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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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344
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344 WH. Nr. 1702 — 1707.

1702. Unbekannter Maler, welcher in der zwoiten Hälfte des

17. Jahrhunderts in Holland gelebt zu

haben seheint. Er malte in der Weise desPeter van Bloomen.

WH

1703. Wolfgang Hamer, Zeichner und Fonnschneider, welcher umdas Knde des 15. Jahrhundorts in Nürnberg thätig war.

»v/ U Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt und nur einige Holz-\' schnitte sprechen von ihm. Zunächst wird im Katalog derDersohau'schen Sammlung ein Blatt mit dem hl. Minus auf-geführt, welches mit dem vollon Namen: Wölfgangk Hamer bozoiehnetist. Sodann werdon von Brulliot droi, nur mit dem Vornamen Wolfga n 9signirto Holzschnitte beschrieben, auf die wir weiterhin, unter den Buch-staben W 0, zurückkommon. Und endlich glaubt. PaSMVant dem Meisternoch ein im Kupferstichkabinet zu Paris befindliches Blatt mit obigemZeichen zuthoilon zu können. Das Blatt stellt Jesus, Abschied von seinerMutter nehmend, dar. Kino der hl. Fronen kniot rechts, während maulinks im Grunde die Apostol sieht, Auf einem Bpruohbande steht:C lidiov fön friit irt) oid) nUtnet fcljn. — il)« jpviul) humö ued) miimStattet cnifolcu fin. IJnton das Zeichen. 8.

1704. Unbekannter Zeichner, welcher Anfangs des 16. Jahr'

hunderte wahrscheinlich in der Schweiz thätig

Wii _ war. Im Museum zu Basel befindet sich von

• lt '"O ihm oino Handzoichnung mit dem St. Christophals Bitter. Dieselbe trägt die beistehendeSignatar nebst der Jahrzahl 1513. Kl. Pol.

1705. Unbekannter Fonnschneider dos 16. Jahrhunderts. SeinZoichon, welches verkehrt zu stehen schoint und wohl 11 "

\\j n zu losen ist, befindet sich auf einer Darstollung der Be-. " . VI sehneidung Christi. Das Blatt, welches wir sahen, gehörtezu einem Buche in 4.

1706. Unbekannter Zeichner, welcher in Deutschland thätig war.

Zu Erlangen beladen sich von ihm Kreidezeicb"■ . / ij Illingen, weiss gohöht und meist auf rothbrauneöl

vV ri • 'j'ü Papior, unter welchen ein männlicher Kopf DM*halbgeöffnetem Munde und zwei weibliehe Brust-bilder die gegebene Signatur tragen.

1707. Wolfgang Hauber od« Haber, .Maler, Zeichner und, wie

man anzunehmen pflegt, auch Formsohneider, in der

J S~ \0 erst«« Hälfte des Hi. Jahrhundert«. Seinen Arbeiten

nach ist er ein Schüler Allierl Altiltirl'ei's und » K!

• "W'H - dieser wahrscheinlich aus der (legend von Regensburg

gebürtig, Heide Künstler wurden früher irrl lniinli<li FW

vy/ ij Schweizer gehalten.

aWaM'- Einige Handzeichnungen des Meisters sind auf uns

gekommen, Börner berichtet über eine fast nur u'

Umrissen gezeiel .....te Landschaft, welche das obige erste Zeichen inj|

der Jahrzahl 1510 trägt. Bin grosaer Teich oder Landsee nimmtziemlich die ganzo Breite des Blattes ein, theilweise bewaldete Anhöhenbegrenzen ihn. in der ferne steigen höhere Berge auf. Ueber den vor*grnnd zieh! sich ein mit hölzernen Gebäuden, versehener Steg. II. ■'/'•9 I', Dr. 7 Z. 7 L. Die Zeichnung scheint mit einer gegenwärtig in>Germanischen Museum zu Nürnberg befindlichen identisch zu sein.