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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1360.

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a) Zu Vollendung dieses Baues entlehnte St. Martin wohl zu derselben Zeit auf gleiche Weise von denHeiligen zu Gegingen 33 Va & h, zu Menningen 7 <g h, zu Bietingen 17 $ h, alles Vberlinger Währung, a. a. 0.II, 152. Ebenso 1468 mentag nach Judica [Apr. 4.] zum Baue des Kirchenturms 40 fl. Rh. von der Kirche Geg-gingen, und 60 ff h von den Vormündern des Johannes Buchli von Meßkirch zur Ausstattung der Kirche mit„dem sacramenthus, tafflen, kirchenteffre". a. a. 0. II, 231 und 232.

18) 1458 samstag nach Margarete [Juli 22] bittet Wernlier von Zymern, Frei, der zu Ehren deshl. Sebastian und seinen Eltern, Kindern, Nachkommen und allen gläubigen Seelen zu Hilfe einen Altar undeine Pfründe in U. 1. Fr. Kapelle, an der Ablach allernächst bei seinem Schlosse Meßkirch gelegen, vonneuem gestiftet und dazu 2 Teile des grossen und kleinen Zehnten zu Brunßhusen und einen Zins allda,beide Stücke lehenbar von den von Montfort, ferner 42 ff h Zinse und Güten zu Hainstetten, Meßkircb,Krumbach, Sclmerckingen, Höwdorf, und 12 Eimer Wein Gilt zu Sarnentingen und ein zu diesem Zweckeneuerbautes Haus zu Meßkirch am Graben gegeben hat, den Bischof Heinrich von Costenz, diese Stiftungzu bestätigen und Herrn Hansen Lampartern von Sultz, dem er den Altar geliehen und mit diesem Briefeals ersten Kaplan desselben sendet, zu „vestnen". Das Original siegelte der Aussteller, a. a. 0. H, 149.

19) 1462 samstag nach st. Cünrats tag [Nov. 27.] vergleicht als erbetener Tedingsmann Wernhervon Zymmern die von Meßkirch und Schnerckingen wegen „tryft vnd waid" also: Die von Schnerckingendürfen Meßkirch wärts nicht weiter „tryften" und treiben, denn von Walderstüg gen Münschcrütz vff dasHinder&schlin bis an den graben an Martin Hägkers agker vnd vß dem graben in das Galgenzil in diemargk, vß dem Galgenzil vff den Galgenrain in die margk vnd von der Galgenmargk herab in die Glauenan den Widemagker, vß der Glauen an dem Widemagker in Meßkircher Vnderwasser, in den graben bydem Badwäg vnd vß dem Badwäg in das agkerlin by Schnerckinger müle espan vnderin Enßlinger rainvnd da dennen den Bürchtlinger stüg hinvß bis vff das Talentäl". Umgekehrt dürfen auch die von Meß-kirch nur bis an diese Grenze triften und treiben, sie dürfen aber in Schnerckinger Mülfurt in der Ablachtränken. Dieses „vberbringen" soll bestehen bis an des Ausstellers oder seiner Erben Widerrufen. DasOr. siegelte der Aussteller, a. a. 0. II, 181.

20) 1463 mentag vor st. Gallen tag [Okt. 10.] bekennt Wernher von Zymern, der einige Wiesenim Bülach unter Trettenfurt, im Bülach zwischen der Ablach und Kelengassen und Va im Bülach „gautam andern jar an weschsel gegen Hansen Tuttlingern von Meßkirch", Martin Hagkern von Meßkirch um6 % h Zins geliehen hat, dass er, wenn er von demselben diese Wiesen zurückziehe, ihm 20 fl. Rh. gebenmüsse, weil die Stadt Meßkirch demselben um 20 fl. Rh. erlaubt hat, diese Wiesen, die man vordem nichtge'öhmdet, sondern von denen man allein das Heu „gefangen" hat, gleichwie bei andern an dem Ende ge-legenen Wiesen erlaubt wurde, fortan auch zu öhmden. Das Or. siegelte der Aussteller, a. a. 0. II, 186.

21) 1465 frytag nach Lichtmeß [Febr. 8'.] verzichtet Hans Wernher von Zymern gegen seinenSchreiber Johannes Künggott, welcher von U. 1. Fr. Brüdern zu Rauenspurg ein Haus in der Oberstadt zuMeßkirch, dessen Besitzer eine Bettstatt und eine Stallung auf eigene Kosten halten und darin jeden, dervom Herrn von Zymern geschickt wurde, „legen und stellen" musste, gekauft hat, auf dieses Recht. DasOr. war Brestens halb des Siegels des Ausstellers mit dem seines Vaters Wernher, Landhofmeisters, ge-siegelt, a. a. 0. II, 203.

22) 1465 mittwoch nach st. Lucien tag [Dez. 18.] giebt Hans Wernher von Zymern ihm, seinenEltern, Geschwistern, Vordem und Nachkommen und allen gläubigen Seelen zu Hilfe 3 Zehnten zu Meß-kirch, nämlich zu Hindertanne, Landalslachen und Münschczcrütz, und ein Haus daselbst bei dem Graben-tor an der hl. Dreifaltigkeit und st. Vits Altar auf dem Beinhause im Kirchhof zu Meßkirch; er und seineErben dürfen aber jederzeit diese Stiftung vom Kaplane des gen. Altars mit 200 fl. Rh. ablösen. Das Or.siegelte anstatt des Ausstellers, der kein eigenes Insiegel hat, sein Vater Wernher von Zymern. a. a. 0. II, 211.

23) 1466 mittwoch nach Philippi und Jacobi [Mai 7.] meldet derselbe diese Stiftung dem Con-stanzer Domkapitel zur Bestätigung. Nach diesem Schreiben ertrugen die 3 Zehnten jährlich 13 MalterKorns Meßkircher Mass. Ausserdem hatte er indessen noch an die Stiftung gegeben: 5 Som Wein Gilt auseinem gen Richenow lehenbaren Weingarten zu Alenspach, gen. die Söwgasse, 9 fl. Rh. mit 180 fl. Rh.

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