332 Rechtliche Erörterung.
donation licite et irrevocable, doit etre regie dans ses effets par leslois dominantes oti eile a ete stipulce, bien que l'execution en soitrenvoyee au moment du deces du xlonateur;
que le droit resultant d'une donation de cette nature n'a puetre grevc que des legitimes telles qu'elles etaient fixeesparla legis-lation en vigueur ä l'epoque du mariage et au profit seulement deceux auxquels cette legislation attribuait des legitimes.«
In Uebereinstimmung hiermit spricht sich ein ferneres Urtheildes pariser Kassationshofes vom 16 April 1862 dahin aus:
»Unc donation mutuelle entre epoux par contrat de mariageetant irrevocable de sa nature doit se regier quant h la quotitedisponible par la loi en vigueur au moment oü eile a ete faiteet non pas par la loi en vigueur au moment du deces du do-nateur.«
Als entscheidender Punkt wird dabei immer festgehalten, dasses ungerecht wäre, unter früheren oder anderwärts geltenden Ge-setzen zu Stande gekommene Rechtsgeschäfte nachträglich in Fragezu stellen, blos aus dem zufälligen Umstände, dass die Kontra-henten durch Einführung eines neuen Gesetzes dder durch späterenWechsel ihres Uomicils später einem andern Rechte unterworfenworden sind; vielmehr sollen wohlerworbene Rechteüberall erhalten werden.'
Als Graf Edmund von Hatzfeldt die obenerwähntenGeschäfte, besonders das Kalkumer Kaufgeschäft, mit seinemSohne Grafen Alfred abschloss, hatte er unbestritten sein Domicilzu Kavicz in der Provinz Posen, also im Gebiete des allgemeinenpreussischen Landrechts, während sein Sohn, Graf Alfred, da-mals zu Schönstein im Gebiete des gemeinen Rechts wohnte.Keiner der beiden Kontrahenten stand damals unterder Herrschaft des französischen Rechtes. Das allge-meine preussische Landrecht, unter dessen Herrschaft Graf Ed-mund damals lebte, gestattete demselben derartige Verträge, ohneRücksicht auf etwaige Pflichttheilsbeschränkungen, abzuschliessen.Da Graf Edmund diese Verträge, den Kalkumer Kaufvertrag unddie damit in Verbindung stehenden Rechtsgeschäfte, innerhalbseine r gesetzlichen Befugnisse abschloss und Graf Alfre d,sein Sohn, allen diesen väterlichen Verfügungen seine Zustimmungertheilte, bez. alle etwa darin liegenden Zuwendungen acceptirte,so sind die Rechte, welche der Mitkontrahent, Graf Alfred,