hülwen, Stainhülwi, Stainhulw, Stainhülin 93. 93, 1. Ia. 2. 3. 3a. 4. 5. 6. 7. 8. 149, 2. 4. 7. 8. 9. 166, 6. 232. — Dyein 93. 93, 1. 2. 7. — Hans 93, 2. 7. Steinmeyer, Steymneiger, Gred Anna 41, 4. — Walther s. Waldkirch. Steinmer, Jörg, gen. Keller von Tuttlingen 25, 8a. 159, 9. Steisslingen (B.A. Stockach), Steußlingen, Stüß- lingen 19, 24. 94, 4. 104a. 159, 1. 183, 10. Stephani, Johannes, Notar 164, 7. *Steppach (B.A. Donaueschingen), Stettbach, Stetbach 77, 7a. 98, 6. — Claur 79, 6. Sterr (Villinger Geschlecht), Katherin 19, 12. 15. — Cünrat 19, 11. — s. auch Villingen. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 525 *Stetten (B.A. Engen) 99, 3 s. 166. 169. 169, i. 189, 3a. — (Hohenzoll. O.A. Hechingen), Stetten unter Zollr, Kloster 149, l. 166, i. — (B.A. Ueberlingen) 148. — am kalten Markt (B.A. Messkirch) 42, 3. — (Kocherstetten, O.A. Künzelsau), Eberhart 220, ib. — Simon 220, ib. — Truchsessen: Hans 149, 13. Wilhelm (Stetter) 34, u. 173. — unter Höllenstein (Hohenzoll. O.A. Hechingen), Stetten vnder Holnstain 149, 4. 232. Stetter s. Stetten, Truchsessen. Steußlingen s. Steisslingen. Stickel (Konstanzer Geschlecht), Conrat 220, ia. ib und Anm. — Hans 220, ia. ib. — ungenannt 230, 15. Stiegen (B.A. Konstanz), Stigen 230, 9. 10. 11. Stielingen s. Stühlingen. Stille Musel s. Schmiech. Stir s. Steiermark. Stockach (B.A.-Stadt), Stokach 14, 3». 16, 21. 18, 1. 33, 8. 45, 2. 143, 4. 146, 2a. 161, 10. 180. 219, 45. 230, 15. 244, 1. 248, 1. 254. 254, 1. 2a. — Landgericht 61, 2. 173, 2. 177. 254, 3. 278. 282. Stocken (B.A. Bonndorf), Stockhen 156, 4. Stoffeln, Stoffeln s. Hohenstoffeln. Stoffeln (O.A. Tübingen), Stofeln, Albrecht 34. — Cünrat zu Justingen 131, 1. — Symon zu Justingen 248, 1. 275, 5. — Walther 43, 2. Stoffen, Stoffenberg s. Staufen, Staufenberg. Stokrümlin, Waltpurg 210. Stoll, Hainrich, Notar 68, 4. — von Staufenberg, Berhtolt 60. — Bernhart 52, 6. — Cünrat 52, 1. 5. 54, 4a. 100, 5. 277, 4. — Hans 60. 60, 1. 124, 6. — s. auch Has- lach. — Suse, geb. von Schnellingen 52, 1. *Storzingen (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 42, 3. 131. 137. 137, 1. 2. 232. Stouffen s. Staufen. Straßberg (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Sträs- berg 58. Strassburg (Elsass), Strausburg, Argentinum 24. 52. 60, 3. 68. 5. 72, 2. 95, 1. 2. 3. 100, 3. 113, 25. 124, 2. 175. 204. 230, u. 260, 1. 275, 5. 277, 1. 4. 7. — Stift, ecclesia Argentinensis 40. 41, 6a. 72. 72, 8. 9. 10. 11. 100. 127, 2. 133, 1. 178, 3a. — Bischöfe: Fridrich 100. 108. 124, 1. — Ruprecht 243, 3. 275, 5. — ungen. 68, 3. 3a. — o Domherr Virich s. Werdenberg. *Strassburger Hof (B.A. Wolfach), Wetznow 141. 141a. 1. Strebel (Ueberlinger Geschlecht) 85, 6. 217. 235. 273, 1. ia. — s. auch Ueberlingen. Strolin, Hans, vff dem Hofe 32, 4. Strotzburg s. Schrotzburg. Stuben (O.A. Saulgau), Hanns 58, 2. 3. 111. 111, 1. 3. 127, sa. 131. — Stubenberg 58, 2. 3. 111. — Virich 58, 1. 111. Studengast (Rittergeschlecht), Anna 21, 1. — Erbrecht 118a. 183. — Virich 21, 1. 78. 118a. 183. *Stühlingen (B.A. Bonndorf), Stielingen, Stüel- lingen, Stulingen, Stüligen, Stüllingen 6, 2a. 19, 20. 27, 2. 11. 19. 42, 5. 50. 50, ia. 69. 73. 73, 2. 74. 74, 1. 2. 3. 78, 4. 81, 3. 7. 82, 1.2. 3. 4. 86. 86, 1. 3. 102. 102, 4a. 5. 113, 21. 118. 118a. 4. 120. 121. 121, 1. 2. 135. 136. 136, 3. 3a. 5. 7. 9. 137, 1. 143. 143, 10a. 11. 159, 2. 5a. 167, 3. 4. 4a. 5. 7. 169. 169, la. 183, 9. 189, 3. 214, la. 219, 2a. 220. 220, la. Ib. Anm. 220, 2. 233, 8a. 245. 248. 248, 2. 249, 2. — Konvent 283. — Propst Niclaus Hund 283. — Landgrafen s. Lupfen. — Landgericht 27, 7. 86. 102, 6. 136, 1. 167. 167a. 1. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 6a. 7. 220, 2. 249, 2. — Landrichter: Hainrich Berenschenkel 167, 3. — Veyt v. Will 86. — Geori v. Wile 27, 7. 86, 1. — Cläwi Hetzger 102, 6. 167, 5. — Ott v. Homeßingen 167, 4. — Hanß Symler 167, 2. — Hanß Weber 167, 7. — Bechtoldt Wildt 167, 1. ia. — Landschreiber Johannß Rietman 86. 86, 1. 2. — Anna s. Schultheißen v. Hüfingen. Stuki, Cünrat 203, ia. — Elzbeth 203, ia. — Gerung 203, 1. ia. — Rudolf, Chorherr zu Brixen und Cur 203, 1. ia. Sturm (Strassburger Geschlecht), Cristin, geb. v. Bossenstain 41, 6. — Hans 41, 6a. 60, 3. — Hug 41, 6. Sturmfeder (Wirt. Rittergeschlecht), Sturnfeder, Burchart 52. — Hans 34, 12. Stußlingen s. Steisslingen. Stuttgart, Stüggart, Stuetgart, Stügart 16, 7a. 34, 12. 14. 114. 149, 5. 196a. 254, 1. 264, 2. 