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Der Zucker am Hofe der Chalifen.
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Kampher (80), Tamarinde (54), Mastix (62), Mastix und Aloe (76),Mastix, Ingwer und Pfeffer (96), und Moschus (92); Zucker mit Me-lonenkernen (21), Gurkenkernen (26), Flohsamen und Koriander (60),xmd Flohsamenschleim (53); Zucker mit Öl (51), Ol und gebranntemSalz (96), Mandelöl (61), Mandelöl und Wein (65), oder Mandelölund Stärkemehl (66); Zucker mit Gersten- oder Weizenwasser(45, 64), nebst Öl und Eiswasser (65, 77); Zucker als saurenSyrup (45 ff., 51, 53), mit Kampher (53), Äpfel-, Quitten-, undGranatsaft (54, 64), oder Pflaumensaft mit Kampher (46); Zuckermit Tabaschir, als Mittel gegen Durst und Fieber (Ibn-Beithar II,149), und dasselbe, mit Rosen, Koriander, Bernstein, Moschus undZitronen, in Apfelsaft gekocht, als Spezifikum gegen Herzleiden(ebd. I, 392). Riizi kennt auch die Bereitung von Alkohol durchGährung von Zucker-, Honig- oder Reiswasser, und die Verstärkungdesselben durch Destillation über Ätzkalk oder gebrannte Holz-asche (ebd. II, 250; Hoefer I, 342), und soll sogar zuerst desseninnerliche Anwendung gewagt haben (Sprengel, „Gesch. d.Arzneik." II, 407).
Ibn-Serafiün, auch Serapion genannt, ein Zeitgenosse desRäzi (Wiistenfeld 49), dessen Werke , Praktika" und „Desubstantiis medicinarum", Simon Januensis, unter Interpretationdes Juden Abraham von Tortosa um 1300 ins Lateinischeübersetzte, sagt in der „Praktika" (Lyon, 1525, 130): „Zucker wirkttrocknend und kühlend, aber auch lösend und erleichternd, schadetdem Magen nicht, und verursacht keinen Durst, wie dies Honigthut; er ist eine Honigart, findet sich eingetrocknet auf gewissenRohren Indiens und Arabiens, ist salzähnlich, und kracht beim Zer-beissen wie Salz; in Wasser gelöst und getrunken, ist er gut gegenMagen- und Nierenleiden, auch beseitigt er die Trübungen desAuges." Diese Stelle ist sehr bezeichnend für die Bemühungender arabischen Ärzte, die ihnen wohlbekannten Eigenschaften deswirklichen Zuckers, mit den, von den griechischen Autoritäten für„Sakcharon" angegebenen zu vereinigen, sowie für ihre Gewohn-heit, dieselben, wo diese Vereinigung nicht angeht, unbekümmertum Widersprüche, einfach nebeneinander zu stellen. Ibn-Serafiünempfiehlt gleichfalls 'Zuckerrohrsaft (19), Rohzucker (18), Fanidmit Veilchen- und Granatensyrup (29), und Tabarzed mit Veilchen-oder Citronensaft (26, 89, 90); als äusserst heilsam erklärt erferner Zucker mit Lotos- oder Korinthensyrap (Ibn-Beithar 11,H und 382).
Ali-ben-Abbas aus Ahwäz (gest. 994), einer der bedeutend-sten arabischen Ärzte, legt in seinem Hauptwerke „Maleki"