Der Zucker am Hofe der Clmlifen.
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und die gelbe, deren Saft ausgepresst und als Heilmittel getrunkenwerde, beim Krystallisieren aber festen Zucker gebe, den er mitdem persischen Namen el-kand bezeichnet (ebd. II, 304). DemRosen- und Veilchenzucker kommen auch nach ihm vorzüglicheWirkungen zu; die Wertschätzung dieser Blumen bei den Arabernist wohl den Anpreisungen der griechischen Autoren zuzuschreiben:Theophrast („Eist, plant." VI, 6) lobt schon die Heilkraft derRosen, Dioskorides die des Rosenhonigs, der Rosenpastillen unddes Rosenöles*) („Mat. med.« 1, 55, 123, 124, 177), — dessenDarstellung durch Ausziehen mit Öl, und Abpressen desselben,auch Plinius kennt („Eist. Nat.« XV, 8)—, sowie die der Veilchen(„Mat. med." I, 607).
Die Araber selbst begannen erst im Laufe des 9. Jahrhundertssich dem Studium der Medizin zuzuwenden (Kremer II, 183).Ihr erster bedeutender medizinischer Schriftsteller ist Razi (850—928'oder 932), der aus Ghorasan gebürtig war. und als Leibarzt desChalifen Muktadir (908 — 932) in Bagdad lebte. Von seinenWerken sind die wichtigsten „el-Häwi", cl. h. „Behältnis derMedizin«, dessen 30 Bücher nur in sehr veränderter und entstellterGestalt auf uns gekommen sind, und „Kitab Mansüri«, d. i. „Arznei-buch des Mansur«, in 10 Büchern; seine schriftstellerische*Thätig-keit muss eine sehr ausgebreitete gewesen sein, da die Titel vonfast 200 Schriften bekannt sind, die ihm als Verfasser zugeschriebenwerden (Wüstenfeld, 49). Mit der indischen Medizin war Rä/isehr vertraut; nach Steinschneider („Virchow's Archiv» 1871-487 ff.) zitiert er häufig den Charaka, dessen Werke Albiruni( lndia« I, 159) die besten der indischen Litteratur nennt, denosa'I* T , am1ere u »g ena ™te Inder, nach Leclero (1, 284,fabn? k aUC ^ den T ? U8rUta ' d6n Se »dahchar, "** clen Can-K,l i b " 1 " ÜSaibiah nennt letztere " neb ™ Charaka,
Katka Güdar und Manka (Gildemeister 94), erklärt jedochVangaha] als Namen, nicht einer Person, sondern eines Komplexeszahlreicher Sehnten indischen Ursprunges, unter denen sich auchein „kitab al sokkar«, d. i. ein „Buch über den Zucker« befindefiin „Über de sacharo« wird unter den von Räzi aus dem Indischenübersetzten Schriften angeführt (Wüstenfeld 5), und ist daherwahrscheinlich das dem Qangahal Zugehörige gewesen;' siche-rt, dass Razi v ie lfach aus indischen Quellen schöpfte, und dass
H«Vf } ^f» i ll 5,' S^b, m > S,llbt Aphrodite den Leichnam de«Sektor mit Rosenöl; Gcllius (XIV, 6, 3) behauptet jedoch. Homer hab*«ne Kosen noch n,cht gekannt, ond obige Stella wäre daher anders m d««ten