526 ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. Su (Bächlein bei Behla, B.A. Donaueschingen) 156, 4. Suldorf s. Sauldorf. Sulgen s. Saulgau und Wintersulgen. Sulmetingen (Ober-, Unter-, O.A. Biberach), Sul- mandingen, Gerwig 155, 4. Sulz (O.A.-Stadt), Sultz 4, is. 41, 5a. 68, 4. 219, 16. 230, 15. — Grafen: Adelheit s. Hornstein. — Herman 78, 3. 131. — Rudolf 34, 7.12. 43, 5. 114, 4a. 121. 121, 1. 131. 131, 4. (s. auch Klettgau, Hohengeroldseck und Rottweil). — von: Hainrich 41, 5a. — Hanfi Harm 41, 5a. *Sulzbach (B.A. Wolfach), Sultzbach 60. 60, 2. Sulzbächle (B.A. Wolfach), Sultzbechlin 115, 5. Sulzburg (O.A. Kirchheim), Sultzburg 93, 8. Summerau (O.A. Tettnang), Summerow, Sumerow, Vogt Hanns 164, 19 a. 190, 9. *Sumpfohren (B.A. Donaueschingen), Sunphorren, Svmpforren, Sumpforen 21. 21, 1. 25, 5. 29, s. 59. s. ei. 156, 4. Sun— s. auch Son—. Sünburgk s. Sonnenburg. Sünchingen s. Sinkingen. Sunger (Westfalen, Reg.-Bez. Münster), Zunger, Wilhelm van der 231, 2. Sunphorren s. Sumpfohren. Sunßheim s. Sinsheim. Sunt— s. Sont, Sund—. Sunthausen (B.A. Donaueschingen), Sunthusen, Sunthaußen 49. 49, 1. 2. 3. 4. 6. 7. 99,1.3 S. 159. S.160. 162.197.197, 5. 224. 230, 3a. — Agnes 197, 5. 6. — Anna 49, 3. — Cuenin Markart 78. — Hainrich 19, 7. 49, 3. 4. 5. 65a. 162. 197. 197, 1. 225. — Hans von der alten Sunthusen 5, 7. 19, 7. 21, 1. 27, ia. 22. 49, 3. 4. 65. 65». 197, 1. 2. — Hanns zu Meringen 17 , 4. 27, 22. 49, 5. 197. 233, la. 2a. IIa. 14. 15. 246. — Herman 27, 22. — Herman zu Meringen 233, Ha. — Marquart 49, 4. — ungen. 99, 3. s. 163. — s. auch Neusunthausen. Susemberg s. Sausenburg. Süssen s. Siessen. Sutor, Jacob s. Pfullendorf und Salem. — Johannes Priester 213, 3. Sw— s. Schw—. Swayhusen s. Schweinhausen. Sweindorf s. Schwandorf. Swelher (schwäb. Rittergeschlecht), Hans 142. 232. *Übelbach (B.A. Wolfach), Vbelbach 179, 1. 234. 250. Überauchen (B.A. Villingen), Überachen , Uber- ächan, Ubrach, Ubrach 5, 11. Ha. 27, is. *Überbecken (B.A. Villingen), Uberbeken 107, 1. Überlingen (B.A.-Stadt), Vberlingen , Oberlingen (verschrieben), 1. 1, 3. 5a. 2. 4, ia. 12.13. 5, 5a. 14, 2a. 6. 6a. 16, 18. 21. 20. 20, 1. 25, 16 (Z. 21). 37, 1. la. 45, 1. 2. 59, 3. 75. 84, la. 85, la. 3a. 4. 5. 6. 105. 105, 3. 106. 106, 1. 2. 3. 4. 5. 116, 2. 2a. 122. 125, 2. 126, 2. 150, i. 161. 161, 1. 4. 4a. 5. 6. 8. 164, 7a. 182a. 190, 3. 195, 9. 199, i. 205, i. 2. 206. 206, 3. 208, 2. 3. 211, 3. 5. 213, ib. 6. 7. 12. 216. 217. 219,41. 220, ib. 224, I. 228. 228, 1. 2. 230. 230, 1. 4. 4a. 5. 8. 10. 10a. II. 12. 13. 14. 235. 235a. 236, id. 237, 1. 238. 248, 1. 253. 253, 1. 2. 271. 273, ia. 275, 5. — Bürgermeister: Claus Bessrer d. j. 7, 2. — Hanns Becz 150, 1. 206, 2. 217, 1. 238, 1. — Ludwig Bibrach 208, 2. — Conrat v. Gammerschwang 31, 4. 105, 1. — Virich Griner 16, 19. 110, 2. 164, 12. 206. 216. — Virich von Ho- dorf d. j. 2. — Hainrich Hübler 16, 19. — Jos Schüßler 85, 6. — Cünrat Strebel 116, 2a. — H. Geistspital 1, 3. 4. 5. 5a. 2. 7. 27, 24. 31, 4. 75. 85, la. 3a. 106, 2. 4. 161, 8. 174a. 208, l. 2. 3. 236. 236, l. — Kaplan Hainrich Rä- scheli 2. — Klause Santgallen 206, 3. 3a. 228, l. — Mass 4, 23. 26. 14. 20, 2. 110, l. 126, l. 150, i. 171. 213, 12. 253, i. 2. 255. — Minderbrüder 59, 2. 2a. 213, i. — Pfarrkirche zu St. Nicolaus 14, 6. — Kapläne 14, e. 213, 12. 268, 2. — Priester 125, 3. 126, 2. — Richter Symon Strebul 59, 2. — St. Johans Hof 230, 8. — Johanniter 85, ia. — Komture: Fridrich Gremiich 85, ia. — Johanns Schenk v. Stofenberg 206, 3. — St. Ulrichs Kapelle vor der Stadt 110, 2. — Schulmeister Hainrich 14, 5. — Stadtammänner: Andres Kob 122. 199, 1. — Bencz Hubler 228, 1. — Cünratt Winterberg 70, 2. 161. — Cünrat Zans 161, 4. — Stadtschreiber: Conrad Glarner 1, 5a. 106, 4. 238, 1. — Niclaus Zettler 105, 1. — Währung 4, 17. 17a, 14, 6. 59, 3. 75, 3. 85, ia. 125, 3. 150, 1. 161, 8. 206, 3. 213, 7. 12. 253, 1. 2. ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 527 Überlingen, Zunft der Rebleute 31, 4. Ubrach, Ubrach s. Überauchen. Uecbtland (Schweiz), Ocbtland 219, 18 a. Vfan, Yfbaim s. Aufen. e *Uigendorf (O.A. Riedlingen), Jugendorf, Vgendorf 114. 114, 1. 2. 3. 4. 4a. Vkofen s. Jettkofen. o Vldingen s. Unteruhldingen. *Ullerst (B.A. Wolfach), Mulers 41, 4. Ulm (O.A.-Stadt), Vlme 32, 4. 35. 62. 131, 2. 155, 4. 5. 190, 3. 195, 4. 6. 9. 196a. 196^ 2 . 230. 230, 3. 3a. 4a. 5. 6. 7. 8. 9. 11. 12. 13. 14.248, 2. 262. 271, 2. 3. 4. 5. 5a. 275, 5. — Bürger- o ineister Virich Ehinger 105, 6. Vmbnowe, Vmnaw (abg. bei Falkenstein, B.A. Messkirch) 42. 