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SECHZEHNTER ABSCHNITT.
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Geschichte der Zuckerpreise.
„Die Schätzung der mittelalterlichen Geldbewertung ist äusserstschwierig, besonders auch zufolge der zahlreichen Veränderungen desGeldwesens" (Leber 2 und 329). „Die Münz- und Geldverhältnisseälterer Zeiten sind höchst unklar, da es an genügenden Nachrichtendurchaus fehlt" (Beer I, 143). „Bei der Verwicklung des Münz-wesens ist es sehr schwer, den Wert der in alten Zeiten erwähntenSummen in richtiger Weise zu berechnen" (Simonsfeld II, 12).„Das Geldwesen ist bei weitem der schwierigste, an deutlichen undbestimmten Urkunden ärmste Teil der Geschichte des gewerblichenWesens in früheren Jahrhunderten" (Hüllmann I, 401). DieseAussprüche bewährter Forscher der verschiedensten Richtung, denensich mit Leichtigkeit noch viele andere gleichen Sinnes anreihenHessen, zeigen zur Genüge, dass das zu einer Geschiebte der Preiseim allgemeinen, und noch mehr das zur Preisgeschichte einer ein-zelnen Waarengattung nötige Material, gegenwärtig noch nichtvorhanden ist, ja noch nicht vorhanden sein kann, da es zunächstnoch an der wichtigsten Vorarbeit, an der sicheren Feststellungder Geldwerte, fehlt. In noch höherem Grade als alle anderenTeile der Geschichte des Zuckers, muss sich daher gerade der vor-liegende darauf beschränken, in sprunghafter und aphoristischerWeise seinen Gegenstand mehr anzudeuten als auszuführen.
Dreierlei Punkte sind es, welche zur Beurteilung der unsüberlieferten, an Zahl ohnehin spärlichen Preisbestimmungen vonbesonderer Wichtigkeit erscheinen: der innere Wert der Münzen,das Verhältnis des Silbers zum Golde, und das, des auf diese Weiseermittelten Goldwertes, zum jetzigen Geldwerte. Leider herrscht