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Geschichte des Zuckers, seiner Darstellung und Verwendung, seit den ältesten Zeiten bis zum Beginne der Rübenzuckerfabrikation : ein Beitrag zur Kulturgeschichte
Entstehung
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Die Ersatzmittel des Rohrzuckers.

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ganze Weiterentwicklung der fi-anzösischen Rtibenzuckerfabrikationvon so ausserordentlicher Tragweite werden sollte, und zunächstDelessert den Auftrag verschaffte, so rasch wie möglich zehnneue Fabriken zu errichten und in Betrieb zu setzen (Flourens,„Eloge historique de Benj. Delessert", Memoires de l'Academie1850, 119 und 145).

In England wurde im Interesse der Kolonieen die Entstehungvon Rübenzuckerfabriken von vornherein verhindert, indem derenErzeugnisse sogleich ebenso hoch besteuert werden sollten wie derindische Zucker. Aber auch in anderen Ländern hatte die Rüben-zuckerindustrie, welcher selbst hervorragende und weitschauendeGeister wie Liebig („Chemische Briefe", Lpzg. 1878, 99ff.), Exi-stenzberechtigung und Zukunft absprachen, bis gegen die Mittedes Jahrhunderte» um ihr Dasein zu kämpfen, und dasselbe gegen-über kolonialen oder rein fiskalischen Interesseu zu verteidigen;noch 1842 verlangte die französische Regierung von den Kammerneinen Kredit von 50 Millionen Francs, um die damals bestehenden389 Rübenzuckerfabriken einlösen, und die weitere Erzeugung vonRübenzucker verbieten zu können (Stölzel, „Entstehung und Fort-entwicklung der Rübenzuckerfabrikation", Berl. 1848), und eine ähn-liche Massregel schlug Schulze 1850 für Deutschland vor („Diedeutsche Zuckerfrage", Jena 1850, 109 und 111), und beziffertedie, zum Erwerb von 213 Fabriken, sowie zur Entschädigung derin diesen beschäftigten Arbeiter nötige Summe, auf 10 MillionenThaler.

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