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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
346
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346 WH. Nr. 1711 — 1715.

1711. Unbekannter Kupferstecher des 18. Jahrhunderts, welchersich in H. Bromley's Catalogue of engraved british por-

\\T JJ triits etc. erwähnt findet. Er stach, nach N. Dance, das' • Porträt des Piorre Stephens, Medaillon, oben mit zweiGenien geschmückt, 1., und zeichnete dassolbo mit donBuchstaben W H und der Jahrzahl 17(31.

1712. Carl Wilhelm Hahn, Genremaler, geb. 1829 zu Eborsbach

in der Oberlausitz. Er besuchte die Kunstakademie zu

W Dresden und wendete sich später nach Düsseldorf, wo er

• -"■• meist landliche Scenon, namentlich solcho mit Ackorgäulen,malte. Wir sahen oin derartiges bübschos Bildchon ausseiner früberen Zeit, welches mit W. H bezeichnet war.

1713. William Hogarth, boriihmtor Zeichner, Maler und Kupfer-ätzer, geb. 10. Decembor 1G97 zu London, gest. 2(>. October

W H. 17G4 zu Leicesterficlds, begraben zu Chiswiek, Er ist einerder originellsten und zugleich nationalsten Künstler Englands.In seinen frühesten, gestochenen Arbeiten, Vignetten u. dergl., nahmer Jaques Callot zum Muster, während er als Maler eine Zeit lang siclider Leitung von Jarnos Thornhill, seines spätoren Schwiegervaters,überlioss; aber eine gesunde Natur, wollte ihm die In Manier befangeneenglische Malerei nicht behagen, und keck suchto der rcicli begabteKünstler seinen eigenen Wog zu gehen. In seineu Gemälden führte ihnder englische Hang zur „Schrulle", wie seine l\io Idoo der Schönheits-linio oft auf Irrwege; wogogon or in seinen Illustrationen zu selbstgedichteten Romanen, In seinen moralisch - satyrischen Schilderungendos englischen Lebens seiner Zeit, einen unbestrittenen Ruhm erzielte.Uebor wonige Künsllor ist so viel geschrieben worden, namentlich auchin Deutschland, wie über Hogarth, und wir könnon botreffs seinesLebens und seiner Werke auf dio vorliegende Literatur vonveison.

Hogarth's Kupferplattjen kamen nach dem Tode seiner Frau 1789U seine Nichte, Miss Lewis, welche sio an Boydoll verkaufte Einoschöne Ausgabe soinor Werke nach don von Hoath rotouchirton Original-platten erschien unter der Jioitung von Nichols, 3 Bände, London1820 22, mittolmässigo und vorkleinorto Nachstiüho erschienen zuLeipzig, 1831—35, 8, Aullage 1841, und in Stuttgart 1839 — 40.Noch sind die verkleinerten Oopien von Riepenhausen zu erwähnen,welch« Lichtenberg'! Erklärungen der Hogarth'schon Ivupfersticho bei-gegeben sind.

DM obige Zeichen steht auf einer Zeichnung, dem Titelblatte zuHogarth's Tour, welche das British Museum besitzt. Näheres über dasgenannte Werk findet man im Catalogue of Printe and Drawings inthe British Museum. Vol. II, p. 759. Auch auf einigen gestochenenBlättern soll das Zeichen vorkommen.

1714. Unbekannter Kupferstecher, welcher mit diesem ZeichenCopien von J. (i. van Vliet's Folge der Handwerke, Bartsch

W. Jf. Nr. 38. geliefert hat. Die lilätter, kl. 4., welche anreitenrrrtbümhch dem Wenzel Hollar zugeschrieben wurden, tragendio Ailresse von F. v. ISeiisoeom.

1715. William Howard, ein bereits (dien erwähnter englischertwt -,, Kupferstecher und Nachahmer des Wenzel Hollar, zeichnete

• ■ einige Blatter in dieser Weise.