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have nichts Böses gethan, und ein Geist, wennsauch der schlimmste unter allen wäre, thut mir nichts.Ists aber Fleisch und Bein, so habe ich zwey Fausste bey mir, die sind auch schon dabey gewesen. Ergieng. Als er aber auf den Kirchhof kam, undkaum am zweiten Grab vorbei war, hörte er hintersich ein klägliches Aechzen und Stöhnen, und alser zurückschaute, siehe, da erhob sich hinter ihm, wieaus einem Grabe berauf, eine lange weisse Gestalt.Der Mond schimmerte blag über die Gräber. Todstenstille war rings umber, nur ein paar Fledermausse fatterten vorüber. Da war dem guten Mannedoch nicht wohl zu Muthe, wie er nachher selbergestand, und wäre gerne wieder zurückgegangen, wenner nicht noch einmal an dem Gespenst hätte vorbeigeben müssen. Was war nun zu thun? Langsamund stille gieng er seines Weges zwischen den Gråsbern und manchem schwarzen Todtenkrenz vorbey.Langsam und immer ächzend folgte zu seinem Entfeszen das Gespenst ihm nach, bis an das Ende desKirchhofs, und das war in der Ordnung, und bisvor den Kirchhof hinaus, und das war dumm.
Aber so geht es. Kein Betrüger ist so schlau,er verrathet sich. Denn sobald der verfolgte Ehrensmann das Gespenst auf dem Acker erblickte, dachte erbey sich selber: Ein rechtes Gespenst mug wie eineSchildwache auf seinem Poften bleiben, und ein Geist,der auf den Kirchhof gehört, gebt nicht aufs Ackersfeld. Daher bekam er auf einmal Muth, drehte sichschnell um, faßte die weisse Gestalt mit fester Hand,und merkte bald, daß er unter einem Leintuch einenBurschen am Brusttuch habe, der noch nicht auf