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wie Börne, mit zwei Stuttgarter Firmen, mit der Brodhagschen Buch-handlung und mit Scheible; Lewald machte auch hier den Vermittler.Daß er schließlich Campe den Vorrang einräumte, war eine Vornehm-heit, die er durch endlose kleinliche Schikanen, rüde Behandlung unddoppelte Knickrigkeit des sich an seinem Hauptautor bereicherndenVerlegers zu büßen hatte. Für diese Gesamtausgabe, die schon 1838fertig sein sollte, aber immer wieder hinausgeschoben wurde, bis — sohieß es in der ersten Ankündigung vom I. Mai 1837! — auf „das un-partheyische Wohlwollen der resp. Censurbehörden Deutsclilands" zurechnen sei, und die er infolgedessen nicht mehr erlebte, begann erden „Roman seines Lebens" niederzuschreiben, der zwei bis drei Bändeumfassen sollte, von dem wir aber nur das Bruchstück seiner „Me-moiren" und einen in das Börnebuch verarbeiteten Abschnitt besitzen.■Das übrige wurde vernichtet, war also verlorene Arbeit, die ihn langebeschäftigt hatte, denn sie sollte sein Hauptwerk sein. Daß er siche 'ne Zeitlang in dem Glauben wiegte, es koste ihn nur ein Wort, vonPreußen wieder in Gnaden aufgenommen zu werden, ist fast rätsel-haft; die Zensurakten bieten dafür nicht den geringsten Anhalt. An-fang 1838 beschäftigte ihn das Projekt einer deutschen „Pariser 2.€\-* un g", von dem er sich goldene Berge versprach; sie sollte in Parisredigiert, aber — zur Umgehung des französischen Zeitungsstempels —in einem deutschen Ort an der Grenze gedruckt werden. Ihr zuliebemachte er eine submisse Verbeugung vor der preußischen Regierung,denn der ganze Plan stand und fiel mit der Verbreitungsmöglichkeitin Deutschland. Er wandte sich durch Varnhagens Vermittlung anden ihm angeblich wohlwollenden Baron Wilhelm v. Werther, der bis: ^37 preußischer Gesandter in Paris gewesen, seitdem zum Ministerdes Auswärtigen avanciert war. Der Brief ist verschollen. Trotz des„erfreulichsten Bescheids", den er nach einem ersten Besuch Varnhagensbei dem Minister Ende Februar durch den ersteren erhielt — alle Do-kumente darüber fehlen, außer Varnhagens bisher nicht benutztem,leider unvollständigem Tagebuch —, mußte er den Plan schon MitteMärz 1838 fallen lassen, der „alte Unmut" Preußens erwies sich keines-wegs als beseitigt; Heines Namen am Kopf des Blattes wollte mankeinesfalls dulden (vgl. Heines Brief an Meyerbeer vom 24. März 1838,nicht 1839, wie Hirths Ausgabe des Heineschen Briefwechsels angibt) ;Preußen hielt auch Heine gegenüber noch immer an dem Prinzip fest,das seit 1835 feststand; noch 1839 durfte der Berliner „Freimüthige"nicht neue Gedichte Heines aus der „Zeitung für die elegante Welt"nachdrucken (s. „Telegraph" Nr. 199). Die Umwandlung der PariserZeitung in eine Monatschrift „Paris und London" verwirklichte sichebensowenig. Mit dem Hannoverschen Advokaten Detmold beabsich-tigte er die Herausgabe einer Anthologie deutscher Schriftsteller vonGoethes Geburt bis auf die Gegenwart; die ältere Literatur sollte darin