42, 3. 5. *Unadingen (B.A. Donaueschingen), Vnadingen, Vnendingen 30, 5. 172, l. 2. — Kaplan Niclaufi Krämer 267. Vndelnhusen s. Indelhausen. Vnderguttenstain s. Gebrochen Gutenstein. Undingen (O.A. Reutlingen) 149, 9. Ungarn, Vngern 68, 4. 143, 10 a. — Gulden 25, 2. 103. 103 a. la. 143, 4. Ungelter (Ulmer Geschlecht), Claus 93, 3. 3a. 97, 2. 3. — Eberhart 97, 2. 3. — Wilhelm 93, 3a. 97. 97, l. 3. Vngnad, Cristoffel 97, 7. — Jörg 97, 7. — Wolfgang 97, 7. Vnhalden s. Einhalden. Untersee (Teil des Bodensees), Sew, Undersöw 210. 210, i. 2. 4. 220, ib. io. 230, l. io. n. 12. 13. 14. 233. *Unteruhldingen (B.A. Ueberlingen), Vldingen an dem Bodensew 84, 2a. 239. Vntzkouen s. Inzigkofen. Üppingen s. Ippingen. *Urach (B.A. Neustadt), Vra 78, 1. 2. 177. *— (Turm bei Lenzkirch , B.A. Neustadt), Vra 139, 2. 2a. — (O.A.-Stadt), Aurach 90. 131, 12. 166, 5. 271, 2. — Vögte: Hans Hülwer 43, 5. — Bentz Hümel 149. Vrbach (Oberurbach, O.A. Schorndorf), Eberhart 220, ib. — Hans 220, ib. 230, 15. —Wilhelm 220, ib. — s. auch Oberurbach. — (Ober-Elsass), Vrbach 143, 7. Vrbeys s. Orbey. Vrcyner, Wigandus, Notar 27, 20. Vrendorf s. Irrendorf. Urnau (B.A. Ueberlingen), Vrnow 105, 1. 3. 4. 5. Ursaul (B.A. Stockach), Vrsel, Jörg 282, 1. e Vrslingen s. Irslingen. Urspring (O.A. Blaubeuren), Kloster, 155, 4.5.5a. — Meisterin Anna vom Stain 155, i. 5a. Usenberg (Ruine bei Endingen, B.A. Emmendingen), Vsenberg, Vssenberg, Ann s. Irslingen. — Hans 24, 3. — Hesse 24. 41. 41, 5a. e Vtenhoffen s. Jettenhofen. Vttendorf s. Ittendorf. Uttenweiler (O.A Riedlingen), Vtenwyler, Kloster 232, 3. o Utzigen (Kant. Bern), Vtzzingen 38a. Waal (B.A. Kaufbeuren), Wal 195, la. Wackershausen (O.A. Tettnang), Wauggeriähusen 190, 10a. *Wackershofen (B.A. Messkirch), Waggerßhoffen, Wakershouen, Wauggerßhofen 4, 3. 25, 27, 26. 70, 4. 92. 92, 1. 2. 3. 224. 224, 2. Waelaschingen s. Welschingen. Wagensteig (B.A. Freiburg) 78, 1. Wabingen, Wähingen s. Wehingen. Wahlweiler (B.A. Ueberlingen), Walwiler 150. 150, 1. Wahlwies (B.A. Stockach), Walwifi 74, 3. Waiblingen (O.A.-Stadt), Weiblingen 42, 8. 275, 5. — s. Worblingen. Wal s. Waal. — s. Wahl— und Wald—. Wälaschingen s. Welschingen. Wald (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Kloster 13, 1. 2a. 14, 2. 2a. 3a. 18, 2. 20, 2. 27, 26. 31, 1. 43, 6. 67, i. 3. 3a. 9. 70, 3. 200, i. 254, 3. 271, 2. 287. — Äbtissinnen: Margret v. Ryschach 20, 2. — Elyzabeth v. Ryschach 200, i. — Vr- sula v. Riscbach 254, 3. — Kreuzgang 271, 2. Waldbertsweiler (Hohenzoll. O.A. Sigmaringen), Waltramswiler 14, 3a. Waldbeuren (B.A. Pfullendorf), Waltburren, Walt- pürren 7, 2. 37. Waldburg (O.A. Ravensburg), Waltpurg, Wal- purg 113, 16. 285. — Truchsessen: Anna 528 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 131, 13. — Eberhart zu Sonnenberg 34, 15. 131, 13. 190, 9. 224, l. 2. 232, 4. 264, u. 275, 8. 285. — Hans I. 27, 12. 131, 5. 144, 2. — Hans Landvogt 45,7. 131, 13. 190, 13.15. 202a. 271. '— Jacob 16, is. 73, 3. 77, 4. 5. 131, 12. 190. 190, 3.4.9.11. 195, ia. 202. 202a. 230, 11. 14. 232. 232, 3. 248, 2. — Jörg (I.) 190, 3. 4. 271. — Jörg (IL) 131, 13. 285. Waldeck (O.A. Calw), Truchsess Wolf 197, 5. 6. *Waldhausen (B.A. Donaueschingen), Waltbusen 8. 25, 2a. 5a. 13. Waldkircb (B.A.-Stadt), Waltkilcb, St. Margaretben 30, 5. — Scbultbeiss Waltber Steinmeyer 223. * Waldsberg (Ruine bei Krumbach, B.A. Messkirch), Waltsperg, Wallsperg, Waltpurg 61. 61, 1. ia. 173, 3a. — s. auch Heudorf. Waldsee (O.A.-Stadt), Walsee, Waise 73, 3. 131. 164, 15. 285. Waldshut (B.A.-Stadt), Waltzhüt 9, 2. 82, 1. 113, 21. 118. 118, 1. 2. 3. 136, 9. 151, 1. 168, 3. — Schultheiss Johans Bäbler 22, 1. 118. 118, 2. 3. — Währung 151, 1. *Waldstein (B.A. Wolfach), Waltstain, Walstein, Andres 95. — Anna s. Iberg. — Caspar 60, 3. — Cünratt 95, 1. 2. — Egnolf 95, 1. 3. 124, 5. 141, 2. — s. auch Gengenbach. — Genefe, geb. von Marpach 141, 2. — Georyg 124, 5. 141, 2. — Hüg 95, 1. 2. — Walther 54, 4. 95. 95, 2. 124, 2. 141, 2. — Wühelm 277, 1. Waldstetten (O.A. Balingen), Waltstetten, Wal- stetten 47, 2. 131, 13. 199, 2. Wälenschingen s. Welschingen. Waltenweiler (O.A. Tettnang), Waltenwyler 190, 10a. Waltpurg s. Waldburg, Waldsberg. Waltramswiler s. Waldbertsweiler. Wangen (abg. bei Löffingen?) 29, s. 59. *— (Ober-, Unter-, B.A. Bonndorf) 50. 50,1. ia. 2. 102, 4a. 113, 23. •— Kirchherr Hainrich Lüger 50, 2. — (B.A. Konstanz) 230, 12. *— (B.A. Pfullendorf), Wanggen 4, 25. 105, 6. 