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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1488.

berg saliger sich mit yren gemähein noch bißhar also gehalten, das von gnaden göts kain clag oder verwyßvff sy nie erwachsen vnd an dem ende ouch niemer bescheen soll." Pap. Concept (in duplo). Donaueschingen.

a) Or.: Furstenburg.

2) „Anno domini 1488 kam vnser gnedige wolgeborne frow Elßbecht, geborn von Solms, als ain zü-gemahelte frow des wolgebornen herrn herrn graf Wolfgangs zu Fürstenberg in diß landt „vnd") ist anno1540 gestorben vff st. Bartholomei tag. Gott sey ir gnedig." Andres Kötz im Kinzigthaler Lagerbuch von1493, p. 5; Donaueschingen. Auch Vorsetzblatt VI v. c. 1503 des Neidinger Anniversarienbuches von 1494und der Fortsetzer der gesonderten genealogischen Aufzeichnungen des Andres Kötz (f. f. A.) nennen 1488als Jahr der Vermählung des Grafen Wolfgang mit Elisabeth, geb. Gräfin von Solms und Mintzenburg. Derletztere knüpft daran die Nachricht: „Die haben zwen herrn vnd frowlin vberkomen."

a) Von hier an Nachtrag von einer jüngeren Hand des 16. Jahrhunderts.

HL

1488, Okt. 4.

90. Hainrich Graf zu Fürstenberg verkauft dem erbern Mann, Hansen Tuffner aus

dem Tiefenbach zum Schönenwalde seinen freieigenen, ledigen Hof in der Schonöwe,genannt der Hohen Hof, wie der an ihn von Jacolman Hohen gefallen, um 200 fl. rh.Da der Hof in seinen hohen Gerichten und Herrlichkeit liegt, gibt Tuffner und werdenselben besitzt, dem Grafen zu Fürstenberg jährlich auf Martini 1 fl. Schirmzins;wann der Graf Steuern, Schatz oder Bitgelt auf andere die seinen legt, zahlt der Hofjedesmal 1 fl. für Steuer oder Bitgelt, sonst soll er mit keinem Zins oder Steuer be-schwert werden. Tuffner soll auch ab dem Hof st. Mclausen *) 5 ß jährlich gebenund dem Gotteshause zu st. Jörgen seinen Zins, sofern man den schuldig ist undihn nicht abtreiben mag. Tuffner hat versprochen, den Hof in den nächsten 5 Jahren„in eren halten, buwen, zuuern (sie), behusen, beröchen vnd besetzen" zu wollen,und dass der, welcher ihn also besitzt, schwören soll, wie andere die seinen (desGrafen) oder wenn derselbe nicht dessen ist, wie ein anderer Hintersasse; er soll indes Grafen Schirm und Versprechen stehen.Geben an st. Franciscus tag 1488.

Das Original siegelte der Aussteller.Pap. Concept. Donaueschingen. B.

1) Die Kirche zu Schönenbaeh ist st. Nicolaus geweiht.

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91.

1488, Okt. 21.Hainrich Graf zu Fürstenberg, Landgraf in Bare und Herr zu Husen im Kintz-