Druckschrift 
6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
Entstehung
Seite
295
Einzelbild herunterladen
 

1428.

295

Hand um 500 fl. Rh. das Haus und die Feste Offtringen mit Zehnten, Zinsen,Vogtrechten und sonstigen Zugehörden an Hainrich von Aertzingen.Geben an Ynser lieben Frowen aubent Natiuitatis.

Die Siegel des Vogts und des Verkäufers (sein Wappen ist nicht das des Zürcher Geschlechtesvon Teufen) beschädigt.

Perg. Or. Zürich (mitgeteilt vom dortigen Staatsarchivar Dr. Schweizer).

1) 1385 fritag nach ingendem Aberellen [Apr. 7.] beurkunden Wilhelm An dem Stade, der anstattHeinrichs von Kandegg, Vogt zu Schafhusen, daselbst zu Gericht sitzt, und der Eat von Schafhusen, dassvor ihnen Diethelm Schultheiss von Schafhusen, Eitter, den Niedernhof zu Witloltzhalden um 70 fl. undseine Fischenzen in der Wüta zu Offtringen „von niittlödi der brügge ze Eggingen vntz hinab gen Off-tringen" um 100 fl. für eigen an Meisterin und Konvent des niedern Gotteshauses zu Rieden vor demSchwarzwald verkauft hat. Perg. Or. mit den beschädigten Siegeln des Vogts zu Schaffhusen (die dieserStadt und des Verkäufers fehlen). Zürich (mitgeteilt von Staatsarchivar Dr. Schweizer).

2) [1399J empfängt Götz Schultheiss von Schaffhausen von Graf Hans von Lupfen die Vogtei desDorfes Oftringen mit Leut und Gut, Zwing und Bann und aller Zugehörde a ). Lupf. Kopialbücher I, 2S. 7. Donaueschingen.

a) 1405 sabbato post Hylari [Jan. 17.] empfängt derselbe zu Schafhusen von Herzog Fridrich von Oster-rich einen Weingarten bei Oftringen. Wien, Staatsarchiv Mscr. 31, S. 23. — Um dieselbe Zeit gönnt demselbendieser Herzog, dieses Lehen auch auf Töchter vererben zu dürfen, a. a. 0. Mscr. 30, S. 32 y .

1428, Dez. 25.

Altofi

en.

195. König Sigmund erhebt Brnnorium von der Layter, zu Bern, Vicenti etc. ge-

meinen Vicarien, wegen seiner Dienste, nachdem die namhaftige Grafschaft zum Hey-ligenberg und Werdenberg ihm und dem Reiche durch den Tod des Grafen Hugdaselbst heimgefallen ist, mit seinen Erben zum Grafen zum Heyligenberg undWerdenberg mit Rat seiner Fürsten, Grafen, Herrn und Edlen und belehnt ihn mitdiesen Grafschaften zum Heilgenberg und Werdenber g *).__Datum Veteris Bude 25. die Decembris anno 29.

Am Or. hieng das k. Majestätsiegel.Reichsregistraturbücher, Bd. J. S. 17 v . Wien.

/ a) 1428 mentag nach dez hl. Criststag tage [Bez. 27.] meldet er dieses aus Eczilburg der Ritterschaftin Swaben st. Jörigen Schilds. Pap. gleichzeitige Kop. a. a. 0. — An demselben Tage befiehlt er zu Eczilburgdem „Burggrafen" zum Hailigenberg, diese Grafschaft Brunorio zu übergeben. Pap. Or. ohne Siegelspuren. Do-naueachingen. — 1429 samstag vor Inuocauit [Febr. 12.] meldet er diese Verleihung aus Bartfa auch dem Grafenf Hainrich von Werdenberg, der ihn ebenfalls um Belehnung mit der Herrschaft zum Heiligenberg gebeten hat,und mahnt ihn davon abzustehen und seine Ansprüche gegen Brunorio vor ihm mit dem Rechten zu suchen.Pap. Or. mit Siegelspuren, a. a. 0.

1) 1429 sambstag vor Jubilate [Apr. 16.] schreibt Herzog Fridrich von Oesterreich den GrafenHainrich, Hanns und Eberhart von Werdenberg zu Sigmaring, welche ihm auf seine letzte Schrift wegenihrer Besitznahm e /seines gekauf ten/Gutes Heiligenperg nicht geantwortet haben, er höre dazu noch, dasssie den Heiligenperg „in ain ander hannd g^äntwurtet" haben und dass eines Fürsten, mit dem er nichtsanderes, denn liebes zu schaffen habe, Panier darauf stecke. Er hat etlichen der seinigen befohlen „zusolichem zu tun" und will wegen dessen, was in solchem Thun verlaufen wird, ihnen, ihren Pflegern und

im