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Zeugnisse zur Geschichte der Märchen
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46 Johannes Bolte. FFC 39

Kriegskunst woll zu lehren, die 6. mehr Hertz zu habenalß ein anderer; die 7. Fee aber hatte man vergeßen zurKindtauff zu Iadten, die sagt: Ich kann dem Kindt nichtnehmen, waß meine Schwestern ihm geben haben, aberich will ihm all mein Leben so widerstehen, daß alles,waß man ihm guts geben, Hirn zu nichts dienen soll; ichwill ihm so einen heßlichen Gang geben, daß man meinensollt, er werde hinkendt undt buckelicht, ich will ihm soeinen schwartzen Bart über den andern Tag waxen lassenundt ihm dabei revirende Grimassen geben, die ihn ganzverstellen sollen, ich will ihm alle Exercitzien verleyden,ich will in ihm eine Langeweille setzen, so ihm alle seineKünste verleyden solle, Mussig, Mahlen, Reissen, ich willihm die Lieb der Einsambkeitt geben undt Abschew vorehrliche Leutt geben' (Alemannia 15, 54 nach L. v. Ranke,Sämtliche Werke 13, 293. 1870).

128. Madame de Murat, Histoires sublimes et alle-goriques dediees aux fees modernes (1699), epitre: 'Mes-dames, les anciennes fees vos devancieres ne passent plusque pour les badines aupres de vous. Leurs occupationsetoient basses et pueriles, ne s'amusant qu'aux servanteset aux nourrices. Tout leur soin consistoit ä bien bal-layer la maison, mettre le pot au feu, faire la lessive,remuer et endormir les enfants, traire les vaches, battrele beurre, et mille autres pauvretez de cette nature, etles effets les plus considerables de leur art se terminoientä faire pleurer des perles et des diamants, moucher desemeraudes et cracher des rubis'j. Leur divertissementetoit de dancer au clair de la lune, de se transformer envielles, en chats, en singes et en moynes bourus, pourfaire peur aux enfants et aux esprits foibles. C'est pour-

') Vgl. Zeugnis nr. 20.