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Aus der Praxis des Staats- und Privatrechts
Entstehung
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1 ßR Lehnbrief auf das Fürstentum Oels f. d. Prinzen Friedrich Wilhelm etc.

zuholen und in jedem Falle von der völligen Berichtigung dieses Punkts dem Landes-Hoheits- und Lehns - Departement berichtliche Anzeige zu machen. Sind Euch mitGnaden gewogen.

Berlin, den 18. Februar 1805.

Auf Seiner Königlichen Majestät allergnädigsten Special-Befehl

(gez.) Reck.Andie Ober-Amts-Begieruug zu Breslau.

V.

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auf das Fürstenthum Oels für den Prinzen Friedrich Wilhelmzu Braunschweig-Lüneburg vom 17. April 1806.

Wir Friedrich Wilhelm von Gottes Gnaden König von Preussen, Markgraf zuBrandenburg, des heiligen römischen Reichs Erzkämmerer und C'hurfürst; souvcrai-ner und Oberster Herzog von Schlesien, souverainer Prinz von Oranien , Neuchatelund Valangin, wie auch der Grafschaft Glatz , zu Magdeburg, Cleve , Berg, Stettin,Pommern, der Cassuben und Wenden , zu Mecklenburg und Crossen Herzog , Burg-graf zu Nürnberg, ober- und unterhalb Gebirgs, Fürst zu Hildesheim, Paderborn,Halberstadt, Münster, Minden, Camin, Wenden, Schwerin, Ratzeburg, Ostfriesland,Eichsfeld, Erfurt, Essen, Quedlinburg und Elten, Graf zu Hohenzollern, Ruppin, derMark Ravensberg, Höllenstein, Tecklenburg, Schwerin, Fingen, Rühren, Leerdamm,Herr der Lande Rostock, Stargard, Werden, Limburg, Lauenbure, Bütow, Arley undBreda etc. etc.

Urkunden durch diesen offenen Brief und fügen hiermit jedermänniglich zu wis-sen ; welchergestalt Uns Unser freundlich geliebter Vetter, der Durchlauchtige FürstFriedrich Wilhelm, Prinz zu Braunschweig-Lüneburg, Unsere rothen und grossenschwarzen Adlerordens Ritter, General-Major in Unsern Kriegsdiensten und Inhabereines Regiments zu Fuss etc. , allerunterthänigst zu vernehmen gegeben, dass SeinOheim, der hochwürdige durchlauchtige Fürst, weiland Friedrich August, Herzog zuBraunschweig-Lüneburg. auch zu Oels und Bernstadt in Schlesien, Domprobst zuBrandenburg, Ritter Unsers rothen und grossen schwarzeu Adler-, sowie des König-lich-Schwedischen Seraphinen-Ordens etc. am 8 October 1Ö0Ö, ohne Hinterlassen-schaft ehelicher Descendenz, mit Tode abgegangen, und dadurch das von Ins zu Lehngehabte Herzogtums Oels und Zubehörungen erledigt worden , worauf Seine Liebdenvon Unsers höchstseligen Gross-Oheims, Königs Friedrichs des II Majestät unterm7 October 1785 die Anwartschaft und Mitbelohnung erhalten, mit der hinzugefügten