272. 272, 1. 2. — (B.A. Ueberlingen) 85, 2a. 213, 5a. — (O.A.-Stadt) 75. 230. 230, 1. 5. 8. 11. 12. u. 271. Wänglingen s. Wendungen. Wannenhäußern (O.A. Tettnang), Wannenhüsser 190, 5a. Wantzenrütte s. Banzenreuthe. Waremberg (Ruine bei Villingen) 5, 9. 16. *Warmthal (O.A. Riedlingen), Warntal, Warmtal 47, 2. 2a. 131, 13. — Meier 47, 2. *Wartenberg (B.A. Donaueschingen) 96. — Cläre, geb. v. Landow 49, 1. — Friedrich 33, 4. — Oswalt 49. 49, 1. 2. — gen. v. Wildenstein: Anastasia s. Friedenweiler. — Anna s. Horn- berg und Hüfingen. — Balthasar 5, 11 a. — Cunrat 5, 11. — Eglolf 5, 1. 19, 4a. 34, 9. 76. 286, 1. — s. auch Rottweil. — Egnolf s. Gengenbach. — Ennli ,5, lia. — Frydrich s. Reichenau. — Oswalt 5. 5, 11. 19, 9. 79a. 128, 1. 2. 4. 4a. 5. 170. Wartensee (Kant. St. Gallen) 222, 3. Wartstein (Ruine bei Erbstetten, O.A. Münsingen), Wartstain, Graf Hainrich 84, i a . Waseneck (O.A. Oberndorf), Wassneck 195, 4. Wasserburg (B.A. Engen), Wassenburg 182. 182a. 1. 2 2a. 230. 230, 4. 8. 10. 11. 12. 13. *Wattenberg (B.A. Ueberlingen) 35. 35a. 37a. Watterdingen (B.A. Engen), Wattertingen 119, la. 165, 2a. Watweiler (Ober-Elsass), Watwilre, Hanman Breller, gen. v. 78, 4. Wauggerß— s. Wackers—. Wechsetsweiler (O.A. Ravensburg), Wechselsch- wyler 190, loa. 14. Weckenstein (Ruine bei Storzingen, Hohenzoll. O.A. Sigmaringen) 264. Wegbach s. Weppach. Wegenlin, Caspar 98, 11. — Gretlin, geb. Blümberg 98, 11. Wehingen (O.A. Spaichingen), Wehingen, Wa- hingen, Wähingen, von (Wehinger): Albrecht 121, 1. — Katherin 27, 1. — Cünratt 195, 3. — Hanns s. Rottweil. Weiblingen s. Waiblingen. Weigheim (O.A. Tuttlingen), Wighain 99,3. 5. 165. Weildorf (B.A. Ueberlingen), Wildorf 105. 105, 6. 161, 7. 213, 3. 8. 10. — Vicar Laurencius Hennys 213, 3. 10. Weiler (abg. unter Falkenstein, B.A. Messkirch) 42, 3. 9. ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 529 Weiler (B.A. Bonndorf) 102. 102, a. 4a. 135. — (B.A. Lindau) 202. 202a. 232. 232, 2. — Agnes 233, ia. — Cflntz 106. *— (O.A. Münsingen), Gundelfingenwyler 34, 7. 90. *— (B.A. Neustadt) 66. 6öa. — (O.A. Saulgau), Weylr 264. *— (B.A. Wolfach) 52. 52, i. 95, 2. 277. 277, 1. 2. 3. 5. — s. Efrizweiler. Weingarten (O.A. Ravensburg), Wingarten, mo- nasterium in Vineis 126. 126, i. ia. 144. 144, l. 164, 4. 13. 14. 190, 14. 217, i. 220, ia. — Äbte: Erhart 126, 5. 217, i. — Johans I. 144. 144, i. 164, 4. — Johans IL 164, 13. — un- gen. 126, i. 3. 4. Weinsberg (O.A.-Stadt), Winsperg, Engelhart 16, 7. IIa. 34, 3. Weisel (O.A. Ehingen), von (Wychsler): Ka- tharin, gen. v. Estetten 155, l. — Hainrich 131, 6. 7. — Hans 131, 7. Weiss— s. auch Wies— und Wiss—. Weissenburg (Ruine bei Weisweil, B.A. Waldshut), Wissemburg, Wyßenberg 118, 4. 185. — s. auch Kreniringen. — Hanns 159, 9. Weitingen (O.A. Horb), Witingen, Wyttingen, 195, ia. 280. — Conrad 16, 2. 220, 2. — Volcz 13, 3a. 16, 9. — Fridrich 271, i. * Weizen (B.A. Bonndorf), Witzen, Witzhain 74, 1. 86, 3. 102, 4a. 212. 212, l. 2. s. *Welschensteinach (B.A. Wolfach), Wälschen- steinach, Welschensteina 52. 52, l. 54. 54, i. 2. 3. 4. 4a. 5. 6. 8. 9. *Welschingen (B.A. Engen), Wälaschingen, Wael- aschingen, Wellaschingen, Wällischingen, Wä- lenschingen 40. 40, 1. 2. 2a. 3. 4. 4a. 5. 6. 7. 8. 9. 113, 17. 119, 2. 146, 2a. 159, 5a. 189. 189a. 3a. 214, ia. 219, 20. 248, 4. — ü. 1. Fr. Bruderschaft des Ainhorns 40, 6. 7. 159, 7. 214, 4. — Vogt Friderich Ascher 40, 6. — Ruoff 40, 7. Welsch Ordena s. Josthal. Welti, Benfili 274, 3a. Welwart s. Wöllwarth. Wemding (Baier. B.A. Donauwörth), Wendingen, Vrsula 19, 23. *Wendlingen (B.A. Ueberlingen), Wänglingen 105, 4. 6. VI. Wenifähofen (wo?) 190, 10a. *Weppach (B.A. Ueberlingen), Wegbach, Wep- bach 184, 2. — Kloster 184. 184a. l. Werd s. Schönenwerd. Werdenberg (Kant. St. Gallen) 75. 145, 6. 195. 195, la. 2. 3. 3a. 4. 213, 1. 264, la. 2. 271, 2. — -Bludentz, Grafen: Albrecht 59. 145, 2. 5a. — Hanns 145, 2. ------Heiligenberg, Grafen: Agnes, geb. von Abens- perg 202. 202a. 232. 232, 3. — Albrecht I. 10, i. — Albrecht IL 37. 59. 85, i. — Al- breht IV. 37. 51. 59. 59, 3. 75, 2. 83, ia. 84. 84, 2. 3. 4. 85. 85, 3. 4. 87. 103 a. l. la. 105. 106. 126. 126, l. 138. 145. 145, i. 2. 3. 5. 5a . 6. 7. 150. 190, 10. 195, 3a. 9. 206, 1. — Heinrich HI. 59. 93. — Heinrich (Sohn des vorigen) 84, 3. 97, 3. — Hng (f 1280) 195, 9. — Hugo, Hüg (Sohn Albrechts IL) 37. 59. 75. 83, 1 103. — Hug (Sohn Heinrichs III.) 67, 6. 84, 2a. 3. 105, 1. 2. 3. 145. 145, 1.3. 4.6. 7. 174. 190. 190, 1. 