Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
23
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Initialen. A. Nr. 46—48. . 23

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.Dieses Blatt hat das Ansehen einer mit dem Stiehel überarbeitetenyKhrimg, 'st aber ziemlich steif behandelt. Der Stecher gehört zu denNachahmern uos Meisters E. S. (gothisoh.) von 1466. Das Blatt erinnertvrol l " i rtÖr S' e ftrbeitet6n Blätter des bekannten Figuren-Alphabets,fl. cicJics im k. Kupferstich-Oabinct zn München vorliegt. Die Darstellungstimmt mit der Beschreibung des St. Gcorgenbildes in der Oapolle desuoiiigcn welche in der alten Vestc zu München war, und beim Baueaar Kcsidenz unter Maximilian I. weichen musste. Dieselbe Darstellungist auch in kleinem Formate gestochen, und wahrscheinlich nicht vielspater. 6

46. Unbekannt. Diese Zeichen legen Bartsch und Brulliot dem""Ä" 51 ^/ Albert Altdorfer bei, sie weichen aber so sehr von*»> / Jr\- der gewöhnlichen Form seiner Monogrammen (Nr. 65)ab, dass man die Richtigkeit der Angabe bezweifelnmochte. Das erste Zeichen findet sich auf einer Landschaft, welcheliartseh VIII. p . 67, Nr. 71 unter den Blättern Altdorfer's beschreibt., ° lst radirt, aber in der Art, dass die Nadel zum Schneiden gebrauchtq. 1 y ?\ scheint, und die Dienste des Stichels versehen musste. ImStyl« aber erinnert diese Landschaft an Altdorfer, und hat ein etwasgrosseres Gegenstück, welches wieder ein abweichendes Monogramm hat,f <i i- ll i aas f,in ft c unserer Monogrammen in Altdorfer's Artikel. Dasfragliche Blatt zeigt in der Mitte unten ein Herrenhaus und eine Mühlea ''V ' (u, s Berges, welcher sich über die ganze rechte Seite hinauf-zieht. Tu halber Höhe bemerkt man einige Gebäude und Fostungs-mauern. Links erhebt sich ein Baum, welcher oben durch den Platten-i'jwu abgeschnitten ist. Das Zeichen steht oben rechts. II. 4 Z. 4 L.Br - 5 Z. H L.

.. ^- as zweite Zeichen gibt Brulliot, es scheint aber nur eine unrich-ge .Nachbildung des ersten zu seyn. Dieses ist auf dem Originaledurchgezeichnet

*'• Unbekannt? Das zweite Zeichen fand Dr. Waagen (KunstwerkeJl v und Künstler in Deutschland II. S. 76) in einer in FroscoX i,ty Te '?lörteh Loge eines der Fugger'schen Häuser zu Augsburg,,. . ' _ welches jetzt einem Galantcriohändler gehört. Diese zier-ü 0 °ö.Loggia ist im Hofe, zeigt aber nur noch Ueberreste der ehemaligen. "leut, besonders Arabesken im lionaissanecstyl. Hinter einem Fenstcr-"Wen ist das Zeichen mit der Jahrzahl MDXVI.

. Man will das Monogramm auf Altdorfer oder Amberger deuten,wir wissen ahm', dass die Malerfamilie Abt von den Fuggern beschäftiget"«nie. Jakeb Aljt st b 1518 M i c i, ao i i52 7, und Ulrich 1532 als Senior«er Malerzunft.

Bei- i' S (!isfc Monogramm findet man auf einem Holzschnitte mit der,, {0 ' u 'ung des Saulus, welcher in der Darstellungswciso die Richtungrätii ", Ksl| urger Schule in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ver-VII a$ ^ (uc ' ltm ist links unten in einem Täfelchen. Bartseh P. gr.nun' • heschreibt dieses Blatt, welches vielleicht nach der Zeicli-Br , 3 /' U!S der ol,on genaunten Meister gefertiget ist. H. 4 Z. 8 L.

™- Anton Schilcher, Kunstliebhaher und k. bayerischer Offizier,i*o begleitete als solcher den damaligen Obersten von HeydeggerT\ n| s Philhellone nach Griechenland, und starb 1828 auf Faros,wel > l 8 Monogramm findet man auf Zeichnungen und Gemälden,n*h .''"«liehe und militärische Sccnen vorstellen. Weitere Notizentaoen wir im Künstlor-Lexicon.

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