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1 (1924)
Seite
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GUTZKOW

besagte: „Es kommt nicht darauf an, wie eine solche Forderung.derGarantie für das künftige Verhalten dieser Klasse von Sanftste lernvon den Zeitungsschreibern beurtheilt wird, aber wesentlieh.dar«*daß jene, wenn sie wieder in ihre alten Wege zurückfallen, dann zugleich als wort- und treubrüchig auch vor ihren Genossen selbst erscheinen müssen. Der verständige und wohlgesinnte Thal °» ^«uns wird der Konsequenz, womit dieser Gesichtspunkthalten wird, seine Anerkennung nicht versagen und datur•sein." Dem Könige lag daran, ein Mittel in der Hand zu haben, LeuWie Gutzkow gegebenenfalls moralisch vernichten zu kon " en ,Ministern blieb daraufhin nichts übrig, als den preußischen Residen env. Sydow in Frankfurt anzuweisen, durch persönliche Verhandlungvon Gutzkow „eine protokollarische Erklärung zu erhalten, die eine

Revers gleichkomme". . •,...

Diese Verhandlung fand am 2. Mai statt, und v. Sydow konnte alsErgebnis folgende Erklärung Gutzkows nach Berlin schicken :

»Wie vieldeutig auch der Sinn der Worte R e 1 i g 10 n , S aa t -Verfassung und Sitten-Gesetz in unsrer Zeit sei, und wie-viel innerer Kampf daher aus einem Versprechen wie das n Redebehende, auch hervorgehen, wie leicht der Versprechend^ ohne eswollen mit der Deutung des Versprochenen gegen die Regierung

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findung ihn bereit zu einem solchen Versprechen. r,ogeachtet sehe er sich durch äußere Gründe verhindert dassendrverlangten Weise abzulegen. Er habe seit der tumultuar schen Zeit,in welcher er durch widrige Umstände aus "«ner natarheh« h-ickelung herausgerissen, und in eine dem Bestehenden eindhcheRichtung hineingeworfen worden, auf mannigfache Weise zu b hatigen gesucht, daß seine Ansicht eine andere geworden Aller ng•sei er ein freisinniger Schriftsteller und wolle dies bleiben aber erhabe in die Geleise des Bestehenden wieder eingelenkt Davon legeseine ganze schriftstellerische Thätigkeit in den letzten Jahren ein,er glaube, unwiderlegliches Zeugmß ab.

„Um sicherer und leichter Conflikte zu vermeide r.habe er sieBühne zugewandt. Eine wesentliche ästhetische V rbe^se Ung•selben in Deutschland zu erzielen, sei jetzt _«.»<= L.bens-Au gäbe. ^habe dabei viel trübe Erfahrungen gemacht aber "*«friedigung gewonnen, seine Stücke sowohl auf dem Kon glcen Iheater in Ber in, als auf dem Hofburg-Theater in Wien ohne alle Vänderung aufgeführt zu sehen. In Berlin sei ihm auch persönlichAnerkennung autheil geworden. ^ ^.^ ^

„In seinen .Briefen au f^.^Varthei offenkundig dargelegt,seine Abneigung gegen die radikale rariuci ....

„Auch für den .Telegraphen', an dessen Leitung er übrigens nur