10. 195. 195, ia. 3a. 4. 5. 9. 9a. 10. 11. 202. 202a. 228, 2. 237, 2. — Rudolf 84, 3. — -Sargans, Gräfin ungen. 275, 6. — -Trochtelfingen und Heiligenberg, Grafen: Agnes, Nese, Gräfin zu Ötingen 43, 6. 7. 232. — Anna, geb. von Zymmern 180. 180, 1. 224». 232. 286, 2. — Kvngott 192, ia. — s . auch Zimmern. — Eberhart (I.) 149, 2. 3. 9. — Eberhart (H.) 43, 6. 97, 5. 111, 3. 144, 2. 149. 149, 4. 9. 11. 286, 2. — Eberhart (III.) 34, 15. 43, 6. 7. 9. 10. 84, 2a. 97, 6. 105, 3. 137, 2. 149, 8. 11. 13. 166a. 3. 3a. 4. 6. 195, 1. la. 11. 202. 232. 232, i. 3. 4. 275, 4. 8. 285. — Elisabeth, geb. von Wirtenberg 113, 13. 264. — Hawg, Hug (Sohn Hans III.) 84, 2a. 149,14. 195, iia. 232, 4. 263, 2. — Heinrich (Sohn Eberhards I.) 149, 9. — Heinrich (Schwiegersohn des Hans v. Zimmern?) 4, 12a. 43, 6. 7. 9. 70, 4. 105, 3. 137, 2. 149, 8. 9. 10. 11. 166, 3. 195a. 1. la. 2. 11. 202. — Jeorg, Jörg, Jörig 1, 5a. 36, 7a. 84, 2a. 105, 4. 5. 6. 106, 3. 4. 5. 149, 14. 190, 2a. u. 12. 195, na. 202a. 232, 2. 3. 4. 235a. 263. 263, 1. 2. 264, 1. 266. 266a. 268. 269. 274, 3a. 275. 275, 1. 2. 3. 4. 4b. 5. 8. 281. 285. — Johans IH. 1, 5. 10, 2. 14, e. 34, 15. 36, 7. 43, 6. 7. 9. 84, 2a. 97, 7.105, 3.106, 1. 2. 3.111, 4. 125, 2.126, 3. 4. 149,8.9.10. 11. 13.14.150,1. 67 HV I Hl 530 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. 166, 3. 187, 1. 190, 3. 4. 5. 6. 8. 9. 10. 195, 1. la. 2. 3. 4. 6. 7. 7a. 8. 8a. 9. 9a. 10. 11. IIa. 202. 205. 213, 4.224, 1.228.232.232, 1. 2. 3. 235. 235a. 236, 1. id. 237. 239. 248, 2. 255. 261. 261, 2. 264. 264, 1. 266. 266a. 272. 274. 274, 3. 4. 275. 275, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. — Johans (Sohn des vorigen) 264, 1. — Virich, Domherr zu Strassburg und Konstanz 43, 6. 7. 9. 149, 8. 232. — Virich (Sohn Hans III.) 84, 2a. 149, 14. 195, IIa. 232, 2. 4. 263, 2. — s. auch Baden und Buchau. Werenwag (B.A. Messkirch), Marquart 190,14. Wergißwisen s. Wirgetswiesen. Wermetschwyler s. Wirmetsweiler. Wernau (O.A. Ehingen), Werdenow, Hainrich 34, 14. —Ludwig 93, 8. — Swaminger, Schwerer 220, ib. 243, 2. Wertheim (B.A.-Stadt), Graf Michel 195, la. Westernach (Baier. B.A. Mindelheim), Hans 155, 2. 220, ib. Westerstetten (O.A. Ulm), Fridrich 155, 4. 202. — Hainrich 77, 5. — Hans 220, l b. Anm. Wettenhausen (Baier. B.A. Günzburg), Kloster 195, la. Wettishusen (wo?) 149, 9. Wetzel, Cunrat 219, 20. Wetzenhofen (Kant. Schaffhausen), Wetzenhouen. Hans 29, s. eo. Wetznow s. Strassburger Hof. Wi— s. auch Wei—. Wiberswiler s. Wippertsweiler. Wichen, Wicken s. Wittichen. Wychsler s. Weisel. Wickenhausen (O.A. Tettnang), Wickenhusen 235. Wickten, Wyctighen s. Wittichen. Widberg s. Stainstat. Wydchen, Widthein s. Wittichen. Widlen, (Kant. Schaffhausen), Widla, Wile, Will, Willa 27, 7. 86. 86, 1. 278, 1. Wiedergrün (B.A. Offenburg), Widergrin, Burekart 52, 5. — Gerig 52, 1. — Peter 52, 5. — Peterman 52, 5. Wielin, Hiltprand 13, 3a. — Otilie 42, 8. Wien, Wienne, Wyenn 25. 61, 3. 136, 3 a. 7 a. 8. 143, 15. 167, 4a. 190, 11. 195, 3a. IIa. 219, 5. i8a. 42. 43. 239. 263. 263, i. 264. Wyenend s. Michelwinnenden. Wyer, Hanswernher zum 149, 13. Wiesberg (bei Landeck, Tirol), Weissberg 143, 13. Wiesensteig (O.A. Geislingen), Weißenstaig, Wi- senstaig 155, 1. 230, 15. — Kirche St. Ciriaci 155, 5. —■ Propst Hainrich Nythart 155, 5. — Chorherr Johanns Ehinger 155, 1. Wiesneck (B.A. Freiburg), Wiesenegg, Wißnegk 78, 1. 2. — Hans Burekart 152. — Heinrich 154. 204. *Wiggenweiler (B.A. Ueberlingen), Wiggenle, Wiggenwile 171. 171a. 1. Wiker, Märkli s. Hausen. Wil (Kant. St. Gallen), Wyl 5, 14 a. 120, 1. Wil— s. auch Weil—. Wilburgstätten (Baier. B.A. Dinkelsbühl), Wil- burgstetten, Truchsessen: Anna 131, 3 a. — Jacob 131, 3a. Wildberg (O.A. Nagold), Wilperg 16, 4. 97, 2. Wildenfels (unbekannt, wohl in der Nähe von Wildenstein zu suchen) 182, 2a. — Hainrich 182. 182, 2a. — Hans 64, 2. 182, 2. Wildenhab s. Grünwald. *Wildenstein (B.A. Messkirch), Wildenstein vff der Donauw 16. 16, 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. IIa. 12. 13. 13a. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 62, i. 224. 224, 1. 285. — s. auch Wartenberg. Wile s. Widlen. Wilflingen (O.A. Riedlingen), Wülflingen 47, 2. 199. 199a. — Albrecht 4, la. 2. 3. 4. 13. 31, 2. 34, 2. 200, 2. — Irmelgart s. Münchwil. — Otilia 67, 7. Rudolf 159a. — Wolf 67, 7. 9.159a—Wolf zuRordorf 4, 10. —ungen. 67, 4. — s. auch Hornstein. Wilhemer, Ernst 220, ib. Will, Willa s. Weil—, Widlen. Willmandingen (O.A. Reutlingen), Wilmadingen 149, 9. Wilperg s. Wildberg. Wilsingen (O.A. Münsingen) 149, 9. 