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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
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175
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41. Aseendit Jhesus in naviculam que erat Symonis.

Unser lierre [34 r ] der sas in dem schiffe und lerte das volk. Got rastetund riebet und berichtet alle die weit und alle creature in disen lüten.

Kinder, kumet der mensche recht in disen grünt und in dis wesen,sint sicher, so müs dis netz von not rissen. Nut wenent das ich mich dis ütanneme das ich üt her zu komen si, allein enkein lerer mit ensülle leren das 5er selber von lebende nüt enhabe. Doch ist es ze nöten gnüg das er es minneund meine und nüt do wider entü. Doch wissent das es nüt anders enmag sin.

Do der vische als vil beslagen und gevangen wart, do reis das netz.Also wenne der mensche zu disem vollende kumet, das er dis ervolget, so müsdie nature, die her zu ze krank ist, von not rissen, also das der mensche 10niemer gesunden tag engewinnet. Und das lit gar wol, als 8. Hiltgart schribet:'Götz wonunge enist nüt in einem starken gesunden libe ze sinde', als S. Paulus-Sprach: 'die tugent wirt vollebracht in der krankheit'. Aber dise krankheitenkumet nüt von uswendiger übunge, sunder von der überflüssikeit des über-gusses der gotheit, der disen menschen also Übergossen hat das des der arme 15irdensche licham nüt erliden enmag. Wan Got hat disen menschen als gar insich gezogen das der mensche wirt als gotvar das alles das in im ist, das wirtvon einer überweselicher wise durch gössen und über formet, das Got dismenschen werk würket. Und dis heisset wol ein gotformiger mensche, wanwer den menschen recht sehe, der sehe in als Got, nüt denne von gnaden, wan 20Got lebet und weset und würket in im alle sine werk und ge/55'7bruchet sinselbes in ime; Got hat ir ere. Si haut wol ir schif in die höhi gefürt und sihant ir netz wol us geworfen und hant vil gevangen.

Als dis schif alsus kumet in die höhi und die tieffi, so versinket dasschif mit dem netz und zerbrichet alles sament; das ist wol recht das sin 25eigenheit zerbrochen und zerrissen werde: wan sol ein ieklich ding gewerdendes es nüt enist, so müs es des entwerden das es ist.

Hie get in etlicher wise under beide Hb und sele in disem tieffenmere, und verlierent ir natürliche werk und übunge nach iren eigenen kreftenin natürlicher wise und hawt in dem versinkende in disem grundelosem mere 30weder wort noch wise. Denne tut er recht als S. Peter tet: alhie viel er alze mole do nider für unsern herren und sprach ein unsinnig wort: 'herre,gang us von mir, wan ich bin ein sünder.' Dem menschen sint enpfallen wortund wise. Das ist ein sache. Die ander sache ist das der mensche in disem-.also velt in sin grundelos nüt und wirt also ze mole klein und also gar nüt 35

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2. rihtet und S, f. 88. 5. allein] wanne S. 8. beslagen und f. S. 10. die

mfis vor von (doch wohl nicht vom Schreiber selbst) geslr. E, f. 8. 11. lautet Brück.

13- II. Cor. 12, 9. 17. das (vor alles) f. S. das (vor wirt) gestr. E. 21. weset: das t

auf Rasur E, urspr. wesende? 21. sin aus sins E. 23. und] wanne sü S. 25. urspr.

•las es sins E. hant S, hat E. 31. tut' E. er von sehr viel jüngerer Hand eingeflickt E,steht S.