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Name und Merkmale des Märchens
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FFC 36 Name und Merkmale des Märchens. 23

samkeit rege zu erhalten: 'Da könnt ihr denken, wie sieüber ihre armen Kinder geweint hat' (Gr. 5) oder, als derGoldesel seine Wunderkraft zeigt: 'Ich sehe dirs an, duwärest auch gerne dabei gewesen' (Gr. 36) oder, als derSchneider dem Bären Steine statt der Nüsse zum Knackenreicht: 'Aber du glaubst auch nicht, dass er sie aufgebrachthat' (Gr. 114). Voll Mitgefühl redet er die in Armselig-keit versunkene Heldin an: 'Ach du schöne Königstochter,wie solls mit dir noch werden' (Gr. 65). Er fragt dieZuhörer, als das im Winter nach Erdbeeren ausgesandteMädchen den Schnee wegkehrt: 'Und was glaubt ihr wohl,dass es gefunden hat?' (Gr. 13). Oder als die Gottesmutterden Geschwistern zwei Kästchen überreicht: 'Was mochte aberin dem Schächtelchen sein? Das wirst du gleich hören,mein Kind' (Zingerle i 2 , 2). Norwegisch: 'Das sollst duerfahren' (Asbjörnsen-Moe nr. 37). Auch der italienischeErzähler zeigt seine Lebhaftigkeit in Ausrufen an die Anwe-senden : Figuratevi, Deccoti, Che volete, Ora si deve sapere. lZuweilen dient solche Frage auch als Übergangs-formel zu einem andern Teile des Märchens. So gegenEnde des 'Goldenen Vogels' (Gr. 57): 'Aber wie ist es demarmen Fuchs ergangen?' oder im 'Tischen deck dich' (Gr.36): 'Wo ist aber die Ziege hingekommen, die schuld war,dass der Schneider seine drei Söhne fortjagte?' Im schwä-bischen Märchen bei E. Meier nr. 42: 'Was ist denn aberaus Karl geworden? fragst du mich. Gib acht, ich willdirs genau erzählen/ Im kaukasischen Märchen bei DirrS. 131: 'Nun, was soll ich dir jetzt erzählen? Soll ich vomdreiköpfigen Ajdaha Nachricht geben?' — Es begegnenuns jedoch auch andre formelhafte Überleitungen in derMitte von verwickeiteren Geschichten, wenn der Erzähler denSchauplatz wechselt und den Helden auf eine Weileverlässt, um sich dem Schicksal einer andern Person zuzu-

1 Nerucci, Novelle popolari montalesi 1891 p. 462. 422.311.123.

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