GUTZKOW3oi
aus sich selbst, aus der Freiheit seines Geistes heraus wirket.undschaffen soll. Von einem Autor, der kürzlich ein so »^ " ™;wie das Schauspiel: .Ein weißes Blatt' auf derJ^J*5Äfuhren ließ, noch zu verlangen, er solle einen Kevers 1 ^
literarisches Benehmen ausstellen, heißt nicht nur, um dern
1835 streng durchgeführten loyalen Entwickelung ignonren, ^
nach sovielen Annäherungen an die bestehenden Verhältnisden Augen der blind u. nach dem Schein urtheilenden Menge,Augen hämisch ausdeutelnder Gegner vollends verderben.
„Mit Betrübniß seh' ich dem Bescheide entgegen, der nach die ^meiner Verweigerung des geforderten Reverses nicht ausbleiben tarn.Das klang nun allerdings etwas anders als der Bericht des Herv. Sydow und enthielt eine Charakteristik der ihm gemachten Zu-mutung«, wie sie nicht besser zu geben war; gleichwohl meinte SydowGutzkow mache ja durch seine Worte: „ich sehe es als Gründlagealler meiner Bestrebungen an, nichts Irreligiöses, Staatsverwirrende«nd Unsittliches zu schreiben", wenn auch „auf sehr exphcteWe sedas Versprechen, gegen welches er sich, in Folge unklarer A ffa sungdes ihm gestellten Verlangens, mittelst langer Hin- und «««^^wahren zu müssen glaube". Über das sehr Bedingte des Versprechens(,, W r ie H^ke/des Bestehenden mit den Resultaten eigne,. Na£denkens zusammenfällt") ging er hinweg und sandte den Brief am8- Mai mit jener Empfehlung nach Berlin. T]mvur dige
Auch die drei Zensurminister empfanden offenbar das Unwürdigein dieser „Zumutung" eines Reverses und legten am 13. Jun.demKönig nahe, von der „strengen Erfüllung der *^J?T*"^machten sich also eine Wendung des Gutzkowschen Briefes zu eigenund hatten diesmal Erfolg: am 17. Juli 1843 hob der Konig die ZensurVerfügung auch gegen Gutzkow auf und sah „mit **^*\**J*?*kows'Erklärungfn seinem Brief vom 4. Mai von der Ausstellung e.nes
*XT£; im letzten Augenblick schien alles zu scheiten. In^Schweiz war eine Untersuchunggegen ^^^r-
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Ergebnis legte Dr. Bluntschli, der spätere bekannte S^im Auftragt Untersuchungskommission in «^^Kommunisten in der Schweiz nach den bei WeitungJPapieren"; er war soeben im Druck erschienen.Da «igte srchnun,daß auch Gutzkow, der sich natürlich mit dem Proble« es K ™nismus beschäftigt hatte, zu Weitling personlicJ J^^^
habt, sogar Briefe mit "-/"^t d vvu de der drohenden Gefahr erstGutzkow war gerade auf Reisen und wurde aer uro
Der Bericht Bluntschlis kam dem Minister v. Arnim gerade
spät inne.