Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
25
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Initialen. A. Nr. 53. 25

ü- lf ™ e . m . andere n Altäre schlagt. Hintor diesem Altäre hängt am Baumeein latelchen mit der Schrift: VOT ISX. Rechts bemerkt man ein Ge-imude, und links in der bergigen Landschaft eine Stadt am Flusse.Lieber die Brücke zu derselben reitet ein Mann, und hinter ihm schreitet

A£'m'™? utl ' ager - An cinfim der Altilrc stellt: SPES PVBLICA PAXAU,iMiNA VICTORIA AVGVTI. In einer architektonischen Verzierungzwischen dem Altare und dem Weibe bemerkt man das Zeichen. H. 7 Z.9 L- Br. 5 Z. 6 L.

Brulliot II. Nr. 2798 möchte dieses Blatt dem Nicoletto da Modena^Jfflp- Dieser war Goldschmied, und jedenfalls ist das fraglicheBlatt I rodukt eines solchen. Allein auf Nicolotto kann man nur durch

oi'o' Zw eige geführt werden, weil nämlich Bartsch P. gr. XIII.?.'«?• PJ* XIH. Nr. 13 die Rosenzweige als Anspielung auf den Fa-miliennamen desselben (Rosex) nimmt. Allein Nicoletto da Modena hatseine Blätter mit NM und NU bezeichnet, und der Buchstabe Ä sprichtin keiner Weise für ihn. An Altobello ist ebenfalls nicht zu denken,na, die technische Behandlung mit den Blättern desselben nicht stimmt.Bhtt W( ' isn könnte der Goldschmied Amadeo der Verfertiger dieses

Ion 1 SCyn ' an w(ncnen man 1,ci der Betrachtung der beiden Medail-

s denken möchte, welche im Tresor de Numismatiquo et Glyptiquo,

med. coulöos en ltalie, pl 11 und 15, abgebildet sind. Dieser Medailleur

' cll01n t mit dem Bildhauer Amadeo da Mifano nicht Eine Person zu seyn.

""»■ Adam van Oort, oder Andreas Alciatus ? Das erste dieser

A Zeichen deutet man auf Adam van Oort, welcher

nk von 1557-1641 lebte, und zu Antwerpen als Maler, a, i. , ' ~ »■ im Rufe stand. Der Buchstabe A mit der JahrzahliSfjf " 1^4 findet sich auf Zeichnungen, es steht aber imy . 'J Zweifel, ob sie von A. van Oort herrühren. Der

, ^''tiger ist; wahrscheinlich Eine Person mit jenem Künstler, welchers Zeichner oder Formschneider zur Illustration folgenden Werkes bei»lu »g: Oninia Andreao Alciati V. C. Emblemata —. Edit. III locuplcta.|vntvorpiae, Christ. Plantin 1581. 8. Dieses Werk ist mit vielen guten_ioizsclinitten und zierlichen Randleisten verschon. Mehrere tragen deniBuchstaben A in kleinerer Form. Dieselben Holzschnitte findet man»nch in einer Ausgabe von 1648, welche ebenfalls in der Offieina Plan-tmiana (Balthasar! Moreti) erschien.

. Ein Formschneider der Officin des Christoph Plantin ist Anto-nius Sylvius, welcher sich aber gewöhnlich eines anderen Zeichensediente. Wenn er daher auf diesen Blättern keine Ausnahme gemachtat ) so ist unter dem Buchstabon A wohl der Zeichner zu vermuthen.*is diesen möchten wir den A. Alciatus selbst ansprechen. Man findetamiich ein von Johann Sadelcr gestochenes Blatt, welches im Hintcr-wel^ °' nc ^ tadt > lm d ^'iks vorn eine Gruppe von Männern vorstellt,ichc der Statue der Isis ihre Verehrung bezeugen. Diese Göttin istL 0luen i Altärchen auf dem Rücken des Esels dargestellt, und derEsof v. v^ c ^ d ' fi Zunge gegen die verehrenden Bauern. Hinter demI ini e c ^ )t der Treiber den Stock, um das Thier in die Stadt zu treiben,-nies unten im Bilde steht: A. Alciati Auetor. Dadurch gibt sich AI-«Mi wohl a l s Zeichner kund.

eine % Bncnstal) o Ä mit rter Jahrzahl 1599 gehört nach Clirist S. 63

j Kupferstecher an, welcher für Ilondius' Verlag nach Franz Floris

Wftlr.li n llat Dieser Künstler ist vielleicht identisch mit jenem Stecher,

eiciier an das A einen Helm fügte, und mit Abraham Hogcnbcrg

a "ie Person seyn dürfte.

Der Buchstabe A, freistehend, oder auf einem Täfelchen, findet sichmit v Holzschnitten, welcho um 1750 gefertiget wurden, und daher1 obigen nicht verwechselt werden können.