41. Ascendit Jhesus iu naviculam que erat Symonis. 173
kein behelfen sus noch so. Es kome och was es kome, von ussen oder voninnan: losse alles us sweren und ensüche enkeinen trost, so löset dich sicherGot, und desselben stant lidig und la es ime gantz.
Kinder, dis ist der aller kürzeste weg und der nechste zu' der götlichenworen geburt, die lücht in dis ane alles mittel. Und es kumet dicke eime 5uswendigen menschen ein usserlich liden zu, das im licht wirt gesprochen odergeton, das in dunket das ime ze unrecht geschehe, und im wirt denne aber soenge als im die weit ze enge si. Kiind der mensche das selbe in im ver-trucken und liesse das in im us sweren den wunden Gottes ze liebe undenklagte es nit noch en andet es: im solt der wunden ein wunneklich fride 10antwürten. Was sol denne eime inwendigen menschen friden und fröiden ant-würten der sich alzemole lies Gotte? Dem menschen dem antwürt mit minredenne Got selber.
Kinder, wellent ir üch selber werlichen bekennen wie ir sint an ganzenwaren zeichen, so besehent was das si das üch aller meist bewegen mag ze 15liebe oder ze leide oder ze fröiden oder ze jamer; das si was das si, das dingist din bestes, das si Got oder creature. Aber bist du besessen mit Gotte, soenmügen dir din schiff elin, [33 "J din gemüte, alle creaturen mit getriben nochentsetzen. Dem menschen git der aller gutste Got ein sölich kleinöter, das istalsolich fröide, das der mensche in siner innewendikeit smakt alsolichen woren 20friden und veste, von der nieman enmag verston wan der es hat. Es kumetwol das äie unden in stürm wetter uf sin schiffelin etwie dicke von ussenslahent als si in ieze versöiffen wellent: das enmag so ungestümlichen nüt inan slahen, er solle von innen in gutem friden bliben. Oder sin schiflin wirtwol von ussen gewenket und beweget, aber niemer nie entsast: im blibt ie sin 25inwendig götlich fride und wore fröide.
Ir erbern lüte, nu erschrekkent nüt, ob ir dis nüt ensmackent; manvindet och als wol arm vischer als rieh. Mer doch süllent ir ein ding wissen,das enkein mensche enist von also kleiner übunge, meint er es und meint er esvon gründe und begert ein hoch gros minner Götz ze sinde und blibet do bi 30
1. vor kein radiert: die (?) E. was] wenne S. 4. zu f. S. 6 f. o. ettewas g. S.'• ze f. 8. 8. nach enge gestr.: vnd so bange E. Sf. kunder, der m. der d. s. i. i. möhte v. 8.10. gte es auf liasur und daneben vonj.H. nit E. ande': t nachtr. von j. IL eingeflickt E.10 f. soltent die w. ein wunnenclichen frieden bringen S. 11 f. friden bringen und frode
machen das s. a. gotte lot 8. 12 der: er auf liasur; urspr. wohl: das E. na. enwurt n. S.16/ 1 . das d.—bestes f. S. 19. sölieh auf Rasur E. 20 f. w. fr. aus fr. w. E. w. vestenT. 8, w. gütlichen vr. und vesten friden S8. 21. veste: das erste e auf liasur E. nach demersten der gestr. das E. von dem das n. S. Es am Bande mit Verweisungsseichen v. j. H. E.kumet aus kum E. 22. wol ein st. S (ein /. 88). die] der JE. vnden gestr. u. v. j. IL
Wellen Übergeschr. E. 22 f. u., und slahent 8. 23. in ieze auf liasur von j. IL E.
besöiffen S. 24. nach solle M. Rasur E. von innen] vor in S. oder von j. IL in aber
Korr. E, Aber 8. 25 f. aber doch blibet im indew. gut fride 8. 27. 1., nüt erschr. obe 8.erschrekket auf Rasur E. 30. gros hoch 8.