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kaiser Karies rechter brüder, der selbe kaiser besass Korne, da viel der hertzog Gerolt von Swäben by demersten in Eome, vnd mit der Swäben hilf gesigt der kaiser den Römern an; er lehe ouch den Swäben,wo man durch des richs not stritten sol, da sollen die Swäben vor allen sprachen stritten, vnd sol irhouptman sin der hertzog von Swäben, ist er aber da nit, so sol es sin des richs marschalk; dise rechtvnd andere gute recht die händ die Swäbe verdient mit irer frömikait vmb den Römischen kaiser. Itemain yglich man hat sin recht vor dem k&nig, ain yglicher müss ouch entworten vor dem konig in allenstetten nach sinen rechten vnd nit nach des clegers recht'). Item ain yglicher, der vß ainem lande in dasander kompt, vnd wil er vor gericht recht nemen vmb ain gut, das in dem lande litt, er muß recht nemen nachdes landes recht vnd nit nach sinem lantrechten k ). Item wann kain lehenerb ist, so komet es vff die lant-erben, ob es der totte verdienet nett, das vernym, als es steet, wann es gehört sich baß zu tun, in lehen-recht, wann lehen ist rittersolt, ut in aut. rubrica de mandatis principum § publicorum coli. 3 1 ) et in de-cretis dyst. 1 cap. „ius militare" m ). Ist, das ainer kain nahen erben hett, so werden erben des menschengeborne fründe, zu zeln nach der syppe hin vff die zehenden sypp (causa 35 qu. 5 „ad sedera" n ) in auctoribusin locis multis. Item in dem cappittel, wie die recht fänden sin 41ay wise, die vierd vnderscheide, was ainkaiser von gnaden git, das wirt recht, ut tit. „de vetere jure enucliando lege dei auetore" °). Vmb das diekaiser haben geben ain gemain recht aller der weit, das haißen kaiserrecht, vß dem recht sind etlich lütvon k5nigen vnd kaisern vßgenomen als die Tatschen vnd mit namen die Sahssen vnd Swäben, wann dendie kaiser haben geben ertlichen sonder gnade, die gnade wer vmb nicht, hette man sie von dem kaisernicht, ut inst[ituta] de iure gentium . .. plene»). Swebisch recht zwayet sich nit an Sahssen recht, wann
ain erbe zu nemen vnd vrteil.....i) der Swäb.....i) wol vrteil vnder in selbs in Swebischer art vnd
ziehen das an die alten Swäb, die müssen sie aber benemen vnd in die meren menge, zu den nu die hohstending stat r ). Pap. Or. a. a. 0. T.
a) Kann auf Peudorum Hb. I tit. 1 § 5 gehen. — Diese und die folgenden Erklärungen verdanken wirder Güte des Geh. Hofrats Dr. von Rockinger in München, b) Geht vielleicht auf Feud. lib. IF tit. 1. c) Heinrich deBartholomäis (de Segusio) gestorben als Kardinalbischof von Ostia 1271. d) Wilhelm Durand, ein Dominikaner, bekamvon seinem Werke „Speculum iuris" den Zunamen Speculator, er starb 1296. e) Soll wohl heissen „qui feudum dare pos-sit", es geht dann auf Feud. lib. I tit. 1. f) Johannes Andreae, Professor in Bologna, gestorben 1348. g) Nach HomeyersZählung I Art. 19 § 1. h) Schwabenspiegel Lassberg Art. 32 (Wackernagel Art. 31). i) Sachsenspiegel, Homeyer IIIArt. 33 °§ 1, 2. k) Schwabenspiegel Lassberg Art. 33 (Wackernagel Art. 32). 1) Novell. 17 (Collatio III tit. 4 cap. 7 § 1).m) Gratians Dekret dist. 1 cap. 10. n) Es ist das die Stelle, wo in den Handschriften und Drucken auch die Arboresconsanguinitatis et affinitatis angebracht sind, o) Cod. Justiniani I tit. 17 im Eingange, p) Instit. I, tit. 2 § 1, 2.q) Auslassungen im Orig. r) Sachenspiegel I Art. 19 § 2 und Schwabenspiegel Lassberg Art. 17 (WackernagelArt. 18), beide mit Umstellung dieser Sätze. — Dr. von Rockinger bemerkt zum Ganzen: „Es ist wohl nicht an-zunehmen, dass der Verfasser wirklich den Sachsenspiegel, den Schwabenspiegel, die Autentiken, Institutionenu. s. w. unmittelbar benützt hat. Es macht mir das ganze den Eindruck, als ob er aus einem jener umfangreichendeutsches und fremdes Recht samt den Glossen zusammenschweissenden Ahecedarien oder alphabetischen Rechts-wörterbüchern, welche besonders im 15. Jhdt. da und dort im Gebrauche gestanden (vgl. Rockingers Verzeichnisder Handschriften des sg. Schwabenspiegels in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie der WissenschaftenBd. 107 S. 19-59, Num. 56, 61, 76, 165, 220, 227, 248, 295, 400) aus diesen und jenen Schlagworten, z. B. „Erbe,Lehen, Sachsen, Schwaben", seine Zusammenstellung gezogen hat".
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6) 1431 dinstags nach st. Jörgen tag [Apr. 24.] richtet in gleicher Sache Markgraf Fridrich zuBrandemburg mit den Bischöfen Fridrich zu Bamberg und Conrat zu Regenspurg, Herzog Wilhelm zuBrunswig, Herzog Ruprecht zum Berg, zu Gülch und zu Gellr, Heinrich Burggraf zu Meichsen und Herrn zuPlawen, Hofrichter, Graf Heinrich von Swarczburg, Herrn zu Arnstetten und zu Sundershusen, den Land-grafen Johans und Lewpolt zum Lüchtemberg und dem Grafen Wilhelm von Orlemünd zu Nüremberg aufder Burg. Es werden die eingesandten Urteile der Fürsten und Grafen, die zu Vlm gerichtet haben, ver-lesen, und entsprechend dem Urteile der Mehrheit derselben wird jetzt einhellig erkannt, dass man demGrafen Hans von Werdemberg, da man um den Heiligen Berg nach Swebischem Recht sprechen solle,darum einen Tag zum Rechten nach Swebischem Rechte setzen solle, auf dem der König seine Ansprüche
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