Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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■*■ _^ Kadircr, geb.

St. Nr. 11—16. 3

könnte von Johann Hell seyn, von welchem sich schöne Blätter mitdem Namen und den Initialen /. //. finden.

11. Juseppe Ribera, genannt Spagnoletto, Historienmaler und

Kadircr, geb. zu Xativa bei Va-ging nach Italien,vorzugsweise nachM. A. da Caravaggio bildete. Erliess sich in Neapel nieder undstarb hier I6S6. Seine Radirungen,auf welchen die vorstehenden Monogramme vorkommen, hat BartschXX. p. 77 beschrieben. Die beiden ersten stehen auf dem Blatte mitSt. Hieronymus B. 4, die zweiten auf der Büste eines Mannes nachrechts, unten das Zeichen und die Jahrzahl 1G22, die dritten auf demBlatte mit St. Hieronymus, wie er den Schall der Posaune vernimmt,und die vierten auf jenem mit dem reuigen Petrus.

12. Ein hochovales Pcrlmuttcr-Medallon mit dem Bildnisse desICD Wilibald Pirckheimer, im Berliner Museum, trägt diesesJÄXTV Zeichen. Es ist der grossen runden Medaille auf W. Pirck-heimer t. J. I.'il7 (vergl. Doppelmayr: Nachr. v. d. Nürnb. Mathe-maticis und Künstlern KV) nachgebildet, mit geringen Abweichungen,welche besonders durch die verschiedene Form des Medaillons be-gründet sind. Die Arbeit ist sauber, aber ziemlich befangen ausge-führt. Die Nameiisuutcrschrift heisst hier: Bilibaltus Pirckheymer.

Brulliot I, 2488a spricht von diesem Medaillon, mit der Angabe,dass dasselbe früher in der Sammlung des Hrn. Heinlein zu Nürnbergbefindlich gewesen sei. Den Namen des Verfertigers weiss er nichtanzugeben, ebensowenig wie Kugler, der in seiner „Beschreibungd. k. Kunslkammer zw Berlin" die Arbeit aufführt.

13- Dieses Monogramm bezieht sich kaum auf einen Künstler. Es

j;jy Steht auf Kupferstichen des J. Matham und J. Saenredam und zwar

4M? am Ende der Verse im Unterrando. Es bedeutet wohl den Dichter.

14. Samuel van Hoogrstraaten, Maler, geb. zu Dortrecht 1627,gest. 1678, war anfangs Schüler seines VatersDirk, bis er in die Schule Rombrandt's kam.Anfangs malte er vorzugsweise Portraits, währender sich später durch Stillleben und perspektivischeAnsichten auszeichnete. Als Schriftsteller hat ersich durch ein einst geschätztes Buch über die

Malerei hervorgethan.

15. Brulliot I. Nr. 2699 gibt das Zeichen, er fand es anfr y ) historischen Zeichnungen eines deutschen Meisters,

der gegen Ende des 16. Jahrhunderts gelebt habenkönnte. An Hans Schäufelin sei dabei nicht zudenken, er sei älter und weit geschickter.

16. Unbekannter Kupferstecher im ersten Drittel dos 16. Jahr-hunderts. Bartsch VII. p. !>43 beschreibt zwei Blätter: eine,. ) Grablegung Christi i9t9 und eine Maria, welche dem Kinde%• die Brust reicht 1S2Ö.

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