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Geschichte des Zuckers, seiner Darstellung und Verwendung, seit den ältesten Zeiten bis zum Beginne der Rübenzuckerfabrikation : ein Beitrag zur Kulturgeschichte
Entstehung
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L,

Zehnter Abschnitt.

einem philosophischen Stein, ohne eine jede Unreinigkeit darinnen.Daselbst sind aber die vier Elemente ganz lauter und sauber bei-einander, nicht mehr, gleichwie in anderen Dingen, voneinanderzu scheiden, sondern ganz fix und beständig beisammen. Dero-wegen ist dies eine höchst herrliche Medizin, denn in ihr ist diesanguinische Röte hervorgebracht und das rechte „Sacchari cölesteurcanum" vorhanden.*) Weil vor dem Fall Ada und Evä alleDinge rein und unbefleckt gewesen sein, nach dem Fall aber zusolcher Unreinigkeit und Korruption verkommen gemusst, als worinsie leider jetzt seind: darum müssen sie jetzt, der Menschheit zulieb, mit solcher vieler Mühe und Arbeit, subtilen Künsten undSchliffen, wieder in ihre erste Purität gebracht werden. Solchesgelingt aber nicht jedermännig, sondern erfordert zur Vollendungeinen wohl erfahrenen Chymikus; also muss, wer es erreichenwill, sich vordem befleissen und die rechte Kenntnis erwerben,ansonst, wo das Fundamentum fehlt, er nichts vor sich bringen,und mit Schande bestehen wird."

*) Daher suchten auch manche Alchemisten im Zucker, dem Honig,oder der Manna, den Stein der Weisen (Peters I, 213).