WH. Nr. 1708 — 1710. 345
Ferner besitzt das Berliner Kupforstieh-Cubinet eine Tuschzeichnungmit dorn St. Christoph. wolcho mit W H und der Jahrzahl 1513 be-zeichnet ist; auch in der Sammlung zu Erlaugon soll sich eine der-artige Zoiclmung vom J. 1522 finden. Ausserdom wird in einer hand-schriftlichen Notiz Naglcr's noch oinor Handzoichnung in dor SammlungWolfoggor gedacht, wolcho die Bezeichnung: Huber zu Bassau 1544tragen soll.
Die Holzschnitte, wolcho mau dorn Moistor zuschreibt, sind zumgrossten Theil mit W H gozoiehnot. Bartsch, VII. p. 485, boschroibtderen, aber als von einem Anonymus, neun; Passavant, III. p. 305,kennt noch sechs andero Blätter, Eines daruntor, das Urtheil des Paris,Bartsch, Nr. 8, hat, aussor dem Zeichen W H, noch den Buchstaben 6als Holzschneiderzoichen, wolcher Umstand gegen die Annahme zuSprechen scheint, dass Huber die ihm zugoschriebenen Holzschnitteeigenhändig ausgeführt habo.
1708. Wenzel Hollar, der berühmte Kupferstechor, ist bereits
olicii unter seinem Monogramme oingoführt. Der hier ge-
-\\7 if gebonen Initialen bediente er sich auf folgenden Blättern:
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Abraham empfangt die drei Engel. Parthey 60.Abraham bewirthet die drei Engel. P. 61.Christus am Oelborgo. Nach Palma. P. 80.
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Ein Blatt in der Folge: Die Matrono von Kphosus. P. 111.Vier Engel mit dem Kreuze des Heilandes. Nach A. v. Avont. P. 4117.Der Flussgott und die Kinder. P. 526.
Zwei Blätter in der Folgo dor chinesischen Städte. P. 1152, 1166.Hügollandsohaft. P. 1228. .
William Lilly, Brustbild. P. 1460.Adam Schaligor, in ganzor Figur. P. 1501.FrauanblldnisSj nach Uiler, mit Mühlsteinkragen. P. 1654,Titel zu der Aula Veneria; ganz in Kupfer gestochon. P. 1805.Kopf einer Negerin. P. 2006.Dor alte Vicokönig von Kanton. P. 2011.Das Kauschen. P. 2134.Vier Retter. I'. 2140.
Zierleisten. Fünf Kinder mit oinom Ziegenbock. P. 2586.Zwei Blätter. Grosso Anfangsbuchstaben mit verziertem Felde.P. 2704, 2716.
1709. Friedrich Wilhelm Heine ist als Pftrde- und Bataillen-maler, wie insbesondere auch als Zeichner für dieillustrirte Literatur gegenwartig in Dresden thätig.
HJn dem Buche: Pferd und Fahrer oder die Fahr-ü)u schule in ihrem ganzen Umfang'', vom Stallmeister'7* Th. Heinzo, Leipzig 1876, linden sich zahlreicheHolzschnitte, zu welchen er die Zeichnungen ge-liefert, Vwle Abbildungen sind W. H. signirt,einige andere auch mit den Buchstaben .1. W. H.
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1710. Wilhelm Hasemann, Qenremakr, welcher gegenwärtig inWeimar seine Kunst, ausübt. Seine Signatur ist einem nach
H seiner Zeichnung gefertigten Holzschnitt entnommen. Letz«lerer hat die Unterschrift: Der verunglückte Brief, und findetsich in der illustrirfen Zeitschrift: Daheim, Jahrg. 1875,Ks iat wahrscheinlich, dass der Künstler auch noch andere Arbeiten indieser Weise bezeichnet hat.