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Daraufhin verbot der Polizeiminister das Werk am 29. September, undam 15. Oktober beschwerte sich der Minister des Auswärtigen, An-cillon, bei der sächsischen Regierung, erhielt aber schon unterm 25.vom Gesandten in Dresden die bestimmte Mitteilung: diese Vorredesei keinesfalls in Leipzig gedruckt, eine Firma Heideloff gebe es dortüberhaupt nicht, wohl aber in Paris, und diese habe eine „Kommandite"in Nürnberg. Aus Paris traf nun auch die Übersetzung der „Fran-zösischen Zustände" ein, „De la France" (Paris, Eugene Renduel; 1834als IV. Band der „Oeuvres" mit neuem Umschlag versehen) ; die un-gekürzte Vorrede fand sich auch hier, und am 26. Dezember 1833 wurdeauch diese Ausgabe verboten. Während man nun die Gesandten inParis und München mobilisierte und alles vorbereitete, den schwung-haften Vertrieb der Firma Heideloff & Campe in Deutschland lahm-zulegen, kam am 1. März 1834 durch Vermittlung der Frank-furter Zentraluntersuchungskommission genaue Aufklärung über dasZustandekommen der Pariser Separatausgabe der Vorrede. In Stutt-gart hatte die Polizei den Buchhandlungsgehilfen Paul Gaugerwegen Diebstahls und Unterschlagung verhaftet. Dieser Gauger warKommis bei Heideloff gewesen und bekannte sich (16./17. Februar1834) als denjenigen, dessen Name auf dem Titelblatt der „Vorrede"als der des Herausgebers angedeutet sei. In Wirklichkeit gehe dieFlugschrift von Heine selbst aus, dieser habe aber gebeten, einen an-dern Namen in Chiffern daraufzusetzen, und Heideloff habe den Gau-gers dazu bestimmt; sie sei in 1500 Auflage in Paris gedruckt undMitte Juni 1833 versandt worden (die Vorrede Gaugers vom 30. Juniwar vielleicht absichtlich nachdatiert). Heine gebe jetzt „Memoirendes Herrn von Schnabelewopski" heraus, die jedenfalls bei Vieweg inBraunschweig gedruckt würden, dem Schwager von Julius Campe; erhabe Heideloff noch ein anderes Werk versprochen; Gauger meintedamit gewiß die unterdes in Paris erschienene erste Ausgabe des Bu-ches „Zur Geschichte der neueren schönen Literatur in Deutschland".Politisch aber hänge Heine mit Heideloff nicht so eng zusammen wieBörne, von dem deutschen revolutionären Komitee in Paris habe ersich getrennt und gehe seinen eigenen Weg. „Er wurde in letzter Zeitnamentlich durch eine Ausforderung, die ihm von Preußen aus zuge-kommen ist, sehr beunruhigt; auch wurde ihm nach seiner Versiche-rung ein Manuskript, woran ihm sehr viel gelegen war, entwendet, sodaß er, wenn er zu uns gekommen ist, immer sehr üblen Humors undnur kurz angebunden war." Gegen diese Drohungen preußischer Offi-ziere und Edelleute wendet sich Heines Erklärung vom 19. NovemberJ 833 (in der „Allgemeinen Zeitung" vom 28. November), und ein„mechant Malheur" mit seinen Manuskripten erwähnt sein Brief anCampe vom 8. September 1833. Auch über die Versendung der Flug-schrift machte Gauger genaue Angaben: ein Teil der Auflage ging an