"
II. Berichtigungen und Ergänzungen.
445
selbstverständlich keinerlei Berechtigung vorliegt. Bei derAufzählung der Maasse (ebd. 346), werden von Flüssigkeitennur Wein und Honig erwähnt, von Syrup ist nicht die Rede.— Im 3. Kapitel jenes Manuskriptes, welches die Zeichen derGeheimkunst behandelt (ebd. 337), findet sich auf S. 18 dieZeile „öa/ay, Mehl, Ricinus, Manna", und Bert hei ot übersetztauch hier ohne weitere Begründung oä/ap mit „sucre" (Ber-tholot, „Introduction ä l'ötudo de la chimie des anciens etdu moyen-äge", Paris 1889, 119). — In mehreren 100 Titeln al-cheinistischer Wei'ke kommt keine Andeutung von Zucker vor(Kopp, „Beitr." 1,256-315; Berthelot, „Introd." 174—219).
Zu Seite 76: Von Garcia da Orta's Bericht erschien ein Neudruck inseinen „Colloquios", Lisboa 1872, 193; s. auch Flückiger,„Pharmakognosie" 1883, 999.
Zu Seite 77: Tabaschir findet sich hauptsächlich in den untersten Gliedernganz alter Halme (Schröter a. a. O., 14), und wird meistdurch Verbrennen der Rohre gewonnen (obd. 32), und aus derAsche ausgelesen.
Zu Seite 79: Über angebliche Selbstentzündung des Bambus s. Buchanan»(„Journey through Mysore" I, 343), und Schröter (S. 28). —Die „Wurzeln" des Bambus boruhen vermutlich auf einem Über-setzungsfehler, denn das betreffende arabische Wort bedeuteteigentlich Wurzelstock, oder das untere Ende des Stammes. —Die Schreibart „Bambu" ist die eigentlich richtige, und dermeist üblichen „Bambus" vorzuziehen.
Zu Seite 83: Über die Manna-Arten s. Flückiger und Hanbury, „Phar-makographia", Lond. 1879, 413tf,
Zu Seite 85: Über die biblische Manna s. Flückiger, „Pharmakognosie"1883, 28.
Zu Seite 86: „Alhassen" u. dgl. sind nur Irrtümer der lateinischen Über-setzer, der richtige arabische Name des Baumes ist „Oschar".
Zu Seite 89: Über den Zucker der Alten s. noch: Lenz („Botanik der Griechen"und Römer", Lpzg. 1859), und Fingerhuth („Flora" 1839;II, 529).
Zu Seite 101: Betreff der Verwendung des Bambus zu Gefässen, zum Kochon,u. dgl., s. Näheres bei Schröter (a. a. 0. Titelbild undS. 28 ff.).
Zu Seite 110: Mohallab lebte etwas später wie Moäwiah, und nicht zu-gleich mit diesem.
Zu Seite III: Entgegen v. Kremer's Vermutung ist von den Dichtern derOmajjadenzeit Vieles erhalten.
Zu Seite 126: Avicenna's „Kanon" ist ganz kürzlich auch in Kairo wiederneu aufgelegt worden.
Zu Seite 131: Die Lage dos sog. Puntlandes ist noch fraglich, Brugsch'sAngabe unzuverlässig.
Zu Seite 133: Über die Geheimhaltung des ägyptischen Wissens, insbesondereder ägyptischen Technik, s. Berthelot („Introd." 200).
Zu Seite J34: Die Ägypter kannton auch das Prinzip der methodischen Aus-laugung, und benützten es zur Darstellung von Ätzlauge ausAsche (Berthelot, „Introd." 234).
Zu Seite 182: Über die Zuckerzölle dos h. Landes, s. Beugnot, „Assises