10. Win— s. Wein—. Windeck (B.A. Bühl), Windegg, Mene, geb. v. Schnellingen 52. — Renbolt 52. *Windenbach (B.A. Wolfach), Vindenbach 41. 124. Windschläg (B.A. Offenburg), Wintschlech 52. Winkelsheim (abg. Burg bei Bülach, Kant. Zürich), Hans 77, 4. 6. 7. ilipl« HHH Hl ORTS- UND PERSONEN VERZEICHNIS. 531 Winkeltaler, Wingkental, Wingkeutaller, Junker Michel 113, 14. 23. 167, 5. 243. *Winklerbof (B.A. Engen), Winckel vff Eggen 159, 5. Winterbach (B.A. Oberkirch) 41, 3a. — Anna 41, 2. Konrad 41, 2. — Kvngent s. Hullwer. — Ludwig von Schauenburg 41, 3. Wintergerst, Erhart, Memminger Chronist 230, 3. 8c. — Hans, gen. Tunnenhas 220, ib. Winterlingen (O.A. Balingen) 285. Winterstettenstadt (O.A. Waldsee), Winterstetten 285. *Wintersulgen (B.A. Pfullendorf), Sulgen 161, 4a. 237. 237, i. 2. Winterthur (Kant. Zürich), Wintertur 5, 5. 56, 2a. 121, ia. — Dominikanerinnen, Schwester Katherina de Offtringen 168, l. — Schult- beissen: Rudolf Bruchli 219, 41. — Hanns v. Sal 16, 19. — von: Adam 72, 10. n. 277, 4. — s. auch Haßlach. Winzeln (O.A. Oberndorf), Wintzlen, Hainrich 47, 2. 2a. — Hans 47, 2. 2a. Winzenheim (Oberelsass), Winczenheim 143, 7. *Wippertsvreiler (B.A. Ueberlingen), Wiberswiler 144. Wirgetswiesen (O.A. Tettnang), Wergißwisen 190, 2a. Wirmetsweiler (B.A. Ueberlingen), Wermetsch- wyler 184*. Wirtenberg 42, 6.43, 5. 72, a. 114,4. 4a. 180. 191. 230, 15. 254. 279. — Grafen: Eberhart (der Greiner) 47, 2a. 52. 58. 72. 93, l. ia. 114, l. 2. 149». 7. — Eberhart (der Müde) 34, s. 10. 114. 149, 5. 7. 166, 2. — Eberhart (der jüngere) 43, 6. 114, 4a. — Eberhart (im Bart) 45, 7. 196», l. 275, i. 4. 4a. 4b. 5. 6. 7. 8. 8a. — Elisabeth s. Werdenberg. — Ludwig 13, 3a. 42, 8. 114, 4a. 149, 12. 13. 166, 5. 6. 191, i. 195, 9. 9a. 196». 219, u. 220, 2. 224, l. 230. 230, 14. — Virich (Sohn des Greiners) 93. — Virich (V.) 42, 8. 45, 7. 114, 4a. 149 , 12. 13.191, i. 196». 196a., i. 219, 11. 230. 230, 14. 243, 3. 254, i. 264, 2. 270. 270». 275, 1. 4. 4a. 4b. 5. 6. 7. 8. 8a. 281. Wis— s. auch Wies—. Wislis, Cftnrat 233, 6. Wiss— s. Weiss—. Wissehrad (Böhmen), Weissengrad 136, 4. Withof, Waltber 271, &. 5a. Witken s. Wittichen. Witloltzbalden (wo?) 194, l. *Wittenhofen (B.A. Ueberlingen), Wyttenhoffen 75, l. 105, 6. 190, 5. 228. 228, i. 2. Wittich, Diettrich 231, 1. * Wittichen (B.A. Wolfach), Widthein, Wicken, Wytichen, Wyctighen, Wickten, Wydchen, Witken, Wittktein, Wichen 68. 115. — Kloster 54, 4. 4a. 55. 55 a. 1. 60, 3. 68, 1. 2. 2a. 3. 3a. 4. 5. 6. 7.7a. 8. 72, 1. Ia. 8. 100, 2. 2a. 115. 115». 277, 4. Wl— Wr— s. Wul— Wur—. *Wolfach (B.A.-Stadt), Woluach Wolua 5, 5a. 24, 4. 52, 2. 6a. 60. 72, 4. 5. 95, i. 2. 100, 3a. 108. 108, 1. 2. 3. 4. 5. 113, 10. 12. 15. 18. 115, 2. 3. 124, 4a. 140. 141. 141, 2. 175. 175, 1. 179, i. 188, 2. 197, 6. 234. 250, 2. 260, i. — Kirchherr Cünrat Rekenbach 260, i. — Pfaff Hans Schnider 108, s. —Pfaff Erhart Wild 175, l. — Mass 60, 2. — Schultbeißen: Frisch Brilz 260, l. — Hans Haugg, Hag 52, 4. 72, 7a. 113, 7.115, 3a. 124, 2. 141, 2. — Cünrat Schoman 140, 1. — Vogt Claus Marschalk 112. — s. auch Jüngling, Oberwolfach. — (Fluss) 108, 3. 196»^ Wolfegg (O.A. Waldsee) 285. Wolfurt (Vorarlberg, bei Bregenz), Wolffurt, Anastasia 25, Ha. 19. — Angnes [Neidinger Klosterfrau] 247, 8a. — Bentelin zu Ueberlingen 161, 6. — Cünrat 67, 6. 237, l. — Rudolph, Rudi3, 2. 5, 7a. 9, 2 . 25, n. 12. 79, 4. 118, 4. — Rudolf zu Tannegg 86. — Ruf 86, 2. — Virich 86, 2. — Wolf 25, lia. 12. 185. Wolkenberg (B.A. Kempten) 248, 2. Wöllwart (abg. Burg bei Harburg, Baier. B.A. Donauwörth), Welwart, Yeryg, Gory 34, 3. Wolmatingen (B.A. Konstanz) 14, 1. 143, 8. Wolmershausen (O.A. Crailsheim), Wolmershusen, Burckhart 220, ib. *Wolterdingen (B.A. Donaueschingen), Wulter- tingen, Wltertingen 29, s. 58. s. 62. 107, 1. ia. 276. 276, 1. — Kirchherren: Frydrich 25, ia. — Fridrich v. Almshofen 107, ia. 128, 6. 247, 10. — Hanns v. Almshofen 94, 5. 128, 3. Worblingen (B.A. Konstanz), Waiblingen (verschrieben) 39, 9. , ■ 1 i 1 ■wSm mm , „BUS Bfül n I KHäffisä ■H m ■ XUxaraSi • \ - im 1 '■ .'"■."■ ■■• ■ »1 111111 AIP m ffl&m mm pllli mmmm WS Hüf: 532 ORTS- UND PERSONENVERZEICHNIS. I Worndorf (B.A. Meßkirch) 187, 1. 2. Wulfling s. Memmerßwiler. Wülflingen s. Wilflingen. Wultertingen s. Wolterdingen. Wurm, Bentz 149, 8. 286, 2a. Wurmlingen (O.A. Tuttlingen), Wrmlingen,Würm- lingen 29, s. 62. 