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Geschichte des Zuckers, seiner Darstellung und Verwendung, seit den ältesten Zeiten bis zum Beginne der Rübenzuckerfabrikation : ein Beitrag zur Kulturgeschichte
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Geschichte der Zuckerpreise.

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'.

1469

12 sh.

1472

12 sh.

1478

8 sh. 6 d.

1480

5 sh. 6 d.

1481

7 sh. 3 d.

1482: 6 sh. 3 d. 1498: 6 sh.

1488: 6 sh. 1501: 3 sh.

1492: 4 sh. 5 l / s d. 1503: 2 sh. 9 d.

1494: 3 sh. ll 1 ^ d.

1495: 2 sb. 9 1 /,, d.Dieser Preis war der niedrigste, und von da an stieg derselbeinfolge des Aufhörens der ägyptischen Fabrikation, fortwährend,so dass 12 Pfund Zucker 1505: 3 sh., 1510: 4 sh., 1540: 8 sh.,und 1552 wieder 16 — 18 sh. kosteten (IV, 674 ff., 656, 672).Als gegen Mitte des 16. Jahrhunderts die Zufuhren aus Amerikaund Afrika den Ausfall der ägyptischen Erzeugung zu decken ver-mochten, und bald darauf Zucker in bis dahin ungekannten Mengenauf den europäischen Markt brachten, war eine Verbilligung dieserWaare nicht mehr möglich, weil inzwischen schon die allgemeine,sowie, durch Ausprägung minderwertigen Geldes durch H ei n r ich VIII.,die speziell englische, grosse Preissteigerung begonnen hatte, sodass der einzige Erfolg der massenhaften Zufuhren nur der war,dass jene für Zucker nicht im selben Maasse wie für alle anderenWaaren zum Ausdrucke kam. Hauptursachen dieser Preissteigerungwaren der sinkende Wert der Edelmetalle, die Zunahme der Be-völkerung, die wachsende Nachfrage nach Bodenprodukten beigeringen Fortschritten der Landwirtschaft, das Fallen der Arbeits-löhne, und die völlige Veränderung des Ertrages der Grundrenten(V, 788); die Bedeutung dieser beispiellosen Umwälzung allernational-ökonomischen Verhältnisse geht z. B. daraus hervor, dass1541—1582 die Preise der wichtigsten Verbrauchs- und Lebens-mittel schon 2 1 /,— 3 1 / 2 mal höher waren als 1401—1540 (IV, 716),und dass sich die Preise von 1541 —1582 zu denen von 1583—1642wie 1:1,5 — 2,6, und diese wieder zu denen von 1643—1702wie 1:1,1—1,7 verhielten. So kostete z. B. ein Quarter Weizen1260 — 1542 5 sh. ll 1 /,, d., im 17. Jahrhunderte aber 41 sh., alsosiebenmal mehr als noch hundert Jahre vorher (V, 824). Diesenallgemeinen Einflüssen gehorchend, stiegen auch die Zuckerpreisevon 1541 — 1582 bis 1583 —1642 im Verhältnisse 1:1,5, underst gegen 1650 begannen sie, infolge der rasch zunehmenden,hauptsächlich durch den grossen Konsum an Chokolade, Thee undKaffee bedingten Einfuhr, wieder zurückzugehen (V, 461). Währendman bis dahin Zucker meist l / s Pfund-, 1 Pfund-, 12 Pfund-weiseoder allenfalls, — besonders als Geschenk für hochstehende Per-sönlichkeiten (V, 463) —, Brodweise kaufte, tritt 1644 zuerst derPreis für den Zentner (cwt.) auf, und zwar mit 84 sh. Im Jahre 1698kostete 1 Pfund Lissaboner (d. h. wohl, über Lissabon kommender)

Lippmann, Geschichto des Zuckers.

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