1488.
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eynander vberantwurt werden, vnd ob Wärtern berg oder icht dartzu gehörig vorn hei-ligen rieh oder jemand anderm lehen wer, sol graue Wolfgang des willigungbrief vonder keiserlich maiestat oder anndern, die es berurt, in der zit erlangen, damit Elisa-beth nach diser beredung widerns vnd morgengab recht versorgt vnd versichert, daransie habend sy. Es ist auch beredt: ob der gemehel eyns, ee dann sie bygeschlieffen,abginge, so solt auch dise beredung vnd verschribung entlich absin vnd kein teil niebinden. Vnd heruff so hat der obgenant graue Ot von Solms graue Wolfgang vonFurstemberg sin tochter Elisabeth obgenant zu der hailigen ee geben vnd vermeheltvnd er sie also empfangen vnd genommen zu der hailigen ee vnd ist von beidenteilenversprochen zuhalten, was an disem brieue geschriben stet, sie sampt oder jeglichsinsonderhait antreffen, alle arglist vnd geuerd in puneten vnd artickeln diß brieffsgentzlich vßgescheiden. Des zu vrkund sint diser mahelbrieff zwen glich lütten mitvnserm anhangenden ingesigel versigelt. Vnd wir Ott graue zu Solms vnd Wolf-gang graue zu Furstemberg vnd zu Bare bekennen, das wir dise beredung nach sagdiß brieffs stet vnd vest zuhalten vnd der volg zuthun vffgenomen hau, darumb vnserjeglicher sin eigen ingesigel auch an beyd brieff geheockt.
Datum Heydelberg vff dinstag nach sant Michelstag anno domini millesimoquadringentesimo octuagesimo oetauo 2 ).
Die Siegel des Ausstellers (oben ein Stück weggebrochen; roth in ungefärbter Schüssel; unten eindamaszirter Schild, darüber, an einander gelehnt, r. Schild mit dem Pfiüzer Löwen, 1. mit den bairischenWecken; auf dem Helm ein sitzender Löwe; S. t ............. fac'. rot. itttpurii. ttrdjtbapifer. pljUippos. elec.
.. .); des Grafen Otto von Solms (grün in gelber Schüssel; im Schild Löwe; auf dem Helm zwischen 2 FlügenLöwenrumpf, darüber 7 kleine Sterne; S. Otto, graofi. v. folmtfj.); und des Grafen Wolfgang zu Fürstenberg(grün in gelber Schüssel, wie oben).
Perg. Or. Donaueschingen.
a) Or.: sie.
1) 1488, April 14. (montag nach Quasimodogeniti), Heydelberg, schrieb Pfalzgraf Philips dem GrafenHeinrich von Furstenberg"): es bedünke ihn, dass „vff beyde syt ein zymlich heyrat vnd versten der personellhalb keyn missfallen sy; dann als graue Wolf sie bewysen vnd bewidemen will vff Wartenberg mit siner zü-gehörde, das will den von Solms ettwas zu ferre entlegen vnd auch ein ruhe art bedüncken, vnd hatt den wegfurgeben, dich zii uermögen, das sie vff dem Kyntzigertale, das du innhast, verwysen würde, des graue Wolfein beswerung nympt, dir solchs zuzumuten, in sorgen, du werdest es anders versten vnd ine darinn be-dencken, als ob er das angebe oder suchte dich by leben zu erben etc." Bittet ihn daher, seinem Vetter zuliebe in diese Verweisung der genannten Tochter auf dem Kintzigertale zu willigen. Pap. Or. mit rothenSiegelspuren. Donaueschingen. —
1488, April 21. (mendag nach Misericordia domini), Wolfach, antwortete Graf Heinrich in höflichsterForm ablehnend; wenn aber Graf Wolf ihn überlebe, solle er laut der darüber aufgerichteten Gemächtsbriefedas Kintzigental von ihm erben. „So ist mir, graf Otten sig diser begird nit nott, dann myn vetter inn wolmit aignem sinem innhabenden gütt zu belegen vnd versorgen, ouch im fürgeschlagen mer dann ob zwaintzigtusend guldin wert güts, das mir yn der gestalt zewyssend ist; sünder habend vnserre vordem von Fursten-
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