99, 3. s. 166. — Priester Hain- rich Waibel 258. — von: Cünrat 38a. _ Ott 131, 7. — s. auch Friedenweiler. Würzburg, Bischof 195, ia. Wurzland (Siebenbürgen), Wurtzland 84, 2a. Wutach (bei Neustadt im Schwarzwald), Wüta 225, 2a. — (Pluss) 9. 102, 2. 3. 194, i. 267. Wuthenthal (Herrschaft an der Wutach) 9. Zäch, Zäh s. Stein. Zähringen (B.A. Preiburg), Zäringen, Riitschi 52, i. *Zeilen (B.A. Engen), Zila vff den Eggen, Zilla 40, i. 44. 44a. 117, ia. 2. 158, i. 159, s. 257, 2. Zeitenen s. Zeuthern. Zell (Oberelsass), Czelle 143, 7. — (O.A. Riedlingen) 131. 285. — am Harmersbach (B.A. Offenburg), TzellHal- merspach, Cell 113, is. 124, i. — Schultheißen: Wilhelm Berner 54, 5. 133, 2. — Jacob v. Bern 113, 18. — Erhart v. Sneyt 52, 2. 133. — s. Radolfzell. Zeuthern (B.A. Bruchsal), Zütern, Zeutern, Zeitenen, Albrecht 149, 13. 219, 41. — Peter 271, 4. Zila, Zilla s. Zeilen. ^Zimmerholz (B.A. Engen), Zimberholtz 27, 5. 71. 71a. 1. 2. 4. 5. 146, 2a. — Cunrat (v. Aschan) 71, 4. 183, 15. — Hainrich 17, 1. 65. 65a. 71. — Hans 157a. — Werner (v. Aschan) 71, 4. 159, 3. *Zimmern (B.A. Engen) 89, 2. 246. 246, 1. — (Herrenzimmern, O.A. Rottweil), Zymer 4, 6a. 10a. 14, 6a. 45, 4. 62, i. 67, 8. 134, 1. 264, ia. 285. — Anna, Annli 72, 9. 9a. 224. — s. auch Werdenberg. — Bride, geb. v. Gun- delfingen 4, 6. 7. 8. 9. 34, 3. 7. n. n a . 70, i. — Kvngott, geb. von Werdemberg 4, 12. 70, 4. Künigund 224. — Cünrat 224, —Verene 224. 224, 1. — Gottfryd 4, u. 14, 7. 15, 1. 16, 21. 34, 15. 45, 5. 224. 224, 1. ia. 2. 232, 3. 264, 1. 285. — Hans Wernher 4, 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 45, 8. 224, 2. 285. — Johannes, (Gemahl der Künggott von Werdenberg) 4, ia. 3. 4a. 7a. 8a. 10. 10a. 12.12a. 13, 2. 3. 3a. 14, 2a. 16, 6. 7.7a. 8. 9. 10. 11. IIa. 12. 13. 13a. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 18, 2. 27, 6. 34, 3. 6. 7. 7a. 9.11. 12. 14.15. 43, 7. 45, 1. 2. 56, 3a. 62a. 1. 2. 67, 4. 6. 70, 4. 92. 113, 6. 134. 144, 2. 149, 8 . 153. 153, 2. 190, 3. 4. 9. 199a. 200. 201. 202. 203. 224. 224a. 233, 13. 286, 1. — Johanns (Sohn des vorigen) 62a. 70, 4. 224. — Wernher (f c. 1385) 4, ia. 2.3.4. 14, 2a. 18. 20, 1. 30. 31. 34. 34, 1. 2. 6. 43, 2. 45. 45, 1. 2. 3. 62. 67. 70. 200, 2. — Wernher (f 1483) 4,14.15.16.17.18.19. 20.21.22. 23* 24. 25, 26. 27. 28. 13, 3a. 14, 7. 7a. 15, 1. 2. 16, 21. 22. 34, 15. 45, 2b. 5. 6. 7. 56, 3a. 67, 8a. 92, 1. 2. 111, 4. 131, 13. 134, 1. 187, 2. 192, 1. Ia. 224. 224, l. ia. 2. 232. 232, 3. 4. 264, l. 270 a . 271, 2. 275, 6 . 285. 286. Zobel, Karle 220, ib. Zofingen, Kloster s. Konstanz. Zogenweiler (O.A. Ravensburg), Zogenwyler 190, 14. Zolr s. Hohenzollern. Züllnhardt (abg. Burg bei Dettingen, O.A. Geiss- lingen), Zülhart, Sifrid 220, ib. Zunger s. Sunger. Zürich, Zürich, Zürch, Thuregum 19, 26a. 136, 3a. 164, 7. 19a. 194. 203, la. 219, 41. 46. 275, i. 4b. — Praepositura Thuricensis 101, 3. — Bürgermeister Rudolf von Cham 164, 19. — Stadtschreiber Cünrat v. Cham 164, 19. Züricher See, Zürchse 77, 1. Zurzach (Kant. Aargau) 274, 3a. Zußdorf (O.A. Ravensburg), Zustdorf 16, 10. 190, 10. 287. — Amtmann Hans Hotz 190, 10. — s. auch Gremiich. Zütern s. Zeuthern. Zwiefalten (O.A. Münsingen), Zwyfalten, Zwifel- tain, Kloster 34, 16. 93, 7. 195, ia. Äbte: Ge- ory 34, 14. — Johanns IL 93, 7. —• Johanns III. 34, 16. 131, 10a. Zwingenstein (Kant. St. Gallen), Zwingenstain, Barbara 174. — Clara 174. ■ W' 1. 4. 7. 1. Schatbuch, Landrichter Herman der Snaiter (Urk. v. 1363, Apr. 17. No. 23.) 2. Bärenbach, Conrad v. (Urk". v. 1363, Okt. 15. No. 24.) 3. Allmendshofen, Johans v. (Urk. v. 1365, Aug. 19. No. 36.) 4. Stallegg, Johans, Vogt zu Haslach. (Urk. v. 1366, Dez. 22. No. 100, 2.) 5. Hewen, Burkart v., Dompropst zu Konstanz. (Urk. v. 1366, Dez. 27. No. 40.) 6. Hewen, Heinrich v. (Urk. v. 1366, Dez. 27. No. 40.) 7. Bohrdorf, Truchsess Frick v. (Urk. v. 1367, März 19. No. 4, la.) 8. Beischach, Hans v. (Urk. v. 1367, März 19. No. 4, la.) 9. Heudorf, Bilgrin v. (Urk. v. 1367, März 19. No. 4, la.) ■ K 1 m IÜ ; I 'M- :■-..'■■,'■,■ J ■■•'■«■•■: ixBIäi mg* ü fflBHUR S ! «mm I«» Sssss $ ifel^fl; <■ mm Wm I M* ■ 9 IÜ lugl äs " in r' *&■':: 1111 hSbereI l '■■■■■ MSR «lli -. ■ KJ ■.■-.-.-■. ■ BS . '««; filiiil -r-;-' : '■:--: ■■■■;■■ ■ «Ml»! 10. 11. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 10. Jungingen, Wolfgang v. (ürk. v. 1367, Juni 21. No. 43, 2.) 11. Schüler, Otto der. (Urk. v. 1367, Juni 21. No. 43, 2.) 12. Messkirch, Kapitel der Chorbrüder. (Anmerk. z. Urk. v. 1368, Mai 2. No. 4, 4b.) 13. Büchern, Herman. (Urk. v. 1372, Juli 5. No. 54.) 