Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
27
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Initialen. A. Nr. 60—66. 27

"0. Johann Azelt, Kupferstecher, war um 1G50 in Nürnberg thätig.

_ Kr hintorliess mehrere Blätter, welche in der gegebenen

*^Sf*-t£. Weise und theils mich so bezeichnet sind, dass der Punkt

., '■ über dem A das / andeutet. Wir kommen demnach unter

AI auf ihn zurück.

"*• Asselin, PÖrzeliainm'älet. arbeitete in der zweiten Hälfte des_/^_ m^^ 1^- Jahrhunderts für die Manufactur in Sovres. Er' z> malte I'ortraite, geschichtliche und allegorische Dar-stellungen &c. Zur Bezeichnung seiner Werke bediente er sich dergegebenen Buchstaben'.

A"2. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-hunderts thätig war. Wir kennen ein radirtes Blatt in der Weise• dcsE. Quellinus, welchos den Merkur vorstellt, wie er den Wächterder lo einschläfert. Leztcror steht rechts neben der Kuh am Baume,und links sitzt Merkur mit der Flöte. Tn der Mitte unten ausser der■liinfassungslinie ist das Zeichen , gr. 4.

Diess ist wahrscheinlich jener unbekannte A-, welcher nach Hellermn 1599 in den Niederlanden arbeitete. Heller nennt aber kein Blattmit dem Buchstaben A.

63.

Unbekannt. Dieser Buchstabe steht auf radirten Blättern nach

a Zeichnungen von A. Watteau. Sie stellen ländliche Scencn, Sol-A daten, Modeflgureh' und verschiedene Phantasiebildcr vor ; und ge-hören in folgendes Werk: Figuros de dift'cronts characteres, depaysages et d'etudes dessinees d'apres naturc par A. Watteau. — Parischez Audran et F. Oheron, gr. fol. Für dieses interessante Werk ar-beiteten verschiedene Künstler, darunter B. und J. Audran, Aliametund Avelinc. Welcher von diesen Meistern auf den Buchstaben AAnspvwm machen kann, ist uns unbekannt, aber wahrscheinlich einer«vi j r *' tl ' Ueber das genannte Werk s. Künstler-Lexicon, den Ar-"KCl des Antoine Watteau XXI. S. 173.

"?• Jakob Abraham, Medailleur von Strelitz, stand über 50 Jahre

^^ a in Diensten des k. preussichen Hofes, und starb zu Berlin

. f» 1800. Fr fertigte eine grosse Anzahl von Denlnnünzen,

besonders solche auf die ürosstbaten des Königs Friedrich IL von

i «süssen. Auch Medaillen auf berühmte Männer finden sich von ihm.

uno solche mit dem Bildnisse des Sigmund van der Heyde, des Ver-woidigors von Kolberg 1760, ist besonders zu nennen. Schön ist auchui.e DpnkmÜnze mit dem Bildnisse des Johann Friedrich Burg, desDirektors des theologischen Seminars in Breslau 1763. Auf mehrerenP*idieses Künstlers steht der Buchstabe A. Er. ist der Vater

OS Medailleurs Abraham Abramson, welcher als Künstler einen nochklieren Ruf genoss,

Di >- Thomas Armstrong, Formschneidcr, übte in der ersten Hälfte

A ües 19. Jahrhunderts in London seine Kunst. Er arbeitete meistens

a ., s m üaturhistorischen Fache; ohne jedoch die figürliche Darstellung

iailo / i(!SS011, I)as obi S° Zeicnen n ' nflet man nuf Blättern in: Theis (or Qnadrupeds), aTragcdy for warm wcathor. London 1836, 8.

"• John Allen, oder ein unbekannter Maler. Man findet höchst geist-

/\ 179, r > reich radirte Blätter, welche landschaftliche Gegenstände cnthal-

■n ton. Einige stellen das Innere von Meierhöfen mit Figuren, Hütten,

B p Um 8ruppon und andere landschaftliche Partien vor. Die meisten

umeiy welche sich gegen 30 belaufen, sind mit Figurengruppeii, auch

■"»« ihieren und ländlichen Gerätschaften staffirt, qu. 12, 8 & 4.