Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
44
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44 AA. Nr. 89 — 91.

Inschrift übersehen, oder einen Abdruck ohne dieselhc vor sich gehabt.Unter No. 20 beschreibt er ebenfalls ein Blatt mit einem Sakrament-häuschen , und No. 17 einen Reliquienkastcn, wahrscheinlich nachPh. Adler. Während nun Agnes Frey als Künstlerin vom Schauplätzefür immer sich entfernen muss, so ist wenigstens Ph. Adler berechtiget,denselben zu behaupten. Eine andere Frage ist aber, ob er Kupfer-stiche und Formschnitte hinterlassen habe. Seulpturon könnte derKünstler allerdings mit einem gothischen A bezeichnet haben.

89. Andreas Achenbach, Landschafts- und Genremalcr, wurde 1814in Casscl geboren. Auf der Akademie inDüsseldorf zum Künstler herangebildet, be-suchte er später München, und begab sichvon da aus nach Italien, um die Denkmale

1 8 NM 3 1 AA c * er Kunst jenes Landes, und die landschaft-

■ liehe Sccncric des südlichen Himmels zu

schauen. Achenbach machte in Born und in

X andern Gegenden Italiens reiche Studien, und

führte auch viele Gemälde aus, welche zu den Hauptwerken der neue-ren deutschen Kunst gehören. Seit Jahren lebt der Künstler wiederin Düsseldorf, wo er noch gegenwärtig einen ungeschmälerten Hufbehauptet. Seine Werke sind sehr zahlreich, und Zierden in öffent-lichen und Privatsammlungen.

In der früheren Zeit bediente sich dieser berühmte Meister häufigeines Monogramms, und auch auf späteren Gemälden, Skizzen undZeichnungen steht zuweilen ein Namenszeichen in der gegebenen Form.Auf anderen Bildern und Zeichnungen steht der gothische Buchstabe A-

Freunde von Original - Lithographien und Radirungen machen wirauf folgende geistreiche Blätter aufmerksam:

1) Seestück mit bewegter See und felsigem Ufer: Fantasie vonAchenbach. Lith. 1840, gr. qu. fol.

2) Der Strand von Schoveningcn. Lith. in Tondruck, qu. fol.

3) Norwegische Landschaft mit Wasser und Hütten. Oben rechts:A. Achenbach 1839. Düsseldorf. Badirt. H. 4 Z. 10 L. Br. 7 Z. 8 L.

4) Scheveninger Fischweib; Badirt 1839; mit dem dritten Zeichen.H. 7 Z. 3 L. Br. 4 Z. 9 L.

5) Die Blätter in den Werken : Lieder eines Malers mit Band-zeichnungen seiner Freunde (von R. Reinick). Düsseldorf 1838, gr. 4,und: Album deutscher Künstler in Original - Radirungen. Düsseldorf,J. Buddeus 1839 fl'., qu. fol.

6) Zug der Düsseldorfer Künstler, karrikirtc Portrait« in ganzenFiguren, 1837. Vier Blätter in gr. qu. Fol. Sie bilden einen Fries.Das Werk ist von Achenbach selbst lithograpbirt, in Tondruck, undkommt sehr selten vor.

90. Unbekannt. Brulliot I. 14. sagt, dass man dieses Monogramm^"^ auf historischen Zeichnungen finde, und dass es

/ ■ 1 / von einigen Schriftstellern dem Maler Archardta

//\\ f'JU'J zugeschrieben werde. Einen Maler dieses Na-U **. ' / / mens kannte Brulliot nicht, und auch wir fandenkein Werk mit. diesem Namen, welcher corrumpirt zu seyn scheint.

91. Unbekannter Formschneider. Dieses Monogramm entnehmen__ » wir einem Verzeichnisse von Holzschnitten, Kupferstichen &c,f^y\ welche 1845 J. W. Hebel in Nürnberg zum Verkaufe ausbot.J. Z \. E3 g^jj,. au f e jügn] Holzschnitte, Welcher die 12Tafelgesctzevorstellen, und in der Compositum an die Kunstweise des Merian er-innern soll. Wir bemerken indessen, dass die Angaben in dem gc-