14. Hiltbrant, Katherin, Ehefrau Albrechts von Marpach. (Urk. v. 1374, Mai 28. No. 18, 1.) 15. Studengast, Ulrich. (Urk. v. 1379, Juli 23. No. 78.) 16. Thannheim, Conrad v. (Urk. v. 1381, Dez. 13. No. 38, a.) 17. Stahelli, Conrad v. (Urk. v. 1381, Dez. 13. No. 38, a.) 18. Schellenberg, Bertholds Gemahlin Güta von Blumberg. (Urk. v. 1382, Juli 17. No. 26, 5a.) •Wsf- . H 19. 20. 21. 22. 24. 25. 26. 27. 19. Schatbuch, Landrichter Conrad Berhtolt. (Urk. v. 1384, Jan. 20. No. 23, a.) 20. Scbultheiss, Hans der S. v. Hüflngen. (Urk. v. 1384, Juli 22. No. 38, a.) 21. Eschinger, Johans der E. v. Fürstenberg. (Urk. v. 1385, Juli 15. No. 160, 3.) 22. Schellenberg, Töltzer v. (Urk. v. 1388, Juni 26. No. 79, 3.) 23. Hewen, Peter v. (Urk. v. 1389, Aug. 23. No. 127, 3a.) 24. Marschalk, Sygli, Kirchherr zu Hausach. (Urk. v. 1391, Nov. 13. No. 112.) 25. Mundelfingen, Heinrich v. (Urk. v. 1394, Dez. 24, No. 22, 1.) 26. 'Waldstein, Walther v. (Urk. v. 1395, Okt. 16. No. 54, 4.) 27. Hattingen, Friedrich Vogt v. (Urk. v. 1396, März 3. No. 81, 3.) « ■ 28. 29. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37. 28. Zimmern, Hans v. (Urk. v. 1398, Dez. 28. No. 16, 7.) 29. Engen, Stadt. (Urk. von 1399, Dez. 14. No. 117, 2.) 30. Trochtelfingen, Stadt. (Anmerk. z. Urk. v. 1406, Juli 26. No. 149, b.) 31. Gundelfingen, Friedrich v. (Urk. v. 1408, April 18. No. 155, 1.) 32. Werdenberg, Graf Albrecbt. (Urk. v. 1409, Nov. 1. No. 145, 2.) 33. Lupfen, Graf Hans. (Urk. v. 1411, Juni 15. No. 143, 6.) 34. Immendingen, Heinrieb. v. (Urk. v. 1412, März 10. No. 30, la.) 35. Reckenbach, Hans. (Urk. v. 1413, Dez. 2. No. 104, a.) 36. Wartenberg, Oswald v. W., gen. v. Wildenstein (Urk. v. 1417, Sept. 17. No. 170.) 37. Hayingen, Stadt. (Urk. v. 1419, Jan. 21. No. 131, 11.) i 39. 38. 41. 42. 43. 44. 45. 38. Hayingen, Stadt. (Anmerk. zu Urk. 1419, Jan. 21. No. 131, IIa.) 39. Wittichen, Konvent. (Urk. v. 1420, Aug. 22. No. 68, 8.) 40. Schnellingen, Rudolf v. (Urk. v. 1427, Mai 30. No. 54, 5.) 41. Lupfen, Brun. (Urk. v. 1428, Sept. 14. No. 233, 12.) 42. Wartenberg, Egnolf v., Abt zu Gengenbach. (Urk. v. 1428, Dez. 9. No. 5, 11.) 43. Blumberg, Rudolf von der alten B. (Urk. v. 1429, März 7. No. 19, 13.) 44. Reischach, Hans v. (Urk. v. 1432, April 24. No. 183, 6.) 45. Neuhausen, Ruf v. (Urk. v. 1432, April 24. No. 183, 6.) 46. Messkirch, Stadt. (Urk. v. 1434, Febr. 16. No. 31, 6.) Wߥmm I Hn l mm 1 ,; H \ - ■, ■ Wim*. Hü ii .-■■■ - jl | \ 8 i iBBP I i SM IJllllP llllilll I llllilll ■ Slli §g 47. 49. 48. 53. 52. 51. 55. 47. Sunthausen, Hans von der alten S. (Urk. v. 1434, Febr. 23. No. 27, 22.) 48. Stühlingen, Landgericht. (Urk. v. 1435, Dez. 5. No. 167, la.) 49. Bettenbrunn, Kapitel. (Urk. v. 1436, Nov. 30. No. 213.) 50. Blumberg, Heinrich v. (Urk. v. 1439, Okt. 27. No. 5, IIa.) 51. Lupfen, Graf Heinrich. (Urk. v. 1440, Juni 18. No. 219, 4.) 52. Zimmern, Wernher v. (Urk. v. 1442, Mai 4. No. 34, 15.) 53. Schatbuch, Landrichter Berchtold Haslach. (Urk. v. 1443, Okt. 21. No. 226, 1.) 54. Ippichen, Aulber v., Vater. (Urk. v. 1446, Mai 20. No. 188, 2.) 55. „ „ „ Sohn. »!)» i! » n »» 56. 57. 58. 63. 60. 59. 62. 64. 56. Haslach, Stadt. (Urk. v. 1446, Juli 27. No. 100, 3a.) 57. Allmendshofen, Heinrich v. (Urk. v. 1447, Juni 12. No. 247, 13.) 58. Fürstenberg, Stadt. (Urk. v. 1450, Jan. 19. No. 247, 15.) 59. Felsenberg, Conrad, Vogt zu Fürstenberg. (Urk. v. 1450, Jan. 19. No. 247, 15.) 60. Stein, Sigmund vom. (Urk. v. 1454, Juli 31. No. 26, 14.) 61. Neustadt, Stadt. (Urk. v. 1454, Okt. 24. No. 225, 2a.) 62. Friedenweiler, Konvent. (Urk. v. 1455, Mai 5. No. 26, 15.) 63. Offtringen, Hans Heinrich v. (Urk. v. 1461, Juli 21. No. 185, 2.) 64. Eminger, Peter E. zu Emingen. (Urk. v. 1463, Sept. 23. No. 159, 9.) 66. 65. 67. 68. 71. 69. 72. 70. 65. Werdenberg, Graf Jörg. (Urk. v. 1463, Okt. 20. No. 1, 5a.) 66. Schatbuch, Landrichter Berchtold Haslach. (Urk. v. 1464, Dez. 11. No. 190, 14.) 67. Ippiclien, Diepolt v. (Urk. v. 1465, Febr. 20. No. 250, 2.) 68. Heudorf, Burkart v. (Urk. v. 1465, April 24. No. 214, 6.) 69. Allmendshofen, Heinrich v. (Urk. v. 1465, April 24. No. 214, 6.) 70. Heudorf, Ursula v., geb. Blarerin v. Wartensee, Witwe Johans von Heudorf zu Aulfingen. (Urk. v. 1465, Aug. 29. No. 222, 3.) 71. Reckenbach, Hans. (Urk. v. 1468, März 11. No. 250, 3.) 72. Lupfen, Graf Hans. (Urk. v. 1468, Sept. 16. No. 240, 2.) 73. Gundelfingen, Jörg v. (Urk. v. 1469, Juni 24. No. 131